Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.

Produktionsplanung und -steuerung
→ Betriebsdatenerfassung (BDE)
→ Betriebsdaten
→ Arbeitsplatzaufzeichnungen
Im Fenster "Arbeitsplatzaufzeichnungen" werden die Arbeitsplatzaufzeichnungen aller Arbeitsplätze (APZ) gelistet, die in einer Firma entstanden sind.
Zweck von APZ-Aufzeichnungen sind die Auswertungsmöglichkeiten von Arbeitsplatzleistungen, -unterbrechungen, -störungen und -pausen sowie Möglichkeiten zur Auswertungen in der Kore nach der
Überleitung in KORE, z. B. nach verschiedenen Kostenstellen bzw. Kore-Konten.
Hinweis zur Anlage/Bearbeitung von Arbeitsplatzaufzeichnungen |
Wenn Arbeitsplatzaufzeichnungen aliquotiert werden sollen, wird empfohlen, diese nicht direkt, sondern über das Fenster BDE-Stempelungen anzulegen bzw. auch zu bearbeiten! Grund ist eine Aliquotierungsmöglichkeit durch Aufrollungen, sollte zur gleichen Zeit der selbe Arbeitsplatz belegt sein.
Ein weiterer Vorteil bei der Bearbeitung von bereits bestehenden Arbeitsplatzaufzeichnungen in BDE-Stempelungen ist, dass bei Bearbeitung von Datensätzen in BDE-Stempelungen auch Leistungen (MA-Aufzeichnungen) automatisch mitbearbeitet werden.
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Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu
Fenstern mit flexiblem Layout.
Es wird zwischen verschiedenen Arten von Arbeitsplatzaufzeichnungen unterschieden:
- Leistungen
- Pausen
- Geplanten Unterbrechungen
- Störungen
APZ-Aufzeichnungen können wie folgt erfasst werden:
Menü PPS → Stammdaten → PPS Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Betriebsdatenerfassung
- Wenn die Aufzeichnungen manuell, über BDE-Arbeitsplatz oder über CAM-Interface erfasst werden, ist die Ausprägung "keine Ermittlung" auszuwählen.
- Werden Arbeitsplatzaufzeichnungen durch die BDE-Zeit (Leistungserfassung) erstellt, ist die Ausprägung "durch Leistungserfassung" zu nehmen.
Dieser Parameter kann von der entsprechenden individuellen Einstellung in den APZ-Stammdaten übersteuert werden (Feld
Ist-Zeitermittlung).
Hinweis | Für Arbeitsplätze, deren Außerbetriebnahmedatum erreicht oder überschritten worden ist, kann keine Arbeitsplatzaufzeichnung mehr erfasst werden. Dies wird mittels Hinweismeldung ausgegeben: "Vorgang (VG-ID: '123456789101') ist gesperrt. Der Arbeitsplatz 'Arbeitsplatznr.' wurde mit 'Außerbetriebnahmedatum' außer Betrieb genommen."
| In diesem Feld kann eingetragen werden, ab welchem Datum der Arbeitsplatz nicht mehr zur Verfügung steht. Dieses Feld wird bei der Erstellung von Zeitaufzeichnungen in folgenden Fenstern berücksichtigt: Ein Anlegen einer APZ-Aufzeichnung außerhalb des Außerbetriebnahme-Datums des betroffenen Arbeitsplatzes ist nicht möglich. Bei der manuellen Eingabe eines APZ, dessen Außerbetriebnahme in der Vergangenheit ist, wird ein Hinweis ausgegeben. Das Speichern des Datensatzes ist dennoch möglich. In der Suche werden standardmäßig APZ, die außer Betrieb sind, nicht angezeigt. Über eine Ansichtseinstellung in der Arbeitsplatzsuche können inaktive Arbeitsplätze auch angezeigt werden.
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Werden Arbeitsplatzaufzeichnungen nicht über BDE-Arbeitsplatz oder BDE-Zeit erfasst, wird empfohlen, diese über
BDE-Stempelungen zu erfassen. Dies ist entweder direkt über das Fenster
BDE-Stempelungen oder über den optionalen Bereich "BDE-Stempelungen" z. B. im Arbeitsvorrat oder "Arbeitsplan pro Produktionslos" möglich. Vorteil dieser Anlage ist die Möglichkeit der Aliquotierung, sollten zur gleichen Zeit mehrere gleiche Arbeitsplätze belegt sein und sollte die Zeit aufgeteilt werden.
Über das Fenster
BDE-Arbeitsplatz können APZ-Aufzeichnungen in Echtzeit erfasst werden. Durch An- und Abstempeln werden, vergleichsweise wie im Fenster
BDE-Zeit, Arbeitsplatzaufzeichnungen erstellt. Unterschied zum Fenster "BDE-Zeit" ist, dass hier keine Mitarbeiteraufzeichnungen (Leistungen) erstellt werden.
Wenn der obige Parameter auf die Ausprägung "durch Leistungserfassung" eingestellt ist, wird automatisch beim Stempeln im Fenster
BDE-Zeit eine BDE-Stempelung und somit auch eine APZ-Aufzeichnung erstellt.
Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, bei Aufzeichnungen über die Leistungserfassung über eine individuelle Einstellung in den Prozess-Stammdaten die APZ-Aufzeichnungen weiter laufen zu lassen:
BDE-Zeit: APZ-Aufzeichnung läuft weiterAlle Arten von APZ-Aufzeichnungen können grundsätzlich importiert werden.
APZ-Aufzeichnungen, die als Leistung gekennzeichnet sind, können durch Start- und Stoppmeldung von Vorgängen einem Produktionslos mit XML-Dateien durch CAM-Anbindung (z. B. BMDPpsService) eingelesen werden.
Beispiel | Eine Startmeldung eines Vorgangs sieht dann beispielsweise so aus: |
Betriebsmeldungen werden mittels Nichtleistungszeitenkorrektur, die während des Monatsabschlusses gemacht wird, als Arbeitsplatzaufzeichnung übergeleitet
→ APZ-Aufzeichnungen: Nichtleistungszeiten-Korrektur. Betriebsmeldungen selbst können aber ebenfalls mittels XML-Datei importiert werden.
Beispiel | Eine Betriebsmeldung kann beispielsweise wie folgt aussehen. Wichtig dabei ist, dass der Betriebsmeldungs-/-verlangsamungs oder -störungsgrund in den PPS Stammdaten angelegt ist.
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Dies ist über das Fenster "Arbeitsplatzaufzeichnungen" oder über den Reiter "APZ-Aufzeichnungen" z. B. im Arbeitsvorrat oder "Arbeitsplan pro Produktionslos" möglich. Dabei ist verpflichtend ein Leistungsdatum einzugeben, bei Eingabe der "Von Zeit" und "Bis Zeit" wird automatisch die Dauer berechnet und das Leistungsdatum automatisch laut dieser Zeit gesetzt.
Manuell können alle Arten von APZ-Aufzeichnungen (Leistungszeiten, Störungen ...) auf gleiche Weise erfasst werden. Bei Eingabe über die Reiter ist lediglich der Reiter "Betriebsmeldungen" für die Betriebsmeldungsanlage einzublenden. Eine manuelle Erfassung einer Arbeitsplatzaufzeichnung in die Zukunft ist nur zugelassen, wenn die Zukunft innerhalb des aktuellen Leistungstages liegt.
Achtung! | Bei der manuellen Erfassung von Arbeitsplatzaufzeichnungen bzw. bei der Erfassung über CAM-Anbindung werden die Arbeitsplatzaufzeichnungen bei einer gewünschten Aliquotierung nicht berücksichtigt!
Das bedeutet: Bestehen mehrere Arbeitsplatzaufzeichnungen zur gleichen Zeit am selben Arbeitsplatz, gibt es mögliche Aufrollungen, die die Zeit auf die jeweiligen Produktionslose aufteilen!
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