Folgende Felder stehen Ihnen im Fenster "Arbeitsplatzaufzeichnungen" gesamt zur Verfügung:
 
Aliquote Ist-Dauer
Die aliquote Ist-Dauer ist die volle Dauer, multipliziert mit einem Aliquotierungsfaktor. Der Aliquotierungsfaktor kann sich aufgrund der Soll-Durchführungszeit, APZ-Solllast oder des Teilfaktors des Vorgangs berechnen. Welches Feld verwendet werden soll, kann am APZ bzw. in den BDE-Parametern eingestellt werden. Bei der Berechnung des Aliquotierungsfaktors werden diese Werte aller zu dieser Zeit am APZ parallel laufenden Vorgänge summiert und mit dem jeweiligen vom aktuellen Vorgang wieder multipliziert.

Die automatische Aliquotierung der vollen Ist-Dauer (Dauer zwischen Von- und Bis-Zeit) erfolgt nur bei der Zeiterfassung über das Fenster "BDE-Zeit".

Für genauere Informationen fordern Sie bitte die Dokumentation im PPS Support an.
Aliquotierungszeitpunkt
Zeitpunkt, an dem die Aliquotierung zuletzt vorgenommen wurde.
APZ Aufzeichnung-GU-ID
Dies ist die interne ID des Datensatzes. Als Benutzer sehen Sie hier nur ein Häkchen, wenn die ID vergeben worden ist.
Arbeitsplatz-Nr. (APZ-Nr.)
Hier können Sie den Arbeitsplatz eingeben, für den die Zeitbuchung erfasst worden ist. Mit F4 steht Ihnen hier ein Suchdialog zur Verfügung, mit dem Sie einen Arbeitsplatz auswählen können.
Betriebsmeldung (BMeldung)
Hier können Verweise auf eine Betriebsmeldungen/Verlangsamungen gemacht werden. Beim Überleiten der Betriebsmeldungen/Verlangsamungen in APZ-Aufzeichnungen wird diese Zuordnung automatisch erstellt.
Bis Zeit
Hier wird die Ende-Zeit der Zeitbuchung eingegeben. Der Datensatz kann nicht verspeichert werden, wenn die Bis-Zeit vor der Von-Zeit liegt.
Buchungs-ID
Das Feld heißt in der Feldbezeichnung "Buch-ID". Sobald die APZ-Aufzeichnung in die KORE übergeleitet wird, erhält diese eine Buchungs-ID.
Datenbesitzer für Ansehen
Jene Datenbesitzer die hier eingetragen sind, können die APZ-Aufzeichnungen ansehen, aber nicht bearbeiten.
Datenbesitzer für Bearbeiten
Jene Datenbesitzer, die hier eingetragen sind, können die APZ-Aufzeichnungen bearbeiten.
Dauer
Ist jene Dauer, die auf den Vorgang als Ist-Durchführungszeit zurückgeschrieben wird.

Bei der manuellen Erfassung von APZ-Aufzeichnungen können Leistungsdatum sowie Dauer eingetragen werden - es entfällt die Angabe von "Von/Bis Zeit". Beide Arten von Aufzeichnungen sind korrekt und werden für die KORE-Überleitung (APZ-Aufzeichnungen: Überleitung in KORE) herangezogen.
Erstelldatum
Datum, an dem die APZ-Aufzeichnung erstellt wurde.
Ersteller
User, von dem die APZ-Aufzeichnung erstellt wurde.
Firma
Hier ist die Produktionsfirma einzugeben, in der produziert worden ist.
Firma
Firmennummer des Arbeitsplatzes
Firma
Firma, in der die APZ-Aufzeichnungen vorgenommen werden.
Freifeld 01
Freifeld, das Texte bis zu 120 Zeichen speichern kann.
Freifeld 02
Freifeld, das Texte bis zu 120 Zeichen speichern kann.
Freifeld 03
Freifeld, das Texte bis zu 120 Zeichen speichern kann.
Freifeld 21
Freifeld, das numerische Werte speichern kann.
Freifeld 22
Freifeld, das numerische Werte speichern kann.
Freifeld 23
Freifeld, das numerische Werte speichern kann.
Gemeinkostenaufschlag (GKA)
Gemeinkostenaufschlag für die APZ-Aufzeichnung
Geplanter Stillstand (Plan-Stop)
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Leistung, Mehrbetriebszeit, Pause, Planleistung, Störung) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Herkunft
Zeigt die Herkunft der APZ-Aufzeichnung (BDE-Zeit/APZ-Zeitbuchung/XML-Interface).
Istlast-Arbeitsplatz [%] (IL-APZ)
Zeigt die Ist-Last des Arbeitsplatzes in Prozent.
Bei gleichzeitigen Aufzeichnungen eines Arbeitsplatzes kann neben der Zeit auch die Ist-Last der Zeitaufzeichnungen aliquotiert werden (siehe Aliquotierungsart in den Arbeitsplatz-Stammdaten).
Wenn APZ-Aufzeichnungen via XML-Interface importiert werden, wird die Ist-Last lt. Soll-Last des Vorgangs ermittelt.

Beispiele für die Überleitung der APZ-Aufzeichnungen in die Kostenrechnung:
Zeit = 10s; Ist-Last = 100 %  ==> Kore-Menge = 10
Zeit = 10s; Ist-Last =   50 %  ==> Kore-Menge =   5
Zeit = 10s; Ist-Last = 200 %  ==> Kore-Menge = 20
Kostensatz
Kostensatz, der vom Arbeitsplatz (Stammdaten) übernommen wird.
Kostenstamm-Nr. (KSt.-Nr.)
Kostenstamm-Nummer, in der die APZ-Aufzeichnung übernommen wird.
Leistung
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Störung, Mehrbetriebszeit, Pause, Planleistung, Geplanter Stillstand) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Leistungsdatum
Im Leistungsdatum wird der Tag gespeichert, an dem die Leistung erbracht worden ist. Dies muss nicht unbedingt der Tag sein, für den die Zeitbuchung erfasst worden ist. Der Leistungstagwechsel wird in den BDE-Parametern eingestellt (siehe Leistungsdatumswechsel). Es kann der Fall sein, dass die Leistungen der 3. Schicht (z. B. bis 6 Uhr morgens) noch für den Vortag verrechnet werden sollen.
Letzter User
User, der zuletzt den Datensatz bearbeitet hat.
Mehrbetriebszeit (MBZ)
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Leistung, Störung, Pause, Planleistung, Geplanter Stillstand) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Mitarbeiter-ID
Wenn ein Mitarbeiter einen Arbeitsgang anstempelt und vergisst abzustempeln (über Mitternacht), wird in der Zwischenzeit die Mitarbeiter-ID in dieses Feld geschrieben. Nachdem der Arbeitsgang beendet worden ist, wird die Mitarbeiter-ID wieder automatisch entfernt.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
Hinweis.png
Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
Notiz
Bei diesem Feld können Sie eine frei wählbare Information speichern. Vorteil gegenüber den Freifeldern ist, dass sie keine Beschränkung haben, wie lange der Text sein darf. Jedoch muss die Notiz zuerst geöffnet werden, um den gespeicherten Text einsehen zu können. Dies geschieht einfach mit einem Doppelklick auf das Feld. Weiterer Nachteil gegenüber den Freifeldern ist, dass Sie nach einer Notiz nicht suchen oder sortieren können.
Pause
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Leistung, Mehrbetriebszeit, Störung, Planleistung, Geplanter Stillstand) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Personennummer
Die Personennummer wird bei der Anlage einer Person vergeben. Sie wird anhand des entsprechenden Nummernkreises für die jeweilige Personenart ermittelt. Personennummernkreise werden im Paket CRM unter Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Nummernkreise verwaltet. 

Hinweis
Hinweis.png
Eine nachträgliche Änderung der Personennummer ist nur mit Hilfe der entsprechenden Hilfsprogramme möglich. Sie finden diese im Paket CRM unter Stammdaten → Hilfsprogramme. Bitte beachten Sie vor dem Ausführen einer Umstellung unbedingt die Hilfe zum Fenster im Umstellprogramm!
Planleistung (PLeistung)
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Leistung, Mehrbetriebszeit, Pause, Störung, Geplanter Stillstand) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Produktionslos (P.-Los)
Das Produktionslos, auf der die APZ-Aufzeichnung läuft.
Produktionslos-ID (P.-Los-ID)
Die P.-Los-ID ist die interne ID des Produktionsloses. Im Feld Produktionslos sehen Sie die für Sie wesentlich aussagekräftigere Produktionslos-Nummer. Es können Zeiten auf eine Produktionslos gebucht werden, ohne sie einem Vorgang zuzuordnen.
Status

Störung
Checkbox, die mit den anderen "Buchungstypen" (Leistung, Mehrbetriebszeit, Pause, Planleistung, Geplanter Stillstand) kombiniert werden kann. Zum Beispiel wenn eine Leistung in einer Pause erbracht worden ist, kann dies eine Leistung, eine Mehrarbeitszeit und eine Pause sein. Somit steht Ihnen eine sehr hohe Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Typ
Diese Combobox ist rein informativ. Hier steht zusammengefasst, welcher Typ die Zeitbuchung ist (Leistung, Mehrarbeit). Das Feld kann direkt geändert werden, dazu müssen die Auswahl-Comboboxen (Leistung, Pause, Planleistung, Geplanter Stillstand, Störung) geändert werden. Der Wert dieses Feldes wird dann entsprechend mitverändert.
Volle Ist-Dauer
Dies ist die Differenz zwischen den Feldern "Von Zeit" und "Bis Zeit". Hier werden außerdem sämtliche Nichtleistungszeiten (wie z. B. Pausen und Störungen) herausgerechnet.
Von Zeit
Hier wird die Start-Zeit der Zeitbuchung eingegeben. Der Datensatz kann nicht verspeichert werden, wenn die Bis-Zeit vor der Von-Zeit liegt.
Vorgangs-ID (VG-ID)
Hier können Sie einen Vorgang wählen, für den die Zeitbuchung angefallen ist. Je nach Parametrisierung des Programms werden die Kosten direkt auf den Vorgang geschrieben. Dafür werden die Einzel- und Kosten (inkl. Gemeinkostenaufschlag) der Zeitbuchung berechnet.

Die Stundensätze werden lt. Vorgang ermittelt (welche die Stunden- und GK-Sätze lt. APZ-Stammdaten). Ein Vorgang kann nie ohne ein Produktionslos gesetzt werden. Wird der Vorgang geändert, so wird das Produktionslos-Feld automatisch mitangepasst. Mit F4 steht Ihnen hier wieder ein Suchdialog zur Verfügung, der automatisch nach dem gewählten Produktionslos und nach dem derzeit ausgewählten Arbeitsplatz einschränkt. Stimmen diese nicht überein, erfolgt beim Versuch zu speichern eine Meldung. Sie können erst erfolgreich speichern, wenn ein Vorgang gewählt worden ist, welcher im gewählten Produktionslos vorhanden ist.
Vorgangsmatchcode (VG-MC)
Der Matchcode des Vorgangs, der automatisch eingetragen wird, wenn ein Vorgang in den Stammdaten angelegt wird.
Vorname
Erfassen Sie den Vornamen der Person.
Wareneingangs-Kopf-ID

Änderungsdatum
Datum, an dem die APZ-Aufzeichnung das letzte Mal bearbeitet wurde.
Änderungskennzeichen
Wenn über die Monatsabschluss-Funktion die Zeitbuchung fixiert worden ist, erhält das Änderungskennzeichen den Wert 2. Dieser Wert ist Voraussetzung für die Verbuchung der APZ-Aufzeichnungen in die KORE.