Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Menü "Funktionen" → Dienstverhältnis ändern → Aktiv -> Ruhend
| DV-Firma | Firma, bei der der Dienstnehmer beschäftigt ist (wird automatisch übernommen). |
| Dienstnehmer | Dienstnehmer, für den ein ruhendes Dienstverhältnis angelegt werden soll (wird automatisch übernommen). |
Wählen Sie hier den Ruhendstatus, der im jeweiligen Fall zutrifft. Es kann aus folgenden Ausprägungen gewählt werden:
![]() Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG. Achten Sie des Weiteren für die korrekte Dienstzeitanrechnung darauf, dass Ruhendzeiten wie Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig) bzw. Familienzeit/Papamonat zeitlich richtig abgegrenzt sind. Dies gilt sowohl für Mütter als auch für Väter. | |
In diesem Feld wird bereits der entsprechende Abmeldegrund für die Meldung an die ÖGK vorgeschlagen. Wird ein anderer Meldegrund benötigt, kann dieser mit F4 aus einer Liste ausgewählt werden (z. B. Präsenzdienstleistung im Bundesheer). | |
Geburtstermin | Dieses Feld ist nur sichtbar, wenn im Feld "Ruhendstatus" die Ausprägung "Mutterschutz" gewählt wurde. In diesem Fall kann der voraussichtliche Geburtstermin des Kindes eingetragen werden. Beginn Mutterschutz und Ende Mutterschutz werden anschließend automatisch berechnet bzw. werden diese Daten manuell erfasst. |
Eingabe des Datums, mit dem das ruhende Arbeitsverhältnis beginnt. | |
Eingabe des Datums, mit dem das ruhende Arbeitsverhältnis wieder endet. | |
Kind | Dieses Feld ist nur aktiv, wenn im Feld "Ruhendstatus" die Ausprägung "Mutterschutz" oder "Karenz (gesetzlich)" oder "Karenz (freiwillig)" gewählt worden ist. Ist das der Fall, kann eingegeben werden, ob es sich um das 1., 2. oder 3. Kind usw. handelt. Demzufolge sind ganzzahlige numerische Eingaben in diesem Feld erlaubt (Beispiel: 1 oder 4). Diese Information wird im Programm Dienstnehmer am Reiter "Dienstverhältnis" eingetragen und wurde in der Vergangenheit für die Dienstzeitanrechnung von Karenzdienstverhältnissen benötigt (siehe Kollektivvertrag → Reiter Dienstzeit-Anrechnung). Bis 2022 war die Angabe des Kindes bei Mutterschutz bzw. Karenz ein Pflichtfeld. |
In diesem Feld wird geregelt, in welchem Monat es zur LSt-Sonderzahlungsrollung gemäß § 77 (4) lit. a EStG kommen soll. Insbesondere bei einem ruhenden Dienstverhältnis kann der Monat der Jahressechstelrollung in diesem Feld beeinflusst werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: Nein: Es wird keine Ermittlung des Kontrollsechstel initiiert, die ggf. eine Lohnsteuer-Sonderzahlungsrollung gemäß §77 Abs. 4 lit. a EStG auslöst. im <Monat>: Fix in diesem Monat wird das Kontrollsechstel berechnet, was möglicherweise eine Lohnsteuer-Sonderzahlungsrollung gemäß §77 Abs. 4 lit. a EStG nach sich zieht. Bei Beginn einer Ruhendzeit wird das Kontrollsechstel nicht automatisch mit dem letzten Bezug davor gerechnet. Es würde wie üblich erst am Jahresende oder bei einem arbeitsrechtlichen Austritt berechnet werden. Wenn der Mitarbeiter jedoch im Dezember noch nicht wieder aus der Ruhendzeit retour ist, dann wird es nicht gerechnet. In derartigen Fällen muss der Anwender bei der Anlage des ruhenden Dienstverhältnisses jenen Monat festlegen, in dem das Kontrollsechstel gerechnet werden soll. Ist zu erwarten, dass der Mitarbeiter im aktuellen Kalenderjahr nicht mehr aus dem ruhenden Dienstverhältnis, welches keinen Ausschlussgrund bildet, zurückkehrt, dann sollte der letzte Monat vor dem ruhenden Dienstverhältnis gewählt werden. automatisch: Beim Austritt oder im Dezember wird bei diese Ausprägung das Kontrollsechstel ermittelt und ggf. die Lohnsteuer-Sonderzahlungsrollung gemäß §77 Abs. 4 lit. a EStG ausgelöst. nur zugunsten des Dienstnehmers: Diese Ausprägung steht erst seit dem Lohnjahr 2021 zur Verfügung. Es gelten dieselben Ausführungen wie für die Ausprägung "automatisch" allerdings kommt es nur dann zu einer Lohnsteuer-Sonderzahlungsrollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG, wenn sie zugunsten des Mitarbeiters ist. Der Begriff zugunsten des Mitarbeiters ist in §77 Abs. 4 lit. a Z 2 EStG definiert. ![]() | |
ELDA-Meldung erzeugen | Dieses Feld ist nur aktiv, wenn im Feld "Ruhendstatus" eine der folgenden Ausprägungen gewählt worden ist:
Folgende Ausprägungen stehen in diesem Feld zur Verfügung: Nein: Es werden keine Arbeits- und Entgeltbestätigung bzw. keine anderen ELDA-Meldungen je nach Ruhendstatus für die Übermittlung an die ÖGK erzeugt. A+E-Wochengeld: Die Arbeits- und Entgeltbestätigung Wochengeld bzw. andere ELDA-Meldungen je nach Ruhendstatus werden automatisch im Hintergrund erzeugt. A+E-Wochengeld mit Dialog: Nach Bestätigung des "Aktiv → Ruhend"-Dialogs öffnet sich das Fenster für die manuelle Erfassung der Arbeits- und Entgeltbestätigung Wochengeld bzw. anderer ELDA-Meldungen (Standardeinstellung). |
Wird im Feld "ELDA-Meldung erzeugen" die Ausprägung "Nein" ausgewählt (weil beispielsweise der Beginn des Mutterschutzes in der Zukunft liegt und noch keine korrekte A+E erstellt werden kann), dann wird in diesem Feld automatisch der Text "A+E-Mutterschutz in ELDA-Verwaltung manuell anlegen" eingetragen. Beim Speichern der Funktion wird ein Hinweis im Programm Dienstnehmer angelegt, der im entsprechenden Monat in der Bruttoerfassung und auf der Hinweisliste auf die Notwendigkeit der Erstellung der A+E für Wochengeld hinweist. Ein Mitarbeiterhinweis kann auch für jeden anderen Ruhendstatus hinterlegt werden. |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Eintritt eines Dienstnehmers gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Verwendung der Funktion Austritt für einen Dienstnehmer gestartet und ist nicht mit dem Austrittsworkflow im Paket PI zu verwechseln. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Verwendung der Funktion Wiedereintritt für einen Dienstnehmer gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Ausführung einer Ummeldung im Konzern gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird gestartet, wenn auf einer parallelen Beschäftigung ein Austritt mit der gleichnamigen Funktion gestartet wird. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Ausführung der Funktion "Ruhend -> Aktiv" gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Ausführung der Funktion "Aktiv -> Ruhend" gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Ausführung der Funktion "Ruhend -> Ruhend" gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei Ausführung der Funktion Lehrzeitende gestartet. | |
Hier kann ein Workflow hinterlegt werden, der bei Ausführung der jeweiligen Funktion bzw. des Programms gestartet wird. Workflows werden im Workflowstudio definiert. Nur Workflows vom Workflowtyp "LOHN" können ausgewählt werden. Dieser Workflow wird bei der Anlage einer parallelen Beschäftigung gestartet. |