UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Kostenrechnung finden Sie unter Erste Schritte.

FAQ
Inhalt

 Allgemeines

Im Programmpunkt Kostenschlüssel können Übernahmeschlüssel oder Umlageschlüssel definiert werden. 

Mithilfe von Übernahmeschlüsseln werden Werte von einer Buchung direkt auf verschiedene Kostennummern (Kostenstellen, Kostenträger ...) verteilt. Übernahmeschlüssel können fix oder als Vorschlagswert am FIBU-Konto hinterlegt oder beim Buchen erfasst werden. Die Verteilung erfolgt bei der Übernahme der Buchung von der FIBU in die KORE. Ein Auswerten der Buchungen auf den einzelnen, im Schlüssel enthaltenen, Kostennummern ist danach möglich. 

Umlageschlüssel werden in der Kostenrechnung angelegt, um Werte von einer Kostennummer (ganz oder teilweise) auf andere Kostennummern umzulegen. Dabei können beispielsweise Kostenstellen auf Kostenstellen oder Kostenstellen auf Kostenträger, Abteilung, Dimension, Geschäftsbereich ... umgelegt werden. Die Umlageschlüssel müssen in den Umlagenreihenfolgen auf den abgebenden Kostennummern hinterlegt werden.

Umlagen dienen in der Kostenrechnung hauptsächlich dazu, Hilfskostenstellen auf Hauptkostenstellen (oder auf andere Kostennummern z. b. Kostenträger) umzulegen. Normalerweise können Einzelkosten gemäß dem Verursacherprinzip direkt Kostenstellen bzw. Kostenträgern zugeordnet werden, Gemeinkosten hingegen nicht. Werden diese Gemeinkosten (Küche, Strom, Miete, Telefon, Versicherungen, …) auf einer eigenen Kostenstelle gesammelt, kann diese Hilfskostenstelle anschließend anhand von diversen Schlüsselkriterien mit einem Umlageschlüssel umgelegt bzw. aufgeteilt werden.

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Nach der Berechnung der Umlage können zusätzlich Auswertungen mit Umlagen oder ohne Umlage gestartet werden. Ohne Umlage sind die Werte und Buchungen auf der ursprünglich direkt bebuchten Kostennummer ersichtlich. Mit Umlage sind die umgelegten Werte zusätzlich auf den empfangenden Kostennummern lt. Schlüssel ersichtlich. Bei Werten, welche aus der Umlage stammen, ist es nicht möglich auch die Einzelbuchungen auszuwerten!

Achtung! 
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Über das Kostenrechnungspaket ist es nicht möglich, iterative Umlagen oder einen Leistungstausch abzubilden. Allerdings ist es möglich, den Leistungstausch in unserem Warenwirtschaftspaket über interne Verrechnungen abzubilden.

Nähere Infos dazu finden Sie in der WWS Hilfe: FAQ: Was bedeutet "Interne Verrechnung" oder erhalten Sie im WWS Support.
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
Ob ein Übernahme- oder Umlageschlüssel angelegt wird, muss über die Combobox rechts oben entschieden werden:

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Beispiel 
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Verwendung Umlageschlüssel
Die Gemeinkosten der Kostenstelle Küche sollen nach einem bestimmten Schlüssel auf die restlichen Kostenstellen, Kostenträger ... verteilt werden.

Wird in der Kostenrechnung mit Umlagen gearbeitet, sind immer drei Schritte durchzuführen:

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  1. In den Kostenschlüsseln ist ein Umlageschlüssel anzulegen, in dem die Berechnungsbasis und die empfangenen Kostennummern hinterlegt werden.

  2. In den Umlagereihenfolgen wird auf der abgebenden Kostennummer hinterlegt, in welcher Umlagevariante mit welchem Schlüssel und zu welchem Zeitpunkt diese umgelegt wird. Zusätzlich kann hier eine teilweise Umlage (nur ein Teil der Kostennummer, z. B. Personalkosten, werden umgelegt) hinterlegt werden.

  3. Um Auswertungen mit Umlagen zu erhalten, muss die Umlage im Programm Übernahme und Umlage berechnet werden.

 Anlage Umlageschlüssel

Die Anlage der Umlageschlüssel erfolgt im Programmpunkt "Kostenschlüssel". Wichtig dabei ist, dass zuerst rechts oben in der Combobox auf Umlageschlüssel umgestellt wird. 

 Manuelle Anlage

Ein Umlageschlüssel kann unter Kostenschlüssel (gelbes Menü) → "neu" angelegt werden. Bei der Schlüsselanlage wird definiert, wie (Schlüsselart) und wohin (empfangende Kostennummern) umgelegt wird. Am ersten Schirm werden die Basisinformationen für die Umlage hinterlegt, am zweiten Schirm die entsprechenden Details:
 
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Standardfelder Umlageschlüssel (Schirm 1)
 
Die Firmennummer, wird vom Einstieg übernommen.
KORE 
Kore Nummer, die beim Einstieg automatisch übernommen wird. 
Wird automatisch vom Einstieg übernommen (Übernahmeschlüssel oder Umlageschlüssel). Übernahmeschlüssel werden auf Konten hinterlegt, Umlageschlüssel auf Hilfskostenstellen. 
Nummer des Übernahme- oder Umlageschlüssels. Die Schlüsselnummer kann sowohl numerisch (z. B. 100) als auch alphanumerisch (z. B. A100) angelegt werden. Bei alphanumerischen Schlüsselnummern dürfen jedoch keine Umlaute enthalten sein!
 
Übernahmeschlüssel: Wird der Schlüssel auf einem bestimmten Konto hinterlegt, kann beispielsweise die Kontonummer verwendet werden.
Umlageschlüssel: Wird der Schlüssel bei einer bestimmten Kostenstelle hinterlegt, kann z. B. die Nummer dieser umzulegenden KST verwendet werden.
Jeder Schlüssel muss mit Monat "0" angelegt werden. Schlüssel mit Monat "0" gelten für das gesamte Jahr (die Umlage bzw. die Übernahme ist jeden Monat gleich). Zusätzlich zum Jahresschlüssel können (mit der gleichen Schlüsselnummer) Monatsschlüssel angelegt bzw. kopiert werden, um die Umlage bzw. Übernahme in bestimmten Monaten zu ändern.
Soll ein Schlüssel z. B. ab dem Monat 8 gelten muss im Feld Monat "8" und zusätzlich noch das Feld Kennzeichen für Monatsschlüssel auf "ab diesem Monat" gestellt werden. 
Soll ein Schlüssel z. B. nur für den Monat 8 gelten muss im Feld Monat "8" und zusätzlich noch das Feld Kennzeichen für Monatsschlüssel auf " nur für diesen Monat" gestellt werden.
 
Hinweis 
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Weitere Felder für die Anlage eines Umlageschlüssels (z. B.: Felder für eine unterschiedliche Umlage von Plan- und Istwerten) stehen über Ansicht → Umschalten alle/eingeschränkte Keyfelder zur Verfügung.

Schlüsselname
Bezeichnung des Schlüssels
Schlüsselart
Hinterlegung wie die Werte übernommen oder umgelegt werden sollen.
 
Übernahmeschlüssel:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
Nach Bezugsgrößen: Die Werte werden anhand von Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …), die in Prozentsätze umgerechnet werden, auf die empfangenden Kostennummern verteilt.
 
Bei Umlageschlüsseln gibt es grundsätzlich drei große Gruppen:
Nach Prozent: Die Werte werden anhand von Prozentsätzen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt.
Nach Bezugsgrößen/Bezugsmengen: Basis für die Umlage bilden Bezugsgrößen (Quadratmeter, Telefonanschlüsse, …) oder Bezugsmengen (Stunden, Kilo, Kilometer, Stück, …). Bezugsgrößen werden im Schlüssel hinterlegt (fix), Bezugsmengen müssen monatlich gebucht werden (dynamisch). Bei Schlüsselart nach Bezugsmengen, kann zusätzlich auf ein Basis Konto für die Mengen eingeschränkt werden.
Nach Konten/Gliederung: Die Werte werden anhand von einzelnen Konten oder Gliederungszeilen auf die empfangenden Kostennummern umgelegt. Basis für die Umlage bilden einzelne Konten oder Gliederungszeilen (z. B. Umlage auf Basis Nettoumsatz – die KST mit dem meisten Umsatz wird durch die Umlage am stärksten belastet). Diese Umlagen orientieren sich immer an den aktuell gebuchten Werten und sind daher dynamisch.
Schlüssel mit Kostenstellen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostenstellen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).  
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenstellen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Kostenträgern
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Kostensträger (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Kostenträger oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Abteilungen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Abteilungen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Abteilungen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochene Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Dimensionen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Dimensionen (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden).   
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Dimensionen oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Schlüssel mit Geschäftsbereichen
Die Übernahme bzw. Umlage erfolgt auf Geschäftsbereiche (es kann auch auf mehrere Kostennummern übernommen oder umgelegt werden). 
Umlageschlüssel: Definition, ob die Werte auf Geschäftsbereiche oder auch auf andere Kostennummern umgelegt werden sollen. Bei Buchungen mit Reihenfolge werden sämtliche angesprochenen Kostennummern automatisch mit umgelegt.
Belastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Belastung, bei den empfangenden Kostennummern, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden. Die Eingabe eines Belastungskontos ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. bei Bezugsgröße mal Betrag oder Konto mal Prozent ...).
Bei Auswertungen mit Gliederung muss das Belastungskonto dem Gliederungsschema zugeordnet sein, ansonsten wird weder auf der abgebenden, noch auf der empfangenden Seite die Umlage ausgewiesen.
Entlastungskonto
Hiermit kann die Umlage bzw. die Entlastung, bei der abgebenden Kostennummer, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden.
Uml. auf Gliederungsschema
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die Schemanummer hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsnummer muss zusätzlich die entsprechende Textnummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Uml. auf GliederungsNr
Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die entsprechende Gliederungszeile hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsschema muss zusätzlich die Schemanummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Entlastung bei Uml. auf Kostenstelle
Erfolgt die Umlage auf Kostenstellen, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Entlastung bei Uml. auf Kostenträger
Erfolgt die Umlage auf Kostenträger, wird der abgebende Kostentyp entlastet.
Standardmäßig wird bei Umlagen die abgebende Kostennummer entlastet. Soll zum Beispiel eine KST auf eine andere KST und zusätzlich auch auf einen KTR umgelegt werden, sollte die Entlastung entweder bei Umlage auf KST oder bei Umlage auf KTR aktiviert sein (sonst wird doppelt entlastet!).
Kennzeichen für Monatsschlüssel
Kennzeichen, ob ein Monatsschlüssel nur in dem gewählten Monat gültig sein soll, oder ab dem gewählten Monat. Wird "nur für diesen Monat" gewählt, so ist für die nachfolgenden Monate wieder der allgemeine Schlüssel (= Schlüssel mit Monat 0) gültig. Wird "ab diesem Monat" gewählt, so gilt der Schlüssel für alle nachfolgenden Monate bis zum WJ-Ende und wird darüber hinaus bei einer Jahresübernahme im nächsten Jahr als neuer allgemein gültiger Schlüssel angelegt. Ein Schlüssel mit "nur für diesen Monat" übersteuert den allgemeinen Schlüssel und einen evtl. vorhandenen Schlüssel mit "ab diesem Monat".


Feldauswahl.png Felder Umlageschlüssel (Schirm 1)
 
Hinweis 
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Nur folgende Felder sind bei der Anlage des Umlageschlüssels Pflichtfelder:
  • Schlüssel
  • Monat
  • Schlüsselname
  • Schlüsselart
  • Schlüssel mit Kostenstellen, Kostenträger ...

Werden die Basisinformationen (z. B. Schlüsselnummer, Schlüsselart) gespeichert, müssen am folgenden Schirm die Details (empfangende Kostennummern) bekanntgegeben werden. Die Felder sind dabei von der zuvor gewählten Schlüsselart abhängig. Verpflichtend sind nur die Eingabe der empfangenden Kostennummern und die Hinterlegung der Berechnungsbasis.
 
Dabei öffnet sich nach dem Speichern der ersten Schlüsseleingabe automatisch eine weitere Zeile. Handelt es sich bei dem Schlüssel um einen Prozentschüssel wird dieser Vorgang so oft wiederholt, bis in Summe 100 % erreicht sind. Zusätzlich werden die Restprozent bei jeder Neuanlage vorgeschlagen.

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Standardfelder Kostenschlüssel (Schirm 2) 
 
Umlage auf alle Kostennummern
Definition auf welche Kostennummern die Umlage erfolgen soll.
 
Umlage auf einzelne Kostennummer: Die empfangenden Kostennummern werden einzeln angesprochen und im Feld Kostenstellen, Kostenträger, ..hinterlegt (Umlage auf den KTR 100 und den KTR 200).
Umlage auf alle Kostennummern mit VJ: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die mit VJ-Saldofortführung angelegt sind (laut Kostenstammdaten).
Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die einem bestimmen Knoten zugeordnet sind – somit brauchen die empfangende Kostennummern nicht  einzeln angesprochen werden.
Kostentyp
Wird je nach Einstellung am ersten Schirm fix vorgeschlagen (Kostenstellen, Kostenträger, ...).
Kostenstelle
Hinterlegung empfangende Kostenstelle
Kostennummer Knoten
Wenn auf einen Knoten umgelegt wird (Umlage auf alle Kostennummern im Baum), muss dieser hier hinterlegt werden. Die Umlage erfolgt auf alle, dem Knoten zugeordneten Kostennummern.

Hinweis
Hinweis.pngEs kann nur ein Knoten, kein gesamter Baum ausgewählt werden!
Basis Gliederungsschema
Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Basis Gliederungsnummer
Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hier können auch Summenzeilen (z. B. Summe Umsatz) angesprochen werden!
 

Feldauswahl.png Felder Umlageschlüssel (Schirm 2)
  
Hinweis 
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Bei der Eingabe einer abgelaufene Kostennummer auf dem Umlageschlüssel wird mit einer Meldung darauf hingewiesen, dass die Kostennummer lt. hinterlegtem Endedatum bereits abgelaufen ist. Auf der abgelaufenen Kostennummer können durch die Umlage Be- bzw. Entlastungen entstehen. Der Schlüssel kann jedoch auch mit einer abgelaufenen Kostennummer gespeichert werden.

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Kostennummern, die durch die Jahresübernahme inaktiv werden, werden bei den Umlageschlüsseln im neuen Jahr entfernt. Bei der Umlage des neuen Jahres werden Sie in der Logdatei mit einem Hinweis darauf aufmerksam gemacht. 

Achtung! 
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Als Basis werden immer nur direkt gebuchte Werte herangezogen. Das heißt, es werden keine Werte berücksichtigt, die durch Umlagen, Kennzahlen oder Zuschläge ... auf die empfangende Kostennummer gelangen.

Wird die Umlage auf Basis einer Gliederung, eines Kontos oder einer Menge berechnet, kann durch Auswerten der empfangenden Kostennummern ohne Umlage kontrolliert werden, ob in jedem Monat eine Basis zur Berechnung der Umlage vorhanden ist.
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 Beispiel Umlage "nach Prozenten"

Nach Prozenten: 35 % der Hilfskostenstelle sollen auf den KTR 100, die restlichen 65 % auf den KTR 200 umgelegt werden:

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Hinterlegung empfangender Kostenträger
Eingabe Prozentsatz, mit dem die empfangende Kostennummer belastet wird.
 
Übernahmeschlüssel: Prozentsatz, anhand dessen die Kosten verteilt werden. Bei Übernahmeschlüsseln empfehlen wir eine Aufteilung zu 100 %, da ansonsten Differenzen zwischen FIBU und KORE entstehen können.
Umlageschlüssel: Eingabe des jeweiligen Prozentsatzes. 
Werden weniger als 100 % umgelegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen (siehe Beispiel).
Werden mehr als 100 % umgelegt, wird der berechnete Umlagewert sowohl bei der abgebenden als auch bei der empfangenden Kostennummer berücksichtigt (siehe Beispiel).

Nach Prozenten (weniger als 100%): Von der Hilfskostenstelle sollen je 40 % auf die KST 40 und 30 umgelegt werden. Die restlichen 20 % bleiben auf der Hilfskostenstelle stehen:

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Hinweis 
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Mit einer Meldung werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass die Aufteilung nicht vollständig ist. Der Schlüssel kann aber trotzdem gespeichert werden.

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Nach Prozenten (mehr als 100 %): Die Kostenstelle 50 soll mit 120 % auf die KST 10 umgelegt werden. 

Anwendungsbeispiel: Die Zuschläge werden nur von den direkt gebuchten Werten und nicht von Umlagewerte berechnet. Um auch Umlagewerte zu berücksichtigen, kann ein Umlageschlüssel mit mehr als 100 % angelegt werden. 

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Hinweis 
Hinweis.png
Mit einer Meldung werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass die Aufteilung nicht vollständig ist. Der Schlüssel kann aber trotzdem gespeichert werden.

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Die Kostenstelle 10 empfängt 120 % von der Kostenstelle 50:

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Von der Kostenstelle 50 werden 120 % abgegeben bzw. entlastet:

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 Beispiel Umlage "nach Gliederung"

Nach Gliederung: Umlage der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bilden die Umsatzerlöse (der KTR mit dem meisten Umsatz wird durch die Umlage am stärksten belastet):

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Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hier können auch Summenzeilen (z. B. Summe Umsatz) angesprochen werden!

Beispiel 
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Ein detailliertes Beispiel für die Umlage "nach Gliederung" finden Sie unter Beispiele Umlage.


 Beispiel Umlage "nach Konten"

Nach Konten: Umlage der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bilden die beiden Erlöskonten 4000 und 4010 (der KTR mit dem meisten Erlös wird durch die Umlage am stärksten belastet):

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Definition auf welche Kostennummern die Umlage erfolgen soll.
 
Umlage auf einzelne Kostennummer: Die empfangenden Kostennummern werden einzeln angesprochen und im Feld Kostenstellen, Kostenträger, ..hinterlegt (Umlage auf den KTR 100 und den KTR 200).
Umlage auf alle Kostennummern mit VJ: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die mit VJ-Saldofortführung angelegt sind (laut Kostenstammdaten).
Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die einem bestimmen Knoten zugeordnet sind – somit brauchen die empfangende Kostennummern nicht  einzeln angesprochen werden.
Wird je nach Einstellung am ersten Schirm fix vorgeschlagen (Kostenstellen, Kostenträger, ...).
Hinterlegung empfangender Kostenträger
Wenn auf einen Knoten umgelegt wird (Umlage auf alle Kostennummern im Baum), muss dieser hier hinterlegt werden. Die Umlage erfolgt auf alle, dem Knoten zugeordneten Kostennummern.

Hinweis
Hinweis.pngEs kann nur ein Knoten, kein gesamter Baum ausgewählt werden!
Wird auf einen Knoten umgelegt (Umlage auf alle Kostennummern im Baum) kann eingestellt werden wie der Ausweis der Umlage erfolgen soll:
 
Keine Gruppierung: Die Umlage wird für jede einzelne Kostennummer berechnet. 
Umlage gesamter Knoten in Ebene 1 auf 1. KST pro Knoten: Die Umlage erfolgt auf die jeweils erste, dem Knoten zugeordnete Kostennummer (Beschleunigung!).
Umlage Durchschnitt pro Knoten in Ebene auf die Knoten KST:  Die zugeordneten Kostennummern mit vorhandenen Istwerten werden mit einem Durchschnittssatz belastet (Beschleunigung!). Besonderheit bei Umlageschlüsselart "nach Gliederung": Alle zugeordneten Kostennummern werden mit einem Durchschnittssatz belastet, auch die ohne vorhandene Istwerte!
Umlage gesamt Knoten auf Zielkost: Die Umlage erfolgt auf eine eigene Zielkostennummer.
Soll die Umlage auf einer eigenen Zielkostenstelle ausgewiesen werden, muss diese hier hinterlegt werden. Zusätzlich ist eine Einstellung beim Feld Gruppierung in Baumebene 1 nötig.
Eingabe Konto, welches als Basis für die Umlage verwendet werden soll – werden mehrere Konten benötigt, müssen diese nacheinander hinterlegt/angesprochen werden (kein Multiselect).
Statt einzelner Konten werden alle Konten als Berechnungsbasis herangezogen.
Als Berechnungsbasis für die Umlage werden nur jene Konten (bzw. die Buchungen darauf) verwendet, bei denen eine bestimmte Kostennummer gebucht wurde. Die Kostennummer muss im Feld Einschränkung Kostennummer hinterlegt werden.
Beispiel: Basis für die Umlage ist nicht das Konto 4000 gesamt, sondern Basis sind nur jene Buchungen darauf, bei denen die Kostennummer XY angesprochen wurde.

Die Einschränkung auf einen Kostentyp kann bei Umlageschlüsseln verwendet werden, bei denen eine der folgenden Berechnungsarten hinterlegt ist:
  • nach Konten
  • nach Gliederung
  • nach Gliederung mal Prozent
  • nach Bezugsmengen
  • nach Bezugsmenge mal Gewichtung
  • nach Bezugsmenge mal Betrag
  • nach Bezugsmenge mal Prozent
  • nach Bezugsmenge mal Bezugsgröße
Als Berechnungsbasis für die Umlage werden nur jene Konten (bzw. die Buchungen darauf) verwendet, bei denen eine bestimmte Kostennummer gebucht wurde. Zusätzlich muss der Kostentyp im Feld Einschränkung Kostentyp ausgewählt werden.
Beispiel: Basis für die Umlage ist nicht das Konto 4000 gesamt, sondern Basis sind nur jene Buchungen darauf, bei denen die Kostennummer XY angesprochen wurde.

 Beispiel Umlage "nach Bezugsgrößen"

Nach Bezugsgröße: Umlage der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bildet der dort angesetzte Stückpreis (der KTR mit dem höchsten Stückpreis wird durch die Umlage am stärksten belastet):

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Bezugsgrößen werden direkt im Schlüssel eingegeben (Quadratmeter, Anzahl Telefonanschlüsse, …) - über diese Verhältniszahl errechnet sich das Programm dann die prozentuelle Verteilung (für Übernahme- und Umlageschlüssel).

Beispiel 
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Ein detailliertes Beispiel für die Umlage "nach Bezugsgröße" finden Sie unter Beispiel Umlage.

 Beispiel Umlage "nach Bezugsmengen (gebucht)"

Nach Bezugsmenge: Umlage der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bilden die dort angefallenen produktiven Stunden (der KTR mit den meisten Stunden wird durch die Umlage am stärksten belastet):

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Hinterlegung der Mengennummer (laut Programmpunkt Mengen), die als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet werden soll. Im Unterschied zu Bezugsgrößen ändern sich Mengen normalerweise monatlich (Stunden, …) und müssen daher gebucht sein.

Über das Feld Basis Konto kann zusätzlich eingeschränkt werden, auf welchen Konten die angegebene Basis Mengen-Nr herangezogen werden soll. Wird nichts angegeben, wird auf die gesamte gebuchte Menge, unabhängig vom Konto, zugegriffen.

Beispiel 
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Ein detailliertes Beispiel für die Umlage "nach Bezugsmengen (gebucht)" finden Sie unter Beispiel Umlage.


 Beispiel Umlage "nach Bezugsgrößen mal Betrag"


Nach Bezugsgrößen mal Betrag: Umlage von Werten der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und 200. Basis bildet die dort angegebene Bezugsgröße mal einem bestimmten Betrag:

Bei dieser Schlüsselart müssen ein Belastungskonto und eine Buchungsart eingegeben werden!

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Basis Bezugsgröße Bezugsgrößen werden direkt im Schlüssel eingegeben (Quadratmeter, Anzahl Telefonanschlüsse, …) - über diese Verhältniszahl errechnet sich das Programm dann die prozentuelle Verteilung (für Übernahme- und Umlageschlüssel).
Basis Betrag Die Bezugsgröße  bzw. die Bezugsmenge  mal der hier hinterlegte Betrag werden als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet.

Der errechnet Betrag (Bezugsgröße mal Betrag) wird bei den Kostenträgern jedes Monat als Umlage empfangen und bei der Hilfskostenstelle jedes Monat als Umlage abgegeben dargestellt. 

Hinweis 
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Umlageschlüssel mit der Schlüsselart Bezugsgrößen mal Betrag sind nicht dazu geeignet, Belastungen aus der Zeiterfassung darzustellen. Es kann beispielsweise zu Problemen führen, wenn abgeschlossene Kostenträger wegen des Endedatums nach der Jahresübernahme im Umlageschlüssel fehlen. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, mit kalkulatorischen Buchungen (manuelle Erfassung oder Import) zu arbeiten.

 Beispiel Umlage "nach Bezugsmengen mal Betrag (2 Nachkomma)"

Nach Bezugsmengen mal Betrag: Umlage von Werten der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und 200. Basis bildet die dort angegebene Bezugsmenge mal einem bestimmten Betrag:

Bei dieser Schlüsselart müssen ein Belastungskonto und eine Buchungsart eingegeben werden!

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Hinterlegung der Mengennummer (laut Programmpunkt Mengen), die als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet werden soll. Im Unterschied zu Bezugsgrößen ändern sich Mengen normalerweise monatlich (Stunden, …) und müssen daher gebucht sein.
Basis Betrag Die Bezugsgröße  bzw. die Bezugsmenge  mal der hier hinterlegte Betrag werden als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet.

Der errechnete Betrag (Bezugsmenge mal Betrag) wird bei den Kostenträgern jeden Monat als Umlage empfangen und bei der Hilfskostenstelle jeden Monat als Umlage abgegeben dargestellt. 

 Beispiel Umlage "nach Gliederung mal Prozent"

Nach Gliederung mal Prozent: Umlage von Werten der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bilden die Umsatzerlöse. Diese sollen mit einem bestimmten Prozentsatz bewertet werden, um die Kostenträger mit Kosten zu belasten. 50 % für KTR 100 und 40 % für KTR 200.

Bei dieser Schlüsselart müssen ein Belastungskonto und eine Buchungsart eingegeben werden!

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Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hier können auch Summenzeilen (z. B. Summe Umsatz) angesprochen werden!
Eingabe Prozentsatz, mit dem die empfangende Kostennummer belastet wird.
 
Übernahmeschlüssel: Prozentsatz, anhand dessen die Kosten verteilt werden. Bei Übernahmeschlüsseln empfehlen wir eine Aufteilung zu 100 %, da ansonsten Differenzen zwischen FIBU und KORE entstehen können.
Umlageschlüssel: Eingabe des jeweiligen Prozentsatzes. 
Werden weniger als 100 % umgelegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen (siehe Beispiel).
Werden mehr als 100 % umgelegt, wird der berechnete Umlagewert sowohl bei der abgebenden als auch bei der empfangenden Kostennummer berücksichtigt (siehe Beispiel).

Bei dieser speziellen Art der Umlage wird der Umsatzerlös des jeweiligen KTRs mal Prozentsatz gerechnet und genau der errechnete Betrag von der Kostenstelle entlastet:

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KTR 100: 2000 * -50 % = -1000

KTR 200: 6000 * -40 % = -2400

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 Beispiel Umlage "nach Konten mal Prozent"

Nach Konten mal Prozent: Umlage von Werten der Hilfskostenstelle auf KTR 100 und KTR 200, Basis bildet das Erlöskonto 4000. Diese sollen mit einem bestimmten Prozentsatz bewertet werden, um die Kostenträger mit Kosten zu belasten.

Bei dieser Schlüsselart müssen ein Belastungskonto und eine Buchungsart eingegeben werden!

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Basis Kontonummer Eingabe Konto, welches als Basis für die Umlage verwendet werden soll – werden mehrere Konten benötigt, müssen diese nacheinander hinterlegt/angesprochen werden (kein Multiselect).
Statt einzelner Konten werden alle Konten als Berechnungsbasis herangezogen.
Eingabe Prozentsatz, mit dem die empfangende Kostennummer belastet wird.
 
Übernahmeschlüssel: Prozentsatz, anhand dessen die Kosten verteilt werden. Bei Übernahmeschlüsseln empfehlen wir eine Aufteilung zu 100 %, da ansonsten Differenzen zwischen FIBU und KORE entstehen können.
Umlageschlüssel: Eingabe des jeweiligen Prozentsatzes. 
Werden weniger als 100 % umgelegt, bleibt der Rest auf der abgebenden Kostennummer stehen (siehe Beispiel).
Werden mehr als 100 % umgelegt, wird der berechnete Umlagewert sowohl bei der abgebenden als auch bei der empfangenden Kostennummer berücksichtigt (siehe Beispiel).

Bei dieser speziellen Art der Umlage wird das Konto des jeweiligen Kostenträgers mal dem Prozentsatz gerechnet, der errechnete Betrag von der Kostenstelle entlastet und auf dem Kostenträger belastet.

 Import von Umlageschlüssel 

Umlageschlüssel können neben der manuellen Anlage auch importiert werden. Dies kann für die erstmalige Erstellung der Schlüssel, oder auch beispielsweise dafür genutzt werden, um Monatsschlüssel oder weitere Schlüssel zu den allgemeinen/bereits vorhandenen Schlüsseln zu ergänzen. 

Zu beachten ist hierbei, dass wenn zu einem bereits bestehenden und in den Umlagereihenfolgen hinterlegten Umlageschlüssel ein allgemeiner (Monat = 0) Schlüssel importiert wird, die Umlagereihenfolge verloren geht, da der Schlüssel vor dem Import gelöscht wird! Die Hinterlegung in den Umlagereihenfolgen muss in diesem Fall manuell wieder ergänzt werden.

Werden Monatsschlüssel importiert, ist zusätzlich zur Spalte "Monat" die Spalte "Kennzeichen für Monatsschlüssel" mitzugeben. Dafür gibt es folgende Kennzeichen:
  • ab diesem Monat = 1
  • nur für diesen Monat = leer

Der Import ist unter Extras → Importieren möglich:

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Allgemein
Importdatei
Auswahl der Importdatei (CSV)
Erste Zeile ignorieren
Wurden in die CSV-Datei die Spaltenüberschriften exportiert, muss dieses Feld aktiviert werden, um nur Daten zu importieren.
Wurden die Konstantennamen der Spalte als erste Zeile in die CSV-Datei exportiert, ist dieses Feld automatisch auf "BMD NTCS Infozeile wird automatisch übersprungen" eingestellt.
Notizen als Text importieren
Hier kann eingestellt werden, ob die Notiz als Text importiert werden soll oder nur die Nummer einer bereits bestehenden Notiz im File mitgegeben wird, und dadurch eine Verknüpfung entsteht. 

Protokolldatei für fehlerhafte Importdatensätze
Protokolldatei schreiben
Ist diese Option aktiv, werden nicht importierbare Sätze aus der Importdatei wieder in eine Datei hinausgeschrieben.
Protokolldateiname
Hinterlegung Pfad und Name der Datei, in der die nicht importierbaren Datensätze ausgegeben werden sollen.
 
Hinweis 
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Nähere Informationen zum Reiter "Erweitert" finden Sie unter: Import Reiter Erweitert

Hinweis 
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Die Reihenfolgen der Felder in der Vorschau/Feldauswahl muss mit der Reihenfolge der Spalten in der Importdatei übereinstimmen. Die Feldauswahl kann unter Feldbeschreibung angepasst werden:

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Wird das Musterfile für den Import verwendet oder ein Export mit der BMD Standard Feldauswahl durchgeführt, reicht es, die BMD Standard Feldauswahl auch für den Import zu laden.

Beispiel 
Beispiel.png


Achtung! 
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Beim Import von Kostenschlüsseln werden zu Beginn alle Detailsätze in der Schlüsseleingabe (z. B. Aufteilung nach Prozent je Kostenstelle) gelöscht. Daher ist es nötig, alle Detailsätze zu importieren. Weiters kann es bei Problemen beim Import des Kostenschlüssels selbst dazu führen, dass Aufteilungssätze gelöscht werden aber nicht neu importiert werden können.

 Seitenanfang StartOfPage.png

 Weitere Funktionen bei den Kostenschlüsseln

 A_Delete_Ext.bmp Löschen
Nur bei Übernahmeschlüssel: Ein Schlüssel mit Monat 0 (Jahresschlüssel) kann nur gelöscht werden, wenn keine Monatsschlüssel dazu existieren. Wird der Übernahmeschlüssel noch verwendet (in Buchungen, in Detailplänen der Planung oder in der ANBU), wird mit einer Meldung darauf hingewiesen. Die Hinterlegung des Schlüssels in der Buchung bzw. in den Detailplänen bleibt nach dem Löschen erhalten. Die Buchungen bzw. Detailpläne müssen korrigiert werden.
A_KORE_KOST_SCHLUX_Show.bmp Berechnete Schlüsselwerte
Über diesen Punkt können die vom Programm errechneten, monatlichen Verteilungsprozentsätze kontrolliert werden. Es werden pro Monat und pro Schlüssel die durch die Umlage berechneten Prozentwerte auf den jeweils empfangenden Kostennummern ausgewiesen:

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Beispiel
Beispiel.png
Im Jänner werden über den Schlüssel 40 70 % auf die KST 20 und 30 % auf die KST 30 umgelegt.

Schlüssel + Details
 Hier ist eine kombinierte Ansicht des Schlüssels mit allen Feldern möglich.
 
Funktionen
A_Copy.bmp  Kopieren Schlüssel
Ebenfalls im Programmpunkt Kostenschlüssel gibt es die Funktion "Kopieren Schlüssel". Aus bereits angelegten Schlüsseln können so beispielsweise Monatsschlüssel erzeugt und dann bearbeitet werden. Zusätzlich werden auch Firma und KORE abgefragt, sodass Schlüssel auch firmen- bzw. kostenrechnungsübergreifend kopiert werden können:
 
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Für die Anlage von Monatsschlüsseln bleibt die Schlüsselnummer gleich, es wird nur der Monat zusätzlich erfasst und es muss im Feld "Kennzeichen für Monatsschlüssel" definiert werden, ob der Monatsschlüssel nur in dem angegebenen Monat gültig sein soll oder ab dem angegebenen Monat.

Wird ein Schlüssel firmen-bzw. kostenrechnungsübergreifend kopiert, erfolgt eine Prüfung der vorhandenen Stammdaten in der Ziel-KORE. Ist beispielsweise eine Kostenstelle dort nicht vorhanden, dann kommt eine entsprechende Meldung:

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Wird ein Schlüssel, der für das gesamte Jahr gültig ist (Schlüssel mit Monat 0), in eine andere Kostenrechnung oder auf eine neue Nummer kopiert, dann werden automatisch alle zu diesem Schlüssel vorhandenen Monatsschlüssel mitkopiert!
 
Extras
A_EXPORT.bmp Exportieren
Sowohl Übernahme- als auch Umlageschlüssel können mittels CSV-Datei exportiert werden.
Sowohl Übernahme- als auch Umlageschlüssel können mittels CSV-Datei importiert werden. Die Pflichtfelder sind dabei identisch mit jenen, die auch bei der manuellen Anlage notwendig sind. Im Zweifelsfall kann zur Kontrolle der benötigten Felder zuerst ein Testschlüssel angelegt und exportiert werden.

A_Memo.bmp ProtokollDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Protokoll werden für alle Firmen sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) der Kostenschlüssel (obere Bildschirmhälfte) und der Schlüsseleingaben (untere Bildschirmhälfte) aufgelistet.
A_Memo.bmp DatensatzprotokollDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Datensatzprotokoll werden für die ausgewählte Firma sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) der Kostenschlüssel (obere Bildschirmhälfte) und der Schlüsseleingaben (untere Bildschirmhälfte) aufgelistet.  
Weitere Funktionen (drei schwarze Punkte rechts oben) → Extras

 Hinterlegung Umlageschlüssel

Im Anschluss an die Anlage muss der Umlageschlüssel bei der jeweils umzulegenden Kostennummer hinterlegt werden. Dazu erfolgt beim Ausstieg aus den Kostenschlüsseln nach einer Neuanlage die Abfrage, ob Sie die Umlagereihenfolgen starten möchten:
 
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Manuell kann das Programm unter Stammdaten → Umlagereihenfolgen gestartet werden. Bei der Hinterlegung in den Umlagereihenfolgen wird definiert, welche Kostennummer in welcher Reihenfolge umgelegt wird, und ob eventuell eine teilweise Umlage benötigt wird.

Im Programmpunkt "Umlagereihenfolgen" können bei Bedarf mehrere, voneinander unabhängige Umlagevarianten verwendet werden. Pro Variante können unterschiedliche Schlüssel in unterschiedlicher Reihenfolge hinterlegt werden:

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Um einen Schlüssel bei der umzulegenden Hilfskostenstelle zu hinterlegen, muss diese in der linken Bildschirmhälfte markiert sein, rechts kann mit F5 die Hinterlegung gestartet werden:

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Standardfelder Umlagereihenfolge: 
 
Wird automatisch vom Einstieg übernommen. 
KORE 
Wird automatisch vom Einstieg übernommen. 
Umlageschlüssel können in verschiedenen Varianten hinterlegt werden – die Varianten sind voneinander unabhängig (wird vom Einstieg übernommen).
Nummer der umzulegenden Kostennummer (wird vom Einstieg übernommen).
Festlegung der Reihenfolgenummer, in der die Umlage abgearbeitet werden soll (höchstens 10-stellig). Spielt bei mehrstufigen Umlagen eine Rolle, da Kostennummern die bereits umgelegt wurden und somit auf null sind, gegebenenfalls nicht durch weitere Umlagen (mit einer höheren Reihenfolgenummer) wieder belastet werden sollen.

Hinweis
Hinweis.png
Wird die Reihenfolge in 5er bzw. 10er Schritten vergeben, können Umlagen jederzeit nachträglich eingefügt werden – die Schrittgröße die vorgeschlagen wird, kann in folgendem Parameter hinterlegt werden:
KORE-Parameter →  Umlagereihenfolge → Sprungweite zur Ermittlung der Reihenfolge
 
Umlageschlüssel
Hinterlegung Umlageschlüssel, der zuvor im Programmpunkt Kostenschlüssel angelegt wurde. Gibt es neben einem Jahresschlüssel auch einen Monatsschlüssel, wird neben der Schlüsselbezeichnung ein * gedruckt.
Konto
Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur ein bestimmtes Konto umgelegt. Sollen mehrere Konten umgelegt werden, müssen diese nacheinander, durch Verwendung der jeweils nächst höheren Reihenfolgenummer, eingegeben werden.
Gliederungsschema
Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile (oder mehrere GLZ) umgelegt.
 
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:
 
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GL-Textnummer
Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile umgelegt. Sollen mehrere Gliederungszeilen umgelegt werden, müssen diese nacheinander, durch Verwendung der jeweils nächst höheren Reihenfolgenummer, eingegeben werden.
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:

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Feldauswahl.png Felder Umlagereihenfolge 

Hinweis 
Hinweis.png
Möchten Sie den Umlageschlüssel bei mehreren Kostennummern hinterlegen, können Sie dies mit der Funktion Kopieren vornehmen.

 Weitere Funktionen bei den Umlagereihenfolgen und Umlagevarianten


Funktionen
Ebenfalls im Programmpunkt "Umlagereihenfolgen" kann mithilfe der Übersicht (F8) kontrolliert werden, in welcher Reihenfolge welche Schlüssel auf welchen KST, KTR ... hinterlegt sind:

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A_Property.bmp Firmenbezogene EinstellungenHier können firmenbezogene Einstellungen zu den Umlagereihenfolgen eingestellt werden.
A_Property.bmp Allgemeine EinstellungenHier können allgemeine Einstellungen zu den Umlagereihenfolgen eingestellt werden.
Extras

Kostenstammdaten

A_BMD_Archiv.bmp DMSHier können je Kostennummer Dokumente zugeordnet, angesehen oder bearbeitet werden (nähere Informationen dazu finden Sie hier).
Funktionen
 
A_DISTANCE.bmp Aktive/Abgelaufene KostennummernWerden Kostenstellen, Kostenträger ... mit einem Endedatum versehen, das kleiner als der Beginn des Wirtschaftsjahres ist, werden diese in der Liste nicht mehr angezeigt. Die inaktiven (grauen) Kostennummern können über Ansicht - Abgelaufene Kostennummer wieder eingeblendet werden.
Ansicht

A_Copy.bmp DuplizierenDie Einstellungen einer Kostennummer können hiermit auf eine neue Kostennummer kopiert werden. 
Extras

Umlagereihenfolgen

Funktionen
A_Delete.bmp Löschen
Hier kann eine Umlagereihenfolge gelöscht werden. Stellen Sie sich dazu bitte auf die betreffende Kostennummer, von der die Umlagereihenfolge gelöscht werden soll. Für einen besseren Überblick kann auch die Übersicht gestartet und dort die Umlagereihenfolgen gelöscht werden. Möchten Sie alle Umlagereihenfolgen löschen, kann die gesamte Umlagevariante entfernt werden.  
Vergabe einer neuen ReihenfolgeNr für eine bestimmte Zeile.

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A_KORE.bmp Umlageschlüssel
Hier kann auf den aktiven Umlageschlüssel im Programmpunkt Kostenschlüssel verzweigt werden.
Soll ein Umlageschlüssel bei mehreren Kostenstellen, Kostenträgern … hinterlegt werden, kann im Programmpunkt "Umlagereihenfolgen" die Funktion "Kopieren" aufgerufen werden:

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Im Feld "Kostenstelle, Kostenträger ..." ist einzugeben, auf welche Kostennummer der Schlüssel kopiert werden soll. Über Multiselect F8 1131534789000001330_14.png können mehrere Kostennummern ausgewählt werden.

Im Feld "alle Schlüssel" können wahlweise nur der zuvor markierte Schlüssel oder auch alle Schlüssel dieses Kostentyps auf einen oder mehrere Kostentyp(en) kopiert werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Schlüssel können immer nur auf einzelnen Kostennummern, nicht auf Knoten hinterlegt werden!
A_Copy.bmp DuplizierenDie hinterlegte Umlagereihenfolge kann hiermit auf die nächste freie Nummer unter derselben Kostennummer kopiert werden. 
A_Export.bmp Exportieren
Mit dieser Funktion können die Umlagereihenfolgen in eine CSV-Datei exportiert werden.
Mit dieser Funktion können die Umlagereihenfolgen aus einer CSV-Datei importiert werden.
A_Memo.bmp Protokoll
Wenn aktiviert, werden im Protokoll für alle Firmen sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) der Umlagereihenfolge aufgelistet.
A_Memo.bmp Datensatzprotokoll
Wenn aktiviert, werden im Datensatzprotokoll für die ausgewählte Firma sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) der Umlagereihenfolge aufgelistet.
 
Extras
  
Funktionen Umlagereihenfolgen - Übersicht
 
A_Delete.bmp Löschen
In der Umlagereihenfolgenübersicht können Umlagereihenfolgen einzeln gelöscht werden.
A_REIHENFOLGE_AB.bmp Reihenfolge ab Nr neu vergeben
Ab einer bestimmten Nummer wird die Reihenfolge neu vergeben.

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Die Sprungweite ist in den Parametern zu hinterlegen (KORE Parameter → Umlagereihenfolge → Allgemein):

Hier kann hinterlegt werden, in welchen Abständen die Reihenfolgenummern bei den Umlagereihenfolgen vergeben werden sollen. Ist beispielsweise als Sprungweite 10 hinterlegt, wird die Reihenfolgenummer mit 10, 20, 30, ... vorgeschlagen.   
 

A_REIHENFOLGE_NEU.bmp Neue ReihenfolgeNr
Vergabe einer neuen ReihenfolgeNr für eine bestimmte Zeile.

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A_KORE.bmp Umlageschlüssel
Diese Funktion öffnet das Fenster der Umlageschlüssel, wo diese angesehen oder im Bedarfsfall auch verändert werden können.

Funktionen Umlagevarianten

Löscht die ausgewählte Umlagevariante. Wenn noch Umlage-Reihenfolgen oder Umlage-Istwerte gespeichert sind, wird mit einer Meldung darauf hingewiesen, dass alle abhängigen Datensätze auch gelöscht werden:

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Umlagevarianten können nur einzeln gelöscht werden.
Im Programmpunkt "Umlagevarianten" können beliebig viele Varianten für die Umlage angelegt werden. Pro Variante können Umlageschlüssel dann unterschiedlich angelegt oder hinterlegt werden. Im Programmpunkt "Umlagereihenfolgen" kann die jeweilige Variante ausgewählt werden. Im Zuge der Berechnung der Umlage und bei den Auswertungen wird dann ebenfalls die Variante abgefragt.

Unter Extras → Kopieren kann eine gesamte Umlagevariante inklusive aller Reihenfolgen auf eine neue Umlagenvariantennummer oder sogar auf eine andere Firma dupliziert werden:

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 Berechnung Umlage

Im Anschluss an die Hinterlegung muss die Übernahme und Umlage gestartet werden. Dazu erfolgt beim Ausstieg aus den Umlagereihenfolgen nach einer Änderung die Abfrage, ob Sie die Übernahme und Umlage starten möchten:

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Manuell kann das Programm unter Überleitung → Übernahme und Umlage gestartet werden. Normalerweise wird die Umlage gleichzeitig mit der Übernahme der Buchungen gestartet.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Die Umlageberechnung findet standardmäßig monatlich statt. D. h. die Jännerwerte der abgebenden Kostennummer werden im Jänner auf die empfangenden Kostennummern umgelegt, die Werte vom Februar werden in den Februar umgelegt usw.
 
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Im Reiter "Umlage-Detail" sind prinzipiell keine Einstellungen notwendig. Es können bestimmte Werte von der Umlage ausgeschlossen werden (Istwerte, Istmengen, Planwerte, Planmengen).
 
Folgende Parameter können für die Umlage eingestellt werden:

KORE Parameter → Übernahme und Umlage → Umlage
 
Einstellung, ob die Mengen genauso wie die Beträge bei der Umlage umgelegt werden sollen oder nicht.
 
0 - Nein: Mengen werden nicht umgelegt.

1 - Ja: Mengen werden umgelegt.


Nur bei Verwendung Grenzkostenrechnung!
 
Definition, ob die fixen und variablen Kosten bei einem fix hinterlegten Variator nach der Umlage neu aufgeteilt werden sollen oder nicht.
 
0 - Nein: Keine Neuaufteilung der Kosten auf fix und variabel. 

1 - Ja: Bei fixem Variator werden die Kosten anhand der auf den empfangenden Kostenstellen hinterlegten Variatoren neu aufgeteilt.


Eventuell in der Logdatei enthaltene Meldungen nach der Übernahme und Umlage weisen auf Probleme bei der Umlage hin:
 
 
Umlage der Istwerte bzw. Planwerte nicht möglich 
Diese Meldung dient als Überschrift zu den unten stehenden Meldungen.

Beispiel
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Bei der Umlage der Planwerte sind für die Variante 1, im Planmodell 1, für das Planjahr 2025 in der Reihenfolge 30 für den Schlüssel 30 keine berechneten Schlüsselwerte vorhanden.

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Berechnungsbasis für die Umlage (der Fixkosten bzw. variablen Kosten) nicht vorhanden!
Es ist ein Umlageschlüssel hinterlegt, für den in einem oder mehreren Monat(en) keine Basis vorhanden ist. Dadurch kann die Umlage nicht berechnet werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe Umlage.

Beispiel
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Es werden Kosten anhand der gebuchten Umsätze umgelegt. Im August sind auf den empfangenden Kostennummern keine Umsätze gebucht und daher ist keine Basis für die Umlage vorhanden. Die Kosten im August können nicht verteilt werden.

Es ist ein Umlageschlüssel hinterlegt, für den keine Basis vorhanden ist. Dadurch kann die Umlage nicht berechnet werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe Umlage.

Beispiel
Beispiel.png
Es werden Kosten anhand der gebuchten Umsätze umgelegt. Es wurden auf den empfangenden Kostennummern noch keine Umsätze gebucht und daher ist keine Basis für die Umlage vorhanden.

Umlage kann nicht durchgeführt werden, fehlerhafte Kostenschlüssel vorhanden!
 
Schlüssel X kann nicht berechnet werden, weil bei der Schlüsseleingabe keine Kostenstammnummer erfasst wurde.

Es ist ein Umlageschlüssel hinterlegt, bei dem in der Schlüsseleingabe die Hinterlegung einer empfangenden Kostennummer fehlt.
 
Unter Stammdaten → Kostenschlüssel kann diese nacherfasst werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe Umlage.
Schlüssel X kann nicht berechnet werden, weil Gliederungszeile XX im Schema XXXX nicht vorhanden ist.
Es ist ein Umlageschlüssel hinterlegt, bei dem die hinterlegte Basis-Gliederungszeile nicht mehr existiert. Dadurch kann die Umlage nicht berechnet werden.
 
Unter Stammdaten → Kostenschlüssel kann die Gliederungszeile getauscht, unter Stammdaten → Gliederungstexte kann die benötigte Zeile wieder angelegt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe Umlage. 
Die berechneten Schlüssel enthalten abgelaufene Kostentypen!
Im Umlageschlüssel sind Kostennummern (KST, KTR ...) enthalten, die durch ein hinterlegtes Endedatum bereits abgelaufen sind. Zusätzlich wurden Sie bei der Anlage des Umlageschlüssels mit einer Meldung darauf hingewiesen.

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Planmodell Nr.: XX ist gesperrt. Umlage der Planwerte / Planmengen kann nicht durchgeführt werden! 
Wurde ein Planmodell zur Bearbeitung gesperrt kann keine Umlageberechnung für dieses Planmodell mehr erfolgen, außer die Sperre wird am betroffenen Planmodell wieder aufgehoben. 
Planmodell Nr.: xx wurde  am tt.mm.jjjj stillgelegt. Umlage Planwerte der Folgeplanjahre kann nicht durchgeführt  werden!
Ein Planmodell wurde durch die Jahresübernahme stillgelegt (ersichtlich durch das Feld Folgejahre stillgelegt am am Planmodell). Wurde die Umlage für (alle) Folgeplanjahre gestartet, kann für stillgelegte Planmodelle die Umlage nicht durchgeführt werden.
 

 Auswertungen mit Umlagen

Nach Anlage, Hinterlegung und Berechnung der Umlage können die Auswertungen mit (oder auch ohne) Umlage gestartet werden. Sowohl im Reporting als auch bei Ausdrucke muss diese über den Reiter "Reihenfolge/Umlage" aktiviert werden. Das Feld "Umlage" muss dazu auf "Ja" gestellt werden. Im Feld "Umlage-Variante" wählen Sie bitte ihre Variante aus. Über das Feld "Umlage- Anzeigecode" kann definiert werden, wie die empfangenden bzw. abgebenden Umlagewerte dargestellt werden sollen:
 
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Soll die Auswertung mit Berücksichtigung der Umlage gestartet werden, muss die Umlage hier aktiviert werden.
 
Hinweis
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Wurde die letzte Übernahme und Umlage ohne Umlageberechnung durchgeführt, werden Sie beim Start der Auswertung darauf hingewiesen:
 
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Mit "Ok" wird das Fenster für die Übernahme und Umlageberechnung geöffnet, mit "Abbrechen" wird die Auswertung gestartet ohne die Umlage neu zu berechnen.
Soll die Auswertung mit Berücksichtigung der Umlagen gestartet werden, muss hier die Umlage aktiviert und die entsprechende Variante hinterlegt werden.
Hier kann der Ausweis der Umlage definiert werden.
 
Umlage kumuliert
Die gebuchten und die umgelegten Werte werden in einer Summe ausgewiesen. Bei diesem Ausdruck ist nicht ersichtlich, welcher Betrag zu einer Kostennummer direkt gebucht bzw. welcher Betrag auf die Kostennummer umgelegt wurde. Diese Darstellungsform ist bei Ausweis der Umlage in einer eigenen Gliederungszeile verpflichtend.

Kostennummern, die durch die Umlage "null" werden, scheinen bei der "Umlage kumuliert" nicht mehr auf.
Umlage detailliert
Die direkt gebuchten und die umgelegten Werte werden getrennt, in eigenen Zeilen dargestellt. Die Umlage wird pro abgebender/empfangender Kostennummer extra dargestellt.

Kostennummern, die durch die Umlage "null" werden, scheinen bei der "Umlage detailliert" auf.
Umlage detailliert in Summe
Die direkt gebuchten und die umgelegten Werte werden getrennt dargestellt. Der Wert der Umlage wird nicht pro Kostennummer, sondern in einer Summe dargestellt (nur bei Ausdruck).

Kostennummern, die durch die Umlage "null" werden, scheinen bei der "Umlage detailliert in Summe" auf.
Umlage detailliert in Konten/Gliederung
Je nachdem, ob mit oder ohne Gliederung ausgewertet wird, steht bei den empfangenen bzw. abgebenden Zeilen die betreffende Gliederungszeile bzw. Kontonummer dabei = Umlagenachweis (nur bei Ausdruck).

Kostennummern, die durch die Umlage "null" werden, scheinen bei der "Umlage detailliert in Konten/Gliederung" auf.
Umlage detailliert Summenblatt
Die direkt gebuchten Werte, die Empfangenen und Abgegebenen werden je in einer Summe dargestellt (nur bei Ausdruck).

Kostennummern, die durch die Umlage "null" werden, scheinen bei der "Umlage detailliert Summenblatt" auf.
 
Hinweis
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Wird die Umlage in einer Gliederung oder auf einem Be- bzw. Entlastungskonto dargestellt, muss unbedingt "Umlage kumuliert" verwendet werden.
Die Umlage wird nur bis zur eingegebenen Reihenfolge berücksichtigt (siehe Umlagereihenfolge).

Zum Kontrollieren bzw. Nachrechnen der Umlagen eignet sich eine Periodenübersicht am besten, da hier die Umlagewerte monatlich dargestellt werden.

Bei Werten, die aus der Umlage stammen, ist es nicht möglich, auch die Einzelbuchungen auszuwerten. Es wird höchstens bei Umlage detailliert in Konten angezeigt, von welcher Kostennummer, auf welchem Konto, welcher Wert durch die Umlage empfangen wurde.

Hinweis 
Hinweis.png
Werden bei der Umlage die umgelegten Kosten auf Belastungskonten bzw. Entlastungskonten oder in einer Gliederungszeile ausgewiesen, muss die Umlage kumuliert ausgewertet werden, damit die Umlage auf den hinterlegten Konten bzw. Gliederungszeilen richtig ausgewiesen wird.  

Beispiel 
Beispiel.png
Darstellung der Umlage detailliert:
 
1131539046000001330_2.png 

Darstellung der Umlage detailliert in Konten:

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Hinweis 
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Sind Benutzer für Kostennummern gesperrt, wo es umgelegte Werte gibt, kann in den Firmen- und KORE-Stammdaten bei der Kostenrechnung im Feld "Berechtigung bei Umlage detailliert" definiert werden, ob diese Umlagewerte bei Umlage detailliert dargestellt werden sollen:

Einstellungsmöglichkeit, ob umgelegte Kosten gesperrter Kostentypen bei Umlage detailliert angezeigt werden oder nicht.
Standard: Umgelegte Kosten gesperrter Kostentypen werden angezeigt.

 Beispiele Umlagen 

 Beispiel: Umlage nach Bezugsmengen (gebucht) und Ausweis auf einem Konto (Belastungskonto)

Beispiel 
Beispiel.png
Die Kinderschuhe sollen anhand der gebuchten Mengen (= Anzahl Mitarbeiter) auf die Herren- und Damenschuhe umgelegt werden. Der Ausweis der Umlage soll auf einem eigenen Umlagekonto (Belastungskonto) dargestellt werden.

Anlage eines KORE Kontos
Einstieg über KORE → Stammdaten → Konten
Anlage des Belastungskontos. Wir empfehlen, bei einem 4-stelligen Kontorahmen die KORE Konten 5-stellig anzulegen:

1566911165000004210.png

Anlage Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Kostenschlüssel
Legen Sie nun einen Umlageschlüssel nach Bezugsmengen (gebucht), mit Kostenstellen an. Im Feld "Belastungskonto" hinterlegen Sie das soeben angelegte Umlagekonto:

1566911396000004210_0.png

Belastungskonto Hiermit kann die Umlage bzw. die Belastung, bei den empfangenden Kostennummern, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden. Die Eingabe eines Belastungskontos ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. bei Bezugsgröße mal Betrag oder Konto mal Prozent ...).
Bei Auswertungen mit Gliederung muss das Belastungskonto dem Gliederungsschema zugeordnet sein, ansonsten wird weder auf der abgebenden, noch auf der empfangenden Seite die Umlage ausgewiesen.

Im folgenden Fenster "Schlüsseleingabe" geben Sie je empfangende Kostenstelle die Mengen-Nr (Anzahl Mitarbeiter) ein:

1566911615000004210.png
 
Hinterlegung Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Umlagereihenfolgen
Hinterlegen Sie in der gewünschten Umlage-Variante bei der Kostenstelle "Kinderschuhe" den soeben angelegten Umlageschlüssel mit der richtigen Reihenfolge:

1566911750000004210_2.png

Nach Berechnung der Umlage mittels der Übernahme und Umlage wird in der Auswertung auf den empfangenden Kostenstellen mit Umlage kumuliert die Umlage auf dem Konto "80000 Umlage Kinderschuhe" ausgewiesen:

1566912038000004210.png

Wird die Auswertung mit Gliederung gestartet, muss das Konto der Gliederung entsprechend zugeordnet werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Der Ausweis der Umlage auf einem Belastungskonto funktioniert nur mit dem Umlage- Anzeigecode "kumuliert". Beim Umlage-Anzeigecode "detailliert" wird die Umlage am Ende der Kostenstelle ausgewiesen.

 Beispiel: Umlage nach Bezugsgröße und Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile

Beispiel 
Beispiel.png
Die Kostenstelle "Verwaltung" soll anhand von Bezugsgrößen (m2) auf die anderen Kostenstellen umgelegt werden.
Der Ausweis der Umlage soll auf einer eigenen firmenbezogenen Gliederungszeile (Umlage Verwaltung) dargestellt werden.

Anlage einer firmenbezogenen Gliederungszeile
Einstieg über Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen
Auswahl der Gliederung (z. B. 225) und Start "Gliederungsbaum bearbeiten". Hier wählen Sie Ihre Firma aus und fügen an der Stelle, wo die Umlage ausgewiesen werden soll, mit der rechten Maustaste eine neue Überschrift hinzu:

1566904902000004210_0.png

Bei der Meldung, ob die Überschrift für alle Fibus oder nur für die eine Fibu angelegt werden soll, klicken Sie auf "Für alle Fibus":

1566904902000004210_1.png

Nun bestätigen Sie die Textnummer und geben eine Bezeichnung (z. B. Umlage Verwaltungsaufwand) für die neue Gliederungszeile ein:

1566904902000004210_2.png

Anlage Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Kostenschlüssel
Legen Sie nun einen Umlageschlüssel nach Bezugsgrößen, mit Kostenstellen an. In den Feldern "Uml. auf Gliederungsschema" und "Uml. auf GliederungsNr" hinterlegen Sie das Gliederungsschema und die soeben angelegte Gliederungszeile:

1566904880000004210_1.png

Uml. auf Gliederungsschema Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die Schemanummer hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsnummer muss zusätzlich die entsprechende Textnummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.
Uml. auf GliederungsNr Soll die Umlage in einer eigenen Gliederungszeile ausgewiesen werden, muss hier die entsprechende Gliederungszeile hinterlegt werden. Im Feld Umlage auf Gliederungsschema muss zusätzlich die Schemanummer definiert werden. Um den Ausweis der Umlage in einer Gliederungszeile zu sehen, muss die Umlage dann kumuliert ausgewertet werden.
Auch ausgegliederte Konten werden beim Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile angezeigt.

Im folgenden Fenster "Schlüsseleingabe" geben Sie je empfangende Kostenstelle die Bezugsgröße (m2) ein:

1566906274000004210.png

Hinterlegung Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Umlagereihenfolgen
Hinterlegen Sie in der gewünschten Umlage-Variante bei der Kostenstelle "Verwaltung" den soeben angelegten Umlageschlüssel mit der richtigen Reihenfolge:

1566904917000004210_0.png

Nach Berechnung der Umlage mittels der Übernahme und Umlage wird in der Auswertung auf den empfangenden Kostenstellen mit Umlage kumuliert die Umlage in der Gliederungszeile "Umlage Verwaltung" ausgewiesen:

1566907055000004210.png
 
Hinweis 
Hinweis.png
Der Ausweis der Umlage auf einer Gliederungszeile funktioniert nur mit dem Umlage- Anzeigecode "kumuliert".
Beim Umlage-Anzeigecode "detailliert" wird die Umlage am Ender der Kostenstelle ausgewiesen.

 Beispiel: Umlage nach Gliederung von Kostenstelle auf Kostenträger inkl. teilweiser Umlage 

Bei einer teilweisen Umlage wird die abgebende Kostennummer nicht zur Gänze, sondern nur zu einem Teil umgelegt. Dieser Teil können beispielsweise alle Werte sein, die in Kombination mit einem bestimmten anderen Kostentyp gebucht wurden, oder auch der Wert eines Kontos oder einer Gliederungszeile.
 
Beispiel 
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Alle Kosten, welche auf die Kostenstelle "Verwaltung & Vertrieb" ohne Kostenträger (= Filiale) gebucht worden sind, sollen nun auf alle Kostenträger im Verhältnis ihrer Erlöse umgelegt werden. Für alle Kostenträger wird ein Baum angelegt. 

Anlage Baum
Einstieg über Stammdaten → Baumzuordnung
Legen Sie einen Kostenträgerbaum an, indem Sie alle Kostenträger dem Knoten "alle Kostenträger" zuordnen:

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Anlage Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Kostenschlüssel
Legen Sie nun einen Umlageschlüssel nach Gliederung, mit Kostenträger an:

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Im folgenden Fenster "Schlüsseleingabe" definieren Sie die "Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten" und geben im Feld "Kostennummer Knoten" den Baumknoten an, dem alle Kostenträger zugeordnet sind. In den Feldern "Basis Gliederungsschema" und "Basis Gliederungsnummer" geben Sie das Gliederungsschema und die Umsatzerlöse ein:

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Definition auf welche Kostennummern die Umlage erfolgen soll.
 
Umlage auf einzelne Kostennummer: Die empfangenden Kostennummern werden einzeln angesprochen und im Feld Kostenstellen, Kostenträger, ..hinterlegt (Umlage auf den KTR 100 und den KTR 200).
Umlage auf alle Kostennummern mit VJ: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die mit VJ-Saldofortführung angelegt sind (laut Kostenstammdaten).
Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die einem bestimmen Knoten zugeordnet sind – somit brauchen die empfangende Kostennummern nicht  einzeln angesprochen werden.
Wenn auf einen Knoten umgelegt wird (Umlage auf alle Kostennummern im Baum), muss dieser hier hinterlegt werden. Die Umlage erfolgt auf alle, dem Knoten zugeordneten Kostennummern.

Hinweis
Hinweis.pngEs kann nur ein Knoten, kein gesamter Baum ausgewählt werden!
Basis Gliederungsschema 
Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Basis Gliederungsnummer Hinterlegung Schemanummer und Gliederungszeile für die Berechnung der Umlage.
Hier können auch Summenzeilen (z. B. Summe Umsatz) angesprochen werden!

Hinterlegung Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Umlagereihenfolgen
Hinterlegen Sie in der gewünschten Umlage-Variante bei der Kostenstelle "Verwaltung und Vertrieb" den soeben angelegten Umlageschlüssel mit der richtigen Reihenfolge. Zusätzlich schränken Sie Sie im Feld Kostenträger auf "0 - ohne Kostenträger" ein:

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Hinweis 
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Bei der teilweisen Umlage kann nicht nur auf den Kostenträger eingegrenzt werden. Folgende Felder stehen zusätzlich zur Verfügung:

Konto Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur ein bestimmtes Konto umgelegt. Sollen mehrere Konten umgelegt werden, müssen diese nacheinander, durch Verwendung der jeweils nächst höheren Reihenfolgenummer, eingegeben werden.
Gliederungsschema Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile (oder mehrere GLZ) umgelegt.
 
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:
 
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GL-Textnummer Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile umgelegt. Sollen mehrere Gliederungszeilen umgelegt werden, müssen diese nacheinander, durch Verwendung der jeweils nächst höheren Reihenfolgenummer, eingegeben werden.
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:

1087148019002099968.png
 
Kostenstelle 
Teilweise Umlage. Von der umzulegenden Kostennummer werden nur jene Buchungen umgelegt, bei denen eine bestimmte Kostenstelle angesprochen wurde. Wird beispielsweise KST 0 eingegeben, werden jene Buchungen umgelegt, bei denen keine Kostenstelle erfasst wurde.
Teilweise Umlage. Von der umzulegenden Kostennummer werden nur jene Buchungen umgelegt, bei denen ein bestimmter Kostenträger angesprochen wurde. Wird beispielsweise KTR 0 eingegeben, werden jene Buchungen umgelegt, bei denen kein Kostenträger erfasst wurde.
Teilweise Umlage. Von der umzulegenden Kostennummer werden nur jene Buchungen umgelegt, bei denen eine bestimmte Abteilung angesprochen wurde. Wird beispielsweise ABT 0 eingegeben, werden jene Buchungen umgelegt, bei denen keine Abteilung erfasst wurde.
Teilweise Umlage. Von der umzulegenden Kostennummer werden nur jene Buchungen umgelegt, bei denen eine bestimmte Dimension angesprochen wurde. Wird beispielsweise DIM 0 eingegeben, werden jene Buchungen umgelegt, bei denen keine Dimension erfasst wurde.
Teilweise Umlage. Von der umzulegenden Kostennummer werden nur jene Buchungen umgelegt, bei denen ein bestimmter Geschäftsbereich angesprochen wurde. Wird beispielsweise GBR 0 eingegeben, werden jene Buchungen umgelegt, bei denen kein Geschäftsbereich erfasst wurde.

Nach Berechnung der Umlage mittels der Übernahme und Umlage liefert die Auswertung auf der abgebenden Kostennummer mit Umlage kumuliert keine Werte ohne Kostenträger mehr:

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Die Auswertung der Filialen mit Umlage detailliert liefert folgendes Bild:
 
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Die insgesamt 30.000 €, welche auf der Kostenstelle "Verwaltung & Vertrieb" ohne Filiale gebucht wurden, wurden im Verhältnis der Erlöse auf die Filialen umgelegt. Die Filiale Linz wurde mit dem höchsten Erlös daher mit den meisten Kosten belastet.

 Beispiel: Umlage nach Bezugsmengen (gebucht) mit durchschnittlicher Be- und Entlastung 

Die Durchschnittsumlage wird verwendet, wenn die Be- und Entlastung immer gleich hoch sein soll. Speziell dafür, wenn für manche Positionen nur einmal im Jahr die Umlage berechnet und das Jahr im Nachhinein betrachtet wird.

Bei einer Umlage mit durchschnittlicher Be- und Entlastung wird jeweils die gesamte Be- oder Entlastung durch 12 genommen und monatlich jeweils genau der gleiche Wert be- oder entlastet. Die durchschnittliche Be- und Entlastung sind Einstellungen, die bei der Anlage oder auch noch nachträglich am Schlüssel aktiviert werden können.
 
Der Durchschnitt wird immer für die Monate berechnet, für die auch die Übernahme und Umlage gestartet wird. Das heißt, wenn die Umlage von 1-12 gestartet wird, dann werden die Umlagewerte auf 12 Monate verteilt. Möchte man das nicht, weil im Ist z. B. nur bis Monat 5 gebucht wurden, darf die Umlage auch nur von 1-5 gestartet werden (dann werden die Durchschnittswerte auch nur für die Monate 1-5 berechnet).

Durch die Funktion Löschen Umlagedaten im Programmpunkt "Übernahme und Umlage" können bereits irrtümlich berechnete Monate wieder aufgerollt werden!

Achtung! 
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Durch die Durchschnittsumlage werden Ergebnisse für schon abgeschlossene Monate verändert, weil immer wieder das gesamte Jahr neu gerechnet wird.
Achten Sie bitte besonders darauf, wenn die Umlage während des Jahres eingerichtet wird.

Beispiel 
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Die Kostenstelle "Wartungsarbeiten" soll zur Gänze anhand der gebuchten Maschinenstunden auf alle Kostenträger (= Maschinen) umgelegt werden.
Die Maschinen sind in einem Baumknoten zusammengefasst.

Anlage Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Kostenschlüssel
Legen Sie einen Umlageschlüssel nach Bezugsmengen (gebucht) an. Zusätzlich haken Sie "Durchschnittsberechnung Belastung" und "Durchschnittsberechnung Entlastung" an.

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Durchschnittsberechnung Belastung Für die monatliche Belastung wird der Durchschnittswert errechnet und verwendet (gesamte Belastung/12). Außer bei der Schlüsselart nach Prozent, nach Bezugsgrößen, nach Bezugsmenge mal Gewichtung.
Achtung! Bei einer Durchschnittsberechnung ändern sich die umgelegten Werte auch rückwirkend!
Durchschnittsberechnung Entlastung Für die monatliche Entlastung wird der Durchschnittswert errechnet und verwendet (gesamte Entlastung/12). Der umzulegende Kostentyp ist dann nur bei Betrachtung des gesamten Jahres auf Null, nicht in den einzelnen Monaten.
Achtung! Bei einer Durchschnittsberechnung ändern sich die umgelegten Werte auch rückwirkend! Bei einer durchschnittlichen Entlastung werden keine Reihenfolgekostentypen auf die empfangenden Kostennummern mitübergeben!
 
Im folgenden Fenster "Schlüsseleingabe" definieren Sie die "Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten" und geben im Feld "Kostennummer Knoten" den Baumknoten "Maschinen" an. Im Feld "Basis Mengen-Nr" geben Sie die Maschinenstunden ein:

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Definition auf welche Kostennummern die Umlage erfolgen soll.
 
Umlage auf einzelne Kostennummer: Die empfangenden Kostennummern werden einzeln angesprochen und im Feld Kostenstellen, Kostenträger, ..hinterlegt (Umlage auf den KTR 100 und den KTR 200).
Umlage auf alle Kostennummern mit VJ: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die mit VJ-Saldofortführung angelegt sind (laut Kostenstammdaten).
Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die einem bestimmen Knoten zugeordnet sind – somit brauchen die empfangende Kostennummern nicht  einzeln angesprochen werden.
Wenn auf einen Knoten umgelegt wird (Umlage auf alle Kostennummern im Baum), muss dieser hier hinterlegt werden. Die Umlage erfolgt auf alle, dem Knoten zugeordneten Kostennummern.

Hinweis
Hinweis.pngEs kann nur ein Knoten, kein gesamter Baum ausgewählt werden!
Hinterlegung der Mengennummer (laut Programmpunkt Mengen), die als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet werden soll. Im Unterschied zu Bezugsgrößen ändern sich Mengen normalerweise monatlich (Stunden, …) und müssen daher gebucht sein.
 
Hinterlegung Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Umlagereihenfolgen
Hinterlegen Sie in der gewünschten Umlage-Variante bei der Kostenstelle "Wartungsarbeiten" den soeben angelegten Umlageschlüssel mit der richtigen Reihenfolge.

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Nach Berechnung der Umlage mittels der Übernahme und Umlage liefert die Auswertung auf der abgebenden Kostennummer mit Umlage detailliert folgendes Bild:
 
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Die Gesamtsumme auf der Kostenstelle 200 "Wartungsarbeiten" beträgt 9833,33 / 12 = 819,44. Die Kostenstelle wird daher in jedem Monat mit 819 € entlastet, auch in Monaten, bei denen auf der Kostenstelle noch gar keine Werte gebucht wurden.
 
Die Auswertung der Maschinen mit Umlage detailliert liefert folgendes Bild:
 
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Auf allen Maschinen über das gesamte Jahr sind insgesamt 1520 Maschinenstunden aufgelaufen. Mittels dieser Zahl und den jeweils auf der einzelnen Maschine angefallenen Stunden wird die prozentuelle Verteilung auf die einzelnen Maschinen errechnet. Die 819,44 €, welche jeden Monat von der Kostenstelle 200 entlastet werden, werden anhand dieser prozentuellen Verteilung auf die einzelnen Maschinen umgelegt. Durch die durchschnittliche Belastung wird je Maschine jeden Monat der gleiche Wert empfangen.  

 ​Beispiel: Teilweise Umlage nach Bezugsmengen von KST auf KTR mit Übernahme Fixierung von Kostentypen

Beispiel 
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Die Personalkosten der Kostenstellen sollen auf die Baustellen (= Kostenträger) nach Bezugsmengen (= gebuchte Stunden) umgelegt werden. 


​Achtung! 
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Diese Einstellung funktioniert nur, wenn am Kostenträger andere Kostentypen fixiert sind!


Anlage eines KORE Kontos
Einstieg über KORE → Stammdaten → Konten
Anlage des Belastungskontos. Wir empfehlen, bei einem 4-stelligen Kontenrahmen die KORE Konten 5-stellig anzulegen:

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​Auf den Kostenträgern sind die Abteilungen fixiert:

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Anlage Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Kostenschlüssel
Legen Sie nun einen Umlageschlüssel "nach Bezugsmengen (gebucht)" mit Kostenträgern an. Im Feld "Belastungskonto" hinterlegen Sie das soeben angelegte Umlagekonto. Im Feld "Übern. Fixierung bei Uml. auf KTR" wählen Sie "Übernahme aller Fixierungen - mit Reihenfolge-Kostentyp" aus:

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Belastungskonto Hiermit kann die Umlage bzw. die Belastung, bei den empfangenden Kostennummern, auf einem eigenen Konto ausgewiesen werden. Wir empfehlen Ihnen, dafür eigene kalkulatorische Konten in der KORE anzulegen. Die Umlage muss dann kumuliert ausgewertet werden. Die Eingabe eines Belastungskontos ist bei bestimmten Schlüsselarten verpflichtend (z. B. bei Bezugsgröße mal Betrag oder Konto mal Prozent ...).
Bei Auswertungen mit Gliederung muss das Belastungskonto dem Gliederungsschema zugeordnet sein, ansonsten wird weder auf der abgebenden, noch auf der empfangenden Seite die Umlage ausgewiesen.
Hier kann bei einer Umlage auf Kostenträger, eingestellt werden, ob die in den Kostenstammdaten hinterlegten Fixierungen des empfangenden Kostenträgers mitgenommen werden (es wird zB. auch auf die fix hinterlegte Abteilung umgelegt). Wird bei der Umlage auf einen anderen Kostentyp umgelegt (z. B. von Kostenstellen auf Kostenträger) und auf dem empfangenden Kostenträger ist eine andere Kostenstelle fixiert, dann kann entschieden werden, ob auch dieser Reihenfolge-Kostentyp übernommen werden soll oder nicht.

Beispiel: Kostenstelle 10 wurde mit Geschäftsbereich 200 gebucht und wird auf Kostenträger 2 umgelegt, wo die Kostenstelle 20 und die Abteilung 123 fixiert sind. Folgendes passiert bei den einzelnen Ausprägungen:
 
Keine Übernahme der Fixierungen Der Umlagewert landet auf KTR 2 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - ohne Reihenfolge-KostentypDer Umlagewert landet auf KTR 2, ABT 123 und GBR 200 
Übernahme der Fixierungen - mit Reihenfolge-Kostentyp (Spezialfall! Nur bei Umlage auf einen anderen Kostentyp relevant!)Der Umlagewert landet auf KST 20, KTR 2, ABT 123 und GBR 200
 
Wäre bei der KST 10 zusätzlich eine Abteilung gebucht worden, wird diese, bei Übernahme der Fixierung, durch die Fixierung auf dem empfangenden Kostenträger (ABT 123) übersteuert.
​
Im folgenden Fenster "Schlüsseleingabe" definieren Sie die "Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten" und geben im Feld "Kostennummer Knoten" den Baumknoten an. Im Feld "Basis Mengen-Nr" geben Sie die Mengennummer (Stunden) ein:

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Definition auf welche Kostennummern die Umlage erfolgen soll.
 
Umlage auf einzelne Kostennummer: Die empfangenden Kostennummern werden einzeln angesprochen und im Feld Kostenstellen, Kostenträger, ..hinterlegt (Umlage auf den KTR 100 und den KTR 200).
Umlage auf alle Kostennummern mit VJ: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die mit VJ-Saldofortführung angelegt sind (laut Kostenstammdaten).
Umlage auf alle Kostennummern im Baumknoten: Die Umlage erfolgt auf alle Kostennummern, die einem bestimmen Knoten zugeordnet sind – somit brauchen die empfangende Kostennummern nicht  einzeln angesprochen werden.
Wenn auf einen Knoten umgelegt wird (Umlage auf alle Kostennummern im Baum), muss dieser hier hinterlegt werden. Die Umlage erfolgt auf alle, dem Knoten zugeordneten Kostennummern.

Hinweis
Hinweis.pngEs kann nur ein Knoten, kein gesamter Baum ausgewählt werden!
Hinterlegung der Mengennummer (laut Programmpunkt Mengen), die als Basis für die Berechnung der Umlage verwendet werden soll. Im Unterschied zu Bezugsgrößen ändern sich Mengen normalerweise monatlich (Stunden, …) und müssen daher gebucht sein.

​Hinterlegung Umlageschlüssel
Einstieg über Stammdaten → Umlagereihenfolgen
Hinterlegen Sie in der gewünschten Umlage-Variante bei der Kostenstelle den soeben angelegten Umlageschlüssel mit der richtigen Reihenfolge. Zusätzlich schränken Sie in den Feldern "Gliederungsschema" und "GL-Textnummer" auf die Personalkosten ein:

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Gliederungsschema Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile (oder mehrere GLZ) umgelegt.
 
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:
 
1087148019002099968.png
 
 
GL-Textnummer Teilweise Umlage: Von der umzulegenden Kostennummer wird nur eine bestimmte Gliederungszeile umgelegt. Sollen mehrere Gliederungszeilen umgelegt werden, müssen diese nacheinander, durch Verwendung der jeweils nächst höheren Reihenfolgenummer, eingegeben werden.
 
Achtung!
Achtung.png
Bei der teilweisen Umlage dürfen nur Gliederungszeilen angesprochen werden, denen direkt Konten bzw. Gruppen der Kontengruppen zugegliedert sind. Es dürfen keine Summenzeilen, keine Zeilen mit hinterlegter Kennzahl und keine Zeilen der Ebene 1, wenn es darunter weitere Ebenen gibt, verwendet werden! Zusätzlich muss in dem verwendeten Gliederungsschema mindestens eine Summenzeile existieren. Es kommt sonst ein entsprechender Hinweis, wenn eine nicht erlaubte Zeile gewählt wird:

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Nach Berechnung der Umlage mittels der Übernahme und Umlage wird in der Auswertung mit Reihenfolge Abteilung und Kostenträger am Belastungskonto auch auf der am Kostenträger fixierten Abteilung die Umlage ausgewiesen.

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Wird die Auswertung mit Gliederung gestartet, muss das Konto der Gliederung entsprechend zugeordnet werden.

​Hinweis 
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Der Ausweis der Umlage auf einem Belastungskonto funktioniert nur mit dem Umlage-Anzeigecode "kumuliert".
Beim Umlage-Anzeigecode "detailliert" wird die Umlage am Ende der Kostenstelle ausgewiesen.

Achtung! 
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Bei der Einstellung "keine Übernahme der Fixierungen" am Feld "Übern. Fixierung bei Uml. auf KTR" wird der Umlagewert nicht angezeigt, wenn mit Reihenfolge Abteilung und Kostenträger ausgewertet wird, da nur auf die Kostenträger umgelegt wird.

 FAQ

Wie lege ich einen Kostenschlüssel an?
Warum kann ich bei einem Kostenschlüssel (Übernahmeschlüssel bzw. Umlageschlüssel) die Schlüsselart nicht ändern?
Warum rechnet die Umlage nicht bzw. falsch?
Was wird als Basis für die Umlageberechnung herangezogen?​
Wie können die Umlagewerte auf einem bestimmten Konto oder einer bestimmten Gliederungszeile ausgewiesen werden?
Wie können nur bestimmte Konten/Gliederungszeilen einer Kostennummer umgelegt werden?
Wie kann eine Umlage ohne Entlastung der abgebenden Kostennummer erfolgen?
Was ist ein Umlage-Anzeigecode und welche Ausprägungen gibt es?
Wie funktioniert eine Auswertung mit Vorjahr und Umlage, obwohl es im Vorjahr noch keine Umlagen gibt? 
Welche Möglichkeiten gibt es, Kostennummern zu ändern, umzuspielen, zusammenzuspielen oder umzulegen?
Welche Auswirkungen hat es auf die Umlage, wenn Kostennummern inaktiv werden?
Wie kann ich einen Umlageschlüssel unterjährig "für" oder "ab" einem bestimmen Monat ändern?
Wie kann ich einen Umlageschlüssel oder Umlagereihenfolgen sperren oder inaktiv setzten?
Wie kann ich nachsehen, wer wann welche Änderungen in der Kostenrechnung vorgenommen hat?

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Siehe auch: