In einem Toolsstapel können ausgewählte Funktionen terminisiert und automatisiert ausgeführt werden. Dabei lassen sich mehrere Funktionen hintereinander und zu Randzeiten ausführen, um zeitintensive Vorgänge auszulagern. Insofern können mit Toolsstapeln Automatisierungen vorgenommen werden.
Diese Dokument wendet sich an Key User im Bereich der Lohnverrechnung bzw. Administratoren. Beachten Sie, dass Sie zum Einrichten eines Toolsstapels einen Zugriff auf den Server benötigen.
Folgende Programme finden Sie unter TOOLS → Tools → Administration → Stapelverarbeitung:
Ein Stapel erleichtert die tägliche Arbeit mit dem Programm, indem Abläufe automatisiert werden. In diesem Fenster werden Stapel mit ihren einzelnen Schritten erfasst, um sie anschließend mit der Funktion
Geplante Ausführung verknüpfen zu können. Dort wird festgelegt, zu welchen Zeitpunkten und mit welchen Rechten oder Lizenzen eines Benutzers diese Aktion automatisch ausgeführt werden soll.
- Im linken Fensterbereich Stapel (bzw. Stapelkopf im Burger-Menü) befindet sich eine Übersicht aller bereits angelegten Stapel.
- Im rechten oberen Fensterbereich stehen die Reiter Stapelschritte und Stapelvariablen zur Verfügung. Dort werden die einzelnen Stapelschritte zu den Stapeln angelegt bzw. Variablen definiert.
- In der rechten unteren Fensterhälfte bei Parameter für Stapelschritt können für einzelne Stapelschritte-Parameter hinterlegt werden, die pro Stapelfunktion unterschiedlich sein können und vom Programm bei der Anlage abgefragt werden.
Ein Stapel kann unter einer Stapelnummer sowohl global als auch für eine konkrete Firma definiert sein. Insofern empfiehlt es sich, das Feld "Firma" in der Übersichtsliste einzublenden, sofern mehrere Stapel definiert sind.
Im Bereich "Stapel" können mit F5 bzw. der Funktion "Neu" weitere Stapel angelegt werden. Wird eine Neuanlage durchgeführt, öffnet sich das Fenster "Stapelkopf".
Für den Stapel sollte eine eindeutige Nummer und eine entsprechende Bezeichnung vergeben werden. Anhand der Bezeichnung sollte genau ersichtlich sein, welche Arbeiten der Stapel durchführt.
Hinweis | Bei der Neuanlage eines Stapels wird empfohlen, dass eine Logdatei mitgeschrieben wird. In der am Stapelkopf hinterlegten Logdatei werden alle Logeinträge des Stapelschrittes zusammengefasst und im Falle eines Fehlers wird die Fehlersuche dadurch erleichtert.
Weiters empfiehlt sich, das Feld "Nur starten, wenn der Stapel nicht noch ausgeführt wird" zu aktivieren. Durch diese Einstellung wird gewährleistet, dass der Stapel systemweit nur einmal läuft. |
Folgende Felder stehen im Stapelkopf zur Verfügung:
Bezeichnung | Name des Stapels
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Datenbesitzer für Ansehen | Datenbesitzergruppe, die zum Ansehen dieses Stapels berechtigt ist. Achtung: Der User, der in der geplanten Ausführung für diesen Stapel hinterlegt ist, muss dieser Datenbesitzergruppe zugeordnet sein.
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Datenbesitzer für Bearbeiten | Datenbesitzergruppe, die zum Bearbeiten des Datensatzes berechtigt ist. Achtung: Der User, der in der geplanten Ausführung für diesen Stapel hinterlegt ist, muss dieser Datenbesitzergruppe zugeordnet sein.
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Erstelldatum | Datum und Uhrzeit der Erstellung des Datensatzes
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Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat.
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Firma | Der Stapel kann global (keine Eingabe einer Firmennummer) oder firmenbezogen (Eingabe einer Firmennummer) verwendbar sein.
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Intern | Interne Kennzeichnung
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Kategorie-Kennz | In diesem Feld wird Ihnen als Kennzeichen die Art der Kategorie angezeigt. (z. B. 1 = Telefonprotokoll, 2 = Archiv, 4 = Termin ...) |
Keine parallele Ausführung | Wenn gesetzt, kann der Stapel systemweit gleichzeitig nur einmal laufen. Erst nach Beendigung der Stapeldurchführung kann dieser neuerlich gestartet werden.
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Letzter User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt verändert hat.
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Logfile-Name | Durch Eingabe eines Logfile-Namens kann unter dieser Bezeichnung eine eigene Logdatei für diesen Stapel geführt werden, die unter TOOLS → Administration → Protokolle → Logdateien auffindbar ist. Der Name ist frei wählbar.
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LogLevel | Hier wird eingestellt, wie detailliert die Logdatei erzeugt werden soll, wenn eine solche speziell für diesen Stapel erstellt werden soll (meist nur nötig auf Anforderung des Supports oder zur Fehleranalyse). 0 = Übersicht,1 = detailliert, 2 = debug
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Matchcode | Matchcode des Stapels für die Filterung. Ein automatischer Vorschlag kommt aus dem Feld "Bezeichnung".
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Notiz | Notiz, die diesem Stapel beigefügt wurde.
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Stapelkategorie | Zur Definition und Kategorisierung von Stapeln durch eigens angelegte Stapelkategorien. Unter anderem kann eine bestimmte Kategorie für die Ausführung des Stapels aus der PPS eingeschränkt werden (PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → Stapel → Stapelkategorie für Druckstapel).
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Stapelnummer | Frei wählbare Nummer zum Identifizieren des Stapels. Nummer darf geändert werden, muss aber innerhalb einer Firma eindeutig sein.
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Änderungsdatum | Datum und Uhrzeit der letzten Änderung des Datensatzes
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Sobald ein Stapel angelegt worden ist, öffnet sich nach dem Speichern die Maske zur Eingabe des ersten Stapelschrittes. Welche Aktion der Stapel ausführen soll, wird über das Feld "Funktion" → F4 festgelegt. Zur Auswahl stehen Ihnen hier nur die stapelfähigen Funktionen zur Verfügung.
Hinweis | Wenn Sie im Feld "Funktion" einen Stapel hinterlegt haben, können Sie über die F8-Funktion bei dem Feld direkt die Hilfe zum jeweiligen Stapelschritt aufrufen. |
Damit ein Stapel auch ausgeführt wird, muss dieser aktiv sein. Standardmäßig ist das Feld "Aktiv" aktiviert. Über die Felder "Makro davor" oder "Makro danach" können Makros eingestellt werden, die entweder vor oder nach dem Stapelschritt eine bestimmte Ablaufsteuerung ausführen.
Kommt es bei einem der Stapelschritte zu einem Fehler, kann mit dem Feld "Abbruch bei Fehler" gesteuert werden, ob der Stapel abgebrochen wird oder alle weiteren Stapelschritte dennoch weiter ausgeführt werden sollten.
Über folgende Felder wird ein Stapelschritt definiert:
Abbruch bei Fehler | Hier wird entschieden, ob der Stapel weiter ausgeführt werden soll, wenn Fehler auftreten. |
Aktiv | Der aktuelle Stapelschritt wird übersprungen, wenn er durch dieses Feld auf "nicht aktiv" gesetzt worden ist.
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Bestätigung vor Ausführung | Nur bei interaktiver Stapeldurchführung: Dadurch bekommt der Benutzer die Möglichkeit, den Stapelschritt zu überspringen.
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Bezeichnung | Name des Stapelschrittes
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Erstelldatum | Erstelldatum und Uhrzeit des Stapelschrittes
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Ersteller | User-ID des Erstellers dieses Stapelschrittes
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Funktion | Eine Funktion muss grundsätzlich stapelfähig sein, damit sie in dieser Auswahl verfügbar ist. Die stapelfähigen Funktionen werden in der Fensterhilfe des jeweiligen NTCS Fensters behandelt. |
Laufende Nummer | Laufende Nummer des Stapelschrittes, < 10.000br> |
Letzter User | User-ID der Person, die zuletzt eine Änderung am Datensatz vorgenommen hat.
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Makro danach | Hier kann ein Makro eingestellt werden, welches nach dem Stapelschritt angewendet wird. Für Makros = GU-IDs, für Formeln = LfdNr.
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Makro davor | Hier kann ein Makro eingestellt werden, welches vor dem Stapelschritt angewendet wird. Für Makros = GU-IDs, für Formeln = LfdNr.
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Notiz | Hier kann eine Notiz zum Stapelschritt hinterlegt werden.
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Reihenfolge | Reihenfolge der Ausführung bei mehreren Stapelschritten
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Stapel-ID | Schlüssel des Stapels. Hier wird die zugehörige Stapelkopf-ID angezeigt.
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Änderungsdatum | Hier sehen Sie Datum und Uhrzeit der letzten Änderung.
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Weitere Stapelschritte zu einem Stapel können jederzeit in der rechten Fensterhälfte im Bereich "Stapelschritte" hinzugefügt werden.
Mit der Funktion "Stapelschritt ausführen" in diesem Bereich kann selektiv ein Stapelschritt manuell ausgeführt werden.
Der Stapel wird direkt auf dem PC ausgeführt, wo der Befehl gestartet wird. Es wird die Funktion des Stapelschritts mit dem gerade angemeldeten Benutzer (NTCS Benutzer und Windows-Benutzer) gestartet, unabhängig von den im Stapel hinterlegten Benutzereinstellungen. Stellen Sie sicher, dass die NTCS Rechte, Lizenzen sowie die erforderlichen Schreib- und Leserechte für Dateien und Verzeichnisse vorhanden sind.
In diesem Reiter haben Sie die Möglichkeit, Variablen für den Stapel manuell zu definieren. Stapelvariablen dienen zur Abfrage von variablen Feldern beim Start eines Stapels. Variablen werden verwendet, um beispielsweise einen Parameter über eine Benutzereingabe oder ein Makro festzulegen.>>
Die Stapelvariablen können anschließend in den Stapelparametern im Feld "Vorschlagswert" zugeordnet werden. Der Vorschlagswert wird dadurch durchgestrichen angezeigt, um klarzustellen, dass der Wert aus der Stapelvariable gezogen wird.
Hinweis
| - Benutzereingaben werden über die geplante Ausführung nicht ausgeführt.
- Damit eine Stapelvariable mit einem Makro funktioniert, muss der Typ auf "Intern" gestellt werden. Dieser Typ "Intern" wird verwendet, wenn der Wert der Stapelvariable ausschließlich über ein Makro gesetzt wird und keine Benutzereingabe erfolgen soll.
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Erstelldatum | Datum und Uhrzeit der Erstellung des Datensatzes
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Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat.
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Laufende Nummer | laufende Nummer = 10.000
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Letzter User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt bearbeitet hat.
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Makro | Für Makros = GU-IDs, für Formeln = LfdNr
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Notiz | Notiz zur Stapelvariable
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Reihenfolge | (nur wenn interaktiv) Reihenfolge, in der die Variablen zur Befüllung angezeigt werden.
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Stapel-ID | Schlüssel des Stapels
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Typ | Eingabe = Texteingabe / Intern = für Makros notwendig / Firma = Firmennummer / P.-Los-Liste = Produktionslos / Planungsgruppe = Planungsgruppe des Produktionslistendrucks / Datum = Variable für Stapelverwendung / Datum und Zeit = Variable für Stapelverwendung
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Variablenname | Name der Variable
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Vorschlagswert | Wert vor Makroausführung/Benutzereingabe
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Änderungsdatum | Datum und Uhrzeit der letzten Änderung
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Im rechten unteren Fensterbereich "Stapelparameter" scheinen die Parameter der jeweiligen Stapelfunktionen auf. Hier können für einzelne Stapelschritte Parameter hinterlegt werden, die pro Stapelfunktion auch unterschiedlich sein können. Bei Auswahl einer Funktion erscheint in vielen Fällen ein Konfigurationsfenster. Diese Konfiguration wird in mehreren Parametern zum Stapelschritt angelegt.
Allerdings gibt es auch Stapelfunktionen, bei denen die Parameter manuell angelegt werden müssen. Welche Parameter benötigt werden, finden Sie in der Hilfe zum jeweiligen Stapelschritt. Diese können Sie am schnellsten über die F8-Funktion beim Feld "Funktion" aufrufen. Die Art und Anzahl der Parameter kann abhängig von der gewählten Stapelfunktion sehr unterschiedlich sein.
Anzeige | Anzeigename
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Erstelldatum | Datum und Uhrzeit der Erstellung
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Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat.
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Laufende Nummer | FK auf entweder Stapelschritt oder Stapelvariable
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Laufende Nummer (Variable) | Stapelvariable, mit der der Parameter gefüllt wird
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Letzter User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt verändert hat.
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Notiz | Notiz zum Stapelparameter |
Parametername | Die benötigten Stapelparameter sind abhängig von der hinterlegten Funktion im Stapelschritt. Die Beschreibung der Stapelparameter finden Sie in den einzelnen Funktionsbeschreibungen unter Stapelschritt. |
Stapel-ID | Schlüssel des Stapels
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Variable | Variable des Parameters
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Vorschlagswert | Parameterwert, falls keine Variable hinterlegt wurde.
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Änderungsdatum | Datum und Uhrzeit der letzten Änderung des Datensatzes
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In diesem Fenster werden alle in der Stapeldefinition angelegten Stapel angezeigt.
Durch Klick auf die Schaltfläche "Übernehmen" wird der in der Liste markierte Stapel sofort ausgeführt. Ein aufgerufener Stapel wird auf dem jeweiligen PC (also nicht am Server) ausgeführt. Die Ausführung erfolgt mit dem aktuellen BMD Benutzer und im aktuellen Kontext des Windows-Benutzers. Stellen Sie sicher, dass die NTCS Rechte, Lizenzen sowie die erforderlichen Schreib- und Leserechte für Dateien und Verzeichnisse vorhanden sind. Einstellungen einer zugehörigen geplanten Ausführung werden nicht berücksichtigt.
Im Fenster "Geplante Ausführung" können für die bereits definierten Stapel Ausführungszeiten für den automatischen Stapelstart hinterlegt werden.
Das Fenster teilt sich in drei Bereiche. Im oberen Bereich des Fensters erfolgt die Anlage der geplanten Ausführung.
Der untere Bereich gliedert sich in zwei Hälften. Im linken Bereich wird eine Bezeichnung vergeben und der Stapel ausgewählt. In der rechten unteren Fensterhälfte wird der Ausführungszeitpunkt hinterlegt. Dafür muss der Stapel aktiv gesetzt sein.
Es wird festgelegt, welcher Stapel zu welchem Zeitpunkt und unter welchem BMD Benutzer bzw. Betriebssystem-Benutzer automatisch am Server ausgeführt wird. Beim Öffnen der geplanten Ausführung wird überprüft, ob eine Verbindung zum Scheduler-Dienst (BMDNTCSSOAPSvc) hergestellt werden kann. Dieser ist notwendig, um den Stapel automatisch auszuführen. Bei fehlgeschlagener Verbindung erscheint folgende Hinweismeldung.
Die Verbindung zum Scheduler-Dienst kann nicht hergestellt werden, da folgende Parameter nicht vollständig erfasst wurden:
- TOOLS Parameter → Applikationsserver → Allgemein → Servername/IP-Adresse BMD Archivdienst (<Parameterwert>)
- TOOLS Parameter → Applikationsserver → Allgemein → Portnummer BMD Archivdienst (<Parameterwert>)
Über das Menü "Extras" steht die Funktion "Verbindung zum Scheduler-Dienst testen" zur Verfügung, sodass die Prüfung wiederholt werden kann.
Für die geplante Ausführung benötigt man zwingend einen Systembenutzer, der den Dienst ausführt, und die Verbindung zum Scheduler-Dienst am Server muss bestehen.
64-Bit-Kompilat verwenden | Kennzeichen, ob das 64-Bit-Kompilat zur Ausführung des Stapels verwendet werden soll.
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Aktiv | Der Stapel kann nur ausgeführt werden, wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist. Soll der Stapel vorübergehend nicht ausgeführt werden, kann er hiermit deaktiviert werden.
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Ausführender BMDUser | Hier muss ein BMD User (inkl. Passwort) mit entsprechenden Rechten hinterlegt werden. |
Ausführung beenden nach | Über dieses Feld können Sie die Dauer festlegen, nach der das Ausführen eines Stapels beendet werden soll, wenn dies zu lange dauert. Die möglichen Intervallschritte sind vorgegeben, Sie können in der Combobox einen Zeitraum von 1 Stunde bis zu 3 Tagen wählen. Der in diesem Feld ausgewählte Wert wird automatisch in die Einstellung Aufgabe beenden, falls Ausführung länger als der Windows-Aufgabenplanung übernommen.
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Bezeichnung | Name der geplanten Ausführung
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Empfänger der Erfolgs-E-Mail | BMD User, der bei erfolgreicher Ausführung via E-Mail benachrichtigt wird Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt werden, die bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird.
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Empfänger der Erfolgs-SMS | Dieser Benutzer wird bei erfolgreichem Durchlauf des Stapels per SMS informiert. Voraussetzung dafür sind hinterlegte SMS-Provider und Mobiltelefonnummer am Dienstnehmerstamm.
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Empfänger der Fehler-E-Mail | BMD User, der bei fehlerhafter Ausführung via E-Mail benachrichtigt wird
Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt werden, die bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird. |
Empfänger der Fehler-SMS | Dieser Benutzer wird im Falle eines Fehlers per SMS informiert. Voraussetzung dafür sind hinterlegte SMS-Provider und Mobiltelefonnummer am Dienstnehmerstamm.
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Erstelldatum | Datum und Uhrzeit der Erstellung des Datensatzes
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Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat.
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ID der geplanten Ausführung | Anzeige der Einstellung, wann der Stapel ausgeführt werden soll.
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Intervall | Hier kann eingegeben werden, wann und wie oft ein Stapel ausgeführt werden soll. Auf der rechten Bildschirmseite befindet sich eine Übersicht, in welcher die Einstellung ebenfalls getroffen und kontrolliert werden kann.
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Intervallbeschreibung | Beschreibung zum Intervall
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Letzter User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt verändert hat.
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Notiz | Hier kann eine Notiz zum Stapel hinterlegt werden.
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Stapel | ID des Stapels, der geplant ausgeführt werden soll.
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Systembenutzer | Eingabe eines Windows-Users und Passworts über die "F8 - Funktion". Mit dessen Benutzerrechten wird der Windows-Scheduler den Stapel ausführen. Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann ein Standard-Betriebssystembenutzer hinterlegt werden, der bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird.
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Telefonnr. für Erfolgs-SMS | Telefonnummer, an welche eine SMS geschickt werden soll, wenn der Stapel ordnungsgemäß ausgeführt werden konnte.
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Telefonnr. für Fehler-SMS | Telefonnummer, an welche eine SMS geschickt werden soll, wenn der Stapel nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden konnte.
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Variablenwerte | Die angegebenen Paare Variable = Wert werden bei Ausführung an den Stapel übergeben. Das Feld wird durch "%s" gesetzt.
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Änderungsdatum | Datum und Uhrzeit der letzten Änderung des Datensatzes
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Mit der Funktion "Jetzt am Server ausführen" wird der Stapel direkt am Server mit den für die geplante Ausführung definierten Einstellungen ausgeführt.
Folgende Stapelfunktion stehen aus dem Paket LOHN für Toolsstapel zur Verfügung:
Achtung! | Toolsstapel werden üblicherweise von einem eigenen User ausgeführt, der keiner natürlichen Person zugeordnet ist. Somit kann der automatische Prozess am Server leicht nachvollzogen werden.
Werden Stapelfunktionen im Paket Lohnverrechnung in einem Toolsstapel verwendet, dann muss in den meisten Fällen die Lohnfunktion Lohnbasiseinstellungen setzen als erste Lohnfunktion im Toolsstapel ausgeführt werden, damit die einzelnen Stapelfunktionen für den korrekten Monat oder Zeitraum ausgeführt werden.
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Im Folgenden finden Sie einige häufig vorkommende Fehler in Verbindung mit Toolsstapeln, insbesondere bei Verwendung von Funktionen aus dem Paket LOHN. Eine allgemeine Beschreibung mit weiteren nützlichen Hinweisen steht im Kapitel
Fehlerbehandlung der Dokumentation
Stapelverwaltung zur Verfügung.
Viele Stapelfunktionen im Paket Lohnverrechnung setzen korrekt gesetzte Lohn-Basiseinstellungen voraus. Beachten Sie, dass der Toolsstapel üblicherweise mit einem fiktiven Benutzer ausgeführt wird, der – anders als es der Lohnverrechner gewohnt ist – eben nicht die Lohn-Basiseinstellungen aktiv und bewusst einstellt.
Die Lohn-Basiseinstellungen werden entweder fix festgelegt oder aus dem Tagesdatum ermittelt. Insbesondere der Jahreswechsel sollte bedacht werden. Ggf. sind in einem neuen Lohnjahr Anpassungen am Toolsstapel notwendig. Setzen Sie sich entsprechende Erinnerungen.
Sofern der Toolsstapel bespielsweise für Exporte bzw. Importe auf ein Laufwerk schreibend oder lesend zugreifen oder Programme wie die ELDA-Software nutzen soll, muss Folgendes sichergestellt werde: Der Windows-User, mit dem der Toolsstapel ausgeführt wird, verfügt über entsprechende Netzwerkberechtigungen und die Pfade für den Stapeluser sind korrekt hinterlegt. Dabei ist zu beachten, dass ein Toolsstapel meist direkt am Server läuft und nicht auf einem Client-Rechner.
Es dürfen keine gemappten Laufwerke verwendet werden, da der Windows-Scheduler keine userspezifischen Profile verarbeiten kann.
Für die geplante Ausführung eines Toolsstapels sollte immer ein separater fiktiver NTCS Benutzer verwendet werden, der von keinem menschlichen Benutzer verwendet wird. Stellen Sie sicher, dass dieser Benutzer über alle erforderlichen Berechtigungen in der NTCS verfügt. Die Benutzergruppe "BMD Gruppe mit Vollzugriff" kann dafür verwendet werden.
Da dieser fiktive Benutzer von niemandem sonst verwendet wird, können automatische Prozesse in Protokollen und Logfiles leicht diesem Benutzer und somit dem Toolsstapel zugeordnet werden.
Der Dienst BMDNTCSSOAPSvc muss am Server gestartet werden. Geben Sie ggf. Ihrem Administrator Bescheid.
Bei Verwendung der BMD Cloud muss vor der geplanten Ausführung der Dienst von der BMD Technik (
technik@bmd.at) gestartet werden.
Die geplante Ausführung kann davon unabhängig eingestellt werden.
Fehlermeldung:
Es ist ein Fehler bei der Verbindung zum Scheduler-Dienst aufgetreten. Bitte kontrollieren Sie, ob der Scheduler-Dienst am Server läuft bzw. starten Sie ihn neu.
<Server>
Der Dienst BMDNTCSSOAPSvc ist essentiell für die geplante Ausführung eines Toolsstapels. Der Dienst muss erreichbar sein. Der in der Meldung angegebene Server ist jener, der in den Parametern unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Allgemein eingestellt ist.
Der Scheduler läuft entweder
- am Server, auf dem auch die Datenbank liegt: Es sollte die Adresse des Servers eingetragen sein, die auch in der NTCS zu finden ist.
- lokal: Die lokale Adresse kann immer mit 127.0.0.1 angegeben werden.
Bei Verwendung der geplanten Ausführung auf einem Notebook muss dieses im Netzbetrieb wegen der Stromversorgung sein, damit Windows-Aufgaben ausgeführt werden.
Die Portnummer, auf welcher der Service erreichbar ist, lautet üblicherweise 1222. Weicht diese ab, setzen Sie sich mit Ihrem Systemadministrator in Verbindung.
Sind die Einstellungen geändert worden, muss der Dienst neu gestartet werden, um diese zu laden.
Kontrollieren Sie, ob der Dienst am Server gestartet ist und aktuell läuft.
Falls ein separater Betriebssystembenutzer für die geplante Stapelausführung verwendet und diese in den TOOLS Parametern hinterlegt ist, hat sich eventuell dessen Passwort geändert. Hinterlegen Sie das akutelle Passwort des verwendeten Betriebssystembenutzers.
Wenden Sie sich an Ihren Administrator. Bei Verwendung der BMD Cloud oder bei technischen Rückfragen kontaktieren Sie die BMD Technik.

Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite
BMD kontaktieren.
Wählen Sie in der Windows-Systemsteuerung "Dienste". Markieren Sie den gewünschten Dienst (hier BMDNTCSSOAPSvc). Verwenden Sie die Funktion "Den Dienst starten".
Wenden Sie sich an Ihren Administrator. Bei Verwendung der BMD Cloud oder bei technischen Rückfragen kontaktieren Sie die BMD Technik.

Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite
BMD kontaktieren.
Die im Programm hinterlegten Daten des für die automatische Ausführung zu verwendenden Windows-Systembenutzers sind nicht korrekt. Möglicherweise ist das Passwort geändert worden oder ein Benutzer steht nicht zur Verfügung.
Falls mehrere Prozesse am Server ausgeführt werden sollen, ist dies zeitlich so zu planen, dass sie sich gegenseitig nicht blockieren oder behindern. Beispielsweise sollten besonders rechenintensive Prozesse nicht in der Zeit laufen, in der ein Virenscan durchgeführt wird.