UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.


 Können Daten von einem Leitstand oder Fremdsystem in die NTCS übertragen werden?

Daten von einem Leitstand oder Fremdsystem können grundsätzlich mittels Datenaustausch basierend auf XML-Dateien in die NTCS importiert oder aus der NTCS exportiert werden. Dazu ist die Lizenz "PPS Schnittstelle" erforderlich.

Es ist möglich, Stücklisten-, Rohwaren-, Fertigprodukt- und Arbeitszeitdaten einzuspielen. Der Aufbau dieser Schnittstelle wird von den Supportmitarbeitern der PPS definiert.

Ein automatisches Einlesen der XML-Dateien ist über einen Dienst einstellbar.

 Worin besteht der Unterschied zwischen Import von Stücklisten über CSV- und XML-Dateien?

Der CSV-Stücklistenimport ist dafür gedacht, einmalig bei Datenübernahme Stücklisten in die NTCS zu importieren.
Nachteile beim CSV-Stücklistenimport sind u. a.:
  • Eindeutige Nummer für die Identifikation von Stücklistenpositionen ist nicht die Artikelnummer, sondern die laufende Nummer der Stücklistenposition.

  • Entfernen von Stücklistenpositionen ist über den Import nicht möglich.

  • Eventuelle Fehler werden nur in Logfiles ausgegeben, beim Fehler einer Stücklistenposition wird der Rest der Stückliste trotzdem importiert.

  • Identifikation des Stücklistenkopfes kann nur mittels Stücklisten-ID erfolgen (nicht über Artikelnummer).

  • Versionierung von Stücklisten ist nicht möglich.
Der XML-Stücklistenimport über die CAD-Schnittstelle ist dafür gedacht, wenn laufend Stücklisten bearbeitet und importiert werden sollen.
Vorteile beim XML-Stücklistenimport sind u. a.:
  • Eine automatische Versionierung von Stücklisten ist möglich.

  • Somit können bestimmte Stücklistenpositionen entfernt werden.

  • Bei Fehlerfällen gibt es die Möglichkeit, E-Mail-Adressen für die Benachrichtigung zu hinterlegen.

  • Im Fehlerfall wird die gesamte Stückliste nicht importiert werden.

  • Identifikation des Stücklistenkopfes erfolgt standardmäßig (bei Artikelstücklisten) über die Artikelnummer.

 Kann eine Übertragung von Produktionslos-Daten an einen Leitstand/ein Fremdsystem rückgängig gemacht werden?

Nein, für Zwecke der Rückverfolgbarkeit ist es nicht, möglich ein Senden von Produktionslos-Daten rückgängig zu machen. Beim Senden der Daten wird am Produktionslos das Feld "P.-Los übertragen" aktiv gesetzt.

Was theoretisch einstellbar wäre: Ein Update beim Stornieren/Fertigmelden des Produktionsloses ebenfalls an einen Leitstand/ein Fremdsystem zu übertragen.

 Welche Daten können mit welchen Funktionen an einen Leitstand/ein Fremdsystem gesendet werden?

Artikelstammdaten können über die Funktionen XML-Export Artikelstammdaten geändert und XML-Export Artikelstammdaten über das Fenster Artikel exportiert werden.

Produktionslose können einzeln über die Funktion Übertragen (in den Fenstern Produktionslose, Produktionslose planen und Produktionskalender) oder zu mehreren zusammen über die Funktion Produktionslos übertragen über das Fenster Planungsgruppen exportiert werden. In früheren Versionen hießen diese Funktionen "An Leitstand übertragen".

Kunden- bzw. Lieferantendaten können über die jeweiligen Fenster Kunden und Lieferanten über die Funktion XML-Export Kunden-/Lieferantenstamm exportiert werden.

Der Pfad für die exportierten Dateien wird unter folgendem PPS Parameter definiert:
PPS → Stammdaten → Einstellungen → PPS Parameter → PPS → Allgemein → CAM-Interface → XML-Exportverzeichnis

Die Feldauswahl für den Export wird wie folgt definiert:
PPS → Stammdaten → Interfaces → CAM-Interface

Im Fenstermenü den Punkt "Einstellungen" öffnen und "Element ARTICLE" auswählen. Nun müssen Sie hier die benötigten Felder anhaken bzw. mit dem gelben Pfeil von links nach rechts schieben. Sobald Sie alle gewünschten Felder ausgewählt haben, speichern Sie bitte die Feldauswahl als "Global" ab (Speichern unter).

 Wie gehe ich vor, wenn die Dateien vom BMDPpsService der PPS Schnittstelle nicht mehr abgeholt werden?​

 Windows-Dienste​

Zuallererst gehört geprüft, ob der BMDPpsService als Dienst am Server noch aktiv ist. Dieser holt sich die Dateien vom definierten Pfad lt. PPS Parameter. Nach Möglichkeit ist dieser zur Sicherheit einmal neu zu starten.
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​

 INI-Datei​

​Hat es eventuell Änderungen bezüglich Datenbanknamen oder einen Serverwechsel gegeben, muss auch die INI-Datei des BMDPpsService überprüft werden.

Relevante BMDPpsService-Einstellungen befinden sich im BMDSoftware-Verzeichnis in der Datei BMDPpsSvc.ini.

1576502620000004100_0.png

​Die Einstellung "ALIASNAME" spiegelt dabei den Datenbanknamen wieder.

Mögliche Werte: Beliebig

Standard: BMDWEB

Beschreibung:
​Dies definiert den Namen des Datenbank-Alias. Dieser ist immer anzugeben, wenn BMDWEB nicht zur Verfügung steht oder es sich um MS SQL-Server handelt. Bei SQL-Server ist auch die Datenbank-Instanz und der DB-Name mit anzugeben: SQLServer\BMD:BMD.

 Pfade PPS Parameter CAM-Interface​

Eventuell hat sich bei den Pfaden für das Abholen der Dateien etwas geändert. ​Die Pfade sind unter folgenden Parametern zu finden:
PPS → Stammdaten → Einstellungen → PPS Parameter → PPS → CAM-Interface

XML-Schnittstellenverzeichnis: Jenes Verzeichnis, aus dem die XML-Dateien eingelesen werden sollen.

XML-Verzeichnis abgearbeiteter Dateien: Jenes Verzeichnis, in das die eingelesenen Dateien verschoben werden sollen.


Hinweis 
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Nach einer Änderung in der INI-Datei oder den CAM-Interface-Parametern ist der BMDPpsService neu zu starten, damit die Änderungen auch greifen!

 ​Haben CAMT-Dateien und deren Import etwas mit dem CAM-Interface zu tun?

​CAMT-Dateien haben nichts mit dem CAM-Interface in der PPS zu tun. Weitere Informationen zum Import von CAMT-Dateien finden Sie unter Bankauszugsverbuchung.


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Siehe auch: