UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Kostenrechnung finden Sie unter Erste Schritte.

FAQ
Inhalt

 Allgemeines

Gliederungen werden in den verschiedensten NTCS Paketen verwendet, um die Konten zu strukturieren. Die Konten sollen beispielsweise zu Gruppen wie Erlöse, Material, Personal … zusammengefasst werden, um bestimmte Zwischensummen abbilden zu können.
 
Bei Auswertungen werden dann die Konten in dieser Gliederungsstruktur ausgewiesen – so erhält man beispielsweise eine kurzfristige Erfolgsrechnung. Weiters kann eine Gliederung Hilfsmittel für das Arbeiten mit Umlagen und Zuschlägen sein.
 
Beispiel 
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Auswertung mit kurzfristiger Erfolgsrechnung Kurzform (224):

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 Empfohlene Arbeitsweise

 ​Gliederungen

Wir empfehlen, grundsätzlich mit den BMD Standardgliederungen zu arbeiten, da diese regelmäßig an gesetzliche Anforderungen angepasst und erweitert werden. Die Standardgliederungen werden mit der Programminstallation ausgeliefert und grundsätzlich mit jedem Update (bzw. je nach Parametereinstellung) automatisch aktualisiert.

Unbedingt notwendige wenige Anpassungen oder Änderungen sollen nur kanzlei- oder firmenbezogen vorgenommen werden. Mehrere oder umfangreichere Anpassungen oder Änderungen sollen in einer komplett individuellen Gliederung (mit einer vierstelligen Nummer) vorgenommen werden. Das bietet den Vorteil, dass die Standardgliederungen trotzdem ohne großen Aufwand aktualisiert werden können. Detailinformationen zum Aktualisieren von BMD Standardgliederungen finden Sie in der CTR Hilfe Aktualisieren BMD Standardgliederungen.

In der folgenden Tabelle sind Anwendungsfälle aufgelistet, die als Entscheidungshilfe dienen, unter welchen Umständen kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende oder firmenbezogene bzw. komplett individuelle Gliederungen gewählt werden sollen: 

Anforderungkanzleibezogene oder firmenbezogene Gliederungszeilen mit Standardkontengruppenindividuelle Gliederung ohne Kontengruppen 
Umbenennen einzelner (bis max. 10) Gliederungszeilen.empfohlen -
Einfügen einzelner Gliederungszeilen (z. B. branchenspezifische Zeilen im Umsatz- bzw. Materialbereich).  empfohlen - 
Einfügen einzelner Summen.empfohlen -
Konten in gemeinsamer Kontengruppe trennen.empfohlen -
Umbenennen vieler Gliederungszeilen. -empfohlen 
Einfügen mehrerer Summen (speziell bei unterschiedlichen Ebenen).-empfohlen 
Gliederungszeilen nach oben bzw. unten verschieben. -empfohlen 
Ebenen verschieben. 
-
empfohlen 
Gliederung laut Vorlage anlegen. 
-
empfohlen 

Ausnahmen:
Sollen in einer BMD Standardgliederung bei allen oder vielen Gliederungszeilen Felder wie die 100%-Grundlage, die Kontosortierung, die Bilanzgruppe, eine Kennzahl, der Text positiv/negativ, keine Nummerierung, Nicht drucken, eine Sonderzeile ... angepasst werden, dann kann das Standardgliederungsschema inklusive der Kontengruppen und der eventuell vorhandenen kanzlei- bzw. firmenbezogenen Gliederungszeilen auf eine vierstellige, individuelle Nummer kopiert werden. Anschließend können die Änderungen vorgenommen werden.

Grundsätze im Bereich der Gliederungen sind:
  • In der Kostenrechnung können ausschließlich Gliederungen der Art "Kurzfristige Erfolgsrechnung, Kostenarten und BAB " verwendet werden, keine Bilanzgliederungen.

  • Kanzleibezogene oder firmenbezogene Änderungen sind immer im Paket Controlling oder im Paket Finanzbuchhaltung durchzuführen, damit nicht versehentlich kostenrechnungsbezogene Gliederungszeilen erzeugt werden.
Neuanlagen, Anpassungen bzw. Ergänzungen von Gliederungsschemen erfolgt grundsätzlich immer unter Kostenrechnung → Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen.

Achtung! 
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Es dürfen keine Fibu-bezogenen Gliederungen angelegt sein. Falls diese doch irrtümlich angelegt worden sind, hilft der Vergleich zweier Gliederungsschemen.
Nähere Informationen dazu finden Sie in der FAQ Wann benötigt man einen Gliederungsschemenvergleich.

 ​Kontenzuordnung

Konten werden bei Verwendung der BMD Standardgliederungen immer zur Standardkontengruppengliederung 300 zugeordnet. Somit ist gewährleistet, dass nach einmaliger Kontenzuordnung mit allen BMD Standardgliederungen ausgewertet werden kann. Bei Verwendung von individuellen Gliederungen sind die Konten im Normalfall allerdings immer direkt den Gliederungszeilen zuzuordnen, da hier von der Verwendung der Kontengruppengliederung 300 abgeraten wird. Die Konten werden immer der letzten Ebene zugeordnet.

Grundsätze im Bereich der Kontengruppen und Konten sind:
  • Im Regelfall wird keine Kopie der Standardkontengruppengliederung 300 benötigt. Da diese Standardkontengruppengliederung paketunabhängig mit sämtlichen Standardgliederungen verknüpft ist, würde sich eine Änderung nicht nur in der Kostenrechnung, sondern auch in den anderen Paketen auswirken.

  • Sind Änderungen in der Standardkontengruppengliederung 300 unumgänglich und wird zudem das Paket Bilanz verwendet, muss zuvor eine Sicherung bzw. ein Export der Standardkontengruppengliederung durchgeführt werden. Danach ist mit dem BMD Bilanz Support zu kontrollieren, ob sich die Bilanzgliederungen fehlerfrei aufrufen lassen.

  • Die Kontenzuordnung soll vorzugsweise immer im Paket Controlling oder im Paket Finanzbuchhaltung erfolgen, um Datenverlust vorzubeugen.
Kontenzuordnungen erfolgen grundsätzlich unter Controlling oder Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten → Konten zuordnen.

 Übersicht

Die Gliederungen können in BMD Standardgliederungen (meist mit Kontengruppen) und individuelle Gliederungen unterteilt werden.

BMD Standardgliederungen unterteilen sich nochmals in:
  • kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen
  • firmenspezifische Gliederungen
Individuelle Gliederungen unterteilen sich nochmals in:
  • Gliederungen ohne Kontengruppen (Empfehlung)
  • Gliederungen mit Kontengruppen (in seltenen Ausnahmefällen)

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 Begriffsdefinition

BMD Standardgliederungen: Gliederungen für Saldenlisten, Kurzfristige Erfolgsrechnungen, Finanzpläne, Planbilanzen .... werden von BMD ausgeliefert und gewartet. Sie sind in FIBU, KORE und CTR in der Praxis weit verbreitet. BMD Standardgliederungen arbeiten (fast) ausnahmslos mit Kontengruppen.
 
Kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen: Dies sind rot markierte Gliederungen mit (geringfügigen) individuellen Änderungen oder Ergänzungen zu den BMD Standardgliederungen, die grundsätzlich für alle Mandanten bzw. Firmen gelten sollen.

Firmenbezogene Gliederungen: Dies sind grün markierte Gliederungen mit (geringfügigen) individuellen Änderungen oder Ergänzungen zu den BMD Standardgliederungen, die nur für einen bestimmten Mandanten bzw. eine bestimmte Firma gelten sollen. 
 
Individuelle Gliederungen: Dies sind Gliederungen, die sich deutlicher vom BMD Standard unterscheiden, beispielsweise eine ganz individuelle Gliederung im Stil einer Kurzfristigen Erfolgsrechnung. Individuelle Gliederungen können von Grund auf neu angelegt oder ausgehend von einer Kopie eines Standardschemas erzeugt und (umfangreicher) verändert werden. Individuell erstellte Gliederungen arbeiten meist ohne Kontengruppen und sollen mit einer vierstelligen Nummer angelegt werden. 

Achtung! 
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Von der Anlage Fibu-bezogener oder Kore-bezogener Gliederungen (bei denen also neben einer Firma auch eine Fibu hinterlegt ist) wird dringend abgeraten.

Kontengruppen: Gliederungsschema mit der Nummer Flagge_AUT.png 300. Dort werden die einzelnen Konten nach Kontenklassen zugeordnet. Die einzelnen Zeilen der Standardkontengruppengliederung (= Kontengruppen) sind dann bereits automatisch in den BMD Standardgliederungen (mit denen die Auswertungen gestartet werden) zugeordnet.

Das bedeutet, dass eine Zuordnung der Konten zu den Kontengruppen genügt, um mit allen von BMD zur Verfügung gestellten Standardschemen, welche mit den Kontengruppen verknüpft sind, auswerten zu können. Die Zuordnung der Konten zu jedem einzelnen Auswertungsgliederungsschema ist nicht nötig. Man erspart sich also die Zuordnung der Konten zum Schema 225, 205, 101, 240 .... es reicht, wenn die Konten einmal zum Schema 300 zugeordnet werden.

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Auswertungsgliederung: Gliederungsschemen zum Auswerten.
Es gibt Auswertungsgliederungen mit und ohne hinterlegter Kontogruppe. Bei BMD Auswertungsschemen ist standardmäßig die Kontogruppengliederung (Flagge_AUT.png 300) hinterlegt. Ob eine Kontogruppengliederung hinterlegt ist, können Sie unter Stammdaten → Vorlagen→ Gliederungen → rechte Maustaste auf dem Gliederungsschema - Bearbeiten - im Feld 8 "Verwendete Kontogruppen" entnehmen:
 
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 Gliederungsschema und Gliederungszeilen

Jedes Gliederungsschema besteht aus einer Vielzahl an Gliederungszeilen, unter welchen die Konten hängen. Dadurch können mit einem Gliederungsschema diverse Auswertungen gestartet werden. Je nach Aufbau werden die Konten unterschiedlich strukturiert, wodurch sich beispielsweise eine Kurzfristige Erfolgsrechnung, eine Kostart oder eine BAB Gliederung ergeben.

Gliederungen werden grundsätzlich im Menüpunkt Gliederungen (Kostenrechnung →  Stammdaten → Vorlagen→ Gliederungen) verwaltet. Hier können BMD Standardgliederungen erweitert (Kanzlei bzw. firmenübergreifende Gliederungen) oder individuelle Gliederungen angelegt oder importiert werden. 

Das Fenster teilt sich grundsätzlich in zwei Hälften. In der linken Bildschirmhälfte werden die vorhandenen Gliederungsschemen angezeigt. Über die Combobox oben kann zwischen den Gliederungen eines Pakets oder allen Gliederungen gewechselt werden.

In der rechten Bildschirmhälfte werden unter dem Reiter Gliederungstexte die zur gewählten Gliederung gehörigen Gliederungszeilen bzw. Überschriften angezeigt. Unter dem Reiter Gliederungsbaum wird die Struktur der ausgewählten Gliederung angezeigt (inkl. Summensymbolen, Ebenen ...):

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Hinweis 
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Werden in der Gliederung Änderungen vorgenommen, welche die Daten oder die Gliederungsstruktur betreffen, werden die einzelnen Schritte protokolliert. Im Detail werden dabei folgende Punkte gespeichert:
  • Einstieg in den Gliederungsbaum
  • Speichern von neu angelegten Gliederungszeilen bzw. von Änderungen in den bestehenden Gliederungszeilen
  • Umgliedern von Konten
  • Hinzufügen von Einträgen und Untereinträgen
  • Kopieren von Einträgen
  • Neuanlage und löschen von Texten und Konten
  • Übernahme auf Firma bzw. Kanzlei
  • Erstellen und Löschen von Ersatzkonten (diese haben im CTR keine Bedeutung)
  • Verteilung der Kontenzuordnung
  • Laden der Kontenzuordnung aus einer Fibu
  • Import der Kontenzuordnung
  • Umstellen der Kontenzuordnung
Die Protokolle können über die weiteren Funktionen (drei schwarze Punkte rechts oben) →  Extras aufgerufen werden:

A_Memo.bmp ProtokollDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Protokoll werden für alle Firmen sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) von Gliederungsschemen aufgelistet. In der Funktion "Gliederungsbaum bearbeiten" ist durch die Aktivierung des Aktionsprotokolls im Datensatzprotokoll die Änderung von Kontenzuordnungen protokolliert.  
A_Memo.bmp DatensatzprotokollDieses Protokoll ist permanent aktiviert. Im Datensatzprotokoll werden für die ausgewählte Firma sämtliche Änderungen (Neuanlage, Änderung und Löschen) von Gliederungsschemen aufgelistet. In der Funktion "Gliederungsbaum bearbeiten" ist durch die Aktivierung des Aktionsprotokolls im Datensatzprotokoll die Änderung von Kontenzuordnungen protokolliert.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

Gliederungsschema
A_Show_Ext.bmp Ansehen Die Funktion öffnet die Ansicht des Gliederungsschemas. So kann hier beispielsweise kontrolliert werden, ob dieses Gliederungsschema mit Kontengruppen verknüpft ist.
A_New_Ext.bmp Neu Mit dieser Funktion kann ein gänzlich neues Gliederungsschema mit einer 4-stelligen Schemanummer erstellt werden. Bei umfangreichen Auswertungsschemen ist es stattdessen oft hilfreich, ein bestehendes Gliederungsschema zu kopieren und anzupassen.
A_Edit_Ext.bmp Bearbeiten
Die Bearbeitung des Gliederungsschemas kann erforderlich sein, wenn bei selbst erstellten Gliederungsschemen die Auswertungsart oder die Verknüpfung zu den Kontengruppen falsch definiert wurde. BMD Standardgliederungen können nicht bearbeitet werden.
A_Delete_Ext.bmp Löschen Mit dieser Funktion wird das gesamte Gliederungsschema mit allen vorhandenen Gliederungstexten gelöscht. Bei Gliederungsschemen mit einer Firmennummer im Feld "Firma" sind beim Löschen nur die firmenbezogenen Gliederungstexte betroffen. BMD Standardgliederungen können nicht gelöscht werden.
A_DELETE.bmp Alle Datensätze löschen
Werden alle Gliederungsschemen gelöscht, stehen keine Auswertungen und Zugliederungen mehr zur Verfügung. Gelöschte Datensätze können nur über eine vorhandene Datensicherung wiederhergestellt werden. Diese Funktion ist unter den weiteren Funktionen 1142352300002001860_10.png zu finden.

Hinweis 
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Diese Funktion sollte nur nach Rücksprache mit dem BMD Support ausgeführt werden!
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

A_TREE1.bmp Gliederungsbaum bearbeiten
Mit dieser Funktion öffnet sich der Gliederungsbaum des ausgewählten Gliederungsschemas für die Bearbeitung. Hier können Änderungen oder Neuanlagen von Gliederungstexten durchgeführt werden.
Auf der linken Seite, auf einem Gliederungsschema stehend, wird mit einem Doppelklick der Gliederungsbaum geöffnet.

Gliederungsschema - Funktionen
A_LIST.bmp Übersetzung
Hier kann man die Übersetzung für die Gliederungstexte des ausgewählten Gliederungsschemas vornehmen. Nach Aufruf der Funktion kann man entscheiden, welches Textfeld (Text positiv, negativ, Summentext ...) man übersetzen möchte. Das ausgewählte Textfeld kann dann für alle Gliederungstexte des Schemas übersetzt werden:                     

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Hinweis 
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Unter dem Menü "Extras" kann die Übersetzung auch exportiert bzw. importiert werden, um im Excel in der Spalte „Übersetzungstext“ die Daten zu erfassen.
Beim Start des Kopiervorganges werden Sie gefragt, ob Sie kopieren oder den Standard bearbeiten möchten. Bei geringfügigen Änderungen im Standardschema (z. B. Umbenennung der Gliederungsüberschrift oder einfügen einer weiteren Gliederungszeile) empfehlen wir Ihnen, den Standard zu bearbeiten.
                   
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Das aktuell markierte Gliederungsschema wird kopiert und mit einer neuen 4-stelligen Schemanummer angelegt. In der Kopie kann wie gewünscht weitergearbeitet werden:

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Hinweis 
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Neue bzw. individuelle Gliederungsschemen können ausschließlich mit einer 4-stelligen Gliederungsnummer angelegt werden, damit die BMD Standardgliederungen jederzeit problemlos eingespielt werden können, ohne möglicherweise ein eigenes Schema zu überschreiben. Mit einer Meldung wird darauf verwiesen:

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A_COPY.bmp Firmenbezogene Gliederungsschemen kopieren
Alle firmenbezogenen Gliederungsschemen einer Firma werden auf eine weitere Firma kopiert:

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Hinweis 
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Funktioniert nur, wenn bei der Ziel-Firma noch keine firmenbezogenen Schemen existieren. Als Alternative kann eine firmenbezogene Gliederung exportiert und mit neuer Firmennummer importiert werden.

Gliederungsschema - Extras
A_IMPORT.bmp Import BMD Gliederungen und -kennzahlen
Bitte starten Sie die Funktion nur, wenn Sie sichergestellt haben, dass keine eigenen Änderungen in den Standardgliederungsschemen und Gliederungstexten erfolgt sind, bzw. wenn bewusst diese Änderungen gelöscht werden sollen und der BMD Standard aktualisiert werden soll. Beim Ausführen der Funktion wird auch automatisch eine Sicherung erstellt, die zum Rücksichern bei Bedarf verwendet werden kann.

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Stehen keine Informationen über bereits durchgeführte Änderungen zur Verfügung, empfiehlt sich eine Abklärung mit dem BMD Support.
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
Mit dieser Funktion kann ein einzelnes Gliederungsschema als Zipdatei importiert werden. Ist dieses mit Kontengruppen verknüpft oder dient ihrerseits als Quelle für weitere Auswertungen und Kennzahlen, so können beim Import eines einzelnen Schemas weitere Anpassungen erforderlich sein.
A_EXPORT.bmp Export Gliederungsschema
Das aktuell ausgewählte Gliederungsschema wird als Zipdatei exportiert und kann so z. B. gesichert oder per E-Mail versendet werden.
A_EXPORT.bmp Export Standard-Schemen
Mit dieser Funktion werden alle Standardgliederungsschemata exportiert. Unter "Standardschemen" werden hier Gliederungsschemen verstanden, die OHNE konkrete Firma angelegt wurden (Firma = 0). Der Export der Standardschemata kann auch zur Sicherung der Standards verwendet werden, bevor die Standards aktualisiert  werden.
A_IMPORT.bmp Schema aus BMD 5.5 übernehmen
Diese Funktion wurde in der Vergangenheit für die einmalige Übernahme von Gliederungen aus der BMD 5.5 in die NTCS verwendet.

Gliederungstext
A_Show_Ext.bmp Ansehen
Das Ansehen von Gliederungstexten dient der Feststellung gewisser Eigenschaften. Es dient beispielsweise zur Überprüfung der Textbezeichnungen, aber auch Einstellungen wie Kontosortierung, Bilanzgruppe usw.
A_New_Ext.bmp Neu
Mit dieser Funktion können neue Gliederungszeilen angelegt werden. Dies gilt nur für individuelle-/kanzlei- oder firmenbezogene Gliederungen. Für BMD Standardgliederungen können keine neuen Zeilen angelegt werden.
Alternativ kann auch mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten (F8) in die Gliederung eingestiegen und eine neue Zeile angelegt werden.
A_Edit_Ext.bmp Bearbeiten
Mit dieser Funktion können bestehende Gliederungszeilen bearbeitet werden. Dies gilt nur für individuelle-/Kanzlei- oder firmenbezogene Gliederungen. Für BMD Standardgliederungen können keine Zeilen bearbeitet werden.
A_Delete_Ext.bmp Löschen
Ein einzeln gelöschter Gliederungstext kann nicht mehr hergestellt werden. Ein irrtümlich gelöschter Gliederungstext kann nur manuell wieder mit "Neu" angelegt bzw. aus einer Datensicherung importiert werden.

A_IMPORT.bmp Textdatei importieren - GliederungstexteBitte wenden Sie sich für den Import eines Gliederungsschemas mittels CSV-Datei an den KORE bzw. CTR Support.
A_EXPORT.bmp Textdatei exportieren - GliederungstexteErmöglicht den Export einer Gliederung als CSV-Datei.
Extras

Gliederungsbaum
Textnummern anzeigenZu den einzelnen Gliederungszeilen werden im Gliederungsbaum die Textnummern angezeigt.

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 BMD Standardgliederungen

 ​Allgemeines

Alle BMD Standardgliederungen werden grundsätzlich bei der erstmaligen Installation automatisch angelegt bzw. importiert. Sie werden aber auch parallel mit jedem Update standardmäßig ausgeliefert und automatisch aktualisiert. Wurden die BMD Standardgliederungen seit 2015 nie manuell mit dem Programmpunkt Standards aktualisieren upgedatet, erfolgt keine automatische Aktualisierung. Aktualisiert man die Standards manuell und bestätigt nachfolgende Abfrage, werden die Gliederungen zukünftig automatisch upgedatet:

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BMD Standardgliederungen sind durch das grüne Häkchen in der Spalte "BMD" gekennzeichnet:

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BMD Standardgliederungen sind geschützt und können nicht bearbeitet werden. Sollten Änderungen notwendig sein, können diese auf kanzlei- bzw. firmenbezogener oder individueller Ebene erfolgen.

In der Kostenrechnung stehen grundsätzlich folgende Standardgliederungen zur Verfügung:
  • 225 Kurzfristige Erfolgsrechnung (GuV)
  • 224 Kurzfristige Erfolgsrechnung (Kurzform)
  • 204 Betriebsabrechnungsbogen BAB
  • 205 Kostenarten
Für bestimme Branchen gibt es zusätzlich folgende Standardgliederungen:
  • 212 Kurzfristige Erfolgsrechnung - Spartenroherträge (ohne Kontengruppe)
  • 215 Kurzfristige Erfolgsrechnung - Hotellerie
  • 216 BWA -STAHR (Gastronomie)
Hinweis 
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Wird der Programmpunkt "Gliederungen" aus dem Kostenrechnungsmenü aufgerufen, werden nur die Gliederungen angezeigt, die in erster Linie für die Kostenrechnung relevant sind. Über die Combobox kann wieder auf alle Gliederungen (inkl. Kontengruppen) umgeschaltet werden. Hier können dann auch Gliederungsschemen mit der Auswertungsart "Einnahmen/Ausgaben-Rechnung", "Überschussrechnung"  und "Werte für Steuerberechnung" für die KORE-Auswertungen gewählt werden.

Die Bilanz-Gliederungsschemen werden in seltenen Ausnahmefällen zur Abbildung von Vermietungen & Verpachtungen in der KORE genutzt. Empfohlene Vorgehensweise ist hier jedoch die Trennung der einzelnen Objekte mittels einer eigenen Finanzbuchhaltung!

 BMD Standardgliederungen und Kontengruppen

Bei allen österreichischen Standardgliederungen ist die Kontengruppen (Flagge_AUT.png 300) hinterlegt.

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Der Vorteil bei Verwendung der Standardkontengruppengliederung 300 ist jener, dass Konten nur einmal dem Schema 300 zugeordnet werden müssen. Die einzelnen Kontengruppen sind dann mit den Gliederungszeilen aller BMD Standardgliederungen (z. B. 225 Kurzfristige Erfolgsrechnung, 205 Kostenarten, 204 Betriebsabrechnungsbogen ...) verknüpft, wodurch ein sofortiges Arbeiten ermöglicht wird.

Die Standardkontengruppengliederung 300 ist eine sehr feine Gliederung nach Kontenklassen, denen die jeweiligen Konten zugeordnet werden:

 

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Die Standardkontengruppengliederung 300 selbst wird nicht zum Auswerten verwendet, es stellt nur die Verbindung zwischen dem eigentlichen Gliederungsschema und den Konten dar:  

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Die einzelnen Kontengruppen (z. B. Erlöse Inland, Erlöse EU etc.), unter denen die Konten zugeordnet sind, sind automatisch zu den Gliederungszeilen der BMD Standardschemen gegliedert - somit ergibt sich ein dreistufiger Aufbau von Gliederungszeile - Kontengruppe - Konten:

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Hinweis 
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Die Verwendung der Kontengruppen wird empfohlen, sobald mit mehreren Gliederungsschemen gearbeitet wird (KERF, Kostart, BAB, Bilanz-Gliederungen, Finanzplan, Planbilanz, Saldenlisten …). In diesem Fall müssten die Konten jedem Schema extra zugegliedert werden. Durch die Kontengruppen reicht ein einmaliges Zuordnen der Konten, um dann alle Standardgliederungen verwenden zu können.
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 Zuordnung Konten zu Kontengruppen

Die Zuordnung der Konten zu den Kontengruppen erfolgt im Programmpunkt Stammdaten → Konten → Funktionen → Konten zuordnen:

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Achtung! 
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Grundsätzlich soll die Kontenzuordnung im Paket CTR bzw. FIBU unter Stammdaten →  Konten → Sachkonten → Konten zuordnen vorgenommen werden, da standardmäßig automatisch ein Abgleich von der Fibu in die Kore erfolgt.

Das heißt, wird ein Konto in der Fibu zugeordnet (oder die Zuordnung verändert), erfolgt beim Ausstieg aus der Kontenzuordnung der Abgleich in die dazugehörige Kore. Der Abgleich der Kontenzuordnung erfolgt in jene Kore, in der die ausgewählte Fibu in der Kore-Fibu-Zuordnung zugeordnet ist.

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Erfolgt die Zuordnung von Konten allerdings in der Kostenrechnung, wird diese nicht in die Buchhaltung geschrieben. Bei einer erneuten Übernahme der Fibu in die Kore würden solche abweichenden Zuordnungen wieder verloren gehen. Um Mischungen zu vermeiden ist es daher ratsam, die Buchhaltungskonten in der FIBU bzw. im CTR einer Gliederung zuzuordnen, und in der KORE wirklich nur Kore-Konten (welche in der Fibu nicht existieren) zuzuordnen.>>

In absoluten Ausnahmefällen, bei denen z. B. in der Kostenrechnung eine andere Zuordnung als in der Finanzbuchhaltung gewünscht ist, kann der Kontenzuordnungsabgleich über folgende Parametereinstellung deaktiviert werden:
Paket FIBU → FIBU Parameter → Kontenanlage → Sachkonten → Übernahme Kontenzuordnung in KORE

Einstellung, ob die Kontenzuordnung der FIBU auf die im FIBU-Stamm hinterlegte KORE erfolgen soll. 

Nach Auswahl der Firma und Fibu (vorgeschlagen wird, auch bei einem Wechsel der Firma, immer die als aktuell gekennzeichnete Fibu), in der die Kontenzuordnung erfolgen soll, und Bestätigung der Funktion Konten zuordnen wird das Schema 300 automatisch für die Zuordnung vorgeschlagen bzw. übernommen, wenn die Konten noch nie oder ausschließlich dem Schema 300 zugeordnet worden sind. Andernfalls muss das Schema 300 auf der linken Seite manuell ausgewählt und auf "Übernehmen" (rechts unten) geklickt werden. Im Bilanzpaket ist dieser Programmpunkt in der Checkliste unter Saldenliste Sachkonten zu finden.

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Sind noch keine Konten zugeordnet und in einer anderen Buchhaltung oder Kostenrechnung existiert eine Kontenzuordnung zum ausgewählten Schema, dann kommt die Abfrage, ob die Kontenzuordnung aus einer FIBU/KORE geladen werden soll.

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Das Laden der Kontenzuordnung kann zudem auch unter Gliederung aufgerufen werden:

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Kann eine Kontenzuordnung nicht geladen werden, werden Fehler und Warnungen ausgegeben, wie beispielsweise "Es sind Fehler beim Laden der Kontenzuordnung aufgetreten. Das Konto existiert in den Quelldaten nicht". In der Fehlermeldung werden dann noch die betroffenen Konten aufgelistet:

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Die aufgelisteten Konten können in diesem Fall nicht automatisch zugeordnet werden, da sie in den Quelldaten nicht existieren.


Jede Meldung kann mit dem Plus aufgeklappt werden, um zu sehen, welche Konten betroffen sind. Kann die Kontenzuordnung für bestimmte Konten nicht aus einer anderen Fibu bzw. Kore oder aus dem BMD Standardkontenrahmen geladen werden, muss die Zuordnung manuell erfolgen.

Hinweis 
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Wird die Kontenzuordnung mehrfach geladen, obwohl einige oder alle Konten schon zugeordnet sind, kommt eine Abfrage, ob die bereits zugeordneten Konten beibehalten und nur die noch nicht zugeordneten Konten zugeordnet werden sollen:

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Beibehalten
Bereits zugeordnete Konten werden durch die neue Zuordnung nicht mehr umsortiert. Nicht zugeordnete Konten werden wie im geladenen Schema gegliedert.
Überschreiben
Alle Konten werden wie im geladenen Schema zugeordnet.
 
Achtung! 
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Alle bisherigen Kontenzuordnungen werden überschrieben!
 

Nach Auswahl der Gliederung (Kontengruppen) besteht aber auch die Möglichkeit, die Konten manuell mit Drag & Drop den Kontengruppen zuzuordnen. Werden BMD Standardgliederungen verwendet, müssen alle Konten der Standardkontengruppengliederung 300 zugeordnet werden:


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Bei Verwendung des BMD Standardkontenrahmens sind bereits alle Standardkonten der Standardkontengruppengliederung 300 zugeordnet. Dies erkennt man anhand der Kontensymbole neben der Kontonummer. Alternativ kann auch die Combobox umgeschaltet werden:
 
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Hinweis 
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Kann ein Konto manuell nicht zur ausgewählten Zeile zugeordnet werden, wird im unteren Bildschirmbereich ein Hinweistext in roter Schrift angedruckt, warum die Zuordnung nicht erfolgen kann:  
 
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Folgende Hinweistexte können beispielsweise angezeigt werden:

Konten dürfen in Schemen, bei denen eine Kontengruppe hinterlegt ist, nicht zu Überschriften gegliedert werden! Die Zuordnung der Konten muss in der Standardkontengruppengliederung 300 (gelbe Ordner) erfolgen.
Konten können keinen Summenzeilen zugeordnet werden. 
Summenzeilen sind Ergebniszeilen, die sich aus den darüberliegenden Zeilen ergeben. 
Kontoart bzw. Bilanzgruppe stimmen nicht überein.
Auf der Gliederungszeile ist beispielsweise als Bilanzgruppe "Aktiv" hinterlegt und das Konto hat als Kontenart "Erlöse". In diesem Fall muss die Kontoart bzw. die Bilanzgruppe geändert, oder das Konto der richtigen Bilanzgruppe zugeordnet werden. Die Bilanzgruppe kann auf der Gliederungszeile im Feld "Bilanzgruppe kontrolliert" werden.
 
Kann die Kontenzuordnung korrekt erfolgen, wird die Textzeile, zu der das Konto zugeordnet wurde, in grüner Schrift angezeigt:

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Am Ende einer jeden Gliederung finden sich die beiden Positionen Ausgegliedert und Nicht zugeordnet.

Unter Ausgegliedert können Konten, die bei den Auswertungen nicht berücksichtigt werden sollen, gezielt ausgegliedert werden. Man erhält bei den Auswertungen keinen Hinweis auf diese ausgegliederten Konten, da sie ja eigentlich der Zeile Ausgegliedert zugeordnet sind:

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Konten, die unter Nicht zugeordnet stehen, sind Konten, die der jeweiligen Gliederung noch nicht zugeordnet sind:

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Auch diese Konten werden bei den Auswertungen nicht berücksichtigt, es erfolgt jedoch beim Auswerten eine detaillierte Meldung mit einem Hinweis, welche(r) Schritt(e) für eine korrekte Auswertung durchzuführen ist:

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Von dieser Meldung aus kann in diesem Fall direkt in die jeweilige Kontenzuordnung verzweigt werden.

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Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung: 

Funktionen
Umschalt-Taste
Mit der gedrückten Umschalt-Taste können Konten von - bis markiert werden und mit der linken Maustaste gesammelt einer Kontengruppe zugeordnet werden.
Strg-Taste
Mit der gedrückten Strg-Taste können mehrere, einzelne Konten markiert werden.
Suchen nach (F11)
Mit F11 oder "Suche nach" kann nach Kontengruppen gesucht werden.
Nach oben/unten
Konten können nach oben bzw. unten verschoben werden.
 
Gliederung
Die Zuordnung der Konten zu einer Gliederung kann auch von einer anderen Firma/FIBU oder vom Standardkontenrahmen (Firma 100, FIBU 2200/01) geladen werden:

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Zusätzlich besteht am Reiter "Erweitert" auch die Möglichkeit, in Ausnahmefällen die Kontenzuordnung aus einer Referenzdatei (.txt oder .csv) zu laden.
 1138536079000001890_3.png Kontenzuordnung aus KORE laden
Wurden in einer bestehenden NTCS KORE die Konten bereits den Kontengruppen zugeordnet, kann diese Kontenzuordnung übernommen werden.
 
1138536079000001890_0.png
A_IMPORT.bmp Kontenzuordnung aus 5.5 laden
Diese Funktion wurde in der Vergangenheit für die Übernahme der Kontenzuordnung aus der BMD 5.5 verwendet.
A_IMPORT.bmp Import Kontenzuordnung
Wurde eine Kontenzuordnung mit der Funktion Export Kontenzuordnung gesichert, kann diese Datei im Bedarfsfall wieder eingespielt werden und somit eine eventuell gelöschte oder falsche Gliederung aus der Sicherung zurückgespielt werden.
Die Gliederung der Konten zu den Kontengruppen beim Mandanten kann über einen Export gesichert werden.
 1138536079000001890_4.pngKontenzuordnung umstellen
Diese Funktion ändert die Zuordnung der Konten direkt in der Datenbank anhand einer Referenzdatei. Eine vorherige Datensicherung wird empfohlen!
A_FILESAVE.bmp Gliederung speichern
Manuelles Speichern der Kontenzuordnung. Beim Ausstieg aus dem Menüpunkt erfolgt eine automatische Abfrage, ob die Änderungen gespeichert werden sollen.
 
Mit der rechten Maustaste auf einem Konto stehend, können folgende Funktionen aufgerufen werden:

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A_Number.bmp Textnummern anzeigen
Zu den einzelnen Gliederungszeilen werden im Gliederungsbaum die Textnummern angezeigt.
A_ARROW_UP.bmpNach oben
Verschiebt die Kontonummer nach oben.
A_ARROW_DOWN.bmpNach unten
Verschiebt die Kontonummer nach unten.
Ersatzkonto
Ersatzkonten haben weder im CTR noch in der KORE eine Bedeutung. Wenn der Saldo des Kontos darüber entscheiden soll, in welcher Bilanzgruppe (Aktiv oder Passiv) es in den Auswertungen ausgewiesen wird, kann für dieses Konto ein Ersatzkonto erstellt werden.
Konto ausgliedern 
Das Konto wird ausgegliedert und scheint in den Auswertungen nicht mehr auf. Es kommt auch kein Hinweis bei den Auswertungen.
Konto nicht gliedern
Das Konto wird auf nicht gegliedert gestellt und scheint bei den Auswertungen nicht auf. Bei den Auswertungen erscheint jedoch ein Hinweis.
Kontenzuordnung verteilen
Die Kontenzuordnung des markierten Kontos kann nach dem BMD Standardkontenrahmen oder nach der aktuellen FIBU verteilt werden (auf alle Buchhaltungen die entweder den BMD Standardkontenrahmen oder die aktuelle FIBU als Standardfirma/Standard-Fibu hinterlegt haben). Zusätzlich kann definiert werden, ab welchem Jahr die Verteilung erfolgen soll:

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Kontenzuordnung an Kore verteilen
Die Kontenzuordnung wird an die hinterlegte Kore verteilt.
Alle Knoten öffnen
Ausgehend von der markierten Gliederungszeile werden alle Zeilen darunter (inkl. der zugeordneten Konten) geöffnet.
Alle Knoten schließen 
Ausgehend von der markierten Gliederungszeile werden alle Zeilen darunter (inkl. der zugeordneten Konten) geschlossen.
Ganzen Baum öffnen 
Alle Gliederungszeilen mit den darunter liegenden Konten werden geöffnet.
Ganzen Baum schließen
Alle Gliederungszeilen werden geschlossen.
Drucken 
Die in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird ausgedruckt.

Hinweis 
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Je nachdem, auf welcher Zeile (Kontengruppen, Konto) Sie links stehen, verändert sich die Ansicht rechts zur Bearbeitung automatisch:
 
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linksrechts 
Gliederungsschema 
Reiter Konten 
Gliederungszeile 
Reiter Gliederungstext 
Konto 
Reiter Sachkonto 
  
Möchten Sie die Auswirkung der Kontenzuordnung auf eine Auswertungsgliederung (z. B. 225, 205, ...) überprüfen, kann im Feld Schema  in eine andere Gliederung gewechselt werden.

Ebenso kann direkt in der Kontenzuordnung in eine andere Firma bzw. KORE gewechselt werden:

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 Import der Kontenzuordnung

Die Zuordnung der Konten zu den Gliederungsschemen kann in der Finanzbuchhaltung importiert werden. Von dort wird die Zuordnung standardmäßig in die Kostenrechnung abgeglichen.
 

 Ausdruck Kontenzuordnung

Nach erfolgter Kontenzuordnung gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Gliederungsstruktur inklusive zugeordneter Konten mittels rechter Maustaste und Drucken auszudrucken:

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Die jeweils in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird anschließend hoch- oder querformatig ausgedruckt.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen

 Allgemeines​

Kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen sind Änderungen bzw. Ergänzungen zu BMD Standardgliederungen, die grundsätzlich für alle Firmen und Fibus bzw. KOREs gelten sollen.

Sollen Gliederungszeilen hingegen nur für eine bestimmte Firma angelegt oder geändert werden, kann dies mittels firmenbezogenen Gliederungszeilen erfolgen.
 
Eine Kanzleigliederung ist somit eine globale Ergänzung zum Standardschema und kann auch nur bei diesem angelegt werden. Bei individuellen Gliederungsschemen kann keine Kanzleigliederung angelegt werden. Zu jedem Gliederungsschema kann es daher nur ein Kanzleischema geben.

Die Kennzeichnung erfolgt über die dunkelrote Farbe und über das Feld Kanzlei bei den Gliederungen:
 
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​Seitenanfang StartOfPage.png

 Kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Änderung einer Gliederungszeile

Beispiel 
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Die BMD Standardgliederungszeile Erlöse aus dem Gliederungsschema "225 Kurzfristige Erfolgsrechnung" soll für alle Firmen auf Erlöse Kanzlei umbenannt werden:

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Eine kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Änderung einer (oder mehrerer) Gliederungszeilen muss unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen durchgeführt werden. 

Ausgehend von einer Standardgliederung kann mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten (F8) eine Standardzeile bearbeitet werden – es darf dabei keine Firma und keine Kore hinterlegt sein:

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1238502628000102170_1.png

Für alle Firmen bearbeiten Die markierte Gliederungszeile wird kanzleibezogen für alle Firmen bearbeitet.

Achtung! 
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Gibt es zu einem Standardgliederungsschema bereits eine kanzleibezogene Gliederung und sollen weitere Zeilen hinzugefügt werden, muss man immer ausgehend von der kanzleibezogenen Gliederung in den Punkt Gliederungsbaum bearbeiten einsteigen.

​Somit kann für alle Firmen die Gliederungszeile Erlöse auf Erlöse Kanzlei umbenannt werden, die Zeile wird dunkelrot eingefärbt:

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Die Änderung wird automatisch in einer kanzleibezogenen Gliederung gespeichert:

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In diesem Fall braucht für die Kontenzuordnung nichts unternommen werden, da lediglich eine Zeile mit bereits zugeordneten Konten umbenannt worden ist.
​Seitenanfang StartOfPage.png

 Kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Neuanlage einer Gliederungszeile​

Beispiel  
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Zusätzlich zur BMD Standardgliederungszeile Erlöse aus dem Gliederungsschema "225 Kurzfristige Erfolgsrechnung" soll für alle Firmen die Zeile Erlöse Kanzlei angelegt werden:
 
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​Eine kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Neuanlage einer (oder mehrerer) Gliederungszeile(n) muss unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen durchgeführt werden. 

Ausgehend von einer Standardgliederung kann mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten (F8) eine Standardzeile kopiert oder eine neue Gliederungszeile angelegt werden – es darf dabei keine Firma und keine Kore hinterlegt sein:

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Überschrift für alle Firmen kopieren
Kopiert die Gliederungszeile auf eine neue kanzleibezogene Gliederungszeile.

Zudem werden auf Abfrage ("Zu der Überschrift, die Sie kopieren wollen, sind untergeordnete Kontengruppen vorhanden. Wollen Sie diese auch kopieren?") auch automatisch die darunterliegenden Kontengruppen (und somit auch die Kontenzuordnungen) auf kanzleibezogene Kontengruppen kopiert. Es werden alle Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. Ist nur eine Kontengruppe zugeordnet, erfolgt keine Abfrage und die Kontengruppe wird automatisch kopiert.
Überschrift für alle Firmen hinzufügenFügt eine komplett neue kanzleibezogene Gliederungszeile ohne Berücksichtigung der darunterliegenden Kontengruppen ein. Es werden keine Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. In diesem Fall muss auch eine kanzleibezogene Kontengruppe im Schema 300 angelegt und nach erfolgter Kontenzuordnung dann dieser Gliederungszeile zugeordnet werden.

Achtung! 
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Gibt es zu einem Standardgliederungsschema bereits eine kanzleibezogene Gliederung und sollen weitere Zeilen hinzugefügt werden, muss man immer ausgehend von der kanzleibezogenen Gliederung in den Punkt Gliederungsbaum bearbeiten einsteigen.

​Die so angelegte kanzleibezogene Gliederungszeile wird anschließend in dunkelroter Schrift angezeigt (hier mit kanzleibezogenen Kontengruppen):

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Die Änderung wird automatisch in einer kanzleibezogenen Gliederung gespeichert:

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Hinweis 
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Mit den kanzleibezogenen/firmenübergreifenden Gliederungen können die BMD Standardgliederungen regelmäßig aktualisiert werden.

 ​Kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Kontengruppen bearbeiten bzw. anlegen

​Wurde die kanzleibezogene bzw. firmenübergreifende Gliederungszeile ohne Berücksichtigung der zugeordneten Kontengruppen erstellt, müssen in einem zweiten Schritt die für die kanzleibezogene Gliederungszeile relevanten Kontengruppen ebenfalls kanzlei- bzw. firmenübergreifend bearbeitet oder neu angelegt werden.

Dazu steigt man wieder unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen ein und startet mit dem Kontengruppenschema 300 die Funktion Gliederungsbaum bearbeiten:

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Anschließend können die relevanten Kontengruppen für alle Firmen bearbeitet oder neue Kontengruppen für alle Firmen angelegt werden:

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Kontogruppe für alle Firmen kopierenKopiert die Kontogruppenzeile auf eine neue kanzleibezogene Kontogruppenzeile. Es werden die Einstellungen der ursprünglichen Kontogruppenzeile mitübernommen. Die Konten müssen danach noch zugeordnet werden. 
Kontogruppe für alle Firmen hinzufügenFügt eine komplett neue kanzleibezogene Kontogruppenzeile ein. Es werden keine Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. In diesem Fall muss die kanzleibezogene Kontengruppe, nach erfolgter Kontenzuordnung, noch der eigentlichen Gliederungszeile zugeordnet werden. 
Für alle Firmen bearbeitenDie markierte Gliederungszeile wird kanzleibezogen für alle Firmen bearbeitet. In diesem Fall braucht für die Kontenzuordnung nichts unternommen werden, da lediglich eine Zeile mit bereits zugeordneten Konten umbenannt worden ist.

Die Änderung wird automatisch in einer kanzleibezogenen Kontengruppengliederung gespeichert:

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 Zuordnung kanzleibezogener bzw. firmenübergreifender Kontengruppen zu Gliederungszeilen

​Im dritten Schritt muss diese kanzleibezogene Kontengruppe der eigentlichen Gliederungszeile des Schemas mit welchem der Ausdruck gestartet wird (hier Schema 225) zugeordnet werden.

Dazu steigt man wieder unter Stammdaten → Vorlagen →  Gliederungen ein, und startet mit dem kanzleibezogenen Gliederungsschema (hier 225) die Funktion Gliederungsbaum bearbeiten. Es werden dann sowohl die kanzleibezogene Gliederungszeile als auch die kanzleibezogene Kontengruppe angezeigt, und man kann die kanzleibezogene Kontengruppe mittels Drag & Drop der kanzleibezogenen Gliederungszeile zuordnen:

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 ​Zuordnung von Konten zu kanzleibezogenen bzw. firmenübergreifenden Kontengruppen

​Im vierten Schritt muss die Kontenzuordnung zum kanzleibezogenen Kontengruppenschema 300 erfolgen.

Wie unter Kontenzuordnung zu Kontengruppen ausführlich beschrieben, steigt man dazu unter Stammdaten → Konten → Konten zuordnen ein, wählt die kanzleibezogene Kontengruppengliederung 300 aus und ordnet die Konten entsprechend zu:

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Alternativ kann die Kontenzuordnung auch im Auswertungsschema 225 durchgeführt werden. Hier sehen Sie, sowohl zu welcher Kontengruppe das Konto als auch zu welcher Gliederungszeile die Kontengruppe zugeordnet ist.

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Somit wird bei allen folgenden Auswertungen die kanzleibezogene Gliederung verwendet.

 ​Import Kontenzuordnungen

Die Zuordnung der Konten zu den Gliederungsschemen kann in der Finanzbuchhaltung importiert werden. Von dort wird die Zuordnung standardmäßig in die Kostenrechnung abgeglichen.
 

 ​Ausdruck Kontenzuordnung

Nach erfolgter Kontenzuordnung gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Gliederungsstruktur inklusive zugeordneter Konten mittels rechter Maustaste und Drucken auszudrucken:

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Die jeweils in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird anschließend hoch- oder querformatig ausgedruckt.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Firmenbezogene Gliederungen

 ​Allgemeines

Alle Änderungen bzw. Ergänzungen zu BMD Standardgliederungen, die nicht durch kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen abgedeckt sind, können mittels firmenbezogener Gliederungen erstellt werden.

Firmenbezogene Gliederungen sind Änderungen bzw. Ergänzungen zu BMD Standardgliederungen, die nur für eine bestimmte Firma gelten sollen. Das bedeutet, die BMD Standardgliederung bleibt unverändert. Wird die Standardgliederung jedoch bei einem Ausdruck für eine bestimmte Firma verwendet, werden die firmenspezifischen Änderungen automatisch berücksichtigt.

Zu jedem Gliederungsschema kann es daher (je nach Anzahl der Firmen) mehrere firmenbezogene Gliederungen geben. Die Kennzeichnung erfolgt dabei über die grüne Schriftfarbe und über das Feld Firma. Es gibt jedoch KEINE Fibu-bezogenen Gliederungen für jedes einzelne Fibu-Jahr:

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Es sollten jeweils immer nur einzelne Zeilen für die gewünschten Änderungen bzw. Erweiterungen auf die jeweilige Firma übernommen werden, nie die gesamte BMD Standardgliederung.

Bei zu umfangreichen Änderungen an einem BMD Standardschema wird empfohlen, mit einer komplett individuellen Gliederung zu arbeiten. Die individuelle Gliederung kann auch eine Kopie der Standardgliederung sein.

Zur näheren Abklärung steht der KORE bzw. CTR Support unter BMD kontaktieren zur Verfügung.
 

 Firmenbezogene Änderung einer Gliederungszeile

Beispiel 
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Die BMD Standardgliederungszeile Erlöse aus dem Gliederungsschema "225 Kurzfristige Erfolgsrechnung" soll nur für die Firma 1 auf Erlöse Firma 1 umbenannt werden:

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Eine firmenbezogene Änderung einer (oder mehrerer) Gliederungszeilen muss unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen durchgeführt werden. Ausgehend von einer Standardgliederung kann mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten eine Standardzeile bearbeitet werden:

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Anschließend muss in den Einstiegsfeldern die jeweilige Firma eingegeben werden. Die aktuelle Kore wird automatisch vorgeschlagen:

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Bearbeitet man dann die umzubenennende Gliederungszeile mit der rechten Maustaste, kann mit Für Firma XY bearbeiten die firmenbezogene Änderung vorgenommen werden:

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Für Firma 1 bearbeitenDie markierte Gliederungszeile wird ausschließlich für die oben ausgewählte Firma bearbeitet.
  
Achtung! 
Achtung.png
Gibt es zu einem Standardgliederungsschema bereits eine firmenbezogene Gliederung, und sollen weitere Zeilen hinzugefügt werden, muss man immer ausgehend von der firmenbezogenen Gliederung in den Punkt Gliederungsbaum bearbeiten einsteigen.

Somit kann für die Firma die Gliederungszeile Erlöse auf Erlöse 1 umbenannt werden, die Zeile wird grün eingefärbt:​

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Die Änderung wird automatisch in einer firmenbezogenen Gliederung gespeichert:

1580032995000006110_0.png

In diesem Fall braucht für die Kontenzuordnung nichts unternommen werden, da lediglich eine Zeile mit bereits zugeordneten Konten umbenannt worden ist.

Hinweis 
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Wenn eine übergeordnete Gliederungszeile (zum Beispiel die Zeile Umsatzerlöse der Ebene 1) auf eine Firma übernommen wird, brauchen die darunterliegenden Überschriften (Erlöse, Erlöse Inland, Erlöse EU ... der Ebene 2) nicht extra auf die Firma übernommen werden. Sie werden beim Ausdruck automatisch in der abgebildeten Reihenfolge bzw. Ebene ausgewiesen.
​Seitenanfang StartOfPage.png

 Firmenbezogene Neuanlage einer Gliederungszeile

Beispiel  
Beispiel.png
Zusätzlich zur BMD Standardgliederungszeile Erlöse aus dem Gliederungsschema "225 Kurzfristige Erfolgsrechnung" soll nur für die Firma 1 die Zeile Erlöse Firma 1 angelegt werden:
 
1237890829000000670_0.png

​Eine firmenbezogene Neuanlage einer (oder mehrerer) Gliederungszeile(n) muss unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen durchgeführt werden. Ausgehend von einer Standardgliederung kann mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten eine Standardzeile kopiert oder eine neue Gliederungszeile angelegt werden:

1580031718000006110.png

Anschließend muss in den Einstiegsfeldern die jeweilige Firma eingegeben werden. Die aktuelle Kore wird automatisch vorgeschlagen:

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Mit der rechten Maustaste kann mit Überschrift kopieren oder Überschrift hinzufügen eine neue Gliederungszeile firmenbezogene anlegt werden:

1580034477000006110_0.png

Überschrift kopierenKopiert die Gliederungszeile auf eine neue firmenbezogene Gliederungszeile. Zudem werden auf Abfrage ("Zu der Überschrift, die Sie kopieren wollen, sind untergeordnete Kontengruppen vorhanden. Wollen Sie diese auch kopieren?") auch automatisch die darunterliegenden Kontengruppen (und somit auch die Kontenzuordnungen) auf firmenbezogene Kontengruppen kopiert. Es werden alle Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. Ist nur eine Kontengruppe zugeordnet, erfolgt keine Abfrage und die Kontengruppe wird automatisch kopiert.
Überschrift hinzufügen
Fügt eine komplett neue firmenbezogene Gliederungszeile ohne Berücksichtigung der darunterliegenden Kontengruppen ein. Es werden keine Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. In diesem Fall muss auch eine firmenbezogene Kontengruppe im Schema 300 angelegt und nach erfolgter Kontenzuordnung dann dieser Gliederungszeile zugeordnet werden.

Es folgt die Abfrage "Soll die Überschrift für die Firma xy (alle Fibus) oder nur für die Firma 20xx50 der Firma xy angelegt werden?". Bitte bestätigen Sie diese Abfrage mit "Für alle Fibus". Nur in seltenen Ausnahmefällen ist die Abfrage mit "Nur genannte FIBU" zu bestätigen.

Achtung! 
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Gibt es zu einem Standardgliederungsschema bereits eine firmenbezogene Gliederung und sollen weitere Zeilen hinzugefügt werden, muss man immer ausgehend von der firmenbezogenen Gliederung in den Punkt Gliederungsbaum bearbeiten einsteigen.

​Die so angelegte firmenbezogene Gliederungszeile wird anschließend in grüner Schrift angezeigt (hier mit firmenbezogenen Kontengruppen):

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Die Änderung wird automatisch in einer firmenbezogenen Gliederung gespeichert:

1580035426000006110_0.png

Hinweis 
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Mit den firmenbezogenen Gliederungen können auch bei individuellen Anpassungen die BMD Standardgliederungen regelmäßig aktualisiert werden.

 Firmenbezogene Kontengruppen bearbeiten bzw. anlegen

​Wurde die firmenbezogene Gliederungszeile ohne Berücksichtigung der zugeordneten Kontengruppen erstellt, müssen in einem zweiten Schritt die für die firmenbezogene Gliederungszeile relevanten Kontengruppen ebenfalls firmenbezogen bearbeitet oder neu angelegt werden.

Dazu steigt man wieder unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen ein und startet mit dem Kontengruppenschema 300 die Funktion Gliederungsbaum bearbeiten:

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Anschließend muss in den Einstiegsfeldern die jeweilige Firma eingegeben werden. Die aktuelle Kore wird automatisch vorgeschlagen:

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Nun können die relevanten Kontengruppen für die eine Firma bearbeitet oder neue Kontengruppen für die eine Firma angelegt werden:

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Kontogruppe kopierenKopiert die Kontogruppenzeile auf eine neue firmenbezogene Kontogruppenzeile. Es werden die Einstellungen der ursprünglichen Kontogruppenzeile mitübernommen. Die Konten müssen danach noch zugeordnet werden. 
Kontogruppe hinzufügenFügt eine komplett neue firmenbezogene Kontogruppenzeile ein. Es werden keine Einstellungen von der ursprünglichen Gliederungszeile mitübernommen. In diesem Fall muss die firmenbezogene Kontengruppe, nach erfolgter Kontenzuordnung, noch der eigentlichen Gliederungszeile zugeordnet werden. 
Für Firma 1 bearbeitenDie markierte Gliederungszeile wird firmenbezogen für die eine Firma bearbeitet. In diesem Fall braucht für die Kontenzuordnung nichts unternommen werden, da lediglich eine Zeile mit bereits zugeordneten Konten umbenannt worden ist.

Die Änderung wird automatisch in einer firmenbezogenen Kontengruppengliederung gespeichert:

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Seitenanfang StartOfPage.png

 Zuordnung firmenbezogene Kontengruppen zu Gliederungszeilen

​Im dritten Schritt muss diese firmenbezogene Kontengruppe der eigentlichen Gliederungszeile des Schemas, mit welchem der Ausdruck gestartet wird (hier Schema 225), zugeordnet werden.

Dazu steigt man wieder unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen ein und startet mit dem firmenbezogenen Gliederungsschema (hier 225) die Funktion Gliederungsbaum bearbeiten. Es werden dann sowohl die firmenbezogene Gliederungszeile als auch die firmenbezogene Kontengruppe angezeigt und man kann die firmenbezogene Kontengruppe über den Reiter Kontengruppen mit Drag & Drop der firmenbezogenen Gliederungszeile zuordnen:

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Hinweis 
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Wird eine Kontengruppenzeile kopiert, wird diese Zeile in der Auswertungsgliederung automatisch dort platziert, wo die kopierte Originalzeile zugeordnet war. Deshalb muss dann nach Anlage einer firmenspezifischen Auswertungsgliederungszeile die dazugehörige Kontengruppenzeile noch umgegliedert werden.

 ​Zuordnung Konten zu firmenbezogenen Kontengruppen

​Im vierten Schritt muss die Kontenzuordnung zum firmenbezogenen Kontengruppenschema 300 erfolgen.

Wie unter Kontenzuordnung zu Kontengruppen ausführlich beschrieben, steigt man dazu unter Stammdaten → Konten → Konten zuordnen ein, wählt die firmenbezogene Kontengruppengliederung 300 aus und ordnet die Konten entsprechend zu:

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Alternativ kann die Kontenzuordnung auch im Auswertungsschema 225 durchgeführt werden. Hier sehen Sie, sowohl zu welcher Kontengruppe das Konto als auch zu welcher Gliederungszeile die Kontengruppe zugeordnet ist.

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Somit wird bei allen folgenden Auswertungen die firmenbezogene Gliederung verwendet.

 ​Import Kontenzuordnungen

​Die Zuordnung der Konten zu den einzelnen Gliederungszeilen bzw. zu den Kontengruppen kann wahlweise auch importiert werden. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Import Kontenzuordnungen.

 Ausdruck Kontenzuordnung​

Nach erfolgter Kontenzuordnung gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Gliederungsstruktur inklusive zugeordneter Konten mittels rechter Maustaste und Drucken auszudrucken:

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Die jeweils in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird anschließend hoch- oder querformatig ausgedruckt.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Individuelle Gliederungen

 ​Allgemeines

Weichen notwendige Gliederungen sehr stark von den BMD Standardgliederungen ab bzw. werden mehrere Gliederungszeilen benötigt, die im Standard nicht vorkommen, wird empfohlen, mit einer komplett individuellen Gliederung ohne hinterlegte Kontengruppen zu arbeiten.

Während gerade im Paket Controlling für die Erstellung und die Auswertung von Finanzplänen und Planbilanzen aufgrund der zahlreichen Berechnungsautomatiken dringend empfohlen wird, mit den BMD Standardgliederungen zu arbeiten, kommt es vor allem im Paket Kostenrechnung häufiger vor, dass individuelle Gliederungen benötigt werden. Es können so zum Beispiel Umlagewerte und mittels Kennzahlen ermittelte Werte in eigenen Gliederungszeilen dargestellt werden.

Die individuelle Gliederung kann neu mit einer vierstelligen Nummer ohne Kontengruppen angelegt werden. Alternativ kann auch ein Standardschema kopiert und die Hinterlegung der Kontengruppen entfernt werden.

Das Arbeiten mit einer individuellen Gliederung ohne Kontengruppen ist die von BMD empfohlene Vorgangsweise, da somit das individuelle Gliederungsschema komplett unabhängig von anderen Gliederungen ist und die Kontenzuordnung ebenfalls keine Auswirkung auf andere Gliederungen hat.

In Ausnahmefällen kann es vorteilhaft sein, auch bei individuellen Gliederungen mit Kontengruppen zu arbeiten. Es empfiehlt sich auf jeden Fall eine vorige Abklärung mit dem KORE bzw. CTR Support.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
 
Hinweis 
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Individuelle Gliederungsschemen müssen immer allgemein (Firma und Fibu = 0) angelegt sein, damit mit dem Gliederungsschema richtig ausgewertet werden kann.

 Individuelle Gliederung (ohne Kontengruppen)

Felder Gliederungstext
Auswertungsart
Dieses Feld definiert, um welche Gliederung es sich handelt (z. B. Bilanz nach RLG, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Finanzplan ...) bzw. in welchem NTCS Paket die Gliederung als Auswertungsschema verwendet werden kann. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE
In der Kostenrechnung können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Kostart oder BAB angelegt worden sind.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Im Controlling können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Finanzplan, Planbilanz oder Saldenliste angelegt worden sind.
Bezeichnung
Bezeichnung für das Gliederungsschema
Verwendete Kontengruppen
Hinterlegung der Kontengruppen (Flagge_AUT.png Standard für Österreich = 300). Werden mehrere Gliederungsschemen in der NTCS verwendet, können die Konten einmalig den Kontengruppen zugeordnet werden, um dann mit allen Gliederungsschemen auswerten zu können. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Sollen Konten direkt den einzelnen Gliederungszeilen zugeordnet werden, werden keine Kontengruppen benötigt.
  

Bei Anlage einer individuellen Gliederung ohne hinterlegte Kontengruppen (empfohlene Variante) werden die Konten direkt den Gliederungszeilen zugeordnet. Es sind daher folgende Schritte nötig:

Schritt 1: Anlage individuelle Gliederung (ohne Kontengruppen)
Schritt 2: Anlage Gliederungszeilen und Summenzeilen
Schritt 3: Zuordnung Konten zu Gliederungszeilen (ohne Kontengruppen)

 Anlage individuelle Gliederung (ohne Kontengruppen)

​Eine individuelle Gliederung muss mit einer vierstelligen Nummer unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen angelegt werden. Man kann dabei entweder ein bestehendes Gliederungsschema kopieren und abändern oder ein komplett neues Gliederungsschema erzeugen. Auch von einem individuellem Gliederungsschema kann eine Kopie erstellt und dann erweitert werden.

Die zur Verfügung stehenden Funktionen und die notwendigen Pflichtfelder sind dabei identisch.

 Kopieren einer bestehenden Gliederung

Mit der Funktion Gliederungsschema kopieren wird von einer bestehenden Gliederung eine Kopie erzeugt:

 

1490602700000002950_0.png


Die erste Abfrage "Sind Sie sicher, dass Sie das ganze Schema kopieren wollen oder möchten Sie stattdessen die bestehende Gliederung bearbeiten" bietet folgende Möglichkeiten:


KopierenDas markierte Gliederungsschema wird (mit allen Überschriften bzw. Gliederungszeilen) kopiert.
BearbeitenDas markierte Gliederungsschema kann kanzleibezogen bearbeitet werden.
AbbrechenDer Kopiervorgang wird abgebrochen.


Im Fall von Kopieren muss für das neue individuelle Gliederungsschema zwingend eine vierstellige Nummer vergeben werden, damit die vorhandenen BMD Standardschemen jederzeit problemlos upgedatet werden können, eine entsprechende Meldung wird ausgegeben:


1490602700000002950_1.png


​Das kopierte Gliederungsschema wird, wenn man von einer BMD Standardgliederung mit Kontengruppen ausgegangen ist, ebenfalls mit Kontengruppen angelegt. Es sollte daher, bevor die einzelnen Gliederungszeilen abgeändert werden, mit F6 bearbeitet und das Feld "Verwendete Kontengruppen" geleert werden:

1574076469000007200.png

1574076469000007200_1.png

Hinweis 
Hinweis.png
Bei einem individuellen Gliederungsschema ohne Kontengruppen muss das Feld 8 "Verwendete Kontengruppen" somit leer sein. Nur dann können die Konten direkt den Gliederungszeilen zugeordnet werden.

 ​Neuanlage einer Gliederung

​Mit der Funktion Neu wird ein komplett neues Gliederungsschema erzeugt. Es öffnet sich sofort das Bearbeitungsfenster, in welchem wiederum eine vierstellige Schemanummer, eine Auswertungsart und eine Bezeichnung vergeben werden müssen:

1149615051000301980.png

1149615051000301980_0.png

Hinweis 
Hinweis.png
Sollen in der KORE auch Aktiv- oder Passivkonten mit der Gliederung ausgewertet werden, so muss die Auswertungsart "Kostart" oder "BAB" gewählt werden.

Die Auswertungsart "KERF" ist nur für Gewinn- und Verlustkonten vorgesehen.

Felder Gliederungstext
Auswertungsart
Dieses Feld definiert, um welche Gliederung es sich handelt (z. B. Bilanz nach RLG, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Finanzplan ...) bzw. in welchem NTCS Paket die Gliederung als Auswertungsschema verwendet werden kann. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE
In der Kostenrechnung können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Kostart oder BAB angelegt worden sind.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Im Controlling können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Finanzplan, Planbilanz oder Saldenliste angelegt worden sind.
Bezeichnung
Bezeichnung für das Gliederungsschema
Verwendete Kontengruppen
Hinterlegung der Kontengruppen (Flagge_AUT.png Standard für Österreich = 300). Werden mehrere Gliederungsschemen in der NTCS verwendet, können die Konten einmalig den Kontengruppen zugeordnet werden, um dann mit allen Gliederungsschemen auswerten zu können. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Sollen Konten direkt den einzelnen Gliederungszeilen zugeordnet werden, werden keine Kontengruppen benötigt.
  

Hinweis 
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Bei einem individuellen Gliederungsschema ohne Kontengruppen muss das Feld "Verwendete Kontengruppen" somit leer sein. Nur dann können die Konten direkt den Gliederungszeilen zugeordnet werden.

 ​Anlage Gliederungszeilen und Summenzeilen

Wurde die individuelle Gliederung mittels Kopieren erzeugt, muss mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten zu den einzelnen Gliederungszeilen verzweigt werden. Im folgenden Fenster dürfen weder Firma noch Kore hinterlegt sein, um individuelle, kanzlei- und firmenunabhängige Gliederungszeilen bearbeiten bzw. neu anlegen zu können:

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Wurde die individuelle Gliederung neu angelegt, wird der Gliederungsbaum automatisch geöffnet. In einer Meldung wird darauf hingewiesen, dass nun die einzelnen Gliederungszeilen (Überschriften) angelegt werden müssen. Die Anlage der ersten Gliederungszeile und die notwendigen Pflichtfelder werden automatisch vorgeschlagen. Auch hier dürfen weder Firma noch Kore hinterlegt sein, um individuelle, kanzlei- und firmenunabhängige Gliederungszeilen bearbeiten oder neu anlegen zu können:

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Überschrift kopierenEine bestehende Gliederungszeile wird auf eine neue Gliederungszeile kopiert. Somit werden alle Einstellungen der ursprünglichen Zeile mitübernommen. Es wird daher empfohlen, von ähnlichen Gliederungszeilen zu kopieren. Da auch eventuell vorhandene Übersetzungstexte kopiert werden, sind diese im Bedarfsfall anzupassen. 
Überschrift hinzufügenAuf gleicher Ebene wie die gerade markierte Gliederungszeile wird eine neue Zeile angelegt. Die relevanten Einstellungen müssen selbst getroffen werden.
Überschrift unterhalb hinzufügenEine Ebene unter der gerade markierten Gliederungszeile wird eine neue Zeile angelegt. Die relevanten Einstellungen müssen selbst getroffen werden. Eine Gliederungszeile der oberen Ebene bildet immer automatisch eine Summe über die unterhalb angelegten Zeilen.
Bearbeiten Die gerade markierte Gliederungszeile kann bearbeitet werden. 
LöschenDie gerade markierte Gliederungszeile kann bearbeitet werden. Es können keine Zeilen gelöscht werden, unter denen es noch darunterliegende Zeilen gibt.
 
Folgende Felder sind bei der Anlage von Gliederungszeilen unbedingt relevant, wobei die Textnummer jeweils vorgeschlagen und mit Enter übernommen werden kann (die Textnummern selbst haben in den Rechnungswesenpaketen keine Bedeutung und werden im Normalfall nicht mitangedruckt):
 
Felder Gliederungstexte
Kurzbezeichnung
Die Kurzbezeichnung wird im Gliederungsbaum dargestellt und informiert den Anwender darüber, welche Konten (Kontengruppentexte) hier zugegliedert werden sollen. Sie wird nicht in den Auswertungsüberschriften angedruckt.
 
Text negativ
Überschriftentext negativ (z. B. Verlust)

Ist hier kein Eintrag vorhanden, wird der Inhalt des Feldes "Text positiv" verwendet.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR:
Die Vorzeichendrehung ist entscheidend, standardmäßig werden in KORE/CTR die Erlöse positiv, die Aufwände negativ dargestellt (siehe auch Vorzeichenparameter KORE bzw. CTR)!
Bilanzgruppe
Nummer der Bilanzgruppe
 
0 = Keine Bilanzgruppe
1 = Aktiva
2 = Passiva
3 = Aufwand
4 = Ertrag

Beachtenswertes in den Kontengruppen (Basisgliederung)
In den Kontengruppen ist darauf zu achten, dass nur jene Konten zugeordnet werden, die eine der Bilanzgruppe entsprechende Kontenart aufweisen. Bei gemischter Zugliederung (z. B. Aktiv- und Passivkonten in einer Kontengruppe mit der Bilanzgruppe Passiv) kann es zu Fehlern in weiterführenden Auswertungen kommen. Möchten Sie dennoch eine abweichende Kontenart zugliedern (z. B. ein aktives Konto aufgrund des Habensaldos in den Passiva) ist ein Ersatzkonto zu erstellen.

Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR und KORE
Es muss zwingend bei jeder Gliederungszeile und bei jeder Summenzeile eine Bilanzgruppe hinterlegt sein, damit in allen Auswertungen die Vorzeichen, Abweichungen, Abweichungssymbole und die grafischen Abweichungen korrekt dargestellt werden können.

Grundsätzlich gilt, dass bei Gliederungszeilen, denen Erlöskonten zugeordnet werden, die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden ist.
Bei Gliederungszeilen, denen Aufwandskonten zugeordnet werden, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.

Bei Summenzeilen, welche Erlöspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.
Bei Summenzeilen, welche Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.
Bei gemischten Summenzeilen, welche Erlös- und Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.

100%-Grundlage
Normalerweise bilden jene Gliederungszeilen die 100 %-Grundlage, denen Erlöskonten zugegliedert werden. Es wird dann z. B. errechnet, wie viel Prozent der Personalaufwand von den Erlösen ausmacht.
Summenart
Die Summenart muss bei allen Summenzeilen hinterlegt werden.

Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
In der Kostenrechnung und im Controlling dürfen ausschließlich die Summenarten Hauptsumme, Gruppensuppe oder Zwischensumme verwendet werden. Um in diesen Paketen beispielsweise Einnahmen oder Ausgaben abbilden zu können, muss mit Ebenen und einer korrekten Kontenzuordnung gearbeitet werden!

Zwischensumme (grün): Ist die schwächste Summe. Das Ergebnis wird von der letzten Summe aus berechnet. 

Gruppensumme (blau): Die Gruppensummen rechnen bis zur letzten Haupt- oder Gruppensumme zurück (gehen über Zwischensummen).

Hauptsumme (rot): Ist die stärkste Summenart, die immer bei der ersten Textzeile zu rechnen beginnt (geht über Zwischen- und Gruppensummen). Sie berechnet somit das Gesamtergebnis bis zur Hauptsumme.

Achtung! Summenzeilen addieren immer nur Gliederungszeilen, denen Konten zugegliedert sind (keine Summenzeilen)!
 
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Summenzeilen können in einer Gliederung auch durch Ebenen dargestellt werden. Sind mehrere Gliederungsebenen vorhanden, wird jeweils auf der höheren Ebene die darunterliegende Ebene automatisch summiert.
 
Kennzahl
Wenn Sie hier eine Kennzahl hinterlegen, wird deren Ergebnis beim Aufbereiten errechnet und in der Auswertung dargestellt.
Kennzahlenerg. mitrechnen
Soll die Kennzahl nicht nur als Information in der jeweiligen Gliederungszeile dargestellt werden, sondern das Kennzahlenergebnis mitgerechnet und somit auch in den Summenzeilen berücksichtigt werden, muss dieses Feld aktiviert werden. 
Spalte drucken (KORE)
Für den Ausdruck "Gliederung horizontal" müssen hier die Zeilen, die gedruckt werden sollen, gekennzeichnet werden.
KORE-Spaltenüberschrift
Für den Ausdruck "Gliederung horizontal" kann hier eine abweichende Spaltenbezeichnung hinterlegt werden.
Sonderzeile
Über dieses Feld können einzelne Gliederungszeilen (es muss sich dabei um eine Gliederungszeile der Ebene 1 handeln) in KORE- und BWA-Ausdrucken markiert werden, um diese in der Zeilengestaltung speziell einzustellen. Es ist beispielsweise möglich, die letzte Summe (Gewinn/Verlust) oder Kennzahlen durch eine andere Schriftfarbe hervorzuheben. Bei Bildschirmansichten (z. B. Kore-Planung, Ctr-Reporting) und BMD Standardausdrucken (z. B. Finanzplan-Periodenübersicht) ist die Sonderzeile standardmäßig orange eingefärbt. Über folgenden Parameter kann die Farbe der Sonderzeile individuell eingestellt werden:

CTR: FIBU Parameter → Controlling/BWA → Darstellung der Gliederungszeilen im Reporting
KORE: KORE Parameter → Allgemein → Darstellung der Gliederungszeilen (Bildschirmansichten)
Endsumme
Hier können Gliederungszeilen als Endsumme markiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Über dieses Feld können einzelne Gliederungszeilen markiert werden, um diese in der Zeilengestaltung speziell einzustellen. Es ist beispielsweise möglich, die letzte Summe (Gewinn/Verlust) oder Kennzahlen durch eine andere Schriftfarbe hervorzuheben. 
Kontensortierung
Standardmäßig erfolgt die Sortierung der zugeordneten Konten innerhalb einer Gliederungszeile anhand der Kontonummer aufsteigend (Einstellung "Standard"). Wahlweise kann die Kontensortierung in einer kanzleibezogenen, firmenbezogenen oder individuellen Gliederungszeile umgestellt werden auf "nach Kontonummer aufsteigend (1, 2, 10, 20 ...)", "nach Kontonummer aufsteigend (1, 10, 2, 20 ...)", "nach Kontobezeichung aufsteigend" oder "nach Betrag absteigend".

Hinweis: Wird mit Unterkonten gearbeitet, werden die Konten ausnahmslos immer nach Kontonummer sortiert.

Besonderheiten dieses Feldes im Controlling
Über den Parameter Stammdaten → Allgemeine FIBU Parameter → Controlling BWA → Allgemein →  Kontensortierung kann die eingestellte Sortierung generell (de)aktiviert und auf "nach Konto-Nr. aufsteigend" eingestellt werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der Kostenrechnung
Diese Einstellung hat auf die Auswertungen mit Gliederung in der KORE keinen Einfluss.
Schemanummer 100-%-Grundlage
Die 100 %-Grundlage kann sich auch auf ein anderes Gliederungsschema beziehen (in Verbindung mit dem Feld "Textnummer 100 %-Grundlage").
 
Besonderheiten dieses Feldes in der KORE
In der Kostenrechnung funktioniert der Bezug auf ein anderes Gliederungsschema mit diesem Feld nicht. Es kann nur innerhalb des gleichen Gliederungsschemas eine abweichende 100 %-Grundlage gewählt werden. Soll die 100 %-Grundlage aus einem abweichenden Schema stammen, so kann das über eine Kennzahl gelöst werden.
Textnummer 100-%-Grundlage
Die 100 %-Grundlage kann sich auch auf eine andere Textnummer beziehen (in Verbindung mit dem Feld "Schemanummer 100 %-Grundlage").
 

A_FB.bmp Felder Gliederungstexte 

Mit den Funktionen Nach oben bzw. Nach unten können die Positionen einzelner Gliederungszeilen nachträglich verändert werden, wobei danach unbedingt die Reihenfolge und die Ebene kontrolliert werden müssen:
 
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Hinweis 
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Summen in Auswertungen entstehen auf zwei verschiedene Arten:
  1. Indem eine Zeile über das Feld 25 "Summenart" ausdrücklich als Summenzeile (Hauptsumme, Gruppensumme, Zwischensumme) definiert wird (Zeile "Ergebnis"). Dadurch werden die vorangehenden Gliederungszeilen summiert.

    Bei einem individuellen Gliederungsschema muss mindestens eine Summenart über das Feld 25 definiert sein, damit das Schema korrekt verwendet werden kann!

  2. Indem bei einer Zeile Überschriften unterhalb vorhanden sind (Zeile "Umsatzerlöse" mit Untereinträgen "Erlöse Inland" und "Erlöse EU").

Achtung! 
Achtung.png
Im Controlling und in der Kostenrechnung dürfen in der Zeile Summenart ausschließlich die Einstellungen Hauptsumme, Gruppensumme oder Zwischensumme verwendet  werden!

Sollen beispielsweise Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden, muss dies über Ebenen und eine korrekte Kontenzuordnung erfolgen.
​Seitenanfang StartOfPage.png
​Beispiel 
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Anlage eines individuellen Gliederungsschemas (ohne Kontengruppen) mit folgendem Aufbau:

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Schritt 1: Neuanlage einer individuellen Gliederung mit einer vierstelligen Nummer (ohne Kontengruppen):

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Schritt 2: Gliederungsbaum bearbeiten:

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Schritt 3: Gliederungszeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Bei einer Überschrift mit darunterliegenden Zeilen braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da die unteren Gliederungszeilen automatisch summiert werden.
Schritt 4: Gliederungszeile "Erlöse Inland" unterhalb der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift unterhalb hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 5: Gliederungszeile "Erlöse EU" entweder ausgehend von der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift unterhalb hinzufügen" (eine Ebene tiefer) oder ausgehend von der Zeile "Erlöse Inland" mit "Überschrift hinzufügen" (gleiche Ebene) anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 6: Gliederungszeile "Aufwände" ausgehend von der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Aufwand" stellen, da zu dieser Position nur Aufwandskonten zugeordnet werden.

  • Bei Aufwandszeilen darf die 100%-Grundlage nicht ausgewählt sein.

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 7: Summenzeile "Ergebnis" ausgehend von der Zeile "Aufwände" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Auch bei Summenzeilen muss die Bilanzgruppe hinterlegt sein. Nachdem im abgebildeten Fall sowohl Ertrags- als auch Aufwandspositionen summiert werden, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.

  • Es handelt sich dabei um eine "echte" Summenzeile, die je nach Summenart alle darüberliegenden Gliederungszeilen berücksichtigt:
Hauptsumme Rechnet immer ausgehend von der ersten Gliederungszeile alle Zeilen zusammen, egal ob Gruppen- oder Zwischensummen dazwischen liegen.
GruppensummeRechnet ab der letzten Gruppensumme alle Zeilen zusammen (geht dabei über Zwischensummen, aber nicht über andere Gruppensummen). 
Zwischensumme Rechnet ab der letzten vorangehenden Summenzeile alle Zeilen zusammen (geht dabei weder über Zwischen- noch Gruppensummen).  

​Steigt man nach Anlage aller notwendigen Gliederungszeilen aus dem Gliederungsbaum aus, wird das individuelle Gliederungsschema gespeichert.

 Zuordnung Konten zu Gliederungszeilen (ohne Kontengruppen)

​Werden individuelle Gliederungen ohne Kontengruppen verwendet, müssen alle Konten den einzelnen Gliederungszeilen direkt zugeordnet werden. Die Zuordnung der Konten erfolgt im Programmpunkt Konten mit der Funktion Konten zuordnen.


Hinweis 
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Die Kontenzuordnung soll grundsätzlich immer in der Finanzbuchhaltung bzw. im Controlling erfolgen – dadurch wird die Zuordnung auch in die zur Buchhaltung gehörige Kostenrechnung durchgeschrieben. Folgender Parameter steuert dieses Verhalten:

FIBU Parameter → Kontenanlage → Sachkonten → Übernahme Kontenzuordnung in Kore

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Erfolgt die Zuordnung von Konten allerdings in der Kostenrechnung, wird diese nicht in die Buchhaltung geschrieben. Bei einer erneuten Übernahme der Fibu in die Kore würden solche abweichenden Zuordnungen wieder verloren gehen. Um Mischungen zu vermeiden, ist es daher ratsam, die Buchhaltungskonten in der FIBU bzw. im CTR einer Gliederung zuzuordnen, und in der KORE wirklich nur Kore-Konten (welche in der Fibu nicht existieren) zuzuordnen.

Nach Auswahl der Firma und Fibu (vorgeschlagen wird, auch bei einem Wechsel der Firma, immer die als aktuell gekennzeichnete Fibu), in der die Kontenzuordnung erfolgen soll, und Bestätigung der Funktion Konten zuordnen muss das zuvor angelegte individuelle Gliederungsschema ausgewählt und übernommen werden:


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Im anschließenden Zuordnungsfenster können die Konten manuell mit Drag & Drop den Gliederungszeilen zugeordnet werden bzw. von rechts nach links den Gliederungszeilen (sofern keine Summenzeile und keine hinterlegte Kennzahl) zugeordnet werden. Alternativ kann die Zuordnung aber auch aus einer anderen Fibu (deren Konten bereits dem Gliederungsschema zugeordnet wurden) übernommen werden:


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Anhand der Symbole vor den Kontonummern ist ersichtlich, welche Konten bereits zugeordnet oder noch nicht zugeordnet sind - alternativ kann auch die Combobox umgeschaltet werden:

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Kann eine Kontenzuordnung nicht geladen werden, werden Fehler und Warnungen ausgegeben, wie beispielsweise "Es sind Fehler beim Laden der Kontenzuordnung aufgetreten. Das Konto existiert in den Quelldaten nicht". In der Fehlermeldung werden dann noch die betroffenen Konten aufgelistet:

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Die aufgelisteten Konten können in diesem Fall nicht automatisch zugeordnet werden, da sie in den Quelldaten nicht existieren.


Jede Meldung kann mit dem Plus aufgeklappt werden, um zu sehen, welche Konten betroffen sind. Kann die Kontenzuordnung für bestimmte Konten nicht aus einer anderen Fibu bzw. Kore oder aus dem BMD Standardkontenrahmen geladen werden, muss die Zuordnung manuell erfolgen.

Hinweis 
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Wird die Kontenzuordnung mehrfach geladen, obwohl einige oder alle Konten schon zugeordnet sind, kommt eine Abfrage, ob die bereits zugeordneten Konten beibehalten und nur die noch nicht zugeordneten Konten zugeordnet werden sollen:

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Beibehalten
Bereits zugeordnete Konten werden durch die neue Zuordnung nicht mehr umsortiert. Nicht zugeordnete Konten werden wie im geladenen Schema gegliedert.
Überschreiben
Alle Konten werden wie im geladenen Schema zugeordnet.
 
Achtung! 
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Alle bisherigen Kontenzuordnungen werden überschrieben!
 
Hinweis 
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Kann ein Konto manuell nicht zur ausgewählten Zeile zugeordnet werden, wird im unteren Bildschirmbereich ein Hinweistext in roter Schrift angedruckt, warum die Zuordnung nicht erfolgen kann:  
 
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Folgende Hinweistexte können beispielsweise angezeigt werden:

Konten dürfen in Schemen, bei denen eine Kontengruppe hinterlegt ist, nicht zu Überschriften gegliedert werden.Die Zuordnung der Konten muss zu der Standardkontengruppengliederung 300 (gelbe Ordner) erfolgen.
Konten können keinen Summenzeilen zugeordnet werden.
Summenzeilen sind Ergebniszeilen, die sich aus den darüberliegenden Zeilen ergeben. 
Kontoart oder Bilanzgruppe stimmen nicht überein.
Auf der Gliederungszeile ist beispielsweise als Bilanzgruppe "Aktiv" hinterlegt und das Konto hat als Kontenart "Erlöse". In diesem Fall muss die Kontoart bzw. die Bilanzgruppe geändert oder das Konto der richtigen Bilanzgruppe zugeordnet werden. Die Bilanzgruppe kann auf der Gliederungszeile im Feld "Bilanzgruppe" kontrolliert werden.
 
Kann die Kontenzuordnung korrekt erfolgen, wird die Hinweiszeile in grüner Schrift angezeigt:

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Am Ende einer jeden Gliederung finden sich die beiden Positionen Ausgegliedert und Nicht zugeordnet.

Unter Ausgegliedert können Konten, die bei den Auswertungen nicht berücksichtigt werden sollen, gezielt ausgegliedert werden. Man erhält bei den Auswertungen keinen Hinweis auf diese ausgegliederten Konten, da sie ja eigentlich der Zeile Ausgegliedert zugeordnet sind:

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Konten, die unter Nicht zugeordnet stehen, sind Konten, die der jeweiligen Gliederung noch nicht zugeordnet sind:

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Auch diese Konten werden bei den Auswertungen nicht berücksichtigt. Es erfolgt jedoch beim Auswerten eine detaillierte Meldung mit einem Hinweis, welcher Schritt bzw. welche Schritte für eine korrekte Auswertung durchzuführen ist/sind:

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Von dieser Meldung aus kann in diesem Fall direkt in die jeweilige Kontenzuordnung verzweigt werden.

​Seitenanfang StartOfPage.png
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:  
 
Funktionen
Umschalt-Taste
Mit der gedrückten Umschalt-Taste kann ein zusammenhängender Bereich von Konten markiert und mit der linken Maustaste gesammelt einer Kontengruppe zugeordnet werden.
Strg-Taste
Mit der gedrückten Strg-Taste können mehrere, einzelne Konten markiert werden.
Suchen nach (F11)
Mit F11 oder "Suche nach" kann nach Kontengruppen gesucht werden.
Nach oben bzw. unten
Konten können nach oben bzw. unten verschoben werden.
 
Gliederung
Die Zuordnung der Konten zu einer Gliederung kann auch von einer anderen Firma bzw. Fibu oder vom Standardkontenrahmen (Firma 100, Fibu 2200/01) geladen werden:

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Zusätzlich besteht am Reiter "Erweitert" auch die Möglichkeit, in Ausnahmefällen die Kontenzuordnung aus einer Referenzdatei (.txt oder .csv) zu laden.
 1138536079000001890_3.png Kontenzuordnung aus KORE laden
Wurden in einer bestehenden KORE die Konten bereits den Kontengruppen zugeordnet, kann diese Kontenzuordnung übernommen werden.
 
1138536079000001890_7.png
A_IMPORT.bmp Import Kontenzuordnung
Wurde eine Kontenzuordnung mit der Funktion Export Kontenzuordnung gesichert, kann diese Datei im Bedarfsfall wieder eingespielt werden und somit eine eventuell gelöschte oder falsche Gliederung aus der Sicherung zurückgespielt werden.
Die Gliederung der Konten zu den Kontengruppen beim Mandanten kann über einen Export gesichert werden.
 1138536079000001890_4.pngKontenzuordnung umstellen
Diese Funktion ändert die Zuordnung der Konten direkt in der Datenbank anhand einer Referenzdatei. Eine vorherige Datensicherung wird empfohlen!
A_FILESAVE.bmp Gliederung speichern
Manuelles Speichern der Kontenzuordnung. Beim Ausstieg aus dem Menüpunkt erfolgt eine automatische Abfrage, ob die Änderungen gespeichert werden sollen.
 
Mit der rechten Maustaste auf einem Konto stehend, können folgende Funktionen aufgerufen werden:

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A_Number.bmp Textnummern anzeigen
Zu den einzelnen Gliederungszeilen werden im Gliederungsbaum die Textnummern angezeigt.
A_ARROW_UP.bmpNach oben
Verschiebt die Kontonummer nach oben.
A_ARROW_DOWN.bmpNach unten
Verschiebt die Kontonummer nach unten.
A_KONTO.bmp Kontoblatt
Öffnet das Kontoblatt der Fibu.
Ersatzkonten haben weder im CTR noch in der KORE eine Bedeutung. Wenn der Saldo des Kontos darüber entscheiden soll, in welcher Bilanzgruppe (Aktiv oder Passiv) es in den Auswertungen ausgewiesen wird, kann im Paket BIL mit Ersatzkonten gearbeitet werden.
Konto ausgliedern 
Das Konto wird ausgegliedert und scheint in den Auswertungen nicht mehr auf. Es kommt auch kein Hinweis bei den Auswertungen.
Konto nicht gliedern
Das Konto wird auf nicht gegliedert gestellt und scheint bei den Auswertungen nicht auf. Bei den Auswertungen erscheint jedoch ein Hinweis.
Kontenzuordnung verteilen
Die Kontenzuordnung des markierten Kontos kann nach dem BMD Standardkontenrahmen oder nach der aktuellen Fibu verteilt werden (auf alle Buchhaltungen die entweder den BMD Standardkontenrahmen oder die aktuelle Fibu als Standardfirma bzw. Standard-Fibu hinterlegt haben). Zusätzlich kann definiert werden, ab welchem Jahr die Verteilung erfolgen soll:

1138536079000001890_10.png 
Kontenzuordnung an Kore verteilen
Die Kontenzuordnung wird an die hinterlegte Kore verteilt.
Alle Knoten öffnen
Ausgehend von der markierten Gliederungszeile werden alle Zeilen darunter (inkl. der zugeordneten Konten) geöffnet.
Alle Knoten schließen 
Ausgehend von der markierten Gliederungszeile werden alle Zeilen darunter (inkl. der zugeordneten Konten) geschlossen.
Ganzen Baum öffnen 
Alle Gliederungszeilen mit den darunter liegenden Konten werden geöffnet.
Ganzen Baum schließen
Alle Gliederungszeilen werden geschlossen.
Drucken 
Die in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird ausgedruckt.

​Hinweis 
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Sobald die Kontenzuordnung gespeichert wird, kommt, sofern bei der ausgewählten Finanzbuchhaltung im Firmen- bzw. FIBU-Stamm Folgejahre hinterlegt sind, die Abfrage, ob die Kontenzuordnung auf eben diese Folgejahre verteilt werden soll:

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Wird die Meldung bestätigt, wird die Kontenzuordnung automatisch auf die hinterlegten Folgejahre übernommen. Wird das Feld "Diese Entscheidung für diesen Mandanten merken" aktiviert, entfällt die Abfrage und Änderungen in der Kontenzuordnung werden für diesen Mandanten zukünftig ohne Abfrage auf die hinterlegten Folgejahre verteilt.

Nach erfolgter Kontenzuordnung kann mit dem neu angelegten individuellen Gliederungsschema jede beliebige Auswertung gestartet werden.
 

 ​Import Kontenzuordnungen

Die Zuordnung der Konten zu den einzelnen Gliederungsschemen bzw. zu den Kontengruppen kann wahlweise auch importiert werden. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Import Kontenzuordnungen.

 ​Ausdruck Kontenzuordnung

Nach erfolgter Kontenzuordnung gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Gliederungsstruktur inklusive zugeordneter Konten mittels rechter Maustaste und Drucken auszudrucken:

1574164020000003550.png

Die jeweils in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird anschließend hoch- oder querformatig ausgedruckt.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Individuelle Gliederung (mit Kontengruppen)

Bei Anlage einer individuellen Gliederung mit hinterlegten Kontengruppen werden die Konten nicht direkt den einzelnen Gliederungszeilen, sondern dem jeweils hinterlegten Kontengruppenschema zugeordnet. Diese Kontengruppen wiederum müssen mit den Auswertungsgliederungen verknüpft sein.
 
Folgende Schritte sind notwendig:

Schritt 1: Anlage individuelle Gliederung (mit Kontengruppen)
Schritt 2: Anlage Gliederungszeilen und Summenzeilen
Schritt 3: Zuordnung Kontengruppen zu Gliederungszeilen
Schritt 4: Zuordnung Konten zu Kontengruppen

Hinweis 
Hinweis.png
Wie bereits mehrfach erwähnt, wird diese Variante (Anlage einer individuellen Gliederung mit Kontengruppen) nicht empfohlen. Da die Kontengruppen mit allen BMD Standardgliederungen verknüpft sind, würden sich individuelle Änderungen auch auf eben alle BMD Standardgliederungen in allen Paketen auswirken.

 Anlage individuelle Gliederung (mit Kontengruppen)

​Eine individuelle Gliederung muss mit einer vierstelligen Nummer unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen angelegt werden. Man kann dabei entweder ein bestehendes Gliederungsschema kopieren und abänder, oder ein komplett neues Gliederungsschema erzeugen. Die zur Verfügung stehenden Funktionen und die notwendigen Pflichtfelder sind dabei identisch.

 Kopieren einer bestehenden Gliederung​

Mit der Funktion Gliederungsschema kopieren wird von einer bestehenden Gliederung eine Kopie erzeugt:

 

1490602700000002950_0.png


Die erste Abfrage "Sind Sie sicher, dass Sie das ganze Schema kopieren wollen oder möchten Sie stattdessen die bestehende Gliederung bearbeiten" bietet folgende Möglichkeiten:


KopierenDas markierte Gliederungsschema wird (mit allen Überschriften bzw. Gliederungszeilen) kopiert.
BearbeitenDas markierte Gliederungsschema kann kanzleibezogen bearbeitet werden.
AbbrechenDer Kopiervorgang wird abgebrochen.


Im Fall von Kopieren muss für das neue individuelle Gliederungsschema zwingend eine vierstellige Nummer vergeben werden, damit die vorhandenen BMD Standardschemen jederzeit problemlos upgedatet werden können. Eine entsprechende Meldung wird ausgegeben:


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​Das kopierte Gliederungsschema wird, wenn man von einer BMD Standardgliederung mit Kontengruppen ausgegangen ist, ebenfalls mit der Standardkontengruppengliederung 300 angelegt. Dies kann mit F6 kontrolliert werden:

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Felder Gliederungstext
Auswertungsart
Dieses Feld definiert, um welche Gliederung es sich handelt (z. B. Bilanz nach RLG, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Finanzplan ...) bzw. in welchem NTCS Paket die Gliederung als Auswertungsschema verwendet werden kann. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE
In der Kostenrechnung können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Kostart oder BAB angelegt worden sind.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Im Controlling können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Finanzplan, Planbilanz oder Saldenliste angelegt worden sind.
Bezeichnung
Bezeichnung für das Gliederungsschema
Verwendete Kontengruppen
Hinterlegung der Kontengruppen (Flagge_AUT.png Standard für Österreich = 300). Werden mehrere Gliederungsschemen in der NTCS verwendet, können die Konten einmalig den Kontengruppen zugeordnet werden, um dann mit allen Gliederungsschemen auswerten zu können. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Sollen Konten direkt den einzelnen Gliederungszeilen zugeordnet werden, werden keine Kontengruppen benötigt.
  

 ​Neuanlage einer Gliederung

​Mit der Funktion Neu wird ein komplett neues Gliederungsschema erzeugt. Es öffnet sich sofort das Bearbeitungsfenster, in welchem wiederum eine vierstellige Schemanummer, eine Auswertungsart (z. B. Kurzfristige Erfolgsrechnung usw.), eine Bezeichnung und (in diesem Fall) die Kontengruppennummer vergeben werden müssen:

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Felder Gliederungstext
Auswertungsart
Dieses Feld definiert, um welche Gliederung es sich handelt (z. B. Bilanz nach RLG, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Finanzplan ...) bzw. in welchem NTCS Paket die Gliederung als Auswertungsschema verwendet werden kann. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE
In der Kostenrechnung können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Kostart oder BAB angelegt worden sind.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR
Im Controlling können nur Schemen verwendet werden, die als KERF, Finanzplan, Planbilanz oder Saldenliste angelegt worden sind.
Bezeichnung
Bezeichnung für das Gliederungsschema
Verwendete Kontengruppen
Hinterlegung der Kontengruppen (Flagge_AUT.png Standard für Österreich = 300). Werden mehrere Gliederungsschemen in der NTCS verwendet, können die Konten einmalig den Kontengruppen zugeordnet werden, um dann mit allen Gliederungsschemen auswerten zu können. 
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Sollen Konten direkt den einzelnen Gliederungszeilen zugeordnet werden, werden keine Kontengruppen benötigt.
  

Hinweis 
Hinweis.png
Bei einem individuellen Gliederungsschema mit Kontengruppen muss im Feld "Verwendete Kontengruppen" somit die Standardkontengruppengliederung 300 hinterlegt sein.
​Seitenanfang StartOfPage.png

 ​Anlage Gliederungszeilen und Summenzeilen

Wurde die individuelle Gliederung mittels Kopieren erzeugt, muss mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten zu den einzelnen Gliederungszeilen verzweigt werden. Im folgenden Fenster dürfen weder Firma noch Kore hinterlegt sein, um individuelle, kanzlei- und firmenunabhängige Gliederungszeilen bearbeiten oder neu anlegen zu können:

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Wurde die individuelle Gliederung neu angelegt, wird der Gliederungsbaum automatisch geöffnet. In einer Meldung wird darauf hingewiesen, dass nun die einzelnen Gliederungszeilen (Überschriften) angelegt werden müssen. Die Anlage der ersten Gliederungszeile und die notwendigen Pflichtfelder werden automatisch vorgeschlagen. Auch hier dürfen weder Firma noch Fibu hinterlegt sein, um individuelle, kanzlei- und firmenunabhängige Gliederungszeilen bearbeiten oder neu anlegen zu können:

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Überschrift kopierenEine bestehende Gliederungszeile wird auf eine neue Gliederungszeile kopiert. Somit werden alle Einstellungen der ursprünglichen Zeile mitübernommen. Es wird daher empfohlen, von ähnlichen Gliederungszeilen zu kopieren. Da auch eventuell vorhandene Übersetzungstexte kopiert werden, sind diese im Bedarfsfall anzupassen. 
Überschrift hinzufügenAuf gleicher Ebene wie die gerade markierte Gliederungszeile wird eine neue Zeile angelegt. Die relevanten Einstellungen müssen selbst getroffen werden.
Überschrift unterhalb hinzufügenEine Ebene unter der gerade markierten Gliederungszeile wird eine neue Zeile angelegt. Die relevanten Einstellungen müssen selbst getroffen werden. Eine Gliederungszeile der oberen Ebene bildet immer automatisch eine Summe über die unterhalb angelegten Zeilen.
Bearbeiten Die gerade markierte Gliederungszeile kann bearbeitet werden. 
LöschenDie gerade markierte Gliederungszeile kann bearbeitet werden. Es können keine Zeilen gelöscht werden, unter denen es noch darunterliegende Zeilen gibt.
 
Folgende Felder sind bei der Anlage von Gliederungszeilen unbedingt relevant, wobei dieTextnummer jeweils vorgeschlagen und mit Enter übernommen werden kann (die Textnummern selbst haben in den Rechnungswesenpaketen keine Bedeutung und werden im Normalfall nicht mitangedruckt):
 
Felder Gliederungstexte
Kurzbezeichnung
Die Kurzbezeichnung wird im Gliederungsbaum dargestellt und informiert den Anwender darüber, welche Konten (Kontengruppentexte) hier zugegliedert werden sollen. Sie wird nicht in den Auswertungsüberschriften angedruckt.
 
Text negativ
Überschriftentext negativ (z. B. Verlust)

Ist hier kein Eintrag vorhanden, wird der Inhalt des Feldes "Text positiv" verwendet.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR:
Die Vorzeichendrehung ist entscheidend, standardmäßig werden in KORE/CTR die Erlöse positiv, die Aufwände negativ dargestellt (siehe auch Vorzeichenparameter KORE bzw. CTR)!
Bilanzgruppe
Nummer der Bilanzgruppe
 
0 = Keine Bilanzgruppe
1 = Aktiva
2 = Passiva
3 = Aufwand
4 = Ertrag

Beachtenswertes in den Kontengruppen (Basisgliederung)
In den Kontengruppen ist darauf zu achten, dass nur jene Konten zugeordnet werden, die eine der Bilanzgruppe entsprechende Kontenart aufweisen. Bei gemischter Zugliederung (z. B. Aktiv- und Passivkonten in einer Kontengruppe mit der Bilanzgruppe Passiv) kann es zu Fehlern in weiterführenden Auswertungen kommen. Möchten Sie dennoch eine abweichende Kontenart zugliedern (z. B. ein aktives Konto aufgrund des Habensaldos in den Passiva) ist ein Ersatzkonto zu erstellen.

Besonderheiten dieses Feldes im Paket CTR und KORE
Es muss zwingend bei jeder Gliederungszeile und bei jeder Summenzeile eine Bilanzgruppe hinterlegt sein, damit in allen Auswertungen die Vorzeichen, Abweichungen, Abweichungssymbole und die grafischen Abweichungen korrekt dargestellt werden können.

Grundsätzlich gilt, dass bei Gliederungszeilen, denen Erlöskonten zugeordnet werden, die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden ist.
Bei Gliederungszeilen, denen Aufwandskonten zugeordnet werden, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.

Bei Summenzeilen, welche Erlöspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.
Bei Summenzeilen, welche Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.
Bei gemischten Summenzeilen, welche Erlös- und Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.

100%-Grundlage
Normalerweise bilden jene Gliederungszeilen die 100 %-Grundlage, denen Erlöskonten zugegliedert werden. Es wird dann z. B. errechnet, wie viel Prozent der Personalaufwand von den Erlösen ausmacht.
Summenart
Die Summenart muss bei allen Summenzeilen hinterlegt werden.

Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
In der Kostenrechnung und im Controlling dürfen ausschließlich die Summenarten Hauptsumme, Gruppensuppe oder Zwischensumme verwendet werden. Um in diesen Paketen beispielsweise Einnahmen oder Ausgaben abbilden zu können, muss mit Ebenen und einer korrekten Kontenzuordnung gearbeitet werden!

Zwischensumme (grün): Ist die schwächste Summe. Das Ergebnis wird von der letzten Summe aus berechnet. 

Gruppensumme (blau): Die Gruppensummen rechnen bis zur letzten Haupt- oder Gruppensumme zurück (gehen über Zwischensummen).

Hauptsumme (rot): Ist die stärkste Summenart, die immer bei der ersten Textzeile zu rechnen beginnt (geht über Zwischen- und Gruppensummen). Sie berechnet somit das Gesamtergebnis bis zur Hauptsumme.

Achtung! Summenzeilen addieren immer nur Gliederungszeilen, denen Konten zugegliedert sind (keine Summenzeilen)!
 
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Summenzeilen können in einer Gliederung auch durch Ebenen dargestellt werden. Sind mehrere Gliederungsebenen vorhanden, wird jeweils auf der höheren Ebene die darunterliegende Ebene automatisch summiert.
 
Kennzahl
Wenn Sie hier eine Kennzahl hinterlegen, wird deren Ergebnis beim Aufbereiten errechnet und in der Auswertung dargestellt.
Kennzahlenerg. mitrechnen
Soll die Kennzahl nicht nur als Information in der jeweiligen Gliederungszeile dargestellt werden, sondern das Kennzahlenergebnis mitgerechnet und somit auch in den Summenzeilen berücksichtigt werden, muss dieses Feld aktiviert werden. 
Spalte drucken (KORE)
Für den Ausdruck "Gliederung horizontal" müssen hier die Zeilen, die gedruckt werden sollen, gekennzeichnet werden.
KORE-Spaltenüberschrift
Für den Ausdruck "Gliederung horizontal" kann hier eine abweichende Spaltenbezeichnung hinterlegt werden.
Sonderzeile
Über dieses Feld können einzelne Gliederungszeilen (es muss sich dabei um eine Gliederungszeile der Ebene 1 handeln) in KORE- und BWA-Ausdrucken markiert werden, um diese in der Zeilengestaltung speziell einzustellen. Es ist beispielsweise möglich, die letzte Summe (Gewinn/Verlust) oder Kennzahlen durch eine andere Schriftfarbe hervorzuheben. Bei Bildschirmansichten (z. B. Kore-Planung, Ctr-Reporting) und BMD Standardausdrucken (z. B. Finanzplan-Periodenübersicht) ist die Sonderzeile standardmäßig orange eingefärbt. Über folgenden Parameter kann die Farbe der Sonderzeile individuell eingestellt werden:

CTR: FIBU Parameter → Controlling/BWA → Darstellung der Gliederungszeilen im Reporting
KORE: KORE Parameter → Allgemein → Darstellung der Gliederungszeilen (Bildschirmansichten)
Endsumme
Hier können Gliederungszeilen als Endsumme markiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes im Paket KORE/CTR
Über dieses Feld können einzelne Gliederungszeilen markiert werden, um diese in der Zeilengestaltung speziell einzustellen. Es ist beispielsweise möglich, die letzte Summe (Gewinn/Verlust) oder Kennzahlen durch eine andere Schriftfarbe hervorzuheben. 
Kontensortierung
Standardmäßig erfolgt die Sortierung der zugeordneten Konten innerhalb einer Gliederungszeile anhand der Kontonummer aufsteigend (Einstellung "Standard"). Wahlweise kann die Kontensortierung in einer kanzleibezogenen, firmenbezogenen oder individuellen Gliederungszeile umgestellt werden auf "nach Kontonummer aufsteigend (1, 2, 10, 20 ...)", "nach Kontonummer aufsteigend (1, 10, 2, 20 ...)", "nach Kontobezeichung aufsteigend" oder "nach Betrag absteigend".

Hinweis: Wird mit Unterkonten gearbeitet, werden die Konten ausnahmslos immer nach Kontonummer sortiert.

Besonderheiten dieses Feldes im Controlling
Über den Parameter Stammdaten → Allgemeine FIBU Parameter → Controlling BWA → Allgemein →  Kontensortierung kann die eingestellte Sortierung generell (de)aktiviert und auf "nach Konto-Nr. aufsteigend" eingestellt werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der Kostenrechnung
Diese Einstellung hat auf die Auswertungen mit Gliederung in der KORE keinen Einfluss.
Schemanummer 100-%-Grundlage
Die 100 %-Grundlage kann sich auch auf ein anderes Gliederungsschema beziehen (in Verbindung mit dem Feld "Textnummer 100 %-Grundlage").
 
Besonderheiten dieses Feldes in der KORE
In der Kostenrechnung funktioniert der Bezug auf ein anderes Gliederungsschema mit diesem Feld nicht. Es kann nur innerhalb des gleichen Gliederungsschemas eine abweichende 100 %-Grundlage gewählt werden. Soll die 100 %-Grundlage aus einem abweichenden Schema stammen, so kann das über eine Kennzahl gelöst werden.
Textnummer 100-%-Grundlage
Die 100 %-Grundlage kann sich auch auf eine andere Textnummer beziehen (in Verbindung mit dem Feld "Schemanummer 100 %-Grundlage").
 

A_FB.bmp Felder Gliederungstexte 

Mit den Funktionen Nach oben bzw. Nach unten können die Positionen einzelner Gliederungszeilen nachträglich verändert werden, wobei danach unbedingt die Reihenfolge und die Ebene kontrolliert werden müssen:
 
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Hinweis 
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Summen in Auswertungen entstehen auf zwei verschiedene Arten:
  1. Indem eine Zeile über das Feld 25 "Summenart" ausdrücklich als Summenzeile (Hauptsumme, Gruppensumme, Zwischensumme) definiert wird (Zeile "Ergebnis"). Dadurch werden die vorangehenden Gliederungszeilen summiert.

    Bei einem individuellen Gliederungsschema muss mindestens eine Summenart über das Feld 25 definiert sein, damit das Schema korrekt verwendet werden kann!

  2. Indem bei einer Zeile Überschriften unterhalb vorhanden sind (Zeile "Umsatzerlöse" mit Untereinträgen "Erlöse Inland" und "Erlöse EU").

Achtung! 
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Im Controlling und in der Kostenrechnung dürfen in der Zeile Summenart ausschließlich die Einstellungen Hauptsumme, Gruppensumme oder Zwischensumme verwendet  werden!

Sollen beispielsweise Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden, muss dies über Ebenen und eine korrekte Kontenzuordnung erfolgen.
​Seitenanfang StartOfPage.png
​Beispiel 
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Anlage eines individuellen Gliederungsschemas (mit Kontengruppen) mit folgendem Aufbau:

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Hinweis: Die Kontengruppen sind automatisch (durch die Hinterlegung der Kontengruppen) unter dem Punkt "Nicht zugeordnet" zu finden – die Zuordnung wird im Punkt Zuordnung Kontengruppen zu Gliederungszeilen​ erklärt.

Schritt 1: Neuanlage einer individuellen Gliederung mit einer vierstelligen Nummer (mit Kontengruppen):

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Schritt 2: Gliederungsbaum bearbeiten:

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Schritt 3: Gliederungszeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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1580821210000004240_0.png
  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Bei einer Überschrift mit darunterliegenden Zeilen braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da die unteren Gliederungszeilen automatisch summiert werden.
Schritt 4: Gliederungszeile "Erlöse Inland" unterhalb der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift unterhalb hinzufügen" anlegen:

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1580821210000004240_2.png
  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 5: Gliederungszeile "Erlöse EU" entweder ausgehend von der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift unterhalb hinzufügen" (eine Ebene tiefer) oder ausgehend von der Zeile "Erlöse Inland" mit "Überschrift hinzufügen" (gleiche Ebene) anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Ertrag" stellen, da zu dieser Position nur Erlöskonten zugeordnet werden.

  • Bei allen Erlöszeilen (auch Überschriften, aber keine Summenzeilen) muss die 100%-Grundlage ausgewählt sein, da dann alle anderen Gliederungszeilen darauf zurückgerechnet werden können (Wie viel Prozent der Umsatzerlöse macht der Wareneinsatz ... aus?).

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 6: Gliederungszeile "Aufwände" ausgehend von der Zeile "Umsatzerlöse" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Das Pflichtfeld Bilanzgruppe auf "Aufwand" stellen, da zu dieser Position nur Aufwandskonten zugeordnet werden.

  • Bei Aufwandszeilen darf die 100%-Grundlage nicht ausgewählt sein.

  • Auch bei Gliederungszeilen der untersten Ebene braucht im Feld Summenart nichts hinterlegt zu werden, da sobald Konten zugeordnet sind, diese automatisch summiert werden.
Schritt 7: Summenzeile "Ergebnis" ausgehend von der Zeile "Aufwände" mit "Überschrift hinzufügen" anlegen:

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  • Die Kurzbezeichnung ist die Benennung der Gliederungszeile und wird nicht gedruckt. Am Ausdruck ausgewiesen wird Text positiv oder Text negativ (z. B. "Gewinn" oder "Verlust" in der letzten Summenzeile).

  • Auch bei Summenzeilen muss die Bilanzgruppe hinterlegt sein. Nachdem im abgebildeten Fall sowohl Ertrags- als auch Aufwandspositionen summiert werden, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.

  • Es handelt sich dabei um eine "echte" Summenzeile, die je nach Summenart, alle darüberliegenden Gliederungszeilen berücksichtigt:
Hauptsumme Rechnet immer ausgehend von der ersten Gliederungszeile alle Zeilen zusammen, egal ob Gruppen- oder Zwischensummen dazwischen liegen.
GruppensummeRechnet ab der letzten Gruppensumme alle Zeilen zusammen (geht dabei über Zwischensummen, aber nicht über andere Gruppensummen). 
Zwischensumme Rechnet ab der letzten vorangehenden Summenzeile alle Zeilen zusammen (geht dabei weder über Zwischen- noch Gruppensummen).  

​Seitenanfang StartOfPage.png
​Steigt man nach Anlage aller notwendigen Gliederungszeilen aus dem Gliederungsbaum aus, wird das individuelle Gliederungsschema, sofern die Kontengruppen bereits richtig zugeordnet sind, gespeichert.

Steigt man nach Anlage aller notwendigen Gliederungszeilen aus dem Gliederungsbaum aus und es wurden noch keine oder noch nicht alle Kontengruppen zugeordnet, kommt folgender Hinweis:
"XXX Kontengruppen sind nicht richtig zugeordnet, das kann Fehler in der Auswertung verursachen. Wollen Sie die Gliederung trotzdem verlassen?":

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Verlassen Die Gliederung wird als Zuordnung der Kontengruppen gespeichert. Um Auswertungen mit diesem Schema starten zu können, müssen die Kontengruppen wie unter Zuordnung der Kontengruppen zu Gliederungszeilen beschrieben, den Gliederungszeilen zugeordnet werden.
AbbrechenMan bleibt direkt im Punkt "Gliederungsbaum bearbeiten" und kann mit der Zuordnung der Kontengruppen zu Gliederungszeilen fortfahren.

 Zuordnung Kontengruppen zu Gliederungszeilen

Bei individuellen Gliederungen mit hinterlegten Kontengruppen muss nach Anlage der individuellen Gliederungszeilen noch die Verknüpfung mit den Kontengruppenzeilen (Standardkontengruppengliederung 300) erfolgen.

Dies erfolgt direkt mit der Funktion Gliederungsbaum bearbeiten, indem man mit dem individuellen Gliederungsschema, mit dem die Kontengruppen verknüpft werden sollen, einsteigt. Es wird empfohlen, danach auf den Reiter "Kontengruppen" zu wechseln. Anschließend müssen die relevanten Kontengruppen mit Drag & Drop nach links zu den Gliederungszeilen verschoben werden:

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Kontengruppen, die unter Nicht zugeordnet stehen bleiben, verursachen, sofern Konten zugeordnet sind, bei den Auswertungen die Meldung "Achtung, die Auswertung liefert möglicherweise falsche Daten ...":

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Kontengruppen, die Ausgegliedert sind, werden bei den Auswertungen ignoriert.

Hinweis 
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Bei BMD Standardgliederungen ist diese Zuordnung der Kontengruppenpunkte zu den Auswertungsgliederungszeilen bereits im Auslieferungsstandard erfolgt. Dieser Schritt ist daher nur durchzuführen, wenn die Kontengruppen zu einer individuellen Gliederung zugeordnet werden sollen.

Ist die Verknüpfung zwischen Kontengruppen und Auswertungsgliederung durchgeführt worden, kann anschließend die Zuordnung der Konten zu den Kontengruppen erfolgen.
 

 Zuordnung Konten zu Kontengruppen

Die Kontenzuordnung erfolgt auch im Fall der Verwendung von Kontengruppen über die Funktion Konten zuordnen. Allerdings wird dann nicht die Auswertungsgliederung (BMD Standardgliederung oder individuelle Gliederung) ausgewählt, sondern das Kontengruppenschema 300:
 
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Anschließend können die noch nicht zugeordneten Konten den Kontengruppen mit Drag & Drop von rechts nach links zugeordnet werden:

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Hinweis 
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Wird die Kontenzuordnung gespeichert , kommt, sofern bei der ausgewählten Buchhaltung im Firmen- bzw. Fibu-Stamm Folge-Fibus hinterlegt sind, die Abfrage, ob die Kontenzuordnung auf die Folgejahre verteilt werden soll:

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Bei Bestätigung der Meldung wird die Kontenzuordnung automatisch auf die hinterlegten Folge-Fibus übernommen. Wird das Feld "Diese Entscheidung für diesen Mandanten merken" aktiviert, entfällt die Abfrage und Änderungen in der Kontenzuordnung werden für diesen Mandanten zukünftig ohne Abfrage auf die hinterlegten Folge-Fibus verteilt.

Ist die Kontenzuordnung korrekt vorgenommen worden, kann mit dem neu angelegten individuellen Gliederungsschema ausgewertet werden.

 ​Import Kontenzuordnungen

Die Zuordnung der Konten zu den einzelnen Gliederungsschemen bzw. zu den Kontengruppen kann wahlweise auch importiert werden. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Import Kontenzuordnungen.

 ​Ausdruck Kontenzuordnung

Nach erfolgter Kontenzuordnung gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Gliederungsstruktur inklusive Kontengruppen und zugeordneter Konten mittels rechter Maustaste und Drucken auszudrucken:

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Die jeweils in der linken Bildschirmhälfte aufgeklappte Gliederungsstruktur wird anschließend hoch- oder querformatig ausgedruckt.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Export bzw. Import Gliederungen und Kontenzuordnung

Sollen die Kore-Daten und/oder die Fibu-Daten zum Beispiel an den Steuerberater oder BMD versendet werden, können im Bedarfsfall auch Gliederungen (mit oder ohne Kontengruppen) und Kontenzuordnungen mitexportiert werden. Je nach Anwendungsfall sind dabei verschiedene Schritte zu beachten.

Nähere Informationen zum Export bzw. Import von Gliederung und Kontenzuordnungen in der FIBU finden Sie in der Hilfe: Export bzw. Import Gliederungen und Kontenzuordnung

 Export bzw. Import firmenbezogene Gliederungen

​Sind firmenbezogene Gliederungen vorhanden, werden diese inklusive der Kontenzuordnungen beim Export sowie beim Import von Kostenrechnungen automatisch exportiert bzw. importiert. 

Beispiel 
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Das Standardschema 225 mit dem dahinterliegenden Kontengruppenschema 300 wurde firmenbezogen adaptiert.
Es gibt eine firmenbezogene Gliederungszeile und eine firmenbezogene Kontengruppe, welcher das Konto 4000 zugeordnet worden ist: 

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Der Export erfolgt über Import und Export → Export. Der Import erfolgt über Import und Export → Import.

Unter "Stammdaten" gibt es dafür folgende Felder, die beim Import nur aktiv sind, wenn in der zu importierenden Datei auch tatsächlich Gliederungen und Kennzahlen enthalten sind:
 
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KontenzuordnungExport bzw. Import der Kontenzuordnung
GliederungstexteExport bzw. Import der firmenbezogenen Gliederungszeilen
KORE-GliederungExport bzw. Import der Kontenzuordnung in einer eigenen Tabelle, um beispielsweise Zuschläge oder Schlüssel schneller berechnen zu können.
  
Hinweis 
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BMD Standardgliederungen werden damit nicht automatisch exportiert oder importiert.

 ​Export bzw. Import kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen

​Sind kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen vorhanden, werden diese nicht beim Export bzw. Import von Kostenrechnungen automatisch exportiert bzw. importiert. Der Export bzw. Import muss manuell erfolgen.

Sind sowohl kanzlei- bzw. firmenübergreifende und firmenbezogene Gliederung vorhanden, empfehlen wir Ihnen folgende Reihenfolge für den Import:
  • Import kanzlei- bzw. firmenübergreifender Gliederungen
  • Import firmenbezogener Gliederungen
  • Import Kore

Beispiel 
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Das Standardschema 225 mit dem dahinterliegenden Kontengruppenschema 300 wurde kanzlei- bzw. firmenübergreifend adaptiert.
És gibt eine kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungszeile und eine kanzlei- bzw. firmenübergreifende Kontengruppe, welcher das Konto 4000 zugeordnet worden ist: 

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1582978084000005070_0.png

​Die kanzlei- bzw. firmenübergreifende Gliederungen muss unter Stammdaten →  Vorlagen → Gliederungen mit der Funktion "Export Gliederungsschema" bzw. "Import Gliederungsschema" exportiert und anschließend auch wieder importiert werden:

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Beim Export wird eine Zipdatei erstellt und unter dem einzugebenden Pfad abgespeichert.

Beim Import kann auf die abgespeicherte Datei zugegriffen werden. Diese muss auf die Standardgliederung (z. B. 225) importiert werden. Die Firmennummer ist mit "0" mitzugeben.

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Die Kontenzuordnung wird beim Import mitübernommen, da der Export bzw. Import auf die gleiche Schemanummer erfolgt.

Hinweis 
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BMD Standardgliederungen werden damit nicht automatisch exportiert oder importiert.

 Export bzw. Import individuelle Gliederungen

​​Sind individuelle vierstellige Gliederungen ohne Bezug zu einer Firma vorhanden, muss der Import bzw. Export der Gliederung manuell erfolgen. 

Wenn die Gliederung auf die gleiche vierstellige Nummer importiert wird, wie sie exportiert worden ist, erfolgt die Kontenzuordnung automatisch. Wenn eine neue vierstellige Nummer beim Import vergeben wird, muss die Kontenzuordnung ebenfalls manuell exportiert bzw. importiert werden.

Als Reihenfolge empfehlen wir Ihnen, zuerst die Gliederung und danach die Kore zu importieren.

Beispiel 
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Das Gliederungsschema 1000 wurde individuell (ohne Kontengruppen) angelegt:

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​In diesem Fall muss die individuelle Gliederungen unter Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen mit der Funktion "Export Gliederungsschema" bzw. "Import Gliederungsschema" exportiert und anschließend auch wieder importiert werden:

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Beim Export wird eine Zipdatei erstellt und unter dem einzugebenden Pfad abgespeichert.

Beim Import kann auf die abgespeicherte Datei zugegriffen werden. Diese kann entweder über die bestehende Gliederung eingespielt werden, es kann bei Bedarf  aber auch eine neue vierstellige Schemanummer vergeben werden. Die Firmennummer ist mit "0" mitzugeben. Nur in besonderen Ausnahmefälle kann durch Angabe einer Firma ein firmenbezogenes Gliederungsschema ergänzend zum allgemeinen Schema (Firma = 0) importiert werden:

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Hinweis 
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Generell empfehlen wir, ohne individuelle Kontengruppengliederung zu arbeiten. Ist jedoch als Ausnahmefall bei der individuellen Gliederung auch eine individuelle Kontengruppengliederung hinterlegt, muss diese ebenfalls, wie beschrieben, exportiert bzw. importiert werden.

​​Nach dem Import der Gliederung muss die Kontenzuordnung kontrolliert werden. Ist für den Import dieselbe vierstellige Nummer wie beim Export verwendet worden, erfolgt die Kontenzuordnung automatisch. Ansonsten muss die Kontenzuordnung entweder manuell erfolgen oder über die entsprechenden Datei importiert werden.

 Export bzw. Import Kontenzuordnung

Kontenzuordnungen zu Gliederungsschemen oder zu Kontengruppenschemen können unter Stammdaten → Konten → Konten zuordnen importiert und exportiert werden. Wichtig dabei ist, dass beim Einstieg das richtige Gliederungsschema gewählt und übernommen wird.

Hinweis 
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Der Export bzw. Import der Kontenzuordnung erfolgt grundsätzlich in der FIBU und wird automatisch in die KORE übernommen. Nur wenn Kore-Konten vorhanden sind und die Gliederung ausschließlich in der Kore verwendet wird, ist der Export bzw. Import der Kontenzuordnung in der KORE durchzuführen.

​Variante 1: Export bzw. Import der Kontenzuordnung zur individueller Gliederung 1000
Einstieg unter Stammdaten → Konten → Konten zuordnen
Nach Auswahl des individuellen Gliederungsschemas klicken Sie auf "Übernehmen":

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Danach wählen Sie unter Gliederung → Export Kontenzuordnung aus. Es wird eine TXT-Datei erstellt und unter dem einzugebenden Pfad abgespeichert.
Für den Import wählen Sie unter Gliederung → Import Kontenzuordnung und die zuvor abgespeicherte TXT-Datei aus. 

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Achtung! 
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Beim Import werden Sie gefragt, ob Sie eine eventuell bereits vorhandene Kontenzuordnung beibehalten möchten, oder ob eine eventuell bereits vorhandene Kontenzuordnung überschrieben werden soll:

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Der Schritt "Überschreiben" kann nur dann rückgängig gemacht werden, wenn die ursprüngliche Kontenzuordnung als Exportdatei existiert.

​Variante 2: Export bzw. Import der Kontenzuordnung zur Kontengruppengliederung 300
Einstieg unter Stammdaten → Konten → Konten zuordnen
Nach Auswahl des Kontengruppenschemas 300 klicken Sie auf "Übernehmen":

1575118845000009790.png

Danach wählen Sie unter Gliederung → Export Kontenzuordnung aus. Es wird eine TXT-Datei erstellt und unter dem einzugebenden Pfad abgespeichert.
Für den Import wählen Sie unter Gliederung → Import Kontenzuordnung und die zuvor abgespeicherte TXT-Datei aus.

1581847239000005880_0.png 

Achtung! 
Achtung.png
Beim Import werden Sie gefragt, ob Sie eine eventuell bereits vorhandene Kontenzuordnung beibehalten möchten, oder ob eine eventuell bereits vorhandene Kontenzuordnung überschrieben werden soll:

1575119166000009790.png

Der Schritt "Überschreiben" kann nur dann rückgängig gemacht werden, wenn die ursprüngliche Kontenzuordnung als Exportdatei existiert.

​Seitenanfang StartOfPage.png

 Auswertung mit Gliederung

Um mit einer Gliederung eine Auswertung zu starten, sind im Reporting bzw. bei den Ausdrucken unter der Sortierung folgenden Felder einzustellen:

Gliederungsschema 
Soll mit Gliederung ausgewertet werden, muss hier die jeweilige Schemanummer hinterlegt werden. Voraussetzung ist, dass alle Konten gegliedert sind (siehe Gliederung und Konten zuordnen).

Wird eine Auswertung (Ausdruck oder Reporting) mit Gliederung gestartet, in der nicht zugeordnete Konten vorhanden sind, kann die Kontenzuordnung direkt von der Meldung aus gestartet werden. Es wird automatisch die Kontenzuordnung mit dem ausgewählten Gliederungsschema oder der hinterlegten Kontengruppe gestartet, in der die Konten zugeordnet werden können.

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Über folgenden Parameter kann eingestellt werden, dass ein bestimmtes Gliederungsschema beim Ausdruck vorgeschlagen wird:
 
KORE Parameter → Ausdrucke → Vorschlagswerte für Auswertungen → Gliederungsschema
 
Hinweis
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In der Kostenrechnung kann nur mit Schemata der Auswertungsart "Kontengruppen", "Kurzfristige Erfolgsrechnung", "Kostenarten", "BAB", "Einnahmen/Ausgaben-Rechnung", "Überschussrechnung" oder "Werte für Steuerberechnung" ausgewertet werden. Wird ein Schema einer anderen Art verwendet, erhalten Sie folgende Hinweismeldung:

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Konten drucken 
Das gewählte Gliederungsschema wird mit oder ohne zugegliederte Konten gedruckt.

Dabei gibt es folgende Ausprägungen:
ohne KontenIm Ausdruck werden nur die Gliederungszeilen gedruckt. Die Summe der darunter liegenden Konten wird auf der Gliederungszeile ausgewiesen.
mit KontenIm Ausdruck werden unterhalb der Gliederungszeilen die zugeordneten Konten mit den gebuchten Werten gedruckt.
beides 
Es wird der Ausdruck "ohne Konten" und der Ausdruck "mit Konten" hintereinander gedruckt.

Tiefste Gliederungsebene 
Ist das gewählte Gliederungsschema mit Ebenen angelegt, kann hier der gewünschte Detaillierungsgrad bestimmt werden. Gedruckt werden können beispielsweise nur die Gliederungszeilen der Ebene 1 oder alle Gliederungszeilen bis zur Ebene 9, wobei die Ebene 9 die Kontonummern sind.
Im Normalfall werden die Kostennummer und darunter die Gliederung oder die Konten gedruckt. Über dieses Feld kann die Reihenfolge für die Auswertungen gedreht werden. So wird sichtbar, aus welchen Kostennummern sich die einzelnen Gliederungszeilen bzw. Konten zusammensetzen.
  • ohne Gliederung

    Ausdruck

    Kosten-Nr./Konto (Standardeinstellung): Pro KST, KTR … oder Knoten werden die Konten gedruckt.
    Konto/Kosten-Nr.: Pro Konto werden die KST, KTR … oder Knoten gedruckt. 

    Reporting
    Kosten-Nr./Konto (Standardeinstellung): Am ersten Schirm werden die KST, KTR … oder Knoten und am zweiten Schirm die Konten dargestellt.
    Konto/Kosten-Nr.: Am ersten Schirm werden die Konten und am zweiten Schirm die KST, KTR … oder Knoten dargestellt. 

  • mit Gliederung

    Ausdruck

    Kosten-Nr./Kostenart (Standardeinstellung): Pro KST, KTR … oder Knoten wird die Gliederung (mit oder ohne Konten) gedruckt.
    Kostenart/Kosten-Nr./Konto: Es werden nach den Gliederungszeilen die Kostennummern (z. B. KST ...) und darunter die Kontonummern gedruckt, wenn "mit Konten drucken" ausgewählt wird.
    Kostenart/Konto/Kosten-Nr.: Es wird nach den Gliederungszeilen die Kontonummer und darunter die Kostennummer (z. B. KST ...) gedruckt.

    Reporting
    Kosten-Nr./Kostenart (Standardeinstellung): Pro KST, KTR … oder Knoten werden die Gliederung und darunter die Konten dargestellt.
    Kostenart/Kosten-Nr./Konto: Am ersten Schirm wird die Gliederung, am zweiten Schirm die Kostennummer (z. B. KST ...) und am dritten Schirm die Kontonummer dargestellt.
    Kostenart/Konto/Kosten-Nr.: Am ersten Schirm wird die Gliederung mit Kontonummern und am zweiten Schirm die Kostennummer (KST ...) angezeigt.
Hinweis
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Bei Ausdrucken mit Gliederung und "Kostenart/Kosten-Nr./Konto" bzw. "Kostenart/Konto/Kosten-Nr." ist im Reiter "Diverses" das Feld Mengen/Wert je Einheit gesperrt!

Bei den Ausprägungen "Konto/Kosten-Nr.", "Kostenarten/Kosten-Nr./Konto" und "Kostenarten/Konto/Kosten-Nr." gibt es im Feld Baum/Knoten Darstellung die Ausprägung "nächste + letzte Ebene" nur im Ausdruck "Einzelnachweis".

Bei Ausdrucke bzw. Reporting mit Spalten lt. Auswertung vom Ausdruckstyp "Kosten-Nr. horizontal" oder "Gliederung horizontal" kann nur mit "Kosten-Nr./Konto" bzw. "Kosten-Nr./Kostenart" ausgewertet werden!

Im Reporting kann die Funktion Kennzahlen nur bei der Ausprägung "Kosten-Nr./Konto" bzw. "Kosten-Nr./Kostenart" ausgeführt werden!

 FAQ

Wie kann man ein Konto zuordnen?
Wie kann die Kontenzuordnung aus einem anderen Jahr bzw. einer anderen Firma geladen werden?
Wie können Gliederungen geändert werden?  
​Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Gliederungen und den Kontengruppen?
Wie können BMD Standardgliederungen aktualisiert werden?
Woran kann es liegen, dass die 100%-Grundlage nicht berechnet wird oder sehr hohe Werte ausweist?

W​arum werden Konten bei einer Auswertung mit einer individuellen Gliederung an einer falschen Position ausgewiesen?
Wie kann ich nachsehen, wer wann welche Änderungen in der Kostenrechnung vorgenommen hat?
​Welche Schritte sind zu befolgen, wenn Daten inkl. Gliederungen zwischen Steuerberater und Klient ausgetauscht werden?
​Wann benötigt man einen Gliederungsschemenvergleich?
​​Welche Bedeutung hat das Feld "Bilanzgruppe" in einem KORE-Gliederungsschema?

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