Standardfelder Übernahmeschlüssel (Schirm 1)
Schlüsselname
Bezeichnung des Schlüssels
Schlüsselart
Hinterlegung wie die Werte übernommen oder umgelegt werden sollen.
 
Übernahmeschlüssel:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
Nach Bezugsgrößen: Die Werte werden anhand von Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …), die in Prozentsätze umgerechnet werden, auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
 
Bei Umlageschlüsseln gibt es grundsätzlich drei große Gruppen:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt.
Nach Bezugsgrößen/Bezugsmengen: Basis für die Umlage bilden Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …) oder Bezugsmengen (Stunden, Kilo, Kilometer, Stück, …). Bezugsgrößen werden im Schlüssel hinterlegt (fix), Bezugsmengen müssen monatlich gebucht werden (dynamisch). Bei Schlüsselart nach Bezugsmengen, kann zusätzlich auf ein Basis Konto für die Mengen eingeschränkt werden.
Nach Konten/Gliederung: Die Werte werden anhand von einzelnen Konten oder Gliederungszeilen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt. Basis für die Umlage bilden einzelne Konten oder Gliederungszeilen (z. B. Umlage auf Basis Nettoumsatz – die KST mit dem meisten Umsatz wird durch die Umlage am stärksten belastet). Diese Umlagen orientieren sich immer an den aktuell gebuchten Werten und sind daher dynamisch.
Schlüssel mit Kostenstellen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostenstellen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).  
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenstellen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Kostenträgern
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostensträger (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenträger oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Abteilungen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Abteilungen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Abteilungen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochene Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Dimensionen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Dimensionen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Dimensionen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Geschäftsbereichen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Geschäftsbereiche (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Geschäftsbereiche oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Belastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Belastung, bei den empfangenden Kostennummern, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden. Die Eingabe eines Belastungskontos ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. bei Bezugsgröße mal Betrag oder Konto mal Prozent ...).
Bei Auswertungen mit Gliederung muss das Belastungskonto dem Gliederungsschema zugeordnet sein, ansonsten wird weder auf der abgebenden, noch auf der empfangenden Seite die Umlage ausgewiesen.
Entlastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Entlastung, bei der abgebenden Kostennummer, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden.
Uml. auf Gliederungsschema
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die Schemanummer hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsnummer muss zusätzlich die entsprechende Textnummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Uml. auf GliederungsNr
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die entsprechende Gliederungszeile hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsschema muss zusätzlich die Schemanummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Entlastung bei Uml. auf Kostenstelle
Erfolgt die Umlage auf Kostenstellen, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Kostenträger
Erfolgt die Umlage auf Kostenträger, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Kennzeichen für Monatsschlüssel
Kennzeichen, ob ein Monatsschlüssel nur in dem gewählten Monat gültig sein soll, oder ab dem gewählten Monat. Wird "nur für diesen Monat" gewählt, so ist für die nachfolgenden Monate wieder der allgemeine Schlüssel (= Schlüssel mit Monat 0) gültig. Wird "ab diesem Monat" gewählt, so gilt der Schlüssel für alle nachfolgenden Monate bis zum WJ-Ende und wird darüber hinaus bei einer Jahresübernahme im nächsten Jahr als neuer allgemein gültiger Schlüssel angelegt. Ein Schlüssel mit "nur für diesen Monat" übersteuert den allgemeinen Schlüssel und einen evtl. vorhandenen Schlüssel mit "ab diesem Monat".
 
 
Alle Felder Übernahmeschlüssel (Schirm 1)
Belastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Belastung, bei den empfangenden Kostennummern, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden. Die Eingabe eines Belastungskontos ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. bei Bezugsgröße mal Betrag oder Konto mal Prozent ...).
Bei Auswertungen mit Gliederung muss das Belastungskonto dem Gliederungsschema zugeordnet sein, ansonsten wird weder auf der abgebenden, noch auf der empfangenden Seite die Umlage ausgewiesen.
Berechnungsart der Gewichtung
Nur bei Monatsschlüsseln und der Schlüsselart Bezugsmenge mal Gewichtung – Definition, ob die monatliche Menge oder die kumulierte Menge bis zum jeweiligen Monat verwendet werden soll.
Berechnungsart Grenzkostenschlüssel
Definition, ob als Basis für die Umlage Gesamtkosten, fixe oder variable Kosten verwendet werden sollen:
 
Umlage aus Gesamtkosten
Als Basis für die Umlage der fixen und/oder variablen Kosten (je nach Einstellung Schlüsselart Grenzkosten) werden die Gesamtkosten verwendet.
Umlage Fixkosten aus Fixkosten, variable Kosten aus var. Kosten
Als Basis für die Umlage der Fixkosten werden nur die Fixkosten verwendet, als Basis für die Umlage der variablen Kosten werden nur die variablen Kosten verwendet.
Umlage aus Fixkosten
Als Basis für die Umlage der fixen und der variablen Kosten (je nach Einstellung Schlüsselart Grenzkosten) werden die Fixkosten verwendet.
Umlage aus variablen Kosten
Als Basis für die Umlage der fixen und der variablen Kosten (je nach Einstellung Schlüsselart Grenzkosten) werden die variablen Kosten verwendet.
 
Berechnungsart Ist/Planschlüssel
Definition, ob als Basis für die Umlage Ist- oder Planwerte verwendet werden sollen:
 
Umlage Ist aus Ist, Plan aus Plan
Als Basis für die Umlage der Istwerte werden die gebuchten Istwerte verwendet, als Basis für die Umlage der Planwerte werden die erfassten Planwerte herangezogen
Umlage aus Ist
Als Basis für die Umlage der Ist- und Planwerte (je nach Einstellung Schlüsselart für Ist-/Planumlage) werden die Istwerte verwendet.
Umlage aus eingegebenem Planmodell
Als Basis für die Umlage der Ist- und Planwerte (je nach Einstellung Schlüsselart für Ist-/Planumlage) werden die Planwerte eines bestimmten Modells verwendet.

Buchungsart
Die berechneten Umlagewerte werden unter dieser Buchungsart ausgewiesen (NICHT: Umlage nur jener Buchungen, die mit einer bestimmten BA erfasst worden sind) - die Eingabe einer Buchungsart ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. nach Bezugsgröße mal Betrag, Konto mal Prozent, ....) und kann nur in Kombination mit einem Belastungskonto erfasst werden.
Durchschnittsberechnung Belastung
Für die monatliche Belastung wird der Durchschnittswert errechnet und verwendet (gesamte Belastung/12). Außer bei der Schlüsselart nach Prozent, nach Bezugsgrößen, nach Bezugsmenge mal Gewichtung.
Achtung! Bei einer Durchschnittsberechnung ändern sich die umgelegten Werte auch rückwirkend!
Durchschnittsberechnung Entlastung
Für die monatliche Entlastung wird der Durchschnittswert errechnet und verwendet (gesamte Entlastung/12). Der umzulegende Kostentyp ist dann nur bei Betrachtung des gesamten Jahres auf Null, nicht in den einzelnen Monaten.
Achtung! Bei einer Durchschnittsberechnung ändern sich die umgelegten Werte auch rückwirkend! Bei einer durchschnittlichen Entlastung werden keine Reihenfolgekostentypen auf die empfangenden Kostennummern mitübergeben!
Entlastung bei Uml. auf Abteilung
KSK_ENTLAST_AUFABT
Erfolgt die Umlage auf Abteilungen, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Dimension
Erfolgt die Umlage auf Dimensionen, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Geschäftsbereich
Erfolgt die Umlage auf Geschäftsbereiche, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Kostenstelle
Erfolgt die Umlage auf Kostenstellen, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Kostenträger
Erfolgt die Umlage auf Kostenträger, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Entlastung, bei der abgebenden Kostennummer, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden.
Erstelldatum
Erstellungsdatum des Datensatzes
Ersteller
Ersteller des Datensatzes
FIBU für Gewichtung
Nur bei der Schlüsselart Bezugsmenge mal Gewichtung – es wird nur die gebuchte KORE-Menge einer bestimmten FIBU verwendet.
Firma für Gewichtung
Nur bei der Schlüsselart Bezugsmenge mal Gewichtung – es wird nur die gebuchte KORE-Menge einer bestimmten Firma/FIBU verwendet.
Freifeld 1

Gesamtprozent Abteilung
Nur bei Umlageschlüssel: Definition wie viel Prozent der abgebenden Kostennummer auf ABT umgelegt werden - werden weniger als 100 % hinterlegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen.
Gesamtprozent Dimension
Nur bei Umlageschlüssel: Definition wie viel Prozent der abgebenden Kostennummer auf DIM umgelegt werden - werden weniger als 100 % hinterlegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen.
Gesamtprozent Geschäftsbereich
Nur bei Umlageschlüssel: Definition wie viel Prozent der abgebenden Kostennummer auf GBR umgelegt werden - werden weniger als 100 % hinterlegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen.
Gesamtprozent Kostenstelle
Nur bei Umlageschlüssel: Definition wie viel Prozent der abgebenden Kostennummer auf KST umgelegt werden - werden weniger als 100 % hinterlegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen.
Gesamtprozent Kostenträger
Nur bei Umlageschlüssel: Definition wie viel Prozent der abgebenden Kostennummer auf KTR umgelegt werden - werden weniger als 100 % hinterlegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen.
Kennzeichen für Monatsschlüssel
Kennzeichen, ob ein Monatsschlüssel nur in dem gewählten Monat gültig sein soll, oder ab dem gewählten Monat. Wird "nur für diesen Monat" gewählt, so ist für die nachfolgenden Monate wieder der allgemeine Schlüssel (= Schlüssel mit Monat 0) gültig. Wird "ab diesem Monat" gewählt, so gilt der Schlüssel für alle nachfolgenden Monate bis zum WJ-Ende und wird darüber hinaus bei einer Jahresübernahme im nächsten Jahr als neuer allgemein gültiger Schlüssel angelegt. Ein Schlüssel mit "nur für diesen Monat" übersteuert den allgemeinen Schlüssel und einen evtl. vorhandenen Schlüssel mit "ab diesem Monat".
Letzter User
Letzter User des Datensatzes.
Monat
Jeder Schlüssel muss mit Monat "0" angelegt werden. Schlüssel mit Monat "0" gelten für das gesamte Jahr (die Umlage bzw. die Übernahme ist jeden Monat gleich). Zusätzlich zum Jahresschlüssel können (mit der gleichen Schlüsselnummer) Monatsschlüssel angelegt bzw. kopiert werden, um die Umlage bzw. Übernahme in oder ab bestimmten Monaten zu ändern. 
Beim Kopieren kann über das Feld "Kennzeichen für Monatsschlüssel" definiert werden, ob der Monatsschlüssel nur in dem angegebenen Monat oder ab dem angegebenen Monat gültig ist.

Nur bei Übernahmeschlüssel: Wird ein Übernahmeschlüssel mit Monat angelegt und für diese Schlüsselnummer gibt es noch keinen Jahresschlüssel (Monat =0), wird automatisch der Monatsschlüssel auch als Jahresschlüssel angelegt.
Notiz
Hier kann eine Notiz für den jeweiligen Kostenschlüssel hinterlegt werden, z.B: eine detaillierte Beschreibung des jeweiligen Umlageschrittes. Die Notizen können nur angesehen, jedoch nicht ausgewertet werden.
Planwerte Modell-Nr
Eingabe Planmodell, welches als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet werden soll. Dieses Feld ist nur dann aktiv, wenn die Berechnungsart Umlage aus eingegebenem Planmodell verwendet wird.
Schlüssel
Nummer des Übernahme- oder Umlageschlüssels. Die Schlüsselnummer kann sowohl numerisch (z. B. 100) als auch alphanumerisch (z. B. A100) angelegt werden. Bei alphanumerischen Schlüsselnummern dürfen jedoch keine Umlaute enthalten sein!
 
Übernahmeschlüssel: Wird der Schlüssel auf einem bestimmten Konto hinterlegt, kann beispielsweise die Kontonummer verwendet werden.
Umlageschlüssel: Wird der Schlüssel bei einer bestimmten Kostenstelle hinterlegt, kann z. B. die Nummer dieser umzulegenden KST verwendet werden.
Schlüssel mit Abteilungen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Abteilungen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Abteilungen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochene Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Dimensionen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Dimensionen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Dimensionen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Geschäftsbereichen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Geschäftsbereiche (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Geschäftsbereiche oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Kostenstellen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostenstellen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).  
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenstellen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Kostenträgern
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostensträger (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenträger oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel Modell-Nr
Bei Verwendung Schlüsselart für Planumlage kann eingegrenzt werden, dass nur die Planwerte eines bestimmten Modells umgelegt werden.
Schlüsselart
Hinterlegung wie die Werte übernommen oder umgelegt werden sollen.
 
Übernahmeschlüssel:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
Nach Bezugsgrößen: Die Werte werden anhand von Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …), die in Prozentsätze umgerechnet werden, auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
 
Bei Umlageschlüsseln gibt es grundsätzlich drei große Gruppen:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt.
Nach Bezugsgrößen/Bezugsmengen: Basis für die Umlage bilden Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …) oder Bezugsmengen (Stunden, Kilo, Kilometer, Stück, …). Bezugsgrößen werden im Schlüssel hinterlegt (fix), Bezugsmengen müssen monatlich gebucht werden (dynamisch). Bei Schlüsselart nach Bezugsmengen, kann zusätzlich auf ein Basis Konto für die Mengen eingeschränkt werden.
Nach Konten/Gliederung: Die Werte werden anhand von einzelnen Konten oder Gliederungszeilen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt. Basis für die Umlage bilden einzelne Konten oder Gliederungszeilen (z. B. Umlage auf Basis Nettoumsatz – die KST mit dem meisten Umsatz wird durch die Umlage am stärksten belastet). Diese Umlagen orientieren sich immer an den aktuell gebuchten Werten und sind daher dynamisch.
Schlüsselart für Ist-/Planumlage
Definition, ob mit dem Schlüssel Istwerte und/oder Planwerte umgelegt werden sollen.
Schlüsselart Grenzkosten
Nur bei Verwendung der Grenzkostenrechnung (Kennzeichen im Firmenstamm der KORE) - Definition, ob mit dem Schlüssel fixe und/oder variable Kosten umgelegt werden soll.
Schlüsselname
Bezeichnung des Schlüssels
Uml. auf GliederungsNr
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die entsprechende Gliederungszeile hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsschema muss zusätzlich die Schemanummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Uml. auf Gliederungsschema
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die Schemanummer hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsnummer muss zusätzlich die entsprechende Textnummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Änderungsdatum
Letztes Änderungsdatum des Datensatzes.
Übern. Fixierung bei Uml. auf KST

Hier kann bei einer Umlage auf Kostenstellen, eingestellt werden, ob die in den Kostenstammdaten hinterlegten Fixierungen der empfangenden Kostenstelle mitgenommen werden (es wird zB. auch auf die fix hinterlegte Abteilung umgelegt). Wird bei der Umlage auf einen anderen Kostentyp umgelegt (z. B. von Kostenträger auf Kostenstellen) und auf der empfangenden Kostenstelle ist ein anderer Kostenträger fixiert, dann kann entschieden werden, ob auch dieser Reihenfolge-Kostentyp übernommen werden soll oder nicht.
 
Beispiel: Kostenträger 10 wurde mit Geschäftsbereich 200 gebucht und wird auf Kostenstelle 2 umgelegt, wo der Kostenträger 20 und die Abteilung 123 fixiert sind. Folgendes passiert bei den einzelnen Ausprägungen:
 
Keine Übernahme der Fixierungen Der Umlagewert landet auf KST 2 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - ohne Reihenfolge-KostentypDer Umlagewert landet auf KST 2, ABT 123 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - mit Reihenfolge-Kostentyp (Spezialfall! Nur bei Umlage auf einen anderen Kostentyp relevant!)Der Umlagewert landet auf KST 2, KTR 20, ABT 123 und GBR 200
 
Wäre beim KTR 10 zusätzlich eine Abteilung gebucht worden, wird diese, bei Übernahme der Fixierung, durch die Fixierung auf der empfangenden Kostenstelle (ABT 123) übersteuert.
Übern. Fixierung bei Uml. auf KTR
Hier kann bei einer Umlage auf Kostenträger, eingestellt werden, ob die in den Kostenstammdaten hinterlegten Fixierungen des empfangenden Kostenträgers mitgenommen werden (es wird zB. auch auf die fix hinterlegte Abteilung umgelegt). Wird bei der Umlage auf einen anderen Kostentyp umgelegt (z. B. von Kostenstellen auf Kostenträger) und auf dem empfangenden Kostenträger ist eine andere Kostenstelle fixiert, dann kann entschieden werden, ob auch dieser Reihenfolge-Kostentyp übernommen werden soll oder nicht.

Beispiel: Kostenstelle 10 wurde mit Geschäftsbereich 200 gebucht und wird auf Kostenträger 2 umgelegt, wo die Kostenstelle 20 und die Abteilung 123 fixiert sind. Folgendes passiert bei den einzelnen Ausprägungen:
 
Keine Übernahme der Fixierungen Der Umlagewert landet auf KTR 2 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - ohne Reihenfolge-KostentypDer Umlagewert landet auf KTR 2, ABT 123 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - mit Reihenfolge-Kostentyp (Spezialfall! Nur bei Umlage auf einen anderen Kostentyp relevant!)Der Umlagewert landet auf KST 20, KTR 2, ABT 123 und GBR 200
 
Wäre bei der KST 10 zusätzlich eine Abteilung gebucht worden, wird diese, bei Übernahme der Fixierung, durch die Fixierung auf dem empfangenden Kostenträger (ABT 123) übersteuert.