Ein Workflow beschreibt die strukturierte Abfolge von Aufgaben und Prozessen, die automatisiert oder manuell ausgeführt werden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Mit Workflows können sie gewährleisten, dass die Aufgaben zur richtigen Zeit zum richtigen Sachbearbeiter gelangen, um die Effizienz des Prozesses zu steigern.
Die Menüpunkte zur Erstellung eines Workflows finden Sie im Paket CRM und DMS → Stammdaten → CRM und Kanzlei → Workflows.
In den beiden Fenstern ist es möglich, die benötigten Entscheidungsmöglichkeiten (Aktionsstatus) zu definieren und einen Workflow zu designen (Workflowstudio).
Bevor Sie mit der Konzeption eines Workflows beginnen können, sollten Sie zuerst die Workflowstandards importieren.
Wenn Sie im Paket CRM und DMS → Stammdaten → Import Export → Import → "Standards importieren" die Option "Workflow" aktivieren und dann mit "Ok" bestätigen, werden die BMD Standard-Aktionsstatus und die BMD Standardworkflows für das Paket "CRM und DMS" importiert. Nach dem Import steht Ihnen eine vorgefertigte Auswahl an "Aktionsstatus" und "Standardworkflows" zur Verfügung, diese können von Ihnen weder bearbeitet noch gelöscht werden.
Nachdem Sie diesen Import ausgeführt haben, werden Ihnen im Fenster "Aktionsstatus" die BMD Standardaktionsstatus angezeigt. Diese Aktionsstatus können nach dem Import nicht bearbeitet bzw. gelöscht werden.
Sie können aber jederzeit manuell weitere Aktionsstatus erfassen. Weitere Informationen dazu finden Sie weiter unten unter dem Punkt
Aktionsstatus.
Nach dem Import können die Standardworkflows im Paket CRM unter Stammdaten → CRM und Kanzlei → Workflow → Workflowstudio eingesehen werden. Standardworkflows werden für mehrere Pakete ausgeliefert - wenn Sie nur jene eines bestimmten Pakets sehen wollen, stellen Sie die Combobox rechts oben entsprechend ein.
Wie Sie mit den Standardworkflows in den jeweiligen Paketen arbeiten, erfahren Sie in den entsprechenden Dokumentationen:
Die Aktionsstatus stellen folgende Auswahlmöglichkeiten dar, die einem Sachbearbeiter beim Erledigen von Workflowaufgaben zur Verfügung stehen. Ein Aktionsstatus besteht aus einem Aktionsstatus (= Bezeichnung) im linken Bereich und den dazugehörigen Status im rechten Bereich. Das Fenster zur Verwaltung der Aktionsstatus finden Sie unter CRM und DMS → Stammdaten → CRM und Kanzlei → Workflows.
Bevor Sie mit der Erstellung eines Workflows beginnen können, müssen Sie die für den Workflow benötigten Aktionsstatus anlegen bzw. können Sie auch die von BMD bereitgestellten Standardaktionsstatus verwenden.
Wenn Sie sich im linken Teil dieses Fensters befinden, können Sie mit der Funktion "Neu (F5)" einen Aktionsstatus anlegen. Dazu öffnet sich das Fenster "Aktionsstatus", in dem Sie diesen nach Ihren Wünschen bezeichnen können (z. B. Termingenehmigung). Bei der Aktionsstatus-Nr. handelt es sich um eine automatisch vom System ermittelte fortlaufende Nummer beginnend mit "1000" - diese Nummer kann von Ihnen auch nicht verändert werden.
Wenn Sie sich im rechten Teil dieses Fensters befinden, können Sie mit der Funktion "Neu (F5)" die Status zu dem im linken Bereich ausgewählten Aktionsstatus anlegen. Dazu öffnet sich das Fenster "Status", in dem die Status-Nr. automatisch vergeben wird, die Bezeichnung aber wiederum von Ihnen individuell vergeben werden kann (z. B. Genehmigen, Nicht genehmigen usw.).
Folgende drei Felder gibt es bei der Neuanlage einer Statusausprägung noch zu beachten:
| Dieses Feld wird automatisch aktiviert, wenn Sie den ersten Status zu einem Aktionsstatus anlegen und es besteht auch keine Möglichkeit, dieses Feld zu deaktivieren. Bei allen folgenden Erfassungen eines Status ist dieses Feld deaktiviert und kann von Ihnen wiederum nicht verändert werden. Die Änderung des Standardstatus kann nur im Fenster Aktionsstatus über die Funktion "Als Standardstatus setzen" im Bereichsmenü "Status" vorgenommen werden.
Beispiel | Eine Aufgabe kann durch die Mitarbeiterermittlung auch mehreren Mitarbeitern zugeteilt werden. Diese haben die Möglichkeit, die Aufgabe mit unterschiedlichem Status zu erledigen. Soll ein Termin z. B. erst genehmigt werden, wenn alle 3 Geschäftsführer diesen genehmigt haben, dann ist der Status "Nicht genehmigen" als "Ist Standard" zu definieren. Das heißt, nur wenn alle Mitarbeiter Genehmigen wählen, läuft der Workflow unter "genehmigt" weiter. Wählt ein Mitarbeiter Nicht genehmigen, werden die beiden anderen Genehmigungen ignoriert und der Standardstatus kommt zur Anwendung. |
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| Über dieses Feld können Sie den Status mit dem Sofort erledigen KZ versehen. Das heißt, sobald ein Mitarbeiter eine Aufgabe mit diesem Status erledigt, wird nicht mehr gewartet, bis die anderen Mitarbeiter die Aufgaben erledigt haben, sondern der Workflow geht sofort zum nächsten Workflowschritt über.
Beispiel | Durch den Termingenehmigungsworkflow sollen den drei Abteilungsleitern (AL) die Aufgaben zur Genehmigung angelegt werden. Beim Erledigen dieser Aufgabe werden Ihnen die drei Status Genehmigt, mit Vorbehalt genehmigt und Nicht genehmigt angeboten. Damit der Termin genehmigt ist müssen alle drei AL mit dem Status Genehmigt die Aufgabe erledigen. Erledigt einer der drei AL die Aufgabe mit dem Status mit Vorbehalt genehmigt soll dem Geschäftsführer bzw. der nächst höheren Instanz die Genehmigung des Termins überlassen werden. Sobald allerdings ein AL die Aufgabe mit Nicht genehmigt erledigt, soll der Termin sofort als nicht genehmigt gekennzeichnet werden, die noch offenen Aufgaben der anderen AL erledigt werden bzw. der bereits gewählte Status der anderen AL ignoriert werden.
Damit das oben beschriebene Szenario funktioniert, müssen Sie den Status "Nicht genehmigt" als "Sofort erledigen"-Status definieren. Das heißt, sobald EIN AL die Aufgabe mit diesem Status erledigt, wird der Termin nicht genehmigt, egal welchen Status die anderen AL gewählt haben bzw. werden die noch offenen Aufgaben der anderen AL gleich miterledigt.
Der Status "Mit Vorbehalt genehmigt" muss als Standardstatus definiert werden, das heißt sobald mindestens ein AL diesen Status wählt, geht die Aufgabe zur Genehmigung an den Geschäftsführer weiter und etwaige Genehmigungen der anderen AL werden ignoriert. Dieser Fall kann allerdings nur eintreten, wenn kein AL die Aufgabe mit "Nicht genehmigt" erledigt hat aber trotzdem alle AL die Aufgabe erledigt haben.
Der Unterschied zum "Sofort erledigen"-Status ist jener, dass hier darauf gewartet wird, bis alle AL die Aufgabe erledigt haben. Beim "Sofort erledigen"-Status hingegen geht der Workflow sofort einen Schritt weiter und wartet nicht mehr auf die anderen Mitarbeiter bis diese ihre Aufgaben erledigen. |
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| Über dieses Feld können Sie steuern, ob beim Erledigen der Workflowaufgabe mit diesem Status eine Notiz erfasst werden muss oder nicht. Das heißt, wenn Sie keine Notiz erfassen, erhalten Sie diese Hinweismeldung und das Erledigen der Workflowaufgabe ist erst möglich, wenn Sie hier eine Notiz erfasst haben.
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Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Aktionsstatus.
Einen neuen Workflow können Sie unter CRM und DMS
→ Stammdaten
→ Workflow
→ Workflowstudio erstellen. Im linken Bereich des Fensters werden Ihnen alle bereits erstellten Workflows zu der im Einstiegsfeld ausgewählten Firma angezeigt. Wenn Sie eine Firmengruppe angelegt haben, können Workflows nur unter der in der
Firmengruppe als
Hauptfirma definierten Firma angelegt werden. Im rechten Bereich des Fensters wird Ihnen der selektierte Workflow grafisch dargestellt.
Anhand der beiden Comboboxen können Sie noch zwischen verschiedenen Workflowarten (z. B. CRM Workflow, Kampagne, DMS-Workflow usw.) bzw. dem Aktivitätsstatus (Aktive, Inaktive und Alle) eingrenzen.
In diesem Fenster können Sie auch neue Workflows anlegen. Dazu öffnen Sie das Fenster "Workflow" mit der Schaltfläche
Neu (F5). Folgende Felder können Sie bei der Neuanlage befüllen. Die
grafische Konzeption des Workflows erfolgt dann im
Diagrammstudio.
Beachten Sie bei der Anlage speziell diese beiden Pflichtfelder:
| In diesem Pflichtfeld müssen Sie einen Mitarbeiter definieren, der Verantwortlicher des Workflows ist bzw. als letzte Rückfallebene bei der Ermittlung des Sachbearbeiters für die Aufgabe dient, sollte durch den Workflow kein Mitarbeiter ermittelt werden können. Mit dem blauen Pfeil  vor diesem Feld können Sie die Mitarbeitersuche öffnen, in diesem Fenster werden Ihnen dann die Mitarbeiter jener Firma angezeigt, unter der Sie den Workflow erfassen.
Hinweis | Kommt diese Rückfallebene zur Anwendung, wird in den Aufgaben in der Spalte Workflow zusätzlich zum Workflowsymbol ein Rufzeichen  angezeigt. Dies dient als Hinweis für den Workflowverantwortlichen, dass die Mitarbeiterermittlung im Workflow nicht korrekt funktioniert hat und er sich diese ansehen soll.
Diese Aufgaben können dann manuell an den zuständigen Sachbearbeiter delegiert werden. Bei diesem Vorgang wird das Rufzeichen beim Workflowsymbol wieder entfernt, weil die Aufgabe jetzt beim zuständigen Sachbearbeiter liegt und das Rufzeichen in diesem Fall verwirrend wäre. |
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| In diesem Pflichtfeld müssen Sie den Typ des Workflows (CRM Workflow, DMS-Workflow ...) angeben. Anhand des Workflowtyps wird ermittelt, in welchem Programmteil Sie den Workflow später einsetzen können. Zum Beispiel muss ein Dokumentenworkflow mit dem Typ DMS-Workflow erfasst werden, damit dieser zu einem Dokument gestartet werden kann.
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Detaillierte Informationen zu den weiteren Feldern entnehmen Sie der dazugehörigen
Feldauswahl.
Sie haben die Möglichkeit, bestimmte Felder zu definieren, die von einer Workflowaufgabe immer an die Folgeworkflowaufgaben innerhalb dieses Workflows weitergegeben werden sollen. Diese Einstellung muss direkt am Workflow im Feld "Feldauswahl" getroffen werden.
| In diesem Feld haben Sie die Möglichkeit, zu definieren, welche Felder einer Workflowaufgabe immer an die Folgeworkflowaufgaben innerhalb dieses Workflows weitergegeben werden sollen. Mit dem  F8-Symbol vor diesem Feld wird eine Feldauswahl gestartet, in der Sie die gewünschten Felder zuordnen können. Grundsätzlich stehen Ihnen hier folgende Felder der Aufgaben zur Verfügung: - Projekt
- Farbcode
- Alle Freifelder
Das heißt, Sie können zu einer Workflowaufgabe bestimmte Informationen in Freifeldern erfassen, einen Farbcode definieren oder ein Projekt hinterlegen. Beim Erledigen Ihrer Aufgabe werden diese Felder, sofern im Workflow definiert, an die nächste Aufgabe im Workflow weitergegeben. Dadurch hat der nächste Sachbearbeiter alle benötigten Informationen, um seine Workflowaufgabe zu erledigen.
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Sie haben an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, "Ad-hoc-Workflows" zu starten. Solche Workflow können jederzeit in NTCS zum Beispiel aus diversen Navigatoren gestartet werden, ohne dass Sie zuerst bestimmte Datensätze zum Start des Workflows anlegen müssen. Der Typ des gestarteten Ad-hoc-Workflows ist aber wichtig, damit auch die korrekten Informationen in die Workflowinstanz gelangen und der Workflowablauf die benötigten Informationen für einen korrekten Ablauf erhält. Diese Einstellung muss hier gesetzt werden.
| In diesem Feld haben Sie die Möglichkeit, für Workflows vom Typ CRM die Ausprägung "Kunden und Lieferanten", "Projekt" oder "Mitarbeiter" auszuwählen. Wird dann zum Kunden/Lieferanten bzw. Projekt ein Workflow gestartet, stehen in der Liste nur jene CRM Workflows zur Auswahl, die den jeweiligen Ad-hoc-Workflowtyp aufweisen. Wird im Fenster "Mitarbeiter" ein Workflow gestartet, stehen in der Liste nur die Workflows mit dem Ad-hoc-Workflowtyp "Mitarbeiter" zur Verfügung. Wenn zu Telefonprotokoll, Kundentelefonate oder Mitarbeitertelefonate ein Workflow gestartet wird, stehen in der Liste die Workflows mit dem Ad-hoc-Workflowtyp "Kunden und Lieferanten" zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster Workflow starten. |
Beim Arbeiten mit Checklisten stehen Ihnen zwei Varianten zur Verfügung. Sie können mit einer allgemeinen Checkliste arbeiten, die für den gesamten Workflowablauf gilt, bzw. können Sie auch Checklisten speziell für bestimmte Aufgabenaktionen im Workflow definieren, die dann nur diese Aufgabe betreffen. Sie können diese beiden Varianten auch kombinieren.
Die grundsätzliche Einstellung, ob bei einer Aufgabe die allgemeine Checkliste verwendet werden soll oder eine Checkliste speziell für diese Aufgabe, muss auf der
Aufgabenaktion im Feld "Checklist Auswahl" getroffen werden. Je nach Auswahl in diesem Feld, müssen Sie eine Checklistenvorlage in den gleichnamigen Feldern direkt am Workfow bzw. auf der Aufgabenaktion hinterlegen.
| In der Combobox können Sie einstellen, ob Sie ohne Checkliste, mit einer allgemeinen Checkliste oder mit einer eigenen Checkliste arbeiten wollen. Wenn Sie den Eintrag eigene Checkliste wählen, können Sie direkt bei der Aufgabenaktion eine Checkliste hinterlegen. Diese Checkliste wird dann auch dieser Aufgabe zugeordnet, die aus dieser Workflowaktion entsteht. Wenn Sie den Eintrag allgemeine Checkliste wählen, wird die am Workflow hinterlegte Checkliste verwendet. Diese Checkliste wird dann allen Aufgaben dieses Workflows zugeordnet, die durch Aufgabenaktionen entstehen, bei denen dieses Feld auf allgemeine Checkliste steht.
Hinweis | Wenn Sie die Hintergrundfunktion Checkliste auf Person übernehmen" in der Aufgabenaktion auswählen, wird die Combobox um den Eintrag Neue Checkliste von eigener Vorlage erweitert. Dadurch haben Sie die Möglichkeit auf der Aufgabenaktion eine neue Checkliste zu hinterlegen, welche auf die Person übernommen wird. Weitere Informationen zu dieser Funktion erhalten Sie in der Dokumentation zu den Workflowfunktionen. |
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Sie können Workflows zusätzlich zum Workflowtyp über die Verwendungszwecke noch genauer kategorisieren. Diese sind je Workflowtyp fix vorgegeben und können weder bearbeitet noch ergänzt werden.
| In diesem Feld können Sie zusätzlich zum Workflowtyp noch eine genauere Kategorisierung des Workflows vornehmen.
Hinweis | Wenn der Verwendungszweck am Workflow nachträglich verändert wird, kommt eine Hinweismeldung. Die Meldung weist darauf hin, dass Workflows durch die Änderung nicht mehr korrekt ausgeführt werden können. Dieser Hinweis betrifft nur Workflows mit den Workflowtypen "CRM", "PI", "LEA/PLE" und "WWS".
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Besonderheiten dieses Feldes im CRM Es gibt unterschiedliche Verwendungszwecke für Workflows, die neben der besseren Kategorisierung von Workflows zusätzlich noch steuern, welche Tabellen für Feldwertprüfungen zur Verfügung stehen. Eine Feldwertprüfung ist bei Workflows des Typs "CRM" nur möglich, wenn der passende Verwendungszweck im Workflow hinterlegt ist. Bei Workflows des Typs "DMS" ist dafür kein Verwendungszweck nötig, für Kampagnenworkflows ist eine Feldwertprüfung nicht vorgesehen. Details zur Feldwertprüfung erhalten Sie in der Dokumentation zum Workflow unter dem Punkt CRM Prüfung Ja/Nein.
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Bei jedem Workflowstart wird ein Datensatz in der Wertetabelle erfasst und der Workflowinstanz eindeutig zugewiesen. Im Workflowablauf kann durch unterschiedliche Workflowfunktionen dieser Datensatz mit konkreten Werten befüllt werden, die in weiterer Folge für die Feldwertprüfungen bzw. als Informationen für den Versand im Standardbrief genutzt werden können.
Aktuell sind ausschließlich Felder vorgesehen, die über folgende beide Hintergrundfunktionen im Workflow befüllt werden:
Hinweis
| Wird der Datensatz in der Wertetabelle während des Workflowablaufs durch keine Funktion befüllt, wird dieser beim Erreichen des Workflowendes wieder gelöscht. |
In folgenden Funktionen können Sie die Werte aus dieser Tabelle aktuell verwenden.
- Feldwertprüfung: Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter dem Punkt CRM Prüfung Ja/Nein.
- Standardbrief: Für die Verwendung im Standardbrief gibt es in der Auswahl der Felder einen eigenen Ordner für die Felder der Wertetabelle.

Im Fenstermenü finden Sie noch folgende interessante Funktionen, die Sie im Zusammenhang mit der Neuerstellung eines Workflows verwenden können.
Sie können über diese beiden Funktionen einen Workflow von einer Datenbank exportieren und auf einer anderen bzw. der gleichen Datenbank wieder importieren. Dadurch müssen Sie nur geringfügige Anpassungen durchführen und haben einen weiteren Workflowablauf erstellt.
Sie können über diese beiden Funktionen einen Workflow duplizieren, wenn Sie nur geringfügige Anpassungen durchführen möchten, um einen ähnlichen Workflowablauf an anderer Stelle einzusetzen.
Detaillierte Informationen sowie alle Funktionen des Fensters finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Workflowstudio.
In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen, wie Sie einen Workflow im Diagrammstudio erstellen, vorab aber noch ein paar wichtige Hinweise und Designvorgaben.
Bei der Erstellung eines Workflows gibt es ein paar wichtige Aspekte zu beachten:
- Ein Workflow muss immer mit einer START-Aktion
beginnen, zum Abschluss des Workflows muss immer eine Ende-Aktion
hinzugefügt werden.
- Zwischen der Start- und Endeaktion befinden sich eine oder mehrere Aufgabenaktionen
mit den dazugehörigen Statusausprägungen
. Dabei ist die Abfolge immer zuerst eine Aufgabenaktion, dann die dazugehörigen Statusausprägungen, wieder gefolgt von einer Aufgabenaktion mit den dazugehörigen Statusausprägungen. Ausnahme: Aufgabenaktionen können auch aufeinander folgen, wenn es für den zur Aufgabenaktion zugeordneten Aktionsstatus nur eine Statusausprägung gibt. Diese müssen Sie dann nicht extra im Workflowdiagramm abbilden, sondern können sofort die nächste Aufgabenaktion erstellen.
- Alle Elemente zwischen der Start- und Endeaktion müssen mit Pfeilen verbunden werden. Dadurch wird definiert, wie der Workflow abläuft, das heißt, welche Aufgabenaktionen der Reihe nach ausgeführt werden sollen.
Die grafische Abbildung eines Workflows erfolgt im Diagrammstudio unter CRM und DMS → Stammdaten → Workflow → Workflowstudio → Diagrammstudio. In der Symbolleiste oben stehen Ihnen alle Elemente zur Verfügung, die Sie für eine korrekte Konzeption eines Workflows benötigen. Ein in der Symbolleiste ausgewähltes Element können Sie einfach durch einen Klick in den Diagrammbereich einfügen.
Die beiden wichtigsten Standardfunktionen neben "Start" und "Ende", die zwingend nötig sind, um funktionierende Workflowabläufe zu erstellen, werden nachfolgend beschrieben. Die Beschreibung zu den weiteren Funktionen erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Diagrammstudio.
Nach der Aktion "Start" steht in den meisten Fällen eine Aufgabenaktion, die bewirkt, dass beim Erreichen dieser Aktion im Workflow bei einem oder mehreren Mitarbeitern eine Aufgabe angelegt wird, mit der eine bestimmte Funktion ausgeführt werden kann. Zum Hinzufügen einer Aufgabenaktion müssen Sie in der Symbolleiste des Diagrammstudios dieses Symbol

verwenden. Einzige Ausnahme ist, dass nach dem Start auch gleich eine "CRM Prüfung Ja/Nein" folgen kann.
Beim Anlegen einer Aufgabenaktion sind folgende Felder zwingend zu befüllen:
- Aktionsstatus
- Spezial-, Menü- oder Hintergrundfunktion
- Felder zur Mitarbeiterermittlung
Detaillierte Informationen zu den Feldern erhalten Sie in der Beschreibung der
Feldauswahl bzw. weiterführende Informationen generell dazu in der Hilfe zum Fenster
Aufgabenaktion.
Einer Aufgabenaktion kann ein Aktionsstatus zugeordnet werden. Mit diesem Element

im Diagrammstudio können Sie der Aufgabenaktion den dazugehörigen Status zuordnen. Die Aufgabenaktion-Statusprüfung definiert, welche Status Ihnen beim Erledigen der Aufgabe zur Auswahl stehen sollen. Die Status können Sie aus dem Fenster "Aktionsstatus" auswählen und diese werden Ihnen dann im Diagrammstudio automatisch hinzugefügt.
Achtung!
| Sollten Sie die Statusausprägungen eines Aktionsstatus auswählen, der nicht der Aufgabenaktion zugeordnet ist, erhalten Sie beim Speichern folgende Hinweismeldung: |
Mit dieser Aktion können Sie eine Ja/Nein-Prüfung mithilfe eines Makros bzw. einer Feldwertprüfung in den Workflow integrieren. Von dieser Aktion müssen immer zwei Pfade wegführen, einer, wenn das Ergebnis Ja ist, und einer, wenn es Nein ist.
Hinweis
| Sie können immer nur eines der folgenden beiden Felder definieren, das heißt, entweder erfolgt diese Prüfung über Makro oder die Feldwertprüfung. Eine Kombination ist nicht möglich. |
| In diesem Feld können Sie die Prüfung hinterlegen, die an dieser Stelle im Workflow durchgeführt werden soll, damit der Workflow dann den entsprechenden Pfad weiterläuft. Beim Klick auf das F8-Symbol vor dem Feld öffnet sich die Filterdefinition, in der Sie über die gewohnten Filtermöglichkeiten in NTCS die Prüfbedingungen zusammenstellen können.

Hinweis | Diese Funktion kann nur bei Workflows verwendet werden, die einen entsprechenden Verwendungszweck hinterlegt haben, damit gezielt die Tabellen und Felder angeboten werden können.
| In diesem Feld können Sie zusätzlich zum Workflowtyp noch eine genauere Kategorisierung des Workflows vornehmen.
Hinweis | Wenn der Verwendungszweck am Workflow nachträglich verändert wird, kommt eine Hinweismeldung. Die Meldung weist darauf hin, dass Workflows durch die Änderung nicht mehr korrekt ausgeführt werden können. Dieser Hinweis betrifft nur Workflows mit den Workflowtypen "CRM", "PI", "LEA/PLE" und "WWS".
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Besonderheiten dieses Feldes im CRM Es gibt unterschiedliche Verwendungszwecke für Workflows, die neben der besseren Kategorisierung von Workflows zusätzlich noch steuern, welche Tabellen für Feldwertprüfungen zur Verfügung stehen. Eine Feldwertprüfung ist bei Workflows des Typs "CRM" nur möglich, wenn der passende Verwendungszweck im Workflow hinterlegt ist. Bei Workflows des Typs "DMS" ist dafür kein Verwendungszweck nötig, für Kampagnenworkflows ist eine Feldwertprüfung nicht vorgesehen. Details zur Feldwertprüfung erhalten Sie in der Dokumentation zum Workflow unter dem Punkt CRM Prüfung Ja/Nein.
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Feldwertprüfung im CRM In der unterhalb abgebildeten Tabelle erhalten Sie die Informationen darüber, aus welchen Tabellen die Felder für die Feldwertprüfung angeboten werden.
Workflowtyp | Verwendungszwecke | Feldwertprüfung | Feldauswahlen | CRM | Termingenehmigung | JA | | CRM | Frist | JA | - Frist
- Kunde
- Dokument
- Wertetabelle
| CRM | Projekt | JA | | CRM | Lead | JA | | CRM | "Ohne Verwendungszweck" | Keine Feldwertprüfung möglich | DMS | | JA | - Dokument
- Kunde
- Wertetabelle
| Kampagne | Keine Feldwertprüfung und Verwendungszwecke vorgesehen |
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| In diesem Feld können Sie ein Makro hinterlegen, das beim Ausführen der Aufgabe gestartet wird. Dieses Feld ist nur aktiv, wenn die Combobox Funktionsart auf Makro steht. Mit dem blauen Pfeil  vor diesem Feld gelangen Sie in das Fenster Makros, in dem Sie das gewünschte Makro auswählen können. In diesem Fenster besteht auch die Möglichkeit eine Neuanlage von Makros vorzunehmen. Über das F8-Symbol  vor diesem Feld können Sie ein bereits hinterlegtes Makro öffnen.
Hinweis | Dieses Feld wird auch aktiv, wenn Sie die Hintergrundfunktion Makro ausführen auf der Aufgabenaktion hinterlegen.
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Ein fertiger Workflow könnte zum Beispiel wie folgt aussehen. Die Abbildung zeigt eine Möglichkeit zur Abbildung eines Termingenehmigungsworkflows inkl. der Kommentare direkt bei den Aktionen, um den Ablauf auch später noch nachvollziehen zu können.
Mit der Funktion "Prüfe Verbindungen" können Sie jederzeit überprüfen, ob der Workflow korrekt abgebildet worden ist und wenn Sie diesen starten, ob dieser auch korrekt durchlaufen würde. Ist alles korrekt miteinander verknüpft, erhalten Sie diese Meldung:
Sind auf der "Aufgabenaktion" und bei der mit Pfeil verbundenen "Aufgabenaktion-Statusprüfung" unterschiedliche Aktionsstatus hinterlegt, erhalten Sie diese Meldung:
Sie müssen dann entweder auf der Aufgabenaktion den richtigen Aktionsstatus hinterlegen oder die zum bereits hinterlegten Aktionsstatus richtige "Aufgabenaktion - Statusprüfung" einfügen.
Ist ein Workflow nicht korrekt verknüpft, erhalten Sie folgende Meldung mit den Hinweisen, welche Verbindungen überprüft werden müssen.
Die Pfeile und Workflowaktionen werden rot dargestellt, damit Sie sofort erkennen können, welche Sie nicht korrekt verknüpft haben bzw. wo Pfeile überhaupt fehlen.
Hinweis | Beim Schließen des Diagrammstudios wird automatisch eine Prüfung der Verbindungen bzw. Aktionen im Workflowdiagramm durchgeführt. Folgende Punkte werden dabei zusätzlich zu den bereits erwähnten Punkten geprüft: - Sind in der Aufgabenaktion die Felder "Aktionsstatus" und "Mitarbeiter" befüllt, bzw. wurde eine Funktion entsprechend der gewählten Ausprägung im Feld "Funktionsart" (Spezialfunktion, Menüfunktion, Makrofunktion etc.) hinterlegt.
- Stimmt der hinterlegte Aktionsstatus der Aufgabenaktion mit dem gewählten Aktionsstatus der nachfolgenden Aufgabenaktion-Statusprüfung überein?
- Die Vorgängeraktion einer Aufgabenaktion-Statusprüfung muss immer vom Typ "Aufgabenaktion" sein.
- Eine Aufgabenaktion-Statusprüfung darf nur EINE Vorgängeraktion (Aufgabenaktion) haben.
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Workflows können in vielen Paketen der NTCS verwendet werden, um Ihnen das tägliche Arbeiten zu erleichtern. Sie können zum Beispiel im Zuge einer Dokumentenarchivierung einen Workflow starten, den Angebotsprozess mit einem Workflow begleiten, das Recruiting im PI mit Workflows unterstützen etc.
Im weiteren Verlauf wird allgemein beschrieben, wie ein Workflow ausgelöst werden kann bzw. wie die Abarbeitung erfolgt. Weitere Informationen zu den Workflowabläufen in den Paketen erhalten Sie in den Dokumentationen der jeweiligen Pakete dazu.
Welche Einsatzmöglichkeit es im CRM für Workflows gibt, erfahren Sie in der Dokumentation
Workflows im CRM.
Workflows können auf verschiedene Arten gestartet werden - automatisch bei bestimmten Abläufen (Archivierung ins DMS, Anlage eines Kunden etc.) bzw. in vielen Bereichen auch nachträglich zu bereits erfassten Datensätzen.
Wie Sie Workflows im Paket CRM und DMS starten können, erfahren Sie in der Dokumentation
Workflows im CRM.
Wird ein Workflow gestartet, werden Aufgaben für den zuständigen Sachbearbeiter angelegt. Im Fenster "Aufgaben" gelangen Sie zu diesen und können mit der Abarbeitung beginnen. Workflowaufgaben sind im Feld "Workflow" mit diesem Symbol gekennzeichnet - so können Sie diese von "normalen" Aufgaben unterscheiden.
Hinweis
| Workflowaufgaben haben ein paar Besonderheiten, zum Beispiel können diese nicht gelöscht bzw. verteilt werden. Außerdem gibt es bei den Funktionen "Ausführen", "Erledigen" und "Delegieren" ein paar Besonderheiten, die nachfolgend beschrieben werden. |
Wenn Sie im Workflow auf den Aufgabenaktionen eine Spezial- oder Menüfunktion hinterlegt haben, gelangen Sie mit dieser Funktion in das benötigte Fenster bzw. wird ein hier nötiger Ablauf gestartet, der für die Erledigung der Aufgaben notwendig ist.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Aufgaben, bei der Funktionsbeschreibung zu "Ausführen".
Beim Klick auf "Erledigen" bei Workflowaufgaben gelangen Sie in diesen Dialog, in dem Sie Ihre Aufgabe mit dem gewünschten Status erledigen können, damit der Workflow den entsprechenden Weg weiterläuft.
Hinweis
| Beachten Sie, dass Workflowaufgaben immer nur vom Besitzer der Aufgabe bzw. dessen Stellvertreter erledigt werden können. |
Wenn Sie die Aufgabe nicht selbst erledigen können, haben Sie mit dieser Einstellung die Möglichkeit, diese an einen anderen Sachbearbeiter zu delegieren, der sich um die Erledigung der Aufgabe kümmern soll.
Achtung! | Beim Erledigen von Workflowaufgaben kann es sein, dass dieser Comboboxeintrag nicht vorhanden ist. Das ist dann der Fall, wenn Sie auf der Aufgabenaktion im Workflow, aus der diese Aufgabe entstanden ist, das Feld Delegieren zulässig deaktiviert haben. |
Mit dem Abbruch eines Workflows haben Sie die Möglichkeit, den Workflow an dieser Stelle abzubrechen und alle noch offenen Aufgaben werden dadurch automatisch erledigt. Bei DMS-Workflows haben Sie auch die Möglichkeit, in diesem Zuge gleich einen neuen Workflow zu starten.
Achtung! | Beim Erledigen von Workflowaufgaben kann es sein, dass dieser Comboboxeintrag nicht vorhanden ist. Das ist dann der Fall, wenn Sie auf der Aufgabenaktion im Workflow, aus der diese Aufgabe entstanden ist, das Feld Workflow abbrechen zulässig deaktiviert haben. |
Weitere Details zu den oben beschriebenen Aktionen erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Erledigen.
Für Administratoren gibt es ein paar Einstellungen bzw. Analysefunktionen, die zu beachten sind. In diesem Abschnitt werden diese detailliert beschrieben.
Sie haben auch die Möglichkeit, Workflowaufgaben asynchron durchlaufen zu lassen. Wird ein Workflow gestartet oder ein Workflowaufgabendialog beantwortet, kann eingestellt werden, dass danach die Weiterverarbeitung und Anlage der nächsten Aufgabe asynchron weiterlaufen soll, damit der ausführende User sofort weiterarbeiten kann. Dies ist unter anderem besonders hilfreich, wenn per Multiselect mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden sollen.
Für einen asynchronen Start des Workflows können Sie folgendes Feld in den Stammdaten des Workflows setzen.
| In diesem Feld können Sie definieren, ob Workflowaufgaben asynchron gestartet werden sollen. Wird ein Workflow gestartet, kann über dieses Feld eingestellt werden, dass danach die Weiterverarbeitung und Anlage der nächsten Aufgabe asynchron weiterlaufen soll, damit der ausführende User sofort weiterarbeiten kann. Die Einstellung kann je Workflow definiert werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA |
Damit die Abarbeitung innerhalb eines Workflowablaufs asynchron erfolgt, können Sie folgendes Feld auf der Aufgabenaktion setzen.
| In diesem Feld können Sie definieren, ob Workflowaufgaben asynchron fortgesetzt werden sollen. Wird dieses Feld bei einer Aufgabenaktion gesetzt, kann darüber eingestellt werden, dass danach die Weiterverarbeitung und Anlage der nächsten Aufgabe bzw. das Ausführen etwaiger Hintergrundfunktionen asynchron weiterlaufen. Dadurch kann der ausführende User sofort weiterarbeiten, ohne auf die Erledigungen und die Anlage der Workflowaufgaben warten zu müssen.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA Die LEA/PLE-Workflows mit Leistungsverzeichnis, die im Paket LEA als Standard zur Verfügung gestellt werden, weisen unter anderem die Aufgabenaktion "Honorarnote korrigieren" auf. In dieser Aufgabenaktion ist das Feld "Workflow im Hintergrund fortsetzen" aktiv, damit dem User ein Weiterarbeiten ohne Wartezeit auf die Korrektur ermöglicht wird. Nähere Informationen zu diesen Standardworkflows finden Sie in der Themendokumentation Honorarnoten-Freigabe mit Workflow. |
Hinweis | Im Fenster Asynchrone Jobs kann man den Zustand der Jobs nachvollziehen bzw. den Job (neu) starten oder löschen, falls dieser ein Problem verursachen sollte. |
In diesem Fenster können Sie feststellen, wie viele Workflowinstanzen zu diesem Workflow aktuell in Bearbeitung sind und an welcher Stelle bzw. bei welchem Mitarbeiter die nächste Aufgabe zur Bearbeitung liegt. Außerdem können bereits erzeugte Instanzen hier bei Bedarf gelöscht werden, falls sie versehentlich erzeugt worden sind.
Mit dieser Funktion können Sie laufende Workflowinstanzen abbrechen. Dabei werden alle noch offenen Workflowaufgaben der Instanz auf "Erledigt" gesetzt. Die Funktion ist für Workflowinstanzen in Bearbeitung, inkonsistente Workflowinstanzen und nicht gestartete Workflowinstanzen aktiv. Das Workflowdiagramm bleibt aber erhalten, das heißt, Sie können jederzeit nachvollziehen, zu welchem Zeitpunkt die Instanz abgebrochen worden ist und welche Schritte davor noch erledigt worden sind.
Mit dieser Funktion können eine oder mehrere inkonsistente Workflowinstanzen selektiert und an jener Stelle reaktiviert werden, an welcher der Workflow hängen geblieben ist. Es werden dann die Aufgaben für den Sachbearbeiter erzeugt, damit dieser weiterarbeiten kann. Diese Funktion ist nur bei inkonsistenten Workflowinstanzen aktiv.
Hinweis
| Die Reaktivierung einer Workflowinstanz funktioniert nur, wenn der Workflow grundsätzlich korrekt gezeichnet worden ist und im Normalfall auch korrekt durchlaufen würde. Diese Funktion kann nur verwendet werden, wenn zum Beispiel durch Absturz des BMD Web bzw. der BMD NTCS der Workflow inkonsistent wird. |
Für das Umstellen von Mitarbeitern in Workflows stehen Ihnen folgende beiden Möglichkeiten zur Verfügung.
Wenn alle Tätigkeiten eines bzw. mehrerer selektierter Workflows von einem Mitarbeiter auf einen neuen Mitarbeiter umgestellt werden sollen, können Sie diese Funktion verwenden. Diese Funktion finden Sie unter CRM und DMS → Stammdaten → CRM und Kanzlei → Workflows → Workflowstudio → Funktionen → Mitarbeiter im Workflow umstellen.
Zusätzlich können Sie auch alle offenen Aufgaben der bereits laufenden Workflowinstanzen durch Aktivieren des Feldes "Aufgaben und offene Instanzen" auf den neuen Mitarbeiter umstellen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Mitarbeiter im Workflow umstellen.
Wenn Sie nicht generell alle Zuständigkeiten in Workflows gesamt auf einen neuen Mitarbeiter umstellen möchten, können Sie zuerst einmal prüfen, auf welchen Workflows bzw. Aufgabenaktionen dieser Mitarbeiter hinterlegt ist. Die Funktion dazu finden Sie unter CRM und DMS → Stammdaten → CRM und Kanzlei → Workflows → Workflowstudio → Funktionen → Mitarbeiter in Workflows suchen.
Zuerst wird eine Liste der Mitarbeiter geöffnet. Wählen Sie den gewünschten Mitarbeiter aus, dann wird Ihnen eine Liste der Aufgabenaktionen und Workflows geöffnet, bei denen dieser Mitarbeiter hinterlegt ist.
Sie können dann der Reihe nach diese Datensätze durchgehen und mit der Funktion "Mitarbeiter bearbeiten" den Mitarbeiter ändern. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster
Workflows und Aufgabenaktionen.
Sie können zu jedem Workflow eine Auswertung über alle Workflowinstanzen, die diesen betreffen, aufrufen. Im Workflowstudio gibt es dafür die Funktion "Workflowauswertung".
Im linken Bereich dieses Fenster wird die Auswertung in einer Baumstruktur dargestellt, die Sie über die

und

Symbole aus- bzw. einklappen können. Im rechten Bereich wird die Auswertung grafisch in einem Diagramm dargestellt. Die Darstellung erfolgt auf 3 verschiedenen Ebenen. Was auf den einzelnen Ebenen dargestellt wird, entnehmen Sie bitte der Tabelle unterhalb.
 | In der ersten Ebene dieses Baums wird die Aufgabenaktion im Workflow dargestellt. Für jede Aufgabenaktion im Workflow wird ein eigener Punkt dargestellt.
Zu jeder dieser Aufgabenaktionen können Sie sich in der zweiten Ebene ansehen, welche Statusausprägungen des auf der Workflowaktion hinterlegten Aktionsstatus wie häufig beim Erledigen dieser Workflowaufgabe gewählt worden sind.
In der dritten Ebene wird aufgelistet, welcher Mitarbeiter wie oft eine Statusausprägung gewählt hat. |
TOOLS → Tools → Berechtigung → Berechtigungen: