
Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie unter
Buchen.
Unter Bildschirmansichten → Kontoblatt bzw. Journal können Sie auf der jeweiligen Buchung mit der rechten Maustaste → "Buchung abgrenzen" die Erfassung der Abgrenzung auch nachträglich starten.
Alternativ dazu kann die entsprechende Buchung in der Buchungsmaske mit F6 nochmals bearbeitet werden, solange der jeweilige Kreis noch nicht abgeschlossen ist und hier unter Funktionen → "Buchung abgrenzen" die Erfassung der Abgrenzung aufgerufen wird
Wird eine Splittbuchung direkt beim Buchen abgegrenzt, wird das Fenster zur Erfassung der Abgrenzung je Splittaufteilung geöffnet.
Soll ein Teil der Splittbuchung nicht abgegrenzt werden, muss das Fenster für die Erfassung der Abgrenzung ohne Eingabe verworfen werden.
Soll eine Splittbuchung im Nachhinein abgegrenzt werden, ist dies nur im Journal, nicht am Kontoblatt möglich (Sie erhalten am Kontoblatt eine entsprechende Meldung).
Wird eine Splittbuchung nachträglich im Journal abgegrenzt, so muss die Funktion "Buchung abgrenzen" für jede Splittaufteilung, die abgegrenzt werden soll, extra gestartet werden.
Wird eine Buchung auf Vormonate abgegrenzt, für die die Periodensperre bereits gesetzt ist, erhalten Sie bei der Verbuchung eine Fehlermeldung.
Um dennoch in diese Vormonate verbuchen zu können, können Sie ein eigenes Buchungssymbol mit der Buchungsart 2001 (Bilanzbuchung) verwenden. Die Abgrenzungsbuchungen erfolgen dann als Bilanzbuchungen in den gewünschten Perioden.
Das Buchungssymbol kann in den Parametern als Vorschlagswert hinterlegt oder direkt bei der Verbuchung im Abgrenzungsfenster eingegeben werden.
Andernfalls muss die Periodensperre für die Verbuchung aufgehoben werden.
Alternativ dazu kann auch mit der Periodenverschiebung gearbeitet werden:
Wird unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Buchen → Buchungen importieren der Parameter Periodenverschiebung auf "Ja" gesetzt, erfolgt die Verbuchung in die nächste freie Periode.
Ist am FIBU-Stamm/FIBU-Filialstamm das Feld "Sperre bis Periode" auf den letzten Monat des Wirtschaftsjahres gesetzt, wird die Buchung automatisch als Bilanzbuchung verbucht.
Ist am FIBU-Stamm/FIBU-Filialstamm das Feld "BilanzBuchen-Sperre bis Periode" gesetzt, können Bilanzbuchungen nicht verbucht werden.
Wird beim Erfassen der Abgrenzungsbuchungen ein Dokument eingegeben, wird dieses auch auf die Automatikbuchung übernommen.
Das Dokument wird bei den Auflösungsbuchungen auch auf die Buchung übernommen.
Wird im Nachhinein ein Dokument zu einer Buchung, die bereits abgegrenzt wurde, zugeordnet, dann wird das Dokument auch auf die dazugehörigen Um-/Auflösungsbuchungen und auf die Abgrenzung (in den Automatikbuchungen) verteilt.
Wird beim Erfassen der Abgrenzungsbuchungen eine Kostenstelle eingegeben, wird diese auch auf die Automatikbuchung übernommen.
Die Kostenstelle wird bei den Auflösungsbuchungen auch auf die Buchung übernommen.
Am Kontoblatt kann mit der Funktion Quelldaten ansehen das Modell in den Automatikbuchungen aufgerufen werden. Somit kann man jederzeit nachvollziehen, welche Auflösungsbuchung am Abgrenzungskonto zu welchem Modell gehört.
Ist auf den Abgrenzungskonten das OP-Kennzeichen gesetzt, werden bei den Auflösungsbuchungen automatisch die Auszifferungen vorgenommen.
Sonstige Forderungen/Sonstige Verbindlichkeiten werden im Zuge der EB-Übernahme mit der Umbuchung ausgeziffert.
Auch bei Bestandskonten ist eine automatische Abgrenzung möglich. Dabei ist Folgendes zu beachten:
- Als Abgrenzungskonten werden die in den Fixkonten hinterlegten Konten verwendet.
- Ist am Konto das Kennzeichen für die ANBU-Vorerfassung gesetzt, ist keine Abgrenzung möglich.
- Konten, die selbst als Fixkonten für ARA/PR/Sonst. Ford./Sonst. Verb. hinterlegt sind, können nicht abgegrenzt werden.
- Bei Konten mit hinterlegtem Kassen-/Bankkennzeichen wird die Abgrenzung nicht gestartet.
Möchte man ein Kassen-/Bankkonto abgrenzen, muss die Abgrenzung aus dem Kontoblatt oder aus dem Journal erfolgen. - Abgrenzung direkt bei der Buchung: Ist das führende Konto ein Bestandskonto und das Gegenkonto ein Erfolgskonto, dann wird die Abgrenzung nur für die Gegenbuchung (Erfolgskonto) gestartet.
- Abgrenzung nachträglich am Kontoblatt/im Journal: Bei einer Buchung Bestandskonto gegen Erfolgskonto wird bei einer nachträglichen Abgrenzung am Kontoblatt oder im Journal entweder der Brutto- oder der Nettobetrag herangezogen (abhängig davon, auf welchem Konto man die Abgrenzung startet).
Wird bei einer Buchung die Abgrenzungsautomatik gestartet, dann wird geprüft, ob bei dieser Buchung ein KORE-Monatsteiler erfasst worden ist und gegebenenfalls folgende Meldung ausgegeben.
Bei Teilrechnungen und Akontoforderungen ist die automatische Rechnungsabgrenzung nicht möglich, bei Schlussrechnungen aber sehr wohl.
Bei Schlussrechnungen wird nur der Zuwachsbetrag, d. h. der Betrag der Schlussrechnung abzüglich der Beträge aus den Teilrechnungsstornos, abgegrenzt.
Wird die Abgrenzung zur Schlussrechnung in der ER-Kontrolle erfasst, muss der Abgrenzungsbetrag manuell auf den Zuwachs geändert werden, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, welche TR-Stornos durch die SR ausgelöst werden.
Wird eine Buchung mit Abgrenzungserfassung gelöscht und wurden bereits Auflösungsbuchungen vorgenommen, dann kommt eine entsprechende Fehlermeldung:
Beim E/A-Rechner muss die automatische Abgrenzung bei der Zahlungsbuchung ausgelöst werden.
Es wird zusätzlich zu der gewohnten Umbuchung Aufwand/EA-Verrechnungskonto die Buchung Abgrenzungskonto/Aufwand durchgeführt und die Auflösung der Abgrenzung erfolgt, wie gewohnt durch die Umbuchung Aufwand/Abgrenzungskonto im jeweiligen Monat.
Wichtig ist die Auszifferung der ursprünglichen Rechnung, damit auf die richtigen Konten zugegriffen werden kann.
Im Programm
Vorerfassung Buchungen steht die Funktion "Buchung abgrenzen" auch zur Verfügung. Sobald die Daten für die Abgrenzung erfasst worden sind, wird im Hintergrund ein neues Automatikmodell mit dem Kennzeichen "Vorläufig" angelegt.
Bei der Verbuchung werden die Abgrenzungsbuchungen automatisch durchgeführt und das Kennzeichen "Vorläufig" am Automatikmodell entfernt.
Abgrenzungen können nicht in der BMD Com oder im BMD Web erfasst werden!
Mittels Parameter kann eingestellt werden, wann bzw. ob im Buchungsprogramm eine Abfrage zur Verbuchung der automatischen Abgrenzungsbuchungen angezeigt werden soll. Dazu stehen unter Buchen → Weitere Buchungsfunktionen → Automatikbuchungen unter Extras → Einstellungen für Automatikbuchungen → Automatische Verbuchung Automatikbuchungen folgende Parameter zur Verfügung:
- Automatische Verbuchung Abgrenzung
- Benutzer für autom. Verbuchung Abgrenzungen
Wenn Sie beim Ausstieg aus dem Buchungsprogramm oder beim Wechsel der Periode keine Abfrage zur Verbuchung bekommen, dann kann dies folgende Ursachen haben:
- Die Abgrenzungsbuchungen wurden bereits verbucht (siehe "zuletzt verbucht").
- Es ist bereits ein Folgejahr vorhanden.
- Der Parameter für die autom. Verbuchung wurde deaktiviert.
- Die Periode lt. Tagesdatum ist kleiner als die Periode für die Verbuchung.
Abgrenzungen können auch direkt in der WWS erfasst werden. Die Erlösabgrenzung kann monatsweise oder taggenau definiert werden.
Hier gibt es 2 Möglichkeiten:
- Die Abgrenzung kann direkt am Erfassungskennzeichen hinterlegt werden:

- Die Abgrenzung kann direkt bei der Auftragserfassung für einzelne Aufträge erfasst werden:

Abgrenzungen können auch für die
LEA direkt in der WWS erfasst werden. Die Erlösabgrenzung kann monatsweise oder taggenau definiert werden. Im Gegensatz zu den
Abgrenzungen in der WWS gibt es nur die Möglichkeit, die Erlösabgrenzung am
Erfassungskennzeichen für Verkauf einzustellen:

Wenn eine Buchung mit Kfz abgegrenzt wird, dann wird das Kfz auch auf die Abgrenzungsbuchung übernommen, damit monatlich ein Privatanteil berechnet werden kann.
Nähere Informationen zur Kfz-Verwaltung finden Sie im Thema
Kraftfahrzeuge.
Bestehende Abgrenzungsmodelle können weiterhin verbucht werden, auch wenn nachträglich das Kfz-Kennzeichen am Kontenstamm des Aufwandskontos auf "zwingende Eingabe" umgestellt wird.
Somit ist gewährleistet, dass Abgrenzungsmodelle, die erfasst wurden, bevor man mit der Kfz-Verwaltung zu arbeiten begonnen hat, reibungslos weiterlaufen.
Änderungen am Abgrenzungsmodell sind nach dem Verbuchen der ersten Auflösungsbuchung nicht mehr möglich, daher sollten alle erforderlichen Felder bereits im Zuge der Anlage korrekt befüllt werden (z. B. Datumsfelder).
Wenn Abgrenzungsbuchungen jedoch falsch eingebucht worden sind oder z. B. der Zeitraum nicht übereinstimmt, kann das entsprechende Modell in den Automatikbuchungen unter Extras → Abgrenzung zurücksetzen zurückgesetzt werden.
Durch diese Funktion werden alle bisher bereits verbuchten Abgrenzungs- und Auflösungsbuchungen in den jeweiligen Monaten gelöscht und die ursprünglich abgegrenzte Buchung scheint wieder als normale Buchung im Ursprungsmonat auf. Wenn diese Buchung nun erneut bearbeitet bzw. die Abgrenzung gestartet wird, schreiben sich die geänderten Werte auf das bestehende Modell zurück und es wird automatisch angepasst.
Hinweis | Die Funktion Abgrenzung zurücksetzen kann nur in der FIBU gestartet werden, in der das Modell ursprünglich angelegt worden ist. Wenn das Modell im Vorjahr angelegt und mit der Jahresübernahme ins neue Jahr übernommen worden ist, ist das Zurücksetzen nur in der Vorjahres-FIBU möglich.
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Hinweis | Wenn es sich um eine jahresübergreifende Abgrenzung handelt, dann werden die Buchungen in ALLEN Jahren geprüft und gelöscht. Sollten z. B. im Vorjahr betroffene Buchungskreise bereits geschlossen oder am FIBU-Stamm die Felder "Sperre bis Periode" bzw. "Jahresabschluss gesperrt" gesetzt sein, können die Buchungen nicht gelöscht werden. Sie erhalten einen entsprechenden Hinweis.
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In den Automatikbuchungen unter Extras → Abgrenzung neu berechnen, können Sie die Beträge neu berechnen lassen, wenn Sie am Modell noch eine Änderung vorgenommen haben.
Hinweis
| Diese Funktion ist nur aktiv, wenn noch keine Buchungen verbucht worden sind. |