UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Kostenrechnung finden Sie unter Erste Schritte.

FAQ
Inhalt
 
 

 Allgemeines

Der Menüpunkt Firmen- und KORE-Stammdaten dient der Anlage von Firmen- sowie deren dazugehörigen Kostenrechnungsdaten.
Der Firmenstamm ist für alle NTCS Pakete gültig (nicht nur für die Kostenrechnung, sondern z. B. auch für FIBU, CRM, WWS …).

Für ein und dasselbe Unternehmen (gleiche Steuernummer, Firmenbuchnummer, UID ...) darf in den Firmenstammdaten nur eine Firma angelegt werden. Es gibt keine fachlichen Motive, mehrere Firmennummern für ein und dasselbe Unternehmen zu führen.
Wenn Firmen dennoch mehrfach angelegt werden - mit welchen Motiven auch immer - ist mit Problemen für den durchgängigen Betrieb von BMD NTCS über alle Pakete zu rechnen.

Hinweis für Steuerberater: Für eine Firma darf es auch nur einen STB-Kunden mit einer Steuernummer geben (weitere STB-Kunden bei der gleichen Firma ohne Steuernummer sind möglich - aber selten verwendet).

Hinweis 
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Beachten Sie bei der Vergabe der Firmennummer, dass folgende Nummern für unsere Standardkontenrahmen reserviert sind:
100 (Österreich), 400 (Schweiz), 500 (Deutschland), 600 (Slowakei), 700 (Slowenien), 800 (Ungarn), 900 (Tschechien).
Sind diese FIBUs in diesen Firmen nicht vorhanden, so werden diese beim Update importiert und die Firmendaten, Nummernkreise usw. werden überspielt.

Das Fenster ist in zwei Bereiche unterteilt: Links befinden sich alle Firmen. Auf der rechten Seite werden am Reiter "KORE" die bestehenden Kostenrechnungen, zu der im linken Fenster aktuell markierten Firma, angezeigt. Am Reiter "FIBU" werden die Finanzbuchhaltungen angezeigt, die in der markierten Firma angelegt sind.
 
Neben der Anlage oder dem Bearbeiten der Stammdaten ist es möglich, von hier aus die Jahresübernahme, den Export bzw. Import oder die Konsolidierung der Kostenrechnung zu starten.
 

 Anlage Firmenstamm

Die Anlage der Firma erfolgt in den Firmenstammdaten. Es ist dabei egal, über welches Paket die Firmenstammdaten aufgerufen werden. Im Feld "Firma" kann eine bis zu 9-stellige, individuelle Firmennummer vergeben werden. Bei Steuerberatern entspricht die Firmennummer der Klienten- beziehungsweise Mandantennummer. Existiert der Klient bereits als Kunde im CRM, muss die Firma über dieses Paket (Erzeuge Firma) angelegt werden!

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Standardfelder Firmenstamm:
 
Name
Firmenname oder Firmenwortlaut bzw. Name der Filiale.

Beim Update von Person auf Firma werden die Inhalte der Felder "Titel", "Name" und "Titel hinten" vom Kunden in diesem Feld zusammengesetzt.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA
Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Für die Empfängerüberprüfung (VoP - Verification auf Payee) werden standardmäßig 50 Zeichen des Namens und 19 Zeichen des Vornamens herangezogen. Wenn Sie den vollständigen Namen für die Prüfung verwenden möchten, können Sie diesen im Feld Kontoinhaber hinterlegen.
Name 2
Zusatzname, falls im Feld Name zu wenig Platz ist. Der Inhalt dieses Feldes wird in der Ergebnisliste der Schnellsuche, sowie neben dem Einstiegsfeld "Firma" zusätzlich zum Firmennamen aus dem Feld "Name" angezeigt.

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Bitte beachten Sie aber, dass der Name 2 nicht in die Suche mit einbezogen wird.

Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA
  • Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden.
  • Beim Update von Person (= Kunde) auf Firma wird der Inhalt des Feldes "Zusatzname" des Kunden in dieses Feld weitergeschrieben.
Land
Land der Firma. Da diese Information in den meisten Paketen von essentieller Bedeutung ist, sollte es jedenfalls korrekt befüllt werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes für die FIBU

Bitte tragen Sie hier unbedingt das Land der betroffenen Firma ein. Alle steuerlichen Abläufe werden über das Feld "Land" gesteuert (Ermittlung der Steuercodes und Prozentsätze …). Dies hat Auswirkungen auf die Konten, die Buchungen, bis hin zur Umsatzsteuererklärung. Bis jetzt sind die steuerlichen Routinen nur für Österreich, Deutschland und Schweiz eingebaut, andere Länder folgen.


Besonderheiten dieses Feldes in der LEA

Die Information zum Land der Verrechnungsfirma wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Das Feld "Land" muss für die LEA vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote hinterlegt sein. 

Wenn die UID-Nummer des Rechnungsempfängers nicht mit einer tatsächlichen UID-Nummer lt. Norm befüllt ist (also leer oder anderweitig befüllt, z. B. mit "-"), wird das Land des Rechnungsempfängers mit dem Land der Verrechnungsfirma nach folgenden Regeln verglichen:
  • Ist das Land der Verrechnungsfirma gleich dem Land des Rechnungsempfängers, handelt es sich um eine Privatperson aus dem Inland.

  • Ist das Land der Verrechnungsfirma ungleich dem Land des Rechnungsempfängers, muss ein weiterer Punkt in der Ermittlungslogik beachtet werden.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.
Straße
Tragen Sie hier die Straße ein.

L_HUNGARY.bmp Besonderheiten dieses Feldes in Ungarn
In Ungarn ist es gesetzlich erforderlich, dass im Zuge der Fakturierung bestimmte Daten zu jedem Rechnungsempfänger separat in einem eigenen Dateiformat exportiert werden. Die Adresse muss dabei auf vorgegebene Felder aufgeteilt werden. Es ist daher notwendig, die Adresse auch in der NTCS in separaten Feldern zu pflegen.

Eine ungarische Adresse setzt sich aus den Feldern Bezirk, Straßenname, Straßen-Art, Hausnummer, Gebäude, Treppenhaus, Etage und Tür zusammen. Diese Felder sind ausschließlich im Betriebsland Ungarn editierbar!

Werden diese Adressfelder befüllt, wird im Feld "Straße" automatisch eine korrekte ungarische Adressierung erstellt. Bestehende Eingaben im Feld "Straße" werden dabei überschrieben.
Um bestehende Adressen, bei denen die Adressierung bisher nur über das Feld "Straße" hinterlegt ist, auf die neuen Adressfelder umzustellen, kann aus der Kundenliste, Lieferantenliste bzw. in der Zentralen Personenverwaltung im Fenstermenü unter Person → "Ungarische Straßennamen umstellen" ein Umstellprogramm gestartet werden. Zusätzliche Informationen zum Umstellprogramm finden Sie auch in der jeweiligen Hilfe zum Fenster.
Postleitzahl

Bitte wählen Sie mit F4 in der Suchroutine die richtige Postleitzahl aus. Über dieses Feld werden der Ort und die Ortschaft bestimmt.

 

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Die Postleitzahl kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief mit angedruckt werden.

Laut Postvorschriften: Bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.


Hinweis 

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L_GERMANY.bmp Wenn das Feld "Postleitzahl" auf der Adresse von Kunden, Lieferanten oder Gesellschaftern mit einer deutschen Postleitzahl befüllt wird, wird im Feld Gemeinde automatisch die zugehörige Gemeinde hinterlegt. Die Gemeinde wird in Deutschland für Steuererklärungen benötigt.


UID-Nummer
Umsatzsteueridentifikationsnummer
 
Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hinterlegung der UID-Nummer ist bereits für das Buchen wichtig, damit der Steuercode i.g. Erwerbe richtig vorgeschlagen werden kann. Die hier eingetragene UID-Nummer wird mit der des Personenkontos verglichen (handelt es sich z. B. in beiden Fällen um eine österreichische UID-Nummer, wird kein innergemeinschaftlicher Erwerb verbucht). Weiters ist die Hinterlegung der UID-Nummer auch für die Zusammenfassende Meldung notwendig.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer der Verrechnungsfirma wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt. Konkret wird dabei das Landkürzel (z. B. ATU) der UID-Nummer mit dem Landkürzel der UID-Nummer des Rechnungsempfängers verglichen.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. 
 
Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld UID-Nummer die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.
IBAN
Die IBAN wird aus der Bankleitzahl und der Bankkontonummer errechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie den Hinweis zur IBAN-Berechnung).

Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Achtung! 
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Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

IBAN-Prüfung bei Eingabe: Bei der Eingabe wird in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis.

Hinweis
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Das Feld kann im Zuge des Update von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Betrugsbekämpfung
In den folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird.

CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemeine Einstellungen → Workflow:

 
 
 

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666."
Telefonnummer
Haupt-Telefonnummer der Firma/Institution. Mittels F8-Symbol Funktion_F8.png können Sie weitere Telefonnummern (siehe auch Verwaltung Telefonnummern) eingeben.
Informationen zu Formatierungsmöglichkeiten von Telefonnummern finden sie unter Telefonnummernformatierung.
E-Mail
Erfassen Sie hier die Haupt-E-Mail-Adresse.

Hinweis
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Bei der Eingabe von E-Mail-Adressen erfolgt eine Prüfung, um die Wahrscheinlichkeit von ungültigen Eingaben zu reduzieren.
Es wird verglichen:
  • ob die Zusammensetzung der eingegebenen E-Mail-Adresse dem üblichen Aufbau entspricht (z. B. ein "@" enthält)
  • ob die eingegebene Domäne der E-Mail-Adresse tatsächlich existiert.
Wird eine Abweichung festgestellt, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen.
Eine ungültige E-Mail-Adresse kann nicht gespeichert werden.
 
Weitere relevante E-Mail-Adressen hinterlegen Sie über das Funktion_F8.png F8-Symbol im Fenster Verwaltung E-Mail-Adressen.

Weiters können Sie mehrere E-Mail-Adressen mit einem ";" getrennt in diesem Feld anführen. Für den E-Mail-Versand (Fibu-Ausdrucke, Druckliste ...), werden alle folgenden Adressen in der E-Mail automatisch als CC-Empfänger angeführt.

Besonderheit LOHN
Durch ein Semikolon getrennte E-Mail-Adressen haben zwar den Vorteil, dass Auswertungen über einen Lohnstapel an mehrere E-Mail-Adressen versendet werden können. Die erste E-Mail-Adresse wird im Feld "An" und alle weiteren im Feld "CC" des E-Mail-Programms verwendet. Nachteilig ist jedoch die Auswirkung bei ELDA-Meldungen, insbesondere der AUVA-Rückerstattungsmeldung. Hier wird genau die Zeichenkette, die im Feld "E-Mail" eingetragen ist, für die ELDA-Meldung verwendet. Durch das Semikolon entspricht die Meldung nicht mehr dem Satzaufbau, was zu einer Nichtübernahme der Meldung führt. Die AUVA-Meldung könnte vor dem Versand hinsichtlich der E-Mail-Adressen manuell über die ELDA-Datendrehscheibe bearbeitet oder als Ansprechpartner könnte anstelle der Firma der oder ein anderer Datensender verwendet werden.
Homepage
Hinterlegen Sie hier die Adresse der Homepage der Firma.

Diese wird im Anschluss als Hyperlink dargestellt. Ist die Spalte Homepage in der Liste eingeblendet, kann der Link mittels Mausklick im Internet-Browser geöffnet werden.
In der Eingabemaske wird der Link im Internet-Browser geöffnet, wenn man im Feld "Homepage" Funktion_F8.png F8 drückt.

Mit Funktion_F4.pngF4 könnte man im Feld "Homepage" eine Datei aus dem Datei-Explorer hinterlegen, die in der Folge ebenfalls mittels Hyperlink geöffnet werden kann.
Branche
Hinterlegen Sie hier mittels Funktion_F4.png-F4 die Branche der Firma. Mittels Funktion_F8.png -F8 können weitere Branchen zugeordnet werden.

Sobald auch weitere Branchen zugeordnet wurden, wird das Wort "Mischbetrieb" statt der Bezeichnung der Hauptbranche neben dem Feld angezeigt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hinterlegung der Branche ist im Bereich FIBU für die Vorsteuerrückerstattung relevant. Wenn im Firmenstamm die richtige Branche hinterlegt ist, wird für die Vorsteuerrückerstattung gleich der richtige NACE-Code vorgeschlagen.

Besonderheiten dieses Feldes in der Bilanz
Im Bereich der Bilanzierung liefert das Feld "Branche" die entsprechende Information für den Branchenvergleich.

Beim Stammdatenupdate von Person auf Firma wird das Feld vom Kunden auf die Firma geschrieben.
Aktuelle FIBU
Die aktuelle FIBU ist die FIBU jenes Wirtschaftsjahres, in der vorrangig gearbeitet wird. Entscheidend ist das richtige FIBU-Jahr dann, wenn folgende NTCS Pakete zusätzlich zur FIBU verwendet werden:
  • ER-Kontrolle: Die Stammdaten (z. B. Konten) der jeweils aktuellen FIBU werden in der ER-Kontrolle angezeigt und können bebucht werden. Werden Eingangsrechnungen in die FIBU verbucht, landen diese in der FIBU, wo die Erfassung der Eingangsrechnung durchgeführt wurde.

  • Warenwirtschaft: Suchen Sie in der Warenwirtschaft nach einem Konto, wird der Kontorahmen der aktuellen FIBU geöffnet. Werden Ausgangsrechnungen in die FIBU verbucht, landen diese nicht in der hinterlegten aktuellen FIBU, sondern werden lt. Belegdatum in die jeweilige FIBU verbucht.

  • CRM: Wenn im CRM ein Kunde angelegt wird, wird dieser in die aktuelle FIBU durchgeschrieben.

  • Honorarverrechnung: Die aktuelle FIBU wird insofern schlagend, dass die entsprechende Unternummer für die Verbuchung herangezogen wird. Hier wird über das VORJAHR und FOLGEJAHR die zum Belegdatum passende FIBU für die Verbuchung gewählt.
Wird für eine FIBU längere Zeit vor dem eigentlichen Bilanzstichtag eine Jahresübernahme durchgeführt (z. B. um Budgetdaten zu erfassen), darf die FIBU des neuen Jahres noch nicht als aktuelle FIBU gekennzeichnet werden.
Vielmehr muss der Wechsel auf das neue Jahr in der aktuellen FIBU zu dem Zeitpunkt durchgeführt werden, ab dem tatsächlich vorrangig in der neuen FIBU gearbeitet (z. B. gebucht) wird.
 
Neben der Jahresübernahme kann die Einstellung der aktuellen FIBU noch direkt im Firmenstamm gewartet werden. Außerdem wird beim Datenimport einer FIBU in eine Firma, in der es noch keine aktuelle FIBU gibt, die Einstellung der aktuellen FIBU automatisch angepasst.
 
Für den seltenen Ausnahmefall, dass in einem Jahr mehrere FIBUs in einem Jahr geführt werden, ist als aktuelle FIBU jene zu hinterlegen, in der hauptsächlich gearbeitet wird. Also jene FIBU, auf deren Stammdaten hauptsächlich zugegriffen wird und in die Buchungen importiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Jeder Verrechnungsfirma ist eine NTCS FIBU zuzuweisen, wenn
  1. wirtschaftsjahrbezogene Nummernkreise für den Honorarnotendruck verwendet werden.

  2. die Honorarnoten in die FIBU über Programmfunktionen automatisch verbucht werden. 

  3. die Erlöskonten im Zuge der Erlöskonto- und Umsatzsteuerfindung tatsächlich aus der NTCS FIBU zugewiesen werden. 
Es handelt sich hier betreffend Punkt 1. und 2. nur um die Anbindung an die FIBU. Über FIBU-Stammdaten in der konkreten FIBU (WJ-Beginn, WJ-Ende) wird bei der jeweiligen LEA-Funktion ermittelt, welche der vorhandenen Finanzbuchhaltungen tatsächlich die für das Wirtschaftsjahr passende FIBU ist. Nur bei Punkt 3. werden die Konten der "aktuellen" FIBU herangezogen.
Aktuelle KORE
Hinterlegung der aktuellen Kostenrechnung - alle anderen Pakete greifen auf diese KORE und deren Stammdaten zu.
Die Stammdaten der jeweils aktuellen KORE (Kostenstellen, Kostenträger …) werden dann zum Beispiel in der ER-Kontrolle angezeigt und können bebucht werden.
 
Achtung! 
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Im Zuge der Jahresübernahme wird, wenn keine Kostentypenfindung eingerichtet ist, automatisch die neue Kore als aktuelle Kore gesetzt. Ist eine Kostentypenfindung vorhanden, muss ab dem Zeitpunkt, auf dem die anderen Pakete auf das neue Jahr zugreifen sollen, das Feld "Aktuelle Kore" manuell eingestellt werden.

Bei der ersten Übernahme und Umlage des neuen KORE Jahres, wird bei der neuen Kore automatisch das Häkchen "aktuelle Kore" gesetzt. In der Logdatei scheint dazu ein Hinweis auf.

 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld muss eine KORE ausgewählt werden, wenn die LEA mit KORE-Anbindung geführt wird. Über diese Verknüpfung holt sich das Programm die Informationen, die für einen korrekten Ablauf der KORE-Verbuchung benötigt werden (siehe Themen LEA-KORE-Anbindung (aufwandseitig) und LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig)).
Ist eigene Firma
Mithilfe dieses Feldes wird bei einem Steuerberater unterschieden, ob es sich um die eigene Firma oder um die Firma eines Klienten handelt.
Bei Wirtschaftskunden, die mehrere Firmen führen, empfehlen wir alle Firmen als eigene Firmen zu kennzeichnen.
Dieses Feld hat z. B. Auswirkungen beim Import der Personenkonten in die NTCS (siehe FIBU aus BMD 5.5 erzeugen) und im CRM.

Besonderheiten dieses Feldes in der Lohnverrechnung
Hinweis 
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Wenn bei der Übernahme aus BMD 5.5 Lohn die Meldung kommt "Achtung! Übernahme der eigenen Firma - Es werden die Personen (CRM) mit den BMD 5.5 Daten ...", dann ist die Firma oder eine zu übernehmende Firma der Firmengruppe als Ist eigene Firma gekennzeichnet. Die Übernahme kann nicht fortgesetzt werden. Setzen Sie sich mit dem LOHN Support in Verbindung. Diese Meldung kommt auch dann, wenn bei keiner einzigen Firma in der Datenbank dieses Kennzeichen hinterlegt worden ist.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Mit diesem Kennzeichen ist jede eigene Firma zu versehen, welche als Verrechnungsfirma geführt wird. Damit können unter dieser Firma LEA Stammdaten und LEA Parameter gesetzt werden.

Besonderheiten dieses Feldes für BMDGhost
BMDGhost: Nur Firmen, bei denen sowohl dieses Feld als auch das Feld Databox auslesen aktiviert ist, werden für die FinanzOnline-Abfragen "Databox" und "Vollmachten" herangezogen. Standardmäßig ist dieses Feld aktiv.       

Besonderheiten dieses Feldes für Compass-Realtime und -Finance
  • Nur Firmen, bei denen dieses Feld aktiviert ist, werden für das Monitoring berücksichtigt.
  • Bei der Isolvenzprüfung wird dieses Feld für die Differenzierung zwischen eigenen Firmen und Mandantenfirmen benötigt.  
Besonderheiten dieses Feldes für die Aufgaben-Synchronisierung
Wenn Sie Aufgaben synchronisieren wollen, müssen Sie auf allen eigenen Firmen dieses Feld setzen. Nur dann werden die Aufgaben nach Exchange bzw. Outlook synchronisiert. Allgemeine Informationen zur Synchronisation erhalten Sie in der Dokumentation Synchronisation CRM.
STB-Firma
Hinterlegung der eigenen Firma, welche die steuerliche Vertretung für den Klienten hat. Diese Angabe ist für die UVA von Bedeutung, wenn Sie Steuerberater sind und für Ihre Klienten UVAs abgeben. Die UVA wird damit mit der Steuernummer des Steuerberaters abgegeben.

Hinweis 
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Beachten Sie folgenden Hinweis, wenn Sie eine Firmengruppe verwenden und das Update von Person auf Firma aktiviert ist:
  • Personenerfassung NICHT unter Hauptfirma: Ist am Kundenstamm im Feld "STB-Firma" ein Eintrag vorhanden, wird dieser auf die Mandantenfirma ins gleichnamige Feld upgedatet. 
    Ist am Kunden keine STB-Firma eingetragen, wird das Feld am Firmenstamm durch das Update automatisch mit jener Firma befüllt, unter der der Kunde angelegt ist.

  • Personenerfassung unter Hauptfirma: Ein Update der STB-Firma erfolgt nur, wenn das Feld am Kundenstamm befüllt ist. Es erfolgt kein Rückfall auf die Firma, unter der der Kunde angelegt ist.

Hinweis 
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Wenn bei der manuellen Neuanlage (F5) einer Firma im Feld "STB-Firma" eine Firmennummer eingegeben wird, erfolgt eine Prüfung, ob es in der eigenen Firma/Firmengruppe zu der Firmennummer der Neuanlage eine passende Kundennummer gibt. Im Anschluss erhalten Sie, je nach Prüfergebnis, eine entsprechende Meldung, in der Sie auf die korrekte Vorgehensweise zur Erstellung einer Mandantenfirma hingewiesen werden.

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Beispiel: Ihre eigene Firma ist jene mit der Firmennummer 1. Sie starten die manuelle Neuanlage einer Firma und vergeben für diese Firma die Nummer 200100. Wenn Sie bei dieser Neuanlage zusätzlich im Feld "STB-Firma" eine zuständige Firma auswählen, wird im Kundenstamm Ihrer Firma (Firma 1) nach Kunden mit der Nummer 200100 gesucht.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Diese Angabe ist für die UVA von Bedeutung, wenn Sie Steuerberater sind und für Ihre Klienten UVAs abgeben. Die UVA wird damit mit der Steuernummer des Steuerberaters abgegeben.

Rechtsform
Die Rechtsform ist zwingend für elektronische Bilanzen zu erfassen. Außerdem hat die Rechtsform Bedeutung für die automatische Gewinnverbuchung, da die Konten für die Gewinn-/Verlustverbuchung je Rechtsform hinterlegt sind.
Größenklasse
Größe der Kapitalgesellschaft lt. § 221 UGB für die Einordnung zur Offenlegung beim Firmenbuch. Die Größenklasse ist für Kapitalgesellschaften und GmbH & Co KGs eine Pflichtangabe für den elektronischen Firmenbuchabschluss.
Anzahl Arbeiter
Anzahl der Arbeiter. Diese Angaben werden im Paket BILANZ für die Firmenbuchoffenlegung benötigt.

Dieses Feld wird in Kombination mit dem Feld Anzahl Angestellte verwendet. Seit WJ-Beginn 1.1.2016 wird dieses Feld nur mehr für die Firmenbuchoffenlegung bzw. den Anhang von mittelgroßen und großen Gesellschaften benötigt. Kleine und Kleinstgesellschaften müssen nicht zwischen Angestellten und Arbeitern unterscheiden und können die Summe der Arbeitnehmer angeben. Diese wird im Feld Arbeitnehmer - Köpfe gespeichert.
Anzahl Angestellte
Anzahl der Angestellten. Diese Angaben werden im Paket BILANZ für die Firmenbuchoffenlegung benötigt.

Dieses Feld wird in Kombination mit dem Feld Anzahl Arbeiter verwendet. Seit WJ-Beginn 1.1.2016 wird dieses Feld nur mehr für die Firmenbuchoffenlegung bzw. den Anhang von mittelgroßen und großen Gesellschaften benötigt. Kleine und Kleinstgesellschaften müssen nicht zwischen Angestellten und Arbeitern unterscheiden und können die Summe der Arbeitnehmer angeben. Diese wird im Feld Arbeitnehmer - Köpfe gespeichert.
Betriebsgründung
Datum der Betriebsgründung
 
A_FB.bmp Felder Firmenstamm

Im Firmenstamm kann im Feld "Farbcode" je Firma eine unterschiedliche Farbe hinterlegt werden:

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In den Einstiegsfeldern (z. B. Reporting, Ausdruck, Kostenstammdaten ...) wird die Firma mit diesem hinterlegten Farbcode gekennzeichnet. Damit können die verschiedenen Firmen besser unterschieden werden:

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Dazu ist folgende Parametereinstellung in der FIBU nötig:
Paket FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Allgemein → Anzeige → Einfärben Firmen-Nr. → Ausprägung "1 - Ja"

Hinweis 
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Die Firma wird nicht nur in der KORE, sondern auch in der FIBU, im CTR, in der ANBU und in der BILANZ farbig dargestellt.
​Mit der Funktion Firmen-/FIBU-Stammdaten prüfen kann u. a. die Kore-Kette geprüft werden. Dabei wird für die eingegeben Firma ausgehend von der aktuellen Kore geprüft, ob die Kores Lücken oder Überschneidungen bei den Wirtschaftsjahren beinhalten bzw. ob die Vor- und Folgejahre richtig hinterlegt sind. Mit eine Klick auf "Protokoll anzeigen" sieht man die Details der Prüfung:

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Zu finden ist diese Funktion im Paket FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → Extras → Firmen-/FIBU-Stammdaten prüfen.
 Seitenanfang StartOfPage.png

 Anlage Kostenrechnung  

 Allgemeines

Die Anlage der Kostenrechnung erfolgt ebenfalls in den Firmenstammdaten. In der rechten Bildschirmhälfte werden alle Kostenrechnungen, die für Vorjahresvergleiche benötigt werden, pro Jahr angelegt, wobei Neuanlagen in weiterer Folge durch die Jahresübernahme ersetzt werden.
 
Existieren bereits Kostenrechnungen in der Firma, erscheint bei einer Neuanlage (F5) eine Meldung, ob die Jahresübernahme oder eine Neuanlage durchgeführt werden soll:
 
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Ausgehend von der Meldung kann entweder die Jahresübernahme oder auch eine Neuanlage gestartet werden.

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Standardfelder Kostenrechnung:

Firmennummer, unter der die Kostenrechnung angelegt wird.
Jahr, in dem die KORE angelegt wird.
Es müssen alle Vorjahre in der KORE angelegt werden, die für Vorjahresvergleiche benötigt werden.
Im Normalfall wird pro Firma eine Kore angelegt. In Ausnahmefällen können jedoch je Firma auch mehrere Kores angelegt werden, z. B.:
  • In einem Kalenderjahr enden zwei Wirtschaftsjahre (Rumpfwirtschaftsjahr).
  • Anlage einer zusätzlichen konsolidierten Kostenrechnung. Details entnehmen Sie bitte der Dokumentation Konsolidierung KORE.
Es dürfen jedoch keine zwei unabhängigen Kostenrechnungen unter einer Firma angelegt werden.

KORE-Name
Name der Kostenrechnung – Vorschlagswert aus Firmenname, Jahr und Unternummer
WJ-Beginn
Wirtschaftsjahrbeginn der Kostenrechnung. Dieser kann von jenem der FIBU abweichen.
Existiert bei der Neuanlage einer KORE eine VJ-KORE (Jahr -1 und gleiche Unternummer), dann wird als WJ-Beginn der neuen KORE automatisch das WJ-Ende der VJ-KORE +1 Tag übernommen. Exisitiert keine VJ-KORE, jedoch dafür eine FJ-KORE (Jahr +1 und gleiche Unternummer), dann wird als WJ-Beginn der WJ Beginn der FJ-KORE -1 Jahr übernommen.

Hinweis 
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Wird das Wirtschaftsjahr nachträglich geändert, und sollte dieses deshalb nicht mehr an das hinterlegte Vor- oder Folgejahr anschließen erhalten Sie folgende Hinweismeldung:

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WJ-Ende
Wirtschaftsjahrende der Kostenrechnung. Dieses kann von jenem der FIBU abweichen. 

Hinweis 
Hinweis.png
Wird das Wirtschaftsjahr nachträglich geändert, und sollte dieses deshalb nicht mehr an das hinterlegte Vor- oder Folgejahr anschließen, erhalten Sie folgende Hinweismeldung:

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Kostenstellen
Kennzeichen, ob Kostenstellen in der KORE verwendet werden.
 
Achtung! 
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Im Feld Kostenstellen muss immer das Kennzeichen "Verwendet", "Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen) " oder "Zwingende Eingabe (alle Buchungen)" eingestellt sein!


Hinweis 
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Ob, und welche der 5 Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche) in einer Kostenrechnung verwendet werden ist sehr individuell. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung eines KORE-Konzepts. Die Kostentypen Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche können nur mit vorhandenem Lizenzpaket "NTCS KORE Kostenträgerrechnung" verwendet werden. Wir empfehlen, mindestens einen Kostentyp auf "zwingend" zu setzen, damit ein Vergleich der Werte zwischen FIBU und KORE möglich ist.

Nicht verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE nicht verwendet. Es können keine Buchungen oder Auswertungen mit diesem Kostentypen durchgeführt werden.
Verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt kein Fehler bei der Übernahme der Buchungen (siehe Übernahme Buchungen).
Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer FIBU-Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder FIBU-Buchung (Erfasskennzeichen = FIBU) kontrolliert, ob diese mit einer Kostenstelle gebucht wurde (= Standardeinstellung).
Zwingende Eingabe (alle Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder Buchung (alle Erfasskennzeichen, z. B. FIBU, Extern, Manuell ...) kontrolliert, ob diese mit einer Kostenstelle gebucht wurde. 
Kostenträger
Kennzeichen, ob Kostenträger in der KORE verwendet werden. 

Hinweis 
Hinweis.png
Ob, und welche der 5 Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche) in einer Kostenrechnung verwendet werden ist sehr individuell. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung eines KORE-Konzepts. Die Kostentypen Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche können nur mit vorhandenem Lizenzpaket "NTCS KORE Kostenträgerrechnung" verwendet werden.
 
Nicht verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE nicht verwendet. Es können keine Buchungen oder Auswertungen mit diesem Kostentypen durchgeführt werden.
Verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt kein Fehler bei der Übernahme der Buchungen.
Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer FIBU-Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder FIBU-Buchung (Erfasskennzeichen = FIBU) kontrolliert, ob diese mit einem Kostenträger gebucht wurde.
Zwingende Eingabe (alle Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder Buchung (alle Erfasskennzeichen, z. B. FIBU, Extern, Manuell ...) kontrolliert, ob diese mit einem Kostenträger gebucht wurde.
Abteilungen
Kennzeichen, ob Abteilungen in der KORE verwendet werden. 

Hinweis 
Hinweis.png
Ob, und welche der 5 Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche) in einer Kostenrechnung verwendet werden ist sehr individuell. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung eines KORE-Konzepts. Die Kostentypen Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche können nur mit vorhandenem Lizenzpaket "NTCS KORE Kostenträgerrechnung" verwendet werden.
 
Nicht verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE nicht verwendet. Es können keine Buchungen oder Auswertungen mit diesem Kostentypen durchgeführt werden.
Verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt kein Fehler bei der Übernahme der Buchungen (siehe Übernahme Buchungen).
Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer FIBU-Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder FIBU-Buchung (Erfasskennzeichen = FIBU) kontrolliert, ob diese mit einer Abteilung gebucht wurde. 
Zwingende Eingabe (alle Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder Buchung (alle Erfasskennzeichen, z. B. FIBU, Extern, Manuell ...) kontrolliert, ob diese mit einer Abteilung gebucht wurde.  
Dimensionen
Kennzeichen, ob Dimensionen in der KORE verwendet werden. 

Hinweis 
Hinweis.png
Ob, und welche der 5 Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche) in einer Kostenrechnung verwendet werden ist sehr individuell. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung eines KORE-Konzepts. Die Kostentypen Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche können nur mit vorhandenem Lizenzpaket "NTCS KORE Kostenträgerrechnung" verwendet werden.
 
Nicht verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE nicht verwendet. Es können keine Buchungen oder Auswertungen mit diesem Kostentypen durchgeführt werden. 
Verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt kein Fehler bei der Übernahme der Buchungen (siehe Übernahme Buchungen).
Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer FIBU-Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder FIBU-Buchung (Erfasskennzeichen = FIBU)  kontrolliert, ob diese mit einer Dimension gebucht wurde.
Zwingende Eingabe (alle Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder Buchung (alle Erfasskennzeichen, z. B. FIBU, Extern, Manuell ...) kontrolliert, ob diese mit einer Dimension gebucht wurde.
Geschäftsbereiche
Kennzeichen, ob Geschäftsbereiche in der KORE verwendet werden.  

Hinweis 
Hinweis.png
Ob, und welche der 5 Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche) in einer Kostenrechnung verwendet werden ist sehr individuell. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung eines KORE-Konzepts. Die Kostentypen Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und Geschäftsbereiche können nur mit vorhandenem Lizenzpaket "NTCS KORE Kostenträgerrechnung" verwendet werden.
 
Nicht verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE nicht verwendet. Es können keine Buchungen oder Auswertungen mit diesem Kostentypen durchgeführt werden.
Verwendet
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt kein Fehler bei der Übernahme der Buchungen (siehe Übernahme Buchungen).
Zwingende Eingabe (nur FIBU Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer FIBU-Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder FIBU-Buchung (Erfasskennzeichen = FIBU oder) kontrolliert, ob diese mit einem Geschäftsbereich gebucht wurde.
Zwingende Eingabe (alle Buchungen)
Der Kostentyp wird in der KORE verwendet, bei einer Buchung ohne diesen Kostentypen kommt ein Fehler bei der Übernahme und die Buchung kann nicht verarbeitet werden (siehe Übernahme Buchungen). Durch diese Einstellung wird bei jeder Buchung (alle Erfasskennzeichen, z. B. FIBU, Extern, Manuell ...) kontrolliert, ob diese mit einem Geschäftsbereich gebucht wurde.
Mengen
Kennzeichen, ob in der KORE Mengen verwaltet werden (Stunden, Kilo, Kilometer …). Ohne dieses Kennzeichen werden Mengen, die eventuell in den Buchungen mitgegeben werden, nicht berücksichtigt (siehe auch Mengen).
 
Hinweis 
Hinweis.png
Wird das Mengen-Kz trotz bereits vorhandener Mengen entfernt, werden Sie mit folgender Meldung darauf hingewiesen:

1087147214000499968_0.png

Ein nachträgliches Entfernen kann zu Problemen führen, wenn die Mengen beispielsweise bereits in Umlagen oder in der KORE-Planung verwendet werden!

Firmen-Nr Vorjahr
Hinterlegung Firmennummer Vorjahr. Zusätzlich muss das Feld "KORE-Nr Vorjahr" befüllt sein, um Vorjahres-Vergleiche zu erhalten.
Im Zuge der Jahresübernahme erfolgt die Hinterlegung des Vorjahres automatisch. Bei der Neuanlage einer KORE wird dieses Feld automatisch befüllt, wenn bereits eine KORE mit der gleichen Unternummer und einem Jahr zuvor existiert.
KORE-Nr Vorjahr
Hinterlegung der KORE-Nummer Vorjahr. Zusätzlich muss das Feld "Firmen-Nr. Vorjahr" hinterlegt sein, um Vorjahres-Vergleiche zu erhalten. 
Im Zuge der Jahresübernahme erfolgt die Hinterlegung des Vorjahres automatisch. Bei der Neuanlage einer KORE wird dieses Feld automatisch befüllt, wenn bereits eine KORE mit der gleichen Unternummer und einem Jahr zuvor existiert.

Hinweis 
Hinweis.png
Sollte das hinterlegte Vorjahr zeitlich nicht an das aktuelle Jahr anschließen, erhalten Sie folgende Hinweismeldung:

1087147214000700032.png
Firmen-Nr Folgejahr
Hinterlegung Firmennummer Folgejahr. Zusätzlich muss das Feld "KORE-Nr Folgejahr" befüllt sein. Bei der Neuanlage einer KORE wird dieses Feld automatisch befüllt, wenn bereits eine KORE mit der gleichen Unternummer und einem Jahr darauf existiert.
KORE-Nr Folgejahr
Hinterlegung KORE Nummer Folgejahr. Zusätzlich muss das Feld "Firmen-Nr Folgejahr" befüllt sein. Bei der Neuanlage einer KORE wird dieses Feld automatisch befüllt, wenn bereits eine KORE mit der gleichen Unternummer und einem Jahr darauf existiert.

Hinweis 
Hinweis.png
Sollte das hinterlegte Folgejahr zeitlich nicht an das aktuelle Jahr anschließen, erhalten Sie folgende Hinweismeldung:

1087147157001600000.png
Währung
Hinterlegung der Währung, wenn in der Kostenrechnung mit Fremdwährungen gearbeitet wird (siehe auch Kostenrechnung in Fremdwährung).
 
A_FB.bmp  Felder Kostenrechnung
 
Hinweis 
Hinweis.png
Nach der Neuanlage der Kostenrechnung bzw. beim Speichern erhalten Sie, sofern bereits eine Finanzbuchhaltung für die Firma für das entsprechende Jahr vorhanden ist, eine Abfrage, ob die KORE-FIBU- Zuordnung gestartet werden soll:

1338821007000013260_0.png
 

 Weitere Funktionen  

KORE-Stammdaten
Nur die der jeweiligen Kostenrechnung zugeordneten Buchhaltungen werden bei der Übernahme der Daten in der KORE berücksichtigt (siehe KORE-FIBU-Zuordnung).

1122203892000003460_0.png
 A_JAHRESUEBERNAHME.bmp Jahresübernahme
Mit diesem Programmpunkt kann die Jahresübernahme der Kostenrechnung gestartet werden.
 A_KORE_IMPORT.bmp Import
Über diesen Programmpunkt kann die Kostenrechnung importiert werden (siehe Export/Import Kostenrechnung). 
 A_KORE_EXPORT.bmp Export
Über diesen Programmpunkt kann die Kostenrechnung exportiert werden (siehe Export/Import Kostenrechnung).

Funktionen
BMD_55.png
Diese Funktion wurde in der Vergangenheit für die einmalige Übernahme der relevanten Stammdaten aus einer KORE 5.5 in die KORE NTCS verwendet.
Die Wartung und der Support sämtlicher KORE 5.5 Programme wurde mit Dezember 2021 eingestellt. Möchten Sie von der KORE 5.5 auf die NTCS KORE umstellen, empfehlen wir Ihnen dringend einen Termin mit uns zu vereinbaren. 
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
Umstellung KORE von BMD 5.5 auf NTCS
BMD_55.pngDiese Funktion wurde in der Vergangenheit für die einmalige Übernahme der relevanten Stammdaten für mehrere Jahre aus einer KORE 5.5 in die KORE NTCS verwendet.  
Die Wartung und der Support sämtlicher KORE 5.5 Programme wurde mit Dezember 2021 eingestellt. Möchten Sie von der KORE 5.5 auf die NTCS KORE umstellen, empfehlen wir Ihnen dringend einen Termin mit uns zu vereinbaren. 
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
BMD_55.png
Diese Funktion wurde in der Vergangenheit für die Übernahme der VJ-Salden (beispielsweise bei Kostenträger) verwendet damit die  VJ-Salden in der NTCS richtig ausgewertet werden können. Die Wartung und der Support sämtlicher KORE 5.5 Programme wurde mit Dezember 2021 eingestellt. Möchten Sie von der KORE 5.5 auf die NTCS KORE umstellen, empfehlen wir Ihnen dringend einen Termin mit uns zu vereinbaren. 
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
1122203892000003460_2.png Mengen
Über diesen Programmpunkt können vorhandene Mengen kontrolliert oder neue Mengen angelegt werden. Mengen werden in der KORE zum Beispiel für die Berechnung von Kennzahlen verwendet (siehe Mengen).
1122203892000003460_3.png Konsolidierung
Mit diesem Programmpunkt kann die Konsolidierung von Kostenrechnungen gestartet werden.
A_SHOW.bmp KORE-KORE-Zuordnung
Hier können die zu konsolidierenden Kostenrechnungen hinzugefügt werden.
Mit dieser Funktion kann auch nachträglich (= bereits vorhandene Kostennummern bei dem zu ändernden Kostentyp) von numerischen Kostennummern auf alphanumerische Kostennummern umgestellt oder wieder zurückgestellt werden.

Eine Änderung von numerischen auf alphanumerische Kostennummern ist dann jederzeit möglich. Eine Umstellung von alphanumerisch auf numerisch ist zusätzlich nur dann möglich, wenn alle bereits vorhandenen Kostennummern des umzustellenden Kostentyps numerisch sind, und deren Nummern 14 Ziffern nicht überschreiten!

Alphanumerische Kostennummern können grundsätzlich mit bis zu 20 Zeichen angelegt werden, wohingegen numerische Kostennummern mit 14 Ziffern beschränkt sind. Zusätzlich folgt eine Sortierung der Kostennummern bei alphanumerischen Kostennummern einer anderen Logik (z. B. 1,10,2,20 ...) - numerisch wird aufsteigend sortiert (1,2,10,20 ...).

Existiert zu einem Kostentyp noch keine einzige Kostennummer kann jederzeit am KORE-Stamm zwischen alphanumerischen und numerischen Kostennummern gewechselt werden! Nur bei bereits vorhandenen Kostennummern und einer gewünschten Umstellung muss diese Funktion verwendet werden. Bei der Durchführung dieser Funktion wird die Einstellung am KORE-Stamm automatisch umgestellt.
A_TRUE.bmp Als aktuelle KORE übernehmen
Mit dieser Funktion kann die aktuelle Kostenrechnung gewechselt werden. Alle anderen Pakete greifen auf die aktuelle Kostenrechnung und deren Stammdaten zu.
A_DELETE.bmp Kore löschen
Standardmäßig ist die Funktion Kore löschen nicht eingeblendet und muss über das Burger-Menü gestartet oder hinzugefügt werden.
Über diesen Programmpunkt kann eine Kostenrechnung unwiderruflich gelöscht werden. Es wird die gesamte Kore inklusive aller Daten wie z. B. Stammdaten (Kostenstellen, Kostenträger, Kostenschlüssel, Umlagen, Baumzuordnungen ....), Planwerte für alle erfassten Planjahre ... gelöscht.

Auch in allen anderen Paketen kann dann mit der Kostenrechnung nicht mehr gearbeitet werden. So ist beispielsweise das Buchen auf Kostenstellen, Kostenträger, Übernahmeschlüssel oder die Hinterlegung der Kostennummern in der ER-Kontrolle auf Eingangsrechnungen, im Lohn auf Mitarbeitern oder auf Rechnungen in der WWS nicht mehr möglich.

Zusätzlich ist auch darauf zu achten, zu welchem Zeitpunkt die Kore gelöscht wird. Sind beispielsweise noch Buchungen mit Kostendaten in Vorerfassungsprogrammen wie der ER-Kontrolle vorhanden, können diese nicht mehr verbucht werden. Es empfiehlt sich, vor dem Löschen einer Kore alle Daten mit Kostendaten zu verbuchen.

Achtung! 
Achtung.png
Zur Absicherung erscheint nochmals eine Abfrage, ob die KORE tatsächlich gelöscht werden soll:

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Neben der Funktion "Kore löschen" im Kore-Stamm gibt es auch die Möglichkeit, die Kore über den Stapel Kostenrechnung löschen zu entfernen. 
A_Checklist.bmp Checklisten 
Mit dieser Funktion können Sie Checklisten öffnen, den Fortschritt ansehen und Checklisten entfernen. Es kann auch eine Übersicht der Checklisten geöffnet werden.    
 
Weitere Funktionen (drei schwarze Punkte rechts oben) - Extras
Protokolle
Protokoll - FirmenDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Protokoll zu den Firmen werden für alle Firmen sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) an einer Firma aufgelistet. 
Datensatzprotokoll - FirmenDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Datensatzprotokoll zur jeweils angewählten Firma werden sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) an dieser Firma aufgelistet. 
Protokoll - KORE-StammdatenDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Protokoll zu den KORE-Stammdaten werden für alle Kostenrechnungen sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen inkl. der Durchführung eines Importes, einer Jahresübernahme, Konsolidierung oder Werteverteilung) aufgelistet.
Datensatzprotokoll - KORE-StammdatenDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Datensatzprotokoll zu den KORE-Stammdaten der jeweils angewählten Kostenrechnung werden sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen inkl. der Durchführung eines Importes, einer Jahresübernahme, Konsolidierung oder Werteverteilung) aufgelistet. 
 

 Anlage Finanzbuchhaltung

Nachdem die Kostenrechnung angelegt worden ist, erfolgt die Anlage der Buchhaltung bzw. aller für die Kostenrechnung relevanten Buchhaltungen (kalkulatorische Buchhaltungen). Wird mit der Finanzbuchhaltung auch in anderen Paketen gearbeitet (FIBU, ER-Kontrolle, Controlling, Bilanz ...), sollte die Anlage direkt in der FIBU erfolgen. Für Folgejahre wird die Neuanlage durch die Jahresübernahme FIBU ersetzt.  
 

 Anlage laufende Buchhaltung  


1122204260000003460_2.png
 
Standardfelder Finanzbuchhaltung:
 
Automatische Hinterlegung der Firmennummer
Buchungsjahr. Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr kann je nach Wunsch das Beginn- oder das Endejahr angegeben werden. Standardmäßig wird das Ende des Wirtschaftsjahres als FIBU-Jahr bekanntgegeben.
Im Normalfall wird pro Firma eine FIBU angelegt. In Ausnahmefällen können jedoch je Firma auch mehrere FIBUs angelegt werden, z. B.:
  • In einem Kalenderjahr enden zwei Wirtschaftsjahre (Rumpfwirtschaftsjahr) 
  • Anlage kalkulatorischer FIBUs
  • Anlage einer zusätzlichen konsolidierten FIBU. Details entnehmen Sie bitte der Dokumentation Konsolidierung.
Es dürfen jedoch keine zwei unabhängigen FIBUs unter einer Firma angelegt werden. Das bedeutet, dass z. B. für jede FIBU, die unter einer eigenen Steuernummer geführt wird, auch eine eigene Firma angelegt werden muss.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE
Fließen in eine Kostenrechnung mehrere Buchhaltungen (z. B. eine laufende und eine kalkulatorische FIBU ist in der KORE-FIBU Zuordnung zugeordnet) ein, ist die Unternummer der FIBU entscheidend für die Reihenfolge, in der die Konten der FIBUs in die KORE übernommen werden. Dabei werden zuerst die Konten jener FIBU übernommen, die die niedrigste Unternummer hat, dann werden die Konten mit der zweitniedrigsten Unternummer übernommen usw. Die FIBU mit der höchsten Unternummer wird zuletzt übernommen (siehe auch KORE Konten). 

 
FIBU-Name
Bezeichnung der FIBU, z. B. Finanzbuchhaltung 2019/01. Wird automatisch vorgeschlagen (Firmenname+FIBU-Jahr+FIBU-Unternummer), kann jedoch auch abgeändert werden.
WJ-Beginn
Bitte geben Sie hier den Beginn des Wirtschaftsjahres der FIBU bekannt. WJ-Beginn und WJ-Ende umfassen maximal 12 Monate (u. a. wichtig für die Kolonnenüberschriften in Auswertungen).

Wird als Wirtschaftsjahr-Beginn z. B. der 01.04.2019 eingetragen, wird automatisch der 31.3.2020 als WJ-Ende vorgeschlagen. Existiert bei der Neuanlage einer FIBU eine VJ-FIBU (Jahr -1 und gleiche Unternummer), dann wird als WJ-Beginn der neuen FIBU automatisch das WJ-Ende der VJ FIBU +1 Tag übernommen. Existiert keine VJ-FIBU, jedoch dafür eine FJ-FIBU (Jahr +1 und gleiche Unternummer), dann wird als WJ-Beginn der WJ-Beginn der FJ-FIBU -1Jahr übernommen. 
WJ-Ende
Bitte geben Sie hier das Ende des Wirtschaftsjahres der FIBU bekannt. WJ-Beginn und WJ-Ende umfassen maximal 12 Monate (u. a. wichtig für die Kolonnenüberschriften in den Auswertungen).

Wird als Wirtschaftsjahr-Beginn z. B. der 01.04.2019 eingegeben, wird automatisch der 31.03.2020 als WJ-Ende vorgeschlagen.
Grundwährung
Normalerweise ist der Euro die Grundwährung einer Buchhaltung.
Die Grundwährung ist ein Pflichtfeld:
1087148008001200000.png

Dieses Feld ist vor allem für Währungssymbole bei Beträgen in Auswertungen wichtig (€)! Die Grundwährung hat z. B. im Wareneingangsbuch Vorrang gegenüber der hinterlegten Kursdatei.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Buchen mit Fremdwährung.
Firmen-Nr Standardkontenrahmen
Wir empfehlen Ihnen, bei jeder FIBU den BMD Standardkontenrahmen oder einen Kanzleikontenrahmen zu hinterlegen. Dazu müssen die Felder FIBU-Nr Standardkontenrahmen und "Firmen-Nr Standardkontenrahmen" befüttert werden.

Aus dem hinterlegten Standardkontenrahmen können Stammdaten (Prozentsätze, Skontoverbuchungskennzeichen, Steuerkonten, Fixkonten, Buchungsarten, Buchungssymbole und Buchungskreise) übernommen werden. (Auch ausgewählte Konten können später übernommen werden.)
 
Die Firmennummer des Standardkontenrahmens, der von BMD ausgeliefert wird, ist 100, die FIBU-Nummer 2200. Wird bei "Firmen-Nr Standardkontenrahmen" 100 erfasst, wird bei der "FIBU-Nr Standardkontenrahmen" gleich die jüngste FIBU vorgeschlagen (2200/01).
 
Achtung! 
Achtung.png
Wird ein Standardkontenrahmen im Nachhinein bei einer FIBU eingetragen und Sie wählen in einem der Stammdatenpunkte Standardkontenrahmen übernehmen, werden die Daten der FIBU überschrieben!

Wird eine neue FIBU angelegt, ohne dass ein neuer Standardkontenrahmen hinterlegt wurde, erscheint folgende Meldung:

1087147145004099968_0.png

Wir empfehlen Ihnen aus Gründen der Arbeitsersparnis und Fehlervermeidung, einen Standardkontenrahmen zu hinterlegen.
FIBU-Nr Standardkontenrahmen
Wir empfehlen Ihnen, bei jeder FIBU den BMD Standardkontenrahmen oder einen Kanzleikontenrahmen zu hinterlegen. Dazu müssen die Felder "FIBU-Nr Standardkontenrahmen" und Firmen-Nr Standardkontenrahmen befüttert werden.

Aus dem hinterlegten Standardkontenrahmen können Stammdaten (Prozentsätze, Skontoverbuchungskennzeichen, Steuerkonten, Fixkonten, Buchungsarten, Buchungssymbole und Buchungskreise) übernommen werden.
(Auch ausgewählte Konten können später übernommen werden.)
 
Die Firmennummer des Standardkontenrahmens, der von BMD ausgeliefert wird, ist 100, die FIBU-Nummer 2200. Wird bei "Firmen-Nr Standardkontenrahmen" 100 erfasst, wird bei der "FIBU-Nr Standardkontenrahmen" gleich die jüngste FIBU vorgeschlagen (2200/01).
 
Wurden bei der Neuanlage einer FIBU "FIBU-Nr Standardkontenrahmen" und Firmen-Nr Standardkontenrahmen bekanntgegeben, so werden sämtliche Stammdaten (wie Prozentsätze, Skontoverbuchungskennzeichen, Steuerkonten, Fixkonten, Buchungsarten/-varianten und Buchungssymbole) automatisch aus dem hinterlegten Kontenrahmen übernommen.
 
Achtung! 
Achtung.png
Wird ein Standardkontenrahmen im Nachhinein bei einer FIBU eingetragen und Sie wählen in einem der Stammdatenpunkte Standardkontenrahmen übernehmen, werden die Daten der FIBU, je nach Auswahl ("nur Neuanlagen", "Nur unbebuchte" oder "Alle übernehmen") überschrieben!
 
Genauere Informationen dazu entnehmen Sie bitte aus der Dokumentation Fixkonten bzw. Steuerkonten.
 
Wird eine neue FIBU angelegt, ohne dass ein Standardkontenrahmen hinterlegt wurde, erscheint folgende Meldung:
 
1087147145004099968_0.png
 
Wir empfehlen Ihnen, aus Gründen der Arbeitsersparnis und Fehlervermeidung, einen Standardkontenrahmen zu hinterlegen.
Firmen-Nr Vorjahr
Hinterlegung der Vorjahres-Firmennummer (und der entsprechenden FIBU-Nummer, z. B. 201801), um Vorjahresvergleiche zu erhalten. Im Zuge der NTCS Jahresübernahme werden diese Felder automatisch befüllt. Bei der Neuanlage einer FIBU wird dieses Feld dann automatisch befüllt, wenn eine FIBU bereits mit gleicher Unternummer, gleichem Wirtschaftsjahr und einem Jahr zuvor existiert. 

Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Voraussetzung, um auf Vorjahreswerte zugreifen zu können (Hochrechnungen).
FIBU-Nr Vorjahr
Hinterlegung der Vorjahres-Buchhaltung (und der entsprechenden Firmennummer), um Vorjahresvergleiche zu erhalten. Im Zuge der NTCS Jahresübernahme werden diese Felder automatisch befüllt. Bei einer Neuanlage einer FIBU wird diese Feld dann automatisch befüllt, wenn eine FIBU bereits mit gleicher Unternummer, gleichem Wirtschaftsjahr und einem Jahr zuvor existiert. 

Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Voraussetzung, um auf Vorjahreswerte zugreifen zu können (Hochrechnungen).
Firmen-Nr Folgejahr
Hinterlegung der Firmennummer des Folgejahres. Siehe auch FIBU-Nr Folgejahr.  Bei einer Neuanlage einer FIBU wird dieses Feld dann automatisch befüllt, wenn eine FIBU bereits mit gleicher Unternummer, gleichem Wirtschaftsjahr und einem Jahr später existiert. 
FIBU-Nr Folgejahr
Hinterlegung der Buchhaltung des Folgejahres. Siehe auch Firmen-Nr Folgejahr. Bei einer Neuanlage einer FIBU wird dieses Feld dann automatisch befüllt, wenn eine FIBU bereits mit gleicher Unternummer, gleichem Wirtschaftsjahr und einem Jahr später existiert. 
USt Ist/Soll
Mithilfe dieser Einstellung kann der Zeitpunkt der Versteuerung festgelegt werden (Fälligkeit der Steuer bei Rechnungslegung oder bei Zahlungseingang). Nähere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zur Ist-Besteuerung.

Achtung!
Achtung.png
Im Feld "USt Ist/Soll" geht es um den Zeitpunkt, zu dem die Steuern fällig werden. Diese Einstellung hat keine Auswirkung auf den Zeitpunkt, zu dem die Rechnungen erfolgswirksam werden! 

Wird in einer bereits bebuchten Buchhaltung diese Versteuerungsart geändert, so erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis:

1087147205002499968_0.png

1087147205002499968.png Bei Firmensitz Deutschland ist die Ist-Besteuerung nur bei der Umsatzsteuer und nicht bei der Vorsteuer gültig.
UVA-Abgabezeitraum
Hier wird eingestellt, ob die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich bzw. ob für diese FIBU keine UVA abgegeben werden soll. 
 
Es erfolgt eine Prüfung, ob der Zeitraum für das jeweilige Land verwendet werden darf. Wenn der Firmensitz Schweiz ist, dürfen die Einstellungen "monatlich", "vierteljährlich" oder "halbjährlich" verwendet werden. Ansonsten sind die Einstellungen "monatlich" oder "vierteljährlich" möglich. Dasselbe gilt für FIBU Filialen.
 
Wird dieser UVA-Abgabezeitraum geändert, so gibt es eine Prüfung, ob bereits eine UVA-XML für diese Buchhaltung erstellt wurde:

1087147205002599936.png
 
Auch der Zeitraum für die Abgabe der Zusammenfassenden Meldung richtet sich nach dem Zeitraum, für den die UVA erstellt wird.
Kammerumlage
Kennzeichen, ob die FIBU KU-pflichtig ist, die Standardeinstellung ist "Ja".
Eine Verpflichtung zum Abführen der Kammerumlage besteht dann, wenn Sie die vorgegebene Umsatzgrenze überschreiten.
 
Ist dieses Feld auf "Nein" gestellt, werden Sie beim Versuch, die Kammerumlagenberechnung zu drucken, darauf hingewiesen:
 
1087147196002499968.png

Unechte Steuerbefreiung
Wenn dieses Feld auf "Ja" gesetzt ist, darf keine Steuer berechnet werden, egal wie die Konten angelegt sind. Dieses Kennzeichen wird für die Bruttomethode bzw. die Kleinunternehmerregelung benötigt.

Es kann nur mit den Steuercodes gebucht werden, welche dafür gekennzeichnet sind. Ansonsten erhalten Sie die Meldung, dass dieser Steuercode bei unechter Steuerbefreiung nicht verwendet werden darf.

Sobald das Kennzeichen für die unechte Steuerbefreiung hinterlegt ist, ist eine nachträgliche Kürzung der Vorsteuer nicht mehr möglich.
Fremdwährungskonten

Wenn Konten in Fremdwährung geführt werden, muss dieses Feld aktiviert werden. Das Fremdwährungspaket ist nicht im FIBU Basis-Paket enthalten.


Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur Fremdwährung.  

Kurstabellennummer

Hier kann die Kurstabelle hinterlegt werden, mit der in der NTCS gearbeitet wird. Die Standardkurstabelle trägt die Nummer 0. 

Bei Neuanlage einer FIBU wird die bei der Firma hinterlegte Kurstabelle vorgeschlagen.
Wenn Sie mit Fremdwährungen buchen möchten, finden Sie Informationen dazu unter dem Punkt Buchen mit Fremdwährung.

FIBU Filiale
FIBU-Filialen werden benötigt, wenn Sie außerhalb des Firmensitzlandes verpflichtet sind, eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben (z. B. Abgabe einer UVA in Österreich und in Deutschland). Weiters kann die FIBU Filiale auch dann verwendet werden, wenn innerhalb eines Landes getrennte Auswertungen durchgeführt werden sollten.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt FIBU-Filialen. 

Mit Filiale wird auch gebucht, wenn Sie über OSS (One-Stop-Shop) die Umsatzsteuer für Ihre Versandhandelsumsätze und Dienstleistungen innerhalb der EU erklären und bezahlen. OSS kann ab 01.07.2021 verwendet werden. Nähere Informationen finden Sie unter One-Stop-Shop (OSS).
E/A-Rechner-Automatik
Hier kann hinterlegt werden, ob die Einnahmen-/Ausgabenrechnerautomatik für Kunden und/oder Lieferanten verwendet werden soll.
Wird hier eine Einstellung getroffen, so wird die hinterlegte Gewinnermittlungsart geprüft und gegebenenfalls eine Meldung ausgegeben:

1087147143002099968_0.png
 
Nähere Informationen dazu finden Sie unter E/A-Rechner mit offenen Posten.

Achtung!
Achtung.png
Bei der E/A-Rechner-Automatik geht es um den Zeitpunkt, zu dem Ein- und Ausgangsrechnungen erfolgswirksam werden. Diese Einstellung hat keine Auswirkung auf den Zeitpunkt, zu dem die Steuern fällig werden!

Folgende Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen dafür zur Verfügung:
  • Nachträgliche Umbuchung, bei Kunden und Lieferanten (Umbuchung erfolgt zum Monatsende)
  • Sofortige Umbuchung, bei Kunden und Lieferanten
  • Sofortige Umbuchung, nur bei Kunden
  • Sofortige Umbuchung, nur Lieferanten
Konsolidierungs-Kz
Dieses Kennzeichen gibt an, ob es sich bei dieser FIBU um eine Konsolidierungs-FIBU handelt.
 
Es gibt verschiedene Arten der Konsolidierung in der Finanzbuchhaltung:
  • UVA-Konsolidierung: Details entnehmen Sie bitte der Dokumentation Umsatzsteuervoranmeldung und dem dazugehörigen Lernvideo.bmp Lernvideo UVA-Konsolidierung.

  • UVA-Konsolidierung Organschaft: Grundsätzlich wie UVA-Konsolidierung, aber mit dem Unterschied, dass die Kammerumlage für jede der konsolidierten FIBUs einzeln berechnet wird.

  • FIBU-Konsolidierung: Details entnehmen Sie bitte der Dokumentation Konsolidierung.

  • Auswertungskonsolidierung: Wird dieses Kennzeichen gesetzt, dann können in einzelnen Programmen FIBU-übergreifende Daten verarbeitet werden (z. B. Zahlungsverkehr).
Eine konsolidierte FIBU kann unter einer neuen leeren Firma oder auch unter einer bestehenden Firma angelegt werden.

Sind in einer FIBU-Konsolidierung bereits Buchungen vorhanden, dann darf das Konsolidierungs-Kz am FIBU-Stamm nicht auf UVA-Konsolidierung oder UVA-Konsolidierung Organschaft umgestellt werden. Sie erhalten eine entsprechende Hinweismeldung:

1087148175002400000.png

Das Feld ist allerdings inaktiv, wenn das Konsolidierungskennzeichen bis jetzt nicht gesetzt war und Buchungen vorhanden sind.
Sperre bis Periode
Über dieses Feld kann verhindert werden, dass in der Buchhaltung bis zu der eingegebenen Periode gebucht wird.

Nach Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung können Sie den gemeldeten Monat sperren lassen. Dazu gibt es im Programm für die UVA-Erstellung die Einstellungsmöglichkeit, ob nach der XML-Dateierstellung die Sperre gesetzt werden soll. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur UVA.

Wird hier ein Monat eingegeben, in dem noch offene Buchungskreise vorhanden sind, erfolgt eine Abfrage, ob diese geschlossen werden sollen.

1087148178002599936_0.png

Wurde bei Ihnen der Parameter unter UVA und Meldungen → Umsatzsteuervoranmeldung → Einstellungen für UVA/Meldungen → Allgemein → Journalisieren durchführen auf "Ja" gesetzt, so erhalten Sie im Anschluss eine weitere Abfrage, ob diese Buchungskreise journalisiert werden sollen.

1087148178002599936_3.png

Journalisierte Buchungen sind endgültig festgeschrieben. Genauere Informationen zum Journalisieren von Buchungen finden Sie in der Dokumentation "Buchen" unter dem Punkt Funktionen zur Gewährleistung der Ordnungsmäßigkeit der Buchaltung (GoB).

Beim Setzen der "Sperre bis Periode" wird geprüft, ob noch in einer Periode gebucht wird, welche gesperrt werden sollte. Ist das der Fall, so erhalten Sie einen Hinweis, welcher Buchungskreis noch in Verwendung ist. Die Sperre wird nicht gesetzt.

1087148178002599936_2.png

Weiters ist es nicht möglich, eine Buchung zu erfassen. Sobald Sie ins Programm "Buchen" einsteigen, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

1087148178002599936.png

Wird der Wert in diesem Feld geändert oder gelöscht, dann wird gleichzeitig der Eintrag im Feld Letzter UVA-Monat entsprechend geändert bzw. gelöscht.
Der Abgleich dieser beiden Felder erfolgt nur dann, wenn
  • der neue Wert niedriger als der bisher gespeicherte Wert ist,
  • der Monat im Feld "Sperre bis Periode" dem letzten UVA-Monat entspricht und
  • die Periodensperre automatisch durch den entsprechenden Parameter in der UVA gesetzt wird.
BilanzBuchen-Sperre bis Periode
Über dieses Feld kann verhindert werden, dass in der Buchhaltung bis zur eingegebenen Periode Bilanzbuchungen durchgeführt werden. Nach Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung können Sie diese Bilanz-Periode sperren lassen. Dazu gibt es im Programm für die UVA-Erstellung die Einstellungsmöglichkeit, ob nach der XML-Dateierstellung die Sperre gesetzt werden soll. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur UVA.

Wird hier ein Monat eingegeben, in dem noch offene Buchungskreise vorhanden sind, erfolgt eine Abfrage, ob diese geschlossen werden sollen.

Das Feld wird automatisch auf Monat 12 gestellt, wenn Sie in der Bilanz ein Projekt abschließen. Dabei wird auch das Feld Jahresabschluss gesperrt auf "Ja" gesetzt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zum Paket BILANZ.

Weiters ist es nicht möglich, eine Buchung zu erfassen. Sobald Sie ins Buchen einsteigen, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

1087148514002099968.png
Firmen-Nr KORE
Wenn Sie eine Kostenrechnung zu dieser FIBU führen möchten, tragen Sie hier die Firmennummer der Kostenrechnung ein.
 
Wird nachträglich die KORE bei der FIBU hinterlegt, erfolgt nach Bestätigung dieser Meldung automatisch die KORE-FIBU-Zuordnung:
 
1087147165001100032.png 
KORE-Nr
Die ersten 4 Stellen beschreiben das Jahr, die nächsten 2 Stellen die KORE-Unternummer. Wenn Sie eine Kostenrechnung zu dieser FIBU führen möchten, tragen Sie hier das jeweilige Jahr der Kostenrechnung mit der dazugehörigen Unternummer ein.
 
Wird nachträglich die KORE bei der FIBU hinterlegt, erfolgt nach Bestätigung dieser Meldung automatisch die KORE-FIBU-Zuordnung:
 
1087147165001100032.png 
KORE-Buchungsart
Hinterlegung der Buchungsart, mit der die Buchungen der FIBU in die KORE übernommen werden sollen. Werden Buchungen mit einer eigenen Buchungsart in die KORE importiert, können sie über die Buchungsvarianten bei den Auswertungen entweder mitberücksichtigt oder ausgeschlossen werden. Wird als KORE-Buchungsart z. B. 1010 hinterlegt, werden lfd. Buchungen auf 1010 und alle Bilanzbuchungen auf die Buchungsart 2010 übernommen.
 
Achtung!
Achtung.png
Voraussetzung für die Hinterlegung einer KORE-Buchungsart ist, dass zuvor die Nummer der Firma und der KORE hinterlegt wurde.
Anbu-Verbuchungsintervall
Wählen Sie hier aus, ob die Abschreibung aus der ANBU jährlich oder monatlich in die FIBU verbucht werden soll.
Sobald die ANBU einmal in die FIBU verbucht worden ist, kann diese Einstellung nicht mehr verändert werden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur Anlagenbuchhaltung.
 
Flagge_AUT.png → Wird eine FIBU für eine Firma mit dem Land Österreich angelegt, wird der Wert "jährlich" vorgeschlagen.
Flagge_CZE.png Flagge_SVK.png → Wird eine FIBU für eine Firma mit dem Land Tschechien oder Slowakei angelegt, wird der Wert "monatlich" vorgeschlagen.

Sobald die Einstellung auf "monatlich" geändert wird, wird auch das Feld Anlagensummen monatlich berechnen automatisch aktiviert.
Bei der Umstellung des ANBU-Verbuchungsintervalls auf "jährlich", wird das Feld Anlagensummen monatlich berechnen nicht geändert.
Anlagensummen monatlich berechnen
Angabe, ob bei der Berechnung der Anlagensummen je Sachkonto aus der Anlagenbuchhaltung die Summen für jede Periode einzeln berechnet und gespeichert werden sollen (z. B. für monatliche Geldflussrechnung). 
Gewinnermittlungsart
Die Auswahlmöglichkeiten im Feld Gewinnermittlungsart richten sich nach dem Firmensitz.
 
Flagge_GER.png Wenn der Firmensitz Deutschland, die E/A-Rechner-Automatik und die Gewinnermittlungsart Einnahmen-Überschuss-Rechnung gemäß $ 4 Absatz 3 ist, wird beim Buchen der Gewinn unter Berücksichtigung der Kontoart für Auswertung vom Sachkonto ermittelt und im Programm "Buchen" angezeigt.
Bei der Gewinn-/Verlustverbuchung wird auch der Gewinn mit Berücksichtigung der Auswertungskontoart ermittelt.
Einkunftsart
Einkunftsart (lt. BMDEinkunftsartType):
1 - Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
2 - Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
3 - Einkünfte aus Gewerbebetrieb
4 - Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung  
USt-Ermittlung
Folgende Hinterlegungen sind auf diesem Feld möglich:
  • USt-Nettosystem
  • USt-Bruttosystem
Dieses Feld steuert für die Steuererklärung (E1a), dass das Häkchen schon richtig bei Bruttosystem oder Nettosystem gesetzt ist.
 
Es hat keine Relevanz für die FIBU oder Bilanz.
 

A_FB.bmp Felder Finanzbuchhaltung

 Anlage kalkulatorische (weitere) Buchhaltung - Trennung mittels Buchungsarten 

Fließen in eine Kostenrechnung mehrere Buchhaltungen ein (kalkulatorische Buchhaltungen, Filialbuchhaltungen …), können diese mittels Buchungsarten gekennzeichnet werden. Der Vorteil dabei ist, dass man später erkennt, aus welcher Fibu die Buchungen stammen. Zusätzlich hat man bei den Auswertungen die Möglichkeit, alle oder nur bestimmte Buchungen zu berücksichtigen.

Achtung! 
Achtung.png
Die Konten in den einzelnen Fibus müssen gleich sein! Ist das nicht der Fall, muss zuvor eine Konsolidierung der Fibu(s) mit Konsolidierungskonten erfolgen (nähere Information dazu finden Sie in der Fibu in der Hilfe Konsolidierung). Die konsolidierte Fibu ist dann in der Kore-Fibu-Zuordnung der Kore zuzuordnen.

Hinweis 
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Alternativ zu einer eigenen kalkulatorischen Buchhaltung können kalkulatorische Buchungen (kalkulatorische Abschreibung, kalkulatorische Zinsen usw.) auch direkt in der Kostenrechnung im Programmpunkt Buchungen bearbeiten gebucht werden. Diese Buchungen werden dabei nicht in die FIBU geschrieben und betreffen somit nur die Kostenrechnung.


1122207943000003460_0.png

Gibt es in einem Jahr mehrere Buchhaltungen, werden diese anhand der Unternummer getrennt. Laufen mehrere Buchhaltungen in eine Kore, können diese mit verschiedenen Buchungsarten versehen werden. Bei den Auswertungen können dann beispielsweise die kalkulatorischen Buchungen mit der Buchungsart 1002 ausgeschlossen werden.

Damit das Feld 99 "KORE-Buchungsart" aktiv wird, müssen vorher die Felder 96 "Firmen-Nr. KORE" und 97 "KORE-Nr." befüllt werden.

Hinweis 
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Ist bei einer Buchhaltung das Feld 99 "KORE-Buchungsart" leer, werden die Buchungen automatisch mit der Buchungsart 1001 (laufende Buchungen) bzw. 2001 (Bilanzbuchungen) in die Kostenrechnung übernommen.

Buchungsarten können auch nachträglich bei einer Fibu hinterlegt werden. Danach muss bei der Übernahme und Umlage die Funktion Löschen importierte Fibu-Daten ausgeführt werden, bevor die Übernahme und Umlage für das gesamte Jahr gestartet wird.  
 
Grafische Darstellung: Trennung der Buchhaltungen mittels Buchungsarten

1122208475000003460_1.png

Im Programmpunkt "Buchungsvarianten/-arten" werden die einzelnen Buchungsarten angelegt. Zusätzlich kann definiert werden, welche Buchungsarten beim Ausdruck einer Buchungsvariante berücksichtigt werden sollen (siehe Buchungsvarianten/-arten):

1510662563000006870_5.png

Im Ausdruck oder im Reporting kann im Anschluss mit den verschiedenen Buchungsvarianten ausgewertet werden. Im Reiter "Erweitert" können Sie im Feld Buchungsvariante die gewünschte Variante auswählen:

1510662563000006870_2.png

Mit dem Ausdruck Buchungsartenübersicht erhalten Sie eine Auswertung, in der die Buchungsarten in Spalten dargestellt werden. So werden beispielsweise die Werte der laufenden Fibu in der erste Spalte, die Werte der kalkulatorischen Fibu in der zweiten Spalte und eine Gesamtsumme in der dritten Spalte dargestellt:

1510662563000006870_3.png
  Seitenanfang StartOfPage.png

 Kore-Fibu-Zuordnung 

Im Anschluss an die Anlage der Firma, KORE und FIBU müssen die Buchhaltungen der jeweiligen Kostenrechnung zugeordnet werden. Erst durch diese Zuordnung weiß die Kostenrechnung, aus welchen FIBUs die Buchungen und die Konten importiert werden müssen.
 
Der Aufruf der Zuordnung erfolgt in den Firmenstammdaten über den Menüpunkt Funktionen → KORE-FIBU-Zuordnung (dazu muss die jeweilige Kostenrechnung markiert sein):

1122209235000003460.png
 
Nur jene Buchhaltungen, die in der rechten Bildschirmhälfte der Kostenrechnung zugeordnet worden sind, werden bei der Übernahme der Buchungen berücksichtigt.

Falls KORE und FIBU abweichende Wirtschaftsjahre haben, müssen alle relevanten Buchhaltungen zugeordnet werden. Die KORE übernimmt dann nur die Perioden, die laut KORE-WJ-Beginn bzw. -Ende relevant sind.

Es ist auch möglich, sich alle FIBUs eines Jahres anzeigen zu lassen. So kann eine firmenübergreifende Zuordnung hinterlegt werden. Die Umschaltung erfolgt über die Combobox "FIBUs der Firma".

1122209235000003460_0.png

Hinweis 
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Wurden mehrere Buchhaltungen in der KORE-FIBU-Zuordnung hinterlegt, müssen die FIBU-Konten die gleiche Bedeutung haben (= gleiche FIBU Kontenstammdaten in allen zugeordneten FIBUs).

Grundsätzlich werden die Stammdaten aus der ersten FIBU der KORE-FIBU-Zuordnung übernommen und nur um die nicht enthaltenen Stammdaten der anderen FIBUs ergänzt. Die Reihenfolge in der KORE-FIBU-Zuordnung richtet sich nach der Firmennummer und nach dem FIBU-Jahr bzw. der Unternummer.

Achtung! 
Achtung.png
Wir raten dringend davon ab, eine FIBU mehreren Kostenrechnungen zuzuordnen! Nur wenn die Wirtschaftsjahre der KORE und FIBU unterschiedlich sind, kann eine FIBU zweimal (in zwei unterschiedlichen Kore-Jahren) zugeordnet werden.  
Eine Zuordnung von einer FIBU zu mehreren KOREs bitte nur nach Rücksprache mit einem Supportmitarbeiter durchführen.

 Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

Funktion
rechte Maustaste → Bearbeiten (F6)
Auf der zugeordneten FIBU stehend können über die Funktion Bearbeiten (rechte Maustaste) folgende Einstellungen getroffen werden:

1326104940000010640_1.png
  
Standardfelder  KORE-FIBU-Zuordnung
Import-Kostentyp
Bei Trennung der Buchhaltungen mittels Kostentyp muss dieser hier ausgewählt werden. Dadurch bekommen Sie die Möglichkeit, getrennt oder gemeinsam (in Reihenfolge) auszuwerten. Zudem bietet diese Variante der Trennung aber auch den Vorteil, dass Umlagen auf einen Kostentypen und somit auf eine FIBU eingegrenzt werden können.
Die verwendeten Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen oder Geschäftsbereiche) müssen in der Kostenrechnung angelegt sein und dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden (siehe auch Trennung der Buchhaltung mit einem eigenen Kostentypen)!
Import-KostenstammNr
Bei Trennung der Buchhaltungen mit einem eigenen Kostentypen muss hier die Kostennummer (muss angelegt werden) hinterlegt werden (z. B. normale FIBU mit Geschäftsbereich 1000 und kalkulatorische FIBU mit Geschäftsbereich 2000).
Wird diese Einstellung nachträglich vorgenommen, müssen vor der Übernahme/Umlage die FIBU Buchungen gelöscht werden, damit der Kostentyp in die Buchung geschrieben wird.
bestehende KostenstammNr überschreiben
Hier kann eingestellt werden, ob ein z. B. vorhandener Geschäftsbereich in der Buchung durch den in der KORE-FIBU-Zuordnung hinterlegten Geschäftsbereich überschrieben werden soll oder nicht.

Achtung!
Achtung.png
Wird das Feld "Bestehende KostenstammNr überschreiben" auf "NEIN" gesetzt, ist keine Trennung der Buchhaltungen mehr möglich. In Folge kann auch keine Umlage auf einen Kostentypen eingegrenzt werden (siehe auch Trennung der Buchhaltung mit einem eigenen Kostentypen).

Ist in der KORE-FIBU-Zuordnung eine Buchhaltung zugeordnet, für die der USER keine Rechte hat, wird mit einem Hinweis darauf aufmerksam gemacht:

1147014382000001160_0.png
  
Wird eine Buchhaltung, aus der bereits zuvor Daten in die Kostenrechnung übergeleitet worden sind, aus der Zuordnung entfernt, werden Sie mit folgender Meldung zum Start der Übernahme/Umlage aufgefordert:

1241361743000003250_0.png
 
Buchhaltungen mit einer zur KORE abweichenden Währung sollten grundsätzlich nicht zugeordnet werden, da keine Umrechnung erfolgt. Es erscheint bei der Zuordnung eine entsprechende Meldung:

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Sollen mehrere Buchhaltungen mit unterschiedlichen Währungen in eine KORE zusammengeführt werden, empfehlen wir die KORE-Konsolidierung inkl. Währungsumrechnung.

Trennung der Buchhaltung mit einem eigenen Kostentypen

Grundsätzlich werden Buchhaltungen durch Hinterlegung einer Buchungsart für Auswertungen getrennt.

Darüber hinaus besteht in der KORE-FIBU-Zuordnung die Möglichkeit, verschiedene Buchhaltungen durch die Hinterlegung eines eigenen Kostentyps zu trennen.

Beispielsweise können die laufenden Buchungen mit dem Geschäftsbereich 100, die kalkulatorischen Buchungen mit dem Geschäftsbereich 200 markiert werden. Dadurch erhält man wieder die Möglichkeit, getrennt oder gemeinsam (in Reihenfolge) auszuwerten. Zudem bietet diese Variante der Trennung aber auch den Vorteil, dass Umlagen auf einen Kostentypen eingegrenzt werden können.

Die Hinterlegung eines eigenen Kostentyps pro Buchhaltung erfolgt in der KORE-FIBU-Zuordnung mittels rechter Maustaste (auf einer zugeordneten Buchhaltung stehend) → Bearbeiten - F6:

Laufende Buchhaltung:

1158081408000301870_2.png

Kalkulatorische Buchhaltung:

1158081408000301870_3.png
 
Die verwendeten Kostentypen (Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen oder Geschäftsbereiche) müssen in der Kostenrechnung angelegt sein und dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden!

Wird diese Einstellung nachträglich vorgenommen, müssen vor der Übernahme/Umlage zuvor die FIBU Buchungen gelöscht werden, damit der Kostentyp in die Buchung geschrieben wird.
Über das Feld " Bestehende Kostennummer überschreiben" kann zusätzlich eingestellt werden, ob ein z. B. vorhandener Geschäftsbereich in der Buchung, durch den in der KORE-FIBU-Zuordnung hinterlegten Geschäftsbereich, überschrieben werden soll oder nicht.

Achtung!
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Wird das Feld "Bestehende KostenstammNr überschreiben" auf "Nein" gesetzt, ist keine Trennung der Buchhaltungen mehr möglich. In Folge kann auch keine Umlage auf einen Kostentypen eingegrenzt werden.

Soll der hinterlegte Kostentyp nicht nur in die KORE-Buchungen, sondern auch in die FIBU-Buchungen geschrieben werden, muss folgender Parameter auf "Ja" gesetzt werden:

KORE Parameter → Übernahme und Umlage → Übernahme → Schreiben in NTCS FIBU

Einstellung, ob die Werte aus dem Parameter "Import Buchungsdaten (PersKto, Filiale, ...)  in Kostenträger, Abteilung, Dimension oder Geschäftsbereich" (KORE Parameter → Allgemein → Import) oder "Import-KostenstammNr" aus der KORE-FIBU-Zuordnung in die Buchungen der NTCS FIBU zurückgeschrieben werden sollen.
 

Hinweis 
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Werden in einer Kostenrechnung, in der die FIBUs mittels Kostentyp getrennt werden, auch Planwerte aus Lohn oder Anlagenbuchhaltung übernommen, so werden diese Planwerte nicht automatisch auf den Trennungs-Kostentyp geschrieben. Die Werte müssen manuell am entsprechenden Kostentyp erfasst werden.

Im Ausdruck bzw. im Reporting kann nun mit Reihenfolge ausgewertet werden.
 
Grafische Darstellung: Trennung der Buchhaltungen mittels Kostentypen
 
1122209888000003460_1.png
 
Beispiel 
Beispiel.png
In diesem Beispiel wird die Summe aller Kostenstellen, getrennt nach Geschäftsbereichen bzw. getrennt nach Buchhaltungen, dargestellt. 
 
 
Für die Trennung von Buchhaltungen stehen somit zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
  1. Trennung mittels Buchungsarten
  2. Trennung über einen eigenen Kostentypen

 FAQ

Wie kann die aktuelle Kore/Fibu geändert werden bzw. warum ist das grüne Häkchen (1339499570000116160_0.png) beim falschen Kostenrechnungsjahr/Finanzbuchhaltungsjahr gesetzt?
Wie kann eine Kostenrechnung exportiert und importiert werden?
Kann eine Kostenrechnung auch unterjährig bzw. rückwirkend eingeführt werden und was ist dabei zu beachten?
Wie können Kostennummern alphanumerisch angelegt werden?
Wie kann eine Kostenrechung deaktiviert oder gelöscht werden?
Wie kann ich nachsehen, wer wann welche Änderungen in der Kostenrechnung vorgenommen hat?
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Siehe auch: 
Buchungen bearbeiten
Lernvideo: Jahresübernahme KORE mit NTCS FIBU Lernvideo.bmp