Grundlegende Informationen zur NTCS FIBU finden Sie unter
Erste Schritte.
Inhalt
Sie finden hier eine detaillierte Beschreibung verschiedener Buchungsbeispiele.
Grundlegende Informationen zum Buchungsprogramm, den Funktionen, den Bildschirmauswertungen usw. finden Sie im Thema
Buchen.
In der Buchungszeile können neue Buchungen erfasst oder bereits erfasste Buchungen geändert werden. Änderungen sind möglich, solange der Buchungsmonat/Buchungskreis noch nicht abgeschlossen ist.
Hinweis | Die Bild-nach-oben-Taste ist mit der Funktionstaste F4 gleichgeschaltet. Das heißt, Sie können in jedem Feld mit F4 oder der Bild-nach-oben-Taste die Suchroutine starten. Die Bild-nach-unten-Taste kann mit der Funktion "Strg + S" (Speichern) gleichgeschaltet werden. Das heißt, Sie können die Buchung in jedem Feld mit "Strg + S" oder mit der Bild-nach-unten-Taste speichern und müssen somit nicht alle Felder bis zum Ende mit ENTER durchbestätigen.
Dieses Verhalten ist über folgende Parameter im Buchungsprogramm einzustellen: Extras → Allgemeine Einstellungen oder Eigene Einstellungen → Eingabe
Aufruf Suchen mit Bild-oben: Standardmäßig kann mit F4 und der Bild-nach-oben-Taste die Suchfunktion aufgerufen werden. Man könnte hier einstellen, dass die Suchfunktion nur mehr mit F4 gestartet werden kann.
Speichern mit Bild-unten: Standardmäßig wird die Buchung am Ende der Buchung oder vorzeitig mit "Strg + S" gespeichert. Man könnte hier einstellen, dass die Buchung auch in jedem beliebigen Feld mit der Bild-nach-unten-Taste gespeichert werden kann.
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Im Buchungsprogramm unter Extras → Allgemeine Einstellungen oder Eigene Einstellungen können Sie unter dem Punkt Ansicht → Schriftart für Eingabezeile die Schriftgröße für die Buchungszeile einstellen.
Die Änderung wird aktiv, sobald das Programm "Buchen" neu gestartet wird.
| Einstellung, in welcher Schriftart und Schriftgröße die Eingabezeile dargestellt wird. |
Die Schriftgröße sämtlicher Tabellen (Kontenliste, Bildschirmansichten usw.) kann unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Allgemeine Einstellungen → Gesamtsystem → Schriftgröße in Tabellen eingestellt werden.
| Mit diesem Parameter kann die Schriftgröße in allen Tabellen eingestellt werden.
Die Layouteinstellungen in der Feldauswahl einer Tabelle übersteuern die Einstellung in diesem Parameter. |
Mit der Funktionstaste F12 kann in jedem Feld der Buchungszeile der Wert aus der Vorzeile übernommen werden bzw. mit der Funktion "Strg + Pfeil-nach-unten" die letzten 5 Eingaben.
Wenn man eine Feldauswahl anpasst ohne diese zu speichern, dann musste man bisher das Fenster schließen und neu öffnen um die ursprüngliche Feldauswahl zu laden.
Mit der neuen Funktion Felder wiederherstellen (Reihenfolge und Anzahl) kann man die dynamisch angepasste Feldauswahl wieder zurücksetzen, ohne das Fenster schließen und neu öffnen zu müssen.
Beispiel | In der Buchungszeile finden Sie die Funktion am Ende nach dem Feld "Auswahl":
Im Journal, Kontoblatt usw. finden Sie die Funktion mit der rechten Maustaste:
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Damit Sie am Buchungprogramm mit Steuerschüsseln arbeiten können, müssen Sie folgende Einstellungen treffen:
Am Buchungssymbol hinterlegen Sie, ob Sie die (Gegen-)Kontonummer und den Steuerschlüssel jeweils in einem eigenen Feld eingeben möchten, oder ob Sie ein einzelnes Feld für die gemeinsame Eingabe verwenden möchten.
Am Feld "Steuerschlüssel" können Sie auswählen, wie die Buchungen erfasst werden sollen.
Gemeinsam mit Konto/Gkto: Steuerschlüssel und Kontonummer können in einem gemeinsamen Feld erfasst werden.
Eigenes Eingabefeld: Für die Eingabe des Steuerschlüssels steht ein eigenes Eingabefeld in der Buchungszeile zur Verfügung.
Je nach Eintellung am Buchungssymbol müssen Sie die entsprechenden Felder in der Feldauswahl einblenden.
Gemeinsam mit Konto/Gko:
Für die Eingabe wählen Sie die Felder StSchl/Kto-Nr und StSchl/GKto-Nr aus:
Zwischen Steuerschlüssel und Kontonummer wird ein Komma eingegeben. Wenn z. B. mit Steuerschlüssel 3 auf das Konto 8000 gebucht wird, dann muss die Eingabe 3,8000 lauten:
Eingabe mit Komma:
Zwischen Steuerschlüssel und Kontonummer wird ein Komma eingegeben. Wenn z. B. mit Steuerschlüssel 3 auf das Konto 8000 gebucht wird, dann muss die Eingabe 3,8000 lauten:
Eingabe ohne Komma:
Damit Steuerschlüssel und Kontonummer ohne Trennzeichen eingegeben werden können, muss in den Parametern die Länge der Kontonummer bekanntgegeben werden. Sie finden die Einstellung unter Extras → Einstellungen für Buchen → Eingabe → Gemeinsame Eingabe Steuerschlüssel und Konto.
Geben Sie im Parameter die maximale Stellenanzahl Ihrer Kontonummern an. Wenn Ihre Konten max. 5-stellig sind, dann tragen Sie im Parameter die Zahl 5 ein. Bei kürzeren Kontonummern muss die Kontonummer mit führenden Nullen aufgefüllt werden.
Wenn z. B. mit Steuerschlüssel 3 auf das Konto 8000 gebucht wird, dann muss die Eingabe 308000 lauten.
Eigenes Eingabefeld:
Blenden Sie sich zusätzlich zu den Feldern Kto-Nr und GKto-Nr das Feld StSchl ein:
Im Buchungsprogramm kann in den Parametern unter Ansicht → Feldbeschreibung Speichername die Feldbeschreibung hinterlegt werden, die geladen werden soll.
Im Buchungsprogramm finden Sie in den Parametern unter Eingabe folgende Einstellmöglichkeiten:
- Stehenbleiben Buchungstext
Wird der Parameter auf "Ja" gesetzt, bleibt der Cursor im Feld "Buchungstext" stehen, wenn dieser mittels Funktionstaste übernommen wurde. Damit kann z. B. ein automatischer Buchungstext schneller um weitere Inhalte ergänzt werden.
Wird der Text jedoch aus der Buchungstext-Schnellsuche oder mit einem Textkürzel übernommen, bleibt der Cursor nicht stehen.
- Vorschlagswert Buchungszeile
Mit dieser Einstellung kann festgelegt werden, dass am Konto hinterlegte Vorschlagswerte bzw. fixierte Werte nicht in die Buchungszeile übernommen werden. Betroffen von dieser Einstellung sind die Buchungsfelder: Währung, Filiale, Steuercode, Prozentsatz und Kost-Eingabe.
- Gemeinsame Eingabe Steuerschlüssel und Konto
Stellenanzahl der Kontonummer für die gemeinsame Eingabe von Steuerschlüssel und Konto
- Speichern mit Bild-unten
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Buchungszeile mit STRG + S oder mit der Bild-unten gespeichert werden soll.
- Buchungscode Haben mit Betrag +
Einstellung, ob der Buchungscode auf Haben gewechselt wird, wenn der Betrag mit + bestätigt wird.
Unter TOOLS → Überblick über alle TOOLS Parameter → BMD System → Feldeinstellungen → Standardformatvorlage für FIBU-Beträge muss ein Format für die Centeingabe angelegt werden.
Somit können Beträge ohne Komma eingegeben werden. Das Programm setzt das Komma automatisch.
Um Buchungen getrennt nach Handels- und Steuerrecht auswerten zu können, werden folgende Standard-Buchungsvarianten/-arten im Standardkontenrahmen ausgeliefert. Nähere Informationen finden Sie unter
Buchungsvarianten / -arten.
Über Parameter kann eingestellt werden, dass im Kopfbereich von Journal und Kontoblatt die Buchungsvariante abgefragt wird.
Den Parameter finden Sie unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Allgemein → Anzeige → Eingabefeld für Buchungsvariante anzeigen.
Zur besseren Übersicht können die unterschiedlichen Buchungsarten zusätzlich mit Hintergrundfarben hinterlegt werden.
Sämtliche Auswertungen können nach Buchungsarten sortiert/gefiltert werden.
Am Buchungssymbol gibt es weitere Einstellungsmöglichkeiten, wie bespielsweise die automatische Belegnummernerhöhung, die Überprüfung auf doppelte Belegnummern etc.
Der Steuerbetrag steht immer am Erlös- bzw. Aufwandskonto. Der Prozentsatz wird am Sach- und am Personenkonto gespeichert.
Am Kunden- bzw. Lieferantenkonto wird der Steuerbetrag ebenfalls als Steuerinfo ausgewiesen.
In den folgenden Buchungsbeispielen werden die Steuercodes anhand folgender Auflistung verwendet – eine Auflistung aller möglichen Steuercodes finden Sie unter Finanzbuchhaltung
→ Stammdaten
→ diverse Stammdaten
→ Steuercodes:
Österreich 
| | Steuercode | Prozentsatz | Symbol |
| Umsatzsteuer | 1 | 20 | M |
| Vorsteuer | 2 | 20 | V |
| Innergemeinschaftlicher Erwerb | 9 | 20 | E |
| Reverse Charge | 19 | 20 | R |
Deutschland 
| Steuerschlüssel | Steuercode | Prozentsatz | Symbol |
| Umsatzsteuer | 3 | 1 | 19 | M |
| Vorsteuer | 9 | 2 | 19 | V |
| Innergemeinschaftlicher Erwerb | 19 | 9 | 19 | E |
Reverse Charge | 82 | 19 | 19 | R |
Eine Auflistung aller möglichen Steuerschlüssel finden Sie unter Finanzbuchhaltung
→ Stammdaten
→ diverse Stammdaten
→ Steuerschlüssel.
Schweiz 
| | Steuercode | Prozentsatz | Symbol |
| Umsatzsteuer | 1 | 8,1 | M |
| Vorsteuer | 2 | 8,1 | V |
| Reverse Charge/Bezugsteuer | 19 | 8,1 | R |
In den Buchungsbeispielen werden folgende Konten verwendet:
| Kundenkonto | 200000 - 299999 |
| Lieferantenkonto | 300000 - 399999 |
| Erlöskonto | Kontoklasse 4 - z. B. Konto 4000 |
Aufwandskonto | Kontoklasse 5 - z. B. Konto 5000 Kontoklasse 7 - z. B. Konto 7600 |
Je nach Zeitpunkt gibt es zwei Arten, die Salden in die Buchhaltung zu übernehmen:
- zu Wirtschaftsjahrbeginn als EB-Übernahme
- während des Wirtschaftsjahres als Saldenübernahme
Wurde die Buchhaltung bereits im Vorjahr auf BMD gebucht, erfolgt die EB-Übernahme automatisch.
Wenn Sie bisher auf einem anderen Buchhaltungssystem gearbeitet haben, muss die EB manuell eingegeben werden bzw. kann diese auch über eine Datei eingespielt werden.
EB-Buchungen müssen im ersten Monat des Wirtschaftsjahres mit dem Buchungssymbol "EB" gebucht werden. Wird ein eigenes Buchungssymbol angelegt, muss zwingend das Feld "EB-Kennzeichen" auf JA gestellt und die Buchungsart "EB-Buchung" hinterlegt werden.
Hinweis | Wenn Sie EB-Buchungen manuell erfassen, obwohl das Vorjahr bereits auf BMD gebucht wurde, dann beachten Sie bitte, dass bei einer automatischen Jahresübernahme Ihre manuellen EB-Buchungen mit den Vorjahresendsalden überschrieben werden. |
Hinweis | Bei der Auswahl eines Buchungssymbols, bei dem das EB-Kennzeichen nicht gesetzt ist, kann keine Buchungsart mit EB-Kennzeichen verwendet werden. Es kommt folgender Hinweis:
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Das zu eröffnende Konto wird im Feld "Kto-Nr" eingegeben und das EB-Konto steht bei allen EB-Buchungen im Feld "GKto-Nr".
Auch Personenkonten werden gegen das Eröffnungsbilanzkonto gebucht, wobei bei den Personenkonten für die OP-Verwaltung jeder einzelne offene Posten eröffnet werden muss. Achten Sie bei der Buchung speziell auf folgende Felder:
Belegdatum: Verwenden Sie das ursprüngliche Belegdatum, damit die Zahlungskonditionen richtig berechnet werden können.
Belegnummer: Verwenden Sie die ursprüngliche Belegnummer. Das ermöglicht das problemlose Auffinden des offenen Postens bei der Zahlung.
Steuercode: Geben Sie jenen Steuercode ein, mit dem die Rechnung ursprünglich gebucht wurde. Das ermöglicht bei Skontoabzug die Verbuchung auf das entsprechende Skontokonto.
Prozentsatz: Durch Eingabe des Prozentsatzes, mit dem die Rechnung ursprünglich verbucht wurde ist gewährleistet, dass bei Skontobuchungen die Steuer richtig entlastet wird.
Werden auch Sachkonten eröffnet, achten Sie darauf, dass Kunden- und
Lieferantensammelkonten automatisch sammelgebucht werden und somit nicht manuell gebucht werden dürfen.
Bei der Saldenübernahme verwenden Sie das Buchungssymbol UE. Wird ein eigenes Buchungssymbol angelegt, muss zwingend das Feld "Saldenübernahme-Kennz" auf "JA" gestellt werden.
Zusätzlich muss das Feld "Keine Steuerberechnung" angehakt werden, wenn die Steuerkonten manuell bebucht werden.
Sämtliche Konten werden gegen ein Verrechnungskonto eingebucht, wobei das Verrechnungskonto immer im Feld "Gegenkonto" steht.
Nach einer Saldenübernahme empfehlen wir, den Summencheck durchzuführen.
Damit die laufenden Umsätze nicht mit der Saldenübernahme vermischt werden, muss die Saldenübernahme immer im Vormonat erfolgen. Diese Trennung ist auch für den Steuernachweis notwendig.
Andernfalls können Sie keinen Steuernachweis oder keine Saldenlisten vom ersten laufenden Monat drucken, wenn in diesem Monat auch die Saldenübernahme gebucht wurde.
Beginnen Sie beispielsweise im Monat 7 in BMD zu buchen, wird die Saldenübernahme im Monat 6 eingebucht.
Beginnen Sie mit WJ-Wechsel, dann wird die Saldenübernahme im Vorjahr eingebucht und mit der Jahresübernahme in das neue Jahr übernommen.
Bei Erfolgskonten werden zwar der Steuercode und der Prozentsatz aufgrund der Kontohinterlegung vorgeschlagen, es erfolgt aber keine Berechnung und auch keine Verbuchung der Steuer, da auch die Steuerkonten manuell bebucht werden. Sollte das Konto keinen Steuercode bzw. keinen Steuerprozentsatz hinterlegt haben, so sind der Steuercode und der Prozentsatz manuell einzugeben.
Wird auf einem Konto gemischt gebucht, muss bei der Saldenübernahme eine eigene Buchung pro Steuercode und pro Prozentsatz durchgeführt werden, damit die Steuerberechnung für die UVA funktioniert. Somit ist keine Prozentaufteilung möglich.
Grundsätzlich gibt es zwei Varianten für die Saldenübernahmebuchungen von Sachkonten.
Sie können sich für eine der beiden Varianten entscheiden – die Varianten dürfen nicht gemischt werden!
1. Variante
Wurde bereits im Vorsystem auf das Zahllastkonto umgebucht, müssen trotzdem zwingend die Steuerkonten eröffnet werden, da ansonsten Steuerdifferenzen entstehen.
2. Variante
Bei dieser Variante fällt das Programm bei steuerfreien Buchungen wie z. B. ig. Lieferung auf die Kontenhinterlegung zurück, da es in diesem Fall keine Steuerbuchung gibt und somit kein Steuercode und Prozentsatz erfasst wird. Damit die Buchungen jedoch richtig am Steuernachweis, UVA etc. ausgewiesen werden, werden Steuercode und Prozentsatz vom Konto genommen.
Hinweis | Bei beiden Varianten werden die Werte sowohl in der UVA-Steuerkontrolle als auch in der UVA richtig ausgewiesen! Die Bemessungsgrundlagen werden je nach Variante entweder von den Erlöskonten oder den Steuerkonten berechnet. Am Steuernachweis wird dann bei der Vorsteuer eine Zeile "Betrag VSt Saldenbuchungen" angedruckt. Ausnahme: Diese Zeile fehlt, wenn in der UVA manuell Zeilen erfasst werden.
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Hinweis | Istversteuerung: Bei einem Istversteuerer ist nur die Variante 2 möglich: Die Offenen Posten werden mit Steuercode und Prozentsatz gebucht. Die Erfolgskonten werden ohne Steuercode und Prozentsatz eingebucht. Die fälligen Steuerkonten werden mit Steuercode und Prozentsatz eingebucht. Die noch nicht fälligen Steuerkonten werden ohne Steuercode und Prozentsatz eingebucht.
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Die Personenkonten werden ebenso gegen das Verrechnungskonto gebucht, wobei bei den Personenkonten für die OP-Verwaltung jeder einzelne offene Posten eingebucht werden muss. Achten Sie bei der Buchung speziell auf folgende Felder:
Belegdatum: Verwenden Sie das ursprüngliche Belegdatum, damit die Zahlungskonditionen richtig berechnet werden können.
Belegnummer: Verwenden Sie die ursprüngliche Belegnummer. Das ermöglicht das problemlose Auffinden des offenen Postens bei der Zahlung.
Steuercode: Geben Sie jenen Steuercode ein, mit dem die Rechnung ursprünglich gebucht wurde. Das ermöglicht bei Skontoabzug die Verbuchung auf das entsprechende Skontokonto.
Prozentsatz: Durch Eingabe des Prozentsatzes, mit dem die Rechnung ursprünglich verbucht wurde, ist gewährleistet, dass bei Skontobuchungen die Steuer richtig entlastet wird.
Damit die laufenden Umsätze nicht mit der Saldenübernahme vermischt werden, muss die Saldenübernahme immer im Vormonat erfolgen. Beginnen Sie beispielsweise im Monat 7 in BMD zu buchen, wird die Saldenübernahme im Monat 6 eingebucht.
Beginnen Sie mit WJ-Wechsel, dann wird die Saldenübernahme im Vorjahr eingebucht und mit der Jahresübernahme in das neue Jahr übernommen.
Hinweis
| Wenn die Beträge der Saldenübernahmebuchungen auf die Steuerkonten nicht mit der Bemessung übereinstimmen, dann wird folgender Absatz zusätzlich am Steuernachweis angedruckt!
Dieser Hinweis "Betrag VSt Saldenbuchungen" entfällt, wenn die UVA-Werte manuell bearbeitet werden.
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Achtung!
| Wird mit Teil- und Schlussrechnungen gearbeitet, müssen diese in einer Vorjahresbuchhaltung eingebucht werden, da bei Teil- und Schlussrechnung eine Originalbuchung benötigt wird. Das heißt, es muss eine Dummy-Vorjahresbuchhaltung angelegt werden, in welcher jede einzelne Teilrechnung und Anzahlung eingebucht und mittels Jahresübernahme übernommen wird.
Folgende Vorgehensweise wird empfohlen: - Die Teilrechnungen und Anzahlungen werden "normal" als AR/ER/BK Buchung gegen die tatsächlichen Erlös-/Aufwands-/Bankkonten gebucht.
- Alle anderen offenen Posten werden mit UE gegen 9810 gebucht.
- Alle Sachkonten-Salden werden ebenfalls mit UE gegen 9810 gebucht. (Hier muss man aber aufpassen, da ein Teil der Sachkonten bereits mit den TR/AZ gebucht wurde. Hier darf nur mehr der Differenzbetrag gebucht werden.)
- Dann werden alle offenen Posten und Salden mit der Jahresübernahme ins neue Jahr übernommen.
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Hinweis | Istversteuerung Bei einem Istversteuerer ist nur die Variante 2 möglich: - Die offenen Posten werden mit Steuercode und Prozentsatz gebucht.
- Die Erfolgskonten werden ohne Steuercode und Prozentsatz eingebucht.
- Die fälligen Steuerkonten werden mit Steuercode und Prozentsatz eingebucht.
- Die noch nicht fälligen Steuerkonten werden ohne Steuercode und Prozentsatz eingebucht.
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In den folgenden Kapiteln wird das Verbuchen von Ausgangs- und Eingangsrechnungen mit verschiedenen Steuerarten behandelt.
Alle Erlös- und Aufwandskonten können, abhängig von der Hinterlegung am Sachkonto, nur mit den fix hinterlegten oder aber mit gemischten Steuercodes und Prozentsätzen bebucht werden.
Werden die Steuercodes bzw. die Prozentsätze am Sachkonto fixiert, können diese beim Buchen nicht mehr geändert werden. Ohne Fixierung wird der Steuercode bzw. der Prozentsatz aus den Stammdaten vorgeschlagen, kann aber bei der Buchung geändert werden.
Um auf einem Konto den Steuercode und den Prozentsatz zu fixieren, sind folgende Felder am Kontenstamm entscheidend:
Hinweis | Mit der Funktion Strg + 5 im Feld "Betrag" können Sie den Buchungsbetrag auf eine andere Währung (von Fremdwährung auf Grundwährung) umrechnen lassen. |
Bei unechter Steuerbefreiung ist unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten auf dem FIBU-Stamm folgendes Feld zu setzen:
| Wenn dieses Feld auf "Ja" gesetzt ist, darf keine Steuer berechnet werden, egal wie die Konten angelegt sind. Dieses Kennzeichen wird für die Bruttomethode bzw. die Kleinunternehmerregelung benötigt.
Es kann nur mit den Steuercodes gebucht werden, welche dafür gekennzeichnet sind. Ansonsten erhalten Sie die Meldung, dass dieser Steuercode bei unechter Steuerbefreiung nicht verwendet werden darf.
Sobald das Kennzeichen für die unechte Steuerbefreiung hinterlegt ist, ist eine nachträgliche Kürzung der Vorsteuer nicht mehr möglich.
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Dadurch können beim Buchen nur folgende Steuercodes ausgewählt werden:
Ist auf einem Konto ein anderer Steuercode fixiert (z. B. SC 1, 20 %), so wird in der Buchung kein Steuercode vorgeschlagen und das Feld "Steuercode" ist in der Buchungszeile gesperrt.
Ist auf einem Konto ein anderer Steuercode nur als Vorschlag hinterlegt, so wird in der Buchung kein Steuercode vorgeschlagen. Es kann aber manuell ein Steuercode aus obiger Liste eingegeben werden.
Bei Buchhaltungen mit Soll-Versteuerung kann es vorkommen, dass einzelne Rechnungen mit Ist-Versteuerung gebucht werden müssen.
Beispiel | Dies kommt z. B. bei Dauerrechnungen vor, die erst nach Bezahlung steuerpflichtig sind.
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Zu diesem Zweck ist es jetzt möglich, bei einzelnen Rechnungen die Versteuerungsart zu ändern.
Dazu muss am FIBU-Stamm das Kennzeichen "Buchungsbez. USt Ist/Soll" aktiviert werden.
Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, dann kann beim Buchen von Rechnungen (ER/AR - ausgenommen Teilrechnungen) die Versteuerungsart im Feld USt Ist/Soll auf Ist-Versteuerung umgestellt werden.
Wurde bei einer Rechnung das Kennzeichen "USt/VSt Ist" gesetzt und die Rechnung wird mit Skonto bezahlt, dann wird dieses Kennzeichen auch auf der Skontobuchung gespeichert.
Das Ändern der Versteuerungsart ist nur bei Rechnungsbuchungen (ausgenommen Teilrechnungen) möglich. Bei anderen Buchungen wird folgender Hinweis angezeigt:
Es kann sowohl das Kunden- als auch das Erlöskonto als führendes Konto im Feld "Kto-Nr" eingegeben werden. Die Steuerung Soll/Haben erfolgt über die Regelung im Buchungssymbol AR.
Durch das Einbuchen der Ausgangsrechnung entsteht ein offener Posten am Kundenkonto.
| | Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| | Kunde 200000 | Erlös 4000 | Umsatzsteuer | 1.200,00 | |
 | | | | STC 1 | Sy M | 20 % | | |
 | | | STSchl. 3 | STC 1 | Sy M | 19 % | | |
| | | | STC 1 | Sy M | 8,1 % | | |
Sammelbuchungen auf Steuer- und Forderungskonten werden automatisch vom Programm durchgeführt:
Hinweis | Beim Verkauf von Wertgutscheinen ist zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen zu unterscheiden.
Während bei einem Einzweckgutschein die Umsatzsteuer sofort bei Verkauf des Gutscheins anfällt, besteht bei einem Mehrzweckgutschein die USt-Pflicht erst bei Einlösung. In diesem Fall ist der Verkauf auf ein nicht steuerbares Erlöskonto zu buchen. Bei Einlösung muss dieser Erlös dann über ein Verrechnungskonto auf ein USt-pflichtiges Erlöskonto umgebucht werden.
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Gutschriften werden wie die Rechnung eingebucht, nur wird der Betrag mit - (Minus) eingegeben. Sie verwenden in der Regel auch das gleiche Buchungssymbol wie bei der Rechnung. Falls gewünscht, kann aber auch ein eigenes Buchungssymbol angelegt werden.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200000 | Erlös 4000 | Umsatzsteuer | -1.200,00 |
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| STC 1 | Sy M | 20 % |
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| STSchl. 3 | STC 1 | Sy M | 19 % |
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| STC 1 | Sy M | 8,1 % |
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Sammelbuchungen auf Steuer- und Forderungskonten werden automatisch vom Programm durchgeführt:
Als Splittbuchung wird die Aufteilung einer Rechnung auf mehrere Sachkonten bezeichnet.
Auf dem führenden Konto wird der gesamte Bruttobetrag gebucht, auf den Gegenkonten die einzelnen Nettobeträge. Der Steuerbetrag wird aufgrund des Prozentsatzes automatisch ermittelt. Am Belegsymbol kann im Feld "Splittaufteilungen brutto" eingestellt werden, ob die Aufteilungsbuchungen brutto erfolgen sollen.
Mit der Tastenkombination Alt + 2 bzw. der Funktion Splittbuchung kann die Buchung als Splittbuchung gekennzeichnet werden. Danach wird oberhalb des Belegdatums der "Splitt-Restbetrag" angezeigt.
Hinweis
| Wird das Gegenkonto leer gelassen, wird automatisch auf Splittbuchung umgeschaltet. |
Erste Zeile Splittbuchung:

| Konto | Personenkonto |
| Gegenkonto | leer lassen oder erstes Sachkonto eingeben |
| Steuercode | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen oder kann eingegeben werden - muss zwingend leer sein, wenn mit gemischten Steuercodes gebucht wird. |
| Prozentsatz | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen oder kann eingegeben werden - muss zwingend leer sein, wenn mit gemischten Prozentsätzen gebucht wird. |
| Brutto | Bruttobetrag eingeben |
| Steuer | leer |
| Buchungstext | Text für das Personenkonto |
Zweite (weitere) Zeile(n) Splittbuchung:
| Konto | Sachkonto |
| Gegenkonto | Es wird automatisch das Personenkonto vorgeschlagen. |
| Steuercode | wird vom Sachkonto vorgeschlagen |
| Prozentsatz | wird vom Sachkonto vorgeschlagen |
| Netto | Nettobetrag eingeben |
| Steuer | wird automatisch berechnet |
| Buchungstext | Text für das 1. Sachkonto |
Oberhalb der Buchungszeile wird der noch aufzuteilende Restbetrag angezeigt.
In der letzten Aufteilungsbuchung kann mit STRG + 1 der Restbetrag in die Buchungszeile übernommen werden. Die Splittbuchung ist korrekt abgeschlossen, wenn die Anzeige "Splitt-Restbetrag" erlischt.


Wenn Sie während der Erfassung einer Splittbuchung etwas ändern möchten, kommt folgender Hinweis:
Wird die abgebrochene Buchung dennoch gespeichert, wird eine Differenzbuchung auf das technische Gegenkonto erzeugt.
Die Differenzbuchung wird automatisch gelöscht, wenn die Differenz durch "Einfügen" oder "Bearbeiten" korrigiert wird. Ein manuelles Bearbeiten der Differenzbuchung ist nicht möglich.
Wird das Bearbeiten dieser Buchung dennoch versucht, wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
In der Bildschirmansicht Kontoblatt werden Splittbuchungen mit einem + (Plus) im Feld GKto-Nr gekennzeichnet.
Durch Anklicken des Symbols öffnet sich der gesamte Beleg im Journal.

Hinweis | Nachträgliches Bearbeiten einer Splittbuchung: Splittaufteilungszeilen können bearbeitet, gelöscht bzw. neu eingefügt werden. Stellen Sie sich dazu auf die jeweilige Splittaufteilungszeile und drücken Sie die Schaltfläche Bearbeiten (F6), Löschen (F7) oder Einfügen (Umschalt + F5). Wenn Sie auf der Hauptbuchung die Funktion Löschen (F7) starten, erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie die gesamte Splittbuchung löschen möchten. Wenn Sie auf einer Splittaufteilungszeile die Funktion Löschen (F7) starten, erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie die einzelne Splittaufteilung oder die gesamte Splittbuchung löschen möchten.
Bei der Funktion Einfügen (Umschalt + F5) erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie eine weitere Splittaufteilungszeile oder eine neue Buchung einfügen möchten. Wenn Sie eine Splittaufteilungszeile löschen oder einfügen, entsteht während des Bearbeitungsvorgangs eine Soll-Haben-Ungleichheit. Um dies zu verhindern, wird automatisch eine Aufteilungszeile über dem Differenzbetrag eingefügt und zusätzlich eine neue Splittzeile geöffnet. Sobald Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben und die Buchung wieder Soll-Haben-Gleichheit aufweist, wird diese Differenzzeile automatisch gelöscht. Diese Differenzzeile wird auf das "technische Gegenkonto" gebucht, das Sie unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Fixkonten eingetragen haben. Beim Verlassen des Buchungsprogramms wird überprüft, ob auf dem technischen Gegenkonto ein Saldo vorhanden ist. Wenn ja, wird eine Hinweismeldung ausgegeben. |
Beispiel | Splittbuchung ursprünglich:
Dann wurde eine weitere Splittaufteilungszeile eingefügt. Der Differenzbetrag wird automatisch auf eine weitere Differenzzeile gebucht.
Nachdem auf der bereits ursprünglich vorhandenen Splittaufteilungszeile der Betrag korrigiert wurde (um den Betrag, der auf die weitere eingefügte Splittaufteilungszeile gebucht wurde), verschwindet die Differenzzeile automatisch. Splittbuchung nach der Bearbeitung:
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Hinweis | Nachträgliches Erzeugen einer Splittbuchung aus einer bestehenden Buchung Soll aus einer bestehenden Buchung eine Splittbuchung erzeugt werden, kann mit der Funktion Einfügen (Umschalt + F5) auf der Gegenbuchung ausgewählt werden, ob eine Splittaufteilung oder eine neue Buchung eingefügt werden soll.
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Hinweis | Wenn nicht die erste Zeile der Buchung sondern die Gegenbuchung die Hauptbuchung der Splittbuchung sein soll, dann wird die Buchung automatisch gedreht (Buchung und Gegenbuchung werden vertauscht).
Wählt man hier Verwerfen, wird die Eingabe beendet, die Buchung bleibt jedoch gedreht! Oberhalb der Buchungszeile kann man sich jedoch auf die Buchung stellen und über die rechte Maustaste die Funktion Drehen EZ-Gegenbuchung starten. Dann kann man die Buchung manuell wieder zurückdrehen.
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Hinweis | Nettoeingabe bei Splittbuchung Es ist nicht möglich, in der Splitt-Hauptbuchung mit der Funktion Strg + 2 auf Nettoeingabe umzuschalten. Es wird ein dementsprechender Hinweis ausgegeben. Ausnahme: Wenn der Parameter "Eingabe Beträge brutto" auf "Nein - Nettoeingabe" gesetzt ist, erfolgt keine Prüfung.
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Innergemeinschaftliche Lieferungen sind steuerfreie Lieferungen in das übrige Gemeinschaftsgebiet. Der Kunde muss Unternehmer sein und seine UID-Nummer bekanntgeben.
Innergemeinschaftliche Lieferungen werden auf ein Erlöskonto mit dem Steuercode 7 gebucht. Wird gemischt gebucht, muss der Steuercode 7 direkt in der Buchungsmaske eingegeben werden.
Jede Buchung mit Steuercode 7 wird automatisch als innergemeinschaftliche Lieferung in die Zusammenfassende Meldung (ZM) aufgenommen. Ist am Kunden keine UID-Nummer hinterlegt, erfolgt bei der Buchung eine Abfrage nach der UID-Nummer. Beachten Sie jedoch, dass diese UID-Nummer nur für die aktuelle Buchung gilt und nicht am Kontostamm zurückgespeichert wird.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200019 | Erlös 4100 | ig Lieferung | 2.000,00 |
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| STC 7 | Sy - | 0 % |
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| STSchl. 11 | STC 7 | Sy - | 0 % |
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Hinweis
| Ist am FIBU-Stamm das Feld "ZM-Abgabezeitraum" auf "Keine ZM" gesetzt, dann wird die UID-Nummer vom Personenkonto nicht automatisch in die Buchung übernommen und es erfolgt auch keine Prüfung, ob eine UID-Nummer bei der Buchung eingegeben wurde. |
Hinweis | Intrastat Im Buchungsprogramm kann im Parameter "UVA/Meldungen Erfassen Daten für Intrastat" eingestellt werden, ob die Daten für die Intrastat-Meldung beim Buchen erfasst werden sollen. Je nach Parametereinstellung wird die Erfassung automatisch geöffnet. Die Erfassung wird allerdings nicht geöffnet, wenn das Land der angegebenen UID-Nummer dem Land der Firma entspricht.
Bei der Versendung werden auch die UID-Nummer der Buchung und die Landnummer der Buchung (als Ursprungsland) in die Meldung übernommen.
Unter Funktionen → Erfassen Intrastat kann die Erfassung auch manuell aufgerufen werden.
Detaillierte Informationen zur Intrastat-Meldung finden Sie unter Intrastat.
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Als innergemeinschaftliche Verbringung gilt, wenn z. B. ein österreichischer Unternehmer Gegenstände seines Unternehmens in Österreich in das übrige Gemeinschaftsgebiet in sein Auslieferungslager bringt. Der Empfänger ist in diesem Fall noch nicht bekannt.
Umsatzsteuerlich wird das ig Verbringen einer ig Lieferung gleichgestellt. Dieser Umsatz ist sowohl in die UVA als auch in die ZM aufzunehmen.
Im Bestimmungsland benötigt der verbringende Unternehmer eine UID-Nummer und hat dort die Erwerbssteuer durchzuführen, da das ig Verbringen der ig Lieferung gleichgestellt ist.
Beispiel
| Innergemeinschaftliche Verbringung in ein Auslieferungslager in Deutschland: In diesem Fall wird eine ig. Lieferung mit deutscher UID-Nr gebucht. Zusätzlich wird in der Filiale oder in einer eigenen Buchhaltung der Niederlassung ein ig. Erwerb gebucht.
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Ab 1.1.2020 treten neue gesetzliche Bestimmungen für innergemeinschaftliche Verbringung in ein Konsignationslager (der Empfänger ist schon bekannt) in Kraft. Um eine gesetzeskonforme Zusammenfassende Meldung zu erstellen, gibt es eigene Felder in der Buchungsmaske.
Folgende Buchungsfälle sind möglich:
1) Die Ware wird von Österreich in das Konsignationslager in Deutschland verbracht. Zum Zeitpunkt der Verbringung muss diese als Nullmeldung in der Zusammenfassenden Meldung gemeldet werden.
Die Buchung dazu muss mit einem nicht steuerbaren Steuercode erfolgen, es muss das Konsignationslager-Kennz. "Beförderung oder Versendung in das KLAG" gewählt und die UID-Nummer des künftigen Erwerbers erfasst werden.
2) Die Ware wird vom Konsignationslager an den Kunden geliefert. Zu diesem Zeitpunkt ist die Lieferung als innergemeinschaftliche Lieferung in der Zusammenfassenden Meldung zu melden.
Es wird eine normale innergemeinschaftliche Lieferung an den Kunden gebucht.
3) Die Ware wird innerhalb von 12 Monaten nicht geliefert und geht daher zurück nach Österreich. In diesem Fall muss diese Bewegung wieder in die Zusammenfassende Meldung aufgenommen werden.
Die Buchung dazu muss wieder mit einem nicht steuerbaren Steuercode erfolgen, es muss das Konsignationslager-Kennz. "Retouren aus KLAG oder Storno bei Fehler" gewählt und die UID-Nummer des ursprünglichen Erwerbers erfasst werden.
4) Es ändert sich der ursprünglich geplante Erwerber auf einen anderen Erwerber.
Auch diese Änderung muss in der Zusammenfassenden Meldung gemeldet werden.
Die Buchung dazu erfolgt ebenfalls mit einem nicht steuerbaren Steuercode, es müssen das Konsignationslager-Kennz. "Änderung des geplanten Erwerbers" gewählt und die UID-Nummern des neuen Erwerbers und des ursprünglichen Erwerbers erfasst werden.
Zeitpunkt der Meldung
Alle Konsignationslagermeldungen sind für den Monat NACH dem Transport oder der Änderung des geplanten Erwerbes zu melden. Die Meldung der igL muss schließlich im Monat der Entnahme erfolgen oder (bei späterer Rechnungslegung) jedenfalls im Folgemonat.
Beispiel | Transport im Februar – Meldung der Verbringung im März Rücktransport im April – Meldung der Rücksendung im Mai Änderung des begünstigten Erwerbers im Juli – Meldung der Änderung im August.
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Achtung! | Der Erfassungsmonat, in dem die Buchung gebucht wird, ist gleichzeitig der Meldemonat. Sollte dies abweichen, muss eine UVA-Periode bei der Buchung erfasst werden. |
Seit 01.01.2010 sind zusätzlich zu den innergemeinschaftlichen Lieferungen auch im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausgeführte steuerpflichtige sonstige Leistungen, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet, in die ZM aufzunehmen.
Sonstige Leistungen werden mit Steuercode 77 gebucht. Die Buchung wird automatisch mit der am Kundenkonto hinterlegten UID-Nummer und mit einer speziellen Kennzeichnung für sonstige Leistungen in die ZM aufgenommen.
Der Steuercode 77 kann entweder direkt am Erlöskonto hinterlegt oder bei gemischter Bebuchung auch direkt bei der Buchung im Feld "Steuercode" ausgewählt werden.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200019 | Erlös 4113 | sonst. Leistungen | 1.000,00 |
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| STC 77 | Sy - | 0 % |
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| STSchl.47 | STC 77 | Sy - | 0 % |
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Hinweis
| Ist am FIBU-Stamm das Feld "Keine ZM" gesetzt, dann wird die UID-Nummer vom Personenkonto nicht automatisch in die Buchung übernommen und es erfolgt auch keine Prüfung, ob eine UID-Nummer bei der Buchung eingegeben wurde. |
Hinweis | Die sonstigen Leistungen können über das Leistungsdatum in einen anderen Monat verschoben werden. Der Ausweis in der ZM erfolgt dann nicht laut Buchungsperiode, sondern laut Leistungsdatum. Das muss im Buchungsprogramm unter Extras → FIBU-bezogene bzw. globale Einstellungen → UVA/Meldungen → UVA-Periode aus Leistungsdatum bei Sonst. Leistungen EU eingestellt werden.
Bei der Buchung wird dann automatisch das Leistungsdatum abgefragt.
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Achtung! | Wird das Leistungsdatum im Nachhinein in der Buchung geändert, muss auch die UVA-Periode mitgeändert werden. Dies erfolgt nicht automatisch!
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Sogenannte Bauleistungen kommen zwischen zwei Bauleistern (Generalunternehmer, Subunternehmer) zur Anwendung.
Der Subunternehmer stellt die Ausgangsrechnung ohne Umsatzsteuer aus, schreibt einen entsprechenden Vermerk über den Übergang der Steuerschuld lt. § 19/1a und verbucht die Rechnung mit dem Steuercode 27.
Der Steuercode 27 kann entweder direkt am Erlöskonto hinterlegt oder bei gemischter Bebuchung auch direkt bei der Buchung im Feld "Steuercode" ausgewählt werden.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200000 | Erlös 4070 | Bauleistungen | 2.000,00 |
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| STC 27 | Sy - | 0 % |
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| STSchl. 47 | STC 27 | Sy - | 0 % |
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Ausfuhrlieferungen werden mit dem Steuercode 5 und 0 % gebucht und werden in der UVA in der Kennzahl 11 ausgewiesen.
Buchungen mit Steuercode 1 und 0 % werden ebenfalls auf der UVA unter Ausfuhrlieferungen ausgewiesen (KZ 11).
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200019 | Erlös 4050 | Ausfuhrlieferung | 2.000,00 |
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| STC 5/1 | Sy - | 0 % |
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| STSchl. 1 | STC 10/1 | Sy - | 0 % |
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Für das Buchen von Eingangsrechnungen wird das Belegsymbol "ER" verwendet. Die Vorgehensweise beim Buchen von Eingangsrechnungen entspricht jener der Ausgangsrechnungen.
Durch das Einbuchen der Eingangsrechnung entsteht ein offener Posten am Lieferantenkonto.
Auch bei Eingangsrechnungen dient die Belegnummer als Zuordnungskriterium für die OP-Verwaltung. Zusätzlich steht das Feld "externe Belegnummer" zur Verfügung. In diesem Feld kann die auf der Eingangsrechnung ausgewiesene Rechnungsnummer eingegeben werden. Somit besteht die Möglichkeit, sowohl eine laufende interne Belegnummer als auch die tatsächliche Rechnungsnummer zu erfassen.
Die Aufwandskonten können wieder fix hinterlegt werden oder aber mit gemischten Steuerarten und Prozentsätzen bebucht werden. Hier gilt das gleiche wie bei den Erlöskonten: werden Steuercode und/oder Prozentsätze am Aufwandskonto fixiert, können diese beim Buchen nicht geändert werden. Ohne Fixierung können die Vorschlagswerte geändert werden.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300000 | Aufwand 5000 | Vorsteuer | | 1.200,00
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| STC 2 | Sy V | 20 % |
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| STSchl. 9 | STC 2 | Sy V | 19 % |
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| STC 2 | Sy V | 8,1 % |
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Hinweis | Bei Rechnungen mit Steuercode "Vorsteuer" und einem Buchungsbetrag über EUR 10.000,00 gibt es die Möglichkeit, folgende Hinweismeldung auszugeben: Dazu müssen Sie im Buchungsprogramm unter Extras → FIBU-bezogene bzw. allgemeine Einstellungen → Eingabe → Hinweis bei Buchungen ab 10.000,00 die Buchungssymbole eintragen, bei denen Sie diese Hinweismeldung wünschen. |
Hinweis | Valutadatum Bei Eingangsrechnungen kann zusätzlich zum Belegdatum auch das Valutadatum eingegeben werden. Das Valutadatum ist das Datum, an dem die Rechnung eintrifft. Die Zahlungskonditionen beginnen automatisch ab dem Valutadatum zu laufen. Wird kein Valutadatum eingegeben, so wird das Belegdatum für die Berechnung der Fälligkeit herangezogen.
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Hinweis | Umbuchungen auf Verrechnungskonten Verwenden Sie als Verrechnungskonten (VISA, Amazon, Gesellschafterkonten ...) bitte immer nur Sachkonten (keine Personenkonten). Wenn Sie auf diesem Konto ausziffern möchten, dann legen Sie das Konto bitte mit OP-Führung an. Dazu setzen Sie am Kontenstamm das Feld "OP-Kennzeichen" auf JA. (Da Personenkonten steuerlich anders behandelt werden, kann es z. B. bei IST-Versteuerung zu einer falschen Versteuerung kommen usw.)
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Gutschriften werden wie die Rechnung eingebucht, nur wird der Betrag mit – (Minus) eingegeben. Sie verwenden in der Regel auch das gleiche Buchungssymbol wie bei der Rechnung. Falls gewünscht, kann aber auch ein eigenes Buchungssymbol angelegt werden.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300000 | Aufwand 5000 | Vorsteuer |
| -1.200,00
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| STC 2 | Sy V | 20 % |
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| STSchl. 9 | STC 2 | Sy V | 19 % |
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| STC 2 | Sy V | 8,1 % |
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Als Splittbuchung wird die Aufteilung einer Rechnung auf mehrere Sachkonten bezeichnet.
Auf dem führenden Konto wird der gesamte Bruttobetrag gebucht, auf den Gegenkonten die einzelnen Nettobeträge. Der Steuerbetrag wird aufgrund des Prozentsatzes automatisch ermittelt. Am Belegsymbol kann im Feld "Splittaufteilungen brutto" eingestellt werden, ob die Aufteilungsbuchungen brutto erfolgen sollen.
Mit der Tastenkombination Alt + 2 bzw. der Funktion Splittbuchung kann die Buchung als Splittbuchung gekennzeichnet werden. Danach wird oberhalb des Belegdatums der "Splitt-Restbetrag" angezeigt.
Hinweis
| Wird das Gegenkonto leer gelassen, wird automatisch auf Splittbuchung umgeschaltet. |
Erste Zeile Splittbuchung:

| Konto | Personenkonto |
| Gegenkonto | Leer lassen oder erstes Sachkonto eingeben. |
| Steuercode | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen oder kann eingegeben werden – muss zwingend leer sein, wenn mit gemischten Steuercodes gebucht wird. |
| Prozentsatz | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen oder kann eingegeben werden – muss zwingend leer sein, wenn mit gemischten Prozentsätzen gebucht wird. |
| Brutto | Bruttobetrag eingeben. |
| Steuer | Leer |
| Buchungstext | Text für das Personenkonto |
Zweite (weitere) Zeile(n) Splittbuchung:
| Konto | Sachkonto |
| Gegenkonto | Es wird automatisch das Personenkonto vorgeschlagen. |
Steuercode | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen. |
| Prozentsatz | Wird vom Sachkonto vorgeschlagen. |
| Netto | Nettobetrag eingeben. |
| Steuer | Wird automatisch berechnet. |
| Buchungstext | Text für das 1. Sachkonto |
Oberhalb der Buchungszeile wird der noch aufzuteilende Restbetrag angezeigt.
n der letzten Aufteilungsbuchung kann mit STRG + 1 der Restbetrag in die Buchungszeile übernommen werden. Die Splittbuchung ist korrekt abgeschlossen, wenn die Anzeige "Splitt-Restbetrag" erlischt.


Wenn Sie während der Erfassung einer Splittbuchung etwas ändern möchten, kommt ein entsprechender Hinweis:
Wird die abgebrochene Buchung dennoch gespeichert, wird eine Differenzbuchung auf das Technische Gegenkonto erzeugt.
Die Differenzbuchung wird automatisch gelöscht, wenn die Differenz durch "Einfügen" oder "Bearbeiten" korrigiert wird. Ein manuelles Bearbeiten der Differenzbuchung ist nicht möglich.
Wird das Bearbeiten dieser Buchung dennoch versucht, wird folgende Meldung angezeigt:
In der Bildschirmansicht "Kontoblatt" werden Splittbuchungen mit einem + im Feld GKto-Nr gekennzeichnet.
Durch Anklicken des Symbols öffnet sich der gesamte Beleg im Journal.

Hinweis | Nachträgliches Bearbeiten einer Splittbuchung Splittaufteilungszeilen können bearbeitet, gelöscht bzw. neu eingefügt werden. Stellen Sie sich dazu auf die jeweilige Splittaufteilungszeile und drücken Sie die Schaltfläche Bearbeiten (F6), Löschen (F7) oder Einfügen (Umschalt + F5). Wenn Sie auf der Hauptbuchung die Funktion Löschen (F7) starten, erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie die gesamte Splittbuchung löschen möchten. Wenn Sie auf einer Splittaufteilungszeile die Funktion Löschen (F7) starten, erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie die einzelne Splittaufteilung oder die gesamte Splittbuchung löschen möchten. Bei der Funktion Einfügen (Umschalt + F5) erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie eine weitere Splittaufteilungszeile oder eine neue Buchung einfügen möchten. Wenn Sie eine Splittaufteilungszeile löschen oder einfügen, entsteht während des Bearbeitungsvorgangs eine Soll-Haben-Ungleichheit. Um dies zu verhindern, wird automatisch eine Aufteilungszeile über dem Differenzbetrag eingefügt und zusätzlich eine neue Splittzeile geöffnet. Sobald Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben und die Buchung wieder Soll-Haben-Gleichheit aufweist, wird diese Differenzzeile automatisch gelöscht. Diese Differenzzeile wird auf das "technische Gegenkonto" gebucht, das Sie unter FIBU → Stammdaten → Weitere Kontensteinstellungen → Fixkonten eingetragen haben. Beim Verlassen des Buchungsprogramms wird überprüft, ob auf dem technischen Gegenkonto ein Saldo vorhanden ist. Wenn ja, wird eine Hinweismeldung ausgegeben. |
Beispiel | Splittbuchung ursprünglich:
Dann wurde eine weitere Splittaufteilungszeile eingefügt. Der Differenzbetrag wird automatisch auf eine weitere Differenzzeile gebucht. Nachdem auf der bereits ursprünglich vorhandenen Splittaufteilungszeile der Betrag korrigiert wurde (um den Betrag, der auf die weitere eingefügte Splittaufteilungszeile gebucht wurde), verschwindet die Differenzzeile automatisch. Splittbuchung nach der Bearbeitung:
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Hinweis | Nachträgliches Erzeugen einer Splittbuchung aus einer bestehenden Buchung
Soll aus einer bestehenden Buchung eine Splittbuchung erzeugt werden, kann mit der Funktion Einfügen (Umschalt + F5) auf der Gegenbuchung ausgewählt werden, ob eine Splittaufteilung oder eine neue Buchung eingefügt werden soll.
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Hinweis | Nettoeingabe bei Splittbuchung Es ist nicht möglich, in der Splitt-Hauptbuchung mit der Funktion Strg + 2 auf Nettoeingabe umzuschalten. Es wird ein dementsprechender Hinweis ausgegeben. Ausnahme: Wenn der Parameter "Eingabe Beträge brutto" auf "Nein - Nettoeingabe" gesetzt ist, erfolgt keine Prüfung.
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Es besteht die Möglichkeit, eine Rechnung mit verschiedenen Prozentsätzen ohne Aufteilung auf mehrere Aufwandskonten einzugeben - vorausgesetzt, das Sachkonto ist nicht auf einen bestimmten Prozentsatz fixiert.
Wählen Sie dazu im Feld "Prozent" "+" (Plus) für Aufteilung.
Unter dem Feld "Bruttobetrag" erscheint ein Aufteilungsfenster mit allen Prozentsätzen, die für das jeweilige Land angelegt sind. Hier wird pro Steuerprozentsatz der Bruttobetrag eingegeben. Der Steuerbetrag wird automatisch berechnet.
Für die Eingabe der Nettobeträge drücken Sie im Aufteilungsfenster mit allen Prozentsätzen die Tastenkombination Strg + 2.
Beim Prozentsatz bleibt das + erhalten, damit auf den ersten Blick erkennbar ist, dass es sich um eine Buchung mit gemischter Steuer handelt.

Mit einem Klick auf das + kann die Prozentaufteilung der jeweiligen Buchung im Nachhinein angesehen werden.
Um eine Prozentaufteilung zu ändern, muss die gesamte Buchung bearbeitet werden!
Werden Waren aus dem sonstigen EU-Raum eingekauft, unterliegt die Rechnung der Erwerbsteuer. Es handelt sich um steuerfreie Rechnungen, bei denen Vorsteuer igE und Umsatzsteuer igE anfallen.
Beide Steuerbeträge werden automatisch ermittelt und auf die in den Steuerkonten hinterlegten Konten (lt Standardkontenrahmen 2509 und 3509) verbucht.
Wichtig für die Verbuchung der Steuer ist die Hinterlegung der Steuerkonten in den Stammdaten. Nur wenn diese beim jeweiligen Steuercode hinterlegt sind, kann auf die Steuerkonten gebucht werden.

Auslöser für die Erwerbsteuerberechnung ist der Steuercode 9 in der Buchung. Dieser wird entweder aufgrund der UID-Nummer am Lieferantenkonto oder aufgrund der Hinterlegung des Steuercodes am Sachkonto ermittelt.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300022 | Aufwand 5000 | ig Erwerb |
| 2.000,00
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| STC 9 | Sy E | 20 % |
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| STSchl. 19 | STC 9 | Sy E | 19 % |
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Wird bei einer Buchung die Erwerbsteuer nicht automatisch vorgeschlagen, können Sie die Erwerbsteuer am Feld "Steuercode" auswählen.
Für innergemeinschaftliche Erwerbe ohne Vorsteuerabzug (z. B. PKW-Aufwand) wird der Steuercode 8 verwendet.
Hinweis | Intrastat Im Buchungsprogramm kann im Parameter "UVA/Meldungen Erfassen Daten für Intrastat" eingestellt werden, ob die Daten für die Intrastat-Meldung beim Buchen erfasst werden sollen. Je nach Parametereinstellung wird die Erfassung automatisch geöffnet. Die Erfassung wird allerdings nicht geöffnet, wenn das Land der angegebenen UID-Nummer dem Land der Firma entspricht.
Bei der Versendung werden auch die UID-Nummer der Buchung und die Landnummer der Buchung (als Ursprungsland) in die Meldung übernommen.
Unter Funktionen → Erfassen Intrastat kann die Erfassung auch manuell aufgerufen werden.
Detaillierte Informationen zur Intrastat-Meldung finden Sie unter Intrastat.
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Ähnlich wie beim innergemeinschaftlichen Erwerb werden bezogene Leistungen innerhalb der EU mit Reverse Charge versteuert.
In der Schweiz werden Lieferungen und Leistungen (Dienstleistung Ausland) mit Bezugssteuer (Vorsteuer und Mehrwertsteuer) versteuert.
Für Reverse Charge gibt es verschiedene Steuercodes:
Steuercode 79 für sonstige Leistungen EU mit Vorsteuerabzug
Steuercode 78 für sonstige Leistungen EU ohne Vorsteuerabzug
Steuercode 19 für Reverse Charge § 19/1 mit Vorsteuerabzug
Steuercode 18 für Reverse Charge § 19/1 ohne Vorsteuerabzug
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300022 | Aufwand 5000 | Reverse Charge |
| 1.000,00
|
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| STC 19 | Sy R | 20 % |
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| | | STSchl. 82 | STC 19 | Sy R | 19 % | | |
| | | | STC 19 | Sy R | 8,1 % | | |

Hinweis | Sonstige Leistungen, bei denen der Leistungsort anhand der Generalklausel bestimmt wird, werden mit Steuercode 79 gebucht. Die anderen, bei denen sich der Leistungsort anhand einer Sonderregelung bestimmt, werden mit Steuercode 19 gebucht.
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Die Bausteuer kommt zwischen zwei Bauleistern (Generalunternehmer und Subunternehmer) zur Anwendung. Die Eingangsrechnung ist ohne Steuer ausgestellt und hat den Vermerk zum Übergang der Steuerschuld nach § 19/1a.
Die Rechnung wird mit Steuercode 29 verbucht, wobei der Steuercode am Sachkonto im Feld "Steuercode" hinterlegt oder direkt in der Buchung im Feld "Steuercode" ausgewählt werden kann.
| Konto | Gegen-konto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300000 | Aufwand 5000 | Vorsteuer |
| 1.000,00
|
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| STC 29 | Sy B | 20 % |
|
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| STSchl. 94 | STC 29 | Sy B | 19 % |
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Hinweis | Hier den Hinweis erfassen. |
Bei der Einfuhrumsatzsteuer gibt es zwei Möglichkeiten der Einhebung. Zum einen kann die Einhebung über das Zollamt erfolgen, wobei in diesem Fall die Verrechnung normalerweise über die Eingangsrechnung des Frächters erfolgt. Die andere Möglichkeit ist, dass die Einfuhrumsatzsteuer über die Buchungsmitteilung des Finanzamtes vorgeschrieben wird.
Je nach Verrechnungsart muss die Einfuhrumsatzsteuer auf der UVA in unterschiedlichen Feldern ausgewiesen werden. Deshalb ist es notwendig, verschiedene Konten für die Verbuchung zu verwenden.
Hinweis | Unabhängig davon, welche Variante Sie buchen, dürfen die EUSt-Konten bei Abstimmungsarbeiten nicht direkt bebucht werden (z.B. gegen ein Finanzamt-Verrechnungskonto) Ausnahme: Umbuchungen gegen das in den Fixkonten hinterlegte Zahllastkonto. |
1. Erhebung der EUSt durch die Zollämter
Damit die Aufteilungsbuchung auf das Einfuhrumsatzsteuerkonto mit dem richtigen Steuercode gebucht wird, muss dieses in den Steuerkonten richtig hinterlegt werden.
Laut Standardkontenrahmen wird das Konto 2510 für die Einfuhrumsatzsteuer verwendet. Das Konto muss unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten beim Steuercode 34 Einfuhrumsatzsteuer § 12/1 Z 2 lit. A hinterlegt sein.

Beim Buchen wird der EUSt-Betrag meist mittels Splittbuchung direkt auf das Einfuhrumsatzsteuerkonto mit dem Steuercode 34 gebucht.

Da die EUSt oft erst im nächsten Monat abzugsfähig ist, kann über das Feld "UVA-Periode" die EUSt in den nächsten Monat verschoben werden.
Ausweis in der UVA Österreich 

Ausweis in der UVA Deuschland 

2. Erhebung der EUSt durch das Finanzamt 
Wird die EUSt mittels Buchungsmitteilung vom Finanzamt vorgeschrieben, so entsteht bei den Finanzamt-Abgaben eigentlich ein Nullsummenspiel. Einerseits wird die VSt-EUSt auf der UVA in Abzug gebracht, andererseits muss die USt-EUSt bezahlt werden. Das heißt, die EUSt wird erst gebucht, sobald Sie die Vorschreibung vom Finanzamt erhalten.
Als Konten werden 2509 und 3509 verwendet. Damit der Ausweis auf der UVA richtig erfolgt, muss unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten das Konto 2509 beim Steuercode 36 und das Konto 3509 beim Steuercode 35 als Steuerkonto hinterlegt sein.
Verbucht wird die EUSt mit dem Buchungssatz 2509/3509 im jeweiligen Vorschreibungsmonat.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| EUST Ford. 2509 | EUST Verbindl. 3509 | Einfuhrumsatzsteuer |
| 250,00
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| STC 36 | Sy - | 0 % |
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Ausweis in der UVA Österreich
bzw. U31-Formular
Die Vorsteuer EUSt (2509) wird am U30-Formular im Feld 083 bzw. in der XML-Datei U30 ausgewiesen. Das bedeutet, die Zahllast wird um die Höhe der Vorsteuer EUSt verringert.
Die Umsatzsteuer EUSt (3509) wird nicht auf der UVA sondern am U31-Formular bzw. in der XML-Datei U31 ausgewiesen, da es für die Umsatzsteuer EUSt kein Kz auf der UVA gibt. Dieser Betrag wird mit dem U31 bzw. Zahlschein gemeldet bzw. einbezahlt.
Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund dieser Darstellung eine Differenz zwischen der Zahllast am U30-Formular und dem tatsächlichen Überweisungsbetrag ergibt.
Beide Konten werden gegen das Zahllastkonto umgebucht.
Die Summe der Zahllast (abzüglich Vorsteuer EUSt) + dem Betrag im U31-Formular (Umsatzsteuer EUSt) ergibt den Betrag am Zahllastkonto.
Beispiel
| 2509/3509 € 500,00 Summe aller Steuerumbuchungen am Zahllastkonto z. B. € 2.000,00 |

Auf der UVA wird eine Zahllast von € 1.500,00 ausgewiesen (da die Vorsteuer EUSt von € 500,00 auf einem eigenen Kz in der UVA ausgewiesen wird).


Am U31-Formular wird die Umsatzsteuer EUST von € 500,00 angeführt und bezahlt.
Somit werden mit dem Zahlschein die € 500,00 (U31) + € 1.500,00 (UVA) bezahlt und ergibt wieder die Summe von € 2.000,00 am Zahllastkonto. Somit ist der Betrag am Zahllastkonto ausgeglichen.
Bei einem Guthaben wird nur die Umsatzsteuer EUSt am U31 gemeldet und ergibt in Summe mit dem Guthaben auf der UVA wieder den Betrag vom Zahllastkonto.




Wenn Sie auf einem Aufwandskonto das Wareneingangsbuch-Kz setzen, öffnet sich beim Buchen automatisch das Fenster für die
Wareneingangsbuch-Erfassung.
| Hier kann definiert werden, ob für dieses Sachkonto ein Wareneingangsbuch geführt werden soll. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der dazugehörigen Dokumentation. |
Unter FIBU
→ Buchen
→ Weitere Buchungsfunktionen
→ Wareneingangsbuch können Sie die Daten ansehen, bearbeiten oder manuell erfassen sowie das Wareneingangsbuch drucken.
Wareneingangsbuch-Erfassung bei Zahlungsbuchung:
Bei Zahlungsbuchungen wird ebenfalls die Wareneingangsbuch-Erfassung geöffnet.
Wird die Zahlungsbuchung mittels Splittbuchung gebucht, kann mit dem Parameter
Wareneingangsbuch-Erfassung bei Zlg-Splitt-Buchung eingestellt werden, ob die Erfassung für das Wareneingangsbuch einmal für die gesamte Buchung erfolgen soll oder ob pro Splittzeile eine eigene Erfassung geöffnet werden soll.
Bei einer Änderung der Zahlungsbuchung werden die Daten nicht automatisch geändert. Die Wareneingangsbuch-Erfassung wird geöffnet und die Daten können bei Bedarf manuell geändert werden.
Für die Erfassung und Verbuchung Ihrer unternehmerischen Fahrzeuge steht Ihnen das Programm
Kraftfahrzeuge, für das eine eigene Lizenz notwendig ist, zur Verfügung.
Kauf, Leasingraten, Versicherungsbeiträge oder auch Betriebs- und Servicerechnungen werden sowohl umsatz- als auch ertragssteuerrechtlich richtig behandelt. Die relevanten Aufwands- bzw. Verwendungseigenverbrauchsbuchungen werden korrekt erzeugt.
Bei der Buchung einer Eingangsrechnung sind die Felder
Kfz und
Kfz-wertabhängig relevant.
Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes, an dem drei verschiedene Unternehmer mit UID-Nummern aus drei verschiedenen EU-Ländern auftreten.
Der erste Unternehmer ist der Lieferant, der zweite Unternehmer ist der so genannte Erwerber und der dritte Unternehmer wird als Abnehmer bezeichnet.
Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ein Dreiecksgeschäft zustande kommt:
- Die Ware wird direkt vom Lieferanten zum Abnehmer befördert oder versendet.
- Für den Transport ist entweder der erste Unternehmer (Lieferant) oder der zweite Unternehmer (Erwerber) zuständig.
Wird die Ware vom Abnehmer (Dritter in der Reihe) befördert oder versendet, so liegt ein "normales" Reihengeschäft vor.
LIEFERANT (Erste Unternehmer)
Beim Lieferanten liegt eine "normale" ig Lieferung vor, wobei die Voraussetzungen der steuerfreien ig Lieferung zu beachten sind.
In BMD ergibt sich hier keine Besonderheit. Die Ausgangsrechnung wird als ig Lieferung auf ein Konto mit Steuercode 7 gebucht. Die Buchung wird automatisch in die ZM übernommen, wenn am Kunden die ausländische UID-Nummer hinterlegt ist.
ERWERBER (Zweite Unternehmer)
Der zweite Unternehmer hat gleich auf zwei Dinge zu achten: Einerseits liegt bereits beim Erwerb eine Besonderheit vor, andererseits darf die Lieferung nicht auf die UVA (nicht steuerbar) gebucht, sondern muss als Dreiecksgeschäft in die ZM aufgenommen werden.
Eingangsrechnung: Sind die Voraussetzungen eines Dreiecksgeschäftes erfüllt, so liegt beim Erwerber eine ig Erwerb vor, der als versteuert gilt. Dieser Erwerb ist in der UVA unter KZ 077 auszuweisen. Dabei handelt es sich um einen ig Erwerb, bei dem jedoch keine Erwerbsteuer berechnet wird.
Verbuchen des Erwerbs: Der Erwerb wird auf ein Konto mit Steuercode 11 gebucht.
Hinweis | Dieser Erwerb ist nicht in die Intrastat-Meldung aufzunehmen. |
Ausgangsrechnung: Bei der Ausgangsrechnung handelt es sich um einen im Inland nicht steuerbaren Erlös, Ort der Lieferung liegt im Land des Abnehmers (Dritter in der Reihe). Der Erlös ist somit als nicht umsatzsteuerbar zu verbuchen und scheint somit nicht in der inländischen UVA auf.
Um die Voraussetzungen des begünstigten Dreiecksgeschäftes erfüllen zu können, muss der Erwerber nachweisen, dass der Erwerb im Land des Empfängers erwerbsbesteuert wird. Dieser Nachweis erfolgt dadurch, dass die Lieferung als "Dreiecksgeschäft" in die ZM aufgenommen wird.
Verbuchen der Ausgangsrechnung: Diese Buchung wird auf ein Konto mit Steuercode 6 gebucht. Der Umsatz erscheint nicht auf der UVA (nicht steuerbar), wird jedoch in der ZM ausgewiesen.
ABNEHMER (Dritte Unternehmer)
Werden die Voraussetzungen des begünstigten Dreiecksgeschäftes erfüllt, geht die Umsatzsteuerschuld für das zweite Umsatzgeschäft vom Erwerber (Zweiter in der Reihe) auf den Abnehmer (Dritter in der Reihe) über. Dieser spezielle Fall der Steuerschuld des Abnehmers ist in Art. 25 Abs. 5 UStG geregelt. Diese Steuerschuld ist in der UVA auszuweisen, ebenso der entsprechende Vorsteuerabzug. Die auszufüllenden KZ sind jene, die beim "normalen" Reverse Charge auszufüllen sind.
Die Eingangsrechnung wird als Reverse Charge verbucht. Hier kann entweder ein eigenes Konto mit Steuercode 92/93 und 20 % USt angelegt oder direkt beim Buchen der Steuercodes eingegeben werden.
Die Umsatzsteuer wird in der KZ 57, die Vorsteuer in der KZ 66 auf der UVA ausgewiesen.
Hinweis
| Diese Buchung ist in die Intrastat-Meldung aufzunehmen. |
Kassenbuchungen werden mit dem Buchungsymbol KA gebucht. Es können sämtliche Konten (Aktiv-, Passiv-, Aufwands-, Ertrags- und Personenkonten) gegen das Kassenkonto gebucht werden.
Das Kassenkonto kann entweder als Konto oder als Gegenkonto eingegeben werden.
Der aktuelle Saldo am Kassenkonto wird nach jeder Betragseingabe aktualisiert.
Hinweis bei Kassenumsätzen > 7.500,00 
Unter Extras → Einstellungen für Buchen finden Sie den Parameter "Hinweis bei Kassenumsätzen > 7.500,–".
Wird in diesem Parameter das Buchungssymbol für die Kassenbuchungen hinterlegt, dann wird geprüft, ob die Bareinnahmen die Grenze von € 7.500,00 überschreiten.
Dazu werden alle Erlösbuchungen auf Kassenkonten, die mit dem angegebenen Buchungssymbol gebucht worden sind, addiert. Der aktuell eingegeben Buchungsbetrag wird ebenfalls adddiert und es erfolgt eine Meldung, sobald die Grenze überschritten worden ist:
Damit die Prüfung bei allen relevanten Konten durchgeführt wird, muss das Kassenkennzeichen am Kontenstamm gesetzt sein.
Hinweis
| Wird eine Zahlung auf einen Kunden gebucht, der am Kontenstamm die Mahnsperre "Vorauskasse", "Rechtsanwalt" oder "Inkasso" hinterlegt hat, erhalten Sie beim Buchen einen entsprechenden Hinweis.
|
Bankbuchungen werden mit dem Buchungssymbol BK oder einem selbst angelegten Banksymbol gebucht.
Es können sämtliche Konten (Aktiv-, Passiv-, Aufwands-, Ertrags- und Personenkonten) gegen das Bankkonto gebucht werden.
Offene Posten können mittels Einzel- oder Mehrfachauszifferung ausgeglichen werden. Wird nur eine Rechnung bezahlt, so sprechen wir von Einzelauszifferung, werden mit einer Zahlung mehrere Rechnungen bezahlt, handelt es sich um eine Mehrfachauszifferung.
Hinweis
| Wird eine Zahlung auf einen Kunden gebucht, der am Kontenstamm die Mahnsperre "Vorauskasse", "Rechtsanwalt" oder "Inkasso" hinterlegt hat, erhalten Sie beim Buchen einen entsprechenden Hinweis.
|
Bei der Verbuchung der Zahlung wird im Feld "OP" entweder die Belegnummer der Rechnung eingegeben oder mit F4 nach der zu bezahlenden Rechnung gesucht.
Im Suchfenster der offenen Posten wird die gewünschte Rechnung markiert und übernommen.

Stellt sich heraus, dass doch mehrere Rechnungen bezahlt werden, so kann mit + (Plus) bzw. mit dem Button "Mehrfachauszifferung" in die Mehrfachauszifferung gewechselt werden.Nachdem der offene Posten übernommen wurde, erscheint oberhalb der Buchungszeile das Auszifferungsfenster mit den Details der ausgezifferten Rechnung.
Als Bruttobetrag wird der Rechnungsbetrag vorgeschlagen. Falls das Belegdatum der Zahlung innerhalb der Skontofrist liegt, wird der Bruttobetrag um den errechneten Skontobetrag vermindert.
Wird der Bruttobetrag manuell verändert, wird ein Fenster angezeigt, in dem ausgewählt werden kann, was mit dem verminderten Betrag passieren soll. In dieser Maske erhalten Sie auch Informationen darüber, wie hoch der Differenzbetrag zwischen Rechnungs- und Zahlungsbetrag ist und um welchen Betrag und welchen Prozentsatz der laut Konditionen errechnete Skonto überschritten wurde.

Bei Auswahl "Ja" wird der gesamte Betrag als Skonto ausgebucht.
Bei Auswahl "Nein" bleibt der gesamte Betrag als Rest-OP am Personenkonto stehen.
Bei Auswahl "laut Kondition" wird der Betrag, der als Skonto zusteht, als Skonto ausgebucht und der verbleibende Rest bleibt als Rest-OP am Personenkonto stehen.
Bei Auswahl "laut Kondition aliquot" wird der Skonto bei Teilzahlungen anteilsmäßig vom eingegebenen Zahlbetrag berechnet und gebucht. Der verbleibende Rest bleibt als Rest-OP am Personenkonto stehen.
- Bei Auswahl "Als Spesen ausbuchen" öffnet sich das Ausbuchen-Fenster, welches auch in der Manuellen Auszifferung z. B. für das Ausbuchen von Kursdifferenzen verwendet wird. Es kann eine eigene Zeile für Spesen angelegt werden. Nach Eingabe des Betrages wird dieser automatisch auf das hinterlegte Spesenkonto ausgebucht.
Hinweis | Am FIBU-Stamm kann eine betragsmäßige Skontotoleranzgrenze hinterlegt werden. Bei der Zahlung werden eine Skontoüberziehung aber auch eine Überzahlung ohne zusätzliche Abfrage akzeptiert, wenn diese innerhalb der hinterlegten Toleranzgrenze liegt.
|
Dabei werden mit einer Zahlung mehrere Rechnungen/Gutschriften ausgeglichen. Die Mehrfachauszifferung kann im Feld "OP" mit + oder mit ++ aufgerufen werden.
Mit + öffnet sich ein Auszifferungsfenster mit der Abfrage nach dem Zahlungsbetrag, mit ++ wird zusätzlich zum Zahlungsbetrag der Skontobetrag abgefragt.
Zlg-Betrag: In diesem Feld kann der Zahlungsbetrag für Kontrollzwecke eingegeben werden. Somit erscheint ein zusätzliches Anzeigefeld "Restbetrag", welches bei jeder Auszifferung aktualisiert wird, und zur Kontrolle dient.
Skonto: In diesem Feld kann der Skontobetrag für Kontrollzwecke eingegeben werden. Somit erscheint ein zusätzliches Anzeigefeld "Skontorest", welches bei jeder Auszifferung aktualisiert wird, und zur Kontrolle dient. Im Normalfall wird kein Skontobetrag erfasst. Erhält man z. B. ein Aviso mit angegebenem Skontobetrag, kann dieser eingegeben werden.
Gesamt noch offen: Hier wird der offene Saldo des Konto angezeigt.

Mit ENTER können die auszuziffernden Rechnungen bzw. Gutschriften markiert werden bzw. kann die Markierung wieder aufgehoben werden. In der Spalte Auswahl ist erkennbar, welche offenen Posten ausgewählt wurden.
Die Zuordnung mehrerer Rechnungen ist auch mittels Multiselect möglich. Dazu werden mit gedrückter STRG-Taste die auszuziffernden Rechnungen bzw. Gutschriften markiert.
Die markierten Positionen erscheinen blau hinterlegt und in der Spalte "Auswahl" sind die Positionen mit einem Häkchen markiert. Der Auszifferungs-Rest wird beim Multiselect nicht in der Kopfzeile, sondern am rechten unteren Fensterrand angezeigt.
Sobald alle Rechnungen markiert sind, können mit der rechten Maustaste die Funktion "Markierte Buchungen ausziffern" gestartet und damit alle markierten Positionen ausgeziffert werden.
Wird eine Buchung mit F6 bearbeitet, wird diese gleichzeitig für die Auszifferung markiert.
Mit der Funktion Strg + 3 kann zwischen Zahlbetrag und Gesamtbetrag umgeschaltet werden. Diese Einstellung wird userbezogen gespeichert.
Hinweis | Ergibt der Zahlungsbetrag mit dem Skontobetrag den aktuellen OP-Betrag der Rechnung, wird der Skontoprozentsatz aufgrund des OP-Betrages ermittelt. Handelt es sich jedoch um eine Teilzahlung, wird beim Ändern des Skontoprozentsatzes der Zahlungsbetrag als Berechnungsgrundlage herangezogen. |
Hinweis | Im Parameter "Auszifferung" steht unter "Auszifferung" der neue Parameter "Auszifferung Eingabespalte" zur Verfügung. Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wo der Fokus beim Bearbeiten der ausgezifferten Buchung stehen soll:
0 - Fokus im Feld Zahlbetrag/Gesamtbetrag 1 - Fokus im zuletzt ausgewählten Feld
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Zahlungen aufbauen – Retourbuchung Bankeinzug
In der Mehrfachauszifferung können auch bereits vollständig ausgezifferte Zahlungen angezeigt werden. Werden Kundenzahlungen mittels Bankeinzug durchgeführt, kann es vorkommen, dass diese Einzüge nicht durchgeführt werden können. In diesem Fall wird der Einzugsbetrag zzgl. Spesen wieder vom Bankkonto abgebucht. Bisher war es nötig, die Belastungsbuchung ohne Auszifferungsmöglichkeit auf das Kundenkonto zu buchen und die Zuordnung von Rechnung/Zahlung/Retourbuchung in der manuellen Auszifferung zu ändern.
Direkt im Auszifferungsfenster kann mittels Combobox auf "Zahlungen mit Auszifferung" umgeschaltet werden. Mit dieser Einstellung werden alle bereits ausgezifferten Zahlungen angezeigt.
Sobald die gewünschte Zahlung ausgewählt wird, erscheint folgender Hinweis:
Wird die Zahlung aufgebaut, dann wird die ursprüngliche Auszifferung gelöscht und die Retourbuchung zu dieser Zahlung zugeordnet. Damit ist automatisch die ursprüngliche AR wieder offen (und kann erneut gemahnt bzw. eingezogen werden).
Die eventuell angefallenen Spesen können beim Ausstieg aus der Auszifferung automatisch ausgebucht werden.
Offene Posten nach Ausbuchen der Spesen:
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
Ausstiegsmöglichkeiten:
Zahlungsbetrag = Rechnungsbeträge | Ist der Restbetrag der Zahlung auf Null, kann die Auszifferung mit dem Button "Übernehmen" beendet werden und Sie gelangen zurück in die Buchungsmaske. |
Zahlungsbetrag < Rechnungsbeträge | Wurden in Summe höhere Rechnungsbeträge ausgewählt, als Zahlungsbetrag zur Verfügung steht, kommt beim Ausstieg die Meldung "Zahlbetrag wurde überschritten!" und Sie bekommen folgende Auswahlmöglichkeiten: - Als Skonto ausbuchen: gesamter Restbetrag wird als Skonto ausgebucht.
- Totalstorno: die Auszifferung wird verworfen und Sie gelangen wieder in die Buchungsmaske.
- Abbrechen: Sie gelangen wieder ins Auszifferungsfenster um die Auszifferung zu bearbeiten.
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Zahlungsbetrag > Rechnungsbeträge | Ist der Zahlungsbetrag höher als die ausgewählten Rechnungsbeträge, erscheint beim Ausstieg die Meldung "Restbetrag vorhanden!" und Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: - Bleibt offen: Der Differenzbetrag wird als offener Posten (Überzahlung) auf die Zahlungsbuchung übernommen.
- Als Skonto ausbuchen: Der Differenzbetrag wird als "negativer Skonto" ausgebucht.
- Abbrechen: Sie gelangen wieder ins Auszifferungsfenster um die Auszifferung zu bearbeiten.
- Totalstorno: Die Auszifferung wird verworfen und Sie gelangen wieder in die Buchungsmaske.
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Hinweis | Im Feld "Brutto" besteht mit Strg + 3 nachträglich noch die Möglichkeit, einen manuellen Skonto einzugeben. Dieser Skontobetrag wird aliquot zum Rechnungsbetrag auf die ausgezifferten Rechnungen verteilt.
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Die Sammelauszifferung ermöglicht die gleichzeitige Auszifferung von offenen Posten auf verschiedenen Personenkonten. Das ist beispielsweise dann hilfreich, wenn die Rechnungen auf verschiedenen Personenkonten gebucht worden sind, die Zahlung aber über eine zentrale Stelle in einer Summe erfolgt.
Mit der Funktion "STRG + ALT + 4" in den Feldern "Kto-Nr" bzw. "Gkto-Nr" kann die Sammelauszifferung direkt in der Buchungszeile aufgerufen werden.
Voraussetzung dafür ist, dass das jeweilige Gegenkonto bereits erfasst ist. Wird z. B. die Sammelauszifferung im Feld "Kto-Nr" eingegeben, muss im Feld "Gkto-Nr" bereits das jeweilige Gegenkonto (z. B. Bankkonto) befüllt sein. Ansonsten ist die Funktion inaktiv. Sobald im Feld "Kto-Nr" oder "Gkto-Nr" ein Konto eingegeben wurde, kann die Funktion im jeweils anderen Feld gestartet werden.
In der Sammelauszifferung kann der gewünschte Auszifferungsmodus gewählt werden:
- Auszifferung mit Beleg-Nr/Ext. Beleg-Nr: Der auszuziffernde Beleg wird durch die Eingabe der (Externen) Belegnummer gesucht.
- Auszifferung je Kontonummer: Durch Eingabe der Kontonummer werden die Offenen Posten dieser Kontengruppe geladen und es kann wie in der Mehrfachauszifferung ausgeziffert werden.
- Ausziffern je Kontengruppe: Es werden alle Offenen Posten der gewählten Kontengruppe angezeigt und können wie in der Mehrfachauszifferung ausgewählt werden.
Wird in der Sammelauszifferung ein Konto eingegeben, auf dem mehrere offene Posten vorhanden sind, so ist die Auswahl mehrerer Rechnungen auch mittels Multiselect möglich. Dazu werden mit gedrückter STRG-Taste die auszuziffernden Rechnungen bzw. Gutschriften markiert.
Die markierten Positionen erscheinen blau hinterlegt und mit der rechten Maustaste können Sie die Funktion "Markierte Buchungen ausziffern" starten.
Alterantiv können Sie die gewünschten Positionen in der Spalte "Auswahl" anhaken.
Der Auszifferungs-Rest wird beim Multiselect nicht in der Kopfzeile, sondern am rechten unteren Fensterrand angezeigt.
Sobald alle Rechnungen markiert sind, kann mit rechter Maustaste die Funktion "Markierte Buchungen ausziffern" gestartet und damit können alle markierten Positionen ausgeziffert werden.
Im Feld "Text" kann der Buchungstext erfasst werden.
Die Sammelauszifferung wird mit der Funktion "Verbuchen" in die FIBU übernommen und die Zahlungen werden auf den jeweiligen Konten verbucht.
Für die Verbuchung steht im Buchungsprogramm unter Auszifferung der Parameter
Sammelauszifferung Buchung auf Bank-/Verrechnungskonto zur Verfügung. Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Zahlungen über das Technische Gegenkonto oder als Einzelbuchungen verbucht werden sollen.
Hinweis | Wird eine Buchung im Nachhinein bearbeitet, kann die Sammelauszifferung nicht mehr aufgerufen werden. |
Im Bereich Zusatzbuchungen" im unteren Teil des Fensters Sammelauszifferung besteht die Möglichkeit, im unteren Bildschirmbereich Zusatzbuchungen einzublenden und zu erfassen. Diese Buchungen bleiben erhalten und werden beim nächsten Einstieg wieder angezeigt.
Wenn ein Kunde einem Kundenkonzern zugeordnet wurde, kann die Sammelauszifferung für den Konzern gestartet werden.
Wird im Feld "Konto-Nr" ein Konto aus dem Kundenkonzern eingegeben, wird automatisch das Feld "Kundenkonzern" aktiviert, und es werden alle offenen Posten von den Konten, welche dem Kundenkonzern zugeordnet sind, angezeigt.
Hinweis | Im Parameter "Auszifferung" steht unter "Auszifferung" der neue Parameter "Auszifferung Eingabespalte" zur Verfügung. Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wo der Fokus beim Bearbeiten der ausgezifferten Buchung stehen soll:
0 - Fokus im Feld Zahlbetrag/Gesamtbetrag 1 - Fokus im zuletzt ausgewählten Feld
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Es besteht auch die Möglichkeit, in der Bank eine Splittbuchung zu erfassen.
Die Splittbuchung beginnt mit dem Bankkonto und wird auf verschiedene Konten aufgeteilt.
Beispiel | Ein Kunde bezahlt nur einen Teil der offenen Ausgangsrechnung und die Differenz zwischen Rechnungs- und Zahlungsbetrag wird sofort als Erlösminderung ausgebucht. Die Splittbuchung beginnt mit dem Bankkonto. In der 1. Aufteilungszeile wird der Kunde angesprochen und die offenen Ausgangsrechnungen ausgeziffert. In der 2. Aufteilungszeile wird der Differenzbetrag zwischen Rechnungs- und Zahlungsbetrag auf ein Erlösminderungskonto gebucht. |
Hinweis | Wenn Sie einen Teil dieser Splittbuchung auf ein Erlöskonto i.g. Lieferung buchen, müssen Sie in dieser Aufteilungszeile eine UID-Nummer eingeben, damit die Buchung richtig in der ZM ausgewiesen wird.
Am Feld "UID-Nummer" kann über die rechte Maustaste → "UID aus Vorbuchung" die UID-Nummer vom Kunden der vorherigen Splittaufteilungszeile übernommen werden. |
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Hinweis
| Nachträgliches Erzeugen einer Splittbuchung aus einer bestehenden Buchung Soll aus einer bestehenden Buchung eine Splittbuchung erzeugt werden, kann mit der Funktion  auf der Gegenbuchung ausgewählt werden, ob eine Splittaufteilung oder eine neue Buchung eingefügt werden soll.
Ist die führende Buchung eine Sachbuchung mit Steuerbetrag, erscheint folgende Meldung und die Buchung wird gedreht, falls man eine Splittaufteilung einfügt.
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Beispiel | Ursprüngliche Buchung:
Möchte man jetzt die Funktion Einfügen, dann erscheint die obige Meldung, da die führende Buchung eine Sachkontobuchung mit Steuerbetrag ist. Wählt man Splittaufteilung, dann wird die Buchung automatisch gedreht und man kann eine Splittaufteilung einfügen. Nachdem die Buchung vollständig erfasst bzw. aufgeteilt wurde, sieht man die fertige Splittbuchung. |
Hinweis | Sobald man Splittbuchung wählt, wird die Buchung gedreht und man steht in der Eingabezeile, um eine Splittaufteilung zu erfassen. Wählt man hier Verwerfen, wird die Eingabe beendet, die Buchung bleibt jedoch gedreht! Oberhalb der Buchungszeile kann man sich jedoch auf die Buchung stellen und über die rechte Maustaste die Funktion Drehen EZ-Gegenbuchung starten. Dann kann man die Buchung manuell wieder zurückdrehen.
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Laut Rechnungslegungsgesetz dürfen Skonti, die im Zuge eines Anlagenkaufes angefallen sind, nicht als negativer Aufwand gebucht werden, sondern müssen am Anlagekonto entlastet werden.
Bezüglich Kostenrechnung sollen grundsätzlich auch die Kostentypen der Rechnung in Höhe des Nettoskontobetrages entlastet werden.
Voraussetzung für eine korrekte Skontoverbuchung ist, dass die Rechnungen korrekt ausgeziffert sind, die Zahlungen müssen also zu den dazugehörigen Rechnungen zugeordnet sein. Direktbuchungen auf die Skontokonten können nicht berücksichtigt werden.
Auf welchem Konto der Skonto entlastet werden soll, kann auf 3 Ebenen eingestellt werden:
- Standardmäßig ist im FIBU-Stamm eingestellt, dass der Skonto der Klasse 0 auf das Anlagekonto zurückgebucht wird.
Der Skontobetrag der anderen Klassen kommt standardmäßig auf die in den Fixkonten hinterlegten Skontokonten.
Am FIBU-Stamm kann für die weiteren Kontenklassen ebenfalls eingestellt werden, dass der Skonto auf das ursprüngliche Konto zurückgebucht wird.
- Soll nur bei bestimmten Konten der Skonto auf das ursprüngliche Konto zurückgebucht werden, dann muss bei diesen Konten am Kontenstamm das Feld Skonto Rückverb-Kz auf "Ja" gestellt werden.
Ist bei einem Konto eine von der Kontoklasse (FIBU-Stamm) unabhängige Skontoverbuchung gewünscht, kann bei diesem Konto am Kontenstamm das Feld Skonto Rückverb-Kz auf "Nein" gestellt werden.
- Am Sachkonto kann im Feld Skonto Verbuchungs-Kz ein eigenes Kennzeichen angegeben werden. Für diese Skontoverbuchungskennzeichen können dann im Punkt Steuerkonten eigene Skontokonten hinterlegt werden, auf denen der Skonto verbucht werden soll. Wird ein Sachkonto aus dem Standardkontorahmen übernommen, wird das Kennzeichen nur mitübernommen, wenn das Kennzeichen in der FIBU existiert.
In diesem Fall wird nur das Feld "Skonto Verbuchungs-Kz" gesetzt. Das Feld "Skonto Rückverb-Kz" bleibt auf "lt. FIBU-Stamm"!
Werden die Lohnbuchungen nicht über eine Datei eingespielt sondern manuell eingebucht, dann gibt es dafür zwei Varianten:
1. Variante
Sie können jedes Konto einzeln gegen das technische Gegenkonto buchen, welches in den Fixkonten hinterlegt ist.
2. Variante
Sie können den gesamten Lohnbeleg mit einer Splittbuchung buchen. Dazu müssen Sie in der ersten Zeile das technische Gegenkonto eingeben. Das Feld "Gegenkonto" bleibt leer, wodurch eine Splittbuchung ausgelöst wird. In der ersten Zeile geben Sie den Betrag von € 0,00 ein und danach können Sie einzeln auf die jeweiligen Konten aufteilen.
Für Umbuchungen werden standardmäßig die Buchungssymbole UB sowie BU ausgeliefert. Sie können jedoch auch eigene Buchungssymbole anlegen.
Am Buchungssymbol gibt es die Einstellung "Abfrage Steuerverbuchung", mit welcher eingestellt werden kann, ob bei Umbuchungen eine Abfrage bezüglich Steuerbuchung erfolgen soll.
Standardmäßig ist diese Einstellung bei allen undefinierten Buchungssymbolen eingestellt. (z. B. UB, BU, BA ...)
Bei Umbuchungen zwischen zwei Sachkonten kann ausgewählt werden, ob der eingegebene Steuercode und Prozentsatz für Buchung und Gegenbuchung angewendet werden soll oder ob die Gegenbuchung brutto durchgeführt werden soll. Dies kann bei folgender Meldung ausgewählt werden:
Wird der Punkt "Steuer auf eine Buchung" ausgewählt und es ist nur eines der beiden Konten steuerpflichtig, dann wird die Steuer auf dieser Buchung ausgewiesen.
Es ist egal, ob Sie dieses Konto als Konto oder als Gegenkonto eingeben.
Sind beide Konten nur mit einem Vorschlag definiert, dann wird die Steuer bei Steuercode VSt von dem Konto, das im Soll gebucht wird, und bei Steuercode USt von dem Konto, das im Haben gebucht wird, berechnet.
Beispiel
| Tageslosungen werden brutto gebucht und zu einem späteren Zeitpunkt auf die jeweiligen Erlöskonten umgebucht.
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Wird der Punkt "Steuer auf beide Buchungen" ausgewählt, erfolgt die Steuerberechnung bzw. der Steuerausweis auf beiden Konten. Das heißt, die Umbuchung erfolgt steuerneutral.
Beispiel | Aufwand wurde auf das falsche Aufwandskonto gebucht und soll nun umgebucht werden, ohne dass eine Steuerkorrektur gemacht wird.
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Ermittlung des Bruttobetrages
Wenn zwischen zwei Sachkonten mit einem Buchungssymbol gebucht wird, bei dem kein Buchungstyp (Zahlung/Rechnung) hinterlegt worden ist, gilt für die Verbuchung des Bruttobetrages folgende Regelung:
- Ist auf einem der beiden Konten das Kennzeichen für "Kassen-/Bank-Kz " am Kontenstamm definiert, erfolgt keine Abfrage und die Buchung auf das Kassen- bzw. Bankkonto wird automatisch brutto gebucht.
- Ist auf einem der beiden Konten ein Steuercode/Steuerprozentsatz hinterlegt, wird der Nettobetrag auf dieses Konto gebucht.
- Ist eines der beiden Konten ein Erfolgskonto, wird der Nettobetrag auf dieses Konto gebucht.
- Bei Buchungen auf zwei Sachkonten wird geprüft, ob bei einem Konto eine Fixierung des Steuercodes und Prozentsatzes vorhanden ist. Wenn ja, werden folgende Meldungen ausgegeben:
Wird hier "Steuer auf eine Buchung" gewählt, wird zusätzlich folgender Hinweis angezeigt:
Bei der Auswahl "Steuer auf beide Buchungen" kommt kein zusätzlicher Hinweis.
- Wird der Steuercode für Umsatzsteuer verwendet, wird jenes Konto netto gebucht, welches im Haben gebucht wird.
- Wird ein anderer Steuercode verwendet, wird jenes Konto netto gebucht, welches im Soll gebucht wird.
Hinweis | Die Abfrage, ob die Steuer auf eine oder beide Buchungen gebucht werden soll, kommt auch dann, wenn ein nicht steuerbarer Steuercode ausgewählt wird. In diesem Fall ist die Abfrage irrelevant. |
Am Buchungssymbol gibt es die Einstellung "Abfrage Steuerverbuchung", mit welcher eingestellt werden kann, ob bei Umbuchungen eine Abfrage bezüglich Steuerbuchung erfolgen soll.
Standardmäßig ist diese Einstellung bei allen undefinierten Buchungssymbolen eingestellt. (z. B. UB, BU, BA ...)
Wird diese Einstellung deaktiviert, ist beim Buchen Folgendes zu beachten:
Umbuchungen auf Sachkonten sind nur dann möglich, wenn entweder beide Konten den gleichen Steuercode und Steuerprozentsatz verwenden oder nur eines der beiden Konten steuerpflichtig ist.
Die Steuer wird immer vom steuerpflichtigen Konto berechnet und auch auf diesem Konto ausgewiesen. Es ist egal, ob Sie dieses Konto als Konto oder als Gegenkonto eingeben. Sind beide Konten nur mit einem Vorschlag definiert, wird die Steuer bei Steuercode VSt von dem Konto, das im Soll gebucht wird, und bei Steuercode USt von dem Konto, das im Haben gebucht wird, berechnet.
Ist auf einem der beiden Konten das Kassen-/Bank-Kz gesetzt, wird das betreffende Konto immer brutto bebucht (unabhängig davon, ob dieses Konto als Konto oder Gegenkonto eingegeben wird).
Bei Umbuchung des Nettobetrages zwischen Konten mit gleichem Steuerprozentsatz verwenden Sie bitte den am Konto fixierten Prozentsatz. Dadurch wird in der Buchung und auch in der Gegenbuchung die Steuer berechnet und ergibt 0, damit die Steuer nicht nochmals gebucht wird. Wichtig ist, dass beide Konten mit Steuercode und Prozentsatz fixiert sein müssen!
Soll zwischen zwei Konten mit unterschiedlichen Steuercodes und Prozentsätzen umgebucht werden, muss dies über ein nicht steuergeführtes Zwischenkonto erfolgen.
Hinweis | Umbuchungen auf Verrechnungskonten Verwenden Sie als Verrechnungskonten (VISA, Amazon, Gesellschafterkonten ...) bitte immer nur Sachkonten (keine Personenkonten). Wenn Sie auf diesem Konto ausziffern möchten, dann legen Sie das Konto bitte mit OP-Führung an. Dazu setzen Sie am Kontenstamm das Feld "OP-Kennzeichen" auf "Ja". (Da Personenkonten steuerlich anders behandelt werden, kann es z. B. bei IST-Versteuerung zu einer falschen Versteuerung kommen usw.)
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Beachten Sie bei Umbuchungen auf Personenkonten, dass die Abfrage SOLL/HABEN darüber entscheidet, ob Steuer oder eine OP-Auszifferung mit Skonto gebucht werden kann.
Ob die Buchung am Personenkonto im Soll oder im Haben ausgewiesen wird, kann in der Buchungszeile über das Feld "BC" festgelegt werden.
Kundenkonto im SOLL Lieferantenkonto im HABEN | Die Buchung wird wie eine Rechnung behandelt und die Steuer kann berechnet werden. Die Buchungsform ist für Stornos und Gutschriften anzuwenden. Der Betrag muss negativ eingegeben werden. |
Kundenkonto im HABEN Lieferantenkonto im SOLL | Die Buchung wird wie eine Zahlungsbuchung behandelt. Man hat die Möglichkeit, offene Posten auszuziffern. Wird ein Steuerprozentsatz eingegeben, wird kein Steuerbetrag berechnet. |
Hinweis
| Wurde z. B. eine Rechnung auf den falschen Kunden gebucht, empfehlen wir, die Buchung zu stornieren und neu einzubuchen. Bei einer Umbuchung zwischen den Kundenkonten entsteht das Problem, dass der Steuerbetrag bzw. der Steuercode/Prozentsatz nur auf der ursprünglichen Buchung steht. Somit kann ein ev. anfallender Skonto nicht richtig ausgebucht werden, eine Netto-Umsatzliste nicht korrekt berechnet werden usw. |
Bei Direktbuchungen auf ein Steuerkonto muss zwingend ein Steuercode und ein Prozentsatz eingegeben werden. Andernfalls bekommen Sie eine entsprechende Fehlermeldung:
Diese Eingabe ist wichtig für die richtige Bemessungsgrundlage der Buchung. In der UVA sowie am Steuernachweis wird jedoch nur der tatsächlich gebuchte Betrag dieser Buchung ausgewiesen.
Die Meldung erscheint auch bei Direktbuchungen auf das noch nicht fällige USt-Konto, wenn Sie in einer Buchhaltung mit Sollversteuerung am Fibu-Stamm das Feld "Buchungbez.USt Ist/Soll" aktiviert haben.
Hinweis | Wird jedoch gegen das Zahllastkonto gebucht, dann ist die Eingabe eines Steuercodes und Prozentsatzes nicht notwendig. Voraussetzung dafür ist, dass das Zahllastkonto in den Fixkonten hinterlegt ist. Bei Saldenübernahmebuchungen (je nachdem welche Variante gewählt wurde) sowie EB-Buchungen ist die Eingabe eines Steuercodes und Prozentsatzes ebenfalls nicht erforderlich! |
Umbuchungen auf Steuerkonten, die nicht in der USt-Berechnung bzw. UVA aufscheinen sollen, können mit dem Steuercode 99 - "Umbuchungen nicht steuerbar" gebucht werden.
Hinweis | Bei Buchungen auf ein Steuerkonto, welches in den Steuerkonten für eine Filiale hinterlegt ist, muss - bevor der Steuercode eingegeben wird - die entsprechende Filiale eingegeben werden. |
Umsatzrelevant bedeutet, ob die jeweilige Buchung auf der Umsatzliste ausgewiesen werden soll. Diese Buchungen sind im Feld "Umsatzrelevanz" mit einem Häkchen gekennzeichnet.
Wird ein Personenkonto gegen ein Erfolgskonto gebucht, dann wird diese Buchung immer als umsatzrelevant gekennzeichnet.
Hinweis | Ist das Feld "Umsatzrelevant" in der Buchungszeile eingeblendet, wird dieses Feld nicht automatisch angehakt, auch nicht, wenn es eine Buchung auf ein Erlöskonto ist. In diesem Fall wird entschieden, welche Buchung umsatzrelevant ist, und somit muss das Häkchen manuell gesetzt werden. |
Wird gegen ein Konto gebucht, welches als Kassen- oder Bankkonto definiert ist, dann wird diese Buchung immer mit Buchungstyp "Zahlung" gekennzeichnet und ist somit nicht umsatzrelevant.
Erfolgt die Buchung gegen ein Bestandskonto, kann im Feld "OP" mit der Tastenkombination STRG + 2 der Buchungstyp geändert werden.
Beispiel | Wenn mit einem undefinierten Buchungssymbol (z. B. UB) eine Zahlung ohne Auszifferung gebucht werden soll, muss der Buchungstyp auf "Zahlung" umgestellt werden. |
Wird mit einem undefinierten Buchungssymbol (z. B. UB) eine Zahlungsbuchung mit Auszifferung gebucht, erscheint automatisch folgende Abfrage:
Soll ein Skonto ausgebucht werden, muss der Punkt "Zahlung" ausgewählt werden.
Wird mit einem undefinierten Buchungssymbol (z. B. UB) eine Umbuchung auf ein Personenkonto gebucht, entscheidet die Auswahl "Umsatzrelevant", ob die jeweilige Buchung auf der Umsatzliste ausgewiesen werden soll.
Hinweis | Buchungen, welche aus BMD 5.5 übernommen wurden und im BMD 5.5 nicht als umsatzrelevant definiert wurden (Kunde nicht im Soll gebucht), werden auch in der NTCS nicht in der Umsatzliste angedruckt. |
Achtung! | Besonderheiten beim Istversteuerer Wird die Buchhaltung mit Istversteuerung gebucht, dann ist es wichtig, den Buchungstyp "Zahlung" auszuwählen, damit die Istversteuerung richtig ausgelöst wird.
Wird ein Bestandskonto gegen ein Bestandskonto mit Steuer gebucht, erscheint zusätzlich folgende Abfrage:
Das Kennzeichen für die Umsatzrelevanz wird in diesem Fall automatisch im Hintergrund richtig gesetzt.
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Durch Hinterlegungen am Kontenstamm ist es möglich, beim Bebuchen des betroffenen Kontos eine automatische Folgebuchung auszulösen.
Dazu stehen folgende Felder am Kontenstamm zur Verfügung:
Als Umbuchungskennzeichen stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung:
Findet beispielsweise Anwendung bei PKWs, die auch privat genutzt werden. Hier kann am PKW-Konto hinterlegt werden, dass der nicht-abzugsfähige Anteil sofort auf das Aufwandskonto zurückgebucht wird.
Die automatische Umbuchung funktioniert nur bei der Vorsteuer (nicht bei Reverse Charge, ig Erwerb ...).
Wird eine Buchung auf dieses Konto erfasst, dann wird die Umbuchung direkt nach Eingabe der Buchung automatisch durchgeführt.
a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
a) reine Sachkontobuchung
Da die Zahlungsbuchung direkt auf das Aufwandskonto gebucht wird, werden sowohl die Aufwandsbuchung als auch die Folgebuchung mit Ist-Steuer (VSt) gebucht.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die VSt auf das Wartekonto gebucht, daher auch die Steuer der Folgebuchung gegen das Wartekonto.
Bei der Zahlung wird die VSt-Ist aus der Zahlung und aus der Folgebuchung umgebucht.
a) reine Sachkontobuchung
Die Zahlungsbuchung ist bereits erfolgswirksam und somit auch die Folgebuchung.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Eingangsrechnung wird der Aufwand auf das EA-Verr.Konto gebucht, auch die Steuerbuchung erfolgt gegen das EA-Verr.Konto
Bei der Zahlung wird zusätzlich zur EA-Automatik aufgrund der Zahlung die Folgebuchung über die EA-Automatik aufgelöst. Damit wird auch die Folgebuchung erfolgswirksam.
a) reine Sachkontobuchung
Da die Zahlungsbuchung direkt auf das Aufwandskonto gebucht wird, werden sowohl die Aufwandsbuchung als auch die Folgebuchung mit Ist-Steuer (VSt) gebucht. Die EA-Automatik kommt nicht zur Anwendung, weil die Zahlungsbuchung bereits erfolgswirksam ist und somit auch die Folgebuchung.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Eingangsrechnung wird der Aufwand auf das EA-Verr.Konto gebucht, auch die Steuerbuchung erfolgt gegen das EA-Verr.Konto. Außerdem wird die Vorsteuer aus der Aufwands- und der Folgebuchung auf Vst n.f. gebucht.
Bei der Zahlung wird zusätzlich zur EA-Automatik aufgrund der Zahlung die Folgebuchung über die EA-Automatik aufgelöst. Damit wird auch die Folgebuchung erfolgswirksam. Außerdem wird die Iststeuer (VSt) aus Aufwands- und Folgebuchung gebucht.
Kann beispielsweise für die Umbuchung des nicht-abzugsfähigen Repräsentationsaufwands verwendet werden. Am Repräsentationsaufwand kann hinterlegt werden, dass 25 % des Nettobetrages auf nicht-abzugsfähigen Aufwand umgebucht werden soll.
Wird eine Buchung auf dieses Konto erfasst, dann wird die Umbuchung direkt nach der Eingabe der Buchung automatisch durchgeführt.
a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
a) reine Sachkontobuchung
Bei der Aufwandsbuchung wird Ist-Steuer (VSt) gebucht, die Folgebuchung ist netto, daher keine steuerliche Auswirkung auf die Folgebuchung.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird auf VSt n.f. gebucht, die Folgebuchung ist netto, daher keine steuerliche Auswirkung auf die Folgebuchung.
Bei der Zahlung wird die Ist-Steuer (Vst) gebucht, aus der Folgebuchung (netto) ergibt sich keine Auswirkung.
a) reine Sachkontobuchung
Die Zahlungsbuchung ist bereits erfolgswirksam und somit auch die Folgebuchung.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Eingangsrechnung wird der Aufwand auf das EA-Verr.Konto gebucht, somit ist auch die Folgebuchung nicht erfolgswirksam und erfolgt auch gegen das EA-Verr.Konto. Die daraus entstehende Buchung EA-Verr.Konto/EA-Verr.Konto ist zwar ungewöhnlich, würde sie aber nicht gebucht werden, so könnte das zu der Annahme führen, dass die Folgebuchung gar nicht ausgelöst wurde.
Bei der Zahlung wird zusätzlich zur EA-Automatik aufgrund der Zahlung, die Folgebuchung über die EA-Automatik aufgelöst. Damit wird auch die Folgebuchung erfolgswirksam.
a) reine Sachkontobuchung
Bei der Aufwandsbuchung wird Ist-Steuer gebucht.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Eingangsrechnung wird der Aufwand auf das EA-Verr.Konto gebucht, somit ist auch die Folgebuchung nicht erfolgswirksam und erfolgt auch gegen das EA-Verr.Konto. Die daraus entstehende Buchung EA-Verr.Konto/EA-Verr.Konto ist zwar ungewöhnlich, würde sie aber nicht gebucht werden, so könnte das zu der Annahme führen, dass die Folgebuchung gar nicht ausgelöst wurde. Die VSt aus der Aufwandsbuchung wird auf VSt n.f. gebucht.
Bei der Zahlung wird zusätzlich zur EA-Automatik aufgrund der Zahlung die Folgebuchung über die EA-Automatik aufgelöst. Damit wird auch die Folgebuchung erfolgswirksam. Außerdem wird die Ist-Steuer (VSt) aufgrund der Zahlung ausgelöst. Steuerliche Auswirkungen hat die Folgebuchung nicht, da diese netto gebucht wurde.
Mit dieser Hinterlegung kann ein Privatanteil mit Vorsteuerkorrektur gebucht werden. Das Privatkonto wird als Umbuchungskonto hinterlegt.
Wird eine Buchung auf dieses Konto erfasst, dann wird die Umbuchung direkt nach der Eingabe der Buchung automatisch durchgeführt.
a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
a) reiner Sachkontobuchung
Da die Zahlungsbuchung direkt auf das Aufwandskonto gebucht wird, wird Ist-Steuer (VSt) gebucht. Das gilt auch für die Folgebuchung.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die VSt auf VSt n.f. gebucht somit wird auch die VSt der Folgebuchung auf VSt n.f. gebucht.
Bei der Zahlung wir die Iststeuer (VSt) aus der Zahlung und die Ist-Steuer (VSt) aus der Folgebuchung gebucht.
a) reine Sachkontobuchung
Die Zahlungsbuchung wird direkt in den Aufwand gebucht und somit ist auch die Folgebuchung erfolgswirksam.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die Folgebuchung über das EA-Verr. Konto (netto) gebucht. Die Vorsteuer wird jeweils auf VSt-Konto gebucht.
Bei der Zahlung wird die EA-Automatik aus der Zahlung ausgelöst und die EA-Automatik aus der Folgebuchung. Die Buchung ist netto, da das EA-Verr. Konto bei der ursprünglichen Folgebuchung auch netto gebucht wurde.
a) reine Sachkontobuchung
Bei der Aufwands- und der Folgebuchung wird Ist-Steuer gebucht.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird gegen das EA-Verr. Konto gebucht und auch die Folgebuchung gegen das EA-Verr.Konto. Die Vorsteuer wird jeweils auf n.n.f. VSt gebucht.
Bei der Zahlung wird zusätzlich zur EA-Automatik und Ist-Steuer die Folgebuchung aufgelöst (erfolgswirksam) und die Ist-Steuer aus der Folgebuchung gebucht.
Mit dieser Hinterlegung kann der Privatanteil als Eigenverbrauch mit Umsatzsteuer gebucht werden. Dazu muss am Kontenstamm des Aufwandskontos das Eigenverbrauchskonto (Erlös) als Umbuchungskonto hinterlegt werden.
Zusätzlich muss das Konto für Privatentnahmen unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Fixkonten hinterlegt werden.
Wird eine Buchung auf das Aufwandskonto erfasst, dann wird die Umbuchung direkt nach der Eingabe der Buchung automatisch durchgeführt.
Der Prozentsatz für die Umbuchung der Umsatzsteuer wird wie folgt ermittelt:
- Ist die Aufwandsbuchung mit 0 % gebucht worden, wird der Prozentsatz vom Erlöskonto herangezogen. Ist am Erlöskonto kein Steuerprozentsatz fixiert worden, wird der Standardprozentsatz herangezogen.
- Ist bei der Aufwandsbuchung ein Prozentsatz eingegeben und am Erlöskonto kein Steuerprozentsatz fixiert worden, dann wird der Prozentsatz der Aufwandsbuchung herangezogen.
- Wird bei der Aufwandsbuchung ein anderer Prozentsatz verwendet, als am Erlöskonto fixiert worden ist, dann wird der Prozentsatz des Erlöskontos herangezogen.
Hinweis | Wird die ursprüngliche Buchung geändert oder gelöscht, dann werden die Umbuchungen ebenfalls angepasst! |
a) reine Sachkontobuchung
Die VSt wird nach Sollprinzip gebucht, der Erlös wird mit Ist-Steuer gebucht.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die Folgebuchung mit USt-Ist gebucht.
Bei der Zahlung wird dann der prozentuell auf die Erlösbuchung entfallende Skonto umgebucht und auch steuerlich mit Ist-Steuer entlastet.
a) reine Sachkontobuchung
Sowohl bei der Aufwands- als auch bei der Erlösbuchung wird Ist-Steuer gebucht.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die VSt auf n.n.f. VSt gebucht, die Folgebuchung (Direktbuchung Erlös) mit Ist-Steuer USt gebucht
Bei der Zahlung wird die Ist-Vorsteuer ausgelöst aufgrund der Zahlung, die Folgebuchung wird um den prozentuellen Anteil des Skontos vermindert und steuerlich entlastet.
a) reine Sachkontobuchung
Da direkt auf Aufwand bzw. Ertrag gebucht wird, ist keine EA-Automatik notwendig.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung erfolgt die Folgebuchung gegen EA-Verr.Konto.
Bei der Zahlung erfolgt neben der EA-Automatik aufgrund der Zahlung zusätzlich die EA-Automatik aufgrund der Folgebuchung und die Korrektur des prozentuell auf die Folgebuchung entfallenden Skontos samt steuerlicher Entlastung.
a) reine Sachkontobuchung
Sowohl bei der Aufwands- als auch bei der Erlösbuchung wird Ist-Steuer gebucht, EA-Automatik kommt nicht zum Tragen aufgrund der Direktbuchung auf Aufwand und Erlös.
b) Buchung über Personenkonto
Bei der Rechnung wird die Folgebuchung auf EA-Verr.Konto gebucht und die Ist-Steuer aus der Erlösbuchung.
Bei der Zahlung erfolgt neben der EA-Automatik aufgrund der Zahlung zusätzlich die EA-Automatik aufgrund der Folgebuchung und die Korrektur des prozentuell auf die Folgebuchung entfallenden Skontos samt steuerlicher Entlastung (Iststeuer), außerdem die Ist-Versteuerung des Aufwands.
Dieses Umbuchungskennzeichen wird in der Schweiz

benötigt und funktioniert grundsätzlich genauso wie das Umbuchungskennzeichen "Privatanteil mit USt".
Der Unterschied liegt darin, dass die Umbuchung nicht gegen das Privatkonto sondern gegen das Zahllastkonto erfolgt.
Bei der Margen- oder Differenzbesteuerung geht es darum, dass nur die Marge (Differenz zum Einkaufswert) versteuert wird.
Dies kann manuell über eine Splittbuchung gelöst werden, bei der der Einkaufswert auf ein nicht steuerbares Konto und die Marge auf ein 20%iges Konto gebucht wird. Näheres dazu finden Sie
hier.
Mit folgender Einstellung kann dies automatisiert durchgeführt werden, sofern immer der gleiche Aufschlagsprozentsatz verwendet wird.
Auf dem nicht steuerbaren Konto wird das Umbuchungskennzeichen "Margenbesteuerung" und das Umbuchungskonto (steuerpflichtiges Erlöskonto, auf das die Marge umgebucht werden soll) hinterlegt. Der Prozentsatz, in welcher Höhe die Marge umgebucht werden soll, kann im Feld "Umbuchungsprozent" eingegeben werden.
Der Umbuchungsprozentsatz kann bei der Margenbesteuerung auch über 100 % sein (z. B. Arbeitsmediziner).
Der Steuerprozentsatz wird vom hinterlegten Umbuchungskonto genommen. Ist dort kein Prozentsatz hinterlegt, ist die Rückfallebene der Standardprozentsatz.
Gebucht wird der Gesamtrechnungsbetrag auf das nicht steuerbare Erlöskonto. Aufgrund der prozentuellen Hinterlegung wird der Nettobetrag für die beiden Konten errechnet und inkl. der Steuer automatisch gebucht.
Beispiel | Einkaufswert 1.500,00 Marge 50 % 750,00 darauf 20 % 150,00 Bruttorechnung 2.400,00
Auf dem nicht steuerbaren Konto bleiben 1.500,00 stehen, auf das 20%ige Erlöskonto werden 750,00 umgebucht, diese dienen als Bemessung für die 20%ige USt, welche ebenfalls automatisch gebucht wird.
Formel für die Berechnung des Bruttobetrages: Nettobetrag + Nettobetrag * Umbuchungsprozentsatz * (100 + USt-PZ / 100) = Bruttobetrag 1.500,00 + 1.500,00 * 50 % * 1,2 = 2.400,00
1.500,00 * 50 % = 750,00 (Marge) 750,00 * 1,2 = 900,00 (Marge inkl. USt) 1.500,00 + 900 = 2.400,00 (Bruttorechnungsbetrag)
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Hinweis | Wird am Konto kein Umbuchungsprozensatz hinterlegt, wird beim Buchen folgender Hinweis ausgegeben und in der Buchungszeile automatisch das Feld Umbu-Proz eingeblendet.
Man kann dann direkt in der Buchung einen Umbuchungsprozent eingeben. Alternativ dazu kann man sich manuell das Feld Umbu-Betrag einblenden. Anstelle des Umbuchungsprozentsatzes kann man dann einen manuellen Umbuchungsbetrag erfassen.
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a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
a) reine Sachkontobuchung
b) Buchung über Personenkonto
Werden die Abschreibungsbuchungen nicht über das Paket "Anlagenbuchhaltung" automatisch verbucht, so können diese manuell im Buchungsprogramm eingegeben werden.
Standardmäßig werden diese Buchungen mit dem Buchungssymbol "BB" für Bilanzbuchungen gebucht.
Beispiel für direkte Abschreibung:
Beispiel für indirekte Abschreibung:
Sofern auf den Anlagenkonten am Kontenstamm das ANBU-Erfass-Kz eingestellt ist und dieses Konto im Soll bebucht wird, öffnet sich beim Buchen von Anlagegütern am Feld "Auswahl" das Fenster für die Anlagenvorerfassung.
| Je nach Kontenart stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Wird ein Konto bebucht, dann wird im Buchungsprogramm (sowie in der Vorerfassung Buchungen und der ER-Kontrolle) der entsprechende Aufruf gestartet: Aktivkonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- ANBU-Vorerfassung: Bitte einstellen, wenn der Sitz der Buchhaltung Österreich ist und nach Fertigstellung der Buchung auf ein Anlagekonto eine ANBU-Vorerfassungsmaske erscheinen soll.
Passivkonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- Vorerfassung Investitionszuschuss
Erlöskonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- Vorerfassung Anlagenabgang
- Anlagenabgang
Aufwandskonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- ANBU-Vorerfassung
Aktivierungskonto: Wie ANBU-Vorerfassung, aber es wird z. B. ein Aktivierungskonto für die geringwertigen Wirtschaftsgüter und für Firmensitz Ungarn  hinterlegt.
Hinweis | Wird im Feld "Anbu-Erfassungs-Kennz." ein Kennzeichen erfasst, darf im Feld "Webu-Erfassungs-Kennz." kein Hinterlegung durchgeführt werden und umgekehrt. Die beiden Kennzeichen schließen sich gegenseitig aus! |
Im BMD Standardkontenrahmen ist das ANBU-Erfass-Kz bei allen Anlagekonten auf "ANBU-Vorerfassung" gesetzt.
Nähere Informationen zur Anlagenbuchhaltung finden Sie in der entsprechenden Dokumentation. |
Die Anlagenvorerfassung kann sowohl für die eigene Anlagenbuchhaltung als auch für die Übermittlung an den Steuerberater genutzt werden. Die vorerfassten Daten können in die Anlagenbuchhaltung überspielt werden. Dadurch ergibt sich eine Zeitersparnis, weil die Anlagen in der Anlagenbuchhaltung nicht wieder extra erfasst werden müssen.
Jene Werte, die aus der Buchung übernommen werden können, werden automatisch vorgeschlagen. Die restlichen Felder können nach Bedarf befüllt werden.
Unter Bilanz/ANBU → Vorerfassung Anlagegüter (Übersicht) können bereits vorerfasste Anlagen bearbeitet werden.
Hinweis
| Vorerfassung auf der Skontobuchung Wird am Kontoblatt bei einer Mehrfachauszifferung mit Anlagenvorerfassung die Funktion "Anlagengut vorerfassen" auf der Skontobuchung gestartet, dann wird der Skonto nicht in die Vorerfassung übernommen, wenn mehrere Datensätze infrage kommen.
Dies ist dann der Fall, wenn in einer Mehrfachauszifferung mehrere Rechnungen mit dem gleichen Sachkonto ausgeziffert werden oder wenn eine Splittbuchung mit dem gleichen Sachkonto ausgeziffert wird.
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Bilanzbuchungen können unterschiedlich aktiviert werden:
Standardmäßig ist im Buchen im Parameter Allgemein → Bilanzbuchungen eingestellt, dass Bilanzbuchungen nur am Wirtschaftsjahrende durchgeführt werden. Abhängig davon gibt es folgende Möglichkeiten:
a) Wenn Sie mit Buchungsmonaten arbeiten (Eingabe Monat im Kopf), können Sie durch die Eingabe von "13" den Bilanz-Monat aufrufen. Das Häkchen für Bilanzbuchen wird eingeblendet, sobald Sie mit diesem Buchungskreis einsteigen.
Der Buchungskreis wird automatisch angelegt. Am Kreis wird der letzte Monat des Wirtschaftsjahres eingetragen und das Kz für Bilanzbuchen gesetzt.
Hinweis | Wenn Sie mit Buchungskreisen arbeiten, müssen Sie den Bilanzbuchen-Kreis manuell anlegen → im Feld "Monat" mit F4 einsteigen und mit F5 die Neuanlage durchführen. |
b) Ist am Buchungssymbol die Buchungsart "Bilanzbuchung" hinterlegt, werden alle Buchungen, die mit diesem Buchungssymbol gebucht werden, als Bilanzbuchungen gespeichert. Es ist nicht möglich, in der Buchungszeile eine andere Buchungsart auszuwählen. Gespeichert werden diese Buchungen in dem Monat/Kreis, mit dem man ins Buchungsprogramm einsteigt.
Hinweis | Beim Erstellen der XML-Datei für die UVA werden grundsätzlich alle Kreise des jeweiligen Monats geschlossen. Dadurch ist das nachträgliche Bearbeiten der Buchungen nicht mehr möglich. Der Bilanzierungskreis bleibt jedoch offen. Die Bilanzbuchungen können somit auch nach Erstellung der XML-Datei bearbeitet werden. |
Abweichend vom Standard kann im Parameter (Buchen → Extras → Einstellungen Buchungsprogramm → Allgemein → Bilanzbuchungen) eingestellt werden, dass Bilanzbuchungen monatlich durchgeführt werden.
Bei dieser Einstellung ist das Feld "Bilanzbuchen" im Kopf immer eingeblendet und Sie können in jedem Monat "Bilanzbuchen" aktivieren.
Soll nicht für jeden Kunden (oder Lieferanten) ein eigenes Konto angelegt werden, weil auf diesen Kunden (oder Lieferanten) nur wenige Bewegungen gebucht werden, kann ein "Diverser Kunde bzw. Lieferant" angelegt werden. Dazu muss in den Personenstammdaten der Kunde oder Lieferant als "Diverser Kunde bzw Lieferant" gekennzeichnet werden.
| Wenn Sie nicht für jeden Ihrer Kunden bzw. Lieferanten ein eigenes Konto führen möchten, haben Sie die Möglichkeit, mehrere Kunden/Lieferanten auf einem Konto zusammenzufassen. Wenn dieses Kennzeichen gesetzt ist, werden Sie nach einer Buchung auf ein diverses Konto nach der Adresse und der Bankverbindung gefragt. Erfolgt eine Buchung ohne spezielle Adresseingabe, dann wird die normale Adresse des Kundenkontos herangezogen (z. B. in der Mahnung). Im CRM gibt es einen Parameter, mit dem eingestellt werden kann, ob je Adressart eine oder mehrere Adressen erfasst werden dürfen. |
Bei der Buchung auf einen diversen Kunden bzw. Lieferanten erhalten Sie den Hinweis, dass eine Personen-Nr oder eine Adresse eingegeben werden muss.
Bei Kunden muss die Adresse befüllt werden, um den Kunden später mahnen zu können.
Bei Lieferanten muss eine Personen-Nr eingegeben werden, da für den Lieferantenzahlungsverkehr auch die Bankverbindung benötigt wird.
Hinweis | Um mehrere Adressen pro Adressart erfassen zu können, muss der CRM Parameter → Allgemein → Erfassen Adressen auf "Je Adressart mehrere Adressen" gesetzt werden. |
Hinweis | Für die ADL-Meldung wird der ISO-Code aufgrund der eingegebenen Postleitzahl aus der div. Person bzw. Adresse ermittelt! |
Wird ein Personenkonto gleichzeitig als Kunden- und als Lieferantenkonto geführt, kann dieses Personenkonto als KuLi (Kunde und Lieferant) gekennzeichnet werden. Somit können sowohl Ausgangsrechnungen als auch Eingangsrechnungen auf das gleiche Personenkonto gebucht werden.
Um ein Personenkonto als KuLi zu kennzeichnen, müssen Sie bereits bei der Anlage in den Stammdaten im Reiter
FIBU-Konto das Feld
Kunde und Lieferant auf
Ja stellen.
Wird auf ein KuLi-Konto gebucht, wird in jede Buchung eine "Kontengruppe" geschrieben (2 = Kunden, 3 = Lieferanten), da ein absolutes Saldierungsverbot zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten besteht.
Die Kontengruppe wird lt. folgender Reihenfolge ermittelt:
- Buchungssymbol: lt. Kontengruppe; diese sollte eindeutig im Buchungssymbol eingestellt sein (ER = nur Lieferanten, keine Kunden, AR = nur Kunden, keine Lieferanten)
- Steuercode: Aufwand = Lieferant, Erlös = Kunde
- Nummernkreise: In welchen Nummernkreis fällt diese Kontonummer hinein?
Hinweis | In der manuellen Auszifferung können nur Buchungen mit der gleichen Kontengruppe zusammen ausgeziffert werden! Bei Eingangsrechnungen aus der ER-Kontrolle wird immer die Kontengruppe 3 = Lieferant übergeben!
Werden Buchungen mit unterschiedlichen Kontengruppen ausgeziffert, wird folgende Meldung angezeigt:
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Eine Auszifferung unterschiedlicher Kontengruppen kann nur im Buchungsprogramm über eine Bank-/Kassenbuchung erfolgen! In solch einem Fall bekommt die Hauptbuchung dieser Zahlung die Kontengruppe 4. Dadurch wird die Buchung automatisch auf diese Kontengruppen getrennt aufgeteilt und die Detailbuchungen werden mit der jeweiligen Kontengruppe gebucht:

Bei der Buchung auf ein KuLi-Konto kann die Kontengruppe auch manuell erfasst werden. Bei Zahlungen mit Auszifferung kann die Kontengruppe nicht manuell bearbeitet werden!
Hinweis | Bei einer Zahlungsbuchung ohne Auszifferung wird die Kontengruppe laut Nummernkreis in die Buchung übernommen. Dies kann später in der manuellen Auszifferung zu Problemen führen, wenn eine Rechnung mit einer abweichenden Kontengruppe mit dieser Zahlung ausgeziffert werden soll.
In diesem Fall muss entweder eine Zahlung mit Betrag 0 gebucht werden oder man ändert im Buchungsprogramm (solange der jeweilige Buchungskreis nicht abgeschlossen ist) manuell die Kontengruppe auf der Zahlungsbuchung ab. |
Um eine Rechnung direkt bei der Erfassung auf mehrere Raten aufzuteilen, steht Ihnen die Funktion

zur Verfügung. Diese Funktion kann in jedem Feld der Buchungszeile aktiviert werden. Sobald Sie die Buchung speichern, wird das Ratenfenster geöffnet, in dem Sie die Raten erfassen können.
Hinweis | Die Ratenvereinbarung kann bei EB-Buchungen und Buchungen aus BMD 5.5 NICHT aufgerufen werden! Raten, die im Vorjahr erstellt worden sind, werden bei der Jahresübernahme als "normale" Buchung in das neue Jahr übernommen und nicht als Ratenbuchung. Somit können Änderungen nur im Vorjahr durchgeführt werden und mit einer neuerlichen Jahresübernahme in das neue Jahr übertragen werden. |
Ratenbuchungen können auch bei Zahlungsbuchungen durchgeführt werden. Wird nur in seltenen Fällen verwendet!
Beispiel: "Freie Versicherungsvertreter" - diese werden als Lieferanten angelegt. Der Lieferant bekommt eine Vorauszahlung der Provision. Bei der eigentlichen Provisionsabrechnung soll aber nur eine "Rate" der Vorauszahlung abgezogen werden, damit er bei der Provisionsabrechnung mehr ausbezahlt bekommt.
Folgende Felder müssen befüllt werden:
Ratenbetrag | Hier wird der Betrag der einzelnen Rate eingegeben. Beim Ratentyp Rate wird die nächste Erfassungszeile so lange geöffnet, bis der Gesamtbetrag vollständig aufgeteilt ist. Beim Ratentyp Deckungsrücklass bzw. Haftrücklass muss die Aufteilung nicht vollständig sein.
Folgende Funktionen stehen Ihnen in diesem Feld zur Verfügung: - Raten automatisch erstellen
- Restbetrag (Strg + 2)
- Prozenteingabe (Strg + 1): Eingabewert = prozentueller Anteil vom Gesamtbetrag
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ZZiel | Zahlungsziel der Rate - Kalender (F4): Mit dieser Funktion kann über den Kalender der Fälligkeitstag ausgewählt werden. Dadurch wird automatisch das ausgewählte Datum in Fälligkeitstage umgewandelt.
- Fälligkeitsdatum (STRG + 1): Mit dieser Funktion kann das Fälligkeitsdatum eingegeben werden. Dadurch wird automatisch das ausgewählte Datum in Fälligkeitstage umgewandelt.
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Ratentyp | Hier können Sie zwischen vier Ratentypen wählen: - Rate: Zahlungsart, bei der in zeitlich gleichmäßigen Abständen Teilbeträge gezahlt werden, bis der Gesamtbetrag abgedeckt ist.
- Deckungsrücklass: Wird von der Teilrechnung einbehalten und dient zur Sicherung allfälliger Garantiearbeiten und wird nach Ausstellen der Schlussrechnung durch den Haftrücklass ersetzt.
- Haftrücklass: Wird von der Schlussrechnung einbehalten und dient zur Sicherung allfälliger Garantiearbeiten.
- Abzug: Wird verwendet, um einen eventuell vereinbarten Abzugsgbetrag eingeben zu können. Dieser wird hauptsächlich in der Baubranche verwendet und kann individuell vereinbart werden.
Beim Ratentyp "Rate" bzw. "Abzug" wird solange die nächste Erfassungszeile geöffnet, bis der Gesamtbetrag vollständig aufgeteilt ist. Beim Ratentyp "Deckungsrücklass" bzw. "Haftrücklass" muss die Aufteilung nicht vollständig sein.
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Text | Als Text für die Rate wird immer der Ratentyp und der ursprüngliche Buchungstext vorgeschlagen. |
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
Die Ratenzeilen sind nur am Kontoblatt und in der OP-Liste ersichtlich.
Im Journal sehen Sie nur die Hauptbuchung. In der Spalte "Raten vorhanden" wird ein grünes Häkchen angezeigt, wenn eine Ratenvereinbarung vorhanden ist.
Um eine Rechnung zu einem späteren Zeitpunkt auf Raten aufzuteilen, steht Ihnen diese Funktion auch am
Kontoblatt sowie im
Journal zur Verfügung.
Hinweis | Bei der Erfassung der Raten wird die Mahnsperre oder ZV-Sperre von der Hauptbuchung auf die erste Rate übernommen. Bei den weiteren Raten wird für die Mahn- bzw. ZV-Sperre der zuletzt eingegebene Wert vorgeschlagen. Wird eine Rate bearbeitet und eine Mahn- oder ZV-Sperre geändert, so erhalten Sie beim Speichern eine Abfrage, ob die Änderung auf die anderen Ratenpositionen übertragen werden soll.
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Detaillierte Informationen zur Verwendung von Raten sowie alle Besonderheiten in diesem Zusammenhang finden Sie im Hilfe Thema
Raten.
Der Intercompany-Code dient zur Kennzeichnung innerbetrieblicher Verrechnungen und kann beim Buchen eingegeben bzw. im Kontenstamm bereits zum Vorschlag für die Buchungen hinterlegt werden. Durch den IC-Code werden innerbetriebliche Leistungen für eine Konsolidierung gekennzeichnet.
Unter Abgrenzung versteht man, dass der Aufwand/Ertrag in jener Periode, in der die Leistung stattgefunden hat, erfolgswirksam verbucht wird.
Dafür steht Ihnen im Buchungsprogramm die automatische Rechnungsabgrenzung zur Verfügung.
Die Abgrenzungsautomatik kann sowohl für bilanztechnische Abgrenzungen (jahresübergreifend) als auch für innerbetriebliche Abgrenzungen (unterjährig) z. B. KERF, KORE etc. verwendet werden.
Durch den Einsatz der automatischen Rechnungsabgrenzungen, welche in der Regel bereits im Zuge der laufenden Buchhaltung erfasst werden, ergeben sich u. a. folgende Vorteile:
- Entlastung bei der Bilanzierung: Das nachträgliche Erfassen der erforderlichen Abgrenzungen am Jahresende bzw. die Belegsuche entfällt. Es muss nichts mehr bis zum Jahresende in Evidenz gehalten werden (Dokumente, die der ursprünglichen Buchung zugeordnet wurden, werden automatisch auf das Abgrenzungsmodell und alle Folgebuchungen übernommen).
- Das Abgrenzungskonto weist auch unterjährig immer den richtigen Wert auf.
- Internes Reporting und monatliche Auswertungen (kurzfristige Erfolgsrechnung etc.): Auch wenn das Gesetz keine unterjährigen Abgrenzungen vorsieht, heben möglichst exakte Auswertungen die Qualität der Buchhaltung und können so ein zusätzliches Motiv für den Einsatz von automatischen Abgrenzungsbuchungen sein.
- Automatische Erinnerungsfunktion: Auch bei Mitarbeiterwechsel wird nicht auf die Auflösungsbuchungen vergessen.
- Unternehmen, die dennoch keine monatsgenauen Auswertungen brauchen, nutzen die Abgrenzungsmodelle jedoch ebenfalls, insbesondere im Zusammenhang mit der Abgrenzung von Urlaubsgeldern, Körperschaftsteuer, Rückstellungen und Umlagen, deren Berechnung dadurch erleichtert wird.
- FIBU-KORE-Gleichheit: Wird bereits in der FIBU abgegrenzt, kommt es zu keiner Periodenverschiebung (FIBU und KORE stimmen überein, anders als beim Monatsteiler, der sich nur in der KORE auswirkt).
Hinweis | Wir empfehlen, die Abgrenzungen immer strikt nach den Vorgaben der Onlinehilfe durchzuführen, damit auch in weiterer Folge ein korrekter Ablauf gewährleistet ist. |
Hinweis | Wenn die Rechnungen über Import Buchungen ins Journal oder in die ER-Kontrolle importiert werden, können die Abgrenzungen automatisch erstellt werden, indem Sie die notwendigen Informationen in den dafür vorgesehenen Feldern übergeben.
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Die Abgrenzungskonten müssen in den Fixkonten (Stammdaten
→ Weitere Konteneinstellungen
→ Fixkonten) hinterlegt werden.
Für die unterjährige Abgrenzung:
Für die Abgrenzung ins Vorjahr:
In den Automatikbuchungen kann in den Parametern eingestellt werden, dass auch bei einer rückwirkenden Abgrenzung im laufenden Jahr auf die Konten sonst. Ford./sonst. Verb. gebucht wird.
Dabei wird der Gültig-von-Monat mit dem Monat der Ursprungsbuchung verglichen. Ist der Gültig-von-Monat kleiner, dann wird auf sonst. Ford./sonst. Verb. gebucht.
Bei der Abgrenzung wird die Rechnung wie gewohnt in der Periode lt. Belegdatum verbucht.
Beim Erfassen einer Buchung wird mit der Funktion Buchung abgrenzen (Alt + 6) die Buchung als Abgrenzungsbuchung gekennzeichnet.
Möglich ist dies nur bei Erlös- und Aufwandskonten.
Sobald die Buchung bestätigt wird, öffnet sich automatisch das Fenster zur Erfassung der Abgrenzungsbuchung.
Wenn am Sachkonto das Feld "Abgrenzungsautomatik" auf "Ja" gesetzt worden ist, dann öffnet sich automatisch die Abgrenzungserfassung, sobald dieses Konto bebucht wird.
| Bezeichnung | Bezeichnung der Automatikbuchung. Es wird automatisch der Buchungstext übernommen. |
Buchungssymbol
| Buchungssymbole, mit welchen die Auflösungsbuchungen durchgeführt werden sollen. Es wird automatisch das Symbol der Buchung übernommen. Sollen die Abgrenzungsbuchungen ohne Steuer durchgeführt werden, muss hier bereits ein Symbol eingegeben werden, welches ohne Steuerberechnung definiert ist (Feld "Keine Steuerberechnung"). Im Parameter Vorschlag Buchungssymbol für Abgrenzungen kann ein Vorschlagswert hinterlegt werden. |
Gültig von | Datum, ab wann die Abgrenzungsbuchungen gültig sind. Es wird automatisch das Belegdatum übernommen. Die Abgrenzungsautomatik kann auch rückwirkend angelegt werden. Das heißt, es können auch Buchungen erfasst werden, die ins Vorjahr reichen. Wird ein Datum aus dem Vorjahr eingegeben, wird bei der Verbuchung automatisch das Konto für "Sonst. Verbindlichkeiten/Forderungen" verwendet.
Wenn das Gültig von Datum im selben Monat liegt wie das Belegdatum, dann wird zusätzlich zur ursprünglichen Buchung nur eine Umbuchung generiert. Die Abgrenzung und die Auflösung werden saldiert gebucht.
Wenn das Gültig von Datum im nächsten Monat liegt, dann wird zusätzlich zur ursprünglichen Buchung eine Abgrenzungsbuchung generiert. Die Auflösungsbuchungen erfolgen dann in den nächsten Monaten. |
| Datum, bis wann die Abgrenzungsbuchungen gültig sind. Wird das Feld "Anzahl Monate" befüllt, dann ist dieses Feld inaktiv. |
Abgrenzungsart
| Hier kann eingestellt werden, ob es sich um eine aktive oder passive Rechnungsabgrenzung handelt. |
Abweichender Erstbetrag | Wenn der Betrag der ersten Abgrenzungsbuchung zu den restlichen Beträgen abweicht, kann dieser hier eingegeben werden. Wird beispielsweise verwendet, wenn die Abgrenzungsbuchung während eines Monats startet und daher nicht der ganze Betrag abgegrenzt werden soll. Somit wird der restliche Betrag im letzten Monat gebucht, da hier ebenfalls kein ganzer Monat abgegrenzt wird.
Beispiel | Rechnungsbetrag € 3.600,00 brutto (€ 3.000,00 netto) soll für 3 Monate abgrenzt werden. Abweichender Erstbetrag ist € 500,00. Monat 1: € 500,00, Monat 2: € 1.000,00, Monat 3: € 1.000,00, Monat 4: 500,00  |
Bei der Berechnungsart "Gesamtbetrag auf alle Monate/gesamten Zeitraum aufteilen" kann der abw. Erstbetrag nicht eingegeben werden. Bei taggenauer Berechnung (Parameter Berechnung aller Monate taggenau bei Eingabe "Gültig bis") wird der abw. Erstbetrag automatisch befüllt. |
Anzahl Monate | Hier wird die Anzahl eingegeben, auf wie viele Monate die Buchung aufgeteilt werden soll. Wird das Feld "Gültig bis" befüllt, dann ist dieses Feld inaktiv. Eine Abgrenzung nur für 1 Monat ist nicht möglich, wenn dieser Monat derselbe Monat wie die ursprüngliche Buchungsperiode ist. |
Gesamtbetrag | Gesamtbetrag der Buchung Es wird automatisch der Buchungsbetrag übernommen. |
| Bei der Berechnungsart gibt es 3 Einstellmöglichkeiten:
Gesamtbetrag auf alle Monate/gesamten Zeitraum aufteilen Der Betrag wird auf die eingegebenen Monate aufgeteilt. Es kann auch ein abw. Erstbetrag eingegeben werden. Bei taggenauer Berechnung (Parametereinstellung) wird der abw. Erstbetrag automatisch befüllt. Wird ein "Gültig bis"-Datum eingegeben, ist der abw. Erstbetrag gesperrt. z. B. € 3.000,00 sollen auf 3 Monate aufgeteilt werden: Monat 1: € 1.000,00, Monat 2: € 1.000,00, Monat 3: € 1.000,00
Taggenaue Berechnung z. B € 3.000,00 sollen auf den Zeitraum 1.7. - 30.9. aufgeteilt werden: 01.07. - 31.07.: € 1.010,87 (Wird automatisch als abw. Erstbetrag übernommen und kann nicht bearbeitet werden.) 01.08. - 31.08.: € 1.010,87 01.09. - 30.09.: € 978,26
Gesamtbetrag ohne abweichendem Erstbetrag auf restliche Monate/Zeitraum (ohne 1. Monat) aufteilen Bei dieser Einstellung wird zuerst der abweichende Erstbetrag vom Gesamtbetrag abgezogen und dieser Betrag auf den restlichen Zeitraum aufgeteilt. z. B. € 3.000,00 mit abweichendem Erstbetrag von € 500,00 sollen auf 3 Monate aufgeteilt werden: Monat 1: € 500,00, Monat 2: € 1.250,00, Monat 3: € 1.250,00
Taggenaue Berechnung z. B. € 3.000,00 mit abweichendem Erstbetrag von € 500,00 sollen auf den Zeitraum 1.7. - 30.9. aufgeteilt werden: 01.07. - 31.07.: € 500,00 01.08. - 31.08.: € 1.270,49 (2.500,00/61*31) 01.09. - 30.09.: € 1.229,51 (2.500,00/61*30)
Gesamtbetrag ohne abweichenden Erstbetrag auf gesamten Zeitraum (inkl. 1. Monat) aufteilen Bei dieser Einstellung wird zuerst der abw. Erstbetrag vom Gesamtbetrag abgezogen und dieser Betrag auf den gesamten Zeitraum (inkl. 1. Monat) aufgeteilt.
z. B. € 3.000,00 mit abweichendem Erstbetrag von € 500,00 sollen auf 3 Monate aufteilt werden: Monat 1: € 1.333,33 (500,00 + 833,33), Monat 2: € 833,33, Monat 3: € 833,34
Taggenaue Berechnung z. B. € 3.000,00 mit abweichendem Erstbetrag von € 500,00 sollen auf den Zeitraum 1.7. - 30.9. aufgeteilt werden: 01.07. - 31.07.: € 1.342,39 (500,00 + 2.500,00/92*31) 01.08. - 31.08.: € 842,39 (2.500,00/92*31) 01.09. - 30.09.: € 815,22 (2.500,00/92*30) |
Aufwands-/Erlöskonto
| Hier kann ein abweichendes Aufwands- bzw. Erlöskonto eingegeben werden. Die Abgrenzungsbuchungen werden dann nicht auf das ursprüngliche Konto, sondern auf das hier angegeben Konto gebucht. |
Konto für ARA/PRA | In diesem Feld kann das jeweilige Konto für ARA bzw. PRA eingegeben werden. Wird kein Konto erfasst, wird automatisch das Konto lt. Fixkonten verwendet. Dieses Feld ist aktiv, wenn bei "Gültig von" ein Datum des aktuellen Jahres eingegeben wurde. |
Konto für sonst. Verbindlichkeiten/ Forderungen
| In diesem Feld kann das jeweilige Konto für sonst. Verbindlichkeiten bzw. sonst. Forderungen eingegeben werden. Wird kein Konto erfasst, wird automatisch das Konto lt. Fixkonten verwendet. Dieses Feld ist grundsätzlich nur aktiv, wenn bei "Gültig von" ein Datum des Vorjahres eingegeben wurde. Wird in den Automatikbuchungen im Parameter Allgemein - Konten für rückwirkende Auflösung unterjährig eingestellt, dass auf sonst. Verb./sonst. Ford. gebucht werden soll, dann sind die Felder auch bei einem rückwirkenden Datum im laufenden Jahr aktiv. |
Brutto-Abgrenzung | Bei sonstigen Verbindlichkeiten (bzw. Forderungen) ist es möglich, mit Steuer abzugrenzen und diese auf ein eigenes Konto zu buchen, das in den Fixkonten unter "Vorsteuer/Umsatzsteuer in Folgeperioden" zu hinterlegen ist. Das Kennzeichen kann nur dann gesetzt werden, wenn die Abgrenzung das Vorjahr betrifft und die ursprüngliche Buchung mit Steuer gebucht worden ist. Buchungen ohne Steuercode können nicht Brutto abgegrenzt werden. Die Buchung im Vorjahr erfolgt als Splittbuchung: Aufwand + VSt in Folgeperioden / Sonst. Verbindlichkeiten. Die Brutto-Abgrenzung ist bei allen Steuerarten (Vorsteuer, Umsatzsteuer, Vorsteuer und Umsatzsteuer, Umsatzsteuer und Aufwand erhöhend) möglich.
 Die Brutto-Abgrenzung ist auch unterjährig möglich, wenn unterjährig rückwirkend auf sonst. Verb./sonst. Ford. gebucht wird. Dazu muss folgender Parameter gesetzt werden: FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Automatikbuchungen → Allgemein → Konten für rückwirkende Auflösungen unterjährig → 1 - Sonst. Verb./Sonst.Ford. |
Abgrenzung-Info
| In diesem Feld werden (nach Eingabe der Berechnungsgrundlagen) die berechneten Beträge angezeigt. |
Unterhalb der Buchung wird automatisch die Abgrenzungsbuchung erstellt.
Die Abgrenzungsbuchung wird in den Automatikbuchungen mit dem Kennzeichen "Abgrenzungen" gespeichert. Die Buchungsart wird automatisch vom Buchungssymbol übernommen.

Hinweis | Je nach Parametereinstellung unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Automatikbuchungen → Allgemein → Berechnung aller Monate taggenau bei Eingabe "Gültig bis" erfolgt die taggenaue Berechnung wie folgt:
- 0 - Nein: es werden nur unvollständige Monate taggenau berechnet
Beginn- und Endemonat werden taggenau berechnet, die Monate dazwischen einheitlich mit 30 Tagen. Taggenau bedeutet, dass ein "Gültig von"- und "Gültig bis"-Datum eingegeben wird. Im ersten und im letzten Monat werden die Tage aufgrund vom eingegebenen Datum taggenau berechnet, wobei der Monat immer mit 30 Tagen gerechnet wird. Berechnung erster Monat: 30 - Tag von "Gültig von" + 1 (max. 30 Tage) Berechnung letzter Monat: Tag von "Gültig bis" (max. 30 Tage) Beispiel: ER mit Belegdatum 10.7.20.. € 3.000,00 soll auf 3 Monate aufgeteilt werden: Juli: 700,00 für 10.–31.7. (30 - 10 + 1 = 21 Tage, 1000 * 21 / 30 = 700,00) Aug: 1.000,00, Sept: 1.000,00, Okt: 300,00 für 1.–9.10.
Beispiel: ER mit Belegdatum 10.2.20.. € 3.000,00 soll auf 3 Monate aufgeteilt werden: Februar: 700,00 für 10.–28.2. (30 - 10 + 1 = 21 Tage, 1000 * 21 / 30 = 700,00) März: 1.000,00 April: 1.000,00 Mai: 300,00 für 1.–9.5.
- 1 - Ja: es wird jeder Monat mit der genauen Anzahl der Tage berücksichtigt
|
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Die Verbuchung der Auflösungsbuchung des aktuellen Monats erfolgt beim Verlassen des Buchungsprogramms, beim Wechsel der FIBU sowie beim Wechsel der Periode.
Dies gilt auch für andere im Abgrenzungszeitraum gelegene Monate. Beim Ausstieg wird jeder Monat geprüft, ob Auflösungsbuchungen für die Abgrenzungen vorhanden sind.
Zusätzlich wird geprüft, ob in den Vormonaten bereits verbucht wurde. Die Abfrage erscheint nur dann, wenn die Buchungen im Vormonat bereits vorgenommen wurden.
Abgrenzungen, die ins Vorjahr reichen, werden im Vorjahr verbucht (mit der Buchungsart "Bilanzbuchung").
Beim "Verbuchen" öffnet sich nochmals zur Kontrolle das Fenster für die Automatikbuchungen.
Danach erfolgt die Umbuchung auf das jeweilige Konto in diesem Monat.
Mit dem Parameter Automatikbuchungen → Allgemein → Automatisches Durchbuchen Abgrenzungen kann eingestellt werden, dass die Abgrenzungsbuchungen sofort bis zum Abgrenzungsende gebucht werden.
Hinweis
| Sollte die Abfrage für die Verbuchung der Abgrenzungen nicht kommen, dann kann dies folgendende Ursachen haben: - die Abgrenzungsbuchungen wurden bereits verbucht (siehe "zuletzt verbucht")
- die Periode lt. Tagesdatum ist kleiner als die Periode für die Verbuchung
- es ist bereits ein Folgejahr vorhanden
- der Parameter für die autom. Abfrage wurde deaktiviert
|
Unter Bildschirmansichten → Kontoblatt bzw. Journal können Sie auf der jeweiligen Buchung mit der rechten Maustaste → "Buchung abgrenzen" die Erfassung der Abgrenzung auch nachträglich starten.
Alternativ dazu kann die entsprechende Buchung in der Buchungsmaske mit F6 nochmals bearbeitet werden, solange der jeweilige Kreis noch nicht abgeschlossen ist und hier unter Funktionen → "Buchung abgrenzen" die Erfassung der Abgrenzung aufgerufen wird
Wird eine Splittbuchung direkt beim Buchen abgegrenzt, wird das Fenster zur Erfassung der Abgrenzung je Splittaufteilung geöffnet.
Soll ein Teil der Splittbuchung nicht abgegrenzt werden, muss das Fenster für die Erfassung der Abgrenzung ohne Eingabe verworfen werden.
Soll eine Splittbuchung im Nachhinein abgegrenzt werden, ist dies nur im Journal, nicht am Kontoblatt möglich (Sie erhalten am Kontoblatt eine entsprechende Meldung).
Wird eine Splittbuchung nachträglich im Journal abgegrenzt, so muss die Funktion "Buchung abgrenzen" für jede Splittaufteilung, die abgegrenzt werden soll, extra gestartet werden.
Wird eine Buchung auf Vormonate abgegrenzt, für die die Periodensperre bereits gesetzt ist, erhalten Sie bei der Verbuchung eine Fehlermeldung.
Um dennoch in diese Vormonate verbuchen zu können, können Sie ein eigenes Buchungssymbol mit der Buchungsart 2001 (Bilanzbuchung) verwenden. Die Abgrenzungsbuchungen erfolgen dann als Bilanzbuchungen in den gewünschten Perioden.
Das Buchungssymbol kann in den Parametern als Vorschlagswert hinterlegt oder direkt bei der Verbuchung im Abgrenzungsfenster eingegeben werden.
Andernfalls muss die Periodensperre für die Verbuchung aufgehoben werden.
Alternativ dazu kann auch mit der Periodenverschiebung gearbeitet werden:
Wird unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Buchen → Buchungen importieren der Parameter Periodenverschiebung auf "Ja" gesetzt, erfolgt die Verbuchung in die nächste freie Periode.
Ist am FIBU-Stamm/FIBU-Filialstamm das Feld "Sperre bis Periode" auf den letzten Monat des Wirtschaftsjahres gesetzt, wird die Buchung automatisch als Bilanzbuchung verbucht.
Ist am FIBU-Stamm/FIBU-Filialstamm das Feld "BilanzBuchen-Sperre bis Periode" gesetzt, können Bilanzbuchungen nicht verbucht werden.
Wenn die Periodensperre bis Monat 12 (bzw. bis zum letzten Monat im Wirtschaftsjahr) gesetzt ist, ist keine Abgrenzung aus dem Journal oder aus dem Kontoblatt möglich.
In diesem Fall kann in den Parametern ein Buchungssymbol mit Bilanzbuchungsart hinterlegt werden. Mit diesem ist eine Abgrenzung in gesperrte Perioden möglich.
Wird beim Erfassen der Abgrenzungsbuchungen ein Dokument eingegeben, wird dieses auch auf die Automatikbuchung übernommen.
Das Dokument wird bei den Auflösungsbuchungen auch auf die Buchung übernommen.
Wird im Nachhinein ein Dokument zu einer Buchung, die bereits abgegrenzt wurde, zugeordnet, dann wird das Dokument auch auf die dazugehörigen Um-/Auflösungsbuchungen und auf die Abgrenzung (in den Automatikbuchungen) verteilt.
Am Kontoblatt kann mit der Funktion Quelldaten ansehen das Modell in den Automatikbuchungen aufgerufen werden. Somit kann man jederzeit nachvollziehen, welche Auflösungsbuchung am Abgrenzungskonto zu welchem Modell gehört.
Ist auf den Abgrenzungskonten das OP-Kennzeichen gesetzt, werden bei den Auflösungsbuchungen automatisch die Auszifferungen vorgenommen.
Sonstige Forderungen/Sonstige Verbindlichkeiten werden im Zuge der EB-Übernahme mit der Umbuchung ausgeziffert.
Auch bei Bestandskonten ist eine automatische Abgrenzung möglich. Dabei ist Folgendes zu beachten:
- Als Abgrenzungskonten werden die in den Fixkonten hinterlegten Konten verwendet.
- Ist am Konto das Kennzeichen für die ANBU-Vorerfassung gesetzt, ist keine Abgrenzung möglich.
- Konten, die selbst als Fixkonten für ARA/PR/Sonst. Ford./Sonst. Verb. hinterlegt sind, können nicht abgegrenzt werden.
- Bei Konten mit hinterlegtem Kassen-/Bankkennzeichen wird die Abgrenzung nicht gestartet.
Möchte man ein Kassen-/Bankkonto abgrenzen, muss die Abgrenzung aus dem Kontoblatt oder aus dem Journal erfolgen. - Abgrenzung direkt bei der Buchung: Ist das führende Konto ein Bestandskonto und das Gegenkonto ein Erfolgskonto, dann wird die Abgrenzung nur für die Gegenbuchung (Erfolgskonto) gestartet.
- Abgrenzung nachträglich am Kontoblatt/im Journal: Bei einer Buchung Bestandskonto gegen Erfolgskonto wird bei einer nachträglichen Abgrenzung am Kontoblatt oder im Journal entweder der Brutto- oder der Nettobetrag herangezogen (abhängig davon, auf welchem Konto man die Abgrenzung startet).
Wird bei einer Buchung die Abgrenzungsautomatik gestartet, dann wird geprüft, ob bei dieser Buchung ein KORE-Monatsteiler erfasst worden ist und gegebenenfalls folgende Meldung ausgegeben.
Bei Teilrechnungen und Akontoforderungen ist die automatische Rechnungsabgrenzung nicht möglich, bei Schlussrechnungen aber sehr wohl.
Bei Schlussrechnungen wird nur der Zuwachsbetrag, d. h. der Betrag der Schlussrechnung abzüglich der Beträge aus den Teilrechnungsstornos, abgegrenzt.
Wird die Abgrenzung zur Schlussrechnung in der ER-Kontrolle erfasst, muss der Abgrenzungsbetrag manuell auf den Zuwachs geändert werden, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, welche TR-Stornos durch die SR ausgelöst werden.
Wird eine Buchung mit Abgrenzungserfassung gelöscht und wurden bereits Auflösungsbuchungen vorgenommen, dann kommt eine entsprechende Fehlermeldung:
Wird eine Buchung mit Abgrenzungserfassung mit der Funktion "Storno" storniert (rechte Maustaste - Storno) und wurden bereits Auflösungsbuchungen vorgenommen, dann kommt eine entsprechende Fehlermeldung:
Beim E/A-Rechner muss die automatische Abgrenzung bei der Zahlungsbuchung ausgelöst werden.
Es wird zusätzlich zu der gewohnten Umbuchung Aufwand/EA-Verrechnungskonto die Buchung Abgrenzungskonto/Aufwand durchgeführt und die Auflösung der Abgrenzung erfolgt, wie gewohnt durch die Umbuchung Aufwand/Abgrenzungskonto im jeweiligen Monat.
Wichtig ist die Auszifferung der ursprünglichen Rechnung, damit auf die richtigen Konten zugegriffen werden kann.
Im Programm
Vorerfassung Buchungen steht die Funktion "Buchung abgrenzen" auch zur Verfügung. Sobald die Daten für die Abgrenzung erfasst worden sind, wird im Hintergrund ein neues Automatikmodell mit dem Kennzeichen "Vorläufig" angelegt.
Bei der Verbuchung werden die Abgrenzungsbuchungen automatisch durchgeführt und das Kennzeichen "Vorläufig" am Automatikmodell entfernt.
Abgrenzungen können nicht in der BMD Com oder im BMD Web erfasst werden!
Mittels Parameter kann eingestellt werden, wann bzw. ob im Buchungsprogramm eine Abfrage zur Verbuchung der automatischen Abgrenzungsbuchungen angezeigt werden soll. Dazu stehen unter Buchen → Weitere Buchungsfunktionen → Automatikbuchungen unter Extras → Einstellungen für Automatikbuchungen → Automatische Verbuchung Automatikbuchungen folgende Parameter zur Verfügung:
- Automatische Verbuchung Abgrenzung
- Benutzer für autom. Verbuchung Abgrenzungen
Abgrenzungen können auch für die
LEA direkt in der WWS erfasst werden. Die Erlösabgrenzung kann monatsweise oder taggenau definiert werden. Im Gegensatz zu den
Abgrenzungen in der WWS gibt es nur die Möglichkeit, die Erlösabgrenzung am
Erfassungskennzeichen für Verkauf einzustellen:

Wenn eine Buchung mit Kfz abgegrenzt wird, dann wird das Kfz auch auf die Abgrenzungsbuchung übernommen, damit monatlich ein Privatanteil berechnet werden kann.
Nähere Informationen zur Kfz-Verwaltung finden Sie im Thema
Kraftfahrzeuge.
Bestehende Abgrenzungsmodelle können weiterhin verbucht werden, auch wenn nachträglich das Kfz-Kennzeichen am Kontenstamm des Aufwandskontos auf "zwingende Eingabe" umgestellt wird.
Somit ist gewährleistet, dass Abgrenzungsmodelle, die erfasst wurden, bevor man mit der Kfz-Verwaltung zu arbeiten begonnen hat, reibungslos weiterlaufen.
Im lfd. Wirtschaftsjahr wurden bereits Zahlungen getätigt, die zur Gänze oder zum Teil in den Leistungszeitraum des folgenden Wirtschaftsjahres fallen.
Die Abgrenzungskonten müssen in den Fixkonten (Stammdaten
→ Weitere Konteneinstellungen
→Fixkonten) hinterlegt werden.
Der Mietaufwand wird am 30.10.2021 gebucht, betrifft aber den Zeitraum 11/2021–1/2022.
Bei der Erfassung der Abgrenzung wird daher bei "Gültig von" der 30.11.2021 eingegeben und bei "Anzahl Monate" 3.
Die Abgrenzungsbuchungen im Jahr 2021 werden automatisch erstellt:
Mit der Jahresübernahme wird die FIBU 2022 angelegt.
Sobald man in der FIBU 2022 in die Periode ein- und wieder aussteigt, kommt die Abfrage, ob die Abgrenzung verbucht werden soll.
Dann wird automatisch der Teil verbucht, der diese Periode betrifft.
Hinweis | Automatikbuchungsmodelle, die Abgrenzungen in das Folgejahr betreffen, werden bei der Anlage bzw. beim Bearbeiten automatisch in die betroffenen Folgejahre übernommen. |
Im neuen Wirtschaftsjahr werden Aufwände oder Erträge verbucht, die zur Gänze oder zum Teil in den Leistungszeitraum des letzten Wirtschaftsjahres fallen.
Die Abgrenzungskonten müssen in den Fixkonten (Stammdaten
→ Weitere Konteneinstellungen
→ Fixkonten) hinterlegt werden.
Der Mieterlös wird 2021 gebucht, betrifft zum Teil aber das Vorjahr.
Der Mieterlös wird 2021 gebucht, betrifft zum Teil aber das Vorjahr.
Deshalb wird beim Erfassen der Abgrenzung im Feld "Gültig von" ein Datum von 2020 eingegeben (in diesem Beispiel betrifft der Mieterlös den Zeitraum 9–12/2020 und 1–8/2021).
Es werden folgende 2 Abgrenzungsbuchungen erzeugt:
Der Teil, der das Vorjahr betrifft, wird auf das Konto 2300 gebucht (4/12).
Der Teil, der das aktuelle Jahr betrifft, wird auf das Konto 3900 (7/12) gebucht.
Im Vorjahr werden sofort die Auflösungsbuchungen erstellt (Monate 9–12).
Sobald eine Jahresübernahme gemacht wird, löst sich das Konto sonst. Forderungen 2300 wieder auf.
Hinweis | In den Automatikbuchungen kann im Parameter Allgemein → Auflösung des VJ (Sonst. Verb./Sonst. Ford.) ins letzte Monat des WJ eingestellt werden, ob die Auflösungsbuchungen im Vorjahr in die betroffenen Perioden oder im letzten Monat des Wirtschaftsjahres gebucht werden sollen.
|
Hinweis | In den Automatikbuchungen kann im Parameter Allgemein → Auflösung des VJ (Sonst. Verb./Sonst. Ford.) mit Bilanz-BuArt eingestellt werden, ob die Auflösungsbuchungen mit der Buchungsart "Bilanzbuchungen" gebucht werden sollen.
- Ist die "Bilanz-Buchen Sperre bis Periode" auf Wirtschaftsjahre-Ende gesetzt, dann kommt eine Abfrage, ob die Auflösungsbuchungen ins aktuelle Jahr verschoben werden sollen.
- Ist die "Bilanz-Buchen Sperre bis Periode" ungeich dem Wirtschaftsjahr-Ende und die Auflösungsbuchungen fallen in eine gesperrte Periode, dann kommt eine Abfrage, ob die Auflösungsbuchungen in die nächste freie Periode gebucht werden sollen (wenn der Parameter Auföslung des VJ (Sonst.Verb./Sonst. Ford.) ins letzte Monat des WJ auf "Nein" gesetzt ist.
Beispiel: Bilanz-Buchen Sperre bis Periode = 11 Buchung soll in die Perioden 10-12 abgegrenzt werden, mit der Buchungsart "Bilanzbuchungen" Beim Verbuchen wird folgende Meldung ausgegeben:
|
Hinweis | In den Automatikbuchungen kann im Parameter Allgemein → Buchungssymbol für Auflösungen des VJ mit Bilanz-BuArt jenes Buchungssymbol hinterlegt werden, mit dem die Auflösungsbuchungen im Vorjahr vorgenommen werden sollen.
Zusätzlich kann im Parameter Allgemein → Erhöhung BelegNr lt. Einstellung am Buchungssymbol die Erhöhung der Belegnummer aufgrund der Buchungsart für dieses Buchungssymbol definiert werden.
|
Die Anlage eines Automatikmodells kann durch das Einblenden zusätzlicher Felder erleichtert werden, z. B.:
- Gültig bis
- Gesamtbetrag brutto
- Berechnungsart (sobald mit einem abweichenden Erstbetrag gearbeitet wird, kann damit gesteuert werden, wie die restlichen Monate aufgeteilt werden sollen)
In der Übersicht zu den angelegten Automatikmodellen erweisen sich die Felder "Restbetrag" und "gesamt verbucht" ebenfalls als hilfreich.
Die Periodenübersicht, die in den Automatikbuchungen über die Funktionen aufgerufen wird, bietet einen klar nachvollziehbaren Überblick darüber, wie sich die monatlichen Abgrenzungen zusammensetzen, wie hoch der jeweilige Restbetrag ist usw.
Wenn eine Abgrenzung jahresübergreifend ist, dann sehen Sie in der Periodenübersicht in der Spalte WJ verbucht nur jene Abgrenzungsbeträge, die auch wirklich in der jeweiligen Fibu verbucht wurden.
Wurde das Modell ins neue Jahr übernommen und im neuen Jahr bereits weitergebucht, so sehen Sie in der Spalte FJ verbucht die Summe, die im Folgejahr bereits verbucht wurde.
Die Summe der Spalten Restbetrag und FJ verbucht sollte somit den Saldo am Abgrenzungskonto ergeben.
Somit ist eine Abstimmung der Abgrenzungen mit dem Abgrenzungskonto möglich.
Voraussetzung ist natürlich immer, dass das Abgrenzungskonto nicht auch manuell bebucht wird.
Über die Funktion Währung umschalten kann zwischen Grund- und Fremdwährung gewechselt werden.
Zusätzlich kann auch noch mit einem Rechtsklick auf eine (Auflösungs-) Buchung im Kontoblatt die Funktion Quelldaten ansehen gestartet werden – das Programm springt sodann direkt zum entsprechenden Abgrenzungsmodell.
Mit der rechten Maustaste → Originalbuchungen anzeigen kann auf die Originalbuchung in der Bildschirmansicht Journal verzweigt werden.
In den Automatikbuchungen finden Sie unter den Funktionen den Abgrenzungsnachweis. Dieser dient dazu, die Abgrenzungskonten im Zuge der Bilanz abzustimmen.
Sie sehen in diesem Fenster alle bebuchten Abgrenzungskonten (ARA, PRA, sonst. Verbindlichkeiten, sonst. Forderungen), eine Periodenübersicht und die dazugehörigen Abgrenzungsmodelle.
In der Spalte Differenz sehen Sie etwaige Differenzen wie z. B. fehlende Auflösungsbuchungen, EB-Summe stimmt nicht mit EB im lfd. Jahr überein usw.
Aus dem Abgrenzungsnachweis können Sie auf das Kontoblatt verzweigen.
Im Bereich Abgrenzungen können Sie mittels rechter Maustaste folgende Funktionen aufrufen:
Änderungen am Abgrenzungsmodell sind nach dem Verbuchen der ersten Auflösungsbuchung nicht mehr möglich, daher sollten alle erforderlichen Felder bereits im Zuge der Anlage korrekt befüllt werden (z. B. Datumsfelder).
Wenn Abgrenzungsbuchungen jedoch falsch eingebucht worden sind oder z. B. der Zeitraum nicht übereinstimmt, kann das entsprechende Modell in den Automatikbuchungen unter Extras → Abgrenzung zurücksetzen zurückgesetzt werden.
Durch diese Funktion werden alle bisher bereits verbuchten Abgrenzungs- und Auflösungsbuchungen in den jeweiligen Monaten gelöscht und die ursprünglich abgegrenzte Buchung scheint wieder als normale Buchung im Ursprungsmonat auf. Wenn diese Buchung nun erneut bearbeitet bzw. die Abgrenzung gestartet wird, schreiben sich die geänderten Werte auf das bestehende Modell zurück und es wird automatisch angepasst.
Hinweis | Die Funktion Abgrenzung zurücksetzen kann nur in der FIBU gestartet werden, in der das Modell ursprünglich angelegt worden ist. Wenn das Modell im Vorjahr angelegt und mit der Jahresübernahme ins neue Jahr übernommen worden ist, ist das Zurücksetzen nur in der Vorjahres-FIBU möglich.
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Hinweis | Wenn es sich um eine jahresübergreifende Abgrenzung handelt, dann werden die Buchungen in ALLEN Jahren geprüft und gelöscht. Sollten z. B. im Vorjahr betroffene Buchungskreise bereits geschlossen oder am FIBU-Stamm die Felder "Sperre bis Periode" bzw. "Jahresabschluss gesperrt" gesetzt sein, können die Buchungen nicht gelöscht werden. Sie erhalten einen entsprechenden Hinweis.
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In den Automatikbuchungen unter Extras → Abgrenzung neu berechnen, können Sie die Beträge neu berechnen lassen, wenn Sie am Modell noch eine Änderung vorgenommen haben.
Hinweis
| Diese Funktion ist nur aktiv, wenn noch keine Buchungen verbucht worden sind. |
Wir empfehlen, die Abgrenzungsautomatik zu verwenden!
Diese Vorgangsweise gilt nur, wenn die Abgrenzungen manuell gebucht werden!
Im lfd. Wirtschaftsjahr wurden bereits Zahlungen getätigt, die zur Gänze oder zum Teil in den Leistungszeitraum des folgenden Wirtschaftsjahres fallen.
Beispiel für eigene Vorauszahlung
Ein Jahres-Zeitungsabonnement wird im April eingebucht. Daraus ergibt sich die Problematik, dass leistungsmäßig 9 Monate in das laufende Jahr und 3 Monate in das folgende Jahr fallen. Es dürfen also nur 9/12 im lfd. Jahr erfolgswirksam sein. Die restlichen 3/12 müssen ins nächste Wirtschaftsjahr abgegrenzt werden.
Die Abgrenzung kann wahlweise gleich beim Einbuchen des Aufwandes oder am Jahresende gebucht werden.
Laufendes Jahr
Nächstes Jahr
Auf dem Konto 2900 wird der abgegrenzte Nettobetrag als EB vorgetragen und muss in weiterer Folge auf das entsprechende Erfolgskonto umgebucht werden.
Beispiel für fremde Vorauszahlung
Sie erhalten die Miete für Jänner des Folgejahres bereits im Dezember. In diesem Fall entfällt der gesamte Erlös in den Leistungszeitraum des Folgejahres.
Laufendes Jahr
Im Erlösbereich ist darauf zu achten, ob das jeweilige Erlöskonto mit den steuerlichen Hinterlegungen fixiert ist oder nicht.
Ist die Fixierung nicht hinterlegt, kann die Abgrenzungsbuchung direkt auf das jeweilige Erlöskonto und ein Abgrenzungskonto gebucht werden. Sind jedoch die Erlöskonten fixiert, muss entweder ein eigenes Abgrenzungskonto angelegt werden, welches mit den gleichen steuerlichen Hinterlegungen fixiert ist, oder die Abgrenzungsbuchung wird über ein 0%iges Erlöskonto umgebucht.
Die Abgrenzung kann wahlweise gleich beim Einbuchen des Erlöses oder am Jahresende gebucht werden.
Nächstes Jahr
Auf dem Konto 3900 wird der abgegrenzte Nettobetrag als EB vorgetragen und muss in weiterer Folge auf das entsprechende Erfolgskonto umgebucht werden.
Im neuen Wirtschaftsjahr werden Aufwände oder Erträge verbucht, die zur Gänze oder zum Teil in den Leistungszeitraum des letzten Wirtschaftsjahres fallen. Die Jahresübernahme in der Finanzbuchhaltung wurde bereits gemacht und Sie erhalten Eingangsrechnungen oder stellen Ausgangsrechnungen aus, deren Leistungszeitraum das Vorjahr betrifft. In diesem Fall muss der Aufwand/Ertrag mittels Abgrenzung in das alte Wirtschaftsjahr verschoben werden.
Beispiel für fremden Rückstand
Eine Ausgangsrechnung wird im neuen Wirtschaftsjahr erstellt, die Leistung wurde aber bereits im Vorjahr erbracht.
Laufendes Jahr
Im aktuellen Wirtschaftsjahr wird die Ausgangsrechnung wie gewohnt auf das entsprechende Erlöskonto gebucht. Um die Erlösbuchung zu neutralisieren, wird das Erlöskonto gegen sonstige Forderungen umgebucht.
Im Erlösbereich ist darauf zu achten, ob das jeweilige Erlöskonto mit den steuerlichen Hinterlegungen fixiert ist oder nicht.
Ist die Fixierung nicht hinterlegt, kann die Abgrenzungsbuchung direkt vom jeweiligen Erlöskonto auf ein Abgrenzungskonto gebucht werden.
Sind jedoch die Erlöskonten fixiert, muss entweder ein eigenes Abgrenzungskonto angelegt werden, welches mit den gleichen steuerlichen Hinterlegungen fixiert ist, oder die Abgrenzungsbuchung wird über ein 0%iges Erlöskonto umgebucht.
Vorjahr
Im Vorjahr wird in der 13. Periode bzw. als Bilanzumbuchung der Nettowert wieder von den sonstigen Forderungen auf das jeweilige Erlöskonto umgebucht.
Mit einer nochmaligen Jahresübernahme wird die Eröffnungsbuchung am Konto sonstige Forderung in das laufende Jahr vorgetragen und somit wird das Konto neutralisiert.
Beispiel für eigenen Rückstand
Sie erhalten beispielsweise eine Frachtrechnung im laufenden Jahr, wobei die Leistung (Transport) bereits im Vorjahr erbracht wurde. Der Aufwand gehört somit erfolgswirksam in das Vorjahr verschoben.
Laufendes Jahr
Im laufenden Jahr wird die Eingangsrechnung wie gewohnt eingebucht und anschließend mit einer Umbuchung auf das Konto sonstige Verbindlichkeiten neutralisiert.
Vorjahr
Im Vorjahr wird in der 13. Periode bzw. als Bilanzumbuchung der Nettowert von den sonstigen Verbindlichkeiten auf das jeweilige Aufwandskonto umgebucht.
Mit einer nochmaligen Jahresübernahme wird die Eröffnungsbuchung am Konto sonstige Verbindlichkeiten ins laufende Jahr vorgetragen und somit wird das Konto neutralisiert.
Wird nur der Aufwand/Erlös bzw. die Steuer in einen anderen Monat verschoben, gibt es dafür 3 Varianten:
- Die Rechnung wird in dem Monat gebucht, in welchem der Aufwand/Erlös erfolgswirksam ist. Die Steuer wird über das Feld "UVA-Periode" in den jeweiligen Monat verschoben.
- Die Rechnung wird in dem Monat gebucht, in welchen die Steuer gehört. Der Aufwand bzw. Erlös wird über eine zusätzliche Buchung auf ein Zwischenkonto gebucht und in dem Monat aufgelöst, in welchen der Aufwand/Erlös gehört.
- Der Aufwand/Erlös sowie die Steuer gehören in den gleichen Monat nur in der Kostenrechnung muss es in einem anderen Monat aufscheinen. Somit wird die Rechnung ganz normal im jeweiligen Monat gebucht und über das Feld "KoPeriode" wird der Aufwand/Erlös in den gewünschten Monat verschoben. Die KoPeriode kann auch rückwirkend eingegeben werden.
Die Konten aktive und passive Rechnungsabgrenzungen können im Zuge der Jahresübernahme automatisch gestürzt werden, d. h., das Programm löst im neuen Jahr im Zuge der EB-Buchungen auch die Konten ARA und PRA automatisch auf.
Für eine korrekte Auflösung der Konten muss das entsprechende Gegenkonto ermittelt werden. Dafür ist es notwendig, dass im Vorjahr vom ursprünglichen Erfolgskonto auf das Abgrenzungskonto umgebucht wurde.
Keinesfalls darf das Abgrenzungskonto beispielsweise direkt gegen ein Personenkonto oder ein Bankkonto gebucht werden!
Hinweis | Beim automatischen Stürzen werden nur die Buchungen der manuellen Rechnungsabgrenzung berücksichtigt. Die Buchungen der automatischen Rechnungsabgrenzung werden nicht gestürzt, da die Rechnungsautomatik schon dafür sorgt, dass diese monatlich aufgelöst werden. Somit kann bei jeder Rechnung entschieden werden, ob diese mit der Automatik oder manuell gebucht werden soll. |
Einstellungen
Im Kontenstamm der Konten ARA und PRA muss im Feld 8 "EB-Kennzeichen" der Punkt "automatischer Storno nach Übernahme" hinterlegt werden.
Wird das Kennzeichen "automatischer Storno nach Übernahme" erst nach einer erfolgreichen Jahresübernahme auf den Konten gesetzt, so muss für eine korrekte Auflösung Folgendes beachtet werden:
- Setzen Sie am entsprechenden Abgrenzungskonto am Kontenstamm das Feld "OP-Kennzeichen" auf "Ja". Damit wird am Konto die OP-Verwaltung aktiviert.
- In der manuellen Abstattung müssen alle "alten" Buchungen, die schon manuell storniert wurden, mit der ursprünglichen Abgrenzung abgestattet werden, sodass nur noch jene Positionen einen OP-Betrag aufweisen, die auch im nächsten Jahr aufgelöst werden sollen.
- Anschließend können Sie im Kontenstamm das Feld "OP-Kennzeichen" wieder auf "Nein" stellen.
Wird diese Vorgangsweise nicht eingehalten, so werden auch alte Buchungen im neuen Jahr aufgelöst und es kommt zu falschen Kontensalden und doppelten Umbuchungen!
Hinweis | Grundsätzlich muss das Feld "OP-Kennzeichen" am Kontenstamm der Abgrenzungskonten nicht gesetzt werden, da die Auszifferung auf diesen Konten automatisch erfolgt. Wird dieses Kennzeichen dennoch gesetzt, dann ist zu beachten, dass die ausgezifferten Positionen in der manuellen Auszifferung nicht verändert werden dürfen, da dies ansonsten zu falschen Kontensalden und doppelten Umbuchungen führen kann. |
Grundsätzlich kann die Vorsteuerkürzung automatisch vom Programm verbucht werden. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Dokumentation
Vorsteuerkürzung.
Werden diese Buchungen jedoch manuell gebucht, gibt es dafür verschiedene Varianten:
Variante 1
Als erster Schritt muss der Steuercode 3 mit dem gewünschten Steuerkonto (z. B. 2523) oder dem tatsächlichem Steuerkonto (2500) unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten hinterlegt werden.
Im Buchungsprogramm erfolgt die Umbuchung vom Vorsteuerkürzungskonto (7100) gegen das jeweilige Steuerkonto (z. B. 2523 oder 2500) mit dem Steuercode 3.
Das Steuerkonto kann sowohl als führendes Konto als auch aus Gegenkonto eingegeben werden.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| Aufwand 7100 | Vorsteuer 2523 | Vorsteuerkürzung | 3,00 |
|
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|
|
| STC 3 | Sy V | 0 % |
|
|
Variante 2
Die Buchung wird gegen das tatsächliche Steuerkonto (2500) gebucht und zusätzlich wird das Kürzungskennzeichen 1 im Feld "VST-Kürzkz" gesetzt.
Diese Buchungen werden am Steuernachweis sowie am Einzelsteuernachweis angedruckt bzw. wird diese Vorsteuerkürzung auf der UVA im KZ 62 berücksichtigt.

Hinweis | Mittels Parameter Vorsteuerkürzung in KU kann eingestellt werden, ob die Vorsteuerkürzungsbuchungen bei der Kammerumlagenberechnung berücksichtigt werden sollen. Dazu ist jedoch Folgendes zu beachten: - Wenn die Buchungen manuell mit VSt-Kürzungs-Kennzeichen gebucht werden, greift die Einstellung laut Parameter.
- Wenn die Buchungen manuell mit Stc 3 auf das Vorsteuerkonto gebucht werden, wird die VSt-Kürzung bei der KU-Berechnung immer abgezogen.
- Wenn die Buchungen manuell mit Stc 3 auf ein eigenes Vorsteuerkonto gebucht werden, wird die VST-Kürzung bei der KU-Berechnung nicht abgezogen.
|
Ausweis in UVA KZ 63:
Wird eine Vorsteuerberichtigung manuell gebucht, muss als erster Schritt ein eigenes Steuerkonto angelegt werden.
Danach muss unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten der Steuercode 37 mit dem jeweiligen Vorsteuerkonto hinterlegt werden.
Buchen
Im Buchungsprogramm erfolgt die Buchung vom Vorsteuerberichtigungskonto (2525) gegen das jeweilige Sachkonto (z. B. 300) mit dem Steuercode 37.
Wird die Buchung im Soll mit PLUS gebucht, wird diese im KZ 63 auf der UVA mit MINUS ausgewiesen.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| VSt Ber. 2525 | Sachkonto 300 | Vorsteuerberichtigung | 2500,00 |
|
 |
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| STC 37 | Sy V | 0 % |
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Wird die Buchung im Soll mit MINUS gebucht, wird diese im KZ 63 auf der UVA mit PLUS ausgewiesen.
Ausweis in UVA KZ 67
Wird eine Vorsteuerberichtigung manuell gebucht, muss als erster Schritt ein eigenes Steuerkonto angelegt werden.
Danach muss unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten der Steuercode 40 mit dem jeweiligen Vorsteuerkonto hinterlegt werden.
Buchen
Im Buchungsprogramm erfolgt die Buchung vom Vorsteuerberichtigungskonto (2526) gegen das jeweilige Sachkonto (z. B. 300) mit dem Steuercode 40.
Hinweis | ANBU-Vorerfassung Die ANBU-Vorerfassung kann bei so einer Vorsteuerberichtigungsbuchung auf 2 Arten erfolgen: - Direkt beim Buchen - hier öffnet sich die ANBU-Vorerfassung aber nur dann automatisch, wenn das Anlagekonto im SOLL bebucht wird.
- Im Nachhinein am Kontoblatt mit der Funktion "Anlagegut erfassen".
|
Für die manuelle Verbuchung einer teilabzugsfähigen Vorsteuer gibt es zwei Varianten:
Variante 1
In der Buchungszeile kann das Feld "Teilabzugsfähige Vorsteuer" eingeblendet werden, in welchem der jeweilige Prozentsatz direkt bei der Buchung eingegeben werden kann.
Durch diese Eingabe wird automatisch der prozentuelle Anteil der Steuer gebucht und somit auch in der UVA richtig ausgewiesen.
Variante 2
Damit die teilabzugsfähige Vorsteuer gesondert am Einzelsteuernachweis ausgewiesen wird, können die Buchungen mit einem eigenen Steuercode erfasst werden.
Dazu muss als erster Schritt der Steuercode 41 mit einem eigenen Steuerkonto unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten hinterlegt werden.
Die gesamte Rechnung wird mit dem Steuercode 41 eingebucht, danach wird der teilabzugsfähige Steuerbetrag manuell auf das Vorsteuerkonto umgebucht.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300000 | Aufwand 5000 | Vorsteuer nicht abzugsfähig |
| 1.200,00 |
 |
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| STC 41 | Sy V | 20 % |
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| STSchl. 990 | STC 41 | Sy V | 19 % |
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|

Dadurch erfolgt ein gesonderter Ausweis am Einzelsteuernachweis:
Die Buchung kann auch umgekehrt gebucht werden. Wird die Eingangsrechnung mit Steuercode 2 (Vorsteuer) eingebucht, kann anschließend der nichtabzugsfähige Steuerbetrag mit dem Steuercode 41 vom Vorsteuerkonto auf das jeweilige teilabzugsfähige Vorsteuerkonto umgebucht werden.
Ein Unterschied ergibt sich am Einzelsteuernachweis. Hier wird bei dieser Variante unter "VST teilabzugsfähig" nur die Umbuchung angezeigt, da die Eingangsrechnung unter der "normalen" Vorsteuer ausgewiesen wird.
Hinweis | Bei der Variante 2 wird der Aufwand nicht erhöht, da der Steuerbetrag am teilabzugsfähigen Vorsteuerkonto stehen bleibt. Diese Methode wird des öfteren gewünscht, da auf einen Blick ersichtlich ist, wieviel Vorsteuer dadurch nicht geholt werden konnte.
Möchten Sie jedoch, dass der Aufwand erhöht wird, kann jederzeit eine Umbuchung gemacht werden oder das teilabzugsfähige Vorsteuerkonto wird als Aufwandskonto gekennzeichnet. |
Für die manuelle Verbuchung einer "VSt nicht abzugsfähig" gibt es zwei Varianten:
Variante 1
Ist bereits bekannt, dass die gesamte Rechnung nichtabzugsfähig ist, kann in der Buchungszeile das Feld "Nichtabzugsfähig-Kz" eingeblendet werden, in welchem mit einer "1" die Buchung als nichtabzugsfähig gekennzeichnet wird.
Durch diese Eingabe wird keine Steuer berechnet, obwohl die Buchung mit Vorsteuer gebucht wurde.
Die Buchung wird am Einzelsteuernachweis mit einem "N" gekennzeichnet.
Variante 2
Damit die nichtabzugsfähige Vorsteuer gesondert am Einzelsteuernachweis ausgewiesen wird, können die Buchungen mit einem eigenen Steuercode erfasst werden.
Diese Variante wird häufig verwendet, wenn während einem Bauvorhaben die Mieter noch nicht feststehen und somit nicht bekannt ist, wie viel Steuer nichtabzugsfähig ist.
Dazu muss als erster Schritt der Steuercode 42 mit einem eigenen Steuerkonto unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten hinterlegt werden.
Die gesamte Rechnung wird mit dem Steuercode 42 eingebucht, somit wird der Steuerbetrag auf das hinterlegte Steuerkonto gebucht.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| Lieferant 300000 | Aufwand 5000 | Vorsteuer nicht abzugsfähig |
| 54.000,00 |
 |
|
|
| STC 42 | Sy V | 20 % |
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|
 |
|
| STSchl. | STC 42 | Sy V | 19 % |
|
|
Dadurch erfolgt ein gesonderter Ausweis am Einzelsteuernachweis:
Am Ende des Jahres wird die gewünschte Steuer umgebucht.
Für die Lieferungen und den Eigenverbrauch von nicht alkoholischen Getränken (z. B. Gemüse-, Obst- und Beerensäfte) und alkoholischen Flüssigkeiten (z. B. Branntwein, Likör, Sturm, Wein/Most aus zugekauften Obststoffen etc.) – sowie generell bei Buschenschank – ist eine Zusatzsteuer zu bemessen und zu entrichten. In diesen Fällen müssen auch von pauschalierten Land- und Forstwirten die Getränkeumsätze aufgezeichnet werden, Umsatzsteuervoranmeldungen und eine Umsatzsteuererklärung eingereicht und die Zusatzsteuer an das Finanzamt entrichtet werden.
Dem Kunden sind 20 % in Rechnung zu stellen. Von diesen 20 % werden, je nach Abnehmer, 7 % oder 10 % mittels Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abgeführt.
Beim Verkauf an den Letztverbraucher = Nichtunternehmer sind 10 % abzuführen.
Beim Verkauf an Unternehmer = z. B. Gastwirt, sind 7 % mit dem Finanzamt zu verrechnen.
Die restlichen 10 % bzw. 13 % sind nicht abzuführen.
In der UVA wird diese Zusatzsteuer in den Kennzeichen 052 und 007 ausgewiesen.
Hinweis | Vor 2016 war der Prozentsatz von 8 % auf der UVA-Kennziffer 038 auszuweisen. |
Beispiel
Bruttoerlös: 1.200,00
Zusatzsteuer: 1.200,00 / 1,2 = 1.000 Bemessung davon 7 % bzw. 10 %
Verbucht wird der Erlös in der Praxis brutto am Erlöskonto.
Die Zusatzsteuer stellt einen Aufwand dar und wird unter Verwendung des Steuercodes 30 und des Prozentsatzes 7 % bzw. 10 % Aufwand/USt-Konto gebucht.
Die Bemessung wird aus dem Steuerbetrag hochgerechnet und in der UVA richtig ausgewiesen.
Voraussetzung dafür ist, dass unter dem Menüpunkt Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten der Steuercode 30 mit dem jeweiligen Umsatzsteuerkonto hinterlegt wird.
Im Buchungsprogramm besteht die Möglichkeit, mit "Fremd-Referenzkonten" zu buchen. Damit können z. B. Saldenübernahmen von Buchhaltungen, bei denen mit anderen Kontonummern gearbeitet wird, leichter erfasst werden.
Wird mit Fremdreferenzkonten gebucht, müssen am Kontenstamm bei allen Konten die
Fremd-Referenzkonten hinterlegt werden.
Im Buchungsprogramm können die Buchungen direkt über die Felder "FremdRef Kto-Nr" bzw. "FremdRef Gkto-Nr" mit den fremden Kontonummern erfasst werden.
Die Buchungen erfolgen automatisch auf das richtige Konto.
Sonderausgaben werden bisher ausschließlich auf Grundlage der Eintragung in der Steuererklärung berücksichtigt. Für bestimmte Sonderausgaben, nämlich Spenden, Kirchenbeiträge, Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung wird für Zahlungen ab dem Jahr 2017 ein verpflichtender automatischer Datenaustausch zwischen der empfangenden Organisation und der Finanzverwaltung eingeführt.
Für die Kennzeichnung der betroffenen Buchungen gibt es folgende Einstellungen:
- Für die Anlage von div. Personen steht ein neues Personenkennzeichen "Spender" zur Verfügung:
- Im Buchungsprogramm kann mittels Parameter eingestellt werden, welche Personenkennzeichen bei der Suche nach diversen Personen angezeigt werden:
- In der Buchungszeile steht das Feld "Spende" zur Verfügung.
Wird dieses Feld bei Sachkonten-Buchungen auf Ja gesetzt, dann muss zusätzlich die Diverse Person ausgewählt werden.
Wird bei einer Buchung eine diverse Person mit dem Kennzeichen "Spender" ausgewählt, dann wird das Kennzeichen "Spende" auf der Buchung automatisch gesetzt.
- Am Kontenstamm steht am Reiter "Allgemein" das Feld "Spender an FON melden" zur Verfügung.
Diese Einstellungen dienen der Kennzeichnung der betroffenen Buchungen.
Die Spendenliste kann unter UVA und Meldungen
→ Weitere Meldungen
→ Spendenliste Österreich ausgewertet und gedruckt werden.
Von einer Margen- oder Differenzbesteuerung spricht man dann, wenn nur die Differenz zwischen Einkaufswert und Verkaufswert, also der Aufschlag oder die Marge versteuert wird.
Die Differenzbesteuerung kann für im Umsatzsteuergesetz taxativ aufgezählte Gebrauchtgegenstände, beispielsweise Kunstgegenstände, Sammlungsstücke, Antiquitäten oder Kraftfahrzeuge, angewendet werden. Bei einem Erlös aus dem Verkauf eines Gebraucht-KFZ an einen Nicht-Unternehmer beinhaltet beispielsweise nur der Differenzbetrag zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis die Mehrwertsteuer (Einzeldifferenz).
Bei bestimmten Besorgungsleistungen kann als Bemessungsgrundlage die Differenz zwischen dem Betrag, den der Leistungsempfänger aufwendet und dem Betrag, den der Unternehmer für die Vorleistungen, z. B. Reisevorleistungen, aufwendet, ermittelt werden.
In die Umsatzsteuervoranmeldung ist nur der steuerbare Teil (Marge) und der darauf entfallende Steuerbetrag aufzunehmen. Der weiterverrechnete Einkaufspreis oder die weiterverrechneten Reisevorleistungen werden auf ein nicht steuerbares Erlöskonto gebucht und in der UVA nicht ausgewiesen.
Stammdaten – Kontenanlage
Für einen korrekten Steuerausweis werden zwei Erlöskonten benötigt: ein nicht steuerbares Erlöskonto, auf welches der ursprüngliche Einkaufswert gebucht wird und ein 20%iges Erlöskonto, auf welches die Bemessung (Nettomarge, Nettoaufschlag) gebucht wird.
Buchungsprogramm
Es gibt zwei Möglichkeiten, Rechnungen mit Margen-/Differenzbesteuerung zu verbuchen.
Buchungsvariante Splittbuchung
Buchungsvariante Umbuchung
Der gesamte Umsatz wird auf ein nicht steuerbares Erlöskonto gebucht und anschließend wird der Differenzbetrag (brutto) auf ein 20%iges Erlöskonto umgebucht.
Hinweis | Die Margenbesteuerung kann auch automatisiert als Folgebuchung gebucht werden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier. |
Erhält man eine Rechnung z. B. von einer Werkstatt, bei der ein Teil von der Versicherung bezahlt wird und ein Teil Selbstbehalt ist, kann diese Rechnung folgendermaßen gebucht werden:
Beispiel:
Rechnung von Werkstatt € 1.200,00
Versicherung bezahlt € 700,00
Selbstbehalt ohne Steuer € 300,00
Vorsteuer € 200,00
Buchung:
Lieferant € 500,00
Aufwandskonto € 300,00
Direktbuchung VSt-Konto mit STC 2 und 20 % € 200,00
Die € 700,00 werden von der Versicherung direkt an die Werkstatt bezahlt, somit erfolgt keine Buchung.
Hinweis | Istversteuerung Bei der Istversteuerung wird die Vorsteuer bei der Rechnung direkt gegen das n.n.f. VSt-Konto gebucht. Bei der Zahlung erfolgt dann wie gewohnt die Umbuchung auf das tatsächliche VSt-Konto.
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Beim Kauf eines E-Autos über € 40.000,00 brutto steht zwar der volle Vorsteuerabzug zu, jedoch kommt es zu einer (Aufwands-)Eigenverbrauchsbesteuerung.
Zuerst wird die Eingangsrechnung mit dem vollen Vorsteuerabzug gebucht.
Bei der Anbu-Vorerfassung ist darauf zu achten, dass die steuerlichen Anschaffungskosten mit dem Nettowert von 33.333,33 begrenzt sind.
Der Aufwandseigenverbrauch – das ist die Vorsteuer, die zu viel abgezogen wurde – ist zu berücksichtigen und erhöht den unternehmensrechtlichen Anschaffungswert.
Eine Möglichkeit, wie dies gebucht wird, ist die Direktbuchung auf das USt-Konto mit Steuercode 12 für Eigenverbrauch.
Eine detaillierte Anleitung zur Verbuchung der Vorsteuerpauschale finden Sie im Thema
Vorsteuerpauschale.
Mit dem Webu-Erfassungskennzeichen am Kontostamm wird definiert, ob beim Buchen die Vorerfassung der Wertpapiere geöffnet werden soll.
Wird eine Buchung mit Webu-Erfassung gelöscht, erhalten Sie eine Meldung, dass vorerfasste bzw. bereits erzeugte Wertpapiere mitgelöscht werden.
Bei einer uneinbringlichen Forderung steht zweifelsfrei fest, dass diese nicht mehr bezahlt wird. In diesem Fall wird die Forderung komplett abgeschrieben.
Es muss daher nicht nur die Forderung ausgebucht, sondern auch die dazugehörige Umsatzsteuer korrigiert werden.
| Konto | Gegenkonto | Steuer | Soll | Haben |
| Kunde 200000 | Abschreibung von Ford. 7802 | Umsatzsteuer | -1.200,00 |
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| STC 1 | Sy M | 20 % |
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| STSchl. 3 | STC 1 | Sy M | 19 % |
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Sammelbuchungen auf Steuer- und Forderungskonten werden automatisch vom Programm durchgeführt:
Hinweis | Da das Konto "Abschreibungen von Forderungen" als Aufwandskonto angelegt ist, kann es sein, dass Sie beim Buchen die Meldung bekommen, dass das Konto bei Buchungssymbol AR nicht gebucht werden darf.  In diesem Fall müssten Sie die Buchungsregeln des Buchungssymbols anpassen: 
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