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Deutschland.
Den Aufruf für die E-Bilanz für Vereine finden Sie im Bilanzprojekt unter "8. Vorbereitung elektronische Übermittlung (E-Bilanz, Unternehmensregister)" → E-Bilanz → Erstellung E-Bilanz:
Beim Starten der E-Bilanz wird die entsprechende zur Rechtsform in den Firmenstammdaten passende Taxonomie geladen.
In diesem Fenster werden die allgemeinen Informationen des einreichenden Unternehmens dargestellt. Mit Doppelklick oder rechter Maustaste können Sie die Angaben in der Spalte "Wert" bearbeiten:
Manuell geänderte Werte werden in der Spalte "Wert" kursiv dargestellt.
Wenn Sie einen einzelnen, geänderten Wert wieder auf den Programmvorschlag zurücksetzen möchten, so markieren Sie die entsprechende Zeile und wählen mit rechter Maustaste die Funktion "Zeile zurücksetzen".
Bevor die Werte zurückgesetzt werden, erhalten Sie vorsichtshalber noch eine Meldung, die mit "Zurücksetzen" zu bestätigen ist:
"Möchten Sie die Daten in der markierten Zeile auf den Programmvorschlag zurücksetzen?"
Mit der Funktion "Alle Daten zurücksetzen" haben Sie die Möglichkeit, alle manuellen Änderungen in der E-Bilanz auf den Programmvorschlag zurückzusetzen:
Hinweis | Um die in den allgemeinen Informationen übernommenen bzw. erfassten Daten besser prüfen zu können, besteht die Möglichkeit, die leeren Felder auszublenden. Mit der rechten Maustaste kann die Funktion "Leere Posten ausblenden" genutzt werden, um alle Zeilen ohne Inhalt zu eliminieren.
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Folgende Kontrollsymbole unterstützen Sie beim Erstellen der E-Bilanz:
- Angabe ist vorhanden und entspricht den Prüfrichtlinien-
- keine Angabe gemacht
- fehlende Angabe, die eventuell erforderlich ist
Identifikationsmerkmale des Dokuments
In diesem Punkt erfassen Sie folgende Informationen zum Dokument:
- Erstellungsdatum: Als Erstellungsdatum wird automatisch das entsprechende Tagesdatum vorgeschlagen.
- Anlass zur Erstellung des Dokuments
Dokumentersteller
Im Bereich "Dokumentersteller" sind folgende Angaben zu machen:
- Name: Der Name des Mitarbeiters wird automatisch vorgeschlagen.
- Abteilung: Abteilung des Mitarbeiters, der die E-Bilanz erstellt.
- Funktion: Funktion des Mitarbeiters, der die E-Bilanz erstellt.
- Firmenname: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Straße: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Hausnummer: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Postleitzahl: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Ort: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Land/ISO Code Land: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Telefonnummer: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Faxnummer: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- E-Mail-Adresse: Die Angaben zum Steuerberater werden aus dem Firmenstamm übernommen.
- Hauptansprechpartner: Auswahl ja/nein - Handelt es sich beim Dokumentersteller um den Hauptansprechpartner?
Dokumentrevisionen
Im Bereich "Dokumentrevisionen" sind folgende Angaben zu machen:
- Liste Dokumentrevisionen mit Datum
- aktuelle Versionsnummer Dokument
- Änderungsdatum Dokument
- Veranlasser der Änderung im Dokument
Sachverständige
Im Bereich "Sachverständige" sind folgende Angaben zu machen:
- Gutachter für Pensionsrückstellung
- sonstige Gutachter (z.B. für Gutachter zur Bewertung von Beteiligungen oder Grundstücken)
Identifikationsmerkmale des Berichts
Im Bereich "Identifikationsmerkmale des Berichts" sind folgende Angaben zu machen:
- Art des Berichts (Mussfeld): Standardmäßig wird vom Programm die Ausprägung "Jahresabschluss" vorgeschlagen. Zur Auswahl stehen:
- Jahresabschluss
- Sonstiger Bericht
- Feststellungsdatum/Veröffentlichungsdatum
- Fertigstellungsstatus des Berichts (Mussfeld): Wählen Sie in diesem Punkt aus, ob es sich um einen vorläufigen oder endgültigen Bericht handelt.
- Status des Berichts (Mussfeld): Die vom Programm vorgeschlagene Einstellung bei diesem Punkt ist "erstmalig". Weiters stehen hier folgende Ausprägungen zur Verfügung:
- berichtigt
- geändert
- berichtigt und geändert
- identischer Abschluss mit differenzierteren Informationen
- sonstige Korrektur
- Berichtsbestandteile: In diesem Punkt können Sie auswählen, was Sie übermitteln möchten. Wird beispielsweise der Lagebericht auf "ja" gestellt, so erscheint ein zusätzlicher Reiter für den Bericht. Bei der Eröffnungsbilanz wird beispielsweise nur eine "Bilanz", jedoch keine "GuV" eingereicht. Soll aber ein Regel-Jahresabschluss eingereicht werden, muss sichergestellt werden, dass dieser sowohl den Berichtsteil "Bilanz" als auch "Gewinn- und Verlustrechnung" enthält.
- Lagebericht
- Bilanz (Mussfeld, wenn nicht "Eröffnungsbilanz ohne GuV", dann muss auch GuV ausgewählt werden)
- Steuerlicher Betriebsvermögensvergleich
- Eröffnungsbilanz ohne GuV (Mussfeld, wenn "Eröffnungsbilanz ohne GuV", dann darf nicht "Bilanz" und "GuV" ausgewählt werden)
- GuV (Mussfeld, wenn nicht "Eröffnungsbilanz ohne GuV", dann muss auch Bilanz ausgewählt werden)
- GuV nach MicroBilG
- Angaben unterhalb der Bilanz
- Anlagenspiegel (brutto)
- Anlagenverzeichnis
- Kapitalflussrechnung
- Eigenkapitalspiegel
- Ergebnisverwendung (Mussfeld, wenn Bilanz Ausweis eines Bilanzgewinns enthält)
- steuerliche Überleitungsrechnung (Mussfeld, bei Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung)
- Kontensalden zu einer oder mehreren Positionen
- Berichtigung des Gewinns bei Wechsel Gewinnermittlungsart
- steuerliche Gewinnermittlung (Mussfeld bei PersG und EU)
- steuerliche Gewinnermittlung bei Feststellungsverfahren
- steuerliche Gewinnermittlung für besondere Fälle
- Kapitalkontenentwicklung für Personenhandelsgesellschaften (Mussfeld nur bei PersG)
- andere Anhangangaben
- Bestätigungsvermerk
- Bericht des Aufsichtsrats
- Andere Berichtsbestandteile
- Allokation des Anlagespiegels: Hier wird standardmäßig die Ausprägung "Anlagespiegel als Bestandteil des Anhangs" vorgeschlagen, da nur diese Variante von BMD unterstützt wird.
- Allokation der Ergebnisverwendung: Zur Auswahl stehen Ihnen hier folgende Alternativen:
- Ergebnisverwendung als GuV-Verlängerung
- Ergebnisverwendung im Anhang
- Allokation des Verbindlichkeitenspiegels: Zur Auswahl stehen Ihnen hier folgende Alternativen:
- Verbindlichkeitenspiegel im Anhang und keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten in der Bilanz
- Verbindlichkeitenspiegel im Anhang und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis 1 Jahr in der Bilanz (wird standardmäßig vorgeschlagen)
- kein Verbindlichkeitenspiegel im Anhang und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten in der Bilanz
- Bilanzart (Mussfeld): Der Vorschlag lautet hier standardmäßig "Jahresabschluss". Weiters stehen Ihnen zum Beispiel folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- unterjährige Zahlen
- Umwandlungsbilanz
- Eröffnungsbilanz
- ...
- Bilanzart steuerlich bei PersG/Mitunternehmerschaften (Mussfeld): Zur Auswahl stehen Ihnen hier folgende Alternativen:
- Gesamthandsbilanz (wird standardmäßig vorgeschlagen)
- Sonderbilanz
- Ergänzungsbilanz
- korrigiert: ja/nein (gegenüber einer Vorgängerversion)
- Bilanz enthält Ausweis des Bilanzgewinns (Mussfeld): Ist die Position "Bilanz enthält Ausweis des Bilanzgewinns" mit "ja" angegeben, so muss der Berichtsbestandteil "Ergebnisverwendung" ebenfalls vorliegen. Diese beiden Angaben werden vom Programm automatisch vorgeschlagen, sobald in der Bilanz ein Bilanzgewinn aufscheint.
- Bilanzierungsstandard (Mussfeld): Je nach ausgewähltem Bilanzschema wird hier entweder deutsches Steuerrecht oder deutsches Handelsrecht vorgeschlagen. Zur Auswahl stehen zusätzlich zum Beispiel:
- deutsches Handelsrecht vor BilMoG
- deutsches Handelsrecht (sog. Einheitsbilanz)
- HGB mit IAS/IFRS-Nomenklatur
- ...
- Branchen (Mussfeld): Grundsätzlich sind Steuerpflichtige zur Anwendung der Kerntaxonomie verpflichtet. Sie stellt die branchen- und rechtsformunabhängige Standardtaxonomie dar. Daneben bestehen Branchentaxonomien. Solche branchenspezifischen Taxonomien gibt es in Form von Spezialtaxonomien, welche die Kerntaxonomie für bestimmte Branchen ersetzen, sowie in Form von Ergänzungstaxonomien, die für bestimmte Branchen zusätzlich zur Kerntaxonomie anzuwenden sind. Die Ausprägung RechKredV, RechZahlV und RechVersV sind nicht mit anderen kombinierbar! Alle anderen Ausprägungen dürfen auch gemeinsam vorkommen.
- führende Branche
- Institutsschlüssel für Kreditinstitute
- Versicherungszweige
- GuV Format (Mussfeld): Vorgeschlagen wird hier die Einstellung "Gesamtkostenverfahren". Zusätzlich können Sie hier noch folgende Alternativen auswählen:
- Umsatzkostenverfahren
- anderes Gewinnermittlungsverfahren
- Konsolidierungsumfang (Mussfeld): Vorgeschlagen wird hier die Einstellung "nicht konsolidiert/Einzelabschluss". Weiters stehen folgende Alternativen zur Auswahl:
- Konzernabschluss
- Konzernabschluss Inland
- Konzernabschluss Welt
- Teilkonzernabschluss
- Gruppenbilanz
- Konsolidierungsart unbekannt
- anderer Konsolidierungsgrad
- Bericht gehört zu (Mussfeld): Erfassen Sie hier die Angaben der Gesamthandsgesellschaft, zu der der Bericht gehört (relevant, wenn für eine Sonder- oder Ergänzungsbilanz ein Bezug zur Gesamthandsbilanz hergestellt werden muss). Angaben sind hier beispielsweise:
- 13-stellige Steuernummer: auch ausschließlich Nullen möglich
- steuerliche W-IdNr.: steuerliches Identifikationsmerkmal nach § 139a AO
- 4-stellige Bundesfinanzamtsnummer
Angaben zur Berichtsperiode
Die Informationen zum Punkt "Angaben zur Berichtsperiode" werden aus den FIBU-Stammdaten bzw. (Firmen-Vorjahren) übernommen.
Berichtsprüfung
Im Bereich der Berichtsprüfung werden Angaben zur Wirtschaftsprüfung gemacht (Prüfungsurteil, Prüfer, etc.).
Erstellungsbescheinigung
In diesem Bereich der "allgemeinen Informationen" werden die Angaben zur Erstellungsbescheinigung getroffen. Beispielsweise die Bescheinigungsart und Angaben zur Person, die mit der Erstellung beauftragt wurde.
Automatische Nummerierung von dafür vorgesehenen Bereichen des Berichts
Die Nummerierung von Positionen bei einigen Branchentaxonomieerweiterungen kann durch das Setzen dieser Einstellung aktiviert werden. Eine automatische Nummerierung von Positionen ist in Branchentaxonomien wichtig, für die es weitreichende gesetzliche Vorgaben für die Gliederung und Nummerierung gibt.
Nutzerspezifische Berichtsinformationen
Hier können langtextliche Informationen zum Dokument an sich hinterlegt werden.
Identifikationsmerkmale des Unternehmens
Die Identifikationsmerkmale des Unternehmens werden nach Möglichkeit aus den Firmenstammdaten übernommen. Weiters besteht die Möglichkeit, notwendige Ergänzungen mittels der Funktion "Bearbeiten" der entsprechenden Position zu treffen.
Für die Bankverbindung sind hier die folgenden Felder im Firmenstamm auszufüllen:
- ERV-Bankkontonummer
- ERV-Bankleitzahl
- ERV-SWIFT/BIC
- ERV-IBAN
Sind diese Felder nicht ausgefüllt, wird die Bankverbindung aus den Firmenstammdaten (Felder "SWIFT/BIC" bzw. "IBAN") herangezogen:
Bei einer Personengesellschaft sind auch Angaben zu den Gesellschaftern/(Sonder-)Mitunternehmern zu übermitteln. Die in den Stammdaten erfassten Gesellschafterdaten werden automatisch übernommen und der Knoten Gesellschafter wird je erfassten Gesellschafter dupliziert:
Die 13-stellige Steuernummer des Gesellschafters ist dabei eine verpflichtende Angabe. Hier sind allerdings auch ausschließlich Nullen möglich.
Die Rechtsform des Gesellschafters ermittelt sich aus den Beteiligungsverhältnissen aus dem Feld "Art des Beteiligten" und zusätzlich ermittelt sich bei natürlichen Personen dann die Unterscheidung zwischen Privat- oder Betriebsvermögen aus dem Feld "Die Beteiligung gehört zum".
Nutzerspezifische Unternehmensinformationen
Hier können spezielle Informationen des Senders oder speziell zwischen Sender und Empfänger vereinbarte Informationen hinterlegt werden.
In den Reitern "Bilanz" und "GuV" werden die Bilanzpositionen dargestellt:
Mittels rechter Maustaste können leere Posten im Bilanzschema in der Ansicht ein- bzw. ausgeblendet werden:
Mit der Funktion "Bilanzposten verknüpfen" können XBRL-Zuordnungen im Standard geändert bzw. korrigiert werden.
Die Summen werden automatisch geprüft und mittels Ampelsystem grafisch dargestellt:

Grünes Häkchen: Alles OK

Rotes X: Fehler - Einreichung ist nicht möglich

Grünes Häkchen mit Rufzeichen - Einreichung ist möglich, allerdings handelt es sich hierbei um eine Auffangposition. Dieser Posten könnte Kontrollen durch die Finanz auslösen und sollte ggf. durch eine Umbuchung eliminiert werden.
Im rechten Teil des Fensters wird eine genaue Fehlerbeschreibung in roter Schrift angezeigt:
Hinweis | Manuell geänderte Beträge werden kursiv und ohne graue Hinterlegung angezeigt. Diese können mittels rechter Maustaste mit der Funktion "Zeile zurücksetzen" auf den Programmvorschlag zurückgesetzt werden.
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Auf den einzelnen Bilanzüberschriften ist im Gliederungstext die entsprechende XBRL-Kennung hinterlegt (vgl. in Österreich E-Bilanz-Nr.). Aufgrund dieser XBRL-Kennung werden die Werte entsprechend in die E-Bilanz übernommen:
Die Ergebnisverwendung ist verpflichtend zu übermitteln, wenn in der Bilanz ein Bilanzgewinn ausgewiesen wird.
Im Fenster "Anhang" können Sie wahlweise den Anhang manuell erstellen oder aus einem bestehenden Bilanzbericht einfügen.
Um einen bestehenden Bilanzbericht in den Anhang zu übernehmen, wählen Sie mit rechter Maustaste die Funktion "Bericht laden":
Es öffnet sich ein weiteres Fenster "Bericht suchen". Wählen Sie nun den gewünschten Bericht und bestätigen Sie die Auswahl danach mit "Übernehmen".
Hier ist es möglich, ein komplettes Anlagenverzeichnis in einem Bericht mit zu übermitteln. Das Übernehmen der Daten funktioniert wie beim Anhang.
Sie wählen links das Anlagenverzeichnis aus. In der rechten Bildschirmhälfte wählen Sie im Editor mit rechter Maustaste den Befehl 'Bericht laden' aus.
Im darauffolgenden Fenster können Sie aus der Liste der verfassten Berichte wählen:
Der BMD Standard wurde für die E-Bilanz um den Bericht "Anlagenverzeichnis" mit den dazugehörigen Textbausteinen erweitert.
Beachten Sie, dass bei der Übermittlung des Anlagenverzeichnis folgende Berichtsbestandteile am Reiter "Allgemeine Informationen" aktiviert (auf "Ja" eingestellt) sein müssen:
- Anlagenverzeichnis
- Andere Berichtsbestandteile
Im Bereich des textlich dargestellten Berichts (Anhang) haben Sie im Reiter "Überprüfen" die Möglichkeit, den Inhalt mittels der Funktion "Rechtschreibprüfung" kontrollieren zu lassen:
Der Reiter "Steuerliche Modifikationen" scheint dann auf, wenn in den Berichtsbestandteilen der Punkt "steuerliche Überleitungsrechnung" ausgewählt wurde.
Im Reiter "Detailinformationen" werden bestimmte Bilanzposten durch einen Kontennachweis näher erläutert.
Hinweis | Bei welchen Positionen ein Kontennachweis erwünscht ist, ist in der XBRL-Taxonomie (Struktur) vorgegeben. Mit der Funktion "Umfang ändern", die im Menüpunkt "E-Bilanz" zu finden ist, haben Sie die Möglichkeit die Offenlegung der Konten zu beeinflussen.
Zur Auswahl steht hier: - Minimal: es erfolgt keine Offenlegung von Konten
- Normal: es werden zu jenen Posten Konten offengelegt, bei denen in der XBRL-Taxonomie ein Kontennachweis erwünscht ist
- Maximal: es werden alle Konten offengelegt
Eine Meldung zeigt zuerst auf, in welchem Umfang die E-Bilanz derzeit offengelegt wird und zusätzlich werden die weiteren zwei möglichen Varianten vorgeschlagen. Wenn Sie den Umfang ändern möchten, so wählen Sie die gewünschte Variante:
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Die Erstellung einer E-Bilanz für die Eröffnungsbilanz erfolgt über die gesonderte Tätigkeit "E-Bilanz (Eröffnungsbilanz)" in der Checkliste:
Die Zahlen hierfür basieren auf der Auswertung 520 Eröffnungsbilanz nach Steuerrecht. Beim Aufbereiten dieser Auswertung werden automatisch alle EB-Buchungen (Buchungsart = EB-Buchung) berücksichtigt.
Um eine Bilanz mit einer atypisch stillen Gesellschaft erfolgreich einreichen zu können, müssen folgende Buchungen vorgenommen werden:
Leistung der Einlage:
1200 Bank / 9295 Einlagen stiller Gesellschafter
Buchung Gewinnanteil:
2492 Abgeführte Gewinne auf Grund einer Gewinngemeinschaft / 1709 Gewinnverfügungskonto stille Gesellschaft
Buchung Verlustanteil:
9295 Einlagen stiller Gesellschafter / 2790 Erträge aus Verlustübernahme
Leistung der Einlage:
1800 Bank / 9295 Einlagen stiller Gesellschafter
Buchung Gewinnanteil:
7392 Abgeführte Gewinne auf Grund einer Gewinngemeinschaft / 3620 Gewinnverfügungskonto stille Gesellschaft
Buchung Verlustanteil:
9295 Einlagen stiller Gesellschafter / 7190 Erträge aus Verlustübernahme
Sobald Sie Daten vollständig erfasst wurden, kann die XML-Datei für die E-Bilanz erstellt und übermittelt werden.
Schritt 1: XBRL-Datei erzeugen
Zum Erzeugen der Datei nutzen Sie die dafür vorgesehene Funktion "XBRL erzeugen" oder verwenden Sie alternativ die Funktionstaste F8.
Schritt 2: Erfassung des Planabgabedatums
Sobald die Datei erzeugt wurde, öffnet sich im Anschluss ein kleines Fenster "Planabgabedatum". Geben Sie bzw. wählen Sie hier ein Datum, an dem voraussichtlich die Übermittlung durchgeführt werden soll und bestätigen Sie die Eingabe mit OK.
Es folgt eine Meldung, dass die XBRL-Datei erfolgreich erstellt wurde. Mit "Weiter zur Freigabe" kommen Sie zum Reiter Details der E-Government-Zentrale.
Schritt 3: Freigabe und Paketerstellung
Im nächsten Schritt gehört die XBRL-Datei mit der Abkürzung "E-Bil" (zu sehen in der Spalte "KurzBez"), die unter Einträge aufscheint, freigegeben und paketiert. Verwenden Sie dazu zuerst die Funktion "Freigeben" und anschließend "Paket erstellen".
Nach der Paketerstellung erscheint eine letzte Abfrage bezüglich Übermittlung. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten:
- Pakete senden
Klicken Sie auf "Pakete senden", wenn die Webservice-Zugangsdaten hinterlegt sind und Sie die Pakete direkt versenden möchten, oder
- Paketliste öffnen
Wählen Sie "Paketliste öffnen", um die Pakete manuell hochzuladen.
Der Start der Tätigkeit E-Bilanz ist durch folgende Berechtigung einstellbar:
Bilanzierung und Steuern → Bilanz und Berichte → Bilanz und Berichte - weitere Funktionen (nicht im Hauptmenü) → E-Bilanz und Firmenbuch → E-Bilanz (BMD Const-ID 38834)
Die Funktion "Bilanzposten verknüpfen" kann durch folgende Berechtigung gesperrt bzw. erlaubt werden:
Bilanzierung und Steuern → Stammdaten → Vorlagen→ Gliederungen (BMD Const-ID 28319)
In den
BILANZ Parametern besteht die Möglichkeit, für die E-Bilanz folgende Einstellung zu hinterlegen:
| Vorschlag Umfang für E-Bilanz Deutschland | Mit diesem Parameter kann ein Vorschlagswert für den Umfang der E-Bilanz hinterlegt werden. Dieser wird vom Programm beim Ersteinstieg in einen Mandanten entsprechend vorgeschlagen. Für die E-Bilanz ist die BMD Standardeinstellung "Normal" (nur jene Konten, bei den Posten mit "Kontennachweis erwünscht").
|
Fehlen die Angaben zum Dokumentenersteller, so erscheint folgende Angabe:
"genInfo.doc.author
com.abzreporting.abra.creation.CompoundFactValueException: cvc-complex-type.2.4.a:Invalid content
was found starting with element 'genInfo.doc.author.compName'. One of
'{"http://www.xbrl.de/taxonomies/de-gcd-2013-04-30":genInfo.doc.author.name}' is expected."
In diesem Fall muss geprüft werden, ob der entsprechende Benutzer in den Stammdaten als Mitarbeiter angelegt ist.
Bei fehlender Bankverbindung erscheint folgende Fehlermeldung:
"genInfo.company.id.bankAcct
com.abzreporting.abra.creation.CompoundFactValueException: cvc-complex-type.2.4.b: The content of
element 'genInfo.company.id.bankAcct' is not complete. One of
'{"http://www.xbrl.de/taxonomies/de-gcd-2013-04-30":genInfo.company.id.bankAcct.bankName}' is
expected."
Die Erfassung der Bankverbindung speziell für die E-Bilanz erfolgt in den Firmenstammdaten in den Feldern 430 und 431. Soll die normale Bankverbindung verwendet werden, so ist die Erfassung nicht notwendig, denn dann wird diese aus den Firmenstammdaten herangezogen.
Die nachfolgende Fehlermeldung kommt, wenn der Anhang fehlerhaft (beschädigt) ist.
"com.abzreporting.abra.creation.XBRLCreationException: The element type "f" must be
terminated by the matching end-tag "</f>"."
Damit dies in der Programmierung geklärt werden kann, ist es erforderlich den Bericht als "Seite als Text" darzustellen. Diese Funktion kann mit dem rechten Mausklick im Textbereich aufgerufen werden. Anschließend den kompletten Inhalt kopieren und in ein TXT-File (Editor) einfügen und an die Programmierung weiterleiten.
Eine fehlerhafte Position in der Bilanz und/oder GuV führt beim Erzeugen zu beispielsweise nachfolgender Fehlermeldung und ist durch einen rotes X gekennzeichnet:
In der Bilanz/GuV muss nun die Position gesucht werden, die zur Differenz führt. Ursachen für fehlende Berücksichtigung kann beispielsweise sein:
- fehlende oder falsche Hinterlegung der XBRL-Nummer
- Position lt. Rechtsform in der Taxonomie nicht vorgesehen
Stimmt der Jahresgewinn in den Passiva nicht mit der GuV überein, so kommt folgende Fehlermeldung:
"Bei der gegebenen Belegung der Positionen 'genInfo.report.id.incomeStatementendswithBalProfit' und 'genInfo.company.id.legalStatus' muss der für 'is.netIncome' bzw. 'ismi.netIncome' berichtete Wert mit dem aus den relevanten Einzelangaben im Bereich 'Bilanz' berechneten Wert übereinstimmen."
Prüfen Sie in diesem Fall die Kontenzuordnungen.
Stimmt der Bilanzgewinn/-verlust bzw. Jahresgewinn/-verlust der Passiva nicht mit der GuV überein, so kommt folgende Fehlermeldung:
"is.netIncome
Es wurde als "Rechtsform" eine Kapitalgesellschaft, als "Bilanzart" "Jahresabschluss" und "Bilanz enthält Ausweis des Bilanzgewinns" wurde mit nein angegeben, dann müssen die Summe der der Position "Jahresüberschuss/-fehlbetrag [Aktivseite], Summe Jahresüberschuss", "Nicht gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter [Aktivseite], Summe Jahresüberschuss", "Jahresüberschuss/-fehlbetrag [Privatkonto, Passivseite]", "Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter, Summe Jahresüberschuss", "Kapitalanteile der Kommanditisten, Summe Jahresüberschuss", "Jahresüberschuss/-fehlbetrag (Bilanz) - bei Kapitalgesellschaften" gleich der Position "Jahresüberschuss/-fehlbetrag" der GuV übereinstimmen."
In diesem Fall muss geprüft werden, ob der Jahresgewinn/-verlust richtig verbucht und richtig gegliedert ist.
Wenn in der Ergebnisverwendung nicht alle Positionen angezeigt werden, kann dies an der falschen Hinterlegung der Rechtsform liegen. In diesem Fall muss in den Stammdaten die Rechtsform geprüft und anschließend die E-Bilanz neu gestartet werden.
Beispiel: Kunde hatte fälschlicherweise Rechtsform 2 (Ein-Personen-GmbH oder Unternehmergesellschaft) statt 10 (Unternehmergesellschaft) ausgewählt.
Da die
Kapitalkontenentwicklung bei Personengesellschaften verpflichten zu übermitteln ist, erscheint folgender Fehler, wenn diese fehlt:
"genInfo.report.id.reportElement
In der Stammdatenposition "Berichtsbestandteile" wurde "Kapitalkontenentwicklung für Personenhandelsgesellschaften" als berichtet angegeben. Es existieren allerdings hierfür keine Positionen."
"genInfo.company.id.shareholder
Für Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2014 beginnen, müssen bei Personengesellschaften für jeden Gesellschafter eine Tabelle Kapitalkontenentwicklung berichtet werden. Für den Gesellschafter//Sonder-)Mitunternehmer "Name des Gesellschafters" wurde dies nicht berichtet. Erstellen Sie eine Kapitalkontenentwicklung mit dem Wert "Gesellschafternummer" für die Dimension Gesellschafterschlüssel."
Es muss für jeden Gesellschafter zumindest ein Konto mit Saldo 0,-- in der
Kapitalkontenentwicklung ausgewiesen werden, um eine fehlerfreie Übermittlung vornehmen zu können.
"Die Summe der angegebenen Kapitalkonten-Endbestände stimmt nicht mit der Differenz der Werte für 'bs.eqLiab.equity' und 'bs.ass.deficitNotCoveredByCapital' überein."
Die Validierung überprüft, ob der Endwert der Kapitalkontenentwicklung mit dem Eigenkapital (korrigiert um den nicht durch Einlagen gedeckten Fehlbetrag) übereinstimmt.
"Die für 'table.kke.sumEquityAccounts.sumYearEnd.capitalMovements'
angegebenen Steuerbilanzwerte summieren sich nicht zu 0."
Als Umbuchungen dürfen nur Beträge ausgewiesen werden, die innerhalb der Eigenkapitalkonten umgebucht werden. Sobald die Umbuchung in der FIBU von einem Eigen- auf ein Fremdkapitalkonto erfolgt, darf dies nicht in der Spalte Umbuchungen ausgewiesen werden.