Hier wird beschrieben, wie der jeweiligen "Fehlergrund" zustande gekommen ist und wie dieser behoben werden kann.
Beispiel
Der Fehlergrund "Keine Aufroll-Produkte" wird immer als Typ "Warnung" ausgegeben, diese haben keine negative Auswirkung auf die Aufrollungen.
In diesem Fall wurden zum Produktionslos 144 ein oder mehrere Produkte erfasst, deren Einstandspreiskennzeichen "Einstandspreis vom Artikel" eingestellt haben und die Kosten des Materialeinsatzes (inkl. Fertigungskosten) ungleich den Einstandswerten der Produkte sind.
Wenn es korrekt ist, dass der Materialeinsatz weniger Ist-Herstellkosten ergibt als die Summe der Einstandswerte der Produkte, kann diese Information ignoriert werden.
Ist dies nicht korrekt, wird unterhalb dargestellt, wie die Daten korrigiert werden können.
Achtung!
Es wird bei diesem Fehlergrund immer das Produkt mit der letzten laufenden Nummer aufgelistet.
Hinweis
Information: Bei dieser Konstellation mit den "PPS Einstandspreiskennzeichen: Einstandspreis vom Artikel" werden die Kosten des Materialeinsatzes nicht auf die Produkte aliquotiert.
EP vom Artikelstamm + Monatsabschluss Materialkosten Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem aktuellen Einstandspreis lt. Artikelstamm bewertet. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Materialkosten neu bewertet.
EP von der Auftragsposition + Monatsabschluss Materialkosten Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Auftragsposition bewertet. Gibt es keine Auftragsposition, wird auf den Artikelstamm zurückgegriffen. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Materialkosten neu bewertet.
EP vom Artikelstamm + Monatsabschluss Materialkosten und Arbeit Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Artikelstamm bewertet. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Material- und Arbeitskosten neu bewertet.
EP von der Auftragsposition + Monatsabschluss Materialkosten und Arbeit Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Auftragsposition bewertet. Gibt es keine Auftragsposition, wird auf den Artikelstamm zurückgegriffen. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Material- und Arbeitskosten neu bewertet.
Als Rückfallebene für die Einstellung dient der Parameter PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → Produkte →Einstandspreis: Methode der Berechnung.
Werden Produkte über den WWS-Produktionszugang angelegt, kann für diese Art der Rückmeldung noch gesondert eine Ermittlungsart eingestellt werden. Diese Einstellung ist zu finden in den Parametern PPS & WWS allgemein → Produkte →Einstandspreis: Berechnung bei Wareneingangs-Kommissionierung.
Sollte es nicht korrekt sein, dass die Materialkosten niedriger als die Summe der Einstandswerte der Produkte sind, sollte der Materialeinsatz zu dem oben angeführten Produktionslos kontrolliert werden.
Der Materialeinsatz ist unter PPS → Produktion →Materialeinsatz zu finden.
Zum Vergleich der Einstandswert der Produkte:
PPS → Produktion → Produkte
Summe ist hier 153,6+98,1+54,50= 306,2 €
Die Differenz zwischen den beiden beträgt 25,2 €, um diesen Wert sind die Produkte zu niedrig bewertet.
Lösungsvorschlag 1:
Die Einstandspreise der Artikel 13428 und 13429 sollten angepasst werden.
Lösungsvorschlag 2:
Der Materialeinsatz hat eventuell zu wenig Material verbraucht, als benötigt wurde. Hier müsste dann mittels Nacherfassung noch nacherfasst werden.