UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
 
A_TREE1.bmp Lohnverrechnung → BUAK → Schlechtwetter erfassen
 
Für Dienstnehmer, die dem Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetz unterliegen, können in diesem Programm Schlechtwetterstunden je Baustelle erfasst werden. 

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Das Fenster unterteilt sich in folgende Bereiche:

Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenstern mit flexiblem Layout.

Einstiegsfelder 

In den Einstiegsfeldern legen Sie fest
  • für welchen Monat (Vorschlag aus Lohn-Basiseinstellungen)
  • für welche Firma (Vorschlag aus Lohn-Basiseinstellungen)
  • für welchen Dienstnehmer
die Erfassung erfolgen soll.
 

Schlechtwetter erfassen

An dieser Stelle erfolgt die Erfassung der Schlechtwetterstunden.

Pro Erfassung sind folgende Eingaben notwendig:
  • Tag, an dem die SW-Stunden angefallen sind
  • Stundenanzahl
  • Ursache
  • Baustelle inklusive Adresse
Die Verwaltung von BUAK-Baustellen erfolgt über Kostentypen. Die Felder "PLZ", "Ort", "Straße" sowie "Hausnummer" müssen im Kostentyp hinterlegt werden. Beim Erfassen der Schlechtwetterstunden werden diese Felder nach Eingabe des Kostentyps in die Schlechtwetter-Erfassung übergeben.

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Datum
Tag, an dem die Schlechtwetterstunden angefallen sind
Stunden
Schlechtwetterstundenanzahl 
Ursache
Ursache der Ausfallstunden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Schlechtwetter
  • besondere Witterungseinflüsse
  • Folgewirkung 
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Kostenträger
Baustelle, an der die Schlechtwetter-Stunden angefallen sind. 

In den Stammdaten dieses Kostenträgers sind die Adressdaten der Baustelle zu hinterlegen. Die Adressdaten der Baustelle sind Pflichtangaben bei Schlechtwettermeldungen.
PLZ
Dieses Feld ist in der Lohnverrechnung für den Schlechtwetterantrag und in der Bilanz für die Steuererklärung (E1a, E1b, K2a, K2b, E6b), bei dort hinterlegtem Kostentyp und Kostennummer, relevant. 
Ort
Um diese Ortsbezeichnung zu ändern, wählen Sie bitte das Land und die richtige Postleitzahl. Ein Import des Orts ist auch nur bei zusätzlicher Angabe von Land und Postleitzahl möglich.
Straße
Dieses Feld ist in der Lohnverrechnung für den Schlechtwetterantrag und in der Bilanz für die Steuererklärung (E1a, E1b, K2a, K2b, E6b) bei dort hinterlegtem Kostentyp/hinterlegter Kostennummer relevant. 
Hausnummer
Dieses Feld ist in der Lohnverrechnung für den Schlechtwetterantrag und in der Bilanz für die Steuererklärung (E1a, E1b, K2a, K2b, E6b), bei dort hinterlegtem Kostentyp und Kostennummer, relevant.  
 
 

Voraussetzungen

Folgende Einstellungen sind Voraussetzungen, um Schlechtwetter erfassen zu können:
  • Für die Lohnfirma muss die Anlage von Firmen- und KORE-Stammdaten durchgeführt werden. In diesen Stammdaten ist im Feld Kostenträger die Ausprägung "Verwendet" auszuwählen. Wir empfehlen die Anlage der Schlechtwetterbaustellen als Kostenträger, aber auch andere Kostentypen sind möglich. 

  • Die Anlage der Baustellen wird im Lohnfirmenstamm am Reiter "Kostenstamm" vorgenommen. Der Reiter "Kostenstamm" kann im Burger-Menü eingeblendet werden.

    Alle noch erforderlichen Spalten werden danach hinzugefügt (Klick mit rechter Maustaste auf eine beliebige Spalte → Feldauswahl → Bearbeiten). Damit diese Feldauswahl dauerhaft in der Ansicht vorhanden bleibt, muss sie gespeichert werden.

    In dieser Abbildung wurden zusätzlich die Spalten "Straße", "Hausnummer", "Plz" und "Ort" eingeblendet.

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    An welche Gemeinde die Kommunalsteuer entrichtet werden soll (Sechsmonatsfrist Baustellen), wird in den Feldern KommSt-Gemeinde Verwendung, KommSt-Gemeinde-LfdNr. und KommSt-Gemeinde-Firma definiert. Handelt es sich um eine Höhenbaustelle, kann dies im Feld Höhenbaustelle angegeben werden. Dieses Feld wird in den Schlechtwetterantrag übernommen.
     
Hinweis 
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Die Erfassung eines Kostentyps als Baustelle kann alternativ im Paket KORE erfolgen. Die Felder "Straße (ohne Hausnummer)", "Hausnummer/Postfach", "Postleitzahl" und "Ort" wurden über die Feldauswahl im Kontextmenü eingeblendet und danach gespeichert.

Die Felder mit der Gemeindeauswahl für die Kommunalsteuer sowie die Höhenbaustelle können auch mit der Feldauswahl eingeblendet werden.

Kostenrechnung → Stammdaten → Kostenstammdaten

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  • Im Lohnfirmenstamm → Reiter "Lohnfirma - Lohndaten" im Feld "BUAK-Baustelle" ist der gewünschte Kostentyp zu hinterlegen, mit dem Baustellen verwaltet werden.
    Im Auslieferungsstandard ist die Ausprägung "Kostenträger" hinterlegt.

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  • Im Dienstnehmerstamm müssen am Reiter "Versicherung" im Feld Tarifgruppe eine Tarifgruppe mit SW (Schlechtwetter) und am Reiter "BUAK/PK/Insolvenz" ein BUAK-Betriebskennzeichen hinterlegt werden.

  • Damit erfasste Schlechtwetterzeiten mit der Lohnartenaktivierung in die Bruttoerfassung gelangen, muss in den Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Schlechtwetter im Parameter Lohnart für Schlechtwetter eine Lohnart hinterlegt werden, die 100 % des Schlechtwetters erfasst.

Hinweis 
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Kontrollieren Sie die Voraussetzungen, wenn Sie eine der folgenden Meldungen erhalten:

Mitarbeiter ist nicht schlechtwetterpflichtig!

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Beim Mitarbeiter ist keine BUAK-BKZ hinterlegt!

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Schlechtwetteranspruch bis 31.10.2026

In diesem Bereich des Fensters sehen Sie den Schlechtwetter-Anspruch mit den unterschiedlichen Kontingenten für die jeweilige Periode.

Sommerperiode
1. Mai bis 31. Oktober
Normalkontingent = 120 Stunden

Winterperiode 
1. November bis 30. April
Normalkontingent = 200 Stunden
 
Wenn Sie in das Programm einsteigen, wird je nach Monat das entsprechende Kontingent aktiviert.
 
Hinweis 
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Nicht in Anspruch genommene Stunden aus der Sommerperiode werden in der nachfolgenden Winterperiode für die Gewährung der Schlechtwetterentschädigung herangezogen.

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Schlechtwetteranspruch ab 1.11.2026


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Mit Stichtag 1.11.2026 kommt es zu einer Gesetzesänderung in Bezug auf Schlechtwetterentschädigung aufgrund des BGBl. I Nr. 66/2026.

Die Unterteilung des Anspruchs auf Schlechtwetterentschädigung in eine Winter- und eine Sommerperiode mit Ansprüchen auf maximal 200 bzw. 120 entfallene Arbeitsstunden entfällt ab 1.11.2026 und wird durch einen Anspruch von 320 Stunden pro Periode (1.11. bis 31.10.) ersetzt

Hinweis 
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Reststunden aus der alten Periode werden durch die gesetzliche Neuregelung des § 4 Abs. 3 BScheEG nicht mehr in die neue Periode mitgenommen.

Beginnend mit November 2026 wird eine neue "Periode 2026/2027" angelegt, die von 1.11. bis 31.10. Anwendung findet. Gleiches gilt dann auch für die Folgejahre. Pro Periode können maximal 320 ausfallende Arbeitsstunden verrechnet werden

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Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Extras
A_Branche.bmp Anspruch bearbeiten
Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Anspruch für die jeweilige Periode bearbeitet werden kann.

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A_Plus.bmp Nächster Monat
Wechsel in den nächsten Monat
A_Minus.bmp Vorheriger Monat
Wechsel in den vorherigen Monat
A_Prev_s.bmp Vorheriger Dienstnehmer
Wechsel zum vorherigen Dienstnehmer
A_Next_s.bmp Nächster Dienstnehmer
Wechsel zum nächsten Dienstnehmer

Relevante Parameter

LOHN → Stammdaten→ Einstellungen → LOHN Parameter → Schlechtwetter

Hier kann die Lohnart hinterlegt werden, mit der das Schlechtwetter abgerechnet wird. Es ist die Lohnart einzugeben, die 100 % des Schlechtwetters umfasst. Üblicherweise wird die Eingabelohnart "2400 Schlechtwetter Bau" hinterlegt, an welche die Lohnarten "2401 Schlechtwetter 60 %" und "2402 Schlechtwetter-Zuschlag" gekoppelt sind.

Die Koppelung auf zwei Lohnarten ist notwendig, weil der Krankenversicherungsbeitrag aus der Differenz zwischen dem vollen Arbeitsentgelt und der 60%igen Entschädigung vom Dienstgeber allein zu tragen ist. In der Abrechnung ist dies mit der Lohnart 2402 dargestellt, die 40 % der Eingabelohnart als Basis hat.
Hier kann die Rundungsart festgelegt werden, wie mit halben Stunden verfahren werden soll.

1 - kaufmännisch runden
2 - abrunden
3 - aufrunden
 

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