Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.![]() | Kollektivverträge gelten firmenübergreifend innerhalb eines Datenbestandes. Das heißt, alle Dienstnehmer, bei denen im Dienstnehmerstamm die gleiche KV-Nummer hinterlegt ist, unterliegen den gleichen KV-Bedingungen, unabhängig davon, bei welcher Firma sie angelegt sind. Die Zuordnung der Mitarbeiter zu einem Kollektivvertrag erfolgt im Dienstnehmerstamm → Reiter "Kollektivvertrag" → Feld "Kollektivvertrag". Im Firmenstamm kann im Reiter DN-Vorschlag je Firma ein Vorschlagswert für den Kollektivvertrag der Arbeiter und Angestellten hinterlegt werden. ![]() Kommt es im Dienstnehmerstamm zu einer Dienstnehmerneuanlage, wird – abhängig davon, ob Angestellter oder Arbeiter – automatisch der richtige KV inklusive Monats- und Überstundenteiler vorgeschlagen. |

![]() | Beim Klick auf das Burger-Menü haben Sie in den Layouteinstellungen unter "Layout ändern" die Möglichkeit, zwischen diversen Darstellungsvarianten zu wählen. Je nach Vorliebe können Sie festlegen, ob die Kollektivverträge oben und die KV-Details unten (siehe Abbildung oben) oder die Kollektivverträge links und die KV-Details rechts angezeigt werden sollen. Auch die Verknüpfung zu LindeDigital kann beliebig angeordnet oder – wenn nicht gewünscht bzw. keine Lizenz vorhanden ist – auch ausgeblendet werden. Weiters können Sie unter dem Menüpunkt "Ansicht" festlegen, ob nur aktive, inaktive oder alle KVs angezeigt werden sollen. |
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Bezeichnung | Bezeichnung des Kollektivvertrags | ||
Zusatzbezeichnung | Zusatzbezeichnung Hinweis
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Betriebsvereinbarung | Kennzeichen für Betriebsvereinbarung | ||
Monatsteiler | Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers dient der Monatsteiler als Vorschlagswert. Voraussetzung dafür ist, dass der Dienstnehmer zuvor dem entsprechenden Kollektivvertrag zugeordnet worden ist. | ||
Überstundenteiler | Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers dient der Überstundenteiler als Vorschlagswert. Voraussetzung dafür ist, dass der Dienstnehmer zuvor dem entsprechenden Kollektivvertrag zugeordnet wurde. | ||
Aliquotierung | In diesem Feld kann hinterlegt werden, ob bzw. wie die Lohnarten in der Bruttoerfassung beispielsweise bei Ein- und Austritt während des Monats aliquotiert werden sollen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: Nein: Es erfolgt keine Aliquotierung. Ja (Kalendertage): Die Aliquotierung erfolgt nach Kalendertagen. Ja (SV-Tage): Die Aliquotierung erfolgt nach SV-Tagen. Ja (Ein-Aus: SV-Tage, sonst: Kalendertage): Bei Ein- bzw. Austritten erfolgt die Aliquotierung nach SV-Tagen. Bei jedem anderen Wechsel von Dienstverhältnissen erfolgt die Aliquotierung nach Kalendertagen. Ja (Ein-Aus: Arbeitsstunden; sonst: Kalendertage): Bei Ein- bzw. Austritten erfolgt die Aliquotierung nach Arbeitsstunden des hinterlegten Wochenmodells. Bei jedem anderen Wechsel von Dienstverhältnissen erfolgt die Aliquotierung nach Kalendertagen. Ja (Ein-Aus: *Arbeitsstunden/MT; sonst: Kalendertage): Bei Ein- bzw. Austritten erfolgt die Aliquotierung, indem mit den Arbeitsstunden laut Wochenmodell multipliziert und durch den Monatsteiler dividiert wird. Bei jedem anderen Wechsel von Dienstverhältnissen erfolgt die Aliquotierung nach Kalendertagen. Ja (Ein-Aus: *Werktage/26; sonst: Kalendertage): Bei Ein- bzw. Austritten erfolgt die Aliquotierung, indem durch den fixen Teiler 26 dividiert und mit der Anzahl der Werktage von Montag bis Samstag ab dem Eintritt bzw. bis zum Austritt multipliziert wird. Bei jedem anderen Wechsel von Dienstverhältnissen erfolgt die Aliquotierung nach Kalendertagen. wie im General-KV hinterlegt: Es wird so aliquotiert, wie es im General-KV hinterlegt ist. Diese Ausprägung steht im Generalkollektivvertrag selbst nicht zur Verfügung. Hinweis
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Teilzeitberechnung | Mit diesem Feld kann selektiert werden, wie der Teilzeitprozentsatz laut KV in diesem Kollektivvertrag gerechnet werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: Beispiel: Monatsteiler für eine Vollzeitbeschäftigung 167. Vollzeitwochenmodell 38,5. Betrachtet wird eine 20-Stunden-Woche. Teiler aus Wochenmodell / Vollzeitwochenmodell: 20 / 38,5 = 0,5195 = 51,95 % Stunden * 4,33 / Monatsteiler: 20 * 4,33 / 167 = 0,5186 = 51,86 % ![]() | ||
Initiallohnarten | Sollen die Fixbezüge, die im Zuge der Neuanlage eines Dienstnehmers in dessen Fixwertspeicher hinterlegt werden, bereits während der ersten Abrechnung durch die Bezugsaktivierung in der Bruttoerfassung aktiviert werden, müssen in diesem Feld alle fixen Lohnarten, die im KV vorkommen können, erfasst werden. | ||
Initiallohnarten für Lehrling | Sollen die Fixbezüge, die im Zuge der Neuanlage eines Dienstnehmers in dessen Fixwertspeicher hinterlegt werden, bereits während der ersten Abrechnung durch die Bezugsaktivierung in der Bruttoerfassung aktiviert werden, müssen in diesem Feld alle fixen Lohnarten, die im KV vorkommen können, erfasst werden. | ||
Dienstgeberjubiläen | Die Dienstgeber-Jubiläen sind durch Kommas getrennt einzugeben. | ||
Dienstnehmerjubiläen | Die Dienstnehmer-Jubiläen sind durch Kommas getrennt einzugeben. | ||
Wechsel Arb/Ang: Dienstzeit (Krank) anrechnen | Falls die Dienstzeit als Arbeiter für den Krank-Anspruch im Falle eines Wechsels auf ein Angestellten-Dienstverhältnis gezählt werden soll, ist in diesem Feld die Ausprägung "Ja" zu wählen. Die Ausprägung "Nein" bewirkt, dass die Dienstzeit als Arbeiter nicht zur Dienstzeit für Krank-Ansprüche des Angestellten gezählt wird, indem ein entsprechender Eintrag mit negativem Vorzeichen in den Vordienstzeiten des Dienstnehmers erstellt wird, sofern ein Wechsel von einem Arbeiter- auf ein Angestellten-Dienstverhältnis mit der Funktion Änderung Tarifgruppe erfolgt. Mit der Jahresumstellung 2019/2020 wurden alle Kollektivverträge aufgrund einer gesetzlichen Änderung auf die Standardausprägung "Ja" gestellt. | ||
Wechsel Lehrl/Ang: Dienstzeit (Krank) anrechnen | Falls die Dienstzeit als Lehrling für den Krank-Anspruch im Falle eines Wechsels auf ein Angestellten-Dienstverhältnis gezählt werden soll, ist in diesem Feld die Ausprägung "Ja" zu wählen. Die Standardausprägung "Nein" bewirkt, dass die Dienstzeit als Lehrling nicht als Dienstzeit für Krank-Ansprüche eines Angestellten gezählt werden, indem ein entsprechender Eintrag mit negativem Vorzeichen in den Vordienstzeiten des Dienstnehmers erstellt wird, sofern ein Wechsel vom Lehrling- auf ein Angestellten-Dienstverhältnis mit der Funktion Lehrzeitende erfolgt. | ||
Krank-Sonderregel | Mit diesem Feld können diverse Krank-Sonderregelungen eingestellt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
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SZ-Umfang – A+E-Krankengeld | Die hier eingestellte Ausprägung dient bei ELDA-Meldungen der Meldeart "A+E-Krankengeld" (Arbeits- und Entgeltbestätigungen Krankengeld) als Vorschlagswert. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
![]() Beachten Sie eine Veröffentlichung der ÖGK hinsichtlich dieser neuen Felder ab 2022 in ÖGK Newsletter Nr. 3/Feburar 2022. | ||
Abfertigungsrückstellung mit KV-Besserstellung | In diesem Feld kann hinterlegt werden, ob es in diesem Kollektivvertrag eine KV-Besserstellung für die Abfertigungsrückstellungen gibt. Manche Kollektivverträge sehen individuelle Abfertigungsfaktoren vor, wonach beispielsweise auch für Dienstnehmer, die seit dem 01.01.2003 eingetreten sind, eine Abfertigungsrückstellung berechnet werden muss, obwohl für diese Dienstnehmer BV-Pflicht besteht (Abfertigung NEU). Wenn dieses Feld auf "Ja" steht, werden jene Dienstnehmer mit "Abfertigung NEU", die somit grundsätzlich von der "Gesetzlichen Abfertigungsrückstellung" ausgenommen sind, trotzdem berücksichtigt. Das Feld BVK-Kennzeichen in der Dienstnehmerliste der Personalrückstellungen hat dann die Ausprägung "Abfertigung alt (Neueintritt)". Für Dienstnehmer mit Voll- bzw. Teilübertrittt in die Betriebliche Vorsorge (BV) ist dies nicht zutreffend. In den Rückstellungen werden dann die in der Faktorentabelle für Entgeltmultiplikatoren definierten Ansprüche herangezogen. Die Faktorentabelle unterscheidet sich aber dann von den Dienstnehmern in BV-Neu und Abfertigung Alt, da bei Dienstnehmern mit Abfertigung Alt die gesetzliche Abfertigung zusätzlich zur KV-Besserstellung beachtet werden muss und bei Dienstnehmern mit BV-Neu nur die KV-Besserstellung. Es gibt zwei grundsätzliche Lösungsansätze.
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Dokumente | Dokumentenzuordnung |
Lohn- und Gehaltstabelle | Sollen die Gehälter und Löhne der Dienstnehmer bei KV-Erhöhungen oder -Vorrückungen automatisch erhöht werden, muss an dieser Stelle die Lohn- und Gehaltstabelle des Kollektivvertrags erfasst werden. Ist dies nicht erwünscht, kann die Tabelle leer bleiben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Referenzlohnart | Damit bei der Neuanlage eines Dienstnehmers und bei KV-Vorrückungen der KV-Lohn bzw. das KV-Gehalt automatisch in den Fixwertspeicher des Dienstnehmers gestellt werden kann, muss in diesem Feld die entsprechende Lohnart hinterlegt werden (z. B. Monatslohn oder Gehalt). Achtung!
Achtung!
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Referenzlohnart für Lehrlinge | Damit bei der Neuanlage eines Dienstnehmers und bei KV-Vorrückungen der KV-Lohn bzw. das KV-Gehalt automatisch in den Fixwertspeicher des Dienstnehmers gestellt werden kann, muss in diesem Feld die entsprechende Lohnart hinterlegt werden (z. B. Lehrlingsentschädigung). Achtung!
Achtung!
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KV-Vorrückung | In diesem Feld ist festzulegen, ob bei einer KV-Vorrückung der KV-Vorrückungswert auf das aktuelle Gehalt bzw. den Grundlohn des Dienstnehmers angewendet werden soll. Steht dieses Feld auf "Ja" und springt der Dienstnehmer von einem Beschäftigungsjahr in das nächste, dann wird die Differenz zwischen dem alten und neuen KV-Wert dem aktuellen Gehalt bzw. Grundlohn addiert. Beispiel
Hinweis
Beispiele zu KV-Vorrückungen finden Sie im Spezialthema Lohn- und Gehaltserhöhungen unter dem Punkt Vorrückung anwenden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
KV-Unterzahlung korrigieren | Steht dieses Feld auf "Ja", werden auch eventuelle KV-Unterzahlungen korrigiert. Auch diese Einstellung kann beim Dienstnehmer übersteuert werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hinweis bei KV-Vorrückung | Steht dieses Feld auf "Ja", erhalten Sie einen Monat vor der Vorrückung einen Hinweis auf der Hinweisliste. Auch diese Einstellung kann beim Dienstnehmer übersteuert werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aktion bei Lehrzeitüberschreitung | Bei Ablauf der Lehrzeit ist der frühere Lehrling als Arbeiter bzw. Angestellter zu führen. In diesem Feld muss definiert werden, ob bei Ablauf der Lehrzeit eine Einstufung als Hilfsarbeiter oder als Arbeiter/Angestellter durchgeführt werden soll. Je nach Auswahl wird der frühere Lehrling anhand der folgenden Felder eingestuft:
bzw.
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KV-Unternummer nach Lehrzeit (Arb/Ang) | Die Kollektivvertragsunternummer nach der Lehrzeit bei der Ausprägung "zu Arbeiter/Angestellter machen" im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung. Die Angabe ist für die automatische Einstufung von Lehrlingen nach der Lehrzeit in folgenden zwei Situationen von Bedeutung:
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Verwendungsgruppe nach Lehrzeit (Arb/Ang) | Die Verwendungsgruppe nach der Lehrzeit bei der Ausprägung "zu Arbeiter/Angestellter machen" im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung. Die Angabe ist für die automatische Einstufung von Lehrlingen nach der Lehrzeit in folgenden zwei Situationen von Bedeutung:
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Beschäftigungsjahr nach Lehrzeit (Arb/Ang) | Das Beschäftigungsjahr nach der Lehrzeit bei der Ausprägung "zu Arbeiter/Angestellter machen" im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung. Die Angabe ist für die automatische Einstufung von Lehrlingen nach der Lehrzeit in folgenden zwei Situationen von Bedeutung:
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KV-Unternummer nach Lehrzeit (Hilfsarbeiter) | Nach Ablauf der Lehrzeit wird der frühere Lehrling in diese KV-Unternummer eingestuft, wenn im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung die Ausprägung "zu Hilfsarbeiter machen" gewählt wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Verwendungsgruppe nach Lehrzeit (Hilfsarbeiter) | Nach Ablauf der Lehrzeit wird der frühere Lehrling in diese Verwendungsgruppe eingestuft, wenn im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung die Ausprägung "zu Hilfsarbeiter machen" gewählt wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beschäftigungsjahr nach Lehrzeit (Hilfsarbeiter) | Nach Ablauf der Lehrzeit wird der frühere Lehrling in dieses Beschäftigungsjahr eingestuft, wenn im Feld Aktion bei Lehrzeitüberschreitung die Ausprägung "zu Hilfsarbeiter machen" gewählt wurde. |
Diätentabelle | In der Diätentabelle können die Diätensätze pro Kollektivvertrag hinterlegt werden. Nach dem Einstieg mit F8 oder einem Mausklick auf können Sätze für bis zu 9 Stufen erfasst werden. Dabei müssen in jeder verwendeten Stufe für jede Stunde der entsprechende Diätensatz laut KV sowie Tag- und Nachtsatz hinterlegt werden. Weitere Informationen zur Anlage von Diätentabellen erhalten Sie unter Anlage Diätentabelle. | ||||||||||||||
keine Diäten bis Stunde | Zahlreiche Kollektivverträge sehen vor, dass für eine Dienstreise erst ab einer gewissen Anzahl von Stunden Reisekosten bezahlt werden. In diesem Feld hinterlegen Sie, bis zu welcher Reisezeit keine Diäten bezahlt werden. Üblicherweise stehen Taggelder erst zu, wenn die Reise länger als drei Stunden gedauert hat. Beispiel
Es gibt aber auch Kollektivverträge, die bei nicht vollen Tagen auch bei mehrtägigen Dienstreisen bis inklusive 3 Stunden (oder auch 5 Stunden) keine Taggelder ausbezahlen. In diesem Fall müssen für eine korrekte Abrechnung in der Diätentabelle die ersten drei bzw. fünf Zeilen frei bleiben. Beispiel
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Aliquotierung (Inland) | Hier wird festgelegt, ob die Diäten nach der 24-Stunden-Regel oder nach der Kalendertags-Regel aliquotiert werden. ![]() Beispiel
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Abzug Arbeitsessen (Inland) | An dieser Stelle wird definiert, in welcher Form Arbeitsessen (Frühstück, Mittag- und Abendessen) berücksichtigt werden. Dabei kann zusätzlich zur gesetzlichen Regelung nach RGV (pro bezahltem Essen werden € 15,00 vom steuerfreien Taggeld abgezogen und als steuerpflichtig gerechnet) ein prozentueller oder betragsmäßiger Abzug berücksichtigt werden. In einem weiteren Feld wird festgelegt, ob der Abzug vom vollen oder vom aliquoten Taggeld erfolgen soll. ![]() Abzugsbasis In der Abzugsbasis wird hier festgelegt, ob der Abzug vom vollen Taggeld oder vom bereits aliquotierten Taggeld erfolgen soll. ![]() Beispiel
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Aliquotierung (Ausland) | In diesem Feld kann die Aliquotierung für Auslandsdienstreisen hinterlegt werden. Die Tagsätze werden entweder laut Kalendertagsregel oder 24-Stunden-Regel, per Zwölftel- oder Drittelregelung berechnet. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
![]() Aliquotierung Ausland 1/12-Regel (EStG): Auslandsdiäten stehen erst bei Reisen von einer Dauer über 3 Stunden im Ausland zu. Bei einer Reise mit weniger als 3 Stunden im Ausland müssen die Auslandsstunden auf den Inlandsanteil angerechnet werden. Weitere Informationen sind dem EStG (Einkommensteuergesetz) zu entnehmen. Aliquotierung Ausland 1/3-Regel (RGV): Auslandsdiäten stehen erst bei Reisen von einer Dauer über 5 Stunden im Ausland zu. Bei einer Reise mit weniger als 5 Stunden im Ausland müssen die Auslandsstunden auf den Inlandsanteil angerechnet werden. Weitere Informationen sind der RGV (Reisegebührenvorschrift) zu entnehmen. | ||||||||||||||
Auslandsgebührenstufe | Es gibt vier Auslandsgebührenstufen. Normalerweise wird hier die Stufe 3 hinterlegt. Das ist die höchste Stufe des jeweiligen Landes, die abgabenfrei bleiben kann. Beispiel für Deutschland: ![]() | ||||||||||||||
Abzug Arbeitsessen (Ausland) | Wie im Feld "Abzug Arbeitsessen Inland" wird auch hier festgelegt, in welcher Form die Arbeitsessen berücksichtigt werden. Bei Arbeitsessen innerhalb einer Auslandsdienstreise wird nach der Reisegebührenverordnung (RGV) vorgegangen. Das heißt, eine Kürzung erfolgt erst ab dem zweiten Essen pro Tag auf 1/3 bzw. 4/12 des entsprechenden Auslandsreisesatzes. Manche Kollektivverträge enthalten besondere Vorschriften, die den Abzug von Arbeitsessen regeln. So kann es erforderlich sein, dass auch eine prozentuelle bzw. betragsmäßige Kürzung erfolgt oder die Abzugsbasis das volle bzw. das aliquotierte Taggeld darstellt. ![]() Abzugsbasis In der Abzugsbasis wird hier festgelegt, ob der Abzug vom vollen Taggeld oder vom bereits aliquotierten Taggeld erfolgen soll. ![]() Beispiel
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Sonderregel Anreise-/Rückreisetag | Soll bei Reisen, die am Anreisetag vor einer bestimmten Uhrzeit beginnen oder am Rückreisetag nach einer bestimmten Uhrzeit enden, abweichende Diätenstufen gelten, dann ist diese Sonderregel zu verwenden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Beispiel
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Sonderregel Kalendertage/Monat | Mit dieser Sonderregel kann festgelegt werden, ob ab einem Kalendertag pro Monat eine andere Diätenstufe gilt als davor. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten: Beispiel
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Sonderregel Reisezeit Kalendertagsregel oder 24-Stundenregel | Sieht der Kollektivvertrag ab einer bestimmten Reisezeit eine andere Aliquotierungsregel vor, muss diese Sonderregel erfasst werden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten: Beispiel
Bei dieser Sonderregel wird für Stunden vor dem Erreichen der in der Sonderregel hinterlegten Mindeststundenanzahl die 24h-Regel herangezogen. Es ist zu beachten, dass diese Sonderregeln nur bei Dienstreisen im Inland zur Anwendung kommt! | ||||||||||||||
Sonderregel Nächtigungsgeld ab Kalendertag | Sieht der Kollektivvertrag vor, dass beispielsweise ab dem 8. Kalendertag ein anderer Satz für das Nächtigungsgeld gewährt wird, kann hier die entsprechende Diätenstufe mit dem geänderten Nachtsatz hinterlegt werden. Zur genaueren Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten: Beispiel
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Sonderregel Nahbereich | In diesem Feld können eigene Regeln für eine Dienstreise im Nahbereich festgelegt werden. Folgende Einstellungen sind zu treffen:
Beispiel
Hinweis
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Sonderregel mehrtägige Reise über X Tage | Mit der Sonderregel mehrtägige Reise über X Tage können abweichende Diätenstufen bei Inlandsdienstreisen und prozentuelle Reduktionen bei Auslandsdienstreisen ab einem bestimmten Kalendertag definiert werden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Für mehrtägige Inlandsdienstreisen kann hinterlegt werden, dass ab einem bestimmten Kalendertag eine andere Diätenstufe verwendet werden soll. Für mehrtägige Auslandsdienstreisen kann hinterlegt werden, dass eine Verringerung des Tag- und oder Nächtigungsgeldes um x Prozent erfolgen soll. Beispiel
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Sonderregel Vergleich Auslands- mit Inlandssatz | Falls ein Vergleich zwischen dem Auslands- und Inlandtag- bzw. -nächtigungssatz erfolgen soll, ist diese Sonderregel zu verwenden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten: ![]() Sonderregelung anwenden auf: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Vergleichsart: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Anwenden auf: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
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Legaldefinition anwenden | Die Legaldefinition kommt dann zum Einsatz, wenn für Dienstreisen im Nahbereich oder Fernbereich keine lohngestaltenden Vorschriften vorhanden sind. Ist das der Fall und soll für die Berechnung der Reisekosten die Legaldefinition herangezogen werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. Die Berechnung der Legaldefinition wird jedoch nur bei jenen Dienstreisen durchgeführt, bei denen in der Dienstreiseerfassung der Zielort erfasst wurde. Ob eine "kleine" oder eine "große" Dienstreise behandelt werden soll, wird über das Feld Legaldefinition im Zuge der Erfassung gesteuert. "Kleine" Dienstreise
"Große" Dienstreise
In der Dienstreiseerfassung sind für die Anwendung der Legaldefinition folgende Eingabefelder zu berücksichtigen: | ||||||||||||||
Individuelle Sonderregelungen | Mit der Funktionstaste F8 öffnet sich ein Fenster, in dem Spezialprogrammierungen zu individuellen Betriebsvereinbarungen oder speziellen Kollektivvertragsregelungen hinterlegt werden können. ![]() Beispiel
Beispiel
Beispiel
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![]() | Es besteht die Möglichkeit, alle bzw. bestimmte Reiter über die Berechtigungen für bestimmte Benutzer, Datenbesitzergruppen, Gruppen oder Rollen ersichtlich zu machen oder auszublenden. |
>>![]() | In einem Kollektivvertrag können nur Monatslöhner oder nur Stundenlöhner verwaltet werden, denn im Feld Referenzlohnart kann nur eine Lohnart entweder die für Stundenlöhner oder die für Monatslöhner verwendet werden. Sind in einem Kollektivvertrag sowohl Stundenlöhner als auch Monatslöhner geregelt, dann sind 2 Kollektivverträge im Programm anzulegen. |
![]() | Sollen Erhöhungsregeln genutzt werden, müssen die Werte für Satz und Betrag immer in getrennten Kollektivverträgen (und nicht in Unternummern zu einem Kollektivvertrag) erfasst werden, da pro Kollektivvertrag immer nur eine Referenzlohnart erfasst werden kann. Die Regeln der Erhöhung werden immer anhand des Lohnartentyps (Satz-/Betragslohnart) der Referenzlohnart umgesetzt. |



![]() | Damit KV-Vorrückungen und -Erhöhungen automatisch vorgenommen werden können, müssen im Programm LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Kollektivvertrag" der jeweilige Kollektivvertrag, die Verwendungsgruppe, das Beschäftigungsjahr und der Vorrückungsmonat auf jeden Fall angegeben werden. Detaillierte Informationen zur Vorgehensweise bei KV-Vorrückungen und Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen siehe Thema: Lohn- und Gehaltserhöhungen. |
Haupt-Unternummer | Die Lohn-/Gehaltstabelle, die als Haupt-Unternummer definiert worden ist, wird im Zuge der Neuanlage eines Dienstnehmers bei der Hinterlegung von Verwendungsgruppe und Beschäftigungsjahr automatisch vorgeschlagen. |
Unternummer kopieren | Diese Funktion kopiert die aktuelle Unternummer mit allen vorhandenen Lohn-/Gehaltstabellen auf eine neue Unternummer. |
An dieser Stelle können die Spalten und Zeilen der Lohn-/Gehaltstabelle beschriftet werden. | |
Diese Funktion kopiert die aktuelle Lohn-/Gehaltstabelle auf eine Lohn-/Gehaltstabelle mit neuem Gültigkeitsdatum. | |
Mit dieser Funktion kann die jährliche KV-Erhöhung durchgeführt werden. | |
Mit dieser Funktion wird ein Verwendungsgruppensprung in eine andere Verwendungsgruppe (Spalte) dieses Kollektivvertrags definiert. Weitere Informationen zum Verwendungsgruppensprung (auch "Rösselsprung" genannt) finden Sie in der Dokumentation Lohn- und Gehaltserhöhungen. |

![]() | Um eine automatische Berechnung der Reisekosten zu ermöglichen, muss die entsprechende Diätenstufe unter LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Kollektivvertrag" bei jedem Dienstnehmer hinterlegt werden. |
Haupt-Unternummer | Die Diätentabelle, die als Haupt-Unternummer definiert worden ist, wird im Zuge der Neuanlage eines Dienstnehmers bei der Hinterlegung der Diätenstufe automatisch vorgeschlagen. |
Unternummer kopieren | Diese Funktion kopiert die markierte Unternummer mit allen vorhandenen Diätentabellen auf eine neue Unternummer. |
Beschriftung | Mit dieser Funktion kann die Beschriftung der Tabelle geändert werden. |
Diätentabelle kopieren | Diese Funktion kopiert die aktuelle Diätentabelle auf eine Diätentabelle mit neuem Gültigkeitsdatum. Die Werte müssen anschließend manuell erhöht werden. |
Diätenstufe löschen | Mit dieser Funktion kann eine bereits angelegte Diätenstufe gelöscht werden. |
Diätenstufe laden (Standard) | Diese Funktion lädt die Standard-Diätensätze laut § 26 EStG in die Diätentabelle. |

![]() | Der KV "Metallindustrie Arbeiter" sieht eine Montagezulage von € 1,09 pro Stunde vor, daher muss im Kollektivvertrag auch dieser Fixwert gespeichert werden. ![]() Die Dienstnehmer der Firma XY, die diesem KV angehören, erhalten für Montagetätigkeiten jedoch eine Zulage von € 1,43. Für eine korrekte Abrechnung muss der Fixwert daher auch im Firmenstamm der Firma XY mit dem entsprechenden Satz hinterlegt werden. ![]() |
Ab Jahr | Jahr, ab dem der Fixwert gültig ist. |
Ab Monat | Monat, ab dem der Fixwert gültig ist. |
Betrag | Betrag des Fixwertes |
Bezeichnung | Die Bezeichnung bzw. der Name einer Lohnart sollte "sprechend" vergeben werden, denn diese Bezeichnung wird auf allen Auswertungen, auf denen Lohnarten vorkommen, angedruckt. Die Lohnartenbezeichnung kann auch in andere Sprachen übersetzt werden. |
Lohnart | Eingabe der Lohnart, die als Fixwert hinterlegt werden soll. |
Satz | Satz des Fixwertes |

![]() | Werden Terminlohnarten angelegt, ist es besonders wichtig, dass die monatliche Lohnartenaktivierung in der Bruttoerfassung über die Funktionen "LA aktivieren Firma" bzw. "LA aktivieren Dienstnehmer" durchgeführt wird, da durch diesen Vorgang auch die hinterlegten Termine aktiviert werden. Vorausgesetzt wird, dass eine Betragsberechnung in der Lohnart hinterlegt ist, sich die Menge aufgrund von Wochenstunden automatisch ermitteln lässt oder direkt beim Termin ein Betrag definiert wird. |
![]() | Den Dienstnehmern der Firma XYZ, die einem bestimmten Kollektivvertrag unterliegen, wird im Oktober 2024 eine Mitarbeiterprämie in Höhe von 700,00 gewährt. Dienstnehmern, die zum Zeitpunkt der Auszahlung noch keine sechs Monate angestellt sind, wird die halbe Prämie gewährt. Erst im Monat der Abrechnung eingetretene Dienstnehmer sollen ausgenommen werden. Im Kollektivvertrag wird ein Termin mit der Lohnart und dem Betrag von 700,00 erfasst. ![]() Bei Dienstzugehörigkeit unter sechs Monaten wird bei den betroffenen Dienstnehmern in den Stammdaten → Dienstnehmerstamm → Reiter "Terminlohnart" ein Termin mit dem Betrag von 350,00 angelegt. ![]() Bei kürzlich eingetretenen Dienstnehmern wird in den Stammdaten → Dienstnehmerstamm → Reiter "Terminlohnart" ein Termin mit Vorgang "Lohnart löschen" erzeugt. Die Eingabe eines Betrages ist nicht notwendig. Da diese Termine die höchste Priorität haben, bewirkt dieser Vorgang, dass mit der Lohnartenaktivierung keine Lohnart in der Bruttoerfassung erzeugt werden kann. ![]() |
![]() | Der General-KV (KV-NR. 9999) beinhaltet im Auslieferungsstandard eine Terminlohnart für das abzurechnende E-Card-Service-Entgelt im November. Dieser Termin greift für alle angelegten Kollektivverträge. In der Ansicht jedes Kollektivvertrages wird diese Terminlohnart in grauer Schriftfarbe dargestellt. ![]() |
![]() | Wenn für die Terminlohnart im Feld "LA-Nr" eine fixe Lohnart hinterlegt wird, ist das Feld "Bis" inaktiv. Fixe Lohnarten werden ohnehin mit der Lohnartenaktivierung mit dem entsprechenden Wert des Vormonats aktiviert. Wollen Sie eine Terminlohnart mit hinterlegtem Von- und Bis-Monat erstellen, muss eine variable Lohnart verwendet werden. Die Einstellung, ob eine Lohnart variabel oder fix ist, wird unter LOHN → Stammdaten → Lohnarten am Reiter "Name, Bruttoerfassung" beim Feld Fix/Variabel getroffen. ![]() |
![]() | Terminlohnarten für addierende Lohnarten sind insofern nicht sinnvoll, als dass sie sich immer wieder automatisch addieren würden, wenn die Aktivierung mehrmals gestartet wird. Addierende Lohnarten werden in Verbindung mit Dienstreise-Lohnarten in der Bruttoerfassung verwendet und auch dies schränkt Terminlohnarten ein, da diese manuelle Erfassung bei automatischer Erfassung über die Lohnartenaktivierung nicht durchgeführt werden kann. Aus diesem Grund sollte man Terminlohnarten nur für Lohnarten verwenden, die das Feld Eingaben addieren im Lohnartenstamm auf "Nein" gestellt und keine Kostentypen-Eingabe erfordern. |
Terminart | Die Terminart legt das Eingabeformat der Terminlohnart fest. Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung: Monat/Jahr: In den Feldern "Von" und "Bis" muss jeweils ein Datum mit Monat und Jahr erfasst werden. Die Terminlohnart wird nur im angegebenen Monat und Jahr aktiviert. Diese Terminart eignet sich besonders bei einmaligen Terminen, wie beispielsweise bei einer Erfolgsprämie, deren Auszahlung in einem Jahr ausgesetzt werden kann, oder bei einer individuellen Gehaltserhöhung. Monat: In den Feldern "Von" und "Bis" muss jeweils ein Monat erfasst werden. In jedem Jahr wird die Lohnart im hinterlegten Monat aktiviert. Diese Terminart eignet sich besonders für jährlich wiederkehrende Termine, wie beispielsweise den Urlaubszuschuss im Monat 6. x Monate nach Eintritt: x Monate nach dem Eintritt wird die mit dieser Terminart hinterlegte Terminlohnart aktiviert. |
Von | Eingabe Von-Datum |
Bis | Eingabe Bis-Datum |
LA-Nr. | Eingabe der Lohnart, die aktiviert werden soll. |
Menge | Eingabe der Menge, die aktiviert werden soll. |
Satz | Eingabe des zu aktivierenden Satzes. |
Betrag | Eingabe des zu aktivierenden Betrags |
Zusatzbetrag | Dieses Feld ist nur dann aktiv, wenn im Feld "Lohnart" eine gesetzliche Abfertigungslohnart eingegeben worden ist. Ist das der Fall, muss hier der entsprechende Lohnsteuerbetrag erfasst werden. |
Betragsformat | Wie ist der in der Terminlohnart erfasste Betrag zu interpretieren? Folgende Einstellungen können getroffen werden: Absolut: Die Einstellung "Absolut" bewirkt, dass eine Lohnart mit einem bestimmten Betrag zum festgelegten Termin aktiviert wird (z. B. Abzug eines Darlehens in der Höhe von € 250,00 von Februar bis Dezember 2025). Relativ: Durch die Einstellung "Relativ" wird eine Lohnart um den erfassten Betrag zu einem bestimmten Termin erhöht (z. B. das Gehalt eines Dienstnehmers soll im Mai 2025 um € 90,00 erhöht werden). Relativ bis KV: Will man bewirken, dass sich (bei einer etwaigen Unterzahlung) der Wert aus dem Fixwertspeicher jährlich um einen bestimmten Betrag erhöht (und zwar so lange bis der KV-Wert erreicht ist), so ist die Einstellung "Relativ bis KV" zu wählen. In diesem Fall ist bei den Feldern "von" und "Bis" nur der Monat – keine Jahreszahl – einzugeben (z. B. bis der KV-Lohn erreicht ist, soll sich der Monatslohn jeweils im Juni um € 60,00 erhöhen). ![]() |
Vorgang | Welcher Vorgang soll durch die Terminlohnart ausgelöst werden? Folgende Einstellungen können getroffen werden: Lohnart erzeugen: Die Lohnart wird in der Bruttoerfassung zum hinterlegten Termin mit dem entsprechenden Wert erzeugt. Lohnart löschen: Die Lohnart wird in der Bruttoerfassung gelöscht. |
![]() | Terminlohnarten können mit dem Programm Terminlohnarten importieren auch importiert werden. |


Berechnungsnummer | Die Nummer der Berechnung ist eine Zahl zwischen 1 und 999999. Sie wird beispielsweise in Lohnarten, Auswertungen oder Parametern hinterlegt. Eine Berechnungsnummer darf nur für einen Zweck verwendet werden. Beispielweise sollte die Berechnung mit der Nummer 5000 ausschließlich eine Berechnung für den Urlaubszuschuss definieren. Die Berechnung mit dieser Nummer kann durchaus in den einzelnen Kollektivverträgen unterschiedlich definiert sein. Es handelt sich dabei jedoch immer um eine Berechnung für den Urlaubszuschuss. Die Berechnungsnummer 5000 wird auf der globalen Lohnart für den Urlaubszuschuss hinterlegt. Jene Berechnung des Kollektivvertrag, dem der einzelne Dienstnehmer angehört, wird ausgeführt und liefert schließlich den berechneten Betrag. Würde man in einem Kollektivvertrag unter dieser Nummer eine Berechnung für eine gänzlich anderen Zweck definieren (z. B. eine Berechnung zur Ermittlung der gesetzlichen Abfertigung), dann würde bei Eingabe der Urlaubszuschuss-Lohnart ein fachlich falscher Wert vorgeschlagen. |
Bezeichnung | Bezeichnung der Berechnung |
Erstelldatum | Datum, wann der Datensatz erstellt wurde. |
Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat. |
Farbcode | Nummer des Farbcodes. Mit dem Farbcode können Berechnungen für unterschiedliche Zwecke individuell kategorisiert werden. |
Information | Information zur Formel bzw. zum Makro |
Letzter User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt geändert hat. |
LGVMakroID | Identifikationsnummer des Makros |
Notiz | Individuelle Notiz zur Berechnung. Beschreiben Sie für den Anwender, der die Berechnung möglicherweise nicht einsehen oder bearbeiten kann, was die Berechnung genau macht oder warum. |
Änderungsdatum | Datum der letzten Änderung |
Mit dieser Funktion kann eine Berechnung für einen beliebigen Ausführungsmonat und beliebigen Dienstnehmer ausgeführt werden. Das Ergebnis der Berechnung wird im Analysefenster "Berechnungsgenerator" angezeigt. | |
Mithilfe dieser Funktion kann eine Berechnung auf eine andere Berechnungsnummer oder in einen anderen Kollektivvertrag innerhalb desselben Datenbestandes kopiert werden. | |
Diese Funktion kopiert eine Berechnung auf eine wählbare Berechnungsnummer in einen Kollektivvertrag in ein beliebiges Vorjahr innerhalb desselben Datenbestandes. Dieses Vorjahr muss als Lohnjahr im Datenbestand existieren. |

Hinweisart | In diesem Feld wird die Art des Hinweises festgelegt. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
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Ab-Datum | Zeitpunkt, zu dem der Hinweis erfolgen soll → Eingabeformat MM.JJJJ | ||||||||||||||||
Hinweistext | Hinweistext, der in der Bruttoerfassung, am Lohnset und/oder auf der Hinweisliste angezeigt wird. Es können max. 255 Zeichen erfasst werden. Für Geburtstags-, Jubiläums- und Ruhend-Hinweise stehen zusätzlich Platzhalter zur Verfügung, die, wenn erfasst, entweder das Alter des Dienstnehmers {age}, die Anzahl der Dienstjahre {yearsjub} oder die Ruhendart {ruhensart} auswerfen. Bei der Neuanlage eines Jubiläum-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "{YEARSJUB}. Dienstjahr" vorgeschlagen. Der Platzhalter liefert die Dienstjahre inklusive der Vordienstzeit Jubiläum. Der Eintrag kann natürlich jederzeit abgeändert werden. Bei der Neuanlage eines Geburtstags-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "{AGE}. Geburtstag" vorgeschlagen. Der Platzhalter liefert das Alter des Dienstnehmers. Bei der Neuanlage eines Ruhend-Ende-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "Ende {RUHENSART}" vorgeschlagen. Der Platzhalter liefert die Ruhendart (z. B. Ende Präsenzdienst, Ende Mutterschutz, Ende Karenz (gesetzlich) ....) Bei der Neuanlage eines Teilzeit-Ende-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "Ende {TEILZEITART}" vorgeschlagen. Der Platzhalter liefert die Teilzeitart (z. B. Elternteilzeit, Altersteilzeit ...). Bei der Neuanlage eines Lehrzeitende-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "Lehrzeitende" vorgeschlagen. Bei der Neuanlage eines Familienbeihilfe-Ende-Hinweises wird als Hinweistext automatisch "Familienbeihilfe: {FAMILIENBEIHILFE_ENDE}" vorgeschlagen. Zusätzlich gibt es noch den Platzhalter {YEARSURL}. Wird dieser Platzhalter bei einem Jubiläums-Hinweis erfasst, werden die Dienstjahre inklusive der Vordienstzeiten Urlaub berechnet. Beispiel
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Alter/Jubiläum | Dieses Feld ist nur bei den Hinweisarten "Geburtstag" und "Jubiläum" aktiv und dient der Erfassung zusätzlicher Informationen zur gewählten Hinweisart. Jubiläumshinweis Ist das Feld "Alter/Jubiläum" leer, wird folgende Hierarchie für die Ermittlung der Jubiläumsjahre angewendet:
Falls das Feld "Alter/Jubiläum" nicht leer ist, werden die durch Beistrich getrennten Jubiläumsjahre ausgewertet, z. B. 17,33. Im Feld "Alter/Jubiläum" wird als Info der Text "wie im KV-Stamm im Feld "Dienstnehmer-Jubiläen" hinterlegt" angezeigt. Geburtstagshinweis Im Feld "Alter/Jubiläum" werden der 15., 20., 25., 30., 35., 40., 45., 50., 55., 60. und 65. Geburtstag vorgeschlagen. Der Eintrag kann natürlich jederzeit geändert werden. Bleibt das Feld leer, so werden alle Jahre geprüft und als Info steht der Text "Alle Geburtstage". | ||||||||||||||||
In Bruttoerfassung anzeigen | Der Hinweis wird in der Bruttoerfassung (LOHN → Abrechnungen) bei der Lohnartenaktivierung (Funktion "LA aktivieren Firma") angezeigt. | ||||||||||||||||
Vorwarnzeit (in Monaten) | Gibt an, wie viele Monate im Voraus der Hinweis in der Bruttoerfassung (LOHN → Abrechnungen) angezeigt werden soll. | ||||||||||||||||
Erledigt | Kennzeichnet, ob der Hinweis in der Bruttoerfassung (LOHN → Abrechnungen) bereits angezeigt worden ist. Hinweis
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Am Lohnset anzeigen | Der Hinweis wird am Lohnset (LOHN → Abrechnungen → Lohnsets drucken) angezeigt. Diese Option wird vor allem dann genutzt, wenn der Hinweis auch für den Dienstnehmer ersichtlich sein soll. | ||||||||||||||||
Vorwarnzeit (in Monaten) | Gibt an, wie viele Monate im Voraus der Hinweis am Lohnset (LOHN → Abrechnungen → Lohnsets drucken) angezeigt werden soll. | ||||||||||||||||
Erledigt | Kennzeichnet, ob der Hinweis am Lohnset (LOHN → Abrechnungen → Lohnsets drucken) bereits angezeigt worden ist. | ||||||||||||||||
Auf Hinweisliste anzeigen | Der Hinweis wird auf der Hinweisliste (LOHN → Auswertungen → Monatsauswertungen → Hinweislisten drucken) angezeigt. | ||||||||||||||||
Vorwarnzeit (in Monaten) | Gibt an, wie viele Monate im Voraus der Hinweis auf der Hinweisliste (LOHN → Auswertungen → Monatsauswertungen → Hinweislisten drucken) angezeigt werden soll. | ||||||||||||||||
Erledigt | Kennzeichnet, ob der Hinweis auf der Hinweisliste schon angezeigt bzw. gedruckt worden ist (LOHN → Auswertungen → Monatsauswertungen → Hinweislisten drucken). | ||||||||||||||||
Intervall (in Monaten) | Soll ein Hinweis regelmäßig und wiederkehrend angezeigt werden, kann hier die Anzahl der Monate erfasst werden, in denen eine erneute Erinnerung erfolgen soll. Aufgrund der Eingabe wird in der Hinweisverwaltung nach Erledigung automatisch eine neue Zeile mit neuem Erinnerungsdatum generiert. Hinweis
Beispiel
Hinweis
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Automatik | Soll der Hinweis, nachdem er angezeigt oder angedruckt wurde, automatisch auf "erledigt" gesetzt werden, muss dieses Feld auf "Ja" gesetzt werden. Hinweis
Hinweis
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| Lohnart | Eingabe der Lohnart, die erhöht werden soll. | ||
Mit dem Vorgang kann definiert werden, wie die Änderung durch die Erhöhungsregel erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: Prozentuelle Erhöhung: Im Feld Wert ist ein Prozentsatz einzugeben, um den erhöht wird. Absolute Erhöhung: Im Feld Wert ist der absolute Betrag einzugeben, um den erhöht werden soll. Änderung Fixwert: Im Feld Wert ist der neue Fixwert zu erfassen, auf den geändert wird. Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt: Die Erhöhung soll um die Differenz zwischen KV-neu und KV-alt erfolgen. Diese Ausprägung wird verwendet, wenn die Löhne und Gehälter aufgrund der Ergebnisse der aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen angehoben werden sollen. Im Feld Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt wird definiert, was mit einer etwaig vorhandenen Überzahlung passieren soll. ![]() | |||
Je nach Vorgang ist hier entweder ein Prozentsatz (prozentuelle Erhöhung) oder ein absoluter Betrag (absolute Erhöhung) anzugeben. Soll eine Fixwertänderung durchgeführt werden (z. B. Änderung des Satzes für die Schmutzzulage), muss hier bereits der Wert eingegeben werden, der übernommen werden soll. Im Fall einer "Erhöhung um die Differenz aus KV-neu und KV-alt" ist dieses Feld inaktiv. | |||
In diesem Feld wird festgelegt, wie der ermittelte Erhöhungsbetrag oder Satz gerundet werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
![]() Nach der Rundung erfolgt ggf. der Vergleich mit dem KV-Lohn bzw. -Gehalt, sofern das Feld Vergleich mit KV-Lohn/Gehalt auf "Ja" gesetzt ist, wodurch eine KV-Unterzahlung vermieden werden kann. | |||
Auf welchen Wert gerundet werden soll, wird in diesem Feld bestimmt. Es muss ein Wert, auf den gerundet werden soll, eingegeben werden. Die Hinterlegung von 0 in diesem Feld bewirkt, dass der Wert IST-neu mit 0 ermittelt wird. Beispiel
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Bei der prozentuellen Erhöhung können Sie den Mindestwert angeben, um den erhöht werden soll. Dieser Wert wird bei Teilzeitkräften mit dem Teilzeitprozentsatz multipliziert, wodurch der konkrete Mindestwert bei Teilzeitkräften niedriger ist. | |||
Bei der prozentuellen Erhöhung können Sie den Maximalwert angeben, um den erhöht werden soll. Dieser Wert wird bei Teilzeitkräften mit dem Teilzeitprozentsatz multipliziert, wodurch der konkrete Maximalwert bei Teilzeitkräften niedriger ist. | |||
Wird dieses Feld auf "ja" gesetzt, erfolgt eine Prüfung auf eine eventuelle KV-Unterzahlung. Ist das der Fall, wird die Unterzahlung des Grundbezugs automatisch korrigiert und an den jeweiligen KV-Lohn bzw. das KV-Gehalt angepasst. Vereinfacht ausgedrückt ist das Feld auf "ja" zu setzen, wenn die neuen Ist-Werte der Dienstnehmer mindestens den aktuellen KV-Werten entsprechen sollen. Der Vergleich mit dem KV-Lohn bzw. -Gehalt erfolgt nach einer etwaig in der Erhöhungsregel definierten Rundung als letzter Berechnungsschritt. | |||
Im Feld Vorgang ist die Ausprägung "Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt" ausgewählt. Eine etwaig vorhandene Überzahlung auf der zu erhöhenden Lohnart wird dann verringert ("aufgefressen"), wenn dieses Feld auf "Nein" steht. Die Überzahlung wird in gleicher Höhe fortgeführt, falls dieses Feld auf "Ja" steht. | |||
Sollen die Fixwerte rückwirkend für bereits endverspeicherte Monate erhöht werden, kann hier der gewünschte Monat eingegeben werden. Hinweis
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| Firma | Eingabe der Firma, für deren Dienstnehmer die Erhöhung durchgeführt werden soll. | ||
| Verwendungsgruppen | Soll die Erhöhung nur für bestimmte Verwendungsgruppen durchgeführt werden, können diese hier mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf ausgewählt werden. | ||
Dieses Feld ist eine Filtermöglichkeit. Die Erhöhungsregel soll nur auf bestimmte Ist-Löhne angewandt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: Nein: Die Erhöhungsregel wird unabhängig vom Ist-Lohn angewandt. Ist-Lohn <= KV-Lohn: Die Erhöhungsregel wird angewandt, wenn der Ist-Lohn kleiner oder gleich dem KV-Lohn ist (Unterzahlung oder gleich dem KV-Lohn) Ist-Lohn > KV-Lohn: Die Erhöhungsregel wird angewandt, wenn der Ist-Lohn größer als der KV-Lohn ist (Überzahlung) ![]() | |||
Soll die Erhöhung nur bei jenen Dienstnehmern durchgeführt werden, bei denen der Wert der zu erhöhenden Lohnart innerhalb eines bestimmten Wertebereichs liegt, kann der Von- und Bis-Wert hier hinterlegt werden. Beispiel
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Soll die Erhöhung nur bei jenen Dienstnehmern durchgeführt werden, bei denen der Wert der zu erhöhenden Lohnart innerhalb eines bestimmten Wertebereichs liegt, kann der Von- und Bis-Wert hier hinterlegt werden. Beispiel
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![]() | Im Mai sollen die Gehälter der Angestellten um 6,5 % erhöht werden. Die Mindesterhöhung beträgt € 90,00. Eventuelle KV-Unterzahlungen sollen automatisch korrigiert werden. ![]() |
Erhöhungsliste drucken | Druckt eine Liste mit den angelegten Erhöhungsregeln. Dabei werden diese Regel noch nicht angewendet. |
Fixwerte retourspielen | Mit dieser Funktion können Erhöhungsregeln, die zuvor unabsichtlich angewendet wurden, rückgängig gemacht werden. |
Erhöhungsregeln anwenden | Diese Funktion wendet die zuvor angelegten Erhöhungsregeln an. |
Erhöhungsregeln aus Vorjahr kopieren | Erhöhungsregeln aus dem Vorjahr können mit dieser Funktion übernommen werden. |


| Abrechnungsmonat | Monat, in dem die Auswertung gedruckt werden soll. |
Hier können Sie angeben, ob es sich bei dem Ausdruck um einen Kontrollausdruck handelt. Steht dieses Feld auf "Ja", erfolgt in der Zustandsverwaltung kein Eintrag und es wird auch nicht geprüft. Somit gelangen alle betroffenen Dienstnehmer in der Vorschau auf den Ausdruck. 0 - Nein 1 - Ja | |
| Sortierung | In diesem Feld kann die Sortierreihenfolge der Dienstnehmer auf dem Ausdruck festgelegt werden. Die Sortierung kann beispielsweise nach Dienstnehmernummern, Abrechnungskreisen, Kostenstellen, KV usw. erfolgen. Es können auch mehrere Sortierungsstufen hinterlegt werden. Außerdem können Sie entscheiden, ob die Sortierung "aufsteigend" oder "absteigend" erfolgen soll. Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf gelangen Sie in das Sortierungsfenster. |
| Filterfelder | Durch die Definition von Filterfeldern (F8 oder ) besteht die Möglichkeit, die Auswertung auf einen bestimmten Bereich (z. B. nur für einen Abrechnungskreis, nur für einen oder mehrere Dienstnehmer, nur für eine oder mehrere bestimmte Kostenstellen ...) einzuschränken. Im Standard ist eine Filterung je Dienstnehmer vorgesehen, die jederzeit abgeändert werden kann. |
Soll die Erhöhungsliste gedruckt werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. 0 - Nein 1 - Ja | |
Soll die Erhöhungsliste archiviert werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. 0 - Nein 1 - Ja | |
Soll die Erhöhungsliste per E-Mail versendet werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. 0 - Nein 1 - Ja |

![]() | Die Erhöhung selbst, die über die Funktion Erhöhungsregel anwenden gestartet wird, sollte erst dann durchgeführt werden, wenn die Liste die neuen gewünschten Werte aufweist! |

![]() | ![]() |
![]() | Die Funktion Erhöhungsregel anwenden darf bei einer Firma nur einmal gestartet werden, da die bestehenden Fixwerte mit jedem Durchlauf um den entsprechenden Wert erhöht werden. |

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![]() | Weitere Informationen und Beispiele zur Anwendung von Erhöhungsregeln finden Sie im Spezialthema Lohn- und Gehaltserhöhungen. |


![]() | Soll der gesetzliche Standard umgesetzt werden, müssen diese Dienstzeitenanrechnungen nicht in andere Kollektivverträge eingetragen werden. Das Programm setzt nach Priorität um, welche Regel berücksichtigt werden: Sind im KV des Mitarbeiters keine Einträge vorhanden, wird automatisch auf die Regeln im General-KV zurückgegriffen. |
![]() | Rechtslage für Geburten bis zum 31.07.2019 Die erste Karenz im Arbeitsverhältnis wird u. a. für die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und das Urlaubsausmaß mit insgesamt höchstens zehn Monaten angerechnet. Mit den Spalten "Ab Jahr" und "Ab Monat" wird definiert, ab wann der Eintrag gültig ist. Die Einträge in den Spalten "Urlaub" und "Krank" mit der Ausprägung "Ja, max. x Monate 1. Karenz bei Firma" im Zusammenspiel mit dem Eintrag von "10" in den Spalten "Monate Urlaub" sowie "Monate Krank" grenzen Dienstzeiten eines ruhenden Dienstverhältnisses wegen gesetzlicher Karenz auf zehn Monate ein. ![]() Dienstzeiten für Jubiläum, Abfertigung und KV-Vorrückung sind nicht vorgesehen. Diese Spalten sind mit "Nein" versehen. ![]() Rechtslage für Geburten ab 01.08.2019 Sämtliche Karenzen im Dienstverhältnis sind bei gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Ansprüchen, die sich nach der Dauer der Dienstzeit richten, anzurechnen. Zu diesen Ansprüchen zählen u. a. die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, das Urlaubsausmaß, Vorrückungen im Kollektivvertrag und die Abfertigung alt. Die Spalten "Urlaub" und "Krank" sind mit der Ausprägung "Ja" versehen. Die Spalten "Monate Urlaub" und "Monate Krank" bleiben leer, da es keine zeitliche Einschränkung geben darf. ![]() Dasselbe gilt für die weiteren Spalten für Jubiläum, Abfertigung sowie KV-Vorrückung. ![]() |
Ruhendstatus | Ruhendstatus, für den eine Einstellung hinterlegt werden soll:
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Ab Jahr | Die Felder "Ab Jahr" und Ab Monat geben an, ab wann die Einstellung für den entsprechenden Ruhendstatus gültig ist. Wenn in einem KV für einen bestimmten Ruhendstatus keine passende Einstellung (mit passendem "Gültig-Ab-Datum") vorhanden ist, dann wird auf den General-KV zurückgegriffen. Beispiel
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Ab Monat | Die Felder "Ab Jahr" und "Ab Monat" geben an, ab wann die Einstellung für den entsprechenden Ruhendstatus gültig ist. Wenn in einem KV für einen bestimmten Ruhendstatus keine passende Einstellung (mit passendem "Gültig-Ab-Datum") vorhanden ist, dann wird auf den General-KV zurückgegriffen. Beispiel
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Urlaub | Entscheiden Sie, ob der ausgewählte Ruhendstatus bei der Berechnung der Anwartschaft für einen erhöhten Urlaubsanspruch berücksichtigt werden soll (Ja oder Nein). Im Fall von Karenz (gesetzlich) stehen folgende Ausprägungen zur Auswahl: ![]()
Im Fall von anderen Karenzen (Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Pflegekarenz, Hospizkarenz) stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung (Details siehe Feld Urlaub): ![]()
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Monate Urlaub | Anzahl der Monate die beim Ruhendstatus "Karenz" und der entsprechenden Einstellung maximal angerechnet werden dürfen. | ||
Krank | Entscheiden Sie, ob der ausgewählte Ruhendstatus bei der Berechnung der Anspruchshöhe für Krankenstände berücksichtigt werden soll (Ja oder Nein). | ||
Monate Krank | Anzahl der Monate, die beim Ruhendstatus "Karenz" und der entsprechenden Einstellung maximal angerechnet werden dürfen. | ||
Jubiläum | Entscheiden Sie, ob der ausgewählte Ruhendstatus bei der Berechnung von Jubiläen berücksichtigt werden soll (Ja oder Nein). | ||
Monate Jubiläum | Anzahl der Monate, die beim Ruhendstatus "Karenz" und der entsprechenden Einstellung maximal angerechnet werden dürfen. | ||
Abfertigung | Entscheiden Sie, ob der ausgewählte Ruhendstatus bei der Berechnung des Abfertigungsanspruchs berücksichtigt werden soll (Ja oder Nein). Im Fall von Karenz (gesetzlich) stehen folgende Ausprägungen zur Auswahl (Details siehe Feld Urlaub): ![]() Im Fall von anderen Karenzen (Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Pflegekarenz, Hospizkarenz) stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung (Details siehe Feld Urlaub): ![]() | ||
Monate Abfertigung | Anzahl der Monate, die beim Ruhendstatus "Karenz" und der entsprechenden Einstellung maximal angerechnet werden dürfen. | ||
KV-Vorrückung | Entscheiden Sie, ob der ausgewählte Ruhendstatus bei einer KV-Vorrückung berücksichtig werden soll (Ja oder Nein). Im Fall von Karenz (gesetzlich) stehen folgende Ausprägungen zur Auswahl (Details siehe Feld Urlaub): ![]() Im Fall von anderen Karenzen (Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Pflegekarenz, Hospizkarenz) stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung (Details siehe Feld Urlaub): ![]() | ||
Monate KV-Vorrückung | Anzahl der Monate, die beim Ruhendstatus "Karenz" und der entsprechenden Einstellung maximal angerechnet werden dürfen. |


![]() | Provisionen für Verkäufer sollen sich mit Erreichen bestimmter Umsatzzahlen nach folgender Regel erhöhen: Zwischen 0 € – 1000 €: 0 %, 1000 € – 3000 €: 5 %, 3000 € – 5000 €: 10 % und ab 5000 €: 15 %. Bei einem Wert von 3001 € wird wie folgt gerechnet:
Diese Werte werden aufaddiert und als Ergebnis zurückgegeben. Damit errechnet sich bei einem Wert von 3001 € das Ergebnis wie folgt: 1000 * 0 + 2000 * 0,05 + 1 * 0,1 = 100,1 €. Die dazugehörige Faktorentabelle wird wie im nachfolgenden Bild angelegt. Beachten Sie, dass in diesen Fällen der Faktor als Kommazahl eingegeben werden muss. 10 % entsprechen der Eingabe 0,10. ![]() |
Aktiv | Dieses Feld gibt an, ob die Faktorentabelle aktiv oder inaktiv ist. Das Feld kann über die Funktion "Aktiv/Inaktiv" geändert werden. |
Erst.-Dat. | Datum, wann der Datensatz erstellt wurde. |
Ersteller | Benutzer, der den Datensatz erstellt hat. |
KV-Nr. | Nummer des Kollektivvertrages |
L-User | Benutzer, der den Datensatz zuletzt geändert hat. |
Matchcode | Matchcode |
Nummer | Laufende Nummer der Faktorentabelle Besonderheit Paket LOHN: Diese kann frei definiert werden. Der Nummernbereich von 1 bis 99 ist jedoch für BMD-Standard-Faktorentabellen reserviert. |
Spaltenbez. Faktor | Frei wählbare Spaltenbezeichnung des ermittelten Faktors z. B. "Wochen". |
Spaltenbez. Wert | Frei wählbare Spaltenbezeichnung des übergebenen Wertes in der Faktorwerttabelle z. B. "bis zu diesem Dienstjahr". |
Tab-Bez | Die Bezeichnung der Faktorentabelle |
Vergleichsoperator | In diesem Feld ist der Vergleichsoperator anzugeben, mit dem der übergebene Wert mit jenem aus der Faktorwerttabelle verglichen werden soll, damit der entsprechende Faktor bestimmt werden kann. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
![]() |
Änd.-Dat. | Datum der letzten Änderung |
Aktiv/Inaktiv | Mit dieser Funktion wird die selektierte Faktorentabelle aktiv oder inaktiv gesetzt. Inaktive Berechnungen werden kursiv und in grauer Schriftfarbe dargestellt. ![]() |
| Diese Funktion kopiert die Faktorentabelle und fügt sie unter einer neuen Nummer in einen wählbaren Kollektivvertrag ein. |
![]() | Allgemeine Informationen über Faktorentabellen sind dem Themendokument zu entnehmen. |

Historisch anzeigen | Mit dieser Funktion werden im Kollektivvertragstext in vergangenen Jahren gültige Inhalte ein- oder ausgeblendet. Diese sind zur besseren Übersicht durchgestrichen dargestellt. |


![]() | Allgemeine Informationen über Kollektivvertrag kopieren sind der Fensterhilfe zu entnehmen. |


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