UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Thema "Lagerinfo" finden Sie in der Themenhilfe Lagerinfo.
 

 Allgemein

 Wo kann ich Lagerbestände abrufen?

Möchten Sie die Lagerbestände am Bildschirm sehen, ist dies im Fenster Lagerinfo im Paket WWS → Lager möglich. Mithilfe der Einstiegsfelder kann z. B. auf einen bestimmten Artikel selektiert werden. Dargestellt werden in der Lagerinfo in einzelnen Reitern die Lagersummen, Lagerkonten und das Lagerjournal. Der Unterschied zwischen diesen Reitern wird in der FAQ Was ist der Unterschied zwischen Lagersummen, Lagerkonten und Lagerjournal? beschrieben.

Möchten Sie einen Ausdruck der Lagerbestände machen, kann dies auch über die Lagerinfo erfolgen. Über das Fenstermenü → Ausdruck → Lagerbestandsliste kann ein Smart-Interface für eine Auswertung ausgewählt werden.

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Sind hier noch keine Auswertungen verfügbar, können die Standardauswertungen über Standards importieren importiert werden. Dort steht Ihnen z. B. die Auswertung "Lagerbestandsliste per Stichtag" zur Verfügung. Nähere Informationen dazu finden Sie in der FAQ Wie kann ich die Standardauswertung "Lagerbestandsliste per Stichtag" laden?

 Wie kann ich die Standardauswertung "Lagerbestandsliste per Stichtag" laden?

Falls die Standardauswertung "Lagerbestandsliste per Stichtag" nicht zur Verfügung steht, können Sie diese über die Funktion Standards importieren importieren.

Im Fenster "Standards importieren" kann beim Feld "Auswertungen" die F8-Funktion ausgeführt werden.

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Dadurch öffnet sich das Fenster "Standardauswertungen importieren". Dort kann unter "Lager" z. B. die Auswertung "Lagerbestandsliste per Stichtag" ausgewählt werden.

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Nach dem "Übernehmen" bestätigen Sie das Fenster "Standards importieren" mit "Ok". Sobald die Standardeinstellungen importiert worden sind, erhalten Sie folgende Meldung: "Die Standards wurden korrekt importiert!"

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Danach finden Sie die importierten Standardauswertungen beim Druck der Lagerbestandsliste.

 Was ist der Unterschied zwischen Lagersummen, Lagerkonten und Lagerjournal?

In der Lagerinfo sind alle Lager mit den dazugehörigen gelagerten Artikeln ersichtlich.

Im Reiter Lagersummen sind generell die Summen aller gelagerten Artikel pro Lager/Lagerplatz aufgelistet. Sind im Lager Artikel mit unterschiedlichen Einheiten vorhanden, werden diese Summen addiert. Die Artikelsummen werden in der untersten Zeile dargestellt. Eine Aufteilung der Lagerwerte auf Chargen, Seriennummern, Farben und Größen wird hier nicht vorgenommen.

Im Reiter Lagerkonten werden die Summen pro Artikel je Lager, Lagerplatz, Charge, Seriennummer, Farbe und Größe sofort aufgelistet. Das heißt, dass jeder Artikel mit seinen Ausprägungen ein eigenes Lagerkonto hat. Eine Einschränkung auf einzelne Lager ist möglich. Zur Analyse des aktuellen Lagerstands kann der Reiter "Lagerkonten" herangezogen werden.

Im Reiter Lagerjournal werden sämtliche Lagerbuchungen aufgelistet. Es werden nicht nur die automatischen Buchungen im Lagerjournal gespeichert (z. B. Lagerabgangsbuchungen, die durch das Drucken bzw. Verbuchen der Lieferscheine entstehen), sondern auch alle manuellen Buchungen im Lager. Inventurbuchungen sind hier ebenfalls ersichtlich. Im Reiter "Lagerjournal" empfiehlt es sich, in den Einstiegsfeldern entsprechende Einschränkungen zu treffen, da sonst viele Datensätze aufgelistet werden und dies unübersichtlich werden kann.

 Wie ermittelt sich der Lagereinstandspreis?

Der Lagereinstandspreis wird abhängig vom Feld "Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen" am Artikel ermittelt. Dort kann zwischen folgenden Ausprägungen gewählt werden:

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Standard
Für diesen Artikel zieht der Wert einer Rückfallebene. Dabei ist folgende Reihenfolge zu beachten:
  • Der Wert des Feldes "Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen" auf der Warenuntergruppe zieht vor

  • dem Wert des Feldes "Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen" auf der Warenhauptgruppe. Und dieser zieht vor

  • dem Wert des Parameters "Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen".
    (Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen)
LagerkontoDer Lagereinstandspreis wird je Lagerkonto ermittelt. Ein Lagerkonto wird je Ausprägung des Artikels (Charge, Seriennummer, Farbe und Größe), je Lager bzw. Lagerplatz​ erstellt.
ArtikelEs wird der Lagerdurchschnittspreis über den ganzen Artikel ermittelt.
Artikel / Artikel-IDDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe und Größe ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / LagerDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe und Lager ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Lager / LagerplatzDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe, Lager und Lagerplatz ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Lager / Lagerplatz / ChargeDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe, Lager, Lagerplatz und Charge ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / ChargeDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe und Charge ermittelt.
Artikel / ChargeDer Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel und Charge ermittelt.

Beispiel 
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Artikel A hat auf Lager 1 einen Lagerstand von 10 Stk zu je 10 EUR und auf Lager 2 liegen 10 Stk zu je 12 EUR.

Bei Artikel A ist das Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen auf die Ausprägung Lagerkonto gestellt. Wird nun 1 Stk von Artikel A von Lager 1 abgebucht, wird mit 10 EUR abgebucht. Es wird mit dem Einstandspreis abgebucht, der je Lagerkonto gilt – also separat für Lager 1.

Steht das Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen aber auf Artikel bei Artikel A und wird von Lager 1 abgebucht, wird mit 11 EUR die Abgangsbuchung bewertet. Das Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen "Artikel" bedeutet, dass sich der Einstandspreis gemischt über den gesamten Artikel ermittelt, egal auf welchem Lager der Artikel liegt. Der Lagerwert des Artikels beträgt (10 Stk x 10 EUR = 100 EUR und 10 Stk x 12 EUR = 120 EUR) 220 EUR für 20 Stk. Das sind somit 11 EUR je Stk.

 Wie kann verhindert werden, dass negative Lagerstände zustande kommen?

Die Parameter müssen wie folgt eingestellt sein, damit keine negativen Lagerkonten entstehen.

Für den Bereich Verkauf:

Der Parameter Negative Lagerkonten erlaubt muss auf Nein stehen.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kommissionierung → Verkauf

Hinweis: Prinzipiell kann per Definition eines Lagers ein negativer Bestand nicht auftreten, da nichts aus dem Lager entnommen werden kann, was nicht da ist. Anders sieht es für positive Bestände mit negativer Bewertung aus. Dies kann theoretisch auftreten.
Die Notwendigkeit, "ins Minus zu buchen" ist mit allen Mitteln prozess- und programmtechnisch zu vermeiden.

Der Parameter Lagerstandskontrolle (neg. Lagerstand verhindern) muss auf Ja eingestellt sein.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Ausdrucke → Lieferscheine

Definition, ob negative Lagerstände verhindert werden sollen.

0 - Nein

1 - Ja: Negative Lagerstände werden kontrolliert und somit wird verhindert, dass beim Lieferscheindruck (Original) ein negativer Lagerstand generiert wird. Die Prüfung der Lagerstände erfolgt immer mit dem Tagesdatum, unabhängig wie der Parameter "Lagerbuchungsdatum" eingestellt ist (WWS Parameter → Verbuchung → Lieferschein → Lagerbuchungsdatum: Tagesdatum, Lieferscheindatum oder Liefertermin).

Hinweis: Für Firmen mit Firmensitz in der Slowakei und Tschechien ist die Kontrolle immer aktiv!

Für den Bereich Einkauf:

Die Parameter Lagerstandskontrolle (neg. Lagerstand verhindern) und Lagerstandskontrolle Storno (neg. Lagerstand verhindern) müssen auf Ja eingestellt sein.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneingang → Prüfungen

Definition, ob negative Lagerstände verhindert werden sollen.

0 - Nein
1 - Ja:
Negative Lagerstände werden kontrolliert und somit wird verhindert, dass bei der Wareneingangsverbuchung ein negativer Lagerstand generiert wird.
Definition, ob negative Lagerstände beim Stornieren der Warenannahme verhindert werden sollen. Eine Umstellung des Parameters auf "Nein" ist nicht zu empfehlen!

0 - Nein: Warenannahmen können storniert werden, auch wenn diese zu negativen Lagerständen führen, weil z. B. die Ware schon verkauft und damit vom Lager abgebucht worden ist.
Die Einstellung auf "Nein" wird NICHT empfohlen!

1 - Ja (Standard): Negative Lagerstände werden kontrolliert und somit verhindert, dass bei der Stornoverbuchung ein negativer Lagerstand generiert wird. Ist zu wenig auf Lager, erscheint beim Storno der Warenannahme die Meldung "Fehler bei der Wareneingangsstornierung! Wareneingang kann nicht storniert werden, da zu wenig auf Lager ist."

ACHTUNG
Die Einstellung des Parameters auf "Nein" ist nur in Ausnahmefällen zu verwenden! Die Einstellung auf "Nein" wird nicht empfohlen! Der Parameter darf in keinem Fall auf "Nein" gestellt werden, wenn mit Wareneinsatzermittlung gearbeitet wird!

Empfehlung von BMD: Die Einstellung des Parameters auf "Ja" belassen und vor der Stornierung der Warenannahme den entsprechenden Lieferschein stornieren, mit dem die Ware vom Lager abgebucht worden ist.

Wird im Einkauf mit Umbuchungsbestellungen gearbeitet, ist auch der Parameter Negative Lagerkonten bei Umbuchungsbestellung erlauben auf Nein zu stellen.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kommissionierung → Einkauf

Definition, ob negative Lagerkonten bei der Warenannahme einer Umbuchungsbestellung erlaubt sind.

0 - Nein (Standard): Beim Erfassen einer Warenannahme zu einer Umbuchungsbestellung wird geprüft, ob für das Quelllager die kommissionierbare Lagermenge unterschritten wird. Wird diese Lagermenge unterschritten, kommt die Meldung, dass die Kommissionierung ein negatives Lagerkonto vom Artikel verursachen oder vergrößern würde. Die Ware kann somit nicht vom gewählten Quelllager genommen werden.
1 - Ja: Es erfolgt keine Prüfung auf die kommissionierbare Lagermenge auf dem Quelllager.

Bei manuellen Lagerbuchungen sind folgende Parameter maßgeblich:

Der Parameter Lagerunterschreitung vom Artikel berücksichtigen muss auf Ja und der Parameter Negative Lagerkonten beim manuellen Lagerbuchen erlauben muss auf Nein stehen.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Buchen

Definition, ob beim manuellen Lager buchen die Lagerunterschreitungseinstellung vom Artikel berücksichtigt werden soll.

0 - Nein: Wird das Lager unterschritten, dann öffnet sich das Lagerunterschreitungsfenster.

1 - Ja: Die Lagerunterschreitung verhält sich je nach Einstellung am Artikel.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.
Definition, ob beim manuellen Buchen im Lager negative Lagerkonten entstehen dürfen.

0 - Nein (Standard bei neuen Installationen ab Version 25.45): Es dürfen keine negativen Lagerkonten beim manuellen Buchen im Lager entstehen, unabhängig davon wie die Berechtigung für die Option "Alles liefern" gesetzt ist. Die Option "Alles liefern" wird dann nicht mehr in der Lagerunterschreitung angezeigt. Diese Parametereinstellung ist die Empfehlung von BMD.

1 - Ja (Standard bei bestehenden Installationen): Die Berechtigung für die Option "Alles liefern" hat Vorrang.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

Am Artikel kann beim Feld "Lagerunterschreitung" die gewünschte Auswahl getroffen werden, wenn der Parameter "Lagerunterschreitung vom Artikel berücksichtigen" auf "Ja" steht.

Bei der Lagerunterschreitung ist auch zu berücksichtigen, dass die Ausprägung "Alles Liefern" nicht erlaubt ist. Wäre diese Ausprägung erlaubt, kann im Lagerunterschreitungsfenster die Option "Alles liefern" ausgewählt werden und dies würde z. B. den Parameter beim manuellen Lagerbuchen übersteuern.

Die Berechtigung "Optionen Lagerunterschreitung - Ausprägung "Alles Liefern"" ist zu finden in den Berechtigungen unter Warenwirtschaft → Lager → Lager - weitere Funktionen → Lagerunterschreitung.

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Im Bereich der Kasse sind folgende Parameter ausschlaggebend:

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Lager

Definition, ob in der Kassenerfassung eine Prüfung auf die Lagermenge erfolgen soll.

0 - Standard (Standard): Ist das "Land Rechtsversion" des Firmenstamms Österreich, erfolgt keine Prüfung der Lagermenge. Ist bei "Land Rechtsversion" Slowakei hinterlegt, findet eine Prüfung statt. Ist beim Feld "Land Rechtsversion" am Firmenstamm kein Land hinterlegt, dient das Land der Kassenfirma als Rückfallebene.

1 - Meldung
2 - Sperre
3 - Nein
Definition, ob für die Lagermengenprüfung die "Lagermenge" oder die "verfügbare Lagermenge" verwendet werden soll.
Definition, ob die Prüfung der verfügbaren Lagermenge bei der Positionserfassung erfolgen soll oder erst unmittelbar vor dem Bonabschlusses.

Hinweis: Bei Artikel mit Charge oder Seriennummer erfolgt die Prüfung immer im Zuge der Positionserfassung.
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Prüfung auf die Lagermenge der Charge erfolgen soll.

0 - Standard (Standard): Ist das "Land Rechtsversion" des Firmenstamms Österreich, erfolgt keine Prüfung der Lagermenge der Charge. Ist bei "Land Rechtsversion" Slowakei hinterlegt, findet eine Prüfung statt. Ist beim Feld "Land Rechtsversion" am Firmenstamm kein Land hinterlegt, dient das Land der Kassenfirma als Rückfallebene.

1 - Meldung
2 - Sperre
3 - Nein
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Prüfung auf die Lagermenge der Seriennummer erfolgen soll.

0 - Standard (Standard): Ist das "Land Rechtsversion" des Firmenstamms Österreich, erfolgt keine Prüfung der Lagermenge der Seriennummer. Ist bei "Land Rechtsversion" Slowakei hinterlegt, findet eine Prüfung statt. Ist beim Feld "Land Rechtsversion" am Firmenstamm kein Land hinterlegt, dient das Land der Kassenfirma als Rückfallebene.

1 - Meldung
2 - Sperre
3 - Nein

Für die mobile Datenerfassung (MDE) kann folgender Parameter eingestellt werden:

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Warenwirtschaft allgemein → Mobile Datenerfassung

Verarbeitungsart Lagerbewegung: Bei der Datenkontrolle wird geprüft, ob durch die Verarbeitung ein negatives Lagerkonto verursacht bzw. vergrößert werden darf!

0 - Nein (Standard): Es sind keine negativen Lagerkonten erlaubt. Hinweis: Lieferscheindisposätze werden hier nicht berücksichtigt.

1 - Ja: Negative Lagerkonten sind erlaubt.

2 - Nein, Prüfung inkl. Lieferscheindispos: Hier erfolgt die Prüfung auf die Lagermenge minus den Dispomengen von bereits gedruckten, aber noch nicht verbuchten Lieferscheinpositionen.

Beispiel: Unterschied zwischen den Ausprägungen "0 - Nein" und "2 - Nein, Prüfung inkl. Lieferscheindispos"
Ein Lieferschein ist im Original gedruckt, aber noch nicht verbucht. Diese Menge ist somit noch nicht im Lager berücksichtigt und steht daher noch zur Verfügung.

Wird mit der Ausprägung "Nein" (negative Lagerkonten sind nicht erlaubt) gearbeitet, kann diese Menge trotzdem mit MDE vom Lager abgebucht werden. Wird nun der Lieferschein verbucht, wird auch diese Menge abgebucht und der Lagerstand wird negativ.

Mit der neuen Ausprägung "Nein, Prüfung inkl. Lieferscheindispos" ist der Lagerabgang über MDE in dieser Konstellation nicht mehr möglich. Es erscheint eine Meldung: "Kein oder zu geringer Lagerstand!"

Hinweis: Dieser Parameter gilt sowohl für Online-MDE als auch Offline-MDE (dort wird die Meldung im Notizfeld nach der Datenkontrolle angezeigt).
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung kann dieser Parameter nur allgemein oder in der Hauptfirma gesetzt werden. Wird der Parameter für eine Unterfirma gesetzt, erscheint die Hinweismeldung "Dieser Parameter darf nur allgemein oder in der Hauptfirma eingestellt werden!" und ein Speichern der Parameteränderung ist nicht möglich.

 Was wird unter Lagerumschlagshäufigkeit verstanden?

Unter Lagerumschlagshäufigkeit wird verstanden, in welchem Verhältnis sich die Lagerabgangsmengen zum durchschnittlichen Lagerbestand darstellen.

Lagerumschlagshäufigkeit = Lagerabgangsmengen lt. Perioden / durchschnittlicher Lagerbestand

Der durchschnittliche Lagerbestand ergibt sich wie folgt: (Lagerendbestand lt. Vormonat + Lagerendbestände der Perioden) / (Anzahl der Perioden + 1)

Die Anzahl der Monate für die Lagerumschlagshäufigkeit kann im folgenden Parameter festgelegt werden. Im Standard ist bei diesem Parameter der Wert "12" hinterlegt.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Allgemein

Definition, wie viele Monate als Grundlage für die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit herangezogen werden sollen.

Hinweis
Nur relevant, wenn für die Inventur die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit aktiv ist.
Zusätzlich wirkt sich der Parameter auf den Reiter "Lagerstandsverlauf" in der Lagerauswertung aus.

Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

In der Abwertung der Inventur kann die Lagerumschlagshäufigkeit als Abwertungskriterium verwendet werden. Damit in der Inventurposition die Lagerumschlagshäufigkeit berechnet wird, müssen Voraussetzungen erfüllt sein. Siehe dazu die FAQ Was sind die Voraussetzungen, damit die Lagerumschlagshäufigkeit in der Inventurposition berechnet wird?

Hinweis 
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Die Lagerumschlagshäufigkeit wird nur berechnet, wenn die Funktion "Lagermonatsendwerte ermitteln" für die entsprechenden Perioden durchgeführt worden ist.

 Wo sehe ich den Setlagerstand?

Der Lagerstand von Sets kann über die Lagerinfo im Bereich "Lagersummen" im "Setlagerstand" abgerufen werden.
Je Lager wird der Setlagerstand anhand der Verfügbarkeit der am Set zugeteilten Einzelteile errechnet.

Beispiel 
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Setartikel "set01" beinhaltet die Einzelteile "nb001" und z002" mit je 1 Stk.

Steht man in der Baumdarstellung auf dem Setartikel, werden die Setlagerstände je Lager angezeigt:
Lager 1 mit 8 Stk. und Lager 2 mit 4 Stk.:

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Klickt man auf den Knoten "Ohne Lagerplatz" unter dem Hauptlager (Lager 1), sind die Einzelteile und die verfügbaren Lagermengen ersichtlich.

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Da der Artikel "nb001" mit 8 Stk. verfügbar ist, ergibt sich ein Setlagerstand von 8 Stk. am Lager 1.

Im Nebenlager (Lager 2) ergibt sich ein Setlagerstand von 4 Stk., da der Artikel "z002" mit 4 Stk. vorhanden ist:

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Im Bereich der Lagersummen wird die Summe der Setlagerstände über alle Lager und Lagerplätze dargestellt:
Daraus ergibt sich hier ein Wert von 17.
Diese Summe muss nicht der Summe der Lagerstände je Lager entsprechen.
Diese Summe wäre 12 (8 + 4).

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Wie errechnet das Programm eine Summe von 17?

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Da vom Artikel "nb001" insgesamt 17 Stück auf Lager sind, könnten maximal 17 Sets zusammengestellt und ausgeliefert werden. Der kleinste gemeinsame Nenner ist 17, daher wird auch dieser Wert als Summe angezeigt.

Folgende Parameter ermöglichen die Anzeige von Setlagerständen in der Auftragserfassung, Angebotserfassung sowie am Artikelstamm:

Definition, ob in den Auftragspositions-Feldern "Lager MG" und "verf. Lagermenge" die Lagermengen bei Set-Artikeln anhand der Stückliste ermittelt werden sollen

Hinweis
Das Laden der Stückliste und die Ermittlung der Lagerstände je Einzelteil kann den Aufbau der Positionslistung spürbar verlangsamen.

Definition, ob für Setartikel die Werte für "Lagermenge"/"verf. Lagermenge" ermittelt werden sollen.

0 - Nein (Standard)
1 - Ja

Hinweis: Der Parameter hat ebenfalls Auswirkung auf das Feld "verf. Lagermenge" am Kundenartikel.

 Lagerjournal

 Wo können die einzelnen Lagerbewegungen auf einen Blick übersichtlich dargestellt werden?

Im Fenster Lagerjournal werden sämtliche Lagerbewegungen aufgelistet.

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Mithilfe der Einstiegsfelder kann nach diversen Informationen gefiltert werden, z. B. kann im Standard ein Zeitraum eingegeben werden, in den die Buchungen fallen, oder es kann nach Artikel, Lager oder Kunde/Lieferant gefiltert werden. Über das Feld "Buchungsart" können Sie sich alle Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Inventurbuchungen etc. oder auch alle Buchungen anzeigen lassen.

Die gleiche Auflistung finden Sie auch im Reiter Lagerjournal im Fenster Lagerinfo.

 Wie funktioniert die Funktion "Buchung korrigieren" im Lagerjournal?

Mit der Funktion "Buchung korrigieren" kann eine Korrektur für eine manuell erstellte Lagerbuchung durchgeführt werden.

Die Funktion "Buchung korrigieren" ist im Fenster Lagerjournal oder im Reiter "Lagerjournal" im Fenster Lagerinfo zu finden. Diese Funktion ist nur bei Lagerjournalbuchungen verfügbar, die manuell über das Fenster Lager buchen erstellt worden sind.

Wählen Sie im Lagerjournal die fehlerhafte Buchung aus und führen Sie die Funktion "Buchung korrigieren" aus. Wird die Funktion "Buchung korrigieren" ausgeführt, wird der markierte Buchungsdatensatz geöffnet. Im Fenster "Buchung korrigieren" sind die korrekten Daten einzugeben: Keine Differenzen, sondern wirklich die Daten, wie die Buchung korrekt hätte sein sollen, z. B. die tatsächliche Menge bzw. der tatsächliche Preis.

Mit dem Übernehmen wird ein neuer Datensatz mit der Korrekturbuchung im Lagerjournal angelegt.

Beispiel 
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Der Einstandspreis von 100,12 soll auf den Einstandspreis von 105,22 korrigiert werden.

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Dazu wird im Feld "E-Preis" der korrekte Einstandspreis von 105,22 eingegeben.

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Im Lagerjournal ist nun eine Korrekturbuchung mit gleichem Lagerbuchungskennzeichen sowie der Differenz ersichtlich.

Buchungen, die über Lieferscheine, Warenannahmen, Inventuren etc. erstellt worden sind, können nicht mit der Funktion "Buchung korrigieren" berichtigt werden.

Über den folgenden Parameter kann definiert werden, ob mit der Funktion "Buchung korrigieren" negative Lagerkonten entstehen dürfen.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Buchen

Definition, ob beim "Buchung korrigieren" im Lager negative Lagerkonten entstehen dürfen.

0 - Nein (Standard): Bei der Funktion "Buchung korrigieren" dürfen keine negativen Lagerkonten entstehen.

1 - Ja: Es erfolgt keine Prüfung, ob durch das "Buchung korrigieren" negative Lagerkonten im Lager entstehen.

Hinweise
Einheiten werden dabei berücksichtigt.

Die Funktion "Buchung korrigieren" finden Sie in folgenden Fenstern:
  • Lagerjournal
  • Lagerinfo → Reiter "Lagerjournal"
  • Buchen
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

Hinweise 
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Wird bei der Buchungskorrektur das Feld "E-Preis" gelöscht oder auf 0 gesetzt, ist der neue Lagerwert der Buchung 0!

Eine neuerliche Korrektur einer Korrektur ist nur schwer möglich. Für diese Korrektur sollte eine neue manuelle Lagerbuchung mit der gewünschten Differenz oder eine Inventur mit der tatsächlichen Menge bzw. dem tatsächlichen Wert erstellt werden!

 Warum ist die Funktion "Buchung korrigieren" inaktiv?

Die Funktion "Buchung korrigieren" ist nur aktiv, wenn diese bei Lagerjournalbuchungen ausgewählt wird, die manuell über das Fenster Lager buchen erstellt worden sind.

Ist beim Öffnen des Kontextmenüs zu einer Lagerjournalbuchung die Funktion "Buchung korrigieren" inaktiv, handelt es sich um eine Buchung, die über Lieferscheine, Warenannahmen, Inventuren etc. erstellt worden ist.

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Solche Buchungen können nicht mit der Funktion "Buchung korrigieren" berichtigt werden, da dies zu Differenzen zwischen den Daten führen würde.

Beispiel 
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Der Einstandspreis einer Lagerbuchung, die per Lieferschein erstellt worden ist, ist nicht korrekt. Würde nun die Funktion "Buchung korrigieren" verwendet werden, stimmt der Einstandspreis von der Lagerbuchung (ZUG1) nicht mehr mit dem Lagereinstandspreis am Lieferschein überein. Da dies nicht mehr nachvollzogen werden kann, ist die Funktion inaktiv.

 Warum ist die Funktion "Buchungsdatum ändern" inaktiv?

Die Funktion "Buchungsdatum ändern" ist nur aktiv, wenn diese bei Lagerjournalbuchungen ausgewählt wird, die manuell über das Fenster Lager buchen erstellt worden sind.

Ist beim Öffnen des Kontextmenüs zu einer Lagerjournalbuchung die Funktion "Buchungsdatum ändern" inaktiv, handelt es sich um eine Buchung, die über Lieferscheine, Warenannahmen, Inventuren etc. erstellt worden ist.

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Solche Buchungen können nicht mit der Funktion "Buchungsdatum ändern" berichtigt werden, da dies zu Differenzen zwischen den Daten führen würde.

Beispiel 
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Das Buchungsdatum einer Lagerbuchung, die per Lieferschein erstellt worden ist, ist nicht korrekt. Würde nun die Funktion "Buchungsdatum ändern" verwendet werden, stimmt das Buchungsdatum von der Lagerbuchung (ZUG1) nicht mehr mit dem Datum am Lieferschein überein. Da dies nicht mehr nachvollzogen werden kann, ist die Funktion inaktiv.

 Wird im Lagerjournal die genaue Uhrzeit einer Buchung angezeigt?

Standardmäßig wird das aktuelle Tagesdatum und die aktuelle Uhrzeit der Verbuchung als Buchungsdatum und -zeit gespeichert.
Die Funktion "Buchungsdatum ändern" ermöglicht es, das Buchungsdatum von manuell erstellten Lagerbuchungen im Lagerjournal nachträglich zu ändern. Hier wird als Uhrzeit automatisch "0:00 Uhr" vorgeschlagen.

 Was ist eine KOR5-Buchung?

KOR5-Buchungen sind Inventurbuchungen, die durch die Inventurart "Wertkorrektur" entstehen.

Weitere Informationen zur Inventurart "Wertkorrektur" finden Sie in der Themenhilfe Inventur unter dem Punkt Inventurart "Wertkorrektur".

 Lagerkonten

 Was versteht man unter Lagerkonto und durch welche Ausprägungen entstehen Lagerkonten?

Ein Lagerkonto wird durch die Ausprägung eines Artikels beeinflusst:
  • Charge
  • Seriennummer
  • Farbe
  • Größe
  • Merkmal 1
  • Merkmal 2
Hat ein Artikel keine der oben genannten Ausprägungen, entstehen für lagergeführte Artikel Lagerkonten, wenn diese z. B. auf ein Lager oder auf einen Lagerplatz gebucht werden.

Beispiele 
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Artikel A wird auf Lager 1 und Lager 2 gebucht.
Dies ergibt zwei Lagerkonten, da je Lager ein Lagerkonto entsteht.

Artikel B wird auf die Lagerplätze A, B und C von Lager 1 gebucht.
Dies ergibt 3 Lagerkonten.

Artikel C wird mit 3 verschiedenen Chargen auf Lager 1 und mit 2 weiteren Chargen auf Lager 2 gebucht.
Daraus ergeben sich 5 Lagerkonten.

Artikel D wird mit der Charge xy auf Lager 1 und Lager 2 gebucht.
Es entstehen 2 Lagerkonten.

Artikel E wird dem Wert "AB" in Merkmal 1 und dem Wert "BC" in Merkmal 1 auf Lager 1 zugebucht.
Dies ergibt 2 Lagerkonten.

 Was macht die Funktion "Lagerkonto auf 0 stellen"?

Die Funktion kann im Reiter Lagerkonten im Fenster Lagerinfo aufgerufen werden.

Mit der Funktion wird das markierte Lagerkonto auf 0 gestellt. 

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Die Abfrage zur Eingabe eines Buchungstextes erscheint abhängig von folgender Parametereinstellung:

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Lagerkonto auf 0 stellen

Definition, ob beim Aufruf der Funktion "Lagerkonto auf 0 stellen" aus dem Lagerjournal oder aus den Lagerkonten der Buchungstext abgefragt werden soll. Dieser Buchungstext wird dann bei der Korrekturbuchung in das Feld "Buchungstext" im Lagerjournal übernommen.

0 - Nein: Es erfolgt keine Abfrage des Buchungstextes.

1 - Ja (Standard): Der Buchungstext wird abgefragt.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

Für die Lagerbuchungen, die sich durch diese Funktion ergeben, können eigene Lagerbuchungskennzeichen in den folgenden Parametern hinterlegt werden. Diese Lagerbuchungskennzeichen sind wichtig für die Buchung und auch für die weitere Behandlung der Buchungen bei Lageraufrollungen.

Sind keine Lagerbuchungskennzeichen hinterlegt, so verhält sich die Funktion "Lagerkonto auf 0 stellen" wie eine Inventur auf "0" mit dem Lagerbuchungskennzeichen "KOR3".

Wird ein abweichendes Buchungskennzeichen hinterlegt, so sollte in beiden Parametern dasselbe Buchungskennzeichen hinterlegt werden. Dabei ist auf folgendes Verhalten zu achten:
  • Wird ein Korrektur(Wert)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR3") hinterlegt, so bleiben bei diesen Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" Menge und Wert unverändert.

  • Wird ein Korrektur(Menge)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR2") hinterlegt, so werden diese Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" wie normale Mengenkorrekturen aufgerollt.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Lagerkonto auf 0 stellen

Definition, welches Lagerbuchungskennzeichen bei "Lagerkonto auf 0 stellen" mit positiver Menge verwendet werden soll.

Hinweis
Ist kein Lagerbuchungskennzeichen hinterlegt, so verhält sich die Funktion "Lagerkonto auf 0 stellen" wie eine Inventur auf "0" mit dem Lagerbuchungskennzeichen "KOR3".
Wird ein abweichendes Buchungskennzeichen hinterlegt, so sollte im Parameter Lagerverwaltung → Lagerkonto auf 0 stellen → "Lagerbuchungskennzeichen wenn negative Menge gebucht wird" das selbe Buchungskennzeichen hinterlegt werden.
Wird ein Korrektur (Wert)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR3") hinterlegt, so bleiben bei diesen Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" Menge und Wert unverändert.
Wird ein Korrektur (Menge)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR2") hinterlegt, so werden diese Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" wie normale Mengenkorrekturen aufgerollt.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.
Definition, welches Lagerbuchungskennzeichen bei "Lagerkonto auf 0 stellen" mit negativer Menge verwendet werden soll.

Hinweis
Ist kein Lagerbuchungskennzeichen hinterlegt, so verhält sich die Funktion "Lagerkonto auf 0 stellen" wie eine Inventur auf "0" mit dem Lagerbuchungskennzeichen "KOR3".
Wird ein abweichendes Buchungskennzeichen hinterlegt, so sollte im Parameter Lagerverwaltung → Lagerkonto auf 0 stellen → "Lagerbuchungskennzeichen wenn positive Menge gebucht wird" das selbe Buchungskennzeichen hinterlegt werden.
Wird ein Korrektur (Wert)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR3") hinterlegt, so bleiben bei diesen Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" Menge und Wert unverändert.
Wird ein Korrektur (Menge)-Lagerbuchungskennzeichen (ungleich "KOR2") hinterlegt, so werden diese Buchungen im Zuge der "Lageraufrollung" wie normale Mengenkorrekturen aufgerollt.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

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 Dispoliste

 Wo finde ich Informationen zu den Disposätzen?

Die Dispoliste kann entweder über das Paket WWS → Lager → Dispoliste oder über die Lagerinfo (Reiter Dispoliste) aufgerufen werden.

In der Dispoliste werden alle geplanten Zu- und Abgänge aus den Bereichen Verkauf, Einkauf und Produktion angezeigt.

Im Feld "Dispo-Kz" ist per Mouseover gut ersichtlich, wie ein Disposatz zustande gekommen ist.

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 Wie ermittelt sich der Dispotermin?

Im Bereich Verkauf ist der Dispotermin jener Termin, der im Auftrag im Feld "Kommissionstermin" angegeben ist.

Bis zu diesem Termin muss die Ware im Haus und kommissioniert sein.
Dieser Termin wird wie folgt als Vorschlag errechnet: Liefertermin - Lieferzeit (= von Lieferadresse) - Kommissionstage

Die Kommissionstage werden anhand folgender Reihenfolge ermittelt:
  • "Kommissionstermin: Tage" vom Erfassungskennzeichen
  • "Kommissionstermin: Tage" vom Lager
  • Parameter "Kommissionstermin: Tage" zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Kopfdaten

    Definition, wie viel Kommissionstage für die Berechnung von Versand- und Liefertermin berücksichtigt werden sollen.

    Hinweis
    Die Kommissionstage werden lt. folgender Reihenfolge ermittelt:
    1. Erfassungskennzeichen (Feld "Kommissionstermin: Tage") 
    2. Lager (Feld "Kommissionstermin: Tage (VK)") 
    3. Parameter "Kommissionstermin: Tage"

    Hinweis
    Versandtermin = Kommissionstermin + Parameter "Kommissionstermin: Tage"
    Liefertermin = Versandtermin + Lieferzeit


Im Bereich Einkauf ist der Dispotermin jener Termin, der z. B. in der Bestellung im Feld "Liefertermin" angegeben wird. Wird ein Datum im Feld "Liefertermin bestätigt" eingegeben, so gilt dieses als Dispotermin.

 Werden Bestellungen und Produktionszugänge in der verfügbaren Lagermenge berücksichtigt?

Bestellungen und Produktionszugänge werden in der verfügbaren Lagermenge berücksichtigt, wenn die entsprechenden Parameter aktiviert sind.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Dispoliste

Definition, ob offene Bestellungen für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands (Feld "verf. Lagermenge") miteingerechnet werden sollen.

0 - Nein: Offene Bestellungen werden für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands nicht berücksichtigt.

1 - Ja: Offene Bestellungen werden für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands berücksichtigt.

2 - Nur mit Terminbestätigung: Offene Bestellungen werden laut dem Feld "Liefertermin bestätigt" auf der Bestellposition für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands berücksichtigt.  
Definition, ob geplante Produktionszugänge für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands (Feld "verf. Lagermenge") miteingerechnet werden sollen.

0 - Nein: Offene Produktionszugänge werden für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands nicht berücksichtigt.

1 - Ja: Offene Produktionszugänge werden für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands berücksichtigt.

2 - Nur mit Terminbestätigung: Offene Produktionszugänge werden laut dem Feld "Liefertermin bestätigt" auf der Produktionsauftragsposition für die Berechnung des verfügbaren Lagerstands berücksichtigt.


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Siehe auch: