Grundlegende Informationen zur Anlagenbuchhaltung finden Sie unter Erste Schritte.
Anlagenschemen dienen dazu, Anlagegüter neu zu ordnen oder zu gruppieren. Solche Gruppierungen können zum Beispiel Standorte, Gebäudekomplexe, Stockwerke, Zimmer usw. sein. Es können mehrere Anlagenschemen nebeneinander existieren.
Das Anlagenschema besteht aus Gruppen und Untergruppen.
Ein Schema kann in der Menüleiste Anlagenexplorer unter Stammdaten → Anlagenschemen/Anlagengruppen angelegt werden.
In dem sich nun öffnenden Fenster können Schemata angelegt werden. Links wird das Schema angelegt und bezeichnet. Rechts werden die dazugehörigen Anlagengruppen angelegt.
Folgende Schemenarten können erstellt werden:
Im Anlagenexplorer werden die Schemata als eigener Reiter dargestellt.
Wird die FIBU mit Filialen gebucht, kann in der ANBU ein Anlagenschema mit der Ausprägung "Filiale" erstellt werden und die Abschreibung auf Filialen verbucht werden.
Voraussetzungen für eine Verbuchung der Abschreibung mit Filialen:
- Anlagenschema mit Kennzeichen Filialschema
- Die Anlagengruppen müssen die gleiche Nummer wie die Filialen haben
- Buchungen nicht zusammenfassen (Firmenbez. Parameter)
- Anlagegut darf nicht mehrmals im Monat die Filiale (=Anlagengruppe wechseln), sondern nur zum Monatsbeginn
Die Filialen der FIBU entsprechen in der Anlagenbuchhaltung den Anlagengruppen. Es ist daher sinnvoll, die Anlagengruppen aus der FIBU mit der Funktion "Anlagengruppe aus Filiale erzeugen" im Fenster Anlagenschemata und Anlagengruppen zu übernehmen.
Im Anschluss öffnet sich das Zuordnungsfenster, wo Sie die Filialen als Anlagengruppe übernehmen können.
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Sollten die Anlagengruppen händisch angelegt werden, dann wird automatisch immer die nächste höhere Nummer vorgeschlagen und kann nicht überschrieben werden. Lücken in der Anlagengruppennummer können mit der manuellen Anlage NICHT aufgefüllt werden.
Im Fenster Verbuchung ANBU in FIBU muss für die Verbuchung der Filialinformation nichts eingestellt werden.
Vorschau Buchungen in der Anlagenbuchhaltung:
FIBU-Journal nach Verbuchung:
Wird die FIBU mit Buchungsarten gebucht, können in der ANBU Anlagenschemata nach Buchungsart erstellt und die Abschreibung je Buchungsart verbucht werden.
Sie können die Buchungsarten aus der FIBU mit der Funktion "Anlagengruppe aus Buchungsart erzeugen" im Fenster Anlagenschemata und Anlagengruppen übernehmen:
Wird eine neue Buchungsart nach rechts geschoben, wird nach dem Übernehmen die Gruppe im Baum angelegt. Die Buchungsarten-Nr wird als GruppenNr UND als Reihenfolge übernommen. Beim erneuten Öffnen dieses Fenster werden die bereits existierenden Gruppen im rechten Teil angezeigt. Wird eine Gruppe nach links geschoben, wird nach dem Übernehmen die Gruppe im Anlagenexplorer gelöscht - wenn noch keine Anlagegüter zugeordnet sind.
Vorschau Buchungen in der Anlagenbuchhaltung:
FIBU-Journal nach Verbuchung:
Mit der Schemenart "Mitarbeiter" können aus Mitarbeitern automatisch Anlagengruppen erzeugt und somit Anlagen direkt den Mitarbeitern zugeordnet werden.
Legen Sie dafür ein neues Anlagenschema an und hinterlegen Sie als Art "Mitarbeiter". Wählen Sie unter Extras → Anlagengruppe aus Mitarbeiter erzeugen
Hinweis | Falls Sie die gewünschte Funktion nicht in der Menüleiste finden, können Sie diese über das Burger-Menü hinzufügen.
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Nun können Sie die gewünschten Mitarbeiter nach rechts verschieben. Aus diesen Mitarbeitern werden automatisch Anlagengruppen erzeugt:
Anlagengruppen können auch via CSV-Import erstellt werden.
Dafür wird eine CSV-Datei mit folgendem Aufbau benötigt:
Legen Sie im Anlagenexplorer das gewünschte Anlagenschema an. Anschließen wählen Sie unter Extras → Import Textdatei aus:
Hinterlegen Sie im Feld Importdatei den Pfad der gewünschten CSV-Datei und starten den Import mit OK.
Nach dem Import können Sie die Anlagengruppen wie gewohnt verwenden.
Möchten Sie Ihr Anlagenschema mehrstufig gestalten, legen Sie im ersten Schritt alle gewünschten Gruppen, wie oben beschrieben, an. Sie können diese natürlich auch importieren.
Anschließend wechseln Sie in den Anlagenexplorer. Sie können hier mittels Drag & Drog die gewünschten Untergruppen zur Obergruppe verschieben:
Die Gruppe "Verwaltung II" wurde nun zur Untergruppe der "Verwaltung I".
Bei Verwendung der mobilen Datenerfassung (MDE) muss, sofern mehrere Anlagenschemata existieren, ein Schema mit der Schemenart "Invertarisierung" versehen werden. Dieses Schema wird für die Inventarisierung herangezogen.
Ziel ist es, dass sämtliche Anlagegüter den entsprechenden Gruppen zugeordnet sind.
Dies kann entweder mittels Drag & Drop erfolgen oder direkt im Anlagegut in den Feldern 172 bis 176. Die Felder 172 bis 176 passen sich bei der Bezeichnung an die Schemenbezeichnung an. Nicht zugeordnete Anlagegüter werden beim Ausdruck ganz am Schluss unter der Bezeichnung "nicht zugeordnete Anlagegüter" ausgewiesen.
Eine aus den Anlagenschemata gedruckte Sachkontenübersicht wird zuerst nach den Gruppen sortiert gedruckt. Zusätzlich werden pro Gruppe die Konten angeführt. Sollte das nicht gewünscht sein, bedarf es eines eigenen Ausdrucks.
Eine nicht benötigte Anlagengruppe kann nicht gelöscht werden, wenn in der Vergangenheit dieser Anlagengruppe ein Anlagegut zugeordent war. Beim Löschen kommt folgende Meldung:
Um im Anlagenbaum nur aktive (benötigte) Anlagengruppen dargestellt werden, können nicht benötigte Anlagengruppen inaktiv gestellt werden.
Hierzu wählen Sie unter Stammdaten → Anlagenschemata/Anlagengruppen.
Nun können Sie die Anlagengruppen inaktiv stellen, indem Sie das Häkchen im Feld "In Anlagenexplorer anzeigen" entfernen.
Die Anlagengrupe "1. Stock" wird im Anlagenbaum nicht mehr angezeigt.