UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie unter Buchen.
 
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Inhalt 

 Allgemeines

Mit der Bankauszugsverbuchung können Sie den gesamten Bankkontoauszug automatisch in die Buchhaltung verbuchen. Es können sowohl Kunden- als auch Lieferantenzahlungen völlig automatisch ausgeziffert und verbucht werden. Auch Sachkontenbuchungen können problemlos durchgeführt werden.

Für diesen Zweck kann Ihnen Ihre Hausbank alle Bankbewegungen in Dateiform zur Verfügung stellen.

Durch das Zurückspeichern von Bankverbindungen und Textkonstanten ist das Programm "lernfähig" und so können nach und nach viele Buchungen völlig automatisch zugeordnet werden. 

 Grundsätzliche Vorbereitungen

  • Entscheiden Sie sich anhand der unten angeführten Definitionen für ein Datenträgerformat.

  • Fordern Sie von Ihrer Bank eine Datei in einem Format an, welches von BMD unterstützt wird.

  • Klären Sie mit Ihrem Bankberater, ob in den Dateien Sammelüberweisungen enthalten sind. Um die Positionen einzeln zuordnen zu können, ist es notwendig, dass die Daten bereits von der Bank aufgeschlüsselt werden. Das heißt, in der Datei müssen bereits die einzelnen Umsätze enthalten sein. Dies ist bei manchen Banken nicht in jedem Datenträgerformat möglich.

  • Verwenden Sie Kreditkarten? Die automatische Aufteilung und Verbuchung von Kreditkartenabrechnungen ist programmtechnisch bei allen Dateiformaten möglich. Entscheidend ist jedoch, dass die Informationen in der Datei entsprechend angeliefert werden. Bitte lassen Sie dies ggf. durch BMD prüfen.

  • Passen Sie Ihre Rechnungen, Zahlscheine und Mahnungen so an, dass Ihre Kunden bei der Überweisung im Feld "Verwendungszweck" Daten mitschicken, die für die automatische Zuordnung wichtig sind.

 Folgende Formate können in der Bankauszugsverbuchung verarbeitet werden: 

Hinweis 
Hinweis.png
Nur mit den hier angeführten Formaten kann optimal mit der Bankauszugsverbuchung gearbeitet werden. Andere Formate (z. B. MT94b, MT941, MT942 etc.) können nicht oder nur teilweise ausgelesen werden und sind daher für die Bankauszugsverbuchung nicht geeignet!

In der Bankauszugsverbuchung können auch Datenträger von diversen ausländischen Banken oder von Fremdwährungskonten verarbeitet werden. In diesen Fällen empfiehlt es sich, den Datenträger von BMD überprüfen zu lassen. So ist sichergestellt, dass die Datei mit der Bankauszugsverbuchung verarbeitet werden kann.
 
Beim Einlesen der Dateien in die Bankauszugsverbuchung wird geprüft, ob am FIBU-Stamm das Kennzeichen Fremdwährungskonten gesetzt wurde.
  • Ist das Kennzeichen gesetzt, dann werden die Fremdwährungsbeträge in der entsprechenden Währung eingelesen und die Spesen gesondert ausgewiesen (wenn diese in der Datei angeführt sind).

  • Ist das Kennzeichen nicht gesetzt, dann werden alle Beträge in Euro eingelesen bzw. inklusive der Spesen angezeigt.

 Dateiformate Österreich Flagge_AUT.png

 
EDIFACT Österreich (V3)
In dieser Datei ist immer nur ein Teil der Kontobewegungen enthalten. Es gibt eine eigene Datei für Kundenzahlungen (CREMUL) und eine für Lieferantenzahlungen (DEBMUL). Zusätzliche Bankbewegungen wie z. B. Zinsbuchungen müssen manuell gebucht werden, da diese Buchungen nicht in der Datei enthalten sind.
Dieses Dateiformat verliert immer mehr an Bedeutung und wird nur mehr wenig verwendet!

Dateiaufbau:
1109285094000002130_4.png
MT940 Österreich
In dieser Datei werden alle Bankbewegungen übergeben. Bei der MT940-Datei handelt es sich also um den gesamten Kontoauszug, der in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird. Das bedeutet, dass alle Umsätze in der Datei enthalten sind und keine manuellen Bankbuchungen mehr notwendig sind.

Die MT940-Datei kann entweder strukturiert oder unstrukturiert ausgegeben werden. Beide Dateiarten können in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden - wir empfehlen Ihnen jedoch, eine strukturierte Datei zu verwenden!
Bei strukturierten Dateien werden die Informationen durch Trennzeichen (Bsp. ~) getrennt, und dadurch können diese einzeln ins Programm eingelesen werden. Bei unstrukturierten Dateien fehlen diese Trennzeichen, daher können eventuell nicht alle Daten in der Bankauszugsverbuchung angezeigt werden.
Dies betrifft zum Beispiel die Bankverbindungen. Bei unstrukturierten Dateien können diese nicht erkannt werden und werden daher auch nicht in den Feldern IBAN bzw. BIC angezeigt. In solchen Fällen entfällt dann die Möglichkeit, mit den Regeln nach Bankverbindung zu arbeiten.

Ob eine Datei strukturiert ist, können Sie am Symbol "~" im Feld :86 erkennen. Bei unstrukturierten Datenträgern fehlt dieses Zeichen.
 
Dateiaufbau (strukturiert):
1109285094000002130_5.png

Dateiaufbau (unstrukturiert): Wird nicht empfohlen!
1109285094000002130_6.png
 
Manche Banken liefern standardmäßig nur die Minimalvariante beim MT940 aus. Um die Möglichkeiten der Bankauszugsverbuchung optimal nutzen zu können, fordern Sie die Maximalvariante des MT940 an.
EDIFACT-Zahlungsaviso Österreich
Dabei handelt es sich um ein spezielles Datenformat. Diese Dateien werden nicht von Banken, sondern von einigen Firmen zur Verfügung gestellt. Diese Firmen stellen ihre Zahlungsavisos in diesem Dateiformat zur Verfügung (z. B. Remadv).

Für den Import von Zahlungsavisos ist es notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, in dem folgende Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert; können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Gibt es Skonti zu berücksichtigen bzw. werden diese als einzelne Beträge angeliefert?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur, wenn diese Punkte besprochen und geklärt wurden, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Da die Zahlungsavisos in verschiedenen Formaten angeliefert werden, müssen Sie am Bankauszugskreis den richtigen MakroTyp angeben.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
REWE Group, Markant, Etris Bank, Thalia, EKS, Einkaufsverband DE
CSV-Datei mit Feldauswahl
Der gesamte Kontoauszug wird in Form einer CSV-Datei von der Bank zur Verfügung gestellt. Der Aufbau der CSV-Dateien ist individuell, daher muss beim Einlesen solcher Dateien die Feldauswahl entsprechend angepasst werden. Da in CSV-Dateien relativ wenige Informationen mitgeschickt werden, empfiehlt sich diese Variante nur für sehr kleine Buchhaltungen mit wenigen Umsätzen bzw. für Buchhaltungen ohne Personenkonten.

Dateiaufbau (Beispiel):
1109285094000002130_7.png

 
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie Excel-Kassenbücher über die Bankauszugsverbuchung einspielen, dann verwenden Sie dieses Format!
CSV-Datei Bank Austria
Die CSV-Dateien der UniCredit/Bank Austria werden in einem eigenen Format angeliefert. Das Format wurde als eigenes Format in der Bankauszugsverbuchung implementiert, daher können diese Dateien ohne zusätzliche Feldauswahl eingelesen werden.

Dateiaufbau:
1109285094000002130_0.png

CSV-Dateien Banken AT
CSV-Dateien der Raiffeisenbank, Oberbank, Hypo und Volksbank werden in einem einheitlichen Format angeliefert. Dieses Format wurde als eigenes Format in der Bankauszugsverbuchung implementiert, daher ist beim Einlesen keine zusätzliche Feldauswahl notwendig. Da in CSV-Dateien relativ wenige Informationen mitgeschickt werden, empfiehlt sich diese Variante nur für sehr kleine Buchhaltungen mit wenigen Umsätzen bzw. für Buchhaltungen ohne Personenkonten.

Dateiaufbau:
1109285094000002130_10.png
 
 Achtung! 
Achtung.png
Achten Sie beim Arbeiten mit CSV-Dateien darauf, diese NICHT im Excel zu bearbeiten. Sehr oft genügt schon das erneute Speichern einer Datei, um das Format zu verändern, was das Einlesen in die Bankauszugsverbuchung teilweise nicht mehr möglich macht (vor allem bei den fix programmierten Formaten wie CSV-Bank Austria und CSV-Banken AT)!

CAMT (camt.053.001.02) Österreich
Analog zur SEPA-Umstellung 2014 wurde dieses neue Datenträgerformat eingeführt. Dabei handelt es sich um ein einheitliches SEPA-Datenformat im XML-Format. Die CAMT-Dateien sollen zukünftig die V3- und MT94x- Datenträger ersetzen. Unterschieden werden dabei drei Formate:

- CAMT.052: entspricht MT941 →  Sollte nicht verwendet werden! Es handelt sich dabei um untertägige Auszüge, die noch nicht abgeschlossen wurden. Die Dateien enthalten keine Auszugsnummer und die Umsätze können sich noch ändern. Es kann daher zu fehlenden oder doppelten Buchungen kommen!

- CAMT.053: entspricht MT940
- CAMT.054: entspricht Edifact/V3

Dateiaufbau:
1109285094000002130_11.png
Kassen-Buchungen importieren
Bei diesem Format handelt es sich um ein Sonderformat, welches nach speziellen Anforderungen programmiert wurde. Im Normalfall können Sie dieses Telebankingformat daher nicht verwenden.
Für den Import von Excel-Kassenbüchern verwenden Sie das Format CSV-Datei mit Feldauswahl!
Amazon Marketplace/Amazon Pay
Zahlungen aus Amazon können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
PayPal-Abrechnung
PayPal-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
Kreditkarten
Bei einigen Kreditkartenunternehmen ist es möglich, eine Umsatzliste in Dateiform zu erhalten. Diese Zahlungen können eventuell mit der Funktion "CSV-Modelle" in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. 

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Kreditkartendaten in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Daher ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, bei dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert, können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen klären Sie, ob ein Import mittels "CSV-Modelle" möglich ist.

Beim Einlesen der Dateien mit dem Telebankingformat "Kreditkarten" muss zusätzlich der richtige "Makrotyp" am Bankauszugskreis hinterlegt werden.
Folgende Ausprägungen stehen dafür zur Verfügung:
  • Mastercard XML
  • Diners Club CSV
  • Stripe CSV
  • VISA CSV
George
Der Download von CSV-Dateien aus dem Telebankingprogramm "George" kann völlig variabel gestaltet werden. Das heißt, es gibt je nach Download-Variante verschiedene Trennzeichen, Spalten und Sprachen.
Damit Sie diese Dateien ohne großen Aufwand in die Bankauszugsverbuchung übernehmen können, wählen Sie zum Einlesen der Datei das Telebankingformat George.
Zusätzlich sind keine weiteren Einstellungen zu treffen. Nach dem Einlesen können die Daten wie gewohnt weiterverarbeitet werden.

Dateiaufbau (Beispiel):
1109285094000002130.png

Durch Umstellungen im George-Programm kann es vorkommen, dass eine Spaltenüberschrift nicht richtig erkannt wird. In solchen Fällen werden die betroffenen Inhalte im Feld "Verwendungszweck" angezeigt.
STRIPE CSV
Stripe-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
Heidelpay
Bei Unzer (Heidelpay) ist es möglich, eine Umsatzliste in Dateiform zu erhalten. Diese Zahlungen können eventuell mit der Funktion "CSV-Modelle" in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. 

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Zahlungsdaten in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Daher ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, bei dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert, können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen klären Sie, ob ein Import mittels "CSV-Modelle" möglich ist.
Wirecard
Wird nicht mehr angeboten!
SIX Payment
Zahlungen über Payone (SIX Payment) können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
Shopify Payments
Shopify-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
Braintree
Bei Braintree ist es möglich, eine Umsatzliste in Dateiform zu erhalten. Diese Zahlungen können eventuell mit der Funktion "CSV-Modelle" in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. 

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Zahlungsdaten in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Daher ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, bei dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert, können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen klären Sie, ob ein Import mittels "CSV-Modelle" möglich ist.
 eBay
EBay-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
HOGAST-XML-Saldoermittlung 
In der Bankauszugsverbuchung ist es möglich, XML-Dateien aus Hogast (Zahlungen der AR bzw. Zahlungen der ER) zu importieren. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "Hogast-Schnittstelle", welches auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Dateien in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Um damit problemlos arbeiten zu können, ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, in dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert? Können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur, wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!
ISO-Datenformat 20022 (camt.053.001.08) Österreich
Bei diesem Format handelt es sich um ein neues Camt-Datenformat, welches ab 2025 zum Einsatz kommen soll.  
Dieses Format wird nur dann benötigt, wenn Sie Dateien über finAPI oder PayData beziehen. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, dieses Format manuell auf einem Kreis zu hinterlegen. Sie benötigen dieses ausschließlich dann, wenn Sie Automatikkreise manuell bearbeiten und speichern möchten.

Achtung! 
Achtung.png
Wir empfehlen das Arbeiten mit Camt.053 oder MT940-Dateien in der Maximalvariante - in diesen Dateien sind die meisten Informationen enthalten und Sie erreichen damit den höchsten Automatisierungsgrad!

Mit Camt.052 - Dateien sollte nicht gearbeitet werden. Es handelt sich dabei um untertägige Auszüge, die noch nicht abgeschlossen wurden. Die Dateien enthalten daher keine Auszugsnummer und die Umsätze können sich noch ändern. Es kann daher zu fehlenden oder doppelten Buchungen kommen!

Bei manchen Telebankingprogrammen wird die Camt.052 automatisch für den Abruf markiert. Da die Camt.052 nicht verwendet werden sollte, bitte die Markierung entsprechend herausnehmen!

Hinweis 
Hinweis.png
Mit dem Zusatzmodul "PayData" können Zahlungsinformationen diverser Zahlungsanbieter über die Zahlungsplattform direkt in die Bankauszugsverbuchung importiert werden.

Nähere Informationen zu den angebotenen Zahlungssystemen bzw. zur Vorgangsweise finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData. Für ein Angebot wenden Sie sich direkt an BMD.

 Dateiformate Deutschland Flagge_GER.png

 
DTA Deutschland 
Das DTA-Format wird zur Übermittlung von Kontoauszugsinformationen von der Bank zum Kunden eingesetzt. In dieser Datei werden alle Bankbewegungen übergeben.
 
Dateiaufbau:
1260718460000005050_0.png

Zusätzlich zu diesem Format gibt es die Möglichkeit, Dateien vom Typ "EK/Servicegroup EG" einzulesen. Um dieses Format zu verwenden, müssen Sie im Feld "MakroTyp" auf "EK/Servicegroup EG" umstellen.

1260718460000005050_4.png

Beachten Sie, dass es sich bei diesem Makrotyp um eine Sonderprogrammierung handelt, die auf speziellen Kundenwunsch in dieser Form programmiert wurde.
MT940 Deutschland
In dieser Datei werden alle Bankbewegungen übergeben. Bei der MT940-Datei handelt es sich also um den gesamten Kontoauszug, der in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird. Das bedeutet, dass alle Umsätze in der Datei enthalten sind und keine manuellen Bankbuchungen mehr notwendig sind.
Fordern Sie unbedingt eine strukturierte Datei an, da bei unstrukturierten Datenträgern sehr viele Informationen nicht ausgelesen werden können. Ob eine Datei strukturiert ist, können Sie am Symbol "?" im Feld :86 erkennen. Bei unstrukturierten Datenträgern fehlt dieses Zeichen.
 
Dateiaufbau (strukturiert):
1260718460000005050_1.png
EDIFACT-ZAHLUNGSAVISO
Dabei handelt es sich um ein spezielles Datenformat. Diese Dateien werden nicht von Banken, sondern von einigen Firmen zur Verfügung gestellt. Diese Firmen stellen ihre Zahlungsavisos in diesem Dateiformat zur Verfügung (z. B. Remadv).

Für den Import von Zahlungsavisos ist es notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, in dem folgende Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert; können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Gibt es Skonti zu berücksichtigen bzw. werden diese als einzelne Beträge angeliefert?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur, wenn diese Punkte besprochen und geklärt wurden, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Da die Zahlungsavisos in verschiedenen Formaten angeliefert werden, müssen Sie am Bankauszugskreis den richtigen MakroTyp angeben.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
REWE Group, Markant, Etris Bank, Thalia, EKS, Einkaufsverband DE
CSV-Datei mit Feldauswahl
Der gesamte Kontoauszug wird in Form einer CSV-Datei von der Bank zur Verfügung gestellt. Der Aufbau der CSV-Dateien ist individuell, daher muss beim Einlesen solcher Dateien die Feldauswahl entsprechend angepasst werden.
 
Dateiaufbau (Beispiel):
1260718460000005050_2.png
CSV-Dateien DE
Mit diesem Format können EFIS-Dateien eingelesen werden. Dieses Format wurde als eigenes Format in der Bankauszugsverbuchung implementiert, daher ist beim Einlesen keine zusätzliche Feldauswahl notwendig.
 
Dateiaufbau (Beispiel):
1260718460000005050_3.png
CAMT (camt.053.001.02) Deutschland
Analog zur SEPA-Umstellung 2014 wurde dieses neue Datenträgerformat eingeführt. Dabei handelt es sich um ein einheitliches SEPA-Datenformat im XML-Format. Die CAMT-Dateien sollen zukünftig die DTA- und MT940-Datenträger ersetzen.

Dateiaufbau:
1260718460000005050_5.png
Kassen-Buchungen importieren
Bei diesem Format handelt es sich um ein Sonderformat, welches nach speziellen Anforderungen programmiert wurde. Im Normalfall können Sie dieses Telebankingformat daher nicht verwenden.
Für den Import von Excel-Kassenbüchern verwenden Sie das Format CSV-Datei mit Feldauswahl!
Amazon Marketplace/Amazon Pay
Zahlungen aus Amazon können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
PAYPAL Abrechnung
PayPal-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
STRIPE CSV
Stripe-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
CSV-Dateien Deutsche Bank
Die CSV-Dateien der Deutschen Bank werden in einem eigenen Format angeliefert. Das Format wurde als eigenes Format in der Bankauszugsverbuchung implementiert, daher können diese Dateien ohne zusätzliche Feldauswahl eingelesen werden.

Dateiaufbau:
1260718460000005050.png
Heidelpay
Bei Unzer (Heidelpay) ist es möglich, eine Umsatzliste in Dateiform zu erhalten. Diese Zahlungen können eventuell mit der Funktion "CSV-Modelle" in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. 

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Zahlungsdaten in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Daher ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, bei dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert, können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen klären Sie, ob ein Import mittels "CSV-Modelle" möglich ist.
SIX Payment
Zahlungen über Payone (SIX Payment) können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
Shopify Payments
Shopify-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen.
Braintree
Bei Braintree ist es möglich, eine Umsatzliste in Dateiform zu erhalten. Diese Zahlungen können eventuell mit der Funktion "CSV-Modelle" in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. 

Für diese Dateien gibt es kein Standardformat, daher werden die Zahlungsdaten in verschiedensten Formaten und Ausprägungen angeliefert. Zusätzlich sind die Anforderungen für die einzelnen Firmen und Buchhaltungen natürlich sehr unterschiedlich.

Daher ist es unbedingt notwendig, im Vorfeld einen Termin mit BMD zu vereinbaren, bei dem die folgenden Details besprochen bzw. abgeklärt werden müssen:
  • Werden die Daten im richtigen Format geliefert, können die Dateien in das Programm eingelesen werden?
  • Wie kann die Auszifferung der Rechnungen erfolgen?
  • Fallen sonstige Gebühren, Spesen etc. an?
  • Gibt es sonst noch Besonderheiten in den Dateien, die bei der Zuordnung und Verbuchung berücksichtigt werden müssen?
Nur wenn diese Punkte besprochen und geklärt worden sind, ist ein problemloses Arbeiten möglich!

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen klären Sie, ob ein Import mittels "CSV-Modelle" möglich ist.
eBay
EBay-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
ISO-Datenformat 20022 (camt.053.001.08) Deutschland
Bei diesem Format handelt es sich um ein neues Camt-Datenformat, welches ab 2025 zum Einsatz kommen soll.
 

 Dateiformate andere Länder

Zusätzlich stehen folgende Länderformate zur Verfügung:

 Flagge_GBR.png GroßbritannienCAMT (camt.053.001.02) England

 Flagge_ITA.png ItalienRIBA Lastschriftverfahren Italien
 CBI Italien

 L_POLAND.bmp PolenMT940 Polen

 Flagge_CHE.png Schweiz (+ Flagge_LIE.png Liechtenstein)ESR Typ 3
 ESR Typ 4
 CSV-Datei mit Feldauswahl
 MT940 Schweiz
 
ISO-Datenformat 20021 (camt.053.001.04) Schweiz
 
Kassen-Buchungen importieren
Bei diesem Format handelt es sich um ein Sonderformat, welches nach speziellen Anforderungen programmiert wurde. Im Normalfall können Sie dieses Telebankingformat daher nicht verwenden.
Für den Import von Excel-Kassenbüchern verwenden Sie das Format CSV-Datei mit Feldauswahl!
 
PAYPAL Abrechnung
PayPal-Zahlungen können mittels der PayData-Schnittstelle automatisch in die Bankauszugsverbuchung importiert werden. Dazu benötigen Sie das Zusatzmodul "PayData", das auf Anfrage bei BMD erworben werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung zum Arbeiten mit PayData finden Sie unter Bankauszugsverbuchung mit PayData.

Wenn Sie bisher mit der Zusatzlizenz "Ergänzung Bankauszugsverbuchung digitale Konten" gearbeitet haben, dann können Sie die Importe weiterhin durchführen. Es wird jedoch keine Programmanpassungen bzw. Programmerweiterungen diesbezüglich mehr geben. In solchen Fällen wird ein Umstieg auf PayData angeraten.
 
 ISO-Datenformat 20023 (camt.053.001.08) Schweiz
 
 Flagge_SVK.png Slowakei MT940 Slowakei 
  CSV-Datei mit Feldauswahl
 
 CAMT (camt.053.001.02) Slowakei
  Kassen-Buchungen importieren

 
 Flagge_SVN.png Slowenien CAMT (camt.053.001.02) Slowenien
  

 Flagge_CZE.png Tschechien MT940 Tschechien
  CSV-Datei mit Feldauswahl
 
 ABO-Format Tschechien
  Kassen-Buchungen importieren

 Flagge_HUN.png Ungarn MT940 Ungarn
  CSV-Datei mit Feldauswahl
 
 CAMT (camt.053.001.002) Ungarn
  Kassen-Buchungen importieren

 NiederlandeKontoauszug Niederlande
 
MT940 Niederlande
Dieses Format wurde speziell für den Import von Dateien des holländischen Zahlungsdienstleisters Mollie implementiert.
 
 
 Belgien
CODA Belgien
Bei diesem Format handelt es sich um ein Sonderformat, welches speziell auf Kundenwunsch programmiert wurde.
  
Achtung! 
Achtung.png
Wir empfehlen das Arbeiten mit Camt.053 oder MT940-Dateien in der Maximalvariante - in diesen Dateien sind die meisten Informationen enthalten und Sie erreichen damit den höchsten Automatisierungsgrad!

Mit Camt.052 - Dateien sollte nicht gearbeitet werden. Es handelt sich dabei um untertägige Auszüge, die noch nicht abgeschlossen wurden. Die Dateien enthalten daher keine Auszugsnummer und die Umsätze können sich noch ändern. Es kann daher zu fehlenden oder doppelten Buchungen kommen!

Hinweis 
Hinweis.png
Für deutsche Steuerberater besteht die Möglichkeit, Kontoauszugsdaten im MT940-Format für verschiedene Klienten/Konten mittels Stapel bei eurodata abzurufen und automatisch in die Bankauszugsverbuchung zu übernehmen.
  • Für die Nutzung des eurodata-Services ist ein eigener Vertrag mit BMD abzuschließen. Zur Abklärung der Details wenden Sie sich bitte direkt an BMD!

  • Nach Abschluss der Verträge werden die erforderlichen Zugangsdaten für den Abruf zur Verfügung gestellt und im Programm hinterlegt.

  • Pro Klient muss eine Vereinbarung zur Bereitstellung der Kontoauszugsdaten ausgefüllt werden.

  • Danach können die Kontoauszüge für alle betroffenen Klienten mittels Stapelabruf einmal täglich abgerufen werden.

  • Die MT940-Dateien werden nach Klientennummern sortiert in Verzeichnissen abgelegt.

  • Beim Einstieg in die Bankauszugsverbuchung werden die Dateien anhand der Bankverbindung erkannt und automatisch in die FIBU eingelesen.
 Grundlegende Informationen zum Arbeiten mit eurodata finden Sie unter Abruf Kontoauszugsdaten über eurodata.

  Grundeinstellungen

Wenn Sie mit der Bankauszugsverbuchung arbeiten, sollten Sie zuvor einige Grundeinstellungen treffen. Diese Einstellungen müssen grundsätzlich nur einmalig pro Firma vorgenommen werden und sollten getroffen werden, bevor Sie die erste Datei bearbeiten. 

 Allgemeine Einstellungen

Für die Auszifferung in der Bankauszugsverbuchung ist es notwendig, die Einstellungen für Skontotoleranzen, OP-Benachrichtigungen etc. richtig zu hinterlegen. Dazu gibt es in der Bankauszugsverbuchung keine eigenen Einstellungen, sondern es wird auf die allgemeinen Hinterlegungen zugegriffen.

 Skontoeinstellungen

In der FIBU stehen verschiedene Einstellungen für die Berücksichtigung von Skontotoleranzen zur Verfügung. Diese Einstellungen gelten nicht nur für das Buchungsprogramm, sondern auch für die Bankauszugsverbuchung.
Berücksichtigt werden die Skonti aus den hinterlegten Zahlungskonditionen und manuelle Skonti, die auf der Buchung im Feld man.Skonto eingegeben werden.
Hinweis 
Hinweis.png
Die Skontotoleranz wird auch bei Überzahlungen berücksichtigt.
Wenn beispielsweise für eine Rechnung über € 10,99 ein Betrag von € 11,00 überwiesen wird, dann wird diese automatisch ausgeziffert (wenn der Differenzbetrag innerhalb der Skontotoleranz liegt) und der Rest auf das Skontokonto ausgebucht.

 Ausdruck OP-Benachrichtigung

Der Ausdruck von OP-Benachrichtigungen ist auch in der Bankauszugsverbuchung möglich. Wenn im Buchungsprogramm der Parameter Ausdruck OP-Benachrichtigung auf "Ja" gesetzt wurde, dann wird dieser auch in der Bankauszugsverbuchung berücksichtigt. Beim Verbuchen der Bankauszugsverbuchung werden die OP-Benachrichtigungen automatisch gedruckt. 
 
Sollen die OP-Benachrichtigungen per Mail an den Empfänger verschickt werden, muss ein firmenbezogenes Formular angelegt und der Mailversand in den dazugehörigen Druckeinstellungen eingestellt werden.
Die Einstellungen können unter Stammdaten → Ausdruck → Ausdrucksmodelle vorgenommen werden.
Grundlegende Informationen zum Mailversand von OP-Benachrichtigungen finden Sie unter Druckeinstellungen.

 Einstellungen in der Bankauszugsverbuchung

Zusätzlich zu den allgemeinen Hinterlegungen sollten Sie in der Bankauszugsverbuchung einige grundsätzliche Einstellungen treffen, die sich direkt auf die Bearbeitung und Verbuchung der Dateien auswirken. Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter Zahlungsverkehr → Bankauszugsverbuchung.

Wenn Sie zum ersten Mal in das Programm einsteigen, ist noch keine Datei geöffnet und Sie können direkt in die gewünschten Programmpunkte einsteigen.

1331029137000016800.png

 Hinterlegung Bankverbindung

Für die korrekte Verarbeitung und Verbuchung der Daten muss die eigene Bankverbindung angelegt werden. Die Bankverbindung kann entweder in den Firmenstammdaten oder direkt im Programm Bankauszugsverbuchung erfasst werden, sie wird aber in jedem Fall am Firmenstamm gespeichert.

Wir empfehlen, die Bankverbindung direkt in der Bankauszugsverbuchung unter Funktionen →  Stammdaten → Bankverbindungen anzulegen. In diesem Fenster werden nur die Bankfelder angezeigt, die für die Bankauszugsverbuchung benötigt werden.

Für die Bankauszugsverbuchung sind folgende Felder notwendig:

1109285580000002130_11.png

Bankleitzahl
Das Feld Bankleitzahl bildet mit den Feldern Bankkontonummer, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung. 

Wählen Sie mittels Funktion_F4.png F4 eine gewünschte Bank aus der Bankenliste aus.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.
Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.
Bankkontonummer
Hinterlegung der Bankkontonummer

Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Bei der Eingabe einer IBAN wird aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Betrugsbekämpfung:
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird: Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Workflow:

  
  
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hauptbankverbindung der eigenen Firma wird als Rückfallebene für die Mahnung, den Avisobrief, die Saldenbestätigung und die OP-Benachrichtigung verwendet. Dieses Feld wird auch für den automatischen Zahlungsverkehr benötigt.

Besonderheiten Prüfung für Ungarn Flagge_HUN.png
Bei der Eingabe wird geprüft, ob die Kombination aus Bankkontonummer und Bankleitzahl die erlaubten 16 oder 24 Stellen besitzt. Ebenso wird eine Prüfsumme berechnet. Fällt die Prüfung negativ aus, erfolgt eine Meldung.
IBAN
Die IBAN wird aufgrund der hinterlegten Bankkontonummer und Bankleitzahl automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird. 

Bei der Eingabe einer IBAN wird von der IBAN die Kontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die entsprechenden Felder übernommen.

Achtung! 
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Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

IBAN-Prüfung bei Eingabe:
  • Bei der Eingabe wird in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis.

  • Bei der Eingabe einer neuen IBAN erfolgt für folgende Personenarten eine automatische Dublettenprüfung:

    Kunde/Lieferant: Wenn auf einem Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten existiert.

    Mitarbeiter: Wenn auf einem Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter existiert.
    Werden Dubletten gefunden, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Die Bankverbindung kann dennoch gespeichert werden! Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Personen innerhalb der Firmengruppe geprüft.
Betrugsbekämpfung:
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird: Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Workflow:

  
  
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

SWIFT/BIC
Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.

Über Funktion_F4.pngF4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden. Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Weitere Informationen zum Feldverhalten:
  • Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L →  AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.

  • Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.

  • Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermittelt werden, wird dieser automatisch befüllt.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.

  • Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch die IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde. Es ist technisch leider nicht möglich, einen SWIFT automatisch anhand der IBAN länderübergreifend eindeutig zu ermitteln.
FIBU-Bankkonto
FIBU-Kontonummer des Bankkontos.
Bu-Symbol Bankauszugsverbuchung
Hinterlegung Buchungssymbol für die Bankauszugsverbuchung.
Wird hier nichts hinterlegt, dann wird automatisch "BA" als Buchungssymbol herangezogen. 
Bel-Nr Bankauszugsverbuchung
Hier wird nach der Verbuchung der Bankauszugsverbuchung automatisch die letzte Belegnummer gespeichert.
Bei der nächsten Verbuchung wird die erste Belegnummer um +1 erhöht. Ein manuelles Eingreifen ist nur im Einzelfall notwendig.
 

Feldauswahl.png Feldauswahl Bankverbindung Bankauszugsverbuchung
 
Wurde die Bankverbindung beim Einlesen einzelner Dateien nicht hinterlegt, dann erhalten Sie beim Einlesen der Bankdatei folgenden Hinweis:

1109285580000002130_8.png

Je nach Dateiformat werden beim Einlesen IBAN/SWIFT bzw. Kontonummer/Bankleitzahl aus der Datei ausgelesen und angezeigt. Durch Anklicken der Zeile "Bankverbindungen bearbeiten" gelangen Sie direkt in die Verwaltung der Bankverbindungen und können dort die neue Bankverbindung anlegen. IBAN und SWIFT werden dabei automatisch in die vorgesehenen Felder übernommen:

1331029964000116800.png

Werden die Kontonummer und Bankleitzahl in der Datei übergeben, dann können diese nicht automatisch übertragen werden. Die Werte werden jedoch in den Feldern "IBAN" bzw. "SWIFT/BIC" angezeigt und können mittels rechter Maustaste in die richtigen Felder kopiert werden.

Nachdem die Bankverbindung angelegt wurde, muss die Datei neu eingelesen werden. Solange die Bankverbindung nicht richtig ausgelesen werden konnte, werden die einzelnen Umsätze zwar angezeigt, können aber nicht bearbeitet werden.

Hinweis 
Hinweis.png
In folgenden Fällen müssen die Bankverbindungen unbedingt vor dem Einlesen angelegt werden:
  • Wenn Sie mit CSV-Dateien arbeiten. In diesen Dateien wird keine Bankverbindung mitgeschickt, daher muss die Bankverbindung manuell angelegt werden.

  • Wenn Sie mehrere Dateien gleichzeitig einlesen. Damit die Dateien den richtigen Banken zugeordnet werden können, müssen die Bankverbindungen manuell angelegt werden.

  • Telebankingdateien, zu denen keine Bankverbindung gefunden wird, werden nicht eingelesen!

 Hinterlegung Technisches Gegenkonto in den Fixkonten

In der Bankauszugsverbuchung können Sie sich aussuchen, ob die Buchungen einzeln auf das Bankkonto gebucht werden (Standard), oder ob Sie über ein Zwischenkonto (Technisches Gegenkonto) arbeiten möchten. Wenn Sie über das technische Gegenkonto arbeiten, werden die einzelnen Buchungen auf dieses Konto gebucht und der Gesamtbetrag wird in einer Summe (eine Soll-, eine Haben-Buchung) auf das Bankkonto gebucht.

Um die Sammelbuchungen zu aktivieren, setzen Sie unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Verbuchung den Parameter "Buchung auf Bank/Verrechnungskonto"  in der Bankauszugsverbuchung auf 0 - Sammelbuchungen auf Verrechnungskonto.

Für die Verbuchung als Sammelbuchungen wird ein Zwischenkonto, d. h. ein Technisches Gegenkonto, benötigt. Bitte beachten Sie bei der Anlage dieses Kontos, dass Steuercode und Steuerprozentsatz leer sein müssen und nicht fixiert sein dürfen. Dieses Konto ist in der Finanzbuchhaltung unter Fixkonten zu hinterlegen, wobei beim Kontotyp unbedingt "Technisches Gegenkonto" anzugeben ist.
 
1128364981000002370_7.png
 
Dieses Konto wird als Gegenkonto für die einzelnen Zahlungsbuchungen auf den Konten verwendet. Der Gesamtbetrag wird dann in einer Summe vom Zwischenkonto auf das Bankauszugsverbuchungs-Verrechnungskonto gebucht. Das hat den Vorteil, dass bei der Umbuchung auf das Bankkonto nur mehr eine Gesamtsumme umzubuchen ist.
 
Buchungsbeispiel:
 
Verbuchung der Zahlungen aus der Bankauszugsverbuchung:
 
1128364981000002370_3.png
 
Die einzelnen Zahlungen werden gegen das technische Zwischenkonto 9900 gebucht. Als letzte Buchung erfolgt die Umbuchung der gesamten Summe auf das Verrechnungskonto 2895. Als Buchungstext wird "Bankauszug" in die Sammelbuchung übernommen. 
 
Umbuchung des gesamten Überweisungsbetrags vom Verrechnungskonto auf das Bankkonto:
 
1128364981000002370_4.png
 
Durch das Zwischenschalten des Kontos 9900 ist auf dem Konto 2895 nur die Gesamtsumme als offener Posten vorhanden bzw. abzustatten.

 Belegnummer für die Verbuchung

Um die Buchungen im Journal zu finden, sollten Sie sich überlegen, mit welcher Belegnummer die Datei in die Buchhaltung verbucht werden soll. Die Einstellungen dazu finden Sie unter Extras → FIBU-bezogene Einstellungen für Bankauszugsverbuchung. Unter Verbuchung steht Ihnen dazu der Punkt Belegnummer für die Verbuchung zur Verfügung.

1275224910000003260_2.png

Wir empfehlen die Einstellung 2 – Belegnummer wird vom Telebankingfile genommen.
Bei dieser Einstellung wird geprüft, ob in der Telebankingdatei eine Belegnummer mitgeschickt wird. Wenn ja, dann wird diese Belegnummer für die Verbuchung der Zahlungen verwendet. Dies erleichtert die Suche nach bestimmten Buchungen im Journal und die Belegnummern stimmen mit der jeweiligen Bank-Kontoauszugsnummer überein.

Sollte die Belegnummer in der Datei nicht vorhanden sein, dann wird auf die Belegnummer-Bankauszugsverbuchung in der eigenen Bankverbindung zugegriffen. Je nach Parametereinstellung wird die Belegnummer bei jeder Zahlung erhöht (Einstellungen 0 und 3), oder alle Zahlungen einer Datei mit der gleichen Belegnummer (Einstellungen 1 und 2) verbucht.

Mit welcher Belegnummer die Zahlungen verbucht werden, wird in der Buchungsübersicht im Feld Beleg-Nr Zlg angegeben.

1275224910000003260_0.png

 Zahlungsdatum für die Verbuchung

Damit eventuelle Skontofristen richtig erkannt werden, sollten Sie sich überlegen, mit welchem Zahlungsdatum die Datei in die Buchhaltung verbucht werden soll. Die Einstellungen dazu finden Sie unter Extras → FIBU-bezogene Einstellungen für Bankauszugsverbuchung. Unter Verbuchung steht Ihnen dazu der Punkt Zahlungsdatum für die Verbuchung zur Verfügung.

1275225427000003260_3.png

Wir empfehlen die Einstellung 2 – Buchungsdatum der Zahlung.

In der Datei werden von der Bank verschiedene Datumsangaben mitgeschickt (wie auch am ausgedruckten Kontoauszug). Bei manuellen Bankbuchungen wird sehr oft das angegebene Buchungsdatum als Zahlungsdatum eingegeben, daher empfehlen wir diese Einstellung auch in der Bankauszugsverbuchung.

Mit welchem Zahlungsdatum die Zahlungen verbucht werden, wird in der Buchungsübersicht im Feld Zlg-Datum angegeben.

1275225427000003260_0.png

Hinweis 
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Beachten Sie, dass die Einstellung zur Ermittlung des Zahlungsdatums auch Einfluss auf die Auswahl "Ab Zahlungsdatum" und "Bis Zahlungsdatum" am Bankauszugskreis hat. Beim Prüfen der relevanten Zahlungen wird dort auch auf das – hier hinterlegte – Datum aus der Datei zugegriffen!

 Buchungsdatum für die Verbuchung

Um eine gewisse Einheitlichkeit in der Buchhaltung zu gewährleisten, sollten Sie sich überlegen, mit welchem Buchungsdatum die Datei in die Buchhaltung verbucht werden soll. Die Einstellungen dazu finden Sie unter Extras → FIBU-bezogene Einstellungen für Bankauszugsverbuchung. Unter Verbuchung steht Ihnen dazu der Punkt Buchungsdatum für die Verbuchung zur Verfügung.

1275225701000003260_1.png

Die häufigste Einstellung ist 1 – Zahlungsdatum = Buchungsdatum.

Mit welchem Buchungsdatum die Zahlungen verbucht werden, wird in der Buchungsübersicht im Feld Buch-Dat angegeben.

1275225701000003260_0.png

 Buchungstext

In jeder Buchhaltung gibt es diverse Standards, wie die Buchungstexte erfasst werden. Durch entsprechende Hinterlegungen haben Sie auch in der Bankauszugsverbuchung die Möglichkeit, die Buchungstexte anzupassen.

Damit nicht alle Buchungstexte manuell bearbeitet werden müssen, finden Sie unter Extras → FIBU-bezogene Einstellungen für Bankauszugsverbuchung unter Verbuchung diverse Einstellungsmöglichkeiten.

1275225986000003260_1.png
  • In den Parametern "Fixer Buchungstext für xxkontobuchungen" kann ein fixer Text hinterlegt werden, der für die Verbuchung der jeweiligen Kontoart verwendet wird.

  • In den Parametern "Variabler Buchungstext für xxkontobuchungen" kann ein variabler Text hinterlegt werden, der bei der Verbuchung der jeweiligen Kontoart ermittelt und eingetragen wird.
Für beide Hinterlegungen gilt: Wird die Zahlung aufgrund einer Regel zugeordnet und ist auf dieser Regel bereits ein Buchungstext hinterlegt, dann wird immer der Buchungstext der Regel herangezogen!

Mit welchem Buchungstext die Zahlungen verbucht werden, wird in der Buchungsübersicht im Feld Text angegeben.

1275225986000003260_0.png

 Einlesen Telebankingdateien

Damit die Dateien richtig eingelesen werden können, benötigen Sie einen Bankauszugskreis. Am Kreis wird definiert, mit welchen Dateien Sie arbeiten, ob Sie einzelne Dateien einlesen, ob Dokumente vorhanden sind usw.

Hinweis 
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Zusätzlich zum "normalen" Einlesen in der Bankauszugsverbuchung haben Sie auch die Möglichkeit, mit der Zahlungsübersicht zu arbeiten.

Die Zahlungsübersicht ermöglicht ein Einlesen der Telebankingdateien, ohne dass die Zahlungen sofort bearbeitet bzw. verbucht werden müssen. Dies wird dann benötigt, wenn die Zahlungen täglich zur Verfügung stehen, die dazugehörenden Rechnungen jedoch noch nicht in die Buchhaltung verbucht wurden. Dies kann z. B. bei Steuerberatern mit Klientendaten vorkommen oder auch beim Arbeiten mit Onlineplattformen, bei denen die Rechnungen erst nach vollständiger Zahlung ausgestellt werden.

 Bankauszugskreis

Wenn Sie das erste Mal in die Bankauszugsverbuchung einsteigen, müssen Sie einen neuen Bankauszugskreis anlegen. Grundsätzlich genügt ein einziger Kreis pro Fibu. Mehrere Bankauszugskreise benötigen Sie nur dann, wenn Sie in der Firma mehrere Bankkonten haben und die Dateien in einem anderen Format geliefert werden oder auf einem anderen Pfad abgespeichert sind.

Für die Neuanlage steht Ihnen die Schaltfläche Neu erstellen/einlesen zur Verfügung.

1331455979000004190.png

Danach öffnet sich das Fenster zur Neuanlage des Bankauszugskreises.

1331455979000004190_1.png

Standardfeldauswahl Bankauszugskreis
Feldauswahl.png Standardfeldauswahl Bankauszugskreis

Feldauswahl Bankauszugskreis - Alle Felder
Feldauswahl.png Feldauswahl Bankauszugskreis - Alle Felder

Welche Informationen Sie auf dem Kreis hinterlegen müssen, ist abhängig von folgenden Faktoren:
Die Bankauszugskreise werden bei der Jahresübernahme (Stammdatenübernahme) einmalig übernommen.
Bei der ersten Jahresübernahme werden die bestehenden Kreise inkl. aller Einstellungen in das neue Jahr übertragen. Werden danach im alten Jahr noch zusätzliche Kreise erfasst, dann werden dieser bei einer neuerlichen Jahresübernahme nicht zusätzlich angelegt. Auch Änderungen der Kreise im alten Wirtschaftsjahr werden nicht in das neue Jahr übernommen.
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie irrtümlich eine Datei eingelesen haben und die Zahlungen nicht mehr angezeigt werden sollen, oder wenn ein falscher Kreis angelegt wurde, dann gehen Sie wie folgt vor:
Öffnen Sie die Liste mit den Bankauszugskreisen unter Funktionen → Stammdaten → Bankauszugskreise.
Dort wählen Sie die Funktion Schließen/Zahlungen löschen.

1331456200000004190_1.png

Danach haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

1331456200000004190_0.png

Bankauszugskreis schließen Der Bankauszugskreis wird geschlossen, d. h., mit sämtlichen Einstellungen und Hinterlegungen gelöscht. Zum Einlesen einer neuen Datei muss ein anderer Kreis verwendet oder angelegt werden.
Bankauszugskreis Zahlungen löschenNur die eingelesenen Daten werden aus dem Kreis entfernt. Der Bankauszugskreis bleibt erhalten und Sie können eine neue Datei in diesen Kreis einlesen.

 Einlesen einzelner Telebankingdateien

Wenn Sie sehr große Dateien mit vielen Umsätzen haben, empfehlen wir das Arbeiten mit einzelnen Dateien. Beim Einlesen der Telebankingdatei in das Programm müssen alle Zahlungen einzeln geprüft werden, daher können zu große Datenmengen zu einer sehr langen Einlesedauer führen!

Bei der Anlage eines Bankauszugskreises für einzelne Dateien benötigen Sie folgende Einstellungen:

1331460072000004190_2.png

Bezeichnung Bankauszugskreis Die Bezeichnung des Bankauszugskreises hat keinen Einfluss auf das Programmverhalten. Sie sollten eine Bezeichnung wählen, die Ihnen eine einfache Zuordnung bzw. Identifizierung des Kreises ermöglicht.
Einlesen einzelner/mehrerer Dateien
Wenn Sie einzelne Telebankingdateien einlesen, dann wählen Sie in diesem Feld die Einstellung Einlesen einer einzelnen Telebankingdatei. Ist das Kennzeichen nicht richtig gesetzt, erhalten Sie beim Speichern des Kreises folgende Fehlermeldung:

1331460072000004190_1.png

Dateiname oder Verzeichnis Telebankingdateien
Geben Sie hier den Dateinamen der Telebankingdatei an. Mit F4 kann nach einer Datei gesucht und diese mit "öffnen" übernommen werden.

Telebankingformat
Sobald Sie die Datei ausgewählt haben, erfolgt im Hintergrund eine Prüfung des Dateiformates. MT940 und Camt-Dateien werden automatisch erkannt und das richtige Format ausgewählt.
Verwenden Sie andere Dateiformate (wie z. B. CSV-Dateien), dann müssen Sie das Format manuell auswählen.
Ab Zahlungsdatum
Wenn der Abrufzeitraum richtig gewählt wurde, dann ist im Normalfall keine Einschränkung der Zahlungen notwendig. In diesem Fall bleibt das Feld einfach leer und alle Zahlungen aus der Datei werden eingelesen.

Eine Einschränkung benötigen Sie nur dann, wenn in der Datei sehr viele Zahlungen aus verschiedenen Zeiträumen enthalten sind. Wenn Sie das Zahlungsdatum einschränken, dann werden nur Zahlungen angezeigt, die in den angegebenen Zeitraum fallen. Alle anderen Zahlungen werden nicht eingelesen und daher auch nicht in der Bankauszugsverbuchung angezeigt.

Geben Sie in diesem Feld das Datum an, ab welchem die Umsätze eingelesen werden sollen.
Damit die richtigen Umsätze eingelesen werden können, geben Sie immer Ab Zahlungsdatum und Bis Zahlungsdatum an!
Bis Zahlungsdatum
Wenn der Abrufzeitraum richtig gewählt wurde, dann ist im Normalfall keine Einschränkung der Zahlungen notwendig. In diesem Fall bleibt das Feld einfach leer und alle Zahlungen aus der Datei werden eingelesen.

Eine Einschränkung benötigen Sie nur dann, wenn in der Datei sehr viele Zahlungen aus verschiedenen Zeiträumen enthalten sind. Wenn Sie das Zahlungsdatum einschränken, dann werden nur Zahlungen angezeigt, die in den angegebenen Zeitraum fallen. Alle anderen Zahlungen werden nicht eingelesen und daher auch nicht in der Bankauszugsverbuchung angezeigt.

Geben Sie in diesem Feld das Datum an, bis zu dem die Umsätze eingelesen werden sollen.
Damit die richtigen Umsätze eingelesen werden können, geben Sie immer Ab Zahlungsdatum und Bis Zahlungsdatum an!

Die Zahlungen werden in manchen Datenträgern nach Datum absteigend angeliefert. Dies würde dazu führen, dass Zahlungen mit Zahlungsdatum 01. des jeweiligen Monats als letzte Zahlung verbucht würden. Daher werden die Umsätze beim Einlesen automatisch nach Datum aufsteigend sortiert. Damit werden die Zahlungen auch in chronologisch richtiger Reihenfolge in die FIBU verbucht.

 Einlesen mehrerer Telebankingdateien

In manchen Fällen kann es notwendig sein, dass beim Einstieg in das Programm keine einzelne Datei angegeben wird, sondern die Dateien aus einem Verzeichnis ausgelesen werden sollen.
  • Nicht immer ist es möglich, dass die Dateien von den Banken über einen gewissen Zeitraum erstellt werden. In diesen Fällen wird täglich eine Datei ausgegeben. Um diese Dateien nicht einzeln einlesen zu müssen, können diese gemeinsam aus dem Verzeichnis eingelesen werden.

  • Werden Dateien für mehrere Firmen abgerufen, dann werden diese oft in ein gemeinsames Verzeichnis abgelegt. Um die jeweils richtigen Dateien nicht manuell heraussuchen zu müssen, kann beim Programmeinstieg das Verzeichnis eingegeben werden. 
Wenn Sie aus Verzeichnis einlesen, werden alle Dateien, mit dem angegebenen Telebankingformat auf einmal eingelesen. Übernommen werden ALLE Dateien, deren Bankverbindungen in der betreffenden Firma angelegt wurden.

Das heißt, gibt es in der Firma mehrere Banken, dann werden alle Dateien eingelesen, die einer dieser Banken zugeordnet werden können. Die Umsätze werden jeweils der richtigen Bank zugeordnet und getrennt auf die entsprechenden Konten verbucht.

Sind im angegebenen Verzeichnis auch Dateien mit anderen Bankverbindungen vorhanden (z. B. solche, die es in der gewählten Firma nicht gibt, weil sie einer anderen Firma zugeordnet werden sollen), dann werden diese nicht eingelesen.

Hinweis 
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Wenn Sie sehr viele oder sehr große Daten gleichzeitig verarbeiten, dann empfehlen wir das Verarbeiten der Daten im Hintergrund über Stapel. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Daten zu Randzeiten automatisch in die unterschiedlichen Fibus einlesen zu lassen. Die Vorgangsweise zur Anlage eines solchen Stapels finden Sie unter Batches und Stapel in der NTCS FIBU.

Achtung! 
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Achten Sie beim Einlesen aus dem Verzeichnis unbedingt darauf, dass nur die wirklich benötigten Dateien im entsprechenden Verzeichnis liegen. Folgende Punkte sollten Sie speziell beachten:
  • Speichern Sie Camt.052 und Camt.053-Dateien nicht in einem gemeinsamen Ordner. Die Dateien enthalten ggf. die gleichen Umsätze – diese würden daher doppelt eingelesen.

  • Alte bzw. nicht benötigte Dateien müssen in ein Unterverzeichnis verschoben bzw. gelöscht werden. Damit besteht nicht die Gefahr, dass alte Dateien erneut verbucht werden.

  • Beim Einlesen werden ALLE Dateien im angegebenen Verzeichnis geprüft. Legen Sie daher nicht zu viele Dateien in das Verzeichnis, da das Einlesen ansonsten relativ lange dauern kann.

  • Wenn Sie mit Dokumenten arbeiten, empfehlen wir die Anlage eines eigenen Verzeichnisses für die Ablage dieser Dokumente. Dokumente werden zwar "erkannt" und beim Einlesen nicht berücksichtigt, die entsprechenden Prüfungen verlangsamen jedoch den Einleseprozess enorm!

Wenn Sie sehr große Dateien mit vielen Umsätzen haben, kann das Einlesen relativ lange dauern. Im Hintergrund müssen allen Bankverbindungen und Zahlungen geprüft werden, daher empfehlen wir, nicht zu viele Dateien auf einmal einzulesen.

Bei der Anlage eines Bankauszugskreises für mehrere Dateien benötigen Sie folgende Einstellungen:

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Nach Auswahl des gewünschten Verzeichnisses werden Ihnen zur Kontrolle die Anzahl und Gesamtgröße der Dateien im ausgewählten Verzeichnis angezeigt.

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Bezeichnung BankauszugskreisDie Bezeichnung des Bankauszugskreises hat keinen Einfluss auf das Programmverhalten. Sie sollten eine Bezeichnung wählen, die Ihnen eine einfache Zuordnung bzw. Identifizierung des Kreises ermöglicht.
Einlesen einzelner/mehrerer Dateien
Wenn Sie mehrere Telebankingdateien gemeinsam einlesen, dann wählen Sie in diesem Feld die Einstellung Einlesen aller Dateien aus einem Verzeichnis. Ist das Kennzeichen nicht richtig gesetzt, erhalten Sie beim Speichern des Kreises folgende Fehlermeldung:

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Dateiname oder Verzeichnis Telebankingdateien
Geben Sie hier das Verzeichnis an, in dem die Dateien gespeichert wurden. Mit F8 kann nach einem Verzeichnis gesucht und dieses mit "ok" übernommen werden. Sie haben auch die Möglichkeit, einen Vorschlagswert für den Pfad zu hinterlegen. Dazu steht Ihnen unter Extras → Allgemeine Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein der Parameter Verzeichnis Telebankingdateien zur Verfügung.
Telebankingformat
Damit die Dateien im Verzeichnis richtig erkannt werden, müssen Sie hier das Telebankingformat der Dateien angeben. Mit F4 öffnen Sie die Liste aller möglichen Formate und übernehmen das benötigte Format mit "übernehmen".
Ab Zahlungsdatum
Wenn die Dateigröße richtig gewählt wurde, dann ist im Normalfall keine Einschränkung der Zahlungen notwendig. In diesem Fall bleibt das Feld einfach leer und alle Zahlungen aus der Datei werden eingelesen.

Eine Einschränkung benötigen Sie nur dann, wenn in der Datei sehr viele Zahlungen aus verschiedenen Zeiträumen enthalten sind. Wenn Sie das Zahlungsdatum einschränken, dann werden nur Zahlungen angezeigt, die in den angegebenen Zeitraum fallen. Alle anderen Zahlungen werden nicht eingelesen und daher auch nicht in der Bankauszugsverbuchung angezeigt.

Geben Sie in diesem Feld das Datum an, ab welchem die Umsätze eingelesen werden sollen.
Damit die richtigen Umsätze eingelesen werden können, geben Sie immer Ab Zahlungsdatum und Bis Zahlungsdatum an! 

Die Datei bleibt auch nach der Verbuchung unverändert erhalten und es können Umsätze eines anderen Zeitraums bearbeitet und verbucht werden. Beim Verbuchen wird das "Bis Zahlungsdatum" in das Feld Bankauszugsdatum auf der betreffenden Bankverbindung zurückgespeichert. Beim nächsten Programmeinstieg wird der nächste Tag als neues "Ab Zahlungsdatum" vorgeschlagen.
Bis Zahlungsdatum
Wenn die Dateigröße richtig gewählt wurde, dann ist im Normalfall keine Einschränkung der Zahlungen notwendig. In diesem Fall bleibt das Feld einfach leer und alle Zahlungen aus der Datei werden eingelesen.

Eine Einschränkung benötigen Sie nur dann, wenn in der Datei sehr viele Zahlungen aus verschiedenen Zeiträumen enthalten sind. Wenn Sie das Zahlungsdatum einschränken, dann werden nur Zahlungen angezeigt, die in den angegebenen Zeitraum fallen. Alle anderen Zahlungen werden nicht eingelesen und daher auch nicht in der Bankauszugsverbuchung angezeigt.

Geben Sie in diesem Feld das Datum an, bis zu dem die Umsätze eingelesen werden sollen.
Damit die richtigen Umsätze eingelesen werden können, geben Sie immer Ab Zahlungsdatum und Bis Zahlungsdatum an!

Die Datei bleibt auch nach der Verbuchung unverändert erhalten und es können Umsätze eines anderen Zeitraums bearbeitet und verbucht werden. Beim Verbuchen wird das "Bis Zahlungsdatum" in das Feld Bankauszugsdatum auf der betreffenden Bankverbindung zurückgespeichert. Beim nächsten Programmeinstieg wird der nächste Tag als neues "Ab Zahlungsdatum" vorgeschlagen.

Wenn Sie mehrere Dateien gleichzeitig eingelesen haben, können Sie sich in der Bankauszugsverbuchung ansehen, aus welcher Datei die einzelnen Zahlungen eingelesen wurden. Dazu blenden Sie sich die Spalte Telebankingdatei ein. Hier werden zu jeder Zahlung der Dateipfad und der Dateiname angezeigt.

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So können Sie beispielsweise auch kontrollieren, warum Zahlungen doppelt angezeigt werden. In sehr vielen Fällen liegt das daran, dass sowohl die Camt.052 als auch die Camt.053 für den gleichen Zeitraum abgerufen wurden. In diesem Fall löschen Sie die Camt.052 aus dem Verzeichnis und lesen sie erneut ein. Sollten die Zahlungen tatsächlich doppelt in einer Datei vorhanden sein, dann muss dies mit der Bank abgeklärt werden.

Achtung! 
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Bei CSV-Dateien und Spezialformaten aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei kann die Bankverbindung nicht aus der Datei ermittelt werden. Daher ist es in diesen Fällen notwendig, das Feld "Prüfung Format/Bankverbindung" einzublenden und dort auf "Alle Dateien ohne Prüfung" umzustellen.

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Damit werden alle Dateien aus dem angegebenen Verzeichnis eingelesen. Es erfolgt jedoch keine Prüfung auf die Zahlbank – alle Umsätze werden der angegebenen Zahlbank (Firma) zugeordnet.

Hinweis 
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Wenn Sie viele Dateien gleichzeitig in die Bankauszugsverbuchung einlesen, kann das Einlesen der Daten einige Zeit dauern. Damit Sie überprüfen können, welche Daten gerade bearbeitet werden, wird der jeweilige Dateiname im Fortschrittsfenster angezeigt.

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 Prüfung auf ausgewählte Zahlungsbank

Werden mehrere Dateien gemeinsam in die Bankauszugsverbuchung eingelesen, dann werden die Dateien – unabhängig von der jeweiligen Bankverbindung – in den Kreis übernommen. Die jeweilige Zahlbank wird aus den einzelnen Dateien ausgelesen und die Verbuchung erfolgt auf die richtigen FIBU Bankkonten. Wenn Sie die Dateien nach Banken getrennt einlesen möchten, dann müssen getrennte Kreise für die unterschiedlichen Banken angelegt werden.

Auf den einzelnen Kreisen sind folgende Einstellungen zu treffen:

Geben Sie pro Kreis an, welche Bank mit diesem Kreis eingelesen werden soll. Dazu hinterlegen Sie die gewünschte Bankverbindung im Feld "Zahlbank (Firma)":

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Danach muss am Bankauszugskreis die Prüfung auf die Zahlbank eingestellt werden. Dazu steht Ihnen am Bankauszugkreis das Feld "Prüfung Format/Bankverbindung" zur Verfügung. In diesem Feld hinterlegen Sie "Dateien lt. ausgewählter Zahlbank".

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Legen Sie auf diese Weise für jede Bankverbindung einen eigenen Kreis an.
Hinweis 
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Aus CSV-Dateien kann die eigene Bankverbindung nicht ausgelesen werden. Daher ist eine Prüfung auf die Zahlbank bei solchen Dateien nicht möglich. Wird als Telebankingformat ein Format für CSV-Dateien angegeben, dann wird beim Speichern des Kreises folgende Meldung angezeigt:
"Bitte überprüfen Sie die Einstellung im Feld 13 "Prüfung Format/Bankverbindung" am Bankauszugskreis.

Beachten Sie, dass in CSV-Dateien keine Bankverbindung angegeben wird und daher die Einstellung "Dateien lt. ausgewählter Zahlbank" nicht möglich ist."

 Dateiformate

 EDIFACT

Wenn Sie mit EDIFACT-Dateien arbeiten, müssen Sie beim Programmeinstieg nur mehr die gewünschte Datei auswählen. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig, da das Telebankingformat automatisch erkannt wird.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 MT940

Wenn Sie mit MT940-Dateien arbeiten, müssen Sie beim Programmeinstieg nur mehr die gewünschte Datei auswählen. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig, da das Telebankingformat automatisch erkannt wird.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 EDIFACT-Zahlungsaviso

Da es sich bei den elektronischen Zahlungsavisos um Spezialformate handelt, kann dieses Format nicht automatisch erkannt werden. Wählen Sie daher das Telebankingformat "EDIFACT-Zahlungsaviso" manuell mit F4 aus.

Zusätzlich müssen Sie noch definieren, um welche Art von Zahlungsaviso es sich handelt. Dazu wählen Sie im Feld Makro Typ das richtige Format.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 CSV-Datei mit Feldauswahl

CSV-Dateien unterliegen keiner allgemeinen Norm und können daher aus beliebigen Spalten bestehen. Aus diesem Grund können die Daten nicht automatisch erkannt und eingelesen werden. Bei solchen Daten müssen Sie daher selbst (über die Feldauswahl) definieren, welcher Wert in welcher Spalte angeliefert wird.

Hinweis 
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Bitte beachten Sie beim Import von variablen Dateien, dass manche Felder zwingend benötigt werden, um eine richtige Verbuchung zu ermöglichen!
Sie können davon ausgehen, dass es sich dabei um die Felder handelt, die auch bei der manuellen Eingabe eines Buchungssatzes notwendig sind. Dabei handelt es sich vor allem um die Felder:
  • Zahlungsdatum (Zlg-Datum)
  • Zahlungsbetrag (Zlg-Betrag)
  • Währung (WAE)
Wenn diese Felder nicht eingelesen werden, können die Zahlungen nicht verarbeitet bzw. verbucht werden!

Je mehr Felder in der Datei zur Verfügung gestellt werden, desto mehr Informationen können auch in der Bankauszugsverbuchung angezeigt werden. Dies ist speziell für die Regelanlage und die automatische Zuordnung der Zahlungen wichtig!

Wählen Sie zum Einlesen von variablen CSV-Dateien das Telebankingformat "CSV-Datei mit Feldauswahl".

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Sobald Sie die Daten mit Speichern und Schließen übernehmen, öffnet sich das Fenster zum Einrichten der Feldauswahl.

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Zum Einlesen der Daten sind folgende Informationen anzugeben:
 
Importdatei
Hier wird der Name der Telebankingdatei angezeigt.
Erste Zeile ignorieren
In vielen CSV-Dateien wird in der ersten Zeile die Spaltenbezeichnung angegeben. Diese wird in der Bankauszugsverbuchung nicht benötigt und kann daher ignoriert werden.

Sollten Sie dieses Kennzeichen nicht setzen, wird die Überschriftenzeile mit eingelesen und muss für die Verbuchung gesperrt werden.
Protokolldatei schreiben
Dieses Feld kann aktiviert werden, wenn für fehlerhafte Datensätze eine Protokolldatei erstellt werden soll.
Protokolldateiname
Wurde das Feld Protokolldatei schreiben aktiviert, dann ist hier der Pfad bzw. Name der gewünschten Protokolldatei anzugeben.
 
Zum Beispiel: Die gewünschte Datei soll unter dem Namen "Muster.err" (die Dateiendung .err ist dabei unbedingt beizubehalten) auf dem Laufwerk D:\ gespeichert werden.
 
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Zahlbank (Firma)
Da die Zahlbank nicht aus der CSV-Datei ermittelt werden kann, müssen Sie in diesem Feld die dazugehörende (eigene) Bankverbindung angeben. Dazu mit F4 die Liste der Banken öffnen und die entsprechende Bank übernehmen. Als Vorschlagswert wird die Hauptbankverbindung angezeigt.
Bankbeleg
Da die Belegnummer (Kontoauszugsnummer) nicht aus der CSV-Datei ermittelt werden kann, müssen Sie diese in diesem Feld eintragen. Die angegebene Belegnummer wird für die Verbuchung in die Fibu verwendet.
 
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, noch weitere Einstellungen am Reiter "Erweitert" zu treffen. Die nicht benötigten Felder sind daher grundsätzlich inaktiv. Wenn eine zusätzliche Einstellung benötigt wird, klären Sie dies bitte mit dem NTCS FIBU Support.

Da die Datei keinen Normvorschriften unterliegt, müssen Sie selbst definieren, welche Spalte in welches Feld in der Bankauszugsverbuchung importiert werden soll. Hilfreich kann es sein, wenn Sie die Datei zuvor z. B. im Excel öffnen und die Felder dort identifizieren.

Danach müssen Sie die Felder in genau der Reihenfolge auswählen, in der diese auch in der Datei angegeben sind. Die Feldauswahl kann mit einem rechten Mausklick in die Überschriftenzeile im Vorschaufenster → Feldauswahl → Bearbeiten an die Datei angepasst werden.

Die Werte der Datei werden Ihnen sofort in den jeweils ausgewählten Spalten angezeigt. Kontrollieren Sie hier, ob die ausgewählten Felder auch wirklich den Informationen aus der Datei entsprechen (die Datei darf dabei in keinem anderen Programm geöffnet sein, sonst kann die Vorschau nicht angezeigt werden).

In manchen Dateien sind Spalten vorhanden, die in der Bankauszugsverbuchung nicht benötigt werden. Wählen Sie für diese Spalten in der Feldauswahl einen Platzhalter aus. Solche Spalten werden mit einem roten X gekennzeichnet.

Speichern Sie die Feldauswahl userbezogen oder allgemein mittels "Speichern unter" und versehen Sie diese mit einem eindeutigen Namen. Damit können Sie die Feldauswahl beim nächsten Import wieder aufrufen und müssen nichts mehr manuell anpassen.

Mit "Ok" wird die Telebankingdatei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.
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Hinweis 
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Haben Sie die Feldauswahl nicht richtig eingestellt, dann werden die Werte in der Bankauszugsverbuchung u. U. nicht richtig angezeigt. In solchen Fällen lesen Sie die Datei einfach neu ein. Dadurch öffnet sich das Feldauswahl-Fenster erneut und Sie können die Reihenfolge der Spalten richtigstellen.

Wenn Sie die Feldauswahl gespeichert haben, dann kann diese Feldauswahl auch direkt am Bankauszugskreis hinterlegt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Feldauswahl beim Einlesen der Datei automatisch geladen wird und nicht mehr manuell geladen werden muss.

Für die Hinterlegung der Feldauswahl steht Ihnen am Bankauszugskreis das Feld "Feldauswahl-Name" zur Verfügung. Wählen Sie dort den Namen der zuvor gespeicherten Feldauswahl aus.

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Beim Einlesen der CSV-Datei werden Ihnen damit sofort die richtige Feldauswahl sowie Zahlungsbank und Belegnummer vorgeschlagen.

 CSV-Datei Bank Austria

Da es sich bei den CSV-Dateien um Spezialformate handelt, kann dieses Format nicht automatisch erkannt werden. Erhalten Sie eine CSV-Datei von der Bank Austria, wählen Sie daher das Telebankingformat "CSV-Datei Bank Austria" manuell mit F4 aus.

Zusätzlich ist es notwendig, die eigene (Firmen-)Bankverbindung anzugeben, da diese nicht in der Datei enthalten ist. Dazu wählen Sie die gewünschte Bank im Feld "Zahlbank (Firma)" aus.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 CSV-Dateien Banken AT

Da es sich bei den CSV-Dateien um Spezialformate handelt, kann dieses Format nicht automatisch erkannt werden. Erhalten Sie eine CSV-Datei von Raiffeisenbank, Oberbank, Hypo und Volksbank dann wählen Sie das Telebankingformat "CSV-Dateien Banken AT" aus.

Zusätzlich ist es notwendig, die eigene (Firmen-)Bankverbindung anzugeben, da diese nicht in der Datei enthalten ist. Dazu wählen Sie die gewünschte Bank im Feld "Zahlbank (Firma)" aus.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 George

Da es sich bei den CSV-Dateien um Spezialformate handelt, kann dieses Format nicht automatisch erkannt werden. Erhalten Sie eine CSV-Datei, welche aus dem Telebankingprogramm "George" erstellt wurde, dann wählen Sie das Telebankingformat "George" aus.

Zusätzlich ist es notwendig, die eigene (Firmen-)Bankverbindung anzugeben, da diese nicht in der Datei enthalten ist. Dazu wählen Sie die gewünschte Bank im Feld "Zahlbank (Firma)" aus.

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 CAMT

Wenn Sie mit CAMT-Dateien arbeiten, müssen Sie beim Programmeinstieg nur mehr die gewünschte Datei auswählen. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig, da das Telebankingformat automatisch erkannt wird.

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Mit Speichern und Schließen wird die Datei eingelesen und das Übersichtsfenster geöffnet. Danach stehen Ihnen alle Funktionen und Regeln in der Bankauszugsverbuchung zur Verfügung.

 Kassen-Buchungen importieren

Bei diesem Format handelt es sich um ein Sonderformat, welches nur in Ausnahmefällen verwendet werden muss. Dieses Format wird nicht für den Import von Kassenbüchern im CSV-Format verwendet (für solche Importe verwenden Sie bitte das Format CSV-Dateien mit Feldauswahl). 

 AMAZON, PayPal, Kreditkarten

Bei diesen Formaten handelt es sich um Sonderformate zum Import von Amazon, Paypal bzw. Kreditkarten-Dateien. Um diese Formate verwenden zu können, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Zusatzmodul. 

 Mögliche Fehler beim Einlesen der Telebankingdateien

Aufgrund fehlerhafter Hinterlegungen oder Einstellungen kann es dazu kommen, dass die Umsätze nicht richtig aus der Datei ausgelesen werden können. In diesen Fällen müssen die Einstellungen bzw. Auswahlen richtiggestellt und die Dateien dann neu eingelesen werden.

Problem bzw. Fehler
 Ursachen
 Behebung
Das Einlesen der Datei(en) dauert sehr lange. Das Programm wird eventuell inaktiv.
Die ausgewählte Datei enthält sehr viele Umsätze. Kontrollieren Sie, welche bzw. wie viele Umsätze in der Datei enthalten sind. Der Abruf-Zeitraum sollte nicht mehr als einen Monat betragen. Bei sehr großen Buchhaltungen mit vielen Umsätzen ggf. weniger.
Um das Einlesen der Datei zu beenden, muss mit einem ANDEREN Benutzer in die Bankauszugsverbuchung eingestiegen werden. Dieser Benutzer kann die zuvor gewählte Datei schließen und so das Einlesen beenden.

Rufen Sie die Datei erneut aus Ihrem Telebankingprogramm ab und wählen Sie einen kleinen Abruf-Zeitraum mit weniger Umsätzen. Die kleinere Datei kann dann erneut ins Programm eingelesen werden.
 
Im ausgewählten Verzeichnis sind zu viele Dateien abgespeichert.  
Um das Einlesen der Dateien zu beenden, muss mit einem ANDEREN Benutzer in die Bankauszugsverbuchung eingestiegen werden. Dieser Benutzer kann das zuvor gewählte Verzeichnis schließen und so das Einlesen beenden.
In der ausgewählten Datei sind keine Umsätze vorhanden.
Die ausgewählte Datei enthält keine Umsätze. Dies kann z. B. am Jahresende vorkommen, wenn in den Camt-Dateien nur Kontoinformationen übermittelt werden.
Da in der Datei ohnehin keine Umsätze vorhanden sind, wird diese auch nicht für die Verbuchung benötigt. Diese kann daher gelöscht oder in ein Org-Verzeichnis verschoben werden.
Es konnten keine Daten importiert werden. Bitte überprüfen Sie, ob ein Modell mit dem richtigen Telebankingformat angegeben wurde.
Die ausgewählte Datei entspricht nicht dem Telebankingformat, welches am Bankauszugskreis hinterlegt wurde.
Hinterlegen Sie am verwendeten Bankauszugskreis das richtige Telebankingformat für die ausgewählte Datei. Lesen Sie die Datei danach neu ein.
Im angegebenen Verzeichnis wurden keine Dateien für den Import gefunden. Bitte überprüfen Sie, ob im ausgewählten Verzeichnis Telebankingdateien vorhanden sind.
Im gewählten Verzeichnis sind keine Telebankingdateien vorhanden.
Wählen Sie am Bankauszugskreis das richtige Verzeichnis aus und lesen Sie neu ein.
Im angegebenen Zeitraum konnten keine Zahlungen gefunden werden. Bitte korrigieren Sie im Einstiegsfenster das angegebene ab/bis Zahlungsdatum und lesen Sie die Datei neu ein.
Beim Programmeinstieg wurden die Felder ab/bis Zahlungsdatum befüllt. Für den angegebenen Zeitraum gibt es jedoch keine Umsätze.
Prüfen Sie die Felder ab/bis Zahlungsdatum im Bankauszugskreis und wählen Sie einen Zeitraum aus, für den Umsätze in der Datei vorhanden sind.
Es konnten keine Daten importiert werden. Bitte überprüfen sie, ob die Bankverbindungen für diese Firma bereits angelegt wurden. 
Beim Einlesen mehrerer Dateien aus einem Verzeichnis, werden nur jene Dateien berücksichtigt, für die in der betreffenden Firma eine Bankverbindung angelegt wurde. Für die ausgewählte Firma wurde noch keine Bankverbindung erfasst.
Erfassen Sie die Bankverbindungen für die betroffene Firma und lesen Sie danach erneut ein.
Es ist keine Hauptbankverbindung angelegt. Bitte legen Sie diese unter dem Feld Zahlbank (Firma) an. 
 
Für das richtige Einlesen von CSV-Dateien muss in der Firma zwingend eine Hauptbankverbindung angelegt sein.
Erfassen Sie die Bankverbindung bzw. definieren Sie eine Hauptbankverbindung für die betroffene Firma. Lesen Sie die Daten danach erneut ein.
Die Zahlungen wurden eingelesen, sind jedoch alle gesperrt.
Die Zahlungen fallen nicht in das aktuelle Wirtschaftsjahr (sind aus dem Vorjahr).
Prüfen Sie, ob die richtige Datei eingelesen und ob die Parametereinstellung für das Zahlungsdatum richtig gesetzt wurde.
Wenn das Datum bereits in der Datei falsch übergeben wird, dann muss die Bank kontaktiert und ggf. eine neue Datei erstellt werden.

 Übersicht Bankauszugsverbuchung

Wenn Sie einen neuen Kreis erstellt und Telebankingdateien eingelesen haben, dann werden die Daten am Bildschirm wie folgt dargestellt.

Das Übersichtsfenster teilt sich in vier Bereiche:
 
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 Kopfdaten

In den Einstiegsfeldern werden die Firmennummer und die FIBU sowie der geöffnete Bankauszugskreis angezeigt. Als Zusatzinfo wird neben dem Bankauszugskreis der Pfad der eingelesenen Daten inkl. Benutzer angezeigt.

 Konteninfo

In diesem Bereich werden links die Stammdaten des Kontos angezeigt, auf das die Buchung kontiert wurde. Rechts sehen Sie die Bezeichnung und den Saldo des Bankkontos sowie den Saldo des Bankkontos nach der Verbuchung. Weiters wird Firmenbankverbindung angezeigt.

Hinweis 
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Nach dem Einlesen der Datei sollten Sie unbedingt den Saldo am Bankkonto prüfen!
Wenn Sie mit Camt- oder MT940-Dateien arbeiten (gilt für Ö, DE, CH), haben Sie zusätzlich folgende Möglichkeit zur Kontrolle:

In Camt- und MT940-Dateien werden bei den meisten Banken der Anfangssaldo und der Endsaldo mitgeschickt. Diese Felder können über die Feldauswahl im Konteninfo-Bereich eingeblendet werden.

Vergleichen Sie den Anfangssaldo lt. Datei mit dem Saldo (aktueller Saldo des FIBU-Bankkontos) bzw. den Endsaldo lt. Datei mit dem Saldo nach Verbuchung (fiktiver Saldo des FIBU-Bankkontos, wenn alle Zahlungen verbucht werden).
 
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Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, den Anfangssaldo lt. Datei automatisch mit dem FIBU-Bankkonto zu vergleichen. Setzen Sie dazu den Parameter Allgemein → Kontrolle Saldo FIBU-Bankkonto auf "1 - Ja".

Beim Programmeinstieg, Wechseln der Firma oder FIBU und beim Einlesen einer Telebankingdatei wird die Prüfung durchgeführt.
Nur wenn die Salden abweichen, wird folgender Hinweis angezeigt:
"Der aktuelle Saldo am FIBU-Bankkonto entspricht nicht dem Anfangssaldo lt. Telebankingdatei. Bitte überprüfen Sie, ob alle vorherigen Umsätze verbucht wurden oder eine manuelle Buchung vorgenommen wurde."
 
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 Detailinformationen

In diesem Bereich erhalten Sie Detailinformationen zur einzelnen Buchungszeile. Die Reiter werden automatisch - je nach zugeordneter Position - ein- bzw. ausgeblendet.
Die einzelnen Reiter können jedoch auch in der gelben Menüleiste ausgeblendet werden.

Folgende Reiter stehen zur Verfügung:
  • Zahlungsinformationen
  • OP-Zuordnung
  • Kostenaufteilung
  • Zahlungsaufteilung

 Zahlungsinformationen

Am Reiter Zahlungsinformationen finden Sie den Verwendungszweck und alle Informationen zur Kontenzuordnung zw. Auszifferung.

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Verwendungszweck: In diesem Feld wird der Verwendungszweck der Zahlung dargestellt. Zusätzlich dazu werden in diesem Feld der Name des Auftraggebers und die Zahlungsreferenz angezeigt.
Kontonummer:
In diesem Feld wird detailliert beschrieben, warum die betroffene Zahlung einem bestimmten Konto zugeordnet wurde.
Angegeben wird beispielsweise:
  • Was gefunden wurde (Bankverbindung, Text, Schlüsselwort): Der jeweils gefundene Wert wird in Klammer dargestellt (AT8112000...)
  • Wo etwas gefunden wurde (Verwendungszweck, Regel): Die Regelart bzw. Textkonstante werden zusätzlich angeführt.
  • Warum ein Konto übernommen wurde: Das Konto könnte beispielsweise dadurch ermittelt worden sein, dass die Belegnummer gefunden wurde.
Belegnummer:
In diesem Feld wird detailliert beschrieben, warum die betroffene Zahlung einer bestimmten Belegnummer zugeordnet wurde.
Angegeben werden beispielsweise:
  • Welche Belegnummer gefunden wurde: Der jeweils gefundene Wert wird in Klammer dargestellt (201700204).
  • Warum die Belegnummer gefunden wurde: Die jeweilige Parametereinstellung wird angeführt.

 OP-Zuordnung

Unter dem Reiter "OP-Zuordnung" werden die der betreffenden Buchung zugeordneten offenen Posten dargestellt.
Wurde die Position nicht ausgeziffert, erhalten Sie den Hinweis "Keine OP-Zuordnung vorhanden".

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Feldauswahl.png Feldauswahl OP-Zuordnung Bankauszugsverbuchung

 Kostenaufteilung

In der Überschriftenzeile dieses Reiters wird der gesamte Betrag für die Kostenrechnung angezeigt, darunter sind die einzelnen KORE-Aufteilungszeilen dargestellt.
Die Aufteilung von Kostendaten kann sowohl hier als auch in der Bearbeitungszeile mittels "+" im Feld "Kostenstelle" vorgenommen werden.

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Genauere Informationen zum Erfassen von Kostenaufteilungen finden Sie unter Buchen mit Kostenrechnung. Ist für diese FIBU keine Kostenrechnung vorhanden, ist dieser Reiter ausgeblendet.

Feldauswahl.png Feldauswahl Kostenaufteilung Bankauszugsverbuchung

 Zahlungsaufteilung

Ist eine Zahlung auf mehrere Konten aufgesplittet worden, sehen Sie hier die einzelnen Konten, auf die aufgeteilt worden ist.

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Ist zu einer Zahlung eine Aufteilung erfasst worden, dann können die einzelnen Buchungen nur in diesem Reiter mittels rechter Maustaste bearbeitet werden. In der Zahlungsübersicht sind die Funktionen inaktiv. Wenn es bereits eine Zahlungsaufteilung gibt, dann kann kein zusätzlicher Spesenverteiler erfasst werden; die Funktion steht nicht zur Verfügung.

Möchten Sie bei der Zahlungsaufteilung mit Nettobeträgen arbeiten, dann blenden Sie sich zusätzlich das Feld Zahlungsbetrag Netto ein und geben Sie dort Ihren Betrag an. Der Zahlungsbetrag (Feld "Zlg-Betrag") wird automatisch aus Nettobetrag und angegebenem Prozentsatz ermittelt.

1331037584000116800_0.png


In der Bankauszugsverbuchung wird ausschließlich mit Zahlungsaufteilungen gearbeitet. Das heißt, bei der Verbuchung wird jede Zahlung einzeln mit dem jeweiligen Aufteilungsbetrag verbucht. Splittbuchungen bzw. Splittzahlungen wie im Programm "Buchen" können in dieser Form nicht erfasst werden. Bei Aufteilungen einer Zahlung auf mehrere Konten muss eine Zahlungsaufteilung erfasst werden.

 Dokumente bei Zahlungsaufteilungen

Wenn Sie bei den Zahlungsaufteilungen zusätzliche Dokumente benötigen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die Dokumente zuzuordnen:

1. Wenn Sie das gleiche Dokument auf allen Aufteilungszeilen benötigen, dann ziehen Sie das Dokument VOR der Aufteilung auf die unkontierte Zahlung.  

1515929326000003250.png

Wenn Sie danach die Zahlungsaufteilung starten, wird das Dokument automatisch auf alle Aufteilungszeilen übernommen.

1515929326000003250_0.png

2. Wenn Sie auf den einzelnen Aufteilungszeilen unterschiedliche Dokumente benötigen, dann starten Sie zuerst die Zahlungsaufteilung. Danach können Sie in jeder Aufteilungszeile ein eigenes Dokument zuordnen.

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Hinweis 
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Da die Beträge einzeln auf die angegebenen Konten verbucht werden, ist der Gesamtbetrag dieser Zahlung nicht im Journal ersichtlich. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Gesamtbetrag zu Informationszwecken auf ein Freifeld in der Buchung zu übernehmen. Dazu steht Ihnen der Parameter Verbuchung → Übernahme Zahlungsbetrag in Freifeld zur Verfügung.

Wenn Sie in diesem Parameter ein Freifeld hinterlegen, dann wird der gesamte Betrag der Zahlung bei der Verbuchung in dieses Freifeld übernommen. Damit haben Sie die Möglichkeit, im Journal nach der Überweisungssumme zu suchen.

Beispiel 
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Eine Zahlung über 270,00 wird auf zwei verschiedene Erlöskonten aufgeteilt:
 
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Im Parameter Übernahme Zahlungsbetrag in Freifeld ist das Freifeld 1 hinterlegt worden.
Bei der Verbuchung wird der Gesamtbetrag bei beiden Buchungen in dieses Freifeld übernommen.
 
1373984802000008770_0.png

 Buchungen

In diesem Teil des Bildschirms finden Sie alle eingelesenen Zahlungen. Mittels Auswahlmenü können Sie einstellen, welche Buchungen angezeigt werden sollen. Neben der detaillierten Zahlungsinformation beachten Sie bitte insbesondere folgende Felder.

Um das Abarbeiten der Zahlungen zu erleichtern, werden die Zahlungen nach Datum aufsteigend sortiert. Das heißt, unabhängig davon, in welcher Reihenfolge die Daten in der Datei angegeben werden, wird die älteste Zahlung in der Bankauszugsverbuchung als erste Zeile angezeigt. Damit können die Zahlungen der Reihe nach abgearbeitet und chronologisch richtig in die Buchhaltung verbucht werden.

Im Feld "Zahlungsstatus" wird Ihnen der aktuelle Status der betreffenden Position angezeigt:
 
Mögliche Anzeigen im Feld "Zahlungsstatus":
1109287656000002130.png
Zahlung wurde vollständig kontiert bzw. ausgeziffert (bei Personenkonten und Sachkonten mit OP-Führung).
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  • Zahlung wurde vollständig kontiert, jedoch nicht - oder unvollständig - ausgeziffert (bei Personenkonten und Sachkonten mit OP-Führung). Bei der Verbuchung wird die Zahlung ohne Auszifferung auf das Konto verbucht.

  • Wenn auf eine Zahlung mehrere Regeln zutreffen, wird dieses Symbol ebenfalls angezeigt.

  • Wird ein Konto mit hinterlegter Anzahlungsautomatik aufgrund einer Regel zugeordnet, dann wird die betroffene Zahlung durch dieses Symbol gekennzeichnet.

  • Wenn ein Konto mit hinterlegtem Wareneingangsbuch-Kennzeichen aufgrund einer Regel zugeordnet worden ist, dann wird dieses Symbol auch angezeigt.
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Zahlung wurde vollständig auf ein Sachkonto mit OP-Führung kontiert und ausgeziffert. Außerdem wurde auf eine Kostenstelle zugeordnet.
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  • Zahlung prüfen. Die Zahlung wurde aufgrund einer Regel zugeordnet und aufgrund der Hinterlegung auf der Regel zur Prüfung markiert.

  • Bei der automatischen Zuordnung einer Zahlung auf ein Aufwands- oder Erlöskonto wird geprüft, ob es sich um einen Zahlungseingang oder Zahlungsausgang handelt. Wird bei einem Zahlungsausgang ein Erlöskonto ermittelt (oder umgekehrt ein Aufwandskonto bei einem Zahlungseingang), dann wird die Zahlung ebenfalls zur Prüfung gekennzeichnet.

  • Wird eine Zahlung anhand einer Regel zugeordnet, bei der zwar ein Steuercode, jedoch kein Steuerprozentsatz hinterlegt wurde, dann wird dieses Kennzeichen angezeigt. Geben Sie den gewünschten Steuerprozentsatz ein, da die Zahlung sonst nicht verbucht werden kann.
 1128417124000001300_1.png
  • Zahlung wurde aufgrund der Volltextsuche zugeordnet, konnte jedoch nicht vollständig aufgeteilt werden. Um Verbuchen zu können, muss diese Position vollständig zugeordnet werden.

  • Wenn ein Konto mit hinterlegter Buchungssperre aufgrund einer Regel zugeordnet worden ist, dann wird dieses Symbol auch angezeigt.
 1128417124000001300_12.png
Zahlungen, die mittels rechter Maustaste manuell als ok gekennzeichnet wurden, werden mit diesem Kennzeichen dargestellt. Damit erkennen Sie auf einen Blick, welche Zahlungen bereits kontrolliert und für richtig befunden wurden.
 1128417124000001300_6.png
Die Zahlung wurde aufgrund einer Kreditkartenregel zugeordnet und die Spesen aufgeteilt.
 1128417124000001300_7.png
Die gesamte Zahlung wurde vollständig auf mehrere Konten aufgeteilt.
 1128417124000001300.png
Am Bankauszugskreis wurde beim Kennzeichen Fremdwährung die Option "Beträge in Grundwährung, Rest-OP als Kursdifferenz" gewählt und der Differenzbetrag automatisch ausgebucht.
 1128417124000001300_9.png
Die Zahlung wurde auf mehrere Konten aufgeteilt. Die Aufteilung des Gesamtbetrages ist jedoch noch nicht vollständig.
 1128417124000001300_10.png
Aufteilung der Zahlung mittels Spesenverteiler auf mehrere Konten. Der Gesamtbetrag wurde vollständig aufgeteilt.
 1128417124000001300_11.png
Aufteilung der Zahlung mittels Spesenverteiler auf mehrere Konten. Der Gesamtbetrag wurde jedoch nicht vollständig aufgeteilt.
1109287656000002130_2.png
Zahlung wurde nicht kontiert.
1109287656000002130_3.png
Zahlung wurde für die Verbuchung gesperrt. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie den Mauszeiger auf das Symbol stellen, wird Ihnen als Hilfetext die Bedeutung des Symbols angezeigt:
 
1267617036000006470_0.png

Im Feld "Regel-ID" wird Ihnen angezeigt, anhand welcher Regel die Zahlung zugeordnet wurde.
 
Mögliche Anzeigen im Feld "Regel-ID":
A_BANK.bmpRegel nach Bankverbindung
A_Textbausteine.bmpRegel nach Textkonstante
1330879644000105820_0.pngKreditkartenregel
A_KUNDE.bmpRegel nach "Name Auftraggeber"
T_KEY1.bmp
Regel nach Schlüsselwörtern 
A_KONTO.bmp
Die Zahlung wurde mit der Funktion "Zuweisen Zwischenkonto auf unkontierte Zahlungen" kontiert.
A_BarCode.bmp
Regel nach Geschäftsvorfallcode
1330879644000105820.png
Die Zahlung wurde manuell zu einem Konto zugeordnet.
1330879644000105820_1.pngDie Zahlung wurde mittels Volltextsuche zugeordnet.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie den Mauszeiger auf das Symbol stellen, wird Ihnen als Hilfetext die zugeordnete Regel angezeigt:
 
1330883116000001620_1.png

 Bearbeitung Bankauszugsverbuchung

Für die Bearbeitung der einzelnen Positionen stehen Ihnen in der Bearbeitungsleiste eine Reihe von Funktionen zur Verfügung.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

Bankauszugsverbuchung
A_NEW.bmp NeuDiese Funktion steht in der Bankauszugsverbuchung nicht zur Verfügung.
A_EDIT.bmp BearbeitenDie markierte Zeile wird zum Bearbeiten geöffnet.
A_EDIT.bmp Automatisches BearbeitenDie markierte Zeile wird zum Bearbeiten geöffnet. Nach dem Speichern bzw. Schließen der Zeile öffnet sich automatisch die nächste Zeile zur Bearbeitung.
A_Empty.bmp SchließenProgramm verlassen

Funktionen
A_Company.bmp StammdatenBankverbindungen
Verzweigt in die Bankverbindungen. Bei der Anlage einer neuen Bankverbindung werden nur jene Felder anzeigt, welche für die Bankauszugsverbuchung notwendig sind.
Bankauszugskreise
Mit diesem Punkt öffnen Sie die Liste der vorhandenen Bankauszugskreise.
 A_NEW.bmp Hinterlegung Zahlungsreferenz
Hier können die Einstellungen für das Auslesen der Zahlungsreferenz angelegt bzw. bearbeitet werden.
 A_Beschaffungsvorsch.bmp Regeln-Bankauszugsverbuchung
Öffnet die Liste der gespeicherten Regeln. Hier können bestehende Regeln bearbeitet oder neue Regeln angelegt werden.
A_New.bmp Neu erstellen/einlesen
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, entweder neue Dateien einzulesen, oder einen neuen Kreis zu erstellen.

1109289471000002130_1.png

Mit der Auswahl "Neu einlesen" werden die geöffneten Dateien in den bestehenden Kreis neu eingelesen. Manuell überarbeitete Zuordnungen werden dabei überschrieben und anhand der angelegten Regeln neu vorgenommen.
Wurden alle Dateien bereits verbucht, werden die neuen Daten mit den bestehenden Einstellungen am Bankauszugskreis eingelesen.

Mit der Auswahl "Neuen Kreis anlegen" können Sie einen neuen Bankauszugskreis anlegen. Dies benötigen Sie zum Beispiel dann, wenn Sie in dieser FIBU mit verschiedenen Dateiformaten arbeiten.
A_BUCHEN_ZU.bmp Verbuchen
Mit dieser Funktion wird die Verbuchung in die Fibu gestartet. Die Verbuchung kann nur gestartet werden, wenn die Überschriftenzeile grün dargestellt wird und den Hinweis 1109289471000002130.png enthält.
A_FalseX.bmp Regelerfassung einschalten
Regelerfassung ausschalten
Mit dieser Funktion kann die Regelerfassung aktiviert bzw. ausgeschaltet werden. Bei ausgeschalteter Erfassung erfolgt keine automatische Verspeicherung der Bankverbindungen bzw. erfolgt keine Abfrage zur manuellen Regelerfassung. Bestehende Regeln werden weiterhin angewendet.
In der Überschriftenzeile wird angezeigt, ob die Regelerfassung aktiviert wurde oder nicht: 1109289471000002130_13.png bzw. 1109289471000002130_14.png
Wenn Sie aus dem Programm aussteigen, ist die Regelerfassung beim nächsten Einstieg wieder automatisch eingeschaltet.
A_KONTO.bmp Unkontierte Zahlungen erneut prüfen
Wenn Sie Zahlungsreferenzen bearbeitet haben, oder die Regeln in der Liste "Regeln Bankauszugsverbuchung" geändert wurden, dann können Sie mit dieser Funktion eine erneute Prüfung der Zuordnungen durchführen. Das heißt, alle Zahlungen, die noch nicht zugeordnet wurden, werden erneut eingelesen und geprüft, ob diese durch die Änderungen kontiert bzw. ausgeziffert werden können.
Unter gewissen Umständen (z. B. Löschen von Spesenverteilern nachdem bereits eine Aufteilung anhand des Spesenverteilers vorgenommen wurde) kann es dazu kommen, dass in der Bankauszugsverbuchung fehlerhafte Zahlungsaufteilungen vorhanden sind. Damit in der Buchhaltung keine Differenzen entstehen können, kann die Bankauszugsverbuchung so lange nicht verbucht werden, bis die fehlerhaften Zahlungsaufteilungen bereinigt wurden. Wenn die Funktion ausgeführt wird, werden die Aufteilungszeilen der fehlerhaften Zahlungsaufteilungen gelöscht und die Kontierung zurückgesetzt. Die betroffenen Zahlungen müssen danach erneut richtig kontiert werden.
A_FalseX.bmp Zahlung sperren ein/aus
Über diese Funktion kann eine Zahlung für die Verbuchung gesperrt werden.
Achtung: Die gesperrten Buchungen müssen manuell im Buchungsprogramm nachgebucht werden, da sonst der Saldo auf dem Bankkonto nicht stimmt.
Wird die Funktion gestartet, dann wird das Zwischenkonto auf alle Zahlungen übernommen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontiert wurden. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn viele Zahlungen auf das gleiche Konto gebucht werden.
Wenn das Zwischenkonto noch nicht in den Regeln hinterlegt wurde, erhalten Sie beim Aufruf folgende Meldung:
"Bitte erfassen SIe das gewünschte Konto in den Regeln."

1109289471000002130_15.png

Danach öffnet sich das Fenster für die Hinterlegung des Zwischenkontos auf der Regel. Wenn sie die Regel speichern, wird das Zwischenkonto übernommen.
Diese Funktion ist nur aktiv, wenn der Parameter Kontoermittlung IBAN auf "Ja" gesetzt wurde.
Bei der Kontoermittlung mittels IBAN wird die IBAN aus allen in der Datei enthaltenen Zahlungen ausgelesen (Feld IBAN/Bankkonto Auftraggeber) und mit den auf den Personenkonten hinterlegten Bankverbindungen verglichen.

Wird auf den Kontenstammdaten eine entsprechende IBAN gefunden, dann wird mit der IBAN und dem betreffenden Personenkonto automatisch eine Regel nach Bankverbindung angelegt. Zusätzlich werden alle unkontierten Zahlungen mit der neuen Regel überprüft und ggf. zugeordnet. Nach der Kontoermittlung wird eine entsprechende Meldung ausgegeben.
"Es wurden x neue Regeln nach Bankverbindung angelegt. Bei allen noch nicht kontierten Zahlungen wird geprüft, ob die neue Regel zutrifft und diese ggf. zugeordnet."

1109289471000002130_8.png

Da bei dieser Funktion die Stammdaten aller Personenkonten überprüft werden, kann die Ausführung längere Zeit in Anspruch nehmen.

Wenn Sie bereits über einen längeren Zeitraum mit der Bankauszugsverbuchung arbeiten, bestehen bereits sehr viele Regeln und die Kontoermittlung wird daher nicht mehr notwendig sein.
Der Abgleich kann nur dann erfolgen, wenn die Bankverbindungen auf den Kunden- bzw. Lieferantenstammdaten hinterlegt wurden.
A_EDIT.bmp Skonto ausbuchen
Bleibt bei einer Position ein offener Posten stehen, dann kann dieser mit dieser Funktion automatisch als Skonto ausgebucht werden. Bei Mehrfachauszifferungen steht diese Funktion nicht zur Verfügung.
BIL_Split.bmp Zahlungsaufteilung
Ermöglicht die Aufteilung einer Zahlung auf mehrere Konten. Der Reiter "Zahlungsaufteilung" im unteren Bildschirmbereich wird geöffnet, und die gewünschten Konten können eingegeben werden.

Wurde bei einer Zahlung eine Zahlungsaufteilung erfasst, dann können die Aufteilungszeilen nur im Reiter "Zahlungsaufteilung" mittels rechter Maustaste bearbeitet werden. Die Funktionen in der Zahlungsübersicht sind inaktiv.
Mit dieser Funktion kann aus einer Zahlungsaufteilung ein Spesenverteiler angelegt werden. Die erfassten Beträge in den Aufteilungszeilen werden ebenfalls im Spesenverteiler gespeichert.

Die Funktion steht nur dann zur Verfügung, wenn auf der aktuellen Zahlung bereits eine Zahlungsaufteilung erfasst wurde, ansonsten ist die Funktion inaktiv.
Damit kann ein Spesenverteiler oder Bewirtungsrechner zur Aufteilung der Zahlung aufgerufen werden. Grundlegende Informationen zum Spesenverteiler finden Sie unter Spesenverteiler.

Wurde auf der aktuellen Zahlung bereits eine Zahlungsaufteilung erfasst, dann kann der Spesenverteiler nicht erneut aufgerufen werden und die Funktion ist inaktiv.
A_Buchungen_Export.bmp Vorerfassung Buchungen
A_Buchungen_Export.bmp Sammelauszifferung
Mit dieser Funktion kann die Sammelauszifferung auf einer Position oder Zahlungsaufteilung gestartet werden.
A_Buchungen_Export.bmp Zahlung abgrenzen
Zahlungen, die auf ein Erlös- oder Aufwandskonto verbucht werden, können mit dieser Funktion abgegrenzt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Zahlung abgrenzen.
A_KONTO.bmp Wareneingangsbuch
Mit dieser Funktion können Sie die Erfassung dieser Position für das Wareneingangsbuch manuell öffnen bzw. bearbeiten.
Wird in der Bankauszugsverbuchung ein Konto mit hinterlegtem Wareneingangsbuch-Kennzeichen bebucht, dann öffnet sich beim Speichern der Buchung automatisch die Erfassung für das Wareneingangsbuch.

Die Erfassung bzw. Abfrage bei Zahlungsaufteilungen erfolgt lt. Einstellung des Parameters Wareneingangsbuch-Erfassung bei Zlg-Splitt-Buchung im Buchungsprogramm!
Grundlegende Informationen zum Arbeiten mit dem Wareneingangsbuch finden Sie unter Wareneingangsbuch.
A_KONTO.bmp Vorerfassung Anlagegut
Ist bei einem Konto das ANBU-Erfass-Kz auf "Anbu-Vorerfassung" gesetzt, dann öffnet sich die Anlagenvorerfassung automatisch. Mit dieser Funktion kann die vorhandene Erfassung erneut zur Ansicht geöffnet werden; gibt es noch keine Vorerfassung, kann eine neue Erfassung eingegeben werden. Bei der Zuordnung aufgrund einer Regel muss die Funktion manuell aufgerufen werden.
A_EDIT.bmp Erfassen Vorsteuererstattung
Mit dieser Funktion wird die Erfassung dieser Position für die Vorsteuererstattung aufgerufen. Grundlegende Informationen zur Vorsteuererstattung finden Sie unter Vorsteuererstattung.

Wurde bei einer Zahlung eine Zahlungsaufteilung auf mehrere Konten erfasst, dann kann die Vorsteuererstattung bei den Aufteilungszeilen nur mit der Tastenkombination Alt+7 aufgerufen werden. Die Funktion wird im Menü als inaktiv dargestellt.

Wurde am Sachkonto das Kennzeichen Vorsteuererstattung auf Ja gesetzt, dann öffnet sich das Fenster für die Vorsteuererstattung bei der Kontierung automatisch. Bei der Zuordnung aufgrund einer Regel muss die Funktion manuell aufgerufen werden.
1109289471000002130_5.png Intrastat-Erfassung
Wird in der Bankauszugsverbuchung ein entsprechender Steuercode eingegeben, dann öffnet sich beim Speichern der Buchung automatisch die Intrastat-Erfassung.
Die Erfassung bzw. Abfrage erfolgt lt. Einstellung des Parameters Erfassen Daten für Intrastat im Buchungsprogramm! In die Intrastat-Erfassung werden jene Daten übernommen, die auch bei der Erfassung im Buchungsprogramm übergeben werden.Mit dieser Funktion kann das Fenster für die Intrastat-Erfassung manuell geöffnet werden.
A_DOCUMENT.bmp Kontoauszugsdokument anzeigen
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, sich das Kontoauszugsdokument anzeigen zu lassen. Diese Möglichkeit steht Ihnen auch dann zur Verfügung, wenn Sie den Parameter "Zuordnung archivierter Kontoauszugsdokumente bei Zahlungsbuchung" auf "Dokument nur auf Sammelbuchung" gesetzt haben. In solchen Fällen wird das Kontoauszugsdokument nicht im Feld "Dokument" angezeigt und kann ausschließlich über "Kontoauszugsdokument anzeigen" geöffnet werden.
 A_FIND.bmp Im Fibu-Dokumentenpool suchen
Mit dieser Funktion wird der Fibu-Dokumentenpool geöffnet und das gewünschte Dokument kann mittels Drag & Drop auf die Zahlung übernommen werden.
A_BMD_Archiv.bmp DMS
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen
Das Dokument wird zum Ansehen geöffnet und kann nicht bearbeitet werden.
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten
Öffnen des Dokumentes zur Bearbeitung. Dieses Dokument bleibt während der Bearbeitung für alle anderen Benutzer gesperrt.
A_Preview.bmp Dokumente in Vorschau anzeigen
Die zugeordneten Dokumente werden in einem eigenen Vorschaufenster angezeigt.
Mit dieser Funktion können ein oder mehrere Dokumente aus dem Archiv zugeordnet werden.
A_Dokumentenueb.bmp Zu Dokument in DMS
Das zugeordnete Dokument wird aus der Dokumentenliste geöffnet.
T_EMAIL_EXPORT.bmp Dokument versenden
Mit dieser Funktion wird eine neue E-Mail geöffnet und das Dokument als Anhang angefügt.
A_DocFromClipbrd.bmp Neues Dokument aus BMD Scan
Mit dieser Funktion ist es möglich, einer Buchung Dokumente aus BMD Scan zuzuordnen. Wird die Funktion aufgerufen, wird BMD Scan geöffnet. Die Dokumente dort können aus dem Datei-Explorer mittels Drag & Drop auf die gewünschte Buchung zugeordnet werden.
Neues Dokument aus ZwischenablageMit dieser Funktion können Dokumente aus der Zwischenablage zugeordnet werden.

Bildschirm-Ansichten
A_KONTO.bmp Kontoblatt
Verzweigt in die Bildschirmansicht des Kontoblatts.
A_KONTO.bmp Gegenkontoblatt
Öffnet die Bildschirmansicht des Gegenkontoblatts.
A_LIST.bmp Journal
Verzweigt in die Bildschirmansicht des Journals.
A_LIST.bmp Saldenliste
Öffnet die Bildschirmansicht der Saldenliste.
A_LIST.bmp Umsatzliste
Verzweigt in die Bildschirmansicht der Umsatzliste.
A_LIST.bmp OP-Liste
Öffnet die OP-Liste am Bildschirm.
A_LIST.bmp TR/SR-Übersicht
Öffnet die TR/SR-Übersicht.

Ansicht
T_Filter.bmp Filter anzeigenDie Filterleiste dient der raschen Suche von Daten, indem die Datenliste durch vordefinierte Vergleiche eingeschränkt wird (z. B. Suche nach einem bestimmten Betrag).
Ist diese Filterleiste deaktiviert, kann auch in den einzelnen Spalten nicht mehr über die Filterfunktion gesucht werden. Die Anzeige der Filterleiste ist Computerbezogen gespeichert.
A_Empty.bmp ZahlungsinformationenÜber diese Funktion kann der Reiter "Zahlungsinformationen" im unteren Bildschirmbereich ein- bzw. ausgeschaltet werden.
A_Empty.bmp OP-ZuordnungÜber diese Funktion kann der Reiter "OP-Zuordnung" im unteren Bildschirmbereich ein- bzw. ausgeschaltet werden.
A_Empty.bmp KostenaufteilungÜber diese Funktion kann der Reiter "Kostenaufteilung" im unteren Bildschirmbereich ein- bzw. ausgeschaltet werden.
A_Empty.bmp ZahlungsaufteilungÜber diese Funktion kann der Reiter "Zahlungsaufteilung" im unteren Bildschirmbereich ein- bzw. ausgeschaltet werden.

Ausdruck
A_PRINT.bmp Ausdruck ProtokollHier kann der Ausdruck des Protokolls gestartet werden.
A_Empty.bmp BildschirmlisteAusdruck der Bildschirmliste

Extras
A_Empty.bmp FIBU-bezogene Einstellungen für BankauszugsverbuchungÖffnet die firmenbezogenen Parameter.
A_Empty.bmp Allgemeine Einstellungen für Bankauszugsverbuchung
Öffnet die allgemeinen Parameter. 
A_EDIT.bmp Erfassung Fremdwährung
Diese Funktion dient zum manuellen Erfassen von Fremdwährungsbeträgen.
Um die Funktion starten zu können muss der Parameter "Erfassung Fremdwährungsbeträge" auf "1 - Ja" gesetzt sein!
Zusätzlich stehen mittels rechter Maustaste folgende Funktionen zur Verfügung:
 
Zahlungen mit den Kennzeichen 1232904328000005690_3.png oder 1232904328000005690_0.png können mit dieser Funktion manuell als bearbeitet (überprüft) gekennzeichnet werden.
Derart bearbeitete Zahlungen werden mit einem eigenen Zahlungsstatus versehen. Dadurch können Sie leichter erkennen, welche Zahlungen Sie bereits überprüft und für richtig befunden haben.
Mit dieser Funktion kann eine neue Regel angelegt werden. Die neu angelegte Regel wird sofort angewendet. D. h. alle Zahlungen werden automatisch geprüft, ob die neue Regel auf diese zutrifft und ggf. gleich zugeordnet.

Ausnahme: Wenn Sie die Regel Hinterlegung Zwischenkonto anlegen, dann wird keine automatische Kontierung durchgeführt.
Wenn Sie die Funktion auf einer Zahlung starten, welche bereits aufgrund einer Regel kontiert wurde, dann werden die Werte dieser Regel für die neue Regel vorgeschlagen.
 A_KONTO.bmp Regel bearbeiten
Wurde eine Zahlung anhand einer Regel kontiert, dann kann die betreffende Regel mit dieser Funktion zur Bearbeitung geöffnet werden.
Beim Speichern wird automatisch geprüft, ob die geänderte Regel auf eine Zahlung zutrifft und ggf. gleich zugeordnet.

Ausnahme: Wenn auf der aktuellen Zahlung bereits eine Zahlungsaufteilung oder OP-Zuordnungen erfasst wurden, dann wird die geänderte Regel nicht übernommen. In diesem Fall bekommen Sie folgende Hinweismeldung:
"Zu dieser Regel wurden bereits Zahlungsaufteilungen oder OP-Zuordnungen erfasst. Um fehlerhafte Aufteilungen bzw. Zuordnungen zu vermeiden, wird die Regel nach dem Speichern nicht neu ausgeführt. Um die geänderte Regel zu übernehmen, muss die Datei neu eingelesen werden."

1232904328000005690_4.png

A_Beschaffungsvorsch.bmp Kreditkartenregel anlegen
Mit dieser Funktion wird die Erfassung von Kreditkartenregeln gestartet. Grundlegende Informationen zur Verbuchung von Kreditkartenzahlungen finden Sie unter Kreditkartenverbuchung.
 A_Konto_Edit.bmp KontenstammVerzweigt auf den Kontenstamm des angegebenen Kontos.
 

 Neu erstellen/einlesen

Für das neue Einlesen von Dateien bzw. Erstellen von Bankauszugskreisen gibt es verschiedene Optionen.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie mit der Zahlungsübersicht arbeiten, werden teilweise andere Meldungen und Abfragen angezeigt. Eine genaue Beschreibung dazu finden Sie unter Arbeiten mit der Zahlungsübersicht.

 Neu einlesen von bereits geöffneten Dateien

Wenn Sie bereits eine Datei eingelesen haben, dann kann diese Datei neuerlich eingelesen werden. Dies benötigen Sie zum Beispiel dann, wenn grundlegende Parametereinstellungen (wie Belegnummer für die Verbuchung, Zahlungsdatum für die Verbuchung etc.) verändert wurden. Da diese Einstellungen bereits beim Einlesen der Dateien berücksichtigt werden müssen, ist es notwendig, diese neu einzulesen.

Beim Einlesen werden die Dateien mit allen Einstellungen des aktuellen Kreises übernommen.

Wählen Sie dazu die Funktion Neu erstellen/einlesen. Folgende Hinweismeldung wird angezeigt:
"Durch "Neu einlesen" werden die Daten des bestehenden Kreises neu eingegeben. Achtung! Alle manuellen Kontierungen und Dokumentenzuordnungen werden dabei verworfen!
Mit "Neuen Kreis anlegen" wird zusätzlich ein weiterer Bankauszugskreis angelegt. Der bereits bestehende Kreis bleibt ebenfalls erhalten und kann weiterhin bearbeitet werden."

1331543925000007170_3.png

Wählen Sie hier die Funktion Neu einlesen.

Die- am Kreis bereits hinterlegte - Telebankingdatei wird erneut eingelesen. Eine weitere Auswahl ist nicht notwendig.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie eine bereits geöffnete Datei neuerlich einlesen, werden alle manuell getroffenen Kontierungen und Zuordnungen verworfen. Auch eventuell vorhandene Dokumentenzuordnungen gehen dabei verloren. Die Dokumente bleiben im Fibu-Dokumentenpool erhalten und können über "Funktionen" → "Im Fibu-Dokumentenpool suchen" wieder zugeordnet werden.

 Neu einlesen nach Verbuchung

Wenn die Zahlungen in die FIBU verbucht wurden, können Sie mit der Funktion Neu erstellen/einlesen neue Telebankingdateien in den bestehenden Bankauszugskreis importieren. Dabei werden alle Einstellungen des Kreises übernommen und die neuen Daten importiert.

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Wählen Sie die Funktion Neu einlesen, dann öffnet sich der bestehende Bankauszugskreis und Sie können die neue Datei im Feld "Dateiname oder Verzeichnis Telebankingdateien" auswählen.

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Mit Speichern und Schließen wird die neue Datei eingelesen!

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie mehrere Dateien aus dem Verzeichnis einlesen, dann bleibt das gewünschte Verzeichnis am Kreis gespeichert und Sie können das Bankauszugskreisfenster mit Speichern und Schließen schließen. Die Dateien werden aus dem vorgeschlagenen Verzeichnis eingelesen.

 Neuen Bankauszugskreis anlegen

Wenn Sie in der Bankauszugsverbuchung mit mehreren Kreisen arbeiten möchten (z. B., weil Sie sowohl Camt.053-Dateien als auch CSV-Dateien in diese Firma einlesen), dann können Sie die weiteren Kreise mit der Funktion Neu erstellen/einlesen anlegen.

1331546356000007170_6.png

Mit der Funktion "Neuen Kreis anlegen" öffnet sich das Fenster zur Anlage eines neuen Bankauszugskreises.
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie mit mehreren Kreisen arbeiten, können Sie im Auswahlmenü zwischen den einzelnen Kreisen wechseln.

1456836197000005310_1.png

Als Information wird neben dem Kreis angezeigt, welche Datei(en) eingelesen wurden und der jeweilige Benutzer wird in Klammer angezeigt.
Zum leichteren Finden des richtigen Kreises werden die Kreise alphabetisch sortiert angezeigt.

Wenn Sie einen Kreis nicht mehr benötigen oder die Einstellungen dieses Kreises verändern wollen, dann können Sie dies unter Funktionen → Stammdaten → Bankauszugskreise vornehmen.

 Manuelles Bearbeiten der Zahlungen

Mit der Funktion "Bearbeiten" kann eine Position manuell bearbeitet bzw. zugeordnet werden. Die Auswahl des gewünschten Kontos erfolgt mittels Kontoeingabe oder Suchfunktionen im Feld Konto-Nr.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie ein Konto auswählen, auf dem eine Buchungssperre hinterlegt ist, dann wird folgender Hinweis angezeigt:

1426510917000009150.png

 Verbuchung auf Personenkonten

 Verbuchung auf Personenkonten mit Auszifferung

Für die Suche von Konten bzw. offenen Posten stehen Ihnen im Feld "Konto-Nr." die gleichen Suchfunktionen wie im Buchungsprogramm zur Verfügung. Beachten Sie dazu auch die Anleitungszeile am unteren Bildschirmrand!

Die Zuordnung der Zahlungen zu offenen Rechnungen erfolgt mittels Auszifferung im Feld "OP". Sobald Rechnungen ausgeziffert werden, werden der Steuercode und der Prozentsatz von der ausgezifferten Rechnung übernommen. Wenn Sie mit Ist-Versteuerung oder E/A-Rechner-Automatik arbeiten, dann werden die Umbuchungen wie im Buchungsprogramm vorgenommen.

 Verbuchung auf Personenkonten ohne Auszifferung

Kann zu einer Zahlung kein offener Posten zugeordnet werden, dann kann die Zahlung auch ohne Auszifferung auf das Personenkonto gebucht werden. Im Feld "Zahlungsstatus" werden solche Positionen mit dem Kennzeichen "Zahlungsstatus" 1202036721000004040.png versehen. Diese können jedoch ganz normal verbucht werden. Am Personenkonto wird die Zahlung als neuer offener Posten eingebucht und kann später mit der Rechnung in der manuellen Auszifferung ausgeziffert werden.
 

 Verbuchung auf Personenkonten mit Eingabe Steuercode und Steuerprozentsatz

Kann einer Zahlung kein offener Posten zugeordnet werden, dann können sowohl der Steuercode als auch der Steuerprozentsatz manuell eingegeben werden. Dazu stehen die Spalten "Steuercode" und "Proz" zur Verfügung.
 
1202037717000004040.png 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Der Steuercode und Steuerprozentsatz dienen zur richtigen Berechnung von nachträglichen Skontobuchungen o. Ä. bzw. haben reinen Informationscharakter. Bei der Verbuchung wird keine zusätzliche Steuerbuchung ausgelöst! Soll eine Zahlung versteuert werden, dann muss diese als Anzahlung gekennzeichnet werden.

 Verbuchung auf Personenkonten ohne Auszifferung bei Ist-Versteuerung

Wenn mit der Ist-Steuer-Automatik gearbeitet wird, wird bei der Zahlung die automatische Umbuchung der noch nicht fälligen Steuer auf das entsprechende Steuerkonto durchgeführt. Der Steuercode und Prozentsatz werden dabei von der zugeordneten Rechnung ausgelesen und erkannt. Fehlt jedoch diese Zuordnung, d. h., die Zahlungen werden nicht ausgeziffert, dann müssen der Steuercode und der Prozentsatz unbedingt manuell eingegeben werden.

Achtung! 
Achtung.png
Damit bei Ist-Versteuerung die Zahlungen versteuert werden, müssen sowohl der Steuercode als auch der Prozentsatz angegeben werden. Aus diesem Grund werden bei allen Zahlungen ohne Auszifferung der Standardprozentsatz bzw. der Standardsteuercode vorgeschlagen. Beide Werte werden in der Bankauszugsverbuchung angezeigt und können jederzeit manuell korrigiert werden.

  Verbuchung auf Personenkonten ohne Auszifferung bei E/A-Rechner-Automatik

Wenn mit der E/A-Rechner-Automatik gearbeitet wird, dann wird bei der Zahlung die automatische Umbuchung vom Verrechnungskonto auf das betreffende Erlös-/Aufwandskonto durchgeführt. Die Konten werden dabei von der zugeordneten Rechnung ausgelesen und erkannt. Fehlt jedoch diese Zuordnung, d. h., die Zahlungen werden nicht ausgeziffert, dann muss das Erfolgskonto manuell eingegeben werden. In diesem Fall wird beim Speichern der bearbeiteten Zahlung folgende Meldung ausgegeben:
"Es konnte kein Verrechnungskonto für die E/A-Automatikbuchung ermittelt werden. Bitte erfassen Sie das gewünschte Konto in der Spalte "E/A-Buch.KontNr."

1202040918000004040.png
 
Nach dem Bestätigen dieser Meldung ist das gewünschte Erfolgskonto im Feld "E/A-Buch.KontoNr." einzugeben. Nach der Verbuchung erfolgt automatisch die Gegenbuchung auf das hinterlegte E/A-Verrechnungskonto.
 
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Wenn das angegebene Konto in der Fibu nicht angelegt ist, jedoch im hinterlegten Standardkontenrahmen existiert, dann wird das Konto automatisch angelegt und übernommen.

Hinweis 
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Wenn Sie die Zahlungen nicht gegen ein "normales" Bankkonto buchen, sondern über ein Treuhandkonto verwalten, dann können Sie die E/A-Umbuchung deaktivieren. Dazu steht Ihnen am Kontenstamm des Bankkontos das Feld Kassen-/Bank-Kz zur Verfügung. Wenn Sie dort Bank - Treuhandkonto auswählen, dann werden in der Bankauszugsverbuchung keine E/A-Rechner-Automatikbuchungen durchgeführt.
 
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 Verbuchung auf Sachkonten

Sind auf einem Sachkonto der Steuercode und Steuerprozentsatz fixiert, dann werden diese bei der Verbuchung herangezogen. Sind diese nicht am Konto fixiert, dann stehen für die Eingabe die Felder "Steuercode" und "Proz" zur Verfügung.
 
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Gibt es keine Fixierungen oder Vorschlagswerte, müssen diese manuell erfasst werden. Die Eingabe eines Steuercodes ohne Prozentsatz ist nicht möglich.
Wenn Sie nur einen Steuercode angeben, den Prozentsatz jedoch nicht, dann wird folgende Meldung angezeigt:
"Bitte geben Sie einen UST-Prozentsatz ein!"

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Bei OP-führenden Sachkonten erfolgt die Zuordnung der Zahlungen zu offenen Rechnungen mittels Auszifferung im Feld "OP".
Haben Sie den Parameter im Buchungsprogramm → Eingabe → Sachkonten aus OP auf "Ja" gesetzt, dann werden bei der Suche nach Konten aus OP (++ bzw. -- im Feld Kto-Nr) auch Sachkonten mit OP-Führung berücksichtigt.

Hinweis 
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Bei der Verbuchung mit einem ZM-pflichtigen Steuercode (7 bzw. 77) ist es notwendig, eine UID-Nummer einzugeben. In diesem Fall wird beim Speichern der bearbeiteten Zeile folgende Meldung ausgegeben:
"Es wurde ein ZM-pflichtiger Steuercode gebucht. Bitte geben Sie eine UID-Nr. ein!"

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Nach dem Bestätigen dieser Meldung ist die UID-Nummer im Feld "UID-Nr" einzugeben.
 
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 Aufteilung auf mehrere Prozentsätze

Wenn Sie auf ein einzelnes Konto mit verschiedenen Prozentsätzen buchen wollen, geben Sie im Feld "Proz" ein + ein. Damit öffnet sich unterhalb des Zahlungsbetrages ein Fenster für die Eingabe der Bemessungsbeträge.

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Geben Sie die Brutto-Bemessungsbeträge nach Prozentsatz getrennt ein. Möchten Sie Nettobeträge erfassen, drücken Sie im Feld Proz die Tastenkombination Strg+2.

Hinweis 
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Bei Rechnungen, auf denen nur Brutto- und Nettobetrag ausgewiesen sind – die Bemessung der einzelnen Prozentsätze aber fehlt – können Sie mit ++ im Feld Proz die automatische Prozentaufteilung starten.

Durch Eingabe der vorhandenen Daten (Bruttobetrag, Steuer, Nettobetrag, Prozentsatz) werden die jeweiligen Bemessungsgrundlagen und Steuerbeträge errechnet.
Details dazu finden Sie unter Funktionen im Feld Prozentsatz.

 Sammelauszifferung

Die Sammelauszifferung ermöglicht die gemeinsame Auszifferung von offenen Posten auf verschiedenen Personenkonten. Das ist beispielsweise dann hilfreich, wenn die Rechnungen auf verschiedenen Personenkonten gebucht wurden, die Zahlung aber über eine zentrale Stelle als Gesamtsumme erfolgt.

Die Sammelauszifferung kann direkt auf der Zahlung über die Funktion bzw. mittels rechter Maustaste aufgerufen werden. Bei Zahlungsaufteilungen stellen Sie sich in einer Aufteilungszeile in das Feld Kto-Nr und rufen Sie die Sammelauszifferung unter Funktionen auf.

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Starten Sie die Auszifferung durch Eingabe der jeweils bezahlten Belegnummer. Damit wird die Suche nach der Belegnummer im Journal gestartet. Ist die Belegnummer nur einmal vorhanden, wird diese sofort übernommen. Bei Mehrfachtreffern kann über ein Auswahlfenster die gewünschte Position ausgewählt werden.
Detailliertere Informationen zur Zahlungsaufteilung finden Sie im Buchungsprogramm unter Sammelauszifferung.

Sobald Sie den gesamten Zahlungsbetrag aufgeteilt haben, können Sie die Auszifferungen mit der Funktion Übernehmen in die Bankauszugsverbuchung übertragen.
Die ausgewählten Konten und Rechnungen werden unter Zahlungsaufteilung angezeigt.

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 Unechte Steuerbefreiung

Wenn Sie am FIBU-Stamm das Kennzeichen für unechte Steuerbefreiung gesetzt haben, können Sie in der Bankauszugsverbuchung nur mit jenen Steuercodes arbeiten, die das Kennzeichen Erlaubt bei unecht steuerbefreit gesetzt haben.
 
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter Unechte Steuerbefreiung.

 Anzahlungen

Wird eine Rechnung bezahlt, bei der eine TR/SR-Ablaufnummer hinterlegt ist, dann wird diese Zahlung automatisch als Anzahlung erkannt bzw. gekennzeichnet. Die Ablaufnummer wird in der ausgezifferten Zeile nicht angezeigt und erst bei der Verbuchung übernommen.

Eine Zahlung kann auch manuell als Anzahlung gekennzeichnet werden. Dazu ist in der Spalte "TR/SR AblaufNr" die gewünschte TR/SR-Ablaufnummer einzugeben.
 
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Damit wird die Zahlung als Anzahlung gekennzeichnet und beim Verbuchen werden die Automatikbuchungen ausgelöst.
 
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Wird die Ablaufnummer direkt auf der Regel hinterlegt, dann wird die zugeordnete Zahlung automatisch als Anzahlung erkannt und die Versteuerung entsprechend ausgelöst.

Damit die Versteuerung nur dann ausgelöst wird, wenn es sich wirklich um eine Anzahlung handelt, wird die TR/SR-Ablaufnummer bei der automatischen Regelanlage nicht in die Regel übernommen. Die Hinterlegung der Ablaufnummer auf der Regel hat daher immer manuell zu erfolgen und sollte nur in Verbindung mit einer entsprechenden Textkonstante, wie z. B. "Anzahlung", verwendet werden. Zusätzlich achten Sie bitte darauf, dass der richtige Steuercode und Steuerprozentsatz auf der Regel hinterlegt sind. Ansonsten kann die Versteuerung u. U. nicht korrekt erfolgen.

Nähere Informationen zur Anzahlungsautomatik bzw. zum Arbeiten mit Teil- und Schlussrechnungen finden Sie unter Teil- und Schlussrechnung.
 
Wenn Sie eine Zahlung ohne Auszifferung auf ein Personenkonten buchen, dann wird bei der Verbuchung geprüft, ob auf dem betroffenen Personenkonto Teilrechnungen ohne Auszifferung vorhanden sind.
Ist dies der Fall, dann wird folgender Hinweis angezeigt:

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Hinweis 
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Die Automatikbuchungen werden erst bei der Verbuchung ausgelöst. Sie können dies am einfachsten kontrollieren, wenn Sie bei der Verbuchung die Vorschau aktivieren.

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Damit die automatischen Anzahlungsbuchungen angezeigt werden, müssen Sie in der Buchungsvorschau auf fertige Buchungen umschalten. Nur dann werden auch jene Buchungen angezeigt, die vom Programm automatisch erstellt werden.

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 Zahlungen aufbauen

In der Mehrfachauszifferung können auch bereits vollständig ausgezifferte Zahlungen angezeigt werden.

Beispiel für einen Anwendungsfall
Werden Kundenzahlungen mittels Bankeinzug durchgeführt, dann kann es vorkommen, dass diese Einzüge nicht durchgeführt werden können. In diesem Fall wird der Einzugsbetrag zzgl. Spesen wieder vom Bankkonto abgebucht. Man musste bisher die Belastungsbuchung ohne Auszifferungsmöglichkeit auf das Kundenkonto buchen und die Zuordnung von Rechnung/Zahlung/Retourbuchung in der manuellen Auszifferung zu ändern. Durch die Programmänderung kann die Retourbuchung direkt richtig ausgeziffert werden und das manuelle Bearbeiten entfällt.

Direkt im Auszifferungsfenster kann nun mittels Combobox auf "Zahlungen mit Auszifferung" umgeschaltet werden. Mit dieser Einstellung werden alle bereits ausgezifferten Zahlungen angezeigt.

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Sobald die gewünschte Zahlung ausgewählt wird, erscheint folgender Hinweis:
"Durch Auswählen dieser Zahlung werden die zugehörigen Positionen aufgebaut!"

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Wird die Zahlung aufgebaut, dann wird die ursprüngliche Auszifferung gelöscht und die Retourbuchung zu dieser Zahlung zugeordnet. Damit ist automatisch die ursprüngliche AR wieder offen (und kann erneut gemahnt bzw. eingezogen werden).

Die ggf. angefallenen Spesen können beim Ausstieg aus der Auszifferung automatisch ausgebucht werden.

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Offene Posten nach Ausbuchen der Spesen:

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 Fremdwährung

In der Bankauszugsverbuchung gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Fremdwährungen auftreten können. Entweder wird das Bankkonto selbst in Fremdwährung geführt oder das Bankkonto wird in Euro geführt, einzelne Zahlungen sind jedoch in Fremdwährung. Für beide Fälle gilt jedoch, dass Fremdwährungen nur dann verarbeitet werden können, wenn das Paket Ergänzung Fremdwährung erworben wurde.

Damit mit Fremdwährungen gebucht werden kann, muss am Fibu-Stamm das Kennzeichen Fremdwährungskonten auf "Ja" gesetzt werden.
 
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Wird dieses Kennzeichen nicht gesetzt, werden etwaige Fremdwährungsumsätze in der Bankauszugsverbuchung als Eurobeträge dargestellt. Die Euro-Beträge werden dabei entweder aus der Datei ausgelesen, oder (wenn diese nicht in der Datei angeliefert werden) anhand der Kurse in der Kurstabelle berechnet.
 
Wenn Sie in der Buchhaltung grundsätzlich mit Fremdwährungen arbeiten, werden die Beträge in jener Währung angezeigt, in der sie in der Datei mitgeliefert werden. Werden Rechnungen in Fremdwährung bezahlt, die in Euro gebucht werden, können diese in der Bankauszugsverbuchung nicht automatisch ausgeziffert werden! Solche Rechnungen müssen Sie manuell ausziffern und Kursdifferenzen bzw. Spesen ebenfalls manuell ausbuchen.
 
Nähere Informationen zum Arbeiten mit Fremdwährung finden Sie unter Buchen mit Fremdwährung.

 Einzelne Fremdwährungsbuchungen

Wenn das Bankkonto grundsätzlich in Euro geführt und gebucht wird, sind auf der Bankverbindung und am Bankkonto keine zusätzlichen Einstellungen zu treffen. Lesen Sie die Datei wie gewohnt in die Bankauszugsverbuchung ein. Um die Fremdwährungszahlungen optimal kontrollieren zu können, blenden Sie sich zusätzlich die Felder FW-WEA, FW-Zlg-Betrag und Kurs ein.
 
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Der Kurs wird grundsätzlich aus der Datei übernommen. Wird in der Datei kein Kurs angegeben, dann wird dieser aus der hinterlegten Kurstabelle ermittelt. In diesem Fall sind die FW-Felder in der Bankauszugsverbuchung leer, da die Kursermittlung erst bei der Verbuchung erfolgt.

Wenn Sie eine Rechnung ausziffern, wird der Wechselkurs der Rechnung mit dem Kurs der Zahlung verglichen und eventuelle Kursdifferenzen automatisch gebucht. die Buchung erfolgt bei der Verbuchung der Rechnung. Durch Einblenden der fertigen Buchungen in der Buchungsvorschau können Sie die Kursdifferenzbuchung kontrollieren.
 
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Wird eine Rechnung automatisch über die Volltextsuche ausgeziffert, dann wird die Kursdifferenz ebenfalls automatisch gebucht. Im Feld "Zahlungsstatus" wird das Zahlungsaufteilungssymbol angezeigt und als Infotext "Automatische Aufteilung mit Kursbuchung" angezeigt.

Fallen Umrechnungsspesen an, dann werden diese grundsätzlich in einer eigenen Zeile dargestellt. Als Geschäftsvorfallcode wird das Kennzeichen Gebühren angezeigt. Diese Gebühren können Sie zukünftig über eine Regel nach Geschäftsvorfallcode automatisch kontieren.
 
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Hinweis 
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In den Telebankingdateien werden die Gebühren bei den Banken unterschiedlich angeliefert. Wenn diese nicht richtig angezeigt werden, können Sie die Spesenberechnung im Bankauszugskreis umstellen. Dazu steht Ihnen das Feld Spesenberechnung zur Verfügung. Damit Sie die Dateien nicht analysieren müssen, stellen Sie das Feld einfach um, lesen die Datei neu ein und kontrollieren die Spesen.
 
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 Flagge_CHE.png In der Schweiz gibt es Banken, die die Spesen zwar in der Datei anliefern, abgebucht werden die Spesen jedoch nur einmal im Quartal als Gesamtsumme. Für diese Fälle gibt es im Feld Spesenberechnung eine eigene Ausprägung "Spesen Monats-/Quartalsabrechnung". Wählen Sie diese Einstellung, damit die Spesen bei den monatlichen Dateien nicht ausgelesen werden!

 Bankkonten in Fremdwährung

Wenn Ihr Bankkonto in Fremdwährung geführt wird, dann muss die Währung (zusätzlich zur Hinterlegung der Währung am Bankkonto) auch auf der eigenen Bankverbindung hinterlegt werden. Dazu wählen Sie die Bankverbindung unter Funktionen → Stammdaten → Bankverbindungen aus und hinterlegen Sie die Währung im Feld Währung.
 
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Hinweis 
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Wenn die Währung nicht auf der Bankverbindung hinterlegt wird, können die Umsätze nicht richtig ausgelesen werden und die Zahlungen werden mit einer Gesamtsumme von 0,00 angezeigt.


Danach können Sie die Datei wie gewohnt weiterverarbeiten und verbuchen.
 
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 Manuelles Ausschalten der Fremdwährung

Diese Funktion wurde für einen speziellen Kundenfall implementiert und sollte nur dann getroffen werden, wenn dies zwingend notwendig ist! Im Normalfall sollten Zahlungen in jener Währung gebucht werden, in der diese auch tatsächlich durchgeführt worden sind.

Am Bankauszugskreis kann über das Feld "Fremdwährung" definiert werden, ob bzw. in welcher Währung die Beträge in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden sollen.

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Folgende Einstellungen können getroffen werden:

Fremdwährung berücksichtigen
Dies ist die Standardeinstellung und sollte im Normalfall verwendet werden.
Wenn Zahlungen in Fremdwährung erfolgen, dann werden die Fremdwährungsbeträge in der Datei angeliefert und in der Bankauszugsverbuchung eingelesen.
Kann die Zahlung aufgrund einer Regel zugeordnet werden, dann wird die Rechnung automatisch ausgeziffert und etwaige Kursdifferenzen automatisch ausgebucht.

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Beträge in Grundwährung einlesen
Diese Einstellung verwenden Sie dann, wenn die Rechnungen in Grundwährung gebucht worden sind und die Zahlungen ebenfalls in Grundwährung erfolgen sollen. Die Fremdwährungsbeträge werden beim Einlesen ignoriert und nur die Grundwährung aus der Datei übernommen.

Kann die Zahlung aufgrund einer Regel zugeordnet werden, dann erfolgt die vollständige Auszifferung nur dann, wenn die Beträge der Rechnung und Zahlung gleich sind. Da durch die Betragsumrechnung in den meisten Fällen abweichende Beträge entstehen, müssen die Kursdifferenzen meist manuell ausgebucht werden.

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Beträge in Grundwährung, Rest-OP als Kursdifferenz
Diese Einstellung sollten Sie nur dann Verwenden, wenn Sie die Differenz zwischen Rechnungs- und Zahlungsbetrag automatisch als Kursdifferenz ausbuchen möchten. Die Fremdwährungsbeträge werden beim Einlesen ignoriert und nur die Grundwährung aus der Datei übernommen.

Kann die Zahlung aufgrund einer Regel zugeordnet werden, dann erfolgt die Auszifferung automatisch – die Differenz zwischen Rechnungsbetrag und Zahlungsbetrag wird automatisch als Kursdifferenz ausgebucht. Damit dies sofort ersichtlich ist, wird die Zahlung mit einem eigenen Zahlungsstatus gekennzeichnet.

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 Manuelle Erfassung von Fremdwährungsbeträgen

Bei manchen Banken werden die Beträge der Fremdwährungszahlungen nicht richtig in der Datei mitgeschickt und daher der Betrag in Grundwährung eingelesen. Wenn die Rechnungen in Fremdwährung gebucht wurden, dann kann in der Bankauszugsverbuchung nicht der richtige Zahlbetrag (weil dieser ja eigentlich in Fremdwährung ist) ausgeziffert werden. Für diese Fälle steht eine Funktion zur manuellen Erfassung von Fremdwährungsbeträgen zur Verfügung.

Um die Funktion nutzen zu können, muss der Parameter Erfassung Fremdwährungsbeträge auf "1 - Ja" gesetzt werden.

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Sobald der Parameter aktiviert worden ist, können Sie unter "Extras" die Funktion "Erfassung Fremdwährung" aufrufen.

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Damit haben Sie die Möglichkeit, die gewünschte Zahlungswährung sowie den Betrag und den Kurs für die Zahlung manuell zu erfassen.

Beispiel 
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Eine Rechnung wurde in USD eingebucht.

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In der Telebankingdatei wird jedoch nur der EUR-Betrag angeliefert und angezeigt.

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Um die Rechnung ausziffern zu können, verwenden Sie die Funktion "Erfassung Fremdwährung". Sobald Sie diese Funktion gestartet haben, öffnet sich ein Fenster zur Eingabe der gewünschten Umrechnungsfaktoren.

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Nach Eingabe der Daten wird die Zahlung in der Bankauszugsverbuchung in der angegebenen Währung dargestellt.

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Damit kann die Rechnung richtig ausgeziffert werden und eventuelle Kursdifferenzen werden automatisch verbucht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, anfallende Spesen etc. über die Auszifferung auszubuchen.

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 Buchen mit Filialen

In der Bankauszugsverbuchung können Zahlungsbuchungen auch auf verschiedene Filialen gebucht werden. Grundlegende Informationen zu den benötigten Einstellungen finden Sie unter Buchen mit Filiale.

Folgende Möglichkeiten stehen in der Bankauszugsverbuchung zur Erfassung von Filialen zur Verfügung:
  • Manuelle Eingabe bzw. Auswahl der Filiale direkt auf der Zahlung im Feld "Filiale":

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  • Automatische Übernahme der Filiale auf die Zahlungsbuchung durch eine Fixierung am Kontenstamm.

  • Hinterlegung der Filiale auf den Regeln im Feld "Filialnummer":

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  • Automatische Übernahme der Filiale auf die Zahlungsbuchung durch Hinterlegung eines Vorschlagswertes auf dem Bankkonto (Gegenkonto).

 Meldung Sonderausgaben (Spenden)

UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Erfassung und Übermittlung der Sonderausgaben finden Sie unter Meldung Sonderausgaben (Spenden) ab 2017

Um eine Zahlung als Spende zu kennzeichnen, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
 

 Buchung auf Personenkonten

Spenden werden dann auf Personenkonten gebucht, wenn Sie Rechnungen für die Spenden ausstellen und auch buchen.

Wenn Sie auf ein Personenkonto zuordnen, bei dem am Kundenstamm das Feld "Spender an FON melden" gesetzt wurde, dann wird die Buchung automatisch als Spende gekennzeichnet. Sie erkennen das am Häkchen im Feld Spender.
 
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 Buchung auf Sachkonten

In den meisten Fällen werden Spendenzahlungen direkt auf das entsprechende Spendenkonto verbucht. In diesem Fall ist es notwendig, das Spendenkennzeichen manuell zu setzen und zusätzlich den Spender in Form der diversen Person einzugeben.
 
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Mit F4 können Sie in diesem Feld alle diversen Personen suchen, bei denen als Personenkennzeichen Spender hinterlegt wurde. Weiters besteht in diesem Fenster auch die Möglichkeit, neue Spender zu erfassen.
 
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Wenn Sie das Spendenkennzeichen setzen und keine Personennummer erfassen, dann wird beim Speichern der Buchung folgende Meldung ausgegeben:
"Es wurde eine Spende gebucht. Bitte geben Sie eine Personen-Nr. ein!"

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Die Personennummer wird auf der Regel im Feld Personen-Nr gespeichert. Das Spendenkennzeichen steht auf der Regel nicht zur Verfügung, da dieses aufgrund der Personennummer automatisch ermittelt wird.
 
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Wird eine Zahlung anhand dieser Regel zugeordnet, dann werden das Spendenkennzeichen und die Personennummer automatisch übernommen.
 
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Die Spendenkennzeichen werden bei der Verbuchung auf die Zahlung übernommen und die Daten stehen in der Spendenliste für die Übermittlung zur Verfügung.
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 Zahlung abgrenzen

Zahlungen, die auf Aufwands- oder Erlöskonten gebucht werden, können mit der Funktion "Zahlung abgrenzen" 1323690331000008570.png bei der Verbuchung abgegrenzt werden.
Wird die Abgrenzungsautomatik gestartet, öffnet sich das Erfassungsfenster:

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Bezeichnung Bezeichnung für die Automatikbuchung
Buchungssymbol
Buchungssymbol, mit dem die Auflösungsbuchung durchgeführt werden soll.
Es wird automatisch das Symbol für die Verbuchung der Bankauszugsverbuchung übernommen.
Gültig von
Datum, ab wann die Abgrenzungsbuchungen gültig sind.
Es wird automatisch das Zahlungsdatum vorgeschlagen.
Abgrenzungsart
Hier kann eingestellt werden, ob es sich um eine aktive oder passive Rechnungsabgrenzung handelt.
Vorgeschlagen wird die Abgrenzungsart aufgrund des Zahlbetrags.
Abweichender Erstbetrag
Wenn der Betrag der ersten Abgrenzungsbuchung von den restlichen Beträgen abweicht, kann dieser hier eingegeben werden.
Dies wird z. B. dann benötigt, wenn die Abgrenzungen während eines Monats starten und daher nicht der gesamte Betrag abgegrenzt werden soll. Im letzten Monat der Abgrenzung wird dann ebenfalls der verminderte Restbetrag verbucht.
Anzahl MonateGeben Sie hier ein, auf wie viele Monate die Buchung aufgeteilt werden soll.
Gesamtbetrag
Gesamtbetrag der Buchung. Es wird automatisch der Zahlbetrag übernommen.
Aufwands- /Erlöskonto
Aufwands- bzw. Erlöskonto, auf welches die Abgrenzungsbuchungen aufgelöst werden sollen.
Es wird automatisch das Konto der ursprünglichen Kontierung übernommen.
 
Bei Zahlungsaufteilungen wird das Erfassungsfenster pro Aufwands- bzw. Erlöskonto geöffnet. Das heißt, Sie können die Abgrenzungen pro Aufteilungszeile erfassen.

Hinweis 
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Wenn auf einem Sachkonto das Kennzeichen Abgrenzungsautomatik auf "Ja" gesetzt wurde, dann öffnet sich automatisch die Abgrenzungserfassung, wenn eine Zahlung auf dieses Konto zugeordnet wird.

Wurde das Konto anhand einer Regel zugeordnet, muss die Abgrenzung manuell gestartet werden.

Die erfassten Abgrenzungen werden in den Automatikbuchungen gespeichert und als "Vorläufig" gekennzeichnet.

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In der Bankauszugsverbuchung erfolgt noch kein Austausch der Konten gegen das Abgrenzungskonto. Erst bei der Verbuchung der Zahlung wird das ursprüngliche Konto durch das Abgrenzungskonto ersetzt und bei den Automatikbuchungen wird das Kennzeichen "Vorläufig" herausgenommen.

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Die Verbuchung der Auflösungsbuchungen des aktuellen Monats kann nicht aus der Bankauszugsverbuchung gestartet werden, sondern erfolgt erst dann, wenn aus dem Buchungsprogramm ausgestiegen wird. Dies gilt auch für andere im Abgrenzungszeitraum gelegene Monate.

Nähere Informationen zu den Voreinstellungen bzw. Erfassung von Abgrenzungen finden Sie unter Rechnungsabgrenzungen.

Hinweis 
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Es können nur Zahlungen abgegrenzt werden, die auf ein Aufwands- oder Erlöskonto gebucht werden. Starten Sie die Funktion bei einer anderen Zahlung, wird folgende Meldung ausgegeben:
"Abgrenzung kann nur bei Erlös/Aufwandsbuchungen durchgeführt werden."

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Hinweis 
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Wird bei der Kontierung ein Konto mit hinterlegter Abgrenzungsautomatik eingegeben, dann öffnet sich das Abgrenzungsfenster beim Speichern der Buchung automatisch!

Wird ein Konto mit hinterlegter Abgrenzungsautomatik aufgrund einer Regel zugeordnet, dann wird die betroffene Zahlung durch das Symbol 1411324438000000690.png gekennzeichnet. Als Hinweistext wird beim Zahlungsstatus "Sachkonto Abgrenzung ohne Erfassung" angezeigt.

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 Barauslagen (LEA-Verbuchung)

In der Bankauszugsverbuchung haben Sie die Möglichkeit, Barauslagen für die LEA zu Erfassen. Dazu blenden Sie sich die Felder ProjektNr., Artikelnummer, Mitarbeiter-Nr. und Text für die Barauslagen ein.

Wenn die Zahlung einem Sachkonto zugeordnet wurde, bei dem eine Artikelnummer hinterlegt wurde, dann wird diese automatisch übernommen. Die Mitarbeiter-Nr. und der Text müssen manuell eingetragen werden.

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Die Daten werden bei der Verbuchung aus der Bankauszugsverbuchung in die LEA-Barauslagen übernommen.

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Bei der Eingabe der Projektnummer wird überprüft, ob zu diesem Projekt noch Werte erfasst werden dürfen (Felder Leistung bis bzw. Eingabe bis am Projektstamm). Ist das Zahlungsdatum höher als die angegebenen Daten, dann wird eine Meldung angezeigt und das Projekt kann nicht verwendet werden. Als Meldungstext wird der Text aus den Projektstammdaten übernommen (Feld Sperrgrund am Projekt).

Hinweis 
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Wenn Sie der Zahlung in der Bankauszugsverbuchung ein Dokument zuordnen, dann wird dieses ebenfalls in die Barauslagen übergeleitet!


 Kraftfahrzeuge

Wenn Sie Ihre KFZ unter "Kraftfahrzeuge" verwalten, dann werden die Hinterlegungen und Einstellungen von den Sachkonten in die Bankauszugsverbuchung übernommen.

 Gesellschafternummer

Bei der Verbuchung der Zahlungen haben Sie die Möglichkeit, die Gesellschafternummer für die Kapitalkontenzuordnung in der Bilanz einzugeben. Somit müssen für mehrere Gesellschafter keine separaten Konten für Eigenkapital, Privatentnahme- und Einlagen usw. geführt werden, sondern die Zuordnung der Buchung zu einem Gesellschafter kann somit direkt über das Feld "GesellNr" erfolgen.

Um die Gesellschafternummer in der Bankauszugsverbuchung zu erfassen, blenden Sie sich das Feld "GesellNr" ein.

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Wenn Sie in der Bankauszugsverbuchung auf ein Konto mit zwingender Eingabe der Gesellschafternummer kontieren ("zwingende Eingabe" im Feld "Gesellschafter-Kennz." am Kontenstamm), dann wird der Hinweis "Am Kontenstamm ist "zwingende Eingabe der Gesellschafter-Nr" hinterlegt" angezeigt und die Buchung kann nicht gespeichert werden.

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Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel automatisch kontiert, dann erfolgt ebenfalls eine Prüfung auf das Gesellschafterkennzeichen. Bei zwingender Eingabe wird die Zahlung mit dem Zahlungsstatus 1515952380000003250_1.png gekennzeichnet und die Gesellschafternummer muss eingegeben werden, um verbuchen zu können.

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 Automatische Kontenzuordnung

Aufgrund verschiedener - in der Datei enthaltenen - Informationen ist eine automatische Zuordnung zu Sach- und Personenkonten möglich.
Die automatische Zuordnung der Konten kann auf verschiedene Arten erfolgen. Dabei werden die verschiedenen Einstellungen und Hinterlegungen der Reihe nach geprüft und die Konten entsprechend zugeordnet.
 
Für die Kontenzuordnung gilt folgende Reihenfolge:
  1. Zuerst werden die Zahlungsreferenzen ausgelesen und geprüft, anhand der Hinterlegungen eine Zuordnung möglich ist.

  2. Ist eine Bankverbindung vorhanden und bereits als Regel abgespeichert, dann wird danach aufgrund der Bankverbindung zugeordnet.

  3. Als drittes Kriterium werden die Textkonstanten ausgelesen.

  4. Weiters werden die Regeln nach "Name Auftraggeber" überprüft.

  5. Im Anschluss daran erfolgt eine Überprüfung des Verwendungszwecks auf die hinterlegten Schlüsselwörter.

  6. Danach werden die Zahlungen anhand der Geschäftsvorfallcodes zugeordnet.

  7. Konnte aufgrund dieser Hinterlegungen keine Zuordnung erfolgen, dann wird die Volltextsuche im Verwendungszweck durchgeführt.

  8. Zuletzt wird versucht, die Belege anhand der ZV Zahlungsreferenz zuzuordnen (wenn der Parameter Auszifferung nach "ZV-Zahlungsreferenz entsprechend gesetzt wurde).
Die Regeln werden immer in dieser Reihenfolge abgearbeitet. Sobald ein Konto ermittelt werden konnte, werden die anderen Regeln nicht mehr überprüft.
Wurde eine Regel für das Zwischenkonto angelegt, muss diese immer manuell über die Funktion Zuweisen Zwischenkonto unkontierte Zahlungen gestartet werden.
 
Erst, wenn aufgrund dieser Hinterlegungen eine Kontonummer ermittelt werden konnte, erfolgt eine Prüfung auf die Belegnummer. Dadurch werden fehlerhafte Zuordnungen aufgrund doppelter Belegnummern vermieden.
 
Wird bei einer Zahlung nur die Kontonummer (keine Belegnummer) ermittelt, dann wird auf dem betreffenden Konto geprüft, ob ein offener Posten in Höhe der Zahlung vorhanden ist. Ist dies der Fall, wird der offene Posten automatisch ausgeziffert.

Zum Deaktivieren dieser Funktionalität kann der Parameter Volltextsuche Zahlungsbetrag auf "Nein" gesetzt werden.
Bei "Diversen Personen" kann die OP-Auszifferung nur anhand der Rechnungsnummern erfolgen – eine automatische Zuordnung mittels Zahlungsbetrag ist nicht möglich.

Hinweis 
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Bei Kreditkartenzahlungen muss die Zuordnung immer aufgrund der hinterlegten Regeln für die Kreditkarten erfolgen. Ansonsten ist keine automatische Aufteilung der Spesen möglich.


 Hinterlegung Zahlungsreferenzen

Eine automatische Erkennung anhand der Zahlungsreferenzen ist nur dann sinnvoll, wenn im Feld Zahlungsreferenz relevante Informationen wie die Kontonummer und/oder die Belegnummer angegeben werden.

Bei SEPA-Zahlungen kann entweder die Zahlungsreferenz oder der Verwendungszweck mitgesendet werden. Da in der Zahlungsreferenz nur 35 Zeichen möglich sind, wird bei den Überweisungen bevorzugt der Verwendungszweck (140 Zeichen) übermittelt.

Aus diesem Grund wird die Zahlungsreferenz immer weniger verwendet und die automatische Verarbeitung ist nur mehr in den seltensten Fällen sinnvoll möglich!

Hinweis 
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Für spezielle Anlassfälle wurde eine Variante geschaffen, Kontierungen anhand der Zahlungsreferenz vornehmen zu lassen ohne weitere Einstellungen treffen zu müssen.

Für diese Sonderfälle gibt es die Möglichkeit der Referenzierung über eine CSV-Datei:
In der CSV-Datei muss in der ersten Spalte jene Nummer angegeben werden, die in der Telebankingdatei als Zahlungsreferenz mitgeschickt wird. In der zweiten Spalte wird die Kontonummer des Personenkontos angegeben. Die Zahlungsreferenz ist auch in der Telebankingdatei enthalten und wird in der Bankauszugsverbuchung in der Spalte Zahlungsreferenz angezeigt.

Die Zuordnung in der Bankauszugsverbuchung erfolgt folgendermaßen:
Die CSV-Datei wird in einem Ordner mit dem Namen "Ref" abgespeichert. Der Ordner "Ref" liegt im gleichen Verzeichnis wie die Telebankingdateien. Beim Einlesen der Telebankingdateien wird geprüft, ob es einen Ref-Ordner gibt. Wenn ja, dann wird die Zahlungsreferenz aus der Telebankingdatei ausgelesen – und dann diese Zahlungsreferenz in der CSV-Datei gesucht. Wird die Zahl gefunden, dann wird in dieser Zeile die Kontonummer aus der zweiten Spalte ausgelesen und damit in der Bankauszugsverbuchung kontiert.

Da am Bankauszugskreis nur eine Zahlungsreferenz hinterlegt werden kann, sollte die Variante ausgewählt werden, die am häufigsten in der Datei übermittelt wird. Die Nummern sollten auf jeden Fall eindeutig angegeben sein. Werden diese in verkürzter Form angegeben, dann kann es zu falschen Zuordnungen kommen! 
 
Beim Einlesen der Datei werden zuerst die Zahlungsreferenzen ausgelesen. Aufgrund der Hinterlegung werden Kontonummern ermittelt und ggf. zugeordnet. Erst wenn die Kontonummer ermittelt werden konnte, wird weiters geprüft, ob in der Zahlungsreferenz auch eine Belegnummer angegeben wurde.
 
Die Hinterlegung der Zahlungsreferenz wird aufgerufen unter Funktionen → Stammdaten →Hinterlegung Zahlungsreferenz.
 
Um eine automatische Zuordnung anhand der Zahlungsreferenz zu ermöglichen, kann in den Verwendungszwecken (im Reiter Zahlungsreferenzen) definiert werden, welche Informationen an welcher Stelle der Zahlungsreferenz geliefert werden. Die Zahlungsreferenz wird im Bearbeiten Bankauszugsverbuchung → Feld Zahlungsreferenz ausgewiesen:
  
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In diesem Fall werden die Kontonummer (201004) in den Stellen 1-6 ...
 
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... und die Rechnungsnummer (001007) in den Stellen 7-12 übergeben.
 
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Mit diesen Informationen kann das Auslesen der Zahlungsreferenz wie folgt eingerichtet werden:
  
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Land
Land/Sitz der eigenen Bank
Zahlungsbankformat
Format der verwendeten Datei
Überweisungsart
zwingend "Bankauszugsverbuchung"
Verwendungs-Kz
Wird automatisch mit "1" für FIBU befüttert.
Firma
Da die Zahlungsreferenz direkt am Bankauszugskreis hinterlegt wird, ist keine Firmenzuordnung notwendig. Das Feld muss daher leer bleiben.
Bezeichnung
Hier sollte eine "sprechende" Bezeichnung für den neuen Verwendungszweck hinterlegt werden. Das erleichtert später die Zuordnung.
 
Anschließend wird festgelegt, welche Informationen ausgelesen werden sollen. 
 
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Feldherkunft Hier ist zwingend "Bankauszugsverbuchung" zu hinterlegen.
FeldbezeichnungIn diesem Feld ist anzugeben, welcher Wert aus der Zahlungsreferenz ausgelesen werden soll. Mit F4 kann zwischen den Feldern "Konto" und "Beleg-Nr OP" ausgewählt werden.
Stelle von-bisHier ist anzugeben, wie lange die Werte des gewählten Feldes sind. Ist die Belegnummer z. B. 6-stellig, dann sollen die Stellen 1-6 ausgelesen werden.
Manuelle EingabeDieses Feld wird für die Bankauszugsverbuchung nicht benötigt und ist daher nicht zu befüllen.
Auffüllen mit NullenDieses Feld wird für die Bankauszugsverbuchung nicht benötigt und ist daher nicht zu befüllen.
Leerzeichen am EndeDieses Feld wird für die Bankauszugsverbuchung nicht benötigt und ist daher nicht zu befüllen.
 
Hinweis 
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Wird eine neue Einstellung für die Zahlungsreferenz angelegt, dann muss diese am Bankauszugskreis im Feld Zahlungsreferenz zugeordnet werden. Ohne diese Zuordnung wird die Zahlungsreferenz beim Einlesen nicht berücksichtigt.

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  Regeln Bankauszugsverbuchung

Wenn aufgrund der Kundendaten keine Zuordnung zu einem Konto vorgenommen werden kann, werden die hinterlegten Regeln geprüft.

Anhand der Regeln werden Konten automatisch zugeordnet und müssen nicht mehr manuell kontiert werden. Um optimal mit der Bankauszugsverbuchung arbeiten zu können, sollten Sie die Regeln möglichst genau und detailliert anlegen.

Dabei gilt: Vorrangig sollte mit Regeln nach Bankverbindung oder Textkonstanten gearbeitet werden. Die anderen Regelarten sollten gezielt für die Zuordnung einzelner Zahlungen verwendet werden.
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Bei der Anlage von Regeln müssen Sie beachten, dass diese immer eindeutig sein müssen. Wenn möglich, verwenden Sie möglichst mehrere Textkonstanten und vermeiden Sie allgemeine Texte ("Überweisung") und Abkürzungen ("Nr.").
 
Die Zuordnung der Zahlungen zu den Regeln erfolgt in einzelnen Schritten. Die Regeln werden je Regelart nacheinander verarbeitet.

Wichtig: Konnte eine Regel angewendet werden, wird nicht mehr weitergeprüft! Das heißt, wenn eine Zahlung anhand einer Bankverbindungsregel zugeordnet wurde, ist es egal, ob eine Regel nach Textkonstante auch noch zutreffen würde – das wird gar nicht mehr geprüft.
 
Die Reihenfolge der Zuordnung lautet:
  • Regeln nach Bankverbindung
  • Regeln nach Textkonstanten
  • Regeln nach Name Auftraggeber
  • Regeln nach Schlüsselwörtern
  • Regeln nach Geschäftsvorfallcodes
Extra behandelt werden Kreditkartenregeln und Zwischenkonto für unkontierte Zahlungen.
 
Treffen zwei gleichartige Regeln auf eine Zahlung zu, wird die erste gefundene Regel zugeordnet und die Zahlung mit dem Zahlungsstatus 1330953551000014710_0.png gekennzeichnet.
 
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Regeln nach Bankverbindung werden automatisch angelegt, bei Regeln nach Textkonstante kommt eine Abfrage. Alle anderen Regeln erfassen Sie am einfachsten über die rechte Maustaste → Regel neu anlegen.

Wenn Sie eine Regel auf diese Weise anlegen, wird beim Speichern automatisch geprüft, ob die neue Regel auch auf eine andere Zahlung zutrifft (und damit automatisch kontiert).
 
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Eine Übersicht über alle erfassten Regeln finden Sie unter Funktionen → Stammdaten → Regeln Bankauszugsverbuchung. Dort können Sie Regeln bearbeiten, löschen oder neue Regeln erfassen.
Im Auswahlmenü kann eingestellt werden, welche Regeln angezeigt werden sollen:
 
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Firma
Firma, für die die Regel angelegt wurde.
PrüfKz
Kennzeichen, um welche Art von Regel es sich handelt.
Vergleichswerte
Hier ist der Wert zurückgespeichert, nach dem die Zuordnung zukünftig erfolgen soll. Die Vergleichswerte sind ergänzend d. h. nur, wenn die Werte aller Vergleichswerte zutreffen, wird zugeordnet.
Vergleichswerte
Hier ist der Wert zurückgespeichert, nach dem die Zuordnung zukünftig erfolgen soll. Die Vergleichswerte sind ergänzend d. h. nur, wenn die Werte aller Vergleichswerte zutreffen, wird zugeordnet.
Vergleichswerte
Hier ist der Wert zurückgespeichert, nach dem die Zuordnung zukünftig erfolgen soll. Die Vergleichswerte sind ergänzend d. h. nur, wenn die Werte aller Vergleichswerte zutreffen, wird zugeordnet.
Vergleichswerte
Hier ist der Wert zurückgespeichert, nach dem die Zuordnung zukünftig erfolgen soll. Die Vergleichswerte sind ergänzend d. h. nur, wenn die Werte aller Vergleichswerte zutreffen, wird zugeordnet.
Kto-Nr
Konto, auf das laut Regel verbucht wird.
Spesenkonto
Konto, auf das die Kreditkartenspesen verbucht werden.
USt-Steuercode
Steuerart, mit der verbucht wird.
USt-Prozentsatz
Steuerprozentsatz, mit dem verbucht wird.
Kostenstelle
Eingabe der Kostenstelle für die Buchung. Mit F4 kann die Suchfunktion gestartet und mit F5 kann eine neue Kostenstelle angelegt werden.
Beachten Sie, dass nur eine einzelne Kostenstelle auf der Regel hinterlegt werden kann. Die Hinterlegung von mehreren Kostenstellen auf der Regel ist nicht möglich. In solchen Fällen muss die Kostenaufteilung manuell in der Bankauszugsverbuchung durchgeführt werden.

Buchungstext (Zahlung)
In diesem Feld kann ein Text für die Verbuchung der Zahlung eingegeben werden.
Wird eine Zahlung aufgrund einer Regel kontiert, dann wird dieser Text automatisch übernommen.
Zusätzlich kann mit variablen Buchungstexten gearbeitet werden. Die Variablen werden bei der Zahlung automatisch in die richtigen Werte umgewandelt.
Die Variablen können entweder manuell eingetragen oder mit der Schaltfläche 1087148526000899968.png angezeigt und durch Anklicken in das Feld übernommen werden.

Folgende Variable stehen für den Buchungstext zur Verfügung:
 
$Auszifferung$: Alle ausgezifferten Rechnungen der Zahlung werden in den Buchungstext übernommen. Bei Lieferanten wird die externe Belegnummer übernommen (wenn diese eingegeben wurde), ansonsten die interne Belegnummer. Die Belegnummern werden mit Bindestrich getrennt.
$BelegNr$: Belegnummer der zugeordneten Rechnung
$BMDZweck$: Mit dieser Variable wird der - von BMD aus verschiedenen Werten generierte - Verwendungszweck aus dem Feld "Verwendungszweck" als Buchungstext herangezogen.
$BuSymbol$: Buchungssymbol
$GktoBez$: Bezeichnung des Gegenkontos (Bank- oder Verrechnungskonto)

$HalbJahr$: Halbjahr
Wenn Sie die Variable $Halbjahr$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem das Format  (HJ z. B. 1) eingestellt wird. Nach der Auswahl wird die Variable $HalbJahr$ angezeigt.

1087148526000899968_18.png

$VorHalbJahr$: Voriges Halbjahr
Wenn Sie die Variable $VorHalbJahr$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem das Format (HJ z. B. 2) eingestellt wird. Nach der Auswahl wird die Variable $VorHalbJahr$ angezeigt.

1087148526000899968_20.png

$Jahr$: Jahr laut Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $Jahr$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $Jahr:yy$ (z. B. 18) oder $Jahr:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_0.png

$JahrNaechstMonat$: Jahr Folgemonat
Wenn Sie die Variable $JahrNaechstMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $JahrNaechstMonat:yy$ (z. B. 18) oder $JahrNaechstMonat:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_1.png

$JahrNaechstQuartal$: Jahr des Folgequartals
Wenn Sie die Variable $JahrNaechstQuartal$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $JahrNaechstQuartal:yy$ (z. B. 18) oder $JahrNaechstQuartal:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_2.png

$JahrVorMonat$: Jahr Vormonat
Wenn Sie die Variable $JahrVorMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $JahrVorMonat:yy$ (z. B. 18) oder $JahrVorMonat:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_3.png

$JahrVorVorMonat$: Jahr Vor-Vormonat in Kurzform
Wenn Sie die Variable $JahrVorVorMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $JahrVorVorMonat:yy$ (z. B. 18) oder $JahrVorVorMonat:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_4.png

$JahrVorQuartal$: Jahr Vorquartal
Wenn Sie die Variable $JahrVorQuartal$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $JahrVorQuartal:yy$ (z. B. 18) oder $JahrVorQuartal:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

1087148526000899968_6.png

$KW$: Kalenderwoche
Wenn Sie die Variable $KW$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem das Format (KW z. B. 22) eingestellt wird. Nach der Auswahl wird die Variable $KW$ angezeigt.

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$KtoBez$: Bezeichnung des zugeordneten Kontos
$KtoNam$: Kontoname aus dem Feld "Name Auftraggeber" der Zahlung
$KundDat$: Zahlungsreferenz aus dem Feld "Zahlungsreferenz" der Zahlung

$Monat$: Monat lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $Monat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (m, mm, mmm oder mmmm) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $Monat:m$ (z. B. 2), $Monat:mm$ (z. B. 02), $Monat:mmm$ (z. B. Feb) oder $Monat:mmmm$ (z. B. Februar) angezeigt.

1087148526000899968_7.png

$MonatsErster$: Erster Tag des Monats lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $MonatsErster$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (d oder dd.mm.yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $MonatsErster$ (z. B. 1) oder $MonatsErster:dd.mm.yyyy$ (z. B. 01.10.2019) angezeigt.

1087148526000899968_5.png

$MonatsLetzter$: Letzter Tag des Monats lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $MonatsLetzter$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (d oder dd.mm.yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $MonatsLetzter$ (z. B. 31) oder $Monatsletzter:dd.mm.yyyy$ (z. B. 31.10.2019) angezeigt.

1087148526000899968_19.png

$NaechstJahr$: Folgejahr lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $NaechstJahr$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $NaechstJahr:yy$ (z. B. 18) oder $NaechstJahr:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

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$NaechstMonat$: Folgemonat lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $NaechstMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (m, mm, mmm oder mmmm) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $NaechstMonat:m$ (z. B. 2), $NaechstMonat:mm$ (z. B. 02), $NaechstMonat:mmm$ (z. B. Feb) oder $NaechstMonat:mmmm$ (z. B. Februar) angezeigt.

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$NaechstQuartal$: Nächstes Quartal
Wenn Sie die Variable $NaechstQuartal$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das Format (q) einstellen müssen. Die Variable wird weiterhin als $NaechstQuartal$ (z. B. 4) angezeigt.

1087148526000899968_11.png

$Quartal$: Quartal lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $Quartal$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das Format (q) einstellen müssen. Die Variable wird weiterhin als $Quartal$ (z. B. 4) angezeigt.

1087148526000899968_12.png

$RechnungsText$: Buchungstext der zugeordneten Rechnung

$VorJahr$: Vorjahr lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $VorJahr$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (yy oder yyyy) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $VorJahr:yy$ (z. B. 18) oder $VorJahr:yyyy$ (z. B. 2018) angezeigt.

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$VorMonat$: Vormonat lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $VorMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (m, mm, mmm oder mmmm) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $VorMonat:m$ (z. B. 2), $VorMonat:mm$ (z. B. 02), $VorMonat:mmm$ (z. B. Feb) oder $VorMonat:mmmm$ (z. B. Februar) angezeigt.

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$VorQuartal$: Vorquartal
Wenn Sie die Variable $VorQuartal$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das Format (q) einstellen müssen. Die Variable wird weiterhin als $VorQuartal$ (z. B. 4) angezeigt.

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$VorVorMonat$: Vor-Vormonat lt. Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $VorVorMonat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (m, mm, mmm oder mmmm) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $VorVorMonat:m$ (z. B. 2), $VorVorMonat:mm$ (z. B. 02), $VorVorMonat:mmm$ (z. B. Feb) oder $VorVorMonat:mmmm$ (z. B. Februar) angezeigt.

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$ZDat$: Zahlungsdatum
Wenn Sie die Variable $ZDat$ eingeben, dann öffnet sich danach ein Fenster, in dem Sie das gewünschte Format (dd.mm.yyyy oder yyyy.mm.dd) einstellen können. Je nach Auswahl wird die Variable $ZDat:dd.mm.yyyy$ (z. B. 17.02.2018) oder $ZDat:yyyy.mm.dd$ (z. B. 2018.02.17) angezeigt.

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$Zweck$: Verwendungszweck aus der Telebankingdatei (Feld "Verwendungszweck Bank").

Es können mehrere Variable miteinander kombiniert werden (auch mit Leerzeichen dazwischen, wenn dies gewünscht wird). Beispiel: $KundDat$$KtoNam$$Beleg$

Bei der Verbuchung wird der Buchungstext automatisch in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" der Zahlungsbuchung übernommen.
Regel aktiv
Gibt an, ob die Regel aktiv ist d. h. angewendet wird. Ist diese Regel deaktiviert, werden Zahlungen, auf die die aktuelle Regel zutrifft, nicht mehr automatisch kontiert.
Regeln nach Schlüsselwort können nicht deaktiviert werden. Wenn Sie diese nicht mehr benötigen, dann muss die Regel gelöscht werden.
 
 
Feldauswahl.png Feldauswahl Regeln Bankauszugsverbuchung

Hinweis 
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Bei der Erfassung von Regeln ist es nicht notwendig, auf Groß-/Kleinschreibung zu achten. Sonderzeichen müssen bei der Regelerfassung nicht berücksichtigt werden.

 Regel nach Bankverbindung

Regeln nach Bankverbindung sind jene Regeln, die am häufigsten für die automatische Kontierung verwendet werden. Die Bankverbindung des Auftraggebers ist ein eindeutiges Zuordnungskriterium und ermöglicht daher eine sehr genaue Zuordnung auf das jeweilige Konto.

Regeln nach Bankverbindungen müssen nicht manuell angelegt werden, da diese vom Programm im Hintergrund erzeugt werden. Beim Zuordnen eines Kontos zu einer Zahlung wird automatisch überprüft, ob in der Bankdatei die Bankverbindung des Auftraggebers gefunden wird. Ist eine Bankverbindung vorhanden, speichert das Programm diese Zuordnung automatisch als Regel im Hintergrund. Sie erhalten keine Abfrage oder Hinweismeldung. Zusätzliche Einstellungen oder Tastenkombinationen sind nicht notwendig.
 
Im Übersichtsfenster der Bankauszugsverbuchung wird die Bankverbindung in den Feldern "IBAN/Bankkonto Auftraggeber" bzw. "SWIFT/BIC Auftraggeber" angezeigt.
 
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Wurde eine Regel mit Bankleitzahl/Kontonummer verspeichert, dann wird die Bankverbindung aufgrund einer internen Berechnung auch dann richtig erkannt, wenn in einem neuen Dateiformat nur mehr IBAN/SWIFT angeliefert werden! Bei einem Wechsel auf ein anderes Dateiformat müssen daher die bestehenden Bankverbindungs-Regeln nicht erneut angelegt werden. 

Wenn eine neue Regel angelegt wird, dann wird nur die IBAN auf der Regel gespeichert, da diese eindeutig ist. Der BIC wird u. U. verschieden angeliefert (z. B. mit oder ohne XXX am Ende) und wird daher nicht verspeichert.
 
Für die Verspeicherung der Bankverbindung ist es nicht notwendig, dass diese auf den Personenkonten hinterlegt wurde. Die Bankverbindung wird nur aus der Telebankingdatei ausgelesen und es erfolgt kein automatischer Abgleich mit den Kontenstammdaten.
 
Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel nach Bankverbindung zugeordnet, erkennen Sie das am Bank-Symbol im Feld "Regel-ID".
 
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Standardmäßig werden die Regeln nach Bankverbindung automatisch im Hintergrund angelegt. Um die Regeln besser kontrollieren oder ergänzen (siehe Gleiche Bankverbindung bei mehreren Konten) zu können, besteht die Möglichkeit, dass auch bei diesen Regeln das Fenster für die Regelanlage geöffnet wird. Dazu setzen Sie den Parameter → Regelanlage nach "Bankverbindung" auf 2 - Ja mit Abfrage. 

Wenn Sie mit dieser Einstellung eine Zahlung kontieren und danach speichern, öffnet sich folgendes Fenster. Die Regel wird nur angelegt, wenn Sie die Abfrage mit Speichern und Schließen bestätigen.

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Wenn Sie nicht mit Regeln nach Bankverbindung arbeiten möchten (nicht empfohlen), setzen Sie den Parameter auf 0 - Nein.

Hinweis 
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Wenn Sie die Bankverbindungen der Kunden und/oder Lieferanten direkt am Kontenstamm erfassen, dann können Sie in der Bankauszugsverbuchung die Kontoermittlung mittels IBAN starten. Mit dieser Funktion werden die Bankverbindungen (d. h. die IBAN) aus der Datei mit den auf den Personenkonten hinterlegten Bankverbindungen verglichen. Wird eine IBAN erkannt, dann wird automatisch eine Regel nach Bankverbindung angelegt.

Die Zahlungen müssen dadurch nicht mehr manuell bearbeitet werden, um die Regel anzulegen!
Voraussetzung dafür ist, dass die Bankverbindungen auf den Kunden bzw. Lieferanten hinterlegt wurden.
 
Da der Stammdatenvergleich speziell bei großen Buchhaltungen relativ lange dauern kann, empfehlen wir die Ausführung nur dann, wenn Sie noch keine/wenige Regeln nach Bankverbindung angelegt haben.

 Gleiche Bankverbindung bei mehreren Konten

In manchen Fällen kann es vorkommen, dass Zahlungen mit der gleichen Bankverbindung auf verschiedene Konten gebucht werden müssen.

Wurde eine solche Regel aufgrund der Bankverbindung angelegt, dann kann diese Regel auch um Textkonstanten erweitert werden. Es ist also möglich, zwei gleiche Bankverbindungen als Regel zu erfassen und mittels Textkonstanten zu definieren, welches Konto zugeordnet werden soll.

Beispiel 
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Die Versicherungszahlungen werden alle an die gleiche Versicherungsgesellschaft bezahlt. Dabei wird bei jeder Zahlung die gleiche Bankverbindung mitgesendet.
Es sind jedoch verschiedene Konten betroffen, daher muss eine zusätzliche Textkonstante eingefügt werden.
 
Die Bankverbindung ist bei allen Zahlungen gleich:
 
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In solchen Fällen schauen Sie sich den Verwendungszweck der Zahlungen genauer an. Überprüfen Sie, durch welche Werte sich die beiden Zahlungen unterscheiden. Dies können z. B. Polizzennummern sein.
 
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Aufgrund der bestehenden Regel würden alle Versicherungseinzüge auf das gleiche Konto 7330 zugeordnet:

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Um dies zu verhindern und die Zahlungen den richtigen Konten zuzuordnen, wählen Sie über die rechte Maustaste die Funktion Regel neu anlegen. Achten Sie darauf, dass die Funktion auf der zugeordneten Versicherungszahlung gestartet wird. Damit werden die Werte der bestehenden Regel automatisch für die neue Regel vorgeschlagen.

Bei der neuen Regel hinterlegen Sie im Feld "Textkonstante 3" den Text, durch den sich die Zahlungen unterscheiden – in unserem Beispiel z. B. die Polizzen-Nummer. Als Konto hinterlegen Sie das richtige Konto für die Polizze 123456789.

1215949673000005790.png
 
Sobald Sie die Regel speichern, wird automatisch geprüft, auf welche Zahlungen die neue Regel zutrifft. Diese Zahlungen werden nach der neuen Regel kontiert.

In diesem Fall werden alle Zahlungen mit der Bankverbindung AT39120000023480444 auf das Konto 7330 gebucht – außer jene, bei denen der Text "123456789" im Verwendungszweck vorkommt. Diese werden dem Konto 7331 zugeordnet.
 
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Mit dieser Vorgangsweise können daher beliebig viele Regeln pro Bankverbindung angelegt werden.

Hinweis 
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Bei Kunden, die auch als Lieferanten auftreten, ist es oft schwierig, eine Unterscheidung anhand des Verwendungszwecks zu treffen. In diesen Fällen kann mit der Betragsprüfung auf der Regel gearbeitet werden!

 Regel nach Textkonstante

Regeln nach Textkonstante werden dann angelegt, wenn es in der Zahlung keine Bankverbindung des Auftraggebers gibt. Bei dieser Regelart werden die Wörter aus den Textkonstanten im Verwendungszweck gesucht.

Wenn in der Zahlung keine Bankverbindung des Auftraggebers gefunden wird, öffnet sich beim Speichern der manuellen Kontierung des Datensatzes das Fenster für die Erfassung einer Regel nach Textkonstante:

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Bei der Anlage dieser Regeln schauen Sie sich den Verwendungszweck genauer an. Definieren Sie jene Wörter (Zahlen etc.) als Textkonstante, anhand derer man erkennen kann, auf welches Konto zugeordnet werden soll.

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Beim Einlesen der Datei wird geprüft, ob die angegebenen Wörter im Verwendungszweck gefunden werden. Verwenden Sie bitte pro Stichwort eine eigene Zeile! Groß- und Kleinschreibung spielt für die Erkennung der Textkonstante keine Rolle. Bei den Textkonstanten handelt es sich um "und" Verknüpfungen. Das bedeutet, eine Zuordnung erfolgt nur dann, wenn die Werte aller Textkonstanten gefunden werden.

Da die Textkonstanten der Reihe nach geprüft werden, sollten (wenn Sie mehrere Textkonstanten erfassen) zwischen den einzelnen Textkonstanten keine Zeilen ausgelassen werden. Werden beispielsweise nur die Zeilen Textkonstante 2 und Textkonstante 4 befüllt, werden diese automatisch nachgereiht und in die Textkonstante 1 und Textkonstante 2 übertragen.
 
Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel nach Textkonstante zugeordnet, erkennen Sie das am Text-Symbol im Feld "Regel-ID".
 
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Mit dem Parameter Speichern Textkonstante für Kontierung kann der automatische Aufruf für das Speichern einer Textkonstante ausgeschaltet werden
 
Achtung! 
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Legen Sie die Regeln nach Textkonstante so genau und detailliert wie möglich an. Je mehr Wörter oder Begriffe angegeben werden, desto exakter funktioniert die automatische Zuordnung.
Beachten Sie dabei, die Textkonstanten so zu wählen, dass die Zahlungen eindeutig zugeordnet werden können.

Von Textkonstanten mit nur 2 oder 3 Zeichen raten wir unbedingt ab. Solche Regeln führen sehr häufig zu falschen Zuordnungen und enormen Problemen beim Einlesen der Telebankingdateien. Wenn keine eindeutige Zuordnung der Zahlungen vorgenommen werden kann, können die Daten nicht richtig in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden!

 Regel nach Name Auftraggeber

Bei der Regel nach Name Auftraggeber dient der Name des Auftraggebers als Vergleichswert. Beim Speichern der Regel wird der Wert aus dem Feld "Name Auftraggeber" auf die Regel übernommen.
Eine Zuordnung kann nur dann erfolgen, wenn der Name des Auftraggebers wieder genau so in der Zahlung aufscheint!
 
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1171822051000004940_1.png
 
Die Regeln werden automatisch im Hintergrund angelegt und müssen nicht manuell erfasst werden. Beachten Sie jedoch, dass in der Zahlung keine Bankverbindung vorhanden sein darf – ansonsten wird vorrangig eine Regel nach Bankverbindung angelegt.
 
Da der Name des Auftraggebers nicht immer eindeutig ist ("A. Huber"), kann es durch diese Regeln u. U. zu falschen Zuordnungen kommen. Standardmäßig ist die Regelanlage nach "Name Auftraggeber" daher nicht aktiv. Um die Erfassung einzuschalten, steht Ihnen unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein der Parameter Regelanlage nach Name Auftraggeber zur Verfügung.
 
Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel nach "Name Auftraggebe"r zugeordnet, erkennen Sie das am Personen-Symbol im Feld "Regel-ID".
 
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 Regel nach Schlüsselwörtern

Da nicht immer eine Zuordnung aufgrund von Bankverbindung oder Belegnummern erfolgen kann, besteht die Möglichkeit, den Verwendungszweck auf Schlüsselwörter zu überprüfen. Damit können beispielsweise Zahlungen zugeordnet werden, bei denen im Verwendungszweck nur die Kundennummer angegeben wurde.
 
Die Regel nach Schlüsselwörtern legen Sie manuell mit der rechten Maustaste → Regel neu anlegen an.
Wählen Sie beim Prüfkennzeichen "Schlüsselwörter".
 
1171822370000004940_1.png
 
Schlüsselwörter dienen dazu, die angegebenen Nummern im Verwendungszweck zu finden bzw. identifizieren. Sie können für die Prüfung der Kontonummer oder der Belegnummer angelegt werden. Bei der Anlage ist es notwendig, die Wörter zu hinterlegen, die im Verwendungszweck VOR der entsprechenden Nummer angegeben sind.

Bei der Anlage von Schlüsselwort-Regeln sind nur die Felder aktiv, die für die Regel benötigt werden!
 
Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel nach Name Schlüsselwörtern zugeordnet, erkennen Sie das am Schlüssel-Symbol im Feld "Regel-ID".
 
1171822370000004940_2.png
 
Beispiel 1 
Beispiel.png
Im Verwendungszweck wurde eingetragen, dass die Überweisung für die Kundennummer 200006 erfolgte:
 
1171823803000204940_1.png
 
In diesem Fall soll daher die Kontonummer ausgelesen werden. Das Schlüsselwort "Kundennr." muss daher im Feld Schlüsselwort Konto angegeben werden:
 
 1171823803000204940_2.png

Hinweis 
Hinweis.png
In manchen Fällen werden die Kundennummern auf den Ausgangsrechnungen verkürzt angegeben und entsprechen daher nicht den Kundennummern in der FIBU. So wird auf der Rechnung z. B. die Kundennummer mit 1003 angedruckt, in der FIBU wurde das Konto jedoch mit 201003 angelegt. Bei der Zahlung wird damit im Verwendungszweck "Kundennummer 1003" angegeben, und die Kontonummer kann nicht automatisch erkannt werden.

Bei der Schlüsselwortsuche nach Kontonummer besteht daher die Möglichkeit, der Nummer im Verwendungszweck zusätzliche Zahlen voranzustellen. Dazu steht das Feld "Zus. Zahl vor Konto-/Belegnummer" zur Verfügung.
 
1232900372000005690_1.png
 
Mit dieser Einstellung wird die Kontonummer 1003 aus dem Verwendungszweck ausgelesen, die Zahl 20 wird vorangestellt, und das Konto 201003 kann damit richtig zugeordnet werden.

Beispiel 2 
Beispiel.png
Im Verwendungszweck wurde eingetragen, dass die Rechnung Nr. 1016 überwiesen wurde:
 
1171823081000104940.png
 
In diesem Fall soll daher die Rechnungsnummer ausgelesen werden. Das Schlüsselwort "Rechnung Nr." muss daher im Feld "Schlüsselwort Beleg" angegeben werden:
 
1171823081000104940_1.png 

Beispiel 3 
Beispiel.png
Im Verwendungszweck wurde eingetragen, dass die Rechnung Nr. 60102 überwiesen wurde:
 
1306929767000021710_0.png
 
Die Rechnung wurde jedoch in der Buchhaltung mit der Nummer 201760102 gebucht.
 
1306929767000021710_2.png
 
In diesem Fall muss zusätzlich zur Rechnungsnummer auch der Wert 2017 ergänzt werden.
Die Regel nach Schlüsselwörtern muss daher wie folgt angelegt werden.
 
Das Schlüsselwort "Rechnung Nr." muss daher im Feld Schlüsselwort Beleg angegeben werden:
 
1306929767000021710.png
 
Damit der Wert 2017 automatisch erkannt wird, muss im Feld Zus. Zahl vor Konto-/Belegnummer der Wert 2017 eingetragen werden:
 
1306929767000021710_1.png
 
Beim Prüfen der Rechnungsnummer wird damit 2017 vorangestellt und die Rechnung erkannt:
 
1306929767000021710_5.png

Hinweis 
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Wird in der Buchhaltung mit alphanumerischen Belegnummern gearbeitet, dann muss dies bei der Schlüsselwortsuche nach Belegnummer im Feld Art der Belegnummer durch Hinterlegung einer "1" angegeben werden.
 
1232901106000005690_2.png

Achtung! 
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Die Schlüsselwortsuche nach Kundennummer wird häufig für die Zuordnung von SEPA-Einzügen verwendet. In diesen Fällen wird die Mandats-ID im Verwendungszweck übergeben.
Im Verwendungszweck ist die Mandats-ID (entspricht der Kundenkontonummer) jedoch sehr oft mit angehängtem Mandatsdatum angegeben:
 
Beispiel:
1228569152000004840.png
 
Im Verwendungszweck wird z. B. 20100401012015 mitgeschickt. Da die Kundenummer nur 201004 lautet, kann die Kontonummer nicht erkannt werden.
 
Um auch diese Kontonummern richtig zu erkennen wird im Hintergrund geprüft, ob in den Zahlungsreferenzen die Länge der Kundennummer eingegeben wurde.
Das heißt, wurde in der hinterlegten Zahlungsreferenz angegeben, wie viele Stellen die Kontonummer hat, dann wird diese mit den Werten im Verwendungszweck abgeglichen.
 
Beispiel:
1228569152000004840_0.png
 
Aufgrund dieser Hinterlegung kann das Programm erkennen, dass die Kontonummern 6stellig angelegt sind und die Kundennummer wird richtig aus dem Verwendungszweck ausgelesen.

 Regel nach Geschäftsvorfallcode

Bei manchen Transaktionen ist es schwierig, eine Regel anzulegen, da z. B. bei Bareinlagen/Barauszahlungen (bei automatischen Bankbuchungen) oft nur ganz wenig bzw. nichts im Verwendungszweck angegeben wird. Für diese Fälle kann die Regel nach Geschäftsvorfallcode verwendet werden.

Für die verschiedensten Kontobewegungen (z. B. Überweisungen, Einzüge, Barauszahlungen etc.) werden von den Banken Geschäftsvorfallcodes in der Datei mitgeliefert. Diese Codes werden auch in der Bankauszugsverbuchung eingelesen und können für die Kontierung verwendet werden.
 
Um herauszufinden, welcher Code bei einer bestimmten Zahlung verwendet wurde, kann das Feld "Geschäftsvorfallcode" eingeblendet werden.
 
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Bevor Sie eine solche Regel erfassen, vergleichen Sie die Codes der einzelnen Zahlungen. Um falsche Zuordnungen zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass der Code nur für die gewünschten Zahlungen verwendet wird.
 
Die Regel erfassen Sie manuell mit der rechten Maustaste → Regel neu anlegen.
Beim Prüfkennzeichen erfassen Sie "Geschäftsvorfallcode"
 
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Für die Regel benötigen Sie nur den entsprechenden Geschäftsvorfallcode (z. B. 999) und das gewünschte Konto. Nach dem Speichern der Regel wird die Zahlung automatisch kontiert.
 
Wurde eine Zahlung aufgrund einer Regel nach "Name Geschäftsvorfallcode" zugeordnet, erkennen Sie das am Code-Symbol im Feld "Regel-ID".
 
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 Spesenverteiler

Zahlungsaufteilungen auf mehrere Konten können auch mittels Spesenverteiler vorgenommen werden. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
 
Die Vorgangsweise sollte sich danach richten, ob sich die Beträge monatlich ändern oder gleichbleiben.
  • Wenn sich die Beträge jedes Monat ändern, dann sollte der Spesenverteiler zuvor in den Automatikbuchungen angelegt und dann in der Bankauszugsverbuchung manuell aufgerufen werden.

  • Wenn die Beträge jedes Monat gleichbleiben, dann legen Sie den Spesenverteiler am besten direkt aus der Bankauszugsverbuchung heraus an. Der Vorteil dabei ist, dass bei dieser Vorgangsweise die Beträge automatisch verspeichert werden.

  • Wenn sich die Beträge jedes Monat ändern, Sie aber aufgrund der Textkürzel eine automatische Betragsaufteilung möchten, dann kann diese sowohl bei bestehenden Spesenverteilern, als auch bei neu angelegten verwendet werden. Dabei handelt es sich jedoch um eine spezielle Funktion, die auf die Texte im Verwendungszweck zugreift.

Hinweis 
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Sie können den Spesenverteiler auch nutzen, wenn Sie zwar das gleiche Konto, aber verschiedene Kostenstellen bebuchen möchten. Legen Sie dazu im Spesenverteiler ebenfalls zwei Aufteilungszeilen an. Dort erfassen Sie zwar in jeder Zeile das gleiche Konto, jedoch eine andere Kostenstelle.

Beachten Sie dabei, dass die Aufteilungszeilen bei der Verbuchung nicht zusammengefasst werden und pro Kostenstelle eine eigene Buchungszeile erzeugt wird!

 Manueller Aufruf des Spesenverteilers und Zuordnung der Zahlung

Nutzen Sie diese Variante, wenn sich die Beträge im Spesenverteiler monatlich ändern. Der Spesenverteiler sollte zuvor bereits angelegt sein. Mit der Funktion Spesenverteiler können bestehende Spesenverteiler aufgerufen und ausgewählt werden.

Wenn Sie den gewünschten Spesenverteiler aufgerufen haben, können Sie die Zahlungsaufteilung erfassen.
 
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Die angegebenen Buchungen werden als Zahlungsaufteilung in die Bankauszugsverbuchung übernommen und können mittels rechter Maustaste bearbeitet werden.
 
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Wenn in dieser Zahlung eine Bankverbindung vorhanden ist, wird im Hintergrund automatisch eine Regel angelegt (gibt es auf dieser Zahlung keine Bankverbindung, öffnet sich das Fenster zur Anlage einer Regel nach Textkonstante). Die Zuordnung des Spesenverteilers erfolgt über das Kennzeichen Automatikbuchungsmodell. Wenn Sie die Maus über das grüne Häkchen bewegen, wird der zugeordnete Spesenverteiler angezeigt.
 
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Wird beim Einlesen einer Datei eine Zahlung aufgrund der Regel (hier nach Bankverbindung) zugeordnet, dann wird automatisch eine Zahlungsaufteilung lt. Spesenverteiler vorgenommen. Die Aufteilungsbeträge können direkt in der Zahlungsaufteilung mittels rechter Maustaste → Spaltenweise bearbeiten eingegeben werden. Beachten Sie dabei, dass Zahlungsausgänge mit Minus als Vorzeichen eingegeben werden müssen!
 
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Wenn Sie die Zuordnung immer über den Aufruf des Spesenverteilers vornehmen wollen, dann sollten Sie die Bankverbindungsregel deaktivieren.
Bei der Eingabe über Spesenverteiler haben Sie die Vorteile, dass der Restbetrag automatisch berechnet wird und Sie bei der Betragseingabe keine Vorzeichen erfassen müssen.
 
Hinweis 
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Da die Beträge einzeln auf die angegebenen Konten verbucht werden, ist der Gesamtbetrag dieser Zahlung nicht im Journal ersichtlich. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Gesamtbetrag zu Informationszwecken auf ein Freifeld in der Buchung zu übernehmen. Dazu steht Ihnen der Parameter Verbuchung → Übernahme Zahlungsbetrag in Freifeld zur Verfügung.

Wenn Sie in diesem Parameter ein Freifeld hinterlegen, dann wird der gesamte Betrag der Zahlung bei der Verbuchung in dieses Freifeld übernommen. Damit haben Sie die Möglichkeit, im Journal nach der Überweisungssumme zu suchen.

 Anlage eines neuen Spesenverteilers aus Zahlungsaufteilung

Verwenden Sie diese Variante, wenn die aufgeteilten Beträge monatlich gleichbleiben. Die Beträge werden im Spesenverteiler eingetragen und beim nächsten Mal automatisch entsprechend aufgeteilt. Mit der Funktion Spesenverteiler anlegen kann aus einer Zahlungsaufteilung ein Spesenverteiler erzeugt werden.

Dazu ist es notwendig, zuerst die Zahlungsaufteilung in der Bankauszugsverbuchung vorzunehmen (sonst ist die Funktion Spesenverteiler anlegen inaktiv).
 
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Damit das Programm die Aufteilung beim nächsten Mal automatisch durchführen kann, muss zu dieser Zahlungsaufteilung ein Spesenverteiler angelegt werden. Dazu steht Ihnen unter Extras die Funktion Spesenverteiler anlegen zur Verfügung.
 
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Danach muss nur noch eine Bezeichnung für den neuen Spesenverteiler vergeben werden und dieser wird automatisch unter Buchen → Automatikbuchungen abgespeichert. Die Aufteilungsbeträge werden in den Spesenverteiler übernommen.
 
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Wie bei allen anderen Zahlungen wird jetzt im Hintergrund eine Regel nach Bankverbindung angelegt (je nach Einstellung oder Regelart erhalten Sie auch eine Abfrage zum Speichern der Regel). Für den Spesenverteiler wird keine eigene Regel angelegt. Die Zuordnung zum Spesenverteiler erfolgt direkt auf der "normalen" Regel über das Kennzeichen Automatikbuchungmodell. Damit wird auf der Regel gekennzeichnet, dass bei der Anwendung dieser Regel der dazugehörende Spesenverteiler übernommen werden soll.
 
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Wird beim Einlesen einer Datei eine Zahlung aufgrund dieser Regel zugeordnet, dann wird automatisch eine Zahlungsaufteilung lt. Spesenverteiler vorgenommen. Da die Beträge direkt am Spesenverteiler gespeichert wurden, werden diese ebenfalls in die Zahlungsaufteilung übernommen.
 
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 Spesenverteiler mit automatischer Betragserkennung

Beim Arbeiten mit Spesenverteiler ist es auch möglich, dass die einzelnen Aufteilungsbeträge aus dem Verwendungszweck ausgelesen und automatisch aufgeteilt werden. 

Voraussetzung für eine automatische Aufteilung ist die Angabe der einzelnen Beträge im Verwendungszweck. Diese müssen bei jeder dieser Zahlungen im gleichen Format angegeben sein – z. B. bei Finanzamtszahlungen, bei denen der Verwendungszweck genormt ist.
 
Beispiel 
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In diesem Beispiel werden die Monatsabgaben an das Finanzamt überweisen. Die Beträge und Kürzel für die monatlichen Abgaben sind im Verwendungszweck angeführt.
 
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Hinweis 
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Wir empfehlen, den benötigten Spesenverteiler zuvor anzulegen bzw. aus dem Standard zu übernehmen. Nähere Infos dazu finden Sie unter Automatikbuchungen.


Damit die automatische Betragserkennung durchgeführt werden kann, muss der Spesenverteiler erweitert werden. Stellen Sie sich dazu in der Bankauszugsverbuchung auf die gewünschte Position und rufen Sie den Spesenverteiler unter Funktionen → Spesenverteiler auf. Blenden Sie danach im Spesenverteiler die Spalten Betragsposition, Textkonstante und Betragsformat ein.
 
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Die Einträge werden pro Zeile gemäß den Einträgen im Verwendungszweck erfasst.

Beispiel 
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In der ersten Zeile des Spesenverteiler soll die Umsatzsteuer-Zahllast ermittelt werden. Diese ist im Verwendungszweck so angeführt:
 
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Zuerst wird die Textkonstante definiert. Das heißt, geben Sie an, durch welches Kennzeichen bzw. Wort der gewünschte Betrag erkannt werden kann.

Beispiel 
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Die USt-Zahllast wird in diesem Fall durch den Buchstaben U definiert. Daher tragen Sie als Textkonstante "U" ein.
 
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Danach ermitteln Sie, ob der Betrag rechts oder links von der Textkonstante angegeben ist und wählen den richtigen Eintrag im Feld Betragsposition.

Beispiel 
Beispiel.png
Der Betrag wird hier links der Textkonstante ("U") angeführt. Wählen Sie daher im Feld Betragsposition die Ausprägung "Betrag links vom Text".
 
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Zuletzt müssen Sie noch angeben, ob die Beträge mit oder ohne Komma im Verwendungszweckangegeben werden. Damit der richtige Betrag ermittelt werden kann, hinterlegen Sie im Feld Betragsformat die richtige Formatierung.

Beispiel 
Beispiel.png
Da der Betrag im Verwendungszweck ohne Komma angegeben wird, muss im Feld "Betragsformat" die Ausprägung "Dezimalkomma automatisch einfügen (100=1,00)" ausgewählt werden.
 
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1387713192000007460.png

Mit der gleichen Vorgangsweise hinterlegen Sie die Einstellungen für alle weiteren Zeilen im Spesenverteiler bzw. Verwendungszweck.

Beispiel 
Beispiel.png
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Zum Speichern der Eingaben steht Ihnen die Funktion Vorlage speichern zur Verfügung. Alle Änderungen werden durch diese Funktion auf den ursprünglichen Spesenverteiler übernommen.
 
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Für die automatische Betragserkennung sollten die Beträge nicht gespeichert werden. Wählen Sie daher in der folgenden Abfrage die Option Nur Änderungen übernehmen.
 
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Wenn Sie die Aufteilungsbeträge für die aktuelle Zahlung noch nicht erfasst haben, dann geben Sie diese ein und übernehmen Sie den Spesenverteiler danach mit Übernehmen in die Bankauszugsverbuchung.
 
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Die Zahlungsaufteilung wird in die Bankauszugsverbuchung übernommen und im Hintergrund wird eine Regel nach Bankverbindung angelegt (je nach Einstellung oder Regelart erhalten Sie auch eine Abfrage zum Speichern der Regel).
 
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Für den Spesenverteiler wird keine eigene Regel angelegt. Die Zuordnung zum Spesenverteiler erfolgt direkt auf der "normalen" Regel über das Kennzeichen Automatikbuchungsmodell. Damit wird auf der Regel gekennzeichnet, dass bei der Anwendung dieser Regel der dazugehörende Spesenverteiler übernommen werden soll.
 
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Wird beim Einlesen einer Datei eine Zahlung aufgrund dieser Regel zugeordnet, dann wird automatisch eine Zahlungsaufteilung lt. Spesenverteiler vorgenommen. Die Beträge werden aufgrund der Einstellungen automatisch erkannt und richtig aufgeteilt.
 
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Hinweis 
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In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Beträge im Verwendungszweck mit unterschiedlichen Vorzeichen angegeben werden. Dies ist z. B. sehr häufig bei Monatsabschlüssen der Fall.
 
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Damit die Beträge auch in diesen Fällen richtig erkannt werden können, müssen Sie im Spesenverteiler zusätzlich das Feld Unterschiedliche Vorzeichen aktivieren.
 
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Hinweis 
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In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Beträge nicht ermittelt werden können, weil zwischen Textkonstante und Zahlungsbetrag ein weiterer Wert angegeben wurde. Dies ist z. B. sehr häufig bei Kreditkartenabrechnungen der Fall (z. B. das Datum).

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In diesem Beispiel wird zusätzlich das Abrechnungsdatum "1228" angegeben.

Damit die Beträge auch in diesen Fällen richtig erkannt werden können, müssen Sie im Spesenverteiler zusätzlich das Feld Variabler Text einblenden.
In diesem Feld werden jene Zeichen eingetragen, die bei der Betragsermittlung nicht berücksichtigt werden sollen.

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Entscheidend dabei ist nur die Anzahl der angegebenen Zeichen. Das heißt, Sie müssen nicht zwingend genau den Text aus dem Verwendungszweck eingeben (hier 1228), sondern Sie könnten genauso XXXX oder 1234 eintragen.

Der Einfachheit halber empfehlen wir Ihnen, den Text aus dem Verwendungszweck zu übernehmen. Steht bei der nächsten Abrechnung ein anderer Wert mit vier Stellen (z. B. 0105), funktioniert die Betragserkennung trotzdem.

 Kreditkartenverbuchung

Wenn Sie mit einer Datei arbeiten, in der Kreditkartenzahlungen enthalten sind, dann können die Kreditkartenspesen automatisch auf die richtigen Konten aufgeteilt und verbucht werden. Die notwendigen Informationen werden im Feld "Verwendungszweck" übermittelt.
 
Bisher wurden die Daten im Verwendungszweck vollständig angegeben:
 
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Durch die SEPA-Umstellung werden die Informationen in gekürzter Form im Verwendungszweck dargestellt:
 
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Beide Varianten können vom Programm verarbeitet werden. Dazu ist es notwendig, bei der Erfassung der Kreditkartendaten jeweils die Werte anzugeben, die auch im Verwendungszweck übermittelt werden. Wenn im Verwendungszweck "Maestro" angegeben wird, dann muss bei der Kreditkartenfirma "Maestro" eingegeben werden. Wird jedoch "DM" mitgeschickt, dann muss als Kreditkartenfirma "DM" angegeben werden.
 
Wenn Sie mit einer Datei arbeiten, in der Kreditkartenzahlungen enthalten sind, dann können die Kreditkartenspesen automatisch auf die richtigen Konten aufgeteilt und verbucht werden. Die Erfassung der dazu notwendigen Daten erfolgt in der Bearbeitungsmaske mittels rechter Maustaste auf der betreffenden Buchung. Mit der Funktion "Kreditkartenkartenregel anlegen" können diese Daten erfasst werden:
 
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Um die richtigen Werte in der Kreditkartenzuordnung erfassen zu können, ist es notwendig, die entsprechenden Kürzel aus dem Feld "Verwendungszweck" auszulesen. Im Verwendungszweck werden die für die Kreditkartenverbuchung relevanten Daten übermittelt.
 
Bei der Erfassung der Daten muss nicht auf Groß-/Kleinschreibung geachtet werden. Da die Sonderzeichen vom Programm gefiltert werden, sind diese ebenfalls nicht zu berücksichtigen.
 
Kreditkartenfirma
Hier wird der Name des Kreditkarteninstitutes angegeben (Paylife, Card Complete etc.). Sollen die Umsätze nach Kreditkartenart (z. B. Visa, Mastercard etc.) unterschieden werden, dann sind die entsprechenden Kürzel aus dem Verwendungszweck (CM, CV) übermittelt als Kreditkartenfirma anzugeben.
Kreditkartenterminal
Als Terminalnummer wird der Wert aus dem Feld "Zahlungsreferenz" vorgeschlagen. Sollte dort die Terminalnummer nicht aufscheinen (z. B. bei Bankomatzahlungen), dann können Sie diese aus dem Verwendungszweck auslesen.
Textkonstante vor Bruttobetrag
Damit der Bruttobetrag richtig ausgelesen werden kann, ist es notwendig zu definieren, wo dieser Betrag im Verwendungszweck übergeben wird. Diese Definition erfolgt über das Feld "Textkonstante vor Bruttobetrag".
 
In diesem Beispiel steht vor dem Bruttobetrag das Wort "BR" (das "+" dient als Vorzeichen für den Betrag und ist nicht anzugeben)

1128456277000003620_1.png
 
Daher ist als Textkonstante "BR" anzugeben.
Sollte die Buchstabenkombination "BR" mehrmals im Text vorkommen, wird durch interne Berechnungen der richtige Bruttobetrag trotzdem erkannt bzw. ausgelesen.
 
Bei manchen Kreditkartenfirmen wird der Bruttobetrag ohne entsprechenden Text angegeben. In diesen Fällen geben Sie hier bitte ein Leerzeichen ein!
Freifeld Kreditkarte
In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Kreditkartenspesen vergütet und damit positiv übermittelt werden.

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Um die positiven Spesen zu berücksichtigen, muss im "Freifeld Kreditkarte" das Kürzel für die Spesen inkl. positivem Vorzeichen hinterlegt werden.

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Konto
Konto für die Verbuchung des Bruttobetrages der Kreditkartenzahlung;
Der Bruttobetrag kann auf ein Verrechnungs- oder Personenkonto gebucht werden. Wenn gewünscht, kann auch direkt auf ein Erlöskonto gebucht werden. Dann ist das betreffende Erlöskonto hier zu hinterlegen. Der Steuercode und Prozentsatz für die Erlösbuchung werden lt. Hinterlegung am Erlöskonto übernommen.
Spesenkonto
Konto für die Verbuchung der Kreditkartenspesen.
Die Höhe der Spesen wird automatisch aus der Datei ermittelt und diese Spesen werden dann auf das angegebene Spesenkonto verbucht.
USt-Steuercode
Angabe der Steuerart für die Spesenverbuchung
USt-Prozentsatz
Angabe des Steuerprozentsatzes für die Spesenverbuchung
Kostenstelle
Kostenstelle, auf die verbucht werden soll.
Buchungstext (Zahlung)
Text, mit dem die Zahlung verbucht werden soll.
 
Diese Erfassung ist einmal pro Kreditkartenfirma und Terminalnummer zu erfassen. Nachdem die Daten erfasst und gespeichert wurden, wird automatisch geprüft, ob diese Angaben auch auf anderen Buchungszeilen zutreffen. Wenn ja, werden die entsprechenden Buchungen automatisch kontiert bzw. aufgeteilt.
 
Kreditkartenzahlungen werden im Feld "Zahlungsinfo" mit dem Kennzeichen "Kreditkartenzuordnung mit Spesenaufteilung" angezeigt.
Seitenanfang StartOfPage.png
Beispiel 
Beispiel.png
Verwendungszweck der Zahlung:

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Erfassung der Kreditkartendaten:

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Anzeige im Reiter "Zahlungsaufteilung": 

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Hinweis 
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Wenn Sie das Kreditkarten-Verrechnungskonto als OP-führend angelegt haben, dann können Sie eine automatische Auszifferung nach Zahlbetrag vornehmen lassen. Setzen Sie dazu den Parameter Automatische Zuordnung → Auszifferung nach Zahlungsbetrag Kreditkarten auf "1 - Auszifferung bei Betragsgleichheit".

Mit dieser Einstellung wird geprüft, ob der Bruttobetrag der Zahlung als offener Posten auf dem Verrechnungskonto vorhanden ist. Wenn ja, wird der Beleg automatisch ausgeziffert.
 
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 Zusätzliche Regeloptionen

Um noch leichter mit den Regeln arbeiten zu können, stehen Ihnen folgende Einstellungen bzw. Funktionen zur Verfügung.
 

 Betragsprüfung

Es kann vorkommen, dass eine Regel nicht eindeutig angelegt werden kann. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Kunden gleichzeitig als Lieferanten auftreten oder wenn an Gemeinden Abgaben zu leisten sind und gleichzeitig von der Gemeinde Zahlungen (z. B. Raummiete etc.) eingehen.

Um auch solche Zahlungen eindeutig zuordnen zu können, steht das Feld Betragsprüfung auf der Regel zur Verfügung. Mit diesem Feld können Sie zusätzlich einstellen, dass die Regel nur bei Zahlungseingängen oder Zahlungsausgängen angewendet wird.
 
Beispiel 
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Die Firma "EP Elektro Poth" ist als Kunde in der Buchhaltung angelegt und erhält regelmäßig Ausgangsrechnungen, die mittels Überweisung bezahlt werden.
Zusätzlich gibt es jedoch auch ein Lieferantenkonto zur Firma "EP Elektro Poth", da von dort auch Ware bezogen wird. Die Eingangsrechnungen werden ebenfalls via Banküberweisung beglichen.
Da bei beiden Überweisungen die gleiche IBAN mitgeschickt wird, ist die Zuordnung über eine "normale" Regel nach Bankverbindung schwierig:
 
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In diesem Fall arbeiten Sie mit dem Feld "Betragsprüfung":
Kontieren Sie die Eingangszahlung wie gewohnt auf das Kundenkonto. Im Hintergrund wird automatisch eine Regel nach Bankverbindung angelegt und beide Zahlungen auf das Kundenkonto zugeordnet.
 
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Damit die Kontierung zukünftig richtig erfolgt, bearbeiten Sie die Regel mit rechter Maustaste → Regel bearbeiten und hinterlegen Sie bei der Betragsprüfung das Kennzeichen Zahlungseingang.
 
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Beim Speichern der Regel wird erneut geprüft und nur mehr die Eingangszahlung kontiert.
 
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Jetzt können Sie die Ausgangszahlung wie gewohnt dem Lieferantenkonto zuweisen. Im Hintergrund wird wieder automatisch eine Regel nach Bankverbindung angelegt. Da bereits eine Regel mit der gleichen Bankverbindung vorhanden ist, wird zusätzlich das Kennzeichen Betragsprüfung berücksichtigt und bei der neuen Regel automatisch die umgekehrte Einstellung getroffen. Das heißt, wenn es bereits eine Regel mit dem Kennzeichen "Zahlungseingang" gibt, dann wird die neue Regel automatisch mit dem Kennzeichen "Zahlungsausgang" angelegt (und natürlich umgekehrt).
 
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Hinweis 
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Sie können die Betragsprüfung bei folgenden Regelarten verwenden:
  • Regel nach Bankverbindung
  • Regel nach Textkonstante
  • Regel nach Name Auftraggeber
  • Regel nach Geschäftsvorfallcode
  • Zwischenkonto für unkontierte Zahlungen

 Regelerfassung ausschalten

Möchten Sie in der Bankauszugsverbuchung keine Regeln speichern, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

 Kurzfristiges Ausschalten der Regelerfassung

Mit der Funktion "Regelerfassung ausschalten" 1330961965000016100_0.png kann die Regelerfassung ausgeschaltet werden. Bei ausgeschalteter Erfassung erfolgt keine automatische Verspeicherung der Bankverbindungen bzw. erfolgt keine Abfrage zur manuellen Regelerfassung. Bereits bestehende Regeln werden jedoch weiterhin angewendet.

Wenn die Regelerfassung eingeschaltet ist, dann ist die Schaltfläche mit "Regelerfassung ausschalten" gekennzeichnet, d. h., durch Anklicken des Schalters deaktivieren Sie die Regelerfassung.
Zusätzlich wird in der Infozeile der Hinweis "Regelerfassung eingeschaltet" angezeigt.
 
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Wurde die Regelerfassung ausgeschaltet, dann ist der Button mit "Regelerfassung einschalten" gekennzeichnet und in der Infozeile wird der Hinweis "Regelerfassung ausgeschaltet" angezeigt.
Die Regelerfassung wird beim nächsten Programmeinstieg automatisch wieder aktiviert.
 

 Generelles Ausschalten der Regelerfassung

In Ausnahmefällen kann die Regelerfassung generell ausgeschaltet werden. Bei ausgeschalteter Erfassung erfolgt keine automatische Verspeicherung der Bankverbindungen bzw. erfolgt keine Anfrage zur manuellen Regelerfassung. Bereits bestehende Regeln werden jedoch weiterhin angewendet.

Zum Ausschalten der Regelerfassung steht Ihnen unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein der Parameter Regelerfassung aktiv zur Verfügung. Wenn Sie diesen Parameter auf "Nein" setzen, werden solange keine neuen Regeln angelegt, bis Sie die Regelerfassung wieder aktivieren.
 

 Ausschalten einzelner Regelarten

Wenn Sie die Anlage einzelner Regelarten ausschalten möchten, dann stehen Ihnen dazu unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein folgende Parameter zur Verfügung.
Damit haben Sie die Möglichkeit, die Neuanlage von Regeln nach "Name Auftraggeber", "Textkontanten" bzw. "Bankverbindung" zu verhindern.
 
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Wenn Sie die Parameter auf "Nein" setzen, werden solange keine neuen Regeln angelegt, bis Sie die Regelerfassung wieder aktivieren.

 Zahlungen zur Prüfung kennzeichnen

Manchmal kann es notwendig sein, dass Zahlungen trotz automatischer Zuordnung nochmals überprüft werden müssen. Zu diesem Zweck kann auf der Regel hinterlegt werden, ob die zugeordneten Zahlungen nochmals überprüft werden sollen. Dazu steht auf den Regeln das Feld Zahlungsstatus zur Verfügung.
 
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Wird auf der Regel "Zahlung sperren" hinterlegt, dann wird die zugeordnete Zahlung automatisch beim Einlesen der Datei gesperrt. Gesperrte Zahlungen werden nicht in die Buchhaltung verbucht!
 
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Wird auf der Regel "Zahlung prüfen" hinterlegt dann wird die zugeordnete Zahlung beim Einlesen automatisch zur Prüfung gekennzeichnet. Zahlungen mit diesem Kennzeichen können trotzdem in die Buchhaltung verbucht werden.

Wenn die Zahlung bearbeitet und danach gespeichert wird, wird das Kennzeichen automatisch umgesetzt.
 
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Wenn Sie die Zahlung geprüft und für richtig befunden haben, können Sie den Zahlungsstatus mit der rechten Maustaste auf "Ok" setzen. Dazu wählen Sie die Funktion Zahlungsstatus ok.

Hinweis 
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In manchen Fällen entsteht das Problem, dass bei einer Bankverbindung sowohl Zahlungsausgänge als auch Zahlungseingänge vorkommen (z. B. bei Gemeinden mit Gemeindeabgaben und Mieterlösen). Das Problem dabei ist, wenn das erste Mal eine Zahlung an die Gemeinde geleistet wird, dann wird im Hintergrund eine Regel nach Bankverbindung mit dem Aufwandskonto angelegt. Wenn das nächste Mal dann eine Gutschrift von der Gemeinde eingeht (z. B. Mieterlöse), dann wird die Eingangszahlung auf das Aufwandskonto kontiert.

Daher wird bei der Regelzuordnung folgende Prüfung durchgeführt:
  • Bei der ersten Kontierung wird die Regel nach Bankverbindung im Hintergrund angelegt.

  • Bei der nächsten Zahlung mit dieser Bankverbindung wird dann geprüft, ob das Vorzeichen der Zahlung mit dem hinterlegten Erfolgskonto übereinstimmt (d. h. Gutschrift/Erlöskonto, Zahlung/Aufwandskonto).

  • Stimmt das Vorzeichen, dann wird ganz normal anhand der Regel kontiert.

  • Unterscheidet sich das Vorzeichen, dann wird bei der betroffenen Zahlung das Kennzeichen Zahlung prüfen gesetzt.
Für die betreffende Zahlung kann dann mittels rechter Maustaste eine neue Regel mit einer zusätzlichen Textkonstante (zur Unterscheidung, z. B. Miete) angelegt werden.

 Regeln auf inaktiv setzen

In manchen Fällen ist es nicht wünschenswert, dass eine Regel angelegt wird. Wenn Sie z. B. ohne OP-Verwaltung arbeiten und die Rechnungen des Lieferanten immer auf verschiedene Aufwandskonten gebucht werden müssen.

Da bei der manuellen Kontierung der Zahlung immer eine Bankverbindungsregel gespeichert wird, kann es in diesen Fällen zu falschen Zuordnungen kommen. Weil ein Löschen dieser Regel nicht sinnvoll ist (die Regel wird ja bei jeder manuellen Kontierung erneut angelegt), können Sie die betroffene Regel einfach auf inaktiv setzen.

Dazu steht Ihnen auf der Regel das Kennzeichen Regel aktiv zur Verfügung. Wenn Sie dieses Kennzeichen herausnehmen (also die Regel auf inaktiv setzen), dann bleibt die Regel bestehen, wird aber nicht angewandt (d. h., es wird nicht kontiert). Damit vermeiden Sie, dass die Regel immer wieder neu angelegt wird und manuell gelöscht werden muss.

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 Einschränkung nach eigener (Firmen-)Bankverbindung

Bei allen Regeln – außer Regeln nach Schlüsselwörtern bzw. Spesenverteiler – ist es möglich, zusätzlich die eigene (Firmen-)Bankverbindung auf der Regel zu hinterlegen. Damit können Sie zusätzlich definieren, bei welcher Bank die Regel angewendet werden soll. Dazu steht direkt auf den Regeln das Feld "IBAN/Bankkonto Firma" zur Verfügung.
 
Mit dieser Hinterlegung erreichen Sie, dass die Regel nur dann angewendet wird, wenn die Zahlung vom (bzw. auf) das hinterlegte Firmen-Bankkonto erfolgt. Dies wird dann benötigt, wenn Sie in Ihrer Firma mehrere Banken haben und die Verbuchung je Bankverbindung auf ein anderes Konto erfolgen soll.

Beispiel 
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Die Telefongebühren werden üblicherweise auf das Konto 7380 gebucht. Zusätzlich dazu werden die privaten Telefongebühren vom Konto AT9734560000121234567 bezahlt – diese müssen auf das Privatkonto gebucht werden.
 
In diesem Fall werden zwei Regeln angelegt:
Die Regel für die Telefongebühren wird wie gewohnt erfasst, um die Telefonkosten auf das Konto 7380 zu buchen.
 
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Zusätzlich wird eine eigene Regel für die privaten Telefonkosten erfasst.
 
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Die Kontierung erfolgt somit bei allen Banken auf das Konto 7380. Nur, wenn die Telefongebühren am Konto AT973456000121234567 aufscheinen, wird auf das Konto 9600 zugeordnet.

 Regeln kopieren

In der Bankauszugsverbuchung besteht auch die Möglichkeit, Regeln von einer Firma auf eine andere Firma zu kopieren. Dies kann z. B. dann von Vorteil sein, wenn Sie mit mehreren Firmen arbeiten, bei denen jedoch mit den gleichen Konten gearbeitet wird. Damit müssen die Regeln in der weiteren Firma nicht erneut angelegt werden.

Um die Regeln zu kopieren, steigen Sie unter Funktionen →  Stammdaten → Regeln Bankauszugsverbuchung direkt in die Regelerfassung ein. Dort steht Ihnen unter Funktionen der Punkt Regeln kopieren zur Verfügung.

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Wenn Sie diesen Punkt aufrufen, dann können Sie die Firma eingeben, auf die Sie die Regeln kopieren möchten.

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Mit dieser Funktion werden ALLE Regeln auf die angegebene Firma kopiert. Beim Kopieren der Regeln werden im Hintergrund diverse Prüfungen durchgeführt. So wird z. B. geprüft, ob eine gleiche Regel bereits besteht, ob die angegebenen Kontonummern oder Kostenstellen in der neuen FIBU vorhanden sind und ähnliche Prüfungen mehr.

Nach dem Kopieren öffnet sich automatisch das Protokoll mit der Info zu den einzelnen Regeln. In diesem Protokoll wird angezeigt, wie viele Regeln kopiert wurden bzw. welche Regeln aus welchem Grund nicht kopiert werden konnten.

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Die kopierten Regeln sind danach in der neuen Firma vorhanden und können wie gewohnt bearbeitet werden.

 Volltextsuche

Wenn Zahlungen nicht aufgrund der Kundendaten oder einer Regel zugeordnet werden können, dann können diese eventuell mittels Volltextsuche zugeordnet werden. Die Volltextsuche ermöglicht die Zuordnung eines Kontos anhand der Belegnummer. Dabei wird im Verwendungszweck nach Belegnummern gesucht und diese mit den OP der FIBU verglichen. Wird eine Belegnummer im Verwendungszweck gefunden, dann wird der OP-Betrag dieses Beleges geprüft und dieser ggf. ausgeziffert. Da auch mehrere Belegnummern angegeben sein können, wird solange geprüft und ausgeziffert, bis der Zahlungsbetrag vollständig aufgeteilt wurde. Bei der Prüfung des Zahlungsbetrages werden auch Gutschriften berücksichtigt und entsprechend ausgeziffert.

Die Volltextsuche muss im Parameter Volltextsuche Kundenzahlungen (bzw. Volltextsuche Lieferantenzahlungen) aktiviert werden. Dort kann definiert werden, ob nach internen, externen oder beiden Belegnummern gesucht werden soll. Bei Kundenzahlungen wird man meistens nach der (internen) Belegnummer suchen, bei Lieferantenzahlungen nach der externen Belegnummer. Entscheidend ist immer, welche der Belegnummern im Verwendungszweck angegeben wird.

Um die Belegnummern korrekt ermitteln zu können, ist es unbedingt notwendig, dass im Parameter Beleglänge für Volltextsuche Kunden (Lieferanten) angegeben wird, ab welcher Beleglänge die Volltextsuche durchgeführt werden soll! D. h. wenn Sie im Parameter 5 Stellen definieren, dann werden nur Belege ausgeziffert, deren Belegnummer 5 oder mehr Zeichen hat. Buchungen, bei denen eine vierstellige Belegnummer eingegeben wurde, werden nicht berücksichtigt.

Beispiel 
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Um die Volltextsuche richtig anwenden zu können, muss zuerst geprüft werden, ob bzw. wie die Belegnummern im Verwendungszweck der Zahlung angegeben sind.

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In diesem Fall werden die Rechnungsnummern 9-stellig angegeben. Werden die Rechnungen mit der gleichen Belegnummer eingebucht, dann setzen Sie die Beleglänge für die Volltextsuche Kunden auf 9 Stellen.

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Beim Einlesen der Datei in die Bankauszugsverbuchung werden dann jeweils neun Zahlen hintereinander aus dem Verwendungszweck ausgelesen und geprüft, ob es dazu einen offenen Posten mit dieser Nummer in der Buchhaltung gibt.

Wird eine Rechnung mit dieser Belegnummer gefunden, dann wird diese ausgeziffert. Sind im Verwendungszweck mehrere Belegnummern angegeben, dann wird solange ausgeziffert, bis der Zahlungsbetrag vollständig aufgeteilt wurde.

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Die Angabe der Beleglänge definiert, ab welcher Stellenanzahl die Belege gesucht werden sollen. Wichtig ist jedoch, dass trotzdem immer die komplette Belegnummer der Buchung im Verwendungszweck enthalten sein muss (egal, wie viele Stellen diese hat), damit die Zuordnung durchgeführt werden kann. Es genügt nicht, wenn nur Teile der Belegnummer im Verwendungszweck angeführt werden.

Folgende Beispiele verdeutlichen die Zuordnung:

Beispiel 1
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Im Parameter wird als Beleglänge für die Volltextsuche eine Stellenanzahl von 7 eingetragen:

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Die Rechnung wird mit der Belegnummer 202000 eingebucht:

1400513207000007820_1.png

Im Verwendungszweck wird folgende Belegnummer angegeben:

1400513207000007820_0.png

Es erfolgt keine Zuordnung, da die Volltextsuche erst ab Beleglängen von 7 Stellen durchgeführt wird:

1400513207000007820_2.png

Beispiel 2 
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Im Parameter wird als Beleglänge für die Volltextsuche eine Stellenanzahl von 6 eingetragen:

1400513638000007820.png

Die Rechnung wird mit der Belegnummer 202000 eingebucht:

1400513638000007820_0.png

Im Verwendungszweck wird folgende Belegnummer angegeben:

1400513638000007820_1.png

Die Zuordnung erfolgt richtig, da alle 6 Stellen der Belegnummer im Verwendungszweck angeführt sind:

1400513638000007820_2.png

Beispiel 3 
Beispiel.png
Im Parameter wird als Beleglänge für die Volltextsuche eine Stellenanzahl von 6 eingetragen:

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Die Rechnung wird mit der Belegnummer 202000204 eingebucht:

1400513957000007820_2.png

Im Verwendungszweck wird folgende Belegnummer angegeben:

1400513957000007820_1.png

Die Zuordnung erfolgt richtig, da alle Stellen der Belegnummer im Verwendungszweck angeführt sind:

1400513957000007820_3.png

Beispiel 4 
Beispiel.png
Im Parameter wird als Beleglänge für die Volltextsuche eine Stellenanzahl von 6 eingetragen:

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Die Rechnung wird mit der Belegnummer 202000204 eingebucht:

1400514427000007820_0.png

Im Verwendungszweck wird folgende Belegnummer angegeben:

1400514427000007820_1.png

Es erfolgt keine Zuordnung, da nicht die gesamte Belegnummer im Verwendungszweck angegeben wurde:

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Bei Lieferantenzahlungen ist es nicht ganz so einfach, die Beleglänge für die Volltextsuche zu definieren, da die Eingangsrechnungen unterschiedlich lange Belegnummern haben. In diesem Fall definieren Sie als Beleglänge die Mindest-Stellenanzahl, ab der die Zahlen geprüft werden sollen. Um falsche Zuordnungen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Volltextsuche ab einer Beleglänge von 5 Stellen durchzuführen.

Hinweis 
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Bei falscher Parametereinstellung kann die Volltextsuche zu fehlerhaften Zuordnungen führen.

Wird keine Beleglänge angegeben, dann werden ALLE Zahlen aus dem Verwendungszweck mit den Belegnummern verglichen und ggf. ausgeziffert. Wenn also im Verwendungszweck die Zahl 20200101 angegeben wurde, dann würde in diesem Fall nach den Belegnummern 2, 20, 200, 1, 10, 101 etc. gesucht.

Aus diesem Grund wird geprüft, ob die Beleglänge in den Parametern richtig eingestellt wurde. Fehlt die Beleglänge oder ist ein Wert unter 3 hinterlegt, dann wird beim Einlesen der Datei folgende Meldung angezeigt:

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Wenn Sie diese Meldung erhalten, korrigieren Sie unbedingt die Beleglänge im Parameter. Die Volltextsuche wird trotz der Meldung durchgeführt, als Beleglänge wird automatisch 3 herangezogen.

Die Meldung wird solange immer wieder angezeigt, bis die Parametereinstellungen korrigiert worden sind.

 Auszifferung nach Zahlungsbetrag

Die Auszifferung nach Zahlungsbetrag wird nur in Verbindung mit einer Regel angewandt. Das heißt, die Kontonummer muss bereits aufgrund einer Regel zugeordnet sein, dann erst wird versucht, die Rechnungen anhand des Zahlungsbetrages auszuziffern. Dies benötigen Sie vor allem dann, wenn im Verwendungszweck keine Belegnummern angegeben sind.

Um die Auszifferung nach Zahlungsbetrag zu aktivieren, stehen Ihnen unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Automatische Zuordnung die Parameter Auszifferung nach Zahlungsbetrag xxxkonten zur Verfügung. Für die Auszifferung von Personen- und Sachkonten stehen Ihnen getrennte Parameter zur Verfügung.

Je nach Parametereinstellung wird dann versucht, die Zahlungen auf Grundlage des Zahlungsbetrages auszuziffern. Dabei stehen Ihnen folgende Auszifferungsoptionen zur Verfügung:
  • 0 - Keine Automatische Auszifferung: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Eine automatische Auszifferung wird nicht durchgeführt.

  • 1 - Auszifferung bei Betragsgleichheit: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Danach wird geprüft, ob es auf diesem Konto einen offenen Posten in Höhe des Zahlungsbetrages gibt. Wenn ja, wird diese Rechnung ausgeziffert.

  • 2 - Auszifferung nach Kontensaldo: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Danach wird geprüft, ob der Saldo dieses Kontos dem Zahlungsbetrag entspricht. Wenn ja, werden alle offenen Positionen ausgeziffert.

  • 3 - Auszifferung nach Belegdatum: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Danach wird geprüft, ob alle offenen Posten eines Tages (d. h. nach Belegdatum) dem Zahlungsbetrag entsprechen. Wenn ja, werden alle OP dieses Datums ausgeziffert.

  • 4 - Auszifferung ohne Prüfung: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Danach werden die offenen Posten des Kontos so lange ausgeziffert, bis der Zahlungsbetrag erreicht ist.

  • 5 - Alle Prüfungen durchführen: Das Konto wird anhand einer Regel gefunden und zugeordnet. Danach werden die Punkte 1-4 dieses Parameters der Reihe nach durchgeführt. D. h., zuerst wird versucht, eine einzelne Rechnung auszuziffern; danach wird der aktuelle Kontensaldo geprüft; usw.

 Auszifferung nach "ZV-Zahlungsreferenz"

Bei manchen Zahlungen ist es notwendig, bei der Überweisung anstelle der Kunden- und/oder Rechnungsnummer eine Fallnummer, Polizzennummer oder ähnliches anzugeben. Daher ist es in der Bankauszugsverbuchung oft nicht möglich, diese Zahlung mittels einer Regel oder der Standard-Volltextsuche zuzuordnen. Diese Zahlungen können mit Hilfe der Auszifferung nach Zahlungsreferenz erkannt werden.
 
Um die Zuordnung zu ermöglichen, muss bereits bei der Buchung das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt werden.
 
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Scheint der angegebene Wert im Feld "Verwendungszweck" auf, dann wird die Zahlung automatisch zugeordnet.

Wichtig ist dabei, dass die Zuordnung nur dann erfolgt, wenn die gesamte ZV-Zahlungsreferenz im Verwendungszweck angegeben ist. Es genügt nicht, wenn nur ein Teil der Werte aufscheint. Umgekehrt ist es kein Problem, wenn im Verwendungszweck noch zusätzliche Zahlen/Buchstaben aufscheinen – gesucht wird nur nach der Zahlungsreferenz!
 
Beim Verbuchen aus dem Lieferantenzahlungsverkehr und Bankeinzug wird die Nachrichtenreferenz in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" der Buchungen übernommen. Wird diese Nachrichtenreferenz im Feld "Verwendungszweck" angegeben, dann wird die Zahlung automatisch ausgeziffert.
 
Achtung! 
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Wenn Sie diese Rechnung mit dem elektronischen Lieferantenzahlungsverkehr überweisen, dann wird der Wert aus dem Feld "ZV-Zahlungsreferenz" automatisch als Zahlungsreferenz für diese Zahlung übergeben! Unabhängig davon, welche Hinterlegungen für die Übergabe des Verwendungszweckes im Zahlungsverkehr getroffen wurden.

In der Bankauszugsverbuchungsdatei wird die Zahlungsreferenz dieser Überweisung im Feld "Verwendungszweck" angezeigt:
 
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Ist die Volltextsuche nach Zahlungsreferenz aktiviert, dann wird überprüft ob die ZV-Zahlungsreferenzen der offenen Posten mit einem Text im Verwendungszweck übereinstimmt. Ist dies der Fall, dann wird die Zahlung mit diesem OP ausgeziffert:
 
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Achtung! 
Achtung.png
Um die richtigen Belege ausziffern zu können, ist es unbedingt notwendig, dass im Parameter Beleglänge für Auszifferung nach "ZV-Zahlungsreferenz" angegeben wird, ab welcher Beleglänge die Zuordnung erfolgen soll. Das heißt, wenn Sie im Parameter 10 Stellen definieren, dann werden nur Belege zugeordnet, bei denen die ZV-Zahlungsreferenz 10 Stellen oder mehr enthält. Buchungen, bei denen eine 9-stellige ZV-Zahlungsreferenz angegeben wurde, werden nicht berücksichtigt!
Werden keine Stellen für die Länge der ZV-Zahlungsreferenz definiert, kann es zu fehlerhaften Auszifferungen kommen!

Die Angabe der Beleglänge definiert, ab welcher Stellenanzahl die Belege gesucht werden sollen. Wichtig ist jedoch, dass trotzdem immer die komplette Belegnummer der Buchung im Verwendungszweck enthalten sein muss (egal, wie viele Stellen diese hat), damit die Zuordnung durchgeführt werden kann. Es genügt nicht, wenn nur Teile der Belegnummer im Verwendungszweck angeführt werden.

Der Mindestwert für die Stellenanzahl beträgt 3 Stellen, der Maximalwert 35 Stellen (dies entspricht der Länge des Feldes im Buchungsprogramm).

Die Auszifferung nach ZV-Zahlungsreferenz ist auch dann empfehlenswert, wenn Sie mit "KuLi" arbeiten. In solchen Fällen ist es möglich, über die ZV-Zahlungsreferenz sowohl die AR als auch die ER auszuziffern. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn die zuerst gefundene Rechnung einen höheren OP-Betrag hat als der überwiesene Betrag. Mit der Volltextsuche können solche Konstellationen nicht automatisch ausgeziffert werden.

 Virtuelle IBAN

Bei einigen Banken besteht die Möglichkeit, dass mit virtuellen IBANs gearbeitet wird. Bei den virtuellen IBANs handelt es sich um fiktive Bankverbindungen, die von den Banken errechnet und dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Wird eine Zahlung an eine virtuelle IBAN überwiesen, dann wird diese automatisch auf die richtige Bankverbindung umgeleitet.

So haben Unternehmen die Möglichkeit, beispielsweise jedem Kunden oder Projekt eine eigene virtuelle IBAN zuzuweisen. Diese Bankverbindung wird dem Kunden für die Zahlung bekanntgegeben; am Überweisungsbeleg wird diese IBAN dann angeführt und die Zahlung kann so ganz einfach dem richtigen Projekt zugeordnet werden (ohne, dass eine Rechnungs- oder Kundennummer angegeben sein muss). In der Bankauszugsverbuchung wird die virtuelle IBAN im Verwendungszweck dargestellt und kann für die Auszifferung nach ZV-Zahlungsreferenz herangezogen werden.

 Zuweisen Zwischenkonto für unkontierte Zahlungen

Wenn Sie in der Bankauszugsverbuchung mehrere Zahlungen auf das gleiche Konto buchen möchten (wenn Sie z. B. ohne OP-Führung arbeiten und viele Zahlungen auf ein bestimmtes Erlöskonto zuweisen wollen), dann können Sie das gewünschte Konto in den Regeln als Zwischenkonto hinterlegen.

Mit der Funktion Zuweisen Zw.-Konto auf unkontierte Zahlungen werden alle Zahlungen, die noch nicht kontiert wurden, auf das hinterlegte Konto zugeordnet.
 
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Wurde das gewünschte Konto noch nicht in den Regeln erfasst und Sie starten die Funktion, erhalten Sie folgende Meldung:
"Bitte erfassen Sie das gewünschte Konto in den Regeln."
 
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Klicken Sie in der Meldung auf Anlegen, wird sofort das Erfassungsfenster für eine Regel geöffnet. Das Prüfkennzeichen wird automatisch auf "Zwischenkonto für unkontierte Zahlungen" gesetzt und Sie können das gewünschte Konto erfassen.
 
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Beim Speichern der Regel werden alle Zahlungen, die bisher noch keinem Konto zugeordnet wurden, auf das angegebene Konto kontiert.
 
Die Zuweisung zum Zwischenkonto muss immer manuell erfolgen – d. h., die Regel wird nicht automatisch angewendet.
 
Durch Hinterlegung des Feldes Betragsprüfung, haben Sie die Möglichkeit, jeweils ein Zwischenkonto für Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge zu erfassen.
Hinweis 
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Die Regeln werden immer firmenbezogen angelegt, daher kann es sein, dass das hinterlegte Zwischenkonto in der aktuell bearbeiteten FIBU noch nicht angelegt wurde. Ist das der Fall, wird folgender Hinweis angezeigt:
"Das auf der Regel hinterlegte Zwischenkonto existiert in dieser FIBU nicht! Bitte legen Sie das Konto unter Stammdaten → Konten an oder übernehmen Sie es aus dem Standardkontenrahmen."

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 Ausdruck Protokoll

Bei der Verbuchung kann gleichzeitig auch das Bankauszugsverbuchungsprotokoll ausgedruckt werden. Am Protokoll finden Sie eine Auflistung aller verbuchten Zahlungen mit den dazugehörenden Kontonummern, Beträgen etc. Sie können das Protokoll auch jederzeit manuell ausdrucken. Dazu starten Sie den Ausdruck im Menü unter Ausdruck → Ausdruck Protokoll.
 
Sie erhalten dann eine Abfrage nach dem gewünschten Ausdrucksformular bzw. können Sie eine abweichende Sortierung auswählen.

Am Standardausdruck werden die einzelnen Positionen mit dem aktuellen Status angegeben. Im Feld "Status" wird angegeben, wie die betreffende Zahlung zugeordnet bzw. ausgeziffert wurde.
Der Summenstatus gibt Auskunft darüber, ob der gesamte Betrag richtig zugeordnet wurde. Wurde der Bankbetrag noch keinem Konto zugeordnet (oder nur teilweise), dann wird der Summenstatus als fehlerhaft angegeben.
 
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Am unteren Ende jeder Seite finden Sie die Legende zu den jeweiligen Statusinformationen.
 
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Dabei haben die Nummern folgende Bedeutung:
 
0:   Personenkonto mit Auszifferung
1:   Sachkontobuchung mit OP-KZ
2:   Sachkontobuchung ohne OP-KZ ohne KORE
3:   Sachkontobuchung ohne OP-KZ mit KORE
4:   Sachkontobuchung mit OP-KZ mit KORE
5:   Zahlung wurde aufgesplittet
6:   Automatische Kreditkartenverbuchung
10: Sachkontobuchung mit OP-KZ ohne KORE
12: Personenkonto ohne Auszifferung
13: Sachkontobuchung mit OP-KZ ohne Auszifferung ohne KORE
14: Sachkontobuchung mit OP-KZ ohne Auszifferung mit KORE
15: Sachkontobuchung mit OP-KZ ohne Auszifferung
16: Personenkonto mit Teilauszifferung
17: Personenkonto mit Überzahlung
18: Zahlung wurde aufgesplittet jedoch nicht ausgeziffert
21: Sachkontobuchung mit OP-KZ ohne KORE, Gesamtbetrag nicht vollständig aufgeteilt
22: Sachkontobuchung mit OP-KZ mit KORE, Gesamtbetrag nicht vollständig aufgeteilt
23: Sachkontobuchung mit OP-KZ Gesamtbetrag nicht vollständig aufgeteilt
24: Zahlung konnte nicht zugeordnet werden, keine Kontodaten vorhanden
25: Zahlung wurde aufgesplittet, Gesamtbetrag nicht vollständig aufgeteilt
40: Zahlung wurde manuell gesperrt
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
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Wenn Sie das Protokoll nicht verwenden möchten, dann können Sie den automatischen Ausdruck auch ausschalten. Dazu steht Ihnen unter Extras → Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein der Parameter "Ausdruck Protokoll" zur Verfügung.

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 Verbuchen

Diese Funktion finden Sie unter Funktionen → Verbuchen.
 
Vor dem Verbuchen müssen alle Zahlungen kontiert oder gesperrt sein. Das heißt, die Statusmeldung muss lauten: "Es wurden alle Zahlungen kontiert".
 
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Sobald Sie den Punkt starten, müssen Sie folgende Felder befüllen:
 
Ausdruck
Hier wird das Ausdrucksformular angegeben. Dies ist nur beim ersten Einstieg notwendig. Die Einstellung wird gespeichert und in Zukunft vorgeschlagen.
Sortierung
Wenn eine eigene Sortierung angelegt wurde, kann diese hier eingegeben bzw. ausgewählt werden.

Hinweis 
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Unter Umständen kann es vorkommen, dass alle Zahlungen kontiert wurden, die Statusmeldung jedoch nicht umschaltet und auch nicht verbucht werden kann. Dies kann daran liegen, dass z. B. bei Zahlungsaufteilungen nicht vollständig aufgeteilt oder abgebrochen wurde.

Schalten Sie in diesem Fall mit der Combobox auf "Fehlerhafte Zahlungsaufteilungen" um. Im Fenster werden dann die fehlerhaften Positionen angezeigt. Um die Fehler zu beheben, sperren Sie die fehlerhaften Positionen und heben Sie die Sperre gleich danach wieder auf.

Die Zahlungen sollten dadurch nicht mehr fehlerhaft sein und verschwinden aus der Anzeige. Sie finden diese danach wieder unter "Alle" und können sie erneut kontieren.

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Wenn die Verbuchung trotz fehlerhafter Zahlungsaufteilungen gestartet werden kann (dies kann z. B. vorkommen, wenn Spesenverteiler nachträglich gelöscht werden obwohl diese in der Bankauszugsverbuchung zu einer Zahlung zugeordnet sind), wird folgende Meldung angezeigt und die Verbuchung abgebrochen.
"Die Zahlungen können nicht verbucht werden, da fehlerhafte Zahlungsaufteilungen vorhanden sind. Bitte führen Sie die Funktion "Fehlerhafte Zahlungsaufteilungen bereinigen" aus und kontieren Sie die betroffenen Zahlungen neu. Danach kann die Verbuchung erneut gestartet werden."

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Um die Buchungen zu korrigieren, starten Sie die Funktion Fehlerhafte Zahlungsaufteilungen bereinigen und kontieren Sie die betroffenen Buchungen danach neu.

Hinweis 
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In manchen Dateien sind nur reine Informationen enthalten (wie z. B. Camt.086, Monatsabschlussdatei). In diesen Fällen gibt es auch keine Zahlungen, die verbucht werden können.
Beim Starten der Verbuchung wird daher folgender Hinweis angezeigt:
"Es sind keine Zahlungen für die Verbuchung vorhanden."

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 Korrekte Verbuchung

Sobald die Verbuchung gestartet wurde, wird das Protokoll automatisch ausgedruckt. Danach erfolgt eine Validierung der Buchungen. Ist die Validierung erfolgreich, werden die Buchungen in die Buchhaltung verbucht.
 
Wurden die Zahlungen erfolgreich verbucht, erhalten Sie eine Meldung.
"Es wurden x Buchungen erfolgreich verbucht!"

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 Die Zahlungen scheinen nicht mehr am Bildschirm auf und es kann eine neue Datei eingelesen werden.
 
Beim Verbuchen wird zusätzlich geprüft, ob bei den aktuellen Zahlungen eine Rechnung ausgeziffert wurde, bei der die Mahnsperre (entweder am Kontenstamm oder direkt auf der Buchung) auf das Kennzeichen "Inkassobüro", "Rechtsanwalt" oder "Vorauskasse" gesetzt wurde.

In diesem Fall erhalten Sie nach der Verbuchung ein Protokoll mit dem entsprechenden Hinweis (z. B. "Am Konto xxxxxx ist die Mahnsperre 'Vorauskasse' hinterlegt").
 
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Hinweis 
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Beim Verbuchen wird automatisch ein Ordner mit der entsprechenden Firmennummer angelegt. Die Telebankingdatei wird bei der Verbuchung in diesen Ordner verschoben. Damit geht diese nicht verloren und kann ggf. erneut eingelesen werden. Der Ordner wird automatisch in dem Verzeichnis angelegt, in dem sich die Datei ursprünglich befunden hat.

Beispiel 
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Die Bankendatei ist im Ordner D:\Bankdateien\ abgelegt.
 
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Bei der Verbuchung aus der Firma 206000 wird im Ordner "Bankdateien" der neue Ordner 206000 angelegt und die Datei dorthin verschoben. Dabei wird der Dateiname um das Buchungsdatum und die Uhrzeit erweitert.
 
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Hinweis 
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  • Bei der Verbuchung der Zahlungen wird die Zahlungsreferenz automatisch in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" übernommen.

  • Die Zahlungsinformationen wie Name Auftraggeber, Zahlungsdatum, Verwendungszweck etc. werden ebenfalls auf die Zahlungsbuchungen übernommen. Sie können die Zahlungsinformation jederzeit in den Bildschirmansichten von Kontoblatt und Journal aufrufen.

 Verbuchung bei Periodensperre oder anderem Wirtschaftsjahr

Speziell bei Abschlussbuchungen kommt es vor, dass das Zahlungsdatum bei einzelnen Umsätzen in einer bereits gesperrten Vorperiode oder in einem anderen Wirtschaftsjahr liegt.

Bei der Verbuchung wird dieses Zahlungsdatum überprüft und gegebenenfalls folgende Meldung angezeigt:
"Eingabe der Buchungsperiode, da Zahlungsdatum außerhalb WJ oder Periodensperre gesetzt."

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In diesem Eingabefenster muss im Feld "Monat" die gewünschte Periode für die Verbuchung der betroffenen Umsätze angegeben werden.
Solange der Monat nicht eingegeben wird, kann nicht verbucht werden. Wird die Meldung ohne Angabe der Periode bestätigt, dann erscheint folgender Hinweis:
"Unter den zu verbuchenden Zahlungen sind Buchungen außerhalb des Wirtschaftsjahres oder in einer gesperrten Periode vorhanden. Bitte geben Sie im Feld "Monat" das Monat ein, in welches die betroffenen Zahlungen verbucht werden sollen. Alle anderen Zahlungen werden in die Periode laut Zahlungsdatum verbucht."

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Alle Umsätze, deren Zahlungsdatum in eine gesperrte Periode oder ein anderes Wirtschaftsjahr fällt, werden in die hier eingegebene Periode verbucht. Alle anderen Zahlungen werden in die jeweilige Periode laut Zahlungsdatum verbucht.

 Fehlende Kontierung beim Verbuchen

Solange nicht alle Zahlungen kontiert sind, ist keine Verbuchung möglich. Oberhalb der Zahlungen erscheint ein Hinweis.  
 
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Sind alle Zahlungen kontiert, wird ein Hinweis angezeigt und die Funktion "Verbuchen" kann gestartet werden.
 
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 Fehlerhafte Bankverbindung

Beim Start der Verbuchung wird die Bankverbindung nochmals überprüft. Sind nicht alle notwendigen Felder hinterlegt worden, erhalten Sie folgende Meldung:
"Das Feld 56 Verr.Konto Bankauszugsverbuchung oder das Feld 50 Fibu Bankkonto wurde in der Zahlungsbank nicht angelegt. Bearbeiten wurde deaktiviert."
 
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Um die Zahlungen richtig verbuchen zu können, muss auf der eigenen Zahlbank das richtige Konto für die Verbuchung hinterlegt sein. Dies ist im Feld 50 "FIBU-Bankkonto" einzutragen. Die Angabe des "Verr.Konto Bankauszugsverbuchung" ist nicht notwendig, wenn das "FIBU-Bankkonto" angegeben worden ist.
 
Nach der Bestätigung dieser Meldung kann die Bankverbindung korrigiert werden. Die Bankverbindung kann unter Stammdaten → Bankverbindungen bearbeitet werden. Wenn die Bankverbindung richtiggestellt wurde, kann die Verbuchung erneut gestartet werden.
 

 Fehlerhafte Buchungen

Wurden bei der Validierung der Buchungen Probleme festgestellt, erhalten Sie folgende Meldung:
"Achtung, bei der Verbuchung sind Fehler aufgetreten. Wollen Sie die Buchungen annsehen?"

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Sie haben dann die Möglichkeit, sich die fehlerhaften Buchungen anzusehen oder die Verbuchung abzubrechen. Bei der Verbuchung aus der Bankauszugsverbuchung können die fehlerhaften Buchungen in der BuErf NICHT bearbeitet werden!
 
Wenn Sie die Auswahl "Ansehen" getroffen haben, erscheint folgendes Fenster:
 
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In diesem Fenster scheinen alle Buchungen auf. Alle fehlerhaften Buchungen werden rot markiert.
Mittels Combobox können Sie in der Ansicht zwischen
  • allen
  • fehlerhaften
  • noch nicht verbuchten
Buchungszeilen wechseln. 

Wird eine fehlerhafte Zeile markiert, zeigt Ihnen das Programm das aufgetretene Problem im unteren Bildschirmbereich an:
 
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Mit der Funktion "Drucken" kann die BuErf zur Ansicht bzw. Kontrolle ausgedruckt werden. Die Funktion "Drucken" finden Sie im unteren Bildschirmbereich.

Nach der Auswahl des gewünschten Formulars wird der Dateiinhalt ausgedruckt. Fehlerhafte Buchungen werden am Ausdruck mit "F" gekennzeichnet bzw. wird ein Hinweis angedruckt, dass fehlerhafte Buchungen vorhanden sind.
 
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Wenn Sie aus diesem Fenster aussteigen, befinden Sie sich wieder in der Bearbeitungsmaske. Dort können die fehlerhaften Zeilen richtiggestellt und dann noch einmal verbucht werden.
 
Nach dem Verbuchen erhalten Sie eine Meldung, dass die Rechnungen erfolgreich verbucht wurden. Die Umsätze werden dann nicht mehr in der Bearbeitungsmaske angezeigt und die Bankauszugsverbuchung ist abgeschlossen.
Hinweis 
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Wenn der GoB-Parameter Prüfung Buchungsdatum auf "3 - Buchungsdatum zwingend Tagesdatum" gesetzt ist, dann wird als Buchungsdatum automatisch das jeweilige Tagesdatum herangezogen. Unabhängig von der Parametereinstellung in der Bankauszugsverbuchung.

 Archivierung Kontoauszug

Bei vielen Banken besteht die Möglichkeit, den gesamten Kontoauszug als PDF- oder TIF-Dokument zu erhalten. Wenn Sie mit dem BMD Archiv arbeiten, ist es möglich, diese Datei bei der Verbuchung zu archivieren. Damit steht Ihnen der Kontoauszug zur jeweiligen Buchung mit einem Klick zur Verfügung. Die Kontoauszüge werden beim Einlesen in die Bankauszugsverbuchung in den Fibu-Dokumentenpool übernommen und bei der Verbuchung archiviert.

Wenn Sie Ihre Zahlungen mittels Sammelbuchung auf Verrechnungskonto verbuchen, sollten Sie sich vorab überlegen, ob das Dokument bei allen Buchungen angezeigt werden soll oder ob Sie dieses nur bei den Sammelbuchungen auf das Bankkonto benötigen.

Für diese Einstellung steht Ihnen der Parameter Zuordnung archivierter Kontoauszugsdokumente bei Zahlungsbuchung zur Verfügung. Beachten Sie, dass bei der Einstellung "Dokument nur auf Sammelbuchung" das Kontoauszugsdokument nicht in der Spalte "Dokument" angezeigt wird und daher nur über die Funktion "Kontoauszugsdokument ansehen" eingeblendet werden kann.

Folgende Einstellungen sind dafür notwendig:

 Parametereinstellungen

Für die Archivierung des Kontoauszuges müssen in den Parametern im Punkt Archiv folgende Einstellungen getroffen werden:
 
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Der Parameter "Archivieren Kontoauszug" muss auf "Ja" gesetzt werden. 

Achtung! 
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Sollten Sie bei Ihren Banken unterschiedliche Archivierungseinstellungen benötigen, kann diese Einstellung auch pro Bankauszugskreis getroffen werden. Dazu steht Ihnen am Kreis ebenfalls das Feld Archivieren Kontoauszug zur Verfügung. Bestehende Kreise werden jedoch durch ein Umstellen des Parameters nicht geändert - in solchen Fällen bitte auch die Einstellung am Kreis kontrollieren und ggf. ändern!

Zusätzlich dazu können Sie die gewünschte DMS-Kategorie und den DMS-Betreff hinterlegen. Wird hier nichts eingetragen, dann werden die hinterlegten DMS-Vorschlagswerte für FIBU-Buchen verwendet.
Sind auch keine DMS-Vorschlagswerte vorhanden, dann werden folgende Standardwerte herangezogen:
  • Kategorie: Als Kategorie wird jenes Buchungssymbol angegeben, welches für die Verbuchung aus der Bankauszugsverbuchung verwendet wird.

  • Betreff: Als Betreff für die Archivierung wird der Buchungstext der letzten verbuchten Zahlung verwendet.

Hinweis 
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Wenn Sie anstelle des Dokuments Ihre Telebankingdatei archivieren möchten, dann müssen Sie die Telebankingdatei auch im Feld "Dateiname Dokument" zusätzlich auswählen.

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 Einlesen einzelner Kontoauszüge

Wenn Sie einzelne Kontoauszüge archivieren wollen, müssen Sie am Bankauszugskreis zusätzlich folgende Einstellungen treffen.

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Einlesen einzelner/mehrerer Dokumente
Wenn Sie einzelne Dokumente archivieren, dann wählen Sie in diesem Feld die Einstellung "Einlesen eines einzelnen Dokuments". Ist das Kennzeichen nicht richtig gesetzt, erhalten Sie beim Speichern des Kreises folgende Fehlermeldung:

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Dateiname Dokument
Geben Sie hier den Dateinamen des Dokuments an. Mit F4 kann nach einer Datei gesucht und diese mit "öffnen" übernommen werden.

Mit Speichern und Schließen wird die Telebankingdatei eingelesen und kann in der Bankauszugsverbuchung wie gewohnt weiterverarbeitet werden.
Der Kontoauszug wird nach dem Einlesen in der Spalte "Dokument" angezeigt. Das Dokument kann durch Doppelklick auf das Symbol geöffnet werden.

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Hinweis 
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Wenn Sie den Parameter Zuordnung archivierter Kontoauszugsdokumente bei Zahlungsbuchung auf "Dokument nur auf Sammelbuchung" gesetzt haben, dann wird das Kontoauszugsdokument nicht im Feld "Dokument" angezeigt und kann nur über die Funktion "Kontoauszugsdokument ansehen" geöffnet werden.

Wurden alle Buchungen kontiert, dann kann die Verbuchung gestartet werden. Bei der Verbuchung wird das Kontoauszugsdokument archiviert und im Journal in der Spalte "Dokument" angezeigt. Dort kann es jederzeit mittels Doppelklick aufgerufen werden.
 
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Wenn es sich um eine Buchung auf Sachkonten handelt, erfolgt die Archivierung auf die – am Archivstamm hinterlegte – Standardperson.

Bei Sammelbuchung über das Verrechnungskonto wird das Dokument auf den Umbuchungen auf das Bankkonto archiviert.
Bei Einzelgegenbuchung wird das Dokument auf alle Buchungen übernommen.

Hinweis 
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Ist das Dokument bei der Verbuchung geöffnet, dann kann dieses nicht in das Archiv verschoben werden. Bei der Verbuchung wird daher geprüft, ob das Dokument noch geöffnet ist und ggf. folgender Hinweis angezeigt:

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Schließen Sie in diesem Fall das Dokument und starten Sie die Verbuchung erneut.

 Einlesen mehrerer Kontoauszüge

Sie haben in der Bankauszugsverbuchung auch die Möglichkeit, mehrere Dokumente gleichzeitig in das Programm einzulesen.

Beachten Sie bitte, dass in diesem Fall alle Dateien aus dem angegebenen Verzeichnis archiviert werden. Beim Einlesen wird keine Prüfung durchgeführt, um welche Art von Datei es sich handelt. Achten Sie bitte daher unbedingt darauf, dass im gewählten Verzeichnis nur Kontoauszugsdokumente liegen! Eine gute Strukturierung und Verwaltung dieser Verzeichnisse ist daher unumgänglich!

Hinweis 
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Wenn Sie mehrere Dokumente aus dem Verzeichnis einlesen, dann werden immer alle Dokumente aus dem Verzeichnis ausgelesen und in den "Fibu-Dokumentenpool" verschoben.

Wenn Sie das Zahlungsdatum am Bankauszugskreis mit den Feldern "Ab Zahlungsdatum" und "Bis Zahlungsdatum" einschränken, werden dennoch alle Dokumente aus dem angegebenen Verzeichnis in den Fibu-Dokumentenpool abgelegt. Es werden jedoch nur die Dokumente lt. ausgewähltem Zeitraum auf die dazugehörigen Buchungen archiviert.

 Archivierung Kontoauszüge auf mehrere Buchungen

Wenn Sie mehrere Kontoauszüge gleichzeitig einlesen, werden alle Dokumente zu den einzelnen Buchungen archiviert. Das heißt, pro Buchung können Sie dann alle Dokumente ansehen, die gemeinsam eingelesen wurden.

Wenn Sie mehrere Kontoauszüge aus einem Verzeichnis archivieren wollen, müssen Sie am Bankauszugskreis zusätzlich folgende Einstellungen treffen.

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Einlesen einzelner/mehrerer Dokumente 
Wenn Sie mehrere Dokumente gleichzeitig einlesen, dann wählen Sie in diesem Feld die Einstellung "Einlesen aller Dokumente aus einem Verzeichnis". Ist das Kennzeichen nicht richtig gesetzt, erhalten Sie beim Speichern des Kreises folgende Fehlermeldung:

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Dateiname DokumentGeben Sie hier das Verzeichnis an, in dem die Dokumente gespeichert wurden. Mit F8 kann nach einem Verzeichnis gesucht und dieses mit "Ok" übernommen werden. Sie haben auch die Möglichkeit, einen Vorschlagswert für den Pfad zu hinterlegen. Dazu steht Ihnen unter Extras → Allgemeine Einstellungen für Bankauszugsverbuchung → Allgemein der Parameter Verzeichnis Dokumente zur Verfügung.

Hinweis 
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Wenn Sie nicht mit Dokumenten arbeiten, dann haben Sie die Möglichkeit, jene Telebankingdateien (z. B. MT940, Camt) zu archivieren, die Sie gerade verbuchen. Dazu können Sie am Bankauszugskreis die Einstellung Alle verbuchten Telebankingdateien archivieren treffen. Blenden Sie dazu das Feld Einlesen einzelner/mehrerer Dokumente ein.

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Beim Archivieren der Dateien wird durch diese Einstellung geprüft, ob die betreffenden Zahlungen bereits verbucht wurden. Nur wenn die Dateien vollständig verbucht wurden, werden diese ins Archiv übernommen.

 Archivierung Kontoauszüge mit automatischer Zuordnung lt. Belegnummer

Beim Archivieren von mehreren Kontoauszügen ist auch eine Zuordnung der Dokumente nach Belegnummer möglich. Das heißt, wenn mehrere Dokumente aus einem Verzeichnis eingelesen werden, dann werden die Kontoauszüge anhand der Belegnummer den dazugehörenden Zahlungen zugeordnet.

Voraussetzung für die richtige Zuordnung der Belege ist eine entsprechende Bezeichnung der Kontoauszugsdokumente. Im Dateinamen muss die Belegnummer des Kontoauszugs vorhanden sein, sonst kann keine Zuordnung erfolgen.
 
Um eine korrekte Zuordnung zu ermöglichen, sind folgende Einstellungen notwendig:
  • Damit die Belegnummer aus der Telebankingdatei ausgelesen wird, muss der Parameter Erhöhung der Beleg-Nr bei Verbuchen auf 2 - Belegnummer wird vom Telebankingfile genommen gesetzt werden.

  • Damit die Belegnummer aus dem Dateinamen der Kontoauszüge ermittelt wird, muss der Parameter Archivieren Kontoauszug auf 2 - Ja nach Belegnummer gesetzt werden. 
    Beim Umstellen des Parameters werden die Einstellungen geprüft und ggf. eine entsprechende Hinweismeldung ausgegeben!

Beispiel 
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Es werden mehrere Telebankingdateien gemeinsam eingelesen. Folgende Belegnummern sind darin enthalten:
 
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Für eine korrekte Zuordnung der Dokumente muss die Belegnummer im Dateinamen der Dokumente enthalten sein:
 
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Durch die entsprechenden Parametereinstellungen werden die Dokumente lt. Belegnummer zugeordnet und bei der Verbuchung auf die Zahlungen übernommen.
 
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 Archivierung Kontoauszüge mit automatischer Zuordnung lt. Belegnummer und IBAN

Beim Archivieren von mehreren Kontoauszügen ist auch eine Zuordnung der Dokumente nach Belegnummer und IBAN möglich. Dies benötigen Sie dann, wenn Sie mehrere Dokumente von verschiedenen Banken gleichzeitig einlesen und diese Dokumente die gleiche Auszugsnummer haben. Dies tritt vor allem dann auf, wenn mit Monatsauszügen gearbeitet wird. Die Dokumente können dann nicht alleine anhand der Belegnummer zugeordnet werden, zusätzlich muss auch die IBAN der jeweiligen Bank geprüft werden.
 
Voraussetzung für die richtige Zuordnung der Belege ist eine entsprechende Bezeichnung der Kontoauszugsdokumente. Im Dateinamen müssen sowohl die Belegnummer des Kontoauszugs, als auch die IBAN der jeweiligen Bank vorhanden sein, sonst kann keine Zuordnung erfolgen.
 
Um eine korrekte Zuordnung zu ermöglichen, sind folgende Einstellungen notwendig:
  • Damit die Belegnummer aus der Telebankingdatei ausgelesen wird, muss der Parameter Erhöhung der Beleg-Nr bei Verbuchen auf 2 - Belegnummer wird vom Telebankingfile genommen gesetzt werden.

  • Damit die Belegnummer aus dem Dateinamen der Kontoauszüge ermittelt wird, muss der Parameter Archivieren Kontoauszug auf 3 - Ja nach Belegnummer und IBAN gesetzt werden. 
    Beim Umstellen des Parameters werden die Einstellungen geprüft und ggf. eine entsprechende Meldung ausgegeben!

Beispiel 
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Es werden mehrere Telebankingdateien gemeinsam eingelesen. Sowohl bei der Bank AT11 1200 0002 2222 2222 als auch bei der Bank AT82 1200 0002 3480 3685 wird die Belegnummer 201900010 verarbeitet.
 
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Für eine korrekte Zuordnung der Dokumente müssen sowohl die Belegnummer als auch die IBAN der jeweiligen Bank im Dateinamen der Dokumente enthalten sein:
 
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Durch die entsprechenden Parametereinstellungen werden die Dokumente lt. Belegnummer und IBAN zugeordnet und bei der Verbuchung auf die Zahlungen übernommen.
 
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 Archivierung Kontoauszüge nach Datum und IBAN

Beim automatischen Abruf von Telebankingdateien und Dokumenten (z. B. über EBICS), sind die Belegnummern der Telebankingdatei und der Kontoauszugsdokumente unter Umständen unterschiedlich. In solchen Fällen kann eventuell eine Zuordnung anhand des Belegdatums und der IBAN erfolgen.

Voraussetzung für die richtige Zuordnung der Belege ist eine entsprechende Bezeichnung der Telebankingdatei und der Kontoauszugsdatei. Um eine Zuordnung treffen zu können, müssen die ersten 10 Stellen des Dateienamens beider Dateien übereinstimmen. Weiters müssen beide Dateinamen die IBAN der Bank enthalten.

Beispiel 
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Es werden mehrere Telebankingdateien gemeinsam eingelesen. Im Dateinamen werden zwar Belegnummern angegeben, diese stimmen jedoch nicht überein.
Damit dennoch eine Zuordnung der Dokumente zu den richtigen Zahlungen erfolgen kann, werden die ersten 10 Stellen der Dateinamen verglichen.

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Zusätzlich wird die IBAN aus den Dateinamen ausgelesen und ebenfalls verglichen.

Durch die entsprechenden Parametereinstellungen werden die Dokumente lt. Datum und IBAN zugeordnet und bei der Verbuchung auf die Zahlungen übernommen.

 Archivierung sonstige Dokumente

In der Bankauszugsverbuchung besteht die Möglichkeit, den Zahlungsbuchungen Dokumente zuzuordnen und so die gewünschten Belege zu den Zahlungsbuchungen zu archivieren. Die zugeordneten Dokumente werden im Fibu-Dokumentenpool zwischengespeichert und bei der Verbuchung archiviert.

 Parametereinstellungen

Für die Archivierung von zusätzlichen Dokumenten können Sie in den Parametern unter Archiv die gewünschte Kategorie und den Betreff für die Archivierung hinterlegen.

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Wird hier nichts eingetragen, dann werden die hinterlegten DMS-Vorschlagswerte für FIBU-Buchen verwendet.
Sind auch keine DMS-Vorschlagswerte vorhanden, dann werden folgende Standardwerte herangezogen:
  • Kategorie: Als Kategorie wird jenes Buchungssymbol angegeben, welches für die Verbuchung aus der Bankauszugsverbuchung verwendet wird.

  • Betreff: Als Betreff für die Archivierung wird der Buchungstext der letzten verbuchten Zahlung verwendet.

 Bearbeiten Bankauszugsverbuchung

Beim Bearbeiten der Bankauszugsverbuchung können Dokumente auf verschiedene Arten zugeordnet werden:

 Fibu-Dokumentenpool

Der Fibu-Dokumentenpool dient als zwischenzeitliche Ablage mehrerer Dokumente, welche zu einem späteren Zeitpunkt in der Bankauszugsverbuchung weiterverarbeitet werden können. Die Dokumente werden über BMD Scan verarbeitet und inkl. der Rechnungsmerkmale in den Fibu-Dokumentenpool übernommen.

In der Bankauszugsverbuchung können die Dokumente anhand der Kontonummer bzw. des Betrages automatisch auf die entsprechenden Zahlungen zugeordnet werden. Um die automatische Erkennung zu aktivieren, muss der Parameter Archiv → Dokumentenpool auf Ja bzw. Ja mit Skonto gesetzt werden.

Wurde der Fibu-Dokumentenpool aktiviert, dann werden beim Einlesen der Datei die Dokumente aus dem Fibu-Dokumentenpool überprüft. Stimmt die Kontonummer und/oder der Betrag eines Dokuments (der Zahlungsbetrag muss zuvor im BMD Scan auf das Dokument übernommen werden) mit einer Zahlung überein, dann wird das Dokument automatisch zu der entsprechenden Zahlung zugeordnet und kann im Feld Dokumente angesehen werden.

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Automatische Zuordnung über Kontonummer und Betrag 
Wenn im BMD Scan die UID-Nummer eines Kontos erkannt wird, dann wird diese Kontonummer auch in den Fibu-Dokumentenpool übernommen. Die Zuordnung der Dokumente erfolgt in diesem Fall zweistufig.
  • Wurde einer Zahlung bereits ein Konto zugeordnet, dann wird geprüft, ob die Kontonummer mit einer Kontonummer im Fibu-Dokumentenpool übereinstimmt.

  • Danach wird der Betrag der Rechnung mit dem Zahlungsbetrag verglichen.

  • Stimmen sowohl Kontonummer als auch Betrag überein, wird das Dokument zugeordnet.

Automatische Zuordnung über Betrag
Wenn die Zuordnung ausschließlich über den Betrag erfolgen soll, muss dieser bereits vor dem Verschieben in den Fibu-Dokumentenpool im BMD Scan ermittelt werden. Je nach Parametereinstellung können auch Skontoabzüge berücksichtigt werden.

Folgende Einstellungen sind möglich:

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Ja
Wird der Parameter auf "1 - Ja" gestellt, dann werden nur solche Dokumente zugeordnet, bei denen der ermittelte Betrag genau dem Zahlungsbetrag entspricht. 

Ja mit Skonto
Wird der Parameter auf "2 - Ja mit Skonto" gestellt, dann werden die Skontobeträge ebenfalls berücksichtigt. In diesen Fällen stimmt der tatsächliche Zahlungsbetrag nicht mit dem ermittelten Betrag am Dokument überein, daher müssen die Konditionen entsprechend ausgelesen werden.

Dabei wird folgendermaßen vorgegangen:
  • Wird eine Rechnung über die Volltextsuche ermittelt, dann wird der ermittelte Skontobetrag berücksichtigt.

  • Konnte eine Rechnung anhand einer Regel ausgeziffert werden, dann werden die Zahlungskonditionen der zugeordneten Rechnung herangezogen.

  • Wurde nur die Kontonummer ermittelt, wird auf die Zahlungskonditionen des Personenkontos zugegriffen.

  • Bei Sachkontenbuchungen wird auf die Standardkonditionen (Konditionen-Kunde bzw. Konditionen-Lieferant) am Firmenstamm zugegriffen (bei Aktiv- und Aufwandskonten auf die Lieferantenkondition, bei Passiv- und Erlöskonten auf die Kundenkondition).

Im Fibu-Dokumentenpool suchen
Gibt es mehrere Dokumente oder Zahlungen mit den gleichen Beträgen (wenn keine Kontonummer aus BMD Scan übergeben wird), erfolgt keine automatische Zuordnung und das Dokument kann manuell über "Im Fibu-Dokumentenpool suchen" zugeordnet werden.

Wenn Sie die Funktion starten, öffnet sich der Fibu-Dokumentenpool und alle dort abgelegten Dokumente werden angezeigt. Dokumente, die bereits zugeordnet wurden, sind mit dem Hinweis "In Bearbeitung (Bankauszugsverbuchung)" im Feld Status Dokument gekennzeichnet und können nicht mehr manuell zugeordnet werden.

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Um die Dokumente den Zahlungen zuzuordnen, ziehen Sie das ausgewählte Dokument mittels Drag & Drop auf die gewünschte Buchung. Dieses wird dann im Feld "Dokumente" angezeigt und kann mittels Doppelklick geöffnet werden.

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Die zugeordneten Dokumente werden auf der Standardperson/Standardkategorie "zwischenarchiviert" und bei der Verbuchung auf die richtige Person bzw. Kategorie zugeordnet. Dies ist notwendig, damit die Dokumente beim Neu einlesen der Dateien erhalten bleiben.

Hinweis 
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Wenn Sie versuchen, ein Dokument zuzuordnen, welches bereits den Status "In Bearbeitung" hat, dann wird folgende Meldung angezeigt und das Dokument kann nicht verschoben werden.
"Das Dokument kann nicht verschoben werden, da es in der Bankauszugsverbuchung bereits zugeordnet wurde."

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 Dokumente BMD Scan zuordnen

Mit der Funktion → DMS → Neues Dokument → BMD Scan können Dokumente aus dem BMD Scan zugeordnet werden. Nach Aufruf der Funktion wird der BMD Scan geöffnet. Danach können Dokumente aus dem Datei-Explorer mittels Drag & Drop (bzw. durch einfaches Herüberziehen mit der Maus) vom BMD Scan direkt auf die markierte Buchung in der Bankauszugsverbuchung übernommen werden.

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Das zugeordnete Dokument wird in der Bankauszugsverbuchung in der Spalte "Dokumente" angezeigt.

 Dokumente zuordnen

Mit der Funktion → DMS → Dokumente zuordnen können bereits archivierte Dokumente zugeordnet werden. Nach Aufruf der Funktion wird das Fenster für die Dokumentenzuordnung geöffnet. Danach können die Dokumente mit den Pfeiltasten direkt auf die markierte Buchung zugeordnet werden.

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Das zugeordnete Dokument wird in der Bankauszugsverbuchung in der Spalte "Dokumente" angezeigt.

 Neues Dokument aus Zwischenablage

Mit der Funktion → DMS → Neues Dokument → Zwischenablage können Dokumente aus der BMD Scan Zwischenablage zugeordnet werden. Nach Aufruf der Funktion wird das Dokument aus der Zwischenablage direkt auf die markierte Buchung zugeordnet.

Das zugeordnete Dokument wird in der Bankauszugsverbuchung in der Spalte "Dokumente" angezeigt.
 

 Neues Dokument aus Datei-Explorer

Dokumente können auch einfach aus dem Datei-Explorer auf die Buchungen übernommen werden. Ohne eine spezielle Funktion zu starten, können Dokumente aus dem Explorer mittels Drag & Drop (bzw. durch einfaches Herüberziehen mit der Maus) vom Explorer direkt auf die markierte Buchung in der Bankauszugsverbuchung übernommen werden.

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Das zugeordnete Dokument wird in der Bankauszugsverbuchung in der Spalte "Dokumente" angezeigt.

Hinweis 
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Bei Zahlungsaufteilungen kann jeder Aufteilungszeile ein eigenes Dokument zugeordnet werden.
Mittels Drag & Drop oder F8 in der Spalte "Dokumente" kann das gewünschte Dokument auf die jeweilige Aufteilungsbuchung übernommen werden.
 
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Wenn Sie ein einziges Dokument zu allen Aufteilungszeilen zuordnen möchten, dann ist es am einfachsten, wenn Sie zuerst das Dokument zur eigentlichen Zahlungsbuchung zuordnen und dann erst eine Zahlungsaufteilung machen. Bei dieser Vorgangsweise wird das Dokument automatisch auf jede Aufteilungszeile übernommen.

Ansonsten haben Sie die Möglichkeit, das Dokument mittels "Drag & Drop" von einer Aufteilungszeile auf die andere zu kopieren.

 Verbuchen

Sind alle Buchungen kontiert worden, dann kann die Verbuchung gestartet werden. Bei der Verbuchung werden die Dokumente archiviert und im Journal in der Spalte "Dokument" angezeigt. Diese können jederzeit mittels Doppelklick aufgerufen werden.

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Die Dokumente werden im Archiv bei den jeweils betroffenen Personen archiviert. Bei Sachkontenbuchungen wird die – am Archivstamm hinterlegte – Standardperson herangezogen. Als Kategorie für die Archivierung wird die eingestellte Kategorie für Buchungen verwendet. 

Achtung! 
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Damit die Dokumente archiviert werden können, muss das BMD Archiv richtig angelegt bzw. eingerichtet sein.
Weitere Informationen zur Einrichtung eines Archivs finden Sie unter NTCS DMS. 

 FAQ

Vorbereitungen
Wer ist der richtige Ansprechpartner bei den Banken?
Welches Telebankingprogramm wird für den Abruf der Dateien benötigt?
Wie komme ich als Steuerberater zu den Dateien meiner Klienten?
Welche Telebankingformate können in der Bankauszugsverbuchung verarbeitet werden?
Können auch Dateien mit anderen Telebankingformaten eingelesen werden?  
Muss ich am Bankauszugskreis eine Zahlbank hinterlegen?
Wo kann ich hinterlegen, auf welches (Bank-) Konto die Verbuchung erfolgen soll?

Arbeiten mit dem Programm 
Beim Einlesen der Telebankingdatei tritt ein Fehler auf, was muss ich tun?
Warum dauert das Einlesen der Telebankingdateien so lang?
An wen wende ich mich, wenn die Sammler nicht richtig aufgeschlüsselt sind?
An wen wende ich mich, wenn die Überweisungszeilen einzeln eingelesen werden, ich jedoch einen Sammler benötige?
Wie gehe ich vor, wenn ich eine falsche Datei eingelesen habe?
Wie kann ich Zahlungen aus dem Kreis löschen, wenn ich diese nicht mehr benötige?
Woran erkenne ich, warum ein Konto oder OP zugeordnet wurde?
Warum öffnet sich die Abfrage für die Anlage einer neuen Regel nicht immer?
Wie können Zahlungsaufteilungen bearbeitet werden? 
Was bedeutet das "Prüfkennzeichen" bei einer Regel?
Wie kann das "Prüfkennzeichen" bei einer Regel geändert werden?
Archivierung 
Wie gehe ich vor, wenn das gewünschte Dokument den Buchungen nicht zugeordnet wird?
Verbuchung
Warum bleibt die Funktion "Verbuchen" inaktiv, obwohl alle Zahlungen bereits kontiert wurden?
Was passiert mit den Telebankingdateien nach der Verbuchung?
Bei der Verbuchung treten Fehler auf, wie können diese korrigiert werden? 


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Siehe auch: