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 Personalrückstellungen im Vorhinein berechnen

Manchmal sollen Personalrückstellungen im Vorhinein berechnet werden. Wenn das der Fall ist, bieten sich folgende Vorgehensweisen an:

 Personalrückstellungen kopieren

In der Übersicht der Personalrückstellungen können Sie mit der Funktion "Rückstellung kopieren" weitere Personalrückstellungsperioden anlegen.
 
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Mehrere Personalrückstellungen für einen bestimmten Zeitraum (z. B. monatlich, quartalsweise, etc.) können in einem Schritt angelegt werden. Legen Sie dafür im Feld "Planungsintervall" das bevorzugte Intervall fest. Sie können hier wählen zwischen: jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, zweimonatlich und monatlich.
 
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Der "Bis Stichtag" ist in diesem Fall der letzte Stichtag des gewünschten Planungsintervalls. Wählt man als Planungsintervall "monatlich", wird zu jedem Monatsletzten bis zum jenem Tag, der im Feld "Bis Stichtag" eingetragen wurde, eine Personalrückstellung angelegt.
 
Bei dieser Variante werden die Entgelte der Quelle übernommen, Entgeltserhöhungen sind hier nicht berücksichtigt.
 

 Im selben Jahr - Jahresabrechnungsstapel

Legen Sie sich einen „Jahresabrechnungsstapel“ an. Steigen Sie unter Stammdaten → Einstellungen → Stapeleinstellungen ein. Legen Sie einen neuen Stapel mit beliebiger Nummer über 1000 an. Stellen Sie zur Sicherheit „Drucken“, „Archivieren“ und „Mail“ auf „Nein“.
Bei „Steuerung“ stellen Sie „Automatische Wiederholung bis Monat X“ ein und bei „Steuerung – Bis Monat“ geben Sie 12 ein (bzw. den Monat des Bilanzstichtags).
 
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Danach ordnen Sie mit „Lohnstapelprogramme zuordnen“ genau diese vier Programme in genau der Reihenfolge zu.
 
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Danach unter Weitere Funktionen → Import und Export das Programm „Testdaten kopieren“ verwenden. Mittels Assistenten können Sie den aktuellen Stand der Lohnverrechnung kopieren (am gleichen Datenbestand oder auch auf einen „neuen“, damit Sie den Hauptdatenbestand nicht überladen).

Im Anschluss unter Auswertungen → Lohnstapel den Stapel für die jeweilige Firma starten (der Stapel darf keinesfalls bei einer „echten Firma“ gestartet werden, aus Sicherheitsgründen ist daher ein eigener Datenbestand zu empfehlen). Alles, was in der „echten“ Lohnverrechnung automatisch funktioniert, funktioniert jetzt auch.

Im Anschluss können Sie im gewünschten Monat Personalrückstellungen anlegen, die Dienstnehmerwerte importieren und die Personalrückstellung berechnen.
 

 Für das nächste Jahr - Lohnbudget

Liegt der Bilanzstichtag im Folgejahr oder Sie benötigen eine genauere Planung im aktuellen Jahr mit Eintritten, Simulationen für variable Bezüge etc. können Sie das Budget-Modul verwenden. Dafür ist eine eigene Lizenz notwendig. 
 
Mit dem Modul BUDGET kann relativ einfach
  • in einer eigenen Umgebung (eigener Datenbestand = Budgetdatenbestand),
  • für einen beliebigen, zukünftigen Lohnzahlungszeitraum,
  • unter Berücksichtigung von allgemeinen Veränderungen (z. B. Lohn-/Gehaltserhöhungen, Ein- und Austritte, mehr oder weniger Überstunden ...) und
  • basierend auf einer Musterabrechnung (z. B. Vorjahresabrechnung)
eine Lohnverrechnung für einen bestimmten Budgetzeitraum durchgeführt werden.
 
Alle Programmpunkte, die für die Budgetierung notwendig sind, finden Sie im Menü Budget, welches sich im Paket Lohnverrechnung befindet.
 
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Eine ausführliche Beschreibung in der Onlinehilfe ist bereits vorhanden. Details finden Sie im Artikel Lohnbudget.
 
Vereinbaren Sie bei Bedarf einen Fernwartungstermin. Aufwand ca. 4-8 Stunden.
 
Sind die Lohnbudgetwerte korrekt, können die Dienstnehmerwerte in die Personalrückstellungen importiert werden.
 

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