
Grundlegende Informationen zum Thema "Pfandsysteme" finden Sie in der Themenhilfe
Pfandsysteme.
Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um ein Pfand für Mehrwegverpackungen (z. B. Glasflaschen) oder Einwegverpackungen (z. B. Kunststoffflaschen) handelt.
Sie finden die jeweiligen Informationen in der Themenhilfe
Pfandsysteme unter folgenden Punkten:
Die Verrechnung des Pfands für Flaschen und Kisten ist über Folgeartikel möglich.
Ist der Pfandartikel über die Folgeartikelgruppe korrekt hinterlegt, kann es z. B. am Feld "Folgeartikel berücksichtigen" am
Erfassungskennzeichen für Verkauf liegen, dass der Folgeartikel nicht aufgelöst wird.
Weitere Möglichkeiten sind:
- Am Kunden ist eine andere Kategorie hinterlegt als am Folgeartikel.
- Die Hinterlegung des Folgeartikels ist für eine andere Einheit erstellt als die gewählte Einheit auf der Auftragsposition.
Damit Folgeartikel in der Kassenerfassung automatisch aufgelöst werden, muss der folgende Parameter aktiviert sein.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein
| Definition, ob in der Kassenerfassung Folgeartikel berücksichtigt werden sollen. |
Bitte kontrollieren Sie in der Folgeartikelgruppe, ob das Feld "Mg mult" (Menge multiplizieren) aktiviert ist, denn nur dann wird die Menge des Pfands an die verkaufte Menge des Artikels angepasst.
Die Verrechnung des Pfands für Getränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall ist über Folgeartikel möglich.
Falls der Artikel ins Ausland verkauft wird und kein Pfand verrechnet werden soll, kann entweder mit einer Einheit gearbeitet werden, bei der kein Folgeartikel hinterlegt ist oder es kann mit einer Kategorie bei den Folgeartikeldetails (in der Folgeartikelgruppe) gearbeitet werden. Den inländischen Kunden wird diese Kategorie zugewiesen - entweder jedem Kunden einzeln oder über die Kundengruppen. Den ausländischen Kunden wird eine andere Kategorie zugeordnet, damit diesen Kunden kein Pfand verrechnet wird.