UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.



 Allgemeines

Mit dem Modul Budget kann relativ einfach
  • in einer eigenen Umgebung (eigener Datenbestand = Budgetdatenbestand),
  • für einen beliebigen, zukünftigen Lohnzahlungszeitraum,
  • unter Berücksichtigung von allgemeinen Veränderungen (z. B. Lohn-/Gehaltserhöhungen, Ein- und Austritte, mehr oder weniger Überstunden ...) und
  • basierend auf einer Musterabrechnung (z. B. Vorjahresabrechnung)
eine Lohnverrechnung für einen bestimmten Budgetzeitraum durchgeführt werden.

Alle Programmpunkte, die für die Budgetierung notwendig sind, finden Sie unter LOHN → Budget.

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 Ablauf

Für die Lohn-Budgetierung wird zuerst ein eigener Budgetdatenbestand erstellt. In diesen werden die Abrechnungen aller Dienstnehmer aus dem Lohndatenbestand übernommen. Monate, die in der Echt-Lohnverrechnung noch nicht abgerechnet worden sind, werden anschließend im Budget geplant. Dafür steht das Programm Budget planen zur Verfügung. Dort können Stammdatenänderungen, Kostenverteilungen, aber auch Fixwertänderungen und variable Bezüge beispielsweise anhand von historischen Durchschnittswerten für die zu simulierenden Monate geplant werden.

Im Budgetdatenbestand können außerdem Regeln definiert werden, mit denen die übernommenen Abrechnungen für das Budget verändert werden können (z. B. Gehälter + 3 %).

Die eigentliche Budgeterstellung erfolgt mit der Durchführung einer Jahresabrechnung. Diese wird über einen Stapel gestartet, in dem einzelne Programme in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden (Budgetstapel). Dieser Budgetstapel ermöglicht die Abrechnung von Jänner bis Dezember in einem Arbeitsschritt.

Ist die Jahresabrechnung durchgeführt worden, können auch alle gewohnten Lohnauswertungen gestartet werden.

Zu guter Letzt können die Budgetwerte automatisch in die KORE-Planung übernommen werden.

 Lizenzpaket

Die Verwendung des Moduls Budget ist an die LOHN Ergängzungslizenz für Budgetierung (Nr. 10240, Name nslohbud) gebunden.

Anders als bei der Echtabrechnung gibt es im Budget keine Beschränkung durch Abrechnungslizenzen. Das heißt, es können beliebig viele Dienstnehmer budgetiert und endverspeichert werden. Die Anzahl der endverspeicherten Abrechnungen im Budget bleibt auch bei der Ermittlung der endverspeicherten Dienstnehmer in der Echtabrechnung unberücksichtigt.

 Vorbereitung

In Verbindung mit einem Schulungstermin wird die Vorbereitungsliste BMD NTCS Lohnbudget empfohlen. Mit den darin enthaltenen Fragestellungen bereiten Sie sich und Ihre Unterlagen bestmöglich auf einen Schulungstermin zum Thema "Lohnbudget" vor.

Diese Vorbereitsungs-Checkliste erhalten Sie automatisch im Zuge der Terminvereinbarung zur Budgeterstellung von der Terminvermittlung. 

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

 Vorarbeiten im Lohndatenbestand

Für jedes Budgetjahr bzw. für jeden Budgetzeitraum muss ein neuer Budgetdatenbestand angelegt werden. Damit bestimmte Einstellungen nicht jedes Mal aufs Neue getätigt werden müssen, können sie bereits im Lohndatenbestand hinterlegt werden.

So kann beispielsweise festgelegt werden, ob eine Lohnart im Programm Budget planen zur Verfügung steht (siehe Feld Budget) oder ob bereits Berechnungsregeln für bestimmte Lohnarten vorgeschlagen werden (siehe Feld Budget-Regelvorschlag). Außerdem kann der Budgetstapel, der für jede Budgeterstellung benötigt wird, einmalig definiert und so in jedem Budgetdatenbestand verwendet werden.

 Lohnarten definieren

Bevor ein Budgetdatenbestand erstellt wird, sollte überlegt werden, welche Lohnarten im Programm Budget planen benötigt werden bzw. ob es Lohnarten gibt, für die immer wieder die gleichen Berechnungsregeln gelten.

Diese Einstellungen können im Lohndatenbestand unter Stammdaten → Lohnarten am Reiter "Budget" hinterlegt werden und stehen so in jedem zukünftigen Budgetdatenbestand zur Verfügung.

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Hinweis 
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Bei den Einstellungen im Lohndatenbestand handelt es sich um Vorschlagswerte, die im jeweiligen Budgetdatenbestand jederzeit angepasst bzw. abgeändert werden können.

 Feld "Budget"

Wird ein Budgetdatenbestand erstellt, werden natürlich alle Lohnarten (inklusive Systemlohnarten) übernommen, da sie entweder in der bisherigen Abrechnung vorhanden sind oder für zukünftige Abrechnungen im Budget benötigt werden.

Über das Feld "Budget" wird lediglich festgelegt, ob die Lohnart im Programm Budget Planung für die Definition von Berechnungsregeln zur Verfügung stehen soll.

Für eine bessere Übersicht sollte daher dieses Feld nur bei jenen Lohnarten auf "Ja" gestellt werden, die im zukünftigen Budgetzeitraum auch tatsächlich geplant werden sollen. Ist die Kennzeichnung einer Lohnart vergessen worden, kann das immer noch im Budgetdatenbestand nachgeholt werden. Natürlich können auch alle Lohnarten gekennzeichnet bleiben. Möglicherweise leidet daran jedoch die Übersicht.

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 Feld "Budget-Regelvorschlag"

Sollen beim Einstieg in die Budgetplanung bereits Berechnungsregeln für bestimmte Lohnarten vorgeschlagen werden, kann das in diesem Feld festgelegt werden. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Regeln auch für zukünftige Budgetzeiträume angewandt werden können. Die übernommenen Regeln können in der Budgetplanung natürlich wieder individuell angepasst werden.

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In diesem Feld wird geregelt, ob und aus welchem Monat für das Budget ein Regelvorschlag durch das System erfolgt. Die Regel kann in der Budget-Planung individuell angepasst werden. Diese Einstellungen können nur dann sinnvoll verwendet werden, wenn das Feld Budget auf "Ja" steht.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Nein: Es erfolgt kein Regelvorschlag durch das System. Allerdings kann eine individuelle Regel im Programm "Budget-Planung" erstellt werden.

Aktueller Fixwert: Für die Lohnart wird ein Regelvorschlag vom System erstellt, der auf den aktuellen Fixwert aus dem Dienstnehmer-, KV- oder Firmenstamm zugreift. Diese Einstellung wird typischerweise bei fixen Lohnarten wie Gehalt oder Monatslohn verwendet.

Wert aus Vormonat: Durch den Regelvorschlag wird auf den Wert des jeweiligen Vormonats zugegriffen.

Wert aus Monat des Vorjahres: Durch den Regelvorschlag wird auf den Wert desselben Monats des Vorjahres zugegriffen.

Durchschnitt 3 Monate: Hier wird für die Lohnart ein Durchschnitt der letzten drei Monate ermittelt. Durchschnitte werden häufig bei variablen Bezügen wie Überstunden oder Provisionen verwendet. Bei stark schwankenden variablen Bezügen sollte ein ausreichend großer Durchschnittszeitraum gewählt werden, um eine Glättung im Budget zu erreichen.

Durchschnitt 6 Monate: Hier wird für die Lohnart ein Durchschnitt der letzten sechs Monate ermittelt. Durchschnitte werden häufig bei variablen Bezügen wie Überstunden oder Provisionen verwendet. Bei stark schwankenden variablen Bezügen sollte ein ausreichend großer Durchschnittszeitraum gewählt werden, um eine Glättung im Budget zu erreichen.

Durchschnitt 12 Monate: Hier wird für die Lohnart ein Durchschnitt der letzten zwölf Monate ermittelt. Es wird eine Regel definiert, die den Wert anhand des 12-Monatsdurchschnitts ermittelt. Durchschnitte werden häufig bei variablen Bezügen wie Überstunden oder Provisionen verwendet. Bei stark schwankenden variablen Bezügen sollte ein ausreichend großer Durchschnittszeitraum gewählt werden, um eine Glättung im Budget zu erreichen.

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 Kontoreferenzierung für Budget

Wird das Lohnbudget verbucht und ist eine zur Echtabrechnung abweichende Kontierung erforderlich, dann kann diese in den Feldern "Konto-Ref.-Nr. (Budget)" und "Konto-Ref.-Nr.-Gegenkonto (Budget)" hinterlegt werden. Auf diese Weise steht sie auch für zukünftige Budgets zur Verfügung.

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Konto-Ref.-Nr. (Budget)  Hinterlegung der Kontoreferenznummer, die für die Verbuchung der Lohnart ausschließlich im Budget herangezogen werden soll. Die Kontenreferenzierungen werden im gleichnamigen Programm verwaltet.
FIBUkontoRefNr-Gegenkonto (Budget) 
Hinterlegung der Gegenkontoreferenznummer ausschließlich für Budget. Die Kontenreferenzierungen werden im gleichnamigen Programm verwaltet.

Hinweis
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Ein Gegenkonto ist nur bei den Lohnnebenkostenlohnarten und bei Sachbezügen zu hinterlegen. Nicht jedoch bei Lohnarten, die die Pflichtigkeit Brutto bzw. Abzug haben.

 Budgetstapel anlegen

Da für jede Budgeterstellung ein Budgetstapel gestartet werden muss, ist dessen Definition im Lohndatenbestand unbedingt zu empfehlen. Auf diese Weise ist der Stapel bei jeder Neuanlage eines Budgetdatenbestandes sofort verfügbar.

In der Regel ist der Budgetstapel im Standard unter der Nummer 60 bereits vorhanden. Ist das nicht der Fall, kann er unter Stammdaten → Einstellungen → Stapeleinstellungen über die Funktion Standard importieren geladen werden.

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Beim Ausführen der Funktion wird der Budgetstapel unter der Nummer 60 - Budget abrechnen mit folgenden Programmen angelegt:

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Achtung! 
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Ist bereits ein anderer Stapel mit der Nummer 60 vorhanden, würde dieser um die Programme aus dem BMD Standard ergänzt werden. Die Bezeichnung, die Stapeleinstellungen und bestehende Programme blieben jedoch erhalten.

Das betrifft nebenbei bemerkt auch alle anderen Stapel in den Stapeleinstellungen. Wird die Funktion "Standard importieren" gestartet, werden alle vorhandenen Stapel um den BMD Standard ergänzt.

Hinweis 
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Ist das nicht gewünscht, kann der Budgetstapel im Programm Stapeleinstellungen natürlich auch manuell angelegt werden. Die benötigten Programme müssen dann einfach über die Funktion Lohnstapelprogramme zuordnen hinzugefügt werden (siehe auch Feldauswahl.png Feldauswahl Lohnstapelanlage).

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 Zugeordnete Stapelprogramme

Der importierte Budgetstapel enthält folgende Programme: 


Budget Planung Regeln anwendenBei der Ausführung des Programmes wird die gesamte Budgetplanung – sprich Berechnungsregeln, Stammdatenplanungen und Kostenverteilungen sowie Erhöhungsregeln – ausgelesen.

Variable Lohnarten werden in den Importpuffer der Bruttoerfassung gestellt, die Stammdatenplanungen werden in die jeweiligen Felder übernommen. Außerdem werden Erhöhungsregeln direkt in den Fixwertspeicher der Dienstnehmer geschrieben, bevor sie anschließend in der Bruttoerfassung aktiviert werden.

Hinweis 
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Dieses Programm kann nicht manuell, sondern nur über einen Stapel gestartet werden, d. h., es existiert kein Menüeintrag.
LA aktivieren DienstnehmerÜber dieses Programm werden alle fixen Lohnarten, Terminlohnarten und Lohnarten aus dem Importpuffer in der Bruttoerfassung aktiviert.
Abrechnungen durchführenAnschließend werden alle erfassten Lohnarten des Monats abgerechnet (Brutto-Nettobwertung).
Endverspeicherungen durchführenDie Abrechnung der Dienstnehmer wird endverspeichert. Der Abrechnungsstatus wird im jeweiligen Monat auf "F" umgestellt. 
Abrechnungsmonat um 1 erhöhenNach der Endverspeicherung findet der Wechsel in den nächsten Monat statt. Der Abrechnungsmonat wird in den Lohn-Basiseinstellungen automatisch umgestellt – die einzelnen Programmpunkte werden erneut abgearbeitet.

 Budgetstapel-relevante Felder

Ob der Budgetstapel für mehrere Monate oder auch nur für einen Monat durchlaufen soll, kann über folgende Felder im Lohnstapel festgelegt werden.

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Über die Steuerung kann festgelegt werden, ob der Stapel für einen oder gleich für mehrere Monate ausgeführt werden soll. Folgende Einstellungen stehen zur Auswahl:

keine Steuerung: Mit dieser Ausprägung wird immer nur ein Monat abgerechnet. Die Werte der Felder "Steuerung - Bis Monat" und "Steuerung - Von Monat" bleiben dabei unberücksichtigt.

Automatische Wiederholung bis Monat X: Mit dieser Ausprägung kann bis zu jenem Monat, der im Feld Steuerung - Bis Monat hinterlegt ist, automatisch abgerechnet werden. Voraussetzung: Die Programme "Endverspeicherung durchführen" und "Abrechnungsmonat um 1 erhöhen" sind im Stapel enthalten.

Starte bei Von-Monat und automatische Wiederholung bis Monat X (nur Budget): Diese Ausprägung kann nur in einem Budgetstapel sinnvoll verwendet werden. Die Abrechnung startet dabei in dem Monat, der im Feld Steuerung - Von Monat hinterlegt ist und endet in jenem Monat, der im Feld Steuerung - Bis Monat hinterlegt ist.

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Steuerung - Von Monat  In diesem Feld kann für die Ausprägung "Starte bei Von-Monat und automatische Wiederholung bis Monat X (nur Budget)" im Feld Steuerung der Von-Monat hinterlegt werden, ab dem in einem Stapel neu abgerechnet werden soll.
Steuerung - Bis Monat  In diesem Feld ist jener Monat einzugeben, bis zu dem der Lohnstapel wiederholt werden soll. Dieses Feld hat nur dann Relevanz, wenn im Feld Steuerung die Ausprägung "Automatische Wiederholung bis Monat X" bzw. "Starte bei Von-Monat und automatische Wiederholung bis Monat X (nur Budget)" hinterlegt ist.
Nur in BudgetDBS ausführbar  Soll der angelegte Stapel nur im Budget ausgeführt werden können, muss dieses Feld auf "Ja" gestellt werden. Dies ist notwendig, damit ein Budgetstapel nicht unabsichtlich in der Echtabrechnung gestartet werden kann.

 Automatische Wiederholung bis Monat X

Damit nicht vor jeder Abrechnung ein Monatswechsel vorgenommen werden muss, kann im Budgetstapel festgelegt werden, dass die hinterlegten Stapelprogramme mehrmals hintereinander, bis zu einem bestimmten Monat ausgeführt werden sollen.

Folgende Einstellungen sind zu treffen:

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Durch diese Einstellung werden die Programme des Stapels bis Monat 12 ausgeführt. Der Monat 12 wird noch endverspeichert, in den Lohn-Basiseinstellungen wird auf Monat 13 gewechselt, von dem in weiterer Folge auch aufgerollt werden könnte.

 Starte bei von Monat und automatische Wiederholung bis Monat X

Grundsätzlich funktioniert diese Ausprägung wie Automatische Wiederholung bis Monat X. Der Unterschied besteht darin, dass durch die Einstellungsmöglichkeit in den Feldern "Steuerung - Von Monat" und "Steuerung - Bis Monat" bei jedem Start des Budgetstapels automatisch in den "Von Monat" gewechselt wird.

Das ist vor allem dann hilfreich, wenn der gesamte Budgetzeitraum bereits abgerechnet und nachträglich eine Regel verändert worden ist. Wird der Budgetstapel erneut gestartet, wechselt er automatisch in den "Steuerung - Von Monat" und beginnt von dort aus mit der Budgetabrechnung.

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Ist beim Budgetstapel die Einstellung "Automatische Wiederholung bis Monat X" hinterlegt, müsste man vorher selbst über die Lohn-Basiseinstellungen in den gewünschten Monat wechseln.

Hinweis 
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Damit der Budgetstapel nicht unabsichtlich in der Echtabrechnung gestartet werden kann, muss das Feld "Nur in BudgetDBS ausführbar" immer auf "Ja" gestellt werden.

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Wird der Budgetstapel nun irrtümlich im Lohndatenbestand gestartet, erscheint folgende Meldung:

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 Budgetstapel für einzelne Dienstnehmer starten

Bevor der Budgetstapel für alle Dienstnehmer einer Firma für alle 12 Monate gestartet wird, besteht über die Einstellung der Stapelart die Möglichkeit, die Budgetabrechnung bzw. die Anwendung der Berechnungsregeln und Stammdatenplanungen für einzelne oder mehrere Dienstnehmer zu testen. Üblicherweise sind Budgetstapel mit der Stapelart "Dienstnehmer" versehen.

Folgende Einstellung muss dazu getroffen werden:

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Nun ist es möglich, den Stapel für einzelne Dienstnehmer zu starten.

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Wird kein Dienstnehmer eingetragen, läuft der Stapel wie gewohnt für die ganze Firma durch.

Hinweis 
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Die Stapelart "Abrechnungskreis" sollte bei einem Budgetstapel auf keinen Fall hinterlegt werden, da Berechnungsregeln und Stammdatenplanungen bei einer Ausführung je Abrechnunskreis nicht berücksichtigt werden.

 Hinterlegung der Stapelnummer in den LOHN Parametern

Damit der Budgetstapel beim Start des Programms "Budgetstapel durchführen" gleich vorgeschlagen wird, muss die entsprechende Stapelnummer in den LOHN Parametern hinterlegt werden.

Der Einstieg erfolgt unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter für Ausdrucke → Lohnstapel durchführen → Allgemeine Einstellungen.

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Stapel, der beim Aufruf des Programms Budgetstapel durchführen gestartet werden soll.

Sind alle Vorarbeiten im Lohndatenbestand erledigt, kann mit der Erstellung des Budgetdatenbestandes begonnen werden.

 Budgetdatenbestand anlegen

Damit eine Planung für das Folgejahr bzw. für den gewünschten Zeitraum durchgeführt werden kann, muss ein eigener Budgetdatenbestand angelegt werden.

Der Vorteil eines eigenen Datenbestandes für das Budget besteht darin, dass die echte Lohnabrechnung von den Stammdatenänderungen, die beispielsweise in den Lohn-/Gehaltstabellen, den Erhöhungsregeln oder im Programm Budgetdienstnehmer vorgenommen werden, unbeeinflusst bleibt.

Der Einstieg erfolgt unter LOHN → Budget → Budgetdatenbestand anlegen.

Wird das Programm gestartet, öffnet sich ein Assistent, mit dessen Hilfe in wenigen Schritten ein Budgetdatenbestand erstellt werden kann.

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Über die Pfeiltasten 1416337828000001510_1.png links oben oder die Schaltflächen 1416337828000001510_2.png rechts unten kann durch den Assistenten bzw. die einzelnen Eingabemasken navigiert werden.

 Schritt 1 - Datenbestand auswählen

Im ersten Schritt wird festgelegt, welcher Datenbestand für die Erstellung des Budgetdatenbestandes herangezogen bzw. kopiert werden soll. Auch ein bereits existierender Budgetdatenbestand kann hier ausgewählt werden.

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 Schritt 2 - Jahr auswählen

Im nächsten Schritt ist zu entscheiden, ab welchem Jahr die Daten für die Budgeterstellung zur Verfügung stehen sollen.

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Das Feld "Ab Jahr" wird zwar mit dem höchsten Lohnjahr des ausgewählten Datenbestandes initialisiert, kann jedoch jederzeit überschrieben werden. Dies ist insbesonderes dann von Bedeutung, wenn im Zuge der Budgeterstellung auch auf Daten der Vorjahre zugegriffen werden soll.

Beispiel 
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In der Echtabrechnung wurde bis einschließlich Monat 6/2026 abgerechnet und endverspeichert. Nun soll das Budget für 2027 erstellt werden. Um das zu ermöglichen, müssen im Budgetdatenbestand zuerst die restlichen Monate des laufenden Jahres abgerechnet werden.

Dies erfolgt über die Definition von Regeln, die beispielsweise auf die Werte aus dem Monat des Vorjahres oder einen Durchschnitt der letzten 12 Monate zugreifen und so die Abrechnung bis Jahresende simulieren.

Da für diese Berechnung die Vorjahreswerte benötigt werden, müssen in diesem Beispiel die Daten aus der Echtabrechnung ab dem Jahr 2025 übernommen werden.

 Schritt 3 - Firmen auswählen

In diesem Fenster können jene Firmen festgelegt werden, für die ein Budget erstellt werden soll.

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Sollen nur bestimmte Firmen in den Budgetdatenbestand übernommen werden, kann dies über die Schaltfläche 1416394107000005880_0.png definiert werden.

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Hinweis 
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Existiert - wie in diesem Beispiel - eine Firmengruppe, deren Mitarbeitererfassung unter der Hauptfirma läuft, kann keine einzelne Firma selektiert werden. Es werden automatisch alle Firmen innerhalb dieser Firmengruppe übernommen.

Achtung! 
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Wird eine Firma ausgewählt, bei der es Dienstnehmer mit Aufrollungen gibt, die noch nicht abgerechnet worden sind, kann der Budgetdatenbestand nicht angelegt werden. Es erscheint folgende Meldung:

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Bevor mit der Anlage fortgefahren werden kann, muss die Abrechnung im Lohndatenbestand fertiggestellt werden.

Hinweis 
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Der Abrechnungsstatus der Echtabrechnung verhält sich in der Budgetabrechnung wie folgt:

Status F:
Die Abrechnungsdaten werden in den Budgetdatenbestand übernommen. Eine Neuberechnung im Budget ist für diese Monate nicht mehr möglich (siehe Felder Echtabrechnung vorhanden bis und Neuberechnung ab im Budgetdienstnehmerstamm).
Status L:Die Abrechnungsdaten werden in den Budgetdatenbestand zwar übernommen, sie sind jedoch nicht vor einer Neuberechnung geschützt und können unter Umständen verloren gehen (je nachdem welche Budgetregeln definiert worden sind).
Status 0: 
Die Abrechnungsdaten werden nicht in den Budgetdatenbestand übernommen. 

Ist eine entsprechende Auswahl getroffen worden, wird in der Eingabemaske eine Zusammenfassung der zu kopierenden Firmen angezeigt.

Darin stehen folgende Informationen zur Verfügung:
  • Welche Firma des Original-Datenbestands wird auf welche Firma im Budgetdatenbestand kopiert.

  • Hinweise auf Firmen, bei denen die Verspeicherung der Mitarbeiter aufgrund einer Firmengruppe im Konzern bzw. unter der Hauptfirma läuft.
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Achtung! 
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Bitte beachten Sie, dass bei der Anlage eines Budgetdatenbestands bereits zu Beginn feststehen muss, für welche Firmen budgetiert werden soll. Eine nachträgliche Ergänzung einzelner Firmen in einen bestehenden Datenbestand ist nicht möglich. Sollten Sie versuchen, Firmen in einen bereits vorhandenen Datenbestand zu übernehmen, erscheint die Meldung:
"Datenbestand xy existiert bereits!"

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In diesem Fall müssten die gewünschten Firmen in einen neuen Budgetdatenbestand übernommen werden.

 Schritt 4 - Einstellungen neuer Budgetdatenbestand

In diesem Schritt kann die Nummer des Budgetdatenbestandes und dessen Bezeichnung vergeben werden.

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Wie im Eingabefenster erwähnt, darf die gewählte Datenbestandsnummer noch nicht existieren, weshalb ein Vorschlagswert generiert wird.

Es wird empfohlen, eine Datenbestandsnummer zu wählen, die mit dem Quell-Jahr beginnt ("24" für einen Budgetdatenbestand, der vom Jahr 2024 aus erstellt wird, "25" für einen Budgetdatenbestand, der vom Jahr 2025 aus erstellt wird usw.) und mit der Nummer des Quell-Datenbestandes endet. Auf diese Weise behält man selbst nach Jahren noch einen guten Überblick.

Im Feld "Bezeichnung" wird der Name des Quell-Datenbestandes vorgeschlagen. Auch dieser Text kann beliebig verändert werden. Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, den Wortlaut "Budget" in die Bezeichnung mitaufzunehmen.

 Schritt 5 - Budgetvorbereitung Datenbestand erstellen

In diesem Fenster werden noch einmal alle Einstellungen, die in den vorhergehenden Schritten festgelegt worden sind, im Überblick dargestellt.

Das heißt, welcher Quell-Datenbestand wird auf welchen Budgetdatenbestand (Nummer und Bezeichnung) mit welchen Jahren und welchen Firmen übernommen.

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Sind die Angaben korrekt, wird mit einem Klick auf die Funktion 1416769834000002280_1.png ein neuer Budgetdatenbestand mit den angeführten Einstellungen angelegt.

Hinweis 
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Falls eine der gewählen Lohnfirmen in einem Lohnjahr mit einer Datenbesitzergruppe geschützt ist, der der ausführende User nicht angehört, dann erscheint die Meldung "Budgetdatenbestand konnte nicht erstellt werden" und der Vorgang wird abgebrochen.

Dieser und andere Gründe, warum der Budgetdatenbestand nicht angelegt werden konnte, werden in der Logdatei HRS_BUDGETDBSERZEUGEN.LOG mitprotokolliert.
 
Hinweis 
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Dieser Vorgang kann abhängig vom Datenvolumen einige Zeit in Anspruch nehmen.


 Schritt 6 - Datenbestand wechseln

Im letzten Schritt kann, wenn gewünscht, direkt in den Budgetdatenbestand gewechselt werden.

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Wird die Funktion 1416771918000002280_2.png gestartet, erscheint folgende Meldung:

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Mit einem Klick auf "Ok" schließt sich der Assistent und wechselt in den Lohn-Basiseinstellungen automatisch in den Budgetdatenbestand.

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In diesem Fenster können auch noch die gewünschte Budgetfirma (in eckiger Klarmmer wird die Quell-Firma angezeigt), das aktuelle Lohnjahr sowie der Abrechnungsmonat hinterlegt werden.

Hinweis 
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Wird im Budgetdatenbestand im Feld "Firmenvorschlag" eine Lohnfirma statt einer Budgetfirma hinterlegt, erfolgt in den Budgetprogrammen (z. B. Budget planen und Budgetdienstnehmer) kein Firmenvorschlag.

 Stammdateneinstellungen

Bevor mit der eigentlichen Budgetplanung begonnen werden kann, müssen erst einige Stammdaten definiert werden.

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Achtung! 
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Die Budgetprogramme können nur gestartet werden, wenn in den Lohn-Basiseinstellungen ein Budgetdatenbestand hinterlegt worden ist.

Ist das nicht der Fall, erscheint folgende Meldung:

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 Gesetzeswerte für Budget

Damit für den gewünschten Budgetzeitraum auch die richtigen SV-Höchstbemessungen und AV-Grenzen zur Anwendung kommen, müssen diese im Programm Gesetzeswerte für Budget definiert werden.

Der Einstieg erfolgt über Budget → Stammdaten → Gesetzeswerte für Budget.

Beim erstmaligen Einstieg ist das Fenster leer. Damit die aktuellen Gesetzeswerte geladen werden, muss die Funktion "Standard erzeugen" gestartet werden.

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In der Combobox auf der rechten Seite kann zwischen den für das Budget wesentlichen Gesetzeswerten und allen Gesetzeswerten gewechselt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Wesentlich
  • Alle
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 ​Gesetzeswerte für Folgejahre anlegen

Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt der Budgetdatenbestand erstellt wird, sind die zukünftigen Gesetzeswerte bereits vorhanden oder nicht. In diesem Beispiel müssen die Werte für das Jahr 2027 erst erfasst werden. Dies erfolgt über die Funktion "Gesetzeswert kopieren".

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Hinweis 
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Gesetzeswerte für das Folgejahr stehen programmtechnisch in der Regel erst ab der Version 45.xx zur Verfügung. Sind diese bereits zu einem früheren Zeitpunkt bekannt, können Sie über die Funktion "Gesetzeswerte kopieren" manuell erfasst werden.

Beispiel 
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Die Gesetzeswerte für das Jahr 2026 sind vorhanden. Für eine korrekte Budgetierung sollen auch die Bemessungen für das Jahr 2027 erfasst werden.

Stellen Sie sich dazu in die gewünschte Zeile und wählen Sie die Funktion "Gesetzeswert kopieren". Es öffnet sich folgendes Fenster:

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Im Feld "Gültig ab" wird automatisch das nächste Jahr vorgeschlagen. Im Feld "Betrag" kann die neue Höchstbemessungsgrundlage erfasst werden.

Achtung! 
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Für die neuen Gesetzeswerte muss je Eintrag eine Kopie mit dem neuen "Gültig-ab-Datum" und dem neuen Wert erstellt werden.

Auf keinen Fall dürfen die bestehenden Einträge überschrieben werden!

Würde das passieren, würden für das aktuelle Jahr auch die höheren Werte verwendet werden.

Beispiel 
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In diesem Beispiel wurden die Gesetzeswerte für 2027 erfasst. Die Werte für 2026 bleiben bestehen.

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Hinweis 
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Da das Budget nicht nur für ein zukünftiges Kalenderjahr, sondern auch gleich für mehrere Jahre im Voraus erstellt werden kann, können für einen Gesetzeswert mehrere Einträge mit unterschiedlichem "Gültig-ab-Datum" erfasst werden.

 Budgetfirma

In diesem Fenster werden alle Firmen angezeigt, die für die Budgetplanung bereitstehen.

Der Einstieg erfolgt über LOHN → Budget → Stammdaten → Budgetfirma.

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In der Budgetfirma wird festgelegt, welche Gliederung für die Planung der Berechnungsregeln verwendet werden soll. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, auf drei Ebenen zu budgetieren. Zwei dieser Gliederungsebenen sind fix vom Programm vergeben. Auf Firmenebene (Ebene 1) und Dienstnehmerebene (Ebene 3) kann immer geplant werden. Als Voreinstellung ist daher bei jeder Firma die Gliederung "Dienstnehmer" hinterlegt. Ist der Standard für die Budgetierung ausreichend, müssen hier keine weiteren Einstellungen vorgenommen werden.

Soll jedoch die Möglichkeit bestehen, Berechnungsregeln z. B. auf Kostenstellenebene oder je KV zu definieren, steht auch noch eine weitere Gliederungsebene (Ebene 2) mit den folgenden Ausprägungen zur Verfügung:

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Achtung! 
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Wird eine weitere Gliederungsebene benötigt, muss die Einstellung vor Definition der Berechnungsregeln stattfinden. Erfolgt die Änderung erst nach der Anlage im Budgetplanungsfenster, gehen alle manuell erstellten Berechnungsregeln verloren und müssen neu erfasst werden.

Im Budgetfirmenstamm gibt es auch noch die Felder "Vorschlag Planung Von Datum" und "Vorschlag Planung Bis Datum".

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Vorschlag Planung Von Datum 
Mit dem hier erfassten Datum wird das Programm Budget Planung initialisiert. Der Planungszeitraum kann in den Einstiegsfeldern der Budget Planung natürlich jederzeit übersteuert werden und wird in weiterer Folge in diese beiden Felder zurückgeschrieben.

Dieser Eintrag dient als Vorschlag für den nächsten Einstieg in die Budget Planung und ist vor allem dann praktisch, wenn das Budget für mehrere Firmen mit unterschiedlichen Planungszeiträumen erstellt werden soll.
Vorschlag Planung Bis Datum 
Mit dem hier erfassten Datum wird das Programm Budget Planung initialisiert. Der Planungszeitraum kann in den Einstiegsfeldern der Budget Planung natürlich jederzeit übersteuert werden und wird in weiterer Folge in diese beiden Felder zurückgeschrieben.

Dieser Eintrag dient als Vorschlag für den nächsten Einstieg in die Budget Planung und ist vor allem dann praktisch, wenn das Budget für mehrere Firmen mit unterschiedlichen Planungszeiträumen erstellt werden soll.

 Budgetdienstnehmer

In diesem Fenster werden alle Dienstnehmer verwaltet, die in der Planung budgetiert werden sollen. Beispielsweise können hier neue Budgetdienstnehmer angelegt bzw. kopiert und Austritte sowie ruhende Dienstverhältnisse erfasst werden.

Der Einstieg erfolgt über LOHN → Budget → Stammdaten → Budgetdienstnehmer.

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In der Combobox oben rechts stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung:

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AlleAlle Budgetdienstnehmer werden angezeigt.
In Planungsgliederung verwendetIn der Liste scheinen nur jene Budgetdienstnehmer auf, die in der Planungsgliederung im Programm Budget planen vorhanden sind. Soll ein Budgetdienstnehmer, aus welchem Grund auch immer, aus der Budgetplanung entfernt werden, ist im Programm Budget planen die Funktion Budgetdienstnehmer entfernen zu verwenden. Der Dienstnehmer scheint dann unter der Ausprägung "Nicht in Planungsgliederung verwendet" auf. Wenn gewünscht, kann er dort aus der Übersicht auch gelöscht werden.
Nicht in Planungsgliederung verwendet
In dieser Liste werden nur jene Budgetdienstnehmer angezeigt, die in der Planungsgliederung nicht vorhanden sind. Oft handelt es sich dabei um Dienstnehmer, die im Budgetdatenbestand über das Programm Dienstnehmer angelegt wurden. Über die Funktionen Budgetdienstnehmer hinzufügen im Programm Budget planen können auch diese Dienstnehmer in die Planungsgliederung aufgenommen werden.

Achtung! 
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Dienstnehmer, die nach der Erstellung des Budgetdatenbestandes in der Echtlohnverrechnung angelegt werden, können nachträglich nicht mehr in den bestehenden Budgetdatenbestand übernommen werden. Sie müssen auch im Budgetdatenbestand neu angelegt werden (siehe Kopieren eines Budgetdienstnehmers).

Folgende Felder sind im Budgetdienstnehmer von Bedeutung:

Firma  Budgetfirmennummer
DV-Firma  Budget DV-Firma
Budgetdienstnehmer - Dienstverhältnisnummer
In diesem Feld wird jenes Monat bzw. Jahr eingetragen (Format MM.JJJJ), bis zu dem in der Echt-Lohnverrechnung abgerechnet und endverspeichert (Status F) wurde.

Hinweis 
Hinweis.png
Wird eine neue Berechnungsregel erstellt oder eine bestehende verändert, erfolgt ein Eintrag im Feld Neuberechnung ab. Wird die Regel irrtümlich vor dem "Echtabrechnung bis"-Datum erfasst, wird der Eintrag im Feld Neuberechnung ab automatisch einen Monat nach dem "Echtabrechnung bis"-Datum gesetzt.

So wird verhindert, dass eine irrtümliche Regeländerung vor diesem Datum zur Löschung der Abrechnungen führt.
Abrechnungen werden immer nur maximal bis einen Monat nach dem "Echtabrechnung bis"-Datum gelöscht.

Beispiel 
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Die Echtabrechnung wurde bis Monat 9 durchgeführt und endverspeichert (Status F). Die Abrechnungen werden max. bis Monat 10 gelöscht. Die Monate 1 bis 9 bleiben wie in der Originalabrechnung bestehen.

Achtung! 
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Sind die Dienstnehmer in der Echtabrechnung in einem Monat zwar abgerechnet, jedoch nicht endverspeichert (Status = L) worden, werden die Abrechnungsdaten zwar in das Budget übernommen, aber nicht vor einer Neuberechnung geschützt. Das Datum im Feld "Echtabrechnung vorhanden bis" wird mit dem letzten endverspeicherten Monat befüllt. Bei einer Neuberechnung würden die originalen Abrechnungsdaten aus dem Monat mit Status L unter Umständen verloren gehen bzw. neu berechnet werden.

Wird eine neue Regel erfasst, eine bestehende Regel verändert oder gelöscht, erfolgt in diesem Feld automatisch ein Eintrag mit dem "Gültig-ab"-Datum dieser Regel, im Format MM.JJJJ. Dieses Datum gibt an, ab welchem Monat die Neuberechnung beim Start des Budgetstapels durchgeführt wird.

Wird der Budgetstapel gestartet, wird für jeden Dienstnehmer geprüft, ob ein "Neuberechnung ab"-Datum existiert. Ist das der Fall, werden alle Abrechnungen von Monat 24 aus rückwärts bis zum Monat des Feldes "Neuberechnung ab" gelöscht. Das gilt auch für Eingaben, die über die Bruttoerfassung durchgeführt worden sind. Der Abrechnungsstatus wird wieder auf "." gesetzt, Berechnungsregeln, Stammdatenplanungen und Erhöhungsregeln werden neu ermittelt und Monat für Monat angeführt.

Ist das Feld "Neuberechnung ab" leer, werden beim Ausführen des Budgetstapels keine vorhandenen Abrechnungen gelöscht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lohnarten über die Bruttoerfassung erfasst oder über Budgetregeln generiert worden sind.

Hinweis 
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Soll aus bestimmten Gründen das "Neuberechnung ab"-Datum manuell gesetzt werden, ist dies über die Funktion Neuberechnen-Datum setzen im Budgetdienstnehmerstamm möglich.

Ist ein Mitarbeiter z. B. während des Jahres eingetreten und sind deshalb keine Vorjahreswerte bzw. Durchschnittswerte vorhanden, kann in diesem Feld der Mitarbeiter bzw. das Dienstverhältnis hinterlegt werden, dessen Werte für die Anwendung der Berechnungsregeln herangezogen werden sollen.

Das Rückfall-MitarbeiterDV kommt jedoch nur dann zur Anwendung, wenn bei der Berechnungsregel das Feld Rückfall anderer Mitarbeiter auf "Ja" steht.

 Funktionen des Fensters

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_Zeitausgl_Urlbtab.bmp Neuberechnen-Datum setzenÜber diese Funktion kann für einzelne, mehrere oder alle Dienstnehmer der Budgetfirma das Datum im Feld Neuberechnung ab gesetzt werden.
SW_Mitarbeiter.bmp Budgetdienstnehmer kopierenMit dieser Funktion können Kopien von bereits bestehenden Budgetdienstnehmer erstellt werden. Neben dem Eintrittsdatum können auch einige Stammdaten(z. B. die Stammkostenstelle) verändert werden.
SW_Mitarbeiter.bmp Budgetdienstnehmer autom. aus Lohndienstnehmer erzeugen
Diese Funktion ist nur in Ausnahmefällen erforderlich. Sie dient dazu, neue Dienstnehmer, die im Programm "Dienstnehmer" angelegt worden sind, in den Bestand der Budgetdienstnehmer zu übertragen, sofern deren automatische Übernahme nicht erfolgt ist.

Hinweis: Budgetdienstnehmer können nur aus dem Dienstnehmerstamm des jeweiligen Budgetdatenbstands erzeugt werden. Eine nachträgliche Übernahme aus dem Echtdatenbstand ist nicht vorgesehen.

A_Mitarbeiter.bmp Dienstverhältnis ändern
Folgende Funktionen stehen Ihnen hier zur Verfügung:

1118767514000002510.png Austritt: Tritt ein Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Austritt mit dieser Funktion erfasst werden.
T_Pause.bmp Aktiv → Ruhend: Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Hospizkarenz, Präsenzdienst, Truppenübung und andere Ruhezeiten werden mit dieser Funktion erfasst.
A_Empty.bmp Ruhend → Aktiv: Bei Rückkehr aus Karenz, Präsenzdienst, Truppenübung und anderen Ruhezeiten in den aktiven "Dienst" ist diese Funktion zu verwenden.
A_Empty.bmp Ruhend →  Ruhend: Bei einem Wechsel von einem ruhenden in ein ruhendes Dienstverhältnis ist diese Funktion zu verwenden. Beispiel: Der Wechsel von Mutterschutz auf Karenz (gesetzlich) oder von Karenz (gesetzlich) auf Karenz (freiwillig).

Funktionen

A_Rechnung_Ok.bmp Verwendete farblich markierenDiese Funktion markiert die verwendeten Budgetdienstnehmer farblich, sodass noch nicht budgetierte Dienstnehmer gut erkannt werden können.
Ansicht

 ​Löschen eines Budgetdienstnehmers

​Um einen Budgetdienstnehmer aus dem Budgetdienstnehmerstamm zu löschen, sind folgende Schritte notwendig:
  1. Entfernen aus der Planungsgliederung: Zuerst muss der Dienstnehmer im Programm Budget planen über die Funktion Budgetdienstnehmer entfernen aus der Planungsgliederung gelöscht werden. Falls der Budgetstapel bereits ausgeführt worden ist, muss er erneut gestartet werden, um die Änderung  zu bewirken.

  2. Löschen im Programm "Budgetdienstnehmer": Als nächstes kann im Programm Budgetdienstnehmer im Fenster "Nicht in Planungsgliederung verwendet" der betreffende Dienstnehmer markiert und über die Funktion "Löschen" entfernt werden.

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Der oben beschriebene Vorgang löscht den Dienstnehmer nicht aus dem Dienstnehmerstamm. Der Dienstnehmer bleibt dort weiterhin bestehen und kann bei Bedarf über die Funktion Budgetdienstnehmer automatisch aus Lohndienstnehmer erzeugen erneut aktiviert werden.

  3. Vollständige Löschung im Programm "Dienstnehmer": Soll der Dienstnehmer komplett aus dem Budgetprozess entfernt werden, muss er im letzten Schritt im Programm Dienstnehmer über die Funktion Löschen endgültig gelöscht werden.

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Wird dieser Schritt nicht durchgeführt, werden im Zuge des Budgetstapels weiterhin Fixbezüge und Terminlohnarten bei diesem Dienstnehmer aktiviert und abgerechnet.
Seitenanfang StartOfPage.png

 Kopieren eines Budgetdienstnehmers

Um die Planung von Neueintritten im Budget schnell und einfach zu gestalten, können über die Funktion Kopieren Budgetdienstnehmer Kopien von bereits bestehenden Budgetdienstnehmern erstellt werden. Die Funktion kann in den Programmen Budgetdienstnehmer und Budget planen gestartet werden.

Man stellt sich dazu einfach auf den zu kopierenden Dienstnehmer und startet die Funktion. Es öffnet sich ein Fenster, in dem der markierte Datensatz als Vorschlag in der Eingabezeile angezeigt wird.

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Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png kann eine neue Mitarbeiternummer vergeben werden. Außerdem können ausgewählte Stammdatenfelder (z. B. Nach- und Vorname, neues Eintrittdatum oder Kostenstelle) definiert werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Über die Feldauswahl Feldauswahl.png können derzeit folgende Felder eingeblendet werden.

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Soll der ausgewählte Budgetdienstnehmer mehrmals kopiert werden, ist dies mit F5 - Neu möglich.

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Damit die angelegten Datensätze auch in den Dienstnehmerstamm kopiert werden, muss die Funktion "Kopieren starten" ausgeführt werden.

Ist der Kopiervorgang abgeschlossen, erscheint folgende Meldung:
"Es wurden x Kopien erstellt."

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In der Spalte "Kopie erstellt" wird ein Kennzeichen gesetzt. Erst jetzt stehen die Dienstnehmer in der Budgetplanung zur Verfügung.

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 Anpassung des Grundbezugs bei kopierten Dienstnehmern

​Grundsätzlich wird ein kopierter Dienstnehmer mit dem Grundbezug (Lohnart und Betrag) des Original-Dienstnehmers abgerechnet, sofern ein Kollektivvertrag mit Intitiallohnarten hinterlegt ist.

Eine Änderung der Grundbezugshöhe für den kopierten Dienstnehmer kann über eine Berechnungsregel im Programm Budget planen erfolgen. Wichtig: Die Regel muss auf Dienstnehmerebene für die jeweilige Grundbezugslohnart (z. B. 1000 "Gehalt" oder 1200 "Monatslohn") und nicht für den Grundbezug selbst angelegt werden. Die Anlage einer Berechnungsregel für LA 1 "Grundbezug" ist technisch nicht möglich.

Konfiguration der Berechnungsregel
Geben Sie in den Feldern "Von Monat/Jahr" und "Bis Monat/Jahr" den Eintrittsmonat bzw. den Monat an, ab dem der neue Wert gelten soll. Im Feld "Regel" wählen Sie die Ausprägung "Wert Eingabe" und im Feld "Betrag" den neuen Fixwert.

Der Fixwert wird bei Ausführung des Budgetstapels des angeführten Monats automatisch in den Fixwertspeicher geschrieben und in den Folgemonaten aktiviert.

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1589720346000007320_0.png

Eine detaillierte Beschreibng zur Anlage von Berechnungsregeln finden Sie im Kapitel Berechnungsregeln anlegen.

 Dienstverhältnisse ändern

Bevor mit der eigentlichen Budgetplanung bzw. mit der Definition der Berechnungsregeln begonnen werden kann, ist es manchmal notwendig, neue Dienstverhältnisse für Dienstnehmer anzulegen bzw. bestehende zu beenden.

Dies ist dann der Fall, wenn ein Dienstnehmer beispielsweise austritt, wegen Präsenzdienst in ein ruhendes Dienstverhältnis wechselt oder nach der Karenz aus einem ruhenden Dienstverhältnis zurückkehrt.

Solche Änderungen können bereits im Vorfeld über die entsprechenden Funktionen im Programm Budgetdienstnehmer, Dienstnehmer oder die Budgetplanung vorgenommen werden.

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T_HelpDelete.bmp AustrittTritt ein Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Austritt mit dieser Funktion erfasst werden.
T_Pause.bmp Aktiv -> RuhendMutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Hospizkarenz, Präsenzdienst, Truppenübung und andere Ruhezeiten werden mit dieser Funktion erfasst.
A_Empty.bmp Ruhend -> AktivBei Rückkehr aus Karenz, Präsenzdienst, Truppenübung und anderen Ruhezeiten in den aktiven "Dienst" ist diese Funktion zu verwenden.
A_Empty.bmp Ruhend -> RuhendBei einem Wechsel von einem ruhenden in ein ruhendes Dienstverhältnis ist diese Funktion zu verwenden. Beispiel: Der Wechsel von Mutterschutz auf Karenz (gesetzlich) oder von Karenz (gesetzlich) auf Karenz (freiwillig).
Dienstverhältnis ändern
 
Hinweis 
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Soll bei einem ausgetretenen Dienstnehmer ein Wiedereintritt erfasst werden oder wird ein paralleles Dienstverhältnis aufgrund einer geplanten Beschäftigung neben der Karenz benötigt, muss dies über die entsprechenden Funktionen im Programm Dienstnehmer erfolgen (siehe dazu Kapitel Dienstnehmer).

 Dienstnehmer

Da bestimmte Funktionen derzeit nur über das Programm Dienstnehmer aufgerufen werden können, steht dieser auch im Budgetdatenbestand zur Verfügung.

Der Einstieg erfolgt über LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer.

Über Funktionen → Dienstverhältnis ändern können weitere Funktionen zur Änderung eines Dienstverhältnisses aufgerufen werden.

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So kann an dieser Stelle auch ein Wiedereintritt oder ein paralleles Dienstverhältnis angelegt werden, was im Programm Budgetdienstnehmer nicht möglich ist.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
A_Mitarbeiter.bmp Dienstverhältnis ändern
1118767514000002510.png Austritt: Tritt ein Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Austritt mit dieser Funktion erfasst werden.
T_Pause.bmp Aktiv → Ruhend: Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Hospizkarenz, Präsenzdienst, Truppenübung und andere Ruhezeiten werden mit dieser Funktion erfasst.
     Ruhend → Aktiv: Bei Rückkehr aus Karenz, Präsenzdienst, Truppenübung und anderen Ruhezeiten in den aktiven "Dienst" ist diese Funktion zu verwenden.
     Ruhend →  Ruhend: Bei einem Wechsel von einem ruhenden in ein ruhendes Dienstverhältnis ist diese Funktion zu verwenden. Beispiel: Der Wechsel von Mutterschutz auf Karenz (gesetzlich) oder von Karenz (gesetzlich) auf Karenz (freiwillig).
A_Bonusauswertung.bmp  Änderung Tarifgruppe: Bei Wechsel von Arbeiter auf Angestellter, vollversichert auf geringfügig beschäftigt oder bei generellem Tarifgruppenwechsel.
A_Redo.bmp Wiedereintritt: Ist ein Dienstnehmer ausgetreten, kann mit dieser Funktion ein neues Dienstverhältnis für den Wiedereintritt angelegt werden.
1118767514000002510_9.png Wochenmodell ändern: Bei einer Änderung des Wochenmodells muss dazu diese Funktion verwendet werden.
1118767514000002510_15.pngLehrzeitende: Bei erfolgreich absolvierter Lehrabschlussprüfung muss diese Funktion verwendet werden.
A_Empty.bmp Ummeldung im Konzern: Befindet sich der Mitarbeiter in einer Firmengruppe, kann eine Ummeldung innerhalb dieser vorgenommen werden.
A_Empty.bmp Wiedereintritt im Konzern: Befindet sich der Mitarbeiter in einer Firmengruppe, kann ein Wiedereintritt auch auf einer anderen Firma innerhalb dieser Firmengruppe erfasst werden.
1118767514000002510_10.png Hauptdienstverhältnis: Definiert das selektierte Dienstverhältnis als Hauptdienstverhältnis. Sollte nur ein Dienstverhältnis bestehen, ist dies automatisch das Haupt-DV.
     Paralleles Dienstverhältnis anlegen: Mit dieser Funktion kann ein paralleles Dienstverhältnis neben einem ruhenden Dienstverhältnis angelegt werden. Beispiel: geringfügige Beschäftigung neben einer Karenz.
SW_Mitarbeiter.bmp Kopieren BudgetdienstnehmerMit dieser Funktion können Kopien von bereits bestehenden Budgetmitarbeitern erstellt werden. Neben dem Eintrittsdatum können auch einige Stammdaten - wie z. B. die Stammkostenstelle - verändert werden.
A_Stellenbeschr.bmp Dienstzeit ansehen
Diese Funktion öffnet ein Fenster, in dem die Vordienstzeiten, die Dienstzeit in der Lohnfirma und die Gesamtdienstzeit stichtagsgenau nachvollzogen werden können.
Funktionen

Hinweis 
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Wochenmodell- und Tarifgruppenänderungen sollten bei Budgetdienstnehmern aus Gründen der Übersicht und Nachvollziehbarkeit über die Stammdatenplanung im Porgramm "Budget planen" vorgenommen werden (siehe auch Beispiel zu Änderung des Wochenmodells).

 Kollektivverträge

Arbeitet man in der Echtabrechnung mit Lohn- und Gehaltstabellen bzw. mit Erhöhungsregeln, kann das auch im Budgetdatenbestand durchgeführt werden. Das heißt, die für die Budgetierung benötigten erhöhten Löhne und Gehälter können über die Definition von Erhöhungsregeln für die jeweiligen Lohn- und Gehaltstabellen geplant werden.

Wird später der Budgetstapel gestartet, werden die Fixwerte der Dienstnehmer im Monat, in dem die Erhöhungsregel ausgeführt werden soll, automatisch erhöht und in die Bruttoerfassung übernommen.

Der Einstieg erfolgt über LOHN → Stammdaten → Kollektivverträge.

Am Reiter Lohn- und Gehaltstabelle bzw. Erhöhungsregeln können die entsprechenden Einstellungen vorgenommen werden.

1418636579000004920_0.png

Detaillierte Informationen zur Vorgehensweise bei Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen bzw. zur Anlage von Erhöhungsregeln siehe Thema: Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Hinweis 
Hinweis.png
Da Kollektivverträge je Datenbestand gespeichert werden, hat eine Erhöhung der Lohn- und Gehaltstabellen im Budgetdatenbestand keine Auswirkung auf die Echtabrechnung.

 Budgetplanung

Im Programm Budget planen werden alle Berechnungsregeln für die Jahresabrechnung erfasst. Sie stellen das Kernstück der Budgetierung dar. Änderungen an Stammdaten, Fixwerten oder Kostenverteilungen werden in diesem Programm geplant. Über Regeln kann definiert werden, wie die übernommenen Daten aus der Echtabrechnung für den Budgetzeitraum verändert werden sollen. Außerdem können hier Stammdatenänderungen, Kopien von Budgetdienstnehmern sowie Varianten des Budgets erstellt werden.

Der Einstieg erfolgt über LOHN → Budget → Budget planen.

Es öffnet sich folgendes Fenster, das sich in drei Bereiche unterteilt:

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 Einstiegsfelder

Im Bereich der Einstiegsfelder werden die Firma, die Gliederung und der Zeitraum, für den budgetiert werden soll, festgelegt.

1418651324000004920.png

Budgetfirma
In diesem Feld sind die Budgetfirma bzw. Budgetfimen, für die die Budgetplanung erfolgen soll, zu erfassen.  
Gliederung
Hier wird festgelegt, welche Gliederung für die Planung der Berechnungsregeln verwendet werden soll.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • [...]
  • Stammkostenstelle
  • Kollektivvertrag
  • Arb./Ang./Lehrl./Geringf./Freie DN
  • Abrechnungskreis
  • Freifeld 1
  • Freifeld 2
  • Freifeld 3
  • Freifeld 4
  • Freifeld 5
  • Freifeld 6
  • Freifeld 7
  • Freifeld 8
  • Freifeld 9
  • Dienstnehmer
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Achtung! 
Achtung.png
Die Gliederung wird normalerweise zu Beginn in der Budgetfirma festgelegt. Wird diese geändert, erscheint folgende Meldung:

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Ist noch keine Berechnungsregeln angelegt worden, kann die Gliederung an dieser Stelle geändert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt würden alle angelegten Berechnungsregeln unwiederbringlich gelöscht werden.
Von-Datum
Angabe des Zeitraums, für den die Budgetplanung erfolgt bzw. Berechnungsregeln und Stammdatenplanungen erfasst werden.
Bis-Datum
Angabe des Zeitraums, für den die Budgetplanung erfolgt bzw. Berechnungsregeln und Stammdatenplanungen erfasst werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Im Feld "Bis-Datum" kann ein Datum erfasst werden, das größer ist als das höchste Lohnjahr in den Lohn-Basiseinstellungen. Dies ermöglicht eine Budgetplanung für die Zukunft und in weiterer Folge die Erfassung von Berechnungsregeln über die Jahresgrenzen hinaus.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Damit mit der Planung für den tatsächlichen Budgetzeitraum begonnen werden kann, muss zuerst das aktuelle Budgetjahr fertig geplant (über die Definition von Regeln) und abgerechnet werden.

Beispiel 
Beispiel.png
Es soll ein Budget für das Jahr 2022 erstellt werden. Die Echtabrechnung ist bis einschließlich Monat 9/2021 fertiggestellt worden.

In diesem Fall muss im Budgetdatenbestand zuerst bis Jahresende, d. h. Monat 12/2021, abgerechnet werden. Dazu müssen für die Monate 10 bis 12 Regeln erfasst werden. Erst dann kann eine Jahresumstellung durchgeführt und mit der tatsächlichen Budgetplanung 2022 gestartet werden.

Das heißt, in den Feldern "Von Datum" und "Bis Datum" muss zuerst das Jahr 2021 hinterlegt werden.

Werden die Einstiegsfelder bestätigt, erscheint folgende Meldung:

1418672122000004920.png

Bestätigt man die Meldung mit "Ja", wird für jene Lohnarten, die im Lohnartenstamm einen Budget-Regelvorschlag hinterlegt haben, eine Regel in das Planungsfenster gestellt.

Beispiel 
Beispiel.png
Für diese Lohnarten wird aufgrund des hinterlegten Regelvorschlags im Lohnartenstamm am Reiter Planung eine Berechnungsregel erzeugt.

1418672122000004920_0.png

 Gliederung

Wie bereits im Kapitel Budgetfirma beschrieben, können für die Planung der Berechnungsregeln drei Gliederungsebenen verwendet werden.

Berechnungregeln können auf Firmenebene, auf einer Zwischenebene (z. B. Kostenstelle) und auf Dienstnehmerebene angelegt werden. Sie werden vom Programm hierarchisch berücksichtigt. Das heißt, eine Regel, die auf der Firmenebene definiert worden ist, gilt für alle Dienstnehmer dieser Firma. Existiert auf der Zwischenebene (z. B. Kostenstelle) eine eigene Regel, so hat diese eine höhere Priorität als die Firmenregel und wird für die Dienstnehmer dieser Zwischenebene herangezogen. Höchste Priorität hat immer die Regel auf der Dienstnehmerebene.

In diesem Fensterbereich werden alle Gliederungsebenen dargestellt.

1418666795000004920_1.png

Jene Gliederungsebene, die in der Baumstruktur markiert ist, kann im Fensterbereich der Budgetplanung am Reiter Planung bearbeitet werden.
 
Soll z. B. eine Regel für die Kostenstelle "Verwaltung" erstellt werden, muss sie in der Baumstruktur markiert werden.

Hinweis 
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Jede Gliederungsebene wird mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet. Auch die am Reiter Planung definierten Regeln werden im Anschluss mit diesem Symbol versehen. So kann schnell und einfach nachvollzogen werden, auf welcher Ebene die jeweilige Regel erstellt worden ist.

1419158475000009000.png firmenbezogene Regeln
1419158475000009000_0.png Regeln, die auf der Zwischenebene (z. B. Stammkostenstelle) definiert wurden
1419158475000009000_1.png dienstnehmerbezogene Regeln

Im Gliederungsbereich werden auch noch weitere Informationen wie die Anzahl der Dienstverhältnisse, Beginn- und Ende-Datum sowie der Ruhendstatus der Dienstverhältnisse angezeigt. Außerdem wird innerhalb einer Gliederungsebene über den Abrechnungsstatus und ein Ampelsystem veranschaulicht, welche Dienstnehmer/innen bereits abgerechnet wurden (Ampel ist grün) und welche nicht (Ampel ist gelb).

1419158403000009000_1.png

Folgende Felder stehen zur Verfügung:

Abgerechnet
Abgerechnet
Anzahl DV
Anzahl der Dienstverhältnisse
Anzeigetext
Anzeigetext im Gliederungsbaum
Beginn
Beginn des Dienstverhältnisses
Brutto + LNK
Brutto und Lohnnebenkosten
Ende
Ende des Dienstverhältnisses
Ruhendstatus
Zeigt den aktuell gültigen Ruhendstatus. Der Ruhendstatus wird zwischen Dienstnehmerstamm und Haupt-Dienstverhältnis synchronisiert.
Die folgenden Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nicht ruhend
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Karenz (freiwillig)
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Hospizkarenz
  • Diverse Ruhezeit
  • Truppenübung
  • Unbezahlter Urlaub länger als einen Monat
  • Rehabilitationskarenz
  • Familienzeit/Papamonat
  • Kinderrehabilitation

    1087148201003600000.png
Besonderheiten im Paket LOHN
Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG.

Achten Sie des Weiteren für die korrekte Dienstzeitanrechnung darauf, dass Ruhendzeiten wie Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig) bzw. Familienzeit/Papamonat zeitlich richtig abgegrenzt sind. Dies gilt sowohl für Mütter als auch für Väter.

Besonderheiten im Paket LEA
Hintergrundinformationen lesen Sie unter LEA-spezifische Besonderheiten im Bereich Führung Dienstverhältnisse/Historische Stammdaten.

 Funktionen des Fensters

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

T_BatchExec.bmp Budgetstapel durchführenDirekt aus der Budgetplanung kann der Budgetstapel aufgerufen werden.  
A_Personalstamm.bmp Abrechnung
Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:

Abrechnung
A_Zeitausgl_Urlbtab.bmp Neuberechnung ab Datum setzenMit dieser Funktion kann über einzelne, mehrere oder alle Dienstnehmer der Budgetfirma das Datum im Feld Neuberechnung ab gesetzt werden. 
A_Zeitbuchung_Delete.bmp Abrechnungen löschen
Mit dieser Funktion werden, je nachdem auf welcher Gliederungsstufe man sich befindet, entweder alle Abrechnungen einer Firma, alle Abrechnungen der markierten Ebene oder alle Abrechnungen eines einzelnen Dienstnehmers im Budget gelöscht.

Bevor die Daten gelöscht werden, erfolgt jeweils eine Sicherheitsabfrage.

1400614835000004010_1.png
 Je nachdem, auf welcher Gliederungsebene man sich befindet, öffnet die Funktion den Importpuffer eines einzelnen oder aller Dienstnehmer/innen.

A_Personalstamm.bmp Stammdaten
Mit diesen Funktionen kann auf Stammdaten im Budgetdatenbestand zugegriffen werden.
 
A_Personalstamm.bmp DienstnehmerÖffnet das Programm "Dienstnehmer" im Budgetdatenbestand.
Öffnet das Programm "Kollektivverträge" im Budgetdatenberstand.
Öffnet das Programm "Gesetzeswerte Budget" im Budgetdatenbestand.
A_Personalstamm.bmp BudgetdienstnehmerÖffnet das Programm "Budgetdienstnehmer". 
SW_Mitarbeiter.bmp Budgetdienstnehmer kopierenStartet die Funktion "Budgetdienstnehmer kopieren".
A_Datenueb_Person.bmp Budgetdienstnehmer hinzufügen
Mit dieser Funktion kann ein Dienstnehmer aus dem Budgetdienstnehmerstamm hinzugefügt werden.
A_Kunden_Lief_Del.bmp Budgetdienstnehmer entfernen
Mit dieser Funktion kann ein Dienstnehmer aus der Planungsgliederung entfernt werden. Dadurch werden bei ihm keine Planungsregeln mehr angewandt. Im Budgetdienstnehmerstamm scheint er unter der Ausprägung "Nicht in Planungsgliederung verwendet" auf und kann dort, wenn gewünscht, über die entsprechende Funktion wieder hinzugefügt werden.
A_Umlagereihenfol.bmp Budgetdienstnehmer sortieren 
Mit dieser Funktion werden die Budgetdienstnehmer nach MA-Nr. und DV-Nr. neu sortiert.
Stammdaten
A_Mitarbeiter.bmp Dienstverhältnis ändern
Mit diesen Funktionen können die Dienstverhältnisse der Dienstnehmer im Budgetdatenbestand geändert werden.
 
T_HelpDelete.bmp AustrittTritt ein Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Austritt mit dieser Funktion erfasst werden. 
T_Pause.bmp Aktiv -> RuhendMutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Hospizkarenz, Präsenzdienst, Truppenübung und andere Ruhezeiten werden mit dieser Funktion erfasst. 
A_Empty.bmp Ruhend -> AktivBei Rückkehr aus Karenz, Präsenzdienst, Truppenübung und anderen Ruhezeiten in den aktiven "Dienst" ist diese Funktion zu verwenden. 
A_Empty.bmp Ruhend -> RuhendBei einem Wechsel von einem ruhenden in ein ruhendes Dienstverhältnis ist diese Funktion zu verwenden.
Beispiel: Der Wechsel von Mutterschutz auf Karenz (gesetzlich) oder von Karenz (gesetzlich) auf Karenz (freiwillig). 
Dienstverhältnis ändern
SW_Copy.bmp Variante erstellenMit dieser Funktion wird ein Assistent zur Anlage einer Variante des aktuellen Budgets geöffnet. Die Daten einer Budgetfirma sowie sämtliche Budgetdienstnehmerdaten werden in eine neue Budgetfirma im selben Budgetdatenbestand kopiert. Man erhält im Budgetdatenbestand im Prinzip eine Kopie der ersten Budgetfirma und kann auf dieser Planungsregeln nach Belieben ändern.
T_TextZDelete.bmp Gliederung und Regeln löschenMit dieser Funktion werden alle Budgetplanungsdaten für die Firma gelöscht. Diese Daten können nicht wiederhergestellt werden. Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
Funktionen

A_Diverse_Person.bmp Ausgetretene anzeigenMit dieser Funktion können auch ausgetretene Dienstnehmer angezeigt werden.
1400614835000004010_0.png Status "Nicht ruhend" anzeigenMit dieser Funktion werden in der Spalte "Ruhendstatus", all jene Dienstnehmer mit der Abkürzung "NR" versehen, welche ein aktives Dienstverhältnis aufweisen.
Ansicht

Die oben angeführten Funktionen können auch über das Kontextmenü aufgerufen werden.

 Budget planen

In diesem Fensterbereich findet nun die eigentliche Budgetierung statt. Auf unterschiedlichen Reitern können Berechnungsregeln, Stammdatenplanungen und Kostenverteilungen definiert werden. Am Reiter "Terminlohnarten" werden alle Terminlohnarten aus dem KV-, Firmen-, und Dienstnehmerstamm angezeigt.

1419159557000009000_0.png

 Planung

Der Reiter "Planung" teilt sich in zwei Bereiche → Berechnungsregeln und Lohnkonto.

Im oberen Teil werden die Lohnarten mit den dazugehörigen Berechnungsregeln angezeigt.

1419160744000009000_6.png

Ist im Lohnartenstamm ein Regelvorschlag vorhanden, wurde dieser normalerweise beim Einstieg in die Planung geladen. Ist das nicht der Fall, können die Regelvorschläge über die Funktion "Autom. erzeugen" geladen werden.

1419160744000009000_2.png

Über die Funktionen 1419160744000009000_3.png Neu, 1419160744000009000_4.png Bearbeiten und 1419160744000009000_5.png Löschen können nun neue Berechnungsregeln angelegt, bestehende bearbeitet oder auch gelöscht werden.

Hinweis 
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Die Anlage von Berechnungsregeln wird im Kapitel Berechnungsregeln anlegen im Detail erklärt.


Im unteren Teil des Fensters befindet sich das Lohnkonto.

Über die Comboboxen auf der rechten Seite kann die Ansicht nach Belieben geändert werden.

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Je nachdem, auf welcher Gliederungsebene man sich befindet, wird entweder das Lohnkonto der gesamten Firma, einer Zwischengliederung (z. B. Kostenstelle) oder eines einzelnen Dienstnehmer angezeigt. Wechselt man die Gliederungsstufe, muss die Anzeige über die Schaltfläche 1419167382000009000_1.png neu geladen werden.

Achtung! 
Achtung.png
In dieser Ansicht handelt es sich immer um das Lohnkonto des Vorjahres!
Das heißt, für die Darstellung wird immer das Vorjahr des hinterlegten Zeitraumes aus den Einstiegsfeldern herangezogen.

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1421663796000005310_0.png

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

Funktionen
1419164686000009000.png Autom. erzeugen
Sind die Regelvorschläge beim Einstieg in die Budgetplanung nicht geladen oder aus welchem Grund auch immer gelöscht worden, können sie über diese Funktion erzeugt werden.
1419164686000009000_0.png Im Zeitraum löschen
Mit dieser Funktion werden alle Berechnungsregeln für den Zeitraum, der in den Einstiegsfeldern hinterlegt worden ist, gelöscht.

Es erscheint folgende Abfrage:

1419164686000009000_2.png
1419164686000009000_1.png Alle löschen
Mit dieser Funktion werden alle Berechnungsregeln, unabhängig vom Zeitraum, gelöscht.

Es erscheint folgende Abfrage:

1419164686000009000_3.png

Ansicht
1419164896000009000.png Überschriebene Regeln ausblenden
 
Mit dieser Funktion können überschriebene Regeln zur besseren Übersicht ausgeblendet werden.

Beispiel 
Beispiel.png
Die Regel zur Lohnart 1530 "Provision" ist auf Dienstnehmerebene abgeändert worden. Es werden beide Regeln zur Lohnart angezeigt.

1419166015000009000_1.png

Wählt man die Funktion "Überschriebene Regeln ausblenden", wird nur die jeweils gültige Regel angezeigt.

1419166015000009000_2.png

 Lohnkonto

Auf diesem Reiter wird je nachdem, auf welcher Gliederungsebene man sich befindet, entweder das aktuelle Lohnkonto der gesamten Firma, einer Zwischengliederung (z. B. Kostenstelle) oder eines einzelnen Mitarbeiters angezeigt. Voraussetzung ist, dass die Abrechnung für das jeweilige Budgetjahr – der Budgetstapel – bereits durchgeführt worden ist.

Über die Comboboxen auf der rechten Seite kann die Ansicht nach Belieben geändert werden.

1419167382000009000_0.png

Bim Wechsel der Gliederungsstufe muss die Anzeige über die Schaltfläche 1419167382000009000_1.png neu geladen werden.

 Kostenverteilung

Dieser Reiter bietet die Möglichkeit zur Hinterlegung einer Kostenverteilung. Je nachdem, welche Gliederungsstufe markiert ist, werden entweder die Kostenverteilungen aller Mitarbeiter oder einzelner Mitarbeiter angezeigt.

1419168843000009000_0.png

Die Erfassung kann entweder über die Funktionstaste F5 oder über die Schaltfläche "Neu" in der Menüleiste vorgenommen werden. Dabei erfolgt die Anlage immer mit einem "Ab Jahr" und einem "Ab Monat". Auf diese Weise wird die jeweilige Kostenverteilung bis zum Eintrag des nächsten "Ab Datum" angewandt.

Folgende Felder stehen zur Verfügung:

Ma-Nr
Die Personennummer wird bei der Anlage einer Person vergeben. Sie wird anhand des entsprechenden Nummernkreises für die jeweilige Personenart ermittelt. Personennummernkreise werden im Paket CRM unter Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Nummernkreise verwaltet. 

Hinweis
Hinweis.png
Eine nachträgliche Änderung der Personennummer ist nur mit Hilfe der entsprechenden Hilfsprogramme möglich. Sie finden diese im Paket CRM unter Stammdaten → Hilfsprogramme. Bitte beachten Sie vor dem Ausführen einer Umstellung unbedingt die Hilfe zum Fenster im Umstellprogramm!
Ab Jahr
Jahr, ab dem die Kostenverteilung angewandt werden soll.
Ab Monat
Monat, ab dem die Kostenverteilung angewandt werden soll.
Kostenstelle
Nummer der Kostenstelle
Kostenträger
Nummer des Kostenträgers
Kore-Abteilung
Nummer der KORE-Abteilung
Geschäftsbereich
Nummer des Geschäftsbereichs
Dimension
Nummer der Dimension
Wert
Erfassen Sie hier den Prozentsatz, die Stunden bzw. eine andere Bezugsgröße, der/die auf den jeweiligen Kostentyp verteilt werden soll. 
 
Wird der Budgetstapel gestartet, werden die hier hinterlegten Kostenverteilungen in die Bruttoerfassung übernommen. Demzufolge werden die entsprechend gekennzeichneten Lohnarten nach diesem Schlüssel aufgeteilt.

Hinweis 
Hinweis.png
Die notwendigen Einstellungen zur Anwendung einer Kostenverteilung sind im Themendokument Dienstnehmer im Kapitel Kostenverteilung genauer beschrieben.

 Stammdatenplanung

Dieser Reiter ermöglicht die Planung von ausgewählten Stammdaten an zentraler Stelle. Die Darstellung bzw. Listenansicht richtet sich dabei wieder nach der markierten Gliederungsstufe. Dementsprechend werden die Stammdatenplanungen aller oder einzelner Mitarbeiter angezeigt.

1419169930000009000_0.png

Auch hier erfolgt die Erfassung entweder mit F5 oder die Schaltfläche "Neu".

Folgende Felder stehen zur Verfügung:

Mitarb-Nr
Die Personennummer wird bei der Anlage einer Person vergeben. Sie wird anhand des entsprechenden Nummernkreises für die jeweilige Personenart ermittelt. Personennummernkreise werden im Paket CRM unter Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Nummernkreise verwaltet. 

Hinweis
Hinweis.png
Eine nachträgliche Änderung der Personennummer ist nur mit Hilfe der entsprechenden Hilfsprogramme möglich. Sie finden diese im Paket CRM unter Stammdaten → Hilfsprogramme. Bitte beachten Sie vor dem Ausführen einer Umstellung unbedingt die Hilfe zum Fenster im Umstellprogramm!
DV-Nr.
Dienstverhältnisnummer
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
Hinweis.png
Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
Vorname
Erfassen Sie den Vornamen der Person.
Ab-Jahr
Jahr, in dem die Stammdatenänderung durchgeführt werden soll.
Ab-Monat
Monat, in dem die Stammdatenänderung durchgeführt werden soll.
Änd-Feld
Folgende Felder können über die Stammdatenplanung verändert werden.
  • KORE-Kostenstelle
  • KORE-Kostenträger
  • KORE-Dimension
  • KORE-Geschäftsbereich
  • KORE-Abteilung
  • Wochenmodell
  • KV-Nummer
  • KV-Unternummer
  • Verwendungsgruppe
  • Beschäftigungsjahr
  • Tarifgruppe
  • Monatsteiler
  • Überstundenteiler
1399981350000006630.png
Neuer Wert
Wert, der im Zuge der Stammdatenplanung beim jeweiligen Dienstnehmer angewandt werden soll.
 
Auch Stammdatenplanungen werden im Zuge des Budgetstapels zum jeweiligen Zeitpunkt ausgeführt.

Beispiel 
Beispiel.png

Ein Dienstnehmer wechselt im Mai 2026 von einem Teilzeitwochenmodell auf das Vollzeitwochenmodell.

Am Reiter "Stammdatenplanung" werden für den jeweiligen Dienstnehmer das Änderungsjahr, der Änderungsmonat sowie das neue Wochenmodell eingetragen:

1565605182000007290_2.png

Mit der Erfassung des Datensatzes wird beim Budgetdienstnehmer das Feld "Neuberechnung ab" auf 05.2026 gesetzt. Bei der Ausführung des Budgetstapels wird der historische Datensatz geschrieben und die Änderung des Wochenmodells vorgenommen. Auch die Anpassung des Grundbezugs ab Monat Mai wird automatisch durchgeführt.

1565605182000007290_1.png

Beispiel 
Beispiel.png
Manuelle Änderung der KV-Einstufung

Ein Dienstnehmer soll ab März 2026 manuell in eine neue Verwendungsgruppe und ein neues Beschäftigungsjahr eingestuft werden.

In der Stammdatenplanung werden erneut der Änderungszeitpunkt sowie die neuen Werte für die Felder "Verwendungsgruppe" und "Beschäftigungsjahr" erfasst.

1565606787000007290.png

Mit der Erfassung der Datensätze wird beim Budgetdienstnehmer das Feld "Neuberechnung ab" auf 03.2026 gesetzt. Bei der Ausführung des Budgetstapels wird die Änderung der KV-Einstufung vorgenommen.

Achtung! 
Achtung.png
Damit auch der Grundbezug ab Monat März geändert wird, muss der Parameter "Grundlohn durch manuelle Umstufung anpassen" auf "Ja" stehen (gleiche Funktionsweise wie in der Echtabrechnung).

1565606787000007290_1.png

Menüaufruf: LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Dienstnehmer → Allgemein

1565606787000007290_0.png

​Siehe auch FAQ Wie werden Kostentypen für einen Dienstnehmer im Budget geändert?

 Terminlohnarten

Auf diesem Reiter werden alle Terminlohnarten der markierten Firma und jene des Generalkollektivvertrages angezeigt. Befindet man sich auf der Gliederungsstufe der Mitarbeiter, sieht man alle mitarbeiter-, KV-, und firmenspezifischen Terminlohnarten, die den jeweiligen Mitarbeiter betreffen.

1451305537000009960.png

Die Neuanlage einer Terminlohnart ist an dieser Stelle nicht vorgesehen. Wie die Stammdatenplanungen werden auch die Terminlohnarten zum entsprechenden Zeitpunkt über den Budgetstapel in die Bruttoerfassung gestellt und abgerechnet.

Folgende Felder stehen zur Verfügung: 

Von
Eingabe Von
Bis
Eingabe Bis
Kz
Das Kennzeichen gibt an, an welcher Stelle die Terminlohnart definiert wurde. Folgende Einstellungen sind möglich:
  • Generalkollektivvertrag
  • Kollektivvertrag
  • Firma
  • Dienstnehmer
Lohnart
Eingabe der Lohnart, die aktiviert werden soll.
Lohnartenbezeichnung
Lohnartenbezeichnung
Menge
Eingabe der Menge, die aktiviert werden soll.
Satz
Eingabe des zu aktivierenden Satzes.
Betrag
Eingabe des zu aktivierenden Betrags
Betragsformat
Wie ist der in der Terminlohnart erfasste Betrag zu interpretieren? Folgende Einstellungen können getroffen werden:

Absolut: Die Einstellung "Absolut" bewirkt, dass eine Lohnart mit einem bestimmten Betrag zum festgelegten Termin aktiviert wird (z. B. Abzug eines Darlehens in der Höhe von € 250,00 von Februar bis Dezember 2025).

Relativ: Durch die Einstellung "Relativ" wird eine Lohnart um den erfassten Betrag zu einem bestimmten Termin erhöht (z. B. das Gehalt eines Dienstnehmers soll im Mai 2025 um € 90,00 erhöht werden).

Relativ bis KV: Will man bewirken, dass sich (bei einer etwaigen Unterzahlung) der Wert aus dem Fixwertspeicher jährlich um einen bestimmten Betrag erhöht (und zwar so lange bis der KV-Wert erreicht ist), so ist die Einstellung "Relativ bis KV" zu wählen. In diesem Fall ist bei den Feldern "von" und "Bis" nur der Monat – keine Jahreszahl – einzugeben (z. B. bis der KV-Lohn erreicht ist, soll sich der Monatslohn jeweils im Juni um € 60,00 erhöhen).

1087148522000199936_0.png
Vorgang
Welcher Vorgang soll durch die Terminlohnart ausgelöst werden? Folgende Einstellungen können getroffen werden:

Lohnart erzeugen: Die Lohnart wird in der Bruttoerfassung zum hinterlegten Termin mit dem entsprechenden Wert erzeugt.

Lohnart löschen: Die Lohnart wird in der Bruttoerfassung gelöscht.  
 

 Berechnungsregeln anlegen

Wie bereits mehrmals erwähnt, bilden die Berechnungsregeln das Kernstück der Budgetierung. Sie werden am Reiter Planung auf drei unterschiedlichen Gliederungsebenen definiert und vom Programm hierarchisch berücksichtigt.

Eine Regel, die auf der Firmenebene erfasst worden ist, gilt für alle Dienstnehmer dieser Firma. Existiert auf der Zwischenebene (z. B. Stammkostenstelle) eine eigene Regel, hat diese eine höhere Priorität und wird für alle Dienstnehmer der Zwischenebene herangezogen. Wird zusätzlich noch eine Regel am Dienstnehmer hinterlegt, so hat diese die höchste Priorität.

Grundsätzlich kann für jede Lohnart auf jeder Ebene eine eigene Regel definiert werden.

Die Anlage einer Regel erfolgt im Planungsfenster mit F5 oder einem Mausklick auf die Schaltfläche "Neu". Es öffnet sich folgendes Fenster:

1419254890000005370.png

Folgende Felder stehen zur Verfügung:

LA-Nr.
Eingabe der Lohnart, die für einen bestimmten Budgetzeitraum geplant werden soll. Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png besteht auch die Möglichkeit zur Auswahl einer Lohnartengruppe. So kann auf einfache Weise eine bestimmte Regel für gleich mehrere Lohnarten definiert werden.

1364137390002806230_0.png
Reihung
Hier wird eine fortlaufende Nummer vergeben, welche die Priorität der Regeln bzw. die Reihenfolge der Ausführung festlegt, da zur gleichen Lohnart mehrere Regeln angelegt werden können.
Von Monat/Jahr
Beginn-Datum einer Regel im Format MM.YYYY
Mit welchem Monat bzw. Jahr soll die Regel starten?
Bis Monat/Jahr
Ende-Datum einer Regel im Format MM.YYYY
Mit welchem Monat bzw. Jahr soll die Regel enden?

Hinweis 
Hinweis.png
Ist in den Einstiegsfeldern der Budgetplanung ein entsprechender Planungszeitraum eingegeben worden, kann in diesem Feld auch ein Datum über die Jahresgrenze hinaus erfasst werden. So kann eine Regel beispielsweise im Monat 1/2026 beginnen und 12/2027 enden.
Regel
Durch Auswahl der Regel kann festgelegt werden, wie die einzelnen Lohnarten zu budgetieren sind. Abhängig von der Auswahl in diesem Feld sind die Felder Wert, Menge, Betrag, Satz, Schnitt von, Schnitt bis und Anzahl Durchschnittsmonate verfügbar. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

1364137391004906230.png

Wert Vormonat +/-Mit dieser Ausprägung kann der Wert aus dem Vormonat, je nach Steuerung der Lohnart und gewünschter Eingabe, um einen bestimmten Prozentsatz, Betrag oder Satz bzw. um eine bestimmte Menge erhöht oder vermindert werden (z. B. Erhöhung der Gehälter um 3,5 % oder Erhöhung der Gefahrenzulage um € 0,40).
Wert Vorjahr +/- Mit dieser Ausprägung kann der Wert aus dem Monat des Vorjahres, je nach Steuerung der Lohnart und gewünschter Eingabe, um einen bestimmten Prozentsatz, Betrag oder Satz bzw. um eine bestimmte Menge erhöht oder vermindert werden.
Wert Eingabe 
Diese Ausprägung ermöglicht die Eingabe eines absoluten Betrages bzw Satzes oder einer absoluten Menge (z. B. Auszahlung einer Prämie in der Höhe von € 800,00).
Durchschnitt +/- 
Mit dieser Ausprägung kann für einen bestimmten Zeitraum der Schnitt einer Lohnart berechnet werden (z. B. Errechnung eines 6-Monats-Schnitts der Gefahrenzulage für die Monat 10 bis 12).
Aktueller Fixwert 
Bei dieser Ausprägung wird der aktuelle Wert aus dem Fixwertspeicher herangezogen.
Automatisch 
Diese Ausprägung ist erforderlich, wenn Betrag, Satz oder Menge einer Lohnart automatisch ermittelt werden sollen. Dabei werden die Einstellungen des Lohnartenstamms im Reiter "Name, Bruttoerfassung" herangezogen.

Beispiele dafür sind eine hinterlegte Berechnung (z. B. bei UZ und WR), eine automatische Ermittlung der Stunden oder Tage gemäß Wochenmodell (z. B. für Feiertage) sowie die Verwendung des Fixwerts einer anderen Lohnart.
Nicht anwenden 
Soll eine Regel, die beispielsweise auf der Firmenebene angelegt wurde bei einem Dienstnehmer nicht berücksichtigt werden, kann sie mit dieser Ausprägung deaktiviert werden.
Löschen 
Eine Lohnart soll im Budget nicht abgerechnet werden, wird aber automatisch über Fixwerte erzeugt. Mit einer Lösch-Regel kann dies gelöst werden. Eine Löschung funktioniert jedoch nicht bei Terminlohnarten, da zum Zeitpunkt der Regelerstellung noch keine Terminlohnart erzeugt worden ist (siehe Lohnart löschen über Regel).

Wert
Prozentsatz
Menge
Menge
Betrag
Betrag
Satz
Satz
Schnitt von
Angabe des Monats im Format MM.YYYY, von dem aus der Schnitt gerechnet werden soll, bei Verwendung einer Regel mit Durchschnitten.
Schnitt bis
Angabe des Monats im Format MM.YYYY, bis zu dem der Schnitt gerechnet werden soll, bei Verwendung einer Regel mit Durchschnitten.
Anzahl Durchschnittsmonate
In diesem Feld ist bei Regeln mit Durchschnitten die Anzahl der Durchschnittsmonate anzugeben.
Rückfall andere Dienstverhältnisse
Bei der Ausführung einer Regel gibt es eine fixe Rückfallebene, wenn im Feld Regel die Ausprägung "Wert Vormonat +/-", "Wert Vorjahr +/-" oder "Durchschnitt +/-" ausgewählt wurde und das Dienstverhältnis im Vorjahr oder Vormonat nicht existiert, da z. B. ein neues DV aufgrund eines Lehrjahreswechsels oder eines ruhenden Bezuges angelegt wurde. Ist das der Fall, dann wird auf die Werte der davorliegenden Dienstverhältnisse mit derselben Beschäftigungsnummer zurückgegriffen.

Bei der Neuanlage einer Regel steht dieses Feld standardmäßig auf "Ja".
Rückfall anderer Mitarbeiter
Soll z. B. aufgrund eines Neueintritts bei der Wertermittlung (z. B. 12-Monats-Schnitt oder Werte aus Vorjahr) auch auf die Abrechnungen anderer Dienstnehmer zurückgegriffen werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen.

Ist das der Fall, muss im Programm Budgetdienstnehmer beim betroffenen Dienstnehmer im Feld Rückfall-MitarbeiterDV das entsprechende Dienstverhältnis hinterlegt werden.
 
In den nachfolgenden Kapiteln werden einzelne Regelfunktionen anhand von Beispielen näher ausgeführt.

 Prozentuelle Erhöhung der Fixgehälter

Die Fixgehälter aller Dienstnehmer sollen ab Jänner um 3,5 % erhöht werden.

Da diese Regel bei allen Dienstnehmern angewandt werden soll, muss sie auf der Firmenebene angelegt werden. Das heißt, im Fensterbereich Gliederung muss der Fokus auf der Firma stehen.

1419846666000006150.png

Ist das der Fall, kann die Neuanlage mit F5 oder einem Mausklick auf die Schaltfläche "Neu" gestartet werden.

Damit die Erhöhung im Budgetstapel erfolgreich ausgeführt werden kann, müssen folgende Einstellungen getroffen werden:

1419846666000006150_0.png

Die Regel Wert Vormonat +/- bewirkt eine Freischaltung der Felder "Wert" und "Betrag". Da in diesem Beispiel prozentuell erhöht werden soll, muss das Feld "Wert" befüllt werden. Gleichzeitig wird dadurch eine Sperre des Betrag-Feldes ausgelöst. Soll die Erhöhung durch einen absoluten Wert erfolgen, muss das Feld "Betrag" befüllt werden, wodurch das Feld "Wert" deaktiviert wird.

Diese Einstellung bewirkt nun, dass das Gehalt des Dienstnehmers aus der Abrechnung des Vormonats (= 12/2021) ausgelesen und um 3,5 % erhöht wird. Im Zuge des Budgetstapels wird dieser Wert in der Bruttoerfassung aktiviert und in den Fixwertspeicher gestellt, der in weiterer Folge im Februar 2022 wieder ausgelesen und aktiviert wird.

Hinweis 
Hinweis.png
Bei dieser Konstellation ist es wichtig, dass in den Feldern "Von Monat/Jahr" und "Bis Monat/Jahr" nur der Jänner erfasst wird. Würde man in diesem Fall die Monate 1 bis 12 erfassen, würde der Wert aus dem Vormonat im Februar wieder ausgelesen und erneut um 3,5 % erhöht werden.

Im Planungsfenster wird die Regel wie folgt dargestellt:

1419856804000000600.png

Achtung! 
Achtung.png
Sind im Kollektivvertrag bereits Erhöhungsregeln für die Gehaltserhöhung definiert worden, muss an dieser Stelle keine Berechnungsregel mehr angelegt werden. Die Erhöhungsregeln werden im Zuge des Budgetstapels ausgeführt → die erhöhten Fixwerte werden in die Bruttoerfassung gestellt.

Alle Informationen zur Anlage von Erhöhungsregeln siehe Themendokument Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Hinweis 
Hinweis.png
Um die Funktionsweise einer Regel zu testen, kann der Budgetstapel jederzeit für eine Testabrechnung auch nur für einen Dienstnehmer gestartet werden.

1420371823000006750_0.png

Soll z. B. auch nur ein Monat abgerechnet werden, kann dies durch die Deaktivierung der letzten beiden Stapelprogramme erreicht werden.

1421586966000008760.png

Mit einem Doppelklick können die Häkchen der Programme entfernt werden. Die Einstellung gilt nur temporär. Das heißt, beim nächsten Einstieg würde der Stapel wieder wie gewohnt durchlaufen.

 Erhöhung einer Fixprovision 

Im Jänner sollen die Fixprovisionen aller Dienstnehmer um 2,5 % erhöht werden. Wie im Beispiel davor, muss auch diese Regel auf der Firmenebene angelegt werden.

1419846666000006150.png

Zur Erhöhung wird die Regelart Aktueller Fixwert ausgewählt. Auch hier werden die Eingabefelder je nach Steuerung der Lohnart gesperrt oder für die Erfassung freigeschaltet.

Im Zuge des Budgetstapels wird die Fixprovision aus dem Fixwertspeicher des aktuellen Monats ausgelesen und um 2,5 % erhöht. Anschließend wird dieser Wert in der Bruttoerfassung aktiviert und wieder in den Fixwertspeicher gestellt, um im darauffolgenden Monat wieder aktiviert zu werden.

1420463858000003740_0.png

Auch bei dieser Konstellation darf in den Feldern "Von Monat/Jahr" und "Bis Monat/Jahr" nur der Jänner erfasst werden.

Im Planungsfenster wird die Regel wie folgt dargestellt: 

1420463858000003740_1.png

Achtung! 
Achtung.png
Die Regel Aktueller Fixwert ist nicht dazu geeignet, um die Grundbezüge der Dienstnehmer einer Firma zu erhöhen!

Würde man beispielsweise eine eigene Regel für Monatslohn, Lehrlingsentschädigung und Gehalt anlegen:
  • LA 1000 Gehalt: Aktueller Fixwert + 2,5 %
  • LA 1200 Monatslohn: Aktueller Fixwert + 2,8 %
  • LA 1400 Lehrlingsentschädigung: Aktueller Fixwert + 3,0 %
1427198397000007820.png

... würden bei jedem Dienstnehmer alle drei Lohnarten (1000, 1200 und 1400) mit dem erhöhten Wert der letzten Lohnart aktiviert werden.

1427198397000007820_0.png

Lohn- und Gehaltserhöhungen sollten daher immer mit der Regel Vormonat +/- oder über Erhöhungsregeln im KV definiert werden.

 Budgetierung einer Prämie mit absolutem Wert

Im Mai 2022 soll für alle Dienstnehmer der Kostenstelle "Verkauf" eine Prämie in der Höhe von € 1.500,00 ausbezahlt werden. Das heißt, in der Gliederung muss der Fokus auf der Kostenstelle stehen.

1419855228000000600.png

Die Regeldefinition würde wie folgt aussehen:

1419855228000000600_0.png

Da es sich hier um eine Betragslohnart handelt, ist nur das Feld "Betrag" freigegeben, alle anderen Eingabefelder sind für die Bearbeitung gesperrt.

Im Planungsfenster ist nun ersichtlich, dass die Regel auf der Kostenstellenebene für den Monat Mai angelegt worden ist.

1419855228000000600_2.png

 Durchschnittswert einer Lohnart

Der Dienstnehmerin Franziska Trauner soll ein 3-Monatsschnitt der Monatgezulage ausbezahlt werden. Da diese Regel nur für diese Dienstnehmerin gültig ist, muss der Fokus in der Gliederung auf sie gesetzt werden.

1419857093000000600_1.png

Die Einstellungen dazu sehen wie folgt aus:

1419857093000000600_4.png

Hier werden die Beträge der letzten drei Monate von der Lohnart 4560 ausgelesen. Der Schnittwert für Jänner 2022 würde sich beispielsweise aus den Monaten Oktober, November und Dezember 2021 errechnen. Der Schnittwert für Februar 2022 aus November 2021, Dezember 2021 und Jänner 2022.

Beispiel 
Beispiel.png
Monat LA 4560Summe der letzten 3 Monate3-Monats-Schnitt
Oktober 2021 45,00  
November 2021 
56,00


Dezember 2021 
38,00


Jänner 2022 
46,33 
139 (38,00 + 56,00 + 45,00)
46,33 (139,00 / 3)
Februar 2022 
46,78
140,33 (46,33 + 38,00 + 56,00)
46,78 (140,33 / 3)
März 2022 
43,70
131,11 (46,78 + 46,33 + 38,00)
43,70 (131,11 / 3)
April 2022 
45,30 
136,81 (43,70 + 46,78 + 46,33)
45,60 (136,81 / 3)
.... 
....
....
.... 

Ist der Budgetstapel ausgeführt worden, können die Werte am Lohnkonto nachvollzogen werden.

1420369597000006750.png

 Durchschnittswert einer Lohnart mit prozentueller Erhöhung

Wie im Beispiel zuvor, soll ein 3-Monats-Schnitt der Lohnart 4560 ausbezahlt werden, nur sollen jetzt die errechneten Druchschnittswerte zusätzlich um 2 % erhöht werden.

Die Regeldefinition würde wie folgt aussehen:

1420372217000006750.png

Bei der Funktion "Durchschnitt +/-" werden neben der Durchschnittsmonatseingabe auch die Werteingabefelder freigeschalten. Je nach Steuerung der Lohnart kann so zusätzlich ein prozentueller Wert, ein Betrag, eine Menge oder ein Satz erfasst werden.

Beispiel 
Beispiel.png
Monat LA 4560Summe der letzten 3 Monate
3-Monats-Schnitt 
Erhöhung um 2 %
Oktober 2021 45,00 

 
November 2021 
56,00



Dezember 2021 
38,00



Jänner 2022 
47,26
139 (38,00 + 56,00 + 45,00)
46,33 (139,00 / 3)
0,93 (46,33 * 2 %)
Februar 2022 
48,03
141,26 (47,26 + 38,00 + 56,00)
47,09 (141,26 / 3)
0,94 (47,09 * 2 %)
März 2022 
45,32
133,29 (48,03 + 47,26 + 38,00)
44,43 (133,29 / 3)
0,89 (44,43 * 2 %)
April 2022 
47,81
140,61(45,32 + 48,03 + 47,26)
46,87 (140,61 / 3)
0,94 (46,87 * 2 %)
....
....
....

.... 

Auch hier sind die Werte wieder am Lohnkonto ersichtlich.

1420373464000006750.png

 Fixer Durchschnittswert -  "Schnitt von" und "Schnitt bis"

Soll aus einem bestimmten Grund in jedem angeführten Monat der "Von Monat/Jahr und Bis Monat/Jahr"-Periode der errechnete Schnittwert eines bestimmten Zeitraums aktiviert werden, muss die Regel wie folgt aussehen:

1420375054000006750.png

Hier wird ein Schnitt der Überstunden aus den Monaten Jänner bis Juni 2021 berechnet und in die Monate Jänner bis Dezember 2022 gestellt.

Beispiel 
Beispiel.png
Monat Menge LA 3100
Summe Jänner-Juni 2021
6-Monats-Schnitt für Jänner-Dezember 2022
Jänner 2021 13  
Februar 2021 
13


März 2021 
7


April 2021 
7


Mai 2021
7


Juni 2021
7


Jänner 2022
9
54 (13 + 13 + 7 + 7 + 7 + 7)
9 (54 / 6)
Februar 2022
9
54 (13 + 13 + 7 + 7 + 7 + 7)
9 (54 / 6)
März 2022
9 
54 (13 + 13 + 7 + 7 + 7 + 7)
9 (54 / 6)
April 2022
9 
54 (13 + 13 + 7 + 7 + 7 + 7)
9 (54 / 6)
....
.... 
.... 
.... 

Natürlich muss diese Regel auch für die ÜStd-Zuschlagslohnarten erfasst werden.

 Planung von Sonderzahlungen

Da bei den Sonderzahlungslohnarten für Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration häufig mit Berechnungen gearbeitet wird, muss dies auch bei der Regelanlage berücksichtigt werden. Ist bei den Lohnarten eine automatische Berechnung hinterlegt, kann die Regeldefinition wie folgt aussehen:

1420460090000003740_1.png

Wird die Ausprägung "Automatisch" gesetzt, werden alle anderen Eingabefelder deaktiviert.

1420460090000003740_2.png

Am Planungsreiter ist ersichtlich, dass UZ und WR im Juni bzw. November automatisch aktiviert werden.

1420460090000003740_3.png

Hinweis 
Hinweis.png
Sind die Sonderzahlungen UZ und WR durch einen Termin im KV oder Firmenstamm geregelt, muss im Planungsfenster keine Regel mehr angelegt werden. Die Lohnarten werden automatisch aktiviert.

 Deaktivierung einer globalen Regel

Soll eine Regel, die auf der Firmenebene angelegt worden ist, bei bestimmten Dienstnehmern nicht zur Anwendung kommen, kann diese durch die Anlage einer neuen Regel auf Dienstnehmerebene deaktiviert werden.

Beispiel 
Beispiel.png
Im Mai wird eine Prämie von € 1.500,00 für alle Dienstnehmer der Firma ausbezahlt. Diese Regel wurde auf der Firmenebene wie folgt angelegt:

1420455476000003740_2.png

1420455476000003740_0.png

Soll die Prämie bei einem bestimmten Dienstnehmer nicht ausbezahlt werden, muss eine Regel auf Dienstnehmerebene mit der Ausprägung "Nicht anwenden" angelegt werden.

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Die Regel auf Dienstnehmerebene verhindert, dass die Regel auf Firmenebene ausgeführt wird.

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 Lohnart löschen über Regel

Über die Regelart "Löschen" ist es in der Budgetplanung möglich, Lohnarten beim Aktivieren löschen zu lassen, die über eine Automatik erzeugt aber im Budget nicht gebraucht werden.

Beispiel 
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Eine Lohnart soll im Budget nicht abgerechnet werden, wird aber automatisch über einen Fixwert erzeugt. Mit einer Lösch-Regel kann dies gelöst werden.

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Diese Regel wird durch das Kennzeichen "LÖ" markiert.

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Hinweis 
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Das Löschen über Budget-Regeln funktioniert für eine Terminlohnart leider nicht, da zum Zeitpunkt der Regelaktivierung (eine Budget-Regel erzeugt Einträge im Importpuffer) die Terminlohnart noch nicht erzeugt worden ist.

Das heißt, auch wenn im Importpuffer steht, dass z. B. die LA 5000 "Urlaubszuschuss" gelöscht werden soll, gibt es die LA 5000 zu diesem Zeitpunkt noch nicht, da Terminlohnarten erst im nächsten Schritt (nach der Entleerung des Importpuffers) erzeugt werden.

 Durchführung der Jahresabrechnung und -Umstellung

Wie bereits erwähnt, muss für die Durchführung der Planung des tatsächlichen Budgetzeitraums zuerst das aktuelle Budgetjahr fertig geplant und abgerechnet werden.

Da in diesem Dokument ein Budget für das Jahr 2022 erstellt werden soll und die Echtabrechnung bis einschließlich Monat 9/2021 fertiggestellt worden ist, muss im Budgetdatenbestand zuerst bis Jahresende, d. h. Monat 12/2021, abgerechnet werden.

Dazu müssen in diesem Beipiel für die Monate 10 bis 12 Regeln erfasst (wie im Kapitel Berechnungsregeln anlegen beschrieben), Stammdatenplanungen und eventuelle Änderungen an den Dienstverhältnissen (z. B. Austritt, Ruhendes DV, Wiedereintritt, Neueintritt ...) vorgenommen und schließlich über den Budgetstapel ausgeführt werden. Erst dann kann eine Jahresumstellung durchführt und die Budgetierung für 2022 gestartet werden.

 Budgetstapel für das laufende Jahr

Über den Budgetstapel kann eine "Jahresabrechnung" durchgeführt werden, die alle noch offenen Monate bis Dezember fertig abrechnet und auch verspeichert.

Der Einstieg erfolgt über Budget → Budgetstapel durchführen (er kann aber auch direkt in der Budgetplanung über das Menü Funktionen oder das Kontextmenü gestartet werden).

Es erscheint folgendes Fenster:

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Die genauen Einstellungen zum Budgetstapel wurden bereits im Kapitel 2 - Vorarbeiten im Lohndatenbestand - Budgetstapel anlegen erläutert.

Über die Schaltfläche "Ausführen" wird der Budgetstapel gestartet. Folgende Programme werden der Reihe nach ausgeführt.

Budget Planung Regeln anwendenBei der Ausführung des Programmes wird die gesamte Budgetplanung – sprich Berechnungsregeln, Stammdatenplanungen und Kostenverteilungen sowie Erhöhungsregeln – ausgelesen.

Variable Lohnarten werden in den Importpuffer der Bruttoerfassung gestellt, die Stammdatenplanungen werden in die jeweiligen Felder übernommen. Außerdem werden Erhöhungsregeln direkt in den Fixwertspeicher der Dienstnehmer geschrieben, bevor sie anschließend in der Bruttoerfassung aktiviert werden.

Hinweis 
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Dieses Programm kann nicht manuell, sondern nur über einen Stapel gestartet werden, d. h., es existiert kein Menüeintrag.
LA aktivieren DienstnehmerÜber dieses Programm werden alle fixen Lohnarten, Terminlohnarten und Lohnarten aus dem Importpuffer in der Bruttoerfassung aktiviert.
Abrechnungen durchführenAnschließend werden alle erfassten Lohnarten des Monats abgerechnet (Brutto-Nettobwertung).
Endverspeicherungen durchführenDie Abrechnung der Dienstnehmer wird endverspeichert. Der Abrechnungsstatus wird im jeweiligen Monat auf "F" umgestellt. 
Abrechnungsmonat um 1 erhöhenNach der Endverspeicherung findet der Wechsel in den nächsten Monat statt. Der Abrechnungsmonat wird in den Lohn-Basiseinstellungen automatisch umgestellt – die einzelnen Programmpunkte werden erneut abgearbeitet.

Auf diese Weise werden gleich alle Monate hintereinander abgerechnet.

Bei Ausführung des Budgetstapels erscheint eine Abfrage zum Schließen offener Lohnfenster, sofern andere Lohnfenster geöffnet sind. Dadurch kann der Monatswechsel im Zuge des Budgetstapels durchgeführt werden. Beantworten Sie die Frage mit "Nein", sofern Sie Daten in anderen geöffneten Lohnfenstern zuerst speichern müssen. Bei der Antwort "Ja" werden alle offenen Lohnfenster geschlossen und der Budgetstapel gestartet.  

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Hinweis 
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Sollten im Anschluss noch Änderungen notwendig sein, können jederzeit neue Regeln definiert oder bestehende abgeändert werden. Die Abrechnung kann aber auch wie gewohnt über ein Aufrollmonat direkt in der Bruttoerfassung korrigiert werden.

 Jahresumstellung durchführen

Damit ein neues Budgetjahr abgerechnet werden kann, muss - wie auch in der Echtlohnabrechnung - eine Jahresumstellung durchgeführt werden.

Der Einstieg erfolgt unter Budget → Jahresumstellung durchführen.

Es öffnet sich folgendes Fenster:

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Mit der Jahresumstellung werden alle Stammdaten und Berechnungsregeln des Jahres 2021 auf das Jahr 2022 kopiert.

Die Besonderheit in einem Budgetdatenbestand besteht darin, dass hier gleich für mehrere Jahre eine Jahresumstellung durchgeführt werden kann. Natürlich muss vor jeder Jahresumstellung das jeweilige Budgetjahr bis Monat 12 abgerechnet worden sein. Ist das nicht der Fall erhalten Sie folgende Meldung:

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Achtung! 
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Wurden im Jahr 2021 bereits Berechnungsregeln für das Jahr 2022 erfasst (siehe Budgetplanung über die Jahresgrenze hinaus), werden die Berechnungsregeln vom Jahr 2021 im Zuge der Jahresumstellung nicht mehr übernommen, da bereits Regeln für das Jahr 2022 existieren und diese nicht überschrieben werden sollen.

 Erstellung des aktuellen Budgets

Damit nun das eigentliche Budget erstellt werden kann, muss zuerst das Jahr gewechselt werden. Dies erfolgt wie gewohnt über die Lohn-Basiseinstellungen.

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Im Anschluss kann mit der Planung für das Jahr 2022 begonnen werden.

Folgende Punkte sind zu berücksichtigen:

Sind alle benötigten Plandaten erfasst worden, kann die Jahresabrechnung über den Budgetstapel erneut gestartet werden.
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 Budgetplanung über die Jahresgrenze hinaus

Wurde in den Einstiegsfeldern des Programms Budgetplanung ein entsprechender Planungszeitraum (z. B. von 01.2022 bis 12.2023) eingegeben, können Berechnungsregeln auch über eine Jahresgrenze hinaus erfasst werden. Dies ist vor allem bei einer Budgetierung mit abweichendem Wirtschaftsjahr von Vorteil, da die Berechnungsregeln sofort für den gesamten Zeitraum (ohne vorher eine Jahresumstellung durchführen zu müssen) erfasst werden können.

Beispiel 
Beispiel.png
Eingabe des gewünschten Planungszeitraums

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Die Erfassung einer Berechnungsregel über die Jahresgrenze hinweg ist nun möglich.

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Hinweis 
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Die Jahresgrenze kann jedoch nur bei der Erfassung einer Berechnungsregel überschritten werden. Die Abrechnung über den Budgetstapel ist nach wie vor auf das Lohnjahr, das in den Lohn-Basiseinstellungen hinterlegt ist, beschränkt.

Soll in diesem Beispiel auch das Jahr 2023 abgerechnet werden, muss zuerst eine Jahresumstellung durchgeführt und das Basiseinstellungsjahr geändert werden.

Achtung! 
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Die Erfassung von Berechnungsregeln über eine Jahresgrenze bedeutet jedoch auch, dass bei vorhandenen Planungsregeln in dem Jahr, auf das durch die Jahresumstellung umgestellt werden soll, keine Regeln aus dem Vorjahr kopiert werden, da man sonst die bereits definierten zukünftigen Planungsregeln mit einer später durchgeführten Jahresumstellung überschreiben würde.

Wurden also im Jahr 2022 bereits Berechnungsregeln für das Jahr 2023 erfasst, werden die Berechnungsregeln vom Jahr 2022 im Zuge der Jahresumstellung nicht mehr auf das Jahr 2023 kopiert, da bereits Regeln für das Jahr 2023 existieren und diese nicht überschrieben werden sollen.

 Budget - Varianten erstellen

In der Budgetplanung besteht auch die Möglichkeit zur Erstellung mehrerer Budget-Varianten. Das heißt, es kann eine komplette Kopie der bereits vorhandenen Plandaten (mit allen bisher definierten Regeln) einer Budgetfirma erstellt werden. Anschließend können die Daten in dieser Kopie beliebig abgeändert und weiterbearbeitet werden. Auf diese Weise können mehrere unterschiedliche Budget-Varianten erstellt werden, die die Abbildung von Worst- und Best-Case-Modellen ermöglichen. 

Der Einstieg erfolgt unter Budget → Budgetplanung → Funktionen → Variante erstellen.

Wird die Funktion gestartet, öffnet sich ein Assistent, mit dessen Hilfe in wenigen Schritten eine Budget-Variante erstellt werden kann.

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Über die Pfeiltasten 1416337828000001510_1.png links oben oder die Schaltflächen 1416337828000001510_2.png rechts unten kann durch den Assistenten bzw. die einzelnen Eingabemasken navigiert werden. Das heißt, mit einem Mausklick auf "Start" wird die Anlage der Budget-Variante gestartet.

Im ersten Schritt wird festgelegt, welche Firma für die Erstellung einer neuen Variante kopiert werden soll. 

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Soll gleich für mehrere Firmen eine neue Variante erstellt werden, können diese auch über die Schaltfläche "Auswahl Firmen" definiert werden.

Im zweiten Schritt geht es um die Firmenzuordnung. Hier wird als Firmennummer automatisch die nächst freie vorgeschlagen.

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Durch Klick auf die Schaltfläche "Firmen zuordnen", öffnet sich ein Fenster, in dem die Firmennummer selbst gewählt werden kann. Auch ein sprechender Name kann an dieser Stelle für die neue Budget-Variante vergeben werden.

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Mit "Speichern" und "Weiter" gelangen Sie schließlich zum 3. und letzten Schritt - dem Start des Kopiervorgangs.

Per Klick auf die Schaltfläche "Kopieren starten", wird der Vorgang ausgelöst. Alle budgetrelevante Daten werden auf die neue Firma kopiert.

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Ist der Kopiervorgang abgeschlossen, erscheint folgende Meldung:

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Mit einem Mausklick auf "Fertig" schließt sich der Assistent.

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In der Budgetplanung stehen nun die neuen Varianten, in denen die Regeln unterschiedlich definiert werden können, zur Verfügung.

So kann beispielsweise festgestellt werden, wie sich eine Gehaltserhöhung von 2,5 % oder von 3 % auswirken würde oder welche Kosten entstehen würden, wenn Prämien ausbezahlt werden oder nicht. Mit Hilfe von Varianten können auf einfache Weise Worst- und Best-Case-Szenarien abgebildet werden.

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 Soll-Ist-Vergleich

Mit der Erstellung des Budgets ist es in der Regel nicht getan. Um mögliche Budgetabweichungen frühzeitig aufzuzeigen, steht im Paket LOHN → Budget → Soll-Ist-Vergleich das Programm "Soll-Ist-Vergleich" zur Verfügung. Hier geht es vor allem darum, die geplanten Werte aus dem Budget mit den Ist-Werten aus der Echtabrechnung zu vergleichen. Auf diese Weise können Abweichungen rechtzeitig identifiziert und entsprechend gegegengesteuert werden.

Der Soll-Ist-Vergleich ermöglicht aber auch den Vergleich unterschiedlicher Budgetvarianten. So können beispielsweise die Planwerte von Worst- und Best-Case-Szenarien einfach gegenübergestellt werden. Auch das Vergleichen von unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen (z. B. 01.2024 bis 03.2024 mit 04.2024 bis 06.2024) stellt kein Problem dar. Da der Soll-Ist-Vergleich nicht an das Budget gekoppelt ist, könnten theoretisch auch zwei Echtabrechnungen (z. B. 2023 und 2024) miteinander verglichen werden.

 Soll-Ist-Vergleich Daten

Damit ein Soll-Ist-Vergleich erstellt werden kann, müssen unter LOHN → Budget → Soll-Ist-Vergleich → Soll-Ist-Vergleich Daten jene Daten hinterlegt werden, die für einen Vergleich herangezogen werden sollen. Dabei müssen jeweils der Datenbestand, die Firmennummer sowie das Von- und Bis-Datum der zu vergleichenden Daten angegeben werden.

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Bezeichnung  Bezeichnung der zu vergleichenden Daten
Datenbestand  Eingabe der Datenbestandsnummer, die für den Soll-Ist-Vergleich herangezogen werden soll.
Eingabe der Firmennummer, die für den Soll-Ist-Vergleich herangezogen werden soll.
Eingabe des Vergleichszeitraumes. An dieser Stelle sollte immer der vollständige Abrechnungs- bzw. Vergleichszeitraum (z. B. 01.2024 bis 12.2024) eingegeben werden., auch wenn z. B. in der Echtabrechnung noch Monate fehlen.

Mit der Funktion Vergleichsdaten erzeugen können die fehlenden Monate zum gegebenen Zeitpunkt geladen werden.
Eingabe des Vergleichszeitraumes. An dieser Stelle sollte immer der vollständige Abrechnungs- bzw. Vergleichszeitraum (z. B. 01.2024 bis 12.2024) eingegeben werden, auch wenn z. B. in der Echtabrechnung noch Monate fehlen.

Mit der Funktion Vergleichsdaten erzeugen können die fehlenden Monate zum gegebenen Zeitpunkt geladen werden.
Sollen die Vergleichsdaten über einen TOOLS Stapel zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch erzeugt bzw. aktualisiert werden, muss dieses Feld auf "Ja" gestellt werden.

Details zur Anlage des Stapels finden Sie im Kapitel TOOLS Stapel - automatische Erzeugung der Vergleichsdaten.

Wählt man "Speichern und Schließen", erscheint folgende Abfrage:

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Bestätigt man diese Information mit "Ja", werden die aktuellen Abrechnungsdaten der jeweiligen Firma, im angegebenen Zeitraum, für die Erstellung des Soll-Ist-Vergleichs geladen. 

Hinweis 
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Werden Abrechnungsdaten verändert – egal ob im Budget oder in der Echtabrechnung, müssen sie für einen korrekten Soll-Ist-Vergleich über die Funktion Vergleichsdaten erzeugen neu geladen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass beim Starten der Funktion auch der entsprechende Datensatz markiert ist.

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Die Funktion kann aber auch über einen Stapel automatisch zu geplanten Zeiten ausgeführt werden. Beispielsweise jedes Monat nach Fertigstellung der Echtabrechnung. Details zur Anlage siehe Kapitel Toolsstapel - automatische Erzeugung der Vergleichsdaten.

 Soll-Ist-Vergleich Einstellungen

In den Soll-Ist-Vergleich Einstellungen wird hinterlegt, welche Daten im Detail miteinander verglichen werden sollen. Der Aufruf erfolgt über LOHN → Budget → Soll-Ist-Vergleich → Soll-Ist-Vergleich Einstellungen.

Dabei sind folgende Eingaben notwendig:

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Eingabe der Bezeichnung des Soll-Ist-Vergleichs
Über die Gliederung kann festgelegt werden, wie detailliert die Vergleichsdaten im Soll-Ist-Vergleich dargestellt werden sollen. Folgende Gliederungsebenen stehen zur Verfügung:

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Die Reihenfolge kann über die Pfeil-Funktionen 1474718608000006610_0.png verändert werden.

Wird hier nichts ausgewählt, erfolgt die Gliederung automatisch nach der Dienstnehmernummer.
Basisdaten  Auswahl der Basisdaten, die zuvor im Programm Soll-Ist-Vergleich Daten angelegt worden sind und für den Vergleich herangezogen werden sollen (z. B. Echtdaten aus 2023).
Von-Datum (Basis)  Eingabe des Vergleichzeitraumes. Die Angabe des Von- und Bis-Datums dient als Vorschlagswert im Programm Soll-Ist-Vergleich und kann dort jederzeit abgeändert werden.
Bis-Datum (Basis)  Eingabe des Vergleichzeitraumes. Die Angabe des Von- und Bis-Datums dient als Vorschlagswert im Programm Soll-Ist-Vergleich und kann dort jederzeit abgeändert werden.
Auswahl der Vergleichsdaten, die zuvor im Programm Soll-Ist-Vergleich Daten angelegt worden sind und für den Vergleich herangezogen werden sollen (z. B. Budgetdaten aus 2024).
Eingabe des Vergleichzeitraumes. Die Angabe des Von- und Bis-Datums dient als Vorschlagswert im Programm Soll-Ist-Vergleich und kann dort jederzeit abgeändert werden.
Eingabe des Vergleichzeitraumes. Die Angabe des Von- und Bis-Datums dient als Vorschlagswert im Programm Soll-Ist-Vergleich und kann dort jederzeit abgeändert werden.

Wie bereits erwähnt, können im Programm "Soll-Ist-Vergleich" unterschiedliche Daten miteinander verglichen werden. Für jeden gewünschten Vergleich muss eine eigene Soll-Ist-Vergleich-Einstellung angelegt werden.

Beispiel 
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 Soll-Ist-Vergleich

Unter LOHN → Budget → Soll-Ist-Vergleich → Soll-Ist-Vergleich erfolgt nun der tatsächliche Vergleich der Daten. Sind die Soll-Ist-Vergleich Daten und Soll-Ist-Vergleich Einstellungen korrekt hinterlegt worden, kann an dieser Stelle die Auswertung gestartet werden.

Dazu muss in den Einstiegsfeldern lediglich der gewünschte Vergleich ausgewählt werden. Infolgedessen werden die Basis- und Vergleichsdaten mit den Von- und Bis-Daten aus den Soll-Ist-Vergleich Einstellungen, automatisch befüllt. Natürlich kann das Vergleichsdatum an dieser Stelle noch abgeändert und z. B. auf einen bestimmten Zeitraum (Monat 1 bis 6) eingeschränkt werden.

Hinweis 
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Das Von- und Bis-Datum darf jedoch nicht außerhalb der hinterlegten Datumsgrenzen im Programm Soll-Ist-Vergleich Daten liegen. Ist das der Fall, erscheint folgende Meldung:
"Der Vergleichszeitraum liegt ganz oder zum Teil außerhalb der generierten Daten. Der Vergleich ist dadurch möglicherweise unvollständig."

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Nach Bestätigung aller Eingaben werden die Vergleichsdaten erzeugt und entsprechend der hinterlegten Gliederung in den Soll-Ist-Vergleich Einstellungen angezeigt.

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Der Soll-Ist-Vergleich liefert je eine Spalte mit den Basis- und Vergleichswerten. Die Differenz wird zusätzlich zum Wert, bildlich über folgende Symbole dargestellt:    

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 Die Werte sind im Vergleich zu den Basisdaten gestiegen.
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 Die Werte sind im Vergleich zu den Basisdaten gesunken.
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 Die Werte haben sich nicht verändert.

Über die Funktion "Details anzeigen/verbergen" werden die Vergleichswerte und Differenzen zusätzlich je Monat dargestellt.

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Hinweis 
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Monat 1 entspricht in diesem Fall nicht dem Kalendermonat Jänner, sondern bildet den ersten Vergleichsmonat ab.

Sollen beispielsweise die Monate 3 bis 6 verglichen werden, werden die Vergleichswerte im Detail unter Monat 1 bis 4 ausgewiesen.

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 Toolsstapel – automatische Erzeugung der Vergleichsdaten

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie ein Toolsstapel zur automatischen Erzeugung und Aktualisierung der Vergleichsdaten angelegt wird. Allgemeine Informationen zum Thema Stapelschritte im Paket Lohnverrechnung finden Sie im gleichnamigen Dokument.

 Stapeldefinition

Der Einstieg erfolgt unter TOOLS → Tools → Administration → Stapelverarbeitung → Stapeldefinition.

Es wird empfohlen, einen neuen Stapel mit der entsprechenden Funktion anzulegen, dessen Ausführung eigens geplant werden kann.

Mit der Funktion "Neu" kann eine neue Stapelnummer vergeben werden.

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Hier sind mindestens eine Stapelnummer und eine entsprechende Bezeichnung zu hinterlegen. Im Feld "Notiz" könnte noch vermerkt werden, wer den Stapel zu welchem Zweck angelegt hat.

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Klickt man auf "Speichern und Schließen" öffnet sich automatisch das Fenster "Stapelschritte", wo wieder eine Bezeichnung und die Funktion MCS_HRSSOLLISTVERGLEICH_DATENERZEUGEN (F4 - Suchen) hinterlegt werden muss.

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Mit "Speichern und Schließen" ist die Stapeldefinition abgeschlossen. In diesem Fall werden keine weiteren Parameter oder Stapelvariablen benötigt.

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Hinweis 
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Welche Vergleichsdaten im Zuge der Stapelausführung erzeugt bzw. aktualisiert werden sollen, muss im Programm Soll-Ist-Vergleich Daten im Feld "Daten erzeugen (Stapel)" festgelegt werden.

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Im Bereich "Parameter für Stapelschritte" kann die Ausführung des Stapels, durch das Setzen des Parameters "LSP_FRIMEN", auf bestimmte Firmen eingeschränkt werden.

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 Geplante Ausführung

Nach der Anlage des Stapels muss noch definiert werden, zu welchem Zeitpunkt er ausgeführt werden soll.

Dies erfolgt unter TOOLS → Tools → Administration → Stapel → Geplante Ausführung

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Mit der Funktion "Neu" kann eine neue Ausführung geplant werden. Dabei sind folgende Felder besonders hervorzuheben:

StapelIn diesem Feld kann die Stapelnummer des zuvor angelegten Stapels ausgewählt werden. 
Ausführender BMDUserHier wird der BMD User hinterlegt, der den Stapel ausführen soll und über alle notwendigen Rechte verfügt. Im Idealfall wird ein eigener BMD Stapeluser angelegt und kein User eines operativen Anwenders verwendet. Dies ermöglicht eine bessere Nachvollziehbarkeit der Stapelausführung.
Systembenutzer 
Der Systembenutzer wird dazu benötigt, die Stapelausführung in den Windows Scheduler zu übertragen, wo der Stapel letztlich ausgeführt wird. Dazu sind entsprechende Rechte erforderlich, die im Kapitel Voraussetzungen für Systembenutzer beschrieben werden.
Aktiv
Der Stapel wird damit aktiv gesetzt. 

Natürlich sind auch die anderen Felder relevant. Beispielsweise kann man sich im Fehlerfall eine automatische E-Mail oder SMS senden lassen, sodass man sehr bald bemerkt, wenn ein Stapel nicht durchgeführt werden konnte.

Im rechten Teil des Fensters findet sich die Intervallbeschreibung. Hier kann festgelegt werden, wie oft und zu welchem Zeitpunkt der Stapel ausgeführt werden soll. Man sollte darauf achten, dass zu dieser Zeit keine anderen längeren Dienste (Virenscanner, DB-Update, DB-Sicherung ...) laufen, die sich gegenseitig blockieren könnten.

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Weitere Details zur generellen Stapelanlage und Ausführung finden Sie im Themendokument Stapelverwaltung des Pakets TOOLS. Allgemeine Informationen zum Thema Stapelschritte im Paket Lohnverrechnung stehen im gleichnamigen Dokument zur Verfügung.

 Auswertungen

Grundsätzlich stehen im Budgetdatenbestand alle Auswertungsprogramme, die auch in der Echt-Lohnabrechnung verwendet werden, zur Verfügung.

Das Einzige, das nicht in den Budgetdatenbestand übernommen wird, sind die Listen des Auswertungsdesigners. Werden diese Listen für Budgetauswertungen benötigt, müssen diese aus dem Lohndatenbestand oder dem Standard importiert werden.

 Lohnkonto ansehen

Wie bereits im Kapitel Budgetplanung beschrieben, gibt es zwei unterschiedliche Lohnkonten:

 Buchungsbeleg drucken

Natürlich kann im Budgetdatenbestand auch ein Buchungsbeleg erstellt werden. Die Besonderheit besteht darin, dass der Buchungsbeleg, anders als in der Echtabrechnung, auch nach dem IST-Stand gedruckt werden kann. Das bedeutet, dass Aufrollungen so dargestellt werden, als wären sie in dem jeweiligen Monat bereits abgerechnet worden.

Ist das gewünscht, muss im Programm Buchungsbeleg drucken folgende Einstellung getroffen werden:

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 Listen aus dem Auswertungsdesigner

Wie bereits erwähnt, werden die Listen des Auswertungsdesigners bei der Anlage des Budgetdatenbestands nicht übernommen. Werden sie für die Auswertung im Budget benötigt, müssen sie in den Budgetdatenbestand importiert bzw. kopiert werden. Dafür gibt es drei unterschiedliche Varianten.

Der Einstieg erfolgt immer unter LOHN → Auswertungen → Auswertungsdesigner.

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Hinweis 
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Bevor der Export der benötigten Auswertungen gestartet werden kann, muss in den Lohn-Basiseinstellungen in den Lohndatenbestand gewechselt werden.


 Export und Import von Auswertungen

Unter Funktionen → Import/Export können über die entsprechenden Funktionen entweder eine oder gleich mehrere Auswertungen exportiert werden.

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Wird nur eine Liste benötigt, muss diese markiert und die Funktion Auswertung exportieren gewählt werden. Es öffnet sich ein Fenster, in dem das Exportverzeichnis festgelegt werden kann.

Sollen mehrere Auswertungen exportiert werden, wählt man die Funktion Auswertungen exportieren (Mehrfachexport). Es öffnet sich ein Fenster, in dem die benötigten Listen mit Strg + Mausklick markiert werden können.

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Nachdem der Export gestartet worden ist, werden die Dateien im gewünschten Verzeichnis abgelegt.

Im Budgetdatenbestand können nun die einzelnen Dateien unter Funktionen → Import/Export → Auswertung importieren importiert werden.

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Die ausgewählten Listen sind nun im Auswertungsdesigner sichtbar.

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Achtung! 
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Sind in den Auswertungen Makros mit Lohnarten oder Fixwerten enthalten, müssen diese nach dem Import unbedingt überarbeitet werden. Dieser Vorgang ist nötig, da Lohnarten in jedem Datenbestand eine eigene Lohnarten-ID zugeteilt bekommen und an dieser Stelle noch nicht miteinander verknüpft werden können.

In diesem FAQ findet man eine detaillierte Beschreibung zur genauen Vorgehensweise:

 Kopieren und Einfügen von Auswertungen

Mit den Funktionen "Kopieren" und "Einfügen unter" steht eine weitere Variante zur Verfügung.

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Dazu markieren Sie im Lohndatenbestand wieder die gewünschte Auswertung, wählen die Funktion Kopieren und anschließend Einfügen unter. Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Ziel-Datenbestand ausgewählt werden kann - in diesem Fall der Budgetdatenbestand.

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Mit einem Mausklick auf "Übernehmen" wird die Auswertung in den Budgetdatenbestand kopiert.

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Hinweis 
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Anders als beim Export und Import wird hier eine Kopie der Auswertung angelegt. Ist eine BMD Standardauswertung kopiert worden, kann diese sofort bearbeitet werden.


 Import von Standardauswertungen

Werden nur Standardauswertungen, die von BMD zur Verfügung gestellt werden, benötigt, können diese einfach im Budgetdatenbestand über das Menü Funktionen → Import/Export →  Standardauswertungen importieren importiert werden.

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 Lohnbudget übernehmen

Wurde das Lohnbudget fertiggestellt, können die Daten zur weiteren Verarbeitung entweder in die KORE Planung oder, wenn keine Kostenrechnung vorhanden ist bzw. kein Bedarf besteht, auf Kostenebene zu budgetieren, direkt in die Unternehmensplanung bzw. das Budget des Controllings übernommen werden.

 Lohnbudget in KORE Planung übernehmen

Sollen die Daten in die Planung der KORE übernommen werden, erfolgt der Einstieg unter KORE → Planung → Planung.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem im Bereich der Einstiegsfelder folgende Einstellungen getroffen werden müssen:

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Als Erstes müssen die Firma und die dazugehörige Plan-Kore ausgewählt werden. Dabei ist es wichtig, dass die "Echtfirma" und nicht die Lohnbudgetfirma hinterlegt wird. Außerdem werden noch eine Plan-Modellnummer und die Buchungsart, auf die im Anschluss die Lohnbudgetwerte übernommen werden sollen, benötigt.

Bei der Buchungsart ist es wichtig, dass sie mit dem Verwendungskennzeichen "aus Lohn" angelegt worden ist (Details zur Anlage siehe Hilfe zu Übernahme NTCS Lohnbudget)

Eine genaue Beschreibung zu den einzelnen Feldern der Eingabemaske findet sich in der Hilfe zur Planung.

Bestätigen Sie die Auswahl, öffnet sich das KORE-Planungsfenster.

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Nachdem das Planjahr festgelegt worden ist (in ein Planmodell können mehrere Lohnjahre übernommen werden), können die Lohndaten über den Menüpunkt "Importe/Übernahmen" → NTCS Lohnbudget übernehmen importiert werden.

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Es öffnet sich das Fenster "NTCS Lohnbudget übernehmen", in dem die gewünschte Budgetfirma ausgewählt werden kann. Außerdem muss festgelegt werden, ob die bestehenden Werte überschrieben oder addiert und ob die Daten vor dem Import auf der Lohnbuchungsart gelöscht werden sollen.

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Mit F4 werden alle Firmen des Budgetdatenbestandes angezeigt.

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Hinweis 
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Die unterschiedlichen Varianten können auf unterschiedliche Planmodelle übernommen werden.


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Mit einem Mausklick auf "Übernehmen" stehen die Lohnbudgetdaten in der KORE Planung zur Verfügung.

Hinweis 
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Eine genaue Beschreibung zur KORE Planung finden Sie in den Themendokumenten der KORE.

 Lohnbudget in Unternehmensplanung im Controlling übernehmen

Werden die Daten direkt in das Controlling Budget übernommen, erfolgt der Einstieg unter CTR → Unternehmensplanung → Budget und Finanzplan/Planbilanz.

Auch in diesem Programm müssen in den Einstiegsfeldern folgende Planwerte erfasst werden:

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Als Erstes sind die Firma und die dazugehörige Plan-Fibu auszuwählen. Dabei ist es wichtig, dass die "Echtfirma" und nicht die Lohnbudgetfirma hinterlegt wird. Außerdem werden noch eine Budgetmodellnummer und die Buchungsart, auf die im Anschluss die Lohnbudgetwerte übernommen werden sollen, benötigt.

Bei der Buchungsart ist es wichtig, dass sie mit dem Verwendungskennzeichen "aus Lohn" angelegt worden ist (Details zur Anlage siehe Hilfe zu Übernahme NTCS Lohnbudget).

Eine genaue Beschreibung zu den einzelnen Feldern im Einstiegsbereich findet sich in der Hilfe zum CTR Budget im Kapitel Einstieg ins Budget.

Bestätigt man die Eingaben oder klickt man auf "Neu berechnen", öffnet sich das Fenster "Budget- und Finanzplan/Planbilanz":

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Nachdem das Planjahr festgelegt worden ist (in ein Budgetmodell können mehrere Lohnjahre übernommen werden), können die Lohndaten über den Menüpunkt "Importe/Übernahmen" → NTCS Lohnbudget übernehmen importiert werden.

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Es öffnet sich das Fenster "NTCS Lohnbudget übernehmen", in dem die gewünschte Budgetfirma ausgewählt werden kann. Außerdem muss festgelegt werden, ob die bestehenden Werte überschrieben oder addiert und ob die Daten vor dem Import auf der Lohnbuchungsart gelöscht werden sollen.

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Mit F4 werden alle Firmen des Budgetdatenbestandes angezeigt.

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Hinweis 
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Die unterschiedlichen Varianten können auf unterschiedliche Budgetmodelle übernommen werden.
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Mit einem Mausklick auf "Übernehmen" stehen die Lohnbudgetdaten im CTR Budget zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Eine genaue Beschreibung zur Budgeterstellung im Controlling finden Sie in den Themendokumenten zur Unternehmensplanung.

 Rückstellungsbildung mit Daten aus dem Lohnbudget

Durch die Bildung einer Rückstellung sollen die später zu leistenden Ausgaben den Perioden ihrer Verursachung zugerechnet werden.

Die Berechnung der Personalrückstellungen erfolgt in der Regel im Paket "Bilanzierung und Steuern". Die Lohnverrechnung dient als Lieferant der notwendigen Dienstnehmerdaten zur Rückstellungsbildung, die im Programm Personalrückstellungen auf unterschiedliche Weise importiert werden können. Zusätzlich zur Übernahme der Daten aus dem NTCS LOHN besteht auch die Möglichkeit, die entsprechenden Daten aus dem NTCS Lohnbudget zu importieren.

Nachdem die benötigten Rückstellungsarten angelegt worden sind, kann die Übernahme der Dienstnehmerdaten aus dem Lohnbudget im Programm Personalrückstellungen unter Dienstnehmer → Import aus BMD NTCS Lohn-Budget gestartet werden.

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Es öffnet sich ein Fenster, in dem die Budgetfirma, aus der die Daten importiert werden sollen, ausgewählt werden muss. Sollten parallele Dienstverhältnisse (Geringfügigkeit neben Karenz) vorhanden sein, wird empfohlen, immer "alle aktuellen Dienstverhältnisse" zu übernehmen. In der Rückstellung kann dann entschieden werden, welches DV bei welcher Rückstellung verwendet werden soll (z. B. karenziertes DV (Vollzeit) für Abfertigung und Jubiläum und geringfügiges DV für Gutstunden und Urlaub).

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Nach erfolgreicher Übernahme können die importierten Daten über den Aufruf der Dienstnehmerliste angesehen werden.

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Weitere Informationen zu den notwendigen Einstellungen, zur Anlage und Bildung von Personalrückstellungen finden Sie unter Themen Personalrückstellungen.


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Siehe auch: