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Um Lohn- und Gehaltserhöhungen bzw. Fixwertänderungen für mehrere Dienstnehmer durchführen zu können, müssen im KV Erhöhungsregeln definiert werden. Im Zuge der Anlage kann beispielsweise festgelegt werden
  • ob die Erhöhung um einen absoluten Betrag (z. B. € 120,00) oder um einen Prozentsatz (z. B. 3,5 %) erfolgen soll,
  • wie der neue Wert (Betrag oder Satz) gerundet werden soll,
  • ob um einen Mindest- oder Maximalwert erhöht werden soll und
  • ob auf eine bestimmte Verwendungsgruppe eingeschränkt werden soll.
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Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenstern mit flexiblem Layout.

Erhöhungsregeln (Neuanlage)

Folgende Felder können bei der Anlage befüllt werden:

Vorgang
Mit dem Vorgang kann definiert werden, wie die Änderung durch die Erhöhungsregel erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Prozentuelle Erhöhung: Im Feld Wert ist ein Prozentsatz einzugeben, um den erhöht wird.

Absolute Erhöhung: Im Feld Wert ist der absolute Betrag einzugeben, um den erhöht werden soll.

Änderung Fixwert: Im Feld Wert ist der neue Fixwert zu erfassen, auf den geändert wird.

Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt: Die Erhöhung soll um die Differenz zwischen KV-neu und KV-alt erfolgen. Diese Ausprägung wird verwendet, wenn die Löhne und Gehälter aufgrund der Ergebnisse der aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen angehoben werden sollen. Im Feld Erhöhung um Differenz aus KV-Neu  - KV-Alt wird definiert, was mit einer etwaig vorhandenen Überzahlung passieren soll.
 
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Wert
Je nach Vorgang ist hier entweder ein Prozentsatz (prozentuelle Erhöhung) oder ein absoluter Betrag (absolute Erhöhung) anzugeben. Soll eine Fixwertänderung durchgeführt werden (z. B. Änderung des Satzes für die Schmutzzulage), muss hier bereits der Wert eingegeben werden, der übernommen werden soll. Im Fall einer "Erhöhung um die Differenz aus KV-neu und KV-alt" ist dieses Feld inaktiv.
Rundung
In diesem Feld wird festgelegt, wie der ermittelte Erhöhungsbetrag oder Satz gerundet werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • kaufmännisch
  • abrunden
  • aufrunden
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Nach der Rundung erfolgt ggf. der Vergleich mit dem KV-Lohn bzw. -Gehalt, sofern das Feld Vergleich mit KV-Lohn/Gehalt auf "Ja" gesetzt ist, wodurch eine KV-Unterzahlung vermieden werden kann.
Rundung auf
Auf welchen Wert gerundet werden soll, wird in diesem Feld bestimmt. Es muss ein Wert, auf den gerundet werden soll, eingegeben werden. Die Hinterlegung von 0 in diesem Feld bewirkt, dass der Wert IST-neu mit 0 ermittelt wird.
 
Beispiel  
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0,01 für eine centgenaue Rundung. 1 rundet auf Eurobeträge genau.
Min.
Bei der prozentuellen Erhöhung können Sie den Mindestwert angeben, um den erhöht werden soll. Dieser Wert wird bei Teilzeitkräften mit dem Teilzeitprozentsatz multipliziert, wodurch der konkrete Mindestwert bei Teilzeitkräften niedriger ist.
Max
Bei der prozentuellen Erhöhung können Sie den Maximalwert angeben, um den erhöht werden soll. Dieser Wert wird bei Teilzeitkräften mit dem Teilzeitprozentsatz multipliziert, wodurch der konkrete Maximalwert bei Teilzeitkräften niedriger ist.
Vergleich mit KV-Lohn/Gehalt
Wird dieses Feld auf "ja" gesetzt, erfolgt eine Prüfung auf eine eventuelle KV-Unterzahlung. Ist das der Fall, wird die Unterzahlung des Grundbezugs automatisch korrigiert und an den jeweiligen KV-Lohn bzw. das KV-Gehalt angepasst. Vereinfacht ausgedrückt ist das Feld auf "ja" zu setzen, wenn die neuen Ist-Werte der Dienstnehmer mindestens den aktuellen KV-Werten entsprechen sollen.

Der Vergleich mit dem KV-Lohn bzw. -Gehalt erfolgt nach einer etwaig in der Erhöhungsregel definierten Rundung als letzter Berechnungsschritt.
Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt
Im Feld Vorgang ist die Ausprägung "Erhöhung um Differenz aus KV-Neu - KV-Alt" ausgewählt. Eine etwaig vorhandene Überzahlung auf der zu erhöhenden Lohnart wird dann verringert ("aufgefressen"), wenn dieses Feld auf "Nein" steht. Die Überzahlung wird in gleicher Höhe fortgeführt, falls dieses Feld auf "Ja" steht.
Gültig ab
Sollen die Fixwerte rückwirkend für bereits endverspeicherte Monate erhöht werden, kann hier der gewünschte Monat eingegeben werden.

Hinweis
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In den Vormonaten erfolgt keine automatische Aufrollung der Werte. Sie werden lediglich im Fixwertspeicher eingetragen.
Firma
Eingabe der Firma, für deren Dienstnehmer die Erhöhung durchgeführt werden soll.
Verwendungsgruppen
Soll die Erhöhung nur für bestimmte Verwendungsgruppen durchgeführt werden, können diese hier mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png ausgewählt werden.  
Vergleich KV- mit Ist-Lohn
Dieses Feld ist eine Filtermöglichkeit. Die Erhöhungsregel soll nur auf bestimmte Ist-Löhne angewandt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Nein: Die Erhöhungsregel wird unabhängig vom Ist-Lohn angewandt.

Ist-Lohn <= KV-Lohn: Die Erhöhungsregel wird angewandt, wenn der Ist-Lohn kleiner oder gleich dem KV-Lohn ist (Unterzahlung oder gleich dem KV-Lohn)

Ist-Lohn > KV-Lohn: Die Erhöhungsregel wird angewandt, wenn der Ist-Lohn größer als der KV-Lohn ist (Überzahlung)

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Von Wert
Soll die Erhöhung nur bei jenen Dienstnehmern durchgeführt werden, bei denen der Wert der zu erhöhenden Lohnart innerhalb eines bestimmten Wertebereichs liegt, kann der Von- und Bis-Wert hier hinterlegt werden.

Beispiel
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Erhöhung des Grundbezugs um 3 % bei allen Dienstnehmern, deren Gehalt zwischen € 4.000,00 und € 5.000,00 liegt.
Bis Wert
Soll die Erhöhung nur bei jenen Dienstnehmern durchgeführt werden, bei denen der Wert der zu erhöhenden Lohnart innerhalb eines bestimmten Wertebereichs liegt, kann der Von- und Bis-Wert hier hinterlegt werden.

Beispiel
Beispiel.png
Erhöhung des Grundbezugs um 3 % bei allen Dienstnehmern, deren Gehalt zwischen € 4.000,00 und € 5.000,00 liegt.

Wurde die Erhöhungsregel erfasst, kann die Lohn-/Gehaltserhöhung bzw. Fixwertänderung über die Funktion Erhöhungsliste drucken geprüft und über Erhöhungsregeln anwenden vorgenommen werden.

Achtung! 
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Im Programm Dienstnehmer kann für dieses Programm eine Programmsperre hinterlegt sein. Dienstnehmer, für die eine Programmsperre hinterlegt worden ist, werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt.

 

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