UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.



 Lizenz

Für die Pensionskassenabrechnung ist eine eigene Lizenz (Lizenzpaket 243 NTCS-Pensionskassenabrechnung) notwendig. Sollte diese Lizenz noch nicht vorhanden sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Verkaufsabteilung auf.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

Vor Beginn der Pensionskassenabrechnung bzw. vor dem vereinbarten Fernwartungstermin muss die Lizenzaktivierung durchgeführt werden. 

 Allgemeines

Die betriebliche Altersvorsorge stellt eine immer wichtigere Säule der österreichischen Altersvorsorge dar. Die Aufgabe der Pensionskassen ist es, das Pensionskapital der Betriebspensionen österreichischer Unternehmen zu verwalten und zu veranlagen.

Hat sich eine Firma für eine Pensionskasse entschieden, sind einige Einstellungen in diversen Programmen vorzunehmen, sodass eine korrekte Berechnung der Pensionskassen-Beiträge erfolgen kann. Dieses Dokument bietet einen Überblick über diese Einstellungen.

 Lohnfirma

In der Lohnfirma ist am Reiter Pensionskasse die gewünschte Pensionskasse anzulegen. Ebenso ist die Beitragskontonummer zu hinterlegen. Generell können Pensionskassen nicht frei angelegt werden, lediglich als Pensionskassen markierte Betriebliche Vorsorgekassen stehen zur Verfügung. Dies hat den Vorteil, dass einige Stammdaten der Pensionskassen, wie z. B. die Adresse, nicht extra erfasst werden müssen.

 Unterschied Betriebliche Vorsorgekassen und Pensionskassen

Sowohl Betriebliche Vorsorgekassen als auch Pensionskassen werden im Paket CRM im Programm Stammdaten → Institutionen →  Betriebliche Vorsorgekassen verwaltet.

Es kann ein BMD Standard von Betrieblichen Vorsorgekassen importiert werden (Paket CRM → Stammdaten → Schnittstellen → Import → Importe Standards) bzw. können die Daten manuell verändert werden, sofern dies über den Parameter Betriebliche Vorsorgekassen (im Paket CRM unter Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM→ BMD Standard) erlaubt ist.

Einstellung, ob die Wartung der Daten durch BMD erfolgen soll.
 
1 - Beim Update werden BMD Standards automatisch eingespielt, wenn BMD dies mit einer bestimmten Version für erforderlich hält. In einem solchen Fall ergeht jedoch mit dem Update eine Information an die Kunden. Das bedeutet, dass Sie in den Updatehinweisen darauf hingewiesen werden, dass neue BMD Standards ausgeliefert wurden. Eine manuelle Änderung ist NICHT möglich.

2 - Beim Update werden BMD Standards automatisch eingespielt, wenn BMD dies mit einer bestimmten Version für erforderlich hält. In einem solchen Fall ergeht jedoch mit dem Update eine Information an Sie. Das bedeutet, dass Sie in den Updatehinweisen darauf hingewiesen werden, dass neue BMD Standards ausgeliefert wurden. Eine manuelle Änderung ist möglich.
Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn beispielsweise eine Adressänderung eines Finanzamts oder einer Bank erfolgt, aber deswegen nicht sofort ein neues Update eingespielt werden soll.

3 - Die Daten werden beim Update NICHT automatisch EINGESPIELT. Sie können aber jederzeit manuell importiert werden (Sofern eine gültige CRM Rechtsversion für das betreffende Land lizenziert ist). Eine manuelle Änderung ist möglich.
Ausnahme: Die Datenänderung ist aufgrund öffentlich-rechtlicher Aspekte von einer derart strukturellen Natur, dass kein Kunde ohne sie auskommt bzw. dadurch ein weiterer korrekter Programmablauf gewährleistet wird.

Bei Pensionskassen ist im Feld Pensionskasse Schnittstelle eine Schnittstelle hinterlegt.

 PK-Berechnungsmodell

Im Paket LOHN ist unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → PK-Berechnungsmodelle ein Berechnungsmodell für Pensionskassen zu hinterlegen. Im Berechnungsmodell können unter anderem individuelle Einstellungen zur Definition der Bemessungsgrundlage und den Prozentsätzen hinterlegt werden. Im Folgenden sind alle relevanten Felder ausgelistet und beschrieben.

Bemessungsgrundlage
Hier kann die Bemessungsgrundlage selektiert werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Bezüge SV: Die Summe der SV-pflichtigen Bezüge bildet die Bemessungsgrundlage.

lt. Lohnartenpflichtigkeit: Im Lohnartenstamm gibt es am Reiter "Pflichtigkeit" das Feld "Pensionskasse". Die Summe all jener Bezüge mit dieser Pflichtigkeit werden als Bemessungsgrundlage herangezogen.
Bezeichnung
Bezeichnung des Pensionskassen-Modells
Dienstgeber-% bis HBGL
In diesem Feld steht der Prozentsatz, den der Dienstgeber bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) für die Pensionskasse zu entrichten hat.

Manche Pensionskassen sehen Verwaltungskosten vor. Sie können die Verwaltungskosten direkt hinzugerechnet zu den Prozentsätzen, mit denen der Pensionskassenbeitrag gerechnet werden soll, erfassen.

Beispiel:
Die Verwaltungskosten betragen in allen Fällen 7 % der PK-Beiträge. Bis zur Höchstbeitragsgrundlage wird ein Dienstgeberbeitrag von 1 % und über der Höchstbeitragsgrundlage ein Dienstgeberbeitrag von 10 % erwartet. Im Feld "Dienstgeber-% bis HBGL" ist der Prozentsatz 1,07 und im Feld "Dienstgeber-% über HBGL" ist der Prozentsatz 10,07 zu hinterlegen.
Dienstgeber-% über HBGL
In diesem Feld steht der Prozentsatz, den der Dienstgeber ab der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) für die Pensionskasse zu entrichten hat. Hinsichtlich der Berücksichtung von Verwaltungskosten beachten Sie die Feldbeschreibung zum Feld Dienstgeber-% bis HBGL.
Dienstgeberbeitrag lfd.
In diesem Feld kann ein fester Dienstgeber-Beitrag eingegeben werden. Zu beachten ist, dass der hier eingegebene Betrag entsprechend dem abgerechneten Kalendertag aliquotiert wird. Der erfasste PK-Beitrag betrifft nur den laufenden Anteil und nicht die Sonderzahlung.
Dienstnehmer-% bis HBGL
In diesem Feld steht der Prozentsatz, den der Dienstnehmer bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) für die Pensionskasse zu entrichten hat. Hinsichtlich der Berücksichtung von Verwaltungskosten beachten Sie die Feldbeschreibung zum Feld Dienstgeber-% bis HBGL.
Dienstnehmer-% über HBGL
In diesem Feld steht der Prozentsatz, den der Dienstnehmer ab der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) für die Pensionskasse zu entrichten hat. Hinsichtlich der Berücksichtung von Verwaltungskosten beachten Sie die Feldbeschreibung zum Feld Dienstgeber-% bis HBGL.
Dienstnehmerbeitrag lfd.
In diesem Feld kann ein fester Dienstnehmer-Betrag eingegeben werden. Zu beachten ist, dass der hier eingegebene Betrag entsprechend dem abgerechneten Kalendertag aliquotiert wird. Der erfasste PK-Beitrag betrifft nur den laufenden Anteil und nicht die Sonderzahlung.
Sonstige Werbungskosten
Falls die Beiträge zur Pensionskasse als Sonstige Werbungskosten am Lohnzettel (L16) ausgewiesen werden sollen, ist hier eine Auswahl zu treffen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Nein: Der Beitrag wirkt nicht auf die LSt-BMGL und zählt auch nicht als Werbungskosten.

Ja, Beitrag vermindert LSt-BMGL (L16: KZ 230): Der Beitrag kürzt die LSt-BMGL und zählt zu den gesetzlichen Werbungskosten.

Ja, Beitrag vermindert LSt-BMGL (L16: §16 Abs. 1): Der Beitrag kürzt die LSt-BMGL und zählt zu den freiwilligen Werbungskosten.
Zahlender
In diesem Feld kann der Zahlende der PK-Beiträge hinterlegt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • DN, DG jeweils
  • DG übernimmt DN-Anteil
  • DG übern. DN-Anteil + Erh. DB/DZ/KommSt/J6
1237315347001101770.png

 Dienstnehmer

Bei jedem Dienstnehmer, bei dem die Pensionskassenbeiträge ermittelt werden sollen, müssen sowohl die in der Lohnfirma hinterlegte Pensionskasse als auch das gewünschte PK-Berechnungsmodell ausgewählt werden. Zudem sind noch vier weitere Felder relevant, die insbesondere für die Aufbereitung eines Exportfiles für die Pensionskasse eine wesentliche Rolle spielen.

Pensionskasse  In diesem Feld ist die Pensionskasse des Dienstnehmers zu hinterlegen. Pensionskassen werden in der Lohnfirma definiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Berechnungsmodell  In diesem Feld ist die Nummer des PK-Berechnungsmodells zu hinterlegen. Pensionskassen-Berechnungsmodelle werden im Paket LOHN im Programm Stammdaten → Weitere Stammdaten → PK-Berechnungsmodelle verwaltet.

Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Programm Dienstnehmer hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Hier ist das Einbeziehungsdatum der Pensionskasse zu hinterlegen.

Besonderheit LOHN
Dieses Datum wird insbesondere beim Ausdruck Pensionskasse drucken berücksichtigt, nicht aber bei der Berechnung der Pensionskasse mit dem PK-Berechnungsmodell. Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Dienstnehmerstamm hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Angabe zur Vertragsbezeichnung mit der Pensionskasse.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
In diesem Feld ist die Vertragsnummer für die Pensionskasse zu hinterlegen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Geben Sie das Datum ein, an dem die Person verstorben ist.

Besonderheiten im Paket CRM
Wenn Sie eine Geburtstagsliste bzw. im Terminkalender Geburtstagstermine erzeugen, werden Personen mit einem Eintrag im Feld "Verstorben am" nicht berücksichtigt. Dadurch soll vermieden werden, dass Geburtstagswünsche unbeabsichtigt an verstorbene Personen versendet werden.

Hinweis  
Hinweis.png
Im Terminkalender wird dieses Feld nur beim Erzeugen der Geburtstagstermine berücksichtigt. Sollte das Feld nach Erzeugen der Geburtstagstermine befüllt werden, wird dadurch der generierte Termin nicht automatisch gelöscht. Geburtstagstermine können aber maximal für 365 Tage im Voraus erzeugt werden. Beim Aufbereiten des folgenden Jahres, wird für diese Person kein Geburtstagstermin mehr erzeugt. Geburtstagslisten in der Zentralen Personenverwaltung bzw. im Standardbrief, werden hingegen bei jedem Aufruf neu erzeugt und sind somit immer aktuell.

Besonderheiten im Paket LOHN
Dieses Feld ist für die Pensionskasse im Paket LOHN relevant.

 Lohnarten

Folgende Lohnarten dürfen nicht in der Bruttoerfassung manuell erfasst werden. Die Beträge dieser Lohnarten werden automatisch berechnet und abgerechnet. Die Einstellungen hinsichtlich der Kontierung ist allerdings im Lohnartenstamm am Reiter Buchungsbeleg zu kontrollieren.

Die Lohnarten 9550 bis 9553 müssen auf Haben-Buchung gestellt sein (Feld Soll/Haben). Außerdem ist hier im Feld Konto-Ref.-Nr. eine Kontoreferenzierung mit einem Verrechnungskonto (meist Klasse 3) zu hinterlegen. Die Kontoreferenzierung "860 Verrechnung Pensionskonto" hat standardmäßig das Fibukonto 3620 hinterlegt.

Die Lohnarten 9930 bis 9937 bilden eine Soll-Buchung. Im Feld Konto-Ref.-Nr. ist eine Kontoreferenzierung mit einem Aufwandskonto (meist Klasse 6) zu hinterlegen. Im Feld Konto-Ref.-Nr.-Gegenkonto ist dieselbe Kontoreferenzierung zu hinterlegen, wie bei den Lohnarten 9550 bis 9553 im Feld Konto-Ref.-Nr.. Wichtig ist jedenfalls, dass beim Gegenkonto ein Verrechnungskonto (meist Klasse 3) angesprochen wird.

1291466196000034430_2.png
 
Hinweis 
Hinweis.png
Kontrollieren Sie die Kontierung und legen Sie sich bei Bedarf eigene Aufwands- und Verrechnungskonten in der FIBU an. Kontoreferenzierungen werden im gleichnamigen Programm im Paket LOHN unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → Kontoreferenzierungen verwaltet.

Hinweis 
Hinweis.png
Falls die Bemessungsgrundlage bzw. Beiträge der Pensionskasse nicht über das PK-Berechnungsmodell, sondern über individuelle Lohnarten ermittel werden, sind diese entsprechend anzulegen und zu kontieren. Insbesondere auf die korrekte Lohnartengruppenzuordnung ist zu achten. Die gewünschten Beträge können mit Berechnungen, die im Kollektivvertrag definiert sind, ermittelt werden.

 Lohnartengruppen

Die für die Abrechnung der Pensionskasse verwendeten Lohnarten müssen bestimmten Lohnartengruppen zugeordnet sein. Prinzipiell sind der Andruck im Programm Pensionskassen drucken und die Überweisung an die Pensionskasse über eine diverse Körperschaft zu unterscheiden. Für beide Themen werden unterschiedliche Lohnartengruppen verwendet.

 Lohnartengruppen für den Andruck im Programm "Pensionskassen drucken"

Für den Ausdruck und Export über das Programm Pensionskassen drucken sind die folgenden Standardlohnartengruppen zu verwenden und ggf. um eigene individuelle Lohnarten zu ergänzen.
  • 900 PK Beitrag DN laufend
  • 901 PK Beitrag DN Sonderzahlung
  • 902 PK Beitrag DG laufend
  • 903 PK Beitrag DG Sonderzahlung
  • 920 PK BMGL laufend
  • 921 PK BMGL Sonderzahlung

 Lohnartengruppen für die Überweisung an die Pensionskasse als diverse Körperschaft

Es ist eine Lohnartengruppe mit allen Lohnarten anzulegen, die sämliche Beiträge für die Pensionskasse darstellen. Das sind die Lohnarten 9550 bis 9553 und 9930 bis 9937, sofern das PK-Berechnungsmodell verwendet wird. Werden die Beiträge über indiviuelle Berechnungen ermittelt und in individuellen Lohnarten abgerechnet, sind auch diese der Lohnartengruppe für die Überweisung an die diverse Körperschaft zuzuordnen.

1291475056000034430.png

 Bruttoerfassung

In der Bruttoerfassung müssen für die Pensionskasse keine speziellen Lohnarten erfasst werden. Allerdings kann man bereits in der Bruttoerfassung über die Funktion Netto-Vorschau kontrollieren, ob und in welcher Höhe die Beiträge zur Pensionskasse ermittelt wurde.

Dienstnehmer-Beiträge, werden auf der linken Seite im Punkt "Summe sonstige Abzüge" zusammengefasst. Dienstgeber-Beitrage findet man auf der linken Seite etwas weiter unten im Punkt "PK Beiträge lfd." bzw. "PK Beiträge SZ".

Grundlage für die Berechnung der Beiträge ist im Besonderen das beim Dienstnehmer hinterlegte PK-Berechnungsmodell.

1291472274000034430.png

Nach der Abrechnung können weitere Kontrollen auch im Programm Abrechnung ansehen erfolgen.

Hinweis 
Hinweis.png
Das Datum im Feld "Einbeziehungsdatum" wird insbesondere beim Ausdruck Pensionskasse drucken berücksichtigt, nicht aber bei der Berechnung der Pensionskasse mit dem PK-Berechnungsmodell.

Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Dienstnehmerstamm hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

 Pensionskasse drucken

Mit dem Programm Pensionskasse drucken können sowohl eine Liste der Dienstnehmer mit den jeweiligen Dienstnehmer- und Dienstgeber-Beiträgen als auch ein Exportfile für die Pensionskasse erstellt werden.

Die korrekte Lohnartengruppenzuordnung ist für den korrekten Andruck bzw. Export über das Programm Pensionskassen drucken Voraussetzung.

 Überweisung an die Pensionskasse

Für Betriebliche Vorsorgekassen und somit auch für Pensionskassen kann keine Bankverbindung hinterlegt werden. Aus diesem Grund können Beiträge für Pensionskassen nicht direkt im Programm "Körperschaften überweisen" verarbeitet werden.

Sollen Zahlungen an Pensionskassen über das Programm Körperschaften überweisen möglich sein, so ist für jede bei der Lohnfirma verwendete Pensionskasse zusätzlich am gleichnamigen Reiter im Programm Lohnfirmen eine Diverse Körperschaft anzulegen. Bei Diversen Körperschaften kann eine Bankverbindung hinterlegt werden.

Es ist eine Lohnartengruppe mit allen Lohnarten anzulegen, die sämliche Beiträge für die Pensionskasse darstellen. Das sind die Lohnarten 9550 bis 9553 und 9930 bis 9937, sofern das PK-Berechnungsmodell verwendet wird. Werden die Beiträge über indiviuelle Berechnungen ermittelt und in individuellen Lohnarten abgerechnet, sind auch diese der Lohnartengruppe für die Überweisung an die diverse Körperschaft zuzuordnen.

1291475056000034430.png
Diese Lohnartengruppe muss bei der diversen Körperschaft im Feld Lohnartengruppe hinterlegt werden. Im Feld Verwendungszweck kann optional ein vereinbarter Verwendungszweck erfasst werden. In den meisten Fällen erfolgt die Überweisung monatlich und nicht je Quartal.

1291475056000034430_0.png

1097582601000001570.png