UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu den Perioden finden Sie unter Periodenverwaltung.

 

 Periodenverwaltung mit Unterperiode

Unter Umständen ist es nötig, dass eine Kanzlei, die auch monatliche internationale Reportings abgeben muss, neben dem internen Periodenstichtag auch einen weiteren (früheren) Periodenstichtag festzulegen hat, der aufgrund internationaler Vorgaben vom internen Periodenstichtag abweicht.

Zu diesem Zweck können in der Periodenverwaltung die sogenannten Sentinel-Felder befüllt werden und über eine Funktion eine Unterperiode erzeugt werden.

Grundsätzliches zum Zweck der Periodenverwaltung und zum Programmablauf mit Periodenverwaltung finden Sie in der Fensterhilfe Periodenverwaltung und in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Periodenverwaltung. Da es sich um ein sehr komplexes Thema handelt, ist es ratsam, zusätzlich eine BMD Beraterin bzw. einen BMD Berater zu konsultieren.

 Anlegen der Sentinelperioden

Für jede bereits bestehende Periode muss zuerst in der Periodenverwaltung eine gleichlautende Sentinel-Periode eingetragen werden.

Dazu stehen je Periode die Felder "Sentinel-Jahr" und "Sentinel-Monat" zur Verfügung.

In jenen Monaten, die man selbst "verlängern" möchte, da die Abrechnung noch nicht fertig ist, international die Reportings aber schon abgeliefert werden müssen, muss man manuell rechtzeitig vor Ende der Periode mit der Funktion Unterperiode erzeugen eine Unterperiode anlegen und diese mit der zukünftigen Sentinel-Periode belegen. 

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Beispiel Unterperiode im August 
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Das Wirtschaftsjahr endet am 31.07.20XX, das Periodenende ist mit 15.08.20XX geplant (internationale Deadline). Am 10.08.20XX stellt man bereits fest, dass sich die Fakturierung der Periode 7 bis 15.08.20XX nicht ausgehen wird.

Daher wird die Unterperiode 20XX/7 - 1 gegründet. Diese erhält bereits die Sentinelperiode 20XX/8.

Dadurch kann man am 15.08.20XX ein internationales Reporting nach Sentinelperiode 20XX/7 erstellen - dieses Reporting bleibt somit bereits stabil und rekonstruierbar.

Nun könnte man die Unterperiode 20XX/7 - 1 nun beispielsweise um drei Tage verlängern, um die Fakturierung abzuschließen.
(Die noch fehlenden Honorarnoten erhalten bei der Fakturierung nun die Unterperiode 1 und können daher von den vorigen Honorarnoten klar abgegrenzt werden.)

Am Ende der Unterperiode 20XX/7 - 1 kann dann auch ein eigenes Reporting nach Periode 20XX/7 erstellt werden (dieses beinhaltet Unterperiode 0 und Unterperiode 1).

Aus Sicht des internationalen Reportings gleicht sich alles in der Sentinelperiode 20XX/8 wieder aus (dieses beinhaltet die Perioden 20XX/8 und die Unterperiode 20XX/7 - 1).

 Auswerten mit Sentinelperioden

Die Sentinelperioden werden im Gegensatz zu den "normalen" Perioden nicht auf der Leistung und auf den Honorarpositionen gespeichert, sondern sie werden nur über die oben eingestellte Periodenverknüpfung angewendet. Das funktioniert allerdings ausschließlich beim speziellen Auswertungstyp "Sentinel", der nur im Rahmen einer Individualprogrammierung im LEA Auswertungsdesigner und in den LEA Auswertungen sichtbar ist. 
 
Hinweis 
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Die Felder "Sentinel-Jahr" und "Sentinel-Monat" auf der Leistung und auf der Honorarposition werden im laufenden Betrieb daher auch nie befüllt. Es handelt sich hierbei um Hilfsfelder für etwaige Datenübernahmen.


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