Übernahme und Umlage

Inhalt

Übernahme

Sobald sich ein Zuschlag aus einem anderen Zuschlag errechnet bzw. sich auf einen anderen Zuschlag bezieht, muss dieser Parameter aktiviert werden. Entscheidend ist dann die Reihenfolgenummer: Der Zuschlag mit der niedrigeren Reihenfolgenummer wird als erstes berechnet. Die Reihenfolgenummer kann über die Funktionen in den Zuschlägen geändert werden.
 
0 - Nein: Es werden keine Zuschläge von Zuschlägen berechnet.

1 - Ja: Es werden Zuschläge von Zuschlägen berechnet. 

Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, in Absprache mit dem KORE Support, abweichend vom Standard zu setzen! 

Grundsätzlich wird die Berechnung der vorhandenen Zuschläge mit der Übernahme der Buchungen gestartet. Über diesen Parameter kann die Zuschlagsberechnung auf Wunsch manuell gestartet werden.

Achtung! 

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Sind in der Kostenrechnung Umlagen angelegt, muss die Zuschlagsberechnung im Zuge der Übernahme erfolgen, da ansonsten die Zuschläge bei Auswertungen mit Umlagen nicht richtig dargestellt werden können!


0 - Bei Übernahme: Zuschläge werden bei Übernahme berechnet. 

1 - Manuell: Zuschlagsberechnung muss extra gestartet werden.

Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, in Absprache mit dem KORE Support, abweichend vom Standard zu setzen!  

Hier kann eingestellt werden, ob bei der Berechnung der Zuschläge die Fixierungseinstellungen auf den Konten und Kostennummern in die Zuschlagsbuchung übernommen werden sollen oder nicht.

0 - Nein: Die Fixierungseinstellungen auf dem Zuschlagskonto oder der Kostennummer, auf der der Zuschlag berechnet wird, werden nicht in die Zuschlagsbuchung übernommen.

1 - Ja: Die Fixierungseinstellungen auf dem Zuschlagskonto oder der Kostennummer, auf der der Zuschlag berechnet wird, werden in die Zuschlagsbuchung übernommen. 

Dieser Parameter ist grundsätzlich nur für die Kundennummer 202392 relevant und darf nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, in Absprache mit dem KORE Support, abweichend vom Standard gesetzt werden!

Hier können Einstellungen für die Entlastungsbuchung bei Zuschlägen getroffen werden. Standardmäßig (Einstellung 1) findet die Entlastung auf den im Zuschlag angegebenen Kostennummern (KST/KTR/... für Entlastung) statt. Wird dabei bspw. das Feld KTR für Entlastung leer gelassen, bleibt der Kostenträger in der Entlastungsbuchung auch leer. Bei Einstellung 2 würde in diesem Fall der Kostenträger aus der ursprünglichen Buchung auf die Entlastungsbuchung übernommen werden. Das gilt auch für alle weiteren Kostentypen.

1 - Fixierte Kostennummern in Entlastungsbuchung (BMD Standard)

2 - Nicht fixierte Kostennummern bei Entlastungsbuchung aus ursprünglicher Buchung

Werden Buchungen mit einem Monatsteiler größer 12 (Eingabe bis zu 99 Monate möglich) erfasst, muss dieser Parameter gesetzt werden. Bei der Übernahme werden dann 9 Vorjahre kontrolliert, ob Daten für das aktuelle Jahr vorhanden sind.  

Werden Buchungen über das Feld Jahr/Monat (Ja/Mo) (unter Buchungen bearbeiten → KORE-Detail) bis zu 2 Jahre vor bzw. zurück verschoben, ist dieser Parameter ebenfalls auf 1 zu setzten.
 
Achtung!
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Monatsteiler größer 12 erhöht die Dauer der Übernahme der Buchungen in die KORE.
 
0 - Nein: Monatsteiler größer 12 sind nicht vorhanden.

1 - Ja: Monatsteiler größer 12 sind vorhanden.  

Auswahl, ob in die Logdatei "Fehler und Hinweise" oder nur "Fehler" geschrieben werden sollen.
Werden Fehler und Hinweise in der Logdatei ausgewiesen, können Sie durch Setzen der Häkchen auch nur die Fehler (Häkchen im Feld "Fehler") oder nur die Hinweise (Häkchen im Feld "Informationen") anzeigen lassen.
 
Hinweis 
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Die Dauer der Übernahme der Buchungen kann sich erhöhen, wenn Fehler und Hinweise protokolliert werden!

Die Logdatei (KOREUEB) kann jederzeit nachträglich über das Fenster "Übernahme und Umlage" unter Extras → Protokolle → Logdateien ansehen aufgerufen werden.
 
0 - Fehler und Hinweise: Fehler und Hinweise werden in das Logfile geschrieben.

1 - Nur Fehler: Nur Fehler werden in das Logfile geschrieben (keine Hinweise).

In den Kostenstammdaten können bei Kostenstellen und Kostenträgern die Abteilungen, Dimensionen oder Geschäftsbereiche fix oder als Vorschlag hinterlegt werden. Werden die Kostennummern fix hinterlegt, werden diese im Zuge der Übernahme immer in sämtliche Buchungen (auch rückwirkend) geschrieben (ohne Parametereinstellung).
 
Ist jedoch ein Vorschlag hinterlegt, kann durch diesen Parameter aktiviert werden, dass der Vorschlag in die Buchung übernommen wird, wenn das entsprechende Feld auf der Buchung leer ist.  
 
0 - Keine Übernahme: Die hinterlegten Vorschlagswerte werden nicht in die Buchungen übernommen.

1 - Übernahme: Die hinterlegten Vorschlagswerte werden in die Buchungen übernommen, jedoch nur, wenn die Kostennummern in den Buchungen nicht eingegeben wurden.

Einstellung, ob die Werte aus dem Parameter "Import Buchungsdaten (PersKto, Filiale, ...)  in Kostenträger, Abteilung, Dimension oder Geschäftsbereich" (KORE Parameter → Allgemein → Import) oder "Import-KostenstammNr" aus der KORE-FIBU-Zuordnung in die Buchungen der NTCS FIBU zurückgeschrieben werden sollen.
 
Hier kann eingestellt werden, welche Kontendaten von der FIBU in die KORE übernommen werden sollen. Ist zur Kostenrechnung nur eine Buchhaltung zugeordnet und die Fixierungen in der KORE sollen den Fixierungen in der FIBU entsprechen, kann der Parameter auf 3 geändert werden.

0 - Bezeichnung: Bei der Übernahme wird nur die Kontonummer und die Bezeichnung (inkl. Matchcode, Kontenart und Kontoklasse) aus der FIBU übernommen.

1 - Bezeichnung und Datenbesitzer: Neben Kontonummer und Bezeichnung werden auch hinterlegte Datenbesitzergruppen aus der FIBU übernommen. Abweichende Einstellungen auf den Feldern am Konto in der KORE werden überschrieben.

2 - alle Stammdaten ohne Kostenfixierungen (Standard): Es werden alle Stammdaten bei der Übernahme aus der FIBU übernommen, mit Ausnahme der Kostennummerfixierungen (z. B. fixierter Kostenträger über Feld "Kostenträger-Kz" am Konto). Abweichende Einstellungen auf den Feldern am Konto in der KORE werden überschrieben.

3 - alle Stammdaten inkl. Kostenfixierungen: Es werden alle Stammdaten inkl. der Kostennummerfixierungen (z. B. fixierter Kostenträger über Feld "Kostenträger-Kz" am Konto) aus der FIBU übernommen. Abweichende Einstellungen auf den Feldern am Konto in der KORE werden überschrieben.

Einstellung, ob bei, durch die KORE-Übernahme festgestellten, fehlerhaften Buchungen der Fehlertext im "Buchungen bearbeiten" auf die entsprechende Buchung geschrieben wird.  
Einstellung, ob Buchungen mit Belegdatum vor dem Beginndatum oder nach dem Endedatum der Kostennummer als Fehler markiert werden. Standardmäßig kommt ein Hinweis - hier können die Buchungen dann trotzdem ausgewertet werden. 
 
0 - Nein: Bei der Übernahme kommt ein Hinweis, die Buchungen können ausgewertet werden.

1 - Ja: Bei der Übernahme kommt ein Fehler, die Buchungen können nicht ausgewertet werden.
 
Hinweis 
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Um Buchungen auf Kostennnummern nach dem Endedatum zu verhindern, kann in der FIBU der Parameter Buchen → Kostenrechnung → Prüfen Kostenstamm-Endedatum aktiviert werden.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, in Absprache mit dem KORE Support, abweichend vom Standard zu setzen!

Hier kann eingestellt werden, wie die FIBU Buchungen in die KORE übernommen werden. Eine Abweichung vom Standardverfahren ist nur dann notwendig, wenn es bei der Übernahme zu Perfomance-Problemen kommt.

0 - Standardverfahren (BMD Standard)

1 - mittels temporärer Tabelle

2 - Standardverfahren mit "NOLOCK" (wenn die Übernahme der FIBU Buchungen lange dauert)

Umlage

Einstellung, ob die Mengen genauso wie die Beträge bei der Umlage umgelegt werden sollen oder nicht.
 
0 - Nein: Mengen werden nicht umgelegt.

1 - Ja: Mengen werden umgelegt.

Nur bei Verwendung Grenzkostenrechnung!
 
Definition, ob die fixen und variablen Kosten bei einem fix hinterlegten Variator nach der Umlage neu aufgeteilt werden sollen oder nicht.
 
0 - Nein: Keine Neuaufteilung der Kosten auf fix und variabel. 

1 - Ja: Bei fixem Variator werden die Kosten anhand der auf den empfangenden Kostenstellen hinterlegten Variatoren neu aufgeteilt.

Allgemein

Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem KORE Support abweichend vom Standard zu setzen! 

Einstellung, ob die am KORE-Stamm hinterlegte Periodensperre beim Starten der Übernahme und Umlage geprüft wird.

0 - Nein: Eine Änderung der Kostenerfassung in der FIBU und eine erneute Übernahme in die Kostenrechnung ist für die gesperrten Perioden möglich. Es können jedoch keine Buchungen der gesperrten Perioden in der Kostenrechnung geändert oder neu erfasst werden!

1 - Ja: Gesperrte Perioden können nicht erneut übernommen werden. (BMD Standard)