UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.




 Allgemeines

Die Bruttoerfassung stellt den wichtigsten Teil der monatlichen Abrechnung dar, denn dort erfolgt die Erfassung aller Be- und Abzugslohnarten eines Dienstnehmers und deren Bereitstellung für die Abrechnung.

 Programmeinstieg

Sie können das Programm entweder über das Menü oder über die Eingabe der Funktionsnummer starten.

Menü
Abrechnung → Bruttoerfassung
Funktionsnummer
L110
 
Das Fenster ist in mehrere Bereiche unterteilt und wird wie folgt dargestellt:

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 Einstiegsfelder

Im Bereich der Einstiegsfelder können Sie festlegen, für welche Firma und für welchen Dienstnehmer die Abrechnung erfasst werden soll. Ist das Unternehmen in den Lohn-Basiseinstellungen als Firmenvorschlag hinterlegt worden, wird es im Feld "Firma" bereits vorgeschlagen.

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Erfolgt die Erfassung getrennt nach Abrechnungskreisen, muss zusätzlich der entsprechende Abrechnungskreis eingegeben werden. Um das Einstiegsfeld zu aktivieren, muss unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Bruttoerfassung → Allgemein → der Parameter "Abrechnungskreiseingabe aktivieren" auf "Ja" gesetzt sein.

Soll die Erfassung der monatlichen Bezüge getrennt nach Abrechnungskreisen erfolgen, muss dieser Parameter auf "Ja" gestellt werden. 

Hinweis
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Im Dienstnehmerstamm muss am Reiter Divers bei jedem Dienstnehmer der entsprechende Abrechnungskreis hinterlegt werden.
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Nein
1 - Ja
 

 Informationsbereich

Nachdem ein Dienstnehmer ausgewählt wurde, werden im rechten Bereich der Einstiegsfelder Basis-Informationen zum Dienstverhältnis und der Abrechnungsstatus angezeigt.

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Da ein Dienstnehmer mehrere Dienstverhältnisse haben kann, können Eintrittsdatum und DV-Beginn-Datum voneinander abweichen.

Mehrere Dienstverhältnisse können entweder technisch bedingt sein (z. B. Tarifgruppenwechsel, Lehrjahreswechsel) oder aufgrund von Austritt und Wiedereintritt angelegt werden. Unter "Eintritt" wird immer der tatsächliche Ersteintritt angezeigt. Das Feld "DV-Beginn" zeigt das Datum des aktuellen Dienstverhältnisses an. 
 
Beispiel 
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Der Dienstnehmer Allinger Peter ist am 20. Februar 2020 bei der Firma eingetreten. Eintrittsdatum und DV-Beginn-Datum stimmen überein.
 
Ab 19. April 2025 leistet der Dienstnehmer Truppenübung. Das Dienstverhältnis Nr. 1 wird mit 18. April auf "ruhend" gestellt (Funktion "Aktiv → Ruhend") und endet daher.
 
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Dienstverhältnis 2 wird angelegt, um die Zeit der Truppenübung richtig abzurechnen (BV-Beitrag). Eintrittsdatum und DV-Beginn-Datum stimmen nicht mehr überein.
 
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Am 14. Mai kehrt der Dienstnehmer von der Truppenübung zurück. Dienstverhältnis 3 wird angelegt (Funktion "Ruhend → Aktiv").
 
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 Der Abrechnungsstatus

Folgende Kennzeichen werden für den Abrechnungsstatus verwendet:

.
Es wurde noch keine Erfassung durchgeführt.
0
Der Dienstnehmer wurde in der Bruttoerfassung angesprochen, es wurden Bezüge erfasst bzw. aktiviert oder Stammänderungen vorgenommen.
L
Das Programm "Abrechnung durchführen" wurde bereits gestartet.
A
Es wurde eine Aufrollung durchgeführt.
F
Der Dienstnehmer wurde im jeweiligen Monat bereits endverspeichert.
M
Der Dienstnehmer befindet sich in Mutterschutz (Monat ist endverspeichert).
K
Der Dienstnehmer befindet sich in Karenz (Monat ist endverspeichert).
P
Der Dienstnehmer leistet Präsenzdienst (Monat ist endverspeichert).
D
Diverse Ruhezeiten (Monat ist endverspeichert)
U 
Unbezahlter Urlaub (Monat ist endverspeichert)

Hinweis 
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Der Abrechnungsstatus kann im Feld "Dienstnehmer" beim Aufruf der Suchroutine mit F4 oder auch im Dienstnehmerstamm, aufgelistet für alle Dienstnehmer, angesehen werden.
 
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Dienstnehmer 1 wurde beispielsweise in den Monaten 1 bis 4 endverspeichert (ohne Endverspeicherung kann die Abrechnung eines weiteren Monats nicht durchgeführt werden). Im Monat 5 wurden Lohnarten erfasst und das Programm "Abrechnung durchführen" gestartet.
 
Bei Dienstnehmer 3 mit der DV-Nr. 2 wurden von Jänner bis März keine Erfassungen durchgeführt, da das Dienstverhältnis erst mit 19. April 2025 begonnen hat.
 
Dienstnehmer 3 mit der DV-Nr. 3 wurde in der Bruttoerfassung im Monat 5 zumindest einmal angesprochen bzw. wurden Erfassungen durchgeführt.

 Funktionen im Einstiegsbereich

Bevor Sie den gewünschten Dienstnehmer auswählen, stehen Ihnen bereits folgende Funktionen zur Verfügung:
 

 Lohnarten aktivieren

Mit den Funktionen "Lohnarten aktivieren Firma" und "Lohnarten aktivieren alle Firmen" können entweder für eine oder für alle Firmen sämtliche Fixbezüge aus dem Vormonat übernommen bzw. der Importpuffer entleert werden. Die Funktionen können auch über die Tastenkombination Strg + L oder Strg + Alt + L gestartet werden. Beim Start der Funktion "Lohnarten aktivieren alle Firmen" kommt aus Sicherheitsgründen eine zusätzliche Abfrage, ob die Lohnarten wirklich für alle Dienstnehmer aller Firmen aktiviert werden sollen.
 
Hinweis 
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Werden bei den Lohnfirmen Bearbeiterkennzeichen erfasst und wird dieses Bearbeiterkennzeichen in den Lohnbasiseinstellungen hinterlegt, so werden beim Starten von "Lohnarten aktivieren alle Firmen" nur jene Firmen aktiviert, die das Bearbeiterkennzeichen eingestellt haben.

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Bei allen Firmen, die das Bearbeiterkennzeichen "Bearbeiter 1" in der Lohnfirma hinterlegt haben, werden die Lohnarten aktiviert, in diesem Beispiel die Firma 9964 und 9950.

Hinweis 
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Nach Eingabe der Dienstnehmernummer steht auch die Funktion "LA aktivieren Dienstverhältnis" (Umschalt + Strg + L) zur Auswahl.
Sie aktiviert ausschließlich Lohnarten des ausgewählten Dienstverhältnisses.
 
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Hinweis 
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Natürlich berücksichtigt die Funktion "LA aktivieren Firma" einen eventuell hinterlegten Abrechnungskreis in der Bruttoerfassung, sodass mit dieser Funktion auch nur alle Dienstnehmer einer Firma eines bereits erfassten Abrechnungskreises aktiviert werden können.

Folgende Vorgänge werden durch die Funktion" LA aktivieren Firma/Dienstverhältnis" ausgelöst:
  • Alle Lohnarten, die im Vormonat abgerechnet wurden und bei denen im Lohnartenstamm am Reiter Name/Bruttoerfassung im Feld "Fix/Variabel" die Ausprägungen "1 - Fixe Lohnart", "2 - Fixe Lohnart ohne Wert" oder "11 - Fixe Lohnart (auch in Ruhend) hinterlegt sind, werden aktiviert.

  • Alle Lohnarten, die im Vormonat abgerechnet wurden und in der Bruttoerfassung über das Kontextmenü als "fix" oder "fix ohne Wert" (gilt nur für den jeweiligen Dienstnehmer) gekennzeichnet wurden, werden aktiviert.

  • Terminlohnarten aus dem Kollektivvertrag, dem Firmen- und Dienstnehmerstamm werden aktiviert.

  • Falls der Dienstnehmer im Vormonat keine Abrechnung hatte (Eintritt, Präsenzdienst, Karenz ...), werden die hinterlegten Initiallohnarten aus dem Kollektivvertrag (Reiter Allgemein, Felder "Initiallohnarten" bzw. "Initiallohnarten Lehrlinge") aktiviert.

  • Der Importpuffer wird entleert. Falls ein Dienstnehmer bereits abgerechnet wurde (Status = "L"), kann der Importpuffer mit der Lohnarten-Aktivierung nicht mehr entleert werden. In diesem Fall muss, nach Eingabe der Dienstnehmernummer, der Importpuffer über die Funktion "Importpuffer entleeren Dienstnehmer" entleert werden.

  • Die Hinweisliste wird geöffnet sofern für eine oder alle Firmen aktiviert wird. Darauf befinden sich alle Hinweise, die in der Hinweisverwaltung erfasst wurden und für die Firma oder für die Abrechnung einzelner Dienstnehmer in diesem Monat von Bedeutung sind. Die Funktion "LA aktivieren Dienstverhältnis" öffnet die Hinweise nicht.

Die Reihenfolge, die bei der Lohnartenaktivierung eingehalten wird, lautet:
  1. Fixe Lohnarten aus Vormonat
  2. Initiallohnarten (aus KV)
  3. Ruhendlohnart (z .B. Semisystemlohnart Mutterschutz bzw. BV BMGL Wochengeld ...)
  4. mBGM ohne Verrechnung (freier Dienstnehmer)
  5. Akontolohnart beim Sonderzahlungslauf
  6. Werte aus Importpuffer
  7. Terminlohnarten
Lohnartenkoppelungen werden unmittelbar ausgeführt. Innerhalb von Lohnartengruppen gibt es ebenso eine Reihenfolge, die berücksichtigt wird. Die Reihenfolge der Lohnartenaktivierung ist insbesondere bei Verwendung von aufeinander aufbauenden Berechnungen relevant.

Achtung! 
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Befindet sich ein Dienstnehmer seit mehreren Monaten in "Krank ohne Entgelt" oder "Unfall ohne Entgelt" und tritt seinen Dienst wieder an, so ist in diesem Monat eine Aktivierung seiner Bezüge NICHT möglich. In diesem Fall muss der Bezug manuell erfasst werden.

Beispiel 
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Der Entgeltfortzahlungsanspruch endet mit 14.03.2025. Der Dienstnehmer ist darüber hinaus bis 31.05.2025 krank. In den Monaten wird wie folgt abgerechnet:

März:
Grundbezug aliquot
2010 Krank 50 % Tage
2015 Krank 50 % Korrektur
2190 Krank ohne Entgelt (Info)
7513 Bmg BV Krankengeld

April und Mai:
2190 Krank ohne Entgelt (Info)
7513 Bmg BV Krankengelt

Juni:
wenn der Dienstnehmer nach dem Langzeitkrankenstand mit 01.06. wieder zu arbeiten beginnt, dann muss in der Bruttoerfassung die Lohnart für den Grundbezug manuell mit "Erfassen (F5)"  erfasst werden. Hier kann die Lohnart "Grundbezug" nicht aktiviert werden, da sie im Vormonat nicht abgerechnet worden ist.

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Achtung! 
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Die Reihenfolge, wie die Lohnarten in einer Lohnartengruppe dargestellt werden, entspricht keiner Sortierung nach Lohnartennummern, sondern hat beispielsweise für die Lohnartenaktivierung oder auch die Vorerfassung mit Lohnartengruppe eine große Bedeutung und sollte beim Erweitern einer Lohnartengruppe durchdacht werden.

Bei freien Dienstnehmern wird automatisch bei der Lohnartenaktivierung für die ganze Firma die Lohnart 7610 "Abrechnung ohne Bezug" in die Bruttoerfassung geschrieben. Dadurch wird bei der Abrechnung eine mBGM ohne Verrechnung erzeugt. Wird später ein Abrechnungsbetrag erfasst, dann kann diese Lohnart stehen bleiben. Das heißt, es besteht kein Handlungsbedarf, diese Lohnart zu einem späteren Zeitpunkt zu löschen. Dieser Automatismus verhindert Abrechnungsfehler in Bezug auf den Abrechnungsstatus. 

Die Erstellung der mBGM ohne Verrechnung kann für Dienstnehmer im SV-Bereich der Erwachsenenbildung deaktiviert werden. Den Parameter findet man hier:
LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Bruttoerfassung → Allgemein

Bei freien Dienstnehmern wird automatisch mit der Lohnartenaktivierung für die Firma die Lohnart 7610 "Abrechnung ohne Bezug" in die Bruttoerfassung geschrieben. Dadurch wird bei der Abrechnung eine mBGM ohne Verrechnung erzeugt.

Die Erstellung der mBGM ohne Verrechnung kann für Dienstnehmer im SV-Bereich der Erwachsenenbildung über diesen Parameter deaktiviert werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Nein
1 - Ja

 Hinweisliste ansehen

Die Hinweisliste kann auch noch nach der Lohnartenaktivierung über die entsprechende Funktion aufgerufen werden. Es öffnet sich ein Fenster mit Informationen zu unterschiedlichen Ereignissen, die über die Hinweisverwaltung erfasst worden sind und in diesem Monat aufgrund des eingetragenen Datums bzw. der Vorwarnzeit aktiv werden.

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In der Combobox auf der rechten Seite können Sie festlegen, ob nur offene, erledigte oder alle Hinweise angezeigt werden sollen.

Sind die Informationen zur Kenntnis genommen worden, können mit der Funktion "Hinweis erledigen" die einzelnen Datensätze auf "erledigt" gesetzt werden. Der ausgewählte Hinweis verschwindet sofort aus der Ansicht der "offenen Hinweise", ist unter den "erledigten Hinweisen" jedoch weiterhin abrufbar.

Hinweis 
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Das Erledigt-Kennzeichen wird nur für die Hinweise in der Bruttoerfassung gesetzt. Hinweise, die auch am Lohnset und/oder auf der Hinweisliste angedruckt werden, müssen, sofern keine Automatik hinterlegt ist, im jeweiligen Stamm manuell auf "erledigt" gesetzt werden.

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 Importpuffer

Im Importpuffer werden Werte zwischengespeichert, deren Erfassung z. B. in der Nichtleistungszeitenverwaltung (Urlaub, Krankenstand ...), in der Vorerfassung oder in der Dienstreiseerfassung durchgeführt wird. Durch die anschließende Entleerung des Importpuffers werden die gespeicherten Lohnarten in die Bruttoerfassung geholt. 
 

 Importpuffer entleeren

Wie schon weiter oben erwähnt, werden die Daten aus dem Importpuffer bereits im Zuge der Lohnartenaktivierung in die Bruttoerfassung gestellt. Da die Erfassung bestimmter Daten auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann und sie daher auch erst nach der Bezugsaktivierung im Importpuffer eintreffen, steht die Funktion "Importpuffer entleeren" separat zur Verfügung.

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Der Importpuffer kann dabei entweder für
  • alle Dienstnehmer einer Firma (Strg+I),
  • einen bestimmten Dienstnehmer (Umschalt+Strg+I) oder für
  • alle Dienstnehmer aller Firmen (Strg+Alt+I) 
entleert werden. Beim Start der Funktion "Importpuffer entleeren alle Firmen" kommt aus Sicherheitsgründen wieder eine zusätzliche Abfrage, ob der Importpuffer wirklich für alle Mitarbeiter aller Firmen entleert werden soll.

Lohnarten, die in den Feldern "Bruttoerfassung" am Reiter "Divers" bzw. "Aktiv" am Reiter "Name, Bruttoerfassung" jeweils im Programm Lohnarten die Ausprägung "Nein" eingestellt haben oder Systemlohnarten im Nummerbereich ab 8000, können vom Importpuffer nicht entleert werden.
 

 Importpuffer ansehen

Über diese Funktion können Sie den Inhalt des Importpuffers ansehen. Im Bereich der Einstiegsfelder können Sie die jeweilige Firma, den Dienstnehmer, den Monat, das Jahr und die Quelle, aus der die Daten stammen, auswählen.

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Hinsichtlich der Quelle stehen derzeit folgende Ausprägungen zur Verfügung:
  • Reisekosten
  • Nichtleistungszeiten
  • Vorerfassung
  • UEL-/KÜE-Schablone
  • Austritt
  • NLZ - Urlaub
  • NLZ - Krank/Unfall
  • NLZ-Divers
  • NLZ - Pflegeurlaub
  • NLZ - Arzt
  • NLZ-Gutstunden
  • Schlechtwetter
  • Jubiläum
  • BUAK-Urlaub
  • Budget
  • Abrechnungen aus Zeit
  • Akonto
  • Projektleistungserfassung
  • Import 5.5
  • Nach-/Vergleichszahlung (SV/BV)
  • Sachbezug
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Über die Combobox auf der rechten Seite können Sie festlegen, ob alle, nur nicht übernommene, nur übernommene oder alle Datensätze angezeigt werden sollen.
 
Folgende Funktion steht über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_EditLine.bmp Zustand ändern
Möglichkeit zur Änderung des aktuellen Zustands (z. B. von "übernommen" auf "nicht übernommen")
Funktionen

Hinweis 
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Wird der Zustand eines Datensatzes  auf "nicht übernommen" gesetzt, so wird dieser Datensatz nicht in die Bruttoerfassung importiert. Ein bereits als "übernommen" gekennzeichtneter Datensatz kann mit "Zustand ändern" wieder auf "nicht übernommen" gesetzt werden und so nochmals in die Bruttoerfassung importiert werden.

 Globale Lohnarteneingabe/Lohnartenlöschung

Die globale Lohnarteneingabe kann dann verwendet werden, wenn eine Lohnart für mehrere oder alle Dienstnehmer gleichermaßen gilt (z. B. UZ und WR). Eine solche Eingabe bedeutet für Sie eine enorme Zeitersparnis, da die Eingabe nicht bei jedem einzelnen Dienstnehmer erfolgen muss.

Die Umkehrfunktion zur globalen Lohnarteneingabe bildet die globale Lohnartenlöschung. Mit ihr kann eine Lohnart für alle oder einzelne Dienstnehmer aus dem Bereich der Monatswerte gelöscht werden, wenn ein Abrechnungsstatus 0 vorhanden ist.

Hinweis 
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Mit der "Globalen Lohnarteneingabe"  können keine Kostentypen erfasst werden, sondern nur Lohnarten.
Beispiel 
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Für alle Dienstnehmer des KVs "1 - IT-Kollektivvertrag " soll im Monat 6 die Lohnart "1510 - Prämie" mit € 250,00 ausbezahlt werden.
 
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Im Erfassungsfenster können Sie wählen, ob die Lohnart für
  • einzelne oder alle Dienstnehmer der jeweiligen Firma,
  • für alle Dienstnehmer eines Abrechnungskreises oder
  • für alle Dienstnehmer eines Kollektivvertrags
erzeugt werden soll.
 
Außerdem müssen Sie festlegen, ob die Lohnart nur in einem Monat oder für einen Von-/Bis-Zeitraum produziert werden soll.
 
Im Block "Eingabe" wählen Sie anschließend die gewünschte Lohnart aus. Abhängig vom Eingabeverhalten der Lohnart können entweder Tage, Mengen, ein Satz oder ein Betrag erfasst werden. Wird der Wert aufgrund der Steuerung der Lohnart automatisch ermittelt, kann die Eingabe unterbleiben. Nachdem das Fenster mit "OK" bestätigt wurde, wird die Lohnart bei den ausgewählten Dienstnehmern in die Bruttoerfassung gestellt.

 Schnellerfassung

Die Schnellerfassung bietet die Möglichkeit, bestimmte Lohnarten, die zuvor in einer Lohnartengruppe definiert worden sind, für mehrere Dienstnehmer effizient zu erfassen.

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In diesem Fenster können Sie auswählen, ob die Schnellerfassung entweder für
  • alle oder einzelne Dienstnehmer der jeweiligen Firma,
  • für alle Dienstnehmer eines bestimmten Abrechnungskreises oder
  • für alle Dienstnehmer eines bestimmten Kollektivvertrags
durchgeführt werden soll.
 
Im Block "Eingabe" wählen Sie anschließend die Lohnartengruppe, die über die Schnellerfassung bei den einzelnen Dienstnehmern abgerufen werden soll. Sobald Sie das Fenster mit "OK" bestätigen, wird die Schnellerfassung gestartet und der Cursor springt zum ersten Dienstnehmer in die Erfassungszeile. Dabei werden alle Lohnarten, die in der ausgewählten Gruppe hinterlegt wurden, hintereinander abgefragt, ohne dass die Lohnartennummer eingegeben werden muss. Es müssen ausschließlich die gewünschten Mengen bzw. Beträge erfasst werden.
 
Nachdem die letzte Lohnart abgefragt worden ist, wird automatisch der nächste Dienstnehmer aufgerufen und wieder mit der ersten Lohnart begonnen.
 
Hinweis 
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Sie können die Schnellerfassung auch jederzeit mit ESC stoppen und mit der Funktion 1134300307000001750.png an der Stelle wieder fortsetzen, wo Sie unterbrochen haben.

 Anlage Lohnartengruppe

Wurde noch keine Lohnartengruppe definiert oder soll eine neue angelegt werden, können Sie mit der Funktionstaste F4 oder einem Mausklick auf  Funktion_F4.png in das Suchfenster verzweigen, in dem alle vorhandenen Lohnartengruppen mit den zugeteilten Lohnarten angezeigt werden.

Mit der Funktionstaste F5 kann nun eine neue Lohnartengruppe angelegt werden. Sollen bei einer bestehenden Gruppe neue Lohnarten hinzugefügt oder nicht mehr benötigte entfernt werden, kann dies mit der Funktionstaste F6 durchgeführt werden. Es öffnet sich das Anlagefenster, in dem die Bezeichnung der LA-Gruppe angegeben werden kann. Um die Zuteilung der Lohnarten vorzunehmen, betätigen Sie im Feld "Lohnarten" die Funktionstaste F8 (oder Mausklick auf Funktion_F8.png). Das Fenster "Lohnartengruppe suchen" öffnet sich:
 
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 ​Dienstverhältnis ändern

Folgende Sachverhalte stehen zur Verfügung:

 Sachbezüge​

​In der Bruttoerfassung unter Funktionen → Sachbezüge → kann sowohl für den Kfz-Sachbezug als auch für den Wohnungssachbezug eine Berechnung durchgeführt werden.

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 Kfz-Sachbezug​

Die Abrechnung des Kfz-Sachbezuges wird in folgendem Dokument beschrieben: Kfz-Sachbezug

Beispiel 
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Der Dienstnehmer erhält ein Kfz mit EUR 25.000,00 Anschaffungskosten und einem CO2-Ausstoss von 142 g/km. Der monatliche Sachbezug beträgt EUR 500,00. Da das Fahrzeug erst ab 15.09.2026 zur Verfügung gestellt wird, wird der Sachbezug aliquotiert: EUR 500,00 diviert durch Kalendertage (des vollen Monats) mal den Tagen ab Nutzung.

Berechnung: 500 / 30 * 16 = 266,67

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Der aliquotierte Wert von 266,67 € wird in die Bruttoerfassung übernommen und im September abgerechnet.
Im Oktober wird nach der Lohnartenaktivierung der Monatswert in die Bruttoerfassung gestellt.

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 Wohnungssachbezug​

Die Abrechnung des Kfz-Sachbezuges wird in folgendem Dokument beschrieben: Wohnungssachbezug

 Sonderzahlungslauf setzen

Sollen Sonderzahlungen wie Urlaubszuschuss oder Weihnachtsremuneration getrennt von der Monatsrechnung abgerechnet und ausbezahlt werden, muss vor der Lohnartenaktivierung ein Sonderzahlungslauf gesetzt werden.

Durch das Setzen des Sonderzahlungslaufs wird erreicht, dass der Auszahlungsbetrag der Sonderzahlung bei der Abrechnung der restlichen Bezüge in Abzug gebracht und nicht irrtümlich ein zweites Mal ausbezahlt wird.

Voraussetzung, dass ein Sonderzahlungslauf gesetzt werden kann, ist die korrekte Parametrierung unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Bruttoerfassung → Allgemein → Akontolohnart für Sonderzahlungslauf

Soll ein Sonderzahlungslauf gesetzt werden, muss an dieser Stelle eine Akontolohnart hinterlegt werden, damit der Netto-Auszahlungsbetrag der Sonderzahlung bei der endgültigen Monatsabrechnung in Abzug gebracht werden kann. 

Ist in den Parametern noch keine Lohnart hinterlegt worden, kann kein Sonderzahlungslauf gesetzt werden. Beim Setzen erscheint ein Hinweis, dass zuerst eine Lohnart angegeben werden muss.

Im Parameter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Abrechnungen durchführen → Allgemein ist der Parameter "Bei Sonderzahlungslauf J/6 simulieren" von Bedeutung:

Wenn bei einem Sonderzahlungslauf dieser Parameter auf "Ja" gestellt ist, dann wird ein Durchschnittswert aller bisherigen Jahressechstelbasen dieses Jahres gebildet und zur aktuellen Jahressechstelbasis addiert. Somit wird ein mögliches Jahressechstel bei aktivem Sonderzahlungslauf simuliert.

0 - Nein
1 - Ja

Beispiel 
Beispiel.png
Für die Dienstnehmer der Firma 6000 - Muster GmbH soll am 15. Juni der Urlaubszuschuss abgerechnet und ausbezahlt werden. Die normale Juni-Abrechnung wird mit Ende des Monats durchgeführt.

Typischer Ablauf bei Verwendung eines Sonderzahlungslaufes:
  1. Steigen Sie in die Bruttoerfassung ein und geben Sie die Firmennummer ein.

  2. Starten Sie im Menü "Funktionen" unter dem Punkt "Divers" → "Sonderzahlungslauf" die Funktion "Sonderzahlungslauf setzen":

    1134308806000101750_8.png

    Wurde die Funktion bestätigt, erscheint folgende Meldung:

    "Sonderzahlungslauf gesetzt: X Dienstverhältnisse
    Sonderzahlungslauf nicht gesetzt: X Dienstverhältnisse
    X Dienstverhältnisse umgesetzt
    Noch nicht eingetreten: X Dienstverhältnisse
    Bereits ausgetreten: X Dienstverhältnisse
    Ruhend: X Dienstverhältnisse
    X Dienstverhältnisse hatten falschen Status"

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    Hinweis
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    Das Setzen des Sonderzahlungslaufs gilt immer für alle Dienstnehmer einer Firma, auch wenn Sie im Feld "Dienstnehmer" eine Person ausgewählt haben. Die Funktion bewirkt, dass eventuelle Freibeträge, Pendlerpauschalen usw. ausgeschaltet werden, da diese bei der Sonderzahlung nicht relevant sind.

    Ausnahme: Bei freien bzw. geringfügig freien Dienstnehmern, die im Dienstnehmerstamm am Reiter "Pfändung" im Feld "SZ-Anspruch" auf "Nein" eingestellt sind, wird der Sonderzahlungslauf automatisch entfernt. Somit ist für freie Dienstnehmer eine "normale" Abrechnung möglich.

    Das heißt aber auch, dass bei gesetztem Sonderzahlungslauf nicht aufgerollt werden darf, da sonst Freibeträge und Pendlerpauschalen in der Aufrollung herausgenommen werden würden.
     
  4. Erfassen Sie nun bei allen Dienstnehmern der Firma ausschließlich die Lohnart für den Urlaubszuschuss. Hierzu empfiehlt es sich, die Funktion "Globale Lohnarteneingabe" zu verwenden. Andernfalls kommt es zur Meldung "Nettobetrag ungleich 0" beim Versuch der Endverspeicherung.

    Hinweis
    Hinweis.png
    Die Lohnartenaktivierung darf nicht durchgeführt werden, da zu diesem Zeitpunkt nur der Urlaubszuschuss abgerechnet werden soll. Haben Sie die Fixbezüge aus dem Vormonat aber bereits aktiviert, müssen Sie alle erzeugten Lohnarten mit der Funktionstaste F7 wieder löschen.

    Hinweis
    Hinweis.png
    Ob der Sonderzahlungslauf gesetzt ist oder nicht, sehen Sie bei den einzelnen Dienstnehmern in der Informationszeile unter den Jahreswerten. Ist der Sonderzahlungslauf gesetzt, erscheint unterhalb der Jahreswerte ein Geldsack-Symbol A_MONEY.bmp:

    1134308806000101750_2.png

    Bewegen Sie den Mauszeiger über das Geldsack-Symbol A_MONEY.bmp unterhalb der Jahreswerte, wird folgender Mouseover-Text angezeigt:
    "für diesen Mitarbeiter ist der Sonderzahlungslauf gesetzt"

    1134308806000101750_4.png

  5. Direkt anschließend ist der normale Lohnablauf durchzuführen , d. h.:
    • Abrechnung durchführen
    • Lohnsets drucken
    • Überweisung der Sonderzahlungen

    Dabei ist darauf zu achten, dass während des gesetzten Sonderzahlungslaufs in der Phase, in der die Sonderzahlungslohnart noch nicht abgerechnet und die erforderlichen Auswertungen (Lohnsets und Überweisungsdateien) noch nicht erstellt worden sind, keine anderen laufenden Eingaben und Aufrollungen von Lohnarten oder Stammdaten erfolgen. Setzen Sie den Abrechnungsstatus in dieser Phase des Sonderzahlungslaufs auch nicht zurück.

    Idealerweise erfolgt die Eingabe der Sonderzahlungslohnarten, deren Abrechnung und die Erstellung der Lohnsets und Dateien sowie Auswertungen zur Überweisung ohne Unterbrechung direkt hintereinander.

    Aufrollungen von Lohnarten bzw. Stammdaten sind im Zuge der endgültigen Monatsabrechnung im nächsten Schritt zu berücksichtigen.

  6. Bei der endgültigen Monatsabrechnung muss in der Bruttoerfassung die Funktion "Lohnarten aktivieren" gestartet werden.

    Im Zuge dessen wird die Abzugslohnart mit dem Netto-Auszahlungsbetrag der Sonderzahlung, die in den allgemeinen bzw. firmenbezogenen Einstellungen hinterlegt worden ist, produziert.

    1134308806000101750_5.png

    Der weitere Ablauf der Lohnverrechnung kann wie gewohnt durchgeführt werden.

Achtung! 
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Wird bei Dienstnehmern mit gesetztem Sonderzahlunglauf keine Sonderzahlung abgerechnet, ist wie folgt vorzugehen:
  • In der Bruttoerfassung die Lohnarten aktivieren.
  • Abrechnungsstapel durchführen.
  • In der Bruttoerfassung mit Funktion → Divers → Abrechnungsstatus rücksetzen (L → 0) → Abrechnungsstatus rücksetzen Firma.
  • In der Bruttoerfassung die Lohnarten für diesen Dienstnehmer nochmals aktiveren.
  • Abrechnungsstapel durchführen.
  • Wie gewohnt fortfahren.
Erklärung
Dienstnehmer, die keine Sonderzahlung erhalten (Freie Dienstnehmer, Geschäftsführer, Dienstnehmer ohne SZ-Anspruch wegen zu kurzer Dienstzeit ...), haben bei der Aktivierung der laufenden Bezüge immer noch den gesetzten Sonderzahlungslauf.

Dienstnehmer, die eine Sonderzahlung erhalten haben, werden jetzt bereits zum zweiten Mal abgerechnet. Dienstnehmer ohne Sonderzahlung werden zum ersten Mal abgerechnet.

Als Folge können die Dienstnehmer ohne Sonderzahlung nicht endverspeichert werden, es folgt die Meldung:
"Mitarbeiter <DV-Firma>/<MA-Nummer> (<DV-Nummer>) hat Sonderzahlungslauf Netto Betrag ungleich 0 und kann daher nicht endverspeichert werden."

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Durch die beschriebene Vorgehensweise wird sichergestellt, dass die Dienstnehmer ohne Sonderzahlung erstmalig nach der Lohnartenaktivierung und danach mit der endgültigen Monatsabrechnung abgerechnet werden können.

Achtung! 
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Ein Dienstnehmer mit gesetztem Sonderzahlungslauf ohne korrekte Abrechnung kann nicht endverspeichert werden. In weiterer Folge ist im Dezember keine Jahresumstellung möglich.

 Sonderzahlungslauf rücksetzen

Diese Funktion stellt den irrtümlich gesetzten Sonderzahlungslauf für den ganzen Abrechnungskreis bzw. die ganze Firma zurück.

 Scheinaufrollung

Sollen bei den Dienstnehmern einer Firma alle abgerechneten Monate neu durchgerechnet werden, ohne jedoch eine Aufrollung zu starten, kann dies mit der Funktion "Scheinaufrollung" im Menü Funktionen → Divers erreicht werden.

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Wie in der Abbildung ersichtlich, kann eine Scheinaufrollung entweder für
  • einen einzelnen Dienstnehmer (erst aktiv, wenn ein Dienstnehmer in den Einstiegsfeldern erfasst wurde),
  • für alle Dienstnehmer einer Firma (ohne Austritte),
  • für alle Dienstnehmer einer Firma (nur Austritte) oder
  • für alle Dienstnehmer aller Firmen (ohne Austritte)
durchgeführt werden.

Mit dem Begriff "Austritt" sind jeweils Austritte in den Vormonaten, nicht im aktuellen Monat, gemeint. Das heißt:
  • Die Funktion "Scheinaufrollung Firma (ohne Austritte)" umfasst alle Dienstnehmer der Firma, die NICHT in einem Vormonat ausgetreten sind. Dienstnehmer, für die im aktuellen oder einem zukünftigen Monat bereits ein Austritt erfasst ist, sind bei dieser Funktion inbegriffen.

  • Die Funktion "Scheinaufrollung Firma (nur Austritte)" umfasst alle Dienstnehmer, die einen Austritt in einem Vormonat hatten. Dienstnehmer, für die im aktuellen oder einem zukünftigen Monat bereits ein Austritt erfasst ist, sind bei dieser Funktion NICHT inbegriffen.
Bei Änderungen an der Abrechnung, die alle aktuellen Dienstnehmer betreffen, verwendet man meistens die Funktion "Scheinaufrollung Firma (ohne Austritte)". Sollen explizit auch alle in Vormonaten ausgetretene Dienstnehmer aufrollt werden, ist die Funktion "Scheinaufrollung Firma (nur Austritte)" zu verwenden.
 
Hinweis 
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Wird die Scheinaufrollung für alle Firmen gestartet, erscheint eine Sicherheitsabfrage, ob Sie wirklich für alle Dienstnehmer aller Firmen eine Scheinaufrollung durchführen wollen.

Folgende Dienstverhältnisse werden nach Setzen der Scheinaufrollung neu durchgerechnet:
  • Dienstverhältnisse, die im laufenden Monat den Abrechnungsstatus "." oder "0" haben. Dazu zählen auch bereits zurückliegende technische Dienstverhältnisse im Lohnjahr.

  • Dienstverhältnisse, die im laufenden Monat den Abrechnungsstatus "L" haben und für die noch keine Überweisung durchgeführt worden ist.

  • Dienstverhältnisse von Dienstnehmern, die zu der in den Lohn-Basiseinstellungen hinterlegten Benutzergruppe gehören.

  • Dienstverhältisse, bei denen im laufenden Monat eine Lohnart eingegeben werden könnte.

 Wann ist eine Scheinaufrollung notwendig?

Eine Scheinaufrollung ist beispielsweise dann notwendig, wenn bei einem Dienstnehmer nachträglich Vordienstbezüge (Reiter "Finanzamt") erfasst wurden oder die Pflichtigkeit einer Lohnart während des Jahres geändert wurde. Ohne Scheinaufrollung würde in diesen Fällen keine korrekte Abrechnung erstellt werden. 

 Abrechnung rücksetzen

Mit dieser Funktion kann eine bereits durchgeführte Abrechnung zurückgesetzt werden. Dabei bleiben alle Lohnarten, die in der Bruttoerfassung erfasst worden sind, erhalten. Es wird lediglich der Abrechnungsstatus von "L" auf "0" zurückgestellt.

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Die Abrechnung kann entweder für alle Dienstnehmer einer Firma oder für alle Dienstnehmer aller Firmen rückgesetzt werden. Startet man die Funktion für alle Firmen, erscheint wieder eine Sicherheitsabfrage, ob die Abrechnungen wirklich für alle Dienstnehmer aller Firmen rückgesetzt werden sollen.
Hinweis 
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Alle hier erwähnten Funktionen sind auch nach der Eingabe der Dienstnehmernummer aufrufbar und stehen vereinzelt auch für den jeweiligen Dienstnehmer zur Auswahl (z. B. "Lohnarten aktivieren Dienstverhältnis", "Importpuffer für Dienstnehmer entleeren" und "Scheinaufrollung Dienstnehmer").

 Jahreswerte 

Im Bereich der Jahreswerte werden alle Lohnarten angezeigt, die bei dem jeweiligen Dienstnehmer abgerechnet worden sind.

 Ausprägungen der Combobox

Über das Auswahlmenü kann entschieden werden, ob die Lohnarten des aktuellen Jahres, die des Vorjahres, ein Vergleich zwischen aktuellem Jahr und Vorjahr, alle abgerechneten Jahre, die Daten des Vormonats oder des Aktuellen Monats des Vorjahres angezeigt werden sollen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Aktuelles Jahr
  • Vorjahr
  • Vergleich akt. Jahr/Vorjahr
  • Alle Jahre
  • Vormonate
  • Akt. Monat des Vorjahres
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 Aktuelles Jahr

Diese Einstellung zeigt alle abgerechneten Lohnarten des laufenden Jahres, jedoch ohne den laufenden Monat.

Beispiel
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Befindet man sich in der Erfassung für Juni, werden unter den Jahreswerten die Monate Jänner bis Mai dargestellt.

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Mit einem Doppelklick auf eine bliebige Lohnart werden die abgerechneten Werte monatlich aufgelistet. So kann beispielsweise auf einfache Weise festgestellt werden, wann bei dem Dienstnehmer eine Gehaltserhöhung durchgeführt worden ist.

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 Vorjahr

Die Einstellung "Vorjahr" zeigt alle Lohnarten, die beim Dienstnehmer im Vorjahr abgerechnet worden sind.

Beispiel
Beispiel.png
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Durch einen Doppelklick auf die Lohnart "Prämie" sehen Sie genau, in welchen Monaten und in welcher Höhe eine Prämie an den Dienstnehmer ausbezahlt worden ist.

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 Vergleich aktuelles Jahr mit Vorjahr

Mit dieser Einstellung werden die abgerechneten Lohnarten des aktuellen Jahres und die Lohnarten des Vorjahres gegenübergestellt. Dabei wird immer der gleiche Zeitraum verglichen.

Beispiel
Beispiel.png
Abrechnung 2025 wurde bis März durchgeführt.

Vergleichszeitraum: Jänner bis März 2024 und Jänner bis März 2025

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Durch einen Doppelklick auf eine Lohnart sehen Sie die monatliche Gegenüberstellung der abgerechneten Werte. So kann beispielsweise das Gehalt mit dem Vorjahr auf einfache Weise verglichen werden.

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 Alle Jahre

Zeigt alle abgerechneten Lohnarten ab dem jeweiligen Dienstverhältnis-Beginndatum – nicht ab Eintrittsdatum!

Mit dieser Einstellung kann beispielsweise festgestellt werden, ob beim Dienstnehmer schon einmal eine bestimmte Lohnart (z. B. Prämie) abgerechnet worden ist.

Beispiel
Beispiel.png
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Durch einen Doppelklick auf eine bestimmte Lohnart kann die Entwicklung der Lohnart (über mehrere Jahre hinweg) angesehen werden.

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 Vormonat

Zeigt alle abgerechneten Lohnarten des direkten Vormonats des aktuellen Abrechnungsmonats an.

 Akt. Monat des Vorjahres

Mit dieser Ausprägung haben Sie sofort im Blick, welche Lohnarten in welcher Höhe im selben Monat vor einem Jahr abgerechnet worden sind.

Stehen Sie beispielsweise gerade im Monat 05.2021, dann werden im Jahreswerte-Bereich bei dieser Ausprägung die Daten von 05.2020 angezeigt. Vorraussetzung ist natürlich, dass das Vorjahr mit dem Programm abgerechnet worden ist.

 Farbcode

Um bestimmte Lohnartengruppen besser identifizieren zu können, kann im Lohnartenstamm (Reiter Divers) bei einzelnen oder auch allen Lohnarten ein bestimmter Farbcode hinterlegt werden. Dieser Farbcode kann anschließend im Bereich der Jahreswerte und im Bereich der Monatswerte in einer eigenen Spalte eingeblendet werden (rechte Maustaste → Spalte hinzufügen).

Beispiel 
Beispiel.png
Zur besseren Übersicht sollen alle Abzugslohnarten rot, alle Überstundenlohnarten grün und alle Sonderzahlungslohnarten blau dargestellt werden.
 
Im Lohnartenstamm wurde am Reiter "Divers" folgende Farbcodetabelle angelegt und bei den jeweiligen Lohnarten hinterlegt.
 
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Darstellung in der Bruttoerfassung:
 
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Hinweis
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Die Farbcodetabelle im Lohnartenstamm existiert nur einmal pro Datenbank und ist demzufolge datenbestandsübergreifend!

 Lohnarten-Erfassungsbereich

Mit der Eingabe der Lohnarten erfolgt die eigentliche Bruttoerfassung. Diese kann entweder mit der Funktionstaste F5 oder einem Mausklick auf den Schaltfläche "Erfassen" gestartet werden.

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Hinweis 
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Bevor Sie mit der Erfassung beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass die Funktion Lohnarten aktivieren gestartet wurde. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollte die Lohnartenaktivierung vor Beginn jeder Abrechnung gestartet werden.
 
Die Aktivierung kann an dieser Stelle auch für den einzelnen Dienstnehmer durchgeführt werden.
 
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 Erfassungszeile

Mit dem Start der Lohnartenerfassung (F5) positioniert sich der Cursor im Feld "LA-Nummer".

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Sie können die gewünschte Lohnart entweder durch die direkte Eingabe der LA-Nummer oder über den Aufruf des Suchfensters (F4), in dem alle für die Bruttoerfassung bestimmten Lohnarten aufgelistet und mit der EINGABE-Taste übernommen werden können, erfassen. Auch die Eingabe der Lohnarten-Bezeichnung bzw. die Eingabe der Anfangsbuchstaben ist in diesem Feld möglich. Gibt es hinsichtlich der Bezeichnung mehrere Lohnarten, die in Frage kommen würden, öffnet sich auch hier das Suchfenster mit einer bereits eingeschränkten Auswahl.

Beispiel 
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Wird im Feld "LA-Nr." die Buchstabenkombination "präm" eingegeben, öffnet sich das Suchfenster mit folgendem Vorschlag.
 
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Die gewünschte Lohnart kann mit den Cursortasten ausgewählt und mit der EINGABE-Taste übernommen werden.
 
Je nach definiertem Eingabeverhalten im Lohnartenstamm (Reiter Name, Bruttoerfassung) erfolgt anschließend die Abfrage nach
  • den Tagen und/oder
  • der Menge und/oder
  • dem Satz und/oder
  • dem Betrag.
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Verlangt die Lohnart mehrere Eingaben, können Sie mit den Cursortasten (Pfeil-links, Pfeil-rechts) zwischen den Eingabefeldern wechseln.
 
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Mit der Bestätigung des Feldes "Auswahl" wird die Lohnart in die Monatswerte übernommen.
 
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Soll die Eingabe vor der Übernahme jedoch noch geändert werden, kann dies durch die Betätigung der Cursortasten erreicht werden. Soll die eben durchgeführte Erfassung überhaupt nicht übernommen werden, kann sie durch Drücken der ESC-Taste wieder verworfen werden.
 
Hinweis 
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Nachdem eine Lohnart mengen- oder betragsmäßig erfasst ist und der Cursor am Feld Auswahl steht, wird unterhalb der Erfassungszeile eine kurze Legende sichtbar. Die hier angeführten Tastenkombinationen können im Feld Auswahl eingegeben werden, um nützliche Funktionen direkt bei der Lohnarteneingabe zu verwenden.
 
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* = Lohnartenaufrollung
Umschalt + Return = speichern und vor Neuberechnung schützen
Strg + Return = speichern und vor Änderungen schützen

Hinweis 
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Sollen Lohnarteneinstellungen temporär übersteuert werden, dann ist vor der Eingabe der Lohnartennummer ein + einzugeben. Auch hier finden Sie eine Legende unter der Eingabezeile, sofern der Cursor am "Feld LA-Nr." steht.
 
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Mit der Erfassung von '+' + LA-Nr. öffnet sich ein separates Fenster, wobei je nach gewählter Lohnart unterschiedliche Felder zur Verfügung stehen.

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Anzumerken ist, dass es sich dabei wie bereits zuvor erwähnt, um eine temporäre Übersteuerung der jeweiligen Lohnart handelt. Wird die Lohnart erneut über die Eingabezeile angesprochen, erfolgt die Bewertung wie gewohnt laut Einstellungen aus dem Lohnartenstamm. 

 Monatswerte

Im Bereich der Monatswerte werden alle für diese Abrechnung erfassten Lohnarten je nach Eingabeverhalten mit Menge, Betrag und/oder Tagen angezeigt.

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In der Spalte F/V sieht man, ob eine Lohnart fix oder variabel gesteuert ist, wobei fixe Lohnarten automatisch mit der Lohnartenaktivierung im nächsten Monat produziert werden.
 
Die Spalte Kz steht für "Kennzeichen" und signalisiert, wenn eine Lohnart auf addierend gesteuert ist oder "eingefroren" wurde. In diesen Fällen wird entweder ein Plus-Zeichen (1134987798000000510_3.png) oder ein Schloss-Symbol (1134987798000000510_4.png) angezeigt.
 
Wurden in der Bruttoerfassung zusätzliche Notizen zu einer Lohnart erfasst (die Einstellung zur Notiz-Eingabe erfolgt im Lohnartenstamm am Reiter "Name, Bruttoerfassung", Feld "Notizeingabe"), wird das in der Spalte Notiz durch ein Post-it (1134992148000000510.png), welches durch einen Doppelklick geöffnet werden kann, dargestellt.
 
Nähere Informationen zur Lohnartensteuerung entnehmen Sie bitte der Beschreibung zum Lohnartenstamm.

Obwohl der Satz bei einer Lohnart erfasst werden kann, wird er in der Bruttoerfassung nicht gespeichert und kann deshalb nicht angezeigt werden. Für die Bruttoerfassung sind lediglich die Felder "Menge" und "Betrag" ausschlaggebend. Über die Feldauswahl kann das Feld "Betrag / Menge" optional hinzugewählt werden, wobei der Wert dieses Feldes durch Division ermittelt wird und es deshalb zu einer Mischberechnung oder Rundungsdifferenzen kommt.
 

 Ausprägungen der Combobox

Werden in der Bruttoerfassung auch KORE-Daten wie Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und/oder Geschäftsbereiche erfasst, kann über die Combobox festgelegt werden, ob die Monatswerte ohne oder mit KORE-Daten angezeigt werden sollen.

 Monatswerte ohne KORE 

Wählt man die Ausprägung "ohne KORE", werden die Werte, die beispielsweise getrennt nach Kostenstellen erfasst worden sind, in einer Gesamtsumme auf der jeweiligen Lohnart dargestellt.

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 Monatswerte mit KORE

Die Ausprägung "mit KORE" zeigt hingegen jeden Erfassungssatz, aufgeschlüsselt pro Kostenstelle, an.

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Hinweis 
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Die Spalte "Notiz" kann nur in der Ansicht "ohne KORE" angezeigt werden.

 Funktionen im Kontextmenü

Wenn Sie innerhalb der Monatswerte mit der rechten Maustaste auf eine Lohnart klicken, öffnet sich das Kontextmenü, in dem folgende Funktionen zur Verfügung stehen:
  • Fix
  • Variabel
  • Fix ohne Wert
  • vor Neuerechnung schützen
  • vor Änderungen schützen
  • Schutz aufheben
  • Name ändern
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 Variable Lohnarten fixieren

Grundsätzlich werden in der Bruttoerfassung fixe und variable Lohnarten unterschieden. Dabei werden fixe Lohnarten mit F und variable mit V gekennzeichnet.

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Durch die Lohnartenaktivierung werden jeden Monat automatisch alle fixen Lohnarten aus dem Vormonat übernommen. Ob eine Lohnart fix oder variabel ist, wird allgemein im Lohnartenstamm (Reiter Name, Bruttoerfassung → Feld "Fix/Variabel") festgelegt.

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Nähere Informationen zu den einzelnen Ausprägungen entnehmen Sie bitte der Beschreibung zum Lohnartenstamm.

Nun kann es aber vorkommen, dass eine variabel gesteuerte Lohnart bei einem bestimmten Dienstnehmer als fix gesteuert gelten soll.
 
Beispiel 
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Überstunden sind grundsätzlich variabel (unterschiedliche Menge je Monat), mit einem bestimmten Dienstnehmer sind jedoch fix 10 Überstunden plus 50 % Zuschlag pro Monat vereinbart.
 
Lösung:
Die Lohnart bleibt im Lohnartenstamm variabel. Bei dem speziellen Dienstnehmer wird sie jedoch in der Bruttoerfassung über das Kontextmenü (Lohnart markieren → rechte Maustaste → Fix) auf "fix gesteuert" gestellt.
 
Vor der Fixierung:
 
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Nach der Fixierung:
 
1134919311000000770_2.png
 
Die Lohnart wird mit einem kleinen f gekennzeichnet und ab dem Folgemonat im Zuge der Lohnartenaktivierung produziert. Die Fixierung gilt jedoch nur für den jeweiligen Dienstnehmer und muss für jede Lohnart einzeln vorgenommen werden.

Hinweis 
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Soll die Lohnart bei dem Dienstnehmer nicht mehr automatisch aktiviert werden, kann die Fixierung über die Funktion "variabel" wieder aufgehoben werden. Die Lohnart wird mit einem kleinen "v" gekennzeichnet.

 Aktivierung von Lohnarten ohne Wertvorschlag

Als Eingabehilfe und um das Risiko zu minimieren, eine Lohnart zu vergessen, kann eine variable Lohnart auf "Fix ohne Wert" gesteuert werden. Dies bewirkt, dass die Lohnart bei der nächsten Lohnartenaktivierung automatisch vorgeschlagen wird – allerdings ohne Wert!

Beispiel 
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Die Provision ist grundsätzlich eine variable Lohnart (unterschiedliche Menge je Monat). Damit sie bei der Erfassung der Bezüge nicht übersehen wird, kann sie über das Kontextmenü auf fix ohne Wert gesteuert werden.
 
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Die Lohnart wird mit einem kleinen x gekennzeichnet und im nächsten Monat automatisch aktiviert. Die Einstellung gilt jedoch nur bei dem jeweiligen Dienstnehmer.

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Soll die Lohnart generell auf diese Weise funktionieren, muss die Kennzeichnung im Lohnartenstamm am Reiter "Name, Bruttoerfassung" im Feld "Fix/Variabel" vorgenommen werden.
 
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Wurde das Feld "Fix/Variabel" auf Ausprägung "2 - Fixe Lohnart (ohne Wert)" gestellt, wird die Lohnart in der Bruttoerfassung mit einem großen X gekennzeichnet und gilt somit für alle Dienstnehmer, bei denen die Lohnart abgerechnet wird.
 
Bei der Lohnartenaktivierung im nächsten Monat wird die Lohnart automatisch ohne Wert in die Bruttoerfassung gestellt.
 
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 Seitenanfang StartOfPage.png

 Lohnarten vor Änderungen schützen

Wird eine vom Programm errechnete Lohnart (z. B. Urlaubszuschuss, Überstunden ...) mit einem anderen Wert überschrieben, dann gilt grundsätzlich der manuell abgeänderte Wert. Er gilt jedoch nur, solange in der Bruttoerfassung keine Änderungen mehr vorgenommen werden, d. h., keine Lohnarten neu erfasst, geändert oder durchbestätigt werden und keine Stammänderung durchgeführt wird. Ist das der Fall, stellt das Programm die Lohnart auf den ursprünglich errechneten Wert zurück.

Um dies zu vermeiden, haben Sie die Möglichkeit, den von Ihnen manuell erfassten Wert zu fixieren bzw. zu schützen und eine automatische Rückstellung der Lohnart auf den errechneten Wert zu verhindern. Dafür stehen im Kontextmenü auf der zu schützenden Lohnart stehend zwei unterschiedliche Funktionen zur Verfügung:
  • Vor Neuberechnung schützen
  • Vor Änderungen schützen
Zum Aufheben eines Schutzes steht die Funktion "Schutz aufheben" ebenfalls im Kontextmenü auf der geschützten Lohnart stehend zur Verfügung.

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Vor Neuberechnung schützen
Wollen Sie eine manuell geänderte Lohnart vor automatischen Änderungen, die aufgrund einer Neuberechnung ausgelöst werden, schützen, können Sie den Wert über die Funktion "Vor Neuberechnung schützen" oder durch die Tastenkombination Umschalt + Enter im Feld "Auswahl" direkt bei der Eingabe der Lohnart fixieren. Die Lohnart wird in der Spalte "Kennzeichen" mit einem Schloss markiert.

Wird jetzt eine Neuberechnung ausgelöst (z. B. aufgrund einer Stammdatenänderung (Monatsteiler und Überstundenteiler ändern sich) oder einer Änderung des Grundbezugs (Gehaltserhöhung)), bleibt der überschriebene Wert (in diesem Beispiel der Überstundensatz) bestehen.

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Hinweis 
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Diese Funktion schützt nicht vor manuellen Änderungen (F6 - Bearbeiten) oder Änderungen durch Import. Diese können weiterhin jederzeit vorgenommen werden.

Vor Änderungen schützen
Wenn Sie die Funktion "Vor Änderungen schützen" - die Kennzeichnung erfolgt durch einen Schlüssel mit rotem X - wählen, ist die Lohnart nicht nur vor Neuberechnung geschützt sondern auch vor jedem anderen Änderungsversuch. Das heißt, die Lohnart kann weder mit F6 bearbeitet noch über Importpufferwerte, Terminlohnarten oder einen CSV-Import geändert werden. Der Schutz ist allumfassend und kann nur über die Funktion "Schutz aufheben" zurückgestellt werden.
 
Die Funktion "Vor Änderung schützen" kann über das Menü mit der rechten Maustaste oder direkt nach der Erfassung der Menge bzw. des Betrages im Feld Auswahl durch die Tastenkombination Strg + Enter aufgerufen werden.

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Hinweis 
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Wird eine Lohnart "Vor Änderung geschützt", so erhalten Sie folgenden Hinweis, wenn die Funktion "LA aktivieren Firma" oder "LA aktivieren Dienstverhältnis" gestartet wird:

"Dienstnehmer <DV-Firmennummer>/<MA-Nummer> (<DV-Nr.>), Monat <Nummer> (<Nummer>): Lohnart <Nummer> ist geschützt und kann daher nicht terminmäßig erzeugt/gelöscht werden!"

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Schutz aufheben
Damit wird der Schutz bewusst wieder aufgehoben und die Lohnart kann wieder bearbeitet oder gelöscht werden.

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 Änderung der Lohnartenbezeichnung

In der Bruttoerfassung können Sie je Dienstnehmer und Monat die Bezeichnung einer Lohnart für den Ausdruck am Lohnset verändern. Markieren Sie dazu die gewünschte Lohnart und wählen Sie im Kontextmenü die Funktion "Name ändern". Folgendes Fenster öffnet sich:

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Geben Sie die gewünschte Bezeichnung ein und bestätigen Sie diese mit "OK". Die Änderung gilt nur für den jeweiligen Dienstnehmer und den Monat, in dem die Bezeichnungsänderung durchgeführt worden ist.

 Informationsbereich

Der Informationsbereich gliedert sich in folgende Bereiche:
  • Info-Bereich: Dieser ist fix definiert und beinhaltet die Tage (Kalendertage, LSt-Tage, SV-Tage und BV-Tage) sowie den Grundbezug, welche für die laufende Abrechnung relevant sind. Dieser Bereich kann nicht erweitert bzw. angepasst werden.

  • Hinweiszeile: Hier sind je nach konkretem Fall die entsprechenden Icons eingeblendet, welche – wenn vorhanden – per Mausklick das entsprechende Fenster öffnen.

  • Dienstnehmerstammdaten: Dieser Bereich kann über die Feldauswahl ganz individuell und nach Bedarf gestaltet werden.
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Hinweiszeile

Die Hinweiszeile befindet sich unter den Jahreswerten. Sie kann bis zu sieben Symbole enthalten, die jedoch nur im konkreten Fall eingeblendet werden und auf bestimmte Gegebenheiten aufmerksam machen.

Beispiel 
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Wird das Rufzeichen-Symbol eingeblendet, stimmt etwas mit dem Abrechnungsstatus nicht. Auslöser dafür kann sein, dass bei dem Dienstnehmer der Vormonat noch nicht endverspeichert ist oder das Dienstverhältnis bereits beendet worden ist. Kontrollieren Sie den Abrechnungsstatus bzw. ob Sie sich im richtigen Monat befinden!

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Dieses Icon wird angezeigt, wenn für den Dienstnehmer ein Lohnsettext vorhanden ist. Klicken Sie auf das Symbol, verzweigt das Programm automatisch in die Hinweisverwaltung, wo der Lohnsettext eingetragen worden ist.

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Ist für die Firma ein Sonderzahlungslauf gesetzt worden, wird bei allen Dienstnehmern ein Geldsack angezeigt.

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Das Paragrafen-Symbol scheint auf, wenn für den Dienstnehmer eine aktuelle Pfändung existiert. Wenn Sie auf das Symbol klicken, verzweigt das Programm automatisch in die Pfändungsverwaltung, wo die berechneten Werte angesehen werden können.

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Befinden sich im Importpuffer Sätze, die noch nicht entleert worden sind, erscheint dieses Symbol. Klicken Sie auf das Symbol, gelangen Sie in den Importpuffer des Dienstnehmers.

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Dieses Symbol wird eingeblendet, wenn für den Dienstnehmer aktuelle Hinweise existieren. Klickt man auf das Symbol, öffnet sich die Hinweisverwaltung des Dienstnehmers. Teilweise wird für die Ermittlung der aktuellen Hinweise die Dienstzeit ermittelt oder Vordienstzeiten sind relevant. Falls zeitgleich Änderungen am Reiter "Vordienstzeiten" vorgenommen werden, die hier in den aktuellen Hinweisen der Bruttoerfassung Berücksichtigung finden sollen, dann ist die Bruttoerfassung zu schließen und wieder zu öffnen. Nur bei Auswahl einer Firma werden die Vordienstzeiten für die Hinweise geladen.

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Sind beim Dienstnehmer Notizen hinterlegt, wird dieses Symbol angezeigt. Durch einen Mausklick auf das Symbol öffnet sich der Notizzettel des Dienstnehmers.

 Info-Bereich

Die Felder im linken Maskenbereich sind fix vorgegeben und können nicht verändert werden. Neben dem Grundbezug werden hier die Kalender-, Lohnsteuer-, SV- und BV-Tage des laufenden Monats angezeigt.

Beispiel
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 Dienstnehmerstammdaten

Der rechte Maskenbereich enthält weitere Informationen zum Dienstverhältnis. Darüber hinaus können Sie in der Feldauswahl (rechte Maustaste → Feldauswahl.png Feldauswahl) festlegen, welche Dienstnehmerstammfelder eingeblendet werden sollen. 

Beispiel
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 Funktionen der Bruttoerfassung

Neben der normalen Lohnarteneingabe stehen Ihnen in der Bruttoerfassung zahlreiche Funktionen zur Verfügung, die Ihnen die Erfassung erleichtern und einen korrekten Abrechnungsvorgang sicherstellen.

 Überblick aller Funktionen

Bevor auf die einzelnen Funktionen näher eingegangen wird, soll Ihnen die folgende Tabelle eine kurzen Überblick liefern. Bestimmte Funktionen wurden dabei bereits im Kapitel Funktionen im Einstiegsbereich ausführlich behandelt.

Funktionen
Mit dieser Funktion werden alle fixen Bezüge des Vormonats automatisch in die aktuelle Erfassung übernommen. Die Lohnartenaktivierung kann entweder für
  • die jeweilige Firma,
  • einen bestimmten Dienstverhältnisses,
  • alle Firmen
durchgeführt werden. Bereits erfasste Abrechnungskreise werden bei der Funktion "LA aktivieren Firma" berücksichtigt.
Aufruf der Hinweise für den aktuellen Monat
Im Importpuffer werden Werte zwischengespeichert, die z. B. in der Nichtleistungszeitenverwaltung (Urlaub, Krankenstand ...) oder in der Vorerfassung eingegeben wurden und in weiterer Folge auf bestimmte Lohnarten übergeben werden können. Durch die Entleerung des Importpuffers werden die Lohnarten in die Bruttoerfassung geholt.

Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:

A_Export.bmp Importpuffer für Dienstnehmers entleeren
A_Export.bmp Importpuffer für alle Firmen entleeren
Änderungen im Dienstnehmerstamm, die sich noch auf die laufende Abrechnung auswirken sollen, sind während der Bruttoerfassung grundsätzlich über die Funktion "Monatsstammdaten" durchzuführen.

Achtung!
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Eine Änderung im Dienstnehmerstamm würde, wenn der Dienstnehmer nicht noch einmal abgerechnet wird, im laufenden Monat nicht mehr berücksichtigt werden, sondern erst ab dem nächsten Monat gelten.
Neben der Änderung im laufenden Monat können über diese Funktion auch Stammdatenaufrollungen vorgenommen werden.

Werden die Dienstnehmerstammdaten in einen Aufrollmonat aufgerufen, wird im Bereich der Menüfunktionen auf der rechten Seite der Abrechnungsmonat angezeigt, in dem die Einstellungen der Stammdaten relevant sind bzw. in dem ein Bearbeiten der Stammdaten Auswirkungen hat. In Klammern gesetzt ist der Monat, der aufgerollt wird.

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Im Dienstnehmerstamm kann eine Stammdatenaufrollung für einen bestimmten Monat sowie für alle oder mehrere Monate gleichzeitig durchgeführt werden.
Mit dieser Funktion können Bezugsaufrollungen durchgeführt werden.
Mit dieser Funktion kann eine Lohnart in einem Schritt für mehrere Monate aufgerollt werden.
A_NEW.bmp Lohnsettext
An dieser Stelle kann ein Hinweistext zur Ausweisung am Lohnset erfasst werden. Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:

A_NEW.bmpSchnellerfassung: Es wird automatisch ein Eintrag in der Hinweisverwaltung des Dienstnehmers erzeugt.
A_NEW.bmpErfassung: Verzweigt zur Erfassung direkt in die Hinweisverwaltung im Dienstnehmerstamm.
Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:

A_NEW.bmp Globale Lohnarteneingabe: Eine Lohnart soll für mehrere oder alle Dienstnehmer erfasst werden.
A_NEW.bmp Globale Lohnartenlöschung: Umkehrfunktion zur globalen Lohnarteneingabe.
Über die Schnellerfassung können zuvor definierte Lohnarten für mehrere Dienstnehmer, je Abrechnungskreis oder für die ganze Firma effizient erfasst werden.

Folgende Funktionen stehen zur Auswahl:

A_AnbuStart.bmp Schnellerfassung fortsetzen
A_NEW.bmp Netto
Folgende Funktionen stehen zur Auswahl: 

A_Calculator.bmp Netto-Vorschau: Diese Funktion zeigt eine detaillierte Berechnung des Nettoauszahlungsbetrags mit sämtlichen Abgaben.
A_NEW.bmp Netto auf Brutto: Möglichkeit zur Berechnung des Bruttobetrags bei Eingabe des gewünschten Nettobetrags.
Über diese Funktion steigen Sie in die Nichtleistungszeitenverwaltung ein.
Aufruf der Pfändungsverwaltung
A_NEW.bmp Schwerarbeit
Achtung: Ab der Version 27.45 ist die Erfassung der Schwerarbeit ausschließlich über das Programm Dienstnehmer am Reiter "Schwerarbeit" vorzunehmen.
Bis vor der Version 27.45 wurde mit dieser Funktion die Schwerarbeiterfassung geöffnet.
Aufruf der Schlechtwettererfassung
Diese Funktion öffnet das Fenster für die Erfassung der Kostenverteilung.
A_NEW.bmp Notiz
Es können Notizen zum Dienstnehmer erfasst werden, die auch im Dienstnehmerstamm am Reiter "Notizen" sichtbar sind. Sind Notizen vorhanden, wird in der Hinweiszeile unter den Jahreswerten durch ein entsprechendes Symbol darauf hingewiesen.

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In diesem Fenster kann die Berechnung des Schnittwerts des jeweiligen Dienstnehmers nachvollzogen werden.
Detaillierte Informationen zum Einsatz, zur Anlage und Verwaltung von Schnitten erhalten Sie im Hilfethema Schnittberechnung.
A_DeleteAll.bmp Erfassungen löschen
Diese Funktion löscht alle Erfassungen des Dienstnehmers im aktuellen Monat.
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

T_HelpDelete.bmp Austritt: Tritt ein Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, muss der Austritt mit dieser Funktion erfasst werden.
T_Pause.bmp Aktiv →  Ruhend: Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig), Bildungskarenz, Hospizkarenz, Präsenzdienst, Truppenübung und sonstige Ruhezeiten werden mit dieser Funktion erfasst. Bei der Ausprägung "Erwachsenenbildung" im Feld SV-Berechnung ist diese Funktion nicht verfügbar.
A_NEW.bmp Ruhend → Ruhend: Bei Wechsel von Mutterschutz auf Karenz (gesetzlich) oder von Karenz (gesetzlich) auf Karenz (freiwillig). Bei der Ausprägung "Erwachsenenbildung" im Feld SV-Berechnung ist diese Funktion nicht verfügbar.
A_Bonusauswertung.bmp  Änderung Tarifgruppe: Bei Wechsel von Arbeiter auf Angestellten, vollversichert auf geringfügig beschäftigt ...
A_Redo.bmp Wiedereintritt: Ist ein Dienstnehmer ausgetreten, kann mit dieser Funktion ein neues Dienstverhältnis für den Wiedereintritt angelegt werden.
A_NEW.bmp Dienstverhältnis löschen: Löscht ein bestehendes Dienstverhältnis, sofern möglich.
A_NEW.bmp Dienstverhältnis Beginn-Datum ändern: Diese Funktion ist nur aktiv, wenn sich der DV-Beginn im gleichen Lohnjahr befindet.
A_NEW.bmp Dienstverhältnis Ende-Datum ändern: Diese Funktion ist nur aktiv, wenn ein Ende-Datum existiert. 
A_Wochenmodelle.bmp Wochenmodell ändern: Wochenmodell ändern mit Monatserstem 
A_Zeitausgl_Urlbtab.bmp UEL-/KÜE
Wurde ein Austritt erfasst, kann mit dieser Funktion die UEL- und Kündigungsschablone aufgerufen werden.
Diese Funktion öffnet eine Nach-/Vergleichszahlungsschablone, die eine übersichtliche Erfassung der nachzuzahlenden Bezüge je Monat, unterteilt in SV-lfd und Sonderzahlung, bis zur HBGL bzw. über der HBGL, ermöglicht.
A_NEW.bmp Sachbezüge
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:


Auf Basis der bereitgestellten Daten erfolgt die Berechnung des jeweiligen Sachbezuges, welcher dann auch direkt in die Bruttoerfassung übernommen werden kann.Berechnu
A_NEW.bmp Divers
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

A_NEW.bmp Sonderzahlungslauf setzen: Sonderzahlungen werden getrennt von der Monatsabrechnung abgerechnet und ausbezahlt.
A_NEW.bmp Sonderzahlungslauf rücksetzen: Stellt das Kennzeichen "Sonderzahlungslauf" für die gesamt Firma bzw. den gewählten Abrechnungskreis zurück.
A_NEW.bmp Sonderzahlungslauf umkehren: Kehrt das Kennzeichen "Sonderzahlungslauf" für die gesamte Firma bzw. den gewählten Abrechnungskreis um.
A_NEW.bmp Erfassungen neu Bewerten: Der Status wird wieder auf 0 gesetzt und Erfassungen werden neu bewertet.
A_NEW.bmp Tage neu berechnen: Wurden in den Monatsstammdaten am Reiter "Tage" Änderungen durchgeführt, wird durch den Start dieser Funktion die Ausgangssituation wiederhergestellt.
A_NEW.bmp Fixwerte: Liefert einen Überblick über die hinterlegten Fixwerte, die den Dienstnehmer betreffen.
A_NEW.bmp Gemeindeverteilung: Aufteilung der KommSt auf mehrere Gemeinden.
A_NEW.bmp Scheinaufrollung: Alle bereits abgerechneten Monate werden neu durchgerechnet. Die Scheinaufrollung kann für den Dienstnehmer, alle Dienstnehmer der Firma (ohne Austritte), alle Dienstnehmer der Firma (nur Austritte) oder für alle Firmen (ohne Austritte) gestartet werden.
A_NEW.bmp Abrechnungsstatus rücksetzen (L →  0): Die Abrechnung kann für die aktuelle oder für alle Firmen zurückgesetzt werden (Status wird von L auf 0 gesetzt).
T_XMLText.bmp KV Text: Diese Funktion öffnet ein Fenster, in dem bei Verwendung des KV-Services (HG-KV) der Kollektivvertragstext eingesehen werden kann. Die Funktion ist nur dann vorhanden, wenn die Lizenz 435 "HG-KV Datenbank Schnittstelle" verwendet wird.
T_XMLText.bmp KV Zulagen Text: Diese Funktion öffnet ein Fenster, in dem bei Verwendung des KV-Services (HG-KV) der Zulagen-Text des Kollektivvertrages eingesehen werden kann. Die Funktion ist nur dann vorhanden, wenn die Lizenz 435 "HG-KV Datenbank Schnittstelle" verwendet wird.

A_Empty.bmp Eigene EinstellungenAn dieser Stelle gelangen Sie in die eigenen Parametereinstellungen.
A_Empty.bmp Firmenbezogene Einstellungen
An dieser Stelle gelangen Sie in die firmenbezogenen Parametereinstellungen.
A_Empty.bmp Allgemeine Einstellungen
An dieser Stelle gelangen Sie in die allgemeinen Parametereinstellungen.
A_Empty.bmp Erfassungsprotokoll Dienstnehmer
Diese Funktion öffnet ein Erfassungsprotokoll des jeweiligen Dienstnehmer, das zeigt, welche Lohnarten von wem, wann und wie erfasst wurden.
A_Empty.bmp Erfassungsprotokoll Firma
Zeigt das Erfassungsprotokoll der gesamten Firma.
A_Personalstamm.bmp Dienstnehmer
Diese Funktion verzweigt in den Dienstnehmerstamm des jeweiligen Dienstnehmers.
A_Empty.bmp Logdatei BerechnungsgeneratorDokumentiert Fehler und Probleme, die beim Ausführen einer Berechnung auftreten.
A_Empty.bmp Logdatei Bruttoerfassung 
Dokumentiert Fehler und Probleme, die beim Ausführen der Bruttoerfassung auftreten.
Wird diese Funktion bzw. dieses Fenster vor der Erfassung einer Lohnart mit hinterlegter Berechnung gestartet bzw. geöffnet, kann die "Ergebnisfindung" in dem Fenster Schritt für Schritt nachvollzogen werden. Zusätzlich kann ein Überblick der Einstellungen der erfassten Lohnarten angesehen werden.

Angezeigt werden der KV, die Berechnungsnummer, der Dienstnehmer sowie der Monat, in dem die Berechnung gestartet worden ist.

In diesem Beispiel im Reiter "Berechnungsgenerator" sehen Sie die Berechnungsschritte für die UEL laufend und UEL Sonderzahlung:

1118504614000001320_10.png

Dieses Beispiel zeigt die Einstellungen der Lohnart 1000 im Reiter "Lohnartenbewertung":

1118504614000001320_11.png

Falls diese Meldung nach Aufruf der Funktion erscheint, ist ein Schließen und erneutes Öffnen des Programms "Bruttoerfassung" notwendig oder sie verwenden die Funktion "Lohnarten/Berechnungen resynchronisieren" im Menü "Extras" in der Bruttoerfassung:

"Das Debugfenster kann nicht geöffnet werden, weil bereits Makros gecached sind!"

1118504614000001320_12.png
A_Compare.bmp Lohnarten/Berechnungen resynchronisieren
Diese Funktion wird benötigt, um in der Bruttoerfassung die aktuellen Lohnarteneinstellungen zur Verfügung zu haben.

Folgende Situation:
  • User A und B arbeiten im gleichen Datenbestand.
  • User A arbeitet in der Bruttoerfassung.
  • User B ändert eine Lohnart im Lohnartenstamm.
  • User A bekommt von der Änderung nichts mit, solange nicht NTCS oder die Funktion gestartet wird.
A_Empty.bmp Lohnkonto ansehen
Mit dieser Funktion können Sie das Lohnkonto des jeweiligen Dienstnehmers aufrufen.
A_Empty.bmp Lohnset drucken
Diese Funktion ermöglicht den Ausdruck des Lohnsets des jeweiligen Dienstnehmers. Die Lohnsets können aber auch für alle Dienstnehmer gedruckt werden. Das Programm "Abrechnung durchführen" wird dabei automatisch gestartet (der Abrechnungsstatus wird auf "L" gesetzt).
A_Empty.bmp Tage initialisieren Firma
Mit dieser Funktion kann eine Neuberechnung der Kalender-, LSt-, SV- und BV-Tage für alle Dienstnehmer ausgelöst werden.
Mit dieser Funktion kann man auch aktivieren, falls man im Vormonat keine Abrechnung hatte.

Beispielsweise beginnt ein Neukunde im Oktober mit der Parallelabrechnung. Die Lohnverrechnung wird erst im Jänner des darauffolgenden Jahres mit der NTCS durchgeführt. Mit dieser Funktion kann der Anwender im Oktober aktivieren. Die Monate Oktober bis Dezember können parallel oder für Übungszwecke abgerechnet werden und danach folgt die Jahresumstellung. Die Funktion prüft zuerst, ob es Dienstnehmer mit einem Abrechnungsstatus in einem Monat oder einem anderen Jahr gibt und bricht in diesen Fällen ab. Dadurch wird sichergestellt, dass die Funktion bei irrtümlicher Anwendung keine Schäden anrichtet.
A_Empty.bmp LSt-Tarifsenkung 2022 rückwirkend anwenden 
Diese Funktion steht nur im Jahr 2022 zur Verfügung:
Das Feld "alte unterjährige Gesetzesregelung anwenden" wird in allen Vormonaten des Jahres und im Basiseinstellungsmonat für alle Dienstnehmer der erfassten DV-Firma auf "Nein" geändert. Zusätzlich wird der Abrechnungsstatus angepasst. "A" in Aufrollungsmonaten und "0" im aktuellen Monat. Austritte in Vormonaten werden von der Funktion nicht berücksichtigt.

Es wird ein Hinweis ausgegeben, bei welchen Dienstnehmern in welchen Monaten die Änderung nicht durchgeführt werden konnte, sodass manuelle Korrekturen zielgerichtet durchgeführt werden können.

Diese Funktion ist nur dann anzuwenden, falls die alte unterjährige Gesetzesregelung aufgrund der Lohnsteuer-Tarifsenkung vom Jahr 2022 weiterhin genutzt wurde.
Diese Funktion steht nur dann zur Verfügung, wenn
  • der Dienstnehmer im aktuellen Jahr eingetreten ist,
  • es sich um das Dienstverhältnis mit dem Kennzeichen "ist Eintritt" handelt (arbeitsrechtlicher Eintritt) und
  • in keinem Vormonat ein Abrechnungsstatus vorhanden ist (das heißt, in allen Monaten lautet der Abrechnungsstatus .).
Ist dies alles erfüllt und die Funktion wird ausgeführt, dann werden die Tage des aktuellen Monats um die Tage aller vergangenen Monate bis zum Eintritt initialisiert. Im aktuellen Monat wird der Abrechnungsstatus 0 und in allen Vormonaten zurück bis zum Eintrittsmonat wird der Abrechnungsstatus A erzeugt.
A_Empty.bmp Vorjahresschnittbasis § 68 (2) für 2026 anpassen
Diese Funktion steht nur im Jahr 2026 zur Verfügung.

Ab dem Jahr 2026 gelten im Vergleich zu davor andere gesetzliche Grenzen für den § 68 (2) EStG. Diese Funktion simuliert die im Vorjahr abgerechneten Lohnarten und prüft, wie viele nach den neuen Gesetzeswerten frei nach § 68 (2) abgerechnet werden hätten können. Die Differenz wird in der Schnittverwaltung in einer eigenen Zeile eingetragen.

Weitere Details zu dieser Funktion sind den Neuerungen 2026 Kapitel Anpassung von Schnittwerten aus dem Vorjahr zu entnehmen.
A_Empty.bmp Vorjahresschnittbasis §68 (1), (2) für 2024 anpassen
Diese Funktion steht nur im Jahr 2024 zur Verfügung.

Ab dem Jahr 2024 gelten im Vergleich zu davor andere gesetzliche Grenzen für den § 68 (1) bzw. (2) EStG. Diese Funktion simuliert die im Vorjahr abgerechneten Lohnarten und prüft, wie viele nach den neuen Gesetzeswerten frei nach § 68 (1) und (2) abgerechnet werden hätten können. Die Differenz wird in der Schnittverwaltung in einer eigenen Zeile eingetragen.

Weitere Details zu dieser Funktion sind den Neuerungen 2024 Kapitel 9.3 Anpassung von Schnittwerten aus dem Vorjahr zu entnehmen.
A_Empty.bmp Vorjahresschnittbasis §68 (1), (2) für 2024 anpassen (inkl. pfl. ÜStd-/MStd-Zuschlag) 
Diese Funktion steht nur im Jahr 2024 zur Verfügung.

Der Unterschied zur Funktion "Vorjahresschnittbasis §68 (1), (2) für 2024 anpassen" liegt darin, dass diese Funktion in der Simulation auch die als Lohnsteuer laufend abgerechneten Zuschläge wie § 68 (2) bewertet, sodass die nun höhere maximale Menge an Überstunden nach § 68 (2) ausgeschöpft werden kann. Die Funktion berücksichtigt nur jene Zuschläge, deren Lohnartenbezeichnung der exakten Bezeichnung des aktuellen BMD Standard entsprechen.

Weitere Details zu dieser Funktion sind den Neuerungen 2024 Kapitel 9.3 Anpassung von Schnittwerten aus dem Vorjahr zu entnehmen.
A_Empty.bmp Familienbonus Plus rückwirkend neu berechnen (ohne Austritte) 
Diese Funktion steht nur in einigen Lohnjahren zur Verfügung.

Jahr 2024
Da der ab 2024 geltende Familienbonus Plus für Kinder ab 18 Jahre erst nach dem Vorupdate 26.45 eingelangt ist, wird in der Bruttoerfassung für 2024 diese Funktion zur Verfügung gestellt, womit der FABO+ nochmals für alle Vormonate bzw. für den aktuellen Monat ermittelt werden kann. Die Funktion ist je Firma aufrufbar. Ist keine Firma in der Bruttoerfassung ausgewählt, kommt folgender Hinweis: "Wählen Sie zuerst eine Firma aus!". Zusätzlich kann je Abrechnungskreis eingeschränkt werden. Berücksichtigt werden jeweils nur Dienstnehmer mit dem Abrechnungsstatus 0 der selektierten Firma und des etwaig hinterlegten Abrechnungskreises. Idealerweise wird diese Funktion direkt nach der Lohnartenaktivierung gestartet und pro Firma ausgeführt. Insofern kann ein Steuerberater pro Firma festlegen, wann die Aufrollung bzw. Neubewertung des FABO+ Betrages erfolgen soll.

Jahr 2022
Berücksichtigt werden jeweils nur Dienstnehmer mit dem Abrechnungsstatus 0 der selektierten Firma und des etwaig hinterlegten Abrechnungskreises. Idealerweise wird diese Funktion direkt nach der Lohnartenaktivierung gestartet und pro Firma ausgeführt. Insofern kann ein Steuerberater pro Firma festlegen, wann die Aufrollung bzw. Neubewertung des FABO+ bzw. AVAE-Betrages erfolgen soll.
A_Empty.bmp Familienbonus Plus 
rückwirkend neu berechnen (nur Austritte) 
Diese Funktion steht nur in einigen Lohnjahren zur Verfügung.

Jahr 2024
Da der ab 2024 geltende Familienbonus Plus für Kinder ab 18 Jahre erst nach dem Vorupdate 26.45 eingelangt ist, wird in der Bruttoerfassung für 2024 diese Funktion zur Verfügung gestellt, womit der FABO+ nochmals für alle Vormonate bzw. für den aktuellen Monat ermittelt werden kann. Die Funktion ist je Firma aufrufbar. Ist keine Firma in der Bruttoerfassung ausgewählt, kommt folgender Hinweis: "Wählen Sie zuerst eine Firma aus!". Zusätzlich kann je Abrechnungskreis eingeschränkt werden. Mit dieser Funktion wird für bereits in einem Vormonat ausgetretene Dienstnehmer die Aufrollung des FABO+ im Jahr 2024 initiiert. Die Funktion berücksichtigt alle Beschäftigungen, die bereits in einem Vormonat ausgeschieden sind. Dienstnehmer, die im aktuellen Monat ausgetreten sind oder bereits ein zukünftiges Austrittsdatum hinterlegt haben, werden mit der Funktion "Familienbonus Plus/AVAE-Betrag rückwirkend neu berechnen (ohne Austritte)" abgedeckt.

Jahr 2022
Mit dieser Funktion wird für bereits in einem Vormonat ausgetretene Dienstnehmer die Aufrollung des FABO+/AVAE im Jahr 2022 initiiert. Die Funktion berücksichtigt alle Beschäftigungen, welche bereits in einem Vormonat ausgeschieden sind. Dienstnehmer, die im aktuellen Monat ausgetreten sind oder bereits ein zukünftiges Austrittsdatum hinterlegt haben, werden mit der Funktion "Familienbonus Plus/AVAE-Betrag rückwirkend neu berechnen (ohne Austritte)" abgedeckt.
Extras
 
Beispiel 
Beispiel.png
Nacherfassung eines zu spät gemeldeten Eintritts im laufenden Jahr
Sie stehen mit der laufenden Abrechnung im Juli und erfahren, dass ein Dienstnehmer bereits mit 01. Mai begonnen hat.
In der Bruttoerfassung im Monat Juli stehend wird der Dienstnehmer aufgerufen und Sie erhalten folgende Meldung:

"Achtung: Dienstnehmer <Firmennr/DN-Nr (DV-Nr)>: Hinweis, ein Vormonat ist noch nicht korrekt erfasst/abgerechnet. Das ist ungültig. Kontrollieren Sie die Lohn-Basiseinstellungen!"

1584189285000004540_5.png

Diese Meldung mit "Ok" bestätigen und unter "Extras" die Funktion "Nacherfassung eines zu spät gemeldeten Eintritts" ausführen.

1584189285000004540_9.png

Warnung:
"Wollen Sie die Funktion "Nacherfassung eines zu spät gemeldeten Eintritts" wirklich für Dienstnehmer <DV-Firma>/<MA-Nummer> (<DV>) - Dienstnehmername ausführen?"
Diese Meldung mit "Ja" bestätigen.

1584189285000004540_6.png

Dadurch erhält der Dienstnehmer im laufenden Monat den Status "0" und in den Vormonaten bis zum Beginndatum den Status "A". Jetzt kann mit der Funktion "Aufrollung" die Abrechnung der einzelnen Monate erfasst werden.

1584189285000004540_10.png

Achtung! 
Achtung.png
Der Dienstnehmer muss vor dem Ausführen der Funktion den Status "." in allen Monaten haben.
Beispiel 
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Nacherfassung eines zu spät gemeldenten Eintritts für das Vorjahr
Sie stehen mit der laufenden Abrechnung im Februar 2026 und erfahren, dass ein Dienstnehmer bereits am 1. Oktober 2025 begonnen hat.
Wechseln Sie in den Lohn-Basiseinstellungen in das Jahr 2025, Monat 12. Der Dienstnehmer wird im Dienstnehmerstamm mit seinen Daten und Beginn per 1. Oktober 2025 im Lohnjahr 2025 angelegt und die Anmeldung wird erstellt.

In der Bruttoerfassung im Monat 12 stehend wird der Dienstnehmer aufgerufen und Sie erhalten die Meldung:
"Dienstnehmer <DV-Firma>/<MA-Nummmer>(<DV>): Hinweis, ein Vormonat ist noch nicht korrekt erfasst/abgerechnet. Kontrollieren Sie die Lohn-Basiseinstellungen!

1584190852000004540.png

Diese Meldung mit "Ok" bestätigen. Unter "Extras" die Funktion "Nacherfassung eines zu spät gemeldeten Eintritt" aufrufen.

1584189285000004540_0.png

Warnung:
"Wollen Sie die Funktion "Nacherfassung eines zu spät gemeldeten Eintritts" wirklich für Dienstnehmer <DV-Firma>/<MA-Nummer> (<DV>) ausführen?"
Diese Meldung mit "Ja" bestätigen.

1584190852000004540_0.png

Dadurch erhält der Dienstnehmer im Monat 12 den Status "0" und in den Vormonaten bis zum Beginndatum den Status "A". Jetzt kann mit der Funktion "Aufrollung" die Abrechnung der einzelnen Monate erfasst werden.

1584190852000004540_1.png

Hinweis 
Hinweis.png
Die Funktion "Tage neu berechnen" kann je Dienstnehmer verwendet werden, wenn 
  •  in den Monatsstammdaten am Reiter "Tage" manuell Änderungen durchgeführt wurden. 
     Mit der Funktion werden wieder jene Tagen, laut aktuellem Dienstverhältnis, in der Bruttoerfassung ausgegeben.
  •  der Teilzeitprozentsatz neu zu berechnen ist.
     Dies kann relevant sein, wenn das Wochenmodell über den Dienstnehmerstamm rückwirkend geändert wurde.
  •  die Monatsstammdaten mit den Stammdaten aus dem Dienstnehmerstamm abzugleichen sind.
Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da alle nicht geschützten Lohnarten ("vor Neuberechnung schützen" oder "vor Änderung schützen") neu durchgerechnet werden.
 

 Stammänderungen

Änderungen im Dienstnehmerstamm, die sich noch auf die laufende Abrechnung auswirken sollen, müssen grundsätzlich während der Bruttoerfassung über die Funktion "Monatsstammdaten" durchgeführt werden. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Eine Änderung im Dienstnehmerstamm würde, wenn der Dienstnehmer nicht noch einmal abgerechnet wird, im laufenden Monat nicht mehr berücksichtigt werden. Eine solche Änderung würde erst ab dem nächsten Monat gelten.

Der Einstieg kann entweder über das Menü "Funktionen", die dafür vorgesehene Schaltfläche "Monatsstammdaten"  oder die Tastenkombination Strg+M erfolgen. Es öffnet sich ein Fenster ähnlich dem Dienstnehmerstamm, mit dem Unterschied, dass nicht alle Felder bzw. zusätzliche Felder (Reiter "Tage" existiert im Dienstnehmerstamm nicht) zur Änderung bereitstehen.

1135081722000100700_4.png
 
Wählen Sie nun den Reiter, auf dem sich das zu ändernde Feld befindet aus, und verwenden Sie "Bearbeiten" 1135081722000100700.png oder F6. Führen Sie die gewünschte Änderung durch und schließen Sie mit "Speichern und Schließen" ab. Die Änderung wirkt sich sofort auf die Abrechnung aus, d. h., sie ist ab diesem Monat gültig. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie statt der Funktion "Bearbeiten" die Funktion "Aufrollung Monatsfeld" wählen, kann der veränderte Wert gleich für mehrere Monate aufgerollt werden (siehe Stammdatenaufrollung).
Achtung! 
Achtung.png
Mit der Jahresumstellung 2025 auf 2026 erfolgt eine automatische Anpassung Bezug nehmend auf § 68 (2) EStG. Ab dem Lohnjahr 2026 haben die ursprünglichen Gesetzeswerte betreffend maximal 10 Stunden bzw. bis € 120,00 steuerliche Begünstigung wieder ihre Gültigkeit.

Die Bewertung erfolgt auf Basis eines neuen Feldes, das hier zu finden ist:
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Divers" → Feld "Abrechnungsmethode"
LOHN → Bruttoerfassung → Monatsstammdaten → Reiter "Divers" → Feld "Abrechnungsmethode"

Werden Überstunden monatsversetzt abgerechnet, dann ist dieses Feld im Lohnjahr 2026, Abrechnungsmonat 1 manuell auf die Ausprägung "Gesetzeswerte § 68 (2) von 2025 verwenden" anzupassen.

Wurde die Abrechnung endverspeichert, muss das Feld "Abrechnungsmethode", bei den entsprechenden Dienstnehmern, wieder auf den Wert "-" gestellt werden!

 Aufrollung

Eine Aufrollung ist die Berichtigung eines bereits abgerechneten und verspeicherten Vormonats. Sie wird in der Bruttoerfassung durchgeführt.
Man unterscheidet zwischen
  • Bezugsaufrollung und
  • Stammdatenaufrollung.

 Bezugsaufrollung

Sollen Lohnarten bereits endverspeicherter Monate erfasst, verändert oder gelöscht werden, so ist dies nur noch über eine Aufrollung möglich.

Die Funktion "Aufrollung" kann in der Bruttoerfassung entweder über
  • das Menü "Funktionen",
  • die Schaltfläche "Aufrollung",
  • die Tastenkombination Strg+R oder
  • die Plus-/Minus-Icons 1135080876000000700_4.png im rechten unteren Bereich
aufgerufen werden.

1135080876000000700.png

Je nachdem wie die Funktion aufgerufen wird, erfolgt entweder die Abfrage nach dem Aufrollmonat (Variante 1 bis 3) oder wird direkt in den Vormonat verzweigt (Variante 4).

1135080876000000700_1.png

Nach Eingabe des entsprechenden Monats verzweigt das Programm in die gewünschte Abrechnung mit allen ursprünglich abgerechneten Lohnarten. Der Aufrollmonat wird durch einen roten Rahmen gekennzeichnet. Sie können nun, genauso wie im laufenden Monat, Bezüge verändern, löschen oder neu erfassen.

Beispiel 
Beispiel.png
In diesem Beispiel wurde im April die Lohnart "Gehalt" mit € 2.500,00 abgerechnet und endverspeichert.
Von Mai aus soll nun das April-Gehalt auf € 2.600,00 korrigiert werden.
Wenn Sie die Aufrollung für April aktivieren, sehen Sie das Gehalt, das ursprünglich abgerechnet worden ist.

1135090187000000700.png

Um das Gehalt zu ändern, markieren Sie die Lohnart und drücken "F6 - Bearbeiten". Ändern Sie nun den Betrag von € 2.500,00 auf € 2.600,00. Anschließend können Sie die Aufrollung mit ESC oder dem Minus-Icon 1135090187000000700_4.png  verlassen. Sie befinden sich wieder im laufenden Abrechnungsmonat und können die Lohnverrechnung wie gewohnt fortsetzen. 

Hinweis 
Hinweis.png
Geben Sie auch bei Aufrollungen immer den aktuellen Wert ein, nie die Differenz! Eine Ausnahme bilden addierend gesteuerte Lohnarten. Hier werden nur Differenzen eingegeben. (Addierend gesteuerte Lohnarten werden in der Spalte "Kz" durch ein Plus-Symbol (1134987798000000510_3.png) gekennzeichnet.)

Wird eine Aufrollung durchgeführt, ändert sich im aufgerollten Monat der Abrechnungsstatus, und zwar von F auf A.

Status vor der Aufrollung:    1135094796000000700.png

Status nach der Aufrollung: 1135094796000000700_0.png

 Lohnartenaufrollung für mehrere Monate

Es gibt in der Bruttoerfassung zwei Varianten für die Aufrollung von Lohnarten über mehrere Monate:
  • LOHN → Abrechnungen → Bruttoerfassung → Funktionen "Aufrollung-LA"
  • LOHN → Abrechnungen → Bruttoerfassung → Erfassungsbereich → Erfassen (F5) → Eingabe der Lohnartennummer sowie Werte → "*" (Stern) im Feld "Auswahl"

Unter LOHN → Abrechnungen → Bruttoerfassung → Funktionen "Aufrollung-LA" kann der Betrag oder die Menge einer Lohnart in einem Schritt für mehrere Monate aufgerollt werden.
Dazu muss die Lohnart mit oder ohne Menge erfasst werden, z. B. die Lohnart 3100 "ÜStd. Grundlohn" mit 10 Stunden.

1566748959000004200.png

Nun ist die Funktion "Aufrollung-LA" zu starten.

1566748959000004200_0.png

Im folgenden Fenster können die Von-/Bis-Monate erfasst und entschieden werden, ob eine Aufteilung der zuvor erfassten Werte erfolgt.

1566748959000004200_1.png

​1570537903000011270.png
  • Bei der Aufteilung mit Ausprägung "Nein" wird der erfasste Betrag in voller Höhe in jeden Monat gerollt.

  • Bei der Aufteilung mit Ausprägung "je Monat" wird der erfasste Betrag auf die jeweilige Anzahl der Monate aufgeteilt (Betrag / Anzahl der Monate).

  • Bei der Aufteilung mit Ausprägung "je Kalendertag" wird der erfasste Betrag im Verhältnis der Kalendertage des jeweiligen Monats aufgeteilt, d. h., er wird durch die Gesamtanzahl der Kalendertage dividiert und mit den Kalendertagen für den jeweiligen Monat multipliziert.

Beispiel 
Beispiel.png
Im nächsten Beispiel soll das Gehalt eines Dienstnehmers im laufenden Monat und für die vergangenen Monate von € 2.000,00 auf € 2.100,00 erhöt werden.

Nachdem das neue Gehalt im laufenden Monat erfasst worden ist, wird im Feld "Auswahl" ein * (Stern) erfasst. Damit öffnet sich das Fenster "Aufrollung-LA", in dem die Von-/Bis-Monate und die Aufteilung ausgewählt werden können.

1567335483000008330_0.png

1567335483000008330.png

Bei der Aufteilung mit Ausprägung "Nein" wird der erfasste Betrag (€ 2.100,00) in jeden Monat gerollt und überschreibt den alten Wert.

Beispiel 
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Ist eine Prämie von € 800 auf die ersten fünf Monate aufzuteilen, so muss – wie gewohnt – zunächst die Prämie von € 800 im laufenden Monat eingegeben werden.

Nach Eingabe des Betrags starten Sie die Funktion "Aufrollung-LA" über die Erfassung eines "*" (Stern) im Feld "Auswahl".
Es ist der Zeitraum mit den Werten 1 bis 5 zu befüllen und bei dem Feld "Aufteilung" die Ausprägung "je Monat" auszuwählen.
Der Dienstnehmer erhält so jeden Monat rückwirkend eine Prämie von € 160,00.

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1137863496000002670_0.png

Soll die aufgeteilte Lohnart wieder gelöscht werden, müssen Sie im jeweiligen Monat über die Funktion "Aufrollung" einsteigen und die Lohnart löschen. Alternativ steht Ihnen im LOHN → Abrechnung → Bruttoerfassung → Funktionen → Globale Lohnarten → Globale Lohnartenlöschung zur Verfügung.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Die Funktion Aufrollung-LA steht in Aufrollungsmonaten 13 bis 24 nicht zur Verfügung.

Hinweis 
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Aufrollungen können, abhängig von der Parametereinstellung im Programm Lohnset drucken, entweder mit der laufenden Abrechnung auf einem Lohnset oder auf getrennten Lohnsets ausgewiesen werden.

Beispiel
Beispiel.png
Eine Prämie wird für den Monat Jänner mit € 100,00, Februar mit € 50,00 und März mit € 150,00 rückwirkend aufgerollt. Die Aufrollung wird wie folgt auf dem Lohnset dargestellt:

Kumuliert
Auf der Lohnart wird eine Gesamtsumme des aufgerollten Betrags ausgewiesen.

1137932347000103040_2.png
Detailliert
Es wird eine eigene Zeile pro Monat erzeugt.
 
1137932347000103040_4.png
Extrazettel Kumuliert
Die kumulierte Summe wird auf einem eigenen Lohnset gedruckt.
Extrazettel Detailliert
Die Aufrollungen werden auf einem eigenen Lohnset in einer eigenen Zeile pro Monat ausgewiesen.
Extrazettel
pro Monat
Pro aufgerolltem Monat wird ein eigenes Lohnset gedruckt.

 Stammdatenaufrollung

Sollen die Stammdaten eines Dienstnehmers aufgerollt werden, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
  • Stammdatenaufrollung für einen bestimmten Monat
  • Stammdatenaufrollung für alle oder mehrere Monate gleichzeitig

 Aufrollung einzelner Monate

Möchten Sie eine Stammdatenaufrollung für einen einzelnen Monat durchführen, so drücken Sie wie bei der Aufrollung von Bezugsarten die Schaltfläche "Aufrollung" und geben den gewünschten Monat ein. Drücken Sie anschließend den Schaltfläche "Monatsstammdaten" und wählen Sie den entsprechenden Reiter aus, auf dem die Änderung durchgeführt werden soll. Platzieren Sie nun den Cursor im gewünschten Feld und ändern Sie den Wert mit der Funktionstaste F6-Bearbeiten entsprechend ab.

Wie bei der Bezugsaufrollung wird die Aufrollung auch in diesem Fall durch ein A in der Statuszeile gekennzeichnet: 1137866555000002670_0.png

 Aufrollung mehrerer Monate

Sollen bestimmte Stammdaten für alle oder mehrere Monate in einem Schritt aufgerollt werden (z. B. Pendlerpauschale), so kann anhand der Funktion "Monatsstammdaten" im aktuellen Monat in den Stamm eingestiegen werden. Es stehen, wie im Dienstnehmerstamm, die identischen Reiter zur Verfügung.

Wählen Sie den entsprechenden Reiter und das Feld aus, dessen Inhalt Sie ändern möchten und verwenden Sie die Funktion "Aufrollung Monatsfeld". Im nächsten Fenster können die monatlichen Werte in einem Schritt angepasst werden, dies ist mit der Funktion "Wert auf alle Monate kopieren" möglich.

Beispiel 
Beispiel.png
In diesem Beispiel wird im Monat Juli rückwirkend für das ganze Jahr ein Pendlerpauschale geltend gemacht.

Dazu sind zuerst im laufenden Monat das Pendlerpauschale und die Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu erfassen und zu speichern. Die Anpassung kann direkt im LOHN → Abrechnung → Bruttoerfassung → Funktion "Monatsstammdaten" erfolgen. 

Anschließend ist das Feld "Pendlerpauschale" mit einem Klick anzuwählen, sodass das Feld sich gelb einfärbt, und die Funktion "Aufrollung Monatsfeld" zu starten.
Im nächsten Fenster kann der erfasste Wert für den laufende Monat mit der Funktion "Wert auf alle Monate kopieren" auf alle bereits abgerechnete Monate kopiert werden.

1566749414000004200_0.png

Hinweis 
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Aufgerollt werden können nur Felder, die auch monatlich abgespeichert werden. In allen anderen Fällen erhalten Sie folgende Meldung:
"Mit dieser Funktion können nur monatliche Stammdaten verändert werden."

1137866577000002670_2.png

Stammdaten-Aufrollungen können jederzeit während des Jahres entweder für einen bestimmten Monat oder für mehrere Monate bzw. ein ganzes Jahr durchgeführt werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Wird das Pendlerpauschale von "Nein" auf eine andere Ausprägung aufgerollt, dann wird das Feld "Aliq. Pendlerpauschale" automatisch auf 3/3 (bei mindestens 11 Tagen)" gestellt und auch rückwirkend bis Jänner gerollt, sodass die Daten in sich schlüssig sind. Ggf. muss dieses Feld manuell für die Vormonate angepasst werden.

Zuletzt muss noch das Feld "Km Wohnung/Arbeitsstätte" auf gleiche Weise aufgerollt werden. Die Felder Pendlerpauschale, Aliq. Pendlerpauschale und Km Wohnung/Arbeitsstätte sollten immer zu dritt und in sich schlüssig bearbeitet und in diesem Fall aufgerollt werden.

Hinweis 
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Die Aufrollung und die steuerliche Veränderung können bereits vor Durchführung der Abrechnung (des Abrechnungsstapels) in der Bruttoerfassung über die Funktion Netto-Vorschau nachvollzogen werden. 
 
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 Aufrollungen nachvollziehen

Aufrollungen können mit
In der Netto-Vorschau kann die betragsmäßige Auswirkung einer Aufrollung nachvollzogen werden. Dafür stehen die unterschiedlichen Combobox-Ausprägungen zur Verfügung, sodass beispielsweise die Ist- mit den Originalwerten verglichen werden können.

Mit dem Erfassungsprotokoll kann nachvollzogen werden, wer bzw. durch welche Funktion eine Eingabe oder Aufrollung veranlasst hat. Jeder Eintrag ist mit einem Zeitstempel versehen.

Im Programm "Lohnkonto ansehen" steht ebenso eine Combobox mit diversen Ausprägungen zur Verfügung, sodass die Istwerte und Originalwerte verglichen werden können. Zudem gibt es im Programm "Lohnkonto ansehen" den Reiter "Stammdaten" auf dem die Ist- und Originaleinstellungen der Stammdaten nachvollzogen werden können.
 

 Erfassung Lohnsettext

Über diesen Programmpunkt können Hinweise erfasst werden, die anschließend am Lohnset des Dienstnehmers ausgewiesen werden. Die Hinweise können dabei auf zwei Arten hinterlegt werden:
  • Schnellerfassung: Es wird automatisch ein Eintrag in der Hinweisverwaltung des Dienstnehmers erzeugt.
  • Erfassung: Verzweigt zur Eingabe direkt in die Hinweisverwaltung im Dienstnehmerstamm.

 Schnellerfassung

Beim Start der Schnellerfassung unter Funktionen → Lohnsettext → Schnellerfassung öffnet sich ein Fenster, in dem die gewünschte Information an den Dienstnehmer erfasst werden kann. Ein Hinweistext darf maximal 255 Zeichen umfassen, es können jedoch beliebig viele Hinweise hinterlegt werden.

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Wie bereits erwähnt, wird beim Speichern des Hinweises automatisch ein Eintrag in der Hinweisverwaltung des Dienstnehmers erzeugt. Dieser Hinweis gilt nur für den laufenden Monat und wird nach der Endverspeicherung automatisch auf "erledigt" gesetzt.

Beispiel 
Beispiel.png
Die erfassten Hinweise werden am Lohnset in einem eigenen Abschnitt unter dem Auszahlungsbetrag angedruckt.
 
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 Erfassung über die Hinweisverwaltung

Wählt man für die Erfassung des Lohnsettextes die Funktion "Erfassung", verzweigt das Programm direkt in die Hinweisverwaltung des Dienstnehmers, wo neben den Hinweisen für das Lohnset auch Hinweise für die Bruttoerfassung und die Hinweisliste erfasst werden können (siehe Hinweisverwaltung - Dienstnehmerstamm).

 Netto-Vorschau  

Über die Funktion "Netto-Vorschau" 1137934649000003040_1.png gelangen Sie in die Netto-Vorschau. Sie zeigt den Weg vom Brutto- zum Nettobetrag bzw. Auszahlungsbetrag mit sämtlichen Abgaben und Lohnnebenkosten.

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Im linken Bereich des Fensters sehen Sie die aktuelle Brutto/Netto-Abrechnung des Dienstnehmers. Abzüge wie die Sozialversicherung und die Lohnsteuer werden in roter Schrift dargestellt.
 
Im zweiten Block werden die Lohnnebenkosten, die der Dienstnehmer verursacht (z. B. DB, DZ, Kommunalsteuer, SV-Dienstgeberanteil ...) sowie die Gesamtkosten des Dienstnehmers (Brutto + Lohnnebenkosten gesamt) dargestellt.
 
Im dritten Block ist das Jahressechstel des Dienstnehmers zu sehen bzw. im Feld "J/6 offen" jener Betrag des Jahressechstels, der noch nicht ausgeschöpft ist und für den somit eine vergünstigte Besteuerung mit 6 % möglich ist.
 
Über die Combobox können Sie festlegen, ob der Iststand der Abrechnung, die Originalabrechnung, die Originalabrechnung inkl. der Aufrollung oder nur die Aufrollung angezeigt werden soll.
 
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Ist
(Aktueller) Betrag nach einer eventuellen Aufrollung von einem späteren Monat in diesen Monat
Original
(Ursprünglicher) Betrag ohne etwaige Aufrollungen
Original + Aufrollung
(Ursprünglicher) Betrag inkl. Aufrollungen, die von diesem Monat für einen früheren Monat durchgeführt werden
Aufrollung
Aufrollungen in Summe, die von diesem Monat in frühere Monate durchgeführt werden

In der Detailansicht sehen Sie - je nach ausgewählter Position im Abrechnungsbereich - wie sich der jeweilige Betrag zusammensetzt bzw. wie er sich errechnet. 
 
Beispiel
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Klickt man beispielsweise auf SV Beitrag lfd, zeigt die Detailansicht die einzelnen Lohnarten, die in die SV-BMGL einfließen, die SV-Tage und den SV-Prozentsatz, die/der für die Berechnung herangezogen werden, an.
 
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Auch die Berechnung des J/6 wird aufgeschlüsselt dargestellt und ist somit gut nachvollziehbar.

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Achtung! 
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In der Netto-Vorschau sind die Daten des Dienstverhältnisses zu sehen, das gerade abgerechnet wird. Das heißt, es ist durchaus möglich, dass hier ein SV-Prozentsatz angezeigt wird, der unter Berücksichtigung mehrerer Dienstverhältnisse abweicht. Die Berechnung erfolgt korrekt.
 

 Hochrechnen von Netto auf Brutto

Mit dieser Funktion kann von Netto auf Brutto hochgerechnet werden.

1137934671000003040_0.png

Anwendungsart
In diesem Feld legen Sie fest, ob es sich beim gewünschten Netto um das neue Gesamtnetto oder eine Nettoerhöhung handelt.
Gewünschtes Netto
Eingabe des gewünschten Nettobetrags (Gesamtnetto oder Nettoerhöhung)
Änderungslohnart
Hier erfassen Sie die Lohnart, die an die Änderung angepasst werden soll.
Änderung von
Entscheiden Sie in diesem Feld, ob der Betrag bzw. der Satz oder die Menge der Lohnart angepasst werden soll.
Inkl. Neuberechnung bei Abrechnung
Wird dieses Feld auf "Ja" gesetzt und werden in der Bruttoerfassung zu einem späteren Zeitpunkt Änderungen durchgeführt (es wird beispielsweise eine Prämie hinzugefügt), wird bei der nächsten Abrechnung oder der Funktion "Netto ansehen" trotzdem das zuvor erfasste "gewünschte Netto" berechnet. Um dies zu ermöglichen, wird die LA 7990 "Gewünschtes Netto" in der Bruttoerfassung erzeugt.

Beispiel 
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In diesem Beispiel soll sich das Gehalt so anpassen, dass sich inklusive 15 (bereits erfasster) Überstunden ein Netto von € 2.200,00 ergibt.
 
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 Neuberechnung

In bestimmten Fällen muss eine Neuberechnung durchgeführt werden. Dies ist z. B. dann der Fall, falls sich nachträglich nach Erfassung der Überstunden der Grundbetrag ändert. Natürlich will der Anwender, dass aufgrund der Änderung des Grundbetrags der Stundensatz für eine Überstunde neu berechnet und entsprechend geändert wird.

Wird eine Neuberechnung ausgeführt, dann werden die Lohnarten entsprechend ihrer Lohnartennummer absteigend abgearbeitet.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang die Funktionen

 Meldungen beim Einstieg in die Bruttoerfassung

Beim Einstieg in die Bruttoerfassung erfolgen einige Prüfungen, um Folgefehler zu vermeiden. Schlägt eine der Prüfungen an, wird eine Programmmeldung angezeigt, sodass der Anwender über den Sachverhalt informiert ist. In einigen Fälle kann der Anwender entscheiden, wie er weiter verfahren möchte.

 Keine Abrechnung im Vormonat

Falls der direkte Vormonat noch nicht erfasst bzw. abgerechnet worden ist, erscheint die Meldung:

"Dienstnehmer <Dienstnehmer-Nummer> Hinweis, ein Vormonat ist noch nicht korrekt erfasst/abgerechnet.
Das ist ungültig!
Kontrollieren Sie die Lohn-Basiseinstellungen!"

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Weitere Informationen entnehmen Sie dem Dokument Keine Abrechnung im Vormonat.

 Ersten Abrechnungsmonat vergessen?

Falls der Dienstnehmer neu eingetreten ist und in einen dem Eintrittsmonat folgenden Monat erstmalig bei dem Dienstnehmer in die Bruttoerfassung eingestiegen wird, erscheint diese Meldung:

"Für den Dienstnehmer <Dienstnehmer-Nummer> gibt es im Vormonat keine Abrechnung!
Kann es sein, dass Sie die Abrechnung vergessen haben, oder stehen Sie eventuell im falschen Monat?
Abrechnungsstatus: <Anzeige des Abrechnungsstatus des Dienstnehmers>
Trotzdem Erfassung zulassen?"

Zur Auswahl stehen "Ja" oder "Nein".

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Hier kann der Anwender entscheiden, ob die Erfassung in der Tat im aktuell eingestellten Abrechnungsmonat in den Lohn-Basiseinstellungen erfolgen soll oder nicht. "Ja" wählt man dann, wenn der Vormonat schon vollständig abgerechnet worden ist. In diesem Fall ist eine Aufrollung vom zweiten Beschäftigungsmonat aus zu empfehlen.

Falls der Vormonat noch nicht vollständig abgerechnet worden ist, ist "Nein" zu wählen. Die Lohn-Basiseinstellungen sind wieder auf den aktuellen Abrechnungsmonat zu stellen und der Dienstnehmer ist in diesem Monat ohne Aufrollung abzurechnen.
 

 Beendetes Dienstverhältnis

Beim Versuch, in ein bereits durch Austritt beendetes Dienstverhältnis einzusteigen, kommt diese Meldung:

"Das Dienstverhältnis des Dienstnehmers <Dienstnehmer-Nummer> ist bereits beendet! 
Trotzdem Erfassung zulassen?"

Zur Auswahl stehen "Ja" oder "Nein".

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Falls eine Korrektur oder Aufrollung initiiert werden soll, ist "Ja" zu wählen. Falls versehentlich der Dienstnehmer ausgewählt worden ist, muss "Nein" gewählt werden, sodass kein Abrechnungsstatus gesetzt wird.

 Referenzlohnart nicht hinterlegt

Viele Berechnungen greifen auf den Fixwert des Grundbezugs zu. Damit die Berechnungen korrekt ausgeführt werden können, müssen in den Kollektivverträgen die Felder Referenzlohnart und Referenzlohnart für Lehrlinge korrekt hinterlegt sein. Über die hier eingetragene Lohnart kann das Programm erkennen, ob der Fixwert wie eingetragen verwendet werden soll oder ob mit dem Teilzeitprozentsatz aliquotiert werden muss.

Falls ein Eintrag in den Feldern "Referenzlohnart" bzw. "Referenzlohnart für Lehrlinge" fehlt, erscheint diese Meldung:

"Bei KV <KV-Nummer> ist keine Referenzlohnart hinterlegt!..."

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Beenden Sie in diesem Fall die Bruttoerfassung und pflegen Sie die Referenzlohnart im angegebenen Kollektivvertrag ein. Danach können Sie wie gewohnt in der Bruttoerfassung einsteigen und arbeiten.

 ​Ist-Eintritt am Dienstverhältnis

​Beim Aufruf des Dienstnehmers in der Bruttoerfassung kann folgende Meldung erscheinen:

"Es konnte für Mitarbeiter <DV Firmennr./Dienstnehmernummer (DV-Nr.)> kein gültiges Eintrittsdienstverhältnis gefunden werden"

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In diesem Fall ist im Dienstnehmerstamm beim jeweiligen Dienstnehmer zu überprüfen, ob es sich um ein Lohndienstverhältnis handelt und ob das Dienstverhältnis am Reiter "Dienstverhältnisse" einen Ist-Eintritt aufweist. Die falschen Daten sind zu korrigieren, um in der Bruttoerfassung den Dienstnehmer aufrufen zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter Dienstnehmer.

 Relevante LOHN Parameter

Parametereinstellungen können entweder über das Programm LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter oder direkt im Programm "Bruttoerfassung" über das Menü "Extras" → Allgemeine oder firmenbezogene Einstellungen vorgenommen werden.

Soll die Erfassung der monatlichen Bezüge getrennt nach Abrechnungskreisen erfolgen, muss dieser Parameter auf "Ja" gestellt werden. 

Hinweis
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Im Dienstnehmerstamm muss am Reiter Divers bei jedem Dienstnehmer der entsprechende Abrechnungskreis hinterlegt werden.
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Nein
1 - Ja
Mit diesem Parameter können Sie festlegen, wie beim Aufruf des nächsten bzw. vorherigen Dienstenehmers mit STRG+ bzw. STRG- oder den Pfeiltasten sortiert werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

1 - Nach Nummern
2 - Nach Name
3 - Nach Stammkostenstellen
Soll ein Sonderzahlungslauf gesetzt werden, muss an dieser Stelle eine Akontolohnart hinterlegt werden, damit der Netto-Auszahlungsbetrag der Sonderzahlung bei der endgültigen Monatsabrechnung in Abzug gebracht werden kann. 
Werden Lohnarten, die in die Schnittberechnung einfließen, aufgerollt (z. B. Überstunden) und soll sich diese Aufrollung automatisch auf die ausbezahlten Schnitte (z. B. Urlaubs-Schnitt, Feiertags-Schnitt ...) in den Vormonaten auswirken, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen.

0 - Nein: Bei dieser Ausprägung erfolgt keine automatische Bewertung der Schnittlohnarten. Soll der Parameter auf diese Ausprägung eingestellt werden, so ist die rechtliche und fachliche Korrektheit der Schnittabrechnung vom Anwender zu verifizieren.

1 - Ja: Die automatische Bewertung der Schnittlohnarten erfolgt.

Beispiel
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Werden im Juni Überstunden für März nachgezahlt (mittels Aufrollung), so wirkt sich diese Aufrollung standardmäßig nicht auf Schnittlohnarten aus, die bei dem Dienstnehmer im April bzw. im Mai ausbezahlt wurden (außer man steigt in den Monat ein und bestätigt eine Lohnart durch).

Wenn eine im Mai abgerechnete Schnittlohnart automatisch korrigiert (= aufgerollt) werden soll, muss der Parameter auf "Ja" stehen.
An dieser Stelle können Sie die Erfassungsvariante in der Bruttoerfassung festlegen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - ohne KORE
1 - mit KORE
Abhängig von diesem Parameter wird in der Bruttoerfassung bei einem Dienstnehmer mit mehreren Dienstverhältnissen entweder gleich auf das Hauptdienstverhältnis verzweigt oder der Suchdialog geöffnet.

1 - Immer Haupt-DV
2 - Suchfenster, falls mehrere DV's im Monat vorhanden
Mit diesem Parameter kann das Verhalten der Funktion Importpuffer entleeren gewählt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

1 - Normal: Der Importpuffer wird nur dann entleert, wenn noch kein Dienstnehmer den Abrechnungsstatus L in aktuellen Monat hat (Ausnahme: Sonderzahlungslauf).

2 - Erweitert: Es erscheint eine Abfrage, ob der Abrechnungsstatus L ignoriert werden soll.
Bei freien Dienstnehmern wird automatisch mit der Lohnartenaktivierung für die Firma die Lohnart 7610 "Abrechnung ohne Bezug" in die Bruttoerfassung geschrieben. Dadurch wird bei der Abrechnung eine mBGM ohne Verrechnung erzeugt.

Die Erstellung der mBGM ohne Verrechnung kann für Dienstnehmer im SV-Bereich der Erwachsenenbildung über diesen Parameter deaktiviert werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Nein
1 - Ja
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die DGA (Wiener Dienstgeberabgabe U-Bahn-Steuer) bei Dienstverhältnissen mit Ruhendstatus "Bildungskarenz" gerechnet werden soll.

0 - Nein
1 - Ja (Standardausprägung)

Jede Ruhendart muss separat betrachtet werden, ob ein gesetzlicher Anspruch besteht oder nicht. Wenn es sich um einen gesetzlichen Anspruch handelt, wird die U-Bahn-Steuer nicht gerechnet, wenn kein gesetzlicher Anspruch besteht, wird die U-Bahn-Steuer gerechnet.

Laut § 3 lit. g 2. Satz Wiener Dienstgeberabgabegesetz sind Dienstverhältnisse von der Abgabe während der Zeit befreit, für die ein auf einem gesetzlichen Anspruch beruhender Karenzurlaub gewährt wird.

Dem entsprechend muss die Definition der jeweiligen Karenz genau analysiert werden.

Bildungskarenz
Lt. § 11 Abs. 1 Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz-AVRAG können Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen sechs Monate gedauert hat.

Familienhospizkarenz
Lt. § 14a Abs. 1 AVRAG kann der Arbeitnehmer eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum verlangen. Der Arbeitgeber kann gem. Abs. 3 Klage gegen die Wirksamkeit der Maßnahme beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erheben.

Während aus der Textierung "können... vereinbaren" die Bildungskarenz eindeutig als eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu interpretieren ist, kann aus der Textierung "kann... verlangen" bei der Familienhospizkarenz eine Anspruchsberechtigung herausgelesen werden.

Daraus folgt:

Familienhospizkarenz - keine Dienstgeberabgabepflicht = keine U-Bahn-Steuer
Bildungskarenz - die Wiener Dienstgeberabgabe = U-Bahn-Steuer ist in dieser Zeit weiterhin abzuführen!

Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch keine U-Bahn-Steuer gerechnet, da ein gesetzlicher Anspruch besteht:
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Hospizkarenz
  • Truppenübung
  • Rehabilitationskarenz (könnte umstritten sein)
Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch eine U-Bahn-Steuer gerechnet, da kein gesetzlicher Anspruch besteht auf:
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Div. Ruhenszeiten
  • Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat
  • Familienzeit/Papamonat
  • Karenz (freiwillig)
Mit diesem Parameter kann für die in der Bezeichnung angegebene Ruhendart individuell nach eigenem Ermessen das Programmverhalten übersteuert werden.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die DGA (Wiener Dienstgeberabgabe U-Bahn-Steuer) bei Dienstverhältnissen mit Ruhendstatus "Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat" gerechnet werden soll.

0 - Nein (Standardausprägung)
1 - Ja

Jede Ruhendart muss separat betrachtet werden, ob ein gesetzlicher Anspruch besteht oder nicht. Wenn es sich um einen gesetzlichen Anspruch handelt, wird die U-Bahn-Steuer nicht gerechnet, wenn kein gesetzlicher Anspruch besteht, wird die U-Bahn-Steuer gerechnet.

Laut § 3 lit. g 2. Satz Wiener Dienstgeberabgabegesetz sind Dienstverhältnisse von der Abgabe während der Zeit befreit, für die ein auf einem gesetzlichen Anspruch beruhender Karenzurlaub gewährt wird.

Dem entsprechend muss die Definition der jeweiligen Karenz genau analysiert werden.

Bildungskarenz
Lt. § 11 Abs. 1 Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz-AVRAG können Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen sechs Monate gedauert hat.

Familienhospizkarenz
Lt. § 14a Abs. 1 AVRAG kann der Arbeitnehmer eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum verlangen. Der Arbeitgeber kann gem. Abs. 3 Klage gegen die Wirksamkeit der Maßnahme beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erheben.

Während aus der Textierung "können... vereinbaren" die Bildungskarenz eindeutig als eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu interpretieren ist, kann aus der Textierung "kann... verlangen" bei der Familienhospizkarenz eine Anspruchsberechtigung herausgelesen werden.

Daraus folgt:

Familienhospizkarenz - keine Dienstgeberabgabepflicht = keine U-Bahn-Steuer
Bildungskarenz - die Wiener Dienstgeberabgabe = U-Bahn-Steuer ist in dieser Zeit weiterhin abzuführen!

Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch keine U-Bahn-Steuer gerechnet, da ein gesetzlicher Anspruch besteht:
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Hospizkarenz
  • Truppenübung
  • Rehabilitationskarenz (könnte umstritten sein)
Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch eine U-Bahn-Steuer gerechnet, da kein gesetzlicher Anspruch besteht auf:
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Div. Ruhenszeiten
  • Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat
  • Familienzeit/Papamonat
  • Karenz (freiwillig)
Mit diesem Parameter kann für die in der Bezeichnung angegebene Ruhendart individuell nach eigenem Ermessen das Programmverhalten übersteuert werden.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die DGA (Wiener Dienstgeberabgabe U-Bahn-Steuer) bei Dienstverhältnissen mit Ruhendstatus "Diverse Ruhezeit" gerechnet werden soll.

0 - Nein (Standardausprägung)
1 - Ja

Jede Ruhendart muss separat betrachtet werden, ob ein gesetzlicher Anspruch besteht oder nicht. Wenn es sich um einen gesetzlichen Anspruch handelt, wird die U-Bahn-Steuer nicht gerechnet, wenn kein gesetzlicher Anspruch besteht, wird die U-Bahn-Steuer gerechnet.

Laut § 3 lit. g 2. Satz Wiener Dienstgeberabgabegesetz sind Dienstverhältnisse von der Abgabe während der Zeit befreit, für die ein auf einem gesetzlichen Anspruch beruhender Karenzurlaub gewährt wird.

Dem entsprechend muss die Definition der jeweiligen Karenz genau analysiert werden.

Bildungskarenz
Lt. § 11 Abs. 1 Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz-AVRAG können Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen sechs Monate gedauert hat.

Familienhospizkarenz
Lt. § 14a Abs. 1 AVRAG kann der Arbeitnehmer eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum verlangen. Der Arbeitgeber kann gem. Abs. 3 Klage gegen die Wirksamkeit der Maßnahme beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erheben.

Während aus der Textierung "können... vereinbaren" die Bildungskarenz eindeutig als eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu interpretieren ist, kann aus der Textierung "kann... verlangen" bei der Familienhospizkarenz eine Anspruchsberechtigung herausgelesen werden.

Daraus folgt:

Familienhospizkarenz - keine Dienstgeberabgabepflicht = keine U-Bahn-Steuer
Bildungskarenz - die Wiener Dienstgeberabgabe = U-Bahn-Steuer ist in dieser Zeit weiterhin abzuführen!

Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch keine U-Bahn-Steuer gerechnet, da ein gesetzlicher Anspruch besteht:
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Hospizkarenz
  • Truppenübung
  • Rehabilitationskarenz (könnte umstritten sein)
Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch eine U-Bahn-Steuer gerechnet, da kein gesetzlicher Anspruch besteht auf:
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Div. Ruhenszeiten
  • Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat
  • Familienzeit/Papamonat
  • Karenz (freiwillig)
Mit diesem Parameter kann für die in der Bezeichnung angegebene Ruhendart individuell nach eigenem Ermessen das Programmverhalten übersteuert werden.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die DGA (Wiener Dienstgeberabgabe U-Bahn-Steuer) bei Dienstverhältnissen mit Ruhendstatus "Familienzeit/Papamonat" gerechnet werden soll.
 
0 - Nein (Standardausprägung)
1 - Ja

Jede Ruhendart muss separat betrachtet werden, ob ein gesetzlicher Anspruch besteht oder nicht. Wenn es sich um einen gesetzlichen Anspruch handelt, wird die U-Bahn-Steuer nicht gerechnet, wenn kein gesetzlicher Anspruch besteht, wird die U-Bahn-Steuer gerechnet.

Laut § 3 lit. g 2. Satz Wiener Dienstgeberabgabegesetz sind Dienstverhältnisse von der Abgabe während der Zeit befreit, für die ein auf einem gesetzlichen Anspruch beruhender Karenzurlaub gewährt wird.

Dem entsprechend muss die Definition der jeweiligen Karenz genau analysiert werden.

Bildungskarenz
Lt. § 11 Abs. 1 Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz-AVRAG können Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen sechs Monate gedauert hat.

Familienhospizkarenz
Lt. § 14a Abs. 1 AVRAG kann der Arbeitnehmer eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum verlangen. Der Arbeitgeber kann gem. Abs. 3 Klage gegen die Wirksamkeit der Maßnahme beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erheben.

Während aus der Textierung "können... vereinbaren" die Bildungskarenz eindeutig als eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu interpretieren ist, kann aus der Textierung "kann... verlangen" bei der Familienhospizkarenz eine Anspruchsberechtigung herausgelesen werden.

Daraus folgt:

Familienhospizkarenz - keine Dienstgeberabgabepflicht = keine U-Bahn-Steuer
Bildungskarenz - die Wiener Dienstgeberabgabe = U-Bahn-Steuer ist in dieser Zeit weiterhin abzuführen!

Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch keine U-Bahn-Steuer gerechnet, da ein gesetzlicher Anspruch besteht:
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Hospizkarenz
  • Truppenübung
  • Rehabilitationskarenz (könnte umstritten sein)
Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch eine U-Bahn-Steuer gerechnet, da kein gesetzlicher Anspruch besteht auf:
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Div. Ruhenszeiten
  • Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat
  • Familienzeit/Papamonat
  • Karenz (freiwillig)
Mit diesem Parameter kann für die in der Bezeichnung angegebene Ruhendart individuell nach eigenem Ermessen das Programmverhalten übersteuert werden.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die DGA (Wiener Dienstgeberabgabe U-Bahn-Steuer) bei Dienstverhältnissen mit Ruhendstatus "Karenz (freiwillig)" gerechnet werden soll.
 
0 - Nein (Standardausprägung)
1 - Ja

Jede Ruhendart muss separat betrachtet werden, ob ein gesetzlicher Anspruch besteht oder nicht. Wenn es sich um einen gesetzlichen Anspruch handelt, wird die U-Bahn-Steuer nicht gerechnet, wenn kein gesetzlicher Anspruch besteht, wird die U-Bahn-Steuer gerechnet.

Laut § 3 lit. g 2. Satz Wiener Dienstgeberabgabegesetz sind Dienstverhältnisse von der Abgabe während der Zeit befreit, für die ein auf einem gesetzlichen Anspruch beruhender Karenzurlaub gewährt wird.

Dem entsprechend muss die Definition der jeweiligen Karenz genau analysiert werden.

Bildungskarenz
Lt. § 11 Abs. 1 Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz-AVRAG können Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Bildungskarenz gegen Entfall des Arbeitsentgeltes für die Dauer von mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr vereinbaren, sofern das Arbeitsverhältnis ununterbrochen sechs Monate gedauert hat.

Familienhospizkarenz
Lt. § 14a Abs. 1 AVRAG kann der Arbeitnehmer eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen für einen bestimmten, drei Monate nicht übersteigenden Zeitraum verlangen. Der Arbeitgeber kann gem. Abs. 3 Klage gegen die Wirksamkeit der Maßnahme beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erheben.

Während aus der Textierung "können... vereinbaren" die Bildungskarenz eindeutig als eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu interpretieren ist, kann aus der Textierung "kann... verlangen" bei der Familienhospizkarenz eine Anspruchsberechtigung herausgelesen werden.

Daraus folgt:

Familienhospizkarenz - keine Dienstgeberabgabepflicht = keine U-Bahn-Steuer
Bildungskarenz - die Wiener Dienstgeberabgabe = U-Bahn-Steuer ist in dieser Zeit weiterhin abzuführen!

Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch keine U-Bahn-Steuer gerechnet, da ein gesetzlicher Anspruch besteht:
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Hospizkarenz
  • Truppenübung
  • Rehabilitationskarenz (könnte umstritten sein)
Bei folgenden Ruhendstatus wird automatisch eine U-Bahn-Steuer gerechnet, da kein gesetzlicher Anspruch besteht auf:
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Div. Ruhenszeiten
  • Unbezahlter Urlaub länger als 1 Monat
  • Familienzeit/Papamonat
  • Karenz (freiwillig)
Mit diesem Parameter kann für die in der Bezeichnung angegebene Ruhendart individuell nach eigenem Ermessen das Programmverhalten übersteuert werden.
 

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