UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.

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 Allgemeines

In diesem Dokument wird konkret die Schnittstelle zur Pensionskasse "Sparkasse" (d. h. Wiener Städtische Versicherung AG) beschrieben. Grundsätzliche Voraussetzungen und der allgemeine monatliche Ablauf​ sind im Dokument Pensionskasse ausführlich beschrieben. In diesem Dokument werden ausschließlich Besonderheiten dieser Schnittstelle thematisiert.

Die Kapitel Voraussetzungen und Monatlicher Ablauf in diesem Dokument sind als Ergänzung in Bezug auf die konkrete Schnittstelle zu interpretieren.

Im Kapitel Aufbau der Schnittstelle werden sämtliche Felder der Schnittstelle insbesondere mit ihrer Herkunft beschrieben. Dadurch können Sie leicht nachvollziehen, warum Daten in die Datei exportiert worden sind, und umgekehrt können Sie gezielt Daten im Programm hinterlegen, sofern sie fehlen.

Das Dokument wird mit einem Kapitel über Besonderheiten und häufige Fehlerquellen in der Praxis abgeschlossen.​

 Voraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen zu Pensionkassen sind im Dokument ​Pensionskasse ausführlich beschrieben.

 Lizenz

Für die Pensionskassenabrechnung ist eine eigene Lizenz (Lizenzpaket 243 NTCS-Pensionskassenabrechnung) notwendig. Sollte diese Lizenz noch nicht vorhanden sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Verkaufsabteilung auf.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

Vor Beginn der Pensionskassenabrechnung bzw. vor dem vereinbarten Fernwartungstermin muss die Lizenzaktivierung durchgeführt werden. 

 ​Stammdaten

​​Damit die Pensionskassendaten im Format der Schnittstelle für die Pensionskasse "Sparkasse" (d. h. Wiener Städtische Versicherung AG) aufbereitet werden, muss diese Einstellung im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Pensionskassen" im Feld "Name" gewählt werden. Bei dieser Pensionskasse steht keine Ausprägung im Feld "Schnittstellenart" zur Verfügung.

Nur jene Dienstnehmer, bei denen diese Pensionskasse im Programm "Dienstnehmer" am Reiter "BUAK/PK/Insolvenz" hinterlegt ist, werden bei der Dateierstellung berücksichtigt.

Hinsichlich des PK-Berechnungsmodells, der Lohnarten und Lohnartengruppen gelten die allgemeinen Ausführungen wie im Dokument "Pensionskasse" beschrieben.

 Monatlicher Ablauf

​Grundsätzlich ist der monatliche Ablauf einzuhalten, wie er im Dokument ​Pensionskasse beschrieben ist. Um Dateien im Format der Schnittstelle für die Pensionskasse "Sparkasse" (d. h. Wiener Städtische Versicherung AG) zu erstellen, ist das Programm Pensionskassen drucken zu verwenden und auszuführen.

​Im Programm Pensionskassen drucken sind am Reiter "Export" die Parameter bzw. Felder
  • "Pensionskasse exportieren" mit "Ja" und
  • "Zielordner" mit dem gewünschten Exportverzeichnis zu befüllen.

Der Dateiname lautet stets <Firmenname>_<YYYY><MM>_D01_<lfd Nr der Pensionskasse in der Lohnfirma>.csv lautet.

 Aufbau der Schnittstelle​

Eine Datei im Format der Schnittstelle für die Pensionskasse "Sparkasse" (d. h. Wiener Städtische Versicherung AG) besteht grundsätzlich aus folgenden sechs Satzarten:
  • A0: Startsatz Überschriften
  • A1: Startsatz
  • M0: Mitarbeitersatz Überschriften
  • M1: Mitarbeitersatz
  • S0: Schlusssatz Überschriften
  • S1: Schlusssatz
Die Satzarten A1 und S1 müssen sich am Anfang bzw. Ende des Datenträgers befinden und dürfen nur einmal vorkommen. Allfällige nach Satzart S1 angeführte Mitarbeiter-Satzarten (M1) werden nicht verarbeitet. Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet.

Folgende Datentypen werden unterschieden:

Datentyp Beschreibung und Anmerkung
Text
Freier Text. Folgende Zeichen dürfen nicht enthalten sein: ", ', ;
Einige Felder erlauben nur vordefinierte Werte, die jeweils bei der Feldbeschreibung angegeben sind.
Datumim Format DD.MM.YYYY 
ZahlBei einer Zahl ist die Anzahl der erlaubten Vor- und Nachkommawerte angegeben. Leere Zellen werden als 0 verstanden. 

Die Satzarten A, M und S sind in den folgenden drei Unterkapiteln genau beschrieben. Zu beachten ist, dass in den Satzarten, die mit "0" enden, ausschließlich die Überschriften der Feldnamen der jeweiligen Satzart stehen. In Zeilen mit einer Satzart, die mit "1" endet, stehen die jeweiligen Daten. 

 A - Startsatz

Der Startsatz enthält Daten zur Lohnfirma und zum Rahmenvertrag.

FeldnameDatentyp Beschreibung laut Schnittstellendokumentation Herkunft in der NTCS 
SatzartA (2) "A0" bzw. "A1"  
Format+ 
A (3)
Datenträgerformat, fix "D01"
 
Datum+ 
Datum
Erstellungsdatum 
 
Rahmenvertrag+
A (10)
Versicherungsnummer des Rahmenvertrags zwischen dem Versicherer und dem Dienstgeber
Feld Polizzennummer am Reiter "Pensionskasse" im Programm "Lohnfirmen"
VerrKontoNr+
A (10) 
Verrechnungskontonummer
Wird leer gelassen. 
ZahlungsRefNr 
A (35) 
Zahlungsrefenznummer
Wird leer gelassen. 
​

 ​M - Mitarbeitersatz

Mitarbeitersätze enthalten Stammdaten der Dienstnehmer und Informationen über die zu meldenden Beträge.

FeldnameDatentyp Beschreibung laut Schnittstellendokumentation Herkunft in der NTCS 
SatzartA (2) 
"M0" bzw. "M1"
Je Dienstnehmer gibt es einen Mitarbeitersatz mit "M1"
 
VerlAnrede 
A (35) 
verliehende Anrede 
Wird leer gelassen. 
AkadTitel 
A (15)
akademischer Titel 
Felder Titel und Titel hinten des Dienstnehmers mit einem Leerzeichen getrennt
Vorname+
A (35)
Vorname 
Feld Vorname des Dienstnehmers
Nachname+ 
A (35) 
Nachname 
Feld Nachname des Dienstnehmers 
Geschlecht+ 
A (1) 
Geschlecht; Pflichtfeld
m = männlich
w = weiblich 
Feld Geschlecht des Dienstnehmers
Die Ausprägungen "männlich" bzw. "weiblich" werden in der Datei mit "m" bzw. "w" angegeben.
Die Ausprägungen "divers", "offen" bzw. "inter" werden in der Datei nicht angegeben.
Geburtsdatum+
Datum 
Geburtsdatum 
Feld Geburtsdatum des Dienstnehmers 
Svnr+ 
A (4) 
4-stelliger Beginn der Sozialversicherungsnummer 
die ersten 4 Stellen des Feldes SVNR des Dienstnehmers 
Straße+ 
A (35) 
Straße inkl. Hausnummer 
Feld Straße des Dienstnehmers
Postfach+ 
A (35) 
Postfach 
Wird leer gelassen. 
Land+ 
A (3)
Kfz-Ländercode des Wohnorts
Kfz-Kennzeichen des Wohnlandes des Dienstnehmers
Postleitzahl+ 
A (10) 
Postleitzahl ohne Länderkennzeichen des Wohnorts
Feld Postleitzahl des Dienstnehmers 
Ort+
A (35) 
Ortsbezeichnung 
Wohnort des Dienstnehmers 
Staatsbuerger+
A (3) 
Staatsbürgerschaft 
Wird leer gelassen.
EMail
A (50) 
E-Mail-Adresse des Dienstnehmers 
Wird leer gelassen.
Familienstand
A (1) 
Familienstand
g = geschieden
l = ledig
p = Lebensgemeinschaft
u = unbekannt
v = verheiratet
w = verwitwet 
Feld Familienstand des Dienstnehmers 
Geburtsname 
A (35)
Geburtsname 
Wird leer gelassen. 
Beruf 
A (35) 
Beruf 
Wird leer gelassen.
PersonalNr
A (50) 
Personalnummer 
Feld Personennummer des Dienstnehmers
Gkk+
A (5) 
fix "ÖGK"
 
Firmeneintritt+
Datum 
Eintrittsdatum des Dienstnehmers bei der Firma 
Feld Eintrittsdatum des Dienstnehmers
Achtung bei der Erfassung zukünftiger Wiedereintritte!
StartBKV+
Datum 
Beginn der Pensionskasse
Feld PK-Einbeziehungsdatum am Reiter "BUAK/PK/Insolvenz" im Programm "Dienstnehmer"
Es ist darauf zu achten, in diesem Feld das korrekte Einbeziehungsdatum nach Absprache mit der Pensionskasse einzutragen.
Firmenaustritt
Datum 
Austrittsdatum des Dienstnehmers bei der Firma 
Feld Austrittsdatum des Dienstnehmers
Achtung bei der Erfassung zukünftiger Wiedereintritte!
Austrittsgrund
A (50) 
Austrittsgrund; ist ein Pflichtfeld, wenn ein Firmenaustritt gegeben ist.
Feld Abmeldegrund des Dienstnehmers im Kurzformat

GueltigFuer+
A (6)
Gehalts-/Lohnabrechnungsperiode, für die der Datensatz erstellt wurde, im Format YYYYMM.
Monatserster des Abrechnungsmonats
VzZahlBetrag 
A (1)
VZ Zahlungsbetrag
leer = normaler laufender Bezug
X = Rückrechnung (im Datenträger angegebene Beträge sind als negativ zu verstehen)
Wird automatisch befüllt.
Gehalt+
N (8,2)
Berechnungsgrundlage für den Arbeitgeberbeitrag laufender Bezug
Wird automatisch abhängig vom Betrag der Lohnartengruppe 920 "PK BMGL laufend" ermittelt.
ProzentGehalt+ 
N (2,2)
Arbeitgeberbeitrag in Prozent der Berechnungsgrundlage, bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Feld Dienstgeber-% über HBGL des verwendeten Berechnungsmodells des Dienstnehmers
Fixbetrag+ 
N (8,2)
Arbeitgeberbeitrag als Fixbetrag, bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird nicht unterstützt.
FixbetragValorisierung+ 
N (2,2)
allfällige jährliche Valorisierung des Fixbetrages in Prozent, bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird nicht unterstützt.
LaufendArbeitgeber+ 
N (8,2)
Summe Arbeitgeberbeiträge (Prozent * Berechnungsgrundlage + Fixbetrag); Betrag muss immer positiven Wert haben.
Wird automatisch abhängig vom Betrag der Lohnartengruppe 902 "PK Beitrag DG laufend" bzw. 903 "PK Beitrag DG Sonderzahlung" ermittelt.
LaufendEigen+ 
N (8,2)
Arbeitnehmerbeitrag (Eigenbeitrag), bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird automatisch abhängig vom Betrag der Lohnartengruppe 900 "PK Beitrag DN laufend" bzw. 901 "PK Beitrag DN Sonderzahlung" ermittelt.
LaufendGefoerdert+ 
N (8,2)
Arbeitnehmerbeitrag (staatlich gefördert gem. § 108a EStG), bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird nicht unterstützt.
FremdFoerd+ 
N (4,2)
bereits geltend gemachte staatlich geförderte Beiträge gem. § 108a EStG (Fremdförderung), bei Nichtverwendung oder wenn Betrag nicht bekannt ist, mit 0,00 belegen.
Wird nicht unterstützt.
KapitalFirmenPens 
N (8,2)
einmaliges Übertragungskaptial aus einer Fremdpensionszulage, bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen.
Wird nicht unterstützt.
KapitalPKArbeitgeber 
N (8,2)
einmaliges Übertragungskapital aus einer Pensionskasse (Arbeitgeberanteil), bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird nicht unterstützt.
KapitalPKEigen 
N (8,2)
einmaliges Übertragungskapital aus einer Pensionskasse (Arbeitnehmeranteil - Eigenkbeiträge), bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen 
Wird nicht unterstützt.
KapitalPKGefoerdert 
N (8,2)
einmaliges Übertragungskapital aus einer Pensionskasse (Arbeitnehmeranteil - staatlich gefördert), bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen.
Wird nicht unterstützt.
KapitalMVK 
N (8,2)
einmaliges Übertragungskapital aus einer Betriebliche Vorsorgekasse, bei Nichtverwendung mit 0,00 belegen
Wird nicht unterstützt.
WitweJN+ 
A (1)
Gibt an, ob ein Ehe- bzw. Lebenspartner namhaft gemacht wird.
J = Ja
N = Nein
Wird nicht unterstützt.
WVerlAnrede 
A (35)
verliehene Anrede des Partners
Wird nicht unterstützt.
WAkadTitel
A (15)
akademischer Titel des Partners
Wird nicht unterstützt.
WVorname+ 
A (35)
Vorname des Partners
Wird nicht unterstützt.
WNachname+ 
A (35)
Nachname des Partners
Wird nicht unterstützt.
WGeschlecht+ 
A (1)
Geschlecht des Partners
m = männlich
w = weiblich
Wird nicht unterstützt.
WGeburtsdatum+ 
Datum
Geburtsdatum des Partners
Wird nicht unterstützt.
WSvnr 
A (4)
4-stelliger Beginn der Sozialversicherungsnummer des Partners
Wird nicht unterstützt.
WStraße+ 
A (35)
Straße inkl. Hausnummer des Partners
Wird nicht unterstützt.
WPostfach+ 
A (35)
Postfach des Partners
Wird nicht unterstützt.
WLand+ 
A (3)
Kfz-Ländercode des Wohnorts des Partners
Wird nicht unterstützt.
WPostleitzahl+ 
A (10)
Postleitzahl ohne Länderkennzeichen des Wohnorts des Partners
Wird nicht unterstützt.
WOrt+ 
A (35)
Ortsbezeichnung des Wohnorts des Partners
Wird nicht unterstützt.
WStaatsbuerger+ 
A (3)
Staatsbürgerschaft des Partners
Wird nicht unterstützt.

 ​S - Schlusssatz

Der Schlusssatz markiert das Ende der Datei und enthält die Anzahl der Mitarbeitersätze "M1".

FeldnameDatentyp Beschreibung laut Schnittstellendokumentation Herkunft in der NTCS 
SatzartA (2) "S0" bzw. "S1"  
AnzMitarbeiter+ 
N (5)
Anzahl der Mitarbeitersätze (M1)
Wird automatisch ermittelt.
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 Besonderheiten und häufige ​Fehlerquellen in der Praxis

 ​Export der Daten des Ehegatten bzw. Partners

Bei dieser Schnittstelle werden keine Daten des Ehegatten bzw. Partners exportiert.

 Parallele Beschäftigung

Im Fall einer parallelen Beschäftigung neben der Karenz sollte mit der Pensionskasse Rücksprache gehalten werden. In vielen Fällen wird für die parallele Beschäftigung ein eigener Vertrag mit der Pensionskasse geschlossen.

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