
Grundlegende Informationen zur Inventur finden Sie unter
Inventur.
Der Standardablauf einer Inventur, der von BMD empfohlen wird, ist
hier beschrieben.
Eine genaue Beschreibung der Arbeiten vor der Inventurerfassung finden Sie
hier.
Für die Inventur wird die Lizenz "Lager Basis (nswws200)" benötigt.
Nein, durch die Eingabe des Inventurdatums identisch mit dem tatsächlichen Datum der Zählung im Lager kann die NTCS aufgrund des Lagerjournals die erforderlichen Soll-Bestände ermitteln.
Nein, für die Inventur ist keine Jahresübernahme notwendig. Inventuren können auch unterjährig erstellt werden.
Ja, in der Clientsinfo stehen folgende Lernvideos zum Thema "Inventur" kostenlos für Sie zur Verfügung:
Über das Fenstermenü → Funktionen → DMS kann am Inventurkopf ein Dokument zugeordnet werden. Ist ein Dokument zugeordnet, so sind sämtliche DMS-Funktionen aktiv. Ob eine Dokumentenzuordnung vorhanden ist, ist am Feld "Dokumente" ersichtlich.
In der Inventur werden im Inventurkopf im Feld "Inventurart" nur jene Inventurarten angezeigt, die im folgenden Parameter hinterlegt sind.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, welche Inventurarten verwendet werden sollen. Nur die hier angegebenen Inventurarten sind dann im Feld "Inventurart" am Inventurkopf auswählbar. Bleibt dieser Parameter leer, werden alle Inventurarten verwendet.
Die Inventurarten werden mit den folgenden Nummern abgebildet:
0 = Gesamtinventur 1 = Teilinventur Artikel 2 = Teilinventur Lager 3 = Teilinventur Lagerplatz 4 = Teilinventur Artikel Lager 5 = Teilinventur Artikel Lagerplatz 6 = Mengenkorrektur 7 = Teilinventur Person 8 = Teilinventur Artikel Person 9 = Teilinventur Lagerkonto 10 = Wertkorrektur
11 = Mengenkorrektur Artikel 12 = Mengenkorrektur Lagerkonto 13 = Mengenkorrektur Lagerplatz 14 = Mengenkorrektur Lager
Hinweis Die Nummern der verwendeten Inventurarten werden mit Strichpunkt getrennt angegeben. Beispiel: 0;6;10 Die Inventurarten Gesamtinventur, Mengenkorrektur und Wertkorrektur werden verwendet.
Hinweis: Die Reihenfolge der Inventurarten kann auch mit diesem Parameter beeinflusst werden.
Beispiel: 6;10;0 Die Inventurart oben ist nun die Mengenkorrektur, danach folgen Wertkorrektur und Gesamtinventur.
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Hinweis | Bleibt der Parameter leer, werden alle Inventurarten angezeigt. |
Ja, die Reihenfolge kann über den folgenden Parameter festgelegt werden.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, welche Inventurarten verwendet werden sollen. Nur die hier angegebenen Inventurarten sind dann im Feld "Inventurart" am Inventurkopf auswählbar. Bleibt dieser Parameter leer, werden alle Inventurarten verwendet.
Die Inventurarten werden mit den folgenden Nummern abgebildet:
0 = Gesamtinventur 1 = Teilinventur Artikel 2 = Teilinventur Lager 3 = Teilinventur Lagerplatz 4 = Teilinventur Artikel Lager 5 = Teilinventur Artikel Lagerplatz 6 = Mengenkorrektur 7 = Teilinventur Person 8 = Teilinventur Artikel Person 9 = Teilinventur Lagerkonto 10 = Wertkorrektur
11 = Mengenkorrektur Artikel 12 = Mengenkorrektur Lagerkonto 13 = Mengenkorrektur Lagerplatz 14 = Mengenkorrektur Lager
Hinweis Die Nummern der verwendeten Inventurarten werden mit Strichpunkt getrennt angegeben. Beispiel: 0;6;10 Die Inventurarten Gesamtinventur, Mengenkorrektur und Wertkorrektur werden verwendet.
Hinweis: Die Reihenfolge der Inventurarten kann auch mit diesem Parameter beeinflusst werden.
Beispiel: 6;10;0 Die Inventurart oben ist nun die Mengenkorrektur, danach folgen Wertkorrektur und Gesamtinventur.
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Mit der Inventurart "Mengenkorrektur" werden die Lagerbestände nur mengenmäßig korrigiert. Bei der Inventuranlage kann zwischen folgenden Arten der Mengenkorrektur gewählt werden:
- Mengenkorrektur: Mit dieser Inventurart kann eine rollende bzw. permanente Inventur abgebildet werden. Im Gegensatz zu anderen Inventurarten (z. B. Gesamtinventur) kann mit der Mengenkorrektur der ermittelte Inventurpreis nicht bearbeitet werden. Mit der Mengenkorrektur werden Mengen korrigiert. Auf dem Inventurkopf kann nach jenen Daten (z. B. nach einem Lager) eingeschränkt werden, für welche die Mengenkorrektur durchgeführt wird. Erfolgt keine Einschränkung, werden alle Artikel ermittelt, die ein Lagerkonto mit einem Lagerwert oder einer Lagermenge aufweisen. Artikel, die nicht manuell als Inventurposition erfasst oder importiert worden sind, werden im Zuge des Erfassungsabschlusses mit Lagermenge und Lagerwert 0 gelistet und verarbeitet.
- Mengenkorrektur Artikel: Diese Inventurart entspricht dem Verhalten der Mengenkorrektur, jedoch werden nur die erfassten Artikel inventiert bzw. korrigiert.
- Mengenkorrektur Lagerplatz: Diese Inventurart entspricht dem Verhalten der Mengenkorrektur, jedoch werden nur die erfassten Lagerplätze inventiert bzw. korrigiert.
- Mengenkorrektur Lagerkonto: Bei dieser Mengeninventurart werden nur die erfassten Lagerkonten beim Inventurabschluss geprüft und etwaige Differenzen werden gelistet. Es werden keine zusätzlichen Lager, Lagerplätze etc. automatisch ermittelt, d. h., bei Abschluss werden keine weiteren Inventurpositionen mit Menge 0 erzeugt.
Bei all diesen Inventurarten erfolgt keine Wertkorrektur!
Informationen zum Standardablauf einer Inventur mit Mengenkorrektur finden Sie
hier.
Mit der Inventurart "Wertkorrektur" werden die Lagerbestände nur wertmäßig korrigiert.
Sofort wenn ein Inventurkopf mit der Inventurart "Wertkorrektur" gespeichert wird, werden die Inventurpositionen automatisch ermittelt. Die ermittelten Positionen können nach Wunsch bearbeitet werden, bevor die Erfassung abgeschlossen und die Inventur ins Lager gebucht wird.
Informationen zum Standardablauf einer Inventur mit Wertkorrektur finden Sie
hier.
Ja, mit der Inventurart "Mengenkorrektur" kann eine permanente oder laufende Inventur durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass dadurch das Lager hinsichtlich Menge zu diesem Zeitpunkt gesperrt wird.
Die Inventurart "Mengenkorrektur Lagerplatz" kann verwendet werden, wenn während des Jahres mehrere Inventuren mit Mengenkorrekturen (bzw. eine permanente Inventur) für jeweils eine Gruppe von Lagerplätzen durchzuführen sind und die gezählten Lagerplätze vollständig korrigiert werden sollen (jedoch nur ein Inventurkopf dafür angelegt wird).
Beispiel | Ein Regalgang hat x Lagerplätze. Darauf sind unterschiedliche Artikel verteilt. Der Vorteil der Inventurart "Mengenkorrektur Lagerplatz" ist, dass nur Artikel der Lagerplätze inventiert und zudem nicht erfasste Artikel mit Menge 0 ausgebucht werden. Es erfolgt dabei eine reine Mengenkorrektur, keine Wertberichtigung.
|
Inventuren werden im Fenster
Inventur erfasst. Dieses ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft
→ Lager
→ Periodenabschluss
→ Inventur.
Informationen zur Erfassung von Inventuren finden Sie
hier.
In das Feld "Inventurdatum" wird jenes Datum eingetragen, an dem die Waren tatsächlich gezählt worden sind.
Achtung! | Wichtig ist die Eingabe der Uhrzeit! |
BMD empfiehlt, für eine Stichtagsinventur zum Bilanzstichtag das Zähldatum 31.xx und als Uhrzeit 23:59:00 zu verwenden.
Grund: Das angegebene Datum und die Uhrzeit werden für das Berechnen der Differenzmengen herangezogen. Auch die Korrekturbuchungen, die durch das Verbuchen der Inventur entstehen, werden genau mit diesem Datum bzw. Uhrzeit in das Lager gebucht.
Wird keine Uhrzeit angegeben, übernimmt das System automatisch 00:00:00, also den Tagesbeginn des gewählten Tages. Dadurch würden die Bestände zum Anfang des Tages statt zum Ende ermittelt.
Inventurpositionen können neu erfasst, bearbeitet oder gelöscht werden, solange die Erfassung offen ist. Wird die Funktion "Erfassung abschließen" ausgeführt, ist keine Bearbeitung der Positionen möglich. Sollen Änderungen nach dem Erfassungsabschluss vorgenommen werden, muss die Funktion "Erfassung öffnen" durchgeführt werden.
Dafür kann es zwei Gründe geben:
- Die Erfassung der Inventur wurde bereits abgeschlossen. Sobald die Funktion "Erfassung abschließen" ausgeführt wird, kann die Inventur nicht mehr bearbeitet werden. Solange die Inventur noch nicht ins Lager gebucht worden ist, kann die Funktion "Erfassung öffnen" ausgeführt werden, damit die Inventur wieder bearbeitet werden kann.
- Die Inventur wurde schon verbucht (Funktion "Inventur ins Lager buchen"). Hier ist die Bearbeitung erst nach dem Rückgängigmachen der Verbuchung (über die Funktion "Inventur buchen rückgängig") und Öffnen der Erfassung (Funktion "Erfassung öffnen") möglich.
Gibt es Unterscheidungen zwischen dem Inventurdatum am Inventurkopf und den Inventurpositionen kann ein Parameter gesetzt werden, damit die Mengen lt. dem Datum vom Inventurkopf beim Erfassungsabschluss ermittelt werden.
Dazu muss vor der Erstellung des Inventurkopfs der folgende Parameter aktiviert werden.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Erfolgt die Inventurzählung nicht am gleichen Tag lt. Inventurkopf, so kann hier definiert werden, ob beim Ausführen der Funktion "Erfassung abschließen" die Menge je Lagerkonto auf das Inventurkopfdatum vor- oder zurückgerechnet werden soll.
Beispiel Inventurkopfdatum 01.06.
Artikel XYZ | Menge 10 Stk.| Datum der Inventurposition 03.06. Am 02.06. wurden 3 Stk. vom Artikel XYZ mit einem Wareneingang zugebucht.
0 - Nein: Die Inventurposition wird mit 10 Stk. und Inventurpositionsdatum 03.06. gespeichert. 1 - Ja: Der Zugang vom 02.06. wird von der gezählten Menge abgezogen. Somit ergibt sich eine Inventurmenge von 7 Stk. mit Inventurpositionsdatum 01.06.
Hinweis: Entspricht der 5.5 Funktion "F4-Ber.Inv.Mg" = "Inventurdatum ändern und Menge neu berechnen".
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Hinweis | Wichtig ist die Eingabe des korrekten Inventurdatums auf den Positionen, denn wenn der Parameter aktiviert und das Inventurdatum von Kopf und Positionen unterschiedlich ist, wird die Menge mit dem ursprünglichen Datum der Position auf die Menge mit dem Datum vom Kopf zurückgerechnet.
|
Sollen nur die Artikel von einem Lager, einer Warengruppe oder nur ein einzelner Artikel inventiert werden, kann die Inventur über die Felder am Inventurkopf eingeschränkt werden.
Beispiel | Am Inventurkopf kann im Feld "Lager" ein bestimmtes Lager ausgewählt werden:
|
In der Erfassung der Inventurpositionen müssen dann alle Lagerkonten zu dem ausgewählten Feld (z. B. Lager 1) erfasst werden. Ist dies nicht der Fall, werden diese beim Erfassungsabschluss mit 0 dargestellt und in weiterer Folge mit dem Verbuchen der Inventur auch so ins Lager gebucht (vom Lager ausgebucht, wenn doch Mengen vorhanden gewesen sind).
Soll nur ein bestimmtes Lagerkonto inventiert werden, weil z. B. dieses korrigiert werden soll, kann mit der Inventurart
Mengenkorrektur Lagerkonto gearbeitet werden.
Ja, ein Import von Inventuren ist grundsätzlich möglich. Sobald ein Inventurkopf erstellt ist, können die Inventurpositionen importiert werden.
Der Import funktioniert für alle Inventurarten, ausgenommen der Wertkorrektur.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Werden Inventurpositionen doppelt erfasst oder importiert, werden diese beim Erfassungsabschluss summiert.
Hinweis | Bei einem erneuten Import bzw. bei einer erneuten manuellen Erfassung einer bereits bestehenden Position gibt es keine Prüfung, dass eine Position schon vorhanden ist. Die NTCS geht davon aus, dass der Import oder die Erfassung eine zusätzliche Zählung darstellt und summiert die vorhandenen Positionen beim Erfassungsabschluss auf.
|
Sind Positionen versehentlich importiert worden, sind diese vor dem Erfassungsabschluss zu löschen!
Sollen alle Inventurpositionen einer Inventur gelöscht werden, ist dies möglich im Bereich "Inventurpositionen" über Weitere Funktionen → Extras → Alle Datensätze löschen.
Sollen nicht alle Inventurpositionen gelöscht werden, kann vor dem Löschen gefiltert werden. Es werden dann nur die gefilterten Positionen gelöscht.
Achtung! | Gelöschte Inventurpositionen können nicht wiederhergestellt werden! |
Wird ein Artikel mit verschiedenen Einheiten geführt und bei der Inventur mit einer Einheit, die nicht die Lagereinheit ist, erfasst, wird beim Abschluss der Erfassung automatisch auf die Lagereinheit umgerechnet und die Einheit wird auf die Lagereinheit umgestellt. Voraussetzung ist eine Einheitentabelle mit den gewünschten Einheiten am Artikel.
Beispiel | Die Lagereinheit eines Artikels ist kg. Der Artikel wird in der Inventur aber mit der Einheit "Palette" erfasst. Mit dem Erfassungsabschluss wird dann von Palette auf kg lt. Einheitentabelle umgerechnet und in kg dargestellt.
|
Gesperrte Artikel sind in der Inventur auswählbar, da auch gesperrte Artikel Mengen auf Lagerkonten haben können. Diese Mengen werden mit dem Setzen der Sperre nicht gelöscht, da die Sperre jederzeit wieder aufgehoben werden kann. Die Sperre von Artikeln kann außerdem nicht nur allgemein, sondern auch für einzelne Bereiche, z. B. für den Einkauf, gesetzt werden.
Alle Artikel, die lagergeführt sind und nicht als gelöscht gekennzeichnet sind, können inventiert werden.
Sollen bestimmte Artikel nicht in der Inventur eingegeben werden können, müssen diese mit dem Kennzeichen "Gelöscht" gekennzeichnet werden. Möchten Sie dieses Kennzeichen am Artikelstamm setzen, darf es keine Mengen auf den entsprechenden Lagerkonten geben.
Das kann vorkommen, wenn vor der Inventur
keine Lageraufrollung durchgeführt worden ist. Bitte führen Sie vor der Inventur
IMMER die
Lageraufrollung durch!
Die Lageraufrollung teilt beispielsweise die Differenzen, die aus der Eingangsrechnungskontrolle entstehen, auf die Abgangsbuchungen auf.
Zusätzlich zur manuellen Erfassung der Inventurpositionen gibt es auch noch die Möglichkeit, diese zu
importieren oder mittels
MDE-Gerät oder der App
BMD Go zu erfassen.
Nein, es können nur positive Mengen oder die Menge 0 inventiert werden. Wird mit der Funktion "Lagerstand als Inventur übernehmen" gearbeitet, werden negative Lagerstände mit Menge 0 als Inventurposition übernommen.
Inaktive Artikel können bei der Inventur nicht als Position erfasst werden. Sie erscheinen jedoch nach Abschluss der Inventur als ermittelte Positionen.
Der Grund dafür ist, dass beim Abschließen der Inventurerfassung nicht gezählte Artikel automatisch mit einem Lagerbestand von 0 ermittelt werden. Artikel, die auf inaktiv gesetzt worden sind, besitzen weiterhin ein Lagerkonto mit einer Menge von 0 und einem Wert von 0.
Ob für solche Artikel Positionen erzeugt werden, hängt vom folgenden Parameter ab:
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob beim Ausführen der Funktion "Erfassung abschließen" auch Inventurpositionen für nicht gezählte Lagerkonten mit Differenz-Menge 0 und Differenz-Wert 0 erzeugt werden sollen.
0 - Nein: Es werden bei "Erfassung abschließen" nur Positionen ermittelt, die nicht gezählt worden sind und bei denen Differenz-Menge und Differenz-Wert ungleich 0 sind.
1 - Ja: Alle Positionen, die nicht gezählt worden sind, werden bei "Erfassung abschließen" ermittelt. Hier werden auch nicht gezählte Positionen ermittelt, bei denen Differenz-Menge und Differenz-Wert gleich 0 sind.
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Die Inventurpreisfindung kann entweder manuell angestoßen werden oder automatisch erfolgen.
Variante "manuell"
Die Inventurpreisfindung kann im Fenster
Inventur über das Fenstermenü
→ Funktionen gestartet werden.
Variante "automatisch"
Wenn der folgende Parameter aktiviert ist, wird die Inventurpreisfindung automatisch mit der Funktion "Erfassung abschließen" gestartet.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob beim Ausführen der Funktion "Erfassung abschließen" zuerst die Inventurpreisfindung aufgerufen werden soll.
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Informationen zur Inventurpreisfindung finden Sie in der Themenhilfe ab
hier.
Der Inventurpreis ermittelt sich abhängig von folgendem Parameter:
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, wie die Inventurpreisfindung erfolgen soll.
0 - nach Lager Einstandspreis Erm.Kz: Ermittlung erfolgt lt. Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen vom Artikelstamm 1 - Artikel (Lagerdurchschnittspreis): Es wird der Lagerdurchschnittspreis über den ganzen Artikel ermittelt.
3 - Artikel / Artikel ID: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe und Größe ermittelt.
4 - Artikel / Artikel ID / Lager: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe und Lager ermittelt.
5 - Artikel / Artikel ID / Lager / Lagerplatz: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe, Lager und Lagerplatz ermittelt.
6 - Artikel / Artikel ID / Lager / Lagerplatz / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe, Lager, Lagerplatz und Charge ermittelt.
7 - Artikel / Artikel ID / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe und Charge ermittelt.
8 - Artikel / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel und Charge ermittelt.
20 - Einstandspreis laut Preisfindung: Es wird der Einstandspreis lt. Zugriffsreihenfolge (Preismanagement) ermittelt.
Hinweis: Bei den Ausprägungen 1-20 wird das Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen vom Artikelstamm ignoriert.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Der Inventurpreis ist nicht immer der durchschnittliche Einstandspreis, da über Parameter bzw. Einstellungen am Artikel auch abweichende Einstellungen möglich sind.
Der Inventurpreis ermittelt sich abhängig von folgendem Parameter:
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, wie die Inventurpreisfindung erfolgen soll.
0 - nach Lager Einstandspreis Erm.Kz: Ermittlung erfolgt lt. Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen vom Artikelstamm 1 - Artikel (Lagerdurchschnittspreis): Es wird der Lagerdurchschnittspreis über den ganzen Artikel ermittelt.
3 - Artikel / Artikel ID: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe und Größe ermittelt.
4 - Artikel / Artikel ID / Lager: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe und Lager ermittelt.
5 - Artikel / Artikel ID / Lager / Lagerplatz: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe, Lager und Lagerplatz ermittelt.
6 - Artikel / Artikel ID / Lager / Lagerplatz / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe, Lager, Lagerplatz und Charge ermittelt.
7 - Artikel / Artikel ID / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel, Farbe, Größe und Charge ermittelt.
8 - Artikel / Charge: Es wird der Lagerdurchschnittspreis je Artikel und Charge ermittelt.
20 - Einstandspreis laut Preisfindung: Es wird der Einstandspreis lt. Zugriffsreihenfolge (Preismanagement) ermittelt.
Hinweis: Bei den Ausprägungen 1-20 wird das Lagereinstandspreisermittlungskennzeichen vom Artikelstamm ignoriert.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Ob der Inventurpreis als neuer Einstandspreis auf den Artikel übernommen werden soll, hängt von der Einstellung des folgenden Parameters ab.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob im Zuge der Inventurverarbeitung der Inventurpreis lt. Inventurposition als neuer Einstandspreis in der Standard-Einstandspreistabelle übernommen werden soll. |
Hinweis | Die automatische Übernahme des Inventurpreises als Einstandspreis bzw. die Abfrage erfolgen im Zuge der Funktion "Inventur ins Lager buchen". |
Im Standard ist es die Hauptfirma. Soll jedoch der Inventurpreis als Einstandspreis in die Einstandspreistabelle der Buchungsfirma gespeichert werden, kann dies über folgenden Parameter umgestellt werden.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob im Zuge der Inventurverarbeitung der Inventurpreis lt. Inventurposition als neuer Einstandspreis auf die Einstandspreistabelle der Buchungsfirma übernommen werden soll.
0 - Nein (Standard): Der Einstandspreis wird auf die Einstandspreistabelle der Hauptfirma gespeichert.
1 - Ja: Der Einstandspreis wird auf die Einstandspreistabelle der Buchungsfirma gespeichert.
Hinweise Der Parameter ist auf der Hauptfirma zu setzen!
Auf dem Inventurkopf wird beim Feld "Buch-Firma" die jeweilige Buchungsfirma ermittelt bzw. eingegeben. Relevant ist diese, wenn Sie in einer Firmengruppe die Lagerstamm- und Bewegungsdaten auf der Hauptfirma führen, aber die Inventuren je operativer Firma gemacht werden. |
Hinweis | Der Parameter ist auf der Hauptfirma zu setzen! |
Der Inventurpreis beeinflusst den Lagerwert in der Warenwirtschaft. Je nach Parametereinstellungen und Einstellung in der "Zugriffreihenfolge der Preisfindung" für die Einstandspreise kann sich der Inventurpreis auf die gesamte Einstandspreisfindung auswirken.
Der Bewertungspreis ist die Grundlage für die Abwertungsermittlung. Der Bewertungspreis muss zwingend für die Abwertung ermittelt werden:
- Entweder manuell im Fenster Inventur über die Funktion "Bewertungspreis ermitteln" (Fenstermenü → Funktionen → Abwertung) oder
- beim Abschließen der Inventurerfassung wird der Bewertungspreis automatisch ermittelt.
Welcher Preis als Bewertungspreis ermittelt wird, ist in folgenden Parametern einstellbar:
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, welcher Preis als Basis für die Abwertung bei "Bewertungspreis ermitteln" herangezogen werden soll.
0 - Inventurpreis: Bewertungspreis = Inventurpreis 1 - EP lt. Einstandspreisfindung: Bewertungspreis = Einstandspreis lt. Zugriffsreihenfolge (Preismanagement)
2 - Niedrigstpreis-Prinzip: Bewertungspreis = der niedrigere Preis zwischen Inventurpreis und EP lt. Einstandspreisfindung wird herangezogen
3 - Letzter abgewerteter EP: Bewertungspreis = Einstandspreis laut letzter Abwertung. Wurde keine Abwertung gemacht, dann wird der Inventurpreis herangezogen. In Kombination mit Parameter "Letzten abgewerteten EP verwenden (Bewertungspreis ermitteln)" verwendbar.
|
| Definition, unter welchen Voraussetzungen der letzte abgewertete Einstandspreis als Bewertungspreis verwendet werden soll.
0 - Ja: Der letzte abgewertete Einstandspreis wird immer als Bewertungspreis verwendet.
1 - wenn kein Zugang: Der letzte abgewertete Einstandspreis wird nur dann als Bewertungspreis verwendet, wenn seit der letzten Inventur-Abwertung kein Zugang erfolgt ist (DatumLetzterZugang des Lagerkontos <= DatumLetzteAbwertung des Lagerkontos).
2 - wenn kein Zugang oder Abgang: Der letzte abgewertete Einstandspreis wird nur dann als Bewertungspreis verwendet, wenn seit der letzten Inventur-Abwertung kein Zugang oder Abgang erfolgt ist (DatumLetzterZugang des Lagerkontos <= DatumLetzteAbwertung des Lagerkontos und DatumLetzterAbgang des Lagerkontos <= DatumLetzteAbwertung des Lagerkontos). |
Ob der Abwertungswert tatsächlich als Lagerwert übernommen werden soll, kann mit folgendem Parameter gesteuert werden.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob die Inventur mit dem Inventurwert oder mit dem Abwertungswert in das Lager gebucht werden soll.
0 - Nein: Inventur wird mit dem Inventurwert (Feld: Wert) ins Lager gebucht. Der Abwertungswert wird nicht berücksichtigt. 1 - Ja: Inventur wird mit dem Abwertungswert (Feld: Abw-Wert) ins Lager gebucht.
Hinweis Steht der Parameter auf "Nein" und die Abwertung soll als Information am Lagerkonto in den Abwertungsfeldern gespeichert werden, kann dies mit der Funktion "Letzte Abwertung: Datum, Menge und Wert eintragen" (zu finden in der Inventur → Fenstermenü → Funktionen → Abwertung) erfolgen. Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Soll der Abwertungswert nur als Information am Lagerkonto zur Verfügung stehen, kann die Funktion "Letzte Abwertung: Datum, Menge und Wert eintragen" ausgeführt werden.
Rückfall auf den Einstandspreis lt. Preisfindung, wenn ...
- keine Lagerkonto vorhanden ist.
- die Lagermenge "0" oder negativ ist.
Preis ist "0", wenn ...
- die Lagermenge positiv und der Lagerwert negativ ist.
- die Lagermenge positiv und der Lagerwert "0" ist.
Mit dem Ausführen der Funktion "Erfassung abschließen" werden die Inventurdifferenzen (Mengen und Werte) ermittelt.
Sobald die Erfassung der Inventur abgeschlossen ist, wird die Funktion "Inventur ins Lager buchen" aktiv.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Die Funktion "Inventur ins Lager buchen" ist erst aktiv, sobald die Erfassung der Inventur abgeschlossen worden ist (Funktion "Erfassung abschließen").
Inventuren werden mit dem Datum vom Inventurkopf (Feld "Inventurdatum") ins Lager gebucht.
Wenn eine Inventur rückwirkend gebucht wird, kann dies auch den aktuellen Lagerstand ändern. Allerdings nur, wenn es zwischen dem Datum der Inventur und dem aktuellen Datum keine andere Inventur gegeben hat.
Beispiel | Der Lagerstand eines Artikels hat sich vor einer Inventur so dargestellt:
| Datum | Lagerstand eines Artikels | | 31.03. | 10 Stk. | | 01.06. | 20 Stk. |
Zwischen 31.03. und 01.06. gab es keine Inventur.
Wird nun eine Inventur mit 01.04. durchgeführt, weil der damalige Lagerstand auf 12 Stk. korrigiert wird, ändert dies den aktuellen Lagerstand (vom 01.06.) auf 22 Stk.
Im Lagerjournal sieht man vor der Inventur den Lagerstand von 20 Stk.
Nach der Inventur ist die Änderung des Lagerstands auf 22 Stk. auf der Lagerbuchung ersichtlich.
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Beispiel | Gab es zwischen 31.03. und 01.06. eine Inventur, hat die erneute Inventur vom 31.03. allerdings keine Auswirkung auf den aktuellen Lagerstand, da die Inventur nach dem 31.03. die Menge fixiert hat. Dies ist in folgendem Beispiel zu sehen:
Der Lagerstand eines Artikels war vor der Inventur vom 31.03. wie folgt:
| Datum | Lagerstand | | 31.03. | 10 Stk. | | 30.04. (Inventur) | 10 Stk. | | 01.06. | 20 Stk. |
Wird nun eine Inventur mit 01.04. durchgeführt, weil der damalige Lagerstand auf 12 Stk. korrigiert wird, ändert dies nicht den aktuellen Lagerstand (vom 01.06.). Dieser bleibt bei 20 Stk., weil die Inventur vom 30.04. den Lagerstand auf 10 Stk. fixiert hat.
Im Lagerjournal wird dies wie folgt dargestellt:
Vor der Inventur mit 01.04. ist der Lagerstand heute (01.06.) 20 Stk.
Nach der Inventur mit 01.04. ist der Lagerstand am 01.06. bei 20 Stk. geblieben.
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Je nachdem wie viele Datensätze in der verbuchten Inventur nicht korrekt sind, empfehlen wir folgende zwei Varianten:
- Ein Artikel oder ein paar wenige Artikel wurden falsch gezählt oder erfasst: Die Korrektur kann über eine neue Inventur mit der Inventurart Mengenkorrektur Lagerkonto durchgeführt werden, wenn Sie normalerweise mit der Inventurart "Mengenkorrektur" Ihre Inventuren erfassen. Soll nicht nur die Menge eines Artikels, sondern auch eine wertmäßige Korrektur erfolgen, kann die Inventurart Teilinventur Lagerkonto verwendet werden.
- Sehr viele Artikel wurden falsch gezählt oder erfasst: Die Inventur kann rückgängig gemacht werden. Dazu kann die Funktion "Inventur buchen rückgängig" ausgeführt werden.
Ja, möglich sind Lagerbuchungen mit einem Datum vor dem Inventurdatum, aber je nach Inventurart haben diese keine Auswirkung auf Lagerstand bzw. Lagerwert.
Nach Auswahl der gewünschten verbuchten Inventur können Sie die Funktion "Inventur buchen rückgängig" ausführen.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Mit folgendem Parameter kann gesteuert werden, ob immer ein Lagerjournalsatz geschrieben werden soll, oder nur wenn Mengen- oder Wertdifferenzen vorhanden sind.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob beim Ausführen der Funktion "Inventur ins Lager buchen" immer ein Lagerjournalsatz geschrieben werden soll oder nur dann, wenn Mengen- oder Wertdifferenzen vorhanden sind.
0 - Nein: Es wird nur bei Mengen- oder Wertdifferenzen ein Lagerjournalsatz geschrieben. Gibt es keine Mengen- oder Wertdifferenzen, so wird auch keine KOR1 Buchung geschrieben und somit würde eine Lageraufrollung unabhängig einer Inventur die Werte aufrollen.
1 - Ja: Es wird immer ein Lagerjournalsatz geschrieben.
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Über den folgenden Parameter kann definiert werden, ob die Lageraufrollung automatisch nach dem Ausführen der Funktion "Inventur ins Lager buchen" starten bzw. ob eine Abfrage kommen soll.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob nach dem Ausführen der Funktion "Inventur ins Lager buchen" eine automatische Lageraufrollung erfolgen soll.
0 - Abfrage (Standard): Es erfolgt eine Abfrage, ob die Lageraufrollung durchgeführt werden soll.
1 - Ja: Die Lageraufrollung wird automatisch nach dem "Inventur ins Lager buchen" gestartet. Achtung: Dies kann je nach Datenmenge länger dauern.
2 - Nein: Die Lageraufrollung wird nicht automatisch gestartet. Diese kann manuell über die Funktion "Lageraufrollung" gestartet werden. Die Funktion ist zu finden im Fenster "Lagerinfo" im Fenstermenü → Funktionen.
Hinweise Für die Lageraufrollung kann ein Stapel definiert werden.
Die Ausprägungen "0 - Abfrage" und "1 - Ja" haben keine Auswirkung auf Inventuren mit den folgenden Inventurarten: - Mengenkorrektur
- Mengenkorrektur Artikel
- Mengenkorrektur Lagerkonto
- Mengenkorrektur Lagerplatz
Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Hinweis
| Bei folgenden Inventurarten wird auch bei aktiviertem Parameter keine Lageraufrollung gestartet: - Mengenkorrektur
- Mengenkorrektur Artikel
- Mengenkorrektur Lagerkonto
- Mengenkorrektur Lagerplatz
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Bitte kontrollieren Sie folgende Punkte:
- Wurden alle gewünschten Positionen in der Inventur erfasst?
- Wurde die Inventur ins Lager gebucht (Funktion "Inventur ins Lager buchen")?
- Wurde der gesuchte Artikel als Inventurposition in der Inventur erfasst?
- Mit welchem Datum wurde die Inventur verbucht? Dies ist dann das Buchungsdatum im Lagerjournal.
- Wird das Lagerjournal gefiltert? Sind alle Lagerbuchungskennzeichen ersichtlich? Sind alle Buchungen mit dem entsprechenden Buchungsdatum ersichtlich?
Nein. Die Inventurbuchungen können erst über die
Wareneinsatzermittlung in die Fibu übernommen werden. Dazu müssen die entsprechenden Lagerbuchungskennzeichen (z. B. KOR1, KOR4, KOR5) für die Wareneinsatzermittlung aktiviert sein und in der Wareneinsatzermittlung muss "Mit Lagerjournal" gearbeitet werden.
Wenn sich Lagerstände nach der Inventur ändern und Liefervorschläge vorhanden sind, so müssen diese nach der Inventur aktualisiert werden.
Hier kann man wie folgt vorgehen:
Fenster Aufträge → Status → nicht fertig/offen
Eine Inventurzählliste kann im Fenster
Inventur über das Fenstermenü
→ Ausdruck
→ Lagerbestandsliste gedruckt werden.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Eine Inventurdifferenzliste kann im Fenster
Inventur über das Fenstermenü
→ Ausdruck
→ Inventurliste gedruckt werden.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Wenn noch keine Auswertungen (z. B. für den Ausdruck der Inventurzählliste oder Inventurdifferenzliste) vorhanden sind, können Sie sich diese mithilfe der Funktion
Standards importieren (Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Einstellungen) über den Bereich "Auswertungen" mit der F8-Funktion anzeigen lassen:
In der Auswahl kann die entsprechende Standardauswertung (z. B. Inventurzählliste nach Lagerort oder Inventurdifferenzliste) markiert und importiert werden.
Eine Abwertung einer Inventur kann im Fenster
Inventur erfolgen.
Weitere Informationen zur Abwertung finden Sie
hier.
Vor der Abwertung ist es zwingend erforderlich, den Bewertungspreis ermitteln zu lassen.
Wenn das Feld "Letzter Zugang" am Lagerkonto leer ist, kann mit folgendem Parameter festgelegt werden, welches Datum bei der Abwertung laut Tabelle stattdessen verwendet wird.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob bei Verwendung der Funktion "Abwertung laut Tabelle" beim Datum "Letzter Zugang" auf ein anderes Datum zurückgefallen werden soll.
0 - Kein Rückfall (Standard): Es wird auf kein Datum zurückgefallen. Lagerkonten, bei denen das Datum "Letzter Zugang" leer ist, werden immer mit abgewertet.
1 - Rückfall auf Datum "Letzte Korrektur": Ist das Feld "Letzter Zugang" auf den Lagerkonten leer, wird beim Ausführen der Funktion "Abwertung laut Tabelle" auf das Datum "Letzte Korrektur" zurückgefallen. Können weder Datum "Letzte Korrektur" noch Datum "Letzter Zugang" ermittelt werden, wird nicht abgewertet.
2 - Rückfall auf Datum "Letzte Umbuchung": Ist das Feld "Letzter Zugang" auf den Lagerkonten leer, wird beim Ausführen der Funktion "Abwertung laut Tabelle" auf das Datum "Letzte Umbuchung" zurückgefallen. Können weder Datum "Letzte Umbuchung" noch Datum "Letzter Zugang" ermittelt werden, wird nicht abgewertet. |
Beispiel | In der Inventur werden zwei Positionen erfasst: - Eine Inventurposition mit Lager 2, wofür es noch kein Lagerkonto gibt.
- Die zweite Inventurposition hat ein Lagerkonto, das durch eine Umbuchung von Lager 1 auf Lager 2 entstanden ist. Auf dem Lagerkonto gibt es sonst keinen Zugang.
Bei der Abwertung werden die beiden Inventurpositionen je Ausprägung wie folgt abgewertet: - Mit Ausprägung "0 - Nein" werden beide Positionen von Lager 2 abgewertet.
- Mit Ausprägung "1 - Rückfall auf Datum "Letzte Korrektur" werden beide Positionen auf Lager 2 nicht abgewertet. Da die erste Position kein Lagerkonto hat, wird kein Datum "Letzte Korrektur" ermittelt. Bei der zweiten Position würde die Abwertung nur dann ermittelt, wenn es auf dem Lagerkonto zusätzlich zum Datum "Letzte Umbuchung" auch ein Datum "Letzte Korrektur" gäbe.
- Mit Ausprägung "2 - Rückfall auf Datum "Letzte Umbuchung" wird die erste Position nicht abgewertet, da sie kein Lagerkonto hat. Die zweite Position wird auf Lager 2 laut Datum "Letzte Umbuchung" abgewertet.
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Unter Lagerumschlagshäufigkeit wird verstanden, in welchem Verhältnis sich die Lagerabgangsmengen zum durchschnittlichen Lagerbestand darstellen.
Lagerumschlagshäufigkeit = Lagerabgangsmengen lt. Perioden / durchschnittlicher Lagerbestand
Der durchschnittliche Lagerbestand ergibt sich wie folgt: (Lagerendbestand lt. Vormonat + Lagerendbestände der Perioden) / (Anzahl der Perioden + 1)
Die Anzahl der Monate für die Lagerumschlagshäufigkeit kann im folgenden Parameter festgelegt werden. Im Standard ist bei diesem Parameter der Wert "12" hinterlegt.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Allgemein
| Definition, wie viele Monate als Grundlage für die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit herangezogen werden sollen.
Hinweis Nur relevant, wenn für die Inventur die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit aktiv ist. Zusätzlich wirkt sich der Parameter auf den Reiter "Lagerstandsverlauf" in der Lagerauswertung aus.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Lagerumschlagshäufigkeit in der Inventurposition ermittelt wird:
- Folgender Parameter muss entsprechend eingestellt sein:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob und wie beim Ausführen der Funktion "Erfassung abschließen" die Lagerumschlagshäufigkeit für alle Inventurpositionen berechnet werden soll.
0 - Nein (Standard) 1 - Ja, je Lagerkonto 2 - Ja, je Artikel und Lager
Hinweise Lagerumschlag = Lagerabgangsmengen lt. Perioden / durchschnittlicher Lagerbestand Durchschnittlicher Lagerbestand = Lagerendbestand Vormonat + Lagerendbestände der Perioden / (Anzahl der Perioden + 1)
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Lagerumschlagshäufigkeit auf der Inventurposition ermittelt wird: - Die Inventurart darf nicht die Ausprägung "Mengenkorrektur" aufweisen.
- Der folgende Parameter muss einen Wert haben:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Allgemein → Anzahl Monate für Lagerumschlagshäufigkeit.
Im Standard sind hier 12 Monate hinterlegt.
- Die Lagermonatsendwerte müssen ermittelt sein. Dies kann im Zuge der Lageraufrollung mit der Aktivierung des Feldes "Ermitteln Lagermonatsendwerte" gemacht werden. Die Werte sind dann im Fenster "Lagerkontomonatswerte" zu sehen. Das Fenster "Lagerkontomonatswerte" ist zu finden im Paket WWS → Lager → Lagerinfo → Fenstermenü → Extras.
- Zwingend muss der Lagermonatsabschluss bis zum Inventurmonat erstellt sein.
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- Die Inventurart darf nicht die Ausprägung "Mengenkorrektur" aufweisen.
- Der folgende Parameter muss einen Wert haben:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Allgemein
| Definition, wie viele Monate als Grundlage für die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit herangezogen werden sollen.
Hinweis Nur relevant, wenn für die Inventur die Berechnung der Lagerumschlagshäufigkeit aktiv ist. Zusätzlich wirkt sich der Parameter auf den Reiter "Lagerstandsverlauf" in der Lagerauswertung aus.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Im Standard sind hier 12 Monate hinterlegt.
- Die Lagermonatsendwerte müssen für die entsprechenden Perioden ermittelt sein. Dies kann im Zuge der Lageraufrollung mit der Aktivierung des Feldes "Ermitteln Lagermonatsendwerte" gemacht werden.

Die Werte sind dann im Fenster Lagerkontomonatswerte zu sehen.
- Zwingend muss der Lagermonatsabschluss bis zum Inventurmonat erstellt sein.
Die Abwertung hat nur Auswirkung auf die Fibu, wenn Inventurbuchungen über die
Wareneinsatzermittlung berücksichtigt werden und wenn der abgewertete Wert als Einstandswert ins Lager gebucht wird. Dies hängt von folgendem Parameter ab.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob die Inventur mit dem Inventurwert oder mit dem Abwertungswert in das Lager gebucht werden soll.
0 - Nein: Inventur wird mit dem Inventurwert (Feld: Wert) ins Lager gebucht. Der Abwertungswert wird nicht berücksichtigt. 1 - Ja: Inventur wird mit dem Abwertungswert (Feld: Abw-Wert) ins Lager gebucht.
Hinweis Steht der Parameter auf "Nein" und die Abwertung soll als Information am Lagerkonto in den Abwertungsfeldern gespeichert werden, kann dies mit der Funktion "Letzte Abwertung: Datum, Menge und Wert eintragen" (zu finden in der Inventur → Fenstermenü → Funktionen → Abwertung) erfolgen. Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |
Zunächst ist festzuhalten, dass diese Art der Inventurpositionserfassung von BMD NICHT empfohlen wird, da hier nur der Lagerstand aus dem System in die Inventur übernommen wird. Ein Abgleich zwischen der BMD Software und den tatsächlichen Lagerständen, die am besten durch eine Zählung ermittelt werden, findet hier nicht statt.
Zur Frage: Im Standard wird für gesperrte bzw. für gelöscht markierte Artikel eine Inventurposition angelegt. Abhängig ist dies aber von der Einstellung des folgenden Parameters:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur
| Definition, ob beim Ausführen der Funktion "Lagerstand als Inventur übernehmen" inaktive und gesperrte Artikel ausgenommen werden sollen.
0 - Nein (Standard): Auch für inaktive und gesperrte Artikel werden Inventurpositionen erzeugt. 1 - Ja: Für inaktive und gesperrte Artikel werden keine Inventurpositionen erzeugt.
Hinweis: Beim Kennzeichen "Gesperrt" wird nur die Ausprägung "Gesperrt" berücksichtigt!
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird. |