Standardfelder - Reiter "Allgemein/CRM"

Vorname
Erfassen Sie den Vornamen der Person.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
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Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
Titel
In diesem Feld werden Titel hinterlegt, die VOR dem Namen geführt werden (z. B. Mag., Dr.). Titel, die HINTER dem Namen geführt werden, werden im Feld Titel hinten hinterlegt.

Beachten Sie folgenden Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Parameter: "Überprüfung Titeleingabe"


Hinweis  
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Beim Update von Person auf Firma wird sowohl der "Titel" als auch der "Titel hinten" aus den Kundenstammdaten am Firmenstamm im Feld "Name" vor bzw. hinter dem Firmennamen ergänzt.

Beispiel: Am Kundenstamm ist als Titel "Dr.", als Titel hinten "MA.", und als Name "Huber" hinterlegt. Durch das Update von Person auf Firma wird am Firmenstamm das Feld "Name" mit "Dr. Huber MA." befüllt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der Titel hinten kann in der FIBU z. B. auf der Mahnung und der Saldenbestätigung hinter dem Namen angedruckt werden.
Titel hinten
In diesem Feld werden Titel hinterlegt, die HINTER dem Namen geführt werden (z. B. MA, BSc). Titel, die VOR dem Namen geführt werden, werden im Feld Titel hinterlegt.

Beachten Sie folgende Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Parameter "Überprüfung Titeleingabe" und "Start 'Titel hinten' mit 'Häufig'"

 
 

Hinweis  
Hinweis.png
Beim Update von Person auf Firma wird sowohl der "Titel" als auch der "Titel hinten" aus den Kundenstammdaten am Firmenstamm im Feld "Name" vor bzw. hinter dem Firmennamen ergänzt.

Beispiel: Am Kundenstamm ist als Titel "Dr.", als Titel hinten "MA.", und als Name "Huber" hinterlegt. Durch das Update von Person auf Firma, wird am Firmenstamm das Feld "Name" mit "Dr. Huber MA." befüllt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der Titel hinten kann in der FIBU z. B. auf der Mahnung und der Saldenbestätigung hinter dem Namen angedruckt werden.
Straße
Tragen Sie hier die Straße ein.

L_HUNGARY.bmp Besonderheiten dieses Feldes in Ungarn
In Ungarn ist es gesetzlich erforderlich, dass im Zuge der Fakturierung bestimmte Daten zu jedem Rechnungsempfänger separat in einem eigenen Dateiformat exportiert werden. Die Adresse muss dabei auf vorgegebene Felder aufgeteilt werden. Es ist daher notwendig, die Adresse auch in der NTCS in separaten Feldern zu pflegen.

Eine ungarische Adresse setzt sich aus den Feldern Bezirk, Straßenname, Straßen-Art, Hausnummer, Gebäude, Treppenhaus, Etage und Tür zusammen. Diese Felder sind ausschließlich im Betriebsland Ungarn editierbar!

Werden diese Adressfelder befüllt, wird im Feld "Straße" automatisch eine korrekte ungarische Adressierung erstellt. Bestehende Eingaben im Feld "Straße" werden dabei überschrieben.
Um bestehende Adressen, bei denen die Adressierung bisher nur über das Feld "Straße" hinterlegt ist, auf die neuen Adressfelder umzustellen, kann aus der Kundenliste, Lieferantenliste bzw. in der Zentralen Personenverwaltung im Fenstermenü unter Person → "Ungarische Straßennamen umstellen" ein Umstellprogramm gestartet werden. Zusätzliche Informationen zum Umstellprogramm finden Sie auch in der jeweiligen Hilfe zum Fenster.
Postleitzahl

Bitte wählen Sie mit F4 in der Suchroutine die richtige Postleitzahl aus. Über dieses Feld werden der Ort und die Ortschaft bestimmt.

 

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Die Postleitzahl kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief mit angedruckt werden.

Laut Postvorschriften: Bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.


Hinweis 

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L_GERMANY.bmp Wenn das Feld "Postleitzahl" auf der Adresse von Kunden, Lieferanten oder Gesellschaftern mit einer deutschen Postleitzahl befüllt wird, wird im Feld Gemeinde automatisch die zugehörige Gemeinde hinterlegt. Die Gemeinde wird in Deutschland für Steuererklärungen benötigt.


Telefonnummer
Erfassen Sie hier die Telefonnummer. Zusätzliche Telefonnummern können Sie über die F8-Funktion des Feldes erfassen.

Weitere wichtige Informationen zum Anlegen von Telefonnummern finden Sie unter Telefonnummernformatierung, sowie unter Verwaltung Telefonnummern.
E-Mail
Geben Sie hier die Haupt-E-Mail-Adresse ein (z. B. bmd@bmd.at).

Für jegliche Kommunikation per E-Mail in den verschiedenen NTCS Paketen, ist es erforderlich auf den Personen E-Mail-Adressen zu hinterlegen. Weitere relevante E-Mail-Adressen hinterlegen Sie über das Funktion_F8.png F8-Symbol im Fenster Verwaltung E-Mail-Adressen.

Besondere Funktionen zu diesem Feld:

Domäne automatisch ergänzen 
Bei der Eingabe von E-Mail-Adressen bei Mitarbeitern oder Kontaktpersonen kann die E-Mail-Domäne der Haupt-E-Mail-Adresse automatisch ergänzt werden. Es muss dann nur mehr der erste Teil einer E-Mail-Adresse eingegeben werden (der Teil vor dem @-Symbol).
Voraussetzung ist, dass die erforderliche Domäne über einen zugehörigen Datensatz ermittelt werden kann:
  • Für die automatische Vervollständigung der E-Mail-Adressen von Mitarbeitern muss auf der Firma, unter der der Mitarbeiter erfasst wurde, eine Mailadresse hinterlegt sein.

  • Für die Vervollständigung bei Kontaktpersonen muss die E-Mail-Adresse entsprechend bei der jeweiligen zugehörigen Person bzw. Institution hinterlegt sein.
Um eine E-Mail-Adresse automatisch zu vervollständigen, geben Sie direkt im Feld "E-Mail" einfach den ersten Teil der Adresse ein und bestätigen Sie mit Enter. Die Domäne inkl. @-Symbol wird automatisch ergänzt.

Beispiel 
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Bei einem Kunden ist die E-Mail-Adresse office@allinger.at hinterlegt. Sie erstellen zu diesem Kunden eine Kontaktperson. 
Die Kontaktperson hat die E-Mail-Adresse m.mueller@allinger.at. Bei der Eingabe brauchen sie im Feld "E-Mail" nicht die komplette Adresse eingeben, sondern nur "m.mueller". Nach der Bestätigung mit Enter wird die Eingabe automatisch vervollständigt.

Diese Funktion ist nur bei Eingabe der Haupt-E-Mail-Adresse am Personenstamm verfügbar. Weitere E-Mail-Adressen werden nicht automatisch vervollständigt.
DomänenprüfungBei der Eingabe von E-Mail-Adressen erfolgt eine Prüfung, um die Wahrscheinlichkeit von ungültigen Eingaben zu reduzieren. Es wird geprüft, ob die Zusammensetzung der eingegebenen E-Mail-Adresse dem üblichen Aufbau entspricht (z. B. ein "@" enthält). Wird eine Abweichung festgestellt, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Über folgenden Parameter kann die Prüfung deaktiviert werden: TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Mail Einstellungen → Domäne prüfen:


Hinweis 
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Die Domänenprüfung unterstützt auch die Eingabe von mehreren E-Mail-Adressen im Feld oder die zusätzliche Eingabe von Namen. Verwenden Sie dabei folgendes Format:

Mehrere E-Mail-Adressen werden mit einem Semikolon ";" getrennt erfasst: 

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Eingabe mit Namen:

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Robinsonliste 
Über das 1087147143002800000.png-Lupensymbol können Sie anschließend prüfen, ob sich die E-Mail-Adresse in der Robinsonliste befindet. Dabei wird ausschließlich die Liste der RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH) abgefragt. An in der Robinson-Liste enthaltene E-Mail-Adressen darf keine Werbung versendet werden.

stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel "Robinsonliste prüfen" bei E-Mail-Adressen.

Klicklink
Wenn Sie in einer Liste auf eine E-Mail-Adresse klicken, wird automatisch Outlook geöffnet und die entsprechende E-Mail-Adresse übergeben.

Besonderheiten dieses Feldes am Mitarbeiterstamm
Beachten Sie den Parameter unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Mail Einstellungen → Absender prüfen.



Besonderheiten dieses Feldes im CRM
  • Der gesamte Informationsfluss im Rahmen von Terminen, Aufgaben, Fristen u. v. m. kann mittels automatisch versendeter E-Mails erfolgen, wofür die E-Mail-Adresse beim Mitarbeiter unerlässlich ist. 

  • E-Mail Mitarbeiter: Bei einer Änderung der E-Mail-Adresse beim Mitarbeiter erhalten Sie unter Umständen folgende Meldung: "Die E-Mail-Adresse ist für die CRM Synchronisierung nicht korrekt." Ursache: Wenn die Synchronisierung aktiviert ist und der Zugangsdatenmodus (TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Kommunikationssystem → "Synchronisation aktivieren" und "Zugangsdatenmodus") auf "Zugriff mit Administrator" oder "Zugriff mit DNC" eingestellt ist, wird geprüft, ob die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters mit jener der am Mitarbeiter hinterlegten User-ID im Exchange zusammenpasst. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsprüfung, um ein Synchronisieren mit falschen Daten zu verhindern. Bei anderen Einstellungen im Zugangsdatenmodus erfolgt in dieser Hinsicht keine Prüfung der E-Mail-Adresse.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • E-Mail Mitarbeiter: Wird der Mitarbeiter über fehlerhafte Leistungseingaben per E-Mail informiert (siehe Funktion Korrektur anfordern), muss die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters eingetragen sein. Weiters spielt die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters eine Rolle beim Rechnungsversand per E-Mail.  

  • E-Mail Kunde: Die E-Mail-Adresse des Kunden spielt eine wichtige Rolle beim Rechnungsversand per E-Mail. Das Feld "E-Mail" kann daher sowohl im Kundenstamm als auch in den Kundeneinstellungen gewartet werden und gleicht sich gegenseitig ab.
Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
  • In der Mahnung greift nie die E-Mail-Adresse der Kontaktperson. Wenn in den Parametern der Mahnung nichts hinterlegt ist, greift die E-Mail-Adresse vom Kunden.
Besonderheiten dieses Feldes im Zusammenhang mit dem BMD 5.5. LOHN
  • Durch einen Mitarbeiterabgleich wird die E-Mail-Adresse des BMD 5.5 Dienstnehmers in den CRM Mitarbeiterstamm geschrieben. Für den Fall, dass im CRM eine Firmen-E-Mail-Adresse und zum Versand der Lohnsets eine private E-Mail-Adresse hinterlegt sind, muss erstmalig die private E-Mail-Adresse im CRM Mitarbeiterstamm als weitere E-Mail-Adresse erfasst werden. Zusätzlich ist bei der privaten E-Mail-Adresse im Feld "E-Mail-Adressart" die Ausprägung "Lohnverrechnung" zu hinterlegen. Die Haupt-E-Mail-Adresse ist im CRM Mitarbeiterstamm die Firmen-E-Mail-Adresse. Dadurch wird verhindert, dass die private E-Mail-Adresse durch einen Mitarbeiterabgleich die Firmen-E-Mail-Adresse überschreibt.  
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Hinweis 
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Die am Mitarbeiterstamm hinterlegte E-Mail-Adresse kann automatisch benutzerbezogen in den TOOLS Parameter "Absenderadresse" übergeben werden. Beachten Sie dazu folgenden Parameter: 
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Standard-E-Mail Absenderadresse aktualisieren


Passwort für Lesen/Öffnen
Hinterlegen Sie hier ein Passwort zum Lesen bzw. Öffnen eines PDF-Dokuments. Die Passwörter werden standardmäßig bei der Eingabe verdeckt angezeigt.

Besonderheiten am Kunden-/Lieferantenstamm
Mit F8 können Sie bei der Eingabe des Passworts zwischen verdeckter Anzeige und Klartext umschalten.

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Ergänzend wird das Passwort in der Zusatzinformation rechts neben dem Feld angezeigt.

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Hinweis 
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Die F8-Funktion zum Umschalten der Anzeige ist nur dann verfügbar, wenn beim Öffnen des Datensatzes noch kein Passwort auf der Person hinterlegt war. Damit wird vermieden, dass Passwörter ungewollt ausgelesen werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Wird dieses Feld am Kundenstamm hinterlegt, so wird dieses beim E-Mail-Versand von FIBU-Auswertungen und beim Export einer FIBU mit Passworteingabe berücksichtigt.
>>

Weitere Informationen und Varianten zur Verwendung von Kundenpasswörtern finden Sie unter Paketbezogene Kundenpasswörter.

Besonderheiten am Dienstnehmerstamm
Die Passwörter von Dienstnehmern sind über eine Berechtigung geschützt. Die F8-Funktion zeigt hier einen verschlüsselten Wert. Die Zusatzinformation zeigt am Dienstnehmer ebenfalls kein Passwort. Stattdessen verfügt das Feld an dieser Stelle über eine F4-Funktion, über die Sie das Passwort einsehen können. Dieses Fenster ist über eine eigene Funktionsberechtigung geschützt.

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Hinweis 
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Das Passwort wird bei Dienstnehmern in der Datenbank verschlüsselt gespeichert. Die Anzahl der eingegebenen Zeichen wird dadurch vergrößert. Es ist daher nicht möglich, die maximale Zeichenlänge des Feldes auch tatsächlich zu verwenden. Sie erhalten möglicherweise auch bei weniger Zeichen schon die Meldung: "Das Passwort ist zu lang. Geben Sie bitte ein kürzeres Passwort ein."

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Das Dienstnehmerpasswort für Lesen/Öffnen kann auch über einen eigenen Funktionsaufruf im Hauptmenü bearbeitet werden. Damit kann ein Dienstnehmer sein eigenes Dienstnehmerpasswort bearbeiten, ohne eine Berechtigung für das Bearbeiten der Dienstnehmerstammdaten zu benötigen. Sie finden die Funktion unter TOOLS → Tools → Einstellungen → Zugangsdaten → Mitarbeiterpasswort für Lesen/Öffnen einstellen. Voraussetzungen sind, dass die User-ID am entsprechenden Dienstnehmerstamm hinterlegt ist, und dass der User über die Berechtigung zum Bearbeiten des Dienstnehmerpassworts verfügt (Funktionsnummer 46495).

Geschlecht
Geschlecht der Person:
  • männlich
  • weiblich
  • keine Angabe
  • divers
  • offen
  • inter
Hinweis 
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Wenn Sie im Standardbrief mit den Standard-Adressmakros von BMD arbeiten, wird über das Feld "Geschlecht" entschieden, ob es sich bei dem Adressaten/der Kontaktperson um eine natürliche Person bzw. ein Unternehmen handelt. Dementsprechend wird die geschäftliche Anrede den Anforderungen automatisch angepasst und entweder mit Namen (natürliche Person) oder ohne Namen (Unternehmen) erstellt.
  • Sehr geehrter Herr Allinger
  • Sehr geehrte Damen und Herren
Details lesen Sie in der Dokumentation BMD Adressmakros im Standardbrief.

Besonderheiten Paket LOHN
Das Geschlecht "divers" kann ab dem Jahr 2021 auf allen ELDA-Meldungen, die das Geschlecht enthalten, gemeldet werden. Das betrifft insbesondere:
  • Familienhospiz/Pflegekarenz (E.12)
  • Anmeldung Fallw. Besch. (E.18)
  • VSNR-Anforderung (E.30)
  • Gesundheitsberuferegistermeldung (E.35)
Am L16 (Lohnzettel Finanz) ist das Geschlecht "divers" bereits ab dem Jahr 2020 möglich.

Das Geschlecht "divers" wird am Einkommensbericht nicht berücksichtigt. In der Konjunkturstatistik, der Schwerarbeitsmeldung und für die Altersbefreiungen wird es wie das Geschlecht "männlich" interpretiert. Für die Konjunkturstatistik kann übrigens eine Programmsperre im Programm "Dienstnehmer" hinterlegt werden.
Beruf
Dieses Feld steht in der Tabelle "Person" (PER_PERSON) zur Verfügung. Es erfolgt ein automatischer Abgleich des Feldes zwischen Dienstnehmerstamm und Hauptdienstverhältnis in beide Richtungen.

Bei der manuellen Neuanlage eines Dienstverhältnisses wird der Beruf automatisch in die Personentabelle übernommen.

Mit der F4-Taste oder einem Klick auf das Symbol gelangen Sie in das Programm CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Berufe, mit dem wiederkehrende Berufsbezeichnungen übersichtlich verwaltet werden können.

Für dieses Feld dürfen keine Benutzerwerte in der Feldauswahl hinterlegt werden.

Der Eintrag in diesem Feld wird bei Erstellung einer Arbeits- und Entgeltbestätigung (A+E-Bestätigung) ins Feld "Tätigkeit" übertragen. Eine A+E-Bestätigung kann nicht ohne eine Tätigkeit übermittelt werden, da es sich dabei um ein Pflichtfeld für diese Art von ELDA-Meldungen handelt.
Staatsangehörigkeit
In diesem Feld wird die Staatszugehörigkeit/Staatsangehörigkeit des Kunden oder Lieferanten hinterlegt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Wenn keine UID-Nummer am Personenkonto hinterlegt ist, wird über das Land geprüft, ob beim Buchen der Steuercode 5 (Drittland) vorgeschlagen wird. Das Land kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief angedruckt werden (Laut Postvorschriften: Bei Inlandsschreiben wird kein Land gedruckt, bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.). Die Filialnummer aus dem FIBU-Konto-Reiter schreibt sich auf das Feld "Land" durch (umgekehrt nicht).

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zum Land des Rechnungsempfängers wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Das Feld "Land" muss für die LEA vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote hinterlegt sein. 

Wenn die UID-Nummer des Rechnungsempfängers nicht mit einer tatsächlichen UID-Nummer lt. Norm befüllt ist (also leer oder anderweitig befüllt, z. B. mit "-"), wird das Land des Rechnungsempfängers mit dem Land der Verrechnungsfirma nach folgenden Regeln verglichen:
  • Ist das Land der Verrechnungsfirma gleich dem Land des Rechnungsempfängers, handelt es sich um eine Privatperson aus dem Inland. 

  • Ist das Land der Verrechnungsfirma ungleich dem Land des Rechnungsempfängers, muss ein weiterer Punkt in der Ermittlungslogik beachtet werden.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.
Familienstand
Erfassen Sie den Familienstand der Person. Folgende Ausprägungen sind möglich:
  • unbekannt
  • ledig
  • verheiratet/eingetragene Partnerschaft
  • verwitwet
  • geschieden
  • getrennt lebend
  • in Partnerschaft lebend
Besonderheiten im Paket STEUERN
Der Feldinhalt kann für Steuererklärungen von Kunden, Gesellschaftern und Angehörigen in die Steuerstammdaten übernommen werden.
Religion
Hinterlegen Sie hier bei Bedarf die Religion der Person.

Details lesen Sie unter Religionen.
Eintrittsdatum
Eintrittsdatum der Person. Dokumentiert den Beginn der Zusammenarbeit mit einer Person und wird nicht automatisch befüllt.
Bei der Anlage von Dienstnehmern muss dieses Feld zwingend befüllt werden, damit der Datensatz gespeichert werden kann.
Sie erhalten andernfalls folgende Meldung: "Bei einem Mitarbeiter, für den eine Lohnverrechnung erfolgt, muss ein Eintrittsdatum bekannt gegeben werden!"

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Hintergrund: Auch wenn keine offensichtliche Anbindung an die Lohnverrechnung besteht, ist am Dienstnehmerstamm automatisch das Kennzeichen "Lohnverrechnung" gesetzt.

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Anhand dieses Kennzeichens wird die obige Meldung aufgerufen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Mitarbeiter - Eintrittsdatum: Der Mitarbeiter darf ab dem Eintrittsdatum Leistungen erfassen. Ab diesem Tag fallen auch die Sollstunden an, die sich aus dem Wochenmodell ermitteln.

Besonderheiten dieses Feldes für die Personenart "Mitarbeiter"
Je nach Einstellung wird das Datum in diesem Feld für die Berechnung im Feld Dienstjahre herangezogen.

Besonderheiten dieses Feldes im LOHN
Der Dienstnehmer kann ab dem Eintrittsdatum abgerechnet werden. Zudem können Nichtleistungszeiten erst ab diesem Datum erfasst werden.
Austrittsdatum
Über das Austrittsdatum können Personen, zu denen kein Kontakt mehr besteht, ausgeschieden werden. Dies ist auch die von BMD empfohlene Vorgangsweise, anstatt die Person zu löschen.
  • Wird ein Datum in der Vergangenheit eingegeben, wird automatisch auch das Feld Aktiv deaktiviert. Eine inaktive Person wird nicht mehr in den Listen der aktiven Personen angezeigt, bleibt aber mit all ihren Bewegungsdaten (Dokumente, Termine ...) erhalten.

  • Wird ein aktuelles oder ein zukünftiges Datum in das Feld eingegeben, wird das Feld "Aktiv" NICHT automatisch deaktiviert. Das heißt, der Kunde/Lieferant ist weiterhin unter den aktiven Personen sichtbar. In so einem Fall müsste das Aktiv-Häkchen manuell entfernt werden.
In den einzelnen Personenlisten (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter) kann über das Menü "Ansicht" beziehungsweise über STRG + U auf ausgeschiedene Personen umgeschaltet werden.

Beim Ausscheiden eines Kunden/Lieferanten oder Mitarbeiters erscheint je nach Parameter-Einstellung automatisch das Fenster Austritt/Deaktivieren von Kunden/Lieferanten bzw. Austritt/Deaktivieren Mitarbeiter.

Bei Kunden/Lieferanten: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Maßnahmen bei Kundenaustritt anzeigen



Bei Mitarbeitern: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Maßnahmen bei Mitarbeiteraustritt anzeigen


Besonderheit bei Mitarbeitern:
Für Mitarbeiter kann ein Stapel aktiviert werden, der überprüft, wann ein in der Zukunft liegendes Austrittdatum erreicht ist. So kann auch ein Austrittsdatum in der Zukunft eingegeben werden und der Mitarbeiter wird dennoch automatisch zur richtigen Zeit deaktiviert. Der Stapel übernimmt das Setzen des Aktiv-Kennzeichens.

Stapel
stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel "Mitarbeiter bei Erreichen des Austrittsdatums deaktivieren".

Beachten Sie bei Mitarbeitern zusätzlich folgenden Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Verzögerungstage nach Austritt


Besonderheit bei Gesellschaftern und Angehörigen:
Bei Gesellschaftern und Angehörigen kann das Feld auch befüllt werden. Diese Personen werden jedoch dadurch nicht unsichtbar. Es kann lediglich gefiltert werden, dass jene mit Austrittsdatum nicht mehr angezeigt werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Mitarbeiter - Austrittsdatum: Unter der Mitarbeiternummer von ausgeschiedenen Mitarbeitern können keine Leistungen mehr erfasst werden. Das Austrittsdatum ist der letzte Tag, an dem die Sollstunden aus dem Wochenmodell berechnet werden. Die Leistungen können jedoch noch angesehen und fakturiert werden.

  • Kunde - Austrittsdatum: Selbst wenn der Kunde bereits ausgeschieden ist, können weiterhin Leistungen für den Kunden erfasst werden.  
Besonderheiten im Paket LOHN
Sofern der NTCS LOHN verwendet wird, müssen Austritte über die Funktion Austritt im Dienstnehmer oder der Bruttoerfassung eingegeben werden. Bei Verwendung des NTCS LOHN Pakets ist das Feld "Austrittsdatum" nicht manuell zu befüllen!
SVNR
Sozialversicherungsnummer der Person.
Relevanz hat das Feld vor allem für Personen, für die Arbeitnehmerveranlagungen im Paket Steuern durchgeführt werden, sowie generell für Dienstnehmer (Personalinformationssystem, Lohnverrechnung ...).
Bei der Eingabe einer österreichischen, deutschen oder Schweizer Sozialversicherungsnummer, wird diese anhand der jeweils gültigen Prüfregeln für das jeweilige Land auf korrekte Zusammensetzung geprüft. Das Land für die Regeln, nach der eine Sozialversicherungsnummer bei der Eingabe geprüft wird, ermittelt sich wie folgt:
  • Dienstnehmer: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" bzw. "Land Rechtsversion" im Firmenstamm der Firma, unter der der Dienstnehmer angelegt wird. Ist z. B. am Firmenstamm im Feld "Land" bzw. im Feld "Land Rechtsversion" das Land Österreich angegeben und der Dienstnehmer hat die Staatsangehörigkeit Deutschland, wird eine Österreichische Sozialversicherungsnummer dennoch als korrekt angezeigt. Dieses Verhalten ist erforderlich, da nicht-österreichische Staatsbürger eine österreichische Sozialversicherungsnummer erhalten, wenn Sie bei einem österreichischen Unternehmen arbeiten.

  • Andere Personenarten: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" der jeweiligen Person.
Flagge_AUT.png Feldverhalten bei österreichischen Personen
  • Wurde das Feld Geburtsdatum bereits befüllt, müssen nur die ersten vier Stellen der Sozialversicherungsnummer eingegeben und bestätigt werden. Das Programm vervollständigt die Nummer danach automatisch.

  • Wird zuerst die Sozialversicherungsnummer (SVNR) vollständig erfasst, wird automatisch auch das Feld "Geburtsdatum" befüllt.

  • Nur am Dienstnehmerstamm gilt zusätzlich: Wurde die SVNR bisher nur 4-Stellig eingetragen und wird später im Feld "Geburtsdatum" ein Datum eingegeben, wird die SVNR (sofern es sich um eine gültige Nummer handelt) auch automatisch vervollständigt.
Nach Bestätigung der Eingabe erfolgt eine Prüfung, ob die Sozialversicherungsnummer korrekt ist. Wenn nicht, erfolgt ein Hinweis:

"SV-Nummer ist nicht korrekt!"

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Flagge_GER.png Feldverhalten bei deutschen Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für Deutschland maßgebliche Prüfung durchgeführt. Die Prüfung erfolgt ausschließlich anhand der Prüfziffer, d. h., die über eine vorgegebene Formel errechnete Prüfziffer muss mit der letzten Stelle der Sozialversicherungsnummer übereinstimmen. Die deutsche Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

1089712570000700032_0.png Feldverhalten bei Schweizer Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für die Schweiz maßgebliche Prüfung durchgeführt.
Eine Schweizer Sozialversicherungsnummer ist korrekt, wenn:
  • die Länge 13 Stellen aufweist
  • die ersten drei Stellen aus 756 bestehen (Code für CH)
  • die letzte Ziffer der korrekten Prüfziffer entspricht - die Prüfziffer wird über eine vorgegebene Formel errechnet
Die Schweizer Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

Dublettenprüfung
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Mitarbeitern erfolgt bei der Eingabe der Sozialversicherungsnummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Mitarbeiter gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen:

"Zu dieser Sozialversicherungsnummer sind bereits Stammdaten vorhanden. Wiedereintritt, Dienstverhältnis (Nummer X in Firma XXXXXX)"

1089712570000700032_1.png

Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Mitarbeiter der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.
Damit die Prüfung erfolgt, muss es sich um eine gültige Sozialversicherungsnummer handeln - mit ungültigen Sozialversicherungsnummern wird keine Dublettenprüfung durchgeführt.
Geburtsdatum
Geburtsdatum der Person (Eingabeformat TT.MM.JJJJ).

Besonderheiten im Paket CRM
  • Durch die Hinterlegung des Geburtsdatums kann im Feld Alter automatisiert das Alter der Person berechnet werden.

  • Die "SVNR" (= Sozialversicherungsnummer) kann automatisiert bei deren Eingabe vervollständigt werden (siehe SVNR).

  • Wird zuerst die Sozialversicherungsnummer (SVNR) vollständig erfasst, wird automatisch auch das Feld Geburtsdatum befüllt.

  • Nur am Mitarbeiterstamm gilt zusätzlich: Wurde die SVNR bisher nur 4-Stellig eingetragen und wird später im Feld "Geburtsdatum" ein Datum eingegeben, wird die SVNR (sofern es sich um eine gültige Nummer handelt) auch automatisch vervollständigt.

  • Mit Hilfe des Geburtsdatums können diverse Geburtstagslisten erstellt werden, wie z. B. aus der Zentralen Personenverwaltung bzw. aus der Mitarbeiterliste.

  • In weiterer Folge können über die Geburtstagseinstellungen auch automatisierte Aufgaben bzw. Termine erstellt werden.

  • Im Standardbrief ist es ebenfalls möglich, Geburtstagslisten zu erstellen (Hinzufügen → Alle Personen → Extras), um daraus ein Geburtstagsschreiben zu generieren.
Besonderheiten im Paket LOHN
  • Das Geburtsdatum ist ein Pflichtfeld für die Abrechnung. Nur mit dem Geburtsdatum können Abschläge bei der Sozialversicherung korrekt ermittelt werden.

  • Als Geburtsdatum kann nur ein gültiges Datum hinterlegt werden. Bei fiktivem Geburtsdatum werden oft die Monate 13, 14 oder 15 verwendet. Diese Eingaben sind jedoch nicht erlaubt. Beachten Sie, dass auch die Pensionsversicherung bei fiktivem Geburtsdatum den 01.07. des jeweiligen Geburtsjahres annimmt. Es wird empfohlen, bei fiktiven Geburtsdaten analog zur Pensionsversicherung ebenso den 01.07. des jeweiligen Geburtsjahres zu verwenden.
Arbeitsverhältnis
Die Eingabe des Arbeitsverhältnisses stellt eine Pflichteingabe dar. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern 
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Arbeiter
  • Angestellter 
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Wochenmodell
Ein passendes Wochenmodell ist in der Lohnverrechnung für die Führung einer korrekten Nichtleistungszeitenverwaltung Voraussetzung. Ist das Feld "Wochenmodell" befüllt, so ist das Feld Teilzeitprozent lt. Wochenmodell von einer manuellen Änderung geschützt. Nur bei Neuanlage eines Dienstnehmers bzw. beim Umstellen eines Bewerbers zu einem Dienstnehmer ist die F4-Suche nach einem Wochenmodell erlaubt. Bei Verwendung des Pakets LOHN ist stets die Funktion Wochenmodell ändern zu verwenden, falls das Wochenmodell nachträglich eingetragen oder geändert werden soll.
Teilzeitprozent lt. Wochenmodell
Der Teilzeit-Prozentsatz ist ein historisches Feld. Falls ein Wochenmodell eingegeben ist, errechnet er sich automatisch durch die Division: Sollstunden laut Wochenmodell / Sollstunden des Vollzeit-Wochenmodells. Ist ein Wochenmodell hinterlegt, kann das Feld nicht manuell übersteuert werden.

Dieses Feld wird unabhängig von der im Feld Teilzeitberechnung im Kollektivvertrag gewählten Einstellung immer auf diese Weise berechnet. Der Teilzeitprozentsatz lt. Wochenmodell kann sich vom Teilzeitprozentsatz lt. KV unterscheiden.

Hinweis
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Der Teilzeitprozentsatz hat Auswirkungen auf die Berechnung von Schnitten, Sonderzahlungen und Rückstellungen. Daher ist es wichtig, diese Daten korrekt zu pflegen.

Hinweis
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Ist der Teilzeitprozentsatz laut Wochenmodell nicht korrekt, so kann eine Neuberechnung angestoßen werden. Dazu ist unter LOHN → Abrechnungen → Bruttoerfassung die Funktion unter Divers → "Tage neu berechnen" (Strg + T) durchzuführen. 
Kostenstelle
Die Kostenstelle, der der Dienstnehmer zugeordnet ist (Stammkostenstelle). 

Hinweis 
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Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für Kostenstellen besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer eine Stammkostenstelle hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf Kostenstellen aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie eine Stammkostenstelle beim betroffenen Dienstnehmer. Um eine Fehlerursache zu identifizieren, ist das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen hilfreich. Möglicherweise ist eine Korrektur im Lohnartenstamm erforderlich.
Bankleitzahl
Das Feld "Bankleitzahl" bildet mit den Feldern Bankkontonummer, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung. 

Wählen Sie mittels Funktion_F4.png F4 eine gewünschte Bank aus der Bankenliste aus. Sollten die Banken Ihrer Meinung nach nicht aktuell sein, können Sie diese unter CRM → Stammdaten → Import und Export → Import importieren. Im Dokument CRM Standarddaten lesen Sie, was dabei zu beachten ist.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.
Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

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Weitere Bankverbindungen können mithilfe der F8-Funktion A_BANK.bmp erfasst werden.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Derzeit findet die Bankleitzahl nur beim Lieferantenzahlungsverkehr Anwendung.
Die Bankleitzahlen für Österreich werden von BMD mit ausgeliefert.
 
Achtung! 
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Soll ein deutscher Lieferant mit IBAN und SWIFT angelegt werden, wird der SWIFT-Code ebenfalls über dieses Feld gewartet. Ist in der Bankendatei pro Bankleitzahl der richtige SWIFT hinterlegt, wird, sobald die richtige Bankleitzahl ausgewählt ist, der hinterlegte SWIFT-Code automatisch in das Programm PR01 auf das Feld "SWIFT-Code" durchgeschrieben.
 
Die Banken für die Länder Deutschland, Schweiz, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Slowakei können über CRM → Stammdaten → Import und Export → Import → "Import Standards" importiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Bankleitzahl der Person (Kunde) ist in diesem Feld zu hinterlegen - diese wird bei entsprechend vorhandenem Feld im Honorarnoten- oder Zahlscheinformular gedruckt.
 
Das Feld "Bankleitzahl" sollte für die LEA vor der Aufbereitung der Honorarnoten im Stamm des Rechnungsempfängers hinterlegt sein, da es für Ansehen/Druck der Rechnung bzw. der Zahlungsart von Bedeutung ist.
Bankkontonummer
Das Feld "Bankkontonummer" bildet mit den Feldern Bankleitzahl, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer, Bankleitzahl und SWIFT/BIC ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Sobald die Bankkontonummer und die Bankleitzahl eingegeben worden sind, wird die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

1089712567000800000.png

Weitere Bankverbindungen können unter der F8-Funktion A_BANK.bmp erfasst werden.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Kontrolle bei Änderung einer Bankverbindung
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden oder einer Institution geändert wird: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Workflow → 4 Parameter zur "Bankverbindung":

  
  
 
 
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

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Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Derzeit findet die Bankkontonummer nur beim Lieferantenzahlungsverkehr Anwendung. Eine Besonderheit ergibt sich für die Freigabeart Scheck: Da ein Scheck an eine Person und nicht zwingend an eine Bank gerichtet ist, wird für die Überweisungsart, wenn bei der Person eine Bank hinterlegt ist (EU/Drittland), das Land der Bank verwendet. Ist bei der Person keine Bank hinterlegt, wird zur Bestimmung der Überweisungsart das Land der Person herangezogen. Es kann daher auch zu Freigaben kommen, wenn keine Bank bei der Person hinterlegt ist.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Bankkontonummer des Kunden ist in diesem Feld zu hinterlegen - diese wird bei entsprechend vorhandenem Feld im Honorarnoten- oder Zahlscheinformular gedruckt.
 
Das Feld "Bankleitzahl" sollte für die LEA vor der Aufbereitung der Honorarnoten im Stamm des Rechnungsempfängers hinterlegt sein, da es für Ansehen/Druck der Rechnung bzw. der Zahlungsart von Bedeutung ist.

Besonderheiten Prüfung für Ungarn Flagge_HUN.png
Bei der Eingabe wird geprüft, ob die Kombination aus Bankkontonummer und Bankleitzahl die erlaubten 16 oder 24 Stellen besitzt. Ebenso wird eine Prüfsumme berechnet. Fällt die Prüfung negativ aus, erfolgt eine Meldung.
IBAN
Hinterlegen Sie hier die korrekte IBAN für die Bankverbindung.

Die IBAN wird aufgrund der hinterlegten Bankkontonummer und Bankleitzahl automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

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Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Achtung! 
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Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

Hinweis 
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Update von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Prüfung bei Eingabe
Bei der Eingabe werden in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis:

"Die Prüfziffernberechnung hat ergeben, dass die IBAN nicht korrekt ist."

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Betrugsbekämpfung
Um Überweisungen auf Bankkonten zu verhindern, die nicht dem tatsächlichen Lieferanten oder Mitarbeiter gehören, existieren diverse Möglichkeiten zur Betrugsbekämpfung:

Automatische Dublettenprüfung bei Eingabe
Bei der Eingabe einer neuen IBAN erfolgt für folgende Personenarten eine automatische Dublettenprüfung:
  • Kunde/Lieferant: Wenn auf einem Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten existiert.

  • Mitarbeiter: Wenn auf einem Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter existiert.
Werden Dubletten gefunden, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Die Bankverbindung kann dennoch gespeichert werden! Es werden sowohl aktive als auch inaktive Personen innerhalb der Firmengruppe geprüft.
"Zu dieser IBAN sind bereits Stammdaten vorhanden. X Name in Firma XXXXXX"

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Manuelle Dublettenprüfung von bestehenden IBANs
Im Paket CRM steht im Fenster der "Identitätskontrolle" eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie alle bestehenden IBANs auf vorhandene Dubletten prüfen können.
Öffnen Sie CRM → Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Identitätskontrolle und starten Sie die IBAN Dublettenprüfung. Details finden Sie in der Hilfe zum Fenster.
Kontrolle bei Änderung einer Bankverbindung
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden oder einer Institution geändert wird: 
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Workflow → 4 Parameter zur "Bankverbindung":

  
  
 
 
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

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Besonderheiten im Paket FIBU
Nähere Informationen zum Zahlungsverkehr finden Sie in unserer Dokumentation Lieferantenzahlungsverkehr.

IBAN only
Überweisungen innerhalb eines SEPA-Landes (d. h., die Zahl- und Empfängerbank haben ihren Sitz im gleichen Land) können auch ohne Angabe des SWIFT/BIC durchgeführt werden. Hat man eine österreichische oder deutsche Zahlbank, dann können alle SEPA-Zahlungen ohne BIC durchgeführt werden. Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs. Ist der SWIFT/BIC ohnehin bekannt (bzw. hinterlegt), dann sollte dieser weiterhin in der Datei mitgeliefert werden. Das Löschen des BIC ist daher nicht notwendig oder empfehlenswert.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die einzelnen Felder der Bankverbindung können in der Honorarnote sowie auf dem Zahlschein angedruckt werden. 
SWIFT/BIC
Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.

Über Funktion_F4.pngF4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden.
Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.

Hinweis  
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der SWIFT-Code wirkt sich im Lieferantenzahlungsverkehr aus. Wenn IBAN und SWIFT beim Lieferanten gegeben sind, entscheidet das Land (SEPA oder nicht), ob die Überweisungsart EU oder Drittland vorzuschlagen ist. Drittlandszahlungen können auch mit IBAN und SEPA geführt werden.

IBAN only:
Überweisungen innerhalb eines SEPA-Landes (d. h., die Zahl- und Empfängerbank haben ihren Sitz im gleichen Land) können auch ohne Angabe des SWIFT/BIC durchgeführt werden.
Handelt es sich um eine österreichische oder deutsche Zahlbank, dann können alle SEPA-Zahlungen ohne BIC durchgeführt werden. Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs. Ist der SWIFT/BIC ohnehin bekannt (bzw. hinterlegt), dann sollte dieser weiterhin in der Datei mitgeliefert werden. Das Löschen des BIC ist daher nicht notwendig oder empfehlenswert.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die einzelnen Felder der Bankverbindung können in der Honorarnote sowie auf dem Zahlschein angedruckt werden.

Weitere Informationen zum Feldverhalten:
  • Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L →  AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.

    "Der SWIFT/BIC ist nicht gültig. Bitte kontrollieren Sie Ihre Eingabe."

    1087148198002300032.png

  • Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.

  • Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermitttel werden, wird dieser automatisch befüllt.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.

  • Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur mehr bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch den IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde.
Bank Auftraggeber
Am Dienstverhältnis wird die auszahlende Bank hinterlegt. Dies erlaubt es, für unterschiedliche Dienstverhältnisse unterschiedliche auszahlende Bankverbindungen zu hinterlegen.
Zahlungsart
Hier wird die Zahlungsart festgelegt, die für die Überweisung an den Dienstnehmer verwendet wird. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Überweisung (Liste/TB-Datei/Zahlschein)
  • Barzahlung
  • Verrechnungsscheck
1142669574001300770.png 
Verwandtschaft mit DG
In welcher Weise ist der Mitarbeiter mit dem Dienstgeber verwandt.
Beteiligt an Firma als
Angabe, auf welche Weise der Mitarbeiter an der Firma beteiligt ist.

Besonderheit LOHN
Dienstnehmer, die einen Eintrag in diesem Feld haben, werden auf der Konjunkturstatistik als "Selbständig Beschäftigte" ausgewiesen.
Mit DG verheiratet
Angabe, ob der Dienstnehmer mit dem Dienstgeber verheiratet ist.
Urlaubsbeginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Urlaub-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Urlaub-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.

Hinweis 
Hinweis.png
Der Urlaub-Anspruch muss in einem historischen Datensatz und der Nichtleistungszeitenverwaltung manuell erfasst werden, wenn
  • ein vom Eintrittsdatum abweichender Urlaub-Beginn hinterlegt ist UND
  • aufgrund langer Dienstzeit oder der Erfassung von Vordienstzeiten ein höherer Anspruch entsteht.

Besonderheiten im Paket BIL für Rückstellungen
Falls Personalrückstellungen mit NTCS berechnet werden und in diesem Feld ein vom Eintrittsdatum abweichender Urlaub-Beginn hinterlegt wird, ist das Feld Berechnung Urlaubsrückstellung nach in den "Berechnungseinstellungen" im Programm LOHN → Personalrückstellungen → Personalrückstellungen am Reiter "Urlaub" analog einzustellen.
Urlaubseinheit
In diesem Feld legen Sie fest, ob der Urlaub in Stunden oder Tagen verwaltet wird. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Urlaub-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Urlaubsanspruch
Eingabe des Urlaub-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN:
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Urlaub-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Krank-Beginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Krank-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Krank-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Krank-Einheit
Entscheiden Sie hier, ob die Krankenverwaltung in Kalendertagen oder Arbeitstagen geführt werden soll. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Krank-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Pflegeurlaubsbeginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Pflegeurlaub-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Pflegeurlaub-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Pflegeurlaubsanspruch
Eingabe des Pflegeurlaub-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Pflegeurlaub-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Pflegeurlaubseinheit
In diesem Feld legen Sie fest, ob die Verwaltung des Pflegeurlaubs in Stunden oder Tagen geführt wird. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Pflegerurlaub-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Arzt-Beginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Arzt-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Arzt-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Arzt-Anspruch
Eingabe des Arzt-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN:
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Arzt-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
 

Standardfelder - Reiter "DV"

Bezeichnung
Hier kann eine Bezeichnung für das Dienstverhältnis eingetragen werden. 
Gesundheitsberuf
Ab 01.01.2018 müssen Arbeitgeber in Gesundheitsberufen bei "Berufsangehörigen der Pflege" sowie der "medizinisch-technischen Dienste" im Zuge der ÖGK-Anmeldung Details zum Gesundheitsberuf melden. In diesem Feld ist der Gesundheitsberuf bei derartigen Fällen zu hinterlegen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Biomedizinische/r AnalytikerIn
  • DiätologIn
  • Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn
  • ErgotherapeutIn
  • LogopädIn
  • OrthoptistIn
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
  • PflegefachassistentIn
  • PhysiotherapeutIn
  • RadiologietechnologIn
  • Sonstige Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe
  • Sonstige Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste
1319981408000005030_0.png
Teilzeit-Vereinbarung
Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Altersteitzeit kontinuierlich
  • Altersteilzeit geblockt-Freizeitphase
  • Pflegeteilzeit
  • Bildungsteilzeit
  • Elternteilzeit mit Rechtsanspruch
  • Sabbatical
  • Sabbatical-Freizeitphase
  • Familienhospizteilzeit
  • Wiedereingliederungsteilzeit
  • Teilpension (gültig bis 31.12.2023)
  • Elternteilzeit ohne Rechtsanspruch
  • Altersteilzeit geblockt
  • Teilzeit: Handelt es sich um eine Teilzeit-Vereinbarung, die kein Ausschlussgrund für das Kontrollsechstel und auch durch keine andere Art von Teilzeit-Vereinbarung abgedeckt ist, dann sollte diese Ausprägung gewählt werden.
  • Teilzeit gem. § 14 AVRAG (über 50 LJ)
  • Teilzeit gem. § 14 AVRAG (familiäre Beistandspflicht)
  • Teilzeit gem. Teilpensionsgesetz (APG)
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Ruhendstatus
Zeigt den aktuell gültigen Ruhendstatus. Der Ruhendstatus wird zwischen Dienstnehmerstamm und Haupt-Dienstverhältnis synchronisiert.
Die folgenden Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nicht ruhend
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Karenz (freiwillig)
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Hospizkarenz
  • Diverse Ruhezeit
  • Truppenübung
  • Unbezahlter Urlaub länger als einen Monat
  • Rehabilitationskarenz
  • Familienzeit/Papamonat
  • Kinderrehabilitation

    1087148201003600000.png
Besonderheiten im Paket LOHN
Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG.

Achten Sie des Weiteren für die korrekte Dienstzeitanrechnung darauf, dass Ruhendzeiten wie Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig) bzw. Familienzeit/Papamonat zeitlich richtig abgegrenzt sind. Dies gilt sowohl für Mütter als auch für Väter.

Besonderheiten im Paket LEA
Hintergrundinformationen lesen Sie unter LEA-spezifische Besonderheiten im Bereich Führung Dienstverhältnisse/Historische Stammdaten.
Kind
Angabe, ob 1., 2., 3. Kind usw. Es sind nur ganze positive Zahlen erlaubt.
Dieses Feld ist nur aktiv, wenn im Feld "Ruhendstatus" die Ausprägung "Mutterschutz" oder "Karenz (gesetzlich)" oder "Karenz (freiwillig)" gewählt worden ist. Ist das der Fall, kann eingegeben werden, ob es sich um das 1., 2. oder 3. Kind usw. handelt. Demzufolge sind ganzzahlige numerische Eingaben in diesem Feld erlaubt (Beispiel: 1 oder 4). Diese Information wird im Programm Dienstnehmer am Reiter "Dienstverhältnis" eingetragen und wurde in der Vergangenheit für die Dienstzeitanrechnung von Karenzdienstverhältnissen benötigt (siehe LOHN → Stammdaten → Kollektivverträge → Reiter Dienstzeiten - Anrechnung). Bis 2022 war die Angabe des Kindes bei Mutterschutz bzw. Karenz ein Pflichtfeld.
Beginn
Beginn des Dienstverhältnisses
Ende
Ende des Dienstverhältnisses
Ist-Eintritt
Dieses Feld muss auf "Ja" stehen, wenn es sich um einen "echten" bzw. arbeitsrechtlichen Eintritt handelt.

Wird ein neues Dienstverhältnis aufgrund eines Tarifgruppenwechsels, wegen einer Ruhendzeit (z. B. Präsenzdienst, Mutterschutz oder Karenz) oder wegen einer Änderung des Wochenmodells angelegt, erfolgt hier kein Eintrag, da es sich dabei nur um ein technisches Dienstverhältnis, aber keinen arbeitsrechtlichen Eintritt handelt.
Beschäftigungsnummer
Die Beschäftigungsnummer fasst mehrere Dienstverhältnisse, die logisch zu einer Beschäftigung gehören, unter derselben Nummer zusammen. Eine Beschäftigung erstreckt sich von einem Dienstverhältnis mit Ist-Eintritt bis zu einem Dienstverhältnis mit Ist-Austritt. Die Beschäftigungsnummer wird in der Nichtleistungszeitenverwaltung zur korrekten Behandlung von parallelen Dienstverhältnissen sowie in Berechnungen und Auswertungen verwendet.

Beispiel
Beispiel.png
1295346284000018770.png

Ende Beschäftigung
Ende der Beschäftigung bzw. das Datum eines echten Ist-Austritts.
Ende Betriebliche Vorsorge
Dieses Feld wird abhängig von den Angaben in den Feldern "Kündigungsentschädigung bis" und "nicht konsumierte Urlaubstage" automatisch mit einem Wert versorgt. 
Ende Entgelt
Dieses Feld wird abhängig von den Angaben in den Feldern "Kündigungsentschädigung bis" und "nicht konsumierte Urlaubstage" automatisch mit einem Wert versorgt. 

In der Austrittsschablone verfügt dieses Feld über die Funktionstaste F8. Mit der Funktionstaste F8 oder mittels Mausklick auf Funktion_F8.png öffnet sich das Ende Entgelt Berechnungsjournal. Hier kann die Berechnung des Ende Entgelt-Datums sowie die Berechnung der UEL- und UEL-Verlängerungstage nachvollzogen werden.
 
1119885459001401810_1.png
Kündigungsentschädigung von
In diesem Feld legen Sie fest, ab welchem Datum die Kündigungsentschädigung zu bezahlen ist. 

Hinweis 
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Bei der Eingabe einer Kündigungsentschädigung in der Austrittsschablone wird das Feld "UEL-/KÜE-Schablone" automatisch auf "Ja" gesetzt.
Achtung!
Achtung.png
Dieses Feld ist bei Dienstnehmern über die Funktion Austritt und nicht direkt am Dienstnehmerstamm zu erfassen!
Kündigungsentschädigung bis
In diesem Feld geben Sie bekannt, bis zu welchem Datum die Kündigungsentschädigung bezahlt wird.
 
Hinweis 
Hinweis.png

Bei der Eingabe einer Kündigungsentschädigung in der Austrittsschablone wird das Feld "UEL-/KÜE-Schablone" automatisch auf "Ja" gesetzt.
Achtung!
Achtung.png
Dieses Feld ist bei Dienstnehmern über die Funktion Austritt und nicht direkt am Dienstnehmerstamm zu erfassen!
Abmeldegrund
In diesem Feld kann der Abmeldegrund aus einer Liste ausgewählt werden.

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Abmeldegrund-Nr. AbmeldegrundbezeichnungKurz-Bez.Ist Austritt 
1
Kündigung durch den DienstgeberKüDG
1087148407002599936_24.png
 
2
Kündigung durch den Dienstnehmer KüDN 
1087148407002599936_2.png
 
3
Einvernehmliche Lösung EinLös
1087148407002599936.png
 
4
Zeitablauf ZeitAb 
1087148407002599936_0.png
 
5
Berechtigter vorzeitiger AustrittBeVoAu 
1087148407002599936_4.png
 
6
Fristlose Entlassung FriEnt 
1087148407002599936_5.png
 
7
Karenz nach MSchG/VKG 
KarMu
1087148407002599936_25.png 
8
Präsenzdienstleistung im Bundesheer
PräBH
1087148407002599936_26.png 
9
Zivildienst
Zivil
1087148407002599936_27.png 
10
Pragmatisierung Pragma
1087148407002599936_7.png
 
11
Länger als 1 Monat währender unbezahlter Urlaub
UU>1M
1087148407002599936_28.png 
12
Ummeldung 
Ummeld 
1087148407002599936_29.png 
13
Tod des DienstnehmersTodDN
1087148407002599936_8.png
 
14
Änderung der SV-Pflicht
SVÄnd 
1087148407002599936_30.png 
15
Truppenübung 
Trupp 
1087148407002599936_31.png 
16
PensionierungPens
1087148407002599936_9.png
 
17
Ende freier Dienstvertrag gemäß § 4 Abs. 4 ASVG EfrDN 
1087148407002599936_10.png
 
18
Enthebung von der GerichtspraxisEntGP 
1087148407002599936_11.png
 
19
Unterbrechnung der Gerichtspraxis UntGP 
1087148407002599936_12.png
 
20
Entlassung aus der BundesbetreuungEntBun 
1087148407002599936_13.png
 
21
Kündigung durch den Dienstnehmer während einer Elternteilzeit nach MSchG oder VKGKüTzKa 
1087148407002599936_14.png
 
22
Unberechtigter vorzeitiger AustrittUnVoAu
1087148407002599936_15.png
 
23
Bildungskarenz gemäß § 11 AVRAG
BiKa11
1087148407002599936_32.png 
24
Vorzeitiger Austritt gem. § 25 IO durch DienstnehmerVoAuKO 
1087148407002599936_16.png
 
25
Kündigung gemäß § 25 IO durch Insolvenzverwalter/inKüMaKO
1087148407002599936_17.png
 
27
Kündigung gemäß § 25 IO durch DienstgeberKüDGAO 
1087148407002599936_18.png
 
28
Wiedereinstellungszusage bei aufrechtem Arbeitsverhältnis

1087148407002599936_33.png 
29
SV-Ende Beschäftigung aufrecht
SVEBa 
1087148407002599936_34.png 
30
Lösung in der Probezeit durch DienstgeberLProDG 
1087148407002599936_19.png
 
32
Bildungskarenz gemäß § 12 AVRAG
BiKa12
 
34
Lösung in der Probezeit durch Dienstnehmer LProDN
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99
Sonstige Gründe mit Ende der BeschäftigungSoGru 
1087148407002599936_21.png
 
102
Lösung KrankheitLKrank 
1087148407002599936_22.png
>>
103
UmmeldungUmmelK
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Hinweis 
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Bei den Abmeldegründen mit einem Häkchen in der Spalte "Ist Austritt" handelt es sich um echte arbeitsrechtliche Austrittsgründe. Alle Abmeldegründe ohne Häkchen in der Spalte "Ist Austritt" werden für einen Wechsel in ein ruhendes Dienstverhältnis benötigt.
Achtung! 
Achtung.png
Bei Dienstnehmern müssen für Austritte und ruhende Dienstverhältnisse die entsprechenden Funktionen über den Dienstnehmerstamm oder die Bruttoerfassung ausgeführt werden.

Sonstiger Abmeldetext
Wird im Feld Abmeldegrund die Ausprägung "99 - sonstige Gründe" ausgewählt, kann in diesem Feld ein "sonstiger Abmeldetext" erfasst werden.
Datenbesitzer für Ansehen
Wenn nicht jeder User dieses Dienstverhältnis sehen darf, so ist hier eine Datenbesitzergruppe zu hinterlegen, welche die User umfasst, die das Dienstverhältnis sehen dürfen.
 

Standardfelder - Reiter "Versicherung"

Arbeitsverhältnis
Die Eingabe des Arbeitsverhältnisses stellt eine Pflichteingabe dar. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern 
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Arbeiter
  • Angestellter 
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Versichertengruppe
Auswahl der Versichertengruppe

Aufgrund der Eingaben in den Feldern
wird die Auswahl im Feld "Tarifgruppe" bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • vollversichert
  • Geringfügig
  • Lehrling
  • Freier Dienstnehmer
  • Geringfügig freier Dienstnehmer 
1089712861000199936_0.png
 
Hinweis
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Die Felder Lehrzeit von, Lehrzeit bis und Tarifgruppe nach Lehrzeit sind nur dann aktiv, wenn hier die Ausprägung "Lehrling" ausgewählt wird.
Versicherung
Auswahl der Versicherung
 
Aufgrund der Eingaben in den Feldern
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • ASVG
  • VAEB
  • BVA
  • GSVG
  • NVG (Notariatskandidat): Weitere Informationen zur Abrechnung von Notariatskandidaten entnehmen Sie unserer Themenhilfe.
1087148330000999936_0.png
Lehrzeit von
In den Feldern "Lehrzeit von" und "Lehrzeit bis" muss die Dauer des Lehrverhältnisses eingetragen werden. Sie wird vom System für die automatische Durchführung des Lehrjahreswechsels benötigt.
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Felder sind nur dann aktiv, wenn im Feld Versichertengruppe die Ausprägung "Lehrling" hinterlegt wurde.
 

Lehrzeit bis
In den Feldern "Lehrzeit von" und "Lehrzeit bis" muss die Dauer des Lehrverhältnisses eingetragen werden. Sie wird vom System für die automatische Durchführung des Lehrjahreswechsels benötigt.

Im Dienstnehmerstamm am Reiter "Versicherung" ist es möglich, über die Funktionstaste F8 die gewünschte Lehrdauer auszuwählen. Abhängig von der Eingabe im Feld "Lehrzeit von" wird das Feld "Lehrzeit bis" mit dem richtigen Datum befüllt.

1119885459001801810_0.png

Hinweis
Hinweis.png
Die Felder sind nur dann aktiv, wenn im Feld Versichertengruppe die Ausprägung "Lehrling" hinterlegt wurde.
 

Lehrling mit Hilfsarbeiterlohn
Hat der Lehrling Anspruch auf Hilfsarbeiterlohn, muss dieses Feld auf "Ja" stehen, um die richtige Beitragsgruppe ermitteln zu können.
Beschäftigung kürzer 1 Monat vereinbart
Mit diesem Feld wird gekennzeichnet, ob die Beschäftigung für kürzer als einen Monat vereinbart worden ist.
Beitragsgruppe
Die Beitragsgruppe ist das wichtigste Kennzeichen für die Abrechnung eines Dienstnehmers. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern
 
Es werden nur jene Beitragsgruppen angeführt, die sich aus der Kombination der zuvor getätigten Eingaben ergeben und am häufigsten verwendet werden.  

Beispiel
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Arbeitsverhältnis: Angestellter
Versicherungsgruppe: Geringfügig
Versicherung: ASVG
 
Folgende Beitragsgruppen werden vorgeschlagen:

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Über die Combobox kann jederzeit auf die Anzeige aller Beitragsgruppen umgestellt werden.
Voll Gering Wechsel
Wird in diesem Feld die entsprechende Tarifgruppe eingetragen, wird die Geringfügigkeitsgrenze bei jeder Abrechnung überprüft. Bei Bedarf - d. h., wenn die Geringfügigkeitsgrenze entweder unter- oder überschritten wird - werden die Inhalte der Felder "Tarifgruppe" und "Voll Gering Wechsel Tarifgruppe" ausgetauscht.

Im Falle eines Wechsels der Tarifgruppe wird ab dem Lohnjahr 2019 keine Änderungsmeldung an die ÖGK mehr erstellt. Die Meldung der Änderung an die ÖGK erfolgt mit der nächsten mBGM. Wird im Feld "Voll Gering Wechsel" keine Tarifgruppe eingetragen, wird auch keine Voll-Gering-Prüfung durchgeführt.

Natürlich muss darauf geachtet werden, dass eine passende Tarifgruppe eingetragen wird.
 
Beispiel
Feld "Tarifgruppe": 2001 - B002 Ang.
Feld "Voll Gering Wechsel Tarifgruppe": 2501 - B030 Gfg. Ang.
Gesetzl. Grundlage
Die Eingabe in diesem Feld wird für die Anmeldung bei der Gesundheitskasse benötigt. Grundsätzlich wird die gesetzliche Grundlage automatisch aufgrund der Werte in folgenden Feldern vorgeschlagen:
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Entgeltfortzahlungsgesetz
  • Angestelltengesetz
  • Gutsangestelltengesetz
  • Vertragsbedienstetengesetz
  • Journalistengesetz
  • Theaterarbeitsgesetz
  • Landarbeitergesetz
  • Hausbesorgergesetz
  • Hausgehilfen- und Hausangestelltengesetz
  • Heimarbeitergesetz
  • Berufsausbildungsgesetz
  • freier Dienstvertrag gemäß §4 Abs. 4 ASVG
  • Unterrichtspraktikumsgesetz (UPG)
  • Rechtspraktikantengesetz (RPG)
  • Zahnärztlicher Lehrgang (BGBI. 184/86)
  • Universitätsorganisationsgesetz (UOG)
  • Wehrgesetz (WehrG)
  • Zivildienstgesetz (ZDG)
  • Bundesgesetz Studienrichtung Veterinärmedizin
  • §9 ASVG (gemäß BMI)
  • Bauarbeiter Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG)
  • andere Gesetze
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Gesetzl. Grundlage Text
Wird im Feld Gesetzl. Grundlage die Ausprägung "andere Gesetze" ausgewählt, kann hier der entsprechende Text dazu erfasst werden. 
Gesundheitskasse
In diesem Feld ist jene Gesundheitskasse zu hinterlegen, bei der der Dienstnehmer gemeldet ist. Jeder Dienstnehmer muss eine ÖGK-Lfd-Nr zugeordnet haben – insbesondere auch SV-freie Dienstnehmer, die natürlich auch abgerechnet werden.

Hinweis
Hinweis.png
Im Programm "Dienstnehmer" wird die laufende Nummer der Gesundheitskasse laut Firmen-ÖGK-Zuordnung zugeteilt (ersichtlich im Programm "Lohnfirma" am Reiter ÖGK), nicht die ÖGK-Nr., die im Paket CRM unter Stammdaten → Institutionen → Gesundheitskassen erfasst ist.

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SV-Berechnung
In diesem Feld ist zu hinterlegen, wie die SV-Berechnung erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Keine SV: Es wird keine SV berechnet

Normale SV: Die SV wird entsprechend der Tarifgruppe berechnet.

AMPFG-Lehrling § 2 Abs. 7: AMPFG steht für Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz. Bei geringem Einkommen vermindert sich der vom Lehrling zu tragende Anteil am Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei einer monatlichen Beitragsgrundlage (bzw. Sonderzahlung).

Erwachsenenbildung: Pauschalierte Aufwandsentschädigungen bis zu einer Obergrenze für Lehrende an Einrichtungen, die vorwiegend Erwachsenenbildung im Sinne des § 1 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln betreiben, gelten nicht als Entgelt. Voraussetzung ist, dass die Tätigkeit des Lehrenden nicht dessen Hauptberuf (zeitlicher Aspekt) und die Hauptquelle der Einnahmen (finanzieller Aspekt) bildet. Liegt ein Abrechnungsstatus mit dieser Ausprägung bereits vor, dann kann die Feldausprägung nicht mehr geändert werden.

Vorstandsmitglied: Für SV-pflichtige Vorstandsmitglieder

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Die Ausprägung "SV-Berechnung mit SZ-Zuschlag" steht zusätzlich in allen Lohnjahren bis inkl. 2018 zur Verfügung und ist mit der Jahresumstellung auf 2019 weggefallen.
Geschäftsführung
Ab 2019 bzw. ab der Einführung der Tarifgruppen ist dieses Feld als Info-Feld zu verstehen.

Vor 2019 bzw. als noch mit Beitragsgruppen abgerechnet worden ist, hat dieses Feld gesteuert, ob ein handelsrechtlicher Geschäftsführer im sozialrechtlichen Sinn vorliegt (von KU befreit).
Prozent für SZ-Zuschlag
Wird im Feld SV-Berechnung die Ausprägung "SV-Berechnung mit SZ-Zuschlag" ausgewählt, muss in diesem Feld der Prozentsatz für den SZ-Zuschlag erfasst werden. 
Freier DN hat Anspruch auf SZ
Hat ein freier Dienstnehmer Anspruch auf Sonderzahlungen, muss das in diesem Feld hinterlegt werden. 
Fallw. beschäftigt
In diesem Feld wird festgelegt, ob es sich bei dem Dienstnehmer um einen fallweise Beschäftigten handelt.  
Fallw. beschäftigt Tage
Hier werden die Tage ausgewählt, an denen der fallweise Beschäftigte beschäftigt wird.
KU (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer die Kammerumlage oder Landarbeiterkammerumlage abzuführen ist. Hier sind die Beiträge vom Versicherten selbst zu tragen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:  
  • Nein
  • Arbeiterkammer
  • Landarbeiterkammer
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WF (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Wohnbauförderungs-Beitrag zu entrichten ist. Der WF-Beitrag ist je zur Hälfte vom Dienstgeber und Dienstnehmer zu tragen. 
SW
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag zu entrichten ist. Der SW-Beitrag ist je zur Hälfte vom Dienstgeber und Dienstnehmer zu tragen. 
IE (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Zuschlag nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz (IESG-Zuschlag) abzuführen ist. Der Beitrag ist zur Gänze vom Dienstgeber zu tragen.
NB (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Nachtschwerarbeits-Beitrag entrichtet werden muss. Der Beitrag ist vom Dienstgeber zu tragen. 
Betriebliche Vorsorge
Hier wird festgelegt, ob ein Dienstnehmer der "Abfertigung NEU" angehört oder nicht. Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers wird dieses Feld automatisch auf "Ja, weil Neueintritt" gestellt (Ausnahmen: Freie Dienstnehmer, Ferialpraktikanten und diverse Dienstnehmer wie z. B. Arbeiter mit BUAK-Zugehörigkeit).
 
Tritt ein Dienstnehmer in das neue Abfertigungssystem über, stehen die Ausprägungen  "Ja, weil Vollübertritt" oder "Ja, weil Teilübertritt" zur Verfügung, wobei die jeweilige Auswahl nur für die Rückstellungsberechnung von Bedeutung ist. Hinsichtlich der Berechnung der BV-Beiträge gibt es zwischen den Ausprägungen keinen Unterschied.
 
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja, weil Neueintritt
  • Ja, weil Vollübertritt
  • Ja, weil Teilübertritt
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Beginn Betriebliche Vorsorge
Bei BV-pflichtigen Dienstnehmern wird im Feld "Beginn Betriebliche Vorsorge" automatisch das Eintrittsdatum + ein Warte-Monat vorgeschlagen. Bei Wiedereintritten wird es erkannt, wenn der Warte-Monat entfällt.
 
Beispiel
Beispiel.png
Tritt ein Dienstnehmer am 20. Jänner 2021 ein, beginnt die BV-Pflicht mit 20. Februar 2021.
 
Ausschlaggebend für die Berechnung und Abfuhr der BV-Beiträge sind jedoch die BV-Tage/Monat in der Bruttoerfassung.

Achtung!
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Bei nachträglicher Änderung dieses Feldes sind die BV-Tage in der Bruttoerfassung neu zu berechnen (Funktion "Tage neu berechnen" oder manuelle Erfassung) und im BV-Beginn-Monat zu kontrollieren.

Achtung! 
Achtung.png
Kontrollieren Sie bei Anlage eines parallelen Dienstverhältnisses am neuen Dienstverhältnis die Einstellungen diese Feldes und nehmen Sie, falls erforderlich, eine manuelle Korrektur vor.
BV-Übertrittsbetrag
Im Falle eines Voll- oder Teilübertritts ist in diesem Feld der Übertrittsbetrag, der an die BV-Kasse überwiesen werden soll, einzutragen.
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Eintragung des Übertrittsbetrags hat abrechnungstechnisch gesehen keine Auswirkungen. Sie dient lediglich der richtigen Ausweisung am L16.
Der Beitrag wird dabei unter dem Punkt "Eingezahlter Betrag an BV" ausgewiesen.

abweichende ÖGK (BV)
In diesem Feld ist jene Gesundheitskasse zu hinterlegen, bei der der Dienstnehmer gemeldet ist. Das Feld ist nur bei Notariatskandidaten für die Betriebliche Vorsorge (BV) auszufüllen. Weitere Informationen zur Abrechnung von Notariatskandidaten entnehmen Sie der Themenhilfe.

Hinweis
Hinweis.png
Im Programm "Dienstnehmer" wird die laufende Nummer der Gesundheitskase laut Firmen-ÖGK-Zuordnung zugeteilt (ersichtlich im Programm "Lohnfirma" am Reiter ÖGK), nicht die ÖGK-Nr., die im Paket CRM unter Stammdaten → Institutionen → Gesundheitskassen ersichtlich ist. 

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Alterspension möglich ab
Das Feld wird im Paket LOHN benötigt. Werden bestimmte Altersvoraussetzungen erreicht, werden die Abschläge vom Programm automatisch angewendet. Um auch den Anspruch auf Alterspension in die Prüfung einbeziehen zu können, muss in diesem Feld das entsprechende Datum hinterlegt werden. Es muss immer der Monatserste eingegeben werden, der auch am Pensionsbescheid angedruckt ist. Ist das der Fall, wird ab dem jeweiligen Monat automatisch der entsprechende Abschlag zur Anwendung gebracht. Unter Abschlag versteht man den Entfall des Arbeitslosenversicherungsbeitrags und des Zuschlages nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz.

Wird ein untermonatiges Datum in dieses Feld eingegeben, werden erst ab dem nachfolgenden Monat der AV-Beitrag und IE-Zuschlag nicht mehr abgerechnet.

Über die F8-Funktion zu diesem Feld wird das mögliche Regelpensionsalter anhand des Geschlechts und Geburtsdatums ermittelt. Dieser ermittelte Wert ist lediglich als Vorschlagswert zu interpretieren, da die für das Regelpensionsalter erforderlichen Versicherungszeiten nicht bekannt sind.
Bonuspension
Falls es sich um eine Bonuspension handelt, ist dieses Feld mit "Ja" zu befüllen. Unabhängig von der Versicherung beträgt die Reduktion beim Dienstnehmer 5,12 % und beim Dienstgeber 6,28 %.
PV-Reduktion bei Regelpension
Falls eine PV-Reduktion bei Erwerbstätigkeit neben der Regelpension anzuwenden ist, muss dieses Feld mit "Ja" befüllt werden (gültig bis Ende 2025). Dieses Feld gibt es in der Auswahl ab dem Jahr 2026 nicht mehr.
Schutzmonat Geringfügigkeit
In diesem Feld legen Sie fest, ob bei dem Dienstnehmer der Schutzmonat bei Geringfügigkeit angewendet werden soll.
 
Tritt während der vollversicherten Beschäftigung durch Verringerung des Entgelts die Voraussetzung für eine geringfügige Beschäftigung ein, endet die Vollversicherung erst am Ende des laufenden Monats. Der Schutzmonat soll den Dienstnehmer vor einem nachträglichen Wegfall des Krankenversicherungsschutzes bewahren. Dies gilt jedoch nur dann, wenn nicht bereits am Monatsersten feststeht, dass das Entgelt ab diesem Monat unter der Geringfügigkeitsgrenze bleibt. 
 
Beispiel
Beispiel.png
Ein Dienstnehmer erhält ein variables Gehalt, dessen Höhe erst am Ende des Beitragszeitraumes feststeht.
  • Jänner € 560,00
  • Februar € 573,00
  • März € 510,00
  • April € 501,00
Lösung:
Das Entgelt liegt zwar im Monat März unter der Geringfügigkeitsgrenze (Gesetzeswert 551,10 €, Stand Jahr 2025), da dies aber erst am Ende des Monats feststeht, besteht von Jänner bis März Vollversicherungspflicht. Ab April liegt dann nur mehr eine geringfügige Beschäftigung mit Teilversicherung in der UV vor.
 
Hinweis
Hinweis.png
Damit der Schutzmonat berücksichtigt wird, muss das Feld "Schutzmonat Geringfügigkeit anwenden" auf "Ja" stehen und im Feld Voll Gering Wechsel die entsprechende Tarifgruppe hinterlegt sein.
Service-Entgelt
Falls für den Dienstnehmer aufgrund persönlicher Umstände eine Befreiung vom Service-Entgelt (E-Card-Gebühr) besteht, muss dieses Feld auf "Nein" gestellt werden. Liegt eine Befreiung des Service-Entgelts aufgrund der Versicherung (z. B. VAEB oder BVA) vor, dann muss dieses Feld nicht auf "Nein" gestellt werden, denn die Befreiung wird aufgrund der Versicherung erkannt. Die Höhe des Service-Entgelts (E-Card-Gebühr) wird jährlich durch das Jahresupdate angepasst und steht in den Gesetzeswerten.
Sozialfonds
Über dieses Feld wird geregelt, ob ein Beitrag zum Sozialfonds über einen Zuschlag zur Tarifgruppe auf der mBGM übermittelt und letztlich an die ÖGK gezahlt wird. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -: Kein Sozialfonds

  • AKÜ: Arbeitskräftsüberlasser. Ab Jänner 2013: Beiträge an den "Sozial- und Weiterbildungsfonds" sind gem. § 22a AUG zu leisten. Für Angestellte sind ab 2017 Beträge zu entrichten. Löst den Zuschlag Z05 "Weiterbildungsbeitrag - AÜG" auf der mBGM aus. Bis 2018 wurde am Beitragsnachweis die Beitragsgruppe N18 für Arbeiter bzw. N28 für Angestellte ausgewiesen. Als Bemessung wird die allgemeine SV-Beitragsgrundlage (bis zur HBGL) herangezogen. Dies gilt auch für Sonderzahlungen.

  • Bewachungsgewerbe: Ab Juli 2026: Löst den Zuschlag Z15 "Beitrag Sozialfonds Bewachungsgewerbe" auf der mBGM aus.

  • Gebäudereinigungsgewerbe: Ab Juli 2026: Löst den Zuschlag Z16 "Beitrag Sozialfonds Gebäudereinigungsgewerbe" auf der mBGM aus.
Hinweis
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Sollte es innerhalb eines Monats zu zwei oder mehreren Dienstverhältnissen kommen, z. B. aufgrund eines Tarifgruppenwechsels, so ist bei jedem Dienstverhältnis das Häkchen im Dienstnehmerstamm für "Ja" zu setzen. Andernfalls kann keine mBGM bzw. keine korrekte mBGM erstellt werden.
Tabakmonopolgesetz
Unterliegt der Dienstnehmer dem  § 27 Abs. 2 Tabakmonopolgesetz (ausschließliche persönliche Rechte von in Tabakfachgeschäften mitarbeitenden Angehörigen von Tabaktrafikanten aus dem Kreis der Menschen mit Behinderung), muss dieses Feld auf "Ja" stehen. Es handelt sich dabei um einen Jahreswert, der bei der Neuanlage eines Dienstnehmers angegeben werden muss (Standard = Nein) und für die Anmeldung bei der ÖGK benötigt wird.

Ein Angehöriger (Verwandter) kann die Trafik nach dem Ableben des bisherigen Eigentümers übernehmen, wenn nachgewiesen werden kann, dass dieser Verwandte in den letzten 7 Jahren mindestens 5 Jahre in dieser Trafik Vollzeit beschäftigt gewesen ist. Dies kann nachgewiesen werden, wenn dieses Feld bei der Anlage des Dienstverhältnisses mit "Ja" befüllt wird und somit bei der Anmeldung des angehörigen Dienstnehmers bei der ÖGK gemeldet wird.
 

Standardfelder - Reiter "Kollektivvertrag"

Kollektivvertrag
Wird ein Dienstnehmer einem Kollektivvertrag zugeteilt,
  • wird der im KV-Stamm hinterlegte Monats- und Überstundenteiler vorgeschlagen,
  • kann die KV-Vorrückung automatisiert und eine KV-Mindesteinstufung durchgeführt werden,
  • kann bei der Lohnarteneingabe in der Bruttoerfassung auf KV-abhängige Beträge, Sätze und Berechnungen (UZ, WR ...) zugegriffen werden.  
Mit F4 kann der Kollektivvertrag ausgewählt werden. Ist das HGKV-Modul in Verwendung und wurde ein Kollektivvertrag in diesem Feld hinterlegt, so kann mit F8 der HGKV Text eingesehen werden.
KV Unternummer
Verfügt der Kollektivvertrag über unterschiedliche Lohn- und Gehaltstabellen (z. B. eigene Tabelle je Bundesland), muss in diesem Feld die entsprechende KV-Unternummer eingetragen werden.
Diätenstufe
Dieses Feld wird für die Dienstreiseabrechnung benötigt. Es wird festgelegt, welche im KV hinterlegte Diätenstufe beim jeweiligen Dienstnehmer zur Anwendung kommt.
Diäten Unternummer
Existieren in einem KV mehrere Diätentabellen, muss hier die entsprechende Diäten Unternummer hinterlegt werden. 
Verwendungsgruppe
Über dieses Feld erfolgt die spaltenmäßige Zuordnung des Dienstnehmers in der Lohn-/Gehaltstabelle des Kollektivvertrags. 
Beschäftigungsjahr
Über dieses Feld erfolgt die zeilenmäßige Zuordnung des Dienstnehmers in der Lohn-/Gehaltstabelle des Kollektivvertrags. 
KV-Lohn
Wird in den Feldern Verwendungsgruppe und Beschäftigungsjahr ein Wert aus der Lohn- und Gehaltstabelle hinterlegt, wird hier der dazugehörige KV-Lohn angezeigt. 
Monatsteiler
Wurde beim Dienstnehmer im gleichnamigen Feld ein Kollektivvertrag hinterlegt, wird der Monatsteiler automatisch aus dem KV-Stamm übernommen. Bei Teilzeitdienstnehmern ist der Teiler entsprechend niedriger!

Beispiel
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Monatsteiler bei einer 40-Stunden-Woche: 173
Monatsteiler bei einer 20-Stunden-Woche:   86,5
Überstundenteiler
Wurde beim Dienstnehmer ein Kollektivvertrag hinterlegt, wird der Überstundenteiler automatisch aus dem KV-Stamm übernommen. Bei Teilzeit-Dienstnehmern ist der Teiler entsprechend niedriger!

Beispiel
Überstundenteiler bei einer 40-Stunden-Woche: 158
Überstundenteiler bei einer 20-Stunden-Woche:   79
Tagesteiler
Der Tagesteiler gibt die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitstage pro Monat an und wird beispielsweise dazu verwendet, um den Grundbezug auf eine Tagesbasis herunterzurechnen.
 
Beispiel
Beispiel.png
Um das Krankenentgelt tageweise berechnen zu können, muss das Gehalt durch den Tagesteiler dividiert werden.
Tagesteiler bei einer 5-Tage-Woche = 22, Monatsgehalt = € 2.000,00 → € 2.000,00/22 = € 90,91 pro Tag
Fixwerte
Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Fixwerte, in dem Fixbeträge und Fixsätze je Dienstnehmer (z. B. Grundbezug, Fixprämie, Sachbezug ...) hinterlegt werden können.  
Vorrückungsdatum (TT.MM)
Eingabe jenes Datums (im Format TT.MM), zu welchem der Dienstnehmer in der Lohn-/Gehaltstabelle um ein Beschäftigungsjahr vorrückt.
 
Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers wird dieses Feld automatisch mit dem 1. des Eintrittsmonats (z. B. 1. Mai oder 1. Oktober) initialisiert, was einer Vorrückung zu Monatsbeginn entspricht. Dieser Wert kann natürlich überschrieben werden.
 
Handelt es sich jedoch um einen Lehrling, wird wie folgt vorgegangen:
 
Liegt der Lehrzeit-Beginn vor dem Eintrittsdatum bzw. entspricht er dem Eintrittsdatum, werden in diesem Feld der Eintrittstag und der Eintrittsmonat eingetragen. Beginnt die Lehrzeit erst später bzw. ist der Lehrzeit-Beginn größer als das Eintrittsdatum, werden beim Vorrückungsdatum der Lehrzeitbeginn-Tag und der Lehrzeitbeginn-Monat eingetragen.
 
Hinweis
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Wurde in diesem Feld ein Tag > 1 (z. B. 15.06) eingetragen, wird aufgrund der KV-Vorrückung im Zuge der Endverspeicherung des Vormonats (in diesem Beispiel durch die Endverspeicherung von Monat 5) ein neues Dienstverhältnis angelegt, bei dem die Vorrückung automatisch vorgenommen wird.
 
Wurden die Lohnverrechnungsdaten aus BMD 5.5 übernommen, wird wie folgt initialisiert:
 
Im Falle eines Lehrlings werden hier der Eintrittstag und der Vorrückungsmonat übernommen. Wenn es sich nicht um einen Lehrling handelt, werden der Monatserste und der Vorrückungsmonat eingetragen.
nächste BJ-Änderung
In diesem Feld muss bei der Neuanlage eines Dienstnehmers einmalig festgelegt werden, wann die erste (nächste) Beschäftigungsjahr-Änderung erfolgen soll.
Die eingetragene Jahreszahl wird im weiteren Verlauf automatisch aufgrund der in der L/G-Tabelle hinterlegten Vorrückungen angepasst.
BJ Dauer (in Monaten)
In diesem Feld können Sie in Monaten festlegen, wie lange ein Beschäftigungsjahr tatsächlich dauert. Standardmäßig werden 12 Monate vorgeschlagen. Bei einer verkürzten Lehrzeit kann sich diese Dauer verkürzen. 

Beispiel
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Die Lehrzeit wird von drei auf zwei Lehrjahre verkürzt. In diesem Beispiel ist im Feld "BJ Dauer (in Monaten)" der Wert "8" einzugeben, da alle acht Monate eine Vorrückung erfolgt.
KV-Vorrückung
In diesem Feld legen Sie fest, ob der Vorrückungswert im Fall einer KV-Vorrückung auf das aktuelle Gehalt bzw. den Lohn des Dienstnehmers angewendet werden soll. Steht dieses Feld auf "Ja" und springt der Dienstnehmer von einem Beschäftigungsjahr in das nächste, dann wird die Differenz zwischen dem alten und neuen KV-Wert dem aktuellen Gehalt bzw. Grundlohn addiert. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • wie im KV hinterlegt
  • Ja 
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Standardgemäß (ohne DN-Vorschlag) steht das Feld auf "nein".
 
Bei der Ausprägung "wie im KV hinterlegt" werden die Felder "Hinweis bei KV-Vorrückung" und "KV-Unterzahlung korrigieren" automatisch inaktiv gestellt. Es wird empfohlen, im Kollektivvertrag einzustellen, ob die KV-Vorrückung ausgeführt werden soll oder nicht und bei den Dienstnehmern die Ausprägung "wie im KV hinterlegt" zu nutzen. Nur bei jenen Dienstnehmern, bei denen die KV-Vorrückung anders als im KV geregelt stattfinden soll, ist dann eine Anpassung im Programm "Dienstnehmer" vorzunehmen.
 
Beispiele zur KV-Vorrückung finden Sie im Spezialthema Lohn- und Gehaltserhöhung unter dem Punkt KV-Vorrückung einzelner Dienstnehmer.

Beispiel
Beispiel.png

Beschäftigungsjahr Verwendungsgruppe 1 
1  1500 
2 
1500 
3 
1600 

KV-Vorrückung = Ja

Beschäf­tigungs­jahr vor der Vor­rückung Fixwert vor der Vor­rückung
Beschäf­tigungs­jahr nach der Vor­rückung 
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Nein) 
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Ja) 
1  1500
2
1500 
1500
1 
1550 
2
1550 
1550 
2 
1500
3
1600 
1600 
2 
1550 
3 
1650 
1650 

KV-Vorrückung = Nein

Beschäf­tigungs­jahr vor der Vor­rückung Fixwert vor der Vor­rückung
Beschäf­tigungs­jahr nach der Vor­rückung
Fixwert vor der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Nein)
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Ja)
1  1500
2
1500
1500
1 
1550 
2
1550
1550
2 
1500
3
1500
1600
2 
1550 
3
1550
1600

KV-Unterzahlung korrigieren
In diesem Feld legen Sie fest, ob eine eventuelle KV-Unterzahlung korrigiert werden soll. 
Hinweis bei KV-Vorrückung
Wollen Sie vor einer KV-Vorrückung darüber informiert werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. Der Hinweis steht dann einen Monat vorher auf der Hinweisliste.
nächster KV-Sprung
In diesem Feld wird errechnet, wann der nächste KV-Sprung erfolgt. In der Regel stimmen die Werte aus den Feldern "nächste BJ-Änderung" und "nächster KV-Sprung" überein. Gibt es jedoch Einträge in den Feldern Vorrückung aussetzen und/oder Vorrückungstopf, wird dies bei der Ermittlung berücksichtigt. 
 
Beispiel
Beispiel.png



nächste BJ-Änderung
2025
Vorrückungstopf
-
Vorrückungen aussetzen
2
nächster KV-Sprung
2026

Das Feld "nächster KV-Sprung" ist in folgenden Fällen leer:
  • In der L/G-Tabelle ist in den nächsten Beschäftigungsjahren kein neuer Wert hinterlegt. Wenn der Dienstnehmer nicht mehr vorrückt, weil er bereits jetzt in einem Beschäftigungsjahr ist, nachdem keine weiteren Werte hinterlegt sind, dann wird das Feld nicht mehr befüllt.

  • In der L/G-Tabelle ist in den nächsten Beschäftigungsjahren (Zeilen) der beim Dienstnehmer hinterlegten Verwendungsgruppe (LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Kollektivvertrag") kein Wert (Betrag bzw. Satz) mehr hinterlegt. Stattdessen ist ein Rösselsprung, also ein Sprung in eine neue Verwendungsgruppe, eingetragen. Da es sich dabei um keinen Betrag bzw. Satz handelt, wird das Feld "nächster KV-Sprung" im Dienstnehmerstamm nicht befüllt.

    Beispiel
    Beispiel.png



    IT-KV:

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    Hat ein Dienstnehmer mit dem Kollektivvertrag der IT die Verwendungsgruppe "1 - Einstiegsstufe" im ersten Beschäftigungsjahr hinterlegt, so wird das Feld "nächster KV-Sprung" befüllt, denn es gibt noch einen neuen Betrag im Beschäftigungsjahr 2: (Stand 2026)

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    Hat der Dienstnehmer mit dem Kollektivvertrag der IT die Verwendungsgruppe "1 - Einstiegsstufe" im zweiten Beschäftigungsjahr hinterlegt, so wird das Feld "nächster KV-Sprung" nicht befüllt, da ab dem Beschäftigungsjahr 3 kein weiterer Betrag mehr in der L/G-Tabelle eingetragen ist. Der Rösselsprung in die Verwendungsgruppe 2 des Beschäftigungsjahres 1 wird vom Feld "nächster KV-Sprung" im Dienstnehmerstamm nicht erkannt: (Stand 2026)

    1087148334001699968_2.png

  • Es müssen alle erforderlichen Felder für die KV-Einstufung hinterlegt sein. Darunter fallen insbesondere Kollektivvertrag, KV-Unternummer, Verwendungsgruppe, Beschäftigungsjahr, Vorrückungsdatum und nächste BJ-Änderung. Wenn eines dieser Felder nicht befüllt ist, kann der nächste KV-Sprung nicht ermittelt werden. In manchen Fällen löst eine erneute Eingabe der Werte in diese Felder eine Neuberechnung des Feldes "nächster KV-Sprung" aus.

  • Es muss einen Monat beim jeweiligen Dienstnehmer geben, der endverspeichert ist. Insbesondere wird dieses Feld im Eintrittsmonat noch nicht angezeigt. Im Zuge der Endverspeicherung wird das Feld automatisch befüllt.
Vorrückung aussetzen (Anzahl)
Hier kann die Anzahl der Vorrückungen eingegeben werden, die nicht berücksichtigt bzw. durchgeführt werden sollen.
 
Wird hier beispielsweise der Wert 2 hinterlegt, werden die nächsten zwei Vorrückungen nicht automatisch vorgenommen. Nach einer "nicht stattgefundenen" Vorrückung wird die Anzahl auf den Wert 1 reduziert. Erst wenn das Feld wieder leer steht, werden KV-Vorrückungen wieder automatisch durchgeführt.
Vorrückungstopf
Arbeitgeber und Arbeitnehmer können rechtswirksam vereinbaren, dass eine freiwillige Gehaltserhöhung auf die nächsten Vorrückungen angerechnet wird.
 
Der Vorrückungstopf kann mit einem beliebigen Betrag gefüllt werden und hat die Aufgabe, die nächsten automatischen Erhöhungen durch Vorrückung zu neutralisieren. Der Vorrückungstopf wird dabei um den nicht angewandten Vorrückungswert vermindert bis dieser den Wert Null erreicht.

Beispiel
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Ein Dienstnehmer hat ein Ist-Gehalt von € 2.000,00. Er bekommt eine Gehaltserhöhung um € 150,00. Mit dem Dienstnehmer ist vereinbart worden, dass die nächsten Vorrückungen mit dieser Erhöhung abgegolten sind. Diese € 150,00 werden im Vorrückungstopf hinterlegt.
 
Nach einem Jahr erhöht sich der KV-Lohn des Dienstnehmers von 1.800,00 auf 1.850,00. Da im Vorrückungstopf des Dienstnehmers ein Wert hinterlegt ist, bekommt der Dienstnehmer keine Gehaltserhöhung. Der Betrag wird von € 150,00 auf € 100,00 vermindert. Der Vorrückungswert wird gekürzt, bis er auf null steht.
Überzahlung dämpfen (in Prozent)
Wird in diesem Feld ein Prozentsatz hinterlegt (z. B. 50 %), wird bei der nächsten Vorrückung eine etwaige Überzahlung um den hier hinterlegten Prozentsatz (in diesem Fall 50 %) reduziert.
 

Standardfelder - Reiter "Finanzamt"

Finanzamt
Hinterlegen Sie hier das DZ-Finanzamt des Dienstnehmers.  
Lohnsteuerberechnung
Mit diesem Feld legen Sie die Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers fest. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
Normale Lohnsteuer: (Standardeinstellung) Die Lohnsteuer wird normal nach der üblichen Lohnsteuerprogression berechnet.
 
Freier Dienstvertrag: Diese Einstellung ist insbesondere bei Freien Dienstnehmern zu verwenden, für die das Formular E109a zu befüllen ist.
 
Pensionist: Bei Zusatz- bzw. Firmenpensionen, Bezügen aus Pensionskassen, Zusatzpensionen von Kammern (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Ärztekammer, Apothekerkammer, Patentanwaltskammer etc.), Pensionszahlungen der Kirche für Priester/Ordensleute. 
 
Fixer Prozentsatz § 69 (1), § 70 (2) Z 2:
Bei Auswahl dieser Ausprägung muss der abzurechnende steuerliche Prozentsatz im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) hinterlegt werden.

Bei Abrechnung gemäß § 70 (2) Z 2 gilt:
  • Erst ab einem erfassten Prozentsatz von 20 % im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) erfolgt die Lohnsteuerberechnung gemäß § 70 (2) Z 2 EStG.
  • Es wird ein Lohnzettel (L16) erstellt und
  • die Kennzahl 230 am Lohnzettel (L16) wird nicht befüllt.
Bei Abrechnung gemäß § 69 (1) gilt:
  • Bei einem Prozentsatz von unter 20 % im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) kommt § 69 (1) EStG zur Anwendung und
  • es wird kein Lohnzettel L16 erstellt. 
Keine Lohnsteuer: Es wird keine Lohnsteuer berechnet.
 
Keine Lohnsteuer wegen DBA: Es wird keine Lohnsteuer wegen eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) berechnet. Die Lohnzettelart 8 wird jedoch erstellt. Lohnarten mit der Einstellung "Nein, falls LSt-Berechnung = Keine LSt aufgrund DBA" im Feld Auslandstätigkeit (begünstigt) können durch diese Ausprägung nicht übersteuert werden. Das Feld "Anteilige LSt-Tage (Inland) DBA-BefrM" steht nur bei dieser Ausprägung der Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers zur Verfügung. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung im Rahmen der COVID-19-Kurzarbeit für Grenzgänger.
 
Lohnsteuerabzug § 69 (2): Auszug aus § 69 Abs. 2 EStG: "(2) Bei Auszahlung von Bezügen aus einer gesetzlichen Kranken- oder Unfallversorgung sowie aus einer Kranken- oder Unfallversorgung der Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen gemäß § 25 Abs. 1 Z 1 lit. c und e, bei Auszahlung von Rehabilitationsgeld gemäß § 143a ASVG und bei Auszahlung von Wiedereingliederungsgeld gemäß § 143d ASVG sind 25% Lohnsteuer einzubehalten, soweit diese Bezüge 30 Euro täglich übersteigen. Wird ein 13. bzw. 14. Bezug zusätzlich ausgezahlt, hat ein vorläufiger Lohnsteuerabzug von diesen Bezügen zu unterbleiben. Zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren haben die Versicherungsträger bis zum 31. Jänner des folgenden Kalenderjahres einen Lohnzettel (§ 84) auszustellen und an das Finanzamt der Betriebsstätte zu übermitteln. In diesem Lohnzettel ist ein Siebentel gesondert als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen."
 
Beschränkt steuerpfl. § 70 (2) Z 1: Bei beschränkt steuerpflichtigen Dienstnehmern.
 
Pensionist mit erh. Absetzbetrag: Bei Pensionisten (analog zur Ausprägung "Pensionist") mit erhöhtem Absetzbetrag.
 
Lohnsteuerabzug § 69 (5): Diese Einstellung hat zur Folge, dass keine Lohnsteuer in der Abrechnung berechnet wird. Am L16 muss ein Siebentel der Bezüge in der Kennzahl 220 ausgewiesen werden. Auszug aus § 69 Abs. 5 EStG: "(5) Bei Auszahlung von Bezügen im Sinne des § 25 Abs. 1 Z 3 lit. d hat die auszahlende Stelle bis 31. Jänner des folgenden Kalenderjahres einen Lohnzettel (§ 84) zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren auszustellen und an das Finanzamt der Betriebsstätte zu übermitteln. In diesem Lohnzettel sind ein Siebentel der ausgezahlten Bezüge als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen. Ein vorläufiger Lohnsteuerabzug hat zu unterbleiben." In der Netto-Vorschau erscheint ein entsprechender Hinweis auf diese spezielle Einstellung der Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers.

Lohnsteuerabzug § 69 (3): Alle Lohnarten, welche eine LSt-Pflichtigkeit aufweisen, fließen in die Kennzahl 210 "Bezüge gemäß § 25" am L16 ein. Ein Siebentel der Bezüge gemäß § 25 wird als Sonderzahlung gemäß § 67 Abs. 1 ausgewiesen (ohne Versteuerung). Das Siebentel wird ebenso wie die restlichen sechs Siebentel gem. § 69 Abs. 3 EStG besteuert. Lohnarten, welche auf LSt lfd § 68 Abs. 1 oder 2, § 3 oder § 3 Abs. 1 Z 16c gesteuert sind, fließen in die Bezüge LSt lfd und werden für die Ermittlung der Lohnsteuer herangezogen. Im Umkehrschluss heißt das, dass alle §-67-pflichtigen Lohnarten bei der LSt-Berechnung nicht berücksichtigt werden. Für den Freibetrag werden statt der LSt-Tage die Kalendertage angesetzt. Pro Kalendertag werden 20 Euro in Abzug gebracht, die restliche Bmg LSt Lfd wird mit fixem Prozentsatz von 22 % versteuert. SV-Beiträge/Werbungskosten werden am L16 nicht berücksichtigt. Auszug aus § 69 Abs. 3 EStG: "(3) Bei Auszahlung von einkommensteuerpflichtigen Bezügen nach dem Heeresgebührengesetz 2001 sind 22% der Lohnsteuer einzubehalten, soweit diese Bezüge 20 Euro täglich übersteigen. Zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren hat die auszahlende Stelle bis zum 31. Jänner des Folgejahres einen Lohnzettel (§ 84) auszustellen und an ihr Finanzamt zu übermitteln. In diesem Lohnzettel ist ein Siebentel der einkommensteuerpflichtigen Bezüge nach dem Heeresgebührengesetz 2001 gesondert als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen."

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Lohnsteuerberechnung (%)
Wird im Feld Lohnsteuerberechnung die Ausprägung "Fixer Prozentsatz" gewählt, muss in diesem Feld der entsprechende Prozentsatz hinterlegt werden. Erst ab einem Prozentsatz von 20 % in diesem Feld und der Einstellung "Fixer Prozentsatz" im Feld Lohnsteuerberechnung
  • kommt § 70 (2) Z 2 EStG zur Anwendung,
  • wird ein Lohnzettel (L16) erstellt und
  • wird die Kennzahl 230 am Lohnzettel (L16) nicht befüllt. 
"Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer", die dem Anwendungsbereich des § 70 (2) Z 2 EStG unterliegen, fallen NICHT in die Anwendungsbereiche der §§ 67 (1,2) EStG (Sonderzahlungen), 67 (6) EStG (fester Steuersatz, nach Tarif), 67 (8) lit. d EStG (UEL lfd + UEL SZ) sowie 67 (8) lit. b EStG (Kündigungsentschädigungen). Alle abgerechneten diversen Werbekosten fließen auf "LST lfd".

Ab 2024: Bei Abrechnungen nach fixen Steuersätzen gemäß § 70 (2) Z 2 EStG können mit den Bezügen unmittelbar zusammenhängende Werbungskosten vom vollen Betrag der Bezüge abgezogen werden.

Bei einem Prozentsatz von unter 20 % in diesem Feld und der Einstellung "Fixer Prozentsatz" im Feld Lohnsteuerberechnung kommt der § 69 (1) EStG zur Anwendung.

Für Grenzgänger von Liechtenstein gilt ein besonderer Steuersatz, die sogenannte Quellsteuer, von 4 %. Darüber hinaus sind noch weitere spezielle Eingaben im Dienstnehmerstamm notwendig. Beachten Sie für mehr Informationen das Kapitel Liechtenstein in unserer Onlinehilfe Auslandstätigkeiten.
Alleinverdiener/-erzieher
Hat der Dienstnehmer Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, muss in diesem Feld die jeweilige Einstellung getroffen werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Alleinverdiener
  • Alleinerzieher
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AVAE Kinder
Hier muss die Anzahl der Kinder für die Berechnung des AVAB bzw. AVAE erfasst werden.

Anzahl der Kinder 
Höhe des AVAB/AVAE jährlich (2024)
Höhe des AVAB/AVAE jährlich (2025)
AVAB/AEAB: 1 Kind€ 572,00€ 601,00
AVAB/AEAB: 2 Kinder 
€ 774,00
€ 813,00
AVAB/AEAB: Zusatzbetrag für jedes weitere Kind  
€ 255,00
€ 268,00

NeuFöG
Das Neugründungs-Förderungsgesetz (NEUFÖG) wurde als Teil des Steuerreformgesetzes 2000 beschlossen. Mit dem NEUFÖG wird die Neugründung eines Betriebs durch zahlreiche Befreiungen von bestimmten Abgaben, Beiträgen und Gebühren erleichtert.
 
Das heißt, Betriebe, die nach dem 1. Mai 1999 NEU gegründet werden, sind für die Dauer eines Jahres
  • vom DB und DZ,
  • von Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung sowie
  • von den Wohnbauförderungsbeiträgen des Dienstgebers befreit.
Für die Neugründung nach dem 31.12.2011 gelten folgende Änderungen:
  • Der Zeitraum, innerhalb dessen Begünstigungen nach dem NEUFÖG beansprucht werden können, umfasst nunmehr den Kalendermonat, in welchem die Neugründung erfolgt sowie die 35 darauffolgenden Kalendermonate.
  • Die Begünstigung besteht für den Kalendermonat, in dem erstmals ein Dienstnehmer beschäftigt ist und die folgenden 11 Kalendermonate.
  • Ab dem 12. Kalendermonat, der dem Kalendermonat der Neugründung folgt, ist die Begünstigung nur noch für die ersten drei beschäftigten Dienstnehmer anzuwenden.
DB
Dienstgeberbeitrag - Ist der Dienstnehmer DB-pflichtig?
DZ
Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag. Ist der Dienstnehmer DZ-pflichtig? Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Ja, prozentuelle Bmg
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Im Fall der Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ist im Feld DZ - Bmg Prozentsatz der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der DZ-Bmg herangezogen werden soll.

Beispiel
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Betreuer in Alten-/Pflegeheimen sind ab 1.1.2025 nur mehr zu 80 % DZ befreit. Dazu muss im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt werden. Im Feld DZ - Bmg Prozentsatz ist ein Prozentsatz von 20 zu hinterlegen.

Ausgangssituation: DZ-BMG = € 2.000,00
DZ = Ja, prozentuelle Bmg
DZ-Bmg Prozentsatz = 20 %
DZ-Bmg neu = 2.000,00 * 20 % = € 400,00

DZ – BMG Prozentsatz
Wurde im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt, ist in diesem Feld der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der DZ-Bmg herangezogen werden soll.

Beispiel
Beispiel.png
Betreuer in Alten/Pflegeheimen sind ab 1.1.2025 nur mehr zu 80 % vom DZ befreit.
Dazu muss im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt werden. Im Feld DZ - Bmg Prozentsatz ist ein Prozentsatz von 20 zu hinterlegen.

Ausgangssituation: DZ-BMG = € 2.000,00
DZ = Ja, prozentuelle Bmg
DZ-Bmg Prozentsatz = 20 %
DZ-Bmg neu = 2.000,00 * 20 % = € 400,00

Pendlerpauschale
In diesem Feld wird die Pendlerpauschale eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Pendlerpauschale
  • mindestens 20 km, Bus
  • mehr als 40 km, Bus
  • mehr als 60 km, Bus
  • mindestens 2 km, kein Bus
  • mehr als 20 km, kein Bus
  • mehr als 40 km, kein Bus
  • mehr als 60 km, kein Bus
  • individuelle Pendlerpauschale
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Hinweis 
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Wird in diesem Feld ein Wert ungleich "keine Pendlerpauschale" eingegeben, werden die Felder Aliq. Pendlerpauschale, Aliq. Pendlerpauschale Folgemonat und Km Wohnung/Arbeitsstätte aktiv gestellt.
Indiv. Pendlerpauschale/Monat
Wird im Feld Pendlerpauschale die Ausprägung "Individuelle Pendlerpauschale" ausgewählt, muss in diesem Feld der entsprechende Wert hinterlegt werden. 
Aliq. Pendlerpauschale
In diesem Feld wird die Aliquotierung der Pendlerpauschale nach Drittel eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Pendlerpauschale
  • 1/3 (bei 4 bis 7 Tagen)
  • 2/3 (bei 8 bis 10 Tagen)
  • 3/3 (bei mindestens 11 Tagen)
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Besonderheiten des Feldes
Wird im Feld Pendlerpauschale ein Wert ungleich "keine Pendlerpauschale" eingetragen (egal ob Neuanlage oder bei bestehenden Dienstnehmern), wird dieses Feld automatisch anhand der Arbeitstage laut Wochenmodell und in Abhängigkeit des Eintrittsdatums mit der entsprechenden Ausprägung initialisiert. Ist kein bzw. kein korrektes Wochenmodell hinterlegt, muss das Feld manuell eingestellt werden.  
Aliq. Pendlerpauschale Folgemonat
In diesem Feld wird die Aliquotierung der Pendlerpauschale nach Drittel für das Folgemonat eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Änderung
  • keine Pendlerpauschale
  • 1/3 (bei 4 bis 7 Tagen)
  • 2/3 (bei 8 bis 10 Tagen)
  • 3/3 (bei mindestens 11 Tagen)
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Besonderheiten des Feldes
Dieses Feld wird prinzipiell mit dem Wert "keine Änderung" initialisiert. Ergibt sich bei einem Dienstnehmer aufgrund des Eintritts im ersten Monat eine andere Drittelung, wird anhand des hinterlegten Wochenmodells die entsprechende Einstellung für das Folgemonat ermittelt. Ist kein bzw. kein korrektes Wochenmodell hinterlegt, muss das Feld manuell bearbeitet werden. 
Km Wohnung/Arbeitsstätte
Wird bei einem Dienstnehmer die Pendlerpauschale berücksichtigt, sind auch die entsprechenden Kilometer (Kilometeranzahl der einfachen Wegstrecke zwischen Wohnsitz und Arbeitsstätte) für die Berechnung des Pendlereuros zu erfassen (Pflichtfeld).
 
Hinweis 
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Beim Speichern des Datensatzes wird geprüft, ob im Fall einer Pendlerpauschale auch die entsprechende Kilometeranzahl hinterlegt wurde. Ist das nicht der Fall, erhalten Sie folgende Meldung:
 
"Im Feld "Km Wohnung/Arbeitsstätte" müssen die entsprechenden Kilometer eingetragen sein, falls für Mitarbeiter eine Pendlerpauschale abgerechnet wird." 

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Öffi-/Jobticket/Werkverkehr
Beförderung mit Öffiticket, Jobticket bzw. Werkverkehr gemäß § 26 Z 5 lit b. EStG.

Steht dieses Feld auf "Ja", d. h., wird ein Öffiticket oder Jobticket bezogen oder liegt ein Werkverkehr vor, wird das am Lohnkonto im jeweiligen Monat ausgewiesen.
Lohnsteuerfreibetrag
Eingabe des monatlichen Lohnsteuerfreibetrags gemäß § 63 EStG, der am Freibetragsbescheid vermerkt ist.

Gemäß § 103 Abs. 1a EStG gilt für den Zuzugsfreibetrag für Wissenschaftler und Sportler Folgendes:

"(1a) Bei Personen, deren Zuzug aus dem Ausland der Förderung von Wissenschaft oder Forschung dient und aus diesem Grunde im öffentlichen Interesse gelegen ist, kann das Finanzamt Österreich, unabhängig von der Gewährung einer Begünstigung gemäß Abs. 1 aufgrund des Zuzugs für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt des Zuzugs einen Freibetrag in Höhe von 30% der zum Tarif besteuerten Einkünfte aus wissenschaftlicher Tätigkeit festsetzen. Wird der Freibetrag gewährt, können daneben keine weiteren Betriebsausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen, die im Zusammenhang mit dem Zuzug stehen, geltend gemacht werden."
 
Der Zuzugsfreibetrag in Höhe von derzeit 30 % der zum Tarif besteuerten Einkünfte ist manuell zu berechnen und kann in diesem Feld im Programm Dienstnehmer am Reiter "Finanzamt" erfasst werden. Dieser Betrag wird am Lohnzettel Finanz (L16) im selben Feld ausgewiesen wie der Zuzugsfreibetrag gem. § 103 Abs. 1a EStG. Dieses Feld kann nur dann für den Zuzugsfreibetrag gemäß § 103 Abs. 1a EStG verwendet werden, wenn es sich um KEINEN Auslandssachverhalt handelt.  
Lohnsteuerfreibetrag Folgejahr
Hinterlegen Sie hier den Freibetrag für das Folgejahr. Mit der Jahresumstellung wird er automatisch in das Feld "Lohnsteuer Freibetrag" geschrieben.
Nachtarbeiter
Unterliegt die Arbeitszeit eines Dienstnehmers vorwiegend der Nachtarbeit (19:00 - 07:00 Uhr), so erhöht sich der Freibetrag gemäß § 68/1 EStG um 50 % auf € 600,00 (gem. EStG § 68/6).
 
Nachtarbeiter = Nein → § 68/1 EStG max. € 360,00
Nachtarbeiter = Ja → § 68/1 EStG max. € 540,00

Ab 1.1.2024 gelten folgende Werte:
Nachtarbeiter = Nein → § 68/1 EStG max. € 400,00
Nachtarbeiter = Ja → § 68/1 EStG max. € 600,00
E109a-Leistungsart
In diesem Feld wird festgelegt, welche Leistungsart in der Rubrik B am E109a angekreuzt werden soll.
 
Es gibt acht unterschiedliche Leistungsarten:
 
1 = Leistungen als Mitglied des Aufsichtsrates ...
2 = Leistungen als Bausparkassenvertreter und Versicherungsvertreter
3 = Leistungen als Stiftungsvorstand
4 = Leistungen als Vortragender, Lehrender und Unterrichtender
5 = Leistungen als Kolporteur und Zeitungszusteller
6 = Leistungen als Privatgeschäftsvermittler
7 = Leistungen als Funktionär von öffentlich-rechtlichen Körperschaften
8 = sonstige Leistungen, die im Rahmen eines freien Dienstvertrags erbracht werden

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Erbringt ein Dienstnehmer innerhalb eines Jahres verschiedene Leistungen, so ist für diesen Dienstnehmer ein eigenes Dienstverhältnis je Leistungsart anzulegen.

Achtung!
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Wird die E109a-Leistungsart unterjährig geändert, muss zwingend eine Scheinaufrollung beim jeweiligen Dienstnehmer durchgeführt werden.
VDZ Brutto (210)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 210 angeführt wird.

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ § 67 Abs. 1,2 (220)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 220 angeführt wird. 

Achtung!
Achtung.png
Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ SV § 67 Abs. 1,2 (225)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 225 angeführt wird.

Achtung!
Achtung.png
Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ SV-Sonderzahlung
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der beim früheren Dienstgeber als "Beitragsgrundlage Sonderzahlung" angefallen ist. Vor dem Jahr 2019 konnte der Wert vom Beitragsgrundlagennachweis abgelesen werden. Ab 2019 muss stattdessen eine andere Auswertung herangezogen werden, wie beispielsweise das Lohnkonto. In einem NTCS Lohnkonto steht die Systemlohnart 8055 Bmg SV SZ zur Verfügung.

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ BMG Jahressechstel
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld die BMGL für das Jahressechstel einzutragen.
 
BMGL Jahressechstel =
  Kennzahl 210
 
- Kennzahl 220
 
- Feld: Steuerfr. bzw. mit festen Sätzen versteuerte Bezüge gem. § 67 Abs. 3 bis 8
 
- Feld: Tarif verst. Sonst. Bezüge (§ 67 2, 6, 10)
 
Im Feld J/6-Neuber. bei Aufroll. im Programm "Dienstnehmer" am Reiter "Finanzamt" kann festgelegt werden, ob und wann es zu einer Neuberechnung des Jahressechstels kommen soll.

Bei einer Übernahme eines Dienstverhältnisses laut AVRAG mit allen Rechten und Pflichten aus einer NTCS Lohnverrechnung ist wie folgt vorzugehen:
Tragen Sie in diesem Feld den gesamten Betrag, der ursprünglichen Firma, der Lohnart "8200 J/6- bzw. J/12-Basis monatlich" ein.
Dieser Betrag ist am Lohnkonto ersichtlich. Wenn der gesamte Betrag der Lohnart 8200 in diesem Feld eingetragen wird, wird dieser beim Kontrollsechstel und bei der Lohnsteuer-SZ-Rollung (§ 77 Abs. 4 lit. a EStG) für das ganze Kalenderjahr in der Ziel-Firma berücksichtigt. Somit werden die Bezüge für das Kontrollsechstel der ursprünglichen und der Ziel-Firma herangezogen. 

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
L16/E109a Nr.
Die L16-/E109a-Nr. wird automatisch vergeben. Dienstverhältnisse mit gleicher L16-/E109a-Nr. werden am Jahres- bzw. Austrittslohnzettel (L16) bzw. am E109a zusammen dargestellt. Ist eine Änderung dieser Nummer nötig, so kann im Dienstnehmerstamm am Reiter "Finanzamt" bei Feld "L16/E109a Nr." die korrekte Nummer eingetragen werden.
 

Standardfelder - Reiter "Gemeinde"

Gemeinde
Hier muss die Gemeinde hinterlegt werden, an die die Kommunalsteuer abzuführen ist. 
Gemeindeverteilung
In diesem Feld ist es möglich, eine Aufteilung der Kommunalsteuer auf mehrere Gemeinden vorzunehmen.

In der Praxis gibt es für die Gemeindeverteilung zwei Anwendungsfälle:
  • Der Betrieb erstreckt sich über mehrere Gemeinden (z. B. großer land- und forstwirtschaftlicher Betrieb)
  • Die Baustelle dauert länger als 6 Monate. In diesem Fall ist die Kommunalsteuer an die Gemeinde, in der sich die Baustelle befindet, abzuführen.
Beispiel
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Gemeindeverteilung automatisch erstellen
Soll die Gemeindeverteilung automatisch abhängig von der Kostenverteilung erstellt werden, dann ist dieses Feld mit "Ja" zu befüllen.
KommSt
In diesem Feld wird hinterlegt, ob der Dienstnehmer kommunalsteuerpflichtig ist. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Ja, prozentueller Bmg
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Im Fall der Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ist im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der KommSt-BMG herangezogen werden soll.
 
Beispiel
Beispiel.png
Wird im Feld "Kommunalsteuer" die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt und im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz 95 % erfasst, vermindert sich die Kommunalsteuer-BMG um 5 %.

Ausgangssituation: KommSt-BMG = € 2.000,00
Kommunalsteuer = Ja, prozentuelle Bmg
KommSt-Proz = 95 %
KommSt-BMG neu = 2.000,00 * 95 % = 1.900,00
KommSt – BMG Prozentsatz
Eingabe des Prozentsatzes, der für die Berechnung der KommSt-Bemessungsgrundlage herangezogen werden soll.
 
Beispiel
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Wird im Feld "Kommunalsteuer" die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt und im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz 95 % erfasst, vermindert sich die Kommunalsteuer-BMG um 5 %.

Ausgangssituation: KommSt-BMG = € 2.000,00
Kommunalsteuer = Ja, prozentuelle Bmg
KommSt-Proz = 95 %
KommSt-BMG neu = 2.000,00 * 95 % = 1.900,00
U-Bahn-Steuer
In diesem Feld wird festgelegt, ob der Dienstnehmer U-Bahn-Steuer-pflichtig oder U-Bahn-Steuer-befreit ist. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine U-Bahn-Steuer
  • U-Bahn-Steuer-pflichtig
  • U-Bahn-Steuer-befreit
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Wird bei der Dienstnehmeranlage eine Wiener Gemeinde mit Gemeindekennziffer 90101 hinterlegt, wird das Feld automatisch auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" gestellt.

Steht das Feld auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" oder "U-Bahn-Steuer-befreit" und ist keine Wiener Gemeinde hinterlegt, erfolgt beim Speichern folgende Warnmeldung:
"Aufgrund der Zuordnung zu einer nicht Wiener-Gemeinde sollte der Mitarbeiter nicht U-Bahn-Steuer-pflichtig sein".

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Die Hinterlegung der Gemeinde für die U-Bahn-Steuer erfolgt über die Felder Gemeinde Lfd-Nr und Abweichende Gemeinde U-Bahn-Steuer.

Hinweis
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Beachten Sie, dass es eine von den Wochenstunden abhängige Befreiung der U-Bahn-Steuer gibt. Achten Sie aus diesem Grund auch bei einem Wochenmodellwechsel auf die korrekte Einstellung dieses Feldes.

Hinweis
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Lehrlinge mit einer Arbeitsstätte in Wien sind prinzipiell auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" zu belassen, da aufgrund der Versichertengruppe "Lehrling" am Reiter "Versicherung" keine DGA (U-Bahn-Steuer) berechnet wird. Nach dem Lehrzeitende wird aus dem Lehrling ein Arbeiter bzw. Angestellter und das Feld ist am Reiter "Gemeinde" bereits korrekt eingestellt.

Dienstnehmer, die das 55. Lebensjahr erreicht haben, werden automatisch von der U-Bahn-Steuer befreit. 

Hinweis
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Wenn die Wiener DGA (U-Bahn-Steuer) für einen Dienstnehmer zwar anfällt, aber die Kommunalsteuer an eine andere Gemeinde abgeführt werden muss, dann ist im Feld Gemeinde Lfd-Nr im Programm "Dienstnehmer" am Reiter "Gemeinde" die Wiener Gemeinde zu hinterlegen, die davor im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Gemeinden" angelegt worden ist.

Zusätzlich ist eine Gemeindeverteilung mit 100 % auf die gewünschte andere Kommunalsteuergemeinde zu hinterlegen. Im Feld Arbeitsstätte ist eine Arbeitsstätte in Wien zu wählen, die wiederum zuvor im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Arbeitsstätte" angelegt worden ist. Dies gilt auch für Konstellationen, in denen der Dienstnehmer ausschließlich Telearbeit in Wien macht und nicht an einer Arbeitsstätte der Firma.
 
Gemäß § 3 lit. e) des Wr. Dienstgeberabgabengesetzes fällt für Dienstverhältnisse, bei denen die vom Dienstnehmer zu leistende Arbeitszeit wöchentlich das Ausmaß von zehn Stunden (Stand Mai 2025) nicht übersteigt, keine DGA-Abgabe (U-Bahn-Steuer) an. Gerade bei unregelmäßigen Dienstzeiten kann es vorkommen, dass einmal die Grenze überschritten und im nächsten Monat unterschritten wird. Für diesen Zweck wurde die Lohnart 7492 "DGA-Wochen/U-Bahn-Steuer (Info)" eingerichtet, mit der manuell die DGA-Wochen pro Dienstnehmer übersteuert werden können. Der Dienstnehmer ist während der gesamten Zeit als "U-Bahn-Steuer-pflichtig" im Feld "U-Bahn-Steuer" eingestellt. Über die Lohnart 7492 können die tatsächlichen DGA-Wochen erfasst und abgerechnet werden. Natürlich kann die Lohnart 7492 importiert werden.
U-Bahn-Steuer bei "Abrechnung ohne Bezüge" berechnen
Ab dem Lohnjahr 2022: "Abrechnung ohne Bezug" bedeutet, dass bei der Prüfung der Lohnarten-Pflichtigkeiten die BV-Pflichtigkeit ausgeschlossen, das heißt, nicht geprüft wird. Somit kann z. B. bei "Krank ohne Entgelt" die Semisystemlohnart "Bmg BV Krank" in der Abrechnung enthalten sein und trotzdem wird dieser Monat als "Abrechnung ohne Bezug" erkannt.

Bis dem Lohnjahr 2021: In diesem Feld wird festgelegt, ob im Fall einer "Abrechnung ohne Bezüge" bei einem aktiven Dienstverhältnis (Feld Ruhendstatus hat die Ausprägung "Nicht ruhend") die U-Bahn-Steuer trotzdem berechnet werden soll. Wenn dieses Feld auf "Nein" steht, dann wird keine DGA (U-Bahn-Steuer) gerechnet, selbst wenn DGA-Wochen vorhanden sind. Dies gilt natürlich nur, wenn keine Eingabe- und Semisystem-Lohnart eine Pflichtigkeit aufweist.
Arbeitsstätte
Die hier hinterlegte Arbeitsstätte ist jene, die am L16 in der Arbeitsstättenmeldung für die Statistik Austria des Dienstnehmers angedruckt wird.  
 

Standardfelder - Reiter "Divers"

Abrechnungskreis
Dienstnehmer, die zur gleichen Zeit abgerechnet werden sollen (z. B. Angestellte zum 25. und Arbeiter zum 30. des Monats), können in diesem Feld mit der gleichen Abrechnungskreisnummer gekennzeichnet werden. Im Anschluss kann die Monatsabrechnung (d. h. Bruttoerfassung, Abrechnung, div. Auswertungen und Endverspeicherung) getrennt bzw. je Abrechnungskreis durchgeführt werden.

Hinweis 
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Wenn Abrechnungskreise in Verwendung sind und ein Dienstnehmer diesen untermonatig wechselt, so wird im Zuge dessen ein neues Dienstverhältnis angelegt. Beim Endverspeichern dieses Dienstnehmers darf kein Abrechnungskreis als Filter hinterlegt sein.

Dieser Dienstnehmer ist extra zu verspeichern. Der Grund dafür liegt darin, dass eine Endverspeicherung pro Abrechnungskreis zu Statusproblemen führen kann.

Hinweis 
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Wenn im Dienstnehmerstamm bei den Einstiegsfeldern die Abrechnungskreiseingabe aktiviert ist, so wird dieser Filter bei den Combobox-Ausprägungen "alle Dienstnehmer" und "ausgetretene Dienstnehmer" ignoriert.
Fibu-Kreis
Jeder Dienstnehmer kann einem bestimmten FIBU-Kreis zugeteilt werden. Ist das der Fall, kann je FIBU-Kreis ein eigener Buchungsbeleg erstellt werden. Auf den einzelnen Buchungsbelegen befinden sich anschließend nur Dienstnehmer mit dem gleichen FIBU-Kreis. Beachten Sie die Ausführung zum Einsatz von Fibukreise im Themendokument Lohnfirmen.
Betriebsrat
Auswahl des Betriebsrats, an den die Betriebsratsumlage abgeführt wird.
 
Hinweis
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Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit", Feld Betriebsrat) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der BU bestimmt werden.
 
Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung der BU herangezogen. 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserer Onlinehilfe Betriebsrat: Anlage und Abrechnung.
Gewerkschaft
In diesem Feld kann die Gewerkschaft, an die die Gewerkschaftsbeiträge abzuführen sind, ausgewählt werden.
 
Hinweis
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Die Anlage und Verwaltung der Gewerkschaften bzw. der GW-Beitragsberechnung erfolgen im Paket CRM und DMS im Menüpunkt Stammdaten → Institutionen. Im Lohnfirmenstamm werden lediglich die Gewerkschaften, die für die jeweilige Firma von Bedeutung sind, zugeteilt.
 
 
Hinweis
Hinweis.png
Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit", Feld Gewerkschaft) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags bestimmt werden.

Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung des GW-Beitrags herangezogen.
Gewerkschaftsuntergruppe
Hier muss die Gewerkschaftsuntergruppe ausgewählt werden, bei der die automatische Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags definiert wurde.
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Anlage und Verwaltung der Gewerkschaften bzw. der GW-Beitragsberechnung erfolgt im Paket CRM und DMS im Menüpunkt Stammdaten → Institutionen. Im Lohnfirmenstamm werden lediglich die Gewerkschaften, die für die jeweilige Firma von Bedeutung sind, zugeteilt.
 
Hinweis
Hinweis.png
Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit" → Feld Gewerkschaftsbeitrag) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags bestimmt werden.

Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung des GW-Beitrags herangezogen.
Gewerkschafts-Mitgliedsnummer
Mitgliedsnummer des Dienstnehmers bei der Gewerkschaft 
Lohnset per E-Mail
In diesem Feld kann festgelegt werden, ob die Lohnsets per E-Mail an den Dienstnehmer übermittelt werden sollen.
Notiz
An dieser Stelle können Notizen zum Dienstnehmer erfasst werden. Im Unterschied zu den Hinweisen erhalten Sie bei Notizen jedoch keine Benachrichtigung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Freifeld 01 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 02 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 03 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 04 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 05 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 06 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 07 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 08 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 09 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 10 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 11 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 12 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen 
Freifeld 13 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 14 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 15 Monat
Alphanumerisches Freifeld
 

Standardfelder - Reiter "Pfändung"

Pfändungen
Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster von Pfändungen.
Unterhaltsberechtigte Personen
Eingabe der Gesamtanzahl der unterhaltsberechtigten Personen, die bei der Berechnung des Existenzminimums berücksichtigt werden sollen (auch jene, die gegen den Dienstnehmer als Gläubiger auftreten).
 
Beispiel 
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Der Dienstnehmer hat ein erwachsenes Kind, das nicht mehr unterhaltsberechtigt ist, und zwei unterhaltsberechtigte Kinder.

Beim Dienstnehmer können alle drei Kinder als Angehörige hinterlegt werden. Die beiden unterhaltsberechtigten Kinder werden dabei im Feld Unterhaltsberechtigt mit "Ja" markiert. Im Programm "Dienstnehmer" ist am Reiter "Pfändung" im Feld "Unterhaltsberechtigte Personen" die Zahl "2" für die beiden unterhaltsberechtigten Kinder zu hinterlegen.

Hinweis 
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Wird bei einem Dienstnehmer eine Pfändung zum ersten Mal angelegt, erhalten Sie die Abfrage, ob die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen aus den Angehörigen (Feld Unterhaltsberechtigt) in den Dienstnehmerstamm übernommen werden soll.

Ändern sich die Einträge im Angehörigenstamm, erfolgt kein automatisches Update im Dienstnehmerstamm bez. der unterhaltsberechtigten Personen. Die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen muss in diesem Fall manuell geändert werden.

In diesem Zusammenhang ist die regelmäßige fachliche Kontrolle mithilfe der Auswertung "Angehörigenliste" im Programm Auswertungsdesigner bzw. Lohnauswertungen drucken empfehlenswert.
Grundbeträge rechnen
Falls durch einen Gerichtsbeschluss die gesetzlich festgelegten Grundbeträge nicht bzw. in anderer Höhe angewendet werden sollen, so kann dies durch die Auswahl der entsprechenden Ausprägung festgelegt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag
  • Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz
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Bei der Ausprägung "Nein" erfolgt keine Berechnung der Grundbeträge.
 
Bei den Ausprägungen "Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag" und "Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz" kann anschließend im Feld Indiv. Grundbetrag der vom Gericht festgesetzte Wert bzw. Prozentsatz eingetragen werden.
Indiv. Grundbetrag
Eingabe eines individuellen Grundbetrages. Dieses Feld ist nur aktiv, falls im Feld Grundbeträge rechnen die Ausprägungen "Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag" oder "Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz" gewählt wurden.

Beispiel (Beträge aus dem Jahr 2025)
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Grundbeträge rechnen = Indiv. Grundbetrag-Prozentsatz
Indiv. Grundbetrag = 30 %
Allgemeiner Grundbetrag = 1.273,00
Unterhalt-Grundbetrag = 508,00 (für 2 Kinder)
 
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Berechnung der Grundbeträge:
1.273,00 * 30 % = 381,90
508,00 * 30 % = 152,40
 
Beispiel (Beträge aus dem Jahr 2025)
Beispiel.png
Grundbeträge rechnen = Indiv. Grundbetrag-Fixbetrag
Indiv. Grundbetrag = € 1.000,00
Allgemeiner Grundbetrag = 1.273,00
Unterhalt-Grundbetrag = 508,00 (für 2 Kinder)

1119896473002001810_0.png

Berechnung der Grundbeträge:
1.273,00 + 508,00 = 1.781,00
1.000,00 / 1.781,00 * 100 = 56,1482 %
 
1.273,00 * 56,1482 % = 714,77
508,00 * 56,1482 % = 285,23
Erhöhungs-/Herabsetzungsbetrag
Soll das Existenzminimum aufgrund einer behördlichen Entscheidung erhöht oder herabgesetzt werden, kann der entsprechende Betrag (+ oder - ) in diesem Feld eingegeben werden.
 
Beispiel
Beispiel.png
Das Exekutionsgericht erlässt folgenden Beschluss: Der nach § 291a Exekutionsordnung errechnete unpfändbare Freibetrag wird monatlich um € 250,00 erhöht.
 
1159002063001301340.png
 
Die Berechnung des pfändbaren Betrages sieht wie folgt aus (Werte vom Jahr 2025):
 
1159002063001301340_4.png

   berechnetes Existenzminimum               1.890,50
+ Erhöhungs-/Herabsetzungsbetrag             250,00
= unpfändbarer Freibetrag                         2.140,50
SZ-Anspruch
In diesem Feld wird festgelegt, ob der Dienstnehmer Anspruch auf Sonderzahlungen hat oder nicht.
SZ-Teilzahlung
Wird die Sonderzahlung in Teilzahlungen (z. B. pro Quartal oder für BUAK-Dienstnehmer) geleistet, muss der unpfändbare Freibetrag auf die Teilbeträge entsprechend ihrer Höhe aufgeteilt werden. Um eine Aufteilung zu ermöglichen, muss im Feld "SZ-Jahresbrutto" der Jahresbetrag an Sonderzahlungen (UZ und WR) eingegeben werden.
SZ-Jahresbrutto
Eingabe des geschätzen Jahresbetrages an Sonderzahlungen (UZ und WR) für die Berechnung von SZ-Teilzahlungen.
Beendigungsanspruch - Anzahl Grundbeträge
Stellt der Dienstnehmer beim Exekutionsgericht einen Antrag auf erweiterten Pfändungsschutz der einmaligen Beendigungsansprüche (§ 291d EO) und wird diesem stattgegeben, muss in diesem Feld die Anzahl der zu berücksichtigenden Grundbeträge (bzw. Monate) hinterlegt werden.  
Beendigungsanspruch - Anzahl HBGL
Werden Beendigungsansprüche wie Urlaubsersatzleistung und Abfertigung ausbezahlt, vervielfacht sich die HBGL für die Ermittlung des pfändbaren Betrages mit der Anzahl der Monate, für die die Beendigungsansprüche bezahlt werden (z. B. 3 Monatsentgelte Abfertigung = 3 Anspruchsmonate HBGL oder 28 Tage UEL = 2 Anspruchsmonate HBGL).
 
Wird in diesem Feld kein Wert eingegeben, erfolgt die Berechnung der Monatsanzahl automatisch (z. B. durch die Ermittlung der gesetzlichen Abfertigungsansprüche bzw. der UEL-Tage).
 
Beispiel
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Abfertigung
in Höhe von
UEL für
Höchstberechnungs-
grundlage
2 Monatsentgelten
-
2 Anspruchsmonate
3 Monatsentgelten
17 Urlaubstage (= 23 SV-Tage)
3 Anspruchsmonate
1 Monatsentgelt
35 Urlaubstage (= 49 SV-Tage)
2 Anspruchsmonate
-
28 Urlaubstage (= 38 SV-Tage)
2 Anspruchsmonate
 
Werden Abfertigung und UEL nebeneinander ausbezahlt, richtet sich die Höchstberechnungsgrundlage nach dem längsten Anspruch.
 
Hinweis
Hinweis.png
Bei der Auszahlung einer kollektivvertraglichen oder freiwilligen Abfertigung (oder anderen Beendigungsansprüchen wie z. B. Sozialplanzahlungen bei DV-Ende) müssen die Anspruchsmonate auf jeden Fall manuell berechnet und eingetragen werden, da die Monatsanzahl vom Programm nicht festgestellt werden kann.  
Bei Austritt verbleibende SZ-Grundbeträge rechnen
In diesem Feld kann festgelegt werden, ob bei Austritt die verbleibenden SZ-Grundbeträge gerechnet werden sollen.
Pfändung aktiv
Dieses Feld legt fest, ob die Pfändungsverwaltung für diesen Dienstnehmer aktiv ist. Dieses Feld wird automatisch befüllt und kann nicht geändert werden.
 

Standardfelder - Reiter "BUAK/PK/Insolvenz"

Zugehörigkeit
In diesem Feld wird definiert, ob der Dienstnehmer der BUAK angehört und ob die Abrechnung mit Treuhandkonto oder per Direktverrechnung erfolgt. Vor 2022 war das Feld eine einfache Checkbox (Ja/Nein-Feld). Mit der Jahresumstellung auf das Jahr 2022 wird dieses Feld abhängig vom Feld BUAK Direktverrechnung in der Lohnfirma initialisiert. Die Unterscheidung in Treuhandkonto oder Direktverrechnung ist insbesondere für die korrekte Berechnung der Pfändung ausschlaggebend. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Treuhandkonto
  • Direktverrechnung
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Beachten Sie, dass bei BUAK-zugehörigen Dienstnehmern keine Schwerarbeitsmeldungen erstellt werden, da diese von der BUAK durchgeführt werden.
Betriebskennzeichen
Hier ist das BUAK-Betriebskennzeichen auszuwählen, unter dem der Dienstnehmer bei der BUAK geführt wird. Die Betriebskennziffern werden im Lohnfirmenstamm unter dem Reiter "BUAK-BKZ" definiert.

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Arbeitnehmerkennzeichen
Hier ist das BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen einzugeben, unter dem der Dienstnehmer bei der BUAK geführt wird. Dabei handelt es sich um eine 10-stellige, eindeutige Identifikationsnummer des Dienstnehmers im System der BUAK. Das Arbeitnehmerkennzeichen steht auf sämtlichen Meldungen von der und an die BUAK und ist für die reibungslose Zuordnung unerlässlich. Es erfolgt keine Prüfung, ob es sich bei der Eingabe um ein gültiges BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen handelt.

Die Vergabe des Arbeitnehmerkennzeichens erfolgt bei der erstmaligen Meldung eines Dienstnehmers durch die BUAK. Die ersten beiden Stellen des Arbeitnehmerkennzeichens werden aus dem Namen des Dienstnehmers vergeben, danach folgt das Geburtsdatum im Format JJMMTT und die letzten beiden Stellen sind Prüfziffern. Das Arbeitnehmerkennzeichen bleibt auch bei eventuellen späteren Änderungen des Geburtsdatums oder bei Namensänderungen erhalten.

Bei einer Eintrittsmeldung ist die Meldung der aktuell gültigen Sozialversicherungsnummer zwingend notwendig. Bei allen darauffolgenden Meldungen ist die alleinige Meldung der 10-stelligen Sozialversicherungsnummer nicht ausreichend. Es sind immer Arbeitnehmerkennzeichen und Sozialversicherungsnummer in den BUAK-Meldungen anzuführen.

Wenn bei Neuanlage eines Dienstnehmers das BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen nicht bekannt ist, kann das Feld frei gelassen werden. Beim Einspielen der
Rückmeldedatei von der BUAK wird das Feld mit dem von der BUAK vergebenen BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen automatisch befüllt.  

Beschäftigungsart
In diesem Feld kann entschieden werden, ob es sich um einen Regie- oder Akkord-Mitarbeiter handelt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Regie: Ist bei einem BUAK-zugehörigen Dienstnehmer nichts hinterlegt, wird standardmäßig "Regie" angenommen. 
  • Akkord
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Berufsschlüssel
Für einen BUAK-zugehörigen Dienstnehmer ist hier der BUAK-Berufsschlüssel auszuwählen. Folgende BUAK-Berufsschlüssel stehen zur Verfügung.
  • -
  • Vizepolier
  • Facharbeiter
  • Angelernter Arbeiter
  • Hilfsarbeiter
  • Sonstiges Hilfspersonal
  • Lehrling
  • Vorarbeiter
  • Ferialarbeiter
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Pensionskasse
In diesem Feld ist die Pensionskasse des Dienstnehmers zu hinterlegen. Pensionskassen werden in der Lohnfirma definiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Berechnungsmodell
In diesem Feld ist die Nummer des PK-Berechnungsmodells zu hinterlegen. Pensionskassen-Berechnungsmodelle werden im Paket LOHN im Programm Stammdaten → Weitere Stammdaten → PK-Berechnungsmodelle verwaltet.

Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Programm Dienstnehmer hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Einbeziehungsdatum
Hier ist das Einbeziehungsdatum der Pensionskasse zu hinterlegen.

Besonderheit LOHN
Dieses Datum wird insbesondere beim Ausdruck Pensionskasse drucken berücksichtigt, nicht aber bei der Berechnung der Pensionskasse mit dem PK-Berechnungsmodell. Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Dienstnehmerstamm hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Vertragsbezeichnung
Angabe zur Vertragsbezeichnung mit der Pensionskasse.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Vertragsnummer
In diesem Feld ist die Vertragsnummer für die Pensionskasse zu hinterlegen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Verstorben am
Geben Sie das Datum ein, an dem die Person verstorben ist.

Besonderheiten im Paket CRM
Wenn Sie eine Geburtstagsliste bzw. im Terminkalender Geburtstagstermine erzeugen, werden Personen mit einem Eintrag im Feld "Verstorben am" nicht berücksichtigt. Dadurch soll vermieden werden, dass Geburtstagswünsche unbeabsichtigt an verstorbene Personen versendet werden.

Hinweis  
Hinweis.png
Im Terminkalender wird dieses Feld nur beim Erzeugen der Geburtstagstermine berücksichtigt. Sollte das Feld nach Erzeugen der Geburtstagstermine befüllt werden, wird dadurch der generierte Termin nicht automatisch gelöscht. Geburtstagstermine können aber maximal für 365 Tage im Voraus erzeugt werden. Beim Aufbereiten des folgenden Jahres, wird für diese Person kein Geburtstagstermin mehr erzeugt. Geburtstagslisten in der Zentralen Personenverwaltung bzw. im Standardbrief, werden hingegen bei jedem Aufruf neu erzeugt und sind somit immer aktuell.

Besonderheiten im Paket LOHN
Dieses Feld ist für die Pensionskasse im Paket LOHN relevant.
 

Standardfelder - Reiter "Rückstellungen" 

Rückstellung
Wenn für den Dienstnehmer Rückstellungen gebildet werden sollen, muss dieses Feld auf "Ja" stehen.
Abfertigung
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Abfertigungsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png 

Altersteilzeit
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Altersteilzeitrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Gutstunden
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Gutstundenrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Jubiläum
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png
Pension
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Pensionsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Sonderzahlungen
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Sonderzahlungsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Urlaub
Sollen für diesen Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Urlaubsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Wiedereinstellungszusage
Dieses Feld wird automatisch beim Austritt befüllt, wenn in der Austrittsschablone das Feld "Wiedereinstellungszusage" angehakt worden ist.

Hat ein bereits ausgetretener Mitarbeiter dieses Feld auf "Ja", und tritt dieser wieder ein (Wiedereintritt), dann werden die Reststände von Urlaub und Gutstunden auf das neue Dienstverhältnis übernommen. Bei einem Austritt mit Wiedereinstellungszusage wird in der Urlaubsverwaltung keine Austrittskorrektur vorgenommen. Ist ein ausgetretener Mitarbeiter mit Wiedereinstellungszusage "Ja" zum Rückstellungsstichtag noch nicht wieder eingetreten, dann wird dieser Mitarbeiter trotzdem in die Rückstellungsberechnung aufgenommen.