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FAQ
Inhalt

 Allgemeines

Die Bezeichnung "EBICS" (Electronic Banking Internet Communication Standard) bezieht sich grundsätzlich auf den Kommunikationsstandard bei der Bank. In den letzten Jahren wurde bei den Banken mit dem "Multi Bank Standard" (MBS) gearbeitet, welcher 2025 endgültig durch den EBICS Standard abgelöst wird.

Dieser Standard dient dazu, den Zahlungsverkehr international einheitlicher zu machen und die neuesten Sicherheitsverschlüsselungen nutzen zu können (u. v. m.).

Das bedeutet für Bankkunden in erster Linie, dass die eigenen Bankverfüger bei der Bank auf diesen Standard umgestellt werden bzw. wurden. Also werden sämtliche MBS-Verfüger bankenintern auf die neuen EBICS-Verfüger umgestellt, damit die Daten bei der Bank in der richtigen Form verarbeitet werden können.

Dabei handelt es sich um eine rein bankeninterne Angelegenheit, die BMD Software ist davon nicht betroffen.

Hinweis 
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Wie genau die Migration bei Ihrer Bank erfolgt, hängt sowohl von der Bank als auch vom verwendeten Telebankingprogramm ab. Die Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Bankinstitut. Der Ablauf bei den einzelnen Banken ist dabei unterschiedlich.

In diesem Zusammenhang halten Sie Rücksprache mit Ihrem Bankbetreuer oder der jeweiligen Telebankinghotline. Die Kontaktdaten aller an EBICS teilnehmenden Institute finden Sie auf der unten angeführten Website der PSA ("Payment Service Austria").

Externe Quelle 
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Die EBICS-Schnittstelle aus der NTCS bietet (wie unten beschrieben) diverse Vorteile bei der Datenübertragung zwischen Bank und BMD NTCS.
Die EBICS-Umstellung bei den Banken bedeutet jedoch nicht, dass die EBICS-Schnittstelle bei BMD zwingend erworben werden muss. Wenn Sie Ihre Dateien aus Zahlungsvorschlag, Bankeinzug, UVA, Lohnverrechnung etc. bisher in der NTCS erzeugt und manuell in Ihr Telebankingprogramm hochgeladen haben, dann können Sie dies weiterhin wie gewohnt durchführen. In diesem Ablauf ändert sich durch die (bankeninterne) EBICS-Umstellung nichts für Sie.

Achtung! 
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In folgender Checkliste finden Sie eine kompakte Zusammenfassung aller Punkte, die vor der Einrichtung der EBICS-Schnittstelle beachtet werden müssen. Beachten Sie insbesondere die zuvor notwendigen Abklärungen mit Ihrer Bank! Checkliste EBICS

 Wozu wird die EBICS-Schnittstelle aus der NTCS benötigt?

Die EBICS-Schnittstelle von BMD verwendet den oben beschriebenen "EBICS-Standard", um Daten direkt mit der Bank auszutauschen. Das bedeutet, dass die Daten aus ZV, BE, UVA und Lohn direkt (ohne eine Datei zu erstellen) an die Bank übermittelt werden. Die Daten werden im Hintergrund an den Server bei der Bank geschickt und dort von der Bank weiterverarbeitet. Dies bietet (neben der Zeitersparnis) auch einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor. Durch die direkte Übertragung müssen keine Telebankingdateien mehr erzeugt werden → daher können diese auch nicht manipuliert werden.

Weiters besteht auch die Möglichkeit, Camt.053 und PDF-Kontoauszüge im Hintergrund über die Schnittstelle vom Bankserver abzurufen und mittels Stapel automatisch in die Bankauszugsverbuchung einzulesen. Damit entfällt der manuelle Abruf der Dateien und das händische Einlesen in die Bankauszugsverbuchung.

Achtung! 
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Die EBICS-Schnittstelle in der NTCS dient ausschließlich der Datenübertragung und ersetzt kein vollständiges Telebankingprogramm. Für Zahlungsfreigaben mittels verteilter elektronischer Unterschrift bzw. Bankgeschäfte, die nicht in der NTCS abgebildet werden (wie z. B. Daueraufträge, Überweisungen zwischen Banken etc.) benötigen Sie trotzdem ein EBICS-fähiges Telebankingprogramm.

 Grundsätzliche Informationen

Um die EBICS-Schnittstelle bei BMD nutzen zu können benötigen Sie einen EBICS-Verfüger von Ihrer Bank. Dieser Verfüger wird in der NTCS hinterlegt und damit eine Verbindung zu Ihrer Bank hergestellt.
Damit die Datenübertragung aus der NTCS funktioniert, müssen unbedingt folgende Punkte mit der Bank besprochen werden:
  • Bei vielen Banken wird für den EBICS-Zugriff aus einem externen System wie BMD ein eigener EBICS-Verfüger benötigt. D. h., auch wenn Sie für Ihr Telebankingprogramm bereits einen EBICS-Verfüger haben, wird für die Datenübertragung aus der NTCS womöglich ein zusätzlicher, eigener EBICS-Verfüger benötigt. Wenn für die Übertragung aus der NTCS der bestehende Verfüger verwendet wird, dann kann dies zu Problemen bei Zugriffrechten und Datenaustausch führen.

    Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass für einen weiteren EBICS-Verfüger eventuell zusätzliche Kosten anfallen könnten.

  • Klären Sie mit Ihrer Bank auch, welche "Art" von User Sie für die Datenübertragung benötigen. In vielen Fällen wird ein "technischer User" (oder ähnliche Bezeichnung - je nach Bank) benötigt, damit die Daten problemlos gesendet werden können. In diesem Zusammenhang muss auch besprochen werden, wie die Freigabe der Zahlungen nach der Datenübertragung erfolgen soll (Verteilte Elektronische Unterschrift, PushTan etc.). Dies ist auch im Zusammenhang mit der Empfängerüberprüfung (Verification of Payee) ein wichtiger Punkt.

    Die endgültige Freigabe der Zahlungen kann immer nur über die Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm). In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen.

  • Bei der Bank wird auch hinterlegt, auf welche Konten der Verfüger zugreifen darf und welche Berechtigungen dieser Verfüger hat. So kann beispielsweise ein Verfüger angelegt werden, der ausschließlich Kontoauszüge abrufen darf, jedoch keine Zahlungen einreichen.

  • Wenn Sie mit unterschiedlichen Banken arbeiten, dann muss besprochen werden, ob Sie pro Bank einen eigenen Verfüger benötigen, oder ob fremde Konten eingebunden werden können.
Wenn Ihr EBICS-Verfüger bei der Bank angelegt wird, dann erhalten Sie von der Bank eine (EBICS-)Kundennummer und eine (EBICS-)Teilnehmernummer.

Damit der Datenaustausch richtig funktionieren kann, müssen zusätzlich noch folgende Punkte mit der Bank abgeklärt werden:
  • Die Bank muss die "Host-ID" und "Host-Url" bekanntgeben, damit mit dem richtigen Server kommuniziert werden kann.

  • Klären Sie unbedingt ab, welche Daten Sie an die Bank senden dürfen (Lieferantenzahlungen, Bankeinzüge etc.) bzw. was Sie abholen möchten (Camt053, PDF-Kontoauszüge, Info zum Zahlungsstatus, VoP-Prüfprotokoll etc.). Die einzelnen Varianten müssen bei der Bank auch freigeschaltet werden.

    Das heißt, mit der Bank muss abgestimmt sein, welche Auftragsarten/BTF-Parameter seitens der Bank freigegen sind.

  • An welche Adresse soll der Initialisierungsbrief zur Freischaltung des Zugangs geschickt werden? Ist dies auch elektronisch möglich?

  • Wie lange dauert die Freischaltung der Zugangsdaten?

Hinweis 
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Die oben angeführten Abklärungen müssen pro EBICS-Kontakt mit Ihrer Bank abgeklärt werden. Nur dann ist es möglich, die Daten über die NTCS problemlos zu schicken bzw. abzurufen.

 In folgenden Programmteilen der FIBU kann die EBICS-Schnittstelle verwendet werden

 Bankauszugsverbuchung

Der Abruf von Telebankingdateien über EBICS ist bei allen Banken möglich, von denen EBICS angeboten wird, beispielsweise auch in der Schweiz. Die Dateien des gewünschten Zeitraums werden abgerufen und können – wenn so gewünscht – sofort in die NTCS Bankauszugsverbuchung eingelesen werden.

Über die EBICS-Schnittstelle ist es möglich, sowohl Camt.053 als auch MT940-Dateien abzurufen. Zusätzlich kann Ihnen Ihre Bank auch Kontoauszugsdokumente (z. B. PDF) zum Download zur Verfügung stellen.

 Zahlungsvorschlag

Die Übertragung von Zahlungsdateien aus dem Zahlungsvorschlag ist für alle Banken möglich, von denen EBICS angeboten wird (z. B. auch Schweiz). Überweisungen können in allen gewünschten Währungen durchgeführt werden.

 Bankeinzug

Die Durchführung von Bankeinzügen ist für alle Banken möglich, von denen EBICS angeboten wird, beispielsweise auch in der Schweiz. Einzüge in Fremdwährung können im NTCS Bankeinzug generell nicht durchgeführt werden.

 UVA

Die Übermittlung von Telebankingdateien aus der UVA ist für jene Länder möglich, bei denen eine Erzeugung der Telebankingdatei für Finanzamtzahlungen in NTCS vorgesehen ist. Vorausstzung ist, dass in den betroffenen Ländern EBICS angeboten wird.

 Einrichtung

Die Verwaltung und Abrechnung der EBICS-Verfüger erfolgt über Ihre Bank. Sobald Sie die Lizenz erworben haben, klären Sie die oben unter "Grundsätzliche Informationen" angeführten Punkte mit Ihrer Bank. 

 Anlage EBICS-Institut

Damit die Daten elektronisch ausgetauscht werden können, muss Ihre Bank als EBICS-Institut im Programm angelegt werden. Um die Kommunikation zwischen der NTCS FIBU und der Bank herstellen zu können, benötigen Sie die Host-ID und die URL des Bankservers. Diese Daten erhalten Sie ausschließlich von Ihrer Bank. Im Normalfall werden die Daten in Form eines "Parameterblattes" zur Verfügung gestellt:

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Die Anlage des EBICS-Institutes erfolgt in der Zahlungsplattform. Dort steht Ihnen am Reiter "Administration" unter "EBICS" die Funktion "EBICS-Institute" zur Verfügung.

Legen Sie zuerst auf der linken Bildschirmseite das neue EBICS-Institut an:

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Bei der Anlage wählen Sie zuerst die betroffene Bank mittels "SWIFT/BIC" aus. Danach tragen Sie die Host-ID und Host-URL der Bank ein.

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Achtung! 
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Achten Sie bei der Eingabe des "SWIFT/BIC" unbedingt darauf, dass dieser in Großbuchstaben eingegeben wird und keine Tippfehler enthält!

Der SWIFT-Code wird bei der Datenübertragung für die Ermittlung der richtigen Auftragsarten, Ländercodes etc. benötigt. Ist dieser nicht korrekt, können die Daten nicht richtig übermittelt bzw. abgerufen werden.

Unsere Empfehlung lautet daher, den SWIFT mit F4 zu suchen und aus dem BMD Standard zu übernehmen.

 Bankzugang prüfen

Wenn Sie den EBICS-Bankzugang angelegt haben, sollten Sie überprüfen, ob alle relevanten Daten richtig eingegeben worden sind. Mit der Funktion "Bankzugang prüfen" wird die Verbindung zum angegebenen Server hergestellt und überprüft, ob eine grundsätzliche Übermittlung über EBICS möglich ist.

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Stellen Sie sich dazu auf jenes EBICS-Institut, von dem Sie die Erreichbarkeit überprüfen möchten. Nachdem die Funktion gestartet worden ist, wird die Überprüfung durchgeführt und Sie erhalten im Anschluss eine entsprechende Meldung:

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In der Meldung wird Ihnen angezeigt, dass der Server erreichbar ist und welche EBICS-Versionen unterstützt werden. Die EBICS-Versionen werden von BMD gewartet und automatisch die richtigen Versionen verwendet. Sie müssen diesbezüglich keine weiteren Einstellungen treffen.

 Mögliche Fehlermeldungen bei der Prüfung des Bankzugangs

Bei der Prüfung des Bankzugangs können unterschiedliche Fehler auftreten. Diese Fehler werden bei der Übertragung vom System zurückgemeldet und können verschiedenste Ursachen haben. Tritt ein solcher Fehler auf, kontrollieren Sie die Hinterlegungen von Host-ID und Host-URL. Achten Sie dabei auch auf Tippfehler etc.

Fehlernummer
FehlercodeFehlertext
403
Forbidden
Die Anfrage wurde mangels Berechtigung des Clients nicht durchgeführt, beispielsweise weil der authentifizierte Benutzer nicht berechtigt ist oder weil eine als HTTPS konfigurierte URL nur mit HTTP aufgerufen worden ist.
Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren EDV-Techniker zum Überprüfen Ihrer Interneteinstellungen.
404
Not Found
Die angeforderte Ressource wurde nicht gefunden. Dieser Statuscode kann ebenfalls verwendet werden, um eine Anfrage ohne näheren Grund abzuweisen. Links, die auf solche Fehlerseiten verweisen, werden auch als tote Links bezeichnet.

Prüfen Sie in diesem Fall die Hinterlegungen von Host-ID und Host-URL. In den meisten Fällen deutet diese Meldung auf fehlerhafte Hinterlegungen hin.

Ansonsten kontaktieren Sie Ihren EDV-Techniker zum Überprüfen Ihrer Interneteinstellungen.
405
Method not allowed
Die Anfrage darf nur mit anderen HTTP-Methoden (zum Beispiel GET statt POST) gestellt werden.
Gültige Methoden für die betreffende Ressource werden im "Allow"-Header-Feld der Antwort übermittelt.

Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren EDV-Techniker zum Überprüfen Ihrer Interneteinstellungen.
GetEbicsPing()

ErrorText: WebExHandler: Der Server steht temporär nicht zur Verfügung, zum Beispiel wegen Überlastung oder Wartungsarbeiten.

Ein "Retry-After"-Header-Feld in der Antwort kann den Client auf einen Zeitpunkt hinweisen, zu dem die Anfrage eventuell bearbeitet werden könnte.

AErrorText: 503 Service Unavailable
Service Unavaliable
Der Bankserver ist nicht erreichbar. Testen Sie die Verbindung zu einem späteren Zeitpunkt.

Ist der Bankserver generell nicht erreichbar, kontaktieren Sie Ihre Bank, um nähere Fehlerursachen zu erfahren.

Hinweis 
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Wenn Sie ein EBICS-Institut nicht mehr benötigen, kann dieses mittels rechter Maustaste oder über das "Löschen" Symbol entfernt werden. Achten Sie vor dem Löschen darauf, dass keine EBICS-Kontakte zu diesem Institut vorhanden sind.

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 Auftragsarten/BTF Parameter

Wenn Daten über die EBICS-Schnittstelle übermittelt werden, dann muss in diesen Daten gekennzeichnet sein, um welchen Auftrag es sich handelt. Das heißt, wenn beispielsweise ein Überweisungsauftrag an die Bank übermittelt wird, dann muss mittels einer "Auftragsart" (EBICS 2.5) oder "BTF-Parametern" (EBICS 3.0) für die Bank erkennbar sein, dass eine Überweisung durchgeführt werden muss.

Bei den meisten Banken werden für diese Auftragsarten/Servicelevels die gleichen Standards verwendet. Diese Standards sind im Programm implementiert und werden laufend gewartet bzw. aktualisiert.

Wie unter Grundsätzliche Informationen angeführt, ist es unbedingt notwendig, dass die benötigten Auftragsarten/BTF-Parameter bei Ihrem EBICS-Verfüger auch freigegeben sind. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie bei der Datenübertragung Fehlermeldungen.

Für welche Auftragsarten Ihr EBICS-Verfüger berechtigt ist, kann Ihnen Ihre Bank z. B. in Form eines Parameterblattes zur Verfügung stellen.

Beispiel für Auftragsarten bei EBICS 2.5:

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Beispiel für BTF-Parameter bei EBICS 3.0:

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Hinweis 
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Wir empfehlen daher, manuell keine EBICS-Auftragsarten anzulegen. Damit wird automatisch auf den BMD Standard zugegriffen und die richtigen Daten übermittelt.

 Manuelle Anlage von EBICS-Auftragsarttypen

Wie zuvor erwähnt, ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, EBICS-Auftragsarten manuell anzulegen. Legen Sie diese daher wirklich nur im Bedarfsfall, wenn Ihre Bank eine eigene - spezielle - Auftragsart benötigt, an.

Sobald eine Auftragsart manuell angelegt wird, wird diese Einstellung vorrangig herangezogen und die Standardeinstellung für diese Auftragsart nicht berücksichtigt.

Die Auftragsarten hinterlegen Sie im gleichen Fenster wie das EBICS-Institut. Wählen Sie zur Erfassung das richtige EBICS-Institut aus und legen Sie die Auftragsarten auf der rechten Seite an.

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Je nachdem, ob Sie mit EBICS-Version 2.5 oder EBICS-Version 3.0 arbeiten, werden bei der Datenübertragung andere Informationen an die Bank übermittelt.

 Auftragsarten EBICS-Version 2.5

Bei der Übermittlung von Daten bei EBICS-Version 2.5 wird das Kürzel der jeweiligen Auftragsart mitgesendet. Bei der Anlage müssen folgende Informationen angegeben werden:

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Auftragsarttyp Wählen Sie den benötigten Auftragsarttyp für Ihre Aufgaben aus der Liste aus.
BezeichnungGeben Sie eine sprechende Bezeichnung für Ihre Auftragsart an. Diese hat keine programmtechnische Funktion, dient aber der leichteren Identifizierung Ihrer EBICS-Auftragsarten.
AuftragsartIn diesem Feld wird jene Auftragsart vorgeschlagen, die dem allgemeinen Standard entspricht. Ändern Sie den Wert ausschließlich nach konkreter Aufforderung durch Ihre Bank! Mit der Auftragsart wird definiert, um welche Art von Auftrag es sich bei den übermittelten Daten handelt.

Folgende Auftragsarttypen stehen zur Verfügung:

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Auftragsarttyp
 Auftragsart
Anwendungsfall
Überweisungen (pain.001)
 CCTDiese Auftragsart wird für Standardüberweisungen aus dem Zahlungsvorschlag oder UVA verwendet.
Drittlandsüberweisungen (pain.001)
 AXZWird dann benötigt, wenn Ihre Bank eine eigene Auftragsart für Drittlandsüberweisungen benötigt.
Lastschriften (pain.008) CORE
 CDDDieses Kennzeichen wird bei CORE-Lastschriften aus dem Bankeinzug verwendet.
Lastschriften (pain.008) B2B
 CDBBei B2B-Lastschriften aus dem Bankeinzug wird diese Auftragsart verwendet.
Tagesauszüge (camt.053)
 C53Wird für den Abruf von Camt.053-Dateien benötigt.
Buchungsinformationen (camt.054)
 C54Damit können Kontoumsätze im Camt.054-Format abgerufen werden. Diese Datei enthält nur Kunden- oder Lieferantenzahlungen und kann nicht als Kontoauszug verwendet werden.
Tagesauszüge (MT940)
 STADiese Auftragsart wird für den Abruf von MT940-Dateien verwendet. Achtung: nicht in Kombination mit der Auftragsart C53 für Camt.053 verwenden! Ansonsten werden die Kontoauszugsdateien doppelt abgerufen und eingelesen!
Tagesauszüge (PDF)
 BKADiese Auftragsart benötigen Sie, wenn die Kontoauszüge auch in Form von PDF-Dateien abgerufen und archiviert werden sollen.
Übermittlungsprotokoll
 Wird ein Datenübermittlungsprotokoll benötigt, dann müssen Sie die enstprechende Auftragsart hinterlegen. Da dieses Protokoll in unterschiedlicher Form zur Verfügung gestellt wird, muss die Auftragsart manuell angegeben werden. In den meisten Fällen wird dieses mit der Auftragsart "HAC" (seltener "PTK") zur Verfügung gestellt. Im Übermittlungsprotokoll wird ausschließlich angeführt, ob bzw. wie die Daten an die Bank übertragen wurden. Dies gibt keine Auskunft darüber, ob der Auftrag erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das Protokoll kann in der Zahlungsplattform unter "Administration" → "EBICS" → "Protokolldatei abholen" abgerufen werden.
 CRZMit dieser Auftragsart haben Sie die Möglichkeit, das Übermittlungsprotokoll (pain.002) für Dateien aus dem Zahlungsvorschlag oder der UVA abzurufen. Verwenden Sie diese Datei zur Kontrolle, ob die Zahlungen erfolgreich durchgeführt werden konnten. Der Abruf der Datei wird mit der Funktion "Zahlungsstatus prüfen" (Reiter "Zahlungsvorschlag" bzw. "UVA/Meldungen") durchgeführt.
Abholen Payment Status Report for Direct Debit
 CDZMit dieser Auftragsart haben Sie die Möglichkeit, das Übermittlungsprotokoll (pain.002) für Dateien aus dem Bankeinzug abzurufen. Verwenden Sie diese Datei zur Kontrolle, ob die Einzüge erfolgreich durchgeführt werden konnten. Der Abruf der Datei wird mit der Funktion "Zahlungsstatus prüfen" (Reiter "Bankeinzug") durchgeführt.
Lohn-/Gehaltsüberweisungen (pain.001)
 Hinterlegen Sie hier eine eigene Auftragsart für Ihre Lohn- bzw. Gehaltsüberweisungen, wenn Ihre Bank eine eigene Auftragsart für diese Zahlungen benötigt.
SEPA-Echtzeitüberweisungen (pain.001) ohne Empfängerprüfung
 CIPDiese Auftragsart wird dann benötigt, wenn SEPA-Echtzeitüberweisungen beauftragt werden, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") nicht durchgeführt werden soll.
Überweisungen (pain.001) mit Empfängerüberprüfung
 CTVVerwenden Sie diese Auftragsart für Überweisungen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") durchgeführt werden soll.
SEPA-Echtzeitüberweisungen (pain.001) mit Empfängerprüfung
 Mit dieser Auftragsart beautftragen Sie SEPA-Echtzeitüberweisungen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") durchgeführt werden soll.
Überweisungen (pain.001) ohne Empfängerüberprüfung
 CCTDiese Auftragsart wird für Überweisungen herangezogen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") nicht durchgeführt werden soll.

Im Normalfall ist es nicht notwendig, die Auftragsarten manuell anzulegen oder zu verändern. Wir empfehlen, manuelle Änderungen nur im konkreten Anlassfall nach Aufforderung durch Ihre Bank oder einen BMD Mitarbeiter vorzunehmen.

 BTF-Parameter EBICS-Version 3.0

Bei der Übermittlung von Daten mit EBICS-Version 3.0 werden "BTF-Parameter" an die Bank übermittelt. Bei der Neuanlage müssen folgende Informationen angegeben werden:

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AuftragsarttypWählen Sie den benötigten Auftragsarttyp für Ihre Aufgaben aus der Liste aus. Aufgrund der getroffenen Auswahl wird bei der Datenübermittlung automatisch der richtige Typ als "MsgName" an die Bank übermittelt.
BezeichnungGeben Sie eine sprechende Bezeichnung für Ihre Auftragsart an. Diese hat keine programmtechnische Funktion, dient aber der leichteren Identifizierung Ihrer EBICS-Auftragsarten.
AuftragsartHat für die Datenübertragung bei EBICS 3.0 keine Relevanz. Der Vorschlagswert kann daher unverändert übernommen werden.
LandIn diesem Feld wird standardmäßig das Land aus dem EBICS-Institut vorgeschlagen (Ermittlung aus SWIFT/BIC). Wenn die Daten von Ihrer Bank an ausländische Banken weitergeleitet werden, dann kann es unter Umständen notwendig sein, unterschiedliche BTF-Parameter für die gleichen Auftragsarttypen an die Bank zu übermitteln. In diesem Fall können Sie für Ihre Banken in Österreich, Deutschland, Schweiz und Frankreich eigene Auftragsarttypen verwenden.
ContainerIn diesem Feld wird definiert, in welcher Form die Daten von der Bank angeliefert werden. Derzeit ist nur die Einstellung "ZIP" bei den Auftragsarten für das Abholen von Telebankingdateien im Einsatz. Verändern Sie den Wert in diesem Feld nicht ohne konkrete Aufforderung durch BMD.
ServicenameMit dem "Servicename" wird der Bank übermittelt, um welche Art von Auftrag es sich handelt. Die Vorschlagswerte entsprechen dem allgemeinen Standard und sollten nur in Ausnahmefällen geändert werden.
ServiceoptionIn diesem Feld werden zusätzliche Anforderungen an die Bank übermittelt. Dies wird dann benötigt, wenn zusätzlich zu Servicenamen eine weitere Option bei der Bank angefordert wird. Beispielsweise die Serviceoption "VOI" (Empfängerprüfung durchführen) bei Überweisungen.
ScopeDieses Feld definiert den Anwendungsbereich der übergebenen Parameter. Ändern Sie den Wert in diesem Feld ausschließlich dann, wenn Sie konkret von Ihrer Bank dazu aufgefordert werden.
Version
Dieses Feld steht nur für die Schweiz zur Verfügung. Ändern Sie den Wert in diesem Feld ausschließlich dann, wenn Sie konkret von Ihrer Bank dazu aufgefordert werden.

Folgende Auftragsarttypen stehen zur Verfügung:

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Auftragsarttyp ContainerServicenameServiceoptionAnwendungsfall
Überweisungen (pain.001) - SCT Diese Auftragsart wird für Standardüberweisungen aus dem Zahlungsvorschlag oder UVA verwendet.
Drittlandsüberweisungen (pain.001)
 - XCT Wird dann benötigt, wenn Ihre Bank eine eigene Auftragsart für Drittlandsüberweisungen benötigt. 
Lastschriften (pain.008) CORE
 - SDD CORDieses Kennzeichen wird bei CORE-Lastschriften aus dem Bankeinzug verwendet.
Lastschriften (pain.008)
 - SDD B2BBei B2B-Lastschriften aus dem Bankeinzug wird diese Auftragsart verwendet.
B2BTagesauszüge (camt.053)
 ZIP
 EOP
 
Wird für den Abruf von Camt.053-Dateien benötigt. 
Buchungsinformationen (camt.054)
 ZIP EOP Damit können Kontoumsätze im Camt.054-Format abgerufen werden. Diese Datei enthält nur Kunden- oder Lieferantenzahlungen und kann nicht als Kontoauszug verwendet werden.
Tagesauszüge (MT940)
 - EOP Diese Auftragsart wird für den Abruf von MT940-Dateien verwendet. Achtung: nicht in Kombination mit der Auftragsart C53 für Camt.053 verwenden! Ansonsten werden die Kontoauszugsdateien doppelt abgerufen und eingelesen! 
Tagesauszüge (PDF)
 ZIP EOP Diese Auftragsart benötigen Sie, wenn die Kontoauszüge auch in Form von PDF-Dateien abgerufen und archiviert werden sollen.
Übermittlungsprotokoll
 -  Wird ein Datenübermittlungsprotokoll benötigt, dann müssen Sie die entsprechende Auftragsart hinterlegen. Da dieses Protokoll in unterschiedlicher Form zur Verfügung gestellt wird, muss die Auftragsart manuell angegeben werden. In den meisten Fällen wird dieses mit der Auftragsart "HAC" (seltener "PTK") zur Verfügung gestellt. Im Übermittlungsprotokoll wird ausschließlich angeführt, ob bzw. wie die Daten an die Bank übertragen wurden. Dies gibt keine Auskunft darüber, ob der Auftrag erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das Protokoll kann in der Zahlungsplattform unter "Administration" → "EBICS" → "Protokolldatei abholen" abgerufen werden.
Abholen Payment Status Report for Credit Transfer
 - REP SCTMit dieser Auftragsart haben Sie die Möglichkeit, das Übermittlungsprotokoll (pain.002) für Dateien aus dem Zahlungsvorschlag oder der UVA abzurufen. Verwenden Sie diese Datei zur Kontrolle, ob die Zahlungen erfolgreich durchgeführt werden konnten. Der Abruf der Datei wird mit der Funktion Zahlungsstatus prüfen (Reiter "Zahlungsvorschlag" bzw. "UVA/Meldungen") durchgeführt.
Abholen Payment Status Report for Direct Debit 
 - REP SDDMit dieser Auftragsart haben Sie die Möglichkeit, das Übermittlungsprotokoll (pain.002) für Dateien aus dem Bankeinzug abzurufen. Verwenden Sie diese Datei zur Kontrolle, ob die Einzüge erfolgreich durchgeführt werden konnten. Der Abruf der Datei wird mit der Funktion Zahlungsstatus prüfen (Reiter "Bankeinzug") durchgeführt. 
Lohn-/Gehaltsüberweisungen (pain.001)
 - SCT CFDHinterlegen Sie hier eine eigene Auftragsart für Ihre Lohn- bzw. Gehaltsüberweisungen, wenn Ihre Bank eine eigene Auftragsart für diese Zahlungen benötigt.
SEPA-Echtzeitüberweisungen (pain.001) ohne Empfängerprüfung
 - SCI Diese Auftragsart wird dann benötigt, wenn SEPA-Echtzeitüberweisungen beauftragt werden, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") nicht durchgeführt werden soll.
Überweisungen (pain.001) mit Empfängerüberprüfung
 - SCT VOI Verwenden Sie diese Auftragsart für Überweisungen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") durchgeführt werden soll. 
SEPA-Echtzeitüberweisungen (pain.001) mit Empfängerprüfung
 - SCI VOIMit dieser Auftragsart beautftragen Sie SEPA-Echtzeitüberweisungen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") durchgeführt werden soll.
 - SCT VOODiese Auftragsart wird für Überweisungen herangezogen, bei denen die Empfängerprüfung ("Verification of Payee") nicht durchgeführt werden soll.

Im Normalfall ist es nicht notwendig, die Auftragsarten manuell anzulegen oder zu verändern. Wir empfehlen, manuelle Änderungen nur im konkreten Anlassfall nach Aufforderung durch Ihre Bank oder einen BMD Mitarbeiter vorzunehmen.

 Anlage EBICS-Bankzugang

Die Anlage des EBICS-Bankzuganges erfolgt direkt in der Zahlungsplattform. Dort steht Ihnen unter Administration → EBICS die Funktion "EBICS-Bankzugang anlegen" zur Verfügung.
Mit dem Bankzugang wird die gewünschte Bank für EBICS freigeschaltet. Die einzelnen EBICS-Kontakte werden im Anschluss den jeweiligen Bankzugängen zugeordnet.

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Für die Anlage des EBICS-Bankzugangs müssen die gewünschte Firmennummer und der SWIFT/BIC des zuvor erfassten EBICS-Institutes angegeben werden.

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Um den Bankzugang dem richtigen EBICS-Institut zuzuordnen, suchen Sie dieses mit F4 im Feld "SWIFT/BIC". Damit öffnet sich eine Liste mit jenen EBICS-Instituten, die in Ihrer NTCS angelegt sind. Vermeiden Sie eine manuelle Eingabe von "SWIFT/BIC", um fehlerhafte Zuordnungen auszuschließen.

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Die Angabe der Firmennummer dient der richtigen Zuordnung der Bankverbindung. Dies wird speziell im Zusammenhang mit Datenbesitzergruppen und Com-Usern benötigt.

Achtung! 
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Wenn Sie in einer Steuerberatungskanzlei Cloud-Zugänge für Ihre Kunden anbieten, dann muss bei der Anlage des Bankzugangs zusätzlich ein "Datenbesitzer für Ansehen" angegeben werden.
In solchen Fällen wird im Eingabefenster "EBICS-Bankzugang anlegen" zusätzlich das Feld "Datenbesitzer für Ansehen" angezeigt.
Der "Datenbesitzer für Ansehen" wird benötigt, damit der Klient nur seinen eigenen Bankzugang in der Zahlungsplattform ersichtlich hat und hier seinen EBICS-Kontakt anlegen kann.

​Wenn Sie im Anschluss den EBICS-Kontakt anlegen, wird der Kontakt der Bankverbindung bzw. dem EBICS-Bankzugang (und damit auch der angegebenen Firma) zugeordnet. Das heißt, um den EBICS-Kontakt anlegen zu können, muss zuvor der dazugehörende EBICS-Bankzugang vorhanden sein. Ist dieser Bankzugang jedoch auf einer Firma angelegt, auf die kein Zugriffsrecht besteht, wird dieser nicht angezeigt und kann in weiterer Folge auch nicht ausgewählt werden.

Ist der Bankzugang richtig angelegt worden, wird folgender Eintrag in der Zahlungsplattform angezeigt:

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 Anlage EBICS-Kontakt

Nachdem der EBICS-Bankzugang erfasst worden ist, muss der EBICS-Kontakt angelegt werden. Der EBICS-Kontakt entspricht dem EBICS-Verfüger bei Ihrer Bank. Für welche Bankkonten, Aufgaben (Überweisungen, Datenabruf etc.) der EBICS-Kontakt berechtigt ist, wird ausschließlich bei der Bank selbst am EBICS-Verfüger hinterlegt. In der NTCS werden nur die Kundennummer, Teilnehmernummer und das Passwort angelegt.

Klären Sie vor der Anlage des EBICS-Kontaktes unbedingt mit Ihrer Bank, ob Sie für den Abruf und die Übermittlung von Daten einen eigenen EBICS-Verfüger benötigen.

Wenn Sie im Telebankingprogramm mit dem gleichen EBICS-Verfüger arbeiten, dann kann das eventuell dazu führen, dass für den Abruf in der NTCS keine Daten mehr zur Verfügung stehen (da diese mit dem gleichen EBICS-Verfüger bereits im Telebankingprogramm abgerufen wurden).

Markieren Sie zur Anlage des neuen EBICS-Kontaktes jenen Bankzugang, zu dem Sie den Kontakt erfassen möchten und starten Sie dann die Funktion "EBICS-Kontakt anlegen".
Beachten Sie, dass die Funktion nur dann aktiv ist, wenn Sie zuvor den angebundenen Bankzugang markiert haben!

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Die "EBICS-Kundennummer" und die "EBICS-Teilnehmernummer" werden Ihnen von Ihrer Bank bekanntgegeben – zumeist in Form eines "Parameterblattes". Das EBICS-Passwort können Sie frei vergeben.

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Zusätzlich müssen Sie bei der Anlage des EBICS-Kontakts jene EBICS-Version angeben, in welcher der Kontakt bei der Bank angelegt wurden. Ab 2025 ist davon auszugehen, dass neue Kontakte bei der Bank mit EBICS-Version 3.0 angelegt werden. Im Zweifelsfall fragen Sie bei Ihrem Bankberater nach.

Um festzustellen, mit welcher EBICS-Version ein bestehender Kontakt angelegt wurde, blenden Sie sich die Spalte "EBICS-Version" im Reiter "Administration" ein.

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Achtung! 
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Das EBICS-Passwort wird aus Sicherheitsgründen NICHT in der NTCS gespeichert. Wenn Sie das Passwort vergessen, kann dies nicht durch BMD Mitarbeiter wiederhergestellt werden!

Sie müssen in diesem Fall mit der Bank sprechen, um dort den Benutzer zurückzusetzen und dann ein neues Passwort vergeben. In solchen Fällen muss auch der EBICS-Kontakt neu von der Bank freigeschaltet werden.

Achten Sie bei der Eingabe des Passwortes auch auf Groß-/Kleinschreibung, dies wird beim Passwort geprüft.
Sie können sich das Passwort durch Anklicken des Schlüssel-Symboles anzeigen lassen – am besten, Sie speichern eine Bildschirmkopie dieser Anzeige und verwahren diese sicher.

Sobald Sie den Kontakt speichern, wird im Hintergrund die Verbindung mit der Bank hergestellt und die Anforderung übermittelt. Sie erhalten nach wenigen Augenblicken den Initialisierungsbrief Ihrer Bank zurück (das Dokument öffnet sich automatisch). Diesen Brief müssen Sie unterzeichnen und an die Bank übermitteln. In welcher Form diese Initialisierung an die Bank geschickt werden muss, klären Sie bitte mit Ihrer Bank.

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In diesem Initialisierungsbrief werden von der Bank "Hashwerte" übermittelt mit denen der Teilnehmer bei der Bank identifiziert werden kann. Wenn Sie diesen INI-Brief unterzeichnet zurücksenden, gleicht die Bank die Hashwerte des Briefes mit den dort gespeicherten Hashwerten ab. Stimmen diese überein, wird der EBICS-Kontakt freigeschaltet.

Der neu angelegte Kontakt wird in der Zahlungsplattform mit dem Hinweis "EBICS-Kontakt wurde angelegt, Kontakt noch nicht freigegeben." angezeigt.

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 Bankschlüssel abholen

Sobald Sie von der Bank informiert werden, dass der Zugang freigeschaltet wurde, können Sie den Kontakt auch in der Zahlungsplattform freigeben. Markieren Sie dazu jenen Kontakt der freigegeben werden soll und starten Sie die Funktion "EBICS-Bankschlüssel abholen". Die Funktion ist nur dann aktiv, wenn Sie zuvor den richtigen Kontakt ausgewählt haben!

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Zum Abholen des Bankschlüssels müssen Sie – aus Sicherheitsgründen – Ihre Zugangsdaten angeben. Im Feld "EBICS-Kundennummer" können Sie nach der Nummer suchen und diese (sowie die Teilnehmernummer) übernehmen. Das EBICS-Passwort ist nicht gespeichert und muss manuell eingegeben werden.

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Nach Eingabe der Daten wird automatisch eine Verbindung zur Bank aufgebaut und der Sicherheitsschlüssel angefordert. Der Sicherheitsschlüssel wird von der Bank erzeugt und enthält die restlichen Hashwerte zur Identifizierung Ihres Benutzers bei der Bank.

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Damit wurde der Kontakt freigeschaltet und kann für die Datenübertragung mittels EBICS verwendet werden. Der Kontakt wird in der Zahlungsplattform mit dem Text "EBICS-Kontakte freigeschaltet. Bankschlüssel erfolgreich abgeholt." angezeigt.

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 Bankschlüssel aktualisieren

Wenn es zu Anpassungen innerhalb einer EBICS-Version kommt, kann das dazu führen, dass die Banken die Bankschlüssel für die Kontakte umstellen müssen. In solchen Fällen ist es notwendig, die neuen Bankschlüssel auf die EBICS-Kontakte in der NTCS zu übernehmen.
Ändert sich die EBICS-Version (z. B. von EBICS 2.5 auf EBICS 3.0), dann muss mit der Bank Rücksprache gehalten werden, wie die korrekte Vorgangsweise in solchen Fällen ist. Sehr oft wird ein neuer EBICS-Kontakt benötigt und eine Aktualisierung der Bankschlüssel ist nicht die richtige Vorgangsweise.

Für die Umstellung auf den neuen Bankschlüssel markieren Sie den betroffenen EBICS-Kontakt und wählen die Funktion "EBICS-Bankschlüssel aktualisieren". Die Funktion ist nur dann aktiv, wenn Sie zuvor den EBICS-Kontakt markiert haben.

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Danach werden Sie wieder aufgefordert, Ihre Zugangsdaten zu erfassen. Die Kunden- und Teilnehmernummern können mit F4 ausgewählt und übernommen werden. Das Passwort muss manuell eingegeben werden.

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Sobald Sie die Daten übernehmen, wird die Aktualisierung des Schlüssels durchgeführt und Sie können wieder mit dem Kontakt arbeiten.

 Mögliche Fehlermeldungen bei der Anlage des EBICS-Kontaktes​


Fehlermeldung BedeutungUrsacheBehebung
INI-Auftrag war nicht erfolgreich.
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen, folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
(EBICS_INVALID_USER_OR_STATE) Subscriber unknown or subscriber state inadmissible
Der angegebene Teilnehmer ist unbekannt oder der Teilnehmerstand unzulässig.Der Teilnehmer ist bei der Bank nicht angelegt oder der Teilnehmerzustand fehlerhaft.
Dies kann mehrere Ursachen haben:
  • Der Initialisierungsbrief wurde nicht bestätigt.
  • Der Teilnehmer wurde noch nicht von der Bank freigeschaltet.
  • Ein bereits initialisierter Benutzer wurde gelöscht und mit den gleichen Zugangsdaten erneut angelegt.
  • Mit dem betroffenen EBICS-Benutzer haben Sie sich bereits auf anderen oder bankinternen Plattformen (wie z. B. "EBICS-Web") angemeldet.
In solchen Fällen müssen Sie mit Ihrer Bank Rücksprache halten und den Status des EBICS-Benutzers zurücksetzen lassen.
Danach löschen Sie den fehlerhaften Benutzer und legen Sie einen neuen Benutzer in der Zahlungsplattform an. Starten Sie danach die Initialisierung. Sobald der Benutzer bei der Bank freigeschaltet wurde, können Sie den Sicherheitsschlüssel erneut abholen.

Die Anmeldung kann nur für komplett neue Benutzer durchgeführt werden. Haben Sie mit dem EBICS-Benutzer bereits andere Anmeldungen (z. B. "EBICS-Web" bei der Bank) vorgenommen, dann benötigen Sie für die Anmeldung in der NTCS einen neuen Verfüger. Halten Sie in solchen Fällen Rücksprache mit Ihrer Bank.
INI-Auftrag war nicht erfolgreich.
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
(EBICS_INVALID_USER_STATE) Teilnehmerstand unzulässig
Der angegebene Teilnehmerstand ist unzulässig.
Der Teilnehmerzustand ist fehlerhaft.
Dies kann mehrere Ursachen haben:
  • Der Teilnehmer wurde noch nicht von der Bank freigeschaltet.
  • Ein bereits initialisierter Benutzer wurde gelöscht und mit den gleichen Zugangsdaten erneut angelegt.
In solchen Fällen müssen Sie mit Ihrer Bank Rücksprache halten und den Status des EBICS-Benutzers klären.
Entweder muss die Bank den Benutzer freigeben und Sie können den Sicherheitsschlüssel erneut abholen, oder es muss der fehlerhafte Benutzer in der NTCS gelöscht und neu angelegt werden.
AddNewEbicsConatct ()
Die Anfrage wurde mangels Berechtigung des Clients nicht durchgeführt, bspw. weil der authentifizierte Benutzer nicht berechtigt ist oder eine als HTTPS konfigurierte URL nur mit HTTP aufgerufen wurde.

403 Forbidden
Die Anfrage des Clients (Computers) konnte nicht durchgeführt werden, da Berechtigungen fehlen. Der Status 403 drückt aus, dass die abgefragte URL zwar existiert, die Anfrage des Clients aber nicht ausgeführt wurde. Dem Client wird kein Zugang zu der Webseite gewährt, da ihm hierfür die erforderlichen Berechtigungen fehlen.
In diesem Fall müssen die Berechtigungen und Einstellungen des eigenen Clients von Ihrem EDV-Techniker geprüft werden.
Geprüft werden müssen Einstellungen der Firewall, Browsererweiterungen etc. Es muss sichergestellt werden, dass der Computer auf die URL des Bankrechners zugreifen darf.

Hinweis: Damit der Zugriff via EBICS möglich ist, muss der Zugriff auf die URL komplett freigegeben sein. Daher diese URL aus der HTTPS Inspection ausnehmen und auch Direktzugriff via http u. https auf der Firewall zulassen.

Flagge_CHE.png Prüfen Sie, ob Ihre IP-Adresse bei der Bank richtig hinterlegt wurde.
AddNewEbicsContact ()
Die angeforderte Ressource wurde nicht gefunden. Dieser Statuscode kann ebenfalls verwendet werden, um eine Anfrage ohne näheren Grund abzuweisen. Links, welche auf solche Fehlerseiten verweisen, werden auch als Tote Links bezeichnet.

404 Not Found
Beim Error 404 handelt es sich um einen standardisierten HTTP-Status-Code. Er wird vom Webserver an den Webbrowser (den Client) geschickt, die die Anfrage gestellt hat. 
Der Fehler kann mehrere Ursachen haben:
  • Die URL wurde fehlerhaft angelegt.
  • Der für die Website zuständige Webserver ist nicht in Betrieb oder die Verbindung ist unterbrochen.
  • Prüfen Sie, ob die URL des Bankrechners richtig angegeben wurde.
  • Prüfen Sie, ob andere Webseiten aufrufen können d. h. ob ihr Internet grundsätzlich funktioniert.
  • Kontrollieren Sie die Berechtigungen und Einstellungen Ihrer Firewall.
AddNewEbicsContact ()
Es wurde bereits ein EBICS-Kontakt mit den gleichen Hinterlegungen erfasst. Da beim Upload/Download der Dateien alle Bankverbindungen berücksichtigt werden für die dieser Kontakt berechtigt ist, genügt die einmalige Anlage. 
Der EBICS-Kontakt mit diesen Zugangsdaten ist bereits vorhanden.
Der Kontakt wurde bereits mit den gleichen Daten angelegt und kann daher nicht nochmal erfasst werden.Kontrollieren Sie die erfassten EBICS-Kontakte in der Kontaktliste unter Bankzugang → EBICS → EBICS-Kontakte verwalten.
Prüfen Sie in diesem Fall nach, warum der bestehende Kontakt aus der Zahlungsplattform gelöscht wurde.
Um den Kontakt erneut in der Zahlungsplattform anzulegen, muss der Kontakt auch aus der Kontaktliste gelöscht werden.
GetKontaktEbics()
Der EBICS-Kontakt konnte nicht geladen werden.
Der EBICS-Kontakt wurde nicht gefunden.
Der Authentifikationsschlüssel der Datenbank kann nicht ermittelt werden, da bei der Datenübertragung etwas nicht funktioniert hat.
Der EBICS-Kontakt muss in der Kontaktliste unter Bankzugang - EBICS - EBICS-Kontakte und in der Zahlungsplattform gelöscht werden.
Danach müssen Sie bei Ihrer Bank den Status des Teilnehmers zurücksetzen lassen.
Wurde dies durchgeführt, können Sie den Kontakt neu anlegen und bei der Bank initialisieren.
DownloadBankKeys()
ErrorText: HPS-Auftrag war nicht erfolgreich.
Fehler beim Abholen der Bankschlüssel
SecurityMedium not Authenticated
Der Bankschlüssel konnte nicht abgerufen werden.
Das Passwort wurde falsch eingegeben.
Beachten Sie bei der Eingabe des Passwortes speziell folgende Punkte:
  • Groß- und Kleinschreibung
  • Null (0) oder der Buchstabe O
  • Feststelltaste aktiviert
DownloadBankKeys()
ErrorText: WebExHandler: Der Server steht temporär nicht zur Verfügung, zum Beispiel wegen Überlastung oder Wartungsarbeiten.
Ein "Retry-After"-Header-Feld in der Antwort kann den Client auf einen Zeitpunkt hinweisen, zu dem die Anfrage eventuell bearbeitet werden könnte.

AErrorText: HBP-Auftrag war nicht erfolgreich.
Fehler beim Abholen der Bankschlüssel.
503 Service Unavailable
Der Bankschlüssel konnte nicht abgerufen werden.
Der Bankserver ist nicht erreichbar.
Die Verbindung zum Bankserver kann nicht hergestellt werden, da dieser nicht erreichbar ist.
Der Bankschlüssel kann erst dann abgeholt werden, wenn der Server wieder zur Verfügung steht.
Bevor Sie den Schlüssel erneut abrufen, führen Sie die Funktion "Bankzugang prüfen" durch.
AddNewEbicsContact()
ErrorText: WebExHandler: Die Anfrage-Nachricht war fehlerhaft aufgebaut.

AErrorText: 400 Bad Request

Ebics Contact
Die Anfrage konnte nicht an den EBICS-Server übermittelt werden.
Die Anfrage kann nicht übermittelt werden, da die Nachricht nicht im richtigen Format übermittelt wurde.
Kontrollieren Sie, ob der EBICS-Kontakt mit der richtigen EBICS-Version angelegt wurde.
  • Kontrollieren Sie zuerst, mit welchem Format der Kontakt angelegt ist. Die EBICS-Version finden Sie in der "Zahlungsplattform" am Reiter "Bankzugang". Blenden Sie sich dort die Spalte "EBICS-Version" ein und überprüfen Sie den Wert, der beim betroffenen EBICS-Kontakt hinterlegt ist.
  • Danach führen Sie bei der betroffenen Bank die Funktion Bankzugang prüfen durch und kontrollieren Sie, ob die EBICS-Version Ihres Kontaktes im Prüfprotokoll angeführt ist.
AddNewEbicsContact()
ErrorText: WebExHandler:
AErrorText:INI-Auftrag war nicht erfolgreich.
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

[EBICS_INTERNAL_ERROR] interner EBICS-Fehler

EbicsContact
Der Auftrag konnte nicht an den EBICS-Server übermittelt werden.
Es sind Probleme beim Initialisieren des EBICS-Kontaktes aufgetreten.
Diese Fehlermeldung kann durch einen der folgenden Fehler verursacht werden:
  • Der Benutzer hat am Bankrechner den falschen Status. In diesem Fall lassen Sie die Bank prüfen, ob der Benutzer bei der Bank richtig freigegeben wurde.
  • Das Kreditinstitut unterstützt nicht die verwendete EBICS-Version. Prüfen Sie, mit welcher EBICS-Version der Kontakt angelegt wurde, und halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank, ob dies die richtige Version ist.
  • Kontrollieren Sie, ob HOST-Name bzw. HOST-Url richtig angegeben wurden. Führen Sie danach die Funktion Bankzugang prüfen durch.
AddNewEbicsContact ()
Der Vorgang ist aufgrund des aktuellen Zustands des Objekts ungültig.
Die angegebene URL wurde nicht gefunden.Bei der Anlage des Bankzugangs wurden fehlerhafte Daten eingegeben.
Kontrollieren Sie, ob bei der Anlage des EBICS-Institutes die Zugangsdaten und die HOST Url richtig angegeben wurden und stellen Sie diese ggf. richtig. 

Führen Sie danach die Funktion Bankzugang prüfen durch. 

 Flagge_CHE.png Bei manchen Schweizer Banken (z. B. Zürcher Kantonalbank, PostFinance) müssen für den EBICS-Abruf die IP-Adressen der Kunden hinterlegt werden. Pro EBICS-Teilnehmer gibt es bei der Bank einen Auftrag und auf diesem muss die IP-Adresse hinterlegt werden. Setzen Sie sich dazu mit Ihrer Bank in Verbindung und geben Sie dort Ihre IP-Adresse bekannt.

​ EBICS-Kontaktinformationen abholen

​In der Zahlungsplattform haben Sie die Möglichkeit zu überprüfen, wie Ihr EBICS-Kontakt bei der Bank angelegt wurde.
Am Reiter "Administration" steht Ihnen unter "EBICS" die Funktion "EBICS-Kontaktinformationen abholen" zur Verfügung.

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Wenn Sie die Funktion starten, müssen Sie Ihre EBICS-Zugangsdaten angeben.

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Mit "Übernehmen" wird automatisch eine Verbindung zu Ihrer Bank hergestellt und die Kontaktinformationen bei Ihrer Bank abgerufen. Danach öffnet sich automatisch ein Protokoll, in dem u. A. Folgendes angeführt wird:
  • Sämtliche Konten, die der EBICS-Kunden-ID bei der Bank zugeordnet wurden.

    1585655102000002210_1.png

  • Sämtliche Berechtigungen des Users

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 EBICS-Kontakt löschen

In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, EBICS-Kontakte zu löschen.
  • Wenn Ihnen von der Bank mitgeteilt wird, dass Sie einen neuen EBICS-Verfüger bekommen (beispielweise bei der Umstellung Ihres EBICS-Verfügers von EBICS 2.5 auf EBICS 3.0).
  • Wenn Sie den EBICS-Kontakt nicht mehr verwenden können (beispielsweise, wenn der EBICS-Verfüger bei der Bank stillgelegt wird oder die Bank gewechselt wurde).
Den Kontakt löschen Sie direkt in der Zahlungsplattform. Öffnen Sie dazu im Reiter "Administration" unter "EBICS" den Punkt "EBICS-Kontakte verwalten".

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Wählen Sie den nicht mehr benötigten EBICS-Kontakt aus der Liste aus und löschen Sie diesen.

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​ EBICS-Kontakt importieren

​In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, EBICS-Kontakte von einer Datenbank auf eine andere zu übertragen. Dies kann z. B. notwendig sein, wenn Sie Ihre Datenbank wechseln und danach auf einer neuen Datenbank weiterarbeiten.
Wenn der EBICS-Kontakt importiert wird, dann können Sie mit diesem Kontakt sofort weiterarbeiten. Eine erneute Authentifizierung oder Freigabe seitens der Bank entfällt.
Zuerst muss der EBICS-Kontakt aus dem "alten" System exportiert werden. Dazu wechseln Sie am Reiter "Administration" unter "EBICS" auf "EBICS-Kontakte verwalten".

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Wählen Sie dort den gewünschten EBICS-Kontakt aus der Liste aus und starten Sie die Funktion "EBICS-Kontakt exportieren".

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Wählen Sie anschließend das gewünschte Verzeichnis zur Ablage der Daten aus. Der Kontakt wird danach im gewünschten Ordner abgelegt und Sie erhalten die Meldung "EBICS-Kontakt wurde exportiert".

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Der Kontakt wird im "XML"-Format mit der EBICS-Kunden-ID bzw. EBICS-Teilnehmer-ID gespeichert.

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Dieser Kontakt kann anschließend im neuen System importiert werden.
Um den Kontakt importieren zu können, müssen zuerst das EBICS-Institut und der EBICS-Bankzugang vollständig und korrekt angelegt sein.
Danach markieren Sie unter "Administration" den richtigen EBICS-Bankzugang und wählen Sie die Funktion "EBICS-Kontakt importieren" unter "EBICS".

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Im darauffolgenden Fenster geben Sie Ihre EBICS-Zugangsdaten und jenes Verzeichnis an, in dem der EBICS-Kontakt abgelegt wurde. Achten Sie beim Import darauf, die richtige EBICS-Version für Ihren EBICS-Kontakt auszuwählen. In den allermeisten Fällen wird dies "3.0" sein.

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Wenn Sie die Eingaben übernehmen, wird der Import automatisch gestartet. Im Anschluss daran erhalten Sie die Meldung "EBICS-Kontakt wurde importiert".

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Der Kontakt ist damit vollständig angelegt und kann für die Datenübertragung verwendet werden. Eine erneute Freigabe durch Ihre Bank ist nicht notwendig.

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 Bankauszugsverbuchung

Über EBICS haben Sie die Möglichkeit, Kontoauszugsdaten in einem Schritt abzurufen und in die Bankauszugsverbuchung einzulesen.

Beim Abruf über EBICS haben Sie folgende Möglichkeiten:
  • Abruf von Camt.053-Dateien
  • Abruf von MT940-Dateien
  • Abruf von Kontoauszugsdokumenten (PDF)
Sie erhalten beim Abruf über EBICS genau jene Daten, die auch beim manuellen Abrufen über das Telebankingprogramm zur Verfügung gestellt werden.

 Parametereinstellungen

Damit die Dateien richtig erkannt bzw. eingelesen werden, müssen folgende Parameter in der Zahlungsplattform richtig hinterlegt werden:
Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform
Dort stehen Ihnen unter "Rechenzentrum" die Parameter "Verzeichnis Telebankingdateien" und "Verzeichnis Telebankingdateien STB" zur Verfügung.

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Durch die richtige Hinterlegung in den Parametern definieren Sie, wo die Dateien beim EBICS-Abruf abgelegt werden; welche Zahlungen berücksichtigt werden etc.
Damit die Daten richtig in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden, müssen die Parametereinstellungen unbedingt kontrolliert und vollständig gesetzt werden.

 Verzeichnisse zum Speichern der Dateien


Hinterlegen Sie zunächst die Verzeichnisse für die Ablage der Telebankingdateien. Folgende Parameter werden dafür benötigt:
  • Hinterlegen Sie im Parameter "Verzeichnis Telebankingdateien" den Pfad und den Namen des Ordners, in dem die Dateien gespeichert werden sollen. Achten Sie bei der Angabe des Pfades immer darauf, dass beim Arbeiten in einem Netzwerk der Pfad "aus Serversicht" angeführt werden muss. Das heißt, in solchen Fällen geben Sie den richtigen UNC-Pfad an (Bsp.:\\Client\H$\Zahlungsplattform).
    Beim Abruf der Telebankingdateien über EBICS werden die Dateien in diesem Ordner zwischengespeichert und in die jeweiligen Buchhaltungen eingelesen. Danach werden die Dateien in einen Unterordner mit der jeweiligen Firmennummer verschoben.

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    Werden zusätzlich zu den Telebankingdateien auch PDF-Kontoauszugsdokumente abgerufen, dann werden diese ebenfalls hier abgelegt. Dabei wird die IBAN in der Bezeichnung der PDF-Datei geprüft. Entspricht diese der Bankverbindung einer Firma, dann werden die Dokumente richtig erkannt bzw. verschoben.

    Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Dokumente beim Einlesen in die Bankauszugsverbuchung in den Fibu-Dokumentenpool verschoben werden und daher nicht mehr im Explorer ersichtlich sind!

  • Wenn Sie die Daten für eine Steuerberatungskanzlei abrufen, können Sie die Telebankingdateien der kanzleieigenen Buchhaltung in einem separaten Verzeichnis speichern. Damit werden diese Daten vor unberechtigtem Zugriff geschützt.

    Beim Abruf der Telebankingdateien über EBICS wird geprüft, ob ein eigenes Steuerberater-Verzeichnis hinterlegt wurde. Wenn ja, dann werden die Dateien der eigenen Buchhaltung in diesem Verzeichnis abgelegt und von dort in die Bankauszugsverbuchung eingelesen.

    Die Steuerberaterdateien werden anhand der Bankverbindungen im Firmenstamm erkannt:
    Wenn die Bankverbindung in den Telebankingdateien auf eine Firma verweist, bei der am Firmenstamm das Kennzeichen "Ist eigene Firma" gesetzt ist, dann werden diese Dateien als Kanzleidateien identifiziert.

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    Werden zusätzlich zu den Telebankingdateien auch PDF-Kontoauszugsdokumente abgerufen, dann werden diese ebenfalls im STB-Verzeichnis abgelegt. Dabei wird die IBAN in der Bezeichnung der PDF-Datei geprüft. Entspricht diese der Bankverbindung des Steuerberaters, dann werden die Dokumente richtig erkannt bzw. verschoben.

    Wird kein "Verzeichnis Telebankingdateien STB" hinterlegt, dann werden alle Telebankingdateien im allgemeinen "Verzeichnis Telebankingdateien" abgelegt. Wenn Sie keine Trennung der Dateien benötigen, dann kann der Parameter leer bleiben!

Achtung! 
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Beachten Sie bei der Hinterlegung der Pfade unbedingt folgende Grundsätze. Ansonsten können die Daten zwar abgeholt, aber nicht richtig gespeichert werden:
  • Beim Abruf der Daten über ein Netzwerk muss der Pfad als UNC-Pfad angegeben werden (Bsp.:\\Client\D$\Zahlungsplattform).

  • Achten Sie darauf, dass für jenen User, der die Daten abholt, auch alle Schreib- und Zugriffsrechte auf das angegebene Laufwerk vorhanden sind.
Wenn die Dateien über Stapel abgerufen werden, müssen die beiden Punkte ebenfalls unbedingt beachtet werden!

Beim Einlesen von Telebankingdateien über die Zahlungsplattform erfolgt die Zuordnung der Dateien zur richtigen Firma durch die Bankverbindung, die in der Datei angegeben wird. Ist eine Bankverbindung ermittelt worden, die in keiner Firma gefunden worden ist, dann werden die betroffenen Dateien der eigenen Firma zugeordnet.

Problematisch ist dies dann, wenn das Verzeichnis mit den Telebankingdateien der eigenen Firma über eingeschränkte Zugriffsrechte verfügt. Im schlechtesten Fall bedeutet dies, dass die zuständigen Mitarbeiter keinen Zugriff auf das Verzeichnis haben und daher die betroffenen Telebankingdateien (bzw. Bankverbindungen) nicht sehen.

Um das zu vermeiden, kann in folgendem Parameter eine Firmennummer hinterlegt werden, unter der die betroffenen Dateien abgelegt werden.
FIBU → Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform → Extras → Allgemeine Einstellungen → Zusätzliche Einstellungen → Abstimmungsfirma

 Dateiinhalte

Mit folgenden Parametern können Sie definieren, welche Zahlungen in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden sollen. In manchen Fällen ist es notwendig, nicht alle Daten sofort abzuarbeiten. In Steuerberatungskanzleien könnte es beispielsweise notwendig sein, nur die Zahlungen bis zu einem bestimmten Datum einzulesen, da noch nicht alle Rechnungen in der Klientenbuchhaltung verbucht wurden.
  • Im Parameter "Automatisches Einlesen bis Datum" können Sie hinterlegen, bis zu welchem Datum die Umsätze berücksichtigt und in die Bankauszugsverbuchung übernommen werden. Wenn die Einstellung "Monatsletzter" gewählt wird, muss der Parameter "Abzüglich Monate" ebenfalls befüllt werden.

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  • Für das monatsgenaue Einlesen der Umsätze, muss beim Parameter "Automatisches Einlesen bis Datum" die Auswahl "Monatsletzter" getroffen werden. Dann hinterlegen Sie im Parameter "Abzüglich Monate" die Anzahl der Monate, die noch nicht eingelesen werden sollen. Wenn Sie beispielsweise am 21.07. einlesen und nur die Daten bis 30.06. berücksichtigen wollen, dann hinterlegen Sie "1".

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Hinweis 
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Die unter 4.1.2 angegebenen Einstellungen werden nur dann benötigt, wenn direkt in die Bankauszugsverbuchung eingelesen wird. Wird mit der Zahlungsübersicht gearbeitet, dann werden diese Einstellungen nicht berücksichtigt!

 Abholen Telebankingdateien manuell

Wenn die Parametereinstellungen richtig getroffen wurden, können die Dateien über die Zahlungsplattform abgerufen werden. Starten Sie dazu die Funktion "Telebankingdateien abholen" in der Zahlungsplattform unter Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsplattform am Reiter "Bankauszugsverbuchung"

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Wenn Sie die Funktion starten, müssen die Kontaktdaten des EBICS-Kontaktes angegeben werden. Sie können die Kontaktdaten im Feld "EBICS-Kundennummer" mittels "F4" suchen und in das Eingabefenster übernehmen. Das Passwort muss aus Sicherheitsgründen manuell eingegeben werden (achten Sie dabei auf Groß- und Kleinschreibung).

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Danach werden die Dateien der (dem EBICS-Verfüger) zugewiesenen Bankkonten abgerufen und im hinterlegten Verzeichnis zwischengespeichert. Sie können dann entscheiden, ob Sie die Dateien sofort in die Bankauszugsverbuchung einlesen möchten, oder ob Sie den Einlesevorgang später manuell durchführen möchten.

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Hinweis 
Hinweis.png
Damit die Daten richtig abgeholt werden können, müssen sowohl der Pfad für die Ablage der Dateien als auch der EBICS-Kontakt richtig angelegt sein.
Folgende Fehlermeldungen können bei falscher Hinterlegung angezeigt werden:
  • Wurde der Parameter Verzeichnis Telebankingdateien nicht richtig hinterlegt, wird die Meldung "Bitte hinterlegen Sie den Pfad in folgendem Parameter: Zahlungsplattform > Allgemeine Einstellungen > Rechenzentrum > Verzeichnis Telebankingdateien/STB" angezeigt.

    1585672711000002210.png

  • Ist kein gültiger EBICS-Kontakt vorhanden, wird die Meldung "Ohne vollständig eingerichteter Zahlungsanbieterschnittstelle (EBICS, PayData, finAPI) und die zugehörige Zusatzlizenz kann die Funktion "Telebankingdateien abholen" nicht verwendet werden. Bitte kontrollieren Sie Ihre Lizenzen und führen Sie die Einrichtung des Zahlungsanbieters durch." angezeigt.

    1585672711000002210_0.png

 Mögliche Fehlermeldungen beim Abholen der Telebankingdateien

 
FehlermeldungBedeutungUrsacheBehebung
EbicsKontoauszuege ()
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

(EBICS_AUTHORISATION_ORDER_TYPE_FAILED).
Der Teilnehmer ist nicht zur Einreichung des Auftrags mit der gewählten Auftragsart befugt.
Der EBICS-Benutzer ist nicht zum Abruf mit den übermittelten Auftragsarten berechtigt.
Diese Meldung kann mehrere Ursachen haben:
  • Es wurde eine falsche Auftragsart für den Abruf angelegt. Beispielsweise die Auftragsart für den Abruf von MT940 obwohl mit der Bank der Abruf von Camt.053 vereinbart wurde.
  • Die angeführten Auftragsarten wurden bei der Bank nicht freigegeben.
  • Kontrollieren Sie, welche Auftragsarten für Ihren Bankzugang hinterlegt wurden. Hinterlegen Sie manuelle Auftragsarten ausschließlich in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit dem FIBU Support. Löschen Sie falsche Auftragsarten.
  • Halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank und lassen Sie sich bestätigen, dass alle benötigten Auftragsarten freigeschaltet wurden.
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler
AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

[EBICS_INVALID_ORDER_IDENTIFIER] Auftragsart unzulässig.
Die übermittelte Auftragsart ist nicht korrekt.
Diese Meldung kann mehrere Ursachen haben:
  • Es wurde eine falsche Auftragsart für den Abruf angelegt.
  • Die Auftragsart ist fehlerhaft.
  • Kontrollieren Sie, welche Auftragsarten für Ihren Bankzugang hinterlegt wurden. Hinterlegen Sie manuelle Auftragsarten ausschließlich in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit dem FIBU Support. Löschen Sie falsche Auftragsarten.
  • Prüfen Sie, ob der EBICS-Kontakt richtig angelegt und freigeschaltet wurde. Ggf. ist der Kontakt doppelt vorhanden und muss daher richtiggestellt werden.
EbicsKontoauszuege ()
Der Zugriff auf den Pfad "X:\xxx\xxx" wurde verweigert.
Das Laufwerk bzw. der Pfad zum Speichern der Telebankingdaten wurde nicht gefunden.
Der Pfad zum Speichern der Telebankingdatei ist falsch.
Kontrollieren Sie, ob der Pfad zum Speichern der Daten richtig angegeben wurde. Hinterlegen Sie den richtigen Pfad in der Bankauszugsverbuchung unter "Verzeichnis Telebankingdateien".
Wenn Sie die Daten über einen Server abrufen, achten Sie speziell darauf, den richtigen UNC-Pfad anzugeben (statt des absoluten Pfades).

EbicsKontoauszuege ()
Der Objektverweis wurde nicht auf eine Objektinstanz festgelegt.
Die Anfrage konnte nicht verarbeitet werden, da unbekannte Infos in der Anfrage übermittelt wurden.
Diese Meldung kann unterschiedlichste Ursachen haben:
  • Die übermittelte Auftragsart ist falsch oder fehlerhaft.
  • Der EBICS-Kontakt ist unvollständig.
  • Kontrollieren Sie, welche Auftragsarten für Ihren Bankzugang hinterlegt wurden. Korrigieren Sie falsche oder fehlerhafte Auftragsarten.
  • Kontrollieren Sie, ob Ihre EBICS-Kontakte korrekt freigeschaltet wurden.
  • Kontrollieren Sie, ob der Bankschlüssel aktuell ist.

EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler
AErrorText: Invalid Order Type specification
Die Auftragsarten konnten nicht richtig übermittelt werden.
Die Auftragsarten/BTF-Parameter sind fehlerhaft.
Kontrollieren Sie, ob die EBICS-Auftragsarten richtig und vollständig angelegt wurden. Beachten Sie dabei insbesondere Folgendes:
  • Grundsätzlich wird der richtige Standard vorgeschlagen. Überschreiben oder ändern Sie diese nur in Ausnahmefällen.
  • Beachten Sie bei manuellen Änderungen die korrekte Rechtschreibung.
  • Die angegebenen Auftragsarten müssen den vorgegebenen Normen entsprechen und können NICHT frei gewählt werden.
  • Ggf. löschen Sie die manuell angelegte Auftragsart. Damit wird automatisch auf den Standard zugegriffen.
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler:
ErrorText: Der Zugriff auf den Pfad "xxx" wurde verweigert.

oder

EbicsKontoauszuege()
ErrorText:
Der Zugriff auf den Pfad "xxx" wurde verweigert.
Die Dateien konnten nicht richtig gespeichert werden.
Die Pfade zum Speichern der Telebankingdateien sind nicht korrekt hinterlegt.
Kontrollieren Sie in der Bankauszugsverbuchung folgende Parameter-Einstellungen:
1. Allgemein → "Verzeichnis Telebankingdateien":
Damit die EBICS-Pfade richtig ermittelt werden können, sollte dieser Parameter leer sein.

7. EBICS → "Verzeichnis Telebankingdateien"
7. EBICS → "Verzeichnis Telebankingdateien STB"
Überprüfen Sie, ob die Pfade vollständig und richtig hinterlegt wurden. Achten Sie speziell beim Arbeiten über einen Server auch darauf, dass ggf. UNC-Pfade hinterlegt werden müssen.
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler:
ErrorText: Mindestens ein Fehler ist aufgetreten.

EbicsContact <html version ......
Der Bankserver ist nicht erreichbar.
Der angegebene EBICS-Server der Bank ist nicht erreichbar.
Führen Sie die Funktion Bankzugang prüfen aus. Erhalten Sie auch dort Fehlermeldungen, gibt es ein Problem im Zusammenhang mit dem EBICS-Server.
Prüfen Sie, ob die Hinterlegungen alle korrekt sind und die Url von Ihrem Rechner aus erreichbar ist.
Hat der Abruf bisher problemlos funktioniert, kontaktieren Sie Ihre Bank bzw. starten Sie den Abruf nach angemessener Zeit noch einmal.
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler: Der Server steht temporär nicht zur Verfügung, zum Beispiel wegen Überlastung oder Wartungsarbeiten.
Ein "Retry-After"-Header-Feld in der Antwort kann den Client auf einen Zeitpunkt hinweisen, zu dem die Anfrage eventuell bearbeitet werden könnte.

AErrorText: 503 Service Unavailable
Der Bankserver ist nicht erreichbar.
Der angegebene EBICS-Server der Bank ist nicht erreichbar.
Führen Sie die Funktion Bankzugang prüfen aus. Erhalten Sie auch dort Fehlermeldungen, gibt es ein Problem im Zusammenhang mit dem EBICS-Server.
Prüfen Sie, ob die Hinterlegungen alle korrekt sind und die Url von Ihrem Rechner aus erreichbar ist.
Hat der Abruf bisher problemlos funktioniert, kontaktieren Sie Ihre Bank bzw. starten Sie den Abruf nach angemessener Zeit noch einmal.
EbicsKontoauszüge()
Error Text: WebExHandler
AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
[EBICS_AUTHENTICATION_FAILED] Authentication signature error
Die Überprüfung der Signatur war nicht erfolgreich.
Die angegebenen Zugangsdaten des EBICS-Users sind nicht richtig angelegt oder freigeschaltet.
Der EBICS-User, mit dem die Anfrage durchgeführt wird, ist nicht gültig.
Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank, ob der betroffene EBICS-Verfüger freigegeben wurde.

Erkundigen Sie sich auch, ob sich bei einem bestehenden User bei der Bank etwas geändert hat.
In so einem Fall muss der EBICS-Kontakt unter Bankzugang - EBICS - EBICS-Kontakte und in der Zahlungsplattform gelöscht werden.
Wurde dies durchgeführt, können Sie den Kontakt neu anlegen und bei der Bank initialisieren.
EbicsKontoauszuege()
Error Text: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
[EBICS_AUTHENTICATION_FAILED]
Authentifikationssignatur fehlerhaft
Die Anmeldung am EBICS-Server konnte nicht durchgeführt werden.
Die angegebenen Zugangsdaten des EBICS-Users sind nicht korrekt.
Der EBICS-User, mit dem die Anfrage durchgeführt wird, ist nicht gültig.
Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank, ob der betroffene EBICS-Verfüger freigegeben wurde.
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: Die Anfrage-Nachricht war fehlerhaft aufgebaut.
AErrorText: 400 Bad Request
Die Anfrage kann nicht an den EBICS-Server übermittelt werden.
Der Aufbau der übermittelten Daten ist fehlerhaft.
In den übermittelten Daten sind fehlerhafte Informationen enthalten.
  • Kontrollieren Sie, ob der SWIFT/BIC auf Ihrem Bankzugang richtig hinterlegt wurde. Der BIC muss zwingend in Großbuchstaben erfasst werden!
EbicsKontoauszuege()
ErrorText: WebExHandler:
AErrorText: Das Gerät ist nicht bereit.
Auf ein benötigtes Gerät kann nicht zugegriffen werden.
Ein benötigter Softwarepfad kann nicht geöffnet werden.
Kontrollieren Sie, welche Pfade zum Abspeichern Ihrer Telebankingdateien in den Parametern hinterlegt wurden.

Damit die Daten richtig abgelegt werden können, müssen sämtliche Zugriffs- und Schreibrechte für den angegebenen Pfad vorhanden sein
.
DownloadBankKeys()
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

(EBICS_NO_DOWNLOAD_DATA_AVAILABLE).
Für die gewählte Download-Auftragsart sind keine Daten verfügbar. 
Es konnten keine Telebankingdateien für die angegebenen Auftragsarten heruntergeladen werden.
Diese Meldung kann mehrere Ursachen haben:
  • Für den abgerufenen Zeitraum sind keine Daten bei der Bank verfügbar.
  • Es wurde eine falsche Auftragsart für den Abruf angelegt. Beispielsweise die Auftragsart für den Abruf von MT940 obwohl mit der Bank der Abruf von Camt.053 vereinbart wurde.
  • Kontrollieren Sie in Ihrem Telebankingprogramm, ob für den Abrufzeitraum auch wirklich Umsätze auf Ihrem Bankkonto vorhanden sind und starten Sie den Abruf zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
  • Kontrollieren Sie, welche Auftragsarten für Ihren Bankzugang hinterlegt sind. Wir empfehlen, keine manuellen Auftragsarten anzulegen.
  • Prüfen Sie, ob die Telebankingdateien eventuell durch einen anderen EBICS-Verfüger abgerufen wurden. Dateien werden bei der Abholung bei der Bank mit "abgeholt" markiert und stehen danach nicht mehr für den normalen Abruf zur Verfügung.

 Abholen Telebankingdateien über Stapel

Zum Abholen und Einlesen der Dateien über EBICS kann auch ein Stapel eingerichtet werden. Dazu steht in der Stapelanlage die Funktion "MCS_MDFIBUBANKRUECKVERBUCHUNGMGR_KONTOAUSZUG" zur Verfügung.

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Eine detaillierte Beschreibung zur Anlage von Stapeln finden Sie unter Stapelverwaltung.

Damit die Dateien im Hintergrund abgerufen werden können, ist es notwendig, die EBICS-Zugangsdaten in der NTCS zu speichern.

Achtung! 
Achtung.png
Beachten Sie, dass die Passwörter verschlüsselt gespeichert werden. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, diese Passwörter nachträglich zu kontrollieren oder zu ändern.

Wenn das Passwort beim Speichern falsch eingegeben worden ist, rufen Sie die Funktion Hinterlegung Zugangsdaten für automatische Abholung Kontoauszug erneut auf und speichern Sie die Zugangsdaten nochmals ab. Sollte dies nicht funktionieren, dann muss der EBICS-Kontakt in der NTCS gelöscht und neu angelegt werden. Zusätzlich ist es notwendig, den Kontakt auch bei der eigenen Bank zurücksetzen und neu freigeben zu lassen!

 Hinterlegung EBICS-Zugangsdaten für automatischen Dateiabruf

Damit die Dateien ohne Eingabe des Passworts abgerufen werden können (insbesondere, wenn Sie mit dem Abruf mittels Stapel arbeiten), besteht die Möglichkeit, die EBICS-Zugangsdaten inkl. Passwort für diesen Zweck zu speichern.

Beachten Sie dabei, dass der angegebene EBICS-Kontakt (bzw. der dazugehörende EBICS-Verfüger bei der Bank) ausschließlich Rechte für den Abruf der Kontoauszüge hat. Stellen Sie daher im Gespräch mit Ihrer Bank sicher, dass der EBICS-Verfüger ausschließlich dafür berechtigt wird und keine weiteren Berechtigungen z. B. für die Übermittlung von Zahlungsverkehrsdateien hat. In diesem Zusammenhang wurden natürlich auch in der NTCS entsprechende Sicherheitsvorkehrungen eingebaut, um einen Missbrauch der Zugangsdaten zu verhindern.

Damit die Zugangsdaten gespeichert werden können, muss folgender Parameter in der Zahlungsplattform → Allgemeine Einstellungen → Zusätzliche Einstellungen → Speichern Passwort für EBICS-Abruf Bankauszugsdaten auf "1 - Ja" gesetzt werden.

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Wenn dieser Parameter gesetzt wurde, dann kann in der Zahlungsplattform unter Bankzugang → EBICS der Punkt "Hinterlegung Zugangsdaten für die automatische Abholung Kontoauszug" gestartet werden (sollte der Punkt nicht vorhanden sein, muss dieser über das Burger-Menü eingeblendet werden).

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Nach dem Starten der Funktion wird ein Hinweis auf die oben angeführten Berechtigungseinstellungen des Benutzers angezeigt.

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Nach Bestätigung der Meldung können die Zugangsdaten eingegeben und gespeichert werden.

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Bevor Sie die angegebenen Daten speichern, prüfen Sie zuvor Ihr EBICS-Passwort durch Anklicken des Schlüssel-Symbols. Wenn der Kontakt falsch gespeichert wird, ist keine Verbindung mit EBICS möglich!

Wurden die Zugangsdaten auf diese Art hinterlegt, dann wird beim Abruf über Stapel automatisch darauf zugegriffen.

Beim manuellen Abholen der Telebankingdateien über die Zahlungsplattform haben Sie so ebenfalls die Möglichkeit, die Daten ohne Eingabe des Verfügers abzurufen. Dazu steht Ihnen das Feld "Alle EBICS-Verfüger abrufen" zur Verfügung. Wenn Sie dieses Häkchen setzen, müssen keine Zugangsdaten eingegeben werden und beim Übernehmen werden die verspeicherten Kontaktdaten übermittelt.

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Damit werden die Dateien zu allen EBICS-Kontakten abgerufen, für die Sie die Zugangsdaten gespeichert haben.

Hinweis 
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Im Zahlungsverkehr, Bankeinzug und der UVA wird nicht auf die gespeicherten Daten zugegriffen! Bei der Übermittlung von Zahlungsdateien muss in jedem Fall das Passwort manuell eingegeben werden. Damit kann der gespeicherte Kontakt nicht missbräuchlich verwendet werden.

 Abholen der Dateien historisch

Wenn die Dateien abgerufen werden, dann werden diese bei der Bank automatisch als "abgeholt" gekennzeichnet. Damit wird verhindert, dass die gleichen Dateien mehrmals abgerufen und eingelesen werden. Sollten Sie eine Datei nochmals benötigen, dann können Sie diese mit der Funktion "Telebankingdateien abholen historisch" erneut abrufen.

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Wenn Sie diese Funktion starten, können Sie zusätzlich zu den Kontaktdaten auch den gewünschten Abrufzeitraum angeben.

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Im Feld "Bankverbindung" können Sie jene Bank auswählen, für die Sie die Daten historisch abrufen möchten. Geben Sie hier keine Bankverbindung an, werden die Telebankingdateien für alle Banken abgerufen, die dem angegebenen EBICS-Verfüger zugewiesen wurden.

Achtung! 
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Verwenden Sie diese Funktion ausschließlich zum wiederholten Abruf von Dateien! Dateien, die auf diese Weise abgerufen werden, erhalten bei der Bank kein internes Kennzeichen, dass diese bereits abgeholt wurden.

 Einlesen in die Bankauszugsverbuchung

 Automatisches Einlesen der Dateien

Wenn Sie nach dem Abruf der Telebankingdateien die Auswahl "Sollen die abgeholten Kontoauszüge eingelesen werden?" mit "Ja" bestätigen, werden alle abgerufenen Daten sofort in die Bankauszugsverbuchung eingelesen.

 Manuelles Einlesen der Dateien

Wenn die Dateien nicht direkt nach dem Abruf eingelesen werden, dann werden diese im hinterlegten Verzeichnis gespeichert. Sie erhalten im Anschluss eine Information darüber, wo die Dateien (und ggf. PDF-Dateien) abgelegt wurden.

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Wenn Sie die Dateien später in die Bankauszugsverbuchung einlesen möchten, starten Sie in der Zahlungsplattform unter "Bankauszugsverbuchung" die Funktion "Telebankingdatei einlesen".

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Folgendes passiert beim Einlesen der Dateien (unabhängig davon, ob automatisch oder manuell eingelesen wird):
  • Aus den MT940- oder Camt.053-Dateien wird die Bankverbindung ausgelesen (diese wird in den Dateien mitgeschickt) und danach diese Bankverbindung auf den Firmenstammdaten gesucht. Wird die Bankverbindung auf einer Firma gefunden, wird die Datei in die Bankauszugsverbuchung der dazugehörenden – aktuellen – Fibu eingelesen. Der Bankauszugskreis wird (wenn kein passender vorhanden) automatisch angelegt und die Regeln überprüft.

    Beim Einlesen der Daten wird auch das Datum der Zahlungen geprüft und die dazugehörende FIBU ermittelt. Das heißt, fallen Zahlungen in unterschiedliche (Wirtschafts-)Jahre, wird die zur Zahlung gehörende FIBU richtig ermittelt und die Zahlungen entsprechend eingelesen.

  • Sind Dateien aus einem Jahr vorhanden, zu dem noch keine neue Buchhaltung angelegt wurde, dann können die betroffenen Dateien nicht eingelesen werden. Die Dateien werden im Firmenordner gespeichert und später im Zuge der Jahresübernahme automatisch in die neue Fibu eingelesen.

    Die Dateien und Dokumente werden aus dem ursprünglichen Verzeichnis in einen Unterordner mit der jeweiligen Firmennummer verschoben.

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  • Ist eine Bankverbindung in mehreren Firmen vorhanden, dann wird geprüft, in welcher Firma das Bankkonto angemeldet wurde und die Datei dieser Firma zugeordnet.

  • Wird die Bankverbindung nicht in der NTCS gefunden, dann werden die betroffenen Dateien in einen Unterordner verschoben. Dieser Unterordner wird automatisch mit der ermittelten IBAN als Bezeichnung angelegt.

  • Manche Banken übermitteln die Telebankingdateien in komprimierter Form als Zip-Verzeichnis. In diesen Fällen werden die Dateien entpackt und in den richtigen Unterordner verschoben. Das Original-Zip-Verzeichnis wird im Ordner _Unbekannt abgelegt.

  • Beachten Sie, dass Dokumente nach dem Einlesen in die Bankauszugsverbuchung automatisch in den Fibu-Dokumentenpool verschoben werden und daher nicht mehr im Explorer vorhanden sind.


Nach dem Einlesen der Telebankingdateien öffnet sich eine Logdatei in der alle durchgeführten Aktionen protokolliert werden. Diese Logdatei dient rein zu Informationszwecken und kann nach Kenntnisnahme geschlossen werden.

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In der Zahlungsplattform wird protokolliert, welche Daten - in welche Fibu - eingelesen wurden.

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Das Einlesen in die Bankauszugskreise erfolgt, abhängig von den bereits bestehenden Daten, unterschiedlich.
  • Wenn es noch keinen einzigen Bankauszugskreis in der Fibu gibt, dann wird ein neuer "Automatikkreis" mit der Bezeichnung "Automatikkreis + Dateiformat und Verzeichnis") angelegt und die Daten in diesen Kreis eingelesen.

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  • Gibt es bereits einen bestehenden Kreis mit den passenden Einstellungen, dann werden die Zahlungen im bestehenden Kreis ergänzt. Voraussetzung dafür: Es wurden noch keine manuellen Bearbeitungen vorgenommen! Wenn die Zahlungen im bestehenden Kreis bereits manuell bearbeitet wurden, wird ein neuer Kreis angelegt (um Überschreibungen etc. zu vermeiden).

  • Gibt es einen Bankauszugskreis mit abweichenden Einstellungen (z. B. anderes Telebankingformat etc.), dann wird ein neuer Kreis angelegt und die Daten in den neuen Kreis eingelesen.
Nach dem Einlesen in die Bankauszugsverbuchung können Sie die Zahlungen wie gewohnt bearbeiten. Sämtliche Regeln und Parametereinstellungen sind – unabhängig von der Datenherkunft – uneingeschränkt verwendbar.

Hinweis 
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Ihre Bankverbindungen sind alle pro Firma angelegt und nicht pro Fibu. Daher ist es nicht möglich, Bankdaten in unterschiedliche Fibus einer Firma einzulesen – die Bankdateien werden immer in die als "aktuelle FIBU" gekennzeichnete Buchhaltung eingelesen.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine andere Fibu als die "aktuelle FIBU" für das Einlesen der Bankdaten zu definieren. Dazu müssen Sie die gewünschte Fibu-Unternummer im Feld "Fibu-Unter-Nr." auf der gewünschten Bankverbindung hinterlegen.

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Geben Sie z. B. "2" an, wenn Sie die Dateien in die Fibu 2024/02 einlesen möchten.

Hinweis 
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Bei der Verbuchung der Zahlungen in die Fibu wird der Eintrag in der "Zahlungsplattform" automatisch unter "Abgeschlossen" verschoben.

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Scheinen alte Einträge noch unter "offen" auf, können diese mit der Funktion "Kontoauszug abschließen" manuell unter "Abgeschlossen" verschoben werden.

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 EBICS in der Zahlungsübersicht

Wenn Sie mit der Zahlungsübersicht arbeiten, dann werden die Zahlungen aus EBICS automatisch in die Zahlungsübersicht eingelesen.

Die Zahlungsübersicht ermöglicht ein Einlesen der Telebankingdateien in die Bankauszugsverbuchung, ohne dass die Zahlungen sofort bearbeitet bzw. verbucht werden müssen. Dies ist beim automatischen Abruf über EBICS auf jeden Fall empfehlenswert, da damit gewährleistet wird, dass die Zahlungen erst nach dem Einbuchen der Rechnungen abgearbeitet werden können.

Damit mir der Zahlungsübersicht gearbeitet werden kann, muss der Parameter "Automatisches Einlesen" in der Bankauszugsverbuchung auf 1 - in die Zahlungsübersicht gesetzt werden.
Ansonsten sind keine zusätzlichen Einstellungen für das Arbeiten mit EBICS in der Zahlungsübersicht notwendig.

UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Zahlungsübersicht finden Sie unter Zahlungsübersicht.

 Zahlungsvorschlag

Ihre Zahlungen aus dem Zahlungsvorschlag können direkt über EBICS an die Bank übermittelt werden. Es ist dann nicht mehr notwendig, eine Telebankingdatei zu erstellen und diese manuell in ein Telebankingprogramm hochzuladen.

Hinweis 
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Wenn Sie den Zahlungsvorschlag für mehrere Banken erstellen, dann gilt der im folgenden Teil beschriebene Ablauf nur für jene Banken, die an EBICS angebunden wurden.
Für alle anderen Banken gilt der Standardablauf im Zahlungsvorschlag und die Dateien werden wie gewohnt im Verzeichnis abgespeichert. Diese müssen dann weiterhin manuell in das Telebankingprogramm importiert werden.

 EBICS-Bankkonto anmelden

Wenn Sie Ihren EBICS-Zugang ausschließlich für die Übertragung der Dateien an die Bank nutzen, dann muss Ihr Bankzugang einmalig an EBICS angebunden werden. Sobald die Bank an EBICS angebunden worden ist, kann diese für Übertragungen aus dem Bankeinzug, der Umsatzsteuervoranmeldung und dem Zahlungsvorschlag verwendet werden.
Hinweis 
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Wenn Sie mit Ihrem EBICS-Zugang bereits Dateien für die Bankauszugsverbuchung abgerufen haben, wurde die Bank automatisch angebunden und die manuelle Anbindung ist nicht mehr notwendig!
Um Ihr Bankkonto bei EBICS anzubinden, wählen Sie in der Zahlungsplattform den Reiter "Übersicht Bankkonten". Dort markieren Sie die gewünschte Bankverbindung und starten die Funktion "EBICS" → "Bankkonto anmelden".

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Damit wird Ihr Konto bei EBICS freigeschaltet und Sie können Ihre Zahlungen zukünftig über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermitteln.

Die Erstellung und das Bearbeiten des Zahlungsvorschlags erfolgt wie gewohnt. Den genauen Ablauf bis zur Dateierstellung finden Sie unter Zahlungsvorschlag. 

Wenn der Zahlungsvorschlag fertiggestellt worden ist, können die Daten über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermittelt werden.

Ob die Daten direkt aus dem Zahlungsvorschlag übermittelt werden, oder ob die Zahlung und Übertragung über die Zahlungsplattform erfolgen, können Sie mit folgendem Parameter einstellen:
Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag → Extras → Einstellungen für Zahlungsverkehr → Zahlungsversand → Erstellen Telebankingdatei

​ EBICS-Bankkonto abmelden

Wenn bei mehreren Firmen die gleiche Bankverbindung vorhanden ist, dann wird beim Einlesen geprüft, in welcher Firma das Bankkonto angemeldet wurde und die Datei wird dieser Firma zugeordnet. Aus diesem Grund ist es wichtig darauf zu achten, dass die Bank bei der richtigen Firma angemeldet ist.
Ist die Bank bei der falschen Firma angemeldet, kann dies wie folgt korrigiert werden:
  • Zuerst muss das Konto bei der "falschen" Firma abgemeldet werden. Markieren Sie die gewünschte Bankverbindung im Reiter "Übersicht Bankkonten" und wählen Sie danach unter "EBICS" die Funktion "Bankkonto abmelden".

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  • Nachdem Sie die Funktion gestartet haben, wird die Bankverbindung automatisch abgemeldet und die Bankverbindung unter "Abgemeldete Bankkonten" verschoben. Die Info im Feld "Text" wird geändert auf "Bankkonto abgemeldet".

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  • Danach kann die Bankverbindung in der "richtigen" Firma - wie unter "EBICS-Bankkonto anmelden" beschrieben - angemeldet werden.

 Direkte Übermittlung

Wenn Sie die Funktion "Datenträger erstellen" starten, dann geben Sie die Kontaktdaten und das gewünschte SEPA-Format an. Zusätzlich dazu erfassen Sie Ihre EBICS-Zugangsdaten. Kunden- und Teilnehmernummer können mit "F4" gesucht und übernommen werden. Das EBICS-Passwort ist nicht im System gespeichert und muss daher manuell eingegeben werden.

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Bei der EBICS-Übermittlung werden die Daten in jenem Format an die Bank übermittelt, welches bei der Datenträgererstellung ausgewählt wird.

Achtung! 
Achtung.png
Wenn im Fenster "Kontaktdaten/Durchführungsdatum" die Felder zur Eingabe der EBICS-Daten fehlen, dann wurde die Bank nicht an EBICS angebunden. Führen Sie in diesem Fall die Funktion Bankkonto anmelden aus. Sobald das Konto bei EBICS angemeldet wurde, können Sie die EBICS-Zugangsdaten bei der Datenträgererstellung eingeben.

Sobald die Daten eingegeben bzw. übernommen worden sind, wird die Datei im Hintergrund übertragen. Danach öffnet sich das Datenträgerprotokoll und Sie erhalten eine Meldung, dass die Zahlungen erfolgreich übermittelt wurden.

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Sobald die Daten übermittelt wurden, wird in der Zahlungsplattform unter "Zahlungsvorschlag" ein Eintrag mit dem Text: "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben" erzeugt.
Dieser Eintrag dient rein als Information, um nachvollziehen zu können, welche Daten bereits übertragen wurden.

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Nach der erfolgreichen Übermittlung der Zahlungen an die Bank, können Sie den Zahlungsvorschlag in die Buchhaltung verbuchen.

Werden die Zahlungen im Zahlungsvorschlag verbucht, wird der Eintrag in der Zahlungsplattform mit dem Text "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt und verbucht" gekennzeichnet und unter "Abgeschlossen" verschoben (unabhängig davon, ob der Zahlungsstatus zuvor geprüft wurde oder nicht).

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Achtung! 
Achtung.png
In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen. Wenn die Freigabe der Zahlungen nach der Datenübertragung erfolgen soll (verteilte elektronische Unterschrift, pushTan etc.), dann kann dies ausschließlich über Ihre Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm).

 Mögliche Fehlermeldungen beim Übermitteln der Daten


Fehlermeldung BedeutungUrsacheBehebung
Bei folgender IBAN ist ein Fehler aufgetreten XXXXXXXXXXX

Auftragsart: "CCT" (oder eine andere Auftragsart)
Die Anfrage wurde mangels Berechtigung des Clients nicht durchgeführt, z. B., weil der authentifizierte Benutzer nicht berechtigt ist oder eine als HTTPS konfigurierte URL nur mit HTTP aufgerufen wurde.

403 Forbidden
Die Anfrage des Clients (Computers) konnte nicht durchgeführt werden, da Berechtigungen fehlen.
Der Status 403 drückt aus, dass dem Client kein Zugang zur Webseite gewährt wird, da ihm hierfür die erforderlichen Berechtigungen fehlen.
In diesem Fall müssen die Berechtigungen geprüft werden:
  • Sind bei der Bank die erforderlichen Berechtigungen für die Übermittlung von Zahlungsdaten bei diesem EBICS-Verfüger vorhanden? Klären Sie diesen Punkt mit Ihrem Bankberater.
  • Geprüft werden müssen auch die Einstellungen der Firewall, Browsereinstellungen etc. Es muss sichergestellt werden, dass der Computer auf die URL des Bankrechners zugreifen darf.
Hinweis: Damit der Zugriff via EBICS möglich ist, muss der Zugriff auf die URL komplett freigegeben sein. Daher diese URL aus der HTTPS Inspection ausnehmen und auch Direktzugriff via http u. https auf der Firewall zulassen.
Bei folgender IBAN ist ein Fehler aufgetreten XXXXXXXXXXX

Auftragsart: "CCT" (oder eine andere Auftragsart)

WebExHandler:

AErrorText: Der Objektverweis wurde nicht auf eine Objektinstanz festgelegt.
Die Anfrage konnte nicht verarbeitet werden, da unbekannte Infos in der Anfrage übermittelt wurden.
Diese Meldung kann unterschiedlichste Ursachen haben:
  • Die übermittelte Auftragsart ist falsch oder fehlerhaft.
  • Der EBICS-Kontakt ist unvollständig.
  • Kontrollieren Sie, welche Auftragsarten für Ihren Bankzugang hinterlegt wurden. Korrigieren Sie falsche oder fehlerhafte Auftragsarten.
  • Kontrollieren Sie, ob Ihr EBICS-Kontakt korrekt freigeschaltet wurde. Halten Sie diesbezüglich ev. Rücksprache mit Ihrer Bank.
  • Kontrollieren Sie, ob der Bankschlüssel aktuell ist. Halten Sie diesbezüglich ev. Rücksprache mit Ihrer Bank.
ZahlungUebermitteln()

ErrorText: Auftragsart: "CTV"WebExHandler:

AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

[EBICS_INVALID_ORDER_IDENTIFIER] Auftragsart unzulässig.
Die Daten konnten nicht übermittelt werden, da die Auftragsart unzulässig ist.
Diese Meldung bedeutet, dass die angeführte Auftragsart "CTV" nicht von der Bank verarbeitet werden kann.
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn die Bank die Empfängerüberprüfung (Verification of Payee) nicht durchführen kann. In solchen Fällen müssen die Auftragsarten/BTF-Parameter anders übertragen werden.
  • Vorgangsweise bei EBICS-Version 3.0:
    Die BTF-Parameter müssen in diesem Fall manuell korrigiert werden. Legen Sie dazu einen neuen Auftragsarttyp Überweisungen (pain.001) ohne Empfängerprüfung an.
    Löschen Sie den Eintrag "VOO" aus dem Feld "Serviceoption".
  • Vorgangsweise bei EBICS-Version 2.5:
    Ändern Sie das Feld "Zahlungsempfänger prüfen (VoP)" auf Ihrer eigenen Bankbindung auf den Wert "Empfängerprüfung (Verification of Payee) wird nicht durchgeführt.
In beiden Fällen erreichen Sie damit, dass keine Kennzeichen i. Zshg. mit der VoP in den Daten übermittelt werden.

ZahlungUebermitteln()

ErrorText: Auftragsart: "CTV"WebExHandler:

AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

[EBICS_ACCOUNT_AUTORISATION_FAILED] Die Vorabprüfung der Kontoberechtigung ist fehlgeschlagen.

Die Anmeldung beim EBICS-Server ist fehlgeschlagen.
Diese Meldung bedeutet, dass der angegebene EBICS-Verfüger nicht bei der Bank angemeldet werden kann.
Dieses Problem tritt dann auf, wenn der falsche EBICS-Kontakt für die Übermittlung herangezogen wird.
Das ist z. B. der Fall, wenn beim Übermittlung von Dateien an Bank A der Kontakt der Bank B ausgewählt wird.

Wählen Sie den richtigen EBICS-Kontakt für die betroffene Bankverbindung aus!
Bei folgender IBAN ist ein Fehler aufgetreten XXXXXXXXXXX

Auftragsart: "XE2" (oder eine andere Auftragsart)
Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.

(EBICS_INVALID_ORDER_DATA_FORMAT) Die übergebenen Auftragsdaten entsprechen nicht dem festgelegten Format.
Die Daten wurden an den EBICS-Server übermittelt, diese konnten jedoch nicht weiterverarbeitet werden, da diese nicht dem erwarteten Format entsprechen.In den übermittelten Daten sind Informationen enthalten, die der EBICS-Server nicht verarbeiten kann.
Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Bankberater, was genau den Fehler verursacht. Die fehlerhaften Daten können unterschiedlichste Ursachen haben.
Solche fehlerhaften Daten können beispielsweise sein:
  • Es wurden Gutschriften als Einzelüberweisung übermittelt (Gutschriften können nicht beim Lieferanten eingezogen werden).
  • Fehlerhafte Bankverbindungen
  • etc.

  Empfängerprüfung (VoP) abholen

Bei SEPA-Überweisungen (Standard und Echtzeit) wird eine Empfängerüberprüfung ("Verification of Payee" bzw. "VoP") durchgeführt. Dabei werden der Name des Zahlungsempfängers und die angegebene IBAN mit den Daten der Empfängerbank abgeglichen. Das bedeutet, dass die Bank vor der Freigabe von Überweisungen prüft, ob der Name des Zahlungsempfängers mit der IBAN übereinstimmt. Diese Maßnahme dient der Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr.

UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Ablauf der Empfängerprüfung finden Sie unter Verification of Payee.

Für die EBICS-Übermittlung von Zahlungen bedeutet das, dass die Zahlungen erst final freigegeben werden, wenn zuvor die Empfängerprüfung durchgeführt wurde. Sobald Sie die Zahlungen an den EBICS-Server übermittelt haben, wird bei der Bank die VoP gestartet. Danach erhalten Sie ein Prüfprotokoll, welches Sie auch in der Zahlungsplattform abrufen können.

Dazu steht Ihnen am Reiter Zahlungsvorschlag (und UVA/Meldungen) die Funktion "Empfängerprüfung (VoP) abholen" zur Verfügung.

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Nachdem die Zahlungen an die Bank übertragen wurden, wird die Prüfung gestartet. Die Prüfung kann pro Zahlungsempfänger bis zu 10 Sekunden dauern. Das bedeutet, dass das Protokoll eventuell erst ein paar Minuten nach der Dateiübermittlung zur Verfügung steht.

Achtung! 
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Klären Sie in diesem Zusammenhang unbedingt mit Ihrer Bank, wie die finale Zahlungsfreigabe nach der Datenübertragung (bzw. nach Kontrolle des VoP-Protokolls) erfolgen soll (verteilte elektronische Unterschrift VEU, PushTan etc.).

Die endgültige Freigabe der Zahlungen kann ausschließlich über die Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm). Klären Sie daher, ob und wie der übermittelte Datenträger in Ihrem Telebankingprogramm kontrolliert und gezeichnet werden kann. In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen.

Um das Protokoll abzurufen, starten Sie die Funktion "Empfängerprüfung (VoP) abholen.

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Damit wird eine Verbindung zu Ihrem Bankserver hergestellt und das VoP-Protokoll (in Form einer Datei mit dem Format pain.002) abgerufen. Haben Sie mehrere Datenträger gleichzeitig über EBICS übermittelt, wird das gesamte Protokoll abgerufen.

Bei jenen Zahlungsaufträgen, zu denen ein Protokoll von der Bank geliefert wird, wird ein grünes Häkchen im Feld "Empfängerprüfung (pain.002) angezeigt. Die Zuordnung des Protokolls erfolgt über die "Nachrichtenreferenz"-Nummer des Datenträgers.

1564578159000010410_1.png

Das Protokoll öffnet sich nach dem Abruf automatisch.

1564578159000010410_3.png

1564578159000010410_2.png

Im Protokoll werden jene Zahlungen angeführt, bei denen
  • Empfängername und IBAN teilweise übereinstimmen (Close Match)
  • Empfängername und IBAN nicht übereinstimmen (No Match)
  • die Prüfung nicht durchgeführt werden konnte.
Prüfen Sie die Rückmeldungen und kontrollieren Sie ggf. Ihre Stammdaten bzw. überprüfen Sie die Zahlungsempfänger auf Korrektheit.
Bei jenen Zahlungen, bei denen Name und IBAN teilweise übereinstimmen (Close Match), werden die korrekten Daten im Protokoll angeführt.

In diesem Beispiel wird im Datenträger der Name mit "Hans Meier" angegeben. Der richtige Name lt. Bank lautet jedoch "Hans Meyer".

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In so einem Fall korrigieren Sie die Stammdaten des Lieferantenkontos (oder verwenden Sie bei Bedarf das Feld "Kontoinhaber" auf der Lieferantenbankverbindung).

Stimmt der Name nicht mit der IBAN überein (No Match), dann überprüfen Sie jedenfalls nochmals die Bankverbindungen und kontaktieren Sie ggf. den betroffenen Zahlungsempfänger.

Nachdem Sie das Protokoll bzw. die Empfänger kontrolliert haben, muss die Zahlung bei der Bank freigegeben oder abgelehnt werden. Die Freigabe kann ausschließlich bei der Bank durchgeführt werden (je nach Vereinbarung z. B. mittels PushTan). Eine finale Freigabe über die NTCS ist nicht möglich. 

Beachten Sie, dass keine einzelnen Zahlungen freigegeben werden können. Die Zahlungen können nur zur Gänze freigegeben oder abgelehnt werden.

Wenn Sie den Zahlungsvorschlag ablehnen, dann muss dieser neu (mit den korrekten Daten) erstellt und nochmals eingereicht werden.

 Mögliche Fehlermeldung bei der Empfängerprüfung


FehlermeldungBedeutungUrsacheBehebung
ErrorText: WebExHandler
AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
[EBICS_NO_DOWNLOAD_DATA_AVAILABLE] Für die gewählte Auftragsart sind derzeit keine Daten verfügbar.
Das Prüfprotokoll kann nicht abgerufen werden.Es stehen keine Daten zur Verfügung.
Diese Fehlermeldung kann mehrere Ursachen haben:
  • Die Meldung tritt dann auf, wenn die EBICS-Zahlungen noch nicht an die Bank übermittelt wurden. Starten Sie den Punkt "EBICS-Dateiübermittlung" und übertragen Sie die Daten an die Bank.
  • Das Prüfprotokoll steht noch nicht zur Verfügung. Die Prüfung kann pro Zahlungsempfänger bis zu 10 Sekunden dauern. Warten Sie noch einige Minuten und starten Sie den Abruf des Protokolls erneut.
  • Die Bank stellt das Protokoll nicht zur Verfügung. In diesem Fall muss direkt mit der Bank abgeklärt werden, ob diese eine pain.002 mit dem Protokoll zur Verfügung stellt.

 Zahlungsstatus prüfen

Solange die Zahlungen nicht verbucht worden sind, ist in der Zahlungsplattform unter "Zahlungsvorschlag" (Bankeinzug) ein offener Eintrag vorhanden. Im Feld "Text" wird als Statusmeldung "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben." angezeigt. Dies bedeutet, dass die Daten an Ihre Bank übertragen worden sind, die Freigabe seitens der Bank jedoch noch nicht bestätigt worden ist.

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Um zu überprüfen, ob die Daten bei der Bank freigegeben wurden, steht Ihnen in die Funktion "Zahlungsstatus prüfen" zur Verfügung. Beachten Sie dazu jedoch, dass die richtige Auftragsart/BTF-Parameter für den Abruf des Status beim EBICS-Institut von der Bank freigegeben sein muss.

Die Prüfung kann nur dann erfolgreich durchgeführt werden, wenn die Zahlungen final (nachdem die Empfängerprüfung durchgeführt wurde) bei der Bank freigegeben wurden!

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Wenn Sie die Funktion starten, müssen die Zugangsdaten für Ihren EBICS-Kontakt eingegeben werden.

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Mit dieser Funktion wird eine Verbindung zum Bankserver hergestellt und der Statusreport für diese Zahlung bei der Bank abgerufen. In diesem Statusreport (pain.002 - Datei) werden Informationen zum Verarbeitungsstatus der Zahlungsdaten bei der Bank angeführt.
Die Zuordnung der übermittelten Zahlungen erfolgt aufgrund der "Nachrichtenreferenz". Diese Nachrichtenreferenz wird vom Programm errechnet und bei der EBICS-Übermittlung an die Bank übertragen. Diese "Nachrichtenreferenz" wird in der Zahlungsplattform im Feld "Nachrichtenreferenz" pro Zahllauf angezeigt.

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Bei der Funktion "Zahlungsstatus prüfen" wird pro Nachrichtenreferenz eine Statusinformation zurückgeliefert. Die Daten werden ausgelesen und danach öffnet sich eine Meldung mit den ermittelten Informationen.

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Folgende Statusinformationen können in der Meldung angezeigt werden:

Statusmeldung Bedeutung
"Der Datenträger mit der Nachrichtenreferenz "Referenznummer" wurde von der Bank freigegeben."Die Zahlungen wurden von der Bank freigegeben und werden durchgeführt.
"Der Datenträger mit der Nachrichtenreferenz "Referenznummer" wurde von der Bank nicht freigegeben. Klären Sie mit der Bank, warum die Zahlungen nicht durchgeführt wurden".Die Zahlungen wurden von der Bank nicht freigegeben. Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank, um das Problem zu klären.
"Es konnte kein Eintrag mit der Nachrichtenreferenz "Referenznummer" in der Zahlungsplattform gefunden werden.
In der "Zahlungsplattform" ist kein Eintrag mit der angegebenen Referenznummer vorhanden. Entweder wurde der Eintrag gelöscht oder die Übermittlung ist aus einem anderen System erfolgt.
"Einzelne Zahlungen des Datenträgers mit der Nachrichtenreferenz "Referenznummer" wurden von der Bank nicht freigegeben. Klären Sie mit der Bank, welche Zahlungen aus welchem Grund nicht durchgeführt werden konnten."Die Zahlungen wurden grundsätzlich von der Bank angenommen. Es gibt jedoch einzelne Zahlungen, die nicht freigegeben werden. Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank, um die Details zu klären.


In der pain.002-Datei wird die Nachrichtenreferenz von der Bank in den Feldern "OrgnlMsgId" oder "OrgnlPmtInfID" angeführt. Damit können die entsprechenden Datensätze in der pain.002 ermittelt und die Informationen richtig zugeordnet werden.

Hinweis 
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Wenn Sie mehrere Zahlungsvorschläge eingereicht haben, dann können Sie alle Datensätze markieren, die Sie überprüfen möchten. Durch Starten der Funktion "Zahlungsstatus prüfen" werden die Referenznummern aller markierten Zahlungssätze an die Bank übermittelt und das Protokoll angefordert.

 Folgende Statuscodes werden von der Bank übermittelt


Code in der Datei
Anzeige im Feld "Text" in der Zahlungsplattform
Weitere Vorgangsweise 
"ACCP" (oder - je nach Auftrag - "ACSC", "ACSP", "ACTC", "ACWC")
Die Zahlung wurde erfolgreich durchgeführt.
Keine weiteren Schritte notwendig.
Der Eintrag in der Zahlungsplattform wird automatisch unter "Abgeschlossen" verschoben.
"PART" 
Einzelne Zahlungen wurden abgelehnt.
Es konnten nicht alle Zahlungen bei der Bank verarbeitet werden. Um abzuklären, um welche Zahlungen es sich handelt, halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank. Eventuell muss der Zahlungsvorschlag korrigiert und neu erstellt bzw. übermittelt werden.
"PDNG" (oder - je nach Fehlerursache - "RCVD", "RJCT")
Die Zahlung wurde abgelehnt.
Die Zahlungen wurden von der Bank abgewiesen. Um abzuklären, warum die Zahlungen nicht akzeptiert werden, halten Sie Rücksprache mit Ihrer Bank.
Ggf. muss der Zahlungsvorschlag korrigiert und neu erstellt bzw. übermittelt werden. 
Statuscode in der Datei fehlt
Es konnte kein Statuscode ermittelt werden.
Im Statusreport wurde kein Code für die betroffenen Zahlungen übermittelt. Halten Sie gegebenenfalls Rücksprache mit Ihrer Bank, ob Probleme mit den Daten aufgetreten sind.
Statusdatei kann keiner Zahlung zugeordnet werden
Die Nachrichtenreferenz wurde nicht gefunden. Es kann kein Status ermittelt werden.
Bei der Übermittlung der Zahlungsdaten wird eine Nachrichtenreferenz vergeben. Genau diese Nachrichtenreferenz wird im Statusreport angeführt und dient der Zuordnung der richtigen Zahlungen. Stimmen die Referenzen von Zahlungsdaten und Statusdatei nicht überein, kann keine Überprüfung erfolgen.
Kontrollieren Sie in diesem Fall, ob die Prüfung des Zahlungsstatus für den richtigen Eintrag in der Zahlungsplattform durchgeführt wurde. Ggf. markieren Sie den gewünschten Datensatz und starten Sie die Funktion erneut.


FehlermeldungBedeutung
Ursache
Behebung
WebExHandler:
AErrorText: Die EBICS-Transaktion ist fehlgeschlagen. Folgende Fehlercodes wurden vom Banksystem gemeldet.
[EBICS_AUTORISATION_ORDER_TYPE_FAILED] Der Teilnehmer ist nicht zur Einreichung des Auftrags mit der gewählten Auftragsart befugt.
Die Prüfung des Zahlungsstatus bzw. der Abruf der pain.002-Datei ist nicht möglich.
Der EBICS-Verfüger ist nicht für die Auftragsart berechtigt.
  • Klären Sie mit Ihrer Bank, ob die Auftragsart/BTF-Parameter für den Auftragsarttyp "Abholen Payment Status Report for Credit Transfer (bzw. Direct Debit)" für den EBICS-Verfüger freigeschaltet wurde.
  • Kontrollieren Sie, ob Ihre EBICS-Kontakte und EBICS-Institute richtig angelegt wurden (keine doppelten oder fehlerhaften Datensätze).

 Flagge_CHE.png Bei der Übermittlung von Daten an Schweizer Banken kann die Überprüfung teilweise nur zweistufig durchgeführt werden. Bei der ersten Validierung durch die Bank wird eine "technische" Prüfung durchgeführt. Dabei wird geprüft, ob der Datenträger richtig übertragen werden konnte. Bei der zweiten Prüfung wird eine "fachliche" Validierung auf den Inhalt der Daten durchgeführt (beispielsweise die 27-stellige Referenznummer).

Damit die Daten für beide Prüfungen übernommen werden können, muss zusätzlich zur richtigen Auftragsart (Z01 - Payment Status Report) direkt auf dem EBICS-Institut das Feld "Zahlungsvalidierung zweistufig" auf "Ja" gesetzt werden.

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Damit haben Sie die Möglichkeit, beide Validierungsprotokolle mit der Funktion "Zahlungsstatus prüfen" abzurufen. Sobald die erste Prüfung durchgeführt wurde, wird in der Zahlungsplattform folgender Text angezeigt: "Zahlungsübermittlung technische Validierung ok. Warten auf fachliche Validierung".

Starten Sie die zweite Prüfung erst einige Zeit nach der technischen Validierung (da diese bei der Bank ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann). Bei erfolgreicher Prüfung wird der Status auf "Die Zahlung wurde erfolgreich durchgeführt" gesetzt und der Eintrag in der Zahlungsplattform wird automatisch unter "Abgeschlossen" verschoben.

 Flagge_CHE.png Mache Banken aus der Schweiz liefern die pain.002-Dateien in gezippter Form. Diese Zipverzeichnisse können auch mehrere pain.002-Dateien enthalten. Bei der Prüfung werden von der NTCS alle enthaltenen Dateien geprüft und der Status für alle darin enthaltenen Zahlungen gesetzt.

Hinweis 
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Die Prüfung der übermittelten Daten kann bei Ihrer Bank einige Zeit in Anspruch nehmen. Starten Sie die Funktion "Zahlungsstatus prüfen" daher am besten erst einige Zeit nach der Übermittlung Ihrer Daten.

Wird das Protokoll zu bald abgerufen, wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
EBICS_NO_DOWNLOAD_DATA_AVAILABLE: "Für die gewählte Download-Auftragsart sind derzeit keine Daten verfügbar."

Achtung! 
Achtung.png
Wenn die Zahlungen an die Bank übermittelt und freigegeben wurden, dann sollte der Zahlungsvorschlag nicht mehr bearbeitet werden.
Wenn Sie den Zahlungsstatus rücksetzen, wird folgende Meldung angezeigt:

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Starten Sie diese Funktion daher ausschließlich, wenn bei der Freigabe der Zahlungen Probleme aufgetaucht sind und die Daten neu eingereicht werden müssen!

 Übermittlung über die Zahlungsplattform

Mit dieser Einstellung werden die Daten im Hintergrund an die Zahlungsplattform übergeben. Es wird keine Telebankingdatei erzeugt!

Wird im Zahlungsvorschlag die Funktion "Datenträger erstellen" gestartet, können die Kontaktdaten eingegeben und das SEPA-Format kann ausgewählt werden.

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Die Daten werden im Hintergrund in die Zahlungsplattform übernommen - ohne dass eine Telebankingdatei erstellt wird. Ein entsprechender Hinweis wird ausgegeben.

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Das Datenträgerprotokoll wird automatisch angezeigt.

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In der Zahlungsplattform wird unter "Zahlungsverkehr" ein entsprechender Eintrag vorgenommen und in der Spalte "Text" folgender Hinweise eingetragen: "Die Datei wurde erfolgreich erstellt aber noch nicht übermittelt".

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Bevor Sie die Zahlungen an die Bank übermitteln, können Sie das Datenträgerprotokoll aus der Zahlungsplattform aufrufen. Dazu steht die Schaltfläche "DT-Protokoll" zur Verfügung.
Sie können damit nochmal kontrollieren, welche Zahlungen freigegeben wurden bzw. was überwiesen werden soll.

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Danach kann der Zahlungsvorschlag direkt über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermittelt werden. Es ist nicht notwendig, eine zusätzliche Telebankingdatei zu erzeugen.
Wählen Sie zur Übertragung an die Bank die Schaltfläche "EBICS-Datei Übermittlung".

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Durch Angabe Ihrer EBICS-Kundendaten und des Passwortes werden die Zahlungen an die Bank übermittelt.

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Bei der Übermittlung über die Zahlungsplattform können Sie zusätzlich das gewünschte Land für die Datenübertragung angeben. Dies wird dann benötigt, wenn ein gemeinsamer EBICS-Kontakt für Bankkonten in verschiedenen Ländern genutzt wird. Wird das Land umgestellt, werden automatisch die BTF-Parameter für das richtige Land ermittelt und an die Bank übertragen.

Wenn die Zahlungen erfolgreich übermittelt wurden, wird der Status im Feld "Text" automatisch angepasst: "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben".

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Um den aktuellen Status der übertragenen Zahlungen bei der Bank zu prüfen, steht Ihnen die Funktion Zahlungsstatus prüfen zur Verfügung.

Nach der erfolgreichen Übermittlung der Zahlungen an die Bank, können Sie den Zahlungsvorschlag in die Buchhaltung verbuchen.

Werden die Zahlungen im Zahlungsvorschlag verbucht, wird der Eintrag in der Zahlungsplattform mit dem Text "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt und verbucht" gekennzeichnet und unter "Abgeschlossen" verschoben (unabhängig davon, ob der Zahlungsstatus zuvor geprüft wurde oder nicht).

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Hinweis 
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Bei der Verbuchung der Zahlungen in die Fibu wird der Eintrag in der "Zahlungsplattform" automatisch unter "Abgeschlossen" verschoben.
Scheinen alte Einträge noch unter "offen" auf, können diese mit der Funktion "Datei abschließen" manuell unter "Abgeschlossen" verschoben werden.

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 Bankeinzug

Ihre Daten aus dem Bankeinzug können direkt über EBICS an die Bank übermittelt werden. Es ist dann nicht mehr notwendig, eine Telebankingdatei zu erstellen und diese manuell in ein Telebankingprogramm hochzuladen.

 EBICS-Bankkonto anmelden

Wenn Sie ihren EBICS-Zugang ausschließlich für die Übertragung der Dateien an die Bank nutzen, dann muss Ihr Bankzugang einmalig an EBICS angebunden werden.
Sobald die Bank an EBICS angebunden wurde, kann diese für Übertragungen aus dem Bankeinzug, der Umsatzsteuervoranmeldung und dem Zahlungsvorschlag verwendet werden.

Hinweis 
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Wenn Sie mit Ihrem EBICS-Zugang bereits Dateien für die Bankauszugsverbuchung abgerufen haben, wurde die Bank automatisch angebunden und die manuelle Anbindung ist nicht mehr notwendig!
Um Ihr Bankkonto bei EBICS anzubinden, wählen Sie in der Zahlungsplattform den Reiter "Übersicht Bankkonten". Dort markieren Sie die gewünschte Bankverbindung und starten die Funktion "EBICS" → "Bankkonto anmelden".

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Damit wird Ihr Konto bei EBICS freigeschaltet und Sie können Ihre Einzüge zukünftig über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermitteln.

Die Erstellung und das Bearbeiten des Bankeinzugs erfolgt wie gewohnt. Den genauen Ablauf bis zur Dateierstellung finden Sie unter Bankeinzug. Wenn der Einzugsvorschlag fertiggestellt wurde, dann können die Daten an EBICS übermittelt werden.

Ob die Daten direkt aus dem Bankeinzug übermittelt werden oder ob die Übertragung über die Zahlungsplattform erfolgt, können Sie mit folgendem Parameter einstellen:
Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Bankeinzug → Extras → Einstellungen für Bankeinzug → Zahlungsversand → Erstellen Telebankingdatei

 Direkte Übermittlung

Wenn Sie die Funktion "Datenträger erstellen" starten, dann geben Sie die Kontaktdaten und das gewünschte SEPA-Format an. Zusätzlich dazu erfassen Sie Ihre EBICS-Zugangsdaten. Kunden- und Teilnehmernummer können mit "F4" gesucht und übernommen werden. Das EBICS-Passwort ist nicht im System gespeichert und muss daher manuell eingegeben werden.

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Achtung! 
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Wenn im Fenster "Kontaktdaten/Durchführungsdatum" die Felder zur Eingabe der EBICS-Daten fehlen, dann wurde die Bank nicht an EBICS angebunden. Führen Sie in diesem Fall die Funktion Bankkonto anmelden aus. Sobald das Konto bei EBICS angemeldet worden ist, können Sie die EBICS-Zugangsdaten bei der Datenträgererstellung eingeben.

Sobald die Daten eingegeben bzw. übernommen worden sind, wird die Datei im Hintergrund übertragen. Danach öffnet sich das Datenträgerprotokoll und Sie erhalten eine Meldung, dass die Zahlungen erfolgreich übermittelt wurden.

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Sobald die Daten übermittelt wurden, wird in der Zahlungsplattform unter "Bankeinzug" ein Eintrag mit dem Text: "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben" erzeugt.
Dieser Eintrag dient rein als Information, um nachvollziehen zu können, welche Daten bereits übertragen wurden.

Nach der erfolgreichen Übermittlung der Einzüge an die Bank, können Sie den Bankeinzug in die Buchhaltung verbuchen.

Werden die Einzüge aus dem Bankeinzug verbucht, wird der Eintrag in der Zahlungsplattform mit dem Text "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt und verbucht" gekennzeichnet und unter "Abgeschlossen" verschoben (unabhängig davon, ob der Zahlungsstatus zuvor geprüft wurde oder nicht).

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Achtung! 
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In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen. Wenn die Freigabe der Einzüge nach der Datenübertragung erfolgen soll (verteilte elektronische Unterschrift, pushTan etc.), dann kann dies ausschließlich über Ihre Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm).

 Mögliche Fehlermeldungen beim Übermitteln der Daten


FehlermeldungBedeutungUrsacheBehebung
Bei folgender IBAN ist ein Fehler aufgetreten XXXXXXXXXXXX

Auftragsart: "CDD" (oder eine andere Auftragsart)
Die Anfrage wurde mangels Berechtigung des Clients nicht durchgeführt, bspw. weil der authentifizierte Benutzer nicht berechtigt ist oder eine als HTTPS konfigurierte URL nur mit HTTP aufgerufen wurden.

403 Forbidden
Die Anfrage des Clients (Comupters) konnte nicht durchgeführt werden, da Berechtigungen fehlen.Der Status 403 drückt aus, dass dem Client kein Zugang zur Webseite gewährt wird, da ihm hierfür die erforderlichen Berechtigungen fehlen.
In diesem Fall müssen die Berechtigungen geprüft werden:
  • Sind bei der Bank die erforderlichen Berechtigungen für die Übermittlung von Zahlungsdaten bei diesem EBICS-Verfüger vorhanden? Klären Sie diesen Punkt mit Ihrem Bankberater.
  • Geprüft werden müssen auch die Einstellungen der Firewall, Browsereinstellungen etc. Es muss sichergestellt werden, dass der Computer auf die URL des Bankrechners zugreifen darf.
Hinweis: Damit der Zugriff via EBICS möglich ist, muss der Zugriff auf die URL komplett freigegeben sein. Daher diese URL aus der HTTPS Inspection ausnehmen und auch Direktzugriff via http und https auf der Firewall zulassen.

 Übermittlung über die Zahlungsplattform

Mit dieser Einstellung werden die Daten im Hintergrund an die Zahlungsplattform übergeben. Es wird keine Telebankingdatei erzeugt!

Wird im Bankeinzug die Funktion "Datenträger erstellen" gestartet, können die Kontaktdaten eingegeben und das SEPA-Format ausgewählt werden.

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Die Daten werden im Hintergrund in die Zahlungsplattform übernommen - ohne, dass eine Telebankingdatei erstellt wird. Ein entsprechender Hinweis wird ausgegeben.

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Das Datenträgerprotokoll wird automatisch angezeigt.

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In der Zahlungsplattform wird unter "Bankeinzug" ein entsprechender Eintrag vorgenommen und in der Spalte "Text" folgender Hinweis eingetragen: "Die Datei wurde erfolgreich erstellt, aber noch nicht übermittelt."

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Bevor Sie die Einzüge an die Bank übermitteln, können Sie das Datenträgerprotokoll aus der Zahlungsplattform aufrufen. Dazu steht die Schaltfläche "DT-Protokoll" zur Verfügung.
Sie können damit nochmal kontrollieren, welche Zahlungen freigegeben wurden bzw. was eingezogen werden soll.

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Danach kann der Bankeinzug direkt über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermittelt werden. Es ist nicht notwendig, eine zusätzliche Telebankingdatei zu erzeugen.
Wählen Sie zur Übertragung die Schaltfläche "EBICS-Datei Übermittlung".

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Durch Angabe Ihrer EBICS-Kundendaten und des Passwortes werden die Zahlungen an die Bank übermittelt.

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Wenn die Zahlungen erfolgreich übermittelt worden sind, wird der Status im Feld "Text" automatisch angepasst: "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben".

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Um den aktuellen Status der übertragenen Einzüge bei der Bank zu prüfen, steht Ihnen die Funktion Zahlungsstatus prüfen zur Verfügung.

Nach der erfolgreichen Übermittlung der Zahlungen an die Bank, können Sie den Bankeinzug in die Buchhaltung verbuchen.

Werden die Einzüge im Bankeinzug verbucht, wird der Eintrag in der Zahlungsplattform mit dem Text "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt und verbucht" gekennzeichnet und unter "Abgeschlossen" verschoben
(unabhängig davon, ob der Zahlungsstatus zuvor geprüft wurde oder nicht).

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Hinweis 
Hinweis.png
Bei der Verbuchung der Zahlungen in die Fibu wird der Eintrag in der "Zahlungsplattform" automatisch unter "Abgeschlossen" verschoben.
Scheinen alte Einträge noch unter "offen" auf, können diese mit der Funktion "Datei abschließen" unter "Abgeschlossen" verschoben werden.

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 Umsatzsteuervoranmeldung

Ihre Zahlungen aus der Umsatzsteuervoranmeldung können direkt über EBICS an die Bank übermittelt werden. Es ist dann nicht mehr notwendig, eine Telebankingdatei zu erstellen und diese manuell in ein Telebankingprogramm hochzuladen.

 EBICS-Bankkonto anmelden

Wenn Sie Ihren EBICS-Zugang ausschließlich für die Übertragung der Dateien an die Bank nutzen, dann muss Ihr Bankzugang einmalig an EBICS angebunden werden. Sobald die Bank an EBICS angebunden worden ist, kann diese für Übertragungen aus dem Bankeinzug, der Umsatzsteuervoranmeldung und dem Zahlungsvorschlag verwendet werden. 

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie mit Ihrem EBICS-Zugang bereits Dateien für die Bankauszugsverbuchung abgerufen haben, wurde die Bank automatisch angebunden und die manuelle Anbindung ist nicht mehr notwendig!
Um Ihr Bankkonto bei EBICS anzubinden, wählen Sie in der Zahlungsplattform den Reiter "Übersicht Bankkonten". Dort markieren Sie die gewünschte Bankverbindung und starten die Funktion "EBICS-Bankkonto anmelden".

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Damit wird Ihr Konto bei EBICS freigeschaltet und Sie können Ihre Zahlungen zukünftig über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermitteln.

Die Erstellung der Telebankingdatei in der Umsatzsteuervoranmeldung erfolgt wie gewohnt. Den genauen Ablauf bis zur Dateierstellung finden Sie unter Umsatzsteuervoranmeldung Österreich Flagge_AUT.png bzw. Umsatzsteuervoranmeldung Deutschland Flagge_GER.png.

Wenn die Umsatzsteuervoranmeldung fertiggestellt worden ist, dann kann die Telebankingdatei an EBICS übermittelt werden.

Ob die Daten direkt aus der UVA (UStVA) übermittelt werden oder ob die Übertragung die die Zahlungsplattform erfolgt, können Sie mit folgendem Parameter einstellen:
Finanzbuchhaltung → UVA und Meldungen → UVA → Extras → Einstellungen für UVA/Meldungen → Zahlungsversand → Erstellen Telebankingdatei

 Direkte Übermittlung

Wenn Sie bei der XML-Erstellung unter "Zahlungsart" den Punkt "Telebanking" auswählen, dann geben Sie die Kontaktdaten und das gewünschte SEPA-Format an. Zusätzlich dazu erfassen Sie Ihre EBICS-Zugangsdaten. Kunden- und Teilnehmernummer können mit "F4" gesucht und übernommen werden. Das EBICS-Passwort ist nicht im System gespeichert und muss daher manuell eingegeben werden.

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Achtung! 
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Wenn im Fenster "Kontaktdaten/Durchführungsdatum" die Felder zur Eingabe der EBICS-Daten fehlen, dann wurde die Bank nicht an EBICS angebunden. Führen Sie in diesem Fall die Funktion Bankkonto anmelden aus. Sobald das Konto bei EBICS angemeldet worden ist, können Sie die EBICS-Zugangsdaten bei der Datenträgererstellung eingeben.

Sobald die Daten eingegeben bzw. übernommen worden sind, wird die Datei im Hintergrund übertragen. Danach öffnet sich das Datenträgerprotokoll und Sie erhalten eine Meldung, dass die Zahlungen erfolgreich übermittelt worden sind.

1494847429000009450_1.png

Die Zahlung wurde damit an das Finanzamt übermittelt und die UVA ist abgeschlossen.

Achtung! 
Achtung.png
In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen. Wenn die Freigabe der Zahlungen nach der Datenübertragung erfolgen soll (verteilte elektronische Unterschrift, pushTan etc.), dann kann dies ausschließlich über Ihre Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm).

In der Zahlungsplattform wird unter "UVA/Meldungen" ein Eintrag mit dem Text "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben" erzeugt.

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Um den aktuellen Status der übertragenen Zahlungen bei der Bank zu prüfen, steht Ihnen die Funktion Zahlungsstatus prüfen zur Verfügung.

Nicht alle Banken bieten die pain.002-Datei zum Prüfen des Zahlungsstatus an. Damit Sie die Einträge in der Zahlungsplattform dennoch als "abgeschlossen" kennzeichnen können, steht Ihnen die Funktion "Datei abschließen" zur Verfügung.

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Durch das Ausführen dieser Funktion wird der Status des Eintrages umgesetzt und der Datensatz unter "Abgeschlossen" verschoben. Im Feld "Text" wird als Information "Zahlungsübermittlung Manuell OK" angeführt.

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 Übermittlung über die Zahlungsplattform

Mit dieser Einstellung werden die Daten im Hintergrund an die Zahlungsplattform übergeben. Es wird keine Telebankingdatei erzeugt!

Wenn Sie bei der XML-Erstellung unter "Zahlungsart" den Punkt "Telebanking" auswählen, können die Kontaktdaten eingegeben und das SEPA-Format ausgewählt werden.

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Die Daten werden im Hintergrund in die Zahlungsplattform übernommen - ohne dass eine Telebankingdatei erstellt wird.
Ein entsprechender Hinweis wird ausgegeben.

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Das Datenträgerprotokoll wird automatisch angezeigt.

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In der Zahlungsplattform wird unter "UVA/Meldungen" ein entsprechender Eintrag vorgenommen und in der Spalte "Text" folgender Hinweis eingetragen: "Die Datei für die UVA wurde erfolgreich erstellt, aber noch nicht übermittelt."

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Bevor Sie die Zahlungen an die Bank übermitteln, können Sie das Datenträgerprotokoll aus der Zahlungsplattform aufrufen. Dazu steht die Schaltfläche "DT-Protokoll" zur Verfügung.
Sie können damit nochmal kontrollieren, welche Zahlungen freigegeben worden sind bzw. was überwiesen werden soll.

1494864205000000760_3.png

Danach kann die Zahlung direkt über die EBICS-Schnittstelle an die Bank übermittelt werden. Es ist nicht notwendig, eine zusätzliche Telebankingdatei zu erzeugen.
Wählen Sie zur Übertragung an die Bank die Schaltfläche "EBICS-Datei Übermittlung".

1494864205000000760_4.png

Durch Angabe Ihrer EBICS-Kundendaten und des Passwortes wird die Zahlung an die Bank übermittelt.

1494864205000000760_5.png

Wenn die Zahlung erfolgreich übermittelt wurde, wird der Status im Feld "Text" automatisch angepasst: "Die Datei wurde erfolgreich übermittelt, aber noch nicht von der Bank freigegeben."

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Die Zahlung wurde damit an das Finanzamt übermittelt und die UVA ist abgeschlossen.

Achtung! 
Achtung.png
In der NTCS gibt es keine Möglichkeit, Zeichnungsberechtigungen zu verwalten oder Zeichnungen durchzuführen. Wenn die Freigabe der Zahlungen nach der Datenübertragung erfolgen soll (verteilte elektronische Unterschrift, pushTan etc.), dann kann dies ausschließlich über Ihre Bank erfolgen (EBICS-fähiges Telebankingprogramm).

 Empfängerprüfung (Verification of Payee)

Nachdem die Zahlungen an die Bank übermittelt wurden, kann in der Zahlungsplattform das Prüfprotokoll für die Empfängerprüfung (Verification of Payee) abgerufen werden. Details zu dieser Funktion finden Sie hier.

Hinweis 
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Bei Zahlungen an die Finanz handelt es sich um Einzelüberweisungen, bei denen automatisch die Empfängerprüfung (Verification of Payee) durchgeführt wird. Eine abweichende Einstellung ist in der NTCS nicht möglich.

Um den aktuellen Status der übertragenen Zahlungen bei der Bank zu prüfen, steht Ihnen die Funktion Zahlungsstatus prüfen zur Verfügung. Nicht alle Banken bieten die pain.002-Datei zum Prüfen den Zahlungsstatus an. Damit Sie die Einträge in der Zahlungsplattform dennoch als "abgeschlossen" kennzeichnen können, steht Ihnen die Funktion "Datei abschließen" zur Verfügung.

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Durch das Ausführen dieser Funktion wird der Status des Eintrages umgesetzt und der Datensatz unter "Abgeschlossen" verschoben. Im Feld "Text" wird als Information "Zahlungsübermittlung Manuell OK" angeführt.

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 FAQ

Allgemeines
Was genau benötige ich, um mit der EBICS-Schnittstelle zu arbeiten?
Ist eine Zeichnung/Unterschrift meiner Zahlungen mittels EBICS möglich?
Was genau benötige ich, um EBICS bei mir einzurichten?
Muss pro Bankkonto ein eigener EBICS-Kontakt angelegt werden?
Ich habe das Passwort für meinen EBICS-Kontakt vergessen, was kann ich tun?
Kann ich das EBICS-Passwort speichern?

Stammdaten
Welche Auftragsarten/BTF-Parameter muss ich bei meinem EBICS-Institut anlegen?
Wie kann ich feststellen, mit welcher EBICS-Version mein EBICS-Kontakt angelegt ist?
Wie muss ich vorgehen, wenn ich meinen EBICS-Kontakt von Version EBICS 2.5 auf EBICS 3.0 umstellen möchte?

Bankeinzug, Zahlungsvorschlag
Welches SEPA-Format muss ich beim Erstellen des Datenträgers im Bankeinzug bzw. Zahlungsvorschlag wählen?

Bankauszugsverbuchung
Wie kann ich Telebankingdateien nachträglich abholen, wenn diese bereits abgerufen worden sind?


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