Wenn Konten bei den Auswertungen oder in der Planung nicht aufscheinen bzw. fehlen, prüfen sie bitte folgende Punkte:
- Durchführung der Übernahme und Umlage: Neu angelegte Konten in der FIBU werden erst durch die Übernahme und Umlage in die KORE übernommen.
Einstieg: KORE → Überleitung → Übernahme und Umlage.
- Kontrolle der Konteneinstellungen in der FIBU: Überprüfen Sie insbesondere das Feld Konto in KORE und ob auf dem Konto Datenbesitzergruppen oder ein KORE-Konto hinterlegt ist. Auch die Felder der einzelnen Kostentypen (z. B. Kostenstellen-KZ, Kostenträger- KZ, Schlüssel-KZ ...) können Aufschluss darüber geben, ob beispielsweise keine Eingabe oder eine Fixierung des Kostentyps eingestellt ist.
Einstieg: FIBU → Stammdaten → Konten
- Kontrolle der Konteneinstellung in der KORE: Grundsätzlich werden die Konteneinstellungen von der FIBU in die KORE übernommen. Es können aber in der KORE andere Einstellungen auf den Konten vorhanden sein als in der FIBU. In der KORE ziehen immer die Einstellungen vom KORE Konto. Überprüfen Sie wie im Punkt 2 auch die Konteneinstellungen der KORE.
Einstieg: KORE → Stammdaten → Konten
- Bei Verwendung von Gliederungen - Überprüfung der Kontenzuordnung in der FIBU: Nur Konten, die der Gliederung zugeordnet sind, werden angezeigt. Kontrollieren Sie auch die ausgegliederten Konten.
Einstieg: FIBU → Stammdaten → Konten → Konten zuordnen
- Bei Verwendung von Gliederungen - Überprüfung der Kontenzuordnung in der KORE: Grundsätzlich wird die Kontenzuordnung von der KORE in die FIBU übernommen. Außer folgender Parameter steht auf "Nein", dann überprüfen Sie auch die Kontenzuordnung in der KORE:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Kontenanlage → Sachkonten → Übernahme Kontenzuordnung in KORE
Einstieg: KORE → Stammdaten → Konten → Konten zuordnen
Weitere Kontrollen, wenn das Konto auf der Auswertung fehlt:
- Kontrolle der Buchungen: Kontrollieren Sie im Programm "Buchungen bearbeiten", ob auf dem Konto auf die richtigen Kostennummern, im richtigen Zeitraum ... gebucht worden ist.
Einstieg: KORE → Überleitung → Buchungen bearbeiten
- Kontrolle der Planwerte: Kontrollieren Sie, ob in der "Planung" auf dem Konto auf die richtigen Kostennummern, im richtigen Zeitraum ... geplant worden ist.
Einstieg: KORE → Planung → Planung
- Kontrolle der Auswertungskriterien: Stimmen die Auswertungskriterien beim Ausdruck oder im Reporting? Kontrollieren Sie bitte, ob Einschränkungen wie Von-/Bis-Kostennummern oder Von-/Bis-Konten bzw. Gliederungszeilen vorhanden sind und ob beispielsweise die Felder mit Bilanz, mit Umlage, mit Reihenfolge ... richtig gesetzt sind.
Einstieg: KORE → Auswertungen → Ausdruck bzw. Reporting
Weitere Kontrollen, wenn das Konto in der Planung fehlt:
- Funktion Anzeige Umschalten: In der Planung werden auf Ebene der Konten nur jene Konten angezeigt, die einen Wert haben. Mit der Funktion "Anzeige umschalten" könne Sie sich alle Konten anzeigen lassen.
Einstieg: KORE → Planung → Planung → Durchsteigen auf Ebene der Konten
Ob die Buchungen eines Kontos in die Kostenrechnung übergeleitet werden bzw. auf einem Konto mit Kostennummern gebucht werden kann oder nicht, ist vom Feld "Konto in KORE" am FIBU-Kontenstamm in Verbindung mit dem Feld "Kontoart" abhängig. Folgende Ausprägungen stehen generell zur Auswahl:
- Standard: Es werden Erfolgskonten in die KORE übergeleitet, Bestandskonten jedoch nicht.
- Konto in KORE: Das Konto wird in die KORE übergeleitet.
Beispiel: Man möchte ein Anlagekonto der Kontoklasse 0 mit Kostenstellen, Kostenträger … buchen.
- Konto nicht in KORE: Das Konto wird nicht in die KORE übergeleitet.
Beispiel: Das Konto der Sonderzahlungen soll nicht in die KORE übergeleitet werden, da diese mit Zuschlag berechnet werden.
- Konto nicht in KORE, Kostenerfassung möglich: Das Konto wird nicht in die KORE übergeleitet, trotzdem können Kostennummern erfasst werden.
Beispiel: Die Vorratskonten sollen nicht in die Kostenrechnung, jedoch soll die Kostenerfassung bei einer Skonto- oder Kursdifferenzbuchung automatisch entsprechend berücksichtigt werden.
Um ein Konto demnach NICHT mehr in die KORE zu übernehmen, muss ein Erfolgskonto auf "Konto nicht in KORE" oder "Konto nicht in KORE, Kostenerfassung möglich" gestellt werden. Ein Bestandskonto muss auf "Standard" oder "Konto nicht in KORE, Kostenerfassung möglich" gesetzt werden.
Bestandskonten (Aktiv- und Passivkonten) werden standardmäßig nicht in die Kostenrechnung übergeleitet. Möchten Sie beispielsweise die Konten der Klasse 0 mit Kostenstellen, Kostenträger ... buchen oder Planwerte erfassen, muss in der FIBU am Kontenstamm das Feld
Konto in KORE auf "Konto in KORE" gestellt werden:
Nun können Sie auf dem Konto in der FIBU mit Kostenstellen, Kostenträger ... buchen.
Durch die nächste
Übernahme und Umlage wird das Bestandskonto in die Kostenrechnung übernommen und steht dann dort für die Erfassung von Planwerten zur Verfügung.
Starten Sie eine Auswertung oder die Planung mit Gliederung, muss das Bestandskonto beispielsweise noch einer eigenen, individuell angelegten Gliederungszeile
zugeordnet werden. Bestandskonten können nur Gliederungen mit der Auswertungsart "Kostenarten" oder "BAB" zugeordnet werden.
Hinweis | Für die Hinterlegung des Bestandskontos im Investitionsplan der KORE Planung braucht das Bestandskonto nicht in der KORE angelegt werden. Es wird automatisch die Suchroutine für die FIBU-Konten gestartet.
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Die Kontenzuordnung kann direkt unter Konten
→ Konten zuordnen über Gliederung
→ Kontenzuordnung aus KORE laden von einer anderen Firma bzw. einem anderen Jahr
geladen werden. Zusätzlich kann die Kontenzuordnung auch aus einer FIBU geladen werden.
Unter Gliederungen versteht man alle Gliederungsschemen, die für eine Auswertung verwendet werden können. Dazu zählen im Bereich Kostenrechnung folgende Standardschemanummern:
- 225 Kurzfristige Erfolgsrechnung (GuV)
- 224 Kurzfristige Erfolgsrechnung (Kurzform)
- 204 Betriebsabrechnungsbogen BAB
- 205 Kostenarten
- 215 Kurzfristige Erfolgsrechnung - Hotellerie
- 216 BWA -STAHR (Gastronomie)
Nachdem in den meisten Fällen immer mehrere Gliederungen benötigt werden, stehen die Kontengruppen mit der Schemanummer 300 dahinter. Dies ist daran erkennbar, dass im Feld Kontengruppe "300" hinterlegt ist:
Werden die Konten also einmalig dem Kontengruppenschema 300 zugeordnet, sind sie automatisch mit den BMD Standardgliederungen verknüpft und man kann sofort Auswertungen damit starten.
Achtung! | Werden Konten im Kontengruppenschema 300 umgegliedert bzw. ausgegliedert, wirkt sich diese Änderung auf alle Gliederungen aus, die das Schema 300 hinterlegt haben. Mit der Meldung "Das Ändern der Kontenzuordnung kann Auswirkungen auf alle Auswertungen haben, die mit Kontengruppen arbeiten" werden Sie darauf aufmerksam gemacht:
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Unter gewissen Voraussetzungen werden die Standardgliederungen bereits bei den Updates mitaktualisiert. Über den Programmpunkt Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Vorlagen → Standards aktualisieren können alle BMD Standards im Bereich FIBU/Controlling, KORE, Bilanz und Steuererklärungen bei Bedarf manuell aktualisiert bzw. upgedatet werden.
Die
100%-Grundlage muss im Gliederungsschema definiert sein, um berechnet werden zu können. In den BMD Standardgliederungen bilden immer die Erlöse die 100%-Grundlage. Ist im Gegensatz zu den Aufwänden nur ein sehr geringer Erlös vorhanden, dann kann es zur Errechnung sehr hoher Werte kommen.
Beispiel: Erlöse 1.200,00, Aufwände 100.000,00
Die 100%-Grundlage errechnet sich wie folgt: 100.000 * 100 / 1.200 = 8.333,33 %
Durch das nachträgliche Hinzufügen von Unterebenen in einer Gliederung kann es vorkommen, dass die Konten noch auf der falschen Ebene zugeordnet sind. In diesem Fall ist in die Kontenzuordnung einzusteigen, um die Zuordnung anzupassen.
Beispiel | Die Unterteilung der Umsatzerlöse in Inland und Ausland wurde nachträglich hinzugefügt. Die Konten sind noch der Zeile "Umsatzerlöse "zugeordnet, müssen jedoch einer Unterebene zugeordnet werden:
Mit Drag & Drop können die Konten auf die entsprechenden Zeilen geschoben werden:  |
Werden Buchhaltungen und/oder Kostenrechnungen mit dem Steuerberater ausgetauscht und müssen zudem Gliederungen (firmenbezogen, individuell) und Kontenzuordnungen exportiert bzw. importiert werden, sind einige Schritte (siehe
Export bzw. Import Gliederungen und Kontenzuordnung) zu beachten.
Der Vergleich zweier Gliederungsschemen kann herangezogen werden, um Unterschiede in den Gliederungszeilen zu erkennen und um kanzleibezogene, firmenbezogene oder Fibu-bezogene Gliederungzeilen inkl. Kontenzuorndung in ein allgemeines Gliederungschema zu kopieren. Diese Funktion ist über Vorlagen → Gliederungen → Extras → Vergleich zweier Gliederungsschemen (kann über das Burger-Menü eingeblendet werden) aufrufbar:
In folgenden Fälle kann mit dem Gliederungsschemenvergleich die Gliederung wieder richtiggestellt werden:
- Es wurde eine firmenbezogene Gliederung angelegt. Versehentlich wurde aber zusätzlich eine Fibu-bezogene Gliederung z. B. für die FIBU 20xx/01 oder 20xx/50 (bei Fibu-bezogener Anlage einer Gliederungszeile aus der KORE heraus) angelegt.
- Es wurde versehentlich eine firmenbezogene Gliederung oder eine zusätzliche firmenbezogene Gliederung, die identisch mit dem originalen Gliederungsschema ist (alle Gliederungszeilen sind grün), angelegt.
- Statt eines individuellen Gliederungsschemas wurde versehentlich ein kanzleibezogenes Gliederungsschema angelegt.
Hinweis | Vor Änderungen in den Gliederungen empfehlen wir dringend, die Gliederungen, die Kontengruppen und die relevanten Kontenzuordnungen zu sichern.
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Beispiel | Es wurde versehentlich eine Fibu-bezogene Gliederung für die Fibu 2026/50 angelegt. Zusätzlich gibt es eine firmenbezogene Gliederung, die erhalten bleiben soll.
Der Gliederungsvergleich ist ausgehend von der firmenbezogenen Gliederung (Firma 1) unter Funktionen → Vergleich zweier Gliederungsschemen zu starten:
 Der Vergleich startet mit der zuvor markierten Gliederung (hier firmenbezogene Gliederung). Anschließend muss die zu vergleichende zweite Gliederung (hier Fibu-bezogene Gliederung) ausgewählt werden. Unterscheiden sich die beiden Gliederungen, erhält man die Meldung "Die Detaildaten sind unterschiedlich": 
Über die Funktion "Details anzeigen" werden dann die Abweichungen zwischen der z. B. firmenbezogenen und der Fibu-bezogenen Gliederung einzeln dargestellt: 
Anschließend können bei Bedarf die Fibu-bezogenen Gliederungszeilen mit der Funktion "Datensatz kopieren" auf das firmenbezogene Gliederungsschema kopiert werden. Die Kontenzuordnungen werden dabei mitkopiert:
Wurden alle Fibu-bezogene Gliederungszeilen kopiert, kann die Fibu-bezogene Gliederung gelöscht werden.
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Hinweis | Gerne sind wir Ihnen auch bei der Richtigstellung Ihrer Gliederungen behilflich. Vereinbaren Sie dazu mit uns einen Fernwartungstermin.  Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
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In der Kostenrechnung muss zwingend bei jeder Gliederungszeile und bei jeder Summenzeile eine Bilanzgruppe hinterlegt sein, damit in allen Auswertungen die Vorzeichen, Abweichungen, Abweichungssymbole und die grafischen Abweichungen korrekt dargestellt werden können.
Grundsätzlich gilt, dass bei Gliederungszeilen, denen Erlöskonten zugeordnet werden, die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden ist.
Bei Gliederungszeilen, denen Aufwandskonten zugeordnet werden, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.
Bei Summenzeilen, welche Erlöspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.
Bei Summenzeilen, welche Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Aufwand" zu verwenden.
Bei gemischten Summenzeilen, welche Erlös- und Aufwandspositionen summieren, ist die Bilanzgruppe "Ertrag" zu verwenden.