Ein Stapel ist ein selbstständiges Subprogramm, welches nach Eingabe der Stapeloptionen automatisch zu bestimmten, vordefinierten Zeitpunkten gestartet wird. Der Stapel führt dabei Programmbefehle im Hintergrund aus. Der Benutzer sieht nur die Ergebnisse des Stapels.
Im Personalinformationssystem sollten die Stapel "Historische Mitarbeiterdaten in Mitarbeiterstamm übertragen" (Historische Mitarbeiterdaten werden automatisch aktualisiert) und "Mitarbeiter bei Erreichen des Austrittsdatums deaktivieren" (Mitarbeiter nach einem Austritt automatisch auf inaktiv setzen) eingerichtet werden.
Aufrufbar unter Tools → Administration → Stapelverarbeitung → Stapel definieren
Im Fenster "Stapeldefinition" ist links eine Übersicht über alle bisher angelegten Stapel mit Stapelnummer, Bezeichnung, sowie weiteren relevanten Informationen wie z. B. Erstellungsdatum, Änderungsdatum, mögliche Datenbesitzer, …
Hier kann man mit „F5 – Neu“ einen neuen Stapel anlegen, für den man eine noch nicht vergebene Nummer und eine sprechende Bezeichnung vergibt.
Folgende PI-relevante Felder sollten befüllt werden:
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Der Stapel kann global (keine Eingabe einer Firmennummer) oder firmenbezogen (Eingabe einer Firmennummer) verwendbar sein.
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Frei wählbare Nummer zum Identifizieren des Stapels. Nummer darf geändert werden, muss aber innerhalb einer Firma eindeutig sein.
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Name des Stapels
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Unter dem Karteireiter "Stapelschritte" wird nun der eigentliche Stapel mit "F5 – Neu" angelegt.
Folgende PI-relevante Felder sollten befüllt werden:
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Name des Stapelschrittes
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Der aktuelle Stapelschritt wird übersprungen, wenn er durch dieses Feld auf "nicht aktiv" gesetzt worden ist.
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Eine Funktion muss grundsätzlich stapelfähig sein, damit sie in dieser Auswahl verfügbar ist. Die stapelfähigen Funktionen werden in der Fensterhilfe des jeweiligen NTCS Fensters behandelt. |
Aufrufbar unter Tools → Administration → Stapelverarbeitung → Stapel ausführen
Mit dieser Funktion können Stapel manuell (also nicht zeitgesteuert) ausgeführt werden. Ein aufgerufener Stapel wird auf dem jeweiligen PC (nicht am Server!) ausgeführt.
Aufrufbar unter Tools → Administration → Stapelverarbeitung → Geplante Ausführung
Die geplante Ausführung ermöglicht, definierte Stapel automatisch zu gewissen Zeitpunkten ausführen zu lassen. Dazu muss der BMD-SOAP-Service installiert und konfiguriert sein.
Mit der Funktionstaste "F5 - Neu" kann eine neue Ausführung angelegt werden.
Folgende PI-relevante Felder sollten befüllt werden:
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Name der geplanten Ausführung
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ID des Stapels, der geplant ausgeführt werden soll.
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Hier muss ein BMD User (inkl. Passwort) mit entsprechenden Rechten hinterlegt werden. |
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Der Stapel kann nur ausgeführt werden, wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist. Soll der Stapel vorübergehend nicht ausgeführt werden, kann er hiermit deaktiviert werden.
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BMD User, der bei erfolgreicher Ausführung via E-Mail benachrichtigt wird Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt werden, die bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird.
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BMD User, der bei fehlerhafter Ausführung via E-Mail benachrichtigt wird
Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann eine Standard E-Mail Adresse hinterlegt werden, die bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird. |
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Eingabe eines Windows-Users und Passworts über die "F8 - Funktion". Mit dessen Benutzerrechten wird der Windows-Scheduler den Stapel ausführen. Unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler kann ein Standard-Betriebssystembenutzer hinterlegt werden, der bei jeder Neuanlage (geplante Ausführung) vorgeschlagen wird. |
In der rechten Spalte wird nun der Zeitraum bzw. das Intervall für die Ausführung festgelegt.
Nachdem der Stapel gespeichert wurde, kann über den Button "Jetzt Ausführen"

die geplante Ausführung getestet werden. Hier wird der Stapel direkt am Server ausgeführt. Dieser Button sollte jedenfalls nach der erstmaligen Anlage ausgeführt werden.
Um Stapel zu definieren bzw. diese ausführen zu können sind entsprechende Berechtigungen in der NTCS erforderlich. Grundsätzlich sind folgende Funktionen zu berechtigen um mit Stapeln arbeiten zu können:
Zusätzlich muss für die beiden Stapel "Mitarbeiter bei Erreichen des Austrittsdatums deaktivieren" und "Historische Mitarbeiterdaten in Mitarbeiterstamm übertragen" weitere Berechtigungen gesetzt werden:
Der SOAP-Service (BMDNTCSSOAPSvc), ist jener Dienst, der die automatische Ausführung der definierten Stapel zu den geplanten Ausführungszeitpunkten steuert.
Dieser Service überträgt den Stapel in den Windows Scheduler (Aufgabenplanung). Ganz vereinfacht - er legt den Stapel unter der Aufgabenplanung an und löscht ihn nach der Fertigstellung wieder aus dem System.
Grundsätzlich sollte der SOAP-Service im Zuge der NTCS-Installation automatisch am Server angelegt sein. Ansonsten kann dieser Dienst auch manuell installiert werden:
Folgende Schritte sind bei der manuellen Installation zu beachten:
1. Am NTCS-Server als Administrator anmelden
2. Start der Eingabeaufforderung (CMD)
3. Wechseln in das NTCS Programmverzeichnis (z. B. D:\Programme\BMDSoftware)
4. Eingabe von „BMDNTCSSOAPSERVICE.exe /install“ → Enter
5. Der Dienst wird im Hintergrund installiert.
Die Stapel-Funktion "PI Import Variabel" ermöglicht, automatisierte Datenimporte abzuwickeln. Wenn beispielsweise Mitarbeiterqualifikationen oder Ausbildungsdaten von einem Fremdsystem in BMD übernommen werden sollen, kann dieser Stapel dafür genutzt werden.
Hinweis
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Bei der Auswahl dieser Funktion öffnet sich die Maske für die Importoptionen im Personalinformationssystem. Dabei ist es wichtig zu hinterlegen, welche Importart zu verwenden ist, und wie die Importdatei benannt ist.
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Achtung!
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Der Name und der Pfad zur Importdatei werden hier fix hinterlegt. Daher ist es notwendig, dass die angelieferten Daten immer in diesem Verzeichnis landen, und die Datei auch immer den selben Namen erhält. Ansonsten kann der Import nicht funktionieren. |
Wenn die Bewerberverwaltung von BMD verwendet wird, die Bewerberdaten jedoch über eine externe Bewerbungsoberfläche gesammelt werden, können diese mithilfe des Stapels "XML-Import Onlinebewerbung" in das Programm importiert werden.
Die dafür angelieferten Dateien müssen entsprechend dem BMD konformen XML-Format bereitgestellt werden. Nähere Informationen zum XML-Import der Onlinebewerbung erhalten Sie im Hilfedokument
BMD Onlinebewerbung.
Zunächst wird bei den Stapelschritten die Funktion "XML-Import Onlinebewerbungen" (Funktionsbezeichnung: "MCS_MDONLBEW_XMLIMPORT") ausgewählt.
Anschließend öffnen sich die Einstellungen für den Import der Onlinebewerbungen.
Hier muss der Zielordner angegeben werden, in dem die XML-Dateien für den Import bereitgestellt werden. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, einen Fortschrittsbalken zu aktivieren, sofern der Stapelschritt manuell ausgeführt wird.
Die Option "Datei umbenennen" sollte auf jeden Fall aktiviert werden, um zu verhindern, dass Dateien doppelt importiert werden.
Achtung!
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Der Name und der Pfad zur Importdatei werden hier fix hinterlegt. Daher ist es notwendig, dass die angelieferten Daten immer in diesem Verzeichnis landen, und die Datei auch immer den selben Namen erhält. Ansonsten kann der Import nicht funktionieren. |
Wird neben dem BMD Personalinformationssystem auch die NTCS Lohnverrechnung von BMD verwendet, können Abrechnungsdaten oder Stammdaten in der PI Mitarbeiterliste angezeigt werden. Diese Stapelfunktion wurden geschaffen, damit die Aktualisierung der Lohndaten nicht manuell passieren muss.
Nachdem diese Funktion im Stapelschritt gewählt wurde, öffnet sich das Fenster für die Einstellungen, in dem die Firma/Firmengruppe hinterlegt wird, für die die Synchronisation der Daten durchgeführt werden soll.
Zusätzlich zu den fixen Feldern in der Schattenlohnverrechnung können auch Wertespalten mit Berechnungen aus dem NTCS Lohn befüllt werden. Diese Berechnungen müssen im NTCS Lohn
Parameter für Personalinformation hinterlegt werden.
Historische Felder werden im Mitarbeiterstamm bei Änderungen mit dem Stichtag der Änderung dokumentiert. Dabei kann es auch dazu kommen, dass Werte für die Zukunft erfasst werden. Damit diese Änderungen der Stammdaten auch am fälligen Stichtag in den PI Mitarbeiterstamm übernommen werden, muss dieser Stapel eingerichtet werden.
Achtung!
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Die historische Datenführung muss, sofern noch nicht geschehen, in den CRM Parametern unter 4 Mitarbeiter → Allgemeine Einstellungen → 2 Historische Datenführung → Historische Mitarbeiterdaten aktiviert werden.
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Mitarbeiter, die ausgetreten sind, werden in der PI Mitarbeiterliste auch nach dem Austritt als aktiv angezeigt und nicht sofort deaktiviert. Einer der Gründe dafür ist, dass auch Austritte in der Zukunft liegen können, und diese Mitarbeiter zum aktuellen Stichtag noch als aktiv gelten. Mit diesem Stapel kann in der Folge automatisch das "Aktiv"-Kennzeichen bei ausgetretenen Mitarbeitern entfernt werden.
In den CRM Parametern besteht die Möglichkeit, einzustellen, wieviele Tage nach dem Austritt der Mitarbeiter inaktiv gestellt werden soll. Zu finden ist dieser Parameter unter den CRM Parametern → 4 Mitarbeiter → Allgemeine Einstellungen → 1 Allgemein
| In diesem Parameter können Sie eine Anzahl an Verzögerungstagen hinterlegen, an denen der Mitarbeiter nach Erreichen des Austrittsdatums trotzdem noch aktiv sein soll.
Dieser Parameter wird vor allem im Zusammenhang mit der Stapelfunktion "MCS_MDMITARBEITERMGR_UPDATEAKTIV" (Mitarbeiter bei Erreichen des Austrittsdatums deaktivieren) verwendet. Wenn bei einem Mitarbeiter ein in der Zukunft liegendes Austrittsdatum eingegeben wird, kann der Mitarbeiter über diese Stapelfunktion zum entsprechenden Datum automatisch auf inaktiv gestellt werden. Nach Erreichen des Austrittsdatums und nach Ablauf der hier hinterlegten Verzögerungstage wird der Mitarbeiter auf inaktiv gestellt. Ist dieser Parameter leer, entspricht das dem Wert 0 und es werden keine Verzögerungstage mit einberechnet.
Details zum Austritt von Mitarbeitern lesen Sie in der Hilfe zum Feld Austrittsdatum. |
Merkmale, bei denen die historische Datenführung aktiviert wurde, können im Zuge von Ausbildungen auch Änderungen des Merkmals für die Zukunft enthalten. Damit diese Änderungen aus der Merkmalshistorie zum richtigen Stichtag in die Merkmale übernommen werden, ist die Aktivierung dieser Stapelfunktion notwendig.
Die Stapelfunktion "PI Auswertungen starten" ermöglicht es, mehrere Auswertungen automatisiert zu drucken oder zu exportieren.
Damit diese Stapelfunktion genutzt werden kann, müssen folgende Punkte beachtet werden:
- Es muss für jede Auswertung ein Eintrag in der Auswertungsübersicht (Smart-Interface) vorhanden sein.
- Jede Auswertung muss als einzelner Stapelschritt hinterlegt werden.
- Bei Exporten muss das Exportverzeichnis im Netzwerk auch ein vom Server erreichbares Verzeichnis sein.
Nach der Auswahl der Funktion kann im Stapelschritt die gewünschte Auswertung hinterlegt werden.
Danach können je nach Auswertung die Filter aus dem Smart-Interface der Auswertungsübersicht voreingestellt werden.