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Lohnartenschablonen ermöglichen die komfortable Eingabe zusammenhängender Lohnarten in der Bruttoerfassung. In diesem Programm können Sie beliebig viele Lohnartenschablonen zur Eingabe verschiedener Zulagen, Prämien und Überstunden anlegen.

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Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenstern mit flexiblem Layout.

Lohnartenschablonen

In diesem Bereich des Fensters werden alle vorhandenen Lohnartenschablonen aufgelistet und neue Schablonen angelegt. Diese Liste verfügt über folgende Felder:

Schablonen Nr.
Schablonen Nr.
Bez.
Bezeichnung der Lohnartenschablone
 
 

Schablonen-Detail 

An dieser Stelle erfolgt die Definition der Schablone. Genau gesagt wird festgelegt, welche Lohnarten in der Bruttoerfassung über die jeweilige Schablone erfasst werden können.

Besondererer Beliebtheit erfreuen sich beispielsweise Lohnartenschablonen zur Eingabe von Überstunden.

Beispiel 
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Vorschlag einer Überstundenschablone:

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Folgende Eingabefelder sind zu berücksichtigen:
Feldauswahl.png Felder Lohnartenschablone
 
Hinweis 
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Die Felder "Üstd Splittlohnart", "ÜStd Lohnart gem § 68/2" und "ÜStd Grundlohn" müssen nur bei der Anlage von Überstundenschablonen beachtet werden. In allen anderen Fällen sind nur die Felder "Eingabe-Lohnart" und "Bezeichnung (Eingabe)" von Bedeutung.

Zuteilung der Schablone im Lohnartenstamm  

Um die Lohnartenschablone in der Bruttoerfassung aufrufen zu können, muss sie im Lohnartenstamm bei einer Lohnart hinterlegt werden. Dazu kann entweder eine eigene Eingabelohnart, die ausschließlich für die Eingabe der jeweiligen Schablone (z. B. LA 2999 - Überstundeneingabe) verwendet wird, herangezogen werden oder die Schablone wird bei einer bestehenden Lohnart, z. B. dem Stundenlohn, hinterlegt. Ist das der Fall, wird nach jeder Eingabe des Stundenlohns automatisch die jeweilige Schablone aufgerufen.

Die Hinterlegung der Lohnartenschablone erfolgt im Lohnartenstamm → Reiter "Name, Bruttoerfassung" → Feld "Schablonen-Nr.".
 

Eingabe in der Bruttoerfassung

Haben Sie die Lohnartenschablone bei einer Lohnart hinterlegt, können in der Bruttoerfassung die Lohnarten erfasst werden. 
 
Hinweis 
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Wird eine Schablone bei einem Mitarbeiter wiederholt aufgerufen (z. B. wegen einer Änderung) und erfolgt bei einer bereits erfassten Lohnart keine erneute Werteingabe, bleibt diese Lohnart mit dem ursprünglichen Wert in der Bruttoerfassung erhalten. Wird bei der jeweiligen Lohnart hingegen ein neuer Wert oder der Wert 0 eingegeben, so wird, abhängig von der Steuerung der Lohnart, der neue Wert addiert oder überschrieben, was im Fall einer Nulleingabe eine Löschung der Lohnart bedeutet.

Beispiel 
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Dem Mitarbeiter sollen Überstunden ausbezahlt werden. Dafür wird die LA 2999 in der Bruttoerfassung erfasst.

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Wurde die LA-Eingabe mit Enter bestätigt, öffnet sich die Schablone und die Menge der auszuzahlenden Überstunden kann eingetragen werden.

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Wird die Schablone nach der abgespeicherten Eingabe ausgeführt, werden automatisch die vordefinierten Lohnarten in der Bruttoerfassung mit der Menge erzeugt.

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Hinweis 
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Die Anordnung von Überstunden und Mehrstunden in der Schablone spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewertung nach § 68/2.

Die Überstunden sind zuerst in der Schablone gelistet, was zur Folge hat, dass diese auch zuerst im Rahmen des § 68/2 bewertet werden.
Erst im Anschluss daran erfolgt die Bewertung der Mehrstunden.

Beispiel 
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Einem Dienstnehmer werden 12 Überstunden und 7 Mehrstunden ausbezahlt.

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Die 12 Überstunden werden frei gerechnet und danach wird kontrolliert, wie viel Platz noch für die Mehrstunden in § 68/2 zur Verfügung steht.
Demnach werden 6 Mehrstunden bei § 68/2 aufgefüllt, der Rest von 1 Mehrstunde wird pflichtig abgerechnet.

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Siehe auch: