UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu Personaleinsatzplanung & Projektmanagement finden Sie unter Erste Schritte PEP.

 

 Übersicht

Dieses Dokument erläutert die Grundsätze der Einlastung im Bereich der Projekt- und Einsatzplanung. Die Einlastung meint die Ermittlung des Planungszeitraums von Einsätzen und Vorgängen. Der Planungszeitraum wird über die Felder Soll-Anfang sowie Soll-Ende dargestellt.

Beispiel: Ergebnis der Einlastung eines Projektplans 
Beispiel.png

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Beispiel: Ergebnis der Einlastung eines Einsatzes 
Beispiel.png

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Hinweis zu Einsätzen & Vorgängen 
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Die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede von Einsätzen und Vorgängen werden im Dokument Begriffsdefinition Einsatz & Vorgang erläutert.

 Einstellungen für die Einlastung

Hinweis 
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Für alle folgenden Einstellungen, die direkt am Einsatz/Vorgang getroffen werden, gilt, dass diese jeweils auch in den Vorlagen (Projektplanvorlage bzw. Einsatzvorlagen) vorgenommen werden können. Beim Übernehmen der Vorlagen auf konkrete Einsätze & Vorgänge werden auch die Einstellungen mitübernommen.

 Durchführungszeiten & Durchlaufzeit

Für die Ermittlung von Soll-Anfang und Soll-Ende ist die Soll-Durchführungszeit des einzulastenden Vorgangs maßgeblich.

Dieses Feld steht wiederum in Zusammenhang mit den Feldern Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter und Soll-Durchlaufzeit des Vorgangs. Auch wenn diese beiden Felder für die Einlastung nicht relevant sind, soll im Folgenden dargestellt werden, wie die drei Größen im allgemeinen Planungskontext der PEP verwendet werden:

FeldVerwendet fürErmittlung durch/Eingabe
Soll-Durchführungszeit (StD)Bestimmung der Dauer/Zeitspanne
manuelle Eingabe

Die Soll-Durchführungszeit kann auch aus der Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter (dividiert durch die Soll-Anzahl-Mitarbeiter (SAnzMA)) berechnet werden, wenn es sich um sehr kurze Einsätze/Vorgänge handelt, die in Stunden geplant und abgewickelt werden. Damit diese Berechnung erfolgt, muss das Feld Leistungssteuerung am Vorgang auf "Ja" gestellt werden.
Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter (StDMA)Bestimmung des notwendigen Arbeitsaufwandsmanuelle Eingabe. 
Zeitraum zwischen Soll-Anfang und Soll-Ende
Automatisch berechnet. Die Einlastung bestimmt Soll-Anfang und Soll-Ende, daraus ergibt sich die Soll-Durchlaufzeit.

Die Durchführungszeit des Vorgangs kann manuell eingegeben oder automatisch ermittelt werden. Sehr häufig wird im Projektkontext die Durchführungszeit manuell erfasst.

Beispiel 1: Einsatz, Ermittlung der Soll-Durchführungszeit aus der Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter  
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FeldWertErmittlung/Eingabe
Ja 
Eingabe
40 Stunden
Eingabe
2 Mitarbeiter
Eingabe
Soll-Durchführungszeit (StD)20 Stunden
Ermittlung (aufgrund Leistungssteuerung = Ja)
StDMA / SAnzMA = 40 / 2 = 20
Soll-Anfang (SAnfang)Montag, 7:00 UhrEingabe
Soll-Ende (SEnde)
Mittwoch, 10:00 Uhr
Ermittlung durch Einlastung mittels Vorwärtsterminierung unter Berücksichtigung folgendes Wochenmodells:
Montag bis Freitag 7 bis 16 Uhr (mit 30 Minuten Mittagspause von 12 bis 12:30 Uhr)
Montag: geplante Leistungszeit: 8 Stunden 30 Minuten
Dienstag: geplante Leistungszeit: 8 Stunden 30 Minuten
Mittwoch: geplante Leistungszeit: 3 Stunden
51 Stunden
Ermittlung 

Beispiel 2: Einlastung eines Vorgangs im Projektplan und der manuellen Eingabe von Soll-Durchführungszeit & Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter
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FeldWertErmittlung/Eingabe
Ja 
Eingabe
40 Stunden
Eingabe
1 Mitarbeiter
Eingabe
Soll-Durchführungszeit (StD)30 Kalendertage (= 720 Stunden)
Eingabe
manuelle Übersteuerung des Benutzers
Soll-Anfang (SAnfang)1.2.2024Eingabe
Soll-Ende (SEnde)
1.3.2024
Ermittlung durch Einlastung mittels Vorwärtsterminierung
Es werden keine Nichtleistungszeiten berücksichtigt.
30 Tage (= 720 Stunden)
Ermittlung 

Hinweis zum Vorschlag der Soll-Durchführungszeit der Mitarbeiterzuordnung 
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Ohne weitere Einstellung wird bei Neuanlage einer Mitarbeiterzuordnung die Soll-Durchführungszeit des Vorgangs als Soll-Durchführungszeit der Mitarbeiterzuordnung vorgeschlagen.

Dies ist aber nicht sinnvoll, wenn die Soll-Durchführungszeit zum Steuern des Planungszeitraums dient und für die Mitarbeiterzuordnung lediglich die Leistungszeit vorgeschlagen werden soll.

Über die Einstellung "Leistungssteuerung = Ja" wird bei der Neuanlage der Mitarbeiterzuordnung die Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter vorgeschlagen. Mit der weiteren Einstellung "autom. MAZ-h-Aufteilung = Ja" wird beim Hinzufügen weiterer Mitarbeiter die Durchführungszeit automatisch anhand der Anzahl aufgeteilt.

 Umrechnung der Soll-Durchführungszeit in alternative Zeiteinheit

Da das Feld "Durchführungszeit" im Format "Dauer" geführt wird, kann als Alternative auch das Feld Soll-Durchführungszeit-in-Zeiteinheit (StD-ZE) verwendet werden.

Dabei werden über eine hinterlegte Einheitentabelle die Dauerfelder des Vorgangs in die Zeiteinheit umgerechnet, die am Vorgang hinterlegt wird. Die "-ZE"-Felder können auch für die Eingabe verwendet werden. Die Einheitentabelle sowie der Vorschlag für Zeiteinheit werden in folgenden PEP Parametern hinterlegt:

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM

ParameterBeschreibung 
Die hier hinterlegte Einheitentabelle dient zur Umrechnung der Dauerfelder am Vorgang/Einsatz/Planungsobjekt in andere Zeiteinheiten.

Wichtig ist, dass in der ausgewählten Einheitentabelle die Einheit "s" für Sekunden enthalten ist. Andernfalls kann keine Umrechnung erfolgen!

Für die Hinterlegung in Firmengruppen gilt, dass für alle Firmen der Firmengruppe die Einstellungen der CRM Hauptfirma berücksichtigt werden.
Die hier hinterlegte Einheit wird bei Neuanlage eines Vorganges für das Feld "Zeiteinheit" (ZE) vorgeschlagen.

Für die Hinterlegung in Firmengruppen gilt, dass für alle Firmen der Firmengruppe die Einstellungen der CRM Hauptfirma berücksichtigt werden.
 
Hinweis 
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Die Parameter können nur firmenbezogen eingestellt werden. Die Standard-Einheitentabelle wird mit der PEP Funktion Standards laden (zu finden unter Stammdaten → Einstellungen) automatisch angelegt und im Parameter zugeordnet.

 Einlastungsregeln

Die Einlastungsregeln dienen zur Steuerung, wie die Soll-Durchführungszeit einzuplanen ist. Das kann beispielsweise genutzt werden, ob Nichtleistungszeiten (wie Wochenenden, Feiertage) oder bereits eingeplante Vorgänge berücksichtigt werden sollen.

Die Einlastungsregeln können direkt am Vorgang selbst über zugeordnete Arbeitsplätze und Parameter bestimmt werden.
 
Hinweis 
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Im PEP Kontext ist vor allem das Berücksichtigen von Nichtleistungszeiten relevant. Damit kann eingestellt werden, dass die Angabe von Tagen im Feld "Soll-Durchführungszeit" als Kalendertage zu interpretieren ist. Die weiteren Einlastungsregeln der Einlastung werden im Dokument Automatische Planung in der PPS erläutert.

 Nichtleistungszeiten überspringen

Damit Nichtleistungszeiten wie Wochenenden und Feiertage bei der Einlastung berücksichtigt werden können, sind folgende Einstellungen notwendig:
  1. Neuanlage und Definition eines Kapazitätsmodells
  2. Neuanlage eines Arbeitsplatzes und Hinterlegung des zuvor definierten Kapazitätsmodells
  3. Hinterlegen des Arbeitsplatzes im Parameter "Arbeitsplatzkapazitäten: Standard-APZ"
  4. Korrekte Einstellung der Einlastungsparameter (am Vorgang bzw. in den Einlastungsparametern)

 Kapazitätsmodell definieren

Die Anlage des Kapazitätsmodells erfolgt unter Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Kapazitätsmodelle für Arbeitsplätze.
 
Über die Kapazitätsmodelle wird definiert, wann gearbeitet wird und wann nicht. Ein Kapazitätsmodell besteht grundsätzlich aus dem Kapazitätsmodell-Kopf-Datensatz und den dazugehörigen Positionen.

Felder am KapazitätsmodellBeschreibung 
Kapazitäts-Modell-Nr Kapazitätsmodellnummer
Bezeichnung des Kapazitätsmodells
Mit Angabe des Landes werden die gesetzlichen Feiertage ermittelt, die beim Anwenden dieses Kapazitätsmodells in der Einlastung berücksichtigt werden sollen. Sollen keine gesetztlichen Feiertage berücksichtigt werden, kann das Feld "Land" leer gelassen werden.
Mit Angabe des Landes werden die kirchlichen Feiertage ermittelt, die beim Anwenden dieses Kapazitätsmodells in der Einlastung berücksichtigt werden sollen. Sollen keine kirchlichen Feiertage berücksichtigt werden, kann das Feld "Religion" leer gelassen werden.

Über die einzelnen Positionen können Leistungs- sowie Pausen- oder Stillstandszeitbereiche definiert werden. Über die Eingabe eines Wochenmodells wird gesteuert, an welchen Wochentagen wie viele Stunden Leistungszeit zur Verfügung stehen.

Felder auf den Positionen des KapazitätsmodellsBeschreibung 
  Wochenmodell-Nr Nummer des Wochenmodells
 Kennzeichen 
Art der Kapazitätsmodell-Angabe. Das Kennzeichen wird automatisch gesetzt anhand der Angaben, die in den folgenden Feldern definiert wird:
Steuert, ab wann diese Zeile des Kapazitätsberechnungsmodells gültig ist.
Steuert, bis wann diese Zeile des Kapazitätsberechnungsmodells gültig ist.

Beispiel für ein Kapazitätsmodell zur Planung von Kalendertagen 
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Das Kapazitätsmodell #2 im unten dargestellten Screensho hat nur eine Position mit einem Wochenmodell, welches steuert, dass grundsätzlich von Montag bis Sonntag durchgehend geplant werden darf.

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Im obigen Beispiel wurde ein Wochenmodell mit 24 Stunden Sollarbeitszeit von Montag bis Sonntag definiert.

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Die zugrundeliegenden Tagesmodell sind dazu so definiert, dass die Sollarbeitszeit um 0 Uhr startet und um 0 Uhr endet:

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Beispiel für ein Kapazitätsmodell zur Planung von Arbeitstagen
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Das Kapazitätsmodell #2 im unterhalb dargestellten Screensho hat nur eine Position mit einem Wochenmodell, das steuert, dass grundsätzlich von Montag bis Freitag geplant werden darf.

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Im obigen Beispiel wurde ein Wochenmodell mit 24 Stunden Sollarbeitszeit von Montag bis Freitag definiert. Die Tagesmodelle für Montag bis Freitag sind dieselben wie im obigen Beispiel für die Einlastung nach Kalendertagen. An Samstag und Sonntag wurde ein Tagesmodell mit 0 Stunden Sollarbeitszeit zugewiesen:

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Die freien Tagesmodelle sehen folgendermaßen aus, dass "Sollarbeitszeit von" und "Sollarbeitszeit bis" leer sind.

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Hinweis 
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Die Kapazitätsmodelle werden in der CRM Hauptfirma angelegt.

 Arbeitsplatz anlegen und Kapazitätsmodell zuordnen

Die Anlage für den Arbeitsplatz erfolgt unter Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Arbeitsplätze.
 
Der Arbeitsplatz kann am Vorgang/Einsatz/Planungsobjekt zugeordnet werden und dient somit für die Ermittlung der planbaren Zeiten. Folgende Felder sind für die Einlastung zu befüllen:

Feld Beschreibung 
 Arbeitsplatz-Nr. (APZ-Nr.)Arbeitsplatz
 Arbeitsplatz (APZ) Bezeichnung oder Name des Arbeitsplatzes
Über die Kapazitätsmodelle für Arbeitsplätze werden die planbaren Leistungszeiten des Arbeitsplatzes bestimmt.
Der Arbeitsplatz wird durch die Einlastung mehrfach belegt. Es können beliebig viele Vorgänge/Einsätze parallel geplant werden.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Ein einfacher Arbeitsplatz "PROJEKT" für die Einlastung nach Kalendertagen wurde angelegt.

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 Hinterlegen des Arbeitsplatzes im Parameter "Arbeitsplatzkapazitäten: Standard-APZ"

Es bestehen zwei Möglichkeiten, wie der zuvor angelegte Arbeitsplatz für die Einlastung berücksichtigt werden kann:
Entweder allgemein über die Hinterlegung in folgendem Parameter:

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM

→ Firmenbezogene Einstellungen
→ MA verfügbare Kapazitäten
→ Arbeitsplatzkapazitäten: Standard-APZ 

 ParameterBeschreibung 
 
Ist am Vorgang kein Arbeitsplatz hinterlegt, wird der hier hinterlegte Arbeitsplatz zur Berechnung der verfügbaren Kapazität bei der Einlastung herangezogen. Die Einlastung erfolgt in diesem Fall immer mit Überlast. Am hinterlegten Arbeitsplatz wird keine Kapazität verbraucht. Hat man einen Arbeitsplatz hier hinterlegt und will einen Vorgang explizit nicht einlasten, so ist dies am Vorgang einzustellen (Einlastungsart).

Oder allternativ kann der Arbeitsplatz auch direkt auf den Vorgängen/Einsätzen im Feld APZ-Nr. zugeordnet werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn für unterschiedliche Vorgänge unterschiedliche Einlastungsregeln gelten sollen.

 Einstellen/Prüfen der Einlastungsparameter

Ob und wie dann die Nichtleistungszeiten (und weitere Einstellungen) berücksichtigt werden, kann über etliche Einlastungsparameter bestimmt werden. Diese sind über folgenden Menüaufruf zu finden und können als allgemeine Einstellungen konfiguriert werden:

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM - Einlastung / PPS
 
 ParameterBeschreibung
 
Bei Neuanlage eines Stammdatenvorgangs bzw. bei manueller Neuanlage eines Vorgangs wird diese Einstellung als Vorschlagswert für das Feld "Einlastungsart" bzw. "Einlastungsart man." am Vorgang herangezogen. In Kombination mit den Parametern "Einlastung: Einlastungsart bei ungesplitteten Chargen", "Einlastung: Einlastungsart bei Neuanlage" und "Einlastung: Einlastungsart in der Vergangenheit" bestimmt dies, wie die notwendige Kapazität und Durchlaufzeit eines Vorgangs bei der Einlastung bestimmt werden.

-1 - keine Einlastung: Für den Vorgang erfolgt keine kapazitätsbezogene Einlastung.

0 - Normal einlasten: Der Vorgang wird kapazitätsbezogen (Abgleich bereitgestellte und benötigte Soll-Last) eingelastet. Der gesamte Vorgang muss zwischen zwei NLZ-Bereichen liegen. Eine Unterbrechung der Vorgangsdurchlaufzeit durch Nichtleistungszeiten ist nicht erlaubt.

1 - Nicht-Leistungszeiten überspringen: Der Vorgang wird kapazitätsbezogen eingelastet, kann aber durch Nicht-Leistungszeiten am Arbeitsplatz unterbrochen werden.

2 - In Nicht-Leistungszeiten hineinarbeiten: Der Vorgang wird kapazitätsbezogen eingelastet, bei auftretenden Nicht-Leistungszeiten wird durchgearbeitet (der Vorgang kann aber nicht in einer Nicht-Leistungszeit beginnen).

3 - Nicht-Leistungszeiten wie Leistungszeiten einlasten: Der Vorgang kann in Nicht-Leistungszeiten stattfinden, jedoch maximal bis zur bereitgestellten Kapazität/Soll-Last (ist diese 0%, werden 100% angenommen).

4 - Überlast zulassen: Wie "Normal Einlasten", jedoch ist in Leistungszeiten Überlast zulässig.

5 - Überlast zulassen, jedoch Nicht-Leistungszeiten überspringen: Wie "Nicht-Leistungszeiten überspringen", jedoch ist Überlast zulässig.

6 - Überlast zulassen, in Nicht-Leistungszeiten hineinarbeiten: Wie "In Nicht-Leistungszeiten hineinarbeiten", jedoch ist Überlast zulässig.

7 - Last nicht berücksichtigen: Wie "Nicht-Leistungszeiten wie Leistungszeiten einlasten", jedoch ist Überlast zulässig.

Hinweis: Überlast kann auch am APZ aktiviert werden!
Liegt ein Vorgang in der Vergangenheit, kommt diese Einstellung zusätzlich zum Wert des Feldes "Einlastungsart" zur Anwendung.

Für die Beschreibung der einzelnen Ausprägungen siehe Hilfe zum Parameter Einlastung: Einlastungsart (Vorschlagswert).
Kann keine Kapazität ermittelt werden, weil z. B. kein Kapazitätsmodell dem Arbeitsplatz zugeordnet ist, wird mit der Einstellung "Ja" 100% Kapazität angenommen.

0 - Nein
1 - Ja

Hinweis 
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Sofern die Einlastung Nichtleitungszeiten berücksichtigen soll und dadurch die Durchlaufzeit von Vorgängen/Einsätzen beeinflusst werden soll, ist eine Einstellung mit "Nichtleistungszeiten überspringen" auszuwählen!

 Terminierungsart & Ausgangspunkte für die Planung

Es wird bei der Einlastung zwischen der Vorwärts- und der Rückwärtsterminierung unterschieden.

Die Vorwärtsterminierung ermittelt ausgehend von einem Soll-Anfang jeweils das dazugehörige Soll-Ende, die Rückwärtsterminierung ermittelt ausgehend von einem Soll-Ende den dazugehörigen Soll-Anfang.

Beispiel für Vorwärts- und Rückwärtsterminierung 
Beispiel.png

Terminierungsmethoden.png

Ausgangspunkte für die Planung sind im Bereich PEP häufig manuelle Eingaben durch den Anwender. Allerdings kann für die Vorwärtsterminierung eine Einschränkung, dass nicht in der Vergangenheit gestartet werden soll, sinnvoll sein. Diese Einschränkung gilt jedoch allgemein und kann nicht für einzelne Einlastungsläufe abgeändert werden. Diese Einstellung wird über folgenden Parameter gesteuert:

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM - Einlastung / PPS
 
 ParameterBeschreibung
 
Bei Vorwärtsterminierung wird verhindert, dass Vorgänge, die noch nicht "in Arbeit" sind, in der Vergangenheit beginnen können (weil das Planungsreferenzdatum dies z. B. erfordern würde oder vorangehende Vorgänge bereits in der Vergangenheit aufhören).

0 - Nein
1 - Ja
 

 Abhängigkeiten zwischen Vorgängen

Die Ausgangspunkte der Planung werden für den ersten einzulastenden Vorgang wie oben beschrieben ermittelt bzw. eingegeben. Sofern im Rahmen der Einlastung abhängige Vorgänge mit eingelastet werden sollen, sind für alle abhängige Vorgänge die vorgelagerten Start-/Ende-Termine Basis für die Einlastung.

Die Abhängigkeiten zwischen einzelnen Vorgängen werden durch die Planstruktur des dahinterliegenden Plans bzw. des Vorgangspakets maßgeblich gesteuert. Die Planstruktur wird in den Kopfdaten des Plans definiert:

Feld Beschreibung 
 Planstruktur Die Planstruktur dient dazu, die Abarbeitungsreihenfolge der Vorgänge in einem Plan (Arbeitsplan, Projektplan, Vorgangspaket) zu steuern. Über die Planstruktur werden die Informationen "Erster Vorgang", "Letzter Vorgang" sowie die (möglichen) Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Vorgängen definiert.

Es gibt folgende Arbeitsplanstrukturen:

Ausprägung Beschreibung 
LinearDie Arbeitsschritte sind linear (sequentiell) angeordnet. Arbeitsschritt = Arbeitsgang. Es gibt einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Auf Grund der "VG-laufenden Nummer" bestimmt das Programm den Nachfolger. Jeder Vorgang hat genau einen Nachfolger, außer der letzte Vorgang hat keinen Nachfolger.
In ArbeitsschrittenDie Arbeitsschritte können sequentiell und parallel angeordnet sein. Alle Arbeitsgänge, welche dieselbe Arbeitsschrittnummer haben (Feld "Arbeitsschritt" des Vorgangs), laufen parallel. Die Vorgangsnummer trifft keine Aussage über die Reihenfolge. Es gibt einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Diese Struktur muss mit einem Meilenstein beginnen und endet mit einem Meilenstein. Es können keine Meilensteine manuell eingefügt bzw. gelöscht werden, dies erfolgt automatisch. Die Sortierung ist Arbeitsschritt + Vorgangsnummer. Die Vorgänge innerhalb eines Arbeitsschrittes sind immer mit dem Meilenstein davor und dem Meilenstein danach verlinkt.
Frei 
Es gibt für den Plan einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Es muss jeder Vorgang verlinkt werden, die Verlinkung zwischen einzelnen Vorgängen ist jedoch frei. Auf Grund der VG-laufenden Nummer bestimmt das Programm den Nachfolger. Standard ist, dass es einen Vorgänger und einen Nachfolger gibt, man kann aber auch beliebig verlinken (z. B. der Nachfolger des ersten ist der zweite und der Nachfolger des ersten ist der dritte, und der Nachfolger des zweiten und des dritten ist der vierte).

Bei der Planstruktur "frei" können die Vorgänge beliebig miteinander verbunden werden (u. a. über die Funktion "Abhängigkeit erstellen").
UnlimitiertEs gibt keinen definierten Anfang/kein definiertes Ende. Die Abfolge wird über die Informationen Vorgänger/Nachfolger am jeweiligen Vorgang bestimmt. Den Fehler "Letzter Arbeitsschritt kann nicht erreicht werden" gibt es in der Planstruktur "Unlimitiert" nicht. Die Verlinkung wird nicht geprüft.
Undefiniert
Kein oben angeführtes Kennzeichen trifft zu. Diese Ausprägung wird beim CSV-Import von Plänen verwendet, wenn zum importierten Plan anschließend mehrere Vorgänge importiert werden sollen.
 
 
Hinweis zu untergeordneten Vorgangspaketen 
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Datentechnisch handelt es sich auch bei Vorgangspaketen innerhalb eines Projektplans um eigene Pläne. Für diese kann theoretisch eine eigene Planstruktur definiert werden. Falls Sie mithilfe der Funktion Planstruktur prüfen/ändern die Planstruktur ändern möchten, sollten die Einstellungen für die untergeordneten Vorgangspakete mitberücksichtigt werden:

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 Manuelles Erstellen von Abhängigkeiten

Wird mit der Planstruktur "Unlimitiert" gearbeitet, müssen Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen manuell erstellt werden. Dies ist über unterschiedliche Funktionen möglich:

 Abhängigkeiten erstellen über das Kontextmenü des Vorgangs

Dazu müssen mindestens zwei Vorgänge und anschließend der Typ der Abhängigkeit ausgewählt werden:

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 Neuanlage von Abhängigkeiten über die Bereiche "Vorgänger/Nachfolger"

Mittels Neuanlage in den Bereichen "Vorgänger/Nachfolger" kann eine Abhängigkeit auf einen bereits vorhandenen Vorgang/Einsatz angelegt werden.

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Über das Feld Abstand kann auch ein zeitlicher Versatz definiert werden, der von der Einlastung für diese Abhängigkeit berücksichtigt werden soll. Der hier erfasste zeitliche Versatz wird in Stunden und Minuten angegeben und wird absolut angewendet. 168 Stunden als eine Woche führt zu einem Versatz von sieben Kalendertagen (NICHT Arbeitstagen!).

Hinweis 
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Der Parameter Einlastung: Abstand einhalten (zu finden unter Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM - Einlastung / PPS) muss aktiviert werden, damit auf den Abhängigkeiten definierte Zeitabstände durch die Einlastung berücksichtigt werden.

 Eingabe über Felder "Vorgänger/Nachfolger" am Vorgang

Über die Eingabe des Vorgang-Matchcodes in den Feldern Vorgänger und Nachfolger kann auch eine neue Abhängigkeit definiert werden. Mehrere Abhängigkeiten werden durch Strichcode getrennt angezeigt, die unterschiedlichen Abhängigkeitsarten werden durch nachgestellte Buchstaben dargestellt:

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Hinweise zur Planstruktur 
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Werden die Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen manuell erstellt, müssen zwischen einem Vorgangspaket und seinen enthaltenen Vorgängen KEINE Abhängigkeiten erstellt werden! Das Programm erkennt, dass die Vorgänge enthalten sind. Besteht für das Vorgangspaket selbst eine Abhängigkeit zu einem anderen Vorgangspaket oder Vorgang auf derselben Ebene im Projektplan, werden die darin enthaltenen Vorgänge automatisch eingelastet.

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 Weitere Vorgabe  und Einschränkungen

Neben dem Startzeitpunkt für die Einlastung und den Abhängigkeiten können über die Felder "Einschränkungstyp" und "Einschränkungsdatum" am Vorgang weitere Vorgaben für die Einlastung getroffen werden. Das Feld "Stichtag" dient zur Fälligkeitsdefinition.

Feld Beschreibung 
 Einschränkung Typ  In Verbindung mit dem Feld Einschränkung Datum kann eine Vorgabe für die Einlastung getroffen werden. Dabei sind folgende Ausprägungen möglich:

Ausprägung Beschreibung 
So früh wie möglich Für diese Ausprägung ist keine Eingabe im Feld Einschränkung Datum erforderlich. Diese Ausprägung hat im Rahmen der Einlastung keine Auswirkung.
So spät wie möglich 
Für diese Ausprägung ist keine Eingabe im Feld Einschränkung Datum erforderlich. Diese Ausprägung hat im Rahmen der Einlastung keine Auswirkung. 
Muss anfangen am
Bei dieser Angabe wird im Zuge der Einlastung das Feld Soll-Anfang fix auf das Feld "Einschränkung Datum" gesetzt. Abhängigkeiten und das Einlastungsstartdatum werden hier ignoriert!

Das gilt sowohl für die Vorwärts- als auch die Rückwärtsterminierung.
Muss enden am 
Bei dieser Angabe wird im Zuge der Einlastung das Feld Soll-Ende fix auf das Feld "Einschränkung Datum" gesetzt. Abhängigkeiten und das Einlastungsstartdatum werden hier ignoriert!

Das gilt sowohl für die Vorwärts- als auch die Rückwärtsterminierung. 
Anfang nicht früher als 
Es wird im Zuge der Einlastung das Feld "Einschränkung Datum" nur dann als Soll-Anfang übernommen, wenn der Soll-Anfang durch die anderen Einlastungsparameter sonst früher geplant wäre.
Anfang nicht später als 
Es wird im Zuge der Einlastung das Feld "Einschränkung Datum" nur dann als Soll-Anfang übernommen, wenn der Soll-Anfang durch die anderen Einlastungsparameter sonst später geplant wäre. 
Ende nicht früher als
Es wird im Zuge der Einlastung das Feld "Einschränkung Datum" nur dann als Soll-Ende übernommen, wenn der Soll-Anfang durch die anderen Einlastungsparameter sonst früher geplant wäre.
Ende nicht später als 
Es wird im Zuge der Einlastung das Feld "Einschränkung Datum" nur dann als Soll-Ende übernommen, wenn der Soll-Anfang durch die anderen Einlastungsparameter sonst später geplant wäre. 

Für die manuelle Bearbeitung von Soll-Anfang und Soll-Ende kann über den Parameter Terminprüfung: ES-Datum eine Prüfung aktiviert werden.
Dieses Feld wird für zusätzliche Vorgaben bei der Einlastung sowie für Prüfungen verwendet. Siehe dazu auch das Feld Einschränkung Typ und das Themendokument Einlastung in der PEP.
Ist das Fälligkeitsdatum, bis zu dem der Vorgang/Einsatz/Meilenstein abgeschlossen sein soll. Bei Serviceaufträgen wird der Kommissioniertermin der Auftragsposition als Stichtag automatisch übernommen.

Über Parameter kann eine Prüfung dieser Vorgaben aktiviert werden, diesen finden Sie unter:

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM

→ Allgemeine Einstellungen
→ Allgemeine Einstellungen

 ParameterBeschreibung
 
Ist am Vorgang ein Stichtag hinterlegt, kann mit diesem Parameter eine Prüfung aktiviert werden. Die Prüfung erfolgt beim manuellen Bearbeiten von Soll-Anfang und Soll-Ende und auch im Rahmen der Einlastung.
Mit diesem Parameter kann eine Prüfung beim manuellen Bearbeiten von Soll-Anfang und Soll-Ende aktiviert werden.

Relevant für die Prüfung sind die Felder Einschränkung Datum und Einschränkung Typ am Vorgang.
 

 Berücksichtigen des Arbeitsfortschritts in der Einlastung

Die Einlastung dient dazu, Soll-Anfang und Soll-Ende eines Vorgangs zu bestimmen. Wenn Vorgänge bereits gestartet oder fertiggestellt worden sind, ist die Neuermittlung des Planungszeitraums normalerweise nicht mehr relevant.

Über die folgenden Parameter kann eingestellt werden, ob und wie Vorgänge, deren Status bereits "in Arbeit" oder "Fertig" ist, im Zuge der Einlastung geplant werden sollen.

Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM - Einlastung / PPS
 
→ Allgemeine Einstellungen
→ Planung

Parameter Beschreibung 
Dieser Parameter definiert wie die Einlastung Vorgänge behandelt, die bereits "in Arbeit" oder "Fertig" sind.

1 - Nicht miteinlasten: Der Vorgang wird nicht mehr erneut eingelastet.
2 - In Arbeit: mit Restzeit; Fertig: mit Nullzeit
3 - In Arbeit: mit Restzeit (Erwartet); Fertig: mit Nullzeit
4 - In Arbeit: mit Planzeit; Fertig: mit Nullzeit
5 - In Arbeit: mit Restzeit; Fertig: mit Istzeit, Nulllast
6 - In Arbeit: mit Restzeit (Erwartet); Fertig: mit Istzeit, Nulllast
7 - In Arbeit: mit Planzeit; Fertig: mit Istzeit, Nulllast
8 - In Arbeit: mit Restzeit; Fertig: mit Planzeit, Nulllast
9 - In Arbeit: mit Restzeit (Erwartet); Fertig: mit Planzeit, Nulllast
10 - In Arbeit: mit Planzeit; Fertig: mit Planzeit, Nulllast

Mit Istzeit ist das Feld Ist-Durchführungszeit des jeweiligen Vorgangs gemeint.
Ist dieser Parameter auf "Engpass ab ersten offenen VG" eingestellt und wird vorwärts bzw. rückwärts eingelastet, ändert das System die Einlastungsmethode auf eine Engpassterminierung, wobei als Engpass der erste offene Vorgang angenommen wird.

0 - Nicht ändern
1 - Engpass ab ersten offenen VG

Hinweis 
Hinweis.png
Die Einlastung nimmt bei angearbeiteten bzw. fertigen Vorgängen keine Rücksicht auf die tatsächlichen Start- und Endezeitpunkte. Beim Berücksichtigen der Abhängigkeiten sind für fertige Vorgänge weiterhin die Felder "Soll-Anfang" und "Soll-Ende" maßgeblich.

Es ist somit nicht möglich, anhand des tatsächlichen Durchführungszeitraums (Ist-Anfang und Ist-Ende) das voraussichtliche Ende des Nachfolgevorgangs zu ermitteln.

 Aufrufen der Einlastung

Die Einlastung kann auf unterschiedliche Arten aufgerufen werden und ist vom jeweiligen Anwendungsfall abhängig.

Grundsätzlich kann die Einlastung für einen Plan oder für einen einzelnen Vorgang/Einsatz aufgerufen werden. Bei der Einlastung eines Vorgangs kann gewählt werden, ob nur der eine Vorgang oder auch abhängige Vorgänge miteingelastet werden sollen. Bei der Einlastung eines Plans werden alle Vorgänge/Einsätze des Plans eingelastet.

In diesem Dokument wird die Einlastung eines ganzen Projektplans veranschaulicht.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Für den Projektplan 25 "Software-Einführung BMD4Allinger" ist grundsätzlich die Planstruktur "linear" eingestellt. Dadurch werden bei der Anlage der Vorgangspakete, Vorgänge und Meilensteine die Abhängigkeiten grundsätzlich in sequenzieller Reihenfolge verknüpft.

1532512823000007470_2.png

Durch Setzen der Abhängigkeitsart auf "Anfang/Anfang" in den Reitern "Vorgänger" bzw. "Nachfolger" ist die Definition möglich, dass Vorgangspakete parallel laufen – ggf. unter Miteinbeziehen eines bestimmten Zeitversatzes:

1532512823000007470_4.png

Damit die erste und allgemeine Phase "Projektmanagement" parallel zum restlichen Ablauf der Arbeitspakete verläuft, wurde manuell eine Ende-Anfang-Abhängigkeit zwischen dem letzten Meilenstein "Begleitung Echtbetrieb durchgeführt" (PSP 8.4) und dem Vorgang "Projekt abschließen" (PSP 1.5) erstellt:

1532512823000007470_5.png

Über die Felder "Zeiteinheit (ZE)" bzw. "Soll-Durchführungszeit-Zeiteinheit (StD-ZE)" wurden auf den einzelnen Vorgängen die für die Einlastung zu berücksichtigende Durchlaufzeit definiert. Über das Feld "StDMA" wurde die geplante Leistungszeit definiert:

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Basis sind folgende Umrechnungen, die in der Einheitentabelle des Parameters "EH-Tabelle für VG-ZE / PEP-Plan-Kore" definiert wurden:

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Die Einlastung wird über die Funktion "Plan einlasten" aufgerufen:

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Es wird als Startzeit der 1. Februar 2025 und die Terminierungsart "Vorwärtsterminiert" für die Einlastung verwendet:

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Das Ergebnis der Einlastung sieht aufgrund der oberhalb erwähnten Einstellungen folgendermaßen aus:

1532512823000007470_9.png

 Nachvollziehen des Planungsergebnisses

Mithilfe der Funktion Planungsergebnisse, die auf einzelnen Vorgängen über das Kontextmenü "Einlasten → Planung nachvollziehen" aufgerufen werden kann, ist es möglich, die Einstellungen und das Ergebnis der Einlastung nachzuvollziehen.

1532511626000007470.png

Damit die Funktion zur Verfügung steht, muss der folgende Parameter auf eine Ausprägung <> "Nein" gestellt werden und die Funktion ggf. über das Layout noch eingeblendet werden:
 
Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM - Einlastung / PPS
 
→ Allgemeine Einstellungen
→ Planung

Parameter Beschreibung 
Der Parameter steuert, ob und in welchem Ausmaß Daten für die Nachvollziehbarkeit eines Einlastungsergebnisses gespeichert werden sollen. Generell führt das Speichern zusätzlicher Daten zu einer langsameren Einlastung. Jedoch ermöglicht das Speichern dieser Daten das Rückgängigmachen oder Nachvollziehen von Einlastungsvorgängen.

Die Daten werden in Baselineeinträgen gespeichert, wobei verschiedene Parameterausprägungen zur Auswahl stehen:

0 - Nein: Es wird keine Baseline erstellt.

1 - Einlastungsauslöser + Widerruf-Info: Zwei Baselineeinträge werden erstellt: Einer mit Informationen zum Widerrufen einer Einlastung, ein weiterer mit Informationen zum Wiederherstellen einer Einlastung.

2 - Nur Einlastungsauslöser: Ein Baselineeintrag wird erstellt, jedoch ohne spezifische Werte. Alle Daten, die momentan zum Nachvollziehen der Einlastung verfügbar sind, werden auf diesem Baselineeintrag gespeichert.

3 - Maximal mögliche Information: Diese Ausprägung ist für eine potenzielle zukünftige Erweiterung gedacht, bei der ein Datenbanksnapshot zum Nachvollziehen eines Einlastungsergebnisses gespeichert würde.


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Siehe auch: