Sie können eine Konsolidierung
- auf Basis der aufbereiteten Auswertungen der Einzelfirmen (Bilanzen der Töchterunternehmen) erstellen und daraus den Gesamtsaldo in einem Konzernabschluss errechnen (Bilanz-Konsolidierung) oder
- durch das Verschmelzen von mehreren FIBUs zu einer neuen FIBU (auf Buchungs- oder auf Saldenebenen) erzeugen lassen (FIBU Konsolidierung).
Für die Auswahl der passenden Konsolidierungsvariante spielt vor allem die Ausgangssituation eine wesentliche Rolle dafür, ob die einzelnen Firmen des Konzerns in BMD oder in externen Buchhaltungssystemen gebucht werden. Je mehr innerhalb der BMD Software gebucht wird, desto eher empfiehlt sich die Verwendung der FIBU Konsolidierung. Wird ausschließlich in externen Systemen gebucht und nur die Salden in BMD übernommen, desto sinnvoller ist die Auswahl der Konsolidierung im BILANZ Paket.
Zusätzlich muss beachtet werden, ob die Konsolidierung ein- oder mehrstufig aufgebaut werden soll (je nach Firmenstruktur des Konzerns abhängig). Weitere situationsbedingte Fragestellungen müssen genauso berücksichtigt werden wie ob sich im Konsolidierungskreis auch Firmen befinden, die nicht in Euro gebucht werden bzw. wie Intercompany-Verrechnungen im System abgebildet werden sollen (Verwendung von IC-Codes).
Das BMD Supportteam unterstützt Sie gerne bei diesen Fragestellungen und Überlegungen rund um das Thema Konsolidierung.
Im Folgenden wird die Variante der Bilanz-Konsolidierung näher beschrieben. Nähere Informationen zur FIBU Konsolidierung erhalten Sie in der Doku
Konsolidierung / Filialtrennung
Je nachdem, ob die Konsolidierung über das Paket Bilanzierung und Steuern (BILANZ) oder Paket Finanzbuchhaltung (FIBU) genutzt wird, sind unterschiedliche Lizenzen notwendig:
- Konsoliderung im Paket BILANZ:
Für die Konsolidierung im Bilanz-Paket wird die Lizenz "Bilanz: Konzernkonsolidierung und Auswertung" benötigt.
- Konsolidierung im Paket FIBU:
Für die Konsolidierung im FIBU Paket wird die Lizenz "FIBU Konsolidierung & Co" benötigt.
Bitte beachten Sie, dass Sie bei Verwendung einer Anbu auch die Lizenz "ANBU Erg. Konsolidierung" benötigen, damit auch die Einzel-Anlagenbuchhaltungen konsolidiert werden können.
In diesem Kapitel möchten wir auf ein paar wichtige Punkte eingehen, die beim Erstellen einer Konsolidierung wichtig sind. Damit soll eine Übersicht und somit ein grober Ablaufplan geschaffen bzw. Überlegungen und Fragestellungen aufgezeigt werden, bevor mit der Konsolidierung begonnen wird.
Im Anschluss werden die einzelnen Punkte in eigenen Kapiteln näher beschrieben und erläutert.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Bilanz-Konsolidierung ist eine einheitliche
Kontengliederung der zugehörigen Firmen in Form eines einheitlichen Konzernkontenrahmens. Es empfiehlt sich die Einrichtung eines Konzern-Master-Kontenrahmens mit der Einrichtung einer
Kontenverteilung. Im Zuge der Kontenverteilung wird auch die Zuordnung der Konten auf alle beteiligten Einzelfirmen vorgenommen. Dies erspart einiges an Arbeit und vermindert auch das Risiko von Fehlern aufgrund unterschiedlich genutzter Konten und abweichenden Kontenzuordnungen in den Einzelfirmen.
Steht kein einheitlicher Konzern-Kontenrahmen zur Verfügung bzw. müssen einzelne Finanzbuchhaltungen mit abweichenden Konten gebucht werden, kann alternativ mit sogenannten „Konsolidierungskonten“ gearbeitet werden, die im Kontenstamm zu hinterlegen sind. Im Zuge der Konsolidierung erfolgt ein Wechsel von den Original- auf die Konsolidierungs-Kontonummern.
Handelt es sich beim Konzern um ein größeres Firmengeflecht (mehr als 20 Unternehmen), ist für die Übersichtlichkeit ein sogenannter mehrstufiger Konzernabschluss empfehlenswert.
Dabei werden zumindest zwei Teilkonzerne gebildet, die wiederum in einem weiteren Schritt zu einem Gesamtkonzern konsolidiert werden.
Die Teilkonzerne können je nach Bedarf zum Beispiel nach
- Standort
- Unternehmensgegenstand
- Produktionsschwerpunkten etc.
zusammengefasst werden.
Folgendes Bild stellt eine mögliche Umsetzung mit einer mehrstufigen Konsolidierung dar. Dabei wurden zweimal jeweils drei Firmen als ein eigener Teilkonzern zusammengefasst (erste Stufe) und anschließend diese zwei Teilkonzerne zu einem Gesamtkonzern konsolidiert (zweite Stufe):
In weiterer Folge können für Umbuchungen auf Konzernebene (z. B. Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Schuldenkonsolidierung und Kapitalkonsolidierung) entweder auswertungsbezogene Umbuchungen im Rahmen des Bilanzprojektes genutzt werden oder in einer eigenen Fibu erfasst werden, die als sogenannte "Überleitungs-Fibu" verwendet wird.
Umbuchungen für die Bereinigung der Konzernverrechnung können
- in den jeweiligen Einzelabschlüssen oder im Konzernabschluss mit einer Kennzeichnung als Überleitungsbuchung durchgeführt werden.
- in einer eigenen Überleitungs-Fibu, in der die gegenseitigen Verrechnungen ausgebucht werden, vorgenommen werden.
- in einer eigenen Überleitungs-Fibu im Rahmen der FIBU-Konsolidierung vorgenommen werden.
Je nach Umfang/Komplexität der Konsolidierungs-Finanzbuchhaltungen und der erforderlichen Umbuchungen ist die praktikablere Lösung zu wählen, um einen optimalen Überblick über die Konzernverrechnung zu erhalten.
Werden die Finanzbuchhaltungen in
Fremdwährungen geführt, so kann im Zuge der Aufbereitung die Umrechnung erfolgen. Eine Währungsumrechnung führt in der Regel immer auch zu Kursgewinnen/-verlusten, welche entsprechend umzubuchen sind.
Hinweis | Bitte beachten Sie bei der Fremdwährungsumbuchung Folgendes:
Bei einer hinterlegten Kurstabelle in den FIBU-Stammdaten wird - für die Posten der GuV der Jahres-Durchschnittskurs des Mittelwerts genommen,
- für die Posten der Bilanz der Mittelkurs zum Bilanzstichtag.
Dies bedingt in der GuV eine andere Ergebnisrechnung als die Umrechnung des Jahresgewinns im Eigenkapital. Diese Kurskorrektur ist entsprechend zu buchen. Ist keine Kurstabelle hinterlegt, kann in den Konsolidierungseigenschaften der FIBU ein fixer Umrechnungsfaktor hinterlegt werden. Dieser Wert wird dann für alle Posten berechnet.
Für eine detailliertere Umrechnungsmethode (pro Konto oder Buchung) ist die NTCS FIBU-Konsolidierung zu verwenden.
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Für den Konzernabschluss wird, wie auch bei einem Einzelabschluss, ein Bilanzprojekt benötigt. In diesem werden dann im Zuge der Aufbereitung aus den Einzelabschlüssen die jeweiligen Jahresabschlussposten aller einzubeziehenden Tochterunternehmen zum sogenannten Summenabschluss (Konzernabschluss) addiert.
Beispiel | Einzelne Abschlüsse je Firma: Firma A: 2400650 / Fibu 20xx/01 mit Bilanzprojekt und einer entsprechenden Bilanzauswertung Firma B: 2401650 / Fibu 20xx/01 mit Bilanzprojekt und einer entsprechenden Bilanzauswertung Firma C: 2402650 / Fibu 20xx/01 mit Bilanzprojekt und einer entsprechenden Bilanzauswertung
Konzernabschluss: Konzernfirma xxxxx / leere Fibu 20xx/01 mit Bilanzprojekt und einer entsprechenden Bilanzauswertung mit Konsolidierung = Firma A + Firma B + Firma C = Summenabschluss (Konzernabschluss)
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Wurden die gegenseitigen Verrechnungen noch nicht in den Einzel-Fibus oder in einer eigenen Fibu bereinigt, so ist der letzte Schritt zur Konzernabschlusserstellung die Durchführung der notwendigen Umbuchungen zur Eliminierung aller finanziellen Verflechtungen zwischen den in den Summenabschluss (Konzernabschluss) einbezogenen Unternehmen bzw. Fibus.
Die Zusammenfassung der Einzelabschlüsse zu einem Konzernabschluss erfolgt in einer eigenen unbebuchten Fibu, die als Hülle fungiert.
Erstellen Sie dazu auf der Konzernfirma eine neue, leere Fibu und hinterlegen Sie in den FIBU-Stammdaten dieser Fibu im Feld "Konsolidierungs-Kz" die Ausprägung "Auswertungskonsolidierung".
Hinweis | Die Einstellung "UVA-Konsolidierung" bedeutet, dass diese FIBU für Zwecke der Bilanz und der UVA verwendet werden kann. Soll eine Konsolidierung auf Buchungsebene oder mit bereits saldierten Salden erstellt werden, so ist eine FIBU-Konsolidierung zu wählen. Nähere Hinweise zur FIBU- Konsolidierung finden Sie in den Hilfe-Informationen des FIBU Pakets.
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Wenn Sie ein Konsolidierungs-Kennzeichen in der Konzernbuchhaltung aktiviert haben, müssen alle Buchhaltungen, die Teil dieses Konsolidierungskreises sind, im Fenster "FIBU-FIBU Zuordnung" dieser Buchhaltung zugeordnet werden.
Über die Menüleiste des Bereichs "Dazugehörige Buchhaltungen" ist der Aufruf der FIBU-FIBU Zuordnung unter "Funktionen" zu finden.
Hier können die zu konsolidierenden Finanzbuchhaltungen in der linken Fensterhälfte markiert und mit dem nach rechts zeigenden Pfeil zu den zugeordneten Finanzbuchhaltungen ausgewählt werden.
Bestätigungen Sie anschließend die definierte Auswahl mit "Übernehmen".
Durch die Reihenfolge der Zuordnung wird die Reihenfolge der FIBUs in den Detailspalten der Auswertung sowie der Andruck der Kontenbezeichnung bestimmt. Es wird die Kontenbezeichnung der ersten zugeordneten FIBU verwendet.
Möchten Sie eine andere Reihenfolge, so können Sie dies über die "
Kons-Nr" ändern. Bearbeiten Sie dazu die zugeordneten Finanzbuchhaltungen mit F6 und passen Sie im Feld "Kons-Nr" die Nummer an. Bitte beachten Sie, dass bei einer Reihenfolgenänderung alle Finanzbuchhaltungen angepasst werden müssen, da keine automatische Anpassung der Kons-Nr. bei den restlichen Finanzbuchhaltungen erfolgt.
Falls Sie bereits ein Schema (z. B. Bilanz und GuV Auswertung mit Schema-Nr. 301) aufbereitet haben, müssen Sie diese Auswertung in der Auswertungsübersicht löschen und nach der Änderung der Reihenfolge eine neue Auswertung aufbereiten.
Über die Einstellungen, die mit "Bearbeiten" bzw. F6 je zugeordnete Fibu aufgerufen werden können, besteht die Möglichkeit weitere Konsolidierungseigenschaften der Fibu zu bestimmen. So können auch nur Teile einer Buchhaltung, wie eine bestimmte Buchungsart, eine Periode oder ein prozentueller Anteil in den Konzern übernommen werden.
Folgende Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:
| Kons-Nr | Die Konsolidierungsnummer legt die Reihenfolge der Konsolidierung fest und wird, wenn gewünscht, als Kennnummer an die Kontonummer angefügt. Grundsätzlich werden die Stammdaten immer von der Buchhaltung mit der Konsolidierungsnummer 1 genommen.
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| Spaltenbez. für Ausdruck | In diesem Feld können Sie zur leichteren Identifizierung der einzelnen Firmen die Spaltenbezeichnung für den Konsolidierungsausdruck (Saldenliste mit FIBU-Konsolidierung) hinterlegen. |
Von Monat | Der Konsolidierungszeitraum kann pro zugeordneter FIBU eingeschränkt werden. Standardmäßig werden alle Monate, die in das Wirtschaftsjahr der Konsolidierungsbuchhaltung gehören, konsolidiert.
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Bis Monat | Der Konsolidierungszeitraum kann pro zugeordneter FIBU eingeschränkt werden. Standardmäßig werden alle Monate, die in das Wirtschaftsjahr der Konsolidierungsbuchhaltung gehören, konsolidiert.
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Kons-% Konto | Wird das Feld "Kons-% pro Konto" auf "Ja" gesetzt, so wird bei Konten, die am Kontenstamm im Feld "Konsolidierungsprozentsatz" einen Prozentsatz hinterlegt haben, der Saldo in Höhe des hinterlegten Prozentsatzes konsolidiert.
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Buchungsvariante | Dieses Feld wird dann benötigt, wenn nur bestimmte Buchungsarten konsolidiert werden sollen. Diese Buchungsarten müssen in einer Buchungsvariante zusammengefasst werden. Die Buchungsvariante wird in diesem Feld hinterlegt.
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Filialtrennung | Im Zuge der Konsolidierung ist es möglich, eine Filialtrennung durchzuführen.
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Umstellung Konsolidierungskonten | Die Umstellung auf Konsolidierungskonten kann getrennt nach Personen- und Sachkonten oder für alle Konten ausgewählt werden. Voraussetzung für die Umstellung ist die Hinterlegung des Konsolidierungskontos am Kontenstamm des umzustellenden Kontos.
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Sprachnr. | Die Sprachnummer wird benötigt, wenn im Zuge der Konsolidierung die Kontenbezeichnungen in eine andere Sprache übersetzt werden sollen.
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Ziel-Buchungsart | Soll im Zuge der Konsolidierung auf eine bestimmte Buchungsart konsolidiert werden, kann in diesem Feld die Ziel-Buchungsart der jeweiligen FIBU hinterlegt werden. |
Umrechnungsart | Die Umrechnungsart wird benötigt, wenn die zugeordnete FIBU im Zuge der Konsolidierung auf die Währung der Konsolidierungs-FIBU umgerechnet werden soll. Auf die Umrechnungsart wird nur dann zugegriffen, wenn beim Start der Konsolidierung der Punkt "Währung" mitverwendet wird. |
Währung | Auf die Währung wird nur zurückgegriffen, wenn bei der Umrechnungsart eine Umrechnung ausgewählt wurde. |
Listdatum | Auf dieses Feld wird im Zusammenhang mit der Umrechnungsart „über Kurstabelle mit fixem Datum" zugegriffen. In diesem Feld ist das Datum des zu verwendenden Kurses lt. Kurstabelle zu hinterlegen. |
Umrechnungsfaktor | Dieses Feld wird nur im Zusammenhang mit der Umrechnungsart „mit Umrechnungsfaktor“ zugegriffen. Hier wird der fixe Kurs für die Währungsumrechnung hinterlegt. |
Datum für Durchschnittskurs | Dieses Feld muss befüllt sein, wenn die Umrechnungsart "Umrechnung laut Konto" eingestellt ist.
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Fixierte FW-Konten umrechnen | Hier können Sie einstellen, ob Konten, auf denen eine fixe Währung hinterlegt wurde, bei der Konsolidierung umgerechnet werden sollen oder nicht.
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Hinweis | Die Eigenschaften der Konsolidierung können auch genützt werden, um nur einen Teil der Buchhaltung in einer neuen FIBU weiterzubearbeiten. Dies kann z. B. die Trennung der Buchhaltung für einzelne Vermietungsobjekte sein.
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In der Konzernauswertung können die Namen in den Detailspalten angepasst werden. Dies kann notwendig sein, um eine lange Firmenbezeichnung auf der Spalte des Konzerndetails besser lesbar und unterscheidbar von den anderen Firmen/FIBUs zu machen. Dabei gibt es zwei mögliche Szenarien:
- Die einzelnen, zu konsolidierenden Finanzbuchhaltungen sind unter unterschiedlichen Firmen angelegt
- Die einzelnen, zu konsolidierenden Finanzbuchhaltungen sind unter der gleichen Firma angelegt
Im Fall, dass die einzelnen Finanzbuchhaltungen unter jeweils eigenen Firmennummern vorhanden sind, wird das Feld "Kurzbezeichnung" in den Firmenstammdaten genutzt. Geben Sie hier jene Bezeichnung ein, die in den Konzernauswertungen in der Detailspalte angedruckt werden soll.
Beispiel: Änderung des Firmennamens "Tochterfirma A" auf "Firma A" für den Konzernausdruck:
| In den Firmenstammdaten wurde im Feld "Kurzbezeichnung" ein anderer Firmenname eingegeben:
Im Report, in diesem Fall in der Konzernbilanz, wird die Kurzbezeichnung nun angedruckt:
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Im Falle, dass die einzelnen Finanzbuchhaltungen unter einer Firmennummer vorhanden sind, wird das Feld "Kurzname" in den FIBU-Stammdaten genutzt. Geben Sie in diesem Feld jene Bezeichnung ein, die in den Konzernauswertungen in der Detailspalte angedruckt werden soll.
Ein weiterer Anwendungsfall wäre, wenn die Konzernumbuchungen über eine zusätzliche Fibu auf der Konzernfirma abgewickelt werden und diese Fibu mit einem entsprechenden Namen in der Konzernauswertung aufscheinen soll.
Beim Aufbereiten von Auswertungen mit Konzerndetails wird oberhalb der Spaltenbezeichnung "lfd. Jahr" der Kurzname aus den FIBU-Stammdaten der konsolidierten Fibu angedruckt.
Für die Konsolidierung können folgende Auswertungen verwendet bzw. aufbereitet werden:
- Schema-Nr. 301: Bilanz und GuV gemäß UGB
- Schema-Nr. 302: Bilanz und GuV gemäß UGB (mit Überleitungsspalte)
Diese Auswertung entspricht grundsätzlich jener des Schemas 301, zusätzlich werden jedoch zwei weitere Spalten angezeigt: "Wert vor Überleitung" und "Überleitung". In der Spalte "Lfd. Jahr" wird die Summe dieser zwei Spalten gebildet.
Im Bilanzprojekt der Konsolidierungs-FIBU rufen Sie die Aufbereitung der Auswertung auf. Wechseln Sie beim Aufbereiten auf den Reiter "Erweitert". Hier können Sie im Bereich "Konsolidierung" folgende Felder einstellen:
- Feld "FIBUs":
mit F8 die bereits in der FIBU-FIBU Zuordnung definierten Fibus übernehmen.
Für den Fall, dass eine FIBU-FIBU Zuordnung nicht eingestellt wurde, besteht die Möglichkeit über das Feld "FIBUs" mit F4 (blauer Pfeil) die entsprechenden Fibus zu suchen und auszuwählen.
- Feld "Detailspalten zeigen'":
Möchten Sie nähere Informationen zur Zusammensetzung des Konzernsaldos, können Sie dies in den Detailspalten anzeigen lassen. Wird dieses Feld auf "Ja" eingestellt, so werden die gewählten Fibus in eigenen Spalten dargestellt, in der Hauptspalte steht die Gesamtsumme aller Fibus. Mit der Einstellung "Nein" werden die gewählten Fibus addiert und der Gesamtwert wird in der Hauptspalte dargestellt.
Grundsätzlich können bis zu 99 Fibus konsolidiert werden.
Eine detaillierte Darstellung ist für max. 24 Fibus möglich. Werden mehr als 24 Fibus konsolidiert, werden die 23 ersten Fibus (Auswahlreihenfolge) detailliert dargestellt, alle anderen werden in der 24. Spalte zusammengefasst.
Im Bereich "Sonstige" ist folgende zusätzliche Einstellung möglich:
- Feld "Mit Überleitungsbuchungen":
Sollen Konzernumbuchungen, die als Überleitungsbuchung definiert wurden, beim Aufbereiten berücksichtigt werden, so muss das Kennzeichen "Mit Überleitungsbuchungen" aktiviert werden.
Nach der erfolgreichen Aufbereitung gelangen Sie wie gewohnt ins Auswertungs-Showprogramm:
Mit Doppelklick auf das entsprechende Konto in der jeweiligen Detailspalte kann direkt das Kontoblatt des jeweiligen Einzelabschlusses geöffnet werden.
Hinweis | Bitte beachten Sie, dass die Felder im Einstellungsfenster "Auswertung aufbereiten" im Bereich "Konsolidierung" (Reiter "Erweitert"), je nach Ausgangssituation, unterschiedlich sein können. Je nach Situation werden nur jene Felder sichtbar, die jeweils genutzt werden können.
Im Falle einer Bilanz-Konsolidierung sind folgende Felder sichtbar (bereits in diesem Kapitel erläutert): - Fibus
- Detailspalten zeigen
Im Falle einer FIBU-Konsolidierung, in der MIT Buchungen je Detail-Fibu konsolidiert wurde:
Im Falle einer FIBU-Konsolidierung, in der OHNE Buchungen je Detail-Fibu konsolidiert wurde, werden keine Felder für Konsolidierung beim Aufbereiten der Auswertung angezeigt.
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Hinweis | Für die Daten des Wirtschaftsjahres (WJ-Beginn und WJ-Ende) werden die Stammdaten der Konzern-FIBU herangezogen. |
Hinweis | Wird im Bilanzprojekt der Konsolidierungs-Fibu über die Auswertungsübersicht die Funktion "Alle aufbereiten" verwendet, so erscheint folgende Abfrage: "Dieser Mandant enthält konsolidierte Auswertungen. Möchten Sie die Auswertungen der Detailbuchhaltungen ebenfalls neu aufbereiten?"
Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten: - Details mitaufbereiten
Mit der Bestätigung werden zusätzlich zu den Auswertungen des Konsolidierungsprojekts auch alle Auswertungen jener Fibus aufbereitet, die zum Konsolidierungskreis gehören.
- Nur Konzernauswertungen
In der Meldung liegt der Fokus auf dieser Möglichkeit. Mit der Bestätigung werden lediglich Auswertungen des Konsolidierungsprojekt aufbereitet.
- Abbrechen
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Haben Sie eine mehrstufige Konsolidierung zu erstellen, dann müssen Sie ab der zweiten Konsolidierungsstufe zusätzlich das Schema 300 (Kontogruppen) aufbereiten. Diese können Sie in der Auswertungsübersicht als neue Auswertung hinzufügen.
Bitte beachten Sie, dass Sie in dieser Auswertung ebenfalls über den Reiter "Erweitert" die Felder "FIBUs" und "Detailspalten zeigen" die jeweiligen Einstellungen vornehmen. Siehe auch Kapitel
Aufbereitung Auswertung.
Alternativ können Sie für diese zusätzliche Auswertung in Ihrer Bilanzierungscheckliste eine eigene Tätigkeit einbauen (als allgemeine oder firmenbezogene Anpassung denkbar). Wie solche Ergänzungen in der Checkliste vorgenommen werden können, ist in folgender Doku genauer beschrieben:
Checklisten für Bilanzierung anpassen.
Folgende Konzernauswertungen stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung:
- Schema-Nr. 306: Bilanz und GuV gemäß Bankwesengesetz (BWG)
- Schema-Nr. 371: Bilanz und GuV gemäß IFRS
Zu beachten ist, dass beide Schemen ohne das Schema 300 aufgebaut sind. Das bedeutet, dass diese lediglich Überschriften beinhalten, denen Konten direkt zugeordnet werden. Die Kontengliederung aus dem Schema 300 wird in diesen Auswertungen nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund ist eine
mehrstufige Bilanzkonsolidierung bei diesen zwei Schemen grundsätzlich nicht möglich.
In solchen Fällen (eine der zwei Bilanzauswertungen wird genutzt und eine mehrstufige Konsolidierung soll umgesetzt werden) soll die FIBU-Konsolidierung als Lösungsansatz verwendet werden.
Eine Möglichkeit die Konsolidierungsarbeit zu erleichtern, ist die Verwendung eines einheitlichen Kontenrahmens für alle Konzernunternehmen. Damit kann eine einheitliche Verwendung der Sachkonten sowie deren Gliederung sichergestellt werden.
Für den Konzernkontenrahmen empfiehlt es sich, eine eigene Fibu anzulegen. Jedoch kann auch die größte Finanzbuchhaltung als Konzernmaster verwendet werden.
Um sicherzustellen, dass die Konten in den Einzelabschlüssen einheitlich definiert und in weiterer Folge auch gegliedert werden, sollte auf Basis des Konzernkontenrahmens eine Kontenverteilung (siehe
Kontenverteilung) eingerichtet werden. Durch die Verwendung eines Konzernkontenrahmens inkl. entsprechender Kontenverteilung ist grundsätzlich eine einheitliche Kontenzuordnung gewährleistet.
Für den Fall, dass die gleiche Kontonummer in den einzelnen Fibus unterschiedlich gegliedert ist, wird die Gliederung aus erster Fibu (lt.
Kons-Nr.), in der das jeweilige Konto vorkommt, auf Konzernebene geladen.
Bei "firmenbezogenen Anpassungen" im Bereich der Gliederungen ist jedoch Vorsicht geboten. Anpassungen bei einer Firma müssen aufgrund der Einheitlichkeit bei allen Firmen nachgezogen werden. Wichtig dabei ist, dass neue Gliederungspositionen mit der gleichen Gliederungstextnummer angelegt werden. Am einfachsten erreichen Sie dies durch das Kopieren.
Hier wird nicht nur die automatische Anlage der Sachkonten bei den zugeordneten FIBUs durch Anlage im Konzernkontenrahmen gesteuert, sondern auch die Verteilung der Gliederung.
Hinweis
| Die Gliederungsverteilung betrifft nur die Kontenzuordnung. Hier werden keine firmenbezogenen Anpassungen am Gliederungsschema verteilt. |
Beispiel
| Beim Einzelabschluss 2002920 Tochterfirma A wurde im Gliederungsschema 300 und 301 eine firmenbezogene Überschrift angelegt:  BIL → Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen
Die Position "Erlöse individuell" wurde bei der Firma 2002920 mit der Gliederungstext-Nr 100000 angelegt und muss daher bei den anderen Firmen ebenfalls unter dieser Nummer angelegt werden. Die einfachste Vorgehensweise dafür ist, diese Gliederungen mit der rechten Maustaste zu markieren und mittels der Funktion "firmenbezogene Gliederungsschemen kopieren" auf die entsprechenden Firmen zu übertragen. Hierbei werden sämtliche unter dieser Firmennummer angelegten Auswertungen auf die ausgewählte Firmennummer kopiert:
Voraussetzung dafür ist, dass die Firma, auf die der Gliederungstext kopiert werden soll, selbst noch keine eigenen (grüne) Gliederungstexte besitzt. |
Wird bei den Einzelabschlüssen nicht mit einem Masterkontenrahmen, aber mit unterschiedlichen Konten gearbeitet (dies ist häufig bei Auslandstöchtern der Fall), kann für den Konzernabschluss am Sachkonto ein eigenes Konsolidierungskonto hinterlegt werden.
Die Hinterlegung einer Kontonummer im Feld "Konsolidierungskonto" im Kontenstamm führt dazu, dass bei der Konsolidierung der Saldo dieses Kontos auf einer anderen Kontonummer (Konsolidierungskonto) ausgewiesen wird. Dieses Konto muss nicht angelegt sein.
Im jeweiligen Einzelabschluss ändert sich durch die Verwendung des Konsolidierungskontos nichts, in den Auswertungen scheint weiterhin nur die originale Kontonummer auf.
Damit das Feld "Konsolidierungskonto" bei der Bilanzkonsolidierung verwendet wird, muss in der FIBU-FIBU Zuordnung in den Einstellungen bei den einzelnen Fibus die Umstellung aktiviert werden. Öffnen Sie mit "Bearbeiten" bzw. F6 die Einstellungen der Fibu und klicken Sie ins Feld "Umstellung Konsolidierungskonten". Hier definieren Sie nun, ob das Konsolidierungskonto nur bei Sach- oder nur bei Personenkonten oder bei allen Konten verwendet werden soll.
Anschließend wird das Konsolidierungskonto bekannt gegeben. Über das Fenster "Konten" können Sie
- die Konten einzeln bearbeiten und die entsprechende Kontonummer im Feld "Konsolidierungskonto" eingeben (wenn nur einzelne bzw. wenige Konten betroffen sind).
- die Spalte "Konsolidierungskonto" hinzufügen (rechter Mausklick auf Spaltenüberschrift → Spalte hinzufügen), um anschließend mit der Funktion "Spaltenweise bearbeiten" die Kontonummern nacheinander einzugeben (vorteilhaft, wenn viele bzw. alle Konten bearbeitet werden sollen)
- oder das "Konsolidierungskonto" mittels CSV-Import importieren.
Beim Aufbereiten der Auswertungen im Konzern prüft das Programm nun, ob Konsolidierungskonten vorhanden sind. Ist dies der Fall, so ändert das Programm beim Laden der Konten automatisch die Kontennummer lt. den hinterlegten Konsolidierungskonten und übernimmt automatisch die Kontenbezeichnung vom Originalkonto. Die Gliederung wird dabei ebenfalls automatisch vorgenommen.
Wenn im Einzelabschluss auf einem Sachkonto ein Konsolidierungskonto hinterlegt ist, so wird dies auch für die Konsolidierung der Anlagensummen bzw. der Spiegelwerte herangezogen.
Achtung! | Ein Konsolidierungskonto muss immer innerhalb der gleichen Kontenart bleiben. Diese Funktion dient nicht dazu, ein Forderungskonto zu einem Verbindlichkeitskonto umzugliedern. |
Um von einem Summenabschluss zum "tatsächlichen" Konzernabschluss zu gelangen, sind zur Bereinigung der finanziellen Verflechtungen der einbezogenen Unternehmen Umbuchungen notwendig. Diese können entweder
- direkt im Konzernabschluss (Konsolidierungsbilanz) mittels auswertungsbezogener Umbuchungen
- oder in Form einer eigenen Fibu für Konsolidierungsumbuchungen erfasst werden.
Wir empfehlen, für Konsolidierungsumbuchungen eine eigene Fibu zu verwenden. Damit können mehrere Vorteile genutzt werden:
- für FIBU- und Bilanzkonsolidierung geeignet,
- bessere Übersichtlichkeit, da das Buchungsprogramm mit allen Funktionen (Kontoblatt etc.) genutzt wird,
- mit Definition als Überleitungsfirma (FIBU-Stammdaten) können Werte in der Auswertung 302 in der Überleitungsspalte dargestellt werden,
- mit der Jahresübernahme wird auch die EB-Übernahme durchgeführt.
Durch die Anlage einer eigenen Buchhaltung, in der die Konsolidierungsbuchungen erfasst werden, besteht die Möglichkeit, EB-Werte der Umbuchungen ins nächste Jahr zu übernehmen.
Die angelegte FIBU für Umbuchungen wird gleich behandelt wie ein Einzelabschluss und beim Aufbereiten des Konzernabschlusses mitkonsolidiert. Damit die Umbuchungen im Konzernabschluss berücksichtigt werden, müssen die verwendeten Konten auch im Konzernabschluss vorhanden sein.
Die Fibu für Konzernumbuchungen kann z. B. unter der Konzernfirma mit der Unternummer 2 angelegt werden.
Hinterlegen Sie auf dieser Fibu den entsprechende Standardkontenrahmen, Ihren Konzernkontenrahmen oder jene Firma, die Sie als Konzernmaster verwenden möchten. Über das Feld "Kurzname" kann zusätzlich gesteuert werden, mit welcher Bezeichnung diese Fibu in der Konsolidierung aufscheinen soll.
Wie beim Einzelabschluss müssen auch bei der Umbuchungs-Fibu die Konten lt. Konzern gegliedert sein. Daher ist es auch hier wichtig, Firmen-Nr. und FIBU-Nr. Standardkontenrahmen des Konzerns zu hinterlegen.
In den FIBU-Stammdaten der Konsoliderungs-Fibu wird anschließend in den Feldern "Überleitungs-FirmenNr." und "Überleitungs-FIBUNr." die neue Fibu für Konzernumbuchungen hinterlegt.
Die in dieser Überleitungs-Fibu erfassten Umbuchungen werden anschließend in der Auswertung "302 Bilanz und GuV gemäß UGB (mit Überleitungsspalte)" der Konsolidierungsfirma automatisch in der Überleitungsspalte ausgewiesen:
Hinweis | Diese Fibu müssen Sie anschließend in der FIBU-FIBU-Zuordnung dem Konsolidierungskreis hinzufügen und mittels "Eigenschaften bearbeiten" das Feld "Ist Überleitungs-FIBU" aktivieren.
Die in dieser Überleitungs-Fibu erfassten Umbuchungen werden anschließend in der Auswertung "302 Bilanz und GuV gemäß UGB (mit Überleitungsspalte)" der Konsolidierungsfirma automatisch in der Überleitungsspalte ausgewiesen.
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Auswertungsbezogene Umbuchungen können grundsätzlich sowohl in den Einzelabschlüssen als auch im Konzernabschluss durchgeführt werden.
Möchten Sie Umbuchungen im Konzernabschluss erstellen, müssen die benötigen Konten in der Saldenliste (

FIBU
→ Stammdaten
→ Konten) angelegt und gleich wie im Master-/Konzernkontenrahmen gegliedert sein.
Hinweis
| Die Konten müssen im Konzernabschluss nicht einzeln angelegt werden, sondern können unter Saldenliste Sachkonten aus einer bestehenden FIBU (z. B. Konzernkontenrahmen) übernommen werden. Nutzen Sie dazu die Funktion "Standardkontenrahmen übernehmen".
Stellen Sie in den Feldern "StdFirma" und "StdFIBU" jene Firma bzw. Fibu ein, die den Konzernkontenrahmen beinhaltet. Sollen alle Konten übernommen werden, so können Sie die Funktion "Alle hinzufügen"  (Doppelpfeil, nach rechts zeigend) verwenden.
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Um eine auswertungsbezogene Umbuchung zu erstellen, wählen Sie in der Auswertungsübersicht (entweder im Einzelabschluss oder im Konzernabschluss) unter "Funktionen" in der Menüleiste den Punkt "Umbuchungen":
Mit der Funktion Neu (F5) kann eine neue Buchung erfasst werden:
Neben der Eingabe eines Soll- und Haben-Kontos mit Buchungstext kann für die Buchung zusätzlich eingestellt werden:
- Betrag lfd. Jahr:
Wird mit Saldo-Kennzeichen "eingegebener Betrag" gearbeitet, muss der Betrag im Feld "Betrag lfd. Jahr" erfasst werden.
- Saldo-Kennzeichen:
Bei Verwendung Saldo-Kennzeichen "Saldo des Soll-Kontos" bzw. "Saldo des Haben-Kontos" ist eine betragsmäßige Erfassung nicht notwendig. Das Programm addiert dabei z. B. bei "Saldo des Haben-Kontos" alle Konten mit der genannten Kontonummer auf und bucht die Summe der Konten aus den Detail-FIBUs um. Der Vorteil dieses Saldo-Kennzeichens ergibt sich vor allem im Folgejahr, da im Zuge der Jahresübernahme die Buchungen ins nächste Jahr übertragen werden.
- Ist Überleitungsbuchung
Möchten Sie die Buchungen in einer eigenen Spalte ausgewiesen haben, so müssen die Buchungen als Überleitungsbuchung gekennzeichnet werden. Die Auswertung "302 Bilanz und GuV nach UGB gemäß UGB (mit Überleitungsspalte)" stellt die Überleitungsbuchungen in einer eigenen Spalte dar.
Solche Umbuchungen werden als sogenannte Spezialbuchungen gekennzeichnet (erkennbar am grünen Häkchen in der Spalte "Spezial"):

Der Nachteil dieser auswertungsbezogenen Umbuchungen im Bilanzbereich ist jedoch, dass keine EB-Werte ins nächste Jahr übertragen werden können. Ist dies gewünscht, empfiehlt es sich, die Umbuchungen in einer eigenen Fibu zu erstellen.
Beispiel | Eine Konzernumbuchung wurde als Überleitungsbuchung gekennzeichnet:
In der Auswertung "Gliederungsschema 302 Bilanz und GuV gemäß UGB (mit Überleitungsspalte)" werden diese Überleitungsumbuchungen gesondert in der Spalte "Überleitung" dargestellt:
Der Ausdruck dieser Auswertung sieht wie folgt aus:
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Hinweis
| Die Textierung der Spalten "Wert vor Überleitung" und "Überleitung" können Sie ändern im Paket  BIL → Stammdaten → Ausdrucksgestaltung.
Unter "Einzelne Ausdrucke" finden Sie unterhalb der Auswertungen die "Bilanz nach UGB (mit Überleitungsspalte)" bzw. "GuV nach UGB (mit Überleitungsspalte)". Markieren Sie diese und passen Sie im rechten Fensterbereich in den Feldern "Kolonnenüberschrift 1" und "Kolonnenüberschrift 2" die Bezeichnung wie gewünscht an.
Diese Einstellung wirkt sich nun auf den Ausdruck bei den jeweiligen Spaltenüberschriften aus:
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Durch die Konsolidierung der Bilanzwerte werden im Hintergrund automatisch die konsolidierten Spiegelwerte generiert.
Diese Werte können für Konzernzwecke manuell abgeändert werden. Sollen diese Werte neu konsolidiert werden, werden die Funktionen "Spiegelwerte löschen" und "Konsolidieren" verwendet. Dadurch werden bereits manuell durchgeführte Änderungen im Konzern wieder gelöscht.
Beispiel Konsolidierung der Forderungen neu, um bereits durchgeführte Konzernkorrekturen zu löschen:
| In diesem Beispiel wurde im Forderungenspiegel zuerst die Funktion "Spiegelwerte löschen" verwendet und anschließend mit der Funktion "Konsolidieren" die Werte neu gebildet.
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Hinweis | Falls Sie die gewünschte Funktion nicht in der Menüleiste finden, können Sie diese über das Burger-Menü hinzufügen.
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Im Zuge der Anlagensummenkonsolidierung kann die Abbildung von Währungsänderungen sowie Veränderungen von Konsolidierungswerten gewünscht sein. Diese Werte können im Anlagenspiegel über folgende Felder manuell erfasst werden:
- Veränderung Konsolidierungskreis Anschaffungs-/Herstellungskosten
- Veränderung Konsolidierungskreis Buchwert
- Veränderung Konsolidierungskreis kum. AfA
- Währungsänderungen Anschaffungs-/Herstellkosten
- Währungsänderungen Buchwert
- Währungsänderungen kum. Abschreibung
Damit diese Werte auch als Ausdruck zur Verfügung stehen, muss in der Druckliste des Jahresabschlusses der Anlagenspiegel nach IFRS hinzugefügt (F5) und gedruckt werden.
Diesen finden Sie im Bereich der verfügbaren Ausdrucke (linker Fensterbereich) unter Bilanzierung → Spiegel:
Markieren Sie dazu den Anlagenspiegel nach IFRS und nehmen Sie diesen mit dem Pfeil, der nach rechts zeigt, in die Druckliste auf.
Beispiel
| Anlagenspiegel nach IFRS:
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Hinweis
| Die Textierung der Spaltenüberschriften kann geändert werden über Paket Bilanzierung und Steuererklärungen → Stammdaten → Ausdrucksgestaltung. Unter "Einzelne Ausdrucke" finden Sie im Bereich "Spiegel" den Anlagenspiegel. Sobald dieser Eintrag markiert ist, kann im rechten Fensterbereich im Bereich "Kolonnenüberschrift" eine abweichende Überschrift für die Spalten "Veränderung Konsolidierungskreis" und "Währungsänderungen" eingestellt werden.
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