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Erste Schritte PPS.
Diese Einstellung dient dazu, bei Vorgängen, die auf verschiedenen Arbeitsplätzen durchgeführt werden können, abzufragen, auf welchem Arbeitsplatz der Vorgang tatsächlich durchgeführt wird. Dazu erhält der erste Mitarbeiter, der den jeweiligen Vorgang anstempelt, die Arbeitsplatz-Abfrage.
Im Vergleich zu dieser Alternative des Arbeitsplatz-Wechsels, gibt es auch die Möglichkeit, über das Einstiegsfeld "Arbeitsplatz" in "BDE-Zeit" den Arbeitsplatz zu wechseln. Beim Ablauf mit dem Einstiegsfeld kann nicht nur beim erstmaligen Anstempeln der Arbeitsplatz gewechselt werden. Zudem können mehrere Mitarbeiter am gleichen Vorgang, auf verschiedenen Arbeitsplätzen BDE-Stempelungen starten. Es erscheint bei dieser Alternative aber kein Dialogfenster mit Arbeitsplatz-Auswahl.
Die für diese Funktion notwendigen Einstellungen werden in den Arbeitsplatz- und Prozess-Stammdaten erledigt.
Menüaufruf: PPS → Stammdaten → Prozesse
Am Prozess muss die Arbeitsplatz-Abfrage aktiviert sein. Dies erfolgt über das Feld "BDE: APZ-Abfrage".
Menüaufruf: PPS → Stammdaten → Arbeitsplätze
Über das Feld "Referenz-APZ" in den Arbeitsplatz-Stammdaten kann gesteuert werden, welche Arbeitsplätze beim Anstempeln ausgewählt werden dürfen.
Hinweis | Sollen die Arbeitsplätze alle untereinander Alternativen darstellen, muss eine Verkettung aller Arbeitsplätze mittels des Referenzarbeitsplatzes erfolgen.
Im folgenden Beispiel referenziert DREH1 auf DREH3, DREH2 auf DREH1 und DREH3 auf DREH2.
Im Dialogfenster erscheinen dann beim Starten der BDE-Stempelung eines jeden Ursprungsarbeitsplatzes alle drei Arbeitsplätze als alternative Wahlmöglichkeit.
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Die Erfassung und Freigabe eines Produktionsauftrags vorausgesetzt, kann mit dem Stempeln der Arbeitsgänge begonnen werden.
Beispiel | Ausgangszustand für das Beispiel ist ein für die Produktion freigegebenes Produktionslos mit einfachem Arbeitsplan. Am Vorgang "Produzieren" ist der Arbeitsplatz "Mon" hinterlegt.
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Beim ersten Anstempeln des Vorgangs erscheint eine Abfrage, in welcher der tatsächliche Arbeitsplatz eingegeben werden kann. Im "Arbeitsplatz"-Suchdialog werden nur jene Arbeitsplätze angezeigt, welche den hinterlegten Arbeitsplatz als Referenz-Arbeitsplatz eingetragen haben.
Der Vorschlagswert ist der derzeitige Arbeitsplatz. Im Suchdialog für den Arbeitsplatz werden die Alternativ-Arbeitsplätze angezeigt.
Mit Auswahl des Arbeitsplatzes und Bestätigen durch Klick auf "OK" startet die BDE-Stempelung. Sofern das Feld eingeblendet ist, wird das Feld bereits in der BDE-Stempelung angezeigt.
Hinweis | Die Abfrage erhält stets nur der erste Mitarbeiter, der den Vorgang startet. Alle anderen Mitarbeiter, welche auch Zeiten für diesen Vorgang aufzeichnen, arbeiten auf dem Arbeitsplatz, der vom ersten Mitarbeiter ausgewählt wurde.
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Hinweis | Für Arbeitsplätze, deren Außerbetriebnahmedatum erreicht oder überschritten worden ist, kann keine Arbeitsplatzaufzeichnung mehr erfasst werden. Dies wird mittels Hinweismeldung ausgegeben: "Vorgang (VG-ID: '123456789101') ist gesperrt. Der Arbeitsplatz 'Arbeitsplatznr.' wurde mit 'Außerbetriebnahmedatum' außer Betrieb genommen."
| In diesem Feld kann eingetragen werden, ab welchem Datum der Arbeitsplatz nicht mehr zur Verfügung steht. Dieses Feld wird bei der Erstellung von Zeitaufzeichnungen in folgenden Fenstern berücksichtigt: Ein Anlegen einer APZ-Aufzeichnung außerhalb des Außerbetriebnahme-Datums des betroffenen Arbeitsplatzes ist nicht möglich. Bei der manuellen Eingabe eines APZ, dessen Außerbetriebnahme in der Vergangenheit ist, wird ein Hinweis ausgegeben. Das Speichern des Datensatzes ist dennoch möglich. In der Suche werden standardmäßig APZ, die außer Betrieb sind, nicht angezeigt. Über eine Ansichtseinstellung in der Arbeitsplatzsuche können inaktive Arbeitsplätze auch angezeigt werden.
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Um die Eingabe zu kontrollieren, wird in das Fenster "Arbeitsplan pro Produktionslos" gewechselt.
Der Arbeitsplatz am Vorgang sowie auf der Arbeitsplatzaufzeichnung entspricht der vom Mitarbeiter getroffenen Auswahl:
Der weitere Produktionsablauf kann wie gewohnt weitergeführt werden.