Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie unter Buchen.
Sonderausgaben wurden bis 2016 ausschließlich auf Grundlage der Eintragung in der Steuererklärung berücksichtigt. Für bestimmte Sonderausgaben, nämlich Spenden, Kirchenbeiträge, Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung wird für Zahlungen seit dem Jahr 2017 ein verpflichtender automatischer Datenaustausch zwischen der empfangenden Organisation und der Finanzverwaltung eingeführt.
Die gesetzliche Grundlage für diesen Datenaustausch ist § 18 Abs. 8 des Einkommensteuergesetzes (EStG 1988) und die dazu ergangene Sonderausgaben-Datenübermittlungsverordnung (Sonderausgaben-DÜV, BGBl. II Nr. 289/2016).
Welche Zahlungen sind von der Datenübermittlung erfasst?
- Betroffen sind ausschließlich folgende Sonderausgabenkategorien (§ 18 EStG 1988):
- Verpflichtend zu leistende Beiträge an Kirchen und Religionsgesellschaften (siehe dazu auch Punkt 3)
- Freigebige Zuwendungen im Sinne des § 4a Einkommensteuergesetz (insbesondere Spenden an begünstigte Spendenempfänger und Feuerwehren, siehe dazu auch Punkt 3),
- Zuwendungen zur Vermögensausstattung einer gemeinnützigen Stiftung im Sinne des § 4b Einkommensteuergesetz sowie
- Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen (siehe dazu auch Punkt 3).
Voraussetzung ist in allen Fällen, dass die empfangende Organisation eine feste örtliche Einrichtung im Inland hat. Somit sind z. B. Beiträge an ausländische Kirchen und Religionsgesellschaften ohne feste örtliche Einrichtung im Inland oder abzugsfähige Spenden an eine entsprechende ausländische Organisation nicht erfasst. Sie bleiben selbstverständlich unverändert als Sonderausgaben abzugsfähig und müssen seit der Veranlagung 2017 weiterhin in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Die Belegnachweispflicht durch den Steuerpflichtigen wird nur auf diese Fälle eingeschränkt.
Welche Verpflichtungen sind für den zahlenden Steuerpflichtigen und die empfangende Organisation vorgesehen?
- Der Zahler, der Sonderausgaben absetzen möchte, muss seinen Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum bekannt geben, damit der Zahlungsempfänger auf Grundlage des für den Zahler ermittelten verschlüsselten bereichsspezifischen Personenkennzeichens für Steuern und Abgaben ( vbPK-SA, siehe dazu Punkt 8 und Punkt 23) die Übermittlung vornehmen kann. Beachten Sie bitte: Damit ein vbPK-SA problemlos ermittelt werden kann ist es wichtig, dass die Identifikationsdaten (Vor- und Zuname sowie Geburtsdatum) korrekt bekannt gegeben werden und insbesondere, dass die Schreibweise des Namens mit jener im Meldezettel übereinstimmt.
- Der Zahlungsempfänger muss auf Grundlage des verschlüsselten bereichsspezifischen Personenkennzeichens für Steuern und Abgaben (vbPK-SA), das auf Grundlage des Namens und des Geburtsdatums für den Zahler ermittelt worden ist, der Finanzverwaltung bis Ende Februar des Folgejahres im Wege von FinanzOnline den Gesamtbetrag der im betreffenden Kalenderjahr geleisteten Beträge übermitteln.
Was versteht man unter dem "verschlüsselten bereichsspezifischen Personenkennzeichen" (vbPK-SA)?
Im Interesse des Datenschutzes für Bürgerinnen und Bürger wird im österreichischen E-Government nicht für alle Verfahren ein einheitliches Personenkennzeichen verwendet, sondern je nach "Bereich" unterschiedliche Personenkennzeichen (daher die Bezeichnung "bereichsspezifisches Personenkennzeichen - bPK"). Für den Bereich Steuern und Abgaben wird daher das so genannte vbPk-SA (SA = Steuern und Abgaben) verwendet. Durch einen Datenaustausch mit Hilfe dieses verschlüsselten Kennzeichens ist ausschließlich für das Finanzamt eine Zuordnung zu einer Person möglich, nicht jedoch eine Verknüpfung mit anderen Daten oder ein Zugriff durch andere Personen, Behörden oder Einrichtungen (z. B. Sozialversicherung). Damit wird höchster Schutz der persönlichen Daten gewährleistet.
Nähere Informationen zum "bereichsspezifischen Personenkennzeichen" können Sie der Homepage der Datenschutzbehörde entnehmen:
http://www.stammzahlenregister.gv.at.
Zum Verfahren der Ermittlung des vbPK-SA siehe die Punkte 23 und 24.
Ab wann gilt die automatische Datenübermittlung?
Die automatische Datenübermittlung ist für alle ab dem Jahr 2017 erfolgenden Zahlungen anzuwenden. Die Daten müssen von den Organisationen bis Ende Februar des Folgejahres an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Erstmalig sind daher bis Ende Februar 2018 Daten für Zahlungen des Jahres 2017 zu übermitteln.
Für jeden Zahler ist dabei einmal der Gesamtbetrag aller im vorhergehenden Jahr geleisteten Zahlungen zu übermitteln. Die Übermittlung kann von der Organisation für verschiedene Zahler auch in mehreren Tranchen vorgenommen werden.
| Erfassung der Sonderausgaben | Es gibt drei Möglichkeiten für die Erfassung der Sonderausgaben (Spenden) in BMD: |
| Ermittlung des vbPK | Die Ermittlung des vbPK ist mittels Fileupload möglich, Sie können aus der Spendenliste eine CSV-Datei der Spender erstellen, welches Sie über FA-Online hochladen können. Sie erhalten dann eine Zipdatei der Spender mit den vbPK-Nummern retour, die Sie wieder importieren können. |
| Erstellung der XML Datei | Sobald alle Spender nun im Feld "SpenderID" die entsprechende Nummer gespeichert haben, kann die XML-Datei erzeugt werden. Die Übermittlung kann via FA-Online oder Webservice erfolgen. |
Für das Buchen von Spenden ist es notwendig, dass jeder Spender als Kunde bzw. als div. Person angelegt wird. Das Kennzeichen kann auch auf Lieferanten gesetzt werden.
Am Personenkontenstamm des Kunden, im Reiter "Allgemein" sowie auf der div. Person stehen die folgenden zwei Felder zur Kennzeichnung als Spender zu Verfügung:
| Spender an FON melden | Mit diesem Feld wird die Person als Spender gekennzeichnet. |
| Spender ID | Nähere Informationen zur Ermittlung des vbPK finden Sie im Kapitel Ermittlung der vbPK-Nummer. |
Für die Anlage von div. Personen steht zusätzlich das Personenkennzeichen "Spender" zur Verfügung.
Dieses finden Sie unter CRM → Stammdaten → Personen → Div. Personen
Hinweis | Um mehrere Adressen pro Adressart erfassen zu können, muss der CRM Parameter → Allgemein → Erfassen Adressen auf "Je Adressart mehrere Adressen" gesetzt werden. |
In der Buchungszeile steht das Feld "Spende" zu Verfügung:
Über dieses Feld wird die Buchung als Spende gekennzeichnet.
Ist am Kundenstamm das Feld "Spender an FON melden" gesetzt, wird die Zahlungsbuchung automatisch als Spende gekennzeichnet.
Wird bei einer Buchung eine diverse Person mit dem Kennzeichen "Spender" ausgewählt, dann wird das Kennzeichen "Spende" ebenfalls auf der Zahlungsbuchung automatisch gesetzt.
Wird dieses Feld bei Sachkonten-Buchungen auf "Ja" gesetzt, dann muss zusätzlich die Diverse Person ausgewählt werden.
Hinweis | Im Buchungsprogramm kann mittels Parameter eingestellt werden, welche Personenkennzeichen bei der Suche nach diversen Personen angezeigt werden:
Wird eine diverse Person gelöscht, auf der sich eine Spendenbuchung befindet, kommt folgende Meldung:
Die Person kann nicht gelöscht werden.
|
Die Spendenliste kann unter UVA/Meldungen
→ Weitere Meldungen
→ Spendenliste aufgerufen und gedruckt werden.
Firma | Hier kann die betreffende Firma ausgewählt werden. |
FIBU | Hier kann die betreffende FIBU ausgewählt werden. |
Hinweis | Wurde ein Spendenkennzeichen im Nachhinein auf eine Buchung gesetzt, kommt eine Hinweismeldung beim Einstieg. Diese Buchungen können unter der Ansicht "Spendenbuchungen ohne Person" gefiltert werden. |
In dieser Ansicht können die Spenden direkt bearbeitet werden.
| Spende | Kennzeichen der Spende
Hinweis |  Kennzeichen - Spende wurde über eine Buchung erfasst. Spenden ohne Kennzeichen wurden in der Spendenliste manuell erfasst oder importiert. |
|
| Spender an FON melden | Kennzeichnet die Person als Spender. Dieses Kennzeichen ist für die Meldung nicht relevant, sondern das Kennzeichen in der Spalte "Spende".
Hinweis | Ist auf der Person das Feld "Spender an FON melden" gesetzt, werden ALLE Zahlungsbuchungen automatisch als Spende gekennzeichnet! |
|
| Pers-Nr | Die Nummer der Person bzw. die Nummer der Div. Person im CRM
|
Folgende Funktionen stehen Ihnen über das Fenstermenü zur Verfügung:
Umschalten der Ansicht:
Spenden detailliert | Alle Spenden (Kennzeichen im Feld "Spende") sind in der Ansicht eingeblendet. |
Spenden kumuliert | Pro "Spender" werden die Spenden kumuliert angezeigt. In der Ansicht können Sie Spenden anlegen, bearbeiten oder löschen! |
Alle Zahlungen von Spendern | Alle Buchungen auf eine mit "Spender" gekennzeichnete Person oder manuell erfasste Spende, auch jene, bei denen die Markierung in der Spalte "Spende" fehlt. |
Spendenbuchungen ohne Person | Buchungen mit Kennzeichen "Spende" ohne Person - diese müssen für die Meldung noch bearbeitet werden! |
Hinweis
| - Entfernen des Spenden-Kennzeichen: Die betreffende Buchung wird aus der Spendenliste entfernt.
- Eingabe der Personennummer (oder Suche der Person über F4): Die Personendaten werden in die Buchung übernommen und der vollständige Datensatz in die Spendenliste aufgenommen.
Eingabe der Personendaten (Name, Geburtsdatum, Adresse): Die Person wird aus den eingegebenen Daten ermittelt oder, wenn diese nicht vorhanden ist, neu angelegt; die Personendaten werden in die Buchung übernommen und der vollständige Datensatz in die Spendenliste übernommen.
Wird auf Sachkontenbuchungen das "Spender" Kennzeichen im Nachhinein gesetzt, fehlt dazu eine Person. Diese Buchungen können unter "Spendenbuchungen ohne Person" ausgewertet und bearbeitet werden.
|
Hinweis | Die Spendenliste kann auch für das abweichende Wirtschaftsjahr erstellt werden. Voraussetzung ist, dass die Vorjahre richtig hinterlegt und die Spenden im richtigen Jahr erfasst sind.
|
Die Spendenliste kann genau wie in der Ansicht nach verschiedenen Kriterien ausgedruckt werden:
- Spenden detailliert
- Spenden kumuliert
- Alle Zahlungen von Spenden
- Spendenbuchungen ohne Person
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte in dem oben dargestellten Absatz "Umschalten der Ansicht".
Die Liste kann auch in der Vorschau angezeigt oder auch in Excel exportiert werden.
Es ist möglich, mittels einer CSV-Datei die Spenden zu importieren.
Die Datei sollte natürlich auch jene Informationen enthalten, die auch manuell erfasst werden würden:
- Datum (Pflichtfeld)
- Betrag (Pflichtfeld)
- Nachname (Pflichtfeld)
- Vorname
- Geburtsdatum
- Straße
- Postleitzahl
- Ort
- Land
- vbPK (= SpenderID) - falls vorhanden und
- PersonenNr. - falls vorhanden
Beispieldatei:
vbPK: Wird im File ein vbPK mitübergeben, wird geprüft, ob das vbPK exakt 172 Zeichen hat, wenn nicht, wird die Zeile nicht importiert.
PersonenNr: Sie können die PersonenNr im Importfile mitgeben. Die Person wird innerhalb der Kunden und der diversen Personen der aktuellen Firma gesucht.
Wird der Kunde oder die diverse Person gefunden und die Daten (z. B. Name, Geburtsdatum etc.) im Importfile stimmen mit denen in den Stammdaten überein, werden die Daten ohne Hinweis importiert.
Wenn beim Import Hinweise oder Fehler auftreten, wird eine Logdatei ausgegeben.
In folgenden Fällen werden die Daten nicht importiert und es wird ein Hinweis in der Logdatei ausgegeben, warum diese nicht importiert werden konnten:
- Kunde od. div. Person nicht oder mehrfach gefunden
(Ein Kunde und eine div. Person dürfen NICHT dieselbe Personennummer haben.) - Kunde gefunden und die Daten stimmen nicht überein
- diverse Person gefunden, Straße, PLZ, Ort oder Land stimmen nicht überein
In folgenden Fällen werden die Dateien importiert und es erfolgt ein Update der Stammdaten. Zusätzlich wird ein Hinweis in der Logdatei ausgegeben, welche Daten upgedatet wurden.
- diverse Person gefunden, Name, Vorname, Zusatzname, Titel, Titel hinten oder vbPK stimmen nicht überein
- diverse Person gefunden, kein vbPK in den Stammdaten vorhanden, Geburtsdatum stimmt nicht überein
- diverse Person gefunden, vbPK in den Stammdaten vorhanden, Geburtsdatum nicht in den Stammdaten vorhanden, aber im Importfile
Wenn nur die Personendaten des Spenders im Importfile angegeben werden (ohne PersonenNr), wird wie bisher ermittelt, ob es eine entsprechende diverse Person gibt. Wird keine passende Person gefunden, wird automatisch eine neue angelegt.
Der Import kann in der Übersicht über den Punkt "Import Spenden" im Fenstermenü gestartet werden.
| Importdatei | Wählen Sie hier die zu importierende CSV-Datei aus. |
| Erste Zeile ignorieren | Falls in der CSV-Datei eine Überschriftenzeile mitgegeben wird, kann diese mit der Markierung ignoriert werden. |
| Notizen als Text importieren | In der Spendenliste können keine Notizen importiert werden. |
| Protokolldatei schreiben | Hier kann eine zusätzliche Protokollierung des Imports aktiviert werden. |
| Protokolldateiname | Pfad, wohin das Protokoll gespeichert werden soll. |
In der Vorschau werden die Spenden vor dem Import angezeigt, können jedoch nicht bearbeitet werden.
Hinweis | Der Import der CSV-Datei kann nur in der Ansicht "Spenden detailliert" gestartet werden.
|
Hinweis | Beim Import (wie auch bei der Erstellung der vbPK-Datei) werden immer ALLE Personen überprüft (nicht nur die importierten). Hier kann es dann zu folgender Fehlermeldung kommen:
Prüfen Sie hier in der detaillierten Ansicht, ob auch alle Pflichtfelder bei den einzelnen Spenden befüttert sind.
Gibt es mehrere Personen, die die selbe Personennummer haben, kommt folgender Fehler:
In diesem Fall müssen sämtliche Personen kontrolliert werden (Kunden, Div. Personen etc.), ob die Personennummer ev. doppelt vergeben worden ist. Wird hier eine (doppelte) Person inaktiv gesetzt, kann der Import nochmal gestartet werden.
|
Die Ermittlung des vbPK ist mittels Fileupload möglich, Sie können aus der Spendenliste eine CSV-Datei der Spender erstellen, welches Sie über FA-Online hochladen können. Sie erhalten dann eine Zipdatei der Spender mit den vbPK-Nummern retour, die Sie wieder importieren können.
- Die Übermittlung kann durch die Organisation selber oder durch einen Dienstleister (STB) erfolgen.
- Die vbPK-Berechnung erfolgt offline im Batchverfahren (nachts).
- Ergebnisdatei wird am nächsten Werktag zum Download zur Verfügung gestellt.
Hinweis
| BMD hat keinen Einfluss auf das Ergebnis, die Trefferquote ist stark abhängig von der Qualität Ihrer Daten. Die richtige Schreibweise des Namens, das richtige Geburtsdatum sowie die richtige Adresse des Spenders haben Einfluss darauf, ob der Spender im Stammzahlenregister gefunden und ein vbPK zurückgeliefert wird. |
Vor der Erstellung der Datei müssen Sie im
Firmenstamm folgende Daten auf jeden Fall ergänzen:
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse und
- Firmenbuchnummer bzw. ZVR-Nummer (Vereine)
Weiters ist ein gültiges vbPK-Verzeichnis in den Parametern zu hinterlegen. Stammdaten
→ Allgemeine FIBU Parameter
→ UVA/Meldungen
→ Spendenliste
→ vbPK-Verzeichnis ansonsten erhalten Sie folgenden Hinweis und können mit dem Link direkt in den Parameter einsteigen um ein Verzeichnis zu hinterlegen:
Nun können Sie den Export über den Punkt "vbPK-Antrag erstellen" im Fenstermenü starten.
Sie erhalten die Abfrage nach dem Verwaltungskennzeichen. Dieses wird aufgrund der Firmenbuchnummer automatisch ermittelt. Ist keine Firmenbuchnummer eingetragen, jedoch aber eine ZVR-Nr hinterlegt, wird diese für die Ermittlung herangezogen. Ist beides nicht hinterlegt, wird nichts ermittelt und das Verwaltungskennzeichen muss manuell eingetragen werden.
Nach Bestätigung des Verwaltungskennzeichens wird eine Liste aller Spender in eine CSV-Datei geschrieben. Diese wird auf den hinterlegen Pfad gespeichert und muss manuell bei FA-Online hochgeladen werden.
Hinweis | Kann die Steuerberater-Firma bei der Erstellung des vbPK-Antrages nicht ermittelt werden, dann wird jetzt folgende Meldung ausgegeben:
|
Hinweis | Die ZVR-Nummer wird für den vbPK-Antrag automatisch auf 10 Stellen aufgefüllt.
|
Hinweis | Die zwischen den Organisationen auszutauschenden Dateien werden mit folgender Dateinamenkonvention unterschieden. Basis dafür ist das sogenannte Verwaltungskennzeichen.
Das Verwaltungskennzeichen VKZ ist eine der Organisation zugeordnete eindeutige Nummer und wird beim Filenamen, als auch in den Headerinformationen, zur Unterscheidung herangezogen. Im Portalverbund ist als Verwaltungskennzeichen die Firmenbuchnummer, die Vereinsregisternummer oder die Nummer aus dem Ergänzungsregister sonstiger Betroffener zu verwenden.
Kennzeichen | Erläuterung | Verwaltet durch | Beispiele | XFN | ins Firmenbuch eingetragene Unternehmen | Firmenbuch | XFN-nnnnnn | XZVR | Vereine | Vereinsregister | XZVR-nnnnnn | XERSB | ins Ergänzungsregister sonstiger Betroffener eingetragene Identitäten | ERsB | XERSB-nnnnnn | XUNI | Privatuniversitäten | BMWFW, Akkreditierungsrat | XUNI-001 |
|
Dieser Antrag kann auch unterjährig gesendet werden, damit am Ende des Jahres nicht so viele Daten zu kontrollieren sind
In FinanzOnline erfolgt der Import auf der Hauptseite unter dem Punkt "Mit FinanzOnline zu folgenden Verfahren" → Stammzahlenregister → Upload, hier kann die erstellte CSV-Datei hochgeladen werden.
Achtung! | Der Import der Datei ist erst nach erfolgreicher Registrierung (für Spenden) bei FinanzOnline (FON) möglich! Vorher ist der Punkt "Stammzahlenregister" in FinanzOnline nicht aktiv und nicht ersichtlich!
|
Achtung! | Die Bearbeitung dieser CSV-Datei erfolgt in FinanzOnline erst über Nacht! Die vpPK-Ergebnisse sind somit in den meisten Fällen erst am nächsten Tag erhältlich.
|
In FinanzOnline kann auf der Hauptseite unter dem Punkt "Mit FinanzOnline zu folgenden Verfahren" → Stammzahlenregister → Upload Log die Zipdatei heruntergeladen werden.
Achtung! | Speichern Sie die Zipdatei ab, ohne sie zu öffnen. Die CSV-Dateien in der Zipdatei dürfen nicht selbst formatiert oder einzeln gespeichert werden.
|
Im nächsten Schritt können Sie die von FinanzOnline geladene Zipdatei mit den Spendernummern importieren.
Dazu speichern Sie die Zipdatei auf einem Laufwerk ab und starten den Import mit dem Punkt "vbPK-Ergebnisse importieren" im gelben Menü.
Wählen Sie in diesem Fenster den Pfad aus, auf dem die Zipdatei gespeichert wurde und bestätigen Sie mit "Übernehmen" den Import.
Die vom Finanzamt vergebenen Personennummern werden in diesem Vorgang in das Feld "SpenderID" importiert.
Interpretation dieser Meldung:
In der exportierten CSV-Datei, die an das Finanzamt geschickt wurde, waren 9 Spenderpersonen gespeichert. Vom Finanzamt kamen nur für 4 SpenderIDs zurück, die auch importiert werden konnten. Bei 5 Personen kam keine Nummer vom Finanzamt zurück.
In der Spendenliste können Sie zusätzlich die Felder Spender Abfrage und Spender Abfragestatus einblenden. Hier ist ersichtlich, wann abgefragt wurde und ob der Spender im Stammdatenregister gefunden wurde:
Möglicher Abfragestatus:
| leer | Es wurde noch nicht abgefragt, oder es wurde von FinanzOnline nichts zurückgeliefert |
 | Der Spender konnte eindeutig ermittelt werden, das vbPK wurde importiert |
 | Mit den Daten wurde keine Person gefunden z. B. wenn Geburtsdatum falsch, es wurde kein vbPK ermittelt. |
 | Mit den Daten wurden mehrere Personen gefunden, es wurde kein vbPK ermittelt. |
Mögliche Fehler bei der Ermittlung des vbPK können sein:
- Mindestkriterien nicht erfüllt (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsjahr)
- Juristische Personen übermittelt (GmbHs, KGs, Vereine)
- Geburtsdatum liegt in der Zukunft (2041)
- Wildcards *, #
- Hausnummer z. B. beim Straßennamen dabei
- Vor 2001 verstorben
- Vor 2001 geheiratet
- Falsches Geburtsdatum (1. des Monats; Falscher Tag, 10 Jahre jünger ...)
- Doppelnameproblematik
- 2. Vorname ist nicht im ZMR angegeben
- Kosenamen (Franz, Maxi, Uschi, Gabi, Elfi)
- Abkürzungen A.H.L.
- Jun. Sen.
- Familienspender (Alfred & Maria)
- Akademische Titel im Vornamen, Nachnamen
- Person ist nicht meldepflichtig
Achtung!
| Bei allen Personen, bei denen kein vbPK ermittelt werden konnte, müssen die Daten überprüft und korrigiert werden. Anschließend können Sie nochmals eine CSV-Datei erstellen und die Daten erneut abfragen! Die vbPK-Nummer hängt auf der Person und kann in der Spendenliste nicht bearbeitet werden. |
Hinweis | Wenn Sie den vbPK-Export ein weiteres Mal starten (nachdem schon ein Zipfile vom Finanzamt eingespielt wurde), werden immer nur jene Personen exportiert, welche noch KEINE SpenderID verspeichert haben.
|
Nachdem die vbPK-Zipdatei vom Finanzamt importiert wurde und alle Spender nun im Feld "SpenderID" die entsprechende Nummer gespeichert haben, kann mit dem Punkt "XML-Datei erstellen" im gelben Menü die XML-Datei erzeugt werden.
Die XML kann erstmalig mit 1.1.2018 erstellt und eingereicht werden. Starten Sie die XML Erstellung vor diesem Datum, erhalten Sie folgende Meldung:
Achtung! | Ist keine Steuernummer vorhanden (z. B. bei Vereinen), wird die XML-Datei nicht im E-Government gespeichert, sondern direkt auf das hinterlegte XML-Verzeichnis. |
| Schritt 1 | Vor Erstellung der XML-Datei muss die Übermittlungsart ausgewählt werden. |
| Schritt 2 | Die Erstellung der XML-Datei erfolgt direkt in das hinterlegte XML-Verzeichnis. Nach Erstellung erhalten Sie eine Bildschirmmeldung, die anzeigt, wo die Datei erzeugt wurde. Der Dateiname setzt sich aus Abgabenart_Jahr_Abgabezeitraum_Firmennr.xml zusammen: |
| Schritt 3 | Unter UVA/Meldungen → FinanzOnline können Sie direkt in FinanzOnline einsteigen. Sind die Zugangsdaten in den CRM Parametern hinterlegt werden diese automatisch durchgeschleust und ein manuelles Einloggen ist nicht notwendig. Die Datei muss danach manuell über den Explorer gesucht und importiert werden. Wenn die Firma "Selbsteinreicher" ist, werden die Zugangsdaten der Firma verwendet. Ist die Firma "kein Selbsteinreicher", werden die Zugangsdaten vom hinterlegten Steuerberater für den Einstieg in FinanzOnline herangezogen. Unter CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → 1. CRM → Allgemeine Einstellungen → 8. Zugangsdaten kann ein Parameter gesetzt werden, ob beim Einstieg in FinanzOnline eine Abfrage auf die FirmenNr erfolgen soll. Ist der Parameter für die Abfrage der FirmenNr beim Einstieg in FinanzOnline auf "keine Abfrage" gesetzt, wird immer mit der eigenen Firmennummer eingestiegen. Ist der Parameter auf "Abfrage" gesetzt, wird immer die zuletzt verwendete Firma vorgeschlagen. |
Hinweis | Beim Erstellen der XML-Datei wird geprüft, ob mehrere Personen (unterschiedliche Personen ID) mit gleichem Vornamen, Nachnamen und Geburtsdatum vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, wird folgende Meldung ausgegeben, im Logfile wird auf die Personen hingewiesen: In diesem Fall müssen die doppelten Personen gegebenenfalls von Ihnen gelöscht oder zusammengefügt werden.
Weiters wird geprüft ob es Personen gibt, die noch keine vbPK Nummer verspeichert haben:
|
Mehr als 10.000 Datensätze
Werden mehr als 10.000 Spendendatensätze erfasst, wird bei der Erstellung die XML-Datei automatisch auf zwei Dateien aufgesplittet. Es erscheint ein entsprechender Hinweis:

| Schritt 1 | Vor Erstellung der XML Datei muss die Übermittlungsart ausgewählt werden.
|
| Schritt 2 | Nach dem Erstellen der XML-Datei erhalten Sie die Abfrage, ob die Datei sofort paketiert und versendet werden soll. Bitte bestätigen Sie die Meldung mit JA, wenn die Übermittlung mittels Webservice gestartet werden soll.
Hinweis | Wenn Sie diese Meldung mit NEIN bestätigen, gelangen Sie in die E-Government-Detailübersicht. Hier muss die XML-Datei zuerst über den Button "Freigeben" freigegeben werden und mit dem Button "Paketieren" paketiert werden. Details zu dieser Liste finden Sie unter E-Government-Detail. |
Hinweis | Fehlt die nötige Berechtigung in der NTCS kommt folgende Meldung:
Das Paket wird jedoch trotzdem erstellt und ist in der E-Government-Detailliste ersichtlich und kann von dort versendet werden.
|
Unter Allgemeine FIBU Parameter → UVA → Allgemein → Abfrage XML Sofort Paketieren und Senden kann eingestellt werden, ob diese Abfrage erfolgen soll oder ob IMMER nur die XML-Datei erstellt werden soll, ohne diese sofort zu paketieren und zu senden. Sinnvoll ist diese Einstellung, wenn zum Beispiel mehrere UVAs zu einem Paket zusammengefügt werden sollen oder wenn die Pakete von einem anderen User erzeugt werden.
Hinweis | Ist kein Finanzamt und keine Steuernummer hinterlegt, wird immer nur eine XML-Datei erzeugt. Es erscheint folgende Meldung:
Die Datei muss manuell bei FinanzOnline hochgeladen werden! |
|
| Schritt 3 | Unter CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → E-Government kann eingestellt werden, wie die Übermittlung erfolgt (Testübermittlung, Echtübermittlung, Abfrage). Standardmäßig erfolgt hier eine Abfrage. Ob hier Test oder Echtübermittlung ausgewählt wird, hat ausschließlich Auswirkung auf die Übermittlung. Testübermittlungen gelten nicht als eingebracht.
|
| Schritt 4 | Sobald die Übermittlung erfolgreich stattgefunden hat, erfolgt noch eine Abfrage, ob Sie zurück in die Erfassung oder in die Paketliste möchten. Wählen Sie hier "Zurück in Erfassung", befinden Sie sich anschließend wieder in der Bildschirmanzeige der UVA. Mit der Auswahl "Paketliste öffnen" gelangen Sie in die Paketliste. ( E-Government-Detail)
|
Hinweis
| Für das Paketieren der Monatserklärungen (UVA, ZM, VSt-Erstattung, Spendenliste) gibt es in den Berechtigungen eine eigene Funktion.
|
Sie haben in der Spalte "Meldestatus" die Möglichkeit zu überprüfen, ob die gemeldete XML-Datei mit der aktuellen Spendenliste übereinstimmt.
Diese können Sie in der kumulierten Spendenübersicht einblenden.
| Betrag eingereicht | Betrag, der bei FinanzOnline eingereicht wurde und bereits Databox Ok ist. |
| Betrag lt. XML | Betrag, der mittels XML Datei erstellt wurde, bei dem der Status aber noch unbekannt ist. |
| Meldestatus |  Betrag wurde vollständig eingereicht und hat den Status Databox Ok.  Betrag lt. Spendenliste stimmt mit dem Betrag lt. XML überein, Einreichstatus ist jedoch unbekannt.  Betrag weicht ab: Betrag lt. Spendenliste stimmt nicht mit dem Betrag lt. XML überein. LEER: Es wurde noch nichts gemeldet bzw. keine XML Datei erstellt.
|
Wurden Spenden korrigiert bzw. weitere Spenden erfasst, kann die Übermittlung ein weiteres Mal gestartet werden, Sie erhalten dann folgende Meldung:
Wurde die XML-Datei noch nicht bei FinanzOnline hochgeladen, kann nun mit dem Button "NICHT Eingereicht" eine neuerliche Erstmeldung erzeugt werden.
Wurde die XML-Datei bereits hochgeladen, wird mit dem Button "Eingereicht" eine Änderungsdatei erzeugt. |
|
Hinweis | In die Änderungsmeldung kommen nur die geänderten und neu angelegten Spenden. Um eine einzelne Spende zu stornieren, muss die Zeile gelöscht werden.
|
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Totalstorno der Spenden. Diese Funktion sollte aber nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Support durchgeführt werden.
Bei einem Totalstorno werden ALLE jemals eingereichten Spenden als Storno an das Finanzamt übergeben. Danach muss eine neue Erstmeldung hochgeladen werden.
Die Funktion finden Sie unter Extras → Stornodatei erzeugen.
In der XML-Datei findet sich immer der Übermittlungstyp und die Referenznummer, die sich aus der Firmennummer und der PersonenID zusammensetzt. Diese Nummer ist auf 18 Stellen begrenzt. Sollte die PersonenID länger sein, wird die Firmennummer weggelassen.
Bei Erstmeldungen wird auch noch die vbPK-Nummer übergeben.
Die ganzen Informationen werden PRO SPENDER in die XML-Datei geschrieben!
Erstmeldungen werden mit dem Kennzeichen "E" übergeben.
Änderungsmeldungen mit dem Kennzeichen "A" und
Stornomeldungen mit dem Kennzeichen "S".
Siehe folgende Beispiele:
Beispiel
| Aufbau einer Erstmeldung
1 - Übermittlungstyp "E" für Erstmeldung 2 - Ref.-Nr.-Firmennummer + Personen-ID 3 - vbPK-Nummer
|
Beispiel | Aufbau einer Änderungsmeldung
1 - Übermittlungstyp "A" für Änderung 2 - Ref.-Nr.-Firmennummer + Personen-ID
Die vbPK-Nummer wird nur bei der Erstmeldung übergeben. Sollten nicht nur Änderungen gemacht worden sein, sondern auch neue Erfassungen, werden diese Positionen mit dem Kennzeichen der erstmaligen Übermittlung mit übergeben.
|
Beispiel | Aufbau einer Stornomeldung
1 - Übermittlungstyp "S" für Storno 2 - Ref.-Nr.-Firmennummer + Personen-ID
Wurde eine Gesamtstornodatei erzeugt, muss anschließend eine neue Erstmeldung aller Daten eingereicht werden!
|
Wenn Sie das Paket Archiv ebenfalls erworben haben, können Sie die Ausdrucke in Ihrem Archiv ablegen. Die Archivierung wird automatisch gestartet, sobald die Databox ausgelesen oder der Status der Databox manuell auf "OK" gesetzt wird.
Voraussetzung sind die richtigen Parameterhinterlegungen:
Unter CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Pkt. 11 E-Government → 1 Allgemein
1 - Allgemein
Automatisch archivieren | Wird dieser Parameter aktiviert (1), können die UVA/Meldungen archiviert werden. |
Nummer des Archivs | Hier erfolgt die Hinterlegung der Nummer des Archivs, in welches die UVA/Meldungen abgelegt werden soll. Bei Steuerberatern wird die UVA/Meldungen standardmäßig ins STB-Archiv abgelegt und nicht ins Mandantenarchiv.
Hinweis | Werden die E-Government-Parameter für das Archivieren der Erklärungen sowohl auf der STB-Firma als auch auf der Klientenfirma gesetzt, jedoch mit unterschiedlichen Einstellungen, dann wird beim Archivieren immer auf die Einstellungen der STB-Firma zugegriffen. |
|
|
Archiveinstellungen | 1 - Nur Erklärungen 2 - Erklärungen mit Standard-Berechnungsblätter (= BB) 3 - Erklärungen mit Detail-Berechnungsblätter ( = DBB) 4 - Erklärungen mit Standard- und Detail-Berechnungsblätter ( = BB + DBB)
BB: Berechnungsblätter = Steuernachweis + KU
Hinweis | Der Betreff wird vom E-Government-Detail übernommen + dem Wort Berechnungsblätter. |
|
UVA / U31 / ZM / ADL u.a.
Folgende Parameter sind für alle oben genannten Punkte gleich:
Automatisches Archivieren | Wird dieser Parameter aktiviert (1), erfolgt eine Archivierung der Meldung. Es kann aber auch eingestellt werden (9), dass die Archivierung je nach Einstellung im Pkt. 1 – Allgemein (siehe oben) erfolgt. |
Nummer des Archivs | Wird hier nichts eingetragen, wird das Archiv aus dem Pkt. 1 – Allgemein für die Archivierung herangezogen. |
| Standardkategorie | Hier muss die Kategorie für die Archivierung bekanntgegeben werden.
Achtung! | Die hier hinterlegten Kategorien müssen auch unter den Dokumentenkategorien für das Archiv angelegt werden.
Bei der manuellen Archivierung des Steuernachweises werden die DMS-Vorschlagswerte für den Steuernachweis berücksichtigt: Gibt es keine Vorschlagswerte für den Steuernachweis, werden jene für die UVA herangezogen.
|
|
| Betreff | Hier kann der Betreff für die Archivierung hinterlegt werden, sofern die UVAs/Meldungen einzeln in der NTCS erzeugt werden.
Folgende Formeln sind möglich: $KurzBez → Kurzbezeichnung der Steuererklärung z. B. U $LangBez → Bezeichnung der Steuererklärung z. B. Umsatzsteuererklärung $ErklJahr → Steuererklärungsjahr $ErklMonat → Abgabemonat oder Quartal
$SteuerNr → Finanzamt und Steuernummer
Hinweis | In besonderen Fällen können die Felder "ErklJahr" und "ErklMonat" auf den Betreff ins Archiv nicht übernommen werden:
- Wenn die XML Datei für die UVA/Meldungen in der BMD 5.5 abgegeben wurde, kann die NTCS beim UVA-Protokoll den Zeitraum nicht auslesen.
- Wenn im Paket, welches eingereicht wurde, mehrere UVAs/Meldungen mit unterschiedlichen Perioden zusammengefasst wurden, kann am UVA-Protokoll keine Periode ins Archiv übergeben werden.
|
|
Alle anderen Zeichen/Texte werden fix in den Betreff übernommen.
Beispiel | 1. Eingabe im Parameter Betreff: $LangBez $ErklJahr $ErklMonat $SteuerNr
Betreff im Archiv:
2. Eingabe im Parameter Betreff:$KurzBez: $ErklJahr/ $ErklMonat
Betreff im Archiv: |
|
Hinweis | Wird eine Erklärung als Paket gesendet und durch das Setzen des Status "Databox Ok" automatisch archiviert, so ist dies in der XML-Steuererklärungsliste im Feld "Dokument" als Symbol ersichtlich. Mit einem Doppelklick kann das Dokument geöffnet und angesehen werden. Bei der Archivierung werden alle Ausdrucke (UVA, Berechnungsblätter, u.a.) auf ein PDF zusammengefasst. |
Hinweis | Bei der Archivierung der Berechnungsblätter, Spendenliste und ZM wird als Sachbearbeiter jener Mitarbeiter übernommen, mit dem die Meldungen archiviert werden.
|
Soll bei neuerlicher Übermittlung der UVA/Meldungen das Original nicht überschrieben, sondern eine Version der übermittelten UVA archiviert werden, ist folgende Einstellung notwendig:
Unter dem Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Pkt. 6 BMD DMS → Archivieren → den Parameter Abfrage Versionierung auf Ja setzen. Es kommt dennoch eine Abfrage, ob eine neue Version des Dokuments erstellt oder dieses überschrieben werden soll.
Dieser Parameter gilt für das gesamte Archiv.