UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Controlling finden Sie in der Dokumentation Erste Schritte.
 
FAQ
Inhalt

 Allgemeines

​Wie im Dokument CTR Unternehmensplanung ausführlich dargestellt, sind sowohl der direkte als auch der indirekte Finanzplan ein Teil der langfristigen Unternehmensplanung. Beide Finanzpläne setzen die Erstellung eines Budgets voraus.

Langfristige Finanzpläne verfolgen das Ziel der Sicherung der langfristigen Unternehmensliquidität über mehrere Jahre. Man unterscheidet dabei zwischen dem direkten Finanzplan und dem indirekten Finanzplan. Bei beiden Varianten wird entweder durch eine Gegenüberstellung von geplanten Einnahmen und Ausgaben bzw. Forderungen und Verbindlichkeiten oder durch eine Korrektur der Ergebnisposition um (nicht) zahlungswirksame Konten festgestellt, welche Finanzmittel in welcher Höhe zu welchen Zeitpunkten benötigt werden bzw. zur Verfügung stehen. Drohende Finanzierungsengpässe können durch die Betrachtung aller ein- und ausgehenden Zahlungsströme sowohl für das aktuelle Planjahr als auch für die Planfolgejahre rechtzeitig aufgedeckt werden.

Folgende Automatiken sind in den langfristigen Finanzplänen vorhanden:
  • Der langfristige, direkte Finanzplan setzt bei den budgetierten Erfolgskonten (netto) an und leitet daraus Einnahmen/Ausgaben (brutto) ab.

  • Der langfristige, indirekte Finanzplan geht vom Jahresgewinn/-verlust aus und korrigiert diesen um die nicht zahlungswirksamen Erfolgskonten.

  • Umsatz- und Vorsteuer werden zwei Monate nach Rechnungslegung zahlungswirksam und daher zeitlich nach hinten verschoben.

  • Istwerte und Budgetwerte werden standardmäßig im Rechnungs- bzw. Budgetmonat zu 100% liquiditätsmäßig wirksam, können aber mittels Zahlungsschlüsseln (ZS) in andere Monate verschoben werden.  


Für die Aufbereitung und die Auswertungen der langfristigen Finanzpläne stehen also zwei Varianten zur Verfügung:
  • Direkter Finanzplan: Der Aufbau entspricht einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, es werden nur zahlungswirksame Konten in der Auswertung berücksichtigt (Standardgliederungsschema 240).

  • Indirekter Finanzplan: Der Aufbau ist an die Kapitalflussrechnung angelehnt (Standardgliederungsschema 241).

Achtung! 
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Aufgrund der zahleichen Berechnungsautomatiken wird dringend empfohlen, die genannten BMD Standardgliederungen unverändert zu verwenden.



Die gewünschte Finanzplanmethode (direkt oder indirekt) wird im jeweiligen Budgetmodell hinterlegt, kann aber bei Bedarf jederzeit umgestellt werden:

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Vergleich der beiden Auswertungen:

Direkter Finanzplan (Gliederungsschema 240):

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Abbildung von folgenden Summen im direkten Finanzplan:

SUMME EINZAHLUNGENSumme aus den Einzahlungen der Kunden und den sonstigen Einzahlungen
SUMME lfd. AUSZAHLUNGENSumme aus den Auszahlungen betreffend Material-/Wareneinkauf, Fremdleistungen, Personalkosten, Steuern und Sachkosten
ZwischensummeSumme aus Privatentnahmen, Gesellschaftssphäre/Privat, Steuern vom Einkommen, Aufnahme/Tilgung Darlehen und Kredite, Investitionen, Gewinn/Verlust Anlagenverkäufe und Finanzanlagen
Finanzbedarf/-überschussErgibt sich aus den oben genannten Positionen ein Finanzmittelbedarf oder ein Finanzmittelüberschuss?
Über-/Unterdeckung RahmenErgebnis aus Finanzmittelbedarf/Finanzmittelüberschuss, Entwicklung der Bankstände und verfügbarem Bankrahmen

Indirekter Finanzplan (Gliederungsschema 241):

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Abbildung von folgenden Summen im indirekten Finanzplan:

CASH FLOW aus dem ErgebnisDer Cashflow aus dem Ergebnis (indirekter Cashflow, Brutto-Cashflow) zeigt, wie viel liquide Mittel im Unternehmen aus eigener Kraft erwirtschaftet wurden. Der Jahresgewinn/-verlust wird dabei um die zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge korrigiert. 
WORKING CAPITALDas Working Capital (Betriebskapital) hilft bei der Beurteilung der finanziellen Stärke und der Liquidität des Unternehmens. Es zeigt an, wie viel vom Umlaufvermögen (Vorräte, Kasse, Forderungen, ...) für die Finanzierung des täglichen Geschäftsbetriebes zur Verfügung steht, nachdem alle kurzfristigen Verbindlichkeiten beglichen wurden. 
CASH FLOW aus dem operativen BereichDer operative Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit) zeigt, wie viel liquide Mittel im Unternehmen durch  den Verkauf von Produkten/Dienstleistungen, ... erwirtschaftet wurden. Er dient als wichtigster Hinweis im Hinblick auf darauf, ob das Unternehmen in der Lage ist, seine laufenden Rechnungen und Verbindlichkeiten zu begleichen. 
CASH Flow aus dem InvestitionsbereichDer Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Investing Cashflow) erfasst alle Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens, die mit Investitionen in das langfristige Anlagevermögen (z. B. Maschinen, Immobilien) und in Finanzanlagen zusammenhängen. Es geht dabei um den Kauf von Sachanlagen (Investitionen in Produktion, Fuhrpark), den Erwerb von immateriellen Werten (Patente, Software) oder den Zukauf von Unternehmensbeteiligungen, aber auch um den Verkauf von Anlagegütern oder Beteiligungen sowie den Zufluss von Zinsen und Dividenden.  
FREE CASH FLOWDer Free Cash Flow ist die Summe an liquiden Mitteln, die dem Unternehmen nach Abzug aller operativen Kosten und Investitionen (wie Sachanlagen oder Software) zur freien Verfügung steht. Dieses Geld kann zur Schuldentilgung, für Dividendenzahlungen oder Aktienrückkäufe verwendet werden. 
CASH FLOW von/an die GesellschafterDer Cashflow von und an die Gesellschafter zeigt die Summe der zahlungswirksamen Kapitalbewegungen zwischen dem Unternehmen und seinen Eigentümern (z. B. oder Gesellschafter).  
CASH FLOW aus dem FinanzierungsbereichDer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit erfasst alle Ein- und Auszahlungen, die durch die Veränderung der Kapitalstruktur (Eigen- und Fremdkapital) entstehen. Berücksichtigt werden dabei die Aufnahme von Bankkrediten, die Ausgabe von Anleihen oder die Erhöhung des Eigenkapitals durch die Emission neuer Aktien, aber auch die Rückzahlung von Darlehen, die Tilgung von Krediten sowie die Ausschüttung von Dividenden an die Aktionäre. 
Finanzbedarf/-überschussErgibt sich aus den oben genannten Positionen ein Finanzmittelbedarf oder ein Finanzmittelüberschuss? 
Über-/Unterdeckung RahmenErgebnis aus Finanzmittelbedarf/Finanzmittelüberschuss, Entwicklung der Bankstände und verfügbarem Bankrahmen 

Achtung! 
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Soll eine kombinierte Auswertung von Budget- und Istwerten erfolgen, muss mit dem indirekten Finanzplan ausgewertet werden, um die Veränderungen (z. B. Forderungen, Verbindlichkeiten, …) auch im Bereich der Istwerte darstellen zu können.

Bei Verwendung des direkten Finanzplans in Kombination mit Istwerten werden im Istbereich nur die Ist-Bankstände angezeigt.

Hinweis 
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Bei unterjähriger Einführung des Controlling Moduls bzw. der Unternehmensplanung wird empfohlen, das laufende Jahr fertig zu budgetieren. Möchte man beispielsweise im Oktober 2025 ein Budget / einen Finanzplan / eine Planbilanz für das Jahr 2026 erstellen, sollten Budget/langfristiger Finanzplan/Planbilanz auch 2025 existieren, um mit dem Endwert 31.12.2025 am 01.01.2026 starten zu können (EB-Werte für Finanzplan und Planbilanz können nicht direkt, manuell erfasst werden).

Folgende Schritte sind daher nötig:

1. Budget: Übernahme der Istwerte 2025 soweit wie gebucht – restliche Monate fertig budgetieren.
2. langfristiger Finanzplan/Planbilanz: Einstieg mit Istwerten 2025 soweit wie gebucht – restliche Monate fertig erfassen.

​Hinweis 
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Werden in einer Buchhaltung nur Salden gebucht, ist der langfristige Finanzplan nicht aussagekräftig und kann aus folgenden Gründen nicht verwendet werden:
  • Fehlende Zahlungsschlüssel
  • Die Steuerberechnung aus den Istwerten ist nicht möglich.
  • Die Prüfung, ob es sich um (nicht) zahlungswirksame Buchungen handelt, ist nicht möglich.
  • Die Berechnung der Kontokorrentzinsen bzw. die Anpassung an die Istzinsen ist nicht möglich.

Hinweis 
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Generelle Informationen zur Unternehmensplanung und zum Einstieg Budget/Finanzplan und Planbilanz findet man im Dokument CTR Unternehmensplanung.


 Besonderheiten indirekter Finanzplan

Der indirekte Finanzplan geht vom Gewinn/Verlust (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag) laut Buchhaltung bzw. Budget aus. Durch die Berücksichtigung von zahlungsunwirksamen Positionen aus der GuV (z. B. AfA, Dotierungen bzw. Auflösungen von Rücklagen oder Rückstellungen) ergibt sich sowohl für das aktuelle Planjahr als auch für die Folgeplanjahre der Cashflow aus dem Ergebnis.

Veränderungen der Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten (durch erfasste Zahlungsschlüssel bzw. Steuern), geplante Investitionen, Kapitalveränderungen usw. können auch im indirekten Finanzplan manuell erfasst werden. Das Endergebnis ist der Finanzbedarf/-überschuss bzw. die Über-/Unterdeckung des Bankrahmens.

Im indirekten Finanzplan ist es auch möglich, eine genaue Analyse der Istwerte durchzuführen bzw. Budget- und Istwerte einander gegenüberzustellen. Durch die Möglichkeit, bei jedem Einstieg Istwerte bis zu einem bestimmten Monat zu verwenden, und die restlichen Monate mit Budgetwerten aufzufüllen, ergibt sich eine rollierende Betrachtung.

 Einstieg indirekter Finanzplan

1087148088000000000.png Controlling → Unternehmensplanung → Budget und Finanzplan/Planbilanz oder auch
1087148088000000000.png Finanzbuchhaltung → Controlling → Unternehmensplanung → Budget und Finanzplan/Planbilanz 

Im kombinierten Programmpunkt Budget und Finanzplan/Planbilanz erfolgen sowohl die Erfassung der monatlichen oder jährlichen Budgetwerte als auch die direkte/indirekte Finanzplanung und die Auswertung der Planbilanz. Je nach gewählten Einstiegsoptionen werden die entsprechenden Werte geladen.

Basis:

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Diverses:

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Basis:

Planwerte
Firma, FIBU
Hinterlegung Firma und Plan-FIBU, für die das Budget, der Finanzplan und die Planbilanz erstellt werden soll.

Hinweis 
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Wird die Mehrjahresplanung verwendet, können nach erfolgreicher Jahresübernahme die Finanzplanzahlen der Folgejahre nur mehr in der jeweils aktuellen FIBU bearbeitet bzw. erfasst werden. Werte, die beispielsweise in der FIBU 2024 für das Planjahr 2025 erfasst worden sind, können demnach nach der Jahresübernahme der FIBU 2024 auf die FIBU 2025 nur mehr in der FIBU 2025 verändert werden. Entsprechend wird am Budgetmodell der "alten" FIBU ein "Folgejahre stillgelegt am ..."-Datum gesetzt.
Budgetmodell-Nr.
Hinterlegung der zu verwendenden Budgetmodellnummer.
Buchungsart
Im jeweiligen Modell können die erfassten Budgetwerte mittels Buchungsarten getrennt werden. Buchungsarten können dann zu Buchungsvarianten zusammengefasst und somit entweder kombiniert oder getrennt voneinander ausgewertet werden.

Hinweis 
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In der Folge können jedoch Finanzplan oder Planbilanz nicht mehr durch Buchungsarten bzw. Buchungsvarianten getrennt werden.
Die Werte von Finanzplan oder Planbilanz werden dann mit Buchungsart 1001 gespeichert.

Sortierung
Gliederung Budget
Sollen die Budgetwerte mit der Struktur einer kurzfrisitigen Erfolgsrechnung dargestellt werden, muss hier die jeweilige Schemanummer der Gliederung eingetragen werden (BMD Standardgliederung 225).

Hinweis 
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Das aktuelle BMD Standardschema 225 für die kurzfristige Erfolgsrechnung kann über den Programmpunkt Standards aktualisieren importiert werden. Es dürfen dabei aber keine individuellen Änderungen am bestehenden Schema gemacht worden sein, da diese mit dem Standard überschrieben und somit entfernt werden! Nähere Informationen dazu stehen in der Dokumentation Aktualisieren BMD Standardgliederungen.

Gliederung Finanzplan
Hinterlegung bzw. Vorschlag (wenn am Budgetmodell hinterlegt) der Schemanummer für den Finanzplan.

Hinweis 
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Aufgrund der zahlreichen Berechnungsautomatiken wird dringend empfohlen, für den direkten Finanzplan das BMD Standardschema 240 und für den indirekten Finanzplan das BMD Standardschema 241 zu verwenden.

Gliederung Planbilanz
Hinterlegung bzw. Vorschlag (wenn am Budgetmodell hinterlegt) der Schemanummer für die Planbilanz.

Hinweis 
Hinweis.png
Aufgrund der zahlreichen Berechnungsautomatiken wird dringend empfohlen, für die Planbilanz das BMD Standardschema 242 zu verwenden.

Finanzplan berechnen 
Einstellung ob auch der Finanzplan berechnet werden soll.

Hinweis 
Hinweis.png
Grundsätzlich empfehlen wir, die Häkchen bei "Finanzplan bzw. Planbilanz rechnen" immer zu belassen, da eine Berechnung des Finanzplans bzw. der Planbilanz ohnehin erst dann erfolgt, wenn auf die jeweiligen Reiter umgeschaltet wird.

Sollte allerdings lediglich ein Budget erstellt werden, können die Häkchen bei "Finanzplan bzw. Planbilanz berechnen" entfernt werden.

Planbilanz berechnen 
Einstellung ob auch die Planbilanz berechnet werden soll.

Hinweis 
Hinweis.png
Grundsätzlich empfehlen wir, die Häkchen bei "Finanzplan bzw. Planbilanz rechnen" immer zu belassen, da eine Berechnung des Finanzplans bzw. der Planbilanz ohnehin erst dann erfolgt, wenn auf die jeweiligen Reiter umgeschaltet wird.

Sollte allerdings lediglich ein Budget erstellt werden, können die Häkchen bei "Finanzplan bzw. Planbilanz berechnen" entfernt werden.

Vergleichswerte gebucht bis Jahr/Monat
Eingabe der "Vergleichswerte gebucht bis" im Format JJJJMM, z. B. 202409. In der grauen Vergleichsspalte werden durch diese Einstellung die Istwerte bis zum eingegebenen Jahr/Monat angezeigt. Die restlichen Monate werden entweder aus einem vorhandenen Vorjahr (Spalte Ist+VJ Ist) oder mittels Hochrechnung (Spalte Ist+HoRe) aufgefüllt. 

Hinweis 
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Es wird immer der Wert vom letzten Einstieg vorgeschlagen.

Buchungsvariante
In der grauen Vergleichsspalte werden jene Istwerte angezeigt, die mit einer der Variante zugeordneten Buchungsart erfasst worden sind (unter der Standardvariante 1 werden die laufenden Buchungen, die Bilanzbuchungen und EB-Buchungen angezeigt).

Hinweis 
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Die im Parameter 1087148088000000000.png Controlling/BWA → Budget/Finanzplan/Planbilanz → Buchungsarten-Variante für Budget hinterlegte Buchungsarten-Variante wird hier vorgeschlagen. Ist im Parameter keine Variante hinterlegt, wird der Wert vom letzten Einstieg vorgeschlagen.

Bilanzbuchungen
Definition, ob die Bilanzbuchungen (Buchungsart 2001) berücksichtigt werden sollen oder nicht (nur aktiv, wenn vorher eine Buchungsarten-Variante ausgewählt worden ist, der auch die Bilanzbuchungsarten zugeordnet sind).

Hinweis 
Hinweis.png
Die im Parameter 1087148088000000000.png Controlling/BWA → Vorschlagswerte für Auswertungen → Bilanzbuchungen hinterlegte Ausprägung wird nach Auswahl der entsprechenden Buchungsarten-Variante vorgeschlagen.
Firma Ist
Hinterlegung (abweichende) Firma, aus welcher die Istwerte verwendet werden sollen (flüssige Mittel, KK-Banksalden).
FIBU Ist
Hinterlegung (abweichende) FIBU, aus welcher die Istwerte verwendet werden sollen (flüssige Mittel, KK-Banksalden).

Istwerte (Finanzplan/Planbilanz)
Eingabe der "Istwerte gebucht bis" im Format JJJJMM, z. B. 202409. Bis zum eingegebenen Jahr/Monat werden im Finanzplan die Istwerte (für die Darstellung der flüssigen Mittel und der KK-Banksalden), danach die Budgetwerte berücksichtigt. Auch in der Planbilanz werden bis zum eingegebenen Jahr/Monat die Istwerte, danach die Budgetwerte berücksichtigt.
Buchungsvariante
Bis zum eingegebenen Monat werden jene Istwerte angezeigt, die mit einer der Variante zugeordneten Buchungsart erfasst worden sind (unter der Standardvariante 1 werden die laufenden Buchungen, die Bilanzbuchungen und EB-Buchungen angezeigt). Zusätzlich errechnen sich auch die fehlenden Monate aus allen Budgetwerten, die mit einer der Buchungsvariante zugeordneten Buchungsart erfasst worden sind.

Hinweis 
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EB-Buchungen im Finanzplan werden nur bei den Bankständen angezeigt (nicht bei den anderen Konten).

Bilanzbuchungen
Istwerte werden mit oder ohne Bilanzbuchungen (2001) dargestellt (nur aktiv bei Hinterlegung einer Buchungsvariante mit zugeordneter Bilanzbuchungsart).
Firma Ist
Hinterlegung (abweichende) Firma, aus welcher die Istwerte verwendet werden sollen (flüssige Mittel, KK-Banksalden).
FIBU Ist
Hinterlegung (abweichende) FIBU, aus welcher die Istwerte verwendet werden sollen (flüssige Mittel, KK-Banksalden).

Diverses:
Sprache
Umschalten auf eine Fremdsprache.

Hinweis 
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Das aktuelle Standardschema für den langfristigen, indirekten Finanzplan (241) kann über den Programmpunkt Standards aktualisieren importiert werden. Es dürfen dabei aber keine individuellen Änderungen am bestehenden Schema gemacht worden sein, da diese mit dem Standard überschrieben, und somit entfernt werden! Nähere Informationen dazu fndet man unter Aktualisieren BMD Standardgliederungen.

Nach Erfassung der Einstiegsfelder gelangt man entweder über die Schaltfläche Neu berechnen oder mit Enter am letzten Eingabefeld zu den Budget-, Finanzplan- bzw. Planbilanzwerten.

Zu Beginn steht man am Reiter Budget. Um in den Finanzplan zu gelangen muss man auf den Reiter Finanzplan wechseln. Die Einstiegsfelder werden dann links senkrecht komprimiert dargestellt, können aber jederzeit von dort wieder aufgeklappt und bei Bedarf geändert werden:

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 Einstieg ohne Istwerte

Aktuelles Jahr 2024, Istwerte bis Monat "leer"

Spalte
Darstellung der Werte
Plan-Finanzplan
Budgetwerte 01/2024 bis 12/2024 + Istwerte 2023, die mittels Zahlungsschlüssel ins Jahr 2024 verschoben werden.
Anfangsbestand flüssige Mittel (z. B. Banksaldo): 01.01.2024 lt. FIBU
Ist+Plan FP        
keine Werte

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Anschließend gelangt man in die Finanzplanmaske. Die dargestellten Spalten sind standardmäßig, bei Einstieg ohne Istwerte, folgendermaßen aufgebaut:
 
1122311567000001760_0.png 

Obere Bildschirmhälfte - Darstellung Jahres-/Monatswerte:
 
Bezeichnung
Bezeichnung der Gliederungszahl / des Kontos
N
Externe Quelle: Kennzeichnung, ob der Wert manuell oder aus einer hinterlegten Berechnung übernommen wurde
Plan-Finanzplan
Finanzplan auf Basis der Budgetwerte BRUTTO
Ist+PlanFP
Finanzplan auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Notiz
Notizspalte für eventuelle Anmerkungen
Jan
Finanzplan Jänner auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Feb
Finanzplan Februar auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Mrz
Finanzplan März auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Apr
Finanzplan April auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Mai
Finanzplan Mai auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Jun
Finanzplan Juni auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Jul
Finanzplan Juli auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Aug
Finanzplan August auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Sep
Finanzplan September auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Okt
Finanzplan Oktober auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Nov
Finanzplan November auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Dez
Finanzplan Dezember auf Basis der gewählten Ist- und Budgetwerte
Finplan FJ
Darstellung der Finanzplan-Folgejahre (Anzahl je nach Definition im Budgetmodell)
Finplan FJ
Darstellung der Finanzplan-Folgejahre (Anzahl je nach Definition im Budgetmodell)
Finplan FJ
Darstellung der Finanzplan-Folgejahre (Anzahl je nach Definition im Budgetmodell)
Finplan FJ
Darstellung der Finanzplan-Folgejahre (Anzahl je nach Definition im Budgetmodell)
  

A_FB.bmp Felder Finanzplan 
 
Untere Bildschirmhälfte - Darstellung Periodendetail, Monatswerte:
 
Die in der oberen Bildschirmhälfte markierte Gliederungszeile (oder auch ein Konto) wird im Periodendetail pro Monat dargestellt.

 Einstieg mit Istwerten

Aktuelles Jahr 2024, Istwerte bis Monat 8
 
Spalte
Darstellung der Werte
Plan-Finanzplan
Budgetwerte 01/2024 bis 12/2024 + Istwerte 2023, die mittels Zahlungsschlüssel ins Jahr 2024 verschoben werden.
Anfangsbestand flüssige Mittel (z. B. Banksaldo): 01.01.2024 lt. FIBU
Ist+Plan FP (I:8)
Istwerte 01/2024 bis 08/2024 lt. FIBU + Budgetwerte 09/2024 bis 12/2024

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Erfolgt der Einstieg mit Istwerten, gibt es im Finanzplan zusätzlich die Spalte Ist+PlanFP (I:x). Bis zum eingegebenen Monat werden im indirekten Finanzplan die Istwerte laut Finanzbuchhaltung, danach die Budgetwerte des beim Einstieg definierten Budgetmodells herangezogen:
 
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Die Istwerte können mit der Zeitleiste beliebig abgeändert werden, ohne dass das Einstiegsfenster geöffnet werden muss.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Standardmäßig werden im Finanzplan über die Combobox rechts oben bereits verschiedene Ansichten zur Auswahl angeboten:

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Die Bezeichnung der abgespeicherten Feldauswahlen kann individuell abgeändert werden, um so beispielsweise auch für fremdsprachige Länder zur Verfügung zu stehen. Wird die jeweilige Feldbeschreibung geladen, kann anschließend über Feldauswahl → Speichern unter eine eigene Bezeichnung vergeben werden, die dann in der Combobox zur Auswahl steht:
 
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Ebenso können individuelle Feldauswahlen erstellt und unter einem eigenen Namen abgespeichert werden.

 Überprüfung Bankstände

Damit im indirekten Finanzplan eine Entwicklung der zukünftigen Bankstände bzw. flüssigen Mittel berechnet werden kann, werden die Anfangsbestände der flüssigen Mittel (Kasse, Kontokorrentkonten, …) benötigt.

Sind Istwerte vorhanden, werden diese Werte automatisch aus der FIBU für die Berechnung herangezogen. Sind keine Istwerte vorhanden, wird der hinterlegte Beginnsaldo vom Budgetmodell verwendet. Bei Einstieg ohne Istwerte werden jeweils die Anfangsbestände der flüssigen Mittel zu Beginn des Wirtschaftsjahres (EB-Werte) angezeigt:

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Um die Werte zu kontrollieren, kann mittels Doppelklick (auf die angezeigte Kontonummer) auf das Kontoblatt verzweigt und der Saldo verglichen werden:

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 Ausweis Zahllast

Im indirekten Finanzplan werden folgende Steuern dargestellt:
  • die bereits gebuchten Iststeuern aus der FIBU
  • die berechneten Steuern aus den Budgetwerten
Es werden jeweils die Veränderungen (Auf- und Abbau) der Zahllast dargestellt. Der Ausweis der gesamten errechneten Vorsteuer/Umsatzsteuer erfolgt am (in den Fixkonten hinterlegten) Zahllastkonto:
 
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Voraussetzung dafür ist folgender Parameter:

1087148088000000000.png Controlling → Stammdaten → FIBU Parameter → Controlling/BWA → Budget/Finanzplan/Planbilanz → Ausweisen VSt/USt auf Zahllast-Konto

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Als Zahllastkonto wird jenes Konto herangezogen, welches in den Fixkonten hinterlegt ist. Wurde kein Zahllastkonto hinterlegt, wird beim Einstieg in den Finanzplan die Meldung "Es ist kein Zahllast-Konto hinterlegt, obwohl der Parameter "Ausweisen VST/UST auf Zahllast-Konto" gesetzt ist" mit einem direkten Link zu den Fixkonten ausgegeben:

1197736591000004720_2.png
 
Weitere Voraussetzungen für den korrekten Ausweis der USt-Zahllast sind:

1. Hinterlegung des Landes im Firmenstamm:

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2. Fixierung eines Standardprozentsatzes im Programmpunkt Prozentsätze:

1158487254000002560.png
  Seitenanfang StartOfPage.png
Achtung! 
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Ohne den Parameter werden die aus den Istwerten errechneten Steuern immer auf den in den Stammdaten hinterlegten Steuerkonten ausgewiesen (auch wenn bereits eine Umbuchung auf das Zahllastkonto erfolgt ist). Bei einer Sollversteuerung werden die relevanten IST-Salden dabei zum 15. des zweitfolgenden Monats berücksichtigt. Die so automatisch errechnete USt/VSt wird im Finanzplan daher am hinterlegten (Fixkonten) USt-Zahllastkonto ausgewiesen.

Für die Ermittlung der Steuern bzw. den korrekten zeitlichen Ausweis sind am FIBU-Stamm die Felder USt Ist/Soll und UVA-Abgabezeitraum relevant:

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Wenn unter 1087148088000000000.png Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Prozentsätze für eine bestimmte Zeit ein abweichender Prozentsatz hinterlegt ist, dann wird dieser bei der berechneten VSt bzw. USt berücksichtigt.

 Errechnete Plansteuern

Von den erfassten Budgetwerten wird im Finanzplan ebenfalls eine USt/VSt errechnet, und je nach Steuerprozentsatz am Konto (USt-Prozensatz, FP-USt-Prozentsatz) am Zahllastkonto oder (wenn der Parameter nicht gesetzt ist) in der Zeile Berechnete VSt/USt ausgewiesen.Über den Einzelnachweis bzw. über den Einzelnachweis monatlich kann eine detaillierte, monatliche Aufschlüsselung der Steuerbeträge aufgerufen werden:

1197807606000003800.png 

1197807606000003800_1.png

Beispiel 
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Am Konto 4000 wurde im Budget im Oktober ein Planwert von 109.287,00 erfasst.
Wie können die dazugehörigen Veränderungen der USt im indirekten Finanzplan nachvollzogen werden?

Einzelnachweis Konto 3520 Monat 10:
 
1197736967000004720_0.png
 
Ausgehend vom Budgetwert 109.287,00 im Monat 10 werden 20% USt. (21.857,00) berechnet und als Aufbau der Verbindlichkeit der USt-Zahllast berücksichtigt.

Der Abbau der Verbindlichkeit der USt-Zahllast wird im Monat 12 dargestellt:
 
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 Gebuchte Iststeuern

Bei Einstieg in den Finanzplan ohne Istwerte werden die gebuchten Iststeuern der letzten 2 Monate aus dem Vorjahr (Zahlung am 15. des zweitfolgenden Monats) dargestellt. Dabei ist es unerheblich, ob Vorsteuer/Umsatzsteuer im Vorjahr bereits umgebucht wurde. Ist der Parameter gesetzt, erfolgt der Ausweis am Zahllastkonto.  
Hinweis 
Hinweis.png
Bei Verwendung einer NTCS FIBU sind folgende Einstellungen nötig, damit die berechnete VSt und USt richtig auf den Steuerkonten ausgewiesen wird: 
  • richtige Gliederung der Steuerkonten in den relvanten Gliederungsschemen (241 indirekter Finanzplan, 242 Planbilanz)
  • Hinterlegung der Steuerkonten unter 1087148088000000000.png FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten
  • Hinterlegung Land unter 1087148088000000000.png FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten im Firmenstamm (Feld 108)
  • Hinterlegung Standardprozentsatz unter 1087148088000000000.png FIBU → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Prozentsätze

Beispiel 
Beispiel.png
(Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr)

Indirekter Finanzplan für das Jahr 2024 (ohne Istwerte): Die gebuchten Iststeuern von 11+12/2023 werden automatisch in 01+02/2024 als Zahlung (Abbau Verbindlichkeit Zahllast) dargestellt:

Einzelnachweis Zahllast für Jänner:

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Einzelnachweis USt-Zahllast für Februar:

1197808004000003800_0.png

Beispiel 
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(Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr)

Indirekter Finanzplan für das Jahr 2024 (mit Istwerten bis 4): Die gebuchten Iststeuern der Monate 03+04/2024 werden in den Planmonaten 05+06/2024 dargestellt:

Einzelnachweis Zahllast für Monat 05 (= 1. Planmonat):

1197808432000003800.png

Einzelnachweis Zahllast für Monat 06 (= 2. Planmonat):

1197808432000003800_0.png

 Funktionen im indirekten Finanzplan

Grundsätzlich gibt es in der Unternehmensplanung gemeinsame Funktionen für Budget, Finanzplan und Planbilanz, aber auch pro Bereich individuelle Funktionen.

Folgende Funktionen stehen in allen drei Reitern (Budget/Finanzplan/Planbilanz) zur Verfügung:

T_Frame_Right.bmp Neu berechnen
Mit dieser Funktion können die geänderten Einstiegsfelder im linken Bereich aktualisiert werden.
Budget/Finanzplan/Planbilanz

A_MENGE.bmp InvestitionsplanFür im Investitionsplan erfasste (geplante) Investitionen wird automatisch die AfA errechnet und ins Budget übernommen. Der Anschaffungswert wird im Finanzplan und in der Planbilanz unter den Investitionen bzw. Sachanlagen dargestellt.
A_BARAUSLAGE.bmp TilgungsplanFür im Tilgungsplan erfasste (geplante) Darlehen und Kredite werden automatisch Tilgungen und Zinsen berechnet. Die Zinsen werden im Budget dargestellt, die Kreditsumme und die Tilgungen wirken sich im Finanzplan und in der Planbilanz aus.
A_MITARBEITER.bmp PersonalkostenplanPersonal- und Personalnebenkosten sowie Sonderzahlungen werden im Personalkostenplan errechnet und in Budget, Finanzplan und Planbilanz übernommen.
A_ARTIKEL.bmp Artikelplan
Für einzelne Artikel können Menge, Einstandspreis und Verkaufspreis im Artikelplan erfasst werden. Die errechneten Werte werden entsprechend in Budget, Finanzplan und Planbilanz übernommen.
A_LIEFERANT.bmp WareneinkaufsplanSollen Lagerzukäufe in Finanzplan und Planbilanz abgebildet werden, können diese im Wareneinkaufsplan erfasst werden.
Detailpläne

A_KONTO.bmp Kontoblatt
Mit dieser Funktion kann direkt in das Kontoblatt (Strg + K) des markierten Kontos verzweigt werden. Darstellung der Istwerte/Buchungen. 

Hinweis 
Hinweis.png
Über die Funktion Taschenrechner können beliebige Werte durch Klick zusammengerechnet und einfach ins Budget kopiert 1234390541000100800_3.png und eingefügt (Strg + V) werden:

1525612433000008230.png

A_Konto_Edit.bmp Kontostammdaten
Mit dieser Funktion kann direkt in die Kontenstammdaten des markierten Kontos verzweigt werden.
A_Konto_Edit.bmp KontenMit dieser Funktion kann direkt in die Kontentabelle verzweigt werden.
A_TREE1.bmp Gliedern
Mit dieser Funktion kann direkt in die Kontenzuordnung (Kontengruppen) verzweigt werden, um z. B. Kontenzuordnungen zu ändern.
A_LIST.bmp Umschalten 
Auf- und Zuklappen der Gliederungszeilen (Strg + 1).
Den Gliederungszeilen zugegliederte Konten werden angezeigt. Ausgehend von den Konten besteht dann die Möglichkeit, das Kontoblatt und das archivierte Dokument aufzurufen.
A_DAY_S.bmp Zahlungsschlüssel
Für die Verschiebung von Lieferforderungen und Lieferverbindlichkeiten im Finanzplan müssen Zahlungsschlüssel angelegt werden.
A_DAY_S.bmp Zahlungsschlüssel berechnet aktuell
Die hinterlegten Zahlungsschlüssel werden neu berechnet, und die Werte dann im Detailfenster dargestellt.
 
Funktionen

A_Property.bmp Fibu-bezogene Einstellungen für Controlling/BWA
Spezielle Parametereinstellung für die einzelne Fibu können für den Bereich Controlling/BWA getroffen werden.
A_Property.bmp Allgemeine Einstellungen für Controlling/BWA
Spezielle Parametereinstellung für die alle Firmen/Fibus können für den Bereich Controlling/BWA getroffen werden.
 
Extras
 
Das Periodendetail in der unteren Bildschirmhälfte kann mit dem schwarzen Pfeil auf- oder zugeklappt werden. Wo ein Bearbeiten möglich ist (z. B. im Budget auf einem Erfolgskonto oder im Finanzplan auf dem Konto "Privatentnahmen"), können auch im Periodendetail Planwerte erfasst oder geändert werden:

1525612433000008230_1.png

Über die Comboboxen rechts oben können einzelne bzw. alle Gliederungsebenen angezeigt bzw. die verschiedenen Feldauswahlen ausgewählt werden:

1525612433000008230_2.png

Die Feldbeschreibung kann über die weiteren Funktionen (drei schwarze Punkte rechts oben) individuell angelegt/gespeichert werden oder es können die Standardfeldauswahlen geladen werden.

1525612433000008230_5.png

Hinweis 
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Für die Verwendung einer individuellen Feldauswahl ist der Parameter Betragsspalten bei Budget, Kalk. Werte ausschlaggebend - entweder werden unabhängig von der Feldauswahl immer alle Spalten mit Wert geladen, oder es werden nur jene Spalten geladen, die in der Feldauswahl definiert wurden.


Folgende Funktionen stehen nur im Reiter "Finanzplan" zur Verfügung: 

Mit der dynamische Zeitleiste können die Istwerte gebucht bis Jahr/Monat mit der linken Maustaste variiert werden:

1256729878000005490_1.png

A_Edit_Ext.bmp BearbeitenErmöglicht die Erfassung bzw. Bearbeitung von Finanzplanwerten.
Finanzplan
 
A_EDIT.bmp PeriodenübersichtUmschalten in die Periodenübersicht (um monatliche Finanzplanwerte einzugeben).
A_LIST.bmpEinzelnachweis
Im Einzelnachweis werden die im Finanzplan dargestellten Werte genau (pro Konto) aufgeschlüsselt und nachvollziehbar dargestellt (siehe Beispiel). Der Einzelnachweis kann nur auf Kontenebene aufgerufen werden (Funktion Umschalten).
A_LIST.bmp Einzelnachweis monatlich
Im monatlichen Einzelnachweis werden die im Finanzplan dargestellten Werte genau (pro Konto und Monat) aufgeschlüsselt und nachvollziehbar dargestellt (siehe Beispiel). Der Einzelnachweis kann nur auf Kontenebene aufgerufen werden (Funktion Umschalten).
A_LIST.bmp ausgegliederte/nicht zugeordnete Konten
Hier werden Konten angezeigt, die im Finanzplangliederungsschema ausgegliedert oder in den Kontengruppen nicht zugeordent sind.

Benötigte Konten können über diesen Punkt direkt gegliedert werden:

1256729878000005490_4.png
A_LIST.bmp mit Standard-KontenHier können alle Konten aus dem hinterlegten Standardkontenrahmen (FIBU-Stammdaten) ein- oder ausgeblendet werden.
Funktionen
 
A_PRINT.bmp Finanzplan drucken
Start Finanzplan drucken - zur Auswahl stehen der "normale" Ausdruck, die Vorschau oder der Excel-Export (Einstellungen sind unter "Diverses" zu treffen):

1256729878000005490_2.png

1256729878000005490_3.png

A_Empty.bmp Bildschirmliste Ausdruck der aktuell am Schirm angezeigten Spalten.
Ausdruck
 
Einzelnachweis/Einzelnachweis monatlich 
Im Einzelnachweis werden die im Finanzplan dargestellten Werte nach Monaten genau aufgeschlüsselt und nachvollziehbar dargestellt:
 
Beispiel
Beispiel.png
Im indirekten Finanzplan werden jeweils Aufbau bzw. Abbau der Zahllast in den Zeilen Veränderung der LF bzw. Veränderung der LV dargestellt.

Am Konto 4200 wurde im Februar ein Budgetwert von 68.510,00 erfasst. Die Kunden zahlen 50% bar und 50% einen Monat später per Überweisung - diese Verschiebung wird mittels Zahlungsschlüssel im Einzelnachweis der Zeile Veränderung der LF abgebildet:.

1151858661000100900.png
 
Verzweigt man weiter in den Einzelnachweis monatlich, wird die monatliche Berechnung der Werte nach ihrer Herkunft und Zahlungsschlüssel-Verteilung dargestellt:
 
1151858661000100900_0.png
 
In der Abbildung oben werden im Finanzplan für das Konto 4200 im Februar 34.255,00 ausgewiesen. Diese Werte errechnen sich (lt. Einzelnachweis monatlich) ausgehend vom Forderungsabbau der Budgetwerte vom Jänner mit 50% (lt. Zahlungsschlüssel) zuzüglich 20% Steuer, sowie dem Budgetwert vom Februar 68.510,00 (Aufbau LF) zuzüglich 20% Steuer. Weiters werden 50% Barzahlung der geplanten Umsätze im Monat 2 berücksichtigt.
 

 Manuelle Erfassungen im indirekten Finanzplan

Im indirekten Finanzplan können zusätzlich zu den übergeleiteten Budgetwerten auch noch manuelle Zahlungsein-/-ausgänge in den einzelnen Positionen auf Jahres-/oder Monatsebene erfasst werden. Dies können zum Beispiel sein:
  • Privatentnahmen
  • Gewinnausschüttungen
  • Kapitalerhöhungen
  • Ab-/Aufbau von Sonstigen Forderungen/Verbindlichkeiten

Hinweis 
Hinweis.png
Bei manuellen Erfassungen im indirekten Finanzplan müssen die Vorzeichen richtig erfasst werden:

Abbau Forderung (aktives Bestandskonto) → ohne Vorzeichen
Aufbau Forderung (aktives Bestandskonto) → mit Minus
Abbau Verbindlichkeit (passives Bestandskonto) → mit Minus
Aufbau Verbindlichkeit (passives Bestandskonto) → ohne Vorzeichen

 Erfassung Jahreswerte

Durch einen Doppelklick in die Spalte Plan-Finanzplan können manuelle Jahreswerte erfasst werden - diese Jahreswerte werden dann linear auf die Budgetmonate aufgeteilt. 

Beispiel 
Beispiel.png
Manuelle Erfassung des Abbaus von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Jahreswert (60.000,00) wird linear auf alle Monate aufgeteilt (5.000,00):

1239023586000002320.png

 Erfassung Monatswerte

Soll in einem bestimmten Monat eine Ein-/oder Auszahlung erfasst werden, kann dies im entsprechenden Monat durch einen Doppelklick im Finanzplandetail erfolgen.

Beispiel 
Beispiel.png
Manuelle Erfassung des Abbaus einer sonstigen Verbindlichkeit im Mai (-80.000,00):

1239024134000002320.png

Beispiel 
Beispiel.png
Ist kein Vorjahr in der NTCS vorhanden, können Zahlungen von Vorjahresrechnungen auf dem Lieferforderungskonto (2000) bzw. auf dem Lieferverbindlichkeitenkonto (3300) manuell im Finanzplan, im betreffenden Monat erfasst werden.

 Verwendung von Zahlungsschlüsseln

 Manuelle Anlage Zahlungsschlüssel

Istwerte und Budgetwerte werden standardmäßig im Rechnungs- bzw. Budgetmonat zu 100% liquiditätsmäßig wirksam dargestellt, können aber mittels Zahlungsschlüssel (ZS) in andere Monate verschoben werden. Zahlungsschlüssel können pro Konto hinterlegt werden, wobei im Normalfall nur die Erfolgskonten davon betroffen sind. In Ausnahmefällen können Zahlungsschlüssel auch für Bestandskonten verwendet werden, wenn beispielsweise der Wareneinkauf in der Klasse 1 verbucht wird und die Veränderung der Lieferverbindlichkeiten mittels Zahlungsschlüssel beeinflusst werden soll.

Um einen Zahlungsschlüssel manuell anzulegen, zu bearbeiten oder zu löschen, erfolgt der Einstieg im Finanzplan über den Menüpunkt Funktionen → Zahlungsschlüssel:

1507636281000013980_0.png 

Im folgenden Fenster können pro Budgetmodell beliebig viele Zahlungsschlüssel und die dazugehörigen Zahlungsschlüsseldetails mit F5 angelegt werden. Es gibt dabei Zahlungsschlüssel mit dem Berechnungskennzeichen nach X Monaten oder im X Kalendermonat – entweder wird dann in den Detailfeldern die Anzahl der Monate eingegeben, um die der Wert verschoben werden soll, oder es werden die fixen Kalendermonate erfasst, in denen der Wert liquiditätswirksam wird:

1122221656000001880_2.png
 
A_FB.bmp Felder Zahlungsschlüssel

A_FB.bmp Felder Zahlungsschlüssel Detail

Beispiel 
Beispiel.png
Anlage Zahlungsschlüssel nach X Monaten

Schritt 1: Erfassung der Grunddaten (Zahlungsschlüsselnummer, Bezeichnung, Berechnungskennzeichen):

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Schritt 2: Erfassung der Zahlungsschlüsseldetails - bei einem Schlüssel nach X Monaten wird hier die Anzahl der Monate eingegeben, um die der gebuchte/budgetierte Wert verschoben werden soll:

1551873877000008280.png

1. Monatsgrenze, % 1. Monatsgrenze z. B.: Bei Eingabe Monatsgrenze "0" und "10%" werden 10% der gebuchten/budgetierten Werte sofort zahlungswirksam.
2. Monatsgrenze, % 2. Monatsgrenze z. B.: Bei Eingabe Monatsgrenze "1" und "50%" werden 50% der gebuchten/budgetierten Werte nach einem Monat zahlungswirksam.
3. Monatsgrenze, % 3. Monatsgrenze 
z. B.: Bei Eingabe Monatsgrenze "2" und "40%" werden 40% der gebuchten/budgetierten Werte nach zwei Monaten zahlungswirksam.
usw.

Beispiel 
Beispiel.png
Anlage Zahlungsschlüssel im X Kalendermonat

Schritt 1: Erfassung der Grunddaten (Zahlungsschlüsselnummer, Bezeichnung, Berechnungskennzeichen):

1507637251000013980_1.png

Schritt 2: Erfassung der Zahlungsschlüssel-Details - bei einem Schlüssel im X Kalendermonat werden die fixen Kalendermonate erfasst, in denen der gebuchte/budgetierte Wert liquiditätswirksam wird:

1551873916000008280.png

1. Monatsgrenze, % 1. Monatsgrenze z. B.: Im März des laufenden Jahres werden 25% des Mietaufwandes bezahlt.
2. Monatsgrenze, % 2. Monatsgrenze z. B.: Im Juni des laufenden Jahres werden 25% des Mietaufwandes bezahlt.
usw.

 
Hinweis 
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Es besteht auch die Möglichkeit, weniger als 100% mittels Zahlungsschlüssel zu verteilen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass z. B. ein Teil der Forderungen uneinbringlich ist. In der Planbilanz wird dieser Forderungsausfall nicht automatisch berücksichtigt. Soll hier eine Wertberichtigung mitgerechnet werden, muss das entsprechende Erfolgskonto im Budget budgetiert werden.

Achtung! 
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Durch einen Zahlungsschlüssel können keine Zahlungen ins nächste Jahr verschoben werden. Wird beispielsweise Monat 3 hinterlegt, ist immer der Monat 3 vom laufenden Wirtschaftsjahr gemeint (und nicht vom nächsten Wirtschaftsjahr).

 Manuelle Hinterlegung Zahlungsschlüssel

Nach Anlage der Zahlungsschlüssel müssen diese bei den jeweiligen Konten hinterlegt werden. Der Einstieg erfolgt entweder direkt im Finanzplan über Funktionen → Konten oder über den entsprechenden Programmpunkt 1087148088000000000.png Finanzbuchhaltung oder auch Controlling → Stammdaten → Konten:

1509180762000003570_0.png

Dort können dann, nachdem alle für den Finanzplan relevanten Spalten eingeblendet wurden, in der Spalte FP-Zahlschl zum Beispiel mittels Spaltenweise bearbeiten die Zahlungsschlüssel bei den jeweils betroffenen Konten hinterlegt werden:

1509180762000003570_2.png
 

 Automatische Berechnung Zahlungsschlüssel

 Mit der Funktion Zahlungsschlüssel berechnet aktuell können Zahlungsschlüssel pro Konto automatisch ermittelt und auch direkt am jeweiligen Konto hinterlegt werden. Für die Berechnung der Verschiebung werden dabei die durchschnittlichen Zahlungsein- und Zahlungsausgänge der laufenden FIBU und der letzten zwei FIBU-Vorjahre herangezogen.

Voraussetzung für die korrekte Ermittlung der Zahlungsschlüssel ist somit eine Offene-Posten-Verwaltung in der FIBU. Wird mit offenen Posten gebucht, wird der Zahlungsfluss auf den Konten automatisch mitprotokolliert, für die Berechnng der Zahlungsschlüssel wird darauf zugegriffen.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn in der Vergangenheit bereits mit manuellen Zahlungsschlüsseln gearbeitet worden ist, jetzt jedoch automatisch berechnete Zahlungsschlüssel verwendet werden sollen, muss vorweg die Hinterlegung der alten Zahlungsschlüssel vom Kontenstamm gelöscht werden. Die vom Programm berechneten automatischen Zahlungsschlüssel können sonst nicht automatisch auf den Konten hinterlegt werden.

Der Einstieg erfolgt im indirekten Finanzplan unter dem Menüpunkt Funktionen →  Zahlungsschlüssel berechnet aktuell:

1507980888000005850_2.png

Achtung! 
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Der Berechnungsnachweis der Zahlungsschlüssel wird bei jedem Einstieg in den langfristigen Finanzplan aktualisiert, jede neu erfasste Buchung aus der FIBU wird dabei berücksichtigt. Die Zahlungsschlüssel und die Verschiebungen können sich daher ändern.

Achtung! 
Achtung.png
Wird das betroffene Budgetmodell komplett gesperrt (Feld 36), können die berechneten Zahlungsschlüssel nicht mehr bearbeitet oder verändert werden. Wird hingegen das Budgetmodell nur bis zu einem bestimmten Planjahr gesperrt (Feld 44), bleiben die berechneten Zahungsschlüssel in allen Jahren offen:

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Wurde der Berechnungsnachweis gestartet, erhält man eine monatliche Übersicht, welche die prozentuellen und betragsmäßigen Zahlungsein- bzw. Zahlungsausgänge pro Konto darstellt:

1184429109000303680.png

Mit der Funktion Einzelnachweis werden die einzelnen Rechnungen pro Konto angezeigt. Man sieht, welcher Prozentsatz an Forderungen bzw. Verbindlichkeiten nach wie vielen Monaten im Durchschnitt eingegangen ist:

1184429109000303680_1.png

Hinweis 
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Bei der Berechnung der Zahlungsschlüssel werden Gutschriften nicht berücksichtigt. Wird eine Gutschrift im Zuge einer Zahlung mit abgestattet, ist die Gutschrift im Einzelnachweis dabei.


Hinweis 
Hinweis.png
Wenn bei der Berechnung der Zahlungsschlüssel eine Monatsgrenze größer als 99 ermittelt wird, wird diese automatisch auf 99 gesetzt, da die Monatsgrenzen nur zweistellig sind.


Die so ermittelten automatischen Zahlungsschlüssel können mit der Funktion Zahlungsschlüssel erstellen erstellt und bei den Konten hinterlegt werden:

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1184429775000003680_2.png

KontenartEinstellung, für welche Kontenart(en) die Zahlungsschlüssel erstellt werden sollen.
Bestehende ZS überschreiben
Einstellung, ob bereits vorhandene Zahlungsschlüssel mit den neu berechneten Werten überschrieben werden sollen.

Achtung! 
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Wenn am Kontenstamm schon andere Zahlungsschlüssel im Feld FP-ZahlSchlüssel hinterlegt worden sind, müssen diese manuell geändert werden! Mit dem Häkchen werden lediglich die Schlüsselwerte aktualisiert/überschrieben, jedoch nicht die Schlüsselnummer am Kontenstamm.

von/bis Konto-Nr. Einschränkung Kontenbereich, für welchen die Zahlungsschlüssel erstellt werden sollen.

Die automatisch generierten Zahlungsschlüssel haben die Nummer des Kontos, bei dem sie auch gleich hinterlegt werden.

Achtung! 
Achtung.png
Wenn am Kontenstamm schon andere Zahlungsschlüssel im Feld "FP-ZahlSchlüssel" hinterlegt wurden, müssen diese manuell geändert werden! Mit dem Häkchen werden lediglich die Schlüsselwerte aktualisiert/überschrieben, jedoch nicht die Schlüsselnummer am Kontenstamm.

Hinweis 
Hinweis.png
Sind keine Vorjahresbuchhaltungen vorhanden, fehlen eventuell durch den Einsatz von Zahlungsschlüsseln in den ersten Monaten des Geschäftsjahres Veränderungen von Forderungen/Verbindlichkeiten, die aus den Vorjahren resulieren würden. Die fehlenden Beträge können im Finanzplan manuell auf den Sammelkonten 2000 bzw. 3000 erfasst werden.

Zusätzlich können auch auf allen anderen Bestandskonten im Finanzplan notwendige Beträge ergänzt werden.

Beispiel 
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Am Konto 4200 wurde im Budget im Februar ein Planwert von 70.000,00 erfasst.Dieser Budgetwert soll mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen Netto (Zahlungsschlüssel) im Finanzplan berücksichtigt werden:

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Im Februar wird der Aufbau der Forderung des Februar-Budgetwerts (brutto) dargestellt:

1509181061000003570_1.png

Die Forderung zum Februar-Budgetwert (brutto) wird dann im März wieder abgebaut:

1509181061000003570_2.png

 Einstellungen auf den Konten

Im Programmpunkt Konten gibt es neben dem Feld FP-Zahlschl (welches für die Hinterlegung von Zahlungsschlüsseln benötigt wird) weitere für das Controlling relevante Einstellungen - die dargestellten Felder können über die Feldauswahl eingeblendet und abgespeichert werden:

1551256922000002260.png

 Hinterlegung Finanzplan-Prozentsatz

Grundsätzlich gilt auch für den Finanzplan der USt-Prozentsatz, der am Kontenstamm hinterlegt ist. Ist in der Buchhaltung der Prozentsatz 0 hinterlegt, kann am Konto in der Spalte FP-UStPz der für die Finanzplanung relevante Prozentsatz hinterlegt werden. 
 
Hinweis 
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Sind sowohl der USt-Prozentsatz als auch der FP-USt-Prozentsatz hinterlegt, übersteuert im Finanzplan der FP-USt-Prozentsatz den USt-Prozentsatz!
Der FP-USt-Prozentsatz muss kein gültiger Steuersatz nach Steuerrecht sein. Insbesondere bei gemischt bebuchten Konten kann auch ein Mischsatz hinterlegt werden. Als Anhaltspunkt dazu kann im Buchungsprogramm unter 1087148088000000000.png Finanzbuchhaltung → Bildschirmansichten → Kontoblatt die Funktion Steuersummen aufgerufen werden. Damit erhält man einen Überblick über die Aufteilung der gebuchten Beträge pro Steuerprozentsatz, und ein Mischsatz kann somit einfach ermittelt werden.

 Hinterlegung Finanzplan-Kontokorrentkonto

Bei Verwendung der BMD Standardgliederungen und der dort hinterlegten Kontengruppengliederung 300, werden Bankkonten der Klasse 2 standardmäßig unter der Gliederungszeile Entwicklung Bankstände ausgewiesen, Bankkonten der Klasse 3 unter Aufnahme/Tilgung Darlehen/Kredite:

1529162163000008730.png

Soll ein Bankkonto der Klasse 3, z. B. ein Kontokorrentkonto, zu den Bankständen gegliedert werden, darf kein Ersatzkonto angelegt werden (diese haben im CTR keine Bedeutung). Ebenso genügt es nicht, das betroffene Konto einfach umzugliedern, sondern es muss das relevante Konto unter Funktionen → Konten in der Spalte FP-KK entsprechend als Kontokorrentkonto markiert werden:

1529230809000007910.png

Das Konto der Klasse 3 wird dadurch im Finanzplan zur Zeile Entwicklung Bankstände umgegliedert:

1529230809000007910_0.png

Hinweis 
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In der Planbilanz wird dieses Kontokorrentkonto dann in den Positionen Flüssige Mittel bzw. kurzfristige Bankverbindlichkeiten (je nach Saldo) ausgewiesen. 

 Hinterlegung Finanzplan-Planbilanz-Gegenkonto

Aufwendungen und Erträge, die nicht sofort liquiditätsmäßig wirksam werden (durch die Hinterlegung eines Zahlungsschlüssels), werden im Finanzplan und in der Planbilanz den Lieferverbindlichkeiten bzw. Lieferforderungen zugeordnet. Werden allerdings z. B. Gehälter erst im Folgemonat ausbezahlt, dann würde diese Verbindlichkeit ebenfalls unter den Lieferverbindlichkeiten ausgewiesen werden. 

Um die relevanten Konten der Klasse 6 z. B. unter Verbindlichkeiten Dienstnehmer auszuweisen, kann daher bei den betroffenen Konten ein FP-PB-Gegenkonto hinterlegt werden. Dieses Konto kann dann einer bestimmten Kontengruppe zugeordnet werden. Somit kann der Ausweis im Finanzplan und in der Planbilanz gezielt beeinflusst werden:

1529234178000003600_0.png

Der Ausweis im indirekten Finanzplan sieht dadurch wie folgt aus:

1529234178000003600_1.png

Eine genaue Aufschlüsselung kann direkt am Konto über den Einzelnachweis aufgerufen werden: 

1529234178000003600_2.png

 Hinterlegung Finanzplan-Vorzeichendrehung

Nach Aktivierung der FP-Vorzeichendrehung wird der Kontobetrag im Finanzplan mit anderem Vorzeichen dargestellt.

 ​Aktivkonten mit Passivsaldo

​Damit Aktivkonten mit einem Passivsaldo in der richtigen Position ausgewiesen werden, darf ebenfalls kein Ersatzkonto angelegt werden (diese haben im CTR keine Bedeutung). In diesem Fall muss die Kontoart selbst umgestellt werden.

 Automatikzeilen im indirekten Finanzplan

Je nach Erfassung der Daten werden im indirekten Finanzplan automatisch berechnete Zeilen dargestellt.Mit der Funktion Einzelnachweis/Einzelnachweis monatlich kann kontrolliert werden, wie sich die Werte dieser Zeilen zusammensetzen:

1208184895000001690.png

Folgende Zeilen werden im indirekten Finanzplan je nach Erfassung automatisch generiert:

Ergebnis laut GuV
Aus allen Aufwands- und Ertragskonten wird der Gewinn / Verlust errechnet, und in dieser Zeile dargestellt.

Achtung! 
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Die Konten für die Gewinn- und Verlustverbuchung müssen in den Fixkonten → Extras → Konten für Gewinn-/ Verlustbuchung richtig hinterlegt sein, wenn Gewinn und Verlust umgebucht werden, damit das Ergebnis laut GuV nicht mit 0 angezeigt wird.
Ergebniskorrektur GuV in Finanzplan Werden Sonderzahlungen aus dem Personalkostenplan im Budget monatlich und im Finanzplan in der jeweiligen Auszahlungsperiode dargestellt, erfolgt in dieser Zeile die Korrektur der Werte für die richtige Darstellung im Finanzplan.
Angleichung Kontokorrentzinsen 
Diese Zeile wird nur beim Einstieg mit Istwerte größer null angezeigt. Die Ist-Zinsen werden aus der FIBU übernommen. Der Saldo des Kontokorrentkontos ist nun auch bis zum "bis Monat" bekannt. Dadurch ändern sich die "neuen" Planzinsen. In dieser Zeile werden die "alten" Planzinsen entsprechend angepasst.
Veränderung Lieferforderungen/ -verbindlichkeiten
Darstellung der Verschiebungen von Forderungen und Verbindlichkeiten, die mittels Zahlungsschlüssel entstehen. Wurden keine Zahlungsschlüssel erfasst/hinterlegt, werden in diesen Zeilen keine Werte angezeigt. 
USt-Zahllast/Gutschrift 
In dieser Zeile werden Plansteuern und gebuchte Iststeuern (alle Konten, die als Steuerkonten hinterlegt sind) ausgewiesen.

Achtung! 
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Umbuchungen der Zahllast aus verbundenen Unternehmen bei UVA-Konsolidierung und UVA-Organschaft werden im langfristigen (und auch kurzfristigen) Finanzplan nicht berücksichtigt und sind deshalb manuell zu erfassen.
Finanzmittelbedarf/-überschuss
Aus allen geplanten/gebuchten Positionen wird ein Finanzmittelbedarf/-überschuss errechnet. 

 Auswertungen indirekter Finanzplan

Der indirekte Finanzplan kann entweder über den Menüpunkt Ausdruck als Bildschirmliste oder als Standardausdruck ausgewertet werden.

Die Standardausdrucke sind auch über 1087148088000000000.png Controlling → Auswertungen → Finanzplan langfristig und Planbilanz drucken zu finden. Eine detaillierte Beschreibung dazu findet man im Dokument CTR Ausdrucke.

 FAQ

Warum kann beim Einstieg/Ausdruck des langfristigen Finanzplans keine Gliederung eingegeben werden?
Was können Ursachen für Finanzplandifferenzen sein?
Wie wird eine Teilzahlung einer Investition im indirekten Finanzplan ausgewiesen?


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