UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie unter Buchen.
 
FAQLernvideo
Inhalt
 

 Allgemeines

Mit dem Zahlungsvorschlag können Sie den kompletten Zahlungslauf für Lieferanten durchführen. Ausgehend von diesem Programm können Sie Zahlungsvorschläge erstellen, bearbeiten und ausdrucken, Telebankingdateien für die Versendung erstellen, Avisobriefe ausdrucken sowie die offenen Posten in der Buchhaltung ausbuchen.
 
ABLAUFPLAN (Kurzbeschreibung)
 
Stammdatenanlage
Eigene Zahlungsbank
Hinterlegung eigene Bankverbindung am Firmenstamm.
Technisches Gegenkonto
Hinterlegung des technischen Gegenkontos in den Fixkonten.
LieferantenstammHinterlegung Bankverbindung am Lieferantenstamm.
 
Zahllauf - Lieferantenzahlungsverkehr
Erstellen Zahlungsvorschlag Hier werden die Zahlungsvorschläge aufbereitet, wobei die im Lieferantenstamm bzw. in der Buchung hinterlegten Zahlungskonditionen berücksichtigt werden.
Bearbeiten ZahlungsvorschlagDer Zahlungsvorschlag kann beliebig bearbeitet werden. Zu den Bearbeitungsmöglichkeiten zählen die Änderung von Zahlungs- und Skontobeträgen, die Freigabe oder Sperre einzelner Rechnungen und der Wechsel der Zahlungsbank.
Ausdruck Zahlungsvorschlag 
Beim Ausdruck des Zahlungsvorschlags gibt es zwei Möglichkeiten:
  • alle Rechnungen drucken (wie eine OP-Liste)
  • nur freigegebene Rechnungen drucken
Erstellen
Datenträger
Alle für das Telebanking aufbereiteten Rechnungen werden als Datei erstellt – getrennt für SEPA- und Drittlandszahlungen. Der Verwendungszweck bzw. die Zahlungsreferenz sind jeweils individuell einstellbar.
Verbuchen Zahlungsvorschlag Nach der Übermittlung der Telebankingdatei kann der Zahlungsvorschlag verbucht werden. Die Zahlungen werden damit in die Buchhaltung übernommen und die Offenen Posten automatisch ausgeglichen.
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 Verfügbare Formate

Der Zahlungsvorschlag kann nicht nur für österreichische Banken durchgeführt werden. Wenn die erforderlichen Lizenzen vorhanden sind, können die Telebankingdateien auch mit folgenden Formaten durchgeführt werden:
(Das Format ist davon abhängig, in welchem Land Ihre Zahlbank ansässig ist. Bitte klären Sie das benötigte Format mit Ihrer Bank ggf. zuvor ab!)
 
Flagge_AUT.png Telebankingformate Österreich
Das gängige Standardformat für Österreich ist "ISO-Datenformat 20022 Österreich EU". Bitte wählen Sie nur dann ein anderes Format, wenn Sie von Ihrer Bank eine entsprechende Anforderung erhalten haben.
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) Österreich
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
  • SEPA RB 7.0-9.0 (pain.001.001.03) Österreich
  • ISO-Datenformat 20022 (pain.001.001.09) Österreich (Standard)
  • SEPA (pain.001.001.02) Österreich (altes Format)
  • EPC132-08 SCT C2B IG 2019 V1.0 (pain.001.001.03) International
  • EDIFACT Österreich (Dieses Format wird grundsätzlich nicht mehr verwendet. In Ausnahmefällen verlangen z. B. ungarische Telebankingprogramme eine EDIFACT-Datei bei Drittlandszahlungen!)
  • DG-Diskontbank (kostenpflichtiges Zusatzmodul)
  • Bank of Amerika CSV
  • CONVERA CSV-Datei (individuell programmiertes Datenformat)
Flagge_GER.png Telebankingformate Deutschland
Das gängige Standardformat für Deutschland ist "ISO-Datenformat 20022 Deutschland EU". Bitte wählen Sie nur dann ein anderes Format, wenn Sie von Ihrer Bank eine entsprechende Anforderung erhalten haben.
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) Deutschland
  • ISO-Datenformat 20022 (pain.001.001.09) (Standard)
  • EPC132-08 SCT C2B IG 2019 V1.0 (pain.001.001.03) International
  • CCT_SEPA_DK3.1-3.3 (pain.001.001.03) Deutschland
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
  • SEPA (pain.001.002.02) Deutschland (altes Format)
  • DTA Deutschland (altes Format)
Flagge_CHE.png, Flagge_LIE.png Telebankingformate Schweiz, Liechtenstein
Die Telebankingformate für die Schweiz entsprechen jenen aus Liechtenstein. Daher können die Schweizer Formate für beide Länder verwendet werden!
  • ISO-Datenformat 20021 (pain.001.001.03) Schweiz
  • ISO-Datenformat 20023 (pain.001.001.09) Schweiz
  • DTA Banken
  • DTA Post
Flagge_HUN.png Telebankingformate Ungarn
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
  • SEPA (pain 001.001.03) Ungarn
  • MULTICASH Erste Bank Ungarn
  • Raiffeisenbank Ungarn
  • MKB Ungarn
  • Spectra
  • Electra Version 7
  • Citybank Ungarn Inland/EU
Flagge_CZE.png Telebankingformate Tschechien
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
  • MULTICASH Tschechien
  • BEST KB/M BEST Tschechien
  • ABO Format Tschechien
Flagge_SVK.png Telebankingformate Slowakei
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
  • SEPA (pain.001.001.03) Slowakei
  • MULTICASH
  • MULTICASH Slowakei
  • GEMINI Slowakei
Bei den unten angeführten Formaten handelt es sich um Telebankingformate, die für bestimmte Banken programmiert wurden und daher ggf. nicht für alle Banken in den betroffenen Ländern gültig sind.
 
Flagge_SVN.png Telebankingformate Slowenien
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
Flagge_ITA.png Telebankingformate Italien
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
Flagge_FRA.png Telebankingformate Frankreich
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
Flagge_GBR.png Telebankingformate Großbritannien
  • Bank of Scottland ZV Standard
Telebankingformate Schweden
  • Handelsbanken Schweden
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) Schweden
Telebankingformate Estland
  • SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) Estland
Telebankingformate Serbien
  • SEPA RB 6.0 Inland Heimatwährung

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie den Zahlungsvorschlag erworben haben, dann können Sie Telebankingdateien für jene Länder erstellen, für die Sie die Rechtsversion der FIBU erworben haben.

Das bedeutet, wenn Sie eine Rechtsversion der FIBU für Österreich haben, dann können Telebankingdateien für österreichische Banken erstellt werden. Haben Sie zusätzlich die Rechtsversion FIBU für Deutschland, dann kann der Zahlungsvorschlag auch für deutsche Banken durchgeführt werden.

Wenn Sie auch Zahlbanken in anderen Ländern haben, dann benötigen Sie zusätzlich das Modul "Zahlungsverkehr Ausland". Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an verkauf@bmd.at, um ein unverbindliches Angebot einzuholen.

 Vorbereitungen

Der Zahlungsvorschlag kann nur für alle eingebuchten, offenen Lieferantenrechnungen erstellt werden. Eventuelle Teilzahlungen sowie Gutschriften können dabei ebenso berücksichtigt werden.
 
Für einen reibungslosen Ablauf müssen sowohl die eigenen Bankverbindungen am Firmenstamm als auch alle für den Zahlungsverkehr relevanten Bankverbindungen des Lieferanten am Lieferantenstamm hinterlegt werden. Aufgrund der Hinterlegungen am Lieferantenstamm wird eine SEPA-Datei erzeugt.
Außerdem wird ein Zwischenkonto für die Verbuchung der Zahlungen auf das Telebankingverrechnungskonto benötigt. Dieses ist in den Fixkonten zu hinterlegen.

Für Drittlands- und Fremdwährungszahlungen wird ebenfalls eine Datei im XML-Format erzeugt.
 

 Hinterlegung Bankverbindung am Firmenstamm

Am Firmenstamm müssen die eigenen Bankverbindungen hinterlegt werden. Dazu verzweigen Sie im Feld "IBAN" mit F8 in die Verwaltung der Bankverbindungen. Mit F5 können Sie eine neue Bank anlegen, mit F6 eine bestehende ändern.
 
1107989719000002610_0.png
 
Bankleitzahl
Das Feld Bankleitzahl bildet mit den Feldern Bankkontonummer, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung. 

Wählen Sie mittels Funktion_F4.png F4 eine gewünschte Bank aus der Bankenliste aus.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.
Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.
Bankkontonummer
Hinterlegung der Bankkontonummer

Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Bei der Eingabe einer IBAN wird aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Betrugsbekämpfung:
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird: Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Workflow:

  
  
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hauptbankverbindung der eigenen Firma wird als Rückfallebene für die Mahnung, den Avisobrief, die Saldenbestätigung und die OP-Benachrichtigung verwendet. Dieses Feld wird auch für den automatischen Zahlungsverkehr benötigt.

Besonderheiten Prüfung für Ungarn Flagge_HUN.png
Bei der Eingabe wird geprüft, ob die Kombination aus Bankkontonummer und Bankleitzahl die erlaubten 16 oder 24 Stellen besitzt. Ebenso wird eine Prüfsumme berechnet. Fällt die Prüfung negativ aus, erfolgt eine Meldung.
SWIFT/BIC
Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.

Über Funktion_F4.pngF4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden. Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Weitere Informationen zum Feldverhalten:
  • Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L →  AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.

  • Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.

  • Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermittelt werden, wird dieser automatisch befüllt.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.

  • Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch die IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde. Es ist technisch leider nicht möglich, einen SWIFT automatisch anhand der IBAN länderübergreifend eindeutig zu ermitteln.
IBAN
Die IBAN wird aufgrund der hinterlegten Bankkontonummer und Bankleitzahl automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird. 

Bei der Eingabe einer IBAN wird von der IBAN die Kontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die entsprechenden Felder übernommen.

Achtung! 
Achtung.png
Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

IBAN-Prüfung bei Eingabe:
  • Bei der Eingabe wird in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis.

  • Bei der Eingabe einer neuen IBAN erfolgt für folgende Personenarten eine automatische Dublettenprüfung:

    Kunde/Lieferant: Wenn auf einem Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten existiert.

    Mitarbeiter: Wenn auf einem Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter existiert.
    Werden Dubletten gefunden, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Die Bankverbindung kann dennoch gespeichert werden! Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Personen innerhalb der Firmengruppe geprüft.
Betrugsbekämpfung:
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird: Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Workflow:

  
  
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

FIBU-Bankkonto
FIBU-Kontonummer des Bankkontos.
Telebankingdatei Inland/EU FIBU
Hinterlegung von Pfad und Bezeichnung.xml der SEPA Telebankingdatei im Lieferantenzahlungsverkehr. Die Datei wird im hinterlegten Verzeichnis mit dem angegebenen Namen erzeugt.

Wenn Sie mit Zahlungskreisen arbeiten, wird die Nummer des Zahlungskreises an den Namen der Telebankingdatei angehängt. Die Datei "Telebankingdatei.xml" wird damit zu "Telebankingdatei_KR1.xml. Somit können Sie bereits am Dateinamen erkennen, für welchen Kreis die betreffende Datei erstellt worden ist.

Der Dateiname kann auch mittels variablen Texten erzeugt werden. Folgende Variable stehen zur Verfügung:
 
$JahrKurz: Das Jahr wird in Kurzform angegeben (z. B. 14)
$Jahr: Das Jahr wird angegeben (z. B. 2014)
$MonatBezKurz: Die Monatsbezeichnung wird in Kurzform dargestellt (z. B. Sep)
$MonatBez: Die Monatsbezeichnung wird angegeben (z. B. September)
$Monat: Das Monat wird als Zahl dargestellt (z. B. 9)
$Tag: Der Tag wird angegeben (z. B. 24)
 
Bei der Hinterlegung "U:\Muster$Tag$MonatBez$Jahr" würde die Telebankingdatei am 30.09.2014 so erzeugt:
U:\Muster30September2014.xml

Verwenden Sie unterschiedliche Bezeichnungen für die Telebankingdateien Inland, Ausland etc.!
Telebankingdatei Ausland FIBU
In diesem Feld werden Pfad und Dateiname.xml für die Drittlandsdatei im Lieferantenzahlungsverkehr hinterlegt.

Wenn Sie mit Zahlungskreisen arbeiten, wird die Nummer des Zahlungskreises an den Namen der Telebankingdatei angehängt. Die Datei "Telebankingdatei.xml" wird damit zu "Telebankingdatei_KR1.xml. Somit können Sie bereits am Dateinamen erkennen, für welchen Kreis die betreffende Datei erstellt worden ist.

Damit die Datei erstellt werden kann, müssen sowohl der Pfad als auch der Dateiname vollständig angegeben werden. Wird kein Dateiname angegeben, wird folgende Fehlermeldung ausgegeben und die Bankverbindung kann nicht abgespeichert werden:
 
1087148132002000000.png

Der Dateiname kann auch mittels variablen Texten erzeugt werden. Folgende Variable stehen zur Verfügung:
 
$JahrKurz: Das Jahr wird in Kurzform angegeben (z. B. 18).
$Jahr: Das Jahr wird angegeben (z. B. 2018).
$MonatBezKurz: Die Monatsbezeichnung wird in Kurzform dargestellt (z. B. Sep).
$MonatBez: Die Monatsbezeichnung wird angegeben (z. B. September).
$Monat: Der Monat wird als Zahl dargestellt (z. B. 9).
$Tag: Der Tag wird angegeben (z. B. 24).
 
Bei der Hinterlegung "U:\Muster$Tag$MonatBez$Jahr" würde die Telebankingdatei am 30.09.2018 so erzeugt:
U:\Muster30September2018.xml 
Verwenden Sie unterschiedliche Bezeichnungen für die Telebankingdateien Inland, Ausland etc.!
Verr.Konto Telebanking Inland/EU
Hinterlegung des Telebankingverrechnungskontos für SEPA-Zahlungen. Auf dieses Konto wird der Zahlungsvorschlag "zwischengebucht". Erst beim Buchen des Bankauszuges erfolgt die Umbuchung auf das Bankkonto. (In unserem Standardkontorahmen "100" wäre dies z. B. die Kontonummer 2890 - Verrechnungskonto Telebanking.)
Verr.Konto Telebanking Ausland
Hinterlegung des Telebankingverrechnungskontos für Drittlandszahlungen. Auf dieses Konto wird der Zahlungsvorschlag zwischengebucht. Erst bei der Verbuchung des Bankauszuges erfolgt die Umbuchung auf das Bankkonto. Als Verrechnungskonto kann ein eigenes Konto angelegt werden, es kann aber auch das gleiche Konto wie für den Inlandszahlungsverkehr verwendet werden. 
Bu-Symbol Telebanking Inland/EU
Buchungssymbol Telebanking
Wird hier nichts hinterlegt, dann wird automatisch "ZV" als Buchungssymbol herangezogen. 
Bu-Symbol Telebanking Ausland
Hinterlegung des Buchungssymbols für das Verbuchen des Drittlandszahlungsverkehrs
Wird hier nichts hinterlegt, dann wird automatisch "ZV" als Buchungssymbol herangezogen. 
Bel-Nr Telebanking Inland/EU
Hier wird nach der Verbuchung der EU-Zahlungen automatisch die letzte Belegnummer zurückgespeichert.
Bei der nächsten Verbuchung wird die erste Belegnummer um +1 erhöht. Ein manuelles Eingreifen ist nur im Einzelfall notwendig. 
Bel-Nr Telebanking Ausland
Hier wird nach der Verbuchung der Drittlandszahlungen automatisch die letzte Belegnummer zurückgespeichert.
Bei der nächsten Verbuchung wird die erste Belegnummer um +1 erhöht. Ein manuelles Eingreifen ist nur im Einzelfall notwendig. 
 
 
Feldauswahl.png Bankverbindungen Zahlungsverkehr
 
Achtung! 
Achtung.png
Wenn Sie die Bankverbindung direkt aus dem Programm "Zahlungsvorschlag" anlegen, dann werden automatisch nur die Felder angezeigt, die für den Lieferantenzahlungsverkehr benötigt werden.
Starten Sie dazu im Programm Zahlungsvorschlag unter "Funktionen" den Punkt "Bankverbindungen".

1228740218000001810.png

 Hinterlegung Technisches Gegenkonto in den Fixkonten

Für die Verbuchung als Sammelbuchung wird ein Zwischenkonto, d. h. ein Technisches Gegenkonto, benötigt. Bitte beachten Sie bei der Anlage dieses Kontos, dass Steuercode und Steuerprozentsatz leer sein müssen und nicht fixiert sein dürfen.
 
Dieses Konto ist in der Finanzbuchhaltung unter Fixkonten zu hinterlegen, wobei beim Kontotyp unbedingt "Technisches Gegenkonto" anzugeben ist.
 
1124732977000003760.png
 
Dieses Konto wird als Gegenkonto für die einzelnen Zahlungsbuchungen auf den Lieferantenkonten verwendet. Der Gesamt-Zahlbetrag wird dann in einer Summe vom Zwischenkonto auf das Telebankingverrechnungskonto gebucht. Das hat den großen Vorteil, dass bei der Zahlungsbuchung auf dem TB-Verrechnungskonto nur die Gesamtsumme der Überweisung als offener Posten abzustatten ist.
 
Buchungsbeispiel
Verbuchung der Zahlungen aus dem Zahlungsverkehr:
 
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Die einzelnen Zahlungen werden auf den Lieferantenkonten gegen das technische Zwischenkonto 9900 gebucht. Als letzte Buchung erfolgt die Umbuchung der gesamten Überweisungssumme auf das Telebankingverrechnungskonto 2890.
 
Verbuchung des Bankbelegs mit der Abbuchung des gesamten Überweisungsbetrags:
 
1124732977000003760_0.png
 
Durch das Zwischenschalten des Kontos 9900 ist auf dem Konto 2890 nur die Gesamtsumme als offener Posten vorhanden bzw. auszuziffern.
 
Hinweis 
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Standardmäßig erfolgt die Verbuchung der Zahlungen mittels Einzelgegenbuchung ohne Zwischenkonto. Um die Sammelbuchungen zu aktivieren, ist der Parameter "Gegenbuchung auf Verrechnungskonto" im Zahlungsverkehr auf "0 - Sammelbuchungen auf Verrechnungskonto" zu setzen.

 Hinterlegung Bankverbindung auf dem Lieferanten

 SEPA-Zahlungen

Euro-Überweisungen innerhalb der EU sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und in die Schweiz werden automatisch im SEPA-Format durchgeführt. Die Erkennung durch das Programm erfolgt automatisch aufgrund des Landes der Empfängerbank bzw. der Überweisungswährung. Für den SEPA-Zahlungsverkehr sind SWIFT/BIC und IBAN zwingend zu hinterlegen.
 
Folgende Stammdaten sind auf dem Reiter "Lieferant" des Lieferantenkontos zu erfassen:
Die Felder "Bankleitzahl" und "Bankkontonummer" bzw. "IBAN" und "SWIFT/BIC". Die IBAN wird aufgrund der Bankleitzahl und der Bankkontonummer bei österreichischen Bankverbindungen automatisch berechnet. Der SWIFT/BIC ist direkt bei der Bankleitzahl auf der Bankleitzahlentabelle hinterlegt.
 
1107989477000002610.png
 
Achtung! 
Achtung.png
Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden. Es kann aber Ausnahmen geben, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben.

Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen.
BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.
 
Hinweis 
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IBAN only

Überweisungen innerhalb eines SEPA-Landes (d. h., die Zahl- und Empfängerbank haben ihren Sitz im gleichen Land) können auch ohne Angabe des SWIFT/BIC durchgeführt werden.

Handelt es sich um eine österreichische oder deutsche Zahlbank, dann können alle SEPA-Zahlungen ohne SWIFT/BIC durchgeführt werden.

Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs - ist der BIC ohnehin bekannt (bzw. hinterlegt), dann sollte dieser weiterhin in der Datei mitgeliefert werden.


 Flagge_CHE.png Bei Zahlungen mit einer strukturierten QR-Referenz muss die QR-IBAN zur Angabe des Gutschriftskontos verwendet werden. Das Zahlverfahren mit Referenz wird über eine spezielle Identifikation des Finanzinstituts (QR-IID) erkannt. Die QR-IBAN enthält zur Kennzeichnung des Verfahrens die QR-IID des kontoführenden Instituts (ab Pos. 5 - Werte im Bereich 30000 - 31999).

 Drittlandszahlungen

Drittlandszahlungen werden automatisch im Auslandsformat durchgeführt. Die Erkennung durch das Programm erfolgt automatisch aufgrund des Landes der Empfängerbank bzw. der Überweisungswährung.
 
Folgende Stammdaten sind auf dem Reiter "Lieferant" des Lieferantenkontos zu erfassen: Felder "Bankleitzahl" und "Bankkontonummer"
SWIFT und IBAN sind in diesem Fall nicht zwingend notwendig.

Zusätzlich muss noch eingestellt werden, wer die Spesen für die Überweisung zu tragen hat. Dafür gibt es im Feld "Zahlung Spesen" drei verschiedene Möglichkeiten:
 
Spesenteilung
Die Überweisungsspesen werden je zur Hälfte vom Auftraggeber bzw. vom Empfänger getragen.
Spesen zulasten Auftraggeber
Der Auftraggeber übernimmt sämtliche Kosten der Überweisung.
Spesen zulasten Begünstigter
Die Spesen werden zur Gänze vom Zahlungsempfänger übernommen.
 
1107989576000002610.png
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
Hinweis.png
Standardmäßig wird bei der Überweisung die externe Kontonummer, d. h. die eigene Kundennummer beim Lieferanten mitgeschickt.
Daher sollte das Feld "Externe Kontonummer" am Reiter "FIBU-Konto" des Lieferantenkontos ausgefüllt werden.

Mittels Parameter kann geregelt werden, ob bei Beträgen über EUR 50.000,- eine automatische Aufteilung auf mehrere Dateien erfolgen soll, oder nicht. Die Hinterlegung erfolgt in den Parametereinstellungen unter Allgemein - Betragsaufteilung bei Drittlandszahlungen. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
In bestimmten Fällen, z. B. bei Factoring, kann es vorkommen, dass der bebuchte Lieferant nicht der Zahlungsempfänger ist. Dann ist es notwendig, den Empfänger der Zahlung, d. h. den Inhaber der angegebenen Bankverbindung, zu hinterlegen.

Dazu ist auf der Bankverbindung das Feld "Kontoinhaber" zu aktivieren und der Name des Zahlungsempfängers anzugeben.
 
1147272913000201820_0.png
 
In der Telebankingdatei wird dann anstelle des Lieferantennamens der Name des Kontoinhabers als Empfänger der Zahlung angegeben.
 

 Überweisungen in Drittländer mittels Korrespondenzbank

Überweisungen in manche Länder, z. B. USA, werden sehr oft über eine Zwischenbank (Korrespondenzbank) durchgeführt. Das bedeutet, die Zahlung wird über die eigene Bank durchgeführt – diese leitet den Auftrag jedoch an eine andere Bank weiter. Diese Bank veranlasst dann die Überweisung auf die Konten der Lieferanten. Bei solchen Überweisungen darf die Bankleitzahl der Empfängerbank nicht in der Telebankingdatei mitgegeben werden, da ansonsten die Weiterleitung an die Korrespondenzbank nicht richtig funktioniert (in vielen der betroffenen Länder gibt es gar keine Bankleitzahlen). Damit bei diesen Zahlungen nur der Bankname und die Kontonummer übergeben werden, gibt es eine Einstellung direkt auf der betroffenen Bankverbindung.

Wenn Sie die Bank neu anlegen, dann steht Ihnen dort das Feld "Zahlungsverkehr" zur Verfügung. In diesem Feld können Sie mit der Einstellung "Name und Bankkontonummer" hinterlegen, dass bei der Überweisung nur der Name der Bank und die Kontonummer mitgeschickt werden. Diese Einstellung gilt dann für alle Bankverbindungen mit dieser Bank.

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 Bankverbindungen Schweiz Flagge_CHE.png

Für die Anlage von Bankverbindungen gibt es in der Schweiz verschiedene Möglichkeiten.

IBAN und BIC für In- und Auslandsüberweisungen
Wenn Sie bei der Anlage der Bankverbindung die IBAN und den BIC erfassen, dann können sowohl In- als auch Auslandsüberweisungen durchgeführt werden.

1427890186000008020.png

QR-IBAN für Inlandsüberweisungen
Die QR-IBAN ist eine bankinterne Kontonummer, die zur Weiterleitung der Zahlungen auf das Hauptkonto dient.
Bei Zahlungen mit einer strukturierten QR-Referenz muss die QR-IBAN zur Angabe des Gutschriftskontos verwendet werden. Das Zahlverfahren mit Referenz wird über eine spezielle Identifikation des Finanzinstituts (QR-IID) erkannt. Die QR-IBAN enthält zur Kennzeichnung des Verfahrens die QR-IID des kontoführenden Instituts (ab Pos. 5 - Werte im Bereich 30000 - 31999).

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Damit die Zahlungen richtig durchgeführt werden können, muss beim Buchen (oder in der ER-Kontrolle) je Rechnung eine 27-stellige Referenznummer erfasst werden. Dazu steht Ihnen in der Buchungszeile das Feld "Referenz-Nr Schweiz" (bzw. "ZV-Zahlungsreferenz" bei österreichischen oder deutschen Installationen) zur Verfügung.

QR-Zahlschein mit QR-IBAN:

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Hinweis 
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Wenn bei einem Konto mehrere Bankverbindungen benötigt werden, wird die erste erfasste Bank als "Hauptbankverbindung" gekennzeichnet. Diese Hauptbankverbindung wird im Zahlungsvorschlag vorrangig für die Überweisungen herangezogen. Um standardmäßig eine andere Bankverbindung zu verwenden, kann die Hauptbankverbindung manuell umgesetzt werden.

Dazu stellen Sie sich auf jene Bankverbindung die zur neuen Hauptbankverbindung werden soll und wählen Sie "Hauptbankverbindung umstellen" über die rechte Maustaste. Das Kennzeichen wird automatisch umgesetzt.

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 Sperre von Lieferantenkonten für den elektronischen Zahlungsverkehr

Aus einer Reihe von Gründen kann es notwendig sein, manche Lieferanten nicht beim automatischen Zahlungsverkehr zu berücksichtigen (weil es z. B. eine Abbuchungsvereinbarung mit diesem Lieferanten gibt). In einem solchen Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Lieferanten für den Zahlungsverkehr zu sperren. Diese Konten werden dann nicht für das Telebanking freigegeben und können somit nicht irrtümlich überwiesen werden.
  • Unter "Lieferant (Bearbeiten)" am Lieferantenstamm kann die Zahlungssperre aktiviert werden.

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  • Konten, die auf diese Weise gesperrt worden sind, scheinen im Zahlungsvorschlag unter den gesperrten Konten ohne nähere Angabe des Sperrgrundes auf.

  • Unter "Personenkonto (Bearbeiten) am Lieferantenstamm kann im Feld "Zahlsperre" hinterlegt werden, ob das Konto gesperrt ist, wobei auch weitere Angaben zum Grund der Zahlsperre getroffen werden können.

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    Konten, die auf diese Weise gesperrt worden sind, scheinen im Zahlungsvorschlag ebenfalls unter den gesperrten Konten auf. Im Feld "Zahlsperre" wird jedoch zusätzlich noch der Grund für die jeweilige Sperre (Bankeinzug, Barzahlung ...) angezeigt. 

  • Als zusätzliche Option haben Sie unter "Personenkonto (Bearbeiten)" die Möglichkeit, das Bis-Datum für die Zahlsperre zu hinterlegen. Im Zahlungsvorschlag wird dieses Datum dann zusätzlich angezeigt, es dient jedoch nur der Information. Soll das Konto dann für den Zahlungsverkehr freigegeben werden, muss dies manuell geschehen.

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 Betrugsbekämpfung

Zur Betrugsbekämpfung kann ein CRM Workflow hinterlegt werden, um einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN auf einem Lieferanten geändert wird.
Bis zur Erledigung dieser Prüfung ist der Lieferant im Zahlungsvorschlag gesperrt ("ZV-Sperre" - "Bankverbindung Person"). Eine solche Rechnung kann nicht freigegeben werden, solange keine Freigabe der Bankverbindung erfolgt ist. Folgende Meldung wird bei einem Freigabeversuch angezeigt: "Es ist die ZV-Sperre "Bankverbindung Person" gesetzt. Diese kann über den Bankverbindungsworkflow entfernt werden".

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Wurde der Workflow ausgeführt und die Rechnung freigegeben, dann kann die Rechnung im Zahlungsvorschlag ebenfalls freigegeben werden. Steigen Sie dazu neu in den Zahlungsvorschlag ein und geben Sie die betroffene Rechnung frei. Eine Neuerstellung des Zahlungsvorschlags ist nicht notwendig.

 Freigabe von einzelnen Buchungen bei gesperrten Konten

Wenn auf einem Lieferantenkonto eine Zahlsperre hinterlegt worden ist, dann wird dieses Konto grundsätzlich nicht in den Zahlungsvorschlag übernommen. Sollen jedoch einzelne Rechnungen dieses Lieferanten trotzdem per Zahlungsvorschlag überwiesen werden, dann kann pro Buchung im Feld "ZV-Sperre" der Status "Zahlen (trotz Zahlsperre)" gesetzt werden.

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Jene Rechnungen, die auf diese Weise gekennzeichnet sind, werden trotz der Kontosperre in den Zahlungsvorschlag aufgenommen und zur Zahlung freigegeben.

 Sperre von einzelnen Buchungen für den elektronischen Zahlungsverkehr

Soll nicht der gesamte Lieferant für den Zahlungsverkehr gesperrt werden, sondern nur einzelne Buchungen (weil die Rechnung z. B. noch geprüft werden muss), können diese Buchungen auf mehrere Arten gesperrt werden.
  • Setzen der Zahlsperre direkt beim Einbuchen der Rechnungen im Programm Buchen im Feld "ZV-Sperre". Dieses Feld kann auch beim nachträglichen Bearbeiten von Buchungen mit F6 jederzeit geändert werden.

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    Der gewählte Grund für die Sperre wird im Bearbeiten Zahlungsvorschlag im Feld "ZV-Sperre" als Information angezeigt.

  • Setzen der Zahlsperre mittels der Funktion "Buchungen ändern (eingeschränkt)", nachdem der Buchungskreis mit der betreffenden Rechnung bereits abgeschlossen wurde. Diese Funktion steht sowohl im Buchungsjournal als auch am Kontoblatt zur Verfügung.

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    Der gewählte Grund für die Sperre wird im Bearbeiten Zahlungsvorschlag im Feld "ZV-Sperre" als Information angezeigt.

  • Die Zahlsperre kann aber auch direkt unter Bearbeiten Zahlungsvorschlag durch Bearbeiten der einzelnen Position gesetzt werden.

 Einzelüberweisungen 

 Einzelüberweisung gesamter Zahlungsvorschlag

Standardmäßig werden alle Zahlungen, die an den gleichen Lieferanten überwiesen werden, in der Datei zusammengefasst und in einer Gesamtsumme überwiesen. In Einzelfällen kann es notwendig oder gewünscht sein, dass die Rechnungen alle einzeln überwiesen werden. D. h. die Zahlungen werden nicht mehr zusammengefasst sondern werden als einzelne Buchungszeilen in der Datei übergeben.
 
Um die Einzelüberweisung zu aktivieren, ist beim Erstellen des Zahlungskreises das Kennzeichen Einzelüberweisung in den Zahlungskreisdaten zu setzen.
 
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Mit dieser Einstellung werden alle Rechnungen dieses Zahlungskreises einzeln überwiesen.
 
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Sonderfall Erstellung einzelner Dateien
Nur in speziellen Ausnahmefällen ist es notwendig, pro Zahlung eine eigene Telebankingdatei zu erstellen. Treffen Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem FIBU Support!

Für diese Ausnahme steht der Parameter Allgemein → Telebankingfile je Zahlung erzeugen zur Verfügung. Wenn Sie diesen Parameter auf "1 - Ja" setzen, dann wird für jede Zahlung eine eigene Datei erzeugt. Dazu muss beim Erstellen des Zahlungsvorschlags das Kennzeichen Einzelüberweisung gesetzt werden.

Die so erstellten Dateien werden durch eine fortlaufende Nummer am Ende des Dateinamens unterschieden (z. B. inl+Datum+fortlaufende Nummer). Ein Protokoll wird in diesen Fällen nicht ausgegeben.
 
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Beachten Sie unbedingt, dass für Gutschriften keine Einzelüberweisungen durchgeführt werden können. Diese müssen daher zuvor mit einer Rechnung ausgeziffert werden!

 Einzelüberweisung bei einzelnen Konten

Wenn nur bei einem bestimmten Lieferanten die einzelne Überweisung der Zahlungen notwendig ist, dann kann die Einstellung auch pro Lieferantenkonto getroffen werden. Dazu ist das Kennzeichen "Einzelüberweisung" am Reiter "Personenkonto" des Lieferanten zu aktivieren.
 
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Mit dieser Einstellung werden alle Zahlungen an diesen Lieferanten einzeln in die Datei gestellt. Für alle anderen Zahlungen gilt weiterhin, dass diese zusammengefasst und als Gesamtsumme in die Datei gestellt werden.
 
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 Einzelüberweisung bei Verwendung ZV-Zahlungsreferenz

In manchen Fällen (z. B. Versicherungszahlungen) kann es notwendig sein, bei der Überweisung im Feld Kundendaten individuelle Informationen (Beispielsweise die Polizzennummer) mitzugeben. Für solche Fälle steht in der Buchungszeile das Feld ZV-Zahlungsreferenz zur Verfügung:
 
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Sobald bei einer Rechnung die ZV-Zahlungsreferenz befüllt wurde, wird diese - unabhängig von den Standardeinstellungen für die Übermittlung von Zahlungsreferenz/Verwendungszweck - in der Überweisung mitgeschickt.
 
Werden an diesen Lieferanten jedoch mehrere Zahlungen gemeinsam überwiesen, dann wird nur die ZV-Zahlungsreferenz der ersten Rechnung mitgeschickt. Damit der Zahlungsempfänger in diesen Fällen wirklich alle benötigten Informationen erhält, empfehlen wir für solche Rechnungen Einzelüberweisung.

Mit dem Parameter Einzelüberweisung bei Zahlungsreferenz können solche Rechnungen automatisch einzeln überwiesen werden. Wird der Parameter auf "ja" gesetzt, dann werden alle Rechnungen, bei denen das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt wurde einzeln überwiesen. Alle anderen Zahlungen an diesen Lieferanten werden weiterhin als Sammelüberweisung durchgeführt. 

Beispiel 
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In diesem Beispiel wurde die ZV-Zahlungsreferenz bei zwei Rechnungen eingegeben, bei zwei weiteren blieb das Feld leer:
 
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Wenn der Parameter auf ja gesetzt ist, dann werden die Überweisungen so durchgeführt:
Die beiden Rechnungen ohne Zahlungsreferenz werden in einer Zahlung überwiesen, die anderen beiden jeweils einzeln.
 
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 Flagge_GER.png Bei deutschen Banken steht ausschließlich das Feld "Verwendungszweck" zur Verfügung. Daher wird die Zahlungsreferenz in jedem Fall ignoriert und die oben angeführte Option kann nicht verwendet werden!

Achtung! 
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Gutschriften können mit der Option "Einzelüberweisung" nicht freigegeben werden. Diese werden automatisch beim Erstellen des Zahlungsvorschlages auf "keine Freigabe" gesetzt.

Wenn Belege über BMD Scan verarbeitet werden, dann kann es vorkommen, dass auch das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt wird, obwohl dieses für die Überweisungen nicht benötigt wird. In solchen Fällen müssen Sie überlegen, welche Informationen an den Lieferanten übermittelt werden sollen.
Dabei haben Sie folgende Optionen:
  • Wenn der Parameter "Allgemein" → Übergabe Verwendungszweck/Zahlungsreferenz auf die Ausprägung 0 - Verwendungszweck/Zahlungsreferenz gesetzt ist, dann wird bei der ersten Rechnung der Wert aus dem Feld "ZV-Zahlungsreferenz" in der Datei übermittelt. Die Rechnungsdaten der anderen Rechnungen werden nicht mitgeschickt.

  • Wenn der Parameter "Allgemein" → Übergabe Verwendungszweck/Zahlungsreferenz auf die Ausprägung 1 - Nur Verwendungszweck gesetzt ist, dann wird bei der ersten Rechnung der Wert aus dem Feld "ZV-Zahlungsreferenz" in der Datei übermittelt. Die Rechnungsdaten der anderen Rechnungen werden nicht mitgeschickt (wie Ausprägung "0").

  • Wenn der Parameter "Allgemein" → Übergabe Verwendungszweck/Zahlungsreferenz auf die Ausprägung 2 - Nur Verwendungszweck bei Sammelüberweisungen gesetzt ist, dann wird bei allen Rechnungen das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" ignoriert und die Daten der einzelnen Rechnungen als "Verwendungszweck" in der Überweisung angegeben.
Für alle Parameterausprägungen gilt: Wenn nur eine einzelne Rechnung an einen Lieferanten übermittelt wird, dann wird in jedem Fall der Wert aus dem Feld "ZV-Zahlungsreferenz" übermittelt.
Wenn Sie die "ZV-Zahlungsreferenz" bei jeder einzelnen Rechnung an den Lieferanten übermitteln wollen, dann müssen die Zahlungen einzeln geleistet werden. Dazu steht Ihnen der Parameter "Allgemein" → Einzelüberweisung bei Zahlungsreferenz zur Verfügung.

 Überweisungen aufschlüsseln

In der Telebankingdatei gibt es ein Segment <BtchBookg>. Über dieses Segment wird geregelt, ob die Zahlungen als Sammelüberweisungen (alle Zahlungen werden in einer Gesamtsumme am Kontoauszug dargestellt) oder als Einzelüberweisungen (jede Zahlung wird einzeln am Kontoauszug dargestellt) an die Bank geschickt werden.

Standardmäßig ist dieses Feld auf "Nein" gesetzt. Die Buchungen werden als Sammelüberweisungen in der Datei gekennzeichnet und scheinen daher als Gesamtsumme am Kontoauszug auf. In der Telebankingdatei wird das Segment <BtchBookg>true</BtchBookg> mitgeschickt.

Diese Einstellung wird auf der eigenen Zahlbank im Feld Überweisungen aufschlüsseln getroffen.

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Im Normalfall muss das Kennzeichen nicht verändert werden, und sollte nur in folgenden Anwendungsfällen gesetzt werden:

Zahlungen aus dem NTCS LOHN
In manchen Fällen ist es gewünscht, dass die Zahlungen an Körperschaften als Einzelüberweisungen durchgeführt werden. Dann muss das Kennzeichen "Überweisungen aufschlüsseln" auf "Ja" gesetzt werden.

Durch das Setzen des Kennzeichens werden die Daten wie folgt an die Bank übermittelt:
  • Sind in der Datei Gehalts-/Lohnbuchungen mit dem Kennzeichen "SALA" enthalten, werden diese Buchungen trotzdem als Sammelüberweisung gekennzeichnet: <BtchBookg>true</BtchBookg

  • Sind in der Datei Zahlungen an Körperschaften ohne das Kennzeichen "SALA" enthalten, dann werden diese Buchungen als Einzelüberweisung gekennzeichnet: <BtchBookg>false</BtchBookg

Achtung! 
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Da diese Einstellung direkt auf der eigenen Zahlbank getroffen wird, gilt diese auch für alle Dateien aus Bankeinzug und Zahlungsvorschlag. Damit diese Zahlungen nicht als Einzelüberweisung gekennzeichnet werden, ändern Sie das Feld Überweisung aufschlüsseln auf Ihren Zahlungskreisen!

Aufschlüsselung der Zahlungen für die Bankauszugsverbuchung
In Ausnahmefällen ist es gewünscht, dass die Zahlungen aus Bankeinzug bzw. Zahlungsvorschlag als Einzelüberweisung gekennzeichnet werden, damit die Bank diese Zahlungen in den Camt.053 und MT940 Dateien aufgeschlüsselt ausgeben kann. Auch in diesen Fällen muss das Kennzeichen "Überweisungen aufschlüsseln" auf der Zahlbank auf "Ja" gesetzt werden.

Im Normalfall ist dies jedoch nicht notwendig, da die offenen Posten bereits beim Verbuchen des Bankeinzugs bzw. Zahlungsvorschlags ausgeziffert werden, und daher in der Bankauszugsverbuchung keine Aufschlüsselung der Zahlungen benötigt wird!

 Gegenverrechnung im Zahlungsverkehr

Wenn Lieferanten gleichzeitig als Kunden auftreten, ist es sinnvoll, die offenen Posten dieser Kundenkonten auch im Zahlungsverkehr zu berücksichtigen. Damit werden einerseits zu hohe Zahlungen vermieden, andererseits die offenen Ausgangsrechnungen ausgeglichen und alle betroffenen Rechnungen automatisch ausgeziffert.
 
Damit die Gegenverrechnung im Zahlungsvorschlag berücksichtigt wird, gibt es folgende Möglichkeiten:
  • Gegenverrechnung durch Kennzeichnung als KuLi
  • Gegenverrechnung durch Hinterlegung des Gegenverrechnungskontos

Hinweis 
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Kennzeichnung als KuLi und Hinterlegung des Gegenverrechnungskontos schließen sich gegenseitig aus!
Wird eine Person als KuLi gekennzeichnet, dann wird das Feld "Gegenverrechnungskonto" nicht mehr berücksichtigt!

 Gegenverrechnung durch Kennzeichnung als KuLi

Ein Personenkonto kann bereits bei der Anlage als KuLi (Kunde und Lieferant) gekennzeichnet werden. Bei der Kontengruppe wird dabei KuLi ausgewählt und am Reiter "Allgemein" des Kontos werden die Felder "Ist Kunde" und "Ist Lieferant" aktiviert. Weiters ist auf solchen Konten am Reiter "FIBU-Konto" das Feld "Kunde und Lieferant" auf "Ja" zu setzen.
 
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Ansonsten sind keine weiteren Hinterlegungen mehr notwendig. Sowohl die auf diesem Konto gebuchten Eingangsrechnungen als auch die Ausgangsrechnungen werden im Zahlungsvorschlag berücksichtigt.
Anzeige bei KuLi im Zahlungsvorschlag
Im Zahlungsvorschlag werden sowohl die Eingangsrechnungen als auch die dazugehörenden Ausgangsrechnungen angezeigt.

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Ergibt sich aufgrund der Ausgangsrechnungen ein Guthaben, dann werden die Rechnungen nicht für die Zahlung freigegeben und als Grund wird "Zahlungsbetrag nicht positiv" angezeigt.
Datenträgererstellung und Verbuchung bei KuLi
Beim Erstellen des Datenträgers werden alle freigegebenen Rechnungen berücksichtigt und der Differenzbetrag an den Lieferanten überwiesen. Die Verbuchung erfolgt automatisch und sowohl die Eingangsrechnungen als auch die Ausgangsrechnungen werden ausgeglichen.

 Gegenverrechnung durch Hinterlegung des Gegenverrechnungskontos

Bei bestehenden Konten kann durch Hinterlegung eines Gegenverrechnungskontos der Bezug zwischen Lieferantenkonto und entsprechendem Kundenkonto hergestellt werden.
 
Hinterlegung des Kundenkontos in den Stammdaten des Lieferantenkontos
Um die Verbindung zwischen Lieferanten- und Kundenkonto herzustellen ist es notwendig, am Reiter "FIBU-Konto" des Lieferantenkontos die Kontonummer des dazugehörigen Kundenkontos zu hinterlegen.
 
Dazu ist im Feld "Gegenverrechnungskonto" das entsprechende Kundenkonto zu hinterlegen.
 
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Aktivieren des Feldes "Gegenverrechnung" am Zahlungskreis
Damit die Gegenverrechnung bei der Erstellung des Zahlungsvorschlags berücksichtigt wird, muss am Zahlungskreis das Feld "Gegenverrechnung" eingeblendet bzw. aktiviert werden.
 
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Anzeige der Gegenverrechnung im Zahlungsvorschlag
Im Zahlungsvorschlag werden dann sowohl die Eingangsrechnungen als auch die dazugehörigen Ausgangsrechnungen berücksichtigt. Da die Daten des Kundenkontos im Zahlungsvorschlag nicht dargestellt werden, kann die Spalte "Gegenverrechnungskonto" eingeblendet werden, in der bei den Ausgangsrechnungen das entsprechende Kundenkonto angezeigt wird.
 
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Ergibt sich aufgrund der Ausgangsrechnungen ein Guthaben, werden die Rechnungen nicht für die Zahlung freigegeben und als Grund wird "Zahlungsbetrag nicht positiv" angezeigt.
Datenträgererstellung und Verbuchen Gegenverrechnung
Beim Erstellen des Datenträgers werden alle freigegebenen Rechnungen berücksichtigt und der Differenzbetrag wird an den Lieferanten überwiesen. Die Verbuchung erfolgt automatisch sowohl auf das Lieferanten- als auch auf das Kundenkonto. Die offenen Posten werden auf beiden Konten ausgeglichen.
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 Auftraggeberhaftung im Zahlungsverkehr

Zur Vermeidung von Abgabenausfällen im Zusammenhang mit Bauleistungen wurde mit dem Betrugsbekämpfungsgesetz 2010 die Bestimmung "Haftung bei Beauftragung zur Erbringung von Bauleistungen" neu eingeführt. Bei der Weitergabe von Aufträgen im Bereich von Bauleistungen nach § 19 Abs. 1a des Umsatzsteuergesetzes haftet der Auftraggeber für alle Beiträge und Umlagen des beauftragten Unternehmens bis zum Höchstausmaß von 20 % des geleisteten Werklohnes. Erfolgt die Leistungserbringung in Form einer Arbeitskräfteüberlassung, beträgt das Höchstausmaß der Haftung 32 %.


Zusätzlich haftet der Auftraggeber für die vom Finanzamt einzuhebenden lohnabhängigen Abgaben bis zu 5 % (bzw. 8 % bei Arbeitskräfteüberlassung).

Die Haftung entfällt, wenn
  • das beauftragte Unternehmen zum Zeitpunkt der Zahlung in der Gesamtliste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) aufscheint oder
  • das auftraggebende Unternehmen 25 % (bzw. 40 %) des Werklohnes an das Dienstleistungszentrum Auftraggeberhaftung (DLZ-AGH) der GK überweist.
Das DLZ-AGH leitet den Haftungsbetrag für lohnabhängige Abgaben an die Finanzverwaltung weiter.
 
Im Zahlungsverkehr wird automatisch überprüft und dokumentiert, wenn ein Unternehmen auf der HFU-Liste aufscheint.
Befindet sich ein Unternehmen nicht auf der Liste, wird dem Lieferanten der verminderte Betrag überwiesen und der einzubehaltende Teil wird automatisch an das DLZ-AGH überwiesen.

Hinweis 
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Mittels Parameter AGH-Prozentsatz kann eingestellt werden, ob 40 %, 32 %, 25 %, 20 %, 8 % oder 5 % an die DLZ-AGH überwiesen werden sollen.

Für die automatische Überprüfung der HFU-Liste sind folgende Einstellungen erforderlich:

 Hinterlegung eigene Dienstgebernummer am Firmenstamm

Für die Abfrage der HFU-Einträge ist es notwendig, dass sich der Auftraggeber identifiziert. Dies erfolgt im Hintergrund auf der Grundlage der Felder "Dienstgebernummer" oder – wenn keine Dienstgebernummer vorhanden ist – "UID-Nummer". Diese Felder sind daher am Firmenstamm zu befüllen.

  Dienstgebernummer Hinterlegen Sie hier Ihre eigene Dienstgebernummer, wenn Sie von der Auftraggeberhaftung betroffen sind.
 Umsatzsteueridentifikationsnummer
 
Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hinterlegung der UID-Nummer ist bereits für das Buchen wichtig, damit der Steuercode i.g. Erwerbe richtig vorgeschlagen werden kann. Die hier eingetragene UID-Nummer wird mit der des Personenkontos verglichen (handelt es sich z. B. in beiden Fällen um eine österreichische UID-Nummer, wird kein innergemeinschaftlicher Erwerb verbucht). Weiters ist die Hinterlegung der UID-Nummer auch für die Zusammenfassende Meldung notwendig.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer der Verrechnungsfirma wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt. Konkret wird dabei das Landkürzel (z. B. ATU) der UID-Nummer mit dem Landkürzel der UID-Nummer des Rechnungsempfängers verglichen.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. 
 
Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld UID-Nummer die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.

 Hinterlegung der Dienstgebernummer am Lieferanten

Auf allen Lieferanten, die mit Bauleistung bebucht werden, sind am Kontenstamm die Dienstgebernummer und UID-Nummer des Lieferanten zu hinterlegen. Hat der Lieferant keine UID-Nummer, dann ist stattdessen die Steuernummer des Lieferanten zu hinterlegen.
 
Die Felder Dienstgebernummer, UID-Nummer und Steuernummer finden Sie am Reiter "Allgemein" des Lieferantenkontos.
 
 Dienstgebernummer Die Dienstgebernummer muss hinterlegt werden, wenn Sie von der Auftraggeberhaftung betroffen sind.

Über das F8-1087148349001500032.png-Symbol starten Sie die HFU-Listen-Prüfung. Details lesen Sie unter Prüfung HFU-Liste (Auftraggeberhaftung) bzw. Auftraggeberhaftung im Zahlungsverkehr. 
 UID-Nummer: z. B. ATU43387009
Zu einer Person können mittels F8 beliebig viele UID-Nummern erfasst werden.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hilfe zum Fenster Weitere UID-Nummern.

Hat eine Person keine UID-Nummer, kann der Wert "-" oder "KEINEUID" hinterlegt werden. In diesen Fällen wird keine UID-Nummernprüfung durchgeführt.

Wird eine UID-Nummer aus diesem Feld gelöscht, erfolgt im Hintergrund eine Prüfung, ob zu dieser UID-Nummer Prüfprotokolle von der UID-Nummern-Prüfung vorhanden sind. Sind keine Prüfprotokolle vorhanden, wird die UID-Nummer tatsächlich gelöscht. Sind welche vorhanden, wird die UID-Nummer nur aus diesem Feld entfernt und auf inaktiv gesetzt. Sie ist im F8-Fenster (Weitere UID-Nummern) weiterhin aufrufbar.

Dublettenprüfung:
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Kunden erfolgt bei der Eingabe der UID-Nummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Kunden gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Kunden der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.

Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die UID-Nummer ist für die USt-Ermittlung und für das Ansprechen der richtigen Konten bei der FIBU-Verbuchung wichtig.
 
Bei Eingangsrechnungen wird automatisch ein innergemeinschaftlicher Erwerb, bei Ausgangsrechnungen automatisch eine innergemeinschaftliche Lieferung gebucht, wenn die UID-Nummer des Personenkontos nicht mit der UID-Nummer der Firma, in der gebucht wird, übereinstimmt.
 
Dabei wird die UID-Nummer vom Personenkonto in die Buchung übernommen und überprüft, wenn für die Buchhaltung eine Zusammenfassende Meldung abgegeben werden muss.
 
Weiters ist die UID-Nummer für die Auftraggeberhaftung im Zahlungsverkehr notwendig. Hat der Lieferant keine UID-Nummer (z. B. Kleinunternehmer), dann müssen die Steuernummer und das Finanzamt des leistenden Unternehmers mitgegeben werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer des Rechnungsempfängers wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Sollte es sich bei dieser Person um eine Privatperson handeln, die Honorarnoten von Ihnen erhält, so ist es nötig, in diesem Feld zu dokumentieren, dass keine UID-Nummer erforderlich ist. Dies können Sie umsetzen, indem Sie hier den Wert "KEINEUID" oder "-" hinterlegen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Nur UID-Nummern, die der Norm entsprechen, werden auf dem Rechnungsdokument im Feld UID-Nummer angedruckt (siehe Regelungen zum Andruck der UID-Nummer im Rechnungsdokument). 

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. Beim Aufbereiten der Honorarnote wird die UID-Nummer der Honorarnote nach bestimmten Regeln ermittelt, kann aber bewusst übersteuert werden, da nicht nur die Haupt-UID-Nummer, sondern auch alle weiteren UID-Nummern des Rechnungsempfängers zur Verfügung stehen (siehe UID-Nummer für Rechnung festlegen in der Fensterhilfe Honorarnoten).

Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Handelt es sich beim Kunden um einen Kunden aus dem EU-Raum, wird trotzdem das inländische Konto aus der Kontentabelle herangezogen, wenn
Informationen zur UID-Nummernprüfung finden Sie unter UID-Nummern-Prüfung Stufe 2.

Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld "UID-Nummer" die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.
 
Eingabe der Steuernummer beim jeweiligen Finanzamt.

Flagge_AUT.png L_SWISS.bmp Ist am Kundenstamm noch kein Land hinterlegt bzw. als Land Österreich oder Schweiz eingetragen, kann eine Steuernummer erst nach Eingabe eines Finanzamts erfasst werden. Ohne vorherige Hinterlegung des Finanzamts ist die Eingabe der Steuernummer nicht möglich. Sie werden in der Zusatzinformation neben dem Feld "Steuernummer" entsprechend darauf hingewiesen, sollte die Eingabe bei einem Kunden aus diesem Grund gesperrt sein. Motiv: Bei der Eingabe einer österreichischen oder Schweizer Steuernummer wird diese auf Gültigkeit geprüft. Damit diese Prüfung korrekt durchgeführt werden kann, muss das Finanzamt hinterlegt sein.


Besonderheiten des Feldes im Flagge_AUT.png CRM in Österreich
Eingabeformat:
  • Voraussetzung, damit eine Steuernummer als österreichische Steuernummer erkannt wird, ist die Eingabe eines österreichischen Finanzamts.

  • Die Eingabe einer falschen österreichischen Steuernummer ist nicht zulässig.

  • XX XXX/XXXX-XX: Steuernummern können mit oder ohne Teamnummer erfasst werden (z. B. 51 123/1234 bzw. 51 123/1234-22).

  • NTCS prüft bei der Eingabe einer Steuernummer automatisch, ob diese im richtigen Format eingegeben worden ist, und korrigiert die Eingabe ggf. automatisch.
    Beispiele: XX XXX-XXXX → XX XXX/XXXX oder XXXXXXXXX → XX XXX/XXXX

  • Möchten Sie zusätzliche Steuernummern zu einer Person erfassen, verwenden Sie bitte die F8-Funktion beim Feld "Finanzamt". Im sich öffnenden Fenster Finanzamt zuordnen können Sie weitere Finanzamtszuordnungen zur Person mit jeweils einer Steuernummer erfassen.
Am Kunden bzw. Gesellschafter stellt das Feld ein Kriterium für die Berücksichtigung in der Quotenverwaltung dar. Beachten Sie in diesem Zusammenhang folgenden Parameter: 
Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Quotenfälle aktualisieren:

Möchten Sie bei der Änderung des Finanzamts bzw. der Steuernummer am Kundenstamm eine Abfrage erhalten, ob die Änderung in die Quote upgedatet werden soll?

0 - Nein
1 - Ja

Hinweis   
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Dieser Parameter hat keine Auswirkung, wenn der Parameter Quote je Steuernummer (Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Quotenverwaltung → Allgemeine Einstellungen → Allgemein → Quote je Steuernummer) auf "1 - Ja" steht.



Hinweis
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Wenn eine österreichische Steuernummer mit einer zugehörigen Teamnummer erfasst wird, kann im Telefonprotokoll in weiterer Folge neben der Haupttelefonnummer des österreichischen Finanzamts auch direkt die für Steuerberater relevante Finanzamts-Telefonnummer gebildet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Feldhilfe zum Feld "Rufnummer" im Telefonprotokoll.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Dieses Feld ist für den automatischen Zahlungsverkehr von Bedeutung, wenn Sie Bauleistungen bezahlen möchten oder die Vorsteuerrückerstattung durchführen.
  • Zahlungsverkehr: Hat ein Lieferant keine UID-Nummer (z. B. Kleinunternehmer), müssen das Finanzamt und die Steuernummer des leistenden Unternehmers in der Telebankingdatei mitgegeben werden.

  • Vorsteuerrückerstattung: Gilt nur für Einreichungen in Deutschland.
Ist die UID-Nummer des Lieferanten unbekannt, geben Sie bitte hier die Steuernummer ein (Vorrangig ist die UID-Nummer, wenn eingetragen.).

Besonderheiten Flagge_GER.png deutsche Steuernummer
Die formatierte Eingabe der deutschen Steuernummer wird mit einer ELSTER-Schnittstelle auf Korrektheit geprüft.
Dabei gilt:
  • Wird zuerst ein Finanzamt und danach eine Steuernummer erfasst, wird die Steuernummer direkt bei der Eingabe auf Gültigkeit überprüft

  • Wird die Steuernummer ohne Finanzamt erfasst, wird im ersten Schritt keine Prüfung der Steuernummer durchgeführt. Wird später ein Finanzamt auf der Person hinterlegt, wird dadurch die Prüfung der Steuernummer angestoßen.
Wird die Steuernummer von dieser als gültig befunden, wird sie unformatiert auch in das Feld ELSTER-Steuernummer übertragen, um dort für den elektronischen Datenaustausch mit ELSTER herangezogen zu werden.

Hinweis
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Zusammenspiel der Felder "Steuernummer" und "ELSTER-Steuernummer"
  • Wenn die Finanzamtnummer gelöscht wird, wird zusätzlich zur Steuernummer auch die ELSTER-Steuernummer gelöscht.

  • Wenn die Steuernummer gelöscht wird, wird auch die ELSTER-Steuernummer gelöscht.

  • Wenn eine gültige deutsche Finanzamtnummer und eine Steuernummer eingegeben werden, wird automatisch auch die ELSTER-Steuernummer berechnet und befüllt.

  • Wenn die ELSTER-Steuernummer befüllt wird, wird geprüft, ob diese korrekt ist.

  • Die ELSTER-Steuernummer wird beim Update von Person auf Firma übernommen.

Eingabeformat Flagge_GER.png:
In Deutschland gibt es abhängig vom Bundesland unterschiedliche Steuernummernformate. Für Details schlagen Sie bitte in diversen Quellen im Internet (z. B. Aufbau Deutsche Steuernummer) nach. Wir übernehmen für die Angaben in diesen Quellen keine Gewähr, jedenfalls liefert die ELSTER-Schnittstelle bei Eingabe der Steuernummer eine korrekte Prüfung der Eingabe.

Besonderheiten L_HUNGARY.bmp ungarische Steuernummer
Bei Eingabe einer ungarischen Steuernummer wird diese entsprechend den ungarischen Regeln zur Zusammensetzung einer korrekten Steuernummer geprüft. Damit die Prüfung erfolgt, muss vor Eingabe der Steuernummer ein ungarisches Finanzamt ausgewählt werden. Eine Steuernummer ist korrekt, wenn:
  • die Anzahl der Ziffern 11 beträgt,
  • die Stelle 9 eine Nummer zwischen 1 und 5 ist,
  • die Prüfziffer korrekt ist.
Ist diese Prüfung erfolgreich, kann in einem zweiten Schritt über NAV-Online eine Gültigkeitsprüfung durchgeführt werden. Beachten Sie dazu folgenden Parameter:
Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Steuernummer Ungarn prüfen:

Bei der Eingabe einer ungarischen Steuernummer kann eine Gültigkeitsprüfung über NAV-Online durchgeführt werden. Die Prüfung wird nur ausgelöst, wenn die Steuernummer entsprechend der Offlineprüfung über einen korrekten Aufbau verfügt. Soll eine Onlineprüfung durchgeführt werden?

0 - Nein
1 - Ja

Zusätzliche Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechenden Zugangsdaten für das NAV-Onlinerechnungssystem unter Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → "Zugangsdaten" hinterlegt sind.

Wenn die Onlineprüfung meldet, dass die Steuernummer ungültig ist, erhält der Anwender einen Hinweis. Bei gültigen Steuernummern erfolgt keine Benachrichtigung. Jede durchgeführte Onlineprüfung wird im BMDBUERO.LOG dokumentiert. Weitere Informationen zum Thema lesen Sie in der Hilfe zum Feld Steuernummer.

Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
In der Schweizer Rechtsversion heißt dieses Feld "Mehrwertsteuernummer" und wird über das Feld Unternehmens-ID Schweiz gewartet! Es erfolgt ein automatisches Update in die Felder "Handelsregisternummer" und "Mehrwertsteuernummer". Details lesen Sie unter Unternehmens-ID Schweiz.

Bei Eingabe einer Schweizer Mehrwertsteuernummer wird diese entsprechend den Schweizer Regeln zur Zusammensetzung einer korrekten Mehrwertsteuernummer geprüft. Voraussetzung ist, dass vor Eingabe der Mehrwertsteuernummer eine Schweizer Steuerverwaltung (Finanzamt) auf der Person ausgewählt wird. Geprüft werden ausschließlich die Ziffern. Wenn als Mehrwertsteuernummer beispielsweise "CHE-999.999.999 HR/MWST" eingegeben wird, prüft das Programm, ob die 8 Ziffern mit der zusätzlichen Prüfziffer übereinstimmen. Zusätze wie CHE, HR, MWST werden bei der Prüfung nicht berücksichtigt. Weicht die eingegebene Nummer von diesen Regeln ab, erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis.

Bei Einzelunternehmen ohne Dienstgebernummer erfolgt die Prüfung über die UID- und Sozialversicherungsnummer. Die Felder befinden sich ebenfalls am Reiter "Allgemein" des Personenkontos.

 UID-Nummer: z. B. ATU43387009
Zu einer Person können mittels F8 beliebig viele UID-Nummern erfasst werden.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hilfe zum Fenster Weitere UID-Nummern.

Hat eine Person keine UID-Nummer, kann der Wert "-" oder "KEINEUID" hinterlegt werden. In diesen Fällen wird keine UID-Nummernprüfung durchgeführt.

Wird eine UID-Nummer aus diesem Feld gelöscht, erfolgt im Hintergrund eine Prüfung, ob zu dieser UID-Nummer Prüfprotokolle von der UID-Nummern-Prüfung vorhanden sind. Sind keine Prüfprotokolle vorhanden, wird die UID-Nummer tatsächlich gelöscht. Sind welche vorhanden, wird die UID-Nummer nur aus diesem Feld entfernt und auf inaktiv gesetzt. Sie ist im F8-Fenster (Weitere UID-Nummern) weiterhin aufrufbar.

Dublettenprüfung:
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Kunden erfolgt bei der Eingabe der UID-Nummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Kunden gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Kunden der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.

Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die UID-Nummer ist für die USt-Ermittlung und für das Ansprechen der richtigen Konten bei der FIBU-Verbuchung wichtig.
 
Bei Eingangsrechnungen wird automatisch ein innergemeinschaftlicher Erwerb, bei Ausgangsrechnungen automatisch eine innergemeinschaftliche Lieferung gebucht, wenn die UID-Nummer des Personenkontos nicht mit der UID-Nummer der Firma, in der gebucht wird, übereinstimmt.
 
Dabei wird die UID-Nummer vom Personenkonto in die Buchung übernommen und überprüft, wenn für die Buchhaltung eine Zusammenfassende Meldung abgegeben werden muss.
 
Weiters ist die UID-Nummer für die Auftraggeberhaftung im Zahlungsverkehr notwendig. Hat der Lieferant keine UID-Nummer (z. B. Kleinunternehmer), dann müssen die Steuernummer und das Finanzamt des leistenden Unternehmers mitgegeben werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer des Rechnungsempfängers wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Sollte es sich bei dieser Person um eine Privatperson handeln, die Honorarnoten von Ihnen erhält, so ist es nötig, in diesem Feld zu dokumentieren, dass keine UID-Nummer erforderlich ist. Dies können Sie umsetzen, indem Sie hier den Wert "KEINEUID" oder "-" hinterlegen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Nur UID-Nummern, die der Norm entsprechen, werden auf dem Rechnungsdokument im Feld UID-Nummer angedruckt (siehe Regelungen zum Andruck der UID-Nummer im Rechnungsdokument). 

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. Beim Aufbereiten der Honorarnote wird die UID-Nummer der Honorarnote nach bestimmten Regeln ermittelt, kann aber bewusst übersteuert werden, da nicht nur die Haupt-UID-Nummer, sondern auch alle weiteren UID-Nummern des Rechnungsempfängers zur Verfügung stehen (siehe UID-Nummer für Rechnung festlegen in der Fensterhilfe Honorarnoten).

Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Handelt es sich beim Kunden um einen Kunden aus dem EU-Raum, wird trotzdem das inländische Konto aus der Kontentabelle herangezogen, wenn
Informationen zur UID-Nummernprüfung finden Sie unter UID-Nummern-Prüfung Stufe 2.

Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld "UID-Nummer" die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.
 SVNR Sozialversicherungsnummer der Person.
Relevanz hat das Feld vor allem für Personen, für die Arbeitnehmerveranlagungen im Paket Steuern durchgeführt werden, sowie generell für Dienstnehmer (Personalinformationssystem, Lohnverrechnung ...).
Bei der Eingabe einer österreichischen, deutschen oder Schweizer Sozialversicherungsnummer, wird diese anhand der jeweils gültigen Prüfregeln für das jeweilige Land auf korrekte Zusammensetzung geprüft. Das Land für die Regeln, nach der eine Sozialversicherungsnummer bei der Eingabe geprüft wird, ermittelt sich wie folgt:
  • Dienstnehmer: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" bzw. "Land Rechtsversion" im Firmenstamm der Firma, unter der der Dienstnehmer angelegt wird. Ist z. B. am Firmenstamm im Feld "Land" bzw. im Feld "Land Rechtsversion" das Land Österreich angegeben und der Dienstnehmer hat die Staatsangehörigkeit Deutschland, wird eine Österreichische Sozialversicherungsnummer dennoch als korrekt angezeigt. Dieses Verhalten ist erforderlich, da nicht-österreichische Staatsbürger eine österreichische Sozialversicherungsnummer erhalten, wenn Sie bei einem österreichischen Unternehmen arbeiten.

  • Andere Personenarten: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" der jeweiligen Person.
Flagge_AUT.png Feldverhalten bei österreichischen Personen
  • Wurde das Feld Geburtsdatum bereits befüllt, müssen nur die ersten vier Stellen der Sozialversicherungsnummer eingegeben und bestätigt werden. Das Programm vervollständigt die Nummer danach automatisch.

  • Wird zuerst die Sozialversicherungsnummer (SVNR) vollständig erfasst, wird automatisch auch das Feld "Geburtsdatum" befüllt.

  • Nur am Dienstnehmerstamm gilt zusätzlich: Wurde die SVNR bisher nur 4-Stellig eingetragen und wird später im Feld "Geburtsdatum" ein Datum eingegeben, wird die SVNR (sofern es sich um eine gültige Nummer handelt) auch automatisch vervollständigt.
Nach Bestätigung der Eingabe erfolgt eine Prüfung, ob die Sozialversicherungsnummer korrekt ist. Wenn nicht, erfolgt ein Hinweis:

"SV-Nummer ist nicht korrekt!"

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Flagge_GER.png Feldverhalten bei deutschen Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für Deutschland maßgebliche Prüfung durchgeführt. Die Prüfung erfolgt ausschließlich anhand der Prüfziffer, d. h., die über eine vorgegebene Formel errechnete Prüfziffer muss mit der letzten Stelle der Sozialversicherungsnummer übereinstimmen. Die deutsche Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

1089712570000700032_0.png Feldverhalten bei Schweizer Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für die Schweiz maßgebliche Prüfung durchgeführt.
Eine Schweizer Sozialversicherungsnummer ist korrekt, wenn:
  • die Länge 13 Stellen aufweist
  • die ersten drei Stellen aus 756 bestehen (Code für CH)
  • die letzte Ziffer der korrekten Prüfziffer entspricht - die Prüfziffer wird über eine vorgegebene Formel errechnet
Die Schweizer Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

Dublettenprüfung
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Mitarbeitern erfolgt bei der Eingabe der Sozialversicherungsnummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Mitarbeiter gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen:

"Zu dieser Sozialversicherungsnummer sind bereits Stammdaten vorhanden. Wiedereintritt, Dienstverhältnis (Nummer X in Firma XXXXXX)"

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Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Mitarbeiter der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.
Damit die Prüfung erfolgt, muss es sich um eine gültige Sozialversicherungsnummer handeln - mit ungültigen Sozialversicherungsnummern wird keine Dublettenprüfung durchgeführt.

Hinweis 
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In Ausnahmefällen kann es notwendig sein, einen Lieferanten für die Überprüfung AGH zu sperren. Dazu ist am Reiter "FIBU-Konto" des Lieferanten das Feld "AGH-Prüfung ausschalten" zu aktivieren.
 
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 Hinterlegung der Bankverbindung GKK

Die Überweisung der Haftungsbeträge darf ausschließlich auf folgende Bankverbindung erfolgen:

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Standardmäßig ist diese Bank bereits angelegt. Für die Verbuchung der Haftungsbeträge ist es notwendig, das gewünschte Verrechnungskonto direkt auf der Bankverbindung zu hinterlegen. Öffnen Sie die Bankverbindung im Zahlungsvorschlag unter Funktionen → Stammdaten → GKK Bank für AGH und wählen Sie die oben angeführte Bankverbindung aus.
Auf der Bankverbindung hinterlegen Sie das gewünschte Verrechnungskonto (nur Sachkonten!) im Feld "Verr.Konto GKK".

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Wenn Sie in Ihren Buchhaltungen mit verschiedenen AGH-Verrechnungskonten arbeiten möchten, dann muss das Verrechnungskonto gesondert in den Parametern hinterlegt werden. Sie finden den Parameter im Zahlungsvorschlag → Fibu-bezogene Einstellungen für Zahlungsverkehr → AGH → AGH Verrechnungskonto.

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Da das Verrechnungskonto für die Verrechnung der AGH nur auf der allgemeinen Bankverbindung hinterlegt werden kann, gibt es die Möglichkeit, in den Parametern ein eigenes Verrechnungskonto für die AGH zu hinterlegen. AGH-Zahlungen werden dann auf dieses Verrechnungskonto gebucht. Das Verrechnungskonto aus den Parametern wird vorrangig verwendet - nur, wenn dort kein Verrechnungskonto eingetragen wurde, wird auf die Hinterlegung auf der Bankverbindung zurückgefallen.

Hinweis 
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Ist die Bankverbindung für die GKK nicht angelegt, dann werden die Haftungsbeträge trotzdem automatisch an die Raiffeisenlandesbank/DL-Zentrum überwiesen!


 Manuelles aktivieren der AGH-Prüfung

Bei ausländischen Lieferanten, die der Auftraggeberhaftung unterliegen, kann die AGH-Prüfung manuell aktiviert werden. Dies ist dann notwendig, wenn die betroffenen Rechnungen nicht mit Bausteuer gebucht werden, sondern z. B. mit Reverse Charge.

Damit die Prüfung im Zahlungsvorschlag auch bei diesem Lieferanten durchgeführt wird, muss direkt bei der Buchung das Kennzeichen für die AGH-Prüfung gesetzt werden.

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Die so gekennzeichnete Buchung wird bei der AGH-Prüfung berücksichtigt und beim Erstellen des Zahlungsvorschlages wird die Prüfung für den angegebenen Lieferanten automatisch durchgeführt.

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Hinweis 
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Das Kennzeichen für die AGH-Prüfung kann auch nachträglich mit der Funktion "Buchung ändern (eingeschränkt)" gesetzt werden.

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 Einstieg

Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag.
 

 Erstellen Zahlungsvorschlag

 Zahlungskreisdaten

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Zahlungskreis gearbeitet. Die Bezeichnung des Zahlungsvorschlags dient in diesem Fall nur der Information.
 
Mehrere Kreise sind dann sinnvoll, wenn verschiedene Zahlläufe gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen. Beispiel: Inlands- bzw. Auslandsüberweisungen sollen durch verschiedene Sachbearbeiter erfolgen. In diesem Fall wären zwei verschiedene Zahlungskreise anzulegen.

Dazu ist der Parameter Zahlungskreise verwenden zu aktivieren und die beiden Zahlungskreise sind entsprechend zu benennen. Sobald eine Rechnung in einen Kreis übernommen worden ist, wird sie in keinem anderen Kreis mehr angezeigt. Damit kann diese Rechnung nicht irrtümlich aus zwei verschiedenen Kreisen bezahlt werden.

Über das Feld Zahlungen ohne Freigabe löschen können Rechnungen, die in einem Kreis nicht freigegeben wurden, in einem neuen Kreis berücksichtigt werden.
 
Zahlungskreise sind gleichzeitig die Einstiegsoption in die Zahlungsübersicht. Die beiden wichtigsten Felder sind die Datumsfelder, die darüber entscheiden, ob eine Rechnung zur Zahlung vorgeschlagen wird oder nicht.

Hinweis 
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Wechseln Sie im Zahlungsverkehr auf eine Fibu, in welcher noch keine Zahlungskreise angelegt wurden - im Vorjahr jedoch Zahlungskreise vorhanden sind - dann kommt eine Abfrage, ob die Zahlungskreise des Vorjahres auf die ausgewählte Fibu übernommen werden sollen.
 
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Dabei werden nur die Kreiseinstellungen übernommen. D. h., die Zahlungskreise werden nicht neu erstellt und es sind keine Buchungen/Offene Posten vorhanden.

Für die Berechnung der Fälligkeiten sind die beiden folgenden Datumsfelder ausschlaggebend:

Zahlungsdatum
Durchführungsdatum der Zahlung. Es dient zur Abgrenzung, ob der Skontoabzug zum Zahlungsstichtag möglich ist.
Als zusätzliche Information wird daneben der entsprechende Wochentag angezeigt.
Nächstes Zahlungsdatum
Die Eingabe des nächsten Zahlungsdatums dient der Abgrenzung der Fälligkeiten und ist daher sehr wichtig. Rechnungen, die am nächsten Zahlungsdatum oder danach fällig werden, werden bei dieser Überweisung nicht berücksichtigt, da es genügt, diese Rechnungen erst beim nächsten Zahlungslauf zu überweisen.
Möchten Sie z. B. nur die Rechnungen bezahlen, die exakt heute fällig sind, so ist als "Zahlungsdatum" das heutige Tagesdatum zu verwenden und als "Nächstes Zahlungsdatum" das Datum von morgen.
Als zusätzliche Information wird daneben angezeigt, bis zu welchem Tag die Fälligkeiten berücksichtigt werden.
 
Zusätzliche Möglichkeiten:
 
Bis Fälligkeitsdatum
Mit dem "Bis Fälligkeitsdatum" können alle Rechnungen in den Zahlungsvorschlag aufgenommen werden, die bis zu diesem Datum fällig werden.
 
Beim ersten Einstieg muss die Zahlbank festgelegt werden. Dazu wählen Sie im Feld "Banknummer" mit F4 die Bank aus, von der die Überweisung erfolgen soll. Beim nächsten Zahlungsvorschlag wird diese Bank automatisch vorgeschlagen. Mit F8 kann aber jederzeit eine neue Bank angelegt oder auf eine andere bestehende Zahlbank gewechselt werden.
 
Um die Freigaben genauer einzugrenzen, stehen zusätzlich folgende Felder zur Verfügung:
 
Grundeinstellungen:
 
Freigabeart
Dient zur Auswahl, ob die fälligen Rechnungen für den Zahlungsverkehr freigegeben werden sollen oder ob die Rechnungen alle auf "nicht freigegeben" gesetzt werden. Für den Ausdruck von Schecks steht außerdem die Auswahlmöglichkeit "Scheck" zur Verfügung.
Skontotoleranztage
Für die Berechnung der Skontofälligkeit können hier zusätzliche Tage eingegeben werden. Die Skontofälligkeit verlängert sich um diese Tage.
Von Konto-Nr
Zur Einschränkung des Zahlungsvorschlags kann in diesem Feld definiert werden, ab welcher Kontonummer die Lieferantenkonten berücksichtigt werden.
Bis Konto-Nr
Zur Einschränkung des Zahlungsvorschlags kann in diesem Feld definiert werden, bis zu welcher Kontonummer die Lieferantenkonten berücksichtigt werden.
Überweisungsart
Mit der Überweisungsart kann definiert werden, welche Zahlungen zur Überweisung freigegeben werden. Dabei kann zwischen "Alle", "EU" und "Drittland" gewählt werden. Durch Einschränkung der Überweisungsart werden alle Zahlungen in den Zahlungsvorschlag übernommen, aber nur jene mit der ausgewählten Überweisungsart freigegeben.
Mit dem Zahlungsverkehr können auch Rückerstattungen an Kunden durchgeführt werden. Dazu ist es notwendig, im Zahlungskreis das Feld "Kundenrückerstattung" zu aktivieren. Damit werden in diesem Zahllauf nur Kundenkonten berücksichtigt. In den Zahlungsvorschlag aufgenommen werden nur jene Kundenkonten, auf denen mindestens eine offene Gutschrift vorhanden ist. Automatisch für die Rückerstattung freigegeben werden alle Konten, bei denen ein Guthabensaldo aufscheint.
Der restliche Ablauf unterscheidet sich nicht von der Vorgangsweise bei Lieferantenzahlungen.
Gegenverrechnung und Kundenrückerstattung schließen sich gegenseitig aus und können daher nicht gleichzeitig aktiviert werden! Ist das Feld "Gegenverrechnung" angehakt, wird als Information der Text "Inaktiv, da Gegenverrechnung aktiviert ist" neben diesem Feld angezeigt.
Variabler Filter
Um die offenen Posten einzuschränken, kann eine eigene Filterauswahl gesetzt werden, wenn z. B. nur Rechnungen bis zu einer bestimmten Höhe berücksichtigt werden sollen.
 
Zusätzliche Möglichkeiten:
 
Im Normalfall werden Zahlungen aus der NTCS als Sammelüberweisungen an die Bank übermittelt. Die Einstellung dafür ist standardmäßig auf der eigenen Zahlbank im Feld Überweisungen aufschlüsseln hinterlegt und muss nicht geändert werden.
Eine Änderung dieses Feldes ist nur dann notwendig, wenn die Einstellung auf der Zahlbank abweichend vom Standard gesetzt wurde.
Folgende Einstellungen sind möglich:
"lt. Firmenbankverbindung": Die Zahlungen werden so übermittelt, wie auf der eigenen Bankverbindung hinterlegt. Standardmäßig als Sammelüberweisungen.
"Nein": Diese Einstellung muss nur dann getroffen werden, wenn auf der Zahlbank das Kennzeichen auf "Ja" gesetzt wurde (weil dies z. B. für Lohnzahlungen notwendig ist).
"Ja": Setzen Sie das Kennzeichen nur dann auf "Ja", wenn Sie die Zahlungen aus dem Zahlungsvorschlag als Einzelüberweisungen kennzeichnen möchten. Die Zahlungen werden dann zwar in einer Gesamtsumme an die Bank übermittelt, in der Camt.053 jedoch als einzelne Zeilen ausgewiesen. Im Normalfall ist das nicht notwendig und sollte nur nach Rücksprache mit dem FIBU Support gesetzt werden. 
Gegenverrechnung
Soll im Zahlungsverkehr die Gegenverrechnung berücksichtigt werden, dann ist es notwendig, am Zahlungskreis das Feld "Gegenverrechnung" zu aktivieren.
Gegenverrechnung und Kundenrückerstattung schließen sich gegenseitig aus und können daher nicht gleichzeitig aktiviert werden!
 
Freigabeeinstellungen:
 
Skontofällige Rechnungen
Das sind alle Rechnungen, die bis zum Zahlungsdatum skontofällig werden (lt. hinterlegten Skontotagen).
Nettofällige Rechnungen
Das sind alle Rechnungen, die bis zum Zahlungsdatum nettofällig werden.
Gutschriften
Alle Gutschriften der gewählten Konten werden übernommen (und laut Parametereinstellung freigegeben).
Überfällige Rechnungen
Das sind alle Rechnungen, deren Zahlungsziel bereits überschritten ist.
Nicht skontofällige Rechnungen
Das sind alle Rechnungen, die erst nach dem Zahlungsdatum skontofällig werden.
Nicht nettofällige Rechnungen
Das sind alle Rechnungen, die erst nach dem Zahlungsdatum nettofällig werden.
  Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
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Wird beim Erstellen des Zahlungsvorschlags ein Datum ausgewählt, das bereits im nächsten Wirtschaftsjahr liegt, kann der Zahlungsvorschlag nicht erstellt werden. Sie erhalten dann folgende Meldung:
 
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Nach erfolgreicher Jahresübernahme FIBU kann der Zahlungsvorschlag in der NEUEN Buchhaltung durchgeführt werden.
Achtung! 
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Sobald ein Zahlungsvorschlag erstellt wurde, sollten die betroffenen Rechnungen nicht mehr in anderen Programmen (z. B. Buchungsprogramm, Manuelle Auszifferung) bearbeitet werden. Eventuelle Änderungen bei OP-Beträgen etc. werden in bestehende Zahlungsvorschläge nicht übernommen!

Geänderte OP-Beträge
Wenn Sie in den Zahlungsvorschlag einsteigen und bereits ein Vorschlag erstellt wurde, dann wird geprüft, ob sich die enthaltenen Offenen Posten zwischenzeitlich geändert haben. Wenn die Summen der OP nicht mehr mit den Beträgen im Zahlungsvorschlag übereinstimmen, dann wird ein Protokoll "Prüfung Abweichungen aktueller OP-Betrag zum Zahlungsvorschlag" angezeigt.

In diesem Protokoll sind alle Belege enthalten, deren OP-Betrag sich zwischenzeitlich geändert hat.

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Bei den betroffenen Positionen wird im Zahlungsvorschlag automatisch eine Zahlsperre gesetzt (Freigabeart: "gesperrt"). Weiters wird der neue OP-Betrag als Zlg-Betrag übernommen.

Prüfen Sie die die geänderten Positionen vor dem Erzeugen der Telebankingdatei bzw. erstellen Sie den Zahlungsvorschlag bei Bedarf neu.

Hinweis 
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Für die Neuanlage bzw. das Bearbeiten von Zahlungskreisen stehen eigene Berechtigungen zur Verfügung.
Diese finden Sie im Berechtigungsmenü unter Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsverkehr - weitere Funktionen → Zahlungskreis.

 Überprüfung HFU-Liste

Wird ein Zahlungsvorschlag erstellt, in dem Rechnungen mit Steuercode 29 (Bausteuer mit VSt-Abzug) oder Steuercode 28 (Bausteuer ohne VSt-Abzug) freigegeben werden, so wird im Hintergrund automatisch mittels Webservice auf die HFU-Liste zugegriffen. Es wird überprüft, ob die am Lieferanten hinterlegte Dienstgebernummer, UID-Nummer oder SV-Nummer auf der Liste steht. Sie erhalten anschließend ein Protokoll, auf dem angegeben wird, mit welcher Nummer die Prüfung erfolgte bzw. ob die Nummer gefunden wurde.
 
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Folgende Meldungen werden ausgegeben:
 
25 %
Die Dienstgebernummer steht nicht auf der HFU-Liste. Es werden 25 % des Rechnungsbetrags einbehalten und an die GKK überwiesen. Je nach Parametereinstellung können dies auch 40 %, 32 %, 20 %, 8 % oder 5 % sein.
Ok
Die Dienstgebernummer steht auf der HFU-Liste. Der gesamte Rechnungsbetrag wird an den Lieferanten überwiesen.
Fehlgeschlagen
Kann keine Verbindung zur Homepage der GKK aufgebaut werden, dann wird die Meldung "Fehlgeschlagen" ausgegeben.

Wurde bei einem Lieferanten die Prüfung AGH deaktiviert, erhalten Sie am Protokoll den Hinweis, dass die Prüfung am Kontenstamm ausgeschaltet wurde. (Bsp. Konto 300001)
 
Ist die am Lieferanten hinterlegte Dienstgebernummer fehlerhaft, dann wird bei der Onlineabfrage kein Name zurück übergeben. In diesem Fall wird dies am Protokoll angeführt (siehe obiges Beispiel Lieferant 301002 und 25 % an die GKK überwiesen.
 
Falls Sie auf einem Lieferanten Bauleistungen gebucht haben, aber am Kontenstamm keine Dienstgebernummer, SV-Nummer oder UID-Nummer hinterlegt wurde, werden Sie ebenfalls im Protokoll darauf hingewiesen. In diesem Fall muss der fehlende Eintrag erfasst und der Zahlungsvorschlag neu erstellt werden.

Mit dem Parameter unter AGH → Darstellung der Konten mit AGH-Prüfung im Logfile nach dem Neuerstellen/Ergänzen können Sie einstellen, ob die Darstellung am AGH-Protokoll detailliert (jede Rechnung) oder kumuliert (pro Lieferant) erfolgen soll.
 
Hinweis 
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Bei Gutschriften zu Bauleistungen erfolgt kein Einbehalt bzw. keine Umbuchung auf das GKK-Verrechnungskonto.
Bei der Überprüfung der HFU-Liste erhalten Sie den Hinweis "Keine Umbuchung auf das GKK Konto bei Gutschriften".
Im Zahlungsvorschlag werden solche Gutschriften im Feld "AGH-Status" mit "keine Bauleistung/Bauleistungsgutschrift" gekennzeichnet.
Ist bereits ein Zahlungsvorschlag erstellt worden, kann die AGH-Prüfung für einen bestehenden Zahlungsvorschlag manuell unter Funktionen → Manuelle AGH-Prüfung aufgerufen werden.

Achtung! 
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Die Protokolle (Logdateien) für die AGH-Prüfung müssen 7 Jahre aufbewahrt werden. Ist jedoch ein Stapel zum automatischen Löschen der Logverzeichnisse hinterlegt, werden diese Daten auch mitgelöscht.

Damit die AGH-Logdateien gesondert gespeichert werden können, kann ein eigenes Verzeichnis im Parameter Verzeichnis AGH-Log hinterlegt werden!

 Ansicht Zahlungsvorschlag

Nach Eingabe der Zahlungskreisdaten wird der Zahlungsvorschlag mit allen zu zahlenden Rechnungen geöffnet. Welche Rechnungen bei den einzelnen Lieferanten freigegeben werden, hängt mit den Parametereinstellungen bzw. mit der Auswahl bei der Erstellung des Zahlungsvorschlages zusammen.
 
Die Übersicht ist in mehrere Bereiche aufgeteilt:
 
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Kopfdaten
Im Kopfbereich werden die Firmennummer und die FIBU angezeigt. Wenn Sie mit verschiedenen Zahlungskreisen arbeiten, wird Ihnen in diesem Bereich auch der offene Zahlungskreis angezeigt.

Offene Posten
Hier kann über ein Auswahlmenü eingestellt werden, ob die Buchungen, die Konten oder die gesperrten Konten angezeigt werden sollen. Standardmäßig werden die Buchungen angezeigt.
Über ein weiteres Auswahlmenü kann eingestellt werden, ob hier alle, alle freigegebenen, alle nicht freigegebenen oder alle gesperrten Rechnungen angezeigt werden sollen.

Personeninfo
In diesem Bereich sehen Sie die Stammdaten des jeweiligen Lieferanten, den aktuellen Kontensaldo sowie die Bankverbindung und Zahlungskonditionen.

Bankinfo
Hier wird Ihnen die eigene Bankverbindung angezeigt. Zusätzlich finden Sie hier den aktuellen Saldo des FIBU-Bankkontos und die Summe der Überweisungen, die mit dieser Bankverbindung durchgeführt werden.
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Standardmäßig werden beim Einstieg in den Zahlungsvorschlag die einzelnen Buchungen zu den offenen Posten angezeigt.
 
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Kto-Nr
In diesem Feld wird die Kontonummer des Lieferantenkontos angezeigt.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
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Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
Beleg-Dat
Belegdatum der zu zahlenden Rechnung bzw. des offenen Postens 
BS
Belegsymbol der Buchung
Beleg-Nr
Belegnummer der zu zahlenden Rechnung bzw. des offenen Postens
Ext. Beleg-Nr.
Externe Belegnummer der zu zahlenden Rechnung bzw. des offenen Postens
Text
Buchungstext der zu zahlenden Rechnung bzw. des offenen Postens
WAE
Währung, in der die Buchung erfasst wurde.  
Zlg-Betrag
Der Zahlungsbetrag ist jener Betrag, der tatsächlich überwiesen wird.  
Skonto
Skontobetrag der Zahlung
SktoProz
Skontoprozentsatz lt. Konditionen. Die Zahlungskonditionen werden vom Lieferantenstamm herangezogen. Wurde jedoch bei der betreffenden Buchung ein abweichender Skontoprozentsatz eingegeben, ist dieser vorrangig.

Wird der Skontoprozentsatz manuell geändert, wird der Skontobetrag automatisch neu berechnet und angepasst. Die Änderung erfolgt nur im Zahlungsvorschlag, die ursprüngliche Buchung wird nicht geändert.
Skontofälligkeit
Skontofälligkeitsdatum  
Nettofälligkeit
In diesem Feld wird das Nettofälligkeitsdatum angezeigt.  
Notiz
In diesem Feld können Sie eine Notiz zur Buchung erfassen.
Abhängig von der Einstellung im Buchen-Parameter Allgemein  → Notiz auf gesamte Buchung, wird die Notiz nur auf eine oder auf alle Zeilen der Buchung verteilt. Soll die Notiz auch in der KORE ersichtlich sein, dann ist es notwendig, dass die Notiz auf alle Zeilen der Buchung verteilt wird.
Freigabeart
In diesem Feld wird angezeigt, wie die Rechnung freigegeben wurde. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
 
keine Freigabe
Die betreffende Rechnung wurde für den aktuellen Zahlungsvorschlag nicht freigegeben.
Telebanking
Die betreffende Rechnung wurde für das Telebanking freigegeben.
Scheck
Die betreffende Rechnung wurde für Scheckzahlung freigegeben.
gesperrt
Die betreffende Rechnung wurde gesperrt.
 
Grund für keine Freigabe
Wird eine Rechnung nicht automatisch für die Zahlung freigegeben, dann wird in diesem Feld der Grund dafür angegeben.
 
Folgende Ausprägungen sind möglich:
 
keine Bank (Person)
Auf der betreffenden Person wurde keine Bankverbindung hinterlegt.
Unvollständigkeit Bank (Person)
Die auf der Person hinterlegte Bankverbindung ist unvollständig.
Währung Zahlungsbank
Wird auf der Zahlungsbank eine Währung hinterlegt, mit der die gewählte Überweisungsart nicht durchgeführt werden kann (z. B. USD bei SEPA-Überweisung), erhalten Sie diesen Hinweis.
Zahlungsbetrag nicht positiv
Die Gesamtsumme für die Überweisung an den betreffenden Lieferanten wäre durch Freigabe dieser Position nicht mehr positiv, d. h. es sind mehr Gutschriften als Rechnungen freigegeben.
Fälligkeit
Die betreffende Position ist zum angegebenen Zahlungsdatum noch nicht fällig.
keine IBAN Bank (Firma)
Auf der eigenen Zahlbank wurde keine IBAN hinterlegt.
keine IBAN Bank (Person)
Auf der Bankverbindung der Person wurde keine IBAN hinterlegt.
kein SWIFT Bank (Person)
Auf der Bankverbindung der Person wurde kein SWIFT/BIC angegeben.
Zahlungssperre Person
Auf der Person wurde das Kennzeichen "Zahlsperre" gesetzt.
Manuelle Eingabe
Diese Position wurde manuell auf "keine Freigabe" gesetzt.
Bank (Person) aus Kontostamm
Ist beim Erstellen des Zahlungsvorschlags keine Bankverbindung am Personenkonto hinterlegt, erhalten Sie die Meldung "keine Bank Person". Wenn daraufhin in den Kontenstammdaten eine Bankverbindung hinterlegt wird, wird dieser Hinweis angezeigt. 
derzeit nicht unterstützt
Die erforderliche Überweisungsart für diese Zahlung wird nicht unterstützt.
AGH DGN
Die Überprüfung der AGH bei Bauleistungen konnte nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, da am Lieferantenkonto keine bzw. eine fehlerhafte Dienstgebernummer hinterlegt wurde.
AGH Proxy
Die Überprüfung der AGH bei Bauleistungen konnte nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, da keine Internetverbindung hergestellt werden konnte.
BLZ/KontoNr Bank (Firma)
Auf der eigenen Zahlbank wurde keine Bankleitzahl oder Kontonummer hinterlegt.
Unvollständigkeit Bank (Firma)
Die eigene Zahlbank ist unvollständig angelegt.
Telebanking erforderlich (AGH)
Die gewählte Freigabeart kann für diese Position nicht durchgeführt werden. Bei Bauleistungen mit Auftraggeberhaftung muss zwingend "Telebanking" als Freigabeart gewählt werden.
Überweisungsart
Die beim Erstellen des Zahlungsvorschlags angegebene Überweisungsart ist für die angegebene Rechnung nicht möglich.
ergänzte Gutschrift
Bei dieser Position handelt es sich um eine Gutschrift, die durch die Funktion "ergänzen" eingefügt wurde.
Einzelüberweisung
Da es nicht möglich ist, mittels Überweisungsdatei ein Guthaben bei Lieferanten einzufordern, können Gutschriften nicht als Einzelüberweisung durchgeführt werden.
Dieser Hinweis wird dann angezeigt, wenn eine Gutschrift als Einzelüberweisung definiert wurde.
Dies kann z. B. passieren, wenn das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" bei der Gutschrift einen Wert enthält und der Parameter Allgemein → Einzelüberweisung bei Zahlungsreferenz auf "1 - Ja" gesetzt ist.

Flagge_CZE.png, Flagge_SVK.png, Flagge_HUN.png Gilt für Bankverbindungen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn: Wird angezeigt, wenn einzelne Gutschriften für den Zahlungsvorschlag freigegeben werden sollten.
Bankname (Person)
Bei Drittlandsüberweisungen ist es zwingend notwendig, den Namen der Empfängerbank in der Telebankingdatei mitzugeben. Aus diesem Grund muss bei der Neuanlage einer Bank unbedingt der Bankname angegeben werden. Fehlt dieser, wird die Rechnung nicht freigegeben.
Flagge_CHE.png QRIBAN ohne Zahlungsreferenz oder ohne SWIFT-Code
Bei Überweisungen mit QR-IBAN muss die Referenznummer im Feld "Referenz-Nr Schweiz" (bzw. "ZV-Zahlungsreferenz" bei österreichischem oder deutschem Installationsland) mit 27 Stellen (ohne Leerzeichen) angegeben werden. Fehlt diese, dann kann die Zahlung nicht freigegeben werden und die angegebene Meldung wird angezeigt.

Die Referenznummer kann mit der Funktion Buchung ändern (eingeschränkt) nachgetragen werden.

Status
Zahlungsstatus. In diesem Feld wird der aktuelle Status der jeweiligen Position dargestellt.
 
Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:
 
offen
Für diese Position wurde noch kein Datenträger (Telebankingdatei, Scheck) erstellt. Änderungen dieser Position können vorgenommen werden.
durchgeführt
Für diese Position wurde bereits ein Datenträger (Telebankingdatei, Scheck) erstellt. Diese Position kann erst wieder bearbeitet werden, wenn der Zahlungsstatus zurückgesetzt wurde. Der Status wird dabei auf "offen" zurückgestellt und die gewünschten Änderungen können vorgenommen werden. Der Datenträger muss danach neu erstellt werden!
verbucht
Diese Positionen wurden bereits in die FIBU verbucht. Es können keine Änderungen mehr vorgenommen werden.
Überweisungsart
Überweisungsart, mit der die Zahlung durchgeführt wird. Die Überweisungsart wird vom Programm automatisch aufgrund des Landes der Zahlbank, des Landes der Empfängerbank und der Zahlungswährung ermittelt.
 
Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
 
Inland
Kennzeichnet Inlandsüberweisungen, d. h. Überweisungen in der jeweiligen Landeswährung (wenn nicht Euro). Beispielsweise Überweisungen, die in CHF von einem Bankkonto getätigt werden, welches auch in CHF geführt wird.
Diese Überweisungsart steht in Österreich nicht zur Verfügung.
EU
Alle Überweisungen, die im SEPA-Format durchgeführt werden.
Drittland
Alle Überweisungen in Fremdwährung bzw. in Nicht-SEPA-Ländern.
Diese Überweisungsart wird auch dann angezeigt, wenn die Bankverbindung nicht korrekt angelegt ist und daher nicht vom Programm erkannt wird.
Beachten Sie, dass Sie bei der Neuanlage einer Bankverbindung die Banken vollständig und korrekt erfassen. Achten Sie speziell bei Banken außerhalb von Österreich, Deutschland und der Schweiz darauf, dass die Bank im richtigen Land mit der vollständigen Adresse angelegt wird. Zusätzlich ist die richtige Hinterlegung des BIC notwendig.
Eigene Bank
Durch ein grünes Häkchen wird in diesem Feld dargestellt, ob die Bankverbindung der eigenen Firma hinterlegt wurde. Mittels F8 kann eine andere Zahlbank zugewiesen werden. 
Bank
Durch ein grünes Häkchen wird in diesem Feld dargestellt, ob am Personenkonto eine Bankverbindung hinterlegt wurde. Mittels F8 kann eine andere Empfängerbank zugewiesen werden.  
 
Feldauswahl.png Zahlungsvorschlag Buchungen 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Um die Kontrolle der Auftraggeberhaftung zu erleichtern, kann im Zahlungsvorschlag die Spalte "AGH-Status" eingeblendet werden.
 
1168703684000007310.png

Wenn Sie über das Auswahlmenü auf "Konten" umschalten, werden folgende Informationen angezeigt:
 
1107991528000002610_0.png

Kto-Nr
In diesem Feld wird die Kontonummer des Lieferantenkontos angezeigt.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
Hinweis.png
Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
WAE
Währung
Zahlungssumme
Zahlungssumme
Skontosumme
Skontosumme
Konto-Zahlsperre
Dieses Feld ist in der Kontoübersicht und in der Übersicht "Gesperrte Konten" verfügbar. Hier wird angegeben, ob bzw. welche Zahlsperre am Lieferantenkonto hinterlegt wurde. 
Zahlsperre Bis Datum
Zahlsperre Bis Datum
 
Feldauswahl.png Zahlungsvorschlag Konten
 
Hinweis 
Hinweis.png
Soll ein Lieferantenkonto für den Zahlungsvorschlag gesperrt werden, dann kann die gewünschte Sperre direkt in der Kontenansicht mit der Funktion "Konto sperren" umgesetzt werden. Das Konto wird aus der Übersichtsliste herausgenommen und scheint automatisch im Menü "Gesperrte Konten" auf.

Beim Umschalten des Auswahlmenüs auf "Gesperrte Konten" erhalten Sie folgende Informationen. 
Das rechte Auswahlmenü zum Umschalten zwischen den einzelnen Freigabearten ist dabei deaktiviert.
 
1124706425000000900.png 
 
Kto-Nr
In diesem Feld wird die Kontonummer des Lieferantenkontos angezeigt.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
Hinweis.png
Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
WAE
Währung
Zahlungssumme
Zahlungssumme
Skontosumme
Skontosumme
Konto-Zahlsperre
Dieses Feld ist in der Kontoübersicht und in der Übersicht "Gesperrte Konten" verfügbar. Hier wird angegeben, ob bzw. welche Zahlsperre am Lieferantenkonto hinterlegt wurde. 
Zahlsperre Bis Datum
Zahlsperre Bis Datum
 
Feldauswahl.png Zahlungsvorschlag Gesperrte Konten
 
Hinweis 
Hinweis.png
Mit der Funktion "Bearbeiten (F6)" kann in diesem Fenster auch die Zahlsperre am Konto umgesetzt werden. Wird die Konto-Zahlsperre aufgehoben, dann werden nach dem Speichern die Rechnungen des betreffenden Kontos sofort in den Zahlungsvorschlag aufgenommen. Diese Rechnungen werden jedoch auf "keine Freigabe" gesetzt und müssen manuell für den Zahlungslauf freigegeben werden.

Zeilenfärbung
In den Allgemeinen FIBU Parametern steht unter Allgemein → Anzeige der Parameter "Zeileneinfärbungen" zur Verfügung.
 
1216815609000102030_1.png
 
Wird dieser Parameter auf "Ja" gesetzt, dann werden nun auch im Zahlungsvorschlag die Zeilen eingefärbt. Die Einfärbung erfolgt dabei nach Lieferantennummern, d. h., die Färbung wechselt bei jeder neuen Lieferantennummer.
 
1216815609000102030_2.png

 Arbeiten mit verschiedenen Zahlungskreisen

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Zahlungskreis gearbeitet.
 
Mehrere Kreise sind dann sinnvoll, wenn verschiedene Zahlläufe gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen. Beispiel: Inlands- bzw. Auslandsüberweisungen sollen durch verschiedene Sachbearbeiter erfolgen. In diesem Fall wären zwei verschiedene Zahlungskreise anzulegen. Dazu ist der Parameter Zahlungskreise verwenden zu aktivieren und die beiden Zahlungskreise sind entsprechend zu benennen. 
 
Das Arbeiten mit Zahlungskreisen kann auch dann sinnvoll sein, wenn nachvollzogen werden soll, welche Rechnungen an einem bestimmten Tag freigeben oder gesperrt worden sind.

Achtung! 
Achtung.png
Eine Rechnung kann immer nur in einem Zahlungskreis aufscheinen. Das bedeutet: Sobald eine Rechnung in einen Zahlungskreis fällt, wird diese solange in keinen neuen Zahlungskreis mehr übernommen, bis der Kreis abgeschlossen oder neu erstellt wird.

Wird mit Zahlungskreisen gearbeitet, dann wird der aktuelle Zahlungskreis am rechten oberen Bildschirmrand angezeigt:
 
1244899763000006220_4.png
 
Mit F8 bzw. durch Anklicken der Schaltfläche können Sie einen neuen Zahlungskreis anlegen.
Mit F4 bzw. durch Anklicken der Schaltfläche kann die Liste der bestehenden Zahlungskreise geöffnet werden.
 
1244899763000006220_5.png
 
Mittels Combobox können Sie zwischen "Allen" und "Offenen" Zahlungskreisen wechseln.

Wenn Sie einen Zahlungskreis erstellt haben, dann bleibt dieser auch nach der Verbuchung vorhanden. Damit bleiben sämtliche Einstellungen und Filterungen am Kreis erhalten und müssen nicht neu eingegeben werden.
 
Zum Wechseln des Zahlungskreises wird der gewünschte Kreis markiert und mit der Funktion "Übernehmen" in den Zahlungsvorschlag übernommen. Bereits geschlossene Zahlungskreise werden übernommen, können jedoch nicht mehr bearbeitet werden.
 
Wird ein Zahlungskreis nicht mehr benötigt, dann können Sie diesen im Zahlungsvorschlag mit der Funktion "Zahlungskreise schließen" endgültig schließen.
 
1386516803000008910_1.png
 
Wenn Sie diese Funktion starten können Sie entscheiden, ob der aktuell eingeblendete Kreis geschlossen werden soll, oder ob Sie alle aktuell offene Kreise schließen möchten:
 
1386516803000008910_2.png
 
Sobald ein Kreis geschlossen worden ist, kann dieser nicht mehr bearbeitet werden. Sie können den geschlossenen Kreis jederzeit aus der Liste der Bankauszugskreise auswählen und zu Kontrollzwecken einblenden.

Wenn Sie mit Zahlungskreisen arbeiten, wird die Nummer des Zahlungskreises an den Namen der Telebankingdatei angehängt. Die Datei Musterbank.xml wird damit zu Musterbank_KR1.xml. Somit können Sie bereits am Dateinamen erkennen, für welchen Kreis die betreffende Datei erstellt worden ist.

Ausnahme: Bei der JP Morgan Bank kann die Datei in diesem Format nicht eingelesen werden. Daher wird die Datei bei Banken mit dem BIC CHASDEFX oder CHASDEFXXX im Format MusterbankKR1.xml erstellt.

Hinweis 
Hinweis.png
In manchen Fällen werden nicht alle offenen Rechnungen eines Zahlungskreises freigegeben. Damit diese Rechnungen für einen anderen Zahlungskreis zur Verfügung stehen, muss der betreffende Zahlungskreis geschlossen werden. Erst dann können die offenen Positionen in einen neuen Kreis übernommen werden.

Beim Schließen eines Zahlungskreises wird geprüft, ob die Zahlungen nach Erstellen der Telebankingdatei verbucht worden sind. Wenn nicht, dann wird folgende Meldung ausgegeben:

1244900581000006220.png

 Bearbeiten Zahlungsvorschlag

Durch Doppelklick auf die Rechnung können einzelne Felder manuell nachbearbeitet werden. Zu den Bearbeitungsmöglichkeiten zählen u. a. die Änderung von Zahlungs- und Skontobeträgen, die Freigabe oder Sperre einzelner Rechnungen und der Wechsel der Zahlungsbank.

Wird die externe Belegnummer oder der Skontoprozentsatz auf diese Weise geändert, werden die neuen Werte automatisch in die Buchung zurückgespeichert. Zusätzlich steht die Funktion "Buchung ändern (eingeschränkt)" zur Verfügung.

 Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenstern mit flexiblem Layout.

Folgende Funktionalitäten stehen Ihnen zum Bearbeiten des Zahlungsvorschlags zur Verfügung:

A_Close.bmp Zahlungskreise schließenWenn mit verschiedenen Zahlungskreisen gearbeitet wird, dann können die Kreise mit dieser Funktion geschlossen werden. Wird die Funktion gestartet, kann ausgewählt werden, ob alle offenen Zahlungskreise oder nur der aktuelle Zahlungskreis geschlossen werden soll(en).
A_Bank.bmp ÖGK Bank für AGH
Hier wird die Bankverbindung für die Überweisung der AGH an die GKK hinterlegt. Ist hier nichts hinterlegt, wird an jene Bank überwiesen, die bei der Institution GKK Wien als Hauptbank hinterlegt ist.
Da das Verrechnungskonto für die Verrechnung der AGH nur auf der allgemeinen Bankverbindung hinterlegt werden kann, gibt es die Möglichkeit, in den Parametern ein eigenes Verrechnungskonto für die AGH zu hinterlegen. AGH-Zahlungen werden dann auf dieses Verrechnungskonto gebucht. Das AGH Verrechnungskonto der Bank der GKK wird damit übersteuert.
A_Bank.bmp Bankverbindungen
Verzweigt in die Bankkontenverwaltung. Dort können weitere Bankverbindungen der Firma erfasst bzw. bestehende Banken bearbeitet werden.
A_Company.bmp Zahlungskreis
Mit dieser Funktion öffnen Sie die Stammdaten des aktuellen Zahlungskreises zur Kontrolle. Änderungen am Kreis wirken sich erst dann aus, wenn dieser neu erstellt wird.
A_Attachment.bmp Verwendungszwecke
Hinterlegung der Kundendaten und Verwendungszwecke, die dem Zahlungsempfänger in der Telebankingdatei übermittelt werden sollen.
A_Firmenstamm.bmp Zahlungsplattform
Mit dieser Funktion verzweigen Sie in die Zahlungsplattform.
A_Kunde_Search.bmp Homepage TelebankingsoftwareWenn Sie in der Zahlungsplattform im Parameter Homepage Telebankingsoftware den Pfad zu Ihrer Telebankingsoftware hinterlegt haben, dann können Sie mit dieser Funktion in Ihr Telebankingprogramm einsteigen. Die Homepage wird über den Browser geöffnet.
Funktionen
 
A_Print.bmp DT-ProtokollZum nachträglichen Ausdruck des Datenträgerprotokolls. 
A_Print.bmp Zahlungsvorschlag druckenMit dieser Funktion wird die bestehende Zahlungsvorschlagsliste gedruckt. Eine automatische Archivierung des Zahlungsvorschlags ist nicht möglich. Um den Zahlungsvorschlag zu archivieren, muss die Ausdrucksvorschau gestartet und danach die Archivierung durch Anklicken des Symbols ausgelöst werden. Danach öffnet sich das Fenster zur Eingabe der Daten für die Archivierung.
A_StdBrf.bmp Avisobrief drucken
Der Avisobrief dient dazu, dem Lieferanten eine detaillierte Aufstellung über die bezahlten Rechnungen zu schicken.
Grundsätzlich würde der Avisobrief für alle getätigten Zahlungen gedruckt werden. Wird jedoch der Parameter "Ausdruck Avisobrief bei Gesamtsumme" gesetzt, werden die Avisobriefe nur bei jenen Lieferanten gedruckt, bei denen in der Datei eine Gesamtsumme erstellt wurde.
Der Ausdruck des Avisobriefes kann nur erfolgen, nachdem bereits ein Zahlungsvorschlag erstellt wurde und bevor ein neuer Zahlungsvorschlag erstellt wird.
Nach dem Aufruf dieser Funktion haben Sie noch die Möglichkeit, die Kontonummern für den Ausdruck einzugrenzen.
A_Textbausteine.bmp Textbausteinverwaltung
Die Textbausteinverwaltung wird zum Bearbeiten der einzelnen Textbausteine des Avisobriefes geöffnet.
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Formular bearbeiten
Mit dieser Funktion kann ein firmenbezogenes Formular für den Avisobrief angelegt werden. Existiert bereits ein Formular, kann dieses zur Bearbeitung geöffnet werden. Existieren mehrere Formulare, können diese nur über die Ausdrucskmodelle bearbeitet werden.
Beim Aufruf der Funktion erhalten Sie folgenden Hinweis:

1124708208000100900_4.png

Durch Anklicken des Wortes Ausdrucksmodelle gelangen Sie direkt in die Ausdrucksmodelle. Details zur Ausdrucksgestaltung finden Sie unter Ausdrucksgestaltung.
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Druckereinstellungen bearbeiten
Mit dieser Funktion können die Druckereinstellungen für das firmenbezogene Formular geöffnet werden. Diese Funktion ist nur dann aktiv, wenn bereits ein firmenbezogenes Formular angelegt wurde.
Existieren mehrere Formulare, können die Druckeinstellungen nur über die Ausdrucksmodelle bearbeitet werden. Beim Aufruf der Funktion erhalten Sie folgenden Hinweis:

1124708208000100900_5.png

Durch Anklicken des Wortes Ausdrucksmodelle gelangen Sie direkt in die Ausdrucksmodelle.Details zu den Druckeinstellungen finden Sie unter Druckeinstellungen.
Ausdruck
A_Property.bmp Fibu-bezogene Einstellungen für ZahlungsverkehrÖffnen Sie hier die Fibu-bezogenen Paramter für individuelle Einstellungen im Zahlungsvorschlag.
A_Property.bmp Globale Einstellungen für ZahlungsverkehrMit dieser Funktion werden die allgemeinen Parameter für den Zahlungsvorschlag geöffnet.

Extras
 
Folgende Funktionen stehen Ihnen zum Bearbeiten der einzelnen Positionen zur Verfügung:
 
A_New.bmp Neue ZahlungDient zur manuellen Erfassung einer Zahlung. Diese Funktion wird benötigt, wenn zusätzliche Überweisungen an Lieferanten erfasst werden, zu denen es in der Buchhaltung keinen offenen Posten gibt.
A_Edit.bmp BearbeitenÖffnet die betreffende Zeile zur Bearbeitung.
A_Delete.bmp LöschenLöscht die betreffende Zeile aus dem Zahlungsvorschlag.
A_BAR_OK.bmp Freigabe TBMit dieser Funktion kann eine Rechnung manuell für das Telebanking freigegeben werden.
A_Bar_OhneBW.bmp Keine FreigabeÜber diese Funktion kann eine für das Telebanking freigegebene Rechnung wieder auf "keine Freigabe" gesetzt werden. Diese Einstellung gilt jedoch nur für den aktuellen Zahlungsvorschlag. Beim neuerlichen Erstellen eines Zahlungsvorschlages wird die Freigabe für diese Buchung neu berechnet und der Beleg - je nach Auswahl beim Erstellen - eventuell wieder freigegeben.
A_Lock_Closed.bmp Freigabe sperrenMit dieser Funktion kann eine Rechnung für das Telebanking gesperrt werden. Diese Sperre bleibt auch beim neuerlichen Erstellen des Zahlungsvorschlages erhalten und muss manuell aufgehoben werden.
Neu erstellen/ ergänzen
Ein bestehender Zahlungsvorschlag kann mit dieser Funktion gänzlich neu erstellt oder um neu dazugekommene Buchungen ergänzt werden:
  • Neu erstellen: Der Zahlungsvorschlag wird vollkommen neu erstellt. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben und die Fälligkeiten und Freigaben neu berechnet.

  • Ergänzen: Der Zahlungsvorschlag bleibt inkl. aller manuellen Änderungen erhalten und wird nur um neu dazugekommene Buchungen ergänzt. Die Fälligkeiten und Freigaben werden dabei nur für die dazugekommenen Daten neu berechnet.
Wird die Funktion "Ergänzen" ausgewählt, dann wird für die neu dazugekommenen Lieferanten auch die AGH-Prüfung durchgeführt (wenn es sich um Bauleistungen handelt).

Beachten Sie, dass der Punkt "Ergänzen" wegfällt, wenn die Parameter Vorerfassung/BaKaWa Daten einlesen oder ER-Kontrolle-Daten einlesen auf "1 - Ja" gesetzt sind. In solchen Fällen wird nur die Option "Neu erstellen" in der Meldung angezeigt.
Skonto
Mit dieser Funktion kann der Skontoabzug bei einer Rechnung, unabhängig von der Skontofälligkeit, ein-/ausgeschaltet werden. Der Skontobetrag wird aus den hinterlegten Konditionen ermittelt.
Datenträger erstellen
Mit dieser Funktion wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt.

Diese Funktion kann in den Berechtigungen → Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag → Datenträger erstellenfreigegeben bzw. gesperrt werden!
Zahlungsstatus rücksetzen
Sobald die Telebankingdatei erzeugt wurde, werden die bearbeiteten Rechnungen als "durchgeführt" gekennzeichnet. Mit dieser Funktion kann der Status wieder auf "offen" zurückgesetzt werden, damit die Datei neu erstellt werden kann.
Diese Funktion wird z. B. dann benötigt, wenn beim Import der Datei in das Telebankingprogramm ein Fehler auftritt → durch das Rücksetzen kann die fehlerhafte Position korrigiert werden, ohne den gesamten Zahlungsvorschlag neu erstellen zu müssen. Danach kann der Datenträger nochmals erzeugt werden.
VerbuchenÜber diese Funktion werden der Zahlungsvorschlag verbucht und die offenen Posten auf dem Lieferantenkonto ausgeziffert. Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import die Bankverbindungen geprüft werden. Nach dem Verbuchen können die Datenträger für diese Positionen nicht mehr neu erzeugt werden.
Die Verbuchung des Zahlungsvorschlages kann mittels Berechtigungen gesperrt werden. Hat ein Benutzer nicht die erforderliche Berechtigung, wird die Funktion auf inaktiv gesetzt.
Funktionen
A_SHOW.bmp Quelldaten ansehenMit dieser Funktion verzweigen Sie auf die Quelldaten der Buchung, beispielsweise auf die Rechnungserfassung bzw. das Dokument in der Eingangsrechnungs-Kontrolle.
Der Punkt ist nur dann aktiv, wenn Quelldaten vorhanden sind!
A_Checked.bmp Manuelle AGH-PrüfungMit dieser Funktion kann die AGH-Prüfung für den bestehenden Zahlungsvorschlag manuell gestartet werden. Die Verbindung zur HFU-Liste wird hergestellt, eine erneute Prüfung der Lieferanten durchgeführt und der AGH-Status ggf. geändert.
A_Moneybox_Blue_H.bmp Freigabe ScheckMit dieser Funktion kann eine Rechnung für den Ausdruck eines Schecks freigegeben werden.
A_Delete.bmp Zahlungen ohne Freigabe löschen
Wird diese Funktion gestartet, werden alle Zahlungen mit der Freigabeart keine Freigabe aus dem Zahlungsvorschlag gelöscht. Damit haben Sie die Möglichkeit, mehrere Zahlungsvorschläge vorzubereiten, da die gelöschten Zahlungen für den nächsten Zahlungskreis wieder zur Verfügung stehen. Zahlungen mit anderen Freigabearten werden nicht verändert.
Zahlungsvorschlag

Folgende Optionen stehen Ihnen zusätzlich unter "Funktionen" zur Verfügung:

A_Document_Show.bmp Dokument ansehenMit dieser Funktion können Sie jenes Dokument ansehen, das der Rechnungsbuchung zugeordnet wurde.
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten
Damit können Sie das Rechnungsdokument bearbeiten.
A_Preview.bmp Dokumente in Vorschau anzeigen
Mit dieser Funktion öffnen Sie das Rechnungsdokument in der Vorschau. Wenn Sie im Zahlungsvorschlag die Rechnung wechseln, wird das jeweils zugeordnete Dokument angezeigt
A_Assign_Document.bmp Dokumente zuordnen
Diese Funktion steht im Zahlungsvorschlag nicht zur Verfügung.
A_Dokumentenueb.bmp Zu Dokument in DMSWechselt in die Dokumentenliste im DMS.
T_EMAIL_EXPORT.bmp Dokument versenden
Damit können Sie die Rechnungsdokumente versenden.
DMS - Dokument


A_Document_Show.bmp Dokument ansehen
Mit dieser Funktion können Sie den Avisobrief ansehen, der dem Lieferanten ausgestellt wurde.
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten
Damit können Sie den Avisobrief bearbeiten.
A_Preview.bmp Dokumente in Vorschau anzeigen
Mit dieser Funktion öffnen Sie den Avisobrief in der Vorschau. Wenn Sie im Zahlungsvorschlag die Zeilen wechseln, wird der jeweils zugeordnete Avisobrief angezeigt.
A_Assign_Document.bmp Dokumente zuordnenDiese Funktion steht im Zahlungsvorschlag nicht zur Verfügung.
A_Dokumentenueb.bmp Zu Dokument in DMS
Wechselt in die Dokumentenliste im DMS.
T_EMAIL_EXPORT.bmp Dokument versenden
Damit können Sie die Avisobriefe versenden.
A_EMPTY.bmp Neues DokumentDiese Funktion steht im Zahlungsvorschlag nicht zur Verfügung.
DMS - Dokument Avisobrief

Hinweis 
Hinweis.png
Die Funktionen zu den Dokumenten (DMS → Dokument) bzw. Dokumenten Avisobrief (DMS → Dokument Avisobrief) stehen erst dann zur Verfügung, wenn die Avisobriefe erstellt und archiviert wurden!
Hinweis 
Hinweis.png
Werden mehrere Rechnungen gemeinsam markiert, dann können einige Funktionen (wie z. B. Sperren, Freigaben etc.) mittels rechter Maustaste gleichzeitig für diese Rechnungen durchgeführt werden.

Über das Burger-Menü können Sie sich im Zahlungsvorschlag die Rechnungsdokumente zu den jeweiligen Buchungen anzeigen lassen. Dies ermöglicht Ihnen eine einfache Kontrolle der jeweiligen Eingangsrechnungen.

1489923880000008820.png

 Neu erstellen/ergänzen Zahlungsvorschlag

Ein bestehender Zahlungsvorschlag kann mit dieser Funktion gänzlich neu erstellt oder um neu dazugekommene Buchungen ergänzt werden.
 
Neu erstellen: Mit der Auswahl "Neu erstellen" wird der Zahlungsvorschlag vollkommen neu erstellt. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben und die Fälligkeiten und Freigaben neu berechnet.
 
Ergänzen: Wird die Funktion "Ergänzen" ausgewählt, dann bleibt der Zahlungsvorschlag inkl. aller manuellen Änderungen erhalten und wird nur um neu dazugekommene Buchungen ergänzt. Die Fälligkeiten und Freigaben werden dabei nur für die dazugekommenen Daten neu berechnet. Sobald "Ergänzen" ausgewählt wurde, öffnet sich folgendes Eingabefenster:

1197132910000003140_0.png
  
Zusätzlich zu den ursprünglichen Eingaben am Zahlungskreis kann hier die Zahlungsbank angegeben werden, mit welcher die neu dazugekommenen Zahlungen freigegeben werden sollen. Weiters kann mittels "Von Konto-Nr" und "Bis Konto-Nr" ausgewählt werden, welche Konten zusätzlich in den Zahlungsvorschlag aufgenommen werden sollen. Diese Eingaben übersteuern die ursprüngliche Auswahl am Zahlungskreis.
 

 Manuelles Erfassen von Zahlungen

Im Zahlungsvorschlag haben Sie auch die Möglichkeit, Zahlungen an Lieferanten manuell zu erfassen, wenn dazu keine Rechnung in der Buchhaltung erfasst wurde. Durch Anklicken der Schaltfläche 1490188907000002820.png (F5) öffnet sich das Eingabefenster zur Erfassung der Zahlungsdaten.

1490188907000002820_1.png

Standardfeldauswahl "Manuelle Zahlungserfassung"
Feldauswahl.png Standardfeldauswahl Manuelle Zahlungserfassung

Feldbeschreibung aller Felder "Manuelle Zahlungserfassung"
Feldauswahl.png Feldbeschreibung aller Felder Manuelle Zahlungserfassung

Ist eine Zahlung auf diese Art manuell erfasst worden, wird diese durch den Hinweis "Manuell erfasst" in der Spalte "Erfassungstyp" gekennzeichnet.

Bei Überweisung auf ein diverses Lieferantenkonto muss zusätzlich die Person im Feld "Personen-Nr." ausgewählt werden.

Beim manuellen Erfassen einer Zahlung wird geprüft, ob auf dem eingegebenen Lieferantenkonto eine Zahlsperre hinterlegt wurde. Ist das der Fall, dann wird bei der Eingabe des Lieferantenkontos folgende Meldung ausgegeben: "Es ist eine Zahlsperre am Konto hinterlegt. Um diese Zahlung freigeben zu können, entfernen Sie bitte die Zahlsperre am Kontenstamm."
 
1310302691000007250.png
 
Die Zahlung kann trotzdem erfasst werden und wird dann im Zahlungsvorschlag unter Gesperrte Konten angezeigt.

 Anzahlungen

Wird eine Rechnung bezahlt, bei der eine TR/SR-Ablaufnummer hinterlegt ist, dann wird diese Zahlung automatisch als Anzahlung erkannt bzw. gekennzeichnet. In diesem Fall wird bei der Zahlung in der Spalte "Sondermerkmal" der Hinweis "Anzahlung fix" angezeigt. Die TR/SR-Ablaufnummer wird als Info in die Zahlungsbuchung übernommen.
 
Eine Zahlung kann auch manuell als Anzahlung gekennzeichnet werden. Dazu führen Sie auf der gewünschten Zahlung mittels rechter Maustaste die Funktion "Anzahlung einschalten" aus:
 
1144657991000700950_2.png
 
Danach geben Sie die gewünschte Ablaufnummer ein und die Zahlung wird mit dem Sondermerkmal "Anzahlung manuell" gekennzeichnet.
 
1144657991000700950_3.png
 Seitenanfang StartOfPage.png
Beim manuellen Erfassen von Zahlungen kann die Zahlung auch als Anzahlung gekennzeichnet werden. Dazu müssen in der Erfassungsmaske die Felder 13 - "Ablaufnummer" und 14 - "Anzahlung" befüllt werden.
 
1144659086000700950_1.png

Nähere Informationen zur Anzahlungsautomatik bzw. zum Arbeiten mit Teil- und Schlussrechnungen finden Sie unter Teil- und Schlussrechnung.

 Fremdwährungen

Rechnungen, die in Fremdwährung gebucht worden sind, können mit dem Zahlungsvorschlag ebenfalls bezahlt werden. Die Zahlungen werden immer in jener Währung durchgeführt, mit der die Rechnungen eingebucht worden sind.

Die Datei wird als Drittlandszahlung im XML-Format erstellt und mit der Fremdwährung in das Telebankingprogramm importiert. Als Kurs für die Zahlung wird der aktuelle Kurs lt. Kursdatei herangezogen und eventuelle Kursdifferenzen ausgebucht. Die anfallenden Spesen werden von der durchführenden Bank gesondert verrechnet und scheinen erst am Kontoauszug auf.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, solche Zahlungen über die Plattform November First durchführen zu lassen. Dazu benötigen Sie ein zusätzliches Modul, das Sie über Nachfrage im FIBU Support erwerben können. Der Vorteil besteht darin, dass die Kurse für die Währungsumrechnung und die anfallenden Spesen bereits vor der Überweisung abgefragt werden können und danach für die Zahlung garantiert werden. Dabei werden die Zahlungen zu den abgerufenen Konditionen an November First durchgeführt und von dort automatisch an den Lieferanten weitergeleitet. Dadurch fallen keine weiteren Kosten an.

Wenn Sie die Lizenz erworben haben, erhalten Sie eigene Zugangsdaten, die im CRM →  Stammdaten → CRM Parameter → Zahlungsplattformen → November First hinterlegt werden. Sobald die Zugangsdaten hinterlegt wurden, können die aktuellen Kurse und Spesen vor Erstellung der Telebankingdatei im Zahlungsvorschlag mit der Funktion November First Kurs-Ermittlung abgerufen und kontrolliert werden. Danach können Sie die Datei wie gewohnt erstellen. Die Überweisung bzw. Weiterleitung über November First erfolgt automatisch. Bei der Verbuchung wird der verwendete Kurs herangezogen und die Kursdifferenzen automatisch ausgebucht. Die Spesen werden ebenfalls automatisch auf das (in den Fixkonten) hinterlegte Spesenkonto verbucht. 
Seitenanfang StartOfPage.png
Achtung! 
Achtung.png
Damit Fremdwährungszahlungen korrekt durchgeführt werden können, müssen die Einstellungen zum Arbeiten mit Fremdwährung richtig getroffen sein. Wenn z. B. kein Kurs in der Kurstabelle hinterlegt wurde, kann nicht richtig verbucht werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Buchen mit Fremdwährung.

 Zahlungsvorschlag drucken

Der Ausdruck der Zahlungsvorschlagsliste wird in im Fenstermenü unter Ausdruck → Zahlungsvorschlag drucken gestartet.
Mit diesem Programmpunkt können Sie "Alle" Zahlungen (wie eine OP-Liste) oder "Alle freigegebenen" Zahlungen auswerten.
 
Nach Aktivierung des Programmpunktes erhalten Sie eine Auswahl über folgende Punkte:

1107992692000002610.png

Hinweis 
Hinweis.png
Mit der Funktion "Excel-Export" kann der Zahlungsvorschlag auch ins Excel exportiert werden!
 
Firma
Firma, für die der Zahlungsvorschlag erstellt wurde.
FIBU
Buchhaltung der ausgewählten Firma
Ausdruck
Geben Sie hier den gewünschten Ausdruck an:

1117443522000001490.png

Für die angeführten Ausdrucke steht eine Musterauswertung zur Ansicht zur Verfügung. Öffnen Sie den Musterausdruck am jeweiligen Ausdruck mittels rechter Maustaste.

1117443522000001490_1.png
Sortierung
Hier können Sie auswählen, welche Sortierung für den Ausdruck verwendet werden soll:

1117443522000001490_0.png
Zahlungskreis
Zahlungskreis, für den der Zahlungsvorschlag erstellt wurde.
Zahlungen
Ausdruck aller bzw. aller freigegebenen Rechnungen
Notiz
Hier können Sie auswählen, ob bzw. welche Notizen und Chroniken am Zahlungsvorschlag angedruckt werden sollen.
 
Am Standardausdruck erhalten Sie eine Aufstellung der einzelnen Überweisungen sowie eine Gesamtauswertung.
 
1117443522000001490_2.png
 
Kommt die AGH zur Anwendung, wird dies auch am Zahlungsvorschlag protokolliert. Solche Zahlungen werden durch den Buchstaben "G" vor dem Zahlungsbetrag gekennzeichnet.
 
1117443522000001490_3.png
 
Für den Ausdruck mit AGH-Zahlungen steht zusätzlich der Ausdruck "Zahlungsvorschlag Bank (Person) mit AGH" zur Verfügung. Auf diesem Ausdruck wird der Gesamtbetrag zusätzlich in der Spalte "Betrag inkl. AGH" angedruckt.
 
1117443522000001490_5.png

 Zahllauf durchführen

Vor dem Erstellen der Telebankingdatei sollte entschieden werden, welche Daten dem Lieferanten mit dieser Datei übermittelt werden sollen. Diese Informationen dienen dem Zahlungsempfänger zur leichteren Identifikation der Zahlung.
 
Von BMD wird dazu für SEPA ein Standard zur Verfügung gestellt, mit dem folgende Daten übermittelt werden:
 
SEPA-Überweisung
  • Im Verwendungszweck werden die externe Kontonummer, die externe Belegnummer (fehlt diese, wird die interne Belegnummer verwendet) sowie das Belegdatum und der Zahlungsbetrag übermittelt.

  • In der Zahlungsreferenz werden die externe Kontonummer und die externe Belegnummer (fehlt diese, wird die interne Belegnummer verwendet) mitgegeben.
Beispiel für eine SEPA-Überweisung:
 
1117388344000002500_7.png
 
Nach dem Import ins Telebankingprogramm werden die Daten folgendermaßen übermittelt:
 
1117388344000002500_8.png

Auftraggeberhaftung
Bei der Überweisung des Einbehalts an die GKK wird der Verwendungszweck automatisch gemäß den Vorgaben der Krankenkasse übermittelt. Er kann daher nicht verändert werden.
Dabei werden folgende Daten übermittelt:
  • "AGH", "AGH-SV" oder "AGH-LSt" (gibt an, ob der Betrag 40 %, 32 %, 25 %, 20 %, 8 % oder 5 % der Rechnung entspricht)

  • Dienstgebernummer bzw. Name des Auftraggebers + UID-Nummer des Auftraggebers

  • Dienstgebernummer bzw. Name des Auftragnehmers +UID-Nummer des Auftragnehmers bzw. Steuernummer des Auftragnehmers

  • ODER: Sozialversicherungsnummer des Auftragnehmers + UID-Nummer des Auftragnehmers

  • Rechnungsdatum + Rechnungsnummer
Neben den BMD Standards für SEPA und EDIFACT gibt es auch die Möglichkeit, diese Daten individuell anzupassen. Nähere Informationen zur Anlage von eigenen Verwendungszwecken bzw. Kundendaten erhalten Sie am Ende dieses Kapitels unter Verwendungszwecke.

 Datenträger erstellen

Die Funktion wird unter Funktionen → Datenträger erstellen aufgerufen.
 
Mit der Funktion "Datenträger erstellen" wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt und kann dann in das Telebankingprogramm importiert werden. Haben Sie in einem Zahlungslauf sowohl SEPA- als auch Drittlandsüberweisungen, werden mit dieser Funktion beide Dateien in den einzelnen Pfaden erzeugt.
 
Nach dem Aufruf der Funktion öffnet sich folgendes Fenster:
  
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Kontaktperson
Hier wird die zuständige Kontaktperson angegeben. Diese Information wird von den Banken für eventuelle Rückfragen benötigt. Die Eingabe wird gespeichert und bei der nächsten Erstellung automatisch vorgeschlagen.
Kontakttelefon
Hier wird die Telefonnummer der Kontaktperson angegeben. Diese Information wird von den Banken für eventuelle Rückfragen benötigt. Die Eingabe wird gespeichert und bei der nächsten Erstellung automatisch vorgeschlagen.
Durchführungsdatum
Das Durchführungsdatum wird in der Datei angegeben und als Datum für die Durchführung der Überweisung herangezogen. Als Vorschlagswert wird das, beim Erstellen des Zahlungsvorschlages angegebene, Zahlungsdatum angezeigt.
Wird aufgrund des Zahlungsdatums ein Datum ermittelt, welches niedriger ist als das aktuelle Tagesdatum, wird das Datum automatisch aktualisiert und auf das aktuelle Tagesdatum gesetzt.
Standard SEPA-Format
Auswahl des gewünschten Datenträgerformates.
Als Standardformat wird in Österreich das Format "ISO-Datenformat 20022 Österreich EU" verwendet.
 

Hinweis 
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Wenn Sie bei der Erstellung des Datenträgers ein Telebankingformat ausgewählt haben, welches nicht mehr der aktuellen Norm entspricht, wird der Hinweistext "Bitte beachten Sie, dass es bereits aktuellere Telebankingformate gibt. Sie können das gewählte Format aber weiterhin verwenden, solange Ihre Bank dieses unterstützt." angezeigt.

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Das Telebankingformat kann direkt bei der Datenträgererstellung geändert werden. ​Durch Anklicken des Such-Symbols kann die Suche nach Telebankingformaten geöffnet werden.
Das Telebankingformat mit dem die Datei erstellt wird, sollte nur dann geändert werden, wenn Sie von Ihrer eigenen Bank eine entsprechende Information bekommen haben! Ansonsten empfehlen wir, mit dem Format "ISO-Datenformat 20022 Österreich EU" zu arbeiten.

1585584637000005470.png

Bevor sich das Fenster für die Auswahl der Telebankingformate öffnet, wird folgender Hinweis angezeigt:
"Achtung! Das Telebankingformat sollte nur in Ausnahmefällen manuell geändert werden. Das aktuell gültige Format wird im Programm vorgeschlagen und im Bedarfsfall automatisch aktualisiert. Wird das Format manuell geändert, können die notwendigen Aktualisierungen ggf. nicht mehr automatisch durchgeführt werden. Dies kann in weiterer Folge zu Fehlern bei der Datenträgerübermittlung führen. Soll das Format trotzdem geändert werden?"

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Wenn Sie die Meldung mit "Ja" bestätigen, öffnet sich das Fenster mit den aktuell gültigen Telebankingformaten.

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Wenn Sie das gewünschte Telebankingformat auswählen, wird eine Abfrage angezeigt, in Sie auswählen können, ob Sie das SEPA-Standardformat global speichern möchten.

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Das Telebankingformat sollte nur in Ausnahmefällen geändert werden! Wir empfehlen, wenn möglich, das von BMD verwaltete Standardformat zu verwenden und keine manuellen Einstellungen vorzunehmen.
Wird die Abfrage mit "Ja" bestätigt, dann wird das ausgewählte Telebankingformat als Vorschlagswert für alle Datenträger übernommen und in folgendem Parameter gespeichert:
FIBU →  Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform → Extras → Allgemeine Einstellungen → Telebankingformat → "Standardtelebankingformat für "Datenträger erstellen" - AT" (je nach Land).

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Hinweis 
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Ändern Sie das ausgewählte "Standard SEPA-Format" nur dann ab, wenn mit Ihrer Bank geklärt worden ist, dass das neue Format problemlos ins Telebankingprogramm importiert bzw. verarbeitet werden kann.

Fragen Sie zuvor konkret nach, welche Telebankingformate (SEPA-Zahlungsformate) von der Bank aktuell unterstützt werden. Lassen Sie sich diese Information am besten schriftlich zukommen.

Achtung! 
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Ist auf der eigenen Zahlungsbank bereits ein Telebankingformat fixiert worden, dann wird das hinterlegte Format beim Erstellen der Datei angezeigt und kann nicht umgestellt werden.
Wir empfehlen, eine Fixierung des Formates nur in speziellen Ausnahmefällen nach Absprache mit dem FIBU Support vorzunehmen!
Ist das Telebankingformat auf der Bank fixiert worden, muss dieses bei Normanpassungen immer manuell geändert werden.
 
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Um das Format zu ändern, muss die Hinterlegung auf der Zahlungsbank bearbeitet/entfernt werden. Dazu stehen auf der eigenen Bankverbindung die Felder "Telebankingformat ..." zur Verfügung:
 
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Hinweis 
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Für die Bezeichnung der Telebankingdatei können auch variable Texte (wie z. B. Erstelldatum) hinterlegt werden. Dazu stehen bei der Bankverbindung im Feld "Telebankingdatei ..." zusätzlich zum Datenpfad variable Texte für den Dateinamen zur Verfügung.


Das Erstellen einer Datei ist nur dann möglich, wenn Zahlungen für das Telebanking freigegeben wurden. Gibt es keine freigegebenen Rechnungen oder die Datei wurde bereits erstellt, dann wird die Hinweismeldung "Es wurden keine Zahlungen freigegeben oder die Datenträger wurden schon erstellt." angezeigt.

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Beim Erstellen des Datenträgers wird geprüft, ob die Pfade und Konten für die jeweilige Bankverbindung richtig hinterlegt wurden. Ist dies nicht der Fall, erscheint folgende Fehlermeldung:
 
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Diese Meldung wird angezeigt, wenn die Pfade für die Erstellung der Telebankingdateien nicht gefunden werden. Durch Anklicken der Zeile "Bankverbindungen bearbeiten" gelangen Sie direkt in die Stammdaten Ihrer Firmenbankverbindung.

Hinterlegen Sie in den Feldern "Telebankingdatei Inland/EU FIBU" und "Telebankingdatei Ausland FIBU" den korrekten Pfad (ev. durch Suchen und Auswahl mittels F4) sowie den gewünschten Dateinamen + Dateiendung (z. B. ".xml" bei SEPA-Zahlungen).

1244894828000006220_1.png

Hinweis 
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Wenn die Datei nicht erstellt werden kann, weil im Hintergrund ein anderer Prozess (Programmdateien, Virenscanner o. ä.) auf den gewählten Pfad zugreift, dann erscheint folgende Fehlermeldung:
"Die Datei "xxx.xml" kann nicht erstellt werden. Der Prozess kann nicht auf die Datei zugreifen, da sie von einem anderen Prozess verwendet wird."

Um dies zu verhindern, stellen Sie diesen Parameter auf "1 - Erstellung über Temp-Verzeichnis":
FIBU → Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform → Extras → Allgemeine Einstellungen → Zusätzliche Einstellungen → Erzeugung Telebankingfiles 

 Verification of Payee - Empfängerprüfung

Ab Oktober 2025 wird bei SEPA-Überweisungen (Standard und Echtzeit) eine Empfängerüberprüfung ("Verification of Payee" bzw. "VoP") durchgeführt. Dabei werden Name und IBAN des Zahlungsempfängers mit den Daten der Empfängerbank abgeglichen.

Das bedeutet, wenn Sie den Datenträger im Telebankingprogramm importieren, wird bei der Bank die Prüfung gestartet. Verglichen werden dabei der Name aus der Überweisung und der Name, der bei der Empfängerbank für die angeführte IBAN hinterlegt ist.

Diese Maßnahme dient der Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr.

UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Ablauf der Verification of Payee finden Sie unter Verification of Payee - Empfängerprüfung.

Beim Erstellen des Datenträgers wird im Eingabefenster "Kontaktdaten/Durchführungsdatum" angezeigt, welche Einstellung für die VoP getroffen wurde.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Informationen zur Empfängerprüfung nur dann in der Datei mitgeschickt werden, wenn Sie beim Erstellen der Telebankingdatei als "Standard SEPA-Format" das Format "ISO-Datenformat 20022 (pain.001.001.09)" ausgewählt haben. Bei allen anderen Formaten muss mit der Bank vereinbart werden, wie die Prüfung erfolgen soll.

Achtung! 
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Bei SEPA-Einzelüberweisungen ist die Empfängerüberprüfung verpflichtend. Dies gilt auch dann, wenn die Zahlung mittels Datenträger oder EBICS an die Bank übermittelt wird. Wird nur eine Zahlung im Datenträger übermittelt, wird die Empfängerprüfung daher immer durchgeführt - unabhängig von der Einstellung auf der eigenen Zahlbank.

 SEPA-Echtzeitüberweisung ("Instant Payment")

Die SEPA-Echtzeitüberweisung ("Instant Payment") bietet (im Gegensatz zu herkömmlichen Überweisungen) die Verfügbarkeit des Betrags am Empfängerkonto innerhalb von wenigen Sekunden.
Die Echtzeitüberweisung kann an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr durchgeführt werden.

Ab Oktober 2025 sind alle Zahlungsdienstleister und Banken in der EU verpflichtet, solche Zahlungen ohne Mehrkosten durchzuführen. Für die Echtzeitüberweisung gibt es kein Betragslimit.

Voraussetzungen dafür:
  • Zahlung innerhalb des SEPA-Raums (EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, San Marino, Andorra und Vatikan)
  • Überweisung ausschließlich in Euro

Hinweis 
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Beachten Sie dabei, dass auch bei Echtzeitüberweisungen die Verification of Payee durchgeführt wird. Da jede einzelne Überweisung geprüft und das Protokoll danach (bei der Bank) bestätigt werden muss, können sich die Zahlungen dadurch verzögern.

Ob Ihre Zahlungen als Echtzeitüberweisung durchgeführt werden sollen, können Sie bei jeder Dateierstellung selbst entscheiden. Dazu steht Ihnen direkt bei der Datenträgererstellung das Feld "SEPA-Echtzeitüberweisung" zur Verfügung.

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Wenn Sie die Telebankingdateien mittels EBICS übermitteln, wird die Information automatisch mitgesendet. Es sind keine zusätzlichen Hinterlegungen notwendig.

Am Datenträgerprotokoll wird bei SEPA-Echtzeitüberweisungen unter "Typ" der Hinweis "INST" angegeben.

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Achtung! 
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Wenn Sie Fragen zum Import in Ihr Telebankingprogramm haben (Vorgangsweise, Fehlermeldungen, Format etc.) wenden Sie sich an die Hotline des jeweiligen Programms oder an Ihren Bankberater. Da die Vorgangsweise in sämtlichen Telebankingprogrammen unterschiedlich ist, können Fragen dazu nicht im BMD Support beantwortet werden.

 Sonstige Funktionen

 Prüfung Bankverbindungen

Wenn Sie den Datenträger erstellen, dann werden die IBAN und der BIC der Lieferanten im Hintergrund auf Richtigkeit (Prüfziffer und Länge) geprüft. Sind unklare oder fehlerhafte Bankverbindungen vorhanden, dann wird folgender Hinweis angezeigt:

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Wenn Ihnen diese Meldung angezeigt wird, dann prüfen Sie unbedingt die Bankverbindung des angegebenen Lieferantenkontos und stellen Sie diese ggf. richtig. Danach kann die Telebankingdatei ohne Fehlermeldung erneut erstellt werden.

Wird die Datei ohne Kontrolle der Bankverbindungen erstellt, dann könnten beim Import der Dateien ins Telebankingprogramm ebenfalls Fehlermeldungen auftreten oder Ihre Überweisungen können nicht richtig durchgeführt werden!

 Datenträgerprotokoll

Nach dem Erstellen der TB-Dateien erscheint automatisch ein Dialogfeld zum Ausdruck der Telebankingprotokolle. Bei mehreren Überweisungsarten erfolgt der Ausdruck nacheinander. Die Zahlbank und Datei werden dabei automatisch vorgeschlagen.

In den Protokollen wird direkt der Dateiinhalt angedruckt. Das Protokoll kann daher nur ausgedruckt werden, solange die Datei vorhanden ist. Damit haben Sie die ideale Kontrolle der Überweisungssummen, Bankverbindungen etc. Außerdem werden auch der Dateiname und der Verspeicherungspfad angedruckt.

Hinweis 
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Mit dem Parameter Ausdruck DT-Protokoll/Begleitzettel können Sie einstellen, ob das Datenträgerprotokoll bzw. der Datenträgerbegleitzettel ausgedruckt werden sollen.
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Kommt die Auftraggeberhaftung bei einem Lieferanten zur Anwendung, so werden die beiden Überweisungen am DT-Protokoll gesondert dargestellt.
 
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Sind im angegebenen Dateipfad bereits Dateien mit dem gleichen Namen vorhanden, werden diese beim Erstellen der Telebankingdateien in einen Unterordner mit der jeweiligen Firmennummer verschoben. Dieser Ordner wird vom Programm automatisch erstellt und die alten Dateien werden mit den Angaben Name + Datum (JJJJMMTT) + Zeit (HHMMSS) im Dateinamen in dieses Verzeichnis verschoben. Wird mit Zahlungskreisen gearbeitet, wird dem Dateinamen auch die Kreisnummer hinzugefügt. Damit ist gewährleistet, dass sich im TB-Ordner immer die aktuellen Dateien befinden, die alten Daten aber nicht verloren gehen.
 
Zusätzlich zu jedem DT-Protokoll erhalten Sie auch den entsprechenden Datenträgerbegleitzettel, auf dem noch einmal der Dateipfad, Ansprechpartner und Gesamtsumme angegeben sind.

 Nachträglicher Ausdruck DT-Protokoll

Zum nachträglichen Ausdruck des Datenträgerprotokolls steht Ihnen unter "Ausdruck" die Funktion "DT-Protokoll" zur Verfügung. Wenn Sie die gewünschte Bankverbindung auswählen, wird Ihnen der Dateiname automatisch (anhand der Hinterlegung auf der Bankverbindung) vorgeschlagen. Sofern die angegebene Datei vorhanden ist, kann das Protokoll jederzeit ausgedruckt werden.

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Zusätzlich dazu haben Sie die Möglichkeit, das Datenträgerprotokoll jederzeit (auch dann, wenn die Telebankingdatei bereits verschoben oder gelöscht wurde) nachträglich über die Zahlungsplattform auszudrucken. Starten Sie dazu die Funktion "DT-Protokoll" in der Zahlungsplattform. Sie finden diese unter FIBU → Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform → Zahlungsvorschlag.

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Hinweis 
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Wenn Sie mit dem Archiv arbeiten, können Sie das DT-Protokoll ebenfalls archivieren. Dazu setzen Sie den Parameter Archivieren DT-Protokoll auf "Ja".

 Nachrichtenreferenz

Zur eindeutigen Identifizierung der Telebankingdateien wird in der Datei die Nachrichtenreferenz mitgeschickt.
Die Nachrichtenreferenz wird automatisch erstellt und in folgendem Format ausgegeben:
 
1301844780000103500_0.png
  • BMD
  • Datum (J/MM/TT)
  • Uhrzeit (HH/MM/SS/MilSMilS)
  • Firma (50800)
  • Abteilung (FIBU)
  • Telebankingart (ZVEU)
Zusätzlich dazu ist es möglich, auf der eigenen Zahlungsbank die Nachrichtenreferenz individuell zu hinterlegen. Insgesamt können in der Nachrichtenreferenz 35 Zeichen mitgeschickt werden. Überzählige Zeichen werden gekürzt.

 Auftraggeberreferenz

Manche Banken benötigen eine eindeutige fortlaufende Nummer im Datenträger. Diese eindeutige Nummer kann im Datenträger in verschiedenen Feldern angeführt werden.

Abhängig davon, welche Anforderungen von der Bank gestellt werden, können Sie auf der eigenen Zahlungsbank im Feld Auftraggeberreferenz definieren, wie sich Verwendungszweck und Zahlungsreferenz im Datenträger zusammensetzen. Dabei handelt es sich um eine Sondereinstellung, die nur in Rücksprache mit Ihrer Bank getroffen werden sollte und in den allermeisten Fällen für Gehaltszahlungen benötigt wird.

 Bestandskontrollnummer

Beim Verbuchen aus dem Zahlungsverkehr wird die Bestandskontrollnummer in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" der Buchungen übernommen.

1400521610000007820_1.png
  • Bei Einzelgegenbuchung auf alle Buchungen
  • Bei Sammelbuchung über das Verrechnungskonto auf die Sammelbuchungen
1400521610000007820_2.png

Dies ermöglicht eine automatische Zuordnung mittels "Volltextsuche Zahlungsreferenz" in der Bankauszugsverbuchung.

Auch bei der Verbuchung von AGH-Zahlungen wird diese Nummer in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" übernommen. Damit können auch solche Buchungen in der Bankauszugsverbuchung automatisch zugeordnet werden.
 

 DT-Protokoll

Unter Ausdruck → DT-Protokoll können Sie das Datenträgerprotokoll und den Datenträgerbegleitzettel – solange eine Telebankingdatei vorhanden ist – auch im Nachhinein ausdrucken.
Sie können dann noch entscheiden, für welche Einzugsbank und Telebankingart Sie das Protokoll drucken möchten. Der Dateiname/-pfad wird automatisch aufgrund der Bank vorgeschlagen.

 Ausdruck Scheck

Alternativ zur Erstellung einer Telebankingdatei kann auch ein Scheck ausgedruckt werden. Die entsprechenden Formulareinstellungen bzw. Standards werden bereits von BMD ausgeliefert.

Hinweis 
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Schecks können nur erstellt werden, wenn es sich um Zahlungen handelt, die
  • von einer österreichischen Bank (eigene Zahlbank muss in Österreich sein)
  • innerhalb des SEPA-Raumes
  • in Euro durchgeführt werden.
Ergänzend dazu ist es möglich, Schecks für Inlandszahlungen in GBP auszudrucken, wenn die eigene Zahlbank den Sitz in Großbritannien hat.
 

 Hinterlegung Druckeinstellungen für Scheck

Damit das Scheckformular richtig bedruckt werden kann, ist es notwendig, die Druckeinstellungen für den Scheck-Ausdruck zu hinterlegen.

Dazu ist unter Funktionen → Bankverbindungen die betreffende Bankverbindung zu bearbeiten. Das Feld 75 "Druckeinst. Scheck Inland" ist einzublenden und mit F8 sind neue Druckereinstellungen anzulegen:
 
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Folgende Standardreports werden ausgeliefert und können mit F4 im Feld 27 "Reportnummer" hinterlegt werden:
 
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 Scheck erstellen

Für alle Positionen mit der Freigabeart "Scheck" kann dann der Ausdruck mit der Funktion "Datenträger erstellen" gestartet werden.
 
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Sobald die Schecks ausgedruckt worden sind, wird der Status der Zahlungen auf "durchgeführt" gesetzt.
Beim Ausdruck von Schecks können Sie definieren, ob alle getätigten Zahlungen am Scheck angedruckt werden oder ob der Hinweis "siehe Zahlungsaviso" angedruckt werden soll. Dazu steht Ihnen der Parameter Druck Zahlungen am Scheck zur Verfügung.

Achtung! 
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Damit der Hinweis "siehe Zahlungsaviso" am Scheck richtig angedruckt wird, müssen Sie das Scheckformular entsprechend anpassen.
(Das Band Verwendungszweck-Avisoband muss am Formular eingefügt werden.)

 Verbuchung Scheckzahlungen

Die Verbuchung wird mit der Funktion "Verbuchen" gestartet. Nähere Informationen zur Verbuchung finden Sie im Kapitel 7 Verbuchen.

 Verwendungszwecke 

Für die Verwendungszwecke und Kundendaten wird von BMD eine Standardeinstellung angeboten (siehe oben). Soll diese Standardeinstellung jedoch geändert werden bzw. werden eigene Einstellungen benötigt, können die Verwendungszwecke und Kundendaten auch individuell hinterlegt werden. Bitte beachten Sie, dass sowohl für SEPA- als auch für EDIFACT-Zahlungen ein eigener Verwendungszweck hinterlegt werden muss.
 
Die Funktion wird unter Funktionen → Verwendungszwecke aufgerufen.

Achtung! 
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Bei Überweisungen im Format SEPA RB 6.0 kann nur der Verwendungszweck ODER die Zahlungsreferenz mitgeschickt werden. Bitte hinterlegen Sie im Parameter Übergabe Übergabe Verwendungszweck/Zahlungsreferenz, welches der beiden Felder Sie an den Lieferanten übergeben wollen.

 Flagge_GER.png Bei deutschen Banken steht ausschließlich das Feld "Verwendungszweck" zur Verfügung. Daher wird die Zahlungsreferenz in jedem Fall ignoriert und nur der Verwendungszweck in der Datei übermittelt.

In der Übersichtsliste sehen Sie die BMD Standardverwendungszwecke. Hier werden die Einstellungen für SEPA, EDIFACT bzw. Scheck angezeigt. Diese BMD Standards sind durch ein grünes Häkchen im Feld "BMD Import" gekennzeichnet:
 
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Diese Standards können mit F6 bearbeitet werden bzw. können Sie mit F5 eine neue Einstellung anlegen. Bitte beachten Sie, dass für SEPA und EDIFACT jeweils getrennte Einstellungen getroffen werden müssen. Dies ist notwendig, da die Felder bzw. Feldlängen bei den verschiedenen Telebankingformaten unterschiedlich ausgeprägt sind.
 
Werden die Verwendungszwecke gelöscht, dann wird als Rückfallebene der Zahlungsbetrag im Feld "Verwendungszweck" übermittelt. 

Hinweis 
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Mit der rechten Maustaste kann ein Verwendungszweck auf eine andere Firma kopiert werden. Damit können Verwendungszwecke firmenbezogen angelegt bzw. bearbeitet werden.
 
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Anlage Verwendungszweck:
 
1107993013000002610.png 
 
Land
Land/Sitz der eigenen Zahlbank
Zahlungsbankformat
Wählen Sie in diesem Feld jenes Format aus, für das der Verwendungszweck angepasst werden soll.
Überweisungsart
Für den Zahlungsverkehr stehen die Überweisungsarten EU (bei Inland/SEPA) oder Drittland (bei EDIFACT) zur Verfügung.
VerwendungsKz
Wird automatisch mit "1" für FIBU befüttert.
Struktur Verwendungszweck
In diesem Feld können Sie angeben, ob der Verwendungszweck im "EACT" Format (strukturiertes Format gemäß "European Association of Corporate Treasurers") oder als einfacher Text in der Datei angegeben wird.
Diese Einstellung sollte nur in Ausnahmefällen umgestellt werden, da die EACT-Struktur die automatische Zuordnung der Zahlungsdaten beim Empfänger wesentlich erleichtert.
Firma
Soll der Verwendungszweck firmenbezogen angelegt werden, ist hier die entsprechende Firmennummer einzugeben. Ansonsten wird der Verwendungszweck als Standard übernommen.
Bezeichnung
Hier sollte eine "sprechende" Bezeichnung für den neuen Verwendungszweck hinterlegt werden. Das erleichtert später die Zuordnung.
 
Welche Informationen an den Lieferanten geschickt werden sollen, kann in den Feldern "Zahlungsreferenzen" bzw. "Verwendungszweck" eingestellt werden.
  Seitenanfang StartOfPage.png

 Zahlungsreferenz (Felder 1 - 7)

Je nachdem, ob die Einstellungen für SEPA- oder EDIFACT-Dateien getroffen werden, steht in den einzelnen Feldern eine unterschiedliche Anzahl von Zeichen zur Verfügung.
 
SEPA-Überweisung
Bei SEPA-Überweisungen werden diese Einstellungen in das Feld "Zahlungsreferenz" übernommen. In diesem Feld stehen insgesamt 35 Zeichen (alphanumerisch, inkl. Leerschritte) zur Verfügung.
Sobald die 35 Zeichen überschritten werden, werden die restlichen Zeichen einfach weggelassen, d. h., auch nicht in die Datei übernommen.
 
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Übergabe der Zahlungsreferenz zur Verfügung: 
 
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Feldherkunft
Auswahlmöglichkeit, ob ein manueller Text eingegeben wird oder ein Feld aus dem Zahlungsvorschlag verwendet werden soll.
Feldbezeichnung
Wird bei der Feldherkunft "Zahlungsvorschlag" angegeben, kann hier das entsprechende Feld ausgewählt werden (z. B Externe Kontonummer, Belegnummer etc.).
Stelle von-bis
Hier kann eingegeben werden, welche Stellen des ausgewählten Feldes angegeben werden sollen. Wenn z. B. nur die ersten 4 Stellen der Belegnummer mitgegeben werden, dann ist hier 1-4 einzugeben. Bleibt das Feld leer, wird die tatsächliche Länge des gewünschten Feldes im Verwendungszweck angedruckt. 
manuelle Eingabe
Wenn bei der Feldherkunft "manuelle Eingabe" ausgewählt wurde, kann hier der gewünschte Text eingegeben werden. Dies dient vor allem zur Übermittlung von individuellen Informationen an die Lieferanten.
Die manuelle Eingabe steht nur dann zur Verfügung, wenn das Feld "Struktur Verwendungszweck" auf "Text" umgestellt wird.
Auffüllen mit Nullen
Wird mit den mitgeschickten Informationen das Feld für die Kundendaten nicht zur Gänze ausgefüllt, kann mit dieser Funktion das Feld mit Nullen aufgefüllt werden. Standardmäßig ist diese Option nicht ausgewählt bzw. notwendig.
Leerzeichen am Ende
Damit werden zwischen den einzelnen Informationen (z. B. Belegnummer, Betrag) Leerzeichen eingefügt. Dies dient der leichteren Abgrenzung der einzelnen Informationen.
 
Wird direkt bei der Buchung das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüttert, werden die als Standard hinterlegten Einstellungen für diese Zahlung nicht berücksichtigt und der Wert dieses Feldes in die Datei übergeben. Das wird z. B. bei Versicherungszahlungen benötigt, bei denen Sie im Feld "Kundendaten" die Kunden- und Polizzennummer mitgeben möchten.
 
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Beachten Sie bitte, dass die Zahlungsreferenz nur bei der ersten Rechnung mitgeschickt wird. Sollten Sie mehrere Rechnungen gleichzeitig an diesen Lieferanten überweisen, dann führen Sie die betreffenden Zahlungen als Einzelüberweisung durch.

 Verwendungszweck (Felder 1-7)

Je nachdem, ob die Einstellungen für SEPA- oder EDIFACT-Dateien getroffen werden, steht in den einzelnen Feldern eine unterschiedliche Anzahl von Zeichen zur Verfügung.
 
SEPA-Überweisung
Bei SEPA-Überweisungen werden diese Einstellungen in das Feld "Verwendungszweck" übernommen. In diesem Feld stehen insgesamt 140 Zeichen (alphanumerisch) zur Verfügung. Sobald die 140 Zeichen überschritten werden, wird automatisch nur die Gesamtsumme aller Rechnungen in die Telebankingdatei übernommen. Als Verwendungszweck wird in diesem Fall "Siehe Zahlungsaviso" in die Datei geschrieben. Damit der Kunde die Rechnungen trotzdem richtig zuordnen kann, wird empfohlen, in diesem Fall einen Avisobrief auszudrucken.
 
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Übergabe des Verwendungszwecks zur Verfügung:
 
1107993537000002610_0.png
 
Feldherkunft
Auswahlmöglichkeit, ob ein manueller Text eingegeben wird oder ein Feld aus dem Zahlungsvorschlag verwendet werden soll.
Feldbezeichnung
Wird bei der Feldherkunft "Zahlungsvorschlag" angegeben, kann hier das entsprechende Feld ausgewählt werden (z. B. Externe Kontonummer, Belegnummer etc.).
Stelle von-bis
Hier kann eingegeben werden, welche Stellen des ausgewählten Feldes angegeben werden sollen. Wenn z. B nur die ersten 4 Stellen der Belegnummer mitgegeben werden, dann ist hier 1-4 einzugeben. Lässt man das Feld leer, wird die tatsächliche Länge des gewünschten Feldes im Verwendungszweck angedruckt.
manuelle Eingabe
Wenn bei der Feldherkunft "manuelle Eingabe" ausgewählt wurde, kann hier der gewünschte Text eingegeben werden. Dies dient vor allem zur Übermittlung von individuellen Informationen an die Lieferanten.
Nur bei erster Zahlung
Wird bei der Feldbezeichnung ein Feld ausgewählt, dessen Wert für alle Rechnungen eines Lieferanten gleich bleibt (z. B. die Externe Kontonummer), kann hier eingestellt werden, dass dieses Feld nur einmal im Verwendungszweck angedruckt wird und nicht immer wieder für jede einzelne Rechnung.
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
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Nicht alle Banken übermitteln bei SEPA-Überweisungen sowohl die Zahlungsreferenz als auch den Verwendungszweck. Bei einigen Banken wird der Verwendungszweck verworfen, sobald die Zahlungsreferenz befüllt wird (unbedingt mit der eigenen Bank abklären, wie die Daten übermittelt werden).

Für diese Fälle kann im Zahlungsverkehr der Parameter "Übergabe Verwendungszweck/Kundendaten" auf "1 - In der Telebankingdatei wird nur der Verwendungszweck übergeben" umgestellt werden. Durch diese Einstellung wird in der Telebankingdatei nur der Verwendungszweck übermittelt, die Zahlungsreferenz wird nicht mehr mitgegeben.
Ausnahme: Ist das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" beim Buchen befüllt worden, dann wird dieses auf jeden Fall in der Zahlungsreferenz übermittelt.
 

 Hinweistexte, QR-Code Felder CZ, Auftraggeberinformation

In diesen Bereichen sollten Hinterlegungen nur in Ausnahmefällen, nach Rücksprache mit dem Support, vorgenommen werden.
Es handelt sich um Sondereinstellungen, die nur sehr selten benötigt werden.

Hinweistexte Hierbei handelt es sich um interne Einstellungen, die nicht verändert werden sollten.
QR-Code Felder CZDiese Einstellungen werden ausschließlich für Buchhaltungen mit Firmensitz Tschechien benötigt. Welche Einstellungen hier getroffen werden müssen, ist im Anlassfall mit dem Support zu klären.
Auftraggeberinformation
Einstellungen, die hier getroffen werden, haben ausschließlich Auswirkung auf Telebankingdateien aus dem Bankeinzug.
In manchen Telebankingprogrammen wird bei Überweisungen ebenfalls ein Feld mit dieser Bezeichnung angezeigt. Dabei handelt es sich jedoch um Informationen an die eigene Bank, welche nicht unbedingt an die Empfängerbank weitergeleitet werden. Nähere Informationen zur Verwendung dieses Feldes in Ihrem Telebankingprogramm müssen bei der jeweiligen Telebankinghotline eingeholt werden.

 Avisobrief drucken

Der Avisobrief dient dazu, dem Lieferanten eine detaillierte Aufstellung über die bezahlten Rechnungen zu schicken. Über eine Parametereinstellung kann dabei geregelt werden, ob für alle getätigten Zahlungen ein Avisobrief gedruckt werden soll oder ob dies nur bei jenen Rechnungen notwendig ist, bei denen bei der Überweisung oder beim Telebanking die Gesamtsumme ausgewiesen worden ist.

Ausnahme: Für jene Lieferanten, bei denen der AGH-Prozentsatz abgezogen bzw. an die GKK überwiesen worden ist, wird – unabhängig von der Parametereinstellung – immer ein Avisobrief ausgedruckt.
 
Beim Ausdruck des Avisobriefes erhalten Sie folgende Eingabefelder:
 
1144080265000702130.png
 
Firma
Firma, für die der Zahlungsvorschlag erstellt wurde.
FIBU
FIBU, für die der Zahlungsvorschlag erstellt wurde.
Gesamtvorschau
Bei der Auswahl "Gesamtvorschau" gibt es im Vorschaufenster den Button "Avisobrief drucken".
Wird dieser Button gedrückt, wird die Vorschau geschlossen und der Ausdruck der Avisobriefe mit Druck, Mail, Archivierung (lt. jeweiligen Druckereinstellungen) gestartet.
Wird die Vorschau geschlossen, ohne den Button "Avisobrief drucken" ausgeführt zu haben, erhalten Sie einen Hinweis, dass die Funktion noch nicht durchgeführt wurde.
 
1144080265000702130_1.png
von Konto-Nr
Dient zum Einschränken der gewünschten Lieferantenkonten.
bis Konto-Nr
Dient zum Einschränken der gewünschten Lieferantenkonten.
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
Hinweis.png
Ist der Parameter Ausdruck Avisobrief bei Gesamtsumme im Zahlungsverkehr auf "1 - Nur Zahlungen, bei denen die Gesamtsumme bei Telebanking oder Überweisung ausgewiesen wurde" gesetzt, dann wird der Avisobrief nur für jene Lieferanten gedruckt, bei denen in der Datei eine Gesamtsumme ausgewiesen wurde (ausgenommen Lieferanten, bei denen der AGH-Prozentsatz abgezogen wurde – für diese wird der Avisobrief immer gedruckt).

Bei einzelnen Lieferanten kann es jedoch notwendig sein, trotzdem einen Avisobrief zu senden. Daher kann bei diesen Lieferanten am Kontenstamm das Feld "Avisobrief" unter "Personenkonto (Bearbeiten)" gesetzt werden.

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Mit der Einstellung "wird gedruckt", wird bei diesen Lieferanten immer ein Avisobrief ausgedruckt - unabhängig von der Parametereinstellung im Zahlungsverkehr.
Standardmäßig ist dieses Feld auf "lt. Parametereinstellung" gesetzt.
 
Soll der Avisobrief an eine Kontaktperson des Lieferanten geschickt werden, kann dies im Parameter Personenkennzeichen zur Ermittlung Kontaktperson hinterlegt werden.

Mit dem Parameter Hinweis Druck Avisobrief kann eine automatische Erinnerung auf den Druck des Avisobriefes aktiviert werden. Wird die Verbuchung des Zahlungsvorschlages gestartet, dann wird automatisch folgender Hinweis angezeigt:
 
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Durch Klick auf den Link "Avisobrief drucken" wird der Ausdruck der Avisobriefe gestartet.  

UebergeordnetesD.bmp Soll das Formular für den Avisobrief angepasst bzw. verändert werden, finden Sie grundlegende Informationen zur Gestaltung von Ausdrucken unter Ausdrucksgestaltung.

 Ausdruck Sachbearbeiter

Am Avisobrief kann ein Sachbearbeiter angedruckt werden. Dieser wird standardmäßig im Briefkopf angedruckt. Die Eingabe des Sachbearbeiters erfolgt bei der Erstellung des Zahlungsvorschlags im Zahlungskreis.
Wird kein Sachbearbeiter eingegeben, werden der Wortlaut "Sachbearbeiter" und der Name des Sachbearbeiters auf dem Avisobrief nicht angedruckt.

Pro Sachbearbeiter können Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse (von den Mitarbeiterstammdaten) am Avisobrief angedruckt werden. Diese Felder müssen jedoch manuell am firmenbezogenen Formular hinzugefügt werden.

Der Sachbearbeiter wird beim "Neu erstellen" automatisch aus dem aktuellen NTCS User ermittelt (User-ID des Mitarbeiters, der den Zahlungsvorschlag erstellt). Am Zahlungskreis wird dieser Mitarbeiter im Feld "Sachbearbeiter" automatisch vorgeschlagen. Voraussetzung für die automatische Ermittlung ist, dass die Mitarbeiter inkl. User-ID-Zuordnung in der NTCS angelegt worden sind.

Ist es gewünscht, dass ein anderer Sachbearbeiter angedruckt wird, dann kann mit F4 ein anderer Sachbearbeiter ausgewählt werden.

Hinweis 
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Wenn Sie Ihre Avisobriefe archivieren und zu den Zahlungsbuchungen zuordnen möchten, dann setzen Sie den Parameter Archivierte Avisobriefe bei Zahlungsbuchung zuordnen auf "Ja".
Bitte beachten Sie dabei, dass die Avisobriefe vor der Verbuchung des Zahlungsvorschlages gedruckt bzw. archiviert werden müssen. Eine nachträgliche Zuordnung ist nicht möglich.

 Firmenbezogenes Formular anlegen/bearbeiten

Unter Ausdruck → Firmenbez. Formular anlegen können Sie ein eigenes, firmenbezogenes Formular für den Avisobrief anlegen. Das firmenbezogene Formular wird in der Entwurfsansicht geöffnet und kann dort bearbeitet werden. Sobald Sie diesen Punkt einmal ausgeführt haben, können Sie das firmenbezogene Formular jederzeit unter diesem Programmpunkt bearbeiten. Existieren mehrere Formulare, können diese nur über die Ausdrucksmodelle bearbeitet werden. Details dazu finden Sie unter Ausdrucksgestaltung.
 
Sollen die Avisobriefe per Mail an den Empfänger verschickt werden, muss ein firmenbezogenes Formular angelegt und der Mailversand in den dazugehörigen Druckeinstellungen eingestellt werden. Die Einstellungen können unter Ausdruck → "Firmenbezogenes Formular anlegen/bearbeiten" bzw. "Firmenbezogene Druckeinstellungen bearbeiten" vorgenommen werden.
Grundlegende Informationen zum Mailversand von Avisobriefen finden Sie unter Druckeinstellungen.

Hinweis 
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Ist am Firmenstamm eine E-Mail-Adresse mit der E-Mail-Adressart "Finanzbuchhaltung" angelegt worden, dann wird diese E-Mail-Adresse als Absenderadresse am Ausdruck des Avisobriefs verwendet.

 Verbuchen

Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import IBAN und SWIFT etc. geprüft werden. Nach dem Verbuchen kann die Telebankingdatei nicht mehr neu erzeugt werden. Es können nur jene Rechnungen verbucht werden, die mit "durchgeführt" gekennzeichnet bzw. für die die Telebankingdatei bzw. der Scheck erzeugt worden sind.
 
Sobald Sie den Punkt starten, müssen Sie folgende Felder befüllen:
 
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Zahlungsbank
Bankverbindung der eigenen Firma, von der die Überweisungen durchgeführt wurden.
Freigabeart
In diesem Feld ist automatisch die Freigabeart "Telebanking" eingetragen.
Buchungsdatum
Geben Sie hier das gewünschte Datum für die Buchungen an. Als Vorschlagswert wird das aktuelle Tagesdatum gemäß Parameter Prüfung Buchungsdatum herangezogen.
Unabhängig von der Parametereinstellung kann das angegebene "Durchführungsdatum" als Datum für die Verbuchung eingegeben werden.
Belegdatum
Geben Sie in diesem Feld das gewünschte Belegdatum für die Buchungen an. Als Vorschlagswert wird das Zahlungsdatum vom Zahlungskreis vorgeschlagen.
Monat
Geben Sie hier den gewünschten Buchungsmonat an. Als Vorschlagswert wird der aktuelle Monat angezeigt. Mit F4 können Sie die einzelnen Buchungskreise auswählen.
Buchungssymbol
Hier können Sie das Buchungssymbol festlegen, mit dem die Zahlungen verbucht werden. Als Vorschlagswert werden die Einstellungen auf der Zahlbank übernommen.
Buchungssymbol Ausland
Für die EDIFACT-Überweisungen kann hier ein eigenes Buchungssymbol zum Verbuchen der Zahlungen hinterlegt werden. Als Vorschlagswert werden die Einstellungen auf der Zahlbank übernommen.
 
Nach dem Verbuchen erhalten Sie eine Meldung, dass die Rechnungen erfolgreich verbucht worden sind.

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Der Status der Rechnungen wird auf "verbucht" gesetzt und sie werden beim neuerlichen Erstellen einer Telebankingdatei nicht mehr berücksichtigt.

Beachten Sie bei der Verbuchung, dass verbuchte Zahlungsvorschläge nicht mehr geändert werden können. Der Zahlungsstatus kann nach der Verbuchung nicht mehr zurückgesetzt werden. Da die offenen Posten durch die Verbuchung ausgeziffert werden, kann für diese Positionen kein neuer Zahlungsvorschlag mehr erstellt werden.

Nehmen Sie Korrekturen und Ergänzungen im Zahlungsvorschlag daher ausschließlich vor der Verbuchung vor.
Verbuchen Sie den Zahlungsvorschlag erst nach der Freigabe der Zahlungen bei Ihrer Bank!
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Hinweis 
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Wird im Zahlungsverkehr mit Filialen oder IC-Codes gearbeitet, dann werden die Sammelbuchungen nach Filialen bzw. IC-Codes getrennt durchgeführt.

 Fehlerhafte Buchungen

Sind bei der Validierung der Buchungen Probleme festgestellt worden, erhalten Sie folgende Meldung:
 
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Sie haben dann die Möglichkeit, sich die fehlerhaften Buchungen anzusehen oder die Verbuchung abzubrechen. Bei der Verbuchung aus dem Zahlungsverkehr können die fehlerhaften Buchungen in der BuErf NICHT bearbeitet werden!
 
Wenn Sie die Auswahl "Ansehen" getroffen haben, erscheint folgendes Fenster:
 
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In diesem Fenster scheinen alle Buchungen auf. Alle fehlerhaften Buchungen werden rot markiert.
Mittels Auswahlmenü können Sie in der Ansicht zwischen folgenden Buchungszeilen umschalten:
  • Allen
  • Fehlerhaften
  • Fehlerhaften Buchungszeilen
  • Hinweisen
  • Hinweisen Buchungszeilen
  • Noch nicht verbuchten
  • Fertige Buchungszeilen 

Wird eine fehlerhafte Zeile markiert, zeigt Ihnen das Programm das aufgetretene Problem im unteren Bildschirmbereich an.
 
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Mit der Funktion "Drucken" kann die BuErf zur Ansicht bzw. Kontrolle ausgedruckt werden. Die Funktion "Drucken" finden Sie im unteren Bildschirmbereich.
Nach der Auswahl des gewünschten Formulars wird der Dateiinhalt ausgedruckt.
Fehlerhafte Buchungen werden am Ausdruck mit "F" gekennzeichnet bzw. wird auch ein Hinweis auf den entsprechenden Fehler vermerkt.
 
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Wenn Sie aus diesem Fenster aussteigen, befinden Sie sich wieder in der Bearbeitungsmaske. Dort können die fehlerhaften Buchungen bzw. Einstellungen richtiggestellt und dann noch einmal verbucht werden.
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Hinweis 
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Bei der Verbuchung wird geprüft, ob der benötigte Buchungskreis zur Verfügung steht bzw. bebucht werden darf. Kann auf den Kreis nicht zugegriffen werden (z. B. wegen Datenbesitzergruppen, Kreis bereits abgeschlossen u.ä.) wird eine entsprechende Meldung ausgegeben.
 
Beispiel: bei Periodensperre
 
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 Fehlendes Verrechnungskonto

​Wird bei der Verbuchung festgestellt, dass kein Verrechnungskonto hinterlegt worden ist, wird folgende Meldung angezeigt: "Für die Verbuchung wurde kein Verr.Konto für die entsprechenden Freigabearten gefunden! Bitte hinterlegen Sie das Verr.Konto auf der firmeneigenen Bankverbindung XXXX/XXXX/XXXX und starten Sie die Verbuchung neu."

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Das Verrechnungskonto kann durch Anklicken der Zeile "Bankverbindungen bearbeiten" direkt hinterlegt werden. Sobald das Konto richtig hinterlegt ist, kann die Verbuchung erneut gestartet werden.

​ Sonderfall: Zahlsperre statt Verbuchung

Nur in speziellen Ausnahmefällen ist es notwendig, die Zahlungen nach der Überweisung nicht in die Fibu zu verbuchen, sondern stattdessen eine Zahlsperre auf den betroffenen Buchungen zu setzen. Treffen Sie diese Einstellung nur nach Rücksprache mit dem FIBU Support!

Für diese Ausnahme steht der Parameter Allgemein → Zahlsperre setzen nach Verbuchung zur Verfügung.
Wenn Sie diesen Parameter auf "1 - Ja" setzen, dann wird die Funktion "Verbuchen" ersetzt durch die Funktion "Bezahlte Rechnungen sperren".
 
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Wählen Sie diese Funktion aus, dann wird auf den Rechnungen automatisch eine Zahlsperre gesetzt. Es werden keine Zahlungen in die Fibu verbucht, die Rechnungen scheinen daher weiter als offen in der Buchhaltung auf!
 
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 FAQ

Anlage Stammdaten 
Welche Hinterlegungen werden bei Schweizer Bankverbindungen benötigt?  Flagge_CHE.png
Wie ist die richtige Vorgangsweise, wenn ich eine Rechnung mit QR-Code und QR-IBAN bekomme, bisher jedoch mit "normaler" IBAN gearbeitet habe?  Flagge_CHE.png
Wie ist die richtige Vorgangsweise, wenn ich bisher mit der Teilnehmernummer überwiesen habe, jetzt jedoch eine Rechnung mit einer IBAN erhalte?  Flagge_CHE.png
Wie muss ich vorgehen, wenn ich auf eine ausländische IBAN überweisen möchte?
Wo kann ich einen abweichenden Kontoinhaber hinterlegen?

Erstellen Zahlungsvorschlag
Wie kann die Hauptbankverbindung umgestellt werden?
Warum wird der Lieferant nicht im Zahlungsvorschlag angezeigt?
Wie können Rechnungen einzeln an die Lieferanten überwiesen werden?
Warum werden die Zahlungskonditionen nicht in den Zahlungsvorschlag übernommen, wenn diese auf dem Personenkonto hinterlegt oder geändert werden?
Aus welchem Grund wird im Zahlungsvorschlag ein von der Kondition abweichendes (Skonto-)Fälligkeitsdatum angezeigt?
Wie kann eine Rücküberweisung an einen Kunden durchgeführt werden?
Warum wird meine Rechnung nicht freigegeben?

Datenträger erstellen
Wo muss ich den Pfad für die Telebankingdatei hinterlegen?
Warum werden am Datenträgerprotokoll nicht alle bezahlten Rechnungen angedruckt?
Warum werden im Verwendungszweck nicht alle bezahlten Rechnungen übergeben?
Wo kann ich einstellen, welche Informationen im Verwendungszweck mitgeschickt werden?
Beim Erstellen der Telebankingdatei erhalte ich die Meldung, dass der Prozess nicht auf die Datei zugreifen kann. Was kann ich tun?
Wo kann das Format der Telebankingdatei hinterlegt werden?

Import ins Telebankingprogramm
Was mache ich, wenn beim Import in das Telebankingprogramm Fehler auftreten?
Wenn beim Import in das Telebankingprogramm Fehler auftreten, wie kann ich die Zahlungen korrigieren?
Was mache ich, wenn die Bank den Datenträger wegen eines fehlerhaften Formats ablehnt?

Verbuchen 
Warum wird statt der Funktion "Verbuchen" die Funktion "Übernahme in die Vorerfassung" angezeigt?
Warum wird statt der Funktion "Verbuchen" die Funktion "Bezahlte Rechnungen sperren" angezeigt?
Können die Zahlungen in ein anderes Wirtschaftsjahr verbucht werden?
Kann ich einen bereits verbuchten Zahlungsvorschlag verändern?
Kann man einen verbuchten Zahlungsvorschlag wieder löschen?

Avisobriefe
Kann ein Avisobrief auch nachträglich ausgedruckt werden?


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