Grundlegende Informationen zur NTCS FIBU finden Sie unter Erste Schritte.
Diese Onlinehilfe bezieht sich auf die ER-Kontrolle mit klassischem Layout (Standard für Bestandskunden). Wird in der ER-Kontrolle bereits mit dem flexiblen Layout gearbeitet, finden Sie die zugehörige Onlinehilfe unter
ER-Kontrolle - flexibles Layout (Auslieferungsstandard für Neukunden ab 2024).
Inhalt
Mit dem Programm Eingangsrechnungskontrolle, kurz ER-Kontrolle genannt, können Eingangsrechnungen inkl. dazugehöriger Dokumente erfasst und nach der Kontrolle, Kontierung und einer eventuellen Kostendatenerfassung in die Buchhaltung übernommen werden.
In der ER-Kontrolle kann entweder mit einem eigens auf Ihr Unternehmen abgestimmten Workflow gearbeitet werden, in dem die einzelnen Arbeitsprozesse in Kombination mit den jeweilig verantwortlichen Mitarbeitenden genau vorgegeben sind, oder es wird ohne Workflow gearbeitet und die einzelnen Arbeitsschritte werden individuell pro Rechnung und je nach Bedarf mit oder ohne Zuordnung auf einen zuständigen Mitarbeiter manuell festgelegt.
Voraussetzung für die Zuteilung an verschiedene Mitarbeiter/innen über Workflow oder auch ohne ist, dass die jeweiligen Mitarbeitenden im CRM in der Mitarbeiterverwaltung angelegt und eine User-ID zugeteilt wurde. In den Einstiegsfeldern der ER-Kontrolle wird der Mitarbeiter aufgrund der User-ID automatisch vorgeschlagen. Somit sieht jeder Mitarbeitende sofort die ihm zugeteilten Rechnungen. Sollen alle Rechnungen angezeigt werden, muss der Eintrag im Feld "Mitarbeiter" entfernt werden.
In der ER-Kontrolle kann zu jedem Zeitpunkt festgestellt werden, welchem Arbeitsschritt (Buchungsstatus) bzw. welchem Mitarbeiter (Workflowstatus) die Rechnung zugeteilt wurde und auch im Nachhinein nachvollzogen werden, welchen Prozess die Rechnung bis zur Verbuchung durchlaufen hat (
Aktionsprotokoll).
Beispiele für mögliche Abläufe und ein Download für einen Musterworkflow sowie die Anleitung für die Erstellung eines Workflows wird in der Onlinehilfe im Dokument
ER-Workflow beschrieben. Voraussetzung für die Anlage und Verwendung des ER-Kontrolle-Workflows ist die Lizenz CRM-Workflow.
Achtung!
| Ein Austausch der Buchhaltung inklusive ER-Kontrolle mit Dokumenten zwischen Steuerberater und Klient ist nicht möglich. Alternative: Cloud bei BMD oder beim Steuerberater! |
Der Einstieg erfolgt über: Finanzbuchhaltung → Buchen und Vorerfassungen → ER-Kontrolle
Informationen zum ER-Kontrolle-Fenster (Aufbau, Einstiegsfelder, Funktionen ...) finden Sie in der Fensterhilfe
ER-Kontrolle.
Hinweis
| Erscheint bei Eingabe bzw. Bestätigung der FIBU die Meldung "Buchen nicht möglich, da die Buchhaltungssperre am FIBU-Stamm gesetzt ist!" überprüfen Sie Ihre Eingaben und entfernen Sie bei Bedarf nach Abklärung mit dem in der Fehlermeldung angegebenen Benutzer die Sperre in den Firmen- und FIBU-Stammdaten in der jeweiligen FIBU im Feld "BH-Sperre". Ursache kann z. B. sein, dass beim Export der gesamten FIBU eine Sperre gesetzt wurde, damit nicht weitergebucht werden kann.
Erscheint bei Eingabe bzw. Bestätigen der FIBU die Meldung "Buchen nicht möglich, da Konsolidierungskennzeichen "UVA-Konsolidierung" hinterlegt ist!", ändern Sie bitte Ihre Eingaben. FIBUs mit diesem Kennzeichen dürfen nicht bebucht werden und dienen rein steuerlichen Auswertungen.
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Für das NTCS Programm "Eingangsrechnungskontrolle" werden zusätzlich auch webbasierende Softwarelösungen angeboten:
Der Funktionsumfang von BMD Web ist im Vergleich zur NTCS eingeschränkt. Diese Weblösung ermöglicht es Unternehmern und ihren Mitarbeitern, unabhängig von Ort und Hardware, Eingangsrechnungen zu erfassen, zu bearbeiten, zu kontieren und freizugeben, wobei die endgültige Verbuchung über die NTCS erfolgt.
Über ein Webportal erhält der Mandant Zugang zu seinen Daten und kann aktiv in verschiedenen Bereichen, wie auch der ER-Kontrolle, mitwirken. Über die BMD Com wird dem Mandanten ermöglicht, nicht nur Informationen abzufragen, sondern dem Steuerberater auch Informationen und Daten zukommen zu lassen.
Die
App BMD Go bietet die Möglichkeit, bestimmte vereinfachte Prozesse in Verbindung mit der ER-Kontrolle über Ihr Smartphone zu erledigen.
Sowohl durch den Belegupload mittels der integrierten Scanfunktion mit zuverlässiger Kantenerkennung als auch durch die Möglichkeit einer Belegkontrolle und Rechnungsfreigabe über BMD Go können Rechnungsdokumente rasch an die Verantwortlichen Stellen übermittelt werden. Rechnungen können damit auch von unterwegs zwischendurch und jederzeit freigegeben werden, um z. B. Skontofristen einhalten zu können. Somit kann nichts verloren gehen oder vergessen werden.
- Workflow anlegen (optional)
Erstellen und Hinterlegung eines Arbeitsablaufplanes für die Eingangsrechnungen - Erfassen der ER
- Ergänzen und Kontrolle der Rechnungsdaten
- Speichern der Rechnungsdaten → Dokumente werden automatisch archiviert
- Kontierung
- Kostendatenerfassung
- Freigabe zur Verbuchung
- Verbuchung in die NTCS FIBU
In der BMD NTCS gibt es verschiedene Möglichkeiten, Belege bzw. Rechnungsdokumente wie z. B. eine Eingangsrechnung in die Buchhaltung zu übernehmen.
Neben den verschiedenen Anlieferungs- und Uploadmöglichkeiten für Rechnungsdokumente gibt es auch verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten. Einen genauen Überblick und nähere Informationen zur optimalen Belegverarbeitung in der NTCS finden Sie in der gleichnamigen Onlinehilfe.
In dieser Dokumentation wird nachfolgend nur auf die Möglichkeiten in Zusammenhang mit der ER-Kontrolle eingegangen.
In der ER-Kontrolle gibt es verschiedene Funktionen, um Eingangsrechnungen anzulegen/zu erfassen:
Eine weitere Möglichkeit bietet sich durch:
- Gesamte E-Mail oder gesamtes Dokument mittels BMD Office-Add-Ins aus dem E-Mail-Programm in die ER-Kontrolle übernehmen.
Hinweis
| Beim Überleiten mehrerer Rechnungen aus dem BMD Scan oder Import von Buchungen in die ER-Kontrolle sowie auch beim Import mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" kann mittels Parameter eingestellt werden, dass der am Lieferanten oder im Parameter "Standardworkflow" hinterlegte Workflow gleich automatisch angestoßen werden soll. Dieser Parameter wirkt auch wenn der Import mittels Stapel (automatisch geplante Ausführung einer NTCS Funktion) erfolgt. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein: Standardworkflow bzw. Workflow bei Import autom. starten |
Besteht keine Möglichkeit, die Rechnung aus einem anderen Programm (wie oben bei den Erfassungsvarianten aufgezählt) übernehmen zu können, können Sie Rechnungen mittels der Funktion "Neu" (F5) manuell erfassen.
Auch bei der manuellen Erfassung können Dokumente angefügt und archiviert werden.
Die Felder und Funktionen für die manuelle Neuanlage/Erfassung unterscheiden sich nicht von denen der anderen Erfassungsvarianten, da auch hier Kontrollen und eine Nachbearbeitung notwendig sind. Diese werden im Punkt
Erfassung und Bearbeitung der ER beschrieben.
Mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" können ausschließlich XML-Rechnungen in die ER-Kontrolle übernommen werden.
Es öffnet sich der Explorer und entweder man übernimmt die XML-Rechnungen einzeln oder mittels Multiselect direkt in die Rechnungsübersicht der ER-Kontrolle.
Dies kann auch über eine automatische Stapelausführung im Hintergrund erfolgen.
Die NTCS unterstützt bei den elektronischen Rechnungen das XML-Format ebInterface, ZUGFeRD, ebUtilities, ISDOC, XRechnung (UBL, CII) sowie Online Számla.
Beim Einlesen einer Datei wird sofort das Format überprüft. Handelt es sich um ein ungültiges Dateiformat, wird in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen wird, dass die Datei keinem von der NTCS unterstützten elektronischen Rechnungsformat entspricht und man sich an den Aussteller der Rechnung wenden soll.
In der Rechnungsübersicht kann das Feld "elektronische Rechnungsdatei" eingeblendet werden. Damit wird nachvollziehbar, aus welcher Datei dieser Satz erstellt worden ist.
Wenn der Parameter
Automatische Vorkontierung aktiviert ist und Betragsgleichheit zwischen ER und Bestellung besteht, wird automatisch die Vorkontierung aus der WWS übernommen.
Mittels Parameter kann eingestellt werden, in welches Feld die übergebene Belegnummer übernommen werden soll. Es kann zwischen dem Feld "Externe Belegnummer" oder "Interne Belegnummer (alphanumerisch)" gewählt werden - nicht zu verwechseln mit dem Feld "interne Belegnummer"! Ein Import in das Feld "Interne Belegnummer" ist nicht möglich. Wird das Feld "interne Belegnummer (alphanum.)" verwendet, wird dieses Feld anstelle der internen Belegnummer bei der Verbuchung verwendet.
Sind sowohl eine Belegnummer als auch eine externe Belegnummer in der Datei enthalten, wird die übergebene Belegnummer automatisch in das Feld "Belegnummer (alphanum.)" übernommen.
FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Beleg-Nr bei Import
Die Felder und Funktionen für die Kontrollen und die Nachbearbeitung der importierten XML-Rechnungen sind im Punkt
Erfassung und Bearbeitung der ER beschrieben.
Beim Import mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" einer einzelnen XML-Rechnung wird sofort die Erfassungsmaske geöffnet und folgende Daten automatisch erfasst:
- Betrag
- externe Belegnummer
- Belegdatum
- Buchungstext
- Zahlungskonditionen (Wenn in der XML-Rechnung keine oder ungültige Zahlungskonditionen stehen, dann wird die Kondition vom Lieferantenstamm übernommen.)
Wird das Feld "Valutadatum" befüllt, wird dieses anstatt des Belegdatums für die Fälligkeitsbezeichnung herangezogen - siehe Feldbeschreibung "Valutadatum".
- UID-Nummer und Lieferantenkontenermittlung: Das Lieferantenkonto kann anhand der UID-Nummer ermittelt werden, wenn diese in der XML-Datei mitgeschickt wird und zugleich auf einem der Lieferantenkonten hinterlegt ist.
In der Schweiz
wird das Kreditorenkonto anhand der IBAN und der Unternehmens-ID ermittelt.
Konnte die UID-Nummer auf keinem Lieferantenstamm gefunden werden, wird in der Erfassungsmaske in der ER-Kontrolle abgefragt, ob automatisch ein neuer Lieferant mit den ausgelesenen Daten angelegt werden soll und das Kontenanlagefenster öffnet sich.
Wurde eine UID-Nummer übergeben, aber der Lieferant konnte damit nicht oder nur aufgrund der IBAN ermittelt werden, und es weicht die im Feld "UID-Nummer" übergebene UID-Nummer von der am Lieferantenstamm ab, finden Sie die dazu nötigen Einstellungen im Punkt "Automatische Anlage UID-Nummer bei Import XML-Rechnung".
- IBAN wird vorläufig in der Erfassungsmaske in das Feld "IBAN" übernommen und mit den Stammdaten des laut UID-Nummer ermittelten Lieferanten verglichen bzw. bei Neulanlage des Lieferanten automatisch in die Stammdaten übernommen.
Nähere Informationen zur Verarbeitung von Rechnungen, bei denen die IBAN auf der Rechnung von der IBAN am Lieferantenstamm abweicht, finden Sie im nachfolgenden Punkt "Automatische Anlage IBAN bei Import XML-Rechnung".
- Lieferdatum (Das Lieferdatum wird grundsätzlich aus den Rechnungsdaten übernommen, wenn eines vorhanden ist. Ist kein Lieferdatum vorhanden, aber auf mehreren Rechnungspositionen gibt es ein Lieferdatum, dann wird das kleinste Lieferdatum auf die ER übernommen).
- Lieferscheinnummer (Wird für WWS auf die Rechnungsposition ins Feld "Liefer-Nr" übernommen.)
- Bestellnummer (Wird für WWS auf die Rechnungsposition ins Feld "Best-Nr Empf" übernommen.)
- Bestellpositionsnummer (Wird für WWS auf die Rechnungsposition ins Feld "Best-PosNr Empf" übernommen.)
- Ab der ebInterface-Version 4p0 kann eine EAN übergeben werden, welche in die "Rechnungspositionen" übernommen wird (wird für WWS benötigt).
Hinweis | Beim Import von XML-Rechnungen im Format ebUtilities können nicht die gleichen Daten ausgelesen werden wie bei ebInterface, ZUGFeRD und ISDOC. |
Werden mehrere XML-Rechnungen gleichzeitig mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert, werden dieselben Daten wie beim Import einer einzelnen übernommen und die Erfassungssätze automatisch angelegt, ohne dass zusätzlich die Erfassungsmaske geöffnet wird.
Lieferantenkontoermittlung
Sollten beim Einlesen von mehreren Rechnungen neue Lieferanten enthalten sein (UID-Nummer bzw. IBAN konnte in den bereits vorhandenen Lieferantenstammdaten nicht gefunden werden), werden diese Rechnungen trotzdem in die ER-Kontrolle übernommen. Das Feld "Kontonummer" bleibt in diesen Fällen vorerst leer.
Hierzu besteht die Alternative der Hinterlegung eines Dummykontos in den
Parametern der ER-Kontrolle unter Extras
→ Einstellungen für ER-Kontrolle
→ FIBU
→ Lieferantenkonto bei elektronischer Rechnung. Ist in diesem Parameter eine Kontonummer hinterlegt, werden die Rechnungen, bei denen keine UID-Nummer oder IBAN in den Stämmen gefunden wurde, in die ER-Kontrolle vorerst mit dieser Dummykontonummer importiert.
Beim Bearbeiten dieser Rechnungen in der Erfassungsmaske kommt sofort eine Abfrage, ob mit den übergebenen elektronischen Rechnungsdaten (Name, UID-Nummer bzw. IBAN) automatisch ein neues Personenkonto angelegt werden soll.
Bei Auswahl "ja" öffnet sich die Kontoanlagemaske für die Erfassung und Speicherung der restlichen Kontodaten.
Bei Auswahl "nein" haben Sie die Möglichkeit, einen bereits vorhandenen Lieferanten beim Feld "Konto" einzugeben und die übergebene IBAN wird auf die Rechnung übernommen.
Wurde eine UID-Nummer übergeben, aber der Lieferant konnte damit nicht oder nur aufgrund der IBAN ermittelt werden, und es weicht die im Feld "UID-Nummer" übergebene UID-Nummer von der am Lieferantenstamm ab, finden Sie die dazu nötigen Einstellungen im Punkt
Automatische Anlage UID-Nummer bei Import XML-Rechnung.
Wurden elektronische Rechnungen mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert und dabei eine UID-Nummer übergeben, wird zuerst versucht, mit dieser einen Lieferanten zu ermitteln. Wird keine-UID Nummer aber eine IBAN übergeben, wird versucht, den Lieferanten aufgrund der IBAN zu ermitteln.Wird die IBAN in der elektronischen Rechnung übergeben, wird diese in der Erfassungsmaske in das Feld "IBAN" übernommen.
Konnte der Lieferant ermittelt werden, wird das Lieferantenkonto in der Erfassungsmaske vorgeschlagen.
Weicht die am Feld "IBAN" eingetragene IBAN von der am Lieferantenstamm (nicht identisch oder leer, Kleinschreibung wird umgewandelt) ab, kann mittels
Parameter eingestellt werden, ob Sie das Programm darauf aufmerksam machen soll.
FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Feld IBAN prüfen.
Wird eine Prüfung im Parameter aktiviert und kommt es zu Abweichungen, wird beim Speichern der Rechnungserfassung abgefragt, was mit den ausgelesenen Daten passieren soll.
Was soll mit der IBAN passieren?
- Eine neue Bankverbindung anlegen.
Das Feld "IBAN" in der Rechnungserfassung wird geleert, die neue Bankverbindung wird auf das Personenkonto übernommen.
- IBAN verwerfen und Rechnung speichern (Feld "IBAN" wird geleert)
- Rechnung speichern (Feld "IBAN" wird nicht geleert)
Diese Meldung kommt bei jedem manuellen Speichern (auch bei später wiederholtem Speichern) der ER in der Erfassungsmaske, bis die IBAN entfernt wurde.
Bei der Auswahl "Speichern" wird das Feld "IBAN" in der Erfassungsmaske nicht geleert. Das hat keinen Einfluss auf den Buchungsstatus. Die Rechnung durchläuft bei Freigabe den vorgesehenen Workflow, ein Verbuchen ist möglich. Beim Verbuchen kommt jedoch ein Hinweis mit genauer Angabe der betroffenen Rechnung.
Hinweis beim Verbuchen der Rechnung:
Hinweis | Im Aktionsprotokoll der jeweiligen Rechnung wird die automatische Entfernung, beim Speichern der Bankverbindung oder verwerfen der IBAN im Zuge der Hinweismeldung, protokolliert.
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Wurden elektronische Rechnungen mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert und dabei eine UID-Nummer übergeben, wird zuerst versucht, mit dieser einen Lieferanten zu ermitteln. Wird keine UID-Nummer aber eine IBAN übergeben, wird versucht, den Lieferanten aufgrund der IBAN zu ermitteln.
Konnte der Lieferant nicht oder nur aufgrund der IBAN ermittelt werden und es weicht die im Feld "UID-Nummer" übergebene UID-Nummer von der am Lieferantenstamm ab, kann mittels
Parameter eingestellt werden, ob Sie das Programm darauf aufmerksam machen soll.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Feld UID-Nummer prüfen
Die UID-Nummer kann in Folge auf das Personenkonto übernommen werden.
Wird in diesem Parameter eingestellt, dass die UID-Nummer geprüft werden soll, und kommt es zu einer Abweichung, wird beim Speichern der Rechnungserfassung abgefragt, was mit den ausgelesenen Daten passieren soll.
Was soll mit der UID-Nummer passieren?
- UID-Nummer auf Konto speichern
- UID-Nummer verwerfen und Rechnung speichern
- Rechnung speichern
Wenn die Rechnung gespeichert wird, jedoch die UID-Nummer nicht in die Kontostammdaten übernommen oder verworfen wird, erhält man bei der Verbuchung erneut einen Hinweis. Dieser Hinweis zeigt an, bei welchen Rechnungen die erfasste UID-Nummer nicht mit den Kontostammdaten übereinstimmt. Es erfolgt auch eine Abfrage, ob die Verbuchung fortgesetzt werden soll.
Es können eine oder mehrere XML-Rechnungen mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert werden. Voraussetzung ist, dass es eine XML-Datei und eine PDF-, TIF- oder TIFF-Datei mit gleichem Namen gibt.
Unterstützt wird derzeit eine ebInterface-Version ab 3.0 bis 4.0 sowie 4p1 und 5p0.
Das Format 6p0 wird von BMD momentan noch nicht unterstützt.
Bei ebInterface wird sowohl das PDF-Dokument als auch die XML-Datei archiviert!
Auf der archivierten XML-Datei wird das Kennzeichen "Verdeckt" gesetzt. Somit wird bei einem Doppelklick auf das Dokumentensymbol in der ER-Liste nur das PDF angezeigt. Im ER-Fenster im Ansichtsmodus wird zum PDF ein zusätzlicher Reiter angezeigt, wechseln Sie auf diesen Reiter, wird die XML-Datei im Dokumentenviewer angezeigt. Die Bezeichnung des Tab-Reiters beinhaltet die Dateierweiterung des Dokuments "XML" mit dem Vermerk "verdeckt".
Werden ebInterface-Rechnungen von unserer WWS erstellt und es gibt dazu auch eine PDF-Datei, dann wird in der XML-Datei vor dem Dokumententitel das Wort "Kopie" eingefügt. Das Wort "Kopie" wird beim Einlesen durch die ER-Kontrolle herausgefiltert.
Ab ebInterface 4p1 wird das über ein eigenes Kennzeichen in der XML-Datei gelöst.
Die Rechnungspositionen aus ebInterface werden auch beim Export/Import einer FIBU berücksichtigt, sofern die ER-Kontrolle ausgewählt wird.
Das ZUGFeRD-Format (Zentraler User Guide Forum elektronischer Rechnung Deutschland) kombiniert das PDF-Dokument der Rechnung mit einer integrierten Rechnungsdatei im XML-Format.
In der NTCS ER-Kontrolle können eine oder auch mehrere PDF-Rechnungen mit eingebetteter XML mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert werden.
ebUtilities ist ein branchenspezifisches XML-Datenformat, das von der österreichischen Energiewirtschaft verwendet wird.
Über die Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" können auch elektronische Rechnungen mit dem Rechnungsformat "ebUtilities" importiert und eingelesen werden.
Beim Import werden abweichend von den anderen NTCS-unterstützten XML-Formaten nur folgende Informationen aus der Datei ausgelesen:
- externe BelegNr
- Belegdatum
- der Lieferant muss anhand der UID-Nr richtig erkannt werden (in diesem Fall "Supplier VAT")
- Fälligkeitsdatum (= ZZiel)
- Rechnungsbetrag (brutto)
- Währung
- Zahlungsreferenz
ISDOC ist ein elektronisches Rechnungsformat in Tschechien, das den papierlosen Austausch von Rechnungen und anderen Dokumenten, ihre schnelle Bearbeitung und Übertragbarkeit zwischen Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen, ermöglicht.
Über die Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" können auch elektronische XML-Rechnungen mit der Dateiendung .ISDOC importiert und eingelesen werden.
XRechnung bezeichnet den deutschen Standard für E-Business-Dokumente. Die NTCS unterstützt die Schematypen UBL (Universal Business Language) und CII (Cross Industrie Invoice) - hierbei handelt es sich um XML-Formate von den Organisationen OASIS und CEFACT.
Über die Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" können auch elektronische Rechnungen mit diesem Rechnungsformat importiert und eingelesen werden.
Format "Online Számla"
In der ER-Kontrolle können mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" auch Rechnungen mit dem ungarischen Format "Online Számla" importiert werden.
Enthalten die importierten XML-Dateien auch Vorschlagswerte für den Rng-Kurs, werden diese nach dem Import beim manuellen Kontieren von Rechnungen mit Währung ungleich der Landeswährung nach der Eingabe von Konto, Stc und Proz ins Feld "Rng-Kurs" übernommen und es wird die Rng-Steuer berechnet.
Mittels Stapel können zuvor hochgeladene Rechnungen vom ungarischen Finanzportal abgeholt und in die ER-Kontrolle übertragen werden. Dazu steht die Stapelfunktion "MCS_FIBUERIMPORTEINVOICE" zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe
Batches und Stapel in der NTCS FIBU.
Die übergebene Transaktions-ID mit der geprüft wird, ob eine Rechnung vom ungarischen Finanzamt bereits in die ER-Kontrolle heruntergeladen/importiert wurde, ist nicht eindeutig.
Werden mehrere Rechnungen vom Rechnungsersteller gleichzeitig hochgeladen, dann erhalten diese die gleiche Transaktions-ID. Daher wir bei der Prüfung, ob die Rechnungen bereits importiert wurden, zusätzlich die Belegnummer/Rechnungsnummer geprüft. Dazu wird in der ER-Kontrolle das Feld "Externe BelegNr" verwendet.
Bei Buchhaltungen mit Firmensitz Ungarn können auch Bargeldrechnungen (CASH), Kreditkarten-Rechnungen (CARD) bzw. Rechnungen, die direkt mit Karte oder Gutschein bezahlt wurden, sowie Rechnungen mit dem Rechnungstyp "Vereinfachte Rechnung" als XML zum Finanzportal hochgeladen und in weiterer Folge wieder in die NTCS importiert werden (siehe oben angeführten Stapel).
Zusätzlich wird der Rechnungstyp aus der XML-Datei im Feld "Rechnungstyp" übernommen.
In der ER-Kontrolle kann mittels Parameter eingestellt werden, ob bzw. wie die Bargeldrechnungen oder Kreditkarten-Rechnungen importiert werden:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein:
→ Import Bargeld-Rechnungen Ungarn (NAV)
→ Import Kreditkarten-Rechnungen Ungarn (NAV)
Hinweis
| Von Dataxo downgeloadete Rechnungsdateien können in die ER-Kontrolle über die Stapelfunktion "MCS_FIBUERIMPORTEINVOICE" übernommen werden. Diese werden als Zipdatei angeliefert und über den Stapel automatisch extrahiert und mit den von Dataxo ermittelten Rechnungsdaten in die ER-Kontrolle übertragen. Die Zipdatei enthält die von Dataxo ermittelten Rechnungsdaten (meta.xml), die original HU-szamla (_nav.xml) und das Rechnungsdokument (PDF). Voraussetzung ist die firmenbezogene Hinterlegung der Zugangsdaten in den Parametern:
FIBU → Stammdaten → Paketübergreifende Parameter → CRM Zugangsdaten → Zugangsdaten - Benutzername Dataxo
- Passwort Dataxo
- Steuernummer für Dataxo
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Mit der Funktion "Neu aus BMD DMS" können bereits archivierte Dokumente aus dem BMD Archiv mit Multiselect in die ER-Kontrolle übernommen werden.
Alle notwendigen Grundeinstellungen für die Archivierung und ein Archiv müssen vorhanden sein. Nähere Informationen zur Anlage eines Archivs finden Sie unter
NTCS DMS.
In der Rechnungsübersicht der ER-Kontrolle wird für jedes aus dem Archiv übernommene Rechnungsdokument eine Erfassungszeile angelegt und im Erfassungsfenster wird das jeweilige Dokument in einem automatisch angelegten Reiter im Dokumentenviewer angezeigt.
Als Buchungstext und Reiterbezeichnung wird der Betreff vom archivierten Dokument übernommen.
Die Felder und Funktionen für die Erfassung, Kontrollen und die Nachbearbeitung der aus BMD DMS übernommenen Rechnungen sind im Punkt
Erfassung und Bearbeitung der ER beschrieben.
Eingangsrechnungen können in der ER-Kontrolle über die Funktion "Buchungen importieren" mit unserer Standard-Import-Schnittstelle importiert werden. (inklusive Dokumente, Kostendaten, Daten für die ANBU Vorerfassung, Daten für die Intrastat-Meldung, Sammel- oder Einzelgegenbuchung, Splittbuchungen möglich)
Dies kann auch über eine automatische Stapelausführung im Hintergrund erfolgen.
Nähere Informationen zum Dateiaufbau finden Sie in der Onlinehilfe im Dokument
Buchungen importieren und speziell zum Import von Buchungen mit Dokumenten im darin befindlichen Punkt
Dokumente.
Notwendige Felder
Für den Import von Buchungen direkt in die ER-Kontrolle gibt es im Vergleich zum Import in die Buchhaltung über das Buchungsprogramm oder direkt im Programm
Buchungen importieren abweichende Pflichtfelder. Damit der Satzaufbau der Datei und somit der Import überhaupt funktioniert, müssen lediglich die Spaltenüberschriften "konto" in Kombination mit "belegdatum" oder "gkonto" oder "steuercode" in der Datei enthalten sein.
Wenn diese Spaltenkonstellation vorhanden ist, dann ist egal, ob ein Wert in der Datenzeile enthalten ist. Die Datensätze werden in der ER-Kontrolle angelegt, notfalls auch leer.
Ein Anwendungsbeispiel aus der Praxis wäre ein Import nur mit Belegdatum und PDF-Dokument. In diesem Fall wird eine Datenzeile in der ER-Kontrolle angelegt und beim Bearbeiten kann mit Hilfe des angehängten Dokuments die Datenerfassung erfolgen.
In diesem Zusammenhang wäre zu erwähnen, dass für die Archivierung ein Buchungstext notwendig ist. Wenn dieser nicht in der Datei übergeben wird, aber automatisch aus der nicht übergebenen Kontonummer ermittelt werden soll, kann man sich mit einem Vorschlagswert am Belegsymbol abhelfen. Beim Import wird bei fehlendem Konto und Buchungstext vorerst ein Platzhalter in den Buchungstext übernommen z. B. für Kontobezeichnung $KtoBez$, der später bei der Eingabe der Kontonummer automatisch mit der Kontobezeichnung ausgetauscht wird.
Kontoermittlung
Wird in der Datei keine oder eine falsche Lieferantenkontonummer übergeben, aber es ist eine UID-Nr, Steuer-Nr oder IBAN in der Importdatei vorhanden, dann wird dieser Lieferant automatisch anhand dieser Daten ermittelt.
Konnte kein Lieferant ermittelt werden, wird die Rechnung ohne Eintrag bei der Kontonummer (bleibt leer) in die ER-Kontrolle übernommen und kann über die ER-Kontrolle geändert bzw. neu angelegt werden.
Allfällige Fehler, Validierungsinformationen werden im Feld "Info" gespeichert z. B. bei fehlendem Lieferantenkonto.
Belegnummer bei Import
Mittels Parameter kann eingestellt werden, in welches Feld die übergebene Belegnummer übernommen werden soll. Es kann zwischen dem Feld "Externe Belegnummer" oder "Interne Belegnummer (alphanumerisch)" gewählt werden - nicht zu verwechseln mit dem Feld "interne Belegnummer"!
Wird das Feld "interne Belegnummer (alphanum.)" verwendet, wird dieses Feld anstelle der internen Belegnummer auch bei der Verbuchung verwendet.
FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Beleg-Nr bei Import
Einen weiteren nützlichen Parameter finden Sie unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Prüfung ext.Beleg-Nr.
Hier kann eine Prüfung für die externe Belegnummer beim Import eingestellt werden. Wird eine externe Belegnummer importiert und dazu eine bereits erfasste Rechnung gefunden, wird in der ER-Kontrolle im Feld "Info" ein entsprechender Hinweis angezeigt.
Voraussetzung ist die Einstellung der Belegnummerprüfung am verwendeten Buchungssymbol im Bereich "Kontrollen" unter "Kontrolle externe Beleg-Nr". Hier ist "Kontrolle je PersKto/BuSymbol" zu hinterlegen.
Splittbuchung
Die Voraussetzung für den Import von Splittbuchungen finden Sie in der Onlinehilfe
Buchungen importieren, allerdings wird bei der Funktion "Import Buchungen" in der ER-Kontrolle eine Splittbuchung alternativ auch bei Übereinstimmung der externen Belegnummer (Feld extbelegnr) erzeugt und die Übergabe der Belegnummer im Feld "belegnr" kann entfallen.
Zahlungskonditionen
Beim Import von Buchungen in der ER-Kontrolle werden die Zahlungskonditionen der Person übernommen, wenn keine Konditionen in der Datei mitgeliefert werden.
Fehler
Wird die Meldung "Beim Öffnen der Buchungsdatei ist ein Fehler aufgetreten" anzeigt, entnehmen Sie den Grund dafür bitte der Logdatei FIBUERIMPORT, indem Sie im Hinweis auf "Logfile ansehen" klicken.
Meist handelt es sich um einen Schreibschutz auf der zu importierenden Datei.
Während des Imports wird automatisch vom Programm ein Schreibschutz gesetzt, der bei einem erfolgreichen Import wieder gelöscht wird. Bricht oder stürzt man während des Imports ab, kann es sein, dass der Schreibschutz auf der Datei erhalten bleibt.
In diesem Fall muss der Schreibschutz in den Eigenschaften der Datei manuell entfernt werden.
Erfassungen von Eingangsrechnungen können durch das einfache Hochladen von Rechnungsdokumenten in Kombination mit unserer OCR-Erkennung automatisiert werden.
Um automatisch Erfassungsvorschläge in der Rechnungsübersicht anlegen zu lassen, müssen zuerst folgende Parameter gesetzt werden:
- Verarbeitungsprogramm Eingangsrechnungen (= ER-Kontrolle)
- OCR-Erkennung Eingangsrechnungen (= OCR-Erkennung mit oder ohne Trennung)
- Automatische Anlage von Rechnungen in der ER-Kontrolle (= Ja)
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Allgemein → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Belegablage-Databox
und der Upload von PDF-Rechnungsdokumenten über eines unserer BMD Produkte erfolgen:
- NTCS Belegablage-Databox
- BMD Com
- BMD Web
- App BMD Go
Hinweis
| Auch in Kombination mit der Verarbeitung über Finmatics können diese Einstellungen getroffen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Punkt Import aus Finmatics. |
Sobald das Weiterverarbeitungsprogramm auf "ER-Kontrolle" umgestellt worden ist, können die Rechnungsdokumente hochgeladen werden. Im Zuge des Hochladens wird sofort eine neue Erfassungszeile pro Dokument in der ER-Kontrolle angezeigt.
Für den Mandanten in der BMD Com bzw. im BMD Web sieht alles wie bisher aus. Lediglich das Sperrsymbol (Schloss) erscheint wegen der laufenden OCR-Erkennung und Zuordnung des Dokuments in der ER-Kontrolle. Somit wird ein nachträgliches Bearbeiten/Löschen in BMD Com/BMD Web verhindert.
Auch in der NTCS Belegablage-Databox sehen Sie die selbe Ansicht wie in der BMD Com/BMD Web.
Zusätzlich zum Sperrsymbol (eine Bearbeitung/Löschung ist nicht möglich) ist hier in der Spalte "Ist zugeordnet" ein Häkchen vorhanden. Das bedeutet, es wurde bereits eine Erfassungszeile in der ER-Kontrolle erstellt.
Solange die OCR-Erkennung noch nicht abgeschlossen ist, sind die Erfassungszeilen auch in der Eingangsrechnungskontrolle für eine weitere Be- und Verarbeitung gesperrt.
Nach dem Auslesen der OCR-Erkennung können die Rechnungen in der ER-Kontrolle in der Rechnungsübersicht z. B. über den Workflow weiterverarbeitet werden.
Hinweis
| Wird in der ER-Kontrolle mit einem Workflow gearbeitet und soll dieser automatisch nach der automatischen Anlage der Eingangsrechnung und OCR-Erkennung angestoßen werden, kann dies mittels Parameter eingestellt werden. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein: Standardworkflow bzw. Workflow bei Import autom. starten |
Im Zuge des Verbuchens werden die Dokumente archiviert und sind somit auch nicht mehr in der Belegablagedatabox sichtbar.
Soll in der NTCS Belegablagedatabox die Sperre aufgrund der Zuordnung aufgehoben oder das Dokument gelöscht werden, muss das aus dem Programm gemacht werden, wo die zugeordnete Buchung angelegt ist. In der ER-Kontrolle muss das Dokument mit rechter Maustaste → DMS → Dokumente zuordnen weggeordnet werden. Anschließend ist in der Belegablage Databox keine Buchung mehr zugeordnet und das Dokument kann gelöscht werden.
Wenn Sie die Buchung in der ER-Kontrolle löschen und es ist ein Dokument zugeordnet, bekommen Sie eine Hinweismeldung, wenn kein Sicherungsverzeichnis hinterlegt wurde. Wurde ein Sicherungsverzeichnis hinterlegt und es wird eine Eingangsrechnung gelöscht, dann werden ev. vorhandene Dokumente in diesem Pfad abgelegt und im Archiv unter "Gelöschte Dokumente" angezeigt.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Archiv → Sicherungsverzeichnis für Dokumente
Hinweis
| Werden Dokumente über die Belegablagedatabox verarbeitet und kontrolliert, kann hier mittels der Funktion "Zuordnung ermitteln" die Zuordnung zur Erfassungszeile in der ER-Kontrolle nachgeprüft werden. Eine andere Möglichkeit ist, in der Belegablage Databox die Spalte "EXT-DocID" mit der Spalte "Beleg-DokID Extern" in der ER-Kontrolle zu vergleichen.
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Erfassungen von Eingangsrechnungen können durch das einfache Hochladen von Rechnungsdokumenten in Kombination mit unserer Finmatics-Schnittstelle automatisiert werden.
Finmatics ist ein Drittanbieter, der Belege digital verarbeiten und mit Informationen aus der NTCS kontieren kann.
Voraussetzung ist unter anderem ein entsprechender Account bei Finmatics und die Lizenzen für das NTCS Archiv bzw. für die Finmatics-Anbindung.
Die Einstellungen für eine Finmatics-Anbindung und die Übernahme in die NTCS Eingangsrechnungskontrolle werden bei einem Einrichtungstermin mit einem BMD Mitarbeiter vorgenommen.
Die für die Kontierung erforderlichen Informationen wie Stammdaten, Buchungen, Kostendaten usw. werden bei der Ersteinrichtung aus der NTCS in Finmatics hochgeladen und in Folge auch laufend beim Verbuchen aus der ER-Kontrolle im Hintergrund synchronisiert.
In Finmatics werden über diverse Prüfebenen hochgeladene Dokumente ausgelesen, kontiert und für die Weiterverarbeitung in der ER-Kontrolle vorbereitet.
Folgende BMD Produkte stehen Ihnen für das Hochladen der Belege zur Verfügung:
Für den Download der digital verarbeiteten Belege inklusive Kontierungsvorschlag in die ER-Kontrolle gibt es zwei Möglichkeiten:
Bei den aus BMD im Hintergrund weitergeleiteten Belegen ist zu jedem Zeitpunkt ersichtlich, welche und wie viele Belege hochgeladen wurden, welche noch in Verarbeitung sind und für welche die Verarbeitung bei Finmatics bereits abgeschlossen und der Download in die ER-Kontrolle inklusive Kontierungsvorschlag übernommen wurde.
Wichtige Funktionen, speziell in Zusammenhang mit der Verwendung von Finmatics in der ER-Kontrolle, sind unter anderem:
- OCR-Status zurücksetzen (Mit dieser Funktion kann in Ausnahmefällen die Sperre aufgrund der OCR-Erkennung bzw. Verarbeitung bei Finmatics aufgehoben werden.)
- OCR-Erkennung einplanen und starten (Mit dieser Funktion kann die OCR-Erkennung neu gestartet bzw. das Dokument erneut zu Finmatics hochgeladen und die Verarbeitung gestartet werden, wenn sie zuvor zurückgesetzt wurde.)
Werden Dokumente über die Belegablagedatabox verarbeitet und kontrolliert, kann hier mittels der Funktion "Zuordnung ermitteln" die Zuordnung zur Erfassungszeile in der ER-Kontrolle nachgeprüft werden.
Eine andere Möglichkeit ist, in der Belegablage Databox die Spalte "EXT-DocID" mit der Spalte "Beleg-DokID Extern" in der ER-Kontrolle zu vergleichen.
Nach erfolgtem Finmatics-Download können die Rechnungen wie gewohnt in der ER-Kontrolle weiterverarbeitet (z. B. mittels eines ER-Workflows) bzw. verbucht werden.
Um zu vermeiden, dass versehentlich mehrfach importierte Dokumente in der ER-Kontrolle weiterverarbeitet werden, empfehlen wir hier die Belegnummernprüfung zu aktivieren. Dies erfolgt mit folgendem Parameter:
FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Prüfung ext. BelegNr.
Hinweis
| Wird in der ER-Kontrolle mit einem Workflow gearbeitet, und soll dieser gleich automatisch nach der Ausführung des Importstapels angestoßen werden, kann dies mittels Parameter eingestellt werden. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein: Standardworkflow bzw. Workflow bei Import autom. starten Ein am Lieferantenstamm hinterlegter Workflow übersteuert den Workflow aus den Parametereinstellungen.
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Einen umfassenden Überblick und detaillierte Informationen zur Anbindung und Einrichtung von Finmatics, den Beleguploadmöglichkeiten sowie eine Übersicht aller Finmatics-Felder, die in der BMD berücksichtigt werden können und vieles mehr, finden Sie in unserer Onlinehilfe
Finmatics.
Soll in der ER-Kontrolle papierlos gebucht werden, haben Sie die Möglichkeit, über
BMD Scan die Dokumente einzuscannen bzw. bereits abgelegte Dokumente (TIF- oder PDF-Dateien) zu verarbeiten und in die ER-Kontrolle zu verschieben.
In der ER-Kontrolle wird in der Rechnungsübersicht pro übernommenem Dokument eine Erfassungszeile mit angehängtem Dokument angelegt.
Die so zugeordneten Dokumente können jederzeit in der ER-Kontrolle bzw. nach dem Speichern der Rechnungserfassung im BMD Archiv und nach der Verbuchung der Rechnung auch aus dem Kontoblatt, OP-Liste usw. aufgerufen werden.
Voraussetzungen:
Starten Sie immer ausgehend vom Programm ER-Kontrolle über die Funktion "BMD Scan" (STRG + i) das weitere Scannen bzw. Verarbeiten der Eingangsrechnungen für die Eingangsrechnungskontrolle.
Scannen in BMD Scan
Um die Schaltfläche "Neues Dokument scannen" ansprechen zu können, ist es erforderlich, dass ein Scanner direkt am Rechner angeschlossen ist und dass der aktuelle TWAIN-Treiber für diesen Scanner installiert worden ist.
Die Rechnungen können ausschließlich im PDF- oder im TIF-Format gescannt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass mehrere Eingangsrechnungen gesammelt gescannt und anschließend im Programm BMD Scan voneinander getrennt werden.
Informationen für die Zuordnung von anderen Dateitypen zu bestimmten Rechnungen in der ER-Kontrolle finden Sie im Punkt "
Zuordnung weiterer Dateitypen".
Verarbeitung in BMD Scan
Im BMD Scan können die relevanten Rechnungsdaten manuell links in den jeweiligen Feldern (Metadaten) eingegeben werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die wichtigsten Informationen zu einer Rechnung (z. B. Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Betrag usw.) automatisch auslesen zu lassen.
Sind diese beiden Methoden nicht möglich, kann mit der
OCR-Erkennung gearbeitet werden. Diese Methode hat jedoch eine geringere Trefferquote.
Eine Kontrolle der mittels OCR-Erkennung ausgelesenen Daten ist unumgänglich!
Auf die einzelnen Auslesungsmöglichkeiten, Funktionen und Ermittlungsarten der Daten wird nachfolgend in diesem Dokument näher eingegangen.
Der Ordnerpfad in dem die Dokumente abgelegt wurden kann im BMD Scan entweder links beim Datei-Explorer eingestellt bzw. gewechselt werden, oder mit der Funktion "Öffnen" ausgewählt werden.
Wird das BMD Scan über FIBU → Buchen und Vorerfassungen → ER-Kontrolle → Funktionen → BMD Scan (STRG + i) gestartet, wird immer der zuletzt verwendete Ordnerpfad im BMD Scan vorgeschlagen (wird benutzerbezogen gemerkt).
Wenn sich mehrere Dokumente in der BMD Scan-Ansichtsmaske befinden, gibt es verschiedene Funktionen, um diese einzeln getrennt oder auch gesamt auf einmal in die ER-Kontrolle zu übernehmen.
verarbeitete Datei(en) verschieben
| In der Dropdown-Liste kann eine Funktion ausgewählt werden (ALT + F8). Die Funktionen für mehre Dateien beinhalten immer die Anzahl der vom Programm verarbeiteten Dateien, in unserem Beispiel sind das 20 Stück.
Mit einem Klick auf die jeweilig gewünschte Funktion wird in die ER-Kontrolle gewechselt. Möchten Sie die zuletzt verwendete Archivierungsfunktion anwenden, rufen Sie diese mit F8 auf.
Verschieben oder kopieren Sie ein einzelnes Dokument in die ER-Kontrolle, wird anschließend das Fenster für die Erfassung der Eingangsrechnung geöffnet.
Wird mehr als eine Rechnung/ein Dokument in die ER-Kontrolle verschoben, öffnet sich ein Abfragefenster. In diesem werden die Firma und FIBU, in welcher die Dokumente weiterverarbeitet werden sollen, abgefragt. Anschließend wird pro Rechnungsdokument eine eigene Erfassungszeile mit den jeweils ausgelesenen Daten angelegt. |
Als "Ablageart" wird automatisch die ER-Kontrolle vorgeschlagen, wenn BMD Scan aus der ER-Kontrolle über die Funktionen gestartet worden ist.
Hinweis | Beim einzelnen Verschieben aus BMD Scan werden die Firma und die zugehörige aktuelle FIBU vorgeschlagen. Beides kann beim einzelnen Verschieben im Erfassungsfenster ausgewählt bzw. gewechselt werden. Soll die Firma gewechselt werden, dann können Sie dazu mit F4 das Suchfenster öffnen. In einer Combobox werden alle FIBUs der ausgewählten Firma angezeigt, die der Benutzer sehen darf.
In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, dass es möglich ist, Benutzer, die normalerweise keine Berechtigung zum Anzeigen oder Bearbeiten von Firmen- oder Finanzbuchhaltungsdaten besitzen, durch eine spezielle Hinterlegung nur für die Anzeige und Auswahl in der Erfassungsmaske für bestimmte FIBUs zu berechtigen. |
Anschließend stehen die verarbeiteten Rechnungen mit Dokument in der ER-Kontrolle zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.
Informationen zu weiteren Funktionen im BMD Scan (wie z. B. Splitten eines Dokumentes, Notizen, Stempel ...) finden Sie in der Onlinehilfe im Dokument
BMD Scan.
Die Felder und Funktionen für die Kontrollen und die Nachbearbeitung der aus BMD Scan in die ER-Kontrolle übernommenen (verschobenen) Rechnungen sind im Punkt
Erfassung und Bearbeitung der ER beschrieben.
Hinweis | Wenn Anlagen (Notizen, Stempel, XML-Dateien ...) aus dem BMD Scan nicht angezeigt bzw. übernommen werden, überprüfen Sie die Formateinstellung des PDF-Typs im BMD Scan.
In der Dokumentenvorschau in der ER-Kontrolle wird der Hinweis angezeigt "Die aktuelle Datei ist kompatibel mit PDF/A... und wurde im schreibgeschützten Modus geöffnet, um Bearbeitungen zu verhindern."
Passwortgeschützte, digital signierte und PDF/A-Dokumente sind schreibgeschützt. Somit sind jegliche Bearbeitungen bzw. Veränderungen sowie auch die entsprechenden Funktionen nicht erlaubt.
Es können auch keine XML-Dateien eingebettet werden. Wird mit XML-Dateien gearbeitet, muss im BMD Scan der Parameter PDF-Typ auf "Standard" oder "PDF/A3 - A" gesetzt sein. (CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → BMD Scan → Allgemein → PDF-Typ)
Durch die OCR-Erkennung im BMD Scan wird vom Programm im Hintergrund eine xml-Datei eingebettet oder extern erstellt. In diesem Fall werden die ausgelesenen Daten aber auch ohne Anlage der XML richtig übernommen und gespeichert!
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Im BMD Scan gibt es die Möglichkeit, eine
OCR-Erkennung durchzuführen. Die Funktion OCR-Erkennung führt auf dem ausgewählten Dokument eine Texterkennung bzw. optische Zeichenerkennung durch. Per Dropdown-Menü (ALT + F7) können entweder nur eine oder alle geladenen oder markierten Dokumente im Datei-Explorer ausgelesen werden.
Informationen zur genauen Datenermittlung durch die OCR-Erkennung finden Sie in der Onlinehilfe im Dokument
OCR-Erkennung.
Im BMD Scan im Datei-Explorer wird das Ergebnis mit Farbpunkten dargestellt.
Kennzeichen für die Erkennung von Daten, z. B. aufgrund der OCR-Erkennung:

Die OCR-Erkennung bzw. die QR-/Barcodeerkennung war erfolgreich.

Die OCR-Erkennung bzw. die QR-/Barcodeerkennung konnte nicht alle Werte ermitteln.

Die OCR-Erkennung bzw. die QR-/Barcodeerkennung schlug fehl.

Die Datei ist im Bearbeitungszustand.
Die Dokumentenansicht im BMD Scan ist mit einer gelben Informationsleiste ausgestattet. Diese Informationsleiste gibt Auskunft zum Dokument, zur OCR-Erkennung oder zu Fehlern am Dokument. Sie gibt auch Auskunft darüber, ob die OCR-Daten aufgrund der heuristischen Suche oder anhand einer Vorlage gefunden worden sind:
Das OCR-Ergebnis kann mit Klick auf das Symbol

angezeigt werden. Nach Klick auf dieses Symbol öffnet sich eine Textdatei (.TXT), in der ersichtlich ist, was tatsächlich als Text im Bild der Rechnung ausgelesen werden konnte.
Die Stellen, an welchen die OCR-Erkennung etwas gefunden hat, werden im Rechnungsdokument gelb markiert dargestellt.
Wurden mehrere Werte gefunden, die in eines der Datenfelder passen könnten, so zeigt das Programm diese Werte in einer Combobox an und man kann den richtigen Wert auswählen oder auch manuell überschreiben.
Wurden OCR-Werte gespeichert, sind diese in der Dokumentenansicht grün markiert und können nun in die ER-Kontrolle übernommen werden.
Folgende Daten werden gelesen:
Hinterlegen Sie für die korrekte Erkennung der IBAN des Lieferanten auf der Rechnung die eigene IBAN in den eigenen Firmenstammdaten.
Wird aus BMD Scan eine Lieferanten-Bankverbindung (IBAN) in die ER-Kontrolle übergeben und ist diese ist bereits auf einem Lieferantenkonto hinterlegt, wird in der ER-Kontrolle automatisch der richtige Lieferant ermittelt/übernommen. Für die Ermittlung ist keine Hinterlegung des SWIFT/BIC notwendig, da die IBAN eindeutig ist.
Ist die übergebene IBAN bereits über die Hauptbankverbindung oder die weiteren Bankverbindungen auf einem Lieferantenkonto hinterlegt, wird diese Bankverbindung automatisch auf die Eingangsrechnung übernommen.
Sind mehrere IBANs auf der Rechnung angeführt und bereits in den Stammdaten vorhanden, wird vorrangig die erfasste Hauptbankverbindung des Lieferanten in die Rechnung (und nachfolgend für einen eventuellen Zahlungsvorschlag) übernommen.
Mit dem (+) vor der IBAN im Feld "Bankverbindung" in der Rechnungsübersicht bzw. im Erfassungsfenster neben dem Feld "Bankverbindung" wird gekennzeichnet, dass bei diesem Lieferanten mehrere Bankverbindungen vorhanden sind.
Wird die IBAN beim Verschieben in die ER-Kontrolle in den Lieferantenstammdaten nicht gefunden, wird abgefragt, ob ein neuer Lieferant angelegt werden soll, und die ausgelesenen Personendaten werden automatisch im Kontenanlagefenster vorgeschlagen.
Gibt es zu dieser IBAN aber bereits ein bestehendes Personenkonto, aber es weicht die IBAN auf der Rechnung von der IBAN am Lieferantenstamm ab, wird sie vorläufig in das Feld "IBAN" übernommen. Mittels
Parameter kann eingestellt werden, was mit der IBAN passieren soll.
FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Feld IBAN prüfen.
Wird in diesem Parameter eingestellt, dass die IBAN geprüft werden soll, und es kommt zu einer Abweichung, dann wird beim Speichern der Rechnungserfassung abgefragt, was mit den ausgelesenen Daten passieren soll.
Bei jedem wiederholten Speichern der Erfassung wird auch diese Abfrage wiederholt, solange bis die IBAN verworfen oder eine neue Bankverbindung damit angelegt wird.
Was soll mit der IBAN passieren?
- Eine neue Bankverbindung anlegen
Das Feld "IBAN" in der Rechnungserfassung wird geleert, die neue Bankverbindung wird auf das Personenkonto übernommen.
- IBAN verwerfen und Rechnung speichern (Feld "IBAN" wird geleert)
- Rechnung speichern
Das Feld "IBAN" in der Erfassungsmaske wird nicht geleert. Das hat keinen Einfluss auf den Buchungsstatus. Die Rechnung durchläuft bei Freigabe den vorgesehenen Workflow, ein Verbuchen ist möglich. Beim Verbuchen kommt jedoch ein Hinweis mit genauer Angabe der betroffenen Rechnung.
Wenn die Rechnung gespeichert wird, und somit die IBAN nicht verworfen oder damit eine neue Bankverbindung angelegt wird, erhält man bei der Verbuchung erneut einen Hinweis. Dieser Hinweis zeigt an, bei welchen Rechnungen die erfasste IBAN nicht mit den Kontostammdaten übereinstimmt. Es wird auch eine Abfrage gestellt, ob die Verbuchung fortgesetzt werden soll.
Hinweis | Im Aktionsprotokoll der jeweiligen Rechnung wird die automatische Entfernung, beim Speichern der Bankverbindung oder verwerfen der IBAN im Zuge der Hinweismeldung, protokolliert. |
Werden mehrere Rechnungen auf einmal verschoben, und es konnte die ausgelesene IBAN (und auch eine ev. ausgelesene UID-Nummer) nicht in den Stämmen gefunden werden, werden die Rechnungen trotzdem in die ER-Kontrolle übernommen. Das Feld "Kontonummer" bleibt in diesen Fällen vorerst leer.
Es besteht die Alternative der Hinterlegung eines Dummykontos in den
Parametern der ER-Kontrolle unter Extras
→ Einstellungen für ER-Kontrolle
→ FIBU
→ Lieferantenkonto bei elektronischer Rechnung. Ist in diesem Parameter eine Kontonummer hinterlegt, werden die Rechnungen, bei denen keine UID-Nummer oder IBAN in den Stämmen gefunden worden ist, in die ER-Kontrolle vorerst mit dieser Dummykontonummer übernommen.
Die Abfrage für die automatische Anlage eines neuen Lieferanten kommt erst beim Bearbeiten in der Erfassungsmaske.
Wurde die Lizenz
Compass-Firmensuche erworben, werden im Zuge dieser Neuanlage die Stammdaten mit den Firmenbuchdaten bzw. Gewerberegisterdaten des Compass-Verlags abgeglichen und vorgeschlagen.
Ist keine Compass-Lizenz vorhanden, werden die Stammdaten über die
UID-Stufe-2-Überprüfung vorgeschlagen und übernommen.
Mittels Parameter kann eingestellt werden, in welches Feld die ausgelesene Belegnummer übernommen werden soll. Es kann zwischen dem Feld "Externe Belegnummer" oder "Interne Belegnummer (alphanumerisch)" gewählt werden - nicht zu verwechseln mit dem Feld "interne Belegnummer"!
Wird das Feld "interne Belegnummer (alphanum.)" verwendet, wird dieses Feld anstelle der internen Belegnummer auch bei der Verbuchung verwendet.
Einen weiteren nützlichen Parameter finden Sie unter FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Prüfung ext.BelegNr.
Werden Rechnungen über BMD Scan in die ER-Kontrolle verschoben, kann hier eine Prüfung eingestellt werden.
Je nach Ausprägung wird nach dem Verschieben einer einzelnen Rechnung in der ER-Kontrolle beim Erfassen eine Meldung ausgegeben. Beim Verschieben von mehreren Rechnungen wird unmittelbar nach dem Verschieben eine Meldung ausgegeben und zusätzlich auf die Logdatei verwiesen, worin vermerkt ist, welche Nummer bei der Prüfung doppelt gefunden wurde. Zusätzliche Voraussetzung ist die Einstellung der Belegnummerprüfung am verwendeten Buchungssymbol im Bereich "Kontrollen" unter "Kontrolle externe Beleg-Nr". Hier ist "Kontrolle je PersKto/BuSymbol" zu hinterlegen.
Wird durch die OCR-Erkennung eine Währung ausgelesen, bei der es sich nicht um die Grundwährung der eigenen Firma handelt, so wird diese in die ER-Kontrolle übergeben, wenn am FIBU-Stamm die Einstellung "FW-Konten = JA" gesetzt ist. Andernfalls wird die Währung ignoriert und der Betrag in Grundwährung übergeben.
Eine genauere Beschreibung für die dazu notwendigen Hinterlegungen am FIBU-Stamm finden Sie unter dem Punkt
Buchen mit Fremdwährung
Hinterlegen Sie für die korrekte Erkennung der UID Nummer des Lieferanten auf der Rechnung die eigene UID-Nummer in den eigenen Firmenstammdaten.
Wird aus BMD Scan eine Lieferanten-UID-Nummer übergeben und diese ist bereits auf einem Lieferantenkonto hinterlegt, wird wird in der ER-Kontrolle automatisch der richtige Lieferant ermittelt/übernommen.
Wird die UID-Nummer beim Verschieben in die ER-Kontrolle in den Lieferantenstammdaten nicht gefunden, wird abgefragt, ob ein neuer Lieferant angelegt werden soll, und die ausgelesenen Personendaten werden automatisch im Kontenanlagefenster vorgeschlagen.
Wird die UID-Nummer beim Verschieben in die ER-Kontrolle in den Lieferantenstammdaten nicht gefunden, weil diese am bestehenden Lieferantenstamm fehlt oder abweicht, kann mittels
Parameter eingestellt werden, was mit der UID-Nummer passieren soll.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Feld "UID-Nummer" prüfen
Die UID-Nummer kann in Folge auf das Personenkonto übernommen werden.
Wird in diesem Parameter eingestellt, dass die UID-Nummer geprüft werden soll, und kommt es zu einer Abweichung, wird beim Speichern der Rechnungserfassung abgefragt, was mit den ausgelesenen Daten passieren soll.
Was soll mit der UID-Nummer passieren?
- UID-Nummer auf Konto speichern
- UID-Nummer verwerfen und Rechnung speichern
- Rechnung speichern
Wenn die Rechnung gespeichert wird, jedoch die UID-Nummer nicht in die Kontostammdaten übernommen oder verworfen wird, erhält man bei der Verbuchung erneut einen Hinweis. Dieser Hinweis zeigt an, bei welchen Rechnungen die erfasste UID-Nummer nicht mit den Kontostammdaten übereinstimmt. Es wird auch eine Abfrage gestellt, ob die Verbuchung fortgesetzt werden soll.
Werden mehrere Rechnungen auf einmal verschoben, und es konnte die UID-Nummer (und auch eine ev. ausgelesene IBAN) nicht in den Stämmen gefunden werden, werden die Rechnungen trotzdem in die ER-Kontrolle übernommen. Das Feld "Kontonummer" bleibt in diesen Fällen vorerst leer.
Es besteht die Alternative der Hinterlegung eines Dummykontos in den
Parametern der ER-Kontrolle unter Extras
→ Einstellungen für ER-Kontrolle
→ FIBU
→ Lieferantenkonto bei elektronischer Rechnung. Ist in diesem Parameter eine Kontonummer hinterlegt, werden die Rechnungen, bei denen keine UID-Nummer oder IBAN in den Stämmen gefunden worden ist, in die ER-Kontrolle vorerst mit dieser Dummykontonummer übernommen.
Die Abfrage für die automatische Anlage eines neuen Lieferanten kommt erst beim Bearbeiten in der Erfassungsmaske.
Wurde die Lizenz
Compass-Firmensuche erworben, werden im Zuge dieser Neuanlage die Stammdaten mit den Firmenbuchdaten bzw. Gewerberegisterdaten des Compass-Verlags abgeglichen und vorgeschlagen.
Ist keine Compass-Lizenz vorhanden, werden die Stammdaten über die
UID-Stufe-2-Überprüfung vorgeschlagen und übernommen.
Steuernummer, Gruppen-ID Ungarn 
Folgende Daten können bei Übergabe von elektronischen Rechnungen aus der XML-Datei im BMD Scan eingelesen bzw. verarbeitet werden und werden in der ER-Kontrolle bei Firmensitz Ungarn zur Findung des Lieferantenkontos herangezogen:
- Name
- UID-Nummer
- Steuernummer
- Gruppen-ID
Konnte mit den übergebenen Daten in der NTCS kein bestehender Lieferant ermittelt werden, erfolgt eine Abfrage zur Neuanlage eines Lieferanten, auf welchen die ausgelesenen Daten aus der elektronischen Rechnung übernommen werden. Die Übernahme der Steuernummer und Gruppen-ID können am Lieferantenstamm im Feld "Finanzamt" überprüft werden.
Bei Lieferanten aus der Schweiz kann die Mehrwertsteuernummer am Kontenstamm im Feld 187 "Steuernummer" hinterlegt werden.
Wird die Mehrwertsteuernummer (Bsp. CHE-123.456.789 MWST) vom BMD Scan erkannt, wird diese in die ER-Kontrolle oder das Buchungsprogramm übergeben und der Lieferant automatisch ermittelt.
Das Kreditorenkonto wird aus der IBAN vom Kontenstamm ermittelt.
Die Referenznummer wird beim Verbuchen in das Feld ZV-Kundendaten (Referenznummer Schweiz) übernommen.
Hinweis | Es besteht die Möglichkeit, die OCR-Erkennung im Hintergrund mittels eines Stapels durchführen zu lassen.
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Im BMD Scan gibt es die Möglichkeit, Daten aus einem QR-Code (Barcode) auszulesen. Dies funktioniert sowohl bei TIF- als auch bei PDF-Dokumenten. Die Funktion kann über den Punkt Start und die Schaltfläche "QR-Code-Erkennung" aufgerufen werden. Informationen, die dabei ausgelesen werden, werden beim Verschieben des Dokumentes in die automatisch angelegte Rechnung in der ER-Kontrolle eingetragen.
Konnte der QR-Code ausgelesen werden, so stimmen die Werte hundertprozentig.
Besonderheit Tschechien
Aus dem QR-Code wird bei tschechischen Buchhaltungen das Variabel-Symbol eingelesen. Dieses wird als externe Belegnummer in die ER-Kontrolle übernommen und in das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" eingetragen. Zusätzlich wird die Bankverbindung (IBAN, BIC) ausgelesen und der Lieferant entsprechend ermittelt.
Besonderheit Schweiz 
In der ER-Kontrolle kann im Feld "Lieferantenkonto" stehend mit dem QR-Leser "Payeye" gearbeitet werden.
Ausgelesen und in die ER-Kontrolle übernommen werden Lieferantenkonto, Betrag, Währung und Zahlungsreferenz.
Falls die Eingangsrechnungen von anderen Abteilungen bzw. Mitarbeitern gescannt werden, können Sie diese im Programm BMD Scan im Menü-Reiter "Datei" mit der Funktion "Öffnen" in das Programm BMD Scan importieren.
Als Alternative kann bei Bedarf auch der Ordnerpfad links im BMD Scan gewechselt werden.
Wird das BMD Scan über FIBU → Buchen und Vorerfassungen → ER-Kontrolle → Funktionen → BMD Scan (STRG +i ) gestartet, wird immer der zuletzt verwendete Ordnerpfad im BMD Scan vorgeschlagen (wird benutzerbezogen gemerkt).
Mittels der
BMD Office-Add-Ins im Outlook können PDF-Dokumente direkt aus dem Mailprogramm über BMD Scan in die ER-Kontrolle übernommen werden.
Mit dem Punkt "Rechnungskontrolle" wird das Dokument in das Programm BMD Scan mit der richtigen Ablageart "ER-Kontrolle" übernommen und kann über die verschiedenen Verschiebungsmöglichkeiten (ab Seite, bis Seite ...) in die ER-Kontrolle verschoben werden.
Beim Verschieben kann die dazugehörende E-Mail ebenfalls automatisch übernommen und mitarchiviert werden.
Soll nur die Rechnung und nicht auch die E-Mail archiviert werden, können Sie dies unter folgendem Parameter deaktivieren:
TOOLS
→ Tools
→ Einstellungen
→ TOOLS Parameter
→ BMD Office-Add-Ins
→ Allgemeine Einstellungen
→ Sonstige Einstellungen
→ Mail für BMD Scan exportieren
Bitte starten Sie NTCS und Outlook nach einer Änderung des Parameters neu.
Für jede E-Mail mit Anhang wird ein eigener Ordner im lokalen TEMP Verzeichnis\BMDNTCS\BMD Scan-Ordner erstellt:
Der Ordner wird mit einer ID benannt:
Im Hintergrund werden in diesem Ordner (nur im Explorer sichtbar, nicht im BMD Scan) das PDF zusammen mit den Metadaten bzw. die exportierte E-Mail abgelegt.
Nachdem sie in die ER-Kontrolle verschoben worden sind, ist der Ordner leer. Der leere Ordner bleibt bestehen.
Hinweis | Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem Techniker, ob und in welchem Intervall Ihr Temp-Ordner automatisch geleert wird. |
Gibt es Probleme bei der Überleitung bzw. ist ein PDF in diesem Ordner gelöscht oder nicht aus dem Outlook übernommen worden, so kann dieser Ordner gelöscht werden und die Add-in-Funktion "Rechnungskontrolle" erneut aufgerufen werden.
Wird die E-Mail mitarchiviert, so ist die E-Mail über das Kontextmenü bei einem Klick mit der Funktion "Dokument ansehen" usw. nicht ersichtlich, da ansonsten immer eine Abfrage kommen würde, ob das PDF oder die Mail geöffnet werden soll. Dass die E-Mail dabei ist/mitarchiviert worden ist, sieht man im Kontextmenü über die Funktion "Dokumente zuordnen".
Mit der Funktion "Zu Dokument in DMS" kann man im nachfolgenden Fenster bei Comboboxausprägung "Alle" auch die E-Mail sehen.
In der ER-Kontrolle wird nach dem ersten Speichern im Erfassungs- bzw. Bearbeitungsfenster oberhalb der Dokumentenvorschau ein zusätzlicher Reiter mit der ursprünglichen E-Mail - die Bezeichnung des Reiters beinhaltet die Dateierweiterung des Dokuments "(verdeckt) (MSG)" - angelegt.
Wechseln Sie auf diesen Reiter, wird die E-Mail in der Dokumentenvorschau sofort angezeigt.
Für Unternehmen, welche z. B. nur die ER-Kontrolle im Einsatz haben, kann die AddIn Standardfunktion in den Parametern auf Rechnungskontrolle gestellt werden.
TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → BMD Office-Add-Ins → Allgemeine Einstellungen → Funktionen → Standardfunktion: Rechnungskontrolle
Ist die Add-in-Standardfunktion auf "Rechnungskontrolle" eingestellt, so verändert sich zwar das Add-in-Symbol nicht, aber man hat den Vorteil, dass man sich das Drop-Down-Menü erspart und nur mehr auf die Schaltfläche "BMD Archiv" klicken muss. (Das Drop-Down-Menü kann aber weiterhin mit Klick auf das Pfeilchen aufgerufen werden).
Achtung! | Diese Parametereinstellung wirkt in allen Office-Programmen, wo die Schaltfläche "BMD Archiv/AddIn" ersichtlich ist!
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Sind Anhänge bereits importiert worden, wird bei einem erneuten Importversuch abgefragt, ob man die Anhänge (obwohl sie schon einmal verarbeitet worden sind) nochmals neu importieren möchte.
Bei Anhängen, die nicht der Rechnungskontrolle dienen und im BMD Scan nicht angezeigt werden können (Word, Excel), erscheint die Meldung, dass die E-Mail keine Anhänge für die Rechnungskontrolle beinhaltet.
Infos für die Anlage der BMD Office-Add-Ins im Outlook finden Sie in der Anleitung
BMD Office-Add-Ins.
Mittels dieser Funktion kann eine bereits in der ER-Kontrolle vorhandene Rechnungen in eine neue Erfassungszeile kopiert oder eine automatische Stornorechnung zu einer vorhandenen Rechnung erzeugt werden.
Einen allgemeinen Überblick zum Aufbau des ER-Kontrolle-Fensters und Informationen zu den Einstiegsfeldern sowie den Funktionen im Einstiegsfenster bzw. der Rechnungsübersicht finden Sie in der
Fensterhilfe ER-Kontrolle.
Die Gestaltung der Spalten und Felder in der ER-Kontrolle können individuell in der Feldauswahl des jeweiligen Fensters festgelegt und gespeichert werden.
Wird eine Rechnung mit der Funktion "Neu" (F5) neu angelegt oder wählen Sie bei einer bereits erfassten Rechnung die Funktion "Bearbeiten" (F6) bzw. "Ansehen" (F2), öffnet sich automatisch das Erfassungsfenster.
Nachdem alle notwendigen Rechnungsdaten erfasst, kontrolliert und bearbeitet wurden können diese in der Erfassungsmaske gespeichert und freigegeben werden. Die Beschreibung zum Speichern der Rechnungsdaten finden Sie im Punkt
Speichern und Archivieren der ER und den darauf folgenden Punkten in dieser Dokumentation.
Solange die Eingangsrechnung nicht vollständig erfasst und anschließend freigegeben wird, kann diese unabhängig von einer vollständigen Kontierung nicht verbucht werden. In diesem Fall wird ein Sperrsymbol im Feld "Buchen-Sperre" angezeigt.
Im Folgenden finden Sie die Beschreibung zu den Spalten/Feldern der Rechnungsübersicht und der Erfassungsmaske sowie einige Besonderheiten wie die automatische Belegnummernvergabe, die Belegnummernprüfung, das Arbeiten mit Dokumente und Notizen sowie eine Beschreibung der einzelnen Funktionen für das Rechnungserfassungsfenster.
Für die Rechnungserfassung ist eine Standardfeldauswahl voreingestellt, die Sie Ihren Bedürfnissen anpassen können:
Standardfelder Eingangsrechnung Interne Belegnummer | Die interne Belegnummer kann nur numerisch eingegeben werden.
Die interne Belegnummer wird immer bei der Eingabe geprüft. Dabei wird geprüft, ob diese generell bereits in der ER-Kontrolle erfasst wurde.
Bei der Verbuchung der Eingangsrechnungen wird zusätzlich die interne und externe Belegnummer lt. Einstellung am Buchungssymbol geprüft.
Wird eine Eingangsrechnung in die NTCS verbucht und es ist gewünscht, alphanumerische Werte in das Feld "Belegnummer" zu übernehmen, dann kann in der ER-Kontrolle anstatt der "internen Belegnummer" das Feld "interne Belegnummer (alphanumerisch)" verwendet werden. Dann wird diese Belegnummer anstelle der "internen Belegnummer" in die Buchhaltung übernommen. Die automatische Beleg-Nr.-Vergabe kann im ER-Kontrolle Parameter "Interne Beleg-Nr Vergabe" aktiviert/deaktiviert werden. Für die automatische Beleg-Nr.-Vergabe gilt: Beleg-Nr. wird je nachdem, ob mit/ohne Filiale gearbeitet wird, je FIBU (und je Filiale) fortlaufend vergeben.
Wird bei der Neuanlage eine andere Beleg-Nr. eingegeben als vorgeschlagen, kommt beim Speichern die Abfrage, ob die fortlaufende Beleg-Nr. geändert werden soll.
Wird eine ER gelöscht und die darauf vergebene Beleg-Nr. entspricht der fortlaufenden (letzten) Beleg-Nr., wird die fortlaufende Beleg-Nr. geändert (um 1 reduziert). Die Beleg-Nr. der gelöschten ER wird dann bei der nächsten Neuanlage wieder vorgeschlagen.
Nach Eingabe der Belegnummer wird die Prüfung auf doppelte Belegnummern gestartet. Es wird entweder die "interne Belegnummer" oder die "interne Belegnummer (alphanumerisch)" in der gesamten Buchhaltung geprüft. Beide Felder können nicht gleichzeitig geprüft werden! |
Externe Belegnummer | In diesem Feld kann die externe Belegnummer erfasst werden.
Mit dem Parameter "Prüfung ext. BelegNr" kann eingestellt werden, ob die externe Belegnummer bereits beim Erfassen bzw. Buchungen Importieren oder Verschieben aus BMD Scan in die ER-Kontrolle je Lieferant geprüft werden soll. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Prüfung ext.BelegNr
Voraussetzung ist die Einstellung der Belegnummerprüfung am verwendeten Buchungssymbol im Bereich "Kontrollen" unter "Kontrolle externe Beleg-Nr". Hier ist "Kontrolle je PersKto/BuSymbol" zu hinterlegen.
Die interne Belegnummer wird immer bei der Eingabe geprüft. Dabei wird geprüft, ob diese generell bereits in der ER-Kontrolle erfasst wurde.
Bei der Verbuchung der Eingangsrechnungen wird zusätzlich die interne und externe Belegnummer lt. Einstellung am Buchungssymbol geprüft. |
Belegdatum | Als Belegdatum wird das Tagesdatum vorgeschlagen, wenn es innerhalb des Wirtschaftsjahres liegt. Wenn dieses nicht im WJ liegt und der Parameter "Vorschlag Buchungsperiode" auf "Kein Vorschlag" eingestellt ist, erscheint folgende Meldung: "Das eingegebene Datum liegt außerhalb des Wirtschaftsjahres. Soll die Buchungsperiode auf Periode X gesetzt werden?" |
Valutadatum | Hier kann das Valutadatum der Rechnung übergeben werden.
Bei der Eingabe wird eine Meldung ausgegeben, wenn das Valutadatum um mehr als ein Jahr vom Belegdatum abweicht. Wird das Valutadatum manuell eingegeben oder automatisch übernommen mittels Makro oder Parametereinstellung Valutadatum = Tagesdatum, wird anstatt des Belegdatums das Valutadatum für die Fälligkeitsberechnung herangezogen.
Den o. a. Parameter finden Sie in der ER-Kontrolle unter Extras → Einstellungen für ER-Kontrolle → FIBU → Vorschlagswert Valutadatum. |
Lieferantenkonto | Eingabe des Lieferantenkontos. Ist das eingegebene Lieferantenkonto in der FIBU nicht vorhanden, kann dieses automatisch aus dem Standardkontenrahmen oder aus dem PersKto-Standardkontenrahmen übernommen werden (beispielsweise bei Firmengruppen).
Beim Erfassen der Eingangsrechnung kann das Kontoblatt über Funktionen → Kontoblatt oder mit "Strg + K" geöffnet werden. Wurde bereits ein Konto erfasst, dann wird direkt auf das Kontoblatt des jeweiligen Kontos verzweigt. Wurde noch kein Konto erfasst, dann wird das Kontoblatt (ohne Kontenvorschlag) geöffnet und man kann mit F4 ein Konto suchen.
Ist das Feld "Lieferantenkonto" befüllt, kann man über Funktionen → Kontostammdaten oder mit "Strg + N" in die Stammdaten des jeweiligen Kontos für etwaige Kontrollen oder Änderungen verzweigen.
Mit der Funktionstaste  (F8) kann die UID-Nummern-Prüfung Stufe 2 aufgerufen werden. Danach öffnet sich ein Fenster, in welchem die Prüfung mit F3 gestartet werden kann. Ist in den Parametern die Prüfung aktiviert und auf "Ja" gestellt, wird diese im Hintergrund durchgeführt und protokolliert.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Buchen → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Prüfung UID-Lieferanten Bei Eingabe einer ungültigen oder unbekannten UID-Nummer öffnet sich automatisch das Prüfungsprotokoll mit dem entsprechenden Vermerk. Hat ein Lieferant keine UID-Nummer, kann am Kontenstamm im Feld "UID-Nummer" der Wert "-" oder "KEINEUID" hinterlegt werden. In diesen Fällen wird keine UID-Nummernprüfung durchgeführt.
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Rechnungsart | Die Rechnungsart ist nur in Verbindung mit der WWS von Bedeutung und kann nur verändert werden, sobald in der Warenwirtschaft eine Warenannahme gebucht worden ist. Allerdings kann die Rechnungsart auch nur dann verändert werden, wenn noch kein Lieferschein (Warenannahme) der Eingangsrechnung zugeordnet ist. Folgende Ausprägungen stehen Ihnen zur Verfügung: - Eingangsrechnung
- Frachtrechnung
- Spesenrechnung
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Buchungstext |  Funktion F4: Anzeige der zuletzt verwendeten ER-Buchungstexte des Kontos.  Funktion F8: Anzeige und Bearbeitungsmöglichkeit der Buchungstextkürzel. Strg + F2: Kontobezeichnung übernehmen Hinweis | Um einen mit F4 automatisch übernommen Text schneller um weitere Inhalte ergänzen zu können, kann der Parameter FIBU → Buchen → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Eingabe → Stehenbleiben Buchungstext auf "Ja" gesetzt werden. Somit bleibt der Cursor im Feld "Buchungstext" stehen. |
Standardmäßig werden die 10 häufigsten Buchungstexte zum bereits eingegebenen Konto in der Schnellsuche angezeigt. Datenbasis bilden die Buchungstexte der aktuellen FIBU sowie der Vorjahres-FIBU.
Ist dies nicht gewünscht, kann man die Anzeige mittels Parameter auf inaktiv setzen. Die Einstellung finden Sie unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → BMD System → Schnellsuche / KI-Suche → Buchungstext-Schnellsuche: Hier das Symbol  anklicken und das Häkchen bei "aktiv" entfernen. Diese Einstellung gilt gleichzeitig für den Buchungstext beim Erfassen als auch beim Kontieren. Wurde am Kontenstamm des Personenkontos ein "Vorschlag Buchungstext" hinterlegt, wird dieser als Buchungstext übernommen.
Es kann auch ein Vorschlag für den Buchungstext am verwendeten Buchungssymbol hinterlegt werden. Für die Hinterlegung am Buchungssymbol ist zu beachten, ob beim Erfassen ein bestimmtes oder kein Buchungssymbol erfasst wird. Wird kein Buchungssymbol erfasst, gilt als Rückfallebene das Symbol "ER" und die Hinterlegung hat bei Bedarf hier zu erfolgen.
Wurde am verwendeten Buchungssymbol im Feld "Vorschlag Buchungstext (Bezeichnung)"eine Auswahl getroffen (Konto-, Gegenkonto-, Kostenstellenbezeichnung), so wird diese in den Buchungstext übernommen. Werden am verwendeten Buchungssymbol im Feld "Vorschlag Buchungstext" Textvariablen hinterlegt (nur wirksam, wenn Feld "Vorschlag Buchungstext (Bezeichnung )" auf "kein Vorschlag"), werden diese Texte bei Auffüllung der erforderlichen Datenfelder in der Erfassungsmaske der ER-Kontrolle, in das Feld Buchungstext übernommen. Verwaltung von Textkürzel: Sie können hier FIBU-bezogen oder allgemein Textkürzel für den Buchungstext anlegen und bearbeiten. Bei der nächsten Buchung wird durch die Eingabe des Textkürzels + Enter der hinterlegte Buchungstext automatisch in die Buchungszeile übernommen. Das Textkürzel kann 10-stellig (alphanumerisch) angelegt werden.
Wenn keine allgemeinen Buchungstextkürzel vorhanden sind, können diese manuell über Extras → "Import allgemeine Kürzel" eingespielt werden. (NTCS-Verzeichnis/Daten/Standards/Account/STD/BUTEXTKUERZEL.csv) Vorhandene Textkürzel werden nicht überschrieben.
Weiters können auch Buchungstexte mittels Variablen hinterlegt werden, welche nach Aufruf des Textkürzels + Enter automatisch durch den jeweiligen Text ersetzt werden. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass manche Variablen wie z. B. die Gegenkontobezeichnung bei der Erfassung noch als Variable angezeigt werden und erst bei der Verbuchung umgewandelt werden können. Die jeweiligen Textkürzel können mit dem Symbol  ausgewählt werden.
Bei allen Platzhaltern, die sich auf Monat und Jahr beziehen, öffnet sich folgendes Fenster, in welchem das gewünschte Format angegeben werden kann.
Je nach Auswahl wird die entsprechende Variable gesetzt:
|
Betrag | In diesem Feld kann der Bruttobetrag der Eingangsrechnung erfasst werden. Ist im Buchungsprogramm im Parameter "Hinweis bei Buchungen ab 10.000,-" das gewünschte Belegsymbol hinterlegt, dann wird diese Betragsgrenze auch bei der ER-Kontrolle geprüft. Das heißt, bei der Erfassung einer ER wird bei der Betragseingabe die Prüfung durchgeführt und ggf. folgende Meldung ausgegeben: "Bitte überprüfen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit, ob die Rechnungsmerkmale vollständig sind, damit der Vorsteuerabzug nicht verloren geht!" Das Belegsymbol kann direkt bei der Erfassung eingegeben werden. Wird kein Symbol eingegeben, dann wird jenes Symbol geprüft, welches bei der letzten Verbuchung der Eingangsrechnungen aus der ER-Kontrolle eingegeben wurde. Dieses Buchungssymbol wird intern gespeichert und somit bei der nächsten Erfassung für die Prüfung herangezogen. |
ZZiel | Hier kann das Nettozahlungsziel in Tagen bzw. das konkrete Fälligkeitsdatum eingegeben werden.
Standardmäßig wird auf die Zahlungskondition des Kontenstamms zurückgegriffen. Im Falle einer Abweichung vom Kontenstamm kann hier ein Wert erfasst werden. Wird das Zahlungsziel 0 oder kein Zahlungsziel erfasst, wird die Rechnung ohne Zahlungsziel verbucht.
Mittels Parameter kann das gewünschte Eingabeformat (Tage oder konkretes Fälligkeitsdatum) für die Fälligkeit festgelegt werden. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemein → Zahlungskonditionen Eingabe
Dieser Parameter greift für die Felder "ZZiel", "SktoTage" und "SktoTage2". |
SktoProz | Skonto-Prozent |
SktoTage | Skontofälligkeit in Tagen bzw. Fälligkeitsdatum. Standardmäßig wird auf die Zahlungskondition des Kontenstamms zurückgegriffen. Im Falle einer Abweichung vom Kontenstamm kann hier ein Wert erfasst werden. Mittels Parameter kann das gewünschte Eingabeformat (Tage oder konkretes Fälligkeitsdatum) für die Fälligkeit festgelegt werden.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemein → Zahlungskonditionen Eingabe Dieser Parameter greift für die Felder "ZZiel", "SktoTage" und "SktoTage2". |
Die gesamte Auswahl und Feldbeschreibung aller möglichen Felder für die Erfassung der Eingangsrechnungen finden Sie unter
Felder Eingangsrechnung.
Für die automatische Beleg-Nr-Vergabe gilt:
Die interne Belegnummer wird je nachdem, ob mit oder ohne Filiale gearbeitet wird, je FIBU (und je Filiale) fortlaufend vergeben.
Wird bei der Neuanlage eine andere interne Belegnummer eingegeben als vorgeschlagen, kommt beim Speichern die Abfrage, ob die fortlaufende Belegnummer geändert werden soll.
Wird eine Eingangsrechnung gelöscht und die darauf vergebene Belegnummer entspricht der fortlaufenden (letzten) Belegnummer, wird die fortlaufende Belegnummer geändert (um 1 reduziert). Die Belegnummer der gelöschten Eingangsrechnung wird bei der nächsten Neuanlage wieder vorgeschlagen.
Mittels Parameter
Interne Beleg-Nr Vergabe kann eingestellt werden, wie die interne Belegnummer bei der Rechnungserfassung in der ER-Kontrolle vergeben werden soll.
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, die interne Belegnr fortlaufend zu erfassen, es kann im Feld "interne Belegnummer" auch die externe Belegnummer erfasst werden.
| 0 - Automatisch bei Neuanlage 1 - Automatisch bei Freigabe 2 - Automatisch bei Freigabe mit Abfrage 3 - Keine automatische Vergabe 4 - Automatisch bei Verbuchung 5 - Automatisch beim Speichern 6 - Automatisch bei Verbuchung lt. Ziel-Fibu Automatisch beim Speichern Bei dieser Auswahl kann bei der Rechnungserfassung die interne Belegnummer nicht manuell bearbeitet werden. Die Belegnummer wird beim Speichern der Rechnung automatisch vergeben.
Um eine Belegnummer nachträglich korrigieren zu können, gibt es eine eigene Berechtigung "ER- Interne Beleg-Nr bearbeiten (bei Vergabe beim Speichern)". Hat ein Benutzer diese Berechtigung, kann die Belegnummer beim Bearbeiten der Eingangsrechnung mittels rechter Maustaste geändert werden.
Automatisch bei der Verbuchung lt. Ziel-Fibu Wird im Fenster für die Verbuchung die Ziel-Fibu geändert oder eine Rechnung mit der Funktion "Rechnung verschieben" in eine andere Fibu verschoben, greifen die Einstellungen für die Belegnummernvergabe der Ziel-Fibu. |
Wirtschaftsjahrwechsel
Bei der Einstellung "Automatisch bei Verbuchung" wird bei der Verbuchung in das neue Wirtschaftsjahr automatisch wieder mit der Belegnummer 1 begonnen.
Belegnummernvergabe bei automatischer Kopie/Storno
Wird mit der Funktion
Erzeuge Kopie eine Kopie der Eingangsrechnung erzeugt, dann erscheint die Abfrage, ob die interne Belegnummer beibehalten, oder je nach Parametereinstellung unterschiedlich vergeben werden soll:
- Automatisch bei Neuanlage: Es wird die gleiche Belegnummer vergeben.
- Automatisch beim Speichern: Es wird eine neue Belegnummer vergeben.
Achtung! | Es wird empfohlen, Eingangsrechnungen ausschließlich über die ER-Kontrolle zu erfassen! Ein automatischer Abgleich der internen Beleg-Nummer zwischen manuell gebuchten Eingangsrechnungen aus dem Buchungsprogramm und der ER-Kontrolle ist nicht möglich! Sollte dies trotzdem nötig sein, haben Sie die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Buchungssymbolen (z. B. ERB für das Buchungsprogramm und ER für die Erfassung in der Eingangsrechnungskontrolle) mit jeweils eigener fortlaufender Nummerierung zu arbeiten.
Die Verwendung verschiedener Buchungssymbole innerhalb der ER-Kontrolle wird bei der fortlaufenden Nummerierung nicht berücksichtigt. Die fortlaufende Vergabe erfolgt für alle Buchungssymbole im Programm ER-Kontrolle immer pro FIBU bzw. Filiale.
Es gibt diverse individuelle Lösungen, um z. B. Kleinbetragsrechnungen aus dem normalen Workflow herauszuhalten. Beispielsweise kann die Rechnung ohne Workflow gleich für die Verbuchung freigegeben werden oder es wird im Workflow mittels Makro ein eigener Ablauf für Rechnungen mit bestimmten Merkmalen angelegt. |
Die interne Belegnummer wird automatisch bei der Eingabe geprüft, ob diese generell bereits in der ER-Kontrolle erfasst wurde.
Bei der Verbuchung der Eingangsrechnung wird zusätzlich die interne und externe Belegnummer lt. Einstellung am Buchungssymbol, welches im Fenster "Verbuchen" eingegeben wird, geprüft.
Es wird entweder die "interne Belegnummer" oder die "interne Belegnummer (alphanumerisch)" in der gesamten Buchhaltung geprüft. Beide Felder können nicht gleichzeitig geprüft werden!
Wird eine Eingangsrechnung in die NTCS verbucht und es ist gewünscht, alphanumerische Werte in das Feld "Belegnummer" zu übernehmen, dann kann in der ER-Kontrolle anstatt der "internen Belegnummer" das Feld "interne Belegnummer (alphanumerisch)" verwendet werden. Dann wird diese Belegnummer anstelle der "internen Belegnummer" in die Buchhaltung übernommen.
Bei der Prüfung, ob die externe Belegnummer beim eingegebenen Lieferanten bereits vorhanden ist, werden auch das Vorjahr und das Folgejahr mitgeprüft, unabhängig davon, wie die Einstellung am Buchungssymbol für die Kontrolle für Vorjahr und Folgejahr getroffen wurde.
Wird in der ER-Kontrolle mit Rechnungsdokumenten gearbeitet und sind diese bei der erfassten Rechnung bereits angefügt, wird in der Rechnungsübersicht in der Spalte "Dokument" ein Symbol bzw. in der Erfassungsmaske im Dokumentenviewer das entsprechende Dokument angezeigt.
Hinweis | Sowohl in der Rechnungsübersicht als auch bei der Neuerfassung bzw. beim Bearbeiten können Dokumente (auch mehrere Dokumente mittels Multiselect z. B. aus dem Explorer oder einer Mail) mittels Drag & Drop auf die gewünschte Eingangsrechnung übernommen werden. Halten Sie beim Ziehen der Dokumentenzuordnung die Strg-Taste gedrückt, wird die Dokumentenzuordnung kopiert und mit der Umschalt-Taste verschoben.
Wird ein Dokument zugeordnet, öffnet sich die Beschlagwortungsmaske und die Werte aus der Eingangsrechnung werden automatisch übernommen. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Dokument im Punkt Archivierung bzw. unter Zuordnung weiterer Dateitypen.
Wird mit BMD Scan gearbeitet, kann ein PDF-Dokument aus einer Mail mittels Drag & Drop auch zuvor ins BMD Scan übernommen und von dort in die ER-Kontrolle verschoben werden.
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In der Rechnungsübersicht kann das Dokument (oder auch mehrere angefügte Dokumente) mit Doppelklick auf das Dokumentensymbol in der Dokumentenvorschau angezeigt werden. Beachten Sie hier die Einstellungsmöglichkeit für die Anzeige des Dokumentes in einem eigenständigen Fenster. Dies bringt den Vorteil, dass mit dem Wechsel der Zeile in der Rechnungsübersicht auch automatisch das Dokument in der Vorschau mitwechselt.
Burger-Menü → Fenster → Einstellungen → als eigenständiges Fenster
Wird eine Rechnung mit Dokument in der ER-Kontrolle erfasst, ist es umgekehrt auch möglich, im DMS aus der Dokumentenübersicht mit der Funktion "Quelldaten öffnen" in die ER-Kontrolle zu verzweigen und es öffnet dort die ER-Erfassung und das dazugehörige Dokument. Im Archiv wird für diesen Zweck auf dem Dokument im Feld "Key extern" ein Key (Erfassnummer) verspeichert. Der Key setzt sich zusammen aus "FirmenNr;FIBUNR;BelegID(Erfass-Nr in der ER-Kontrolle)". Rechnungen aus der ER-Kontrolle sind mit dem Symbol

in der Spalte "Herkunft" versehen. Welche Daten aus der ER-Kontrolle ins Archiv übernommen werden entnehmen Sie dem Punkt
Speichern und Archivieren der Eingangsrechnung.
Wird eine noch nicht verbuchte Rechnung in der Übersicht gelöscht und es ist ein Dokument angehängt, bekommen Sie eine Hinweismeldung, wenn kein Sicherungsverzeichnis hinterlegt wurde. Wurde ein Sicherungsverzeichnis hinterlegt und es wird eine Eingangsrechnung gelöscht, dann werden ev. vorhandene Dokumente in diesem Pfad abgelegt und im Archiv unter "Gelöschte Dokumente" angezeigt.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Archiv → Sicherungsverzeichnis für Dokumente
Verwendung von Stempeln
Es besteht die Möglichkeit, Rechnungsdokumente im BMD Scan oder später in der ER-Kontrolle zu stempeln.
Bei Verwendung der ER-Kontrolle können jedoch alle relevanten Aktionen zu den jeweiligen Eingangsrechnungen über das
Aktionsprotokoll oder den Workflow abgerufen werden, was die Verwendung von Stempeln ersetzt.
Wird das Dokument in der ER-Kontrolle im Bearbeitungsmodus geöffnet kann im Dropdown-Feld "Stempel" ein neuer Stempel angelegt und verwaltet werden. Nach Neuanlage eines Stempels kann mittels der Dropdown Funktion der jeweilige Stempel ausgewählt werden. Mittels der Funktion "Stempel anwenden" wird der in der Funktion "Stempel" ausgewählte Stempel angewendet.
Nach Bestätigen der Firma und FIBU-Nummer werden die ausgelesenen Daten der OCR-Erkennung in den entsprechenden Feldern angezeigt, und Sie können die restlichen Daten der Rechnung erfassen bzw. ändern.
Verwendung von Notizen am Dokument
Es besteht die Möglichkeit auf Rechnungsdokumenten eine Notiz zu erfassen und bei Bedarf ins Archiv zu übernehmen. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie dem Punkt
Notiz.
Um wichtige Informationen zu einer Rechnung speichern oder den nächsten Mitarbeiter für die Freigabe oder Erledigung seiner Aufgabe erfassen zu können, verwenden Sie am besten die Notiz.
Fügen Sie in der Rechnungsübersicht die Spalte "Notiz" hinzu und bei Bedarf ergänzen Sie auch die Feldauswahl beim Erfassen um das Feld "Notiz".
In der Rechnungsübersicht kann zu den einzelnen Rechnungen mit einem Doppelklick im Feld "Notiz" oder über das Kontextmenü eine Notiz erfasst bzw. ergänzt werden. Eine bereits erfasste Notiz wird im Feld "Notiz" mit einem Symbol dargestellt und angezeigt, sobald Sie mit der Maus darauf zeigen.
Übernahme der Notiz in die Buchhaltung
Falls eine Übernahme der Notiz auf die Buchung in der Buchhaltung erfolgen soll, muss dies eigens in den
Parametern aktiviert werden. Dabei kann eingestellt werden, ob die Notiz nur auf die Lieferantenbuchung oder auch auf die Gegenbuchung übernommen werden soll.
Für eine Übernahme bzw. Anzeige der Notiz in der KORE ist die Parametereinstellung "Auf Lieferanten- und Gegenbuchung" erforderlich.
Die Parametereinstellung "Auf Lieferantenbuchung" ist abhängig vom Buchen-Parameter "Notiz auf gesamte Buchung". Wird im Buchen der Parameter auf "Ja - Übernahme auf Buchung und Gegenbuchung" gestellt, wird der ER-Kontrolle-Parameter "Auf Lieferantenbuchung" übersteuert.
Übernahme der Notiz ins Archiv
Standardmäßig ist in den
Parametern der ER-Kontrolle eingestellt, dass die Notiz in das Archiv übernommen wird.
Man kann festlegen, ob ein Abgleich zwischen dem Archiv und der ER-Kontrolle bei Änderung der Notiz erfolgen soll oder nicht.
Die Übernahme kann aber auch deaktiviert werden.
Eine Änderung dieses Parameters wirkt immer erst für Notizen, die nach der Änderung erstellt worden sind.
Hinweis | Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Notiz ist, dass Sie in der Rechnungsübersicht oder auch später im Archiv eine textliche Inhaltssuche über alle angezeigten Rechnungen bzw. Dokumente über einen beinhaltenden Filter durchführen können. |
Im Folgenden werden die Funktionen in der Menüleiste im Erfassungsfenster der Eingangsrechnung beschrieben.
Folgende Funktionen stehen Ihnen in der Menüleiste in der Erfassungsmaske zur Verfügung:
Hinweis | Sowohl in der Rechnungsübersicht als auch beim Neuerfassen bzw. Bearbeiten können Dokumente (auch mehrere Dokumente) mittels Drag & Drop auf die gewünschte Eingangsrechnung übernommen werden. Halten Sie beim Ziehen der Dokumentenzuordnung die Strg-Taste gedrückt, wird die Dokumentenzuordnung kopiert und mit der Umschalt-Taste verschoben.
Wird ein Dokument zugeordnet, öffnet sich die Beschlagwortungsmaske und die Werte aus der Eingangsrechnung werden automatisch übernommen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Archivierung E-Mail und/oder Zuordnung weiterer Dateitypen. |
Um die erfasste bzw. kontrollierte Rechnung weiterverarbeiten zu können, muss sie gespeichert werden.
Beim Ausführen der Funktion "Speichern" werden die Rechnungsdaten gespeichert und beim Arbeiten mit Rechnungsdokumenten diese automatisch archiviert.
Folgende Felder werden automatisch auf das Dokument im Archiv übernommen:
- Interne Belegnummer bzw. Interne Belegnummer (alphanumerisch). Wird die alphanumerische Belegnummer verwendet, wird diese vorrangig für die Archivierung herangezogen.
- Externe Belegnummer
- Buchungssymbol
- Belegdatum
- Jahr vom Belegdatum
- Monat vom Belegdatum
- Lieferantenkonto
- Buchungstext
- Projektnummer
- Ressource
- Datenbesitzer für Ansehen
- Notiz
- Barcode
- Währung
- Sachkonto
- Kostentypen (Kostenstelle, Kostenträger etc.)
Wird der Parameter
Sofort kontieren gesetzt, werden beim Speichern der erfassten Rechnung die Kontierung und die Kostendaten abgefragt, es öffnen sich automatisch die entsprechenden Fenster nacheinander für die Eingabe. Weitere Informationen zur Kontierung finden Sie im nachfolgendem Punkt
Rechnungskontierung bzw.
Kostendatenerfassung.
Mehr über die Möglichkeiten zum Freigeben von Rechnungen erfahren Sie im Punkt
ER-Freigabe in dieser Dokumentation.
Wird der Parameter "Sofort kontieren" gesetzt, werden Sie beim Speichern der erfassten Rechnung automatisch in das Fenster für die Rechnungskontierung und anschließend in das
Kostenaufteilungsfenster weitergeleitet. Über die Schaltflächen "Kontierung" bzw. "Kostendaten" können diese Eingabefenster auch manuell aufgerufen werden.
Im Kontierungsfenster können die Sachkonten erfasst werden, auf die kontiert werden soll. Wird beim Betrag nicht der volle Rechnungsbetrag eingegeben, öffnen sich unten so lange die Kontierungsfelder neu (mit dem Vorschlag des Restbetrages), bis der Gesamtbetrag erreicht wird. Mit der Tastenkombination Strg + 2 kann zwischen Brutto- und Nettoeingabe gewechselt werden.
In der Tabelle darüber sehen Sie die bereits erfassten Buchungen/Aufteilungsbuchungen/Splittbuchungen. Diese können auch mit F6 bearbeitet oder mit F7 gelöscht werden.
Hinweis | In der Rechnungserfassung sowie in der Rechnungskontierung stehen die Freifelder "Buchen-Freifeld 01-12" zur Verfügung. Werden diese Felder bei der Rechnungserfassung oder der Kontierung befüllt, dann werden die eingegebenen Werte in das jeweilige Freifeld der Buchung übernommen.
|
Folgende Funktionen stehen Ihnen in der Kontierungsmaske über das Fenstermenü zur Verfügung:
In der Eingangsrechnungskontrolle können auch vorläufige Kontierungen erfasst werden (Lieferant gegen Aufwand mit Kostendatenerfassung).
Das Erfassen von vorläufigen Kontierungen dient dazu, Eingangsrechnungen, die noch im Umlauf sind (bzw. bei denen der Workflow noch nicht abgeschlossen wurde), am Monats- oder Jahresende vorläufig in die FIBU verbuchen zu können, damit der Aufwand/die Kosten bereits in der Buchhaltung vorhanden sind z. B. für den Monatsbericht, Finanzplan bzw. betriebswirtschaftliche Auswertungen und den Vorsteuerabzug.
Eine vorläufige Kontierung bei einer Teil- oder Schlussrechnung ist nicht erlaubt! Es wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Die Buchung kann gespeichert und freigegeben, aber nicht verbucht werden. Der Status wird auf "fehlerhaft" gesetzt.
Folgende Punkte können bei der vorläufigen Kontierung nicht erfasst werden:
Eine vorläufig kontierte/verbuchte Rechnung wird mit Zahlsperre verbucht und kann im Zahlungsverkehr nicht freigegeben werden.
Dokumente werden beim vorläufigen Verbuchen nicht in die Buchhaltung übernommen. Erst wenn die "Kontierung" erfasst und die Rechnung erneut in die FIBU verbucht wird, wird das Dokument auf die Buchung übernommen.
Um die vorläufige Kontierung zu aktivieren, muss der Parameter
Vorläufige Kontierung auf "Ja" gesetzt werden.
ER-Kontrolle → Extras → Allgemeine oder FIBU-bezogene Einstellungen für ER-Kontrolle → Allgemein → Vorläufige Kontierung: Ja
Wurde der Parameter aktiviert, kann im Anzeigefenster der Rechnung unten in der Kontierungsvorschau mittels Combobox auf die vorläufige Kontierung umgestellt und mit der Schaltfläche Neu (F5) eine vorläufige Kontierung erfasst werden.
Wurde bereits eine "Kontierung" erfasst und nachträglich die "Vorläufige Kontierung" geöffnet, erscheint die Abfrage, ob die "Vorläufige Kontierung" automatisch aus der bereits erfassten "Kontierung" übernommen werden soll, oder man eine abweichende "Vorläufige Kontierung" erfassen möchte.
Hinweis | Ist eine WE-Zuordnung vorhanden, gibt es zusätzlich die Auswahlmöglichkeit "Aus WE-Vorkontierung generieren".
|
Wurde eine Rechnung vorläufig kontiert, kann der Rechnungsstatus in der Spalte "Buchungsstatus (vorl. Verb.)" angezeigt werden.
Die vorläufig kontierten Rechnungen gelten grundsätzlich als unvollständig kontiert und können daher nicht "normal" verbucht werden.
Wird die Verbuchung aufgerufen, muss im Eingabefenster das Feld "Vorläufig verbuchen" angehakt werden.
Die Rechnung wird in die Fibu verbucht (mit Zahlsperre und Kennzeichen nicht in kurzfr. Finanzplan) und der Status im Feld "Buchungsstatus (vorl. Verb.)" auf "Verbucht" gesetzt.
Der Buchungsstatus bzw. das Symbol in der ER-Kontrolle bleiben jedoch weiterhin auf unvollständig.
Wenn die Rechnung später kontrolliert bzw. freigegeben wird, muss die "Kontierung" erfasst und die Rechnung erneut in die Fibu verbucht werden. Auch Änderungen des Rechnungsbetrages werden richtig verbucht. Bei der Verbuchung in die Fibu wird die ursprüngliche Buchung mit dem ursprünglichen Betrag der vorläufigen Kontierung storniert (mit aktuellem Buchungsdatum), und die Rechnung neu eingebucht.
Hinweis
| Beim Verbuchen der Stornobuchung wird auch die Sachkontobuchung mit der Buchung der vorl. Kontierung ausgeziffert. Voraussetzung dafür ist, dass auf dem Sachkonto das OP-Kennzeichen gesetzt ist.
|
Zusätzlich kann in den Fixkonten unter Lieferantenkonto Wareneingang ein Standard-Lieferant (Dummykonto) für die vorläufige Verbuchung hinterlegt werden.
ER-Kontrolle → Extras → Einstellungen für ER-Kontrolle → FIBU → Vorl. Kontierung auf Fixkonto Lieferantenkonto Wareneingang: Ja
Zusätzlich zu dem Vorteil, dass eine vorläufig verbuchte Rechnung für den Zahlungsverkehr gesperrt wird (kann auch nicht freigegeben werden), erreicht man mit dieser Spezialeinstellung, dass auf der OP-Liste auf den "echten" Lieferantenkonten keine Buchung aufscheint, sondern nur auf dem "Lieferantenkonto Wareneingang" (Dummykonto).
Wird die ER-Kontrolle in Kombination mit unserer NTCS WWS geführt, besteht folgende Möglichkeit: Schon nach der Verspeicherung der Warenlieferung in der WWS – zusätzlich zur normalen Erfassung der Eingangsrechnung – kann mittels einer vorläufigen Kontierung in der ER-Kontrolle diese Warenbewegung sofort in die FIBU übernommen werden, während die eigentliche Eingangsrechnung aber noch im Umlauf ist (Workflow noch nicht fertig durchlaufen).
Hinweis | Bitte verwechseln Sie die vorläufige Kontierung in der ER-Kontrolle nicht mit der vorläufigen WE-/RE-Verbuchung aus der WWS. In der WWS gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, eine vorläufige Verbuchung ohne die ER-Kontrolle in die FIBU zu erstellen. Diese Buchungen, die in der WWS beim Wareneingang generiert und ohne ER-Kontrolle in die FIBU verbucht werden, werden nur dann automatisch storniert, wenn dazu eine ER in der ER-Kontrolle inklusive der zugehörigen WE-Zuordnung erfasst und verbucht wird.
Die vorläufige WE-/RE-Verbuchung aus der WWS schließt die vorläufige Kontierung über die ER-Kontrolle aus und umgekehrt. Erfolgt eine doppelte Erfassung/Verbuchung einer vorläufigen Kontierung (in der ER-Kontrolle und in der WE-/RE-Verbuchung), kommt es zu Doppelbuchungen, die nicht automatisch storniert werden können.
|
Möchte man mit der vorläufigen Kontierung in der FIBU arbeiten, wird diese zusätzlich zur Eingangsrechnung auf ein eigens in den Fixkonten hinterlegtes Verrechnungskonto (z. B. 3999 Verrechnungskonto Wareneingang/Lieferant) erfasst und vorläufig verbucht. Bei der späteren finalen Verbuchung der Eingangsrechnung wird die "Vorläufige Verbuchung" automatisch storniert.
Die vorläufige Verbuchung über das Verrechnungskonto bietet wesentliche Erleichterungen für die Vergleichbarkeit und die Abstimmung des WWS Lagers mit den in der FIBU gebuchten Werten. Durch das Zuordnen der Bestellung werden die Steuerlichkeiten aus der Bestellung für die vorläufige Kontierung ermittelt (STC, Proz). Somit ist auch ein Vorsteuerabzug gewährleistet. Damit sich diese Hilfsbuchung nicht im Finanzplan auswirkt, wird durch die Bestellzuordnung automatisch das Kennzeichen "nicht in kurzfr. Finanzplan" gesetzt.
Die Verwendung des Verrechnungskontos Warenlieferung kann mit der Verwendung eines
Lieferanten-Dummykontos kombiniert werden.
Nähere Informationen und die nötigen Einstellungen betreffend dem Lieferanten-Dummykonto entnehmen Sie der Beschreibung
Lieferantenkonto Wareneingang.
ER-Kontrolle → Extras → Einstellungen für ER-Kontrolle → Allgemein → Vorläufige Kontierung: Ja
Ablauf
In der WWS wurde die Bestellung gespeichert und gedruckt und die Warenannahme und der Lieferschein gespeichert.
In der FIBU wird in der ER-Kontrolle die Eingangsrechnung normal erfasst und über das Menü die WWS Zuordnung vorgenommen (Lieferscheinzuordnung) und die Wareneingangskontrolle (ev. Spesen-/Differenzaufteilung) durchgeführt.
Anschließend kann die Combobox im Kontierungsfenster auf "Vorläufige Kontierung" geändert und erfasst werden.
Wurde keine WWS Zuordnung erfasst, wird bei Neuanlage der Kontierung das in den Fixkonten hinterlegte Verrechnungskonto für den Wareneingang automatisch vorgeschlagen.
Wurde eine WWS Zuordnung vorgenommen, erfolgt eine Abfrage, wie die vorläufige Kontierung erzeugt werden soll:
Die Vorkontierung kann aus der WWS oder aus den Fixkonten (Verrechnungskonto Wareneingang 3999) übernommen werden, oder Sie erfassen eine eigene individuelle Vorkontierung für die vorläufige Verbuchung.
Die getroffene Auswahl wird in das Kontierungsfenster übernommen:
Die Generierung der vorläufigen Kontierung aus WE-Vorkontierung kann auch manuell im Kontierungsfenster unter Vorläufige Kont. aufgerufen werden:
Gleichzeitig steht die erfasste ER weiterhin in einem eventuellen Freigabeworkflow zur Verfügung.
Hinweis
| Bei der späteren finalen Verbuchung der Eingangsrechnung wird die "Vorläufige Verbuchung" automatisch storniert. Beim Verbuchen der Stornobuchung wird auch die Sachkontobuchung mit der Buchung der vorl. Kontierung ausgeziffert. Voraussetzung dafür ist, dass auf dem Sachkonto das OP-Kennzeichen gesetzt ist. |
Allgemeine Informationen rund um das Buchen mit Kostennummern und die Übernahme in die Kostenrechnung finden Sie in der Dokumentation
Buchen mit Kostenrechnung.
Gibt es zu der Buchhaltung auch eine Kostenrechnung, wird nach dem Speichern der Kontierung das Fenster für die Kostendatenerfassung geöffnet.
Für die Eingabe der Kostendaten können alle benötigten Felder über die Feldauswahl

hinzugefügt werden.
Eingabe der Kostenstelle für die Buchung. Mit F4 kann die Suchfunktion gestartet und mit F5 kann eine neue Kostenstelle angelegt werden.
Mit "+" gelangen Sie in die Aufteilung. Diese Funktion ist nötig, wenn für eine Buchung mehrere Kostenstellen erfasst werden sollen.
Im Kostenaufteilungsfenster kann im Feld "Betrag" mit F8 ein Aufteilungsprozentsatz eingegeben werden. Der automatisch daraus berechnete Betrag wird nach Bestätigen des Prozentsatzes in das Feld "Betrag" übernommen.
Bei Aufteilungen wird so lange eine neue Erfassungszeile eröffnet, bis der Gesamtbetrag zur Gänze aufteilt ist.
Im Kostenaufteilungsfenster ist es möglich, Kostenaufteilungen zu importieren.
Dazu steht unter Extras → der Punkt "Import Textdatei - Kostenaufteilung" zur Verfügung.
Im Importfenster muss die Feldauswahl entsprechend dem CSV-File angepasst werden.
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
Vorschlagswerte und Prüfungen bei der Erfassung
Die Kostendaten werden in der ER-Kontrolle wie im Buchungsprogramm vorgeschlagen:
- Die Vorschlagswerte werden bei der Neuanlage einer Kost-Erfassung gesetzt.
- Es werden nur gültige Vorschlagswerte gesetzt.
- Bei Fehlern kann die Kost-Erfassung nicht gespeichert werden (z. B. bei Kostenstelle X muss ein Kostenträger erfasst werden).
- Um die Fehler der aktuellen ER jederzeit abrufen zu können, werden diese beim Klick auf "Buchungsstatus" angezeigt.
- In der Kost-Erfassung wird abweichend vom Buchungsprogramm auch der Buchen-DOG der Kostenstammdaten geprüft. Nähere Informationen dazu finden Sie im Pkt. Berechtigungen.
Splittbuchung/Aufteilung KostenSollen in einer Buchung mehrere Kostenstellen, Kostenträger, Abteilungen, Dimensionen und/oder Geschäftsbereiche berücksichtigt werden, kann in den Feldern Kostenstelle, Kostenträger … mit "+" die Aufteilung geöffnet werden. Die Aufteilung kann dabei betragsmäßig oder prozentuell erfolgen.
Genauso kann aber auch nur ein Teilbetrag eingegeben werden. Es wird so lange automatisch ein neues Eingabefenster geöffnet, bis der gesamte Restbetrag aufgeteilt wurde.
Ausnahmefall "Konto nicht in KORE"
Die Kostenerfassung wird nicht geöffnet, wenn am erfassten Konto das Feld "Konto in KORE" auf "Konto nicht in KORE" eingestellt ist. In diesem Fall können keine Kostendaten für diese Kontierung erfasst werden.
Werden Kostendaten vor der Kontierung erfasst und wird dann ein Konto mit "Konto nicht in KORE" erfasst, wird die Kostenerfassung nicht gelöscht, diese Rechnung kann jedoch nicht verbucht werden.
Kostenaufteilung in Zusammenhang mit BMD Com/BMD WebIn der BMD Com/im BMD Web gibt es verschiedene Möglichkeiten auf mehrere Konten- bzw. Kostendaten aufzuteilen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass sich die Anzeige und Bearbeitungsmöglichkeiten in der BMD Com/im BMD Web je nach Erfassungsvariante unterscheidet. Die verschiedenen möglichen Varianten werden in der Onlinehilfe
Aufgaben aus ER-Kontrolle über BMD Com bzw unter
Aufgaben aus ER-Kontrolle über BMD Web genau beschrieben.
Die Anzeige in der ER-Kontrolle wiederum ist abhängig von der Erfassungsvariante in der BMD Com/im BMD Web.
Eine Ausnahme stellt die Erfassungsvariante der Kostendaten in der NTCS ER-Kontrolle und im BMD Web ohne Kontierung dar. Im Zusammenspiel mit dieser Variante kann die Anzeige und Weiterverarbeitung in der ER-Kontrolle mittels Parameter variiert werden. Die nötigen Einstellungen können Sie in der ER-Kontrolle über den Menüpunkt Extras
→ Einstellungen für ER-Kontrolle
→ FIBU
→ Kostendatenerfassung vor Kontierung: Einzelkontierung vornehmen.
Wird der o.a. Parameter auf "Nein" gesetzt, wird nur
eine Kontierungszeile erzeugt und in dieser sind die Kostendatenaufteilungen enthalten. Möchte man
pro Kostendatenaufteilung automatisch
eine eigene Kontierungszeile inklusive der jeweils übergebenen Kostendaten in der ER-Kontrolle angelegen lassen (=Splittbuchung) kann dies für die jeweilig gültige Plattform über die Ausprägungen "1 - Web" oder "2 - Web und NTCS" eingestellt werden.
Speichern/Freigabe
Nach dem Speichern kann durch den Punkt "Freigabe" (Alt+F)

festgelegt werden, wie Sie die Rechnung freigeben wollen.
Hinweis | Es gibt die Möglichkeit, die Kostendaten ebenfalls ins Archiv zu schreiben. Dafür muss im Paket CRM unter den "Allgemeinen CRM Parametern" unter BMD DMS im Punkt "FIBU/KORE" der Parameter Übernahme KORE-Zuordnung auf "Ja" gestellt werden. Dieser Parameter bewirkt auch, dass nachträgliche Änderungen der Kostendaten auf den Buchungen ebenfalls im Archiv geändert werden.
Mittels Parameter kann auch eingestellt werden, dass im Zuge der Verbuchung aus der ER-Kontrolle automatisch eine Abfrage zur Übernahme und Umlage in die KORE ausgegeben wird. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Buchen → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Kostenrechnung → Start KORE Übernahme und Umlage
Löschung KORE/Kostendatenerfassung Sollte geplant sein, dass die Kostenrechnung eingestellt und gelöscht werden soll, dürfen zum Zeitpunkt der Löschung der KORE keine noch nicht verbuchten Rechnungen mit vorhandenen Kostendaten in der Eingangsrechnungskontrolle vorhanden sein. Es kommt sonst beim Verbuchen die Fehlermeldung "Die Rechnung XY ist fehlerhaft. Bei Konto XY können keine Kostendaten erfasst werden. Zu dieser Kontierung sind aber Kostendaten vorhanden.", und eine Verbuchung ist nicht möglich. Bitte löschen Sie zuvor die vorhandene Kostendatenerfassung (können nur gelöscht werden, solange eine KORE vorhanden/zugeordnet ist) bei den noch nicht verbuchten Rechnungen.
|
Sollen die Rechnungen für den nächsten Verarbeitungsschritt freigeben werden, erfolgt das über die Funktion "Freigabe" (Alt + F).
Je nachdem, ob mit einem hinterlegtem ER-Workflow gearbeitet wird oder nicht, unterscheiden sich die Auswahlmöglichkeiten im Freigabefenster.
Mittels Parameter wird eingestellt, wie die Freigabe der Rechnungen erfolgen soll:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → firmenbezogene oder allgemeine Einstellungen → Allgemein → Rechnungsfreigabe
Freigabe einer Rechnung erfolgt durch:
1 - Ablauf eines ER-Workflows oder Zuordnung eines Mitarbeiters (Kombination)
2 - ER-Workflow muss durchlaufen werden
3 - Mitarbeiter muss ausgewählt werden (ohne ER-Workflow)
4 - einfache Freigabe ohne Mitarbeiterzuordnung
5 - Rechnung wird nach korrekter Eingabe automatisch freigegeben (gilt auch für Rechnungsimport)
Genauso kann der Freigabetext zwischen "Freigabe" oder "Weiterleiten" in den Parametern festgelegt werden:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → Bezeichnung der Rechnungsfreigabe
Die freizugebenden Rechnungen können zuvor gefiltert und laut Auflistung in der Bildschirmliste mit der Ausprägung
Rechnungen lt. Bildschirmliste oder einzeln markiert (multiselect möglich) und mit der Ausprägung "markierte Rechnungen" freigegeben werden.
Nachfolgend sind die verschiedenen Freigabemöglichkeiten mit oder ohne Verwendung eines hinterlegten ER-Workflows beschrieben.
Hinweis
| Im Aktionsprotokoll werden sämtliche Stationen der Eingangsrechnungen mitprotokolliert. Sie können das Aktionsprotokoll in der ER-Kontrolle in der Rechnungsübersicht für jede Rechnung einzeln über Extras → Protokolle → Aktionsprotokoll (Alt + A) aufrufen, oder beim Ausdruck des ER-Journals mitdrucken lassen. In der Rechnungsübersicht wird in der Spalte "aktueller Mitarbeiter" angezeigt, bei welchem Mitarbeiter die Rechnung gerade zur weiteren Verarbeitung liegt. Im Erfassungs-/Detailfenster wird rechts oben in der Menüleiste der aktuelle Mitarbeiter angezeigt, dem die Rechnung zugeordnet ist. Wird mit Workflow gearbeitet, wird im Mouse-over-Text auch in der Spalte "Workflow" der Name des aktuellen Mitarbeiters angezeigt. |
Wird ohne Verwendung eines im Programm festgelegten Workflows gearbeitet, muss das Feld "ER-Workflow" frei bleiben. Somit kann im Feld "Aktion" die jeweilige Freigabe festgelegt werden. Im Feld "Mitarbeiter" werden Sie nach einer Person gefragt, der die Rechnung zur Bearbeitung zugeteilt werden soll.
Wird bei der Freigabe ohne Workflow gearbeitet, besteht die Möglichkeit, zwischen mehreren Aktionen auszuwählen:
Aktion | Beschreibung |
Rechnung OK | Die Rechnung wird als korrekt bestätigt und freigegeben. Soll noch ein weiterer Mitarbeiter diese Rechnung zur Bearbeitung bzw. zur Freigabe bekommen, können Sie diesen im Feld "Mitarbeiter" auswählen. Wählen Sie keinen weiteren Mitarbeiter aus, wird die Genehmigung abgeschlossen und die Rechnung zum Buchen freigegeben. |
Verbuchen | Mit dieser Aktion kann die Freigabe zur Verbuchung erfolgen, obwohl die Kontrolle der Eingangsrechnung noch nicht abgeschlossen ist und noch weitere Freigaben durch Mitarbeiter erfolgen müssen. Voraussetzung für die Verbuchung ist, dass die Rechnungen vollständig kontiert sind. |
| Mit dieser Aktion kann die Freigabe zur Verbuchung mit einer ZV-Sperre erfolgen obwohl die Kontrolle der Eingangsrechnung noch nicht abgeschlossen ist und noch weitere Freigaben durch Mitarbeiter erfolgen müssen. Voraussetzung für die Verbuchung ist, dass die Rechnungen vollständig kontiert sind. In der Rechnungsübersicht kann zur Kontrolle die Spalte "ZV-Sperre" hinzugefügt werden. Über eine weitere Freigabe und der Aktion "Zahlungsfreigabe" kann die Rechnung für den Zahlungsverkehr dann freigegeben werden. Im Zahlungsvorschlag wird eine mit ZV-Sperre verbuchte Position als "nicht freigegeben" angezeigt. Eine Änderung der Sperre im Zahlungsvorschlag wird nicht in die ER-Kontrolle zurückgeschrieben. |
| Wurde bei einer ER bereits eine ZV-Sperre beim Erfassen hinterlegt, kann diese hiermit wieder aufgehoben werden. War das nicht der Fall, hat die Aktion "Verbuchen ohne ZV-Sperre" dieselbe Auswirkung wie "Verbuchen". |
Rechnung ablehnen | Die ER wird abgelehnt und ist unter der Rubrik "Abgelehnte" ersichtlich. |
Zahlungsfreigabe | Die Aktion steht nur dann zur Auswahl, wenn die Rechnung zuvor bereits mit der Aktion "ZV-Sperre" freigegeben wurde. |
Die Zuordnung und der Status können mit der Schaltfläche "Buchungsstatus" bzw. mit der Tastenkombination ALT + S abgerufen werden:
Wird mit Verwendung eines im Programm festgelegten Workflows gearbeitet, ist im Programm eine vorgegebene Abfolge von Aktionen, bei denen Aufgaben von einem Mitarbeiter zum nächsten zur Bearbeitung weitergegeben werden, bereits fixiert. Für die Anlage, Änderung und individuelle Gestaltung eines Workflows wechseln Sie bitte in die Onlinehilfe
ER-Workflow.
Ist das Häkchen bei "ER-Workflow" aktiviert, müssen Sie einen Workflow hinterlegen.
Wird mit Workflowhinterlegung gearbeitet, wird die verwendete ER-Workflownummer in der Spalte "Workflow-Nr." angezeigt.
Solange die Rechnung noch im Umlauf ist, kann der Status in der Rechnungsübersicht der ER-Kontrolle mit einem Doppelklick auf das Workflowsymbol

abgefragt werden.
Hat eine Rechnung den Workflow bereits vollständig durchlaufen und wurde der Workflow somit geschlossen, wird die Spalte "Workflow" geleert (Symbol verschwindet) und die einzelnen Aktionschritte können pro markierter Rechnung im Aktionsprotokoll über die Menüleiste
→ Extras
→ Protokolle
→ Aktionsprotokoll (Alt + A) abgefragt werden.
In der Spalte "Workflow-Nr." bleibt die Nummer des verwendeten Workflows auch nach dem Verbuchen ersichtlich, außer der Workflow wurde abgebrochen und die Rechnung ohne Workflow weiter verarbeitet.
Möchte man auch weiterhin bei den in die FIBU verbuchten Rechnungen, z. B. im Zahlungsverkehr oder am Kontoblatt, einsehen können, welcher User bestimmte Freigabeschritte gesetzt hat, kann dies über Makros gelöst werden, mit denen man den Freigeber und das Freigabedatum auf Buchen-Freifelder übernimmt. Die Einrichtung von Makros und sämtlicher damit verbundener Supportaufwand sind nicht im Wartungsvertrag enthalten und werden über einen eigenen Termin vorgenommen.
Hinweis
| Werden Rechnungen mit ZV-Sperre verbucht, dann kann diese Sperre im Programm "Zahlungsvorschlag" wieder entfernt und für den Zahlungsvorschlag freigegeben werden. Wird dies nicht gewünscht, kann bei Verwendung eines Workflows anstelle der Standardfunktion die Makroaktion "Buchungsfreigabe mit ZV-Sperre" mit der Nummer "18" (=ER im Umlauf) eingefügt und somit eine erweiterte Sperre gesetzt werden:
Die betroffenen Rechnungen erhalten dadurch in den Programmen ER-Kontrolle und Zahlungsvorschlag im Feld "ZV-Sperre" den Eintrag "ER im Umlauf". Die ZV-Sperre "ER im Umlauf" kann nicht über das Programm "Zahlungsvorschlag" entfernt werden und muss über eine eigene Workflowaktion in der ER-Kontrolle mit einem Makro aufgehoben werden.
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Im Freigabefenster gibt es die Auswahl "Lt. Bildschirmliste", mit welcher mehrere Rechnungen gleichzeitig freigegeben werden können:
Ist diese Einstellung aktiv, wird versucht, alle ERs, die in der Bildschirmliste angezeigt werden, freizugeben.
Als Aktion ist nur "Rechnung OK" möglich. Weiters können nur Rechnungen freigegeben werden, die bereits einem Workflow zugeordnet sind. Die freizugebenden Rechnungen müssen dem aktuellen Mitarbeiter zugeordnet sein.
Die Freigabe lt. Bildschirmliste kann auch von Mitarbeitern durchgeführt werden, die als Stellvertreter eingetragen wurden bzw. die Berechtigung zur Freigabe für andere Mitarbeiter haben.
Am Ende der Freigabe wird eine Meldung ausgegeben, wie viele Rechnungen erfolgreich freigegeben wurden und es kann ein Logfile geöffnet werden. Im Logfile kann der Grund, warum einzelne ERs nicht freigegeben wurden, nachgelesen werden.
Hinweis | Eine Alternative stellt die Auswahl "Markierte Rechnungen" dar. Mit dieser Auswahl können in der Bildschirmansicht zuvor einzelne Rechnungen (auch multiselect möglich) für die Freigabe ausgewählt werden. Im Freigabefenster muss anschließend im Feld Auswahl Rechnungen "markierte Rechnungen" eingestellt werden.
|
Sollte aus bestimmten Gründen die Eingangsrechnung nicht in Ordnung sein, gibt es zwei Möglichkeiten, den Workflow nicht an den nächsten Mitarbeiter weiterzuleiten, sondern "umzulenken".
Beide Varianten stehen nur zur Verfügung, wenn eine einzelne Rechnung markiert worden ist und für diese die Funktion "Freigabe" ausgewählt wurde.
Workflow abbrechen
Im Freigabefenster können Sie die Eingangsrechnung mit dem Befehl "Workflow abbrechen" im Feld "Aktion" vom derzeitig hinterlegten Workflow entkoppeln.
Im nächsten Schritt werden Sie gefragt, welchem Mitarbeiter die Eingangsrechnung nun zur Bearbeitung weitergeleitet werden soll:
Diese Eingangsrechnung finden Sie anschließend in der ER-Kontrolle in der Rechnungsübersicht, wenn Sie die Combobox auf "Abgelehnte" umstellen. Die Spalten "Workflow" und "Workflow-Nr." sind nach dem Abbrechen leer.
Hinweis | Das Abbrechen des Workflows kann benutzerbezogen in den Berechtigungen gesperrt werden. Das bedeutet, der User hat keine Möglichkeit mehr, die Rechnung im Workflow abzubrechen.
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Rechnung nicht OK
Das Feld "Rechnung nicht OK" scheint nur dann auf, wenn im
ER-Workflow dementsprechend darauf reagiert wird, d. h., wenn das jeweilige Makro dafür hinterlegt wird.
Makro-Assistent unter Funktionen
→ ER-Kontrolle
→ Spezial
→ Aktion "Rechnung OK"
Die Rechnungen, die in der ER-Kontrolle den Status

haben, können verbucht werden.
Unter Extras
→ Fibu-bezogene oder globale Einstellungen
→ FIBU
→ Aktion bei Verbuchen kann eingestellt werden, wie die Verbuchung erfolgen soll (direkte Verbuchung in NTCS FIBU, Verbuchung mit Vorschau, NTCS Buchungsdatei erstellen).
Sobald die Verbuchung unter Funktionen
→ Verbuchen bzw. mit der Schaltfläche "Verbuchen"

gestartet wird, öffnet sich das Verbuchungsfenster, in dem die nachfolgend beschriebenen Felder erfasst bzw. bestätigt werden müssen.
Hinweis | Sind bei der Verbuchung fehlerhafte Buchungen vorhanden, dann werden nur die korrekten Rechnungen verbucht und die fehlerhaften Buchungen bleiben offen.
Ist in den FIBU Parametern unter Buchen → Import Buchungen → Sicherungsverzeichnis ein Pfad hinterlegt worden, wird bei der Verbuchung zusätzlich automatisch eine Datei mit den jeweiligen verbuchten Buchungen unter diesem Pfad gespeichert. Ist kein Pfad im Parameter hinterlegt, wird keine Datei gespeichert.
Gibt es zu der Buchhaltung auch eine Kostenrechnung, kann mittels Parameter eingestellt werden, dass im Zuge der Verbuchung aus der ER-Kontrolle automatisch eine Abfrage zur Übernahme und Umlage in die KORE ausgegeben wird. FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Buchen → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Kostenrechnung → Start KORE Übernahme und Umlage
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Sollen mit dem Jahreswechsel Rechnungen für das neue Jahr erfasst werden, ist zuvor das neue Jahr mit dem Programm
Jahresübernahme mit Assistent in der FIBU anzulegen.
Beim Einstieg in die ER-Kontrolle wechseln Sie dementsprechend die Eingabe in den Einstiegsfeldern im Feld "FIBU".
Soll bei der Verbuchung in das neue Wirtschaftsjahr automatisch wieder mit der "internen Belegnummer" 1 begonnen werden, ist der Parameter "Interne Beleg-Nr Vergabe" auf "Vergabe interne Belegnummer bei Verbuchung" einzustellen.
Parameter: FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ ER-Kontrolle
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ Interne Beleg-Nr Vergabe
Nähere Informationen zu Vergabe der internen Belegnummer finden Sie in dieser Onlinehilfe im Punkt
Belegnummernvergabe.
Wurde bereits eine Jahresübernahme mit EB-Korrektur durchgeführt und im alten Jahr wird noch gebucht, kann mittels
Parameter eingestellt werden, dass nach dem Verbuchen von Rechnungen in das alte Wirtschaftsjahr eine Abfrage nach einer EB-Korrektur erscheinen soll.
Parameter: FIBU
→ Stammdaten
→ FIBU Parameter
→ Buchen
→ Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen
→ Allgemein
→ EB-Korrektur
Bei Parametereinstellung "Ja" erscheint, sobald man im Verbuchungsfenster den Button "Verbuchen" gedrückt hat und nach einem etwaigen Ausdruck der Buchungsdatei, ein Vorschlag, welche Kontoarten (Sach-, Kunden- oder/und Lieferantenkonten) korrigiert werden sollen und es kann das gewünschte Buchungssymbol eingegeben werden.
Mit der Schaltfläche "Geänderte Konten anzeigen" kann geprüft werden, welche Konten bei der EB-Korrektur berücksichtigt werden.
Bei den angeführten Konten haben sich VJ-Endsaldo, OP-Beträge oder buchungsrelevante Daten (z. B. Buchungstext, Gegenkonto, Belegnummer usw.) geändert.
Wenn Sie möchten, dass die Eröffnungsbuchungen des nächsten Jahres aktuell sind, betätigen Sie die Schaltfläche "Korrigieren".
Hinweis | Die vorgeschlagenen Einstellungen (Auswahl Sachkonten, Kundenkonten, Lieferantenkonten) werden von der letzten Jahresübernahme angezeigt und für die EB-Korrektur verwendet. Ist dies nicht so gewünscht, wählen Sie die Option "Nicht korrigieren" und führen Sie die Jahresübernahme mit den gewünschten Einstellungen in der FIBU durch.
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Wollen Sie Rechnungen mit einem fremden Steuersatz erfassen bzw. eine UVA für ein anderes Land erzeugen, sind folgende Schritte durchzuführen:
- Um mit Filialen buchen zu können, ist unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten auf der FIBU das Feld "FIBU-Filiale" auf "Ja" zu setzen.
- Danach müssen Sie unter Stammdaten → FIBU-/OSS-Filialen die jeweilige Filiale anlegen.
- Unter FIBU → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Prozentsätze müssen für das jeweilige Land die fremden USt-Prozentsätze angelegt werden.
Für die Erfassung mit Filialen gibt es 2 Möglichkeiten:
- Sie können die Filiale direkt am Konto fixieren (nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Punkt Stammdaten Allgemein) oder
- Sie erfassen die jeweilige Filiale direkt bei der Rechnungskontierung im Feld "Filiale", wo aus den angelegten Filialen gewählt werden kann. (Falls dieses Feld nicht sichtbar ist, muss es über die Feldauswahl eingeblendet werden.)
Wird dieser Parameter auf "Ja" gestellt, wird das Feld "Filiale" in den Einstiegsfeldern der ER-Kontrolle angezeigt und kann auch bei der Rechnungserfassung eingegeben werden. Diese Filiale wird jedoch nicht auf die Buchung durchgeschrieben - d. h., wenn mit Filialen gebucht wird, muss die Filiale auf der Rechnungskontierung erfasst werden. Diese Eingabe dient als zusätzliche Einschränkung auf Filialen. Es ermöglicht Buchungen auf Filialebene zu erfassen und z. B. auch nur diese zu verbuchen.
Buchen mit Filialen und Istversteuerung
Wenn Sie mit Filialen buchen besteht die Möglichkeit, die Versteuerung der Filiale unterschiedlich zur Hauptfirma einzustellen (z. B. Hauptfirma Soll-Versteuerung, Filiale Ist-Versteuerung). Dies wird mit dem Feld
Buchungsbez. USt Ist/Soll am FIBU-Stamm gesteuert.
Beim Erfassen einer Splittbuchung auf Filialen mit verschiedenen Versteuerungseinstellungen wird der Hinweis ausgegeben, dass die Kontierung mit verschiedenen Ist/Soll-Einstellungen für die UST nicht zulässig ist. Die Kontierung kann abgespeichert werden, jedoch wird die Rechnung als unvollständig markiert und kann nicht verbucht werden.
Wollen Sie Rechnungen in Fremdwährung erfassen, sind folgende Einstellungen zu treffen:
1. Hinterlegung der Kursdatei in den FIBU-StammdatenUnter FIBU
→ Stammdaten
→ Firmen- und FIBU-Stammdaten die folgenden Felder befüllen (siehe
Stammdaten Allgemein):
| Wenn Konten in Fremdwährung geführt werden, muss dieses Feld aktiviert werden. Das Fremdwährungspaket ist nicht im FIBU Basis-Paket enthalten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur Fremdwährung.
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Hier kann die Kurstabelle hinterlegt werden, mit der in der NTCS gearbeitet wird. Die Standardkurstabelle trägt die Nummer 0.
Bei Neuanlage einer FIBU wird die bei der Firma hinterlegte Kurstabelle vorgeschlagen. Wenn Sie mit Fremdwährungen buchen möchten, finden Sie Informationen dazu unter dem Punkt Buchen mit Fremdwährung. |
| Normalerweise ist der Euro die Grundwährung einer Buchhaltung. Die Grundwährung ist ein Pflichtfeld: Dieses Feld ist vor allem für Währungssymbole bei Beträgen in Auswertungen wichtig (€)! Die Grundwährung hat z. B. im Wareneingangsbuch Vorrang gegenüber der hinterlegten Kursdatei.
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2. Hinterlegung der Fremdwährung am Lieferantenkonto
Unter FIBU → Stammdaten → Konten das Feld "Währung" befüllen.
| Grundsätzlich ist es in der NTCS Finanzbuchhaltung möglich, auf jedes Konto gemischt in einer oder auch in mehreren Währungen zu buchen. Das Feld "Mehr-Währungs-Kz "hat beim Buchen nur noch eine Relevanz für die Steuerung.
Einstellungsmöglichkeit fixe Währung Das Feld Währung wird beim Buchen mit der hinterlegten Währung übersprungen und kann auch nur mit dieser Währung bebucht werden. Zwei Konten mit verschiedenen Fixierungen können somit nicht gegeneinander gebucht werden. Es erfolgt eine Meldung, dass der Währungscode des Kontos, dem Währungscode des Gegenkontos widerspricht.
Wird ein Konto mit einer Währung abweichend von der Grundwährung der FIBU angelegt oder aus BMD 5.5 übernommen, wird die Währung fixiert. Konten, die bereits mit mehreren Währungen bebucht sind, können im Nachhinein NICHT auf eine Währung fixiert werden. Wird bei einer Person das Feld Währung befüttert, wird das Mehr-Währungs-Kennzeichen automatisch auf "fixe Währung" gestellt. Einstellungsmöglichkeit Mischwährung Sie werden in der Buchungszeile nach der gewünschten Währung gefragt, die bei dieser Buchung verwendet werden soll. (Der Cursor bleibt im Feld Währung stehen.) In der Konteninfo wird "gemischt" angezeigt. Ist das Kennzeichen nicht gesetzt, wird das Feld Währung mit dem Inhalt der Grundwährung in der Buchungszeile übersprungen. Es besteht aber die Möglichkeit, über das Feld "Währung" die Eingabe zu verändern. |
| Wenn das Währungsfeld befüttert ist, wird die hinterlegte Währung in der Buchungszeile im Feld "WAE" vorgeschlagen. Bei Personenkonten siehe auch Feld Währung am Reiter "Allgemein". Die beiden Felder werden miteinander abgeglichen.
Hinweis | Eine Fremdwährung sollte nur auf Konten eingetragen werden, auf denen man einen FW-Saldo sehen möchte.Wenn viele Konten mit Fremdwährung angelegt werden, dann kann auch das Laden verschiedenster Auswertungen länger dauern.
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Erfassen der Rechnung in Fremdwährung
Beim Erfassen der Rechnung wird dann der Fremdwährungsbetrag eingegeben. Ist für diese Fremdwährung ein Kurs angelegt, wird der Betrag mit diesem Kurs umgerechnet.
Es kann beim Erfassen natürlich auch ein abweichender Kurs in folgenden Feldern eingegeben werden:
| Umrechnungskurs, falls auf Währungssymbol nichts hinterlegt ist. |
| Umrechnungsfaktor für die Umrechnung mit Umrechnungskurs.
Wird für Fremdwährungsbuchungen benötigt. Der Faktor gibt an, für wie viele Grundwährungseinheiten der Kurs eingegeben wird. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe Buchen mit Fremdwährung. |
Sie können in der ER-Kontrolle auch Teil- und Schlussrechnungen erfassen.
Dazu sind bei der Erfassung der Rechnung folgende Felder zu befüllen:
| TR/SR-AblaufNr | In diesem Feld kann die TR/SR-Ablaufnummer erfasst werden.
Die Ablaufnummer ist wie ein roter Faden, der Teilrechnungen, Anzahlungen und Schlussrechnungen verbindet. Die Anlage ist unter FIBU → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Teil- und Schlussrechnungsabläufe oder während der Erfassung möglich. Läuft ein Projekt über mehrere Jahre, so kann hier im Feld "Auftragsdatum" der Beginn des Projekts hinterlegt werden. Bei auflaufenden Teilrechnungen werden bei Verbuchung der Schlussrechnungen alle zu dieser TR/SR-Ablauf-Nr gehörenden Teilrechnungen – bis zu diesem Datum – storniert. Auf der TR/SR-Ablauf-Nr ist im Feld 6 das Rechnungsschema zu hinterlegen. Am Rechnungsschema wird eingestellt, ob die Teilrechnungen auflaufend (ohne TR-Storno) oder beinhaltend (mit TR-Storno) gebucht werden und ob die Versteuerung bei Bezahlung (AZ) oder bei TR erfolgen soll. Bei einer NTCS FIBU ist dieses Feld für TR/SR zwingend notwendig.
Wurde bei der Rechnungserfassung bereits eine Projektnummer eingegeben, wird automatisch auf die Personen- bzw. Projektnummer eingeschränkt, wenn das Projekt am Ablauf eingetragen wurde. Mittels Combobox kann auf alle Abläufe umgeschaltet werden.
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TR/SR-Ablauftyp | Hier kann eingestellt werden, ob es sich um eine "Teilrechnung" oder eine "Schlussrechnung" handelt. |
Bei der Kontierung der Rechnung sind folgende Felder zu beachten:
| In diesem Feld kann die jeweilige Kontonummer eingegeben werden. Mit der rechten Maustaste kann die Funktion "Gkto als Personenkonto-Vorschlagskonto" ausgeführt werden. Damit wird das erfasste Sachkonto auf dem eingegebenen Lieferanten im Feld "Lief -Vorschlag Gegenkonto" zurückgespeichert und somit bei jeder neuen Buchung auf diesen Lieferanten automatisch vorgeschlagen. Im Buchungsprogramm steht unter den Allgemeinen bzw. Eigenen Einstellungen unter dem Punkt "Eingabe" der Parameter Vorschlag Gegenkonto zur Verfügung. Ist dieser Parameter mit Vorschlag eingestellt, werden in diesem Feld automatisch die bisher auf dem Lieferanten gebuchten Gegenkonten in der Schnellsuche vorgeschlagen. |
| In diesem Feld kann der Steuerprozentsatz der Buchung festgelegt werden. Er wird aufgrund der Hinterlegung am Sachkonto vorgeschlagen. Dieser Vorschlagswert kann überschrieben werden, sofern am Sachkonto der Prozentsatz nicht fixiert ist.
Es ist auch möglich, ohne Steuercode und Prozentsatz zu kontieren. Ausgenommen sind Direktbuchungen auf Steuerkonten, damit der korrekte Ausweis der Bemessungsgrundlage in den Steuernachweisen sichergestellt ist.
Ist am Lieferantenkonto das Kennzeichen "ohne Steuer" hinterlegt, dann kann in der Kontierung bei Steuerart "Vorsteuer" kein Prozentsatz erfasst werden. Dieser wird automatisch mit "0" fixiert!
F4 | Suche nach möglichen Prozentsätzen | + | Mit dieser Funktion wird für Buchungen mit verschiedenen Prozentsätzen ein Fenster geöffnet, in dem die Bemessungsgrundlagen (Brutto oder Netto je nach eingestelltem Eingabemodus) den einzelnen Steuerprozentsätzen zugeordnet werden können. Gilt nicht für unterschiedliche Steuercodes. Diese Funktion kann auch innerhalb einer Splittbuchung verwendet werden. Mit der Funktion Strg + 2 kann von Brutto- auf Nettoeingabe umgeschaltet werden. Das Vorzeichen einer Prozentaufteilung darf nicht dem Vorzeichen des Gesamtbuchungsbetrages widersprechen, ansonsten erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.
In der BMD Web Eingangsrechnungskontrolle kann bei einer Neuanlage die Prozentaufteilung mit + oder der Funktionstaste F8 im Feld "Prozentsatz" und bei bereits erfassten Prozentaufteilungen im Bearbeitungsmodus mit der Funktionstaste F8 aufgerufen werden. | ++ | Mit dieser Funktion kann automatisch eine Prozentaufteilung aus Bruttobetrag, Nettobetrag und Prozentsätzen errechnet und verbucht werden. Dies kann für Rechnungen (z. B. UPC) verwendet werden, auf denen nur der Brutto- und Nettobetrag ausgewiesen ist, die Bemessung der einzelnen Prozentsätze jedoch fehlt. Durch die Eingabe der vorhandenen Daten (Bruttobetrag, Nettobetrag, Prozentsatz) wird im Hintergrund anhand einer Formel der richtige Steuerbetrag errechnet.
Beispiel einer UPC-Rechnung:
Wird im Feld "Proz" die Prozentaufteilung mit ++ gestartet, öffnet sich folgendes Fenster. In diesem sind folgende Felder zu befüllen:- Bmg Brutto: Bruttobetrag der Rechnung (€ 52,07)
- Steuer bzw. Bmg Netto: Steuer- bzw. Nettobetrag der Rechnung (€ 7,06)
- Prozentsatz 1 bzw. Prozentsatz 2: Steuerprozentsätze, aus denen sich die Rechnung zusammensetzt (10 und 20)
Anhand einer Formel wird automatisch die Bemessungsgrundlage für 10 % bzw. 20 % ermittelt.
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Hinweis | Bei Teilrechnungen kann keine WE-Zuordnung durchgeführt werden bzw. ist die Funktion inaktiv, weil diese später wieder automatisch storniert werden und dabei die Zuordnungen verloren gehen würden. WE-Zuordnungen sind immer erst bei der Schlussrechnung durchzuführen. |
Bei einer Teilrechnung erfolgt die Splittung auf das "noch nicht fällige VSt-Konto" erst dann, wenn die Rechnung verbucht wird.
Beim Verbuchen von Schlussrechnungen wird geprüft, ob bereits alle dazu erfassten Teilrechnungen verbucht wurden.
Wenn nicht, erscheint eine Fehlermeldung und die Schlussrechnung kann nicht verbucht werden.
Deckungsrücklass bzw. Haftrücklass
Ein
Deckungsrücklass bzw. Haftrücklass kann beim Erfassen der Rechnung in den jeweiligen Feldern "Deckungsrücklass" und "Fälligkeit Deckungsrücklass" für Teilrechnungen und "Haftrücklass" und "Fälligkeit Haftrücklass" für die Schlussrechnung erfasst werden. Diese Felder sind allerdings nur bei einer Teil- bzw. Schlussrechnung aktiv.
Werden bereits am Teil-/Schlussrechnungsschema oder am Teil-/Schlussrechnungsablauf die Fälligkeiten und Prozentsätze für Deckungs- und Haftrücklass hinterlegt, werden diese automatisch in die Felder der ER-Kontrolle übernommen und als Rate in die FIBU verbucht.
Des Weiteren können diese Rücklässe aber genauso wie im Buchungsprogramm in der Ratenvereinbarung erfasst werden. Bei dieser Variante werden die Daten aber nicht in die Erfassungsfelder in die ER-Kontrolle übernommen, sondern sind erst nach dem Verbuchen in die Fibu auf der Buchung in der Ratenvereinbarung ersichtlich.
Hinweis | Die Erfassung des Deckungsrücklasses bzw. des Haftrücklasses als Rate schließt die Erfassung in den Erfassungsfeldern in der ER-Kontrolle aus und umgekehrt. |
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| TR/SR mit NTCS Buchhaltung - Die TR/SR-Ablaufnummer kann mit 50 Stellen alphanumerisch eingegeben werden.
- Bei Kontierung einer TR mit RC, Bausteuer usw. kann jeder gültige Prozentsatz erfasst werden.
- Deckungsrücklass und Haftrücklass werden als Rate verbucht.
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Hinweis | Es gibt die Möglichkeit, die TR/SR-Ablauf-Nr. automatisch aus dem Projekt erzeugen zu lassen. Dazu steht unter den FIBU Parametern → Buchen → TR/SR/AZ folgender Parameter zur Verfügung:
| Wird der Parameter "TR/SR-Ablauf aus Projekt erzeugen" auf "erzeugen" oder "erzeugen mit Abfrage" gestellt, muss zusätzlich in diesem Parameter auch noch ein Standard-Rechnungsschema für Lieferanten hinterlegt werden. Der TR/SR-Ablauf wird immer in der Firma der Eingangsrechnung angelegt. Wird der TR/SR-Ablauf in einer anderen Firma als das Projekt angelegt (z. B. weil die Projektverwaltung unter Hauptfirma erfolgt), werden die Daten auf den TR/SR-Ablauf übernommen. Der Steuercode wird nur übernommen, wenn dieser in dem Land der TR/SR-Ablauf-Firma vorhanden ist. Besonderheit Rechnungsschema wenn Projekterfassung unter Hauptfirma: - Ist auf dem Projekt kein Rechnungsschema hinterlegt, wird bei der Anlage des TR/SR Ablaufs das Standardrechnungsschema herangezogen. Dazu muss dieses in der jeweiligen Firma angelegt und in o.a. Parameter hinterlegt sein.
- Ist auf dem Projekt ein Rechnungsschema hinterlegt, wird geprüft, ob anhand von bestimmten Kriterien (Ablauf TR, Versteuerungsart, DRL, HRL usw.) in der Firma bereits ein passendes Rechnungschema vorhanden ist. Wird ein passendes gefunden, wird dies auf den TR/SR-Ablauf übernommen. Wird kein passendes Rechnungsschema gefunden wird das Rechnungsschema in der Erfassungsfirma neu angelegt und auf den TR/SR-Ablauf übernommen.
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Dieser spezielle Ablauf steht nur mit der Zusatzlizenz (nsfinaz – FIBU Anzahlungsautomatik f. Baugewerbe) zur Verfügung und kann nur im Zusammenhang mit der NTCS Warenwirtschaft (Direktverbuchung vorausgesetzt) und der NTCS ER-Kontrolle verwendet werden.
Dieser Ablauf ermöglicht, dass die Teilrechnung in der ER-Kontrolle mit beinhaltenden Betrag erfasst, in der FIBU aber auflaufend verbucht wird.
Zwingende Felder, wie sonst auch bei Teilrechnungen, sind TR/SR-Ablauftyp und TR/SR-Ablaufnummer. Auf der Ablaufnummer muss das entsprechende Rechnungsschema hinterlegt sein.
Bei Verwendung dieses Ablaufes können in der Rechnungsübersicht in der ER-Kontrolle Rechnungskorrekturen sehr einfach vorgenommen werden.
Diese Funktion macht es überhaupt erst möglich, beinhaltende Teilrechnungen, zu denen es bereits weitere Teilrechnungen gibt, betragsmäßig einfach und automatisiert, sowohl in der FIBU, als auch in der Warenwirtschaft, zu korrigieren.
Hinweis | Die Funktion "Erzeuge Storno" darf nur bei normalen Rechnungen verwendet werden, nicht bei TR/SR. |
Für die Archivierung ist zu beachten, dass die händisch korrigierten Rechnungen nochmals eingescannt und archiviert werden müssen.
Achtung! | Auf keinen Fall dürfen manuelle Buchungen vorgenommen werden, sondern alle Änderungen müssen über die Bearbeitung in der Bildschirmliste durchgeführt werden. Sobald einmal manuell eingegriffen wurde, hat das Auswirkungen auf alle weiteren Verbuchungen, und eine nachträgliche Korrektur ist nur mit viel Aufwand und gegen Verrechnung möglich.
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Anlage Ablauf beinhaltend/FIBU auflaufend
Es wird empfohlen, die Abläufe für die ER-Kontrolle manuell anzulegen (z. B. mit ER_Projektnummer_01). Durch das vorangestellte ER ist sofort ersichtlich, ob es dazu schon einen Ablauf gibt und wenn nein, muss dieser neu angelegt werden. Wird ein Ablauf manuell angelegt, erhält er immer das Rechnungskennzeichen "undefiniert".
Abläufe, die aus der WWS im Zusammenhang mit Ausgangsrechnungen angelegt werden (meist identisch mit Projektnummer), haben automatisch das Rechnungskennzeichen "Ausgangsrechnung". Diese Abläufe können in der ER-Kontrolle nicht verwendet werden. Es wird die Meldung angezeigt, dass in der ER-Kontrolle nur TR/SR-Abläufe mit dem Rechnungskennzeichen "Eingangsrechnungen" oder "undefiniert" gebucht werden können.
Wichtige Parametereinstellungen
Wird dieses Schema verwendet, müssen folgende FIBU Parameter kontrolliert werden:
- Der Parameter "StornoTR-/AZ-Storno bei SR-Storno" muss auf "Ja" eingestellt sein.
- Der Parameter "Aufbau vorherige TR-/Anz-Storno bei TR-/Anz-Storno“ ist nur im Zusammenhang mit NTCS WWS gültig und bewirkt, dass bei Storni von beinhaltenden Teilrechnungen der Stand vor der letzten Teilrechnung wiederhergestellt wird, also, dass die durch die TR ursprünglich stornierte vorangegangene TR wieder aufgebaut wird. Beim Schema "beinhaltend/FIBU auflaufend" betrifft die Korrekturbuchung nur den Zuwachs (auflaufenden Betrag).
Verbuchte Rechnung zum Bearbeiten öffnen - Schema "beinhaltend/FIBU auflaufend"Mit der Lizenz "FIBU Anzahlungsautomatik für Baugewerbe" und der Berechtigung "ER-verbuchte Rechnungen zum Bearbeiten öffnen" wird eine Sonderfunktion freigeschaltet.
Die Funktion kann in der Rechnungsübersicht mit rechter Maustaste direkt auf der betroffenen Rechnung bzw. mit F2 in der Ansicht der Erfassungsmaske unter Funktionen aufgerufen werden.
Hinweis
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Wurde zu dieser Teilrechnung bereits eine Schlussrechnung erfasst, so kann diese nicht mehr bearbeitet werden. |
Sobald diese Funktion gestartet wird, kann die Rechnung bearbeitet und gespeichert werden.
Wurde die Rechnung auf diese Weise geöffnet, bleibt sie im Bearbeitungsmodus, und es stehen Ihnen zwei weitere Funktionen mittels rechter Maustaste zur Verfügung:
Nachbearbeitete Rechnung erneut verbuchenWenn die Rechnung bearbeitet und gespeichert wurde, kann man diese mittels rechter Maustaste, oder in der Erfassungsansicht über die Menüleiste unter Funktionen, mit der Funktion "Nachbearbeitete Rechnung erneut verbuchen" erneut verbuchen lassen.
Für die Verbuchung kann dann das Buchungsdatum und die Buchungsperiode gewählt und anschließend die Verbuchung gestartet werden. Die Rechnung wird mit dem neuen Betrag verbucht und die Originalrechnung storniert. Der Workflowstatus bleibt unverändert.
Bei der erneuten Verbuchung kann die Rechnung auch in das Folgejahr verbucht werden. Wird in die gleiche FIBU verbucht, wird geprüft, ob die Eingangsrechnung bereits ins Folgejahr verbucht wurde.
Nachbearbeitete Rechnung schließen (ohne verbuchen)Um Rechnungen bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass doch keine Änderung erforderlich ist, nicht erneut verbuchen zu müssen, wurde die Funktion "Nachbearbeitete Rechnung schließen (ohne verbuchen)" geschaffen. Dabei wird geprüft, ob die Rechnungsdaten mit der bereits verbuchten Rechnung übereinstimmen, und die Rechnung wird wieder geschlossen.
Hinweis | Wird das Rechnungsdeckblatt verwendet, müssen die Korrekturen in der ER-Kontrolle vorgenommen und das Rechnungsdeckblatt im Anschluss gegebenenfalls neu gedruckt werden. Wird das Rechnungsdeckblatt nicht verwendet, so kann die Änderung auch in der TR/SR-Übersicht durchgeführt werden. Die Funktion "Bearbeiten" in der TR/SR Übersicht ist nur ersichtlich, wenn die Zusatzlizenz (nsfinaz - FIBU Anzahlungsautomatik f. Baugwerbe) erworben wurde. Eine Korrektur, die über die TR/SR Übersicht vorgenommen wurde, wird in der ER-Kontrolle nicht angezeigt (alte Werte bleiben hier bestehen)! Die erfolgten Korrekturbuchungen werden in der TR/SR-Übersicht, sowie in der Buchhaltung am Kontoblatt angezeigt.
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Kostenrechnung mit Schema beinhaltend/FIBU auflaufend
Für die Kostenerfassung werden immer die tatsächlichen Kostendaten auf Grund der letzten Teilrechnung ermittelt. In der Buchung steht nur der auflaufende Betrag, in der Kostenaufteilung wird aber der beinhaltende Betrag (netto - abzüglich Steuer) angezeigt und die Kostendaten von der vorangegangenen Teilrechnung storniert als Minusbetrag angezeigt.
Um die ANBU-Vorerfassung aufrufen zu können, muss auf den jeweiligen Konten das Feld "ANBU-Erfass-Kz." auf ANBU-Vorerfassung eingestellt sein. Weiters kann ein Aktivierungskonto am Sachkonto hinterlegt werden. Ist ein solches hinterlegt, wird dieses der ANBU-Vorerfassung übergeben.
| Je nach Kontenart stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Wird ein Konto bebucht, dann wird im Buchungsprogramm (sowie in der Vorerfassung Buchungen und der ER-Kontrolle) der entsprechende Aufruf gestartet: Aktivkonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- ANBU-Vorerfassung: Bitte einstellen, wenn der Sitz der Buchhaltung Österreich ist und nach Fertigstellung der Buchung auf ein Anlagekonto eine ANBU-Vorerfassungsmaske erscheinen soll.
Passivkonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- Vorerfassung Investitionszuschuss
Erlöskonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- Vorerfassung Anlagenabgang
- Anlagenabgang
Aufwandskonto: - Keine ANBU-Vorerfassung
- ANBU-Vorerfassung
Aktivierungskonto: Wie ANBU-Vorerfassung, aber es wird z. B. ein Aktivierungskonto für die geringwertigen Wirtschaftsgüter und für Firmensitz Ungarn  hinterlegt.
Hinweis | Wird im Feld "Anbu-Erfassungs-Kennz." ein Kennzeichen erfasst, darf im Feld "Webu-Erfassungs-Kennz." kein Hinterlegung durchgeführt werden und umgekehrt. Die beiden Kennzeichen schließen sich gegenseitig aus! |
Im BMD Standardkontenrahmen ist das ANBU-Erfass-Kz bei allen Anlagekonten auf "ANBU-Vorerfassung" gesetzt.
Nähere Informationen zur Anlagenbuchhaltung finden Sie in der entsprechenden Dokumentation. |
| Hier kann für ein Aufwandskonto das dazugehörige Anlagekonto hinterlegt werden.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in der FIBU teilweise direkt im Aufwand gebucht, weil dieser Aufwand z. B. in der KERF sofort aufscheinen soll und nicht erst am Jahresende durch die Abschreibung. Wenn diese jedoch in der Anlagenbuchhaltung verwaltet werden sollen, müssen sie dennoch im Anlagenbereich erfasst werden können. Damit dieses Aktivierungskonto eingegeben werden kann, müssen Sie das Feld In Anlagenexplorer aktivieren.
Wenn beim Buchen der Eingangsrechnung für das geringwertige Wirtschaftsgut am Aufwandskonto die Anlagenvorerfassung eingestellt ist, soll die Vorerfassung aufgerufen werden, wobei statt dem Aufwandskonto gleich das Aktivierungskonto übergeben wird. |
Wird auf ein Anlagekonto mit dem ANBU-Vorerfassungskennzeichen gebucht, öffnet sich automatisch nach dem Speichern der Kontierung die ANBU-Vorerfassung.
Hier können alle notwendigen Werte erfasst werden.
Weiters kann die ANBU-Vorerfassung im Feld "ANBU-Erfassung" mit F8 geöffnet werden.
| Mit F8 kann die ANBU-Erfassung gestartet werden. |
Hinweis | Wird eine Eingangsrechnung auf ein Anlagekonto importiert, welches das ANBU-Vorerfassungskennzeichen gesetzt hat, wird diese Rechnung automatisch nach dem Import in der Anlagenvorerfassung erfasst. Es werden alle Daten der Buchung wie z. B. Anschaffungsdatum, Lieferant etc. in die Anlagenvorerfassung übernommen. Daten wie z. B. abnutzbar, beweglich, Menge usw. können nicht übernommen werden und müssen nachträglich in der ANBU-Vorerfassung ergänzt werden.
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In der ER-Kontrolle gibt es in den Parametern unter "Allgemein" den Parameter
Intrastat-Erfassung.
Ist dieser Parameter auf "JA" gestellt, dann öffnet sich nach der Kontierung automatisch die Intrastat-Erfassung, wenn mit einem Intrastat-relevanten Steuercode (8 bzw. 9) kontiert wurde.
Die Intrastat-Erfassung kann im Kontierungsfenster unabhängig von der Parametereinstellung manuell mit der Funktion "Intrastat-Erfassung" aufgerufen werden:
Ist bei einer Rechnung eine Intrastat-Erfassung vorhanden, dann wird dies in der Rechnungsübersicht im Feld "Intrastat" angezeigt.
Um die Auslandsdienstleistungen zu erfassen, müssen bei der Rechnungskontierung die Felder "ISO Code" und "ADL Code" aktiviert werden, welche dann mit den jeweiligen Daten befüttert werden müssen. Diese Daten werden in die Buchung am Gegenkonto und dann bei der Verbuchung in die ADL-Erfassung geschrieben.
| ISO-Code | Internationales Kürzel für das Land. Mit F4 kann die Suchfunktion gestartet werden. |
| ADL-Code | Code für grenzüberschreitende Dienstleistungen. Wird auf ein Konto mit hinterlegtem ADL-Code kontiert, dann wird der ADL-Code automatisch in die Kontierung (nur auf die Gegenbuchung) übernommen, wenn es eine ER von einem ausländischen Lieferanten ist und der ADL-Code im bebuchten Land existiert. Österreichische Lieferanten: Wird eine ER mit einem österreichischen Lieferanten erfasst und auf ein Sachkonto mit hinterlegtem ADL-Code kontiert, dann wird der ADL-Code ohne ISO-Code in die Kontierung übernommen. Es muss dann entweder der ISO-Code dazu erfasst oder der ADL-Code manuell gelöscht werden. FIBU-Filialen: Wird eine Filiale auf der Kontierung erfasst, wird geprüft, ob es den ADL-Code in diesem Land gibt. Wenn nicht, dann werden der ADL-Code und der ISO-Code automatisch von der Kontierung entfernt.
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Mittels
Parameter kann festgelegt werden, ob geprüft werden soll, ob die Daten für grenzüberschreitende Dienstleistungen vollständig erfasst worden sind.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein → ADL Erfassung
Wird eine Rechnung mit einem ADL-pflichtigen Steuercode gebucht, und es wurde kein ADL-Code erfasst, wird ein Hinweis angezeigt. Mit Klick auf "Zurück" landet man sofort im Feld "ADL" für die Erfassung des ADL-Codes.
In der Rechnungskontierung kann die Vorsteuererstattung mittels der Funktion "Erfassen Vorsteuererstattung" aufgerufen werden.
Wird eine Eingangsrechnung gelöscht, dann wird auch die Erfassung der Vorsteuererstattung dieses Beleges automatisch gelöscht.
Um eine Eingangsrechnung auf mehrere Raten aufzuteilen, steht Ihnen direkt in der Erfassung die Funktion "Ratenvereinbarung" zur Verfügung bzw. kann diese auch im Feld
Raten vorhanden mit der Funktionstaste F8 aufgerufen werden.
Die Ratenvereinbarung kann auch im Nachhinein, bei einer bereits bestehenden Rechnung, erfasst werden.
In der Liste der Eingangsrechnung kann ebenfalls das Feld
Raten vorhanden eingeblendet werden. In diesem Feld ist durch ein grünes Häkchen gekennzeichnet, welche Eingangsrechnungen eine Ratenvereinbarung hinterlegt haben. Diese kann mit Doppelklick geöffnet und angesehen, jedoch nicht bearbeitet werden.
Ein
Deckungsrücklass bzw. Haftrücklass kann wie im Buchungsprogramm in der Ratenvereinbarung erfasst werden. Bei dieser Variante werden die Daten aber nicht in die Erfassungsfelder in die ER-Kontrolle übernommen, sondern sind erst nach dem Verbuchen in die Fibu auf der Buchung in der Ratenvereinbarung ersichtlich.
Alternativ können diese Rücklässe aber auch beim Erfassen der Rechnung in den jeweiligen Feldern "Deckungsrücklass" und "Fälligkeit Deckungsrücklass" für Teilrechnungen und "Haftrücklass" und "Fälligkeit Haftrücklass" für die Schlussrechnung erfasst werden. Diese Felder sind allerdings nur bei einer Teil- bzw. Schlussrechnung aktiv.
Werden bereits am Teil-/Schlussrechnungsschema oder am Teil-/Schlussrechnungsablauf die Fälligkeiten und Prozentsätze für Deckungs- und Haftrücklass hinterlegt, werden diese automatisch in die Felder der ER-Kontrolle übernommen und als Rate in die FIBU verbucht.
Eine auf der Hauptbuchung erfasste Zahlungssperre oder ZV-Zahlungsreferenz wird automatisch auf die Ratenzahlungen übernommen. Bei einer nachträglichen Änderung dieser Felder auf der Hauptbuchung wird abgefragt, ob die Änderung auf die Raten übernommen werden soll.
Wenn auf einem Aufwandskonto das Wareneingangsbuch-Kz gesetzt ist, wird die Buchung automatisch in das Wareneingangsbuch übernommen, sobald die Rechnung in der ER-Kontrolle verbucht wird.
| Hier kann definiert werden, ob für dieses Sachkonto ein Wareneingangsbuch geführt werden soll. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der dazugehörigen Dokumentation. |
Unter FIBU
→ Buchen
→ Wareneingangsbuch können Sie die Daten ansehen, bearbeiten oder manuell erfassen sowie das Wareneingangsbuch drucken.
In der ER-Kontrolle kann der Spesenverteiler bzw. der Bewirtungsrechner in der Rechnungskontierung mit den jeweiligen Schaltflächen

bzw. über den Punkt "Funktionen" aufgerufen werden.
In der Rechnungserfassung kann der Spesenverteiler bzw. Bewirtungsrechner ebenfalls über die Schaltflächen bzw. auch über den Punkt "Funktionen" aufgerufen werden, aber erst nachdem die Rechnung verspeichert und erneut geöffnet wurde. (z. B. Ansehen,..)
Die eingegebenen Daten sowie die Freifelder 01-12 werden aus dem Spesenverteiler in die Kontierung übernommen.
Nähere Informationen zum Thema Spesenverteiler bzw. Bewirtungsrechner finden Sie in der Dokumentation
Automatikbuchungen.
In der ER-Kontrolle können die IC-Codes sowohl bei der Rechnungserfassung als auch bei der Rechnungskontierung eingegeben werden.
In der ER-Kontrolle kann die Projektnummer sowohl bei der Rechnungserfassung als auch bei der Rechnungskontierung eingegeben werden.
- Soll die Rechnung mit einer Projektnummer gebucht werden, kann diese direkt bei der Rechnungserfassung eingegeben werden.
- Soll die Rechnung auf mehrere Projektnummern aufgeteilt werden, müssen die jeweiligen Projektnummern direkt in der Rechnungskontierung erfasst werden. (Splittbuchung)
Grundlegende Informationen zur Rechnungsabgrenzung in der NTCS finden Sie in der Onlinehilfe
Buchungsbeispiele.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Abgrenzung in der ER-Kontrolle auszulösen.
Wird auf einem Sachkonto (Aufwandskonto) in den Stammdaten im Feld "Abgrenzungsautomatik" ein Häkchen gesetzt, dann öffnet sich in der ER-Kontrolle automatisch die Abgrenzungserfassung, wenn auf dieses Konto kontiert wird.

Will man keine Konten kennzeichnen, kann man beim Kontieren im Kontierungsfenster die Funktion "Rechnung abgrenzen" aufrufen.
Das Eingabefenster für die Abgrenzung öffnet sich erst nachdem die Kontierung (auf ein Aufwandskonto) und eine eventuell notwendige Kostenerfassung gespeichert wurden.
Hinweis
| Bei Teilrechnungen und Akontoforderungen ist die automatische Rechnungsabgrenzung nicht möglich, bei Schlussrechnungen aber sehr wohl. Bei Schlussrechnungen wird nur der Zuwachsbetrag, d. h. der Betrag der Schlussrechnung abzüglich der Beträge aus den Teilrechnungsstornos abgegrenzt. Der Abgrenzungsbetrag muss in diesem Fall im Abgrenzungsfenster manuell abgeändert werden, da vom Programm zum Zeitpunkt der Kontierung der Schlussrechnung noch nicht festgestellt werden kann, welche TR-Stornos mit der Schlussrechnung aufgelöst werden müssen.
|
Eine nachträgliche Abgrenzung einer bereits kontierten Rechnung, zu der auch eine eventuell erforderliche Kostenerfassung gespeichert wurde, kann in der Erfassungsmaske im Ansichtsmodus mit der Funktion "Rechnung abgrenzen" ausgelöst werden.
Hinweis
| Wird nach der Rechnungskontierung automatisch das Kostenrechnungsfenster geöffnet, kann die Funktion "Rechnung abgrenzen" auch im Nachhinein in der Erfassungsmaske der Rechnung aufgerufen werden (im Ansichtsmodus), da für die Abgrenzung auch eine vollständige Kostenerfassung notwendig ist. |
Wird die Abgrenzungsautomatik gestartet, öffnet sich pro Aufwandskonto ein eigenes Erfassungsfenster.

| Bezeichnung | Bezeichnung der Automatikbuchung Es wird automatisch der Buchungstext übernommen. |
Buchungssymbol | Buchungssymbole, mit welchen die Auflösungsbuchungen durchgeführt werden sollen. Es wird automatisch das Symbol der Buchung übernommen. Sollen die Abgrenzungsbuchungen ohne Steuer durchgeführt werden, muss hier bereits ein Symbol eingegeben werden, welches ohne Steuerberechnung definiert ist (Feld "Keine Steuerberechnung").
Im Parameter Vorschlag Buchungssymbol für Abgrenzungen kann ein Vorschlagswert hinterlegt werden. |
Gültig von | Datum, ab wann die Abgrenzungsbuchungen gültig sind. Es wird automatisch das Belegdatum übernommen. Die Abgrenzungsautomatik kann auch rückwirkend angelegt werden. Das heißt, es können auch Buchungen erfasst werden, die ins Vorjahr reichen. Wird ein Datum aus dem Vorjahr eingegeben, wird bei der Verbuchung automatisch das Konto für "Sonst. Verbindlichkeiten/Forderungen" verwendet.
Wenn das Gültig von Datum im selben Monat liegt wie das Belegdatum, dann wird zusätzlich zur ursprünglichen Buchung nur eine Umbuchung generiert. Die Abgrenzung und die Auflösung werden saldiert gebucht.
Wenn das Gültig von Datum im nächsten Monat liegt, dann wird zusätzlich zur ursprünglichen Buchung eine Abgrenzungsbuchung generiert. Die Auflösungsbuchungen erfolgen dann in den nächsten Monaten. |
| Datum, bis wann die Abgrenzungsbuchungen gültig sind. Wird das Feld "Anzahl Monate" befüllt, dann ist dieses Feld inaktiv. |
Abgrenzungsart | Hier kann eingestellt werden, ob es sich um eine aktive oder passive Rechnungsabgrenzung handelt. |
Abweichender Erstbetrag | Wenn der Betrag der ersten Abgrenzungsbuchung zu den restlichen Beträgen abweicht, kann dieser hier eingegeben werden. Wird beispielsweise verwendet, wenn die Abgrenzungsbuchung während eines Monats startet und daher nicht der ganze Betrag abgegrenzt werden soll. Somit wird der restliche Betrag im letzten Monat gebucht, da hier ebenfalls kein ganzer Monat abgegrenzt wird.
Beispiel | Rechnungsbetrag € 3.600,– brutto (€ 3.000,– netto) soll für 3 Monate abgrenzt werden. Abweichender Erstbetrag ist € 500,– Monat 1: € 500,– Monat 2: € 1.000,– Monat 3: € 1.000,– Monat 4: 500,–  |
Bei der Berechnungsart "Gesamtbetrag auf alle Monate/gesamten Zeitraum aufteilen" wird der abw. Erstbetrag automatisch berechnet sobald die Felder "Gültig von" und "Gültig bis" befüllt werden. Mit F8 kann dieser auch neu berechnet werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn bei "Gültig von" nicht der 1. Tag des Monats eingegeben wird (wenn also der 1. Monat nur teilweise abgegrenzt wird).
Berechnung: monatlicher Betrag x Anzahl Tage 1. Monat/30 Anzahl Tage für den ersten Monat werden aufgrund der Eingabe bei "Gültig von" berechnet. |
Anzahl Monate | Hier wird die Anzahl eingegeben, auf wie viele Monate die Buchung aufgeteilt werden soll. Wird das Feld "Gültig bis" befüllt, dann ist dieses Feld inaktiv. Eine Abgrenzung nur für 1 Monat ist nicht möglich, wenn dieser Monat derselbe Monat wie die ursprüngliche Buchungsperiode ist. |
Gesamtbetrag | Gesamtbetrag der Buchung Es wird automatisch der Buchungsbetrag übernommen. |
| Bei der Berechnungsart gibt es 3 Einstellmöglichkeiten:
Gesamtbetrag auf alle Monate/gesamten Zeitraum aufteilen Wird kein abweichender Erstbetrag eingegeben, wird der Betrag auf die eingegenben Monate aufgeteilt. z. B. € 3.000,– sollen auf 3 Monate aufgeteilt werden: Monat 1: € 1.000,–, Monat 2: € 1.000,–, Monat 3: € 1.000,– Wird ein abweichender Erstbetrag eingegeben, dann wird der 1. Monatsbetrag um diesen vermindert.
z. B € 3.000,– mit abweichendem Erstbetrag von € 500,– sollen auf 3 Monate aufgeteilt werden: Monat 1: € 500,–, Monat 2: € 1.000,–, Monat 3: € 1.000,–, Monat 4: € 500,–
Gesamtbetrag ohne abweichendem Erstbetrag auf restliche Monate/Zeitraum (ohne 1. Monat) aufteilen Bei dieser Einstellung muss ein abweichender Erstbetrag vorhanden sein. Der Erstbetrag wird vom Gesamtbetrag abgezogen. Der Erstbetrag wird für das 1. Monat herangezogen. Der Restbetrag (Gesamtbetrag minus Erstbetrag) wird auf die Restmonate aufgeteilt.
(bei taggenauer Eingabe "Gültig von/bis" werden die Tage vom 1. Monat nicht mitgerechnet) z. B. € 3.000,– mit abweichendem Erstbetrag von € 500,– sollen auf 3 Monate aufgeteilt werden: Monat 1: € 500,–, Monat 2: € 1.250,–, Monat 3: € 1.250,–
Gesamtbetrag ohne abweichenden Erstbetrag auf gesamten Zeitraum (inkl. 1. Monat) aufteilen Bei dieser Einstellung muss ein abweichender Erstbetrag vorhanden sein. Der Erstbetrag wird vom Gesamtbetrag abgezogen und der Restbetrag wird auf die angegeben Monate aufgeteilt.
z. B. € 3.000,– ,mit abweichendem Erstbetrag von € 500,– sollen auf 3 Monate aufteilt werden: Monat 1: € 1.333,33 (500,– + 833,33), Monat 2: € 833,33, Monat 3: € 833,34 |
Aufwands-/Erlöskonto | Hier kann ein abweichendes Aufwands- bzw. Erlöskonto eingegeben werden. Die Abgrenzungsbuchungen werden dann nicht auf das ursprüngliche Konto, sondern auf das hier angegeben Konto gebucht. |
Konto für ARA/PRA | In diesem Feld kann das jeweilige Konto für ARA bzw. PRA eingegeben werden. Wird kein Konto erfasst, wird automatisch das Konto lt. Fixkonten verwendet. Dieses Feld ist aktiv, wenn bei "Gültig von" ein Datum des aktuellen Jahres eingegeben wurde. |
Konto für sonst. Verbindlichkeiten/Forderungen | In diesem Feld kann das jeweilige Konto für sonst. Verbindlichkeiten bzw. sonst. Forderungen eingegeben werden. Wird kein Konto erfasst, wird automatisch das Konto lt. Fixkonten verwendet.
Dieses Feld ist grundsätzlich nur aktiv, wenn bei "Gültig von" ein Datum des Vorjahres eingegeben wurde. Wird in den Automatikbuchungen im Parameter Allgemein - Konten für rückwirkende Auflösung unterjährig eingestellt, dass auf sonst. Verb./sonst. Ford. gebucht werden soll, dann sind die Felder auch bei einem rückwirkenden Datum im laufenden Jahr aktiv. |
Brutto-Abgrenzung  | Bei sonstigen Verbindlichkeiten (bzw. Forderungen) ist es möglich, mit Steuer abzugrenzen und diese auf ein eigenes Konto zu buchen, das in den Fixkonten unter "Vorsteuer/Umsatzsteuer in Folgeperioden" zu hinterlegen ist. Das Kennzeichen kann nur dann gesetzt werden, wenn die Abgrenzung das Vorjahr betrifft und die ursprüngliche Buchung mit Steuer gebucht worden ist. Buchungen ohne Steuercode können nicht Brutto abgegrenzt werden. Die Buchung im Vorjahr erfolgt als Splittbuchung: Aufwand + VSt in Folgeperioden / Sonst. Verbindlichkeiten
Die Brutto-Abgrenzung ist auch unterjährig möglich, wenn unterjährig rückwirkend auf sonst. Verb./sonst. Ford. gebucht wird. Dazu muss folgender Parameter gesetzt werden: FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Automatikbuchungen → Allgemein → Konten für rückwirkende Auflösungen unterjährig → 1 - Sonst. Verb./Sonst.Ford. |
Abgrenzung-Info | In diesem Feld werden (nach Eingabe der Berechnungsgrundlagen) die berechneten Beträge angezeigt. |
Die Abgrenzungen werden in den Automatikbuchungen (Programmeinstieg über FIBU → Buchen und Vorerfassung → Weitere Buchungsfunktionen → Automatikbuchungen) angelegt und dort als "Vorläufig" gekennzeichnet.
In der Eingangsrechnungskontrolle erfolgt noch kein Austausch der Aufwandskonten gegen das Abgrenzungskonto.
Bei der Verbuchung der Eingangsrechnung wird das ursprüngliche Aufwandskonto durch das Abgrenzungskonto ersetzt und bei den Automatikbuchungen wird das Kennzeichen "Vorläufig" herausgenommen.
Auf der Buchung wird die ursprüngliche Kontonummer im Feld "Abgr.-Orig.KontoNr" gespeichert.
In der Rechnungsübersicht kann die Spalte "Abgrenzung vorhanden" eingeblendet werden. Abgegrenzte Rechnungen erhalten hier als optisches Kennzeichen ein Häkchen, nach welchem man sortieren bzw. filtern kann.
Hinweis
| Wurde bereits eine Abgrenzung erfasst und es werden die Kostendaten einer Kontierung geändert, dann werden diese Kostendaten automatisch im Hintergrund auf den dazu vorerfassten Abgrenzungen geändert. Bei einer nachträglichen Änderung der Kontierung oder des Betrages öffnet sich nach dem Speichern der Kontierung nochmals das Abgrenzungsfenster. |
Um eine vorerfasste Abgrenzung wieder zu löschen, muss man in der Kontierungszeile im Feld "Abgrenzung" das Häkchen entfernen. Es kommt anschließend die Abfrage, ob man die Zuordnung entfernen will, und nach Bestätigung dieser Meldung wird in der Rechnungsübersicht das Häkchen im Feld "Abgrenzung vorhanden" entfernt und im Hintergrund auch das angelegte Abgrenzungsmodell gelöscht. |
Verbuchung
Eine Verbuchung der Auflösungsbuchungen kann nicht aus der ER-Kontrolle gestartet werden, sondern erfolgt im Buchungsprogramm.
Hinweis | Ist der Parameter Interne Beleg-Nr Vergabe auf "Automatisch bei Verbuchung" gesetzt, wird die Belegnummer bei der Verbuchung auch auf die erfassten Abgrenzungsbuchungen im Programm Automatikbuchungen übernommen.
Möchte man für die Abgrenzungsbuchungen eine eigene Belegnummer vergeben, empfehlen wir hier auch ein eigenes Buchungssymbol zu verwenden (beim Erfassen der Abgrenzung anzugeben, z. B. UB). Zu beachten ist jedoch, dass die Belegnummer der Abgrenzungsbuchung nicht frei wählbar ist, sondern immer gleichlautend der Zahl der Buchungsperiode ist.
Dazu sind folgende Einstellungen notwendig: - Im Programmpunkt "Automatikbuchungen" unter Extras → Einstellungen für Automatikbuchungen → Allgemein → Erhöhung BelegNr bei Verbuchung: "0 – Eingegebene BelegNr wird erhöht"
- Im Programmpunkt "ER-Kontrolle" unter Extras → Einstellungen für ER-Kontrolle → Allgemein → Interne Beleg-Nr.-Vergabe eine dieser 3 Auswahlmöglichkeiten:
1 - Automatisch bei Freigabe 2 - Automatisch bei Freigabe mit Abfrage 3 - Keine automatische Vergabe
Bei diesen Einstellungen wird die Buchungsperiode als Belegnummer beim Verbuchen in die Buchung übernommen. Die Belegnummer auf den erfassten Abgrenzungsbuchungen im Programm Automatikbuchungen bleibt leer.
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Nähere Informationen zu den Voreinstellungen bzw. Erfassung von Abgrenzungen finden Sie unter
Rechnungsabgrenzungen.
Wird die ER-Kontrolle zusammen mit unserer NTCS WWS geführt, gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und Speziallösungen.
Der genaue Standardablauf bei Verwendung der ER-Kontrolle in Kombination mit der WWS (Bestellerfassung
→ Warenannahme
→ Lieferschein-Archivierung
→ Erfassung der ER
→ WE-Zuordnung → WE-Kontrolle → Kontierung und Freigabe für die FIBU) wird in der WWS Onlinehilfe
ER-Kontrolle mit WWS beschrieben.
Durch diese Kombination kann die Rechnung vom Lieferanten mit den "Preisen lt. Warenannahme" verglichen werden. Werden Einkaufspreise oder Einkaufswerte geändert, werden die Lagereinstandspreise über Differenzbuchungen im Lager korrigiert.
Um Wareneingänge, zu denen die Rechnungen noch ausständig, oder bereits eingelangt aber noch im Umlauf sind (workflow noch nicht durchlaufen) in der Buchhaltung zu berücksichtigen, gibt es je nach Anforderung zwei Spezialvarianten:
- WE-/RE-Verbuchung
- Vorläufige Verbuchung WES über ER-Kontrolle
Eine weitere Speziallösung für das Baugewerbe, wenn die ER-Kontrolle in Kombination mit der NTCS WWS geführt wird, stellt das folgende Rechnungsschema bei TR/SR dar, das bei Pauschalprojekten/Pauschalabrechnungen unter Verwendung von Anzahlungsrechnungen empfohlen wird. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, beinhaltende Teilrechnungen, zu denen es bereits weitere Teilrechnungen gibt, betragsmäßig einfach und automatisiert, sowohl in der FIBU als auch in der Warenwirtschaft zu korrigieren:
- Rechnungsschema beinhaltend/FIBU auflaufend - Baugewerbe
Der Begriff WE-/RE-Verbuchung ist die Kurzform für "Wareneingangs-Rechnungseingangs-Verbuchung" und kann dazu genutzt werden, um die Wareneingänge, zu denen die Rechnung noch ausständig ist, bereits in der FIBU und KORE darzustellen.
Die WE-/RE-Verbuchung beschreibt die lückenlose Darstellung der Lieferantenverpflichtungen (inklusive automatischer periodenreiner Abgrenzung) vom Absetzen der Bestellung bis zur Verbuchung der Eingangsrechnung in der WWS (Bestellobligo, Zahlungsplan ...) und FIBU/KORE.
Der aus der automatisierten Abgrenzung resultierende zweite Haupteffekt dieses Prozesses ist die Vergleichbarkeit und Abstimmungserleichterung des WWS Lagers mit den in der FIBU gebuchten Werten.
In der WWS gibt es dazu eine Reihe von Einstellungen und Funktionen, die zu einem lückenlosen Gesamtprozess kombiniert werden können.
Folgende Buchungssätze werden dadurch in der FIBU vom System erzeugt:
1. Wareneingang wird in der Warenwirtschaft erfasst und verspeichert:
Kl. 5 Konto lt. Artikelstamm/Kontentabelle an Verbindlichkeitenkonto für WE-/RE-Verbuchung aus den Fixkonten.
2. Rechnung wird in der ER-Kontrolle erfasst, dem Lieferschein zugeordnet und verbucht:
Verbindlichkeitenkonto für WE-/RE-Verbuchung an Kl. 5 Konto lt. Artikelstamm/Kontentabelle -> Auflösung der WE-/RE-Verbuchung
Kl. 5 Aufwandskonto lt. Artikelstamm/Kontentabelle an Lieferantenkonto -> Verbuchung der Lieferantenrechnung
Das Verbindlichkeitenkonto, das für die WE-/RE-Verbuchung angelegt wird, ist OP-geführt und kann somit laufend kontrolliert werden. Damit die Salden, der für die WE-/RE-Verbuchung bebuchten Konten in der Buchhaltung nicht aufscheinen, besteht die Möglichkeit, die Konten in der Buchhaltungsgliederung auszugliedern.
Die vollständige und korrekte
WE-Zuordnung in der ER-Kontrolle ist Voraussetzung für eine korrekte WE-/RE-Verbuchung.
Bei der vorläufigen Verbuchung des WES aus der ER-Kontrolle erfolgt bereits bei Wareneingang mit einer Hilfsbuchung eine Berücksichtigung in der FIBU, ohne dass die Eingangsrechnung den Workflow fertig durchlaufen hat.
In der ER-Kontrolle wird die Eingangsrechnung erfasst und über den Workflow abgearbeitet. Parallel dazu wird sofort eine Hilfsbuchung über die Funktion "vorläufige Verbuchung" (inkl.
WE-Zuordnung) verbucht.
Dies bietet wesentliche Erleichterungen für die Vergleichbarkeit und die Abstimmung des WWS Lagers mit den in der FIBU gebuchten Werten und durch das Zuordnen der Bestellung werden die Steuerlichkeiten aus dieser für die vorläufige Kontierung ermittelt (STC, Proz). Somit ist auch ein Vorsteuerabzug gewährleistet. Durch die Bestellzuordnung wird auch automatisch das Kennzeichen "nicht in kurzfr. Finanzplan" gesetzt.
Speziell für das Baugewerbe wurde ein eigenes Schema geschaffen, das es ermöglicht, dass die Teilrechnung in der Warenwirtschaft beinhaltend ausgedruckt oder in der ER-Kontrolle beinhaltend erfasst wird, in der FIBU aber auflaufend verbucht wird.
Der Hauptgrund für die Verwendung dieses Ablaufes ist, dass mittels einer Zusatzlizenz (nsfinaz – FIBU Anzahlungsautomatik f. Baugewerbe) unter Bildschirmansichten → TR/SR-Übersicht einfach Rechnungskorrekturen vorgenommen werden können.
Speziell im Baugewerbe, wo Rechnungskorrekturen einfach durch händisches Streichen und meist ohne das Ausstellen einer neuen Rechnung üblich und auch gesetzlich erlaubt sind, ist das ein wertvolles Instrument.
Grundlegende allgemeine Informationen zum Paket FIBU, aber auch detaillierte länderspezifische Einstellungen bei Firmensitz Ungarn entnehmen Sie dem
Handbuch für Ungarn.
In der ER-Kontrolle steht das Feld "SteuerNr (FA)" in der Eingangsrechnungsliste sowie in der Rechnungserfassung zur Verfügung. In diesem Feld wird die - am Personenstamm hinterlegte - Steuernummer und Finanzamtnummer des Lieferanten angezeigt.
Wird die Steuernummer des Lieferanten im BMD Scan mittels OCR-Erkennung ermittelt, wird diese in der ER-Kontrolle zur Findung des Lieferantenkontos herangezogen (wenn keine UID des Lieferanten ermittelt werden konnte).
Ebenso kann bei Übergabe von elektronischen Rechnungen neben der UID- bzw. der Steuernummer auch die Gruppen-ID im BMD Scan ausgelesen und verarbeitet werden und zur
Ermittlung des Lieferanten in der NTCS ER-Kontrolle herangezogen werden.
Konnte mit den übergebenen Daten in der NTCS kein bestehender Lieferant ermittelt werden, erfolgt eine Abfrage zur Neuanlage. Die ausgelesenen Daten werden in diesem Zuge auf die Stammdaten übernommen. Die Übernahme der Steuernummer und der Gruppen-ID können am Lieferantenstamm im Feld "Finanzamt" überprüft werden.
In der ER-Kontrolle können mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" auch Rechnungen mit dem ungarischen Format "Online Számla" importiert werden.
Grundlegende allgemeine Informationen zum Paket FIBU, aber auch detaillierte länderspezifische Einstellungen bei Firmensitz Slowakei entnehmen Sie dem
Handbuch für die Slowakei.
Grundlegende allgemeine Informationen zum Paket FIBU, aber auch detaillierte länderspezifische Einstellungen bei Firmensitz Tschechien entnehmen Sie dem
Handbuch für Tschechien.
In der ER-Kontrolle kann - mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü im Feld "Lieferantenkonto" stehend - mit dem QR-Leser "Payeye" gearbeitet werden.
Ausgelesen und in die ER-Kontrolle übernommen werden Lieferantenkonto, Betrag, Währung und Zahlungsreferenz.
In der ER-Kontrolle gibt es die Möglichkeit, im Falle der Abwesenheit eines Mitarbeiters, einen Stellvertreter zu hinterlegen, damit dieser Stellvertreter ebenfalls die Rechnungen bearbeiten und freigeben kann.
Im Menüpunkt CRM → Stammdaten → Personen → Mitarbeiter kann auf den jeweiligen Mitarbeitern ein Stellvertreter hinterlegt werden.

Erfassen Sie den Haupt-Stellvertreter direkt in diesem Feld.
Mittels

F8 können Sie noch weitere Stellvertreter zuordnen. (Hauptstellvertreter und weitere Stellvertreter schließen einander aus.)
Der Stellvertreter kann auch im CRM unter CRM → Abwesenheitsmanager hinterlegt werden.
Damit die Stellvertreterregelung aktiviert wird, muss der Parameter ER-Kontrolle
→ Allgemeinen Einstellungen
→ Organizer
→ Stellvertreter lt. Mitarbeiterstamm auf "Ja" gestellt werden.
Sind Sie bei einem Mitarbeiter als Stellvertreter hinterlegt, und Sie steigen in die ER-Kontrolle ein, erhalten Sie die Information "Sie sind als Stellvertreter anderer Mitarbeiter eingetragen".
Mit F8 öffnet sich eine Liste aller Mitarbeiter, bei denen Sie als Stellvertreter hinterlegt sind und es kann auf diese Mitarbeiter umgeschaltet werden.
Ist man bei keinem Mitarbeiter als Stellvertreter hinterlegt, bekommt beim Klick auf die Funktionstaste F8 eine gleichlautende Hinweismeldung.
Hinweis | Hat ein Mitarbeiter nur die Berechtigung seine eigenen Rechnungen zu sehen, dann steht in diesem Fall nur die F4- Funktion zur Verfügung. Mit F4 öffnet sich ebenfalls die Liste aller Mitarbeiter, bei denen man als Stellvertreter hinterlegt ist und es kann auf diese Mitarbeiter umgeschaltet werden. Ist man bei keinem Mitarbeiter als Stellvertreter hinterlegt, ist in diesem Fall die Mitarbeitereingabe inaktiv! |
Über die Parametereinstellungen in der ER-Kontrolle kann aktiviert werden, dass bei Zuordnung einer Rechnung eine Aufgabe für die jeweiligen Mitarbeiter erstellt wird.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine Einstellungen → Organizer
Folgende Einstellungen sind dazu möglich:
| Soll bei Zuordnung einer Rechnung eine Aufgabe im BMD Organizer erstellt werden, ist der Parameter zwingend auf "1 - Ja" zu setzen. |
| Wird die Aufgabenerstellung im ER-Kontrolle Parameter "Aufgabe erstellen" mit "1- Ja" aktiviert, kann hier eine Aufgabenkategorie angelegt und hinterlegt werden. Wird eine Aufgabe aus der ER-Kontrolle erzeugt, wird diese im Programm "Aufgaben" mit der hinterlegten Aufgabenkategorie angelegt und es kann danach gefiltert werden.
Dieser Parameter muss nicht zwingend gesetzt werden. Wird hier keine Einstellung getroffen, wird die Aufgabe ohne Aufgabenkategorie erstellt.
Die Hinterlegung einer Aufgabenkategorie für die ER-Kontrolle wird allerdings zur besseren Übersichtlichkeit im Programm "Aufgaben" empfohlen. Ebenso ist die Hinterlegung der Aufgabenkategorie für die beiden CRM Parameter "Haupt-/Unterkategorien ohne E-Mail-Benachrichtigung" und für die Anlage eines Stapels für Aufgabenbenachrichtungen notwendig. Meistens werden diese Parameter in Kombination eingestellt, um nicht für jede einzelne Rechnung eine Benachrichtigung zu erhalten, sondern in einem individuell festgelegtem Intervall z. B. einmal täglich eine Benachrichtigung für alle Aufgaben zu erhalten. |
| Das Soll-Erledigtdatum der Aufgabe wird gesetzt: - x Tage vor Skontofrist (falls Skontotage vorhanden), sonst x Tage vor Zahlungsziel (wenn Zahlungsziel vorhanden)
Wenn die Rechnung sofort fällig ist bzw. wenn keine Tage hinterlegt sind, wird das Soll-Erledigungsdatum nicht automatisch gesetzt.
Dieser Parameter muss nicht zwingend gesetzt werden.
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| Das Soll-Erledigtdatum der Aufgabe wird gesetzt: - x Tage nach Zuordnung der Aufgabe, falls Parameter "Tage vor Fristende" ebenfalls gesetzt ist, wird der frühere Termin verwendet
Wenn die Rechnung sofort fällig ist bzw. wenn keine Tage hinterlegt sind, wird das Soll-Erledigungsdatum nicht automatisch gesetzt.
Dieser Parameter muss nicht zwingend gesetzt werden. |
| Hinterlegung Aufgabenart
1 - öffentlich (BMD Standard) 2 - privat 3 - verdeckt Dieser Parameter muss nicht zwingend gesetzt werden.
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| Es kann eingestellt werden, welche Felder von der Rechnung in den Betreff der Aufgabe geschrieben werden sollen:
1 - Interne Belegnummer + Text (BMD Standard) 2 - Externe Belegnummer + Text 3 - Aufgabenbetreff Wird der Parameter auf "Aufgabenbetreff" gestellt, kann bei der ER-Erfassung im Feld "Aufgabenbetreff" ein Betreff erfasst werden, welcher in den Aufgaben angezeigt wird. Dieses Feld kann manuell oder über ein Makro befüllt werden.
|
Der Parameter
Aufgabe erstellen kann nur allgemein gesetzt werden. Alle weiteren Parameter können auch firmenbezogen gesetzt werden.
Damit eine Aufgabe erstellt wird, ist zwingend der Parameter "Aufgabe erstellen" auf "Ja" zu setzen. Die weiteren Einstellungen sind nicht unbedingt erforderlich.
Über den Parameter "Aufgabenart" kann eingestellt werden, ob die aus der ER-Kontrolle erzeugten Aufgaben öffentlich (Standard), privat oder verdeckt sind. Zur besseren Übersichtlichkeit und für den Stapel Aufgabenbenachrichtigung sollte im Parameter "Aufgabenkategorie" eine Kategorie ausgewählt werden.
Als Alternative zum Erstellen von verdeckten Aufgaben können Aufgaben auch mittels CRM Berechtigungen geschützt werden. Hier ist aber nur einstellbar, wer von wem die Aufgaben sieht. Eine Eingrenzung auf bestimmte Aufgabenkategorien ist aktuell noch nicht möglich.
Aufgaben aus der ER-Kontrolle können jetzt auch mittels rechter Maustaste direkt auf "erledigt" gesetzt werden. Dabei wird weder die Eingangsrechnung noch der Freigabedialog geöffnet.
Ist die Freigabe ohne Benutzereingabe nicht möglich, kann die Eingangsrechnung so nicht freigegeben werden.
Folgende Parametereinstellung ist allgemein oder unter den eigenen Einstellungen erforderlich:
Die NTCS muss nach dem Ändern dieses Parameters neu gestartet werden!
Hinweis |
Aufgaben aus der ER-Kontrolle können auch im BMD Web bzw. in BMD Com ausgeführt werden! Mittels Parameter kann eingestellt werden, wie die Ausführung erfolgen soll. Standardmäßig ist der Parameter auf "Eingeschränkte Freigabe" eingestellt und die Ausführung erfolgt über die Kachel "CRM" bzw. den Punkt "Aufgaben".
Wird der Parameter auf "ER-Kontrolle öffnen" gestellt, öffnet sich die BMD Web: Eingangsrechnungskontrolle für die Ausführung der Aufgaben, und es werden alle dem Benutzer zugeordneten Rechnungen angezeigt. |
Wenn eine Aufgabe erstellt werden soll, wird automatisch eine E-Mail bzw. interne Nachricht an denjenigen Mitarbeiter versendet, sofern eine E-Mail-Adresse am Mitarbeiterstamm hinterlegt ist.
Es wird die Haupt-E-Mail-Adresse am Mitarbeiterstamm verwendet. Auf die weiteren E-Mail-Adressen, die mit F8 hinterlegt werden können, kann aus der ER-Kontrolle nicht zugegriffen werden.
Soll keine E-Mail versendet werden, kann eine eigene Kategorie für die ER-Kontrolle erstellt werden und der E-Mail-Versand unter den CRM Parametern deaktiviert werden.
Die jeweiligen Parameter sind im CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Aufgaben → Allgemeine Einstellungen → Allgemein zu hinterlegen:
Hauptkategorien ohne E-Mail-Benachrichtigungen: Hier können Aufgaben-Hauptkategorien eingetragen werden, bei denen keine Aufgabenbenachrichtigungen (E-Mails/interne Nachrichten) versendet werden. Es können auch mehrere Kategorien hinterlegt werden.
Hinweis | Alternativ kann über die Anlage eines Stapels gearbeitet werden. In der ER-Kontrolle muss dafür die Aufgabenerstellung aktiv und eine eigene Kategorie hinterlegt sein, für die der Stapel eingerichtet werden kann.
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Wird mit Aufgabenerstellung bei der Zuordnung der Rechnungen gearbeitet, kann eine Stellvertretung über den Abwesenheitsmanager eingestellt werden.
Im Abwesenheitsmanager muss beim abwesenden Mitarbeiter der Gültigkeitszeitraum angegeben werden. Gleichzeitig müssen der Stellvertreter zusätzlich zum allgemeinen Feld "Stellvertreter" auch im Feld "ER-Kontrolle Stellvertreter" und die "ER-Kontrolle Vertretungsart" angegeben werden:

Über diese Combobox können Sie definieren, wie der Stellvertreter im Zeitraum Ihrer Abwesenheit über die anfallenden ER-Kontrolle-Aufgaben informiert wird. Es stehen Ihnen folgende fünf Möglichkeiten zur Verfügung:
| Stellvertreter nur benachrichtigen (E-Mail) | Der vertretende Mitarbeiter bekommt eine Benachrichtigungsmail, wenn für den abwesenden Mitarbeiter eine ER-Kontrolle-Aufgabe erfasst wurde. |
Stellvertreter ohne Benachrichtigung | Der Stellvertreter kann für den Zeitraum der Abwesenheit die ER-Kontrolle-Aufgaben des abwesenden Mitarbeiters erledigen. Der Stellvertreter muss dazu in die Aufgaben des abwesenden Mitarbeiters einsteigen. |
An Stellvertreter delegieren (E-Mail) | Dem Stellvertreter wird die Aufgabe des abwesenden Mitarbeiters sofort delegiert. Diese Aufgabe ist dann beim Abwesenden unter "Delegierte" Aufgaben und beim Stellvertreter unter den "Offenen" zu finden. Zusätzlich wird nach der Delegierung eine E-Mail an den Stellvertreter des abwesenden Mitarbeiters gesendet. |
An Stellvertreter delegieren | Dem Stellvertereter wird die Aufgabe des abwesenden Mitarbeiters sofort delegiert. Diese Aufgabe ist dann beim Abwesenden unter "Delegierte" Aufgaben und beim Stellvertreter unter den "Offenen" zu finden, ohne dass dieser per E-Mail über die neue ER benachrichtigt wird. |
| Wenn Sie diese Option wählen, erfolgt bei der Anlage einer ER-Kontrolle-Aufgabe für den abwesenden Mitarbeiter keine Benachrichtigung an den Stellvertreter. |
Grundlegende Informationen zum Abwesenheitsmanager finden Sie in der Dokumentation
Abwesenheitsmanager.
In der ER-Kontrolle wird über einen eigenen Parameter festgelegt, in welches Archiv die Dokumente übernommen werden sollen. Hier besteht u. a. die Möglichkeit, zusätzlich zum Archiv auch eine eigene Kategorie für die Eingangsrechnungen bzw. eine abweichende Kategorie für Zusatzdokumente, den allgemeinen Archivierungszeitpunkt, das Sicherungsverzeichnis für die ER-Kontrolle und vieles mehr zu hinterlegen.
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → ER-Archiv
| Archiv, welches standardmäßig für ER-Dokumente verwendet wird. |
| Kategorienummer/Kurzbezeichnung der Dokumentenkategorie, die für ER-Dokumente standardmäßig verwendet wird.
Wird ein Dokument über Drag & Drop im Nachhinein einer Buchung zugeordnet, öffnet sich das Beschlagwortungsfenster zur Eingabe der Daten für die Archivierung. Ist die eingegebene Kategorie in der Beschlagwortungsmaske identisch mit der in diesem Parameter hinterlegten Kategorie, werden alle Daten dieses Dokumentes (z. B. Betreff ...) automatisch mit der ursprünglichen Buchung abgeglichen.
Möchten Sie beispielsweise einen abweichenden Betreff am Dokument haben, müssen Sie dafür eine abweichende Kategorie verwenden. |
| Kategorienummer/Kurzbezeichnung der Dokumenten-Kategorie, die für zusätzlich zur Rechnung archivierte Dokumente verwendet bzw. auch im Archivierungsdialog vorgeschlagen wird.
Achtung: Es erfolgt kein nachträglicher Abgleich der Zusatzdokumente nach eventuellen Änderungen in der ER-Kontrolle! |
| Einstellung, ob die Dokumente sofort oder erst bei der Verbuchung archiviert werden.
0 - Sofort 1 - Bei der Verbuchung (BMD Standard)
Wird nicht sofort archiviert, werden die Dokumente in der Belegablage-Databox (und damit im Docpool) abgelegt.
Die zwei folgenden Funktionen können hilfreich für die Kontrolle der Ablage des Dokuments bzw. Weiterverarbeitung sein: - die Funktion in der ER-Kontrolle am Datensatz über das Kontextmenü: DMS → zu Dokument in DMS
- die Funktion in der Belegablagedatabox über das Kontextmenü: Zuordnung ermitteln
Wird ein Dokument über die Belegablage Databox in die ER-Kontrolle übernommen, bleibt der Datensatz in der Belegablage Databox unabhängig von der Parametereinstellung des Zeitpunkts der Archivierung so lange erhalten, bis der Datensatz aus der ER-Kontrolle verbucht wird. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Onlinehilfe ER-Kontrolle im Punkt Automatische Anlage durch Beleg-Upload (Databox).
Unabhängig vom ER-Parameter "Zeitpunkt der Archivierung" wird ein mit Drag & Drop hinzugefügtes Dokument immer sofort archiviert. |
| Wird eine Eingangsrechnung mit zugeordneten Dokumenten gelöscht, dann werden diese Dokumente in das hier hinterlegte Sicherungsverzeichnis kopiert und im Archiv unter "Gelöschte Dokumente" angezeigt. Wird kein Sicherungsverzeichnis hinterlegt, wird abgefragt, ob das Dokument im Archiv gelöscht werden soll. |
Ist im oben angeführten Parameter unter "DMS Archivnummer" nichts hinterlegt, wird unter CRM
→ DMS
→ DMS-Vorschlagswerte nach einem hinterlegten Archiv gesucht. Dieses Archiv muss unter der Dokumentenherkunft "FIBU - Buchen" angelegt sein.
Hinweis | Soll für mehrere Firmen nur ein Archiv verwendet werden, muss über die Firmen eine Firmengruppe gelegt werden. Ist das nicht möglich, da die Firmen nicht zusammenhängen, muss für jede Firma ein eigenes Archiv angelegt und am Archivstamm die dazugehörige Firma hinterlegt werden.
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Wird bei der Rechnung im Feld "Datenbesitzer für Ansehen" ein Datenbesitzer eingetragen, wird dieser bei der Archivierung bzw. beim Ändern der Zuordnung von der ER auf das Dokument übergeben.
Mittels der Funktion DMS → Dokumente zuordnen, DMS → Neues Dokument oder Drag & Drop können in der ER-Übersicht oder im Erfassungsfenster weitere Dokumente hinzugefügt werden. Auch z. B. Dokumente aus Word oder Excel, die über BMD Scan nicht übergeben werden können. Mögliche Dateitypen sind MSG-, PDF, GIF, BMP, ICO, EXR, JPG, JPEG, PNG, TGA, WEBP, PBM, WMF, TIF, TIFF, SVG, AI, DOCX, XLSX und CSV-Dateien.
Halten Sie beim Ziehen der Dokumentenzuordnung (Drag & Drop) die Strg-Taste gedrückt, wird die Dokumentenzuordnung kopiert und mit der Umschalt-Taste verschoben.
Wird ein noch nicht archiviertes Dokument zugeordnet, öffnet sich die Beschlagwortungsmaske, in der die Werte aus der Eingangsrechnung automatisch übernommen werden.
Mit "Speichern" wird die Datei automatisch archiviert.
Im Erfassungsfenster wird jedes neu hinzugefügte Dokument unter einem automatisch angelegten Reiter im Dokumentenviewer angezeigt.
Im Erfassungsfenster oder aus der Rechnungsübersicht können die verschiedenen Dokumente wie gewohnt auch mit der
Funktion DMS angesehen oder weiter bearbeitet werden.
Wird eine Rechnung in der ER-Kontrolle ohne Dokument jedoch mit Barcode erfasst und das Dokument wird über die
Schnittstelle "bmddocs.dok" importiert oder mit Barcode archiviert, dann wird dieses Dokument im Zuge des Imports bzw. der Archivierung automatisch mit der Rechnung verknüpft.
Voraussetzung ist, dass der Barcode in der Schnittstelle mit dem Barcode der Eingangsrechnung übereinstimmt und die Einstellung des Parameters im Buchungsprogramm
→ Menüpunkt Extras
→ Einstellungen für Buchen
→ Archiv:
Dokumentenermittlung lt. Barcode
Wurde ein Dokument bereits mit Barcode archiviert und die zugehörige Rechnung erst im Nachhinein in der ER-Kontrolle unter Eingabe dieses Barcodes erfasst, erfolgt im Hintergrund eine automatische Verknüpfung im Zuge der Verbuchung in die Fibu, und die Dokumente werden neu mit den Daten der Buchung im Archiv beschlagwortet. Hier gelten die gleichen Voraussetzungen wie oben angeführt.
Zusätzlich müssen die beiden Parameter unter Parameter ER-Kontrolle
→ Archiv eingestellt werden:
- Parameter "DMS Kategorie": Die Kategorie des Archivdokuments muss mit der hier hinterlegten Kategorie übereinstimmen, ansonsten erfolgt kein Abgleich der Beschlagwortung.
- Parameter "Übernahme Dateiname als Barcode" auf "Ja"
Am FIBU-Stamm steht das Feld "Datenbesitzer für ER-Kontrolle" zur Verfügung. Wenn in einer FIBU eine Datenbesitzergruppe für Ansehen gesetzt wurde, dann können Benutzer mit dieser Datenbesitzergruppe ausschließlich für die ER-Kontrolle berechtigt werden.
Voraussetzung ist die Zuordnung der User-ID beim Mitarbeiter im CRM in der MItarbeiterverwaltung.
Jene Benutzer, die nur in der Datenbesitzergruppe für ER-Kontrolle zugeordnet sind, können diese FIBU dann trotzdem in der ER-Kontrolle aufrufen. In anderen Programmen wird die Buchhaltung nicht angezeigt.
In der ER-Kontrolle können die Funktionen Kontoblatt, Gegenkontoblatt, TR/SR-Übersicht und Verbuchen nicht gestartet werden.
Wie Sie die Berechtigungen in der ER-Kontrolle im Einzelnen steuern können, wird hier in den nachfolgenden Punkten beschrieben.
Den allgemeinen Einstieg ins Berechtigungsprogramm finden Sie unter TOOLS → Tools → Berechtigung → Berechtigungen.
Die Berechtigungen für die ER-Kontrolle stellen Sie in der Berechtigungsübersicht unter Finanzbuchhaltung → Buchen und Vorerfassungen → ER-Kontrolle ein.

Ansehen alle (nicht nur eigene)
Ist dieser Punkt gesperrt, können nur die eigenen Rechnungen angesehen werden. Ein Umschalten auf einen anderen Mitarbeiter ist in der ER-Liste nicht möglich.
Bearbeiten (allgemein)
Mit dieser Berechtigung kann eingestellt werden, ob das Bearbeiten von allen Rechnungen, also auch von jenen, die dem Mitarbeiter nicht zugeordnet sind, erlaubt oder nicht erlaubt ist.
Bearbeiten (eigene)
Mit dieser Berechtigung kann eingestellt werden, ob das Bearbeiten von eigenen Rechnungen erlaubt oder nicht erlaubt ist.
ER-Delegieren (allgemein)
Mit dieser Berechtigung kann gesteuert werden, ob alle Eingangsrechnungen delegiert werden dürfen oder nicht.
ER-Delegieren (eigene)
Damit kann gesteuert werden, ob eigene Eingangsrechnungen delegiert werden dürfen oder nicht.
ER-Freigabe (allgemein)
Ist dieser Punkt gesperrt, dürfen nur die eigenen Rechnungen auch freigegeben werden. Rechnungen, die anderen Mitarbeitern zugeordnet sind, können nicht freigegeben werden.
ER-Freigabe (eigene)
Damit kann gesteuert werden, ob eigene Eingangsrechnungen freigegeben werden dürfen oder nicht.
Workflow abbrechen
Bestimmt, ob ein Mitarbeiter einen Workflow abbrechen darf oder nicht.
Workflow ändernBestimmt, ob ein Mitarbeiter eine Workflowhinterlegung ändern darf oder nicht.
Die Berechtigung für die Kontierung, sowie für die Kosterfassung und Bestellposition, wird unabhängig von der Berechtigung für die ER-Buchung gesteuert.
Ist eine "Prüfen Datenbesitzer Kostenstamm" Berechtigung berechtigt, dann wird zusätzlich zur "eigenen" Berechtigung noch geprüft, ob der User lt. BUCHEN_DOG der bebuchten Kostenstammdaten zur jeweiligen Aktion berechtigt ist.
Für das Aktionsprotokoll in der ER-Kontrolle steht eine eigene Berechtigung (MCS_MDFIBUERBUCHUNGMGR_SHOWACTIONPROTOCOL) mit der Funktionsnummer 41922 zur Verfügung.
Für die Zuordnung aus der WWS stehen folgende Berechtigungen zur Verfügung:
- WWS Kontrolle (allgemein): WE-Kontrolle kann für unverbuchte Eingangsrechnungen aufgerufen und verändert werden. Für verbuchte Rechnungen kann sie zwar aufgerufen, aber nicht verändert werden.
- WWS Kontrolle (verbuchte): WE-Kontrolle kann für unverbuchte und verbuchte Eingangsrechnungen aufgerufen und verändert werden.
- WWS Vorkontierung: Mit dieser Funktion können Sie eine Vorkontierung für die vorläufige Verbuchung aus der WWS übernehmen.
- WWS Zuordnung (allgemein): WE-Zuordnung kann für unverbuchte ERs aufgerufen und verändert werden. Für verbuchte Rechnungen kann sie zwar aufgerufen, aber nicht verändert werden.
- WWS Zuordnung (verbuchte): WE-Zuordnung kann für unverbuchte und verbuchte Eingangsrechnungen aufgerufen und verändert werden.
Für die WWS Auftragsvorerfassung stehen unter dem Punkt ER-Kontrolle folgende Berechtigungen zur Verfügung:
- Workflow abbrechen
- Workflow ändern
- WWS Auftragsvorerfassung
- WWS Bestellkontierung
- WWS Bestellzuordnung
Dieser Parameter wird unter FIBU → Stammdaten → Paketübergreifende Parameter → CRM Allgemein → CRM Allgemein gespiegelt:
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
0 - Nein
Es werden keine Datenbesitzer ermittelt.
1 - Datenbesitzer-Vorschlagswert aus CRM
Bei dieser Ausprägung werden die Datenbesitzer-Vorschlagswerte vom Projekt oder von der Person (Lieferant, div. Person, Mitarbeiter) als "Datenbesitzer Ansehen" auf die Eingangsrechnung übernommen.
Der Vorschlagswert wird jedoch erst beim Speichern der Rechnung eingetragen (wenn das Feld "Datenbesitzer Ansehen" leer ist).
Wird der Vorschlagswert "Datenbesitzer Ansehen" am Projekt oder der Person (Lieferant, div. Person, Mitarbeiter) geändert, kommt die Abfrage, ob die Änderung im System verteilt werden soll.
Wenn ja, werden alle Eingangsrechnungen im System, auf denen das Projekt hinterlegt ist, auf den neuen Wert geändert.
2 - Datenbesitzer-Vorschlagswert lt. TOOLS Einstellungen (=Standardeinstellung)
Diese Datenbesitzer Vorschlagswerte können unter TOOLS
→ Berechtigungen
→ Datenbesitzerzuordnung
→ Datenbesitzervorschlagswerte hinterlegt werden.
Mit

"F5 - Neuanlage" können die jeweiligen Datenbesitzer unter der Funktion "FIBU Eingangsrechnungen" hinterlegt werden.
Wird kein Benutzer eingeben, werden die Datenbesitzer bei allen Benutzern verwendet.

Wenn eine neue Rechnung in der ER-Kontrolle erfasst wird, werden diese hinterlegten Datenbesitzer automatisch in den Feldern "Datenbesitzer für Ansehen" bzw. "Datenbesitzer für Bearbeiten".

Der Eintrag eines Dokumentes in der Dokumentenliste/Dokumentenübersicht wird zwar immer angezeigt, aber im CRM kann unter DMS → Dokumentenkategorien auf den zugeordneten Kategorien am Feld "Berechtigung ER-Kontrolle" die Prüfungsart der Berechtigung für das Öffnen von Dokumenten gesteuert werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, das Ansehen nur jenen Benutzern zu erlauben, die entweder im ER-Workflow angesprochen werden bzw. welche die entsprechende KORE-Berechtigung besitzen.
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen hier zur Verfügung:
| Alle Benutzer in der NTCS können die archivierten Dokumente aus der ER-Kontrolle bzw. aus der Dokumentenübersicht aufrufen. |
Prüfung ER-Workflow-Mitarbeiter | Nur jene Benutzer, die im ER-Workflow angesprochen werden, können das archivierte Dokument aus der ER-Kontrolle bzw. in der Dokumentenübersicht aufrufen. Ansonsten erscheint die Meldung: "Sie besitzen aufgrund des ER-Workflows keine ausreichenden Rechte, dieses Dokument anzusehen!" |
Prüfung KORE-Berechtigung | Nur jene Benutzer, die entsprechende Berechtigungen auf der KORE-Dimension besitzen, können das archivierte Dokument aus der ER-Kontrolle bzw. in der Dokumentenübersicht aufrufen. |
Beide | Wenn diese Ausprägung gewählt worden ist, dürfen jene Benutzer die Dokumente ansehen, die entweder im ER-Workflow angesprochen werden ODER die entsprechende Berechtigungen auf der KORE-Dimension besitzen. |
Hinweis | Greift die Stellvertreterregelung, ist auch der Stellvertreter berechtigt, Dokumente betroffener Eingangsrechnungen zu öffnen, egal, ob er diese freigegeben hat oder nicht.
Zusätzlich können Sie auf der zugeordneten Kategorie im Feld "Datenbesitzer ER-Kontrolle" eine Datenbesitzergruppe hinterlegen, in der jene Mitarbeiter zugeordnet sind, die ein Dokument unterhalb dieser Kategorie auch ohne Beteiligung am ER-Workflow bzw. der KORE sehen dürfen. |
Am Workflow können ebenfalls Datenbesitzergruppen unter "Datenbesitzer ansehen" und "Datenbesitzer bearbeiten" hinterlegt werden.
Erfassung und Bearbeitung
Kontierung und Kostendatenerfassung
Welche Ursache kann es haben, wenn nachträglich die Kontierung oder Kostendaten nicht mehr geändert werden können?
Verbuchung
Was kann ich tun, wenn ich eine Rechnung noch im alten Jahr erfasst habe, aber ins neue Jahr verbuchen möchte?
Teil- und Schlussrechnungen
Dokumente
Was kann man tun, wenn man beim Import einer XML-Rechnung die Meldung "Ungültiges Datenformat" bekommt?
Finmatics
WE-Zuordnung und WE-Kontrolle