UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur NTCS finden Sie unter Einfache Handhabung.   
 
Inhalt
 

 Allgemeines

 Schema

Das folgende Schema stellt den Standardablauf der Finanzbuchhaltung dar:    
 
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Die einzelnen Themen und Bearbeitungsschritte, die in diesem Schema als Standardablauf dargestellt sind, werden im Folgenden kurz beschrieben. Nähere Informationen über die angesprochenen Programme entnehmen Sie bitte den jeweiligen Detail-Dokus.   
 

 Installation

Folgende Punkte sind für das Arbeiten mit einer tschechischen NTCS Version Voraussetzung:
  • Rechtsversion Tschechien
  • Sprachenpaket Tschechien
  • Import der tschechischen Standards im CRM Paket
  • Kursdatei anpassen mit Grundwährung CZK
Die allgemeinen Buchungssymbole werden für das jeweilige Installationsland automatisch miteingespielt.
Unter dem Verzeichnis BMDSoftware\Daten\Standards\Balance\CZH ist auch der Standardkontorahmen für das Land Tschechien mit der Firmennummer 900 zu finden. Dieser Kontorahmen ist vollständig gegliedert und kann für die Bilanz und andere Auswertungen verwendet werden.

Hinweis 
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Für mehrsprachige Unternehmen können Konten in die verschiedensten Sprachen übersetzt werden. Die Sprache kann mittels Parameter unter Tools →  Überblick über alle Tools-Parameter →  Gesamtsystem →  Land & Sprache →  "Sprache" eingestellt werden.
Diese Anzeige gilt für die Kontenliste, die Konteninfo in der Buchungsmaske sowie der Kontensuchfunktion mit F4 in allen Programmen.

 Stammdaten

 Firma anlegen

Damit Sie eine Buchhaltung führen können, müssen Sie zuerst eine Firma anlegen. Unter dieser Firma werden dann die einzelnen Buchhaltungen pro Jahr erfasst. Der Firmenstamm ist für alle NTCS Pakete gültig (nicht nur für die Finanzbuchhaltung, sondern z. B. auch für CRM, WWS ...)

Der Einstieg erfolgt unter: Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → linkes Fenster (Firmen) → rechte Maustaste → Neu
 
 
Es müssen folgende Informationen auf der Firma hinterlegt werden:
  • Land, Kursnummer und UID 
  • Im Reiter "Finanzamt" sind die Steuernummer und das jeweilige Finanzamt für die UVA Meldung zu hinterlegen.
Werden mehrere Finanzämter benötigt, können diese ebenfalls im Reiter "Firma Finanzamt" im Feld "weitere Finanzämter" hinterlegt werden.
Diese weiteren Finanzämter müssen im Feld "Adressfinanzamt" mit JA gekennzeichnet werden.

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 FIBU-Mandant anlegen

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → rechtes Fenster (dazugehörige Buchhaltungen) → rechte Maustaste → Neu
 
Hinweis 
Hinweis.png
Wird in der FIBU ein Standardkontorahmen hinterlegt, erscheint beim ersten Speichern die Abfrage, ob die Daten aus dem Standardkontorahmen übernommen werden sollen. Unsere Empfehlung lautet, die Daten (Fixkonten, Steuerkonten, Prozentsätze, Kontenkreise und Nummernkreise) übernehmen zu lassen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Übernahme in den einzelnen Menüpunkten später nachzuholen.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Firmen- und FIBU-Stammdaten.
 

 Spezifische Einstellungen am FIBU-Stamm 

 
Koeffizientenberechnung:
Für die erste Koeffizientenberechnung (UVA) ist dieses Feld zu befüllen.
 
Koeffizient.jpg 
 
Sollte eine FIBU aus der BMD 5.5 hochgezogen werden, wird dieser Wert automatisch aus der BMD 5.5 übernommen.
 
UVA - Hausnummer:
Da es in Tschechien zwei Arten von Hausnummern gibt und diese getrennt in der UVA-XML-Datei übergeben werden müssen, können diese am Firmenstamm im Feld "Straße" mit / eingegeben werden. Das Programm trennt diese beiden Hausnummern aufgrund des Schrägstriches (/).

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ANBU:
Sobald Sie im Firmenstamm das Land "Tschechien" hinterlegen, reagiert die Anlagenbuchhaltung auf alle tschechischen Anforderungen.
 

 Allgemeine FIBU Parameter

Zur richtigen Ermittlung der UVA muss die Einstellung in den länderspezifischen Parametern hinsichtlich der UVA Periode (Leistungsdatum) sowie die Daten Buchhalter, Vertreter usw. vorgenommen werden.

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Hinweis 
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Die tschechische Umsatzsteuervoranmeldung wird nur in das hinterlegte XML-Verzeichnis erstellt und kann manuell hochgeladen werden. Den Parameter für die Hinterlegung des XML-Verzeichnisses finden Sie in den allgemeinen CRM Parametern → CRM → Zugangsdaten.
 

 Konten

Einstieg über Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten
 
In diesem Fenster können die verschiedenen Konten einer FIBU aufgelistet werden. Mit der Combobox kann die Kontengruppe (Sachkonten, Kunden, Lieferanten oder KuLis) gewählt werden. Die Konten können in diesem Fenster bearbeitet oder vom Standardkontorahmen übernommen werden.
 

 Konten anlegen

Es gibt folgende Möglichkeiten, um ein neues Konto anzulegen:
 
Übernahme aus Standardkontorahmen
Unter Funktionen → Standardkontorahmen übernehmen können neue Konten aus dem hinterlegten Standardkontorahmen, aus einer anderen FIBU oder aus einem Vorjahr übernommen werden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Die Übernahme eines Kontos hat den Vorteil, dass die Stammdaten übernommen werden und nicht händisch befüllt werden müssen.
 
Sachkonto kopieren
Über diese Funktion kann ein bestehendes Konto auf ein neues Konto kopiert werden. Wählen Sie dazu in der Kontenliste unter Funktionen den Punkt "Sachkonto kopieren" aus. Nach dem Ausführen der Funktion wird anschließend der Kontenstamm geöffnet und es können noch Daten - wie z. B. die Bezeichnung - geändert werden.
 
Konto neu anlegen
Über Funktion F5 - Neu kann ein neues Konto angelegt werden. Die Stammdaten müssen manuell eingegeben werden.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Konten.

 Weitere Funktionen 

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_CONVERT_DB.bmp Standardkontenrahmen übernehmenEs können Konten aus dem Standardkontenrahmen übernommen werden. Bei der Neuanlage eines Kontos wird eine Meldung ausgegeben, wenn diese nicht in den gültigen Nummernkreis fällt. 
A_KONTO.bmp KontoblattKontoblatt des markierten Kontos (kann auch mit einem Doppelklick auf das jeweilige Konto aufgerufen werden)
Fenster - Konten
 
Import/Export
A_IMPORT.bmp Import Sachkonten variabelMit dieser Funktion können Sachkonten über einen variablen Satzaufbau importiert werden.
A_IMPORT.bmp Variabler PersonenkontenimportMit dieser Funktion können Personenkonten über einen variablen Satzaufbau importiert werden.
A_EXPORT.bmp Export Sachkonten variabelMit dieser Funktion können Sachkonten über einen variablen Satzaufbau exportiert werden.
A_EXPORT.bmp Export Personenkonten variabel
Mit dieser Funktion können Personenkonten als variabler Satzaufbau exportiert werden.  
A_IMPORT.bmp Abgleich geänderter Konten aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist. Es erscheint folgende Abfrage:

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Diese Meldung erscheint z. B. auch beim Start von Ausdrucken in den Paketen FIBU und Controlling, im Reporting und beim Einstieg in Budget, Finanzplan und Planbilanz, wenn in der Zwischenzeit in BMD 5.5 gebucht wurde.

Konten und Salden
Sowohl die in BMD 5.5 neu angelegten oder geänderten Konten, als auch die aktuell gebuchten Salden des angeführten Jahres werden in die NTCS importiert.

Achtung! 
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Bitte kontrollieren Sie vor dem Ausführen dieser Funktion, wie die Parameter bezüglich Stammdatenwartung eingestellt sind, damit nicht irrtümlich Personenkonten in der NTCS überschrieben werden!
Salden
Nur die aktuell gebuchten Salden des angeführten Jahres werden in die NTCS importiert.
Kein Import
Es werden keine Konten und/oder Salden importiert. BMD 5.5 FIBU und NTCS FIBU stimmen nicht überein.

A_IMPORT.bmp Import Konten und Salden gesamt aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist.

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Vor dem Import aus 5.5 wird geprüft, ob das hinterlegte Verzeichnis existiert. Wenn ein falsches Verzeichnis hinterlegt worden ist, dann erscheint folgende Meldung:

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Achtung! 
Achtung.png
Bitte kontrollieren Sie vor dem Ausführen dieser Funktion, wie die Parameter bezüglich Stammdatenwartung eingestellt sind, damit nicht irrtümlich Personenkonten in der NTCS überschrieben werden!

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Parameter FIBU → Stammdaten → FIBU-Parameter → Kontenanlage → Datenaustausch BMD 5.5 → Firmen-Prüfung.

0 - Prüfung FirmenNr
Der Import wird nur dann gestartet, wenn die Firmennummer, für die der Import gestartet werden soll, mit der in BMD 5.5 im Programm PR00 eingetragenen Firmennummer übereinstimmt.
1 - Prüfung FirmenNr mit Meldung
Stimmt die in BMD 5.5 im Programm PR00 hinterlegte Firmennummer nicht mit der Firmennummer überein, für die der Import gestartet wird, erfolgt eine Abfrage, ob die Daten trotzdem übernommen werden sollen:

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Wird diese Abfrage mit "Ja" bestätigt, werden die Daten importiert und die NTCS Firmen- und FIBU-Nummer im PR00 verspeichert.

Steuerberater haben in der NTCS oft zwei Firmen für die eigene Kanzlei. Mithilfe dieses Parameters können die Daten trotz unterschiedlicher Firmennummer übernommen werden.  
A_IMPORT.bmp Import Salden gesamt aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist.

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A_TAGESAB.bmp PR01-Daten prüfen (Personenkonten)
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist (siehe Stammdaten mit BMD 5.5).

Die Funktion muss ausgeführt werden, bevor
  • Personenkonten in eine NTCS FIBU importiert werden, die für die ER-Kontrolle, Auswertungen, WWS ... geführt werden oder
  • eine oben erwähnte FIBU zur Gänze von BMD 5.5 auf NTCS umgestellt wird.
Es wird überprüft, ob folgende Felder in BMD 5.5 bei den Personenkonten gültige Werte beinhalten:
  • Branchen-Kennzeichen (entspricht der Branchennummer in der NTCS)
  • Staaten-Nr (Landescode)
  • Plz (Ort)
  • Standardanrede
  • Pers-Anrede (Persönliche Anrede)
  • Brief-Anrede (Geschäftliche Anrede)
  • SWIFT-Code 
A_FUNCTION.bmp Import Stamerf BMD 5.5
Mit dieser Funktion können Konten über eine BMD 5.5 Stamerf-Datei importiert werden.  
A_FUNCTION.bmp Export Stamerf BMD 5.5Diese Funktion ist nur bei Kunden- und Lieferantenkonten aktiv. Diese können als Stamerf-Datei exportiert werden. 
A_EXPORT.bmp Kontensynchronisation BMD->BDV
Mit dieser Funktion werden die Konten direkt mit BDV abgeglichen.

Es kann ausgewählt werden, welche Kontengruppen übergeben werden sollten:

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Anschließend kommt eine Meldung, ob die Übermittlung erfolgreich war.

Es sind keine besonderen Einstellungen notwendig. Einzig der Mandant in BDV muss dieselbe Nummer haben wie der Mandant in der NTCS (z. B. NTCS Firma 244801 = BDV Mandantennummer 244801)

Grundsätzlich wird bei der Kontensynchronisation die Externe Kontonummer übertragen. Ist diese nicht vorhanden, so wird die Kontonummer übergeben.

Folgende Daten werden übergeben:

Reiter Allgemein:
  • Kurzbez
  • ST.-Nr.
  • UST-ID
Reiter Adresse:
  • Firma
  • Straße
  • PLZ
  • Ort
  • Postfach
  • Tel1
  • Tel2
  • Fax
  • E-Mail
Reiter Banken:
  • BLZ 1
  • Konto 1
  • IBAN 1
  • BIC 1
  • BLZ 2
  • Konto 2
  • IBAN 2
  • BIC 2

A_FUNCTION.bmp Einzelnes Konto umspielenMöglichkeit, ein einzelnes Konto auf eine andere Kontonummer umzuspielen. Die Anzahl der Vorjahre, die mit umgespielt werden sollen, kann eingegeben werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Dokumentation Kontenumstellung.
A_FUNCTION.bmp Mehrere Konten umspielen
Möglichkeit, mehrere Konten gleichzeitig auf andere Kontonummern umzuspielen. Die Anzahl der Vorjahre, die mit umgespielt werden sollen, kann eingegeben werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Dokumentation Kontenumstellung. 
A_Copy.bmp Umstellungskonten übernehmen
Hier können alle Umstellungskonten für die Umspielung auf andere Kontonummern vom Kontorahmen oder auch von einer anderen Buchhaltung übernommen werden.  
A_Werteverteilung.bmp Konto verteilen
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, ein bereits vorhandenes einzelnes Konto in andere FIBUs zu verteilen. Sie ist nur aktiv, wenn eine Kontenverteilung hinterlegt ist.
Wird die Funktion gestartet, öffnet sich ein Fenster, in dem die FIBUs angezeigt werden, die als empfangende FIBUs hinterlegt sind. Diese sind automatisch zur Verteilung aktiviert, können aber deaktiviert werden.  
A_Werteverteilung.bmp KontenverteilungHier werden die FIBUs zugeordnet, in die neu angelegte und/oder geänderte Konten verteilt werden sollen. 
A_IMPORT.bmp VJ-Salden und Umsätze übernehmen
Es werden die VJ-Salden und Umsätze übernommen. Nach erfolgreicher Übernahme erhalten Sie einen dementsprechenden Hinweis. Diese Funktion wirkt sich natürlich nur aus, wenn eine Vorjahres-FIBU hinterlegt ist.  
A_DELETE_COL.bmp VJ-Salden löschen
Die Vorjahressalden werden gelöscht. 
A_DELETE.bmp Alle unbebuchten Konten löschen mit Vorjahr
Achtung! 
Achtung.png
Bitte achten Sie vor Ausführen dieses Menüpunktes darauf, dass aktuelle Sicherungen von der Buchhaltung inklusive Vorjahren vorhanden sind!

Mit dem Ausführen dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit bekanntzugeben, in wie vielen Vorjahren überprüft werden soll, ob ein Sachkonto oder Personenkonto bebucht ist. Je nach Einstellung vom Tabellenreiter (Sachkonten, Kunden, Lieferanten oder KuLis) werden in allen angegebenen Jahren die unbebuchten Konten gelöscht. Mit dieser Funktion werden die FIBU-Konten mit den dazugehörigen KORE-Konten (in der zugeordneten KORE) geprüft und gegebenenfalls gelöscht. Die jeweiligen Personen bleiben im CRM vorhanden (einen dementsprechenden Hinweis erhalten Sie dazu)!
Sind bereits Erfassungen in der Bilanz und/oder Anlagenbuchhaltung vorhanden, so werden diese Konten nicht gelöscht und Sie erhalten einen demensprechenden Hinweis.

Führen Sie diese Funktion ohne Vorjahre aus, werden standardmäßig 2 Vorjahre geprüft.
Führen Sie diese Funktion mit Vorjahren aus, werden auch die angegebenen Vorjahre auf Buchungen überprüft. Ist ein Konto in einem der angegebenen Vorjahre oder im ausgewählten Jahr bebucht, wird es in keinem Jahr gelöscht! Im Anschluss daran erhalten Sie ein Protokoll, welche Konten gelöscht wurden. 
A_DELETE.bmp Alle unbebuchten Konten löschen
Mit dieser Funktion werden alle unbebuchten Konten im ausgewählten FIBU-Jahr gelöscht, wenn keine Vorjahressalden (4 Jahre zurück) bestehen. Mit dieser Funktion werden nur FIBU-Konten gelöscht, die jeweiligen Personen bleiben im CRM vorhanden (einen dementsprechenden Hinweis erhalten Sie dazu)!
Im Anschluss an den Löschvorgang wird ein Protokoll ausgegeben, mit allen Konten, die gelöscht wurden. 
A_DELETE.bmpAlle unbebuchten Konten von inaktiven Kunden/Lieferanten löschen
Mit dieser Funktion werden alle unbebuchten Konten von inaktiven Kunden und Lieferanten gelöscht.
Vor dem Löschen wird in einem Fenster angezeigt, welche Konten gelöscht werden. Hier können einzelne Konten vom Löschen ausgenommen werden. Nach dem Löschen eines Kontos wird im Vorjahr das EB-Kennzeichen am Kontenstamm auf "keine Stammdatenübernahme" gesetzt.
 IC-Code auf Buchungen übernehmen
Mit dieser Funktion lassen sich IC-Codes nach Stammdatenänderungen oder Importen massenhaft und zeitsparend vom Kontenstamm auf die Buchungen übertragen, ohne jede Firma und jedes Konto einzeln bearbeiten zu müssen.
Funktionen

A_TAGESAB.bmp Prüfung und Korrektur fehlerhafter Konten
Bitte führen Sie diese Funktion nur nach Rücksprache mit dem Support aus!
Fehlende Tabellen werden ohne Dateninhalt angelegt. Nach der Prüfung und Korrektur fehlerhafter Konten sind meist noch weitere Korrekturmaßnahmen nötig, wie z. B. eine neuerliche Jahresübernahme oder ein neuerlicher Import. 
R_HEADER.bmp Chronik Kopf-/FußgestaltungVerzweigt in die Kopf- bzw. Fußgestaltung für den Ausdruck der Chronik
Extras

Folgende Funktionen stehen Ihnen über die Menüleiste der Konten zur Verfügung:

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.
A_New.bmp Neu 
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen.
A_Edit.bmp Bearbeiten 
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.
A_Delete.bmp Löschen 
Wenn das ausgewählte Konto in der NTCS bebucht ist, oder wenn im Controlling Budgetwerte darauf erfasst wurden (auch Nebenpläne ...), kann es nicht gelöscht werden.
A_COPY.bmp Sachkonto kopieren 
Markieren Sie ein Sachkonto und wählen Sie die Funktion "Sachkonto kopieren", so wird Ihnen das markierte Sachkonto als "von Konto-Nr" vorgeschlagen. 

A_TREE1.bmp Konten zuordnen
Gliedern der Konten zu einer Gliederungszeile in einem Gliederungsschema. 
Sachkonten

A_TAGESAB.bmp Saldenprüfung
Mittels der Saldenprüfung wird kontrolliert, ob
  • bei Ihren Konten Soll/Haben-Gleichheit besteht. Dies ist vor allem nach Importen wichtig, da bei manuellen Buchungen die Summengleichheit immer gegeben ist.
  • der EB-Saldo bei Bestands- und Personenkonten mit dem Endsaldo der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmt.
  • bei allen Konten (Bestands-, Erfolgs- und Personenkonten) die Spalte "Saldo 1. Vorjahr" mit dem Endsaldo der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmt. Unter FIBU → Stammdaten → Konten kann mit "Spalte hinzufügen" die Spalte "Saldo 1. Vorjahr" eingeblendet werden. Der Inhalt dieser Spalte muss mit der Spalte "Saldo" in der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmen.
Damit die EB-Salden und die Salden 1. Vorjahr korrigiert werden, muss
  • entweder eine Jahresübernahme FIBU durchgeführt werden (FIBU → Stammdaten → Jahresübernahme FIBU oder unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → rechte Maustaste auf das betroffene Vorjahr → Jahresübernahme)
  • oder unter FIBU → Buchen und Vorerfassungen → Buchen die FIBU des neuen Jahres aufgerufen und die Abfrage nach der Korrektur der EB-Salden bestätigt werden.
    Wenn Sie im "Buchen" eine FIBU, in deren Vorjahr gebucht wurde (hinterlegt unter FIBU → Firmen- und FIBU-Stammdaten → FIBU-Stamm →
    Firmen-Nr Vorjahr und FIBU-Nr Vorjahr), aufrufen, erscheint eine Abfrage, ob die EB korrigiert werden soll.  
A_TAGESAB.bmp Referenzkonten überprüfen
Dieser Punkt ist für die Jahresübernahme und für die Bilanz von Bedeutung. Bei der Jahresübernahme besteht die Möglichkeit, die Kontonummern zu ändern. Die Eröffnungsbuchungen können mittels Referenzkonten auf neue Kontonummern erfolgen. Die Konten und Buchungen im alten Jahr bleiben unverändert. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur Jahresübernahme.  
A_LIST.bmp Bearbeiten Salden
Diese Funktion ist nur für Buchhaltungen relevant, in denen nicht gebucht wird oder wenn Sie Salden von Vorjahren einpflegen möchten, um Vorjahresvergleiche erstellen zu können, ohne tatsächlich Buchhaltungen für diese Jahre zu führen.

Die Salden werden eingegeben, um eine Bilanz erstellen zu können. Für Konten, die bebucht sind, ist die Funktion inaktiv.

Achtung! 
Achtung.png
Wenn Sie nach der Funktion "Bearbeiten Salden" auf das Konto buchen, stimmt der Saldo der Buchungen nicht mit dem Kontosaldo überein!



Beim Starten der Funktion werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass eine Jahresübernahme die manuellen Eingaben übersteuert, wenn ein Vorjahr vorhanden ist:

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Beim Schließen des Kontosaldenfensters wird überprüft, ob eine Differenz zwischen Soll und Haben besteht. Achten Sie beim Eingeben der Salden bitte auf die Vorzeichen!

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Mittels "Einzelsalden bearbeiten" können die Vorjahressalden, der Umsatz des Vorjahres sowie Soll und Haben pro Buchungsart und pro Filiale bearbeitet und kontrolliert werden. Diese geänderten Werte sind dann auf der Bildschirmsaldenliste in der Bilanz (jedoch nicht auf der FIBU-Saldenliste) ersichtlich.
A_LIST.bmp ÜbersetzungenAnsehen der Übersetzungstexte in der gewünschten Sprache. Diese Übersetzungen können mittels eines Imports übernommen werden. Genauere Informationen dazu finden Sie unter Import von Übersetzungen.  
A_Text_Import.bmp Übersetzungen kopieren
Hier können Sie eine Kostenrechnung oder Finanzbuchhaltung auswählen, von der eine dort bestehende Übersetzung geladen werden soll.  
A_KONTO.bmp Konten lt. Standardkontenrahmen
Diese Funktion ist nur relevant, wenn Sie mehrere Buchhaltungen führen.
Alle Konten jener Mandanten, die einen bestimmten Standardkontenrahmen hinterlegt haben, werden angezeigt und können auf einmal bearbeitet werden. Es ist somit nicht nötig, die Stammdaten jedes Kontos in jeder FIBU einzeln zu bearbeiten. Somit können Sachkonten aller Buchhaltungen, die auf einem bestimmten Standardkontenrahmen basieren, auf einmal geändert werden. Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang sind die Funktionen "Spalte bearbeiten" und "spaltenweise bearbeiten". Diese Funktion kann mittels Berechtigung gesperrt werden.  
A_IMPORT.bmp Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, Daten aus dem Standardkontenrahmen (z. B. ANBU-Kz) in einzelne oder mehrere FIBUs und FIBU-Jahre zu übernehmen. Genaue Informationen finden Sie in der Beschreibung zur Wartung BMD Standardkontenrahmen unter dem Punkt Übernahme aus dem Standardkontenrahmen mit Feldauswahl.  
A_IMPORT.bmp Übernahme Konten und Salden aus ORLANDOMit dieser Funktion können die Konten und Salden aus ORLANDO übernommen werden. Dafür ist eine Lizenz notwendig.
A_IMPORT.bmp Übernahme Salden aus ORLANDO Mit dieser Funktion werden nur die Salden aus ORLANDO übernommen. Dafür ist eine Lizenz notwendig. 
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen  
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen  
 
 
 
Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen
 
A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-Verfahren
Kunden

A_Kundenzahlung.bmp Bonität der Konten neu ermitteln
Die Bonität der Konten wird neu ermittelt. 
A_Edikt.bmp Edikte
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.    
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.  
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen 

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen 



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.  
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-Verfahren
Lieferanten

A_Edikt.bmp Edikte
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse. 
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.     
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  

A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen 



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden 
A_New.bmp NeuIn diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.  
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-VerfahrenSiehe UID-Nummern-Prüfung Stufe 2.  
KuLi

A_Kundenzahlung.bmp Bonität der Konten neu ermitteln
Die Bonität der Konten wird neu ermittelt. 

A_Edikt.bmp EdikteIn diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet. 
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse. 
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.     
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder LieferantMit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen   

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen  



Neues Dokument
  • Dateisystem: ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden 
Funktionen

Der rechte Bereich ist für die Dokumente reserviert. In der Vorschau sehen Sie die Dokumente zu den Konten. Funktionen zu den Dokumenten finden Sie in der dazugehörigen Menüzeile.
Falls dieser Bereich nicht automatisch eingeblendet ist, kann er über die Layoutgestaltung aktiviert werden.

A_Show.bmp Ansehen 
A_New.bmp Neu 
A_Edit.bmp Bearbeiten 
A_Delete.bmp Löschen 
SW_DMS_View.bmp Dokument ansehenDas Dokument wird zum Ansehen geöffnet 
A_DOCUMENT_EDIT.bmp Dokument bearbeitenDas Dokument wird zum Bearbeiten geöffnet
Dokumente

T_EMAIL_EXPORT.bmp Per E-Mail versendenDokument per E-Mail versenden 
A_STDBRF.bmp Mit Begleitbrief versendenDokument mit Begleitbrief versenden
A_EMPTY.bmp Mit ID Austria signieren (nur PDF)Dokument mit ID-Austria-Signatur wahlweise per E-Mail oder Begleitbrief versenden
A_Databox.bmp An CZ-DataboxPoststück für Databox 
Dokument versenden
 
A_POST.bmp Poststück ansehen
Sollte dem Dokument kein Poststück zugeordnet sein, so ist diese Funktion inaktiv. Ist dem Dokument ein Poststück zugeordnet, so wird dies angezeigt. Bei Zuordnung mehrerer Poststücke zu diesem Dokument, öffnet sich ein Fenster, in welchem alle zugeordneten Poststücke aufgelistet werden.
Ob ein Posteingang, Postausgang, versandfertiges Poststück oder mehrere Poststücke zugeordnet sind, erkennt man an den unterschiedlichen Symbolen in der Spalte "Post" beim Dokument.
A_POST_IN.bmp Neuen Posteingang zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neuer Posteingang zugeordnet. Dieser Posteingang scheint in der Post auf. 
A_POST_OUT.bmp Neuen Postausgang zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neuer Postausgangzugeordnet. Dieser Postausgang scheint in der Post auf. 
A_POST_READY.bmp Neues versandf. Poststück zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neues versandfertiges Poststück zugeordnet. Dieses Poststück scheint in der Post unter "versandfertig" auf. 
A_POSTEDIT.bmp Massensendung bearbeiten
Diese Funktion ist aktiv, wenn beim Dokument ein Poststück zugeordnet ist. 
Ist das Poststück in einer Massensendung, so zeigt die NTCS an, wie viele Poststücke diese Massensendung umfasst und fragt, ob das Bearbeiten der Massensendung gestartet werden soll. Ist das Poststück keiner Massensendung zugeordnet, so haben Sie die Möglichkeit, das Poststück zu bearbeiten. Massensendungen können unter Kanzlei - Post erstellt werden. Details dazu finden Sie in der Hilfe zum Fenster für Massensendungen. 
Post
 
A_EMPTY.bmp Dokumente in Bearbeitung
  • Arbeitskopie archivieren
  • Arbeitskopie verwerfen
  • Liste aller Dokumente in Bearbeitung 
A_EMPTY.bmp Erstelle
  • Neue Aufgabe
  • Neuer Termin
  • Neue Frist
  • Neuer Workflow
A_EMPTY.bmp Verschieben/Verteilen/Verweise
  • Verschieben zu Person
  • Verschieben in Archiv
  • Verschieben auf Pfad
  • Verteilen an an Personen
  • Verteilen in Archiv
  • Dokumentenverweise
  • Verknüpfung erstellen
  • Dokument zu Verknüpfung suchen 
A_EMPTY.bmp FavoritenDas Dokument kann als Favorit gekennzeichnet werden bzw. aus den Favoriten entfernt werden.
A_DOCUMENT.bmp DokumentenversionenMit diesem Befehl werden alle verfügbaren Dokumentenversionen des aktuellen Dokuments aufgelistet.
A_DOCUMENT.bmp Neue Version aus DateiHier kann eine neue Dokumentenversion aus einer Datei erzeugt werden.
A_EMPTY.bmp Kopieren/Einfügenin Zwischenablage einfügen 
A_EMPTY.bmp Externer Link
  • In Zwischenablage kopieren
  • Als E-Mail senden
  • Als Download-Link 
A_LIST.bmp Quelldaten öffnenÖffnet die Quelle des Dokuments.
A_Link.bmp Zu Dokument in DMSDas Dokument wird in der Dokumentenliste geöffnet 
A_EMPTY.bmp Signatur/Unterschrift (nur PDF)mit dieser Funktion können Sie wahlweise eine Signatur bzw. Unterschrift hinzufügen
A_Bmd_archiv.bmp ArchivierenMit dieser Funktion können Dokumente archiviert werden. 
Funktionen
 
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die rechte Maustaste zur Verfügung:

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.
A_New.bmp Neu 
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen.
A_Edit.bmp Bearbeiten 
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.
A_Delete.bmp Löschen 
Wenn das ausgewählte Konto in der NTCS bebucht ist, in der ER-Kontrolle, Vorerfassung Buchungen, Bankauszugsverbuchung oder wenn im Controlling Budgetwerte darauf erfasst wurden (auch Nebenpläne ...), kann es nicht gelöscht werden.
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert.
A_COPY.bmp Sachkonto kopieren 
Markieren Sie ein Sachkonto und wählen Sie die Funktion "Sachkonto kopieren", so wird Ihnen das markierte Sachkonto als "von Konto-Nr" vorgeschlagen. 
A_KONTO.bmp Konten lt. Standardkontenrahmen
 
 Diese Funktion ist nur relevant, wenn Sie mehrere Buchhaltungen führen.
Alle Konten jener Mandanten, die einen bestimmten Standardkontenrahmen hinterlegt haben, werden angezeigt und können auf einmal bearbeitet werden. Es ist somit nicht nötig, die Stammdaten jedes Kontos in jeder FIBU einzeln zu bearbeiten. Somit können Sachkonten aller Buchhaltungen, die auf einem bestimmten Standardkontenrahmen basieren, auf einmal geändert werden. Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang sind die Funktionen "Spalte bearbeiten" und "spaltenweise bearbeiten". Diese Funktion kann mittels Berechtigung gesperrt werden.  
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen    
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen   
 
 
 
Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.  
Sachkonten

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi 
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
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Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
Kunden

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse.
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi 
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  

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Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
Lieferanten

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse.
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  

1120169275000000750_4.png Dokument in der Vorschau anzeigen  



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
KuLi

 Weitere Stammdaten

 Hinterlegung Prozentsätze

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Prozentsätze

Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontenrahmen hinterlegt haben und dann die Abfrage "Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen?" bestätigen, stehen die Prozentsätze für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche "Standardkontenrahmen übernehmen" jederzeit nachträglich manuell auslösen. Bestehende Prozentsätze werden durch die Übernahme überschrieben.

Achtung! 

Achtung.png
Ein Prozentsatz muss für die Rückfallsebene als Standardprozentsatz hinterlegt werden!

Hinweis 
Hinweis.png
Der tschechische Standardkontenrahmen hat die Firmennummer 900. Sie finden diesen auch unter dem Verzeichnis BMDSoftware\Daten\Standards\Balance\CZH.

 Nummernkreise

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Nummernkreise 

In diesem Programmpunkt werden die Nummernkreise je Firma von Sach- und Personenkonten hinterlegt. Bei der Neuanlage oder Import eines Kontos wird aufgrund des Nummernkreises bestimmt, ob das Konto als Sach-, Kunden- oder Lieferantenkonto geführt wird.


Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontorahmen hinterlegt haben und die Abfrage "Daten aus Standardkontorahmen übernehmen?" bestätigen, stehen die Nummernkreise für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche "Standardkontenrahmen übernehmen" jederzeit nachträglich manuell auslösen.

 Kontenkreise

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Kontenkreise
 
Hier werden die benötigten Kontenkreise je Firma für die Personenkonten angelegt.
Pro Kreis kann ein eigenes Sammelkonto im Menüpunkt Fixkonten (Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Fixkonten) hinterlegt werden, auf das später die automatischen Sammelbuchungen erfolgen.
 

 Hinterlegung Fixkonten

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Fixkonten 
 
Im Menüpunkt "Fixkonten" werden Konten hinterlegt, auf die automatische Sammelbuchungen, Bestandsveränderungen, Kursschwankungen, Zahllastumbuchungen, Rundungsdifferenzen ... gebucht werden.
 
Achtung! 
Achtung.png
Für den "nicht steuerbaren Skonto" soll sowohl für Kunden als auch für Lieferanten ein Skontokonto hinterlegt werden. 

 Hinterlegung Steuerkonten

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Steuerkonten
 
Im Menüpunkt "Steuerkonten" können jene Konten hinterlegt werden, auf die die Steuern automatisch gebucht werden. Die Hinterlegung erfolgt pro Steuercode und Prozentsatz. Zusätzlich müssen in diesem Punkt auch die Skonto- und Anzahlungskonten berücksichtigt werden. Die Steuerkonten können auch aus dem Standardkontenrahmen übernommen werden. Der Standardkontenrahmen wird von BMD so ausgeliefert, dass alle notwendigen Steuerkonten bereits hinterlegt sind.

Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontenrahmen hinterlegt haben und die Abfrage „Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen?“ bestätigen, stehen die Steuerkonten für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche „Standardkontenrahmen übernehmen“ jederzeit nachträglich manuell auslösen. 

Seitenanfang StartOfPage.png

Hinweis 
Hinweis.png
Es gibt folgende Steuercodes für die EUST und die Möglichkeit, diese auf zwei verschiedene Arten zu buchen.
 
Steuercodes:
STeuercodes.jpg
 
Hinterlegung:
Hinterlegung Steuercodes.jpg 
 

 Buchungssymbole

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Buchungssymbole
 
Das Buchungssymbol beinhaltet vordefinierte Buchungsregeln und steuert somit Soll/Haben bzw. auf welche Kontenarten (Sach-, Kunden- und/oder Lieferantenkonten) gebucht werden darf.

Bei der Installation werden länderspezifische Belegsymbole ausgeliefert und können in diesem Punkt bearbeitet und dupliziert werden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Änderungen an Buchungssymbolen sind im Normalfall nur dann notwendig, wenn Sie zusätzliche Symbole anlegen möchten. In diesem Fall empfehlen wir, neue Belegsymbole von einem verwandten bestehenden Symbol zu kopieren, da die Einstellungen des Symbols übernommen werden (Stammdaten → Buchungssymbole → Schaltfläche „Kopieren“).

Wird die Funktion "Kopieren" gestartet, erscheint folgendes Fenster:

1172481057000001340_1.png

Hier müssen folgende Felder befüllt werden:
  • auf Kennzeichen: Allgemein: Das Symbol gilt für alle Finanzbuchhaltungen.
    FIBU-bezogen: Das Symbol gilt nur für jene FIBU, die ausgewählt wurde.
  • auf Buchungssymbol: Bezeichnung des neuen Symbols (normalerweise 2-stellig, alphanumerisch und in Großbuchstaben)
  • auf Bezeichnung: Kurze Erklärung der Abkürzung des Symbols

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Weitere Stammdaten.
 

 Kurse

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Kurse


Rechts oben steht Ihnen ein Auswahlmenü zur Verfügung, in dem Sie zwischen der Ansicht aller und der aktuellen Kurse wechseln können.

Mit diesem Programmpunkt können Sie die Kurse zu Ihren Fremdwährungen verwalten. Die Kurse sind zum Beispiel von Bedeutung, wenn Sie mit Fremdwährungen buchen möchten. Details zu Fremdwährung finden Sie unter Buchen mit Fremdwährung. 

 Anlage Kurstabelle

Sie können zusätzliche Kurstabellen im linken Fenster mittels rechter Maustaste → Neu anlegen (z. B. eine Kurstabelle pro FIBU).
 

 Anlage Kurs 

Die manuelle Anlage der Kurse erfolgt im rechten Fenster mittels rechter Maustaste → Neu. 

 Import Kurse per Webservice

Es ist möglich, die CNB-Kurse per Webservice tagesaktuell und automatisch importieren zu lassen. Die Funktion finden Sie unter Extras → Import Kurse aus CNB-Webservice.
 
Achtung! 
Achtung.png
Diese Funktion ist nur dann aktiv, wenn in der Kurstabelle, für die der Import durchgeführt werden soll, die Grundwährung CZK hinterlegt ist.
 

 Steuercodes  

Die Steuercodes können unter Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Steuercodes eingesehen werden.

Das Fenster "Steuercodes" gliedert sich in die Kopfdaten und die Liste der Steuercodes selbst.
Die Steuercodes definieren, mit welcher Steuerart gebucht wird und ob bzw. wo der Buchungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung ausgewiesen wird.

Die länderspezifischen Steuercodes werden mit der Installation der NTCS FIBU automatisch angelegt. Falls es aufgrund gesetzlicher Änderungen neue Steuercodes geben sollte, können diese von BMD angefordert und importiert werden, ohne extra eine DVD einzuspielen.


  Auflistung Steuercodes Tschechien

 
1172489549000001810_12.png
1172489549000001810_10.png
1172489549000001810_11.png
1172489549000001810_15.png

Hinweis 
Hinweis.png
Umbuchungen auf Steuerkonten, welche nicht in der USt-Berechnung bzw. UVA aufscheinen sollen, können mit dem Steuercode 99 - "Umbuchungen nicht steuerbar" gebucht werden.

 Buchen  

Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter Buchen → A_Ntcs.bmp Buchen
 
1096284124000001790_6.png
 
Das Programm "Buchen" ist das zentrale Erfassungsprogramm für alle manuellen Buchungsfälle (Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kassen- und Bankbuchungen, Umbuchungen usw.). Das Buchungsprogramm ist mehrbenutzer- und mandantenfähig. Es gibt keine lizenzbedingten Grenzen für die Anzahl von Mandanten (Buchhaltungen), Konten, Buchungen, Anlagen und Kostenstellen.

 Ablauf eines Buchungstages

  1. Buchen - Notwendige Buchungen durchführen.
  2. Journal - Bei Bedarf: Änderungen im Journal.
  3. Steuerkontrolle - Die Steuerkontrolle weist auf etwaige Steuerdifferenzen hin.
  4. Summencheck - Die Funktion Summencheck sollte nach jedem Buchungstag durchgeführt werden. Es werden Soll und Haben gegenübergestellt. Differenzen weisen auf Fehler in der Buchführung hin.
Nach dem Einstieg ins Buchungsprogramm müssen zuerst die Kopfdaten eingegeben werden, bevor mit dem Buchen begonnen werden kann.

 Einstiegsfelder

Im Kopfbereich wird erfasst, in welcher Firma und FIBU, in welchem Monat und mit welchem Buchungssymbol gerade gebucht wird bzw. gebucht werden soll.

Firma
Firma, in der gebucht werden soll.
FIBU
FIBU, in der gebucht werden soll.
Notiz
1107108396000003020.png Auf diesem Feld können allgemeine Notizen zur ausgewählten FIBU hinterlegt werden.
1097496822000002400_0.png Ist eine Notiz erfasst, so erscheint dieses Symbol.
Monat
Buchungsmonat. Standardmäßig gibt es pro Monat einen Buchungskreis. Mögliche Werte sind 1-12 bzw. 13. Näheres zu Bilanzbuchungen in Periode 13 erfahren Sie hier. In einem Monat können mehrere Benutzer gleichzeitig buchen. Weitere Einstellungsmöglichkeiten siehe Kapitel Buchungsmonat - Buchungskreise.
Datum
Das Tagesdatum wird automatisch vorgeschlagen. Sie können diesen Vorschlagswert jedoch auch mit dem tatsächlichen Buchungsdatum überschreiben. Mit Klick auf den Pfeil kann der BMD Kalender aufgerufen und das markierte Datum mit einem Doppelklick übernommen werden.
Symbol
Das Buchungssymbol hat wichtige Steuerungsfunktionen im Hintergrund. Es steuert SOLL/HABEN und welche Konten (Kontenarten) verwendet werden dürfen. Die wichtigsten Buchungssymbole werden von BMD mitgeliefert. Sie können diese mit F4 suchen und übernehmen.
Bilanzbuchen
Standardmäßig auf "Nein", wird nur für Bilanzumbuchungen auf "Ja" gesetzt. Näheres siehe Buchungsbeispiele, Bilanzbuchungen.


 Buchungszeile

In der Buchungszeile können neue Buchungen erfasst oder bereits erfasste Buchungen geändert werden. Änderungen sind möglich, solange der Buchungsmonat/Buchungskreis noch nicht abgeschlossen ist. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Mit der Funktionstaste F12 kann in jedem Feld der Buchungszeile der Wert aus der Vorzeile übernommen werden. 

Details zur Buchungsmaske und zum Buchen selbst sowie Buchungsbeispiele finden Sie im Punkt Buchen.
 
Achtung! 
Achtung.png
Zur Ermittlung der richtigen UVA-Periode müssen die länderspezifischen Parameter richtig eingestellt und einmalig vorm Buchungsbeginn kontrolliert werden.  

 Weitere Funktionen 

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Funktionen:
Verzweigt auf das Kontoblatt
Verzweigt auf das Gegenkontoblatt
Verzweigt in das Buchungsjournal
Zeigt die Saldenliste am Bildschirm an
Zeigt die Umsatzliste am Bildschirm an
Zeigt die OP Liste am Bildschirm an
Verzweigt in die Manuelle Auszifferung
Zeigt den Summencheck an
Zeigt die UVA Steuerkontrolle an
Verzweigt in die Stammdaten des Kontos
Verzweigt in die Stammdaten des Gegenkontos
A_MONEYBOX_VORERF.bmp Vorerfassung Anlagegüter
Öffnet die Übersicht aller vorerfassten Anlagen
A_LIST.bmp ANBU-Lebenslauf
Verzweigt in die Anlagenübersicht in der Anlagenbuchhaltung
A_LIST.bmp Mehr-/Weniger-Rechnung
Funktion noch nicht aktiv
BIL_SPLIT.bmp Splitt-Buchung
Aktuelle Buchung wird als Splittbuchung gekennzeichnet
T_BLUEPRINT.bmp Anzahlung manuell
Aktuelle Buchung wird als Anzahlung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_RECHNUNG.bmp Schlussrechnung
Aktuelle Buchung wird als Schlussrechnung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_RECHNUNG.bmp Teilrechnung
Aktuelle Buchung wird als Teilrechnung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_EDIT.bmp Erfassen ANBU-Lebenslauf
Der ANBU-Lebenslauf ermöglicht es, alle Instandhaltungs- und Instandsetzungsaufwendungen, die zu einem Anlagegut anfallen, zu erfassen.

Ansicht:
T_Filter.bmp Filter anzeigen
Die Filterleiste dient zum raschen Suchen von Daten, indem die Datenliste durch vordefinierte Vergleiche eingeschränkt wird (z. B. Suche nach einer bestimmten Belegnummer).
A_INFO.bmp Buchungsinfo anzeigen
Die Buchungsinfo kann optional zugeschaltet werden. Sie enthält Informationen zu der Buchung.
A_KONTO.bmp Konteninfo anzeigen
Die Konteninfo kann optional zugeschaltet werden. Sie enthält Informationen zu den in der Buchung angesprochenen Konten.
 
Extras:
Import von Buchungen in die Buchhaltung
 

 Buchungsbeispiele

 Ausgangsrechnungen

 
Umsatz nicht steuerbar:
Nicht steuerbare Ausgangsrechnungen (Umbuchungen), die nicht auf der UVA und dem Einzelsteuernachweis ausgewiesen werden sollen, können ohne Steuercode und ohne Prozentsatz gebucht werden. Für einen Ausweis nur auf dem Einzelsteuernachweis kann der Steuercode 81 verwendet werden.
 
Buchung nicht steuerbar.jpg
 
einzelsteuernachweis nicht stb.jpg
 
Buchen mit abweichender UVA Periode:
Das Eingabefeld "UVA-Periode" kann im Auswahlfeld mit F4 nur für eine Buchung oder über die Feldauswahl dauerhaft aktiviert werden. Das Eingabeformat ist JJJJMM.
 
buchen abweichende Periode.jpg
 

 Eingangsrechnungen

 

 Aufwand nicht steuerbar

Nicht steuerbare Eingangsrechnungen (Umbuchungen), die nicht auf der UVA und dem Einzelsteurnachweis ausgewiesen werden sollen, können ohne Steuercode und Prozentsatz gebucht werden. Für einen Ausweis auf dem Steuernachweis kann der Steuercode 80 verwendet werden:
 
Buchen ER nicht steuerbar.jpg
 
steuernachweis ER nicht steuerbar.jpg
 

 Eingangsrechnung - Vorbereitung für Zahlungsverkehr

Damit für die drei Telebankingformate (Multicach, BEST KB/M und ABO Format) eine Telebankingdatei erzeugt werden kann, müssen folgende Daten auf dem Lieferantenstamm (FIBU-Konto-Reiter), sowie auf der Buchung eingegeben werden:
 
Konstant- bzw. Spezifikasymbol
Lieferantenstamm → FIBU-Konto-Reiter

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Falls pro Buchung ein eigenes Spezifikasymbol benötigt wird, kann dieses im Buchen im Feld "ZV-Zahlungsreferenz" eingegeben werden.

Die Eingabe der "ZV-Zahlungsreferenz" in der Buchung ist vorrangig der Zahlungsreferenz in den Verwendungszwecken. Wird in der Buchung keine "ZV-Zahlungsreferenz" eingegben, dann kann in den Verwendungszwecken eine Zahlungsreferenz hinterlegt werden, welche ebenfalls als Spezifikasymbol übernommen wird. Ansonsten wird das Spezifikasymbol am Lieferantenstamm herangezogen.

Wird kein Konstantsymbol am Lieferantenstamm hinterlegt, dann wird fix 308 in das TB-File geschrieben!

Variabilni Symbol
Buchung → Feld "Externe Belegnummer"

BUchen.jpg
 
Telebankingdatei:
 
Telebanking.jpg
 
 

 Einfuhrumsatzsteuer

Bei der EUST gibt es zwei Möglichkeiten, diese zu verbuchen. Einerseits durch die direkte Buchung auf die Steuerkonten und andererseits beim Buchen der Speditionseingangsrechnung. Eine Periodenverschiebung ist mittels Eingabe der UVA Periode (Format JJJJMM) möglich.
 
Für einen richtigen Ausweis auf der Umsatzsteuervoranmeldung müssen die Konten für die EUST in den Steuerkonten richtig hinterlegt sein.
 
Hinterlegung der Steuerkonten (Stammdaten → Steuerkonten):
 
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Steuercodeübersicht für die EUST:
 
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Buchen der EUST 1. Variante:
 
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Buchen der EUST 2. Variante:
 
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 Umsatzsteuer-Rückvergütung

Für die Verbuchung der USt-Rückvergütung steht der Steuercode 23 zu Verfügung und wird auf der UVA in der Zeile 61 ausgewiesen.

 Buchen von teilabzugsfähiger Vorsteuer


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Diese mit "teilabzugsfähiger VSt" gekennzeichnete Buchung wird auf der Umsatzsteuermeldung in der Kennzahl 40 ausgewiesen und um den im FIBU-Stamm hinterlegten Koeffizienten (aus dem VJ berechnet) in Kennzahl 52 gekürzt.

Wird dieses Kennzeichen bereits am Sachkonto hinterlegt, wird dieses automatisch in die Buchung übernommen!

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Hinweis 
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Die "nichtabzugsfähige VSt" wird auf der UVA in der Zeile 40 ausgewiesen, hat jedoch keine Auswirkung auf die Koeffizientenberechnung.
 

 Buchen mit UVA Korr KZ


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Hinweis 
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Diese Buchungen werden bei der berichtigten UVA herangezogen.
Nähere Informationen finden Sie unter dem Punkt Erstellung UVA.

 

 Buchen von "Insolvenz VST"


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Für das Buchen von Insolvenz-VSt und Insolvenz-UST ist es nur wichtig, den richtigen Steuercode in der Buchungsmaske zu erfassen. Dies wären die Steuercodes 82 und 83.


 Buchen mit "Warenkz"

Hinsichtlich Kontrollmeldung müssen bestimmte Buchungen mit Leistungsmodus-Codes versehen werden. Diese können im Feld "Warenkz" eingegeben werden.

Es können folgende 3 Werte eingegeben werden:
0 = normale Rechnungen
1 = Reisedienstleistungen
2 = gebrauchte Waren
3 = Rechnung mit Proportionalitätsfaktor
9 = Rechnung wird nicht in die Kontrollmeldung aufgenommen

Reisedienstleistungen sowie gebrauchte Waren mit Bruttobetrag <= 10.000,- werden in der Kontrollmeldung im Teil A.5. angegeben.
Hinweis 
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Die Felder "WarenNr", "WarenKz", "Messeinheit" und "Rechnungstyp" könne auch mit der Funktion "Buchungen ändern" eingeschränkt geändert werden, sollte der Kreis schon geschlossen sein.
 

 Buchen von Steuerbelegen

Am Rechnungsschema steht die neue Versteuerungsart "Erst bei SR" zur Verfügung.

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Mit dieser Einstellung werden Teilrechnungen und Anzahlungen ohne Steuer gebucht.

Am Ende des Monats wird dann kontrolliert, ob eine Schlussrechnung gebucht wurde.
Wurde die Schlussrechnung nicht bzw. in einem anderen Monat gebucht, muss die Steuer manuell mit einem eigenen Steuerbeleg eingebucht werden. (Kunde/Steuerkonto)
Für die Buchung des Steuerbeleges wurde der neue TR/SR-Ablauftyp "Steuerbeleg" implementiert.

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Bei der Buchung der Schlussrechnung wird die Steuerbelegs-Buchung automatisch storniert.
 

 Buchen mit "Rng-Kurs" und "Rng-Steuer"

Grundsätzlich werden diese beiden Felder nur verwendet, wenn die Buchhaltung in GW=EUR geführt wird oder in einer Buchhaltung mit GW=CZK eine Rechnung in Fremdwährung EUR gebucht wird. Werden diese beiden Felder befüllt, wird zwingend dieser Steuerbetrag in der UVA ausgewiesen.

Beispiel 1:
Eine AR wird in FW EUR zu einem bestimmten Kurs ausgestellt. Hier ergibt sich z. B. 3000,-- CZK Steuer, die an das Finanzamt abgeführt wird.
Bei der Einbuchung der ER wird die Rechnung zu einem anderen Kurs gebucht. Es ergeben sich 4000,-- CZK Vorsteuer, welche vom Finanzamt rückerstattet würde, jedoch nicht akzeptiert wird.
Das bedeutet, es dürfen in diesem Fall nur 3000,-- CZK Vorsteuer vom Finanzamt rückerstattet werden.

Grundsätzlich könnte man bei der Eingangsrechnung den Kurs, welchen den Verkäufer bei der Ausgangsrechnungen verwendet hat, eingeben, jedoch wird dann der Aufwand auch mit diesem Kurs gebucht, was nicht den buchhalterischen Richtlinien entspricht.

Deshalb kann in der Buchung im Feld "Rng-Kurs (CZK)" und "Rng-Steuer (CZK)" ein abweichender Kurs und somit auch eine abweichende Steuer eingegeben werden.

Ergibt sich anhand des abweichenden Rechnungskurses ein anderer Steuerbetrag, wird die Differenz zwischen den beiden Steuerbeträgen als Kursdifferenz ausgebucht.
Auch bei Iststeuer wird die Kursdifferenzbuchung gleich bei Buchung der Rechnung ausgelöst.

Beispiel 2:
Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn die Buchhaltung in GW=EUR geführt wird. Es wird für die UVA automatisch der Kurs lt.Kurstabelle verwendet.
Da es keine Fremdwährung gibt, kann auch kein abweichender Kurs in der Buchung eingegeben werden.
Somit werden die Felder "Rng-Kurs (CZK)" und "Rng-Steuer (CZK)" benötigt, um auch hier auf den richtigen Steuerbetrag zu kommen, welcher in der UVA gemeldet werden soll.
 
RNG-Nettobetrag
In manchen Fällen kann aufgrund von Rundungsdifferenzen die Steuerbemessung nicht korrekt ermittelt werden, deshalb gibt es zusätzlich das Feld "Rng-Nettobetrag". In diesem Feld kann der Nettobetrag manuell erfasst werden. (Gleiches Vorzeichen wie der Buchungsbetrag). Wird ein Nettobetrag eingegeben, wird dieser für die UVA herangezogen. Es erfolgt jedoch keine Prüfung, ob der Nettobetrag und die Steuer übereinstimmen.
Wird in diesem Feld kein Wert erfasst, wird der Nettobetrag, wie gewohnt, aus der RNG-Steuer berechnet.

Bei den Steuercodes 8, 9, 18, 19, 78, 79, 108, 109, 118, 119 ist es möglich, die Felder "RNG-Steuer", "RNG-Kurs" und "RNG-Nettobetrag" manuell zu befüllen. Entsteht zwischen der Buchungssteuer und der RNG-Steuer eine Differenz, wird diese auf ein eigenes Konto gebucht, welches in den Fixkonten hinterlegt werden kann.

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Dieses kann unter FIBU → Stammdaten → Weitere Kontoeinstellungen → Fixkonten angelegt werden. "Differenz bei Rng-Steuer":

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Ist kein extra Fixkonto hinterlegt, wird die Differenz auf das Kursdifferenzkonto gebucht.



Hinweis 
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Diese Felder können auch in der NTCS ER-Kontrolle erfasst und verbucht werden.


Im Buchungsprogramm steht unter TR/SR/AZ der Parameter "Steuerbeleg auf Sachkonten buchen" zur Verfügung.

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Ist dieser Parameter auf "Ja" gesetzt, muss die Buchung des Steuerbelegs auf die Fixkonten "Gegenkonto für Anzahlungen" und "Steuerbeleg" erfolgen. Zusätzlich muss im Feld TR/SR-Orig.KontoNr das betroffene Personenkonto erfasst werden.
Bei der Schlussrechnung wird der Steuerbeleg am Fixkonto "Steuerbeleg" gesucht und storniert.

 Buchen mit Fremdwährung (allgemein) 

 Voraussetzung

  • Anlage der Kurstabelle
  • Hinterlegung der Fremdwährungskennzeichen am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Kurstabelle am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Grundwährung am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Konten für den Kursverlust bzw. Kursgewinn in den Fixkonten

 Buchen in Fremdwährung

Beim Buchen wird in der Spalte "WAE" die am Konto hinterlegte Währung vorgeschlagen, die Betragseingabe erfolgt in Fremdwährung. Ist am Konto das Mehrwährungskennzeichen gesetzt, so bleibt der Cursor am Feld "WAE" stehen und die Währung kann manuell eingegeben werden.
Der Kurs wird aufgrund des Belegdatums aus der Währungstabelle vorgeschlagen, kann aber jederzeit in der Buchungsmaske überschrieben werden.
Bei einer Buchung in Fremdwährung wird neben den Spalten "Brutto" und "Steuer" zusätzlich die Währung (in Klammer) angezeigt.
Damit der umgerechnete Grundwährungsbetrag angezeigt wird, sollten die Felder "GWBetrag" und "GWSteuer" in der Feldauswahl aktiviert werden.

Eingabe in der Buchungszeile:

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Ansicht im Journal:

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 Kursdifferenzen

Unter den Allgemeinen FIBU-Parameter → Buchen → Fremdwährung kann mittels Parameter "Kursdiff-Aufteilung" eingestellt werden, ob eine Kursdifferenzbuchung gemacht werden soll oder ob diese getrennt in Kursgewinn und Kursverlust erfolgen soll.

Weiters gibt es den Parameter "Kursdifferenz-Buchung", wo zusätzlich eingestellt werden kann ob die Kursdifferenzen pro Rechnung oder in einer Summe auf das Personenkonto gebucht werden soll oder ob diese gegen das Bankkonto erfolgen soll.

Diese Einstellung werden auch in der manuellen Auszifferung berücksichtigt!

 Kursdifferenzen bei Teil- und Schlussrechnungen

Es ist möglich die Kursdifferenz, die bei einer Bezahlung einer Teilrechnung in Fremdwährungen entsteht, auf das Gegenkonto der Teilrechnungen zu buchen anstatt auf das Konto für Kursdifferenz. Beim Buchen der Schlussrechnung wird die Kursdifferenzbuchung storniert. Diese Stornobuchung der Kursdifferenz wird automatisch mit der Schlussrechnung ausgeziffert. 
Dazu muss folgender Parameter eingestellt werden: Im Buchen unter Extras →  Einstellungen für Buchen →  TR/SR/AZ → Kursdifferenz bei FW umbuchen. Die Einstellung "auf TR-Gegenkonto buchen" ist nur dann wirksam, wenn der Kursdifferenz-Parameter "Kursdifferenz-Buchen" so eingestellt ist, dass die Kursdifferenz auf das Personenkonto gebucht wird.
 

 Kostenerfassung

Unter den Allgemeinen FIBU- Parametern →  Buchen → Kostenrechnung kann mittels Parameter "Kostenerfassung in GW" eingestellt werden, ob die Kostenerfassung in Grundwährung oder in Fremdwährung erfolgen soll.

 Manuelle Auszifferung

Erfolgt die Auszifferung auf der FW-Seite, wird dieselbe Auszifferung auch auf der GW-Seite durchgeführt.
Wird auf die Grundwährungsbeträge umgeschaltet und die Auszifferung auf der GW-Seite durchgeführt, dann erfolgt die Auszifferung nur auf der GW-Seite.
Die FW-Beträge bleiben in diesem Fall offen.

Kursdifferenzen können in der manuellen Auszifferung automatisch ausgebucht werden. Wählen Sie dazu die Funktion Ausbuchen.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Buchen mit Fremdwährung.

 Buchen mit unterschiedlicher Währung  

Bei Personenkonten-Zahlungen können Konto und Gegenkonto verschiedene Währungen haben. Damit die Verbuchung funktioniert, muss das Gegenkonto (z. B. Bankkonto) mit einer Währung fixiert sein.
 
Wenn das Gegenkonto mit einer Fremdwährung fixiert ist und die Buchungswährung ungleich der Gegenkonto-Währung sowie der Grundwährung ist, wird die Gegenkonto-Buchung in der fixierten Währung durchgeführt.
 
Beispiel:
 
Kontenanlage: Am Gegenkonto (z. B. Bankkonto 2801) ist die Währung USD fixiert.

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Buchung: Die Buchung auf den Kunden erfolgt in diesem Fall mit der Währung CHF. Um die Beträge leichter nachvollziehen zu können, kann das Feld "GKto-Betr" eingeblendet werden. In diesem Feld ist ersichtlich, welcher Betrag auf das Gegenkonto gebucht wird.
 
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Journal:

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Werden zwei Sachkonten mit unterschiedlicher Währung ungleich der Grundwährung gegeneinander gebucht, dann müssen beide Konten zwingend mit der jeweiligen Währung fixiert sein.
Diese Buchungen können nur mit einem Buchungssymbol, welches mit dem Typ "Zahlung" definiert ist, gebucht werden.

Das Feld "GKto-Betrag" wird bei einer solchen Buchung automatisch aktiviert (muss in der Feldauswahl hinzugefügt werden) und es kann ein anderer Gegenkontobetrag eingegeben werden.
Wird der GKto-Betrag geändert, wird automatisch der Grundwährungsbetrag angepasst und somit der Kurs der Gegenbuchung (Buchung auf das führende Konto) berechnet.
Optional kann auch nur das Feld "GW-Betrag" eingegeben werden.

Hinweis 
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Wenn eine Bankbuchung mit Fremdwährung gegen ein Sachkonto ohne Fremdwährung (z. B. Verrechnungskonto) gebucht wird, wird bei den Sachkonten ohne Fremdwährung nur die Grundwährung angezeigt und ausgeziffert.

 Fremdwährungsbewertung

Finanzbuchhaltung → Buchen → Fremdwährungsbewertung
 
Das Programm Fremdwährungsbewertung steht für die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zur Verfügung. Jeder zum Zeitpunkt des gewählten Stichtags offene Posten wird bewertet und beim Verbuchen werden die offenen Posten durch eine Ausgleichsbuchung gegen Kursverlust/Kursgewinn korrigiert.

 Fixkonten

Standardmäßig werden die Konten unter "Kursgewinn" und "Kursverlust" erfasst.
Wird jedoch gewünscht, dass die Buchungen aus der Fremdwährungsbewertung auf andere Konten gebucht werden, dann können diese unter "Kursgewinn laut FW-Bewertung" und "Kursverlust laut FW-Bewertung" erfasst werden.

Zu beachten ist jedoch, dass es für Tschechien kein Niederst- bzw. Höchstwertprinzip der Bewertung gibt.
Bei einer neuerlichen Bewertung werden die Rechnungen erneut auf- oder abgewertet. Die Bewertung erfolgt immer zum Stichtagskurs, daher muss in den Parametern folgende Einstellung getroffen werden:

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In der Übersicht der zu bewertenden offenen Posten kann der Ausdruck der Fremdwährungsbewertung gestartet, in das Journal verzweigt, die Kurse bearbeitet und die Verbuchung gestartet werden.
 
Beispiel
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Zwischenbewertung per 30.06.2011; die Rechnungen wurden abgewertet.
 
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Bewertung zum Bilanzstichtag 31.12.2011; die Rechnungen werden bis zum Stichtagskurs auf- bzw. abgewertet.
 
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Bei der Bewertung werden neben den Kunden- und Lieferanten- auch die KuLi-Konten zur Berechnung herangezogen und in Kunden- und Lieferantenteil getrennt.
 

 Verbuchung


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Bei der Verbuchung können, abweichend von der Hinterlegung in den Fixkonten, andere Konten eingegeben und die Belegnummernerhöhung mittels Parameter gesteuert werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Fremdwährungsbewertung.
 

 Vorerfassung Buchungen

Mit dem Vorerfassung Buchungen ist es auf sehr einfach Art möglich, die Kassen-, Bank-, Wareneingangs- und Ausgangsrechnungsbücher eines Unternehmens zu erfassen. Die erfassten Daten können kontiert und in die BMD Software übergeleitet werden.
 
Weiters können Auswertungen wie Münzliste, Bargeldendbestand sowie Belege gedruckt werden.

Der Einstieg erfolgt über das Paket FIBU → Buchen und Vorerfassungen → Vorerfassung Buchungen.

 Buch anlegen

Die Neuanlage eines Buches erfolgt im Feld "Buch". Dazu wird mit F4 die Suchmaske aufgerufen und dort kann unter Bücher → Neu oder mit F5 ein neues Buch angelegt werden.

 Getrennte Belegnummernerhöhung für Kasseneingang/-ausgang


Ist am Buchungssymbol die automatische Belegnummernerhöhung aktiviert, so wird bei jeder Buchung die Belegnummer automatisch erhöht.
Soll die Nummerierung der Belegnummer nicht je Buch, sondern getrennt für Kasseneingang/-ausgang erfolgen, so ist folgende Vorgehensweise notwendig:

Am Kassenbuch können zwei separate Buchungssymbole für Kasseneingang und Kassenausgang hinterlegt werden:

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In der Feldauswahl muss das Feld "E/A" eingeblendet und möglichst zu Beginn bzw. vor das Feld "Belegnummer" gereiht werden.

So kann bei jeder Buchung festgelegt werden, ob es sich um einen Kasseneingang oder -ausgang handelt. Die Belegnummer wird dabei bei Kasseneingängen und -ausgängen separat gezählt und erhöht.
Je nachdem, ob Kasseneingang oder -ausgang gewählt wird, ist das Feld "Eingang" oder "Ausgang" automatisch gesperrt.
 

 Neue Buchung

Nach Eingabe von Firma, FIBU, Periode und Buch können die Kassen- bzw. Bankbewegungen sowie die Kreditoren- oder Debitorenrechnungen getrennt pro Buch erfasst werden.

In den ersten beiden Zeilen werden immer der Saldovortrag und der bereits verbuchte Saldo angezeigt. Nach dem Verbuchen erfolgt automatisch ein Abgleich des Saldos.

Wird eine Zahlung erfasst, kann im Feld "OP" mit F4 die Rechnung ausgewählt werden, die mit dieser Zahlung ausgeziffert werden soll. Wird bei dieser Zahlung ein Skonto in Abzug gebracht, so wird als Betrag der tatsächliche Zahlungsbetrag und im Feld "Skonto" der Skontobetrag eingegeben. Es ist nur eine Einzelauszifferung möglich. Mehrere Rechnungen können nicht mit der Zahlung ausgeziffert werden.

Bei der Buchung können die Felder "Person" und "Pers-Konto-Nr" zusätzlich eingeblendet werden. Wird im Feld "Person" mit F4 ein Personenkonto mit Doppelklick übernommen, werden die Daten dieser Person (Adresse, Steuernummer, DVR-Nummer, UID-Nummer) am Kassenbeleg angedruckt. Wird im Feld "Person" eine manuelle Eingabe gemacht, dann wird kein Bezug zur Person hergestellt, sondern nur diese Eingabe angedruckt.

Die UID-Nummer vom Kontenstamm wird nur in die Buchung übernommen, wenn im Feld "Person" ein Konto eingegeben wird.
Wird im Feld "KontoNr" bzw. im Feld "Personen-Nr" der Lieferant ausgewählt, wird keine UID-Nummer auf die Buchung übernommen.

Splittbuchungen:
Bei Kassenbüchern kann eine Splittbuchung mit Gesamtbetrag 0,- erfasst werden. Beispiel: Spesenabrechnungen, bei denen sich die Aufteilungen Plus - Minus aufheben, können somit eingegeben werden.
Die Ansicht der Beträge (Brutto oder Netto) kann mittels Parameter "Anzeige Splittbuchung-Beträge brutto" eingestellt werden.

Bei den Ländern Tschechien, Slowakei und Slowenien ist es möglich, die Felder "RngGW" , "UVAKorrKz" und "KontLeist" einzugeben. Diese Kennzeichen werden bei Splittbuchungen automatisch auf alle Zeilen verteilt.

Für Binnenrechnungen muss ein bestimmter Kurs bzw. Steuerbetrag auf der UVA verwendet werden (Rechnungsempfänger). Darum stehen Ihnen hier für die Länder Tschechien, Slowakei und Ungarn die Felder "Rng-Kurs", "Rng-Nettobetrag", "Rng-Steuer" und "Rng-WAE" zur Verfügung.

Diese Felder werden für das Land Ungarn auch auf die Intrastat-Meldung und Zusatzmeldung für landwirtschaftliche Produkte übernommen.
Bei der Intrastat-Erfassung wird der RNG-Nettobetrag oder der mit dem RNG-Kurs umgerechnete Betrag vorgeschlagen. Dies aber nur dann, wenn alle Sachkontenbuchungen der Buchung einen RNG-Nettobetrag oder RNG-Kurs beinhalten.

 Ausdrucke

 Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht

Der Kassenbericht bzw. Bankbericht kann über den Button "Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht" oder unter Ausdruck → Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht gestartet werden.

 Ausdruck Kassenbeleg

Der Kassenbeleg kann über den Button "Ausdruck Kassenbeleg" oder unter Ausdruck → Ausdruck Kassenbeleg gestartet werden.
Soll der aktuell markierte Beleg gedruckt werden, kann dies über die Tastenkombination ALT+T oder den Button "Aktuellen Beleg drucken" gestartet werden.

Hinweis 
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Wurde bei der Buchung die externe Belegnummer eingegeben, wird diese anstelle des Kostenträgers angedruckt.
Bei Fremdwährungsbuchungen kann der FW-Kurs mitangedruckt werden. Dazu kann direkt beim Ausdruck das Feld "Kurs drucken", welches über die Feldauswahl eingeblendet werden kann, auf "Ja" gesetzt werden.

Die Hinterlegung für Aussteller, Controller etc. kann unter FIBU → Stammdaten → Allgemeine FIBU-Parameter → Buchungsbeleg hinterlegt werden.
Weiters kann auch mittels Parameter eingestellt werden, ob beim Ausdruck eines Beleges anstatt des Ausstellers der Ersteller (= Benutzer) gedruckt werden soll.
Am Ausdruck werden zusätzlich die Felder Steuernummer, DVR-Nummer sowie die UID-Nummer angedruckt, welche anhand des Feldes "Person" ermittelt werden.

 Ausdruck Münzliste

Die Münzliste kann über den Button "Ausdruck Münzliste" oder unter Ausdruck → Ausdruck Münzliste gestartet werden.

 Ausdruck Bargeldendbestand

Der Bargeldendbestand kann über den Button "Ausdruck Bargeldendbestand" oder unter Ausdruck → Ausdruck Bargeldendbestand gestartet werden.
 

 Auswertungen

Die Auswertungen finden Sie unter Finanzbuchhaltung → Auswertungen in den Untermenüs. Derzeit sind folgende Auswertungen verfügbar:

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Details zu den einzelnen Auswertungen finden Sie unter Auswertungen. Falls Sie individuelle Auswertungen gestalten wollen, kann dies über den Auswertungsdesigner geschehen.

 Ausdruck Buchungsbeleg

Der Buchungsbeleg kann unter Auswertungen →  Weitere Auswertungen →  Ausdruck Buchungsbeleg sowie in der Buchungsmaske auf der jeweiligen Buchung mit der rechten Maustaste gedruckt werden.

Im Buchungsprogramm gibt es dazu den Parameter Archivieren Buchungsbeleg.
Wird in diesem Parameter ein Buchungssymbol hinterlegt, dann werden für alle Buchungen, welche mit diesem Symbol gebucht werden, ein Buchungsbeleg erstellt und automatisch zur Buchung archiviert.
Die Buchungssymbole werden mit ; getrennt hinterlegt. Wird ein * hinterlegt, wird bei allen Buchungssymbolen die Archivierung gestartet.
 
Für den Ausdruck des Buchungsbeleges stehen zusätzlich auch die Felder
  • Buchungsdatum
  • Externe Belegnummer
  • Gegenkonto Name
  • Gegenkonto Straße
  • Gegenkonto PLZ
  • Gegenkonto Ort
  • Kontobezeichnung
  • Kontonummer mit Bezeichnung
 
zur Verfügung und können bei Bedarf in der Formulargestaltung manuell hinzugefügt werden.
 

  Ausdruck Periodensaldenliste/Periodenumsatzliste mit Fremdwährung

Um bei FW-Konten auch die FW-Salden mitanzudrucken, ist am Reiter "Basis" das Feld "FW-Salden" anzuhaken.
Wenn das Feld "FW-Salden angehakt ist, dann können im Feld "FW-Berechnungsart bei Mischwährung" weitere Einstellungen getroffen werden.

Dazu ist es allerdings notwendig, dass am Konto entweder eine Fremdwährung hinterlegt oder das "Mehr-Währungs-Kz" auf "Mischwährung" gesetzt ist.
  • Monatssalden und Gesamtsaldo addiert: Die Buchungen werden pro Währung im Gesamtsaldo bzw. in den Monatssalden addiert.
  • Bis-Periode stichtagsbezogen: Alle Buchungen, die bis zu diesem Stichtag offen waren, werden pro Währung addiert.
  • Monatssalden addiert und Gesamtsaldo stichtagsbezogen: Die Monatssalden werden pro Fremdwährung addiert. Der Gesamtsaldo wird jedoch stichtagsbezogen berechnet.

Diese Auswertungsmöglichkeit steht auch auf der Bildschirm-Umsatzliste bzw. Saldenliste zur Verfügung.

 UVA

 Standardablauf UVA

 Steuerkontrolle

Die Steuerkontrolle sollte nach jedem Buchen durchgeführt werden und dient dazu, etwaige Steuerdifferenzen aufzudecken. (Buchen →  Funktionen →  UVA Steuerkontrolle)
 
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Sammelkonto
Der Saldo des Sammelkontos wird angezeigt.
Steuer aus Bemessung
Die errechnete Summe lt. Bemessung wird angezeigt.
Buchung
Die Steuern der einzelnen Buchungen werden summiert und angezeigt.
Differenz aus Bemessung
Differenz zw. Sammelkonto und Steuer aus Bemessung wird angezeigt. Aufgrund von Rundungsdifferenzen kann es hier zu Cent-Differenzen kommen.
Differenz aus Buchung
Differenz zw. Sammelkonto und Steuer aus Buchungen.
 
 

 Ausdruck (Einzel-) Steuernachweis

Bevor Sie mit der Erstellung der UVA beginnen, können Sie einen Steuernachweis bzw. einen Einzelsteuernachweis ausdrucken. Mit diesen Steuernachweisen können Sie Ihre Daten vorab kontrollieren. Bei allen Ausdrucken können Sie auswählen, ob ein Summenblatt ausgedruckt werden soll bzw. ob die Daten mit/ohne Bilanz oder nur die Bilanzbuchungen gedruckt werden sollen. Das Summenblatt entspricht dem Ausweis auf der UVA. Zusätzlich wird auch die Steuerkontrolle angedruckt.
 
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 AR-/ER-Buch

Neben dem Einzelsteuer- und Steuernachweis gibt es unter UVA/Meldungen → Spezielle Steuernachweise auch die AR-/ER-Bücher für Tschechien, die auf dem BMD 5.5 Ausdruck PR12CZ basieren.
Diese Auswertung kann nach verschiedenen Sortierkriterien gedruckt werden. Dabei werden die wichtigsten Daten aus der Buchung (Rechnung und Zahlung) und den Stammdaten der Kunden und Lieferanten ausgewiesen.

Über die Feldauswahl können weitere Felder hinzugefügt werden (z. B. Von-Bis-Kontonummer, Kontogruppe, Buchungssymbol, Belegdatum, UVA-Korrektur-Kz ...)

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Beispiel:

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  Einzelsteuernachweis (UVA-Kennzahl)

Dieser Steuernachweis wird nach dem UVA-Formular sortiert gedruckt. Dadurch werden auch Buchungen, welche in mehrere Zeilen gehören, in diesen Zeilen angedruckt und können somit einfacher mit der UVA verglichen werden. Splittbuchungen werden nach Steuercode, Prozentsatz und Beleg-ID zusammengefasst und somit nur als eine Zeile gedruckt!

Diesen Ausdruck finden Sie unter dem Programmpunkt UVA/Meldungen → Spezielle Steuernachweise → Einzelsteuernachweis (UVA-Kennzahl).

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Ausdruck:

1200912524000001630_1.png 


Hinweis 
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Bei Buchhaltungen mit Firmensitz Tschechien werden am Ausdruck 335 Einzelsteuernachweis (UVA-KZ) bei Splittbuchungen mit unterschiedlichen externen Belegnummern diese auch angedruckt.

 AR-ER Kontrollbuch Tschechien 1248711263000003200_4.png


Ab 1.1.2016 gibt es in Tschechien die Kontrollmeldung. Diese Meldung beinhaltet alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen im Inland und Ausland aufgelistet nach bestimmten Kriterien.

Der Einstieg erfolgt unter UVA/Meldungen → Spezielle Steuernachweise mit dem Ausdruck "AR-ER Kontrollbuch Tschechien".

A1
UVA Zeile
25
 
Steuercode
87, 107, 117, 127, 137, 147, 157 
A2 
UVA Zeile
3, 4,5, 6, 9, 12, 13
 
Steuercode
8, 9, 41, 42, 18, 19, 20, 21, 91, 92
A3
keine UVA

 
Steuercode
67
A4
UVA Zeile
1, 2 wenn der Bruttobetrag > 10.000 ist oder mit Steuercode 83 gebucht wurde
 
Steuercode
1, 15, 23, 83
A5
UVA Zeile
1, 2 wenn der Bruttobetrag < 10.000 ist
AR ohne UID-Nummer < 10.000
AR mit ausländischer UID-Nummer und Umsatzsteuer
 
Steuercode
1, 15, 23
B1
UVA Zeile
10, 11
 
Steuercode
28, 29, 58, 59, 88, 89, 108, 109, 118, 119, 128, 129, 138, 139, 148, 149, 158, 159
B2
UVA Zeile
2, 3, 22, 82 wenn der Bruttobetrag > 10.000 ist oder mit Steuercode 82 gebucht wurde
 
Steuercode
2, 3, 22, 82
B3 
UVA Zeile
40, 41 wenn der Bruttobetrag < 10.000 ist
 
Steuercode
2, 3, 22
 

STC 177UVA-Feld 25Kontrollmeldung-Code 18
STC 178, 179UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)Kontrollmeldung-Code 18
STC 187
UVA-Feld 25
Kontrollmeldung-Code 19
STC 188, 189
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
Kontrollmeldung-Code 19
STC 197
UVA-Feld 25
Kontrollmeldung-Code 20
STC 198, 199
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
Kontrollmeldung-Code 20
STC 207
UVA-Feld 25
Kontrollmeldung-Code 21
STC 208, 209 
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
Kontrollmeldung-Code 21
STC 217
UVA-Feld 25

STC 218, 219
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
 
STC 227
UVA-Feld 25
 
STC 228, 229
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
 
STC 237
UVA-Feld 25
 
STC 238, 239
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
 
STC 247
UVA-Feld 25
 
STC 248, 249
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
 
STC 257
UVA-Feld 25
 
STC 258, 259 
UVA-Felder 10 (Aufwände) und 11 (Erträge)
 

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn bei USt-Buchungen keine UID-Nummer eingegeben wird, dann werden diese unter A5 ausgewiesen.
Bei Anzahlungsbuchungen wird das Personenkonto angedruckt und nicht das Anzahlungskonto.
 
Bestimmte Buchungen müssen mit Leistungsmodus-Codes versehen werden. Diese können in allen Buchungsprogrammen (Buchen, ER-Kontrolle) im Feld "Warenkz" eingegeben werden.

Es können folgende 3 Werte eingegeben werden:
0 = normale Rechnungen
1 = Reisedienstleistungen
2 = gebrauchte Waren
3 = Rechnung mit Proportionalitätsfaktor

Reisedienstleistungen sowie gebrauchte Waren mit Bruttobetrag <= 10.000,- werden in der Kontrollmeldung im Teil A.5. angegeben.
 
Wird im Waren-Kz eine 9 eingegeben, dann wird diese Buchung nicht in die Kontrollmeldung übernommen.

Die XML-Datei für die Übermittlung der Kontrollmeldung  kann direkt in der UVA erstellt werden.
 
1248711263000003200_2.png

In den Länderspezifischen Parametern kann in dem Parameter UVA - Vertreter-Typ eine physische oder juristische Person hinterlegt werden. Diese hat Einfluss auf den Abgabenzeitraum der UVA bzw. Kontrollmeldung:
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "monatlich" eingestellt ist, wird immer unabhängig der Parametereinstellung die UVA und Kontrollmeldung monatlich erstellt.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und kein Vertreter-Typ hinterlegt ist, kann die UVA und Kontrollmeldung nur quartalsmäßig erstellt werden.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und der Vertreter-Typ ist eine physische Person, kann die UVA und Kontrollmeldung nur quartalsmäßig erstellt werden.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und der Vertreter-Typ ist eine juristische Person, kann die UVA quartalsmäßig erstellt werden aber die Kontrollmeldung nur monatlich über den Ausdruck "337 - AR-ER Kontrollbuch Tschechien". (nicht direkt aus der UVA)
In der XML-Datei für die Kontrollmeldung muss die Empfängeradresse Databox im Feld "id-dats" mitgeschickt werden.
Diese kann am Firmenstamm im Feld "Empfängeradresse Databox" hinterlegt werden.

1248711263000003200_3.png

Hinweise:
  • In den Länderspezifischen Parametern kann eingestellt werden, dass auch bei Ausgangsrechnungen die externe Belegnummer in die Kontrollmeldung übernommen wird.
  • Es werden die Belege mit gleicher UID-Nummer und gleicher Belegnummer je Kennzahl zusammengefasst. Ergibt sich durch ein Storno der Betrag 0,- werden diese Belege nicht in die Kontrollmeldung übernommen.
  • Wird eine Direktbuchung auf ein Steuerkonto durchgeführt, wird diese Buchung ebenfalls in die Kontrollmeldung übernommen.

Achtung! 
Achtung.png
Filialumsätze mit Steuer werden in der UVA auf Zeile 24 ausgewiesen.
 
 Warenversand bis zum LimitDas Limit überschreiten 
Versand der Ware nach Überschreitung der Grenze 
 MehrwertsteuerzahlerTschechische UVA, Zeile 1,2, Kontrollmeldung A.4, A.5Mehrwertsteuer-Registrierung im Zustand der Überschreitung der Grenze  Wendet die Mehrwertsteuer eines anderen Landes an, in der UVA auf Zeile 24.
Beispiel 
Beispiel.png
Ein Unternehmen in Tschechien liefert Waren an Privatpersonen nach Österreich. Wenn der Wert unter der Grenze liegt, dann werden die Rechnungen mit CZ-Umsatzsteuer ausgestellt und die Steuer in Tschechien gemeldet (UVA Zeile 1, 2).
 
Wenn aber die Versandhandelsgrenze überschritten wird, dann muss die Steuer in Österreich bezahlt werden. Die Rechnungen müssen dann mit 20 % Umsatzsteuer ausgestellt werden und in der österreichischen UVA gemeldet werden. In solchen Fällen muss mit Filialen (Österreich, Steuercode 1 und 20 %) gebucht werden.

Eine Filialbuchung ist also nur notwendig, wenn die Grenze überschritten wird und in anderen Ländern die UVA abgegeben werden muss. Nur in diesem Fall werden diese Umsätze in die Zeile 24 in der CZ-UVA ausgewiesen.

 Erstellung UVA

Die Erstellung der UVA ist die Basis für jedes weitere Vorgehen: Bearbeiten, Ausdrucken oder als XML-Datei versenden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Beachten Sie bitte, dass eine Erstellung der UVA nur für die Länder möglich ist, die von BMD unterstützt werden (Österreich, Deutschland, Schweiz, Tschechien, Ungarn, Slowakei).

Zur Erstellung der UVA erfolgt der Einstieg im FIBU-Modul über UVA und Meldungen → UVA:

1172501256000001860_0.png
 
 
Firma
Eingabe der Firma, für die der Ausdruck erstellt werden soll.
FIBU
Eingabe der FIBU, für die der Ausdruck erstellt werden soll.
Land
Das Land wird aus dem am Firmenstamm oder auf der Filiale hinterlegten Land ermittelt und vorgeschlagen.
Filiale
Falls mit Filialen gebucht wird, kann hier auf die Filiale eingegrenzt werden. Existieren je Land mehrere Filialen und wird dieses Feld leer gelassen, dann werden diese Filialen zusammengerechnet (keine Konsolidierung mehr notwendig).
Weltumsatz
Eingabe, ob der Weltumsatz mit angedruckt werden soll.
Währung
Als Vorschlag wird hier die Währung des am Firmenstamm eingetragenen Landes angezeigt. Bei Ausdruck nach Filiale kann zwischen der Währung des Filiallandes und der Grundwährung gewählt werden.
UVA-Modell
Das UVA-Modell wird automatisch anhand des FIBU-Jahres und der Von-Bis-Periode vorgeschlagen.
Von Periode
Eingabe der Von Periode
Bis Periode
Eingabe der Bis Periode
Bilanz
Es kann ausgewählt werden, ob Bilanzbuchungen mitgerechnet werden sollen.
 

Berichtigte UVA
Bei der berichtigten UVA wird zwischen einer "rechtzeitig korrigierten Meldung" und einer "nachträglich korrigierten Meldung" unterschieden.
Bei der "rechtzeitig korrigierten Meldung" werden alle bereits übermittelten Werte bzw. nachträgliche Buchungen (ohne UVA-Korrektur-Kz) gemeldet.
Die "nachträglich korrigierte Meldung" beinhaltet nur die Buchungen mit dem jeweiligen UVA-Korrektur-Kz.
Datum der Berichtigung
Datum der Berichtigungsmeldung 
UVA-Korrektur-Kz
Kennzeichen, welches bei den Umbuchungen im Buchungsprogramm im Feld "UVA-Korrektur-Kz" eingegeben wurde.

 UVA

Nach dem Einstieg in die  UVA wird das ausgefüllte UVA-Formular am Bildschirm angezeigt. Im Kopf sehen Sie die Firmennummer, das FIBU-Jahr und die Von Periode/Bis Periode, für welche die Berechnung durchgeführt wurde.
 
1197894978000102710_0.png

In den Länderspezifischen Parametern kann in dem Parameter UVA - Vertreter-Typ eine physische oder juristische Person hinterlegt werden. Diese hat Einfluss auf den Abgabenzeitraum der UVA bzw. Kontrollmeldung:
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "monatlich" eingestellt ist, wird immer unabhängig der Parametereinstellung die UVA und Kontrollmeldung monatlich erstellt.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und kein Vertreter-Typ hinterlegt ist, kann die UVA und Kontrollmeldung nur quartalsmäßig erstellt werden.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und der Vertreter-Typ ist eine physische Person, kann die UVA und Kontrollmeldung nur quartalsmäßig erstellt werden.
  • Wenn der UVA-Abgabenzeitraum auf "quartal" eingestellt ist und der Vertreter-Typ ist eine juristische Person, kann die UVA quartalsmäßig erstellt werden aber die Kontrollmeldung nur monatlich über den Ausdruck "337 - AR-ER Kontrollbuch Tschechien" (nicht direkt aus der UVA).

  • 1197894978000102710.png


 Ausdruck UVA

Über der Schaltfläche "Drucken" oder mit Strg + P kann das UVA-Formular inkl. Werte ausgedruckt werden. Der Ausdruck erfolgt ausschließlich auf weißem A4-Papier. Originalformulare werden nicht unterstützt. Gleichzeitig mit dem Ausdruck kann auch die XML-Datei erstellt werden. Ebenso kann hier der Ausdruck des Zahlscheins gestartet werden.
 
Beim Ausdruck der UVA erscheint dasselbe Fenster wie über die Funktion XML-Datei erstellen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Vorauswahl der zu erledigenden Punkte verschieden ist.
 

 XML Erstellung

Der direkte Weg zur XML-Datei erfolgt über die Schaltfläche "XML-Datei erstellen" oder mit Strg + X. Es wird eine Maske geöffnet, in der Sie wählen können, welche XML-Dateien Sie erzeugen wollen. Bei vorhandenen Werten wird als Vorschlagswert automatisch ein Häkchen gesetzt.
 
Wenn Sie den Buchungskreis abschließen und eine XML-Datei erzeugen, können die Buchungen nicht mehr bearbeitet werden. Korrekturen sind jedoch über einen neuen Buchungskreis möglich. Für die Erstellung der XML-Datei für die Echtübermittlung ist es notwendig, die Buchungskreise abzuschließen. Sobald diese geschlossen sind, können die Buchungen nicht mehr bearbeitet werden. Es ist jedoch über weitere Buchungskreise möglich, noch Buchungen durchzuführen. Das Buchungsprogramm macht Sie dann darauf aufmerksam, dass eine UVA-Berichtigung erfolgen muss. Wird die XML-Datei nur für Testzwecke erstellt, bleibt das Journal offen und es kann in dieser Periode noch gebucht werden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Bei der XML-Erstellung der Kontrollmeldung sowie bei der UVA werden die erfassten UID-Nummern geprüft. Ein Prüfprotokoll wird geöffnet bzw. ist dies in den Logfiles unter FIBUUVAXMLUIDNr.log zu finden.  
 

 XML Versendung

Die tschechische Umsatzsteuervoranmeldung wird nur in das hinterlegte XML-Verzeichnis erstellt und kann manuell hochgeladen werden. 
 

 Steuerumbuchung

Unter Programmpunkt UVA → Extras → Steuerumbuchungen kann eingestellt werden, dass die Steuern automatisch monatlich oder für das gesamte Jahr umgebucht werden.

Voraussetzung ist die Hinterlegung des Zahllastkontos unter Stammdaten → Fixkonten.

Nach Erstellung der UVA erfolgt die Abfrage nach der Steuerumbuchung:

1122738671000001960.png

Firma
Eingabe der Firma, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.
FIBU
Eingabe der FIBU, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.
Monat
Die Umbuchungen können monatlich oder mit F8 für das gesamte Jahr durchgeführt werden. Die Umbuchungen für das gesamte Jahr werden mit der Buchungsart 2001 = Bilanzbuchung durchgeführt.
 
Achtung! 
Achtung.png
Wurden die Steuern mittels F8 bereits für das gesamte Jahr umgebucht, darf keine weitere Umbuchung der Steuern für einen bestimmten Monat (z. B. Monat 1) durchgeführt werden, da sonst die Buchungen doppelt verbucht werden.
Buchungssymbol
Buchungssymbol, mit welchem die Steuerumbuchungen verbucht werden sollen, z. B. UB
Filiale
Filiale, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.

 Koeffizientenberechnung

Die Koeffizientenberechnung wird nur beim Ausdruck des letzten Monats des Wirtschaftsjahres in der UVA auf Seite drei angezeigt.

Direkt beim Einstieg in die UVA kann es in folgendem Feld deaktiviert werden.

1201001126000002460_1.png
 
Der errechnete Koeffizient wird für das folgende Wirtschaftsjahr hergenommen und die dafür genaue Berechnung kann auf Seite drei nachvollzogen werden.

 Evidenzmeldung

Ab 2016 entfällt die Evidenzmeldung in Tschechien!
Die Evidenzmeldung wird für bestimmte Reverse-Charge-Steuergruppen, wie Bauleistungen, Schrott, Gold, Emissionen, Getreide und Industriepflanzen, Metalle, Mobiltelefone, Integrierte Schaltkreise, tragbare Geräte für automatische Datenverarbeitung und Videospielkonsolen gemeldet.
In BMD wird die Meldung aufgrund der Steuercodes 27, 57, 67, 87, 107, 117, 127, 137, 147, 157 sowie 28, 29, 58, 59, 68, 69, 108, 109, 118, 119, 128, 129, 138, 139, 148, 149, 158, 159, 88 und 89 erzeugt.

Für die Erfassung der Daten muss bei der Buchung die "Menge" eingegeben werden und die tschechische UID-Nummer muss auf der Person hinterlegt sein.
Bei Splittbuchungen muss die Menge bei den Aufteilungszeilen eingegeben werden.
Sind diese Daten nicht vollständig, erfolgt eine Meldung bei der Erstellung der Datei.

Die XML-Datei kann unter dem Punkt UVA/Meldungen → UVA mit der Funktion "XML-Datei erstellen" erzeugt werden. (Ab 2016 ist dieser Punkt nicht mehr vorhanden!)

1197198198000002730.png 

Im hinterlegten XML-Verzeichnis werden zwei Dateien (CZ_EVO_JJJJ_MM_Firma.xml für Lieferanten und CZ_EVD_JJJJ_MM_Firma.xml für Kunden) erstellt.

 Zusammenfassende Meldung

Die Zusammenfassende Meldung ist eine Aufstellung aller innergemeinschaftlichen Lieferungen und Verbringungen, Dreiecksgeschäften und sonstigen Leistungen mit Unternehmen in der Europäischen Union.
Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter UVA/Meldung → ZM. 
 
1172506515000001860.png 

Firma
Firma, für welche die ZM gestartet werden soll.
FIBU
Buchhaltung der ausgewählten Firma
Land
Das Land wird aus dem im Firmenstamm oder der Filiale hinterlegten Land ermittelt und vorgeschlagen.
Filiale
Falls mit Filialen gebucht wird, kann hier auf die Filiale eingegrenzt werden.
Währung
Als Vorschlag wird hier die Währung des am Firmenstamm eingetragenen Landes angezeigt.
Bei Ausdruck nach Filiale kann zwischen der Währung des Filiallandes und der Grundwährung gewählt werden.
Von Periode/Bis Periode
Wird die UVA monatlich ausgedruckt, muss auch die ZM monatlich abgegeben werden. Es wird die Von/Bis Periode mit demselben Monat vorgeschlagen. Bei UVA-Ausdruck nach Quartal wird auch hier die Von/Bis Periode quartalsmäßig vorgeschlagen. 
Bilanzbuchungen
Auswahl, ob Bilanzbuchungen mitgerechnet werden sollen oder nicht.
Prüfung UID-Nummer
Ist dieses Feld angehakt, werden die UID-Nummern mittels Onlineprüfung, über das Webservice der Europäischen Kommission, auf Richtigkeit geprüft. Standardmäßig ist dies auf "Ja" gesetzt und wird auf Stufe 1 geprüft.
 

Über eine Combobox können Sie auswählen, ob die Anzeige nach "UID-Nummer" oder "Buchungen" erfolgen soll. Über eine zweite Combobox haben Sie die Wahl, ob "Alle" oder nur "Fehlerhafte UID-Nr." angezeigt werden sollen.


Ansicht nach "UID-Nummer":


1128168673000002560.png


Ansicht nach "Buchungen": 

1128168673000002560_0.png
 
Hinweis 
Hinweis.png
ZM Werte können nicht manuell erfasst werden. Dies erfolgt ausschließlich über eine Buchung.
Seitenanfang StartOfPage.png
In Tschechien erfolgt die ZM-Meldung vierteljährlich oder monatlich mittels XML-Datei.

Für den korrekten Ausweis in der UVA bzw. in der ZM muss die Buchung mit dem richtigen Steuercode erfolgen. Dazu stehen für Tschechien folgende Steuercodes zur Verfügung: 
 
1172506703000001860_0.png
 

 Berichtigte Zusammenfassende Meldung


Berichtigte UVA
Bei der berichtigten ZM wird zwischen einer "rechtzeitig korrigierten Meldung" und einer "nachträglich korrigierten Meldung" unterschieden.
Bei der "rechtzeitig korrigierten Meldung" werden alle bereits übermittelten Werte bzw. nachträgliche Buchungen (ohne UVA-Korrektur-Kz) gemeldet.
Die "nachträglich korrigierte Meldung" beinhaltet nur die Buchungen mit dem jeweiligen UVA-Korrektur-Kz.
Datum der Berichtigung
Datum der Berichtigungsmeldung 
UVA-Korrektur-Kz
Kennzeichen, welches bei den Umbuchungen im Buchungsprogramm im Feld "UVA-Korrektur-Kz" eingegeben wurde.
 

 One-Stop-Shop


Innerhalb der EU gibt es drei verschiedene One‐Stop‐Shop-Arten:
  • EU‐OSS:
    Über den EU‐OSS können Sonstige Leistungen an Nichtunternehmer, innergemeinschaftliche Versandhandelsumsätze und bestimmte Umsätze von Plattformen erklärt werden.
  • Import‐OSS (IOSS):
    Über den IOSS können sowohl EU‐Unternehmen als auch Drittlandsunternehmen ihre Einfuhr‐Versandhandelsumsätze für Sendungen bis € 150 erklären.
  • Nicht(non)‐EU‐OSS:
    Für den Nicht‐EU‐OSS können sich nur Drittlandsunternehmen registrieren, um dort ihre Umsatzsteuer für Dienstleistungen an Nichtunternehmer zu erklären.
 Die grundlegenden Einstellungen erfahren Sie unter dem Thema One-Stop-Shop (OSS).

In Tschechien muss das Abgangsland immer angegeben werden, auch wenn auf der Filiale keine UID-Nummer hinterlegt ist.
Ist eine UID-Nummer auf der Filiale hinterlegt, wird das Abgangsland vom Feld "UID-Nummer" auf der Filiale genommen (die ersten beiden Stellen). Wenn keine UID-Nummer hinterlegt ist, wird das Land vom Feld "Land Rechtsversion" aus dem Firmenstamm herangezogen.

Weiters muss die OSS-Registrierungsnummer angegeben werden. Diese kann im Parameter One-Stop-Shop  → OSS-Registrierungsnummer hinterlegt werden. 

 Mahnung

Finanzbuchhaltung → Mahnung → Mahnung
 

 Vorbereitung

  • Hinterlegung der Zahlungskonditionen am Kundenstamm
  • Hinterlegung Mahndaten am Kundenstamm (Mahnkosten, Mahnverbuch, Mahnsperre)

 Mahnstammdaten

Bei erstmaliger Erstellung wird automatisch die Maske für die Festlegung der Mahnstammdaten geöffnet. Hier können z. B. die mahnfreien Tage, die Mahngebühren je Mahnstufe, der Jahreszinssatz für die Verzugszinsenberechnung und viele weitere Einstellungen getroffen werden.
 
Sollten die Mahnstammdaten im Nachhinein geändert werden, kann dies unter Funktionen → Mahnstammdaten erfolgen.
 

 Erstellung Mahnung

 Mahnkreise

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Mahnkreis gearbeitet. Mehrere Mahnkreise sind dann sinnvoll, wenn mehrere Mahnläufe (nach Vertreter oder Kunden sortiert) gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen.
Mahnkreise sind gleichzeitig die Einstiegsoption in die Mahnübersicht. Das wichtigste Feld ist das Mahndatum, das über die Fälligkeit entscheidet, also darüber, ob eine Rechnung als Mahnung vorgeschlagen wird oder nicht.
 

 Mahnübersicht

Nach Eingabe der Mahnstammdaten und der Daten für den Mahnkreis wird die Mahnübersicht mit allen zu mahnenden Rechnungen geöffnet.
In den Mahnvorschlag werden immer alle gebuchten Rechnungen übernommen. Die Freigabe erhalten jedoch nur jene Rechnungen/Gutschriften, die tatsächlich fällig sind. Bei noch nicht fälligen Rechnungen erhöht sich der Mahnzähler nicht.

Rechnungen von Konten mit einer OP-Summe <= 0 werden ebenfalls in der Mahnliste angezeigt, aber nicht freigegeben.
 
1108978149000001980_16.png
 
Folgende Einstellungen sind mittels Combobox rechts oben möglich:
  • Buchungen → Hier können Sie mittels der zweiten Combobox eine zusätzliche Auswahl treffen.
  • Konten → Hier können Sie mittels der zweiten Combobox eine zusätzliche Auswahl treffen.
  • Gesperrte Konten → In dieser Ansicht werden die Konten mit einer Kontomahnsperre angezeigt.

 Bearbeiten Mahnung

In der Mahnübersicht können die vorgeschlagenen Mahndaten auf zwei verschiedene Arten bearbeitet werden:
  • einerseits durch Verwenden der Funktionen aus dem Menü oder der Schaltfläche "1x Sperren", "Sperren", "Mahnen" ...
  • andererseits durch Bearbeiten (F6) der einzelnen Datenzeilen (Ändern von Zahlungskonditionen, manuelles Freigeben oder Sperren)
Wenn beispielsweise das Zahlungsziel verlängert wird, wird die Freigabe nicht neu durchgerechnet.
 
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die obere Menüleiste zur Verfügung:

Funktionen
A_Company.bmp Mahnkreis 
Es besteht die Möglichkeit, den Mahnkreis anzusehen und die Mahnkreisdaten zu bearbeiten. Die vorgenommenen Änderungen werden jedoch erst beim neuen Erstellen des Kreises wirksam.
Folgender Hinweis wird angezeigt:


1108982418000001980_0.png
 1108982418000001980_7.pngBonität der Konten neu ermitteln
Grundsätzlich wird die höchste Mahnstufe einer Rechnung in den Kundenstammdaten zurückgespeichert. Wenn gemahnte Rechnungen bezahlt werden, erfolgt die Neuermittlung der höchsten Mahnstufe (beim Erstellen des Mahnlaufs) automatisch. Möchten Sie (nach Bankbuchungen) auch ohne neuen Mahnlauf die höchste Mahnstufe im Kundenstamm aktuell haben, muss diese Funktion ausgeführt werden.
Verwendungszwecke 
Hinterlegung Kundendaten und Verwendungszweck für Zahlscheine
 
A_Print.bmp Mahnvorschlagsliste druckenMit dieser Funktion wird eine bestehende Mahnvorschlagsliste gedruckt. Die Kriterien können wiederum festgelegt werden. 
A_Print.bmp Mahnliste druckenNach dem aktuellen Mahnlauf kann eine Mahnliste gedruckt werden, die Sie über den aktuellen Mahnstand informiert.  
A_Textbausteine.bmp TextbausteinverwaltungDie Textbausteinverwaltung wird geöffnet.
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Formular anlegenEs wird ein firmenbezogenes Formular angelegt, falls es noch nicht existiert. Existiert bereits ein Formular, kann dieses zur Bearbeitung geöffnet werden. Existieren mehrere Formulare, können diese nur über die Ausdrucksmodelle bearbeitet werden. Details dazu finden Sie unter Ausdrucksgestaltung.  
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Druckereinstellungen bearbeitenIn den Druckereinstellungen für ein firmenbezogenes Formular kann eingegeben werden, ob der Ausdruck der Mahnung per E-Mail versendet wird, ob der Ausdruck archiviert werden soll und ob bzw. auf welchem Drucker ausgedruckt werden soll.  
Drucken

Folgende Funktionen stehen Ihnen über die obere Menüleiste zur Verfügung:

A_Edit_Ext.bmp BearbeitenEs wird eine Datenzeile für die Bearbeitung geöffnet. 
A_Delete_Ext.bmp Löschen
Ein Datensatz wird aus diesem Mahnlauf gelöscht.  
 1108982418000001980.pngMahnenWenn eine nicht freigegebene oder gesperrte Rechnung gemahnt werden soll. 
 1108982418000001980_1.pngSperrenMit dieser Funktion kann eine Rechnung dauerhaft gesperrt werden. 
 1108982418000001980_5.png1x SperrenÜber diese Funktion kann eine Rechnung einmalig für einen Mahnlauf gesperrt werden.  
A_New.bmp Neu erstellen / ergänzen
Es erfolgt eine Abfrage, ob ein bestehender Mahnkreis neu erstellt oder nur ergänzt werden soll.

Achtung! 
Achtung.png
Manuell bearbeitete Freigaben gehen bei Neu erstellen verloren. Um die bearbeiteten Freigaben zu erhalten, muss ergänzen gewählt werden.
 
A_Print.bmp Mahnung drucken
Es erfolgt eine Abfrage, ob die Mahnungen im Original- oder im Kontrollausdruck gedruckt werden sollen. Beim Originalausdruck wird der Mahnzähler erhöht. 
A_Ausbild_Wieder.bmp Mahnzähler retourstellen
Mit dieser Funktion können die unten angeführten Werte auf den Stand vor dem letzten Ausdruck retourgestellt werden. Das Retourstellen der Mahnzähler ist nur möglich, wenn die retourzustellenden Buchungen nicht bereits in einem neueren Mahnkreis enthalten sind. Ist dies der Fall, ist die Funktion inaktiv und das Retourstellen kann nicht durchgeführt werden. Folgende Daten werden retourgestellt:
  • Mahnzähler
  • Mahnsperre
  • Konto-Mahnsperre
  • Mahnkosten
  • Mahndatum
  • Konto-Mahndatum
Werden mehrere Mahnkreise verwaltet, gilt diese Funktion für den aktuell geöffneten Mahnvorschlag. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben. 
T_Forbidden.bmp Alle Rng/Gu nicht mahnen
Für alle Rechnungen bzw. Gutschriften wird im Mahnvorschlag der Status auf "Nicht mahnen" gesetzt! Um die ursprünglichen Freigaben wiederherzustellen, muss der Mahnkreis neu erstellt werden.

Achtung! 
Achtung.png
Manuell bearbeitete Freigaben gehen dabei verloren. Nur die erfassten "Sperren bzw. "1 x Sperren" bleiben erhalten. 
Anwenderfall: Es soll "spontan" nur eine Rechnung gemahnt werden. (Zunächst alle Rechnungen auf "Nicht mahnen" stellen und die gewünschte wieder auf "Mahnen" ändern.)
Mahnvorschlag

A_Stundensatz.bmp Verzugszinsen/Mahngebühren verbuchen
In den Mahnstammdaten kann die Verzugszinsenverbuchung inkl. der für die Verbuchung relevanten Daten eingestellt werden.
Nach Ausdruck der Mahnungen erfolgt automatisch eine Abfrage für die Verbuchung mit folgenden Eingabefeldern:
  • Buchungsdatum
  • Buchungskreis
  • Belegnummer
Wird die Verbuchung abgebrochen, kann diese mit der Funktion "Verzugszinsen verbuchen" manuell gestartet werden. Die Verbuchung der Mahngebühren erfolgt in Fremd- oder Grundwährung. Pro Kunde und Währung muss eine eigene Buchung erfolgen (keine Splittbuchung).

Vor dem Verbuchen der Verzugszinsen wird die Validierungsfunktion für Buchungen aufgerufen. Sind Fehler in den Verzugszinsen-Buchungen vorhanden, wird keine Verbuchung durchgeführt (Fehler ist im Logfile ersichtlich).

Hinweis 
Hinweis.png
Damit die Verzugszinsen und Mahngebühren verbucht werden, müssen am Kunden am Personenkonto (Bearbeiten)-Reiter die Felder "Mahnkosten" und "Mahnverbuch" befüllt werden.
 
A_Jahresuebernahme.bmp Mahnzähler/Mahnsperren ins Folgejahr übertragenMahnzähler/Mahnsperren können in das Folgejahr übertragen werden. Diese Funktion ist nur aktiv, wenn es bereits ein Folgejahr gibt.  
A_BMD_Archiv.bmp DMS
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen 
A_DocFromClipbrd.bmp Neues Dokument aus Zwischenablage 
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten
Das Dokument wird zum Bearbeiten geöffnet. 
 
A_Preview.bmp Dokumente in Vorschau anzeigen
Das zugeordnete Dokument wird in einem Vorschaufenster angezeigt. 
 
Die Dokumentenzuordnung kann bearbeitet werden. Über die gelben Pfeile können zusätzliche Dokumente zugeordnet werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese Dokumente bereits archiviert sind.
 
Das Dokument wird in der Dokumentenliste geöffnet. 
A_DocFromClipbrd.bmp Neues Dokument aus Zwischenablage
Ein neues Dokument kann aus der Zwischenablage eingefügt werden.
Funktionen

 Ausdruck Mahnvorschlagsliste

Bei einem offenen Mahnkreis können Sie über das Fenstermenü → Ausdruck eine Mahnvorschlagsliste drucken. Hier sind nur die Ausdrucke des aktuellen Mahnvorschlags verfügbar.
 

 Ausdruck Mahnung

Über das Fenstermenü → Ausdruck → "Mahnliste drucken" kann eine Mahnliste für den aktuellen Mahnlauf gedruckt werden. Die Mahnliste informiert über den Mahnzählerstand der Kunden nach dem aktuellen Mahnlauf. Sie können zwischen einem kumulierten (Summen je Mahnstufe) und einem detaillierten (inklusive Buchungen) Ausdruck wählen.
 
Beim Ausdruck werden folgende Daten abgefragt:

1108985198000001980_5.png
 
Firma
Firma, für die der Mahnvorschlag erstellt werden soll.
FIBU
Buchhaltung der ausgewählten Firma
MahnkreisNr
Mahnkreis, für den die Mahnvorschlagsliste gedruckt werden soll.
Druckart
Originalausdruck: Beim Originalausdruck werden die Mahnzähler erhöht, die einmaligen Mahnsperren zurückgesetzt und der Mahnvorschlag (Mahnkreis) abgeschlossen. Bei bereits abgeschlossenen Mahnkreisen ist nur noch ein Kontrollausdruck möglich.

Kontrollausdruck: Der Kontrollausdruck variiert je nach Status des Mahnkreises (offen/geschlossen):
  • Ist der Mahnkreis offen, wird auf dem Ausdruck der Mahnzähler wie beim Originalausdruck erhöht, jedoch nicht gespeichert. Der Mahnkreis wird NICHT geschlossen (Vorschau auf den Mahndruck).
  • Ist der Mahnkreis bereits geschlossen, wird der tatsächliche Mahnzähler lt. letztem Originalausdruck (ohne weitere Erhöhung) angedruckt, bis der nächste Mahnlauf erstellt wird (Rückblick auf den Mahndruck, z. B. nochmaliger Druck wegen Papierstaus).
Sortiert ausdrucken
Bei der Auswahl "Originalausdruck" kann zwischen zwei Sortierungen gewählt werden:
  • Mahnung, Zahlschein, Mahnung ... drucken
  • Alle Mahnungen, dann alle Zahlscheine drucken. Es werden zwei Zahlscheine pro A4 Seite ausgedruckt.
Bei der Auswahl "Kontrollausdruck" kann keine Sortierung ausgewählt werden.
Gesamtvorschau
Bei der Auswahl "Originalausdruck" mit Gesamtvorschau gibt es im Vorschaufenster die Schaltfläche "Mahnung drucken". Damit wird die Vorschau geschlossen und es beginnt der Mahnlauf mit Druck, Mail, Archivierung (lt. jeweiligen Druckereinstellungen).
Wird die Vorschau geschlossen ohne die Mahnungen zu drucken, erhalten Sie einen Hinweis, dass der Mahnlauf noch nicht durchgeführt wurde (Mahnzähler wird nicht erhöht).

1108985198000001980_3.png
 
Bei der Auswahl "Kontrollausdruck" wird bei Kontrollvorschau automatisch ein Häkchen gesetzt. Wird die Vorschau aktiviert, werden alle Mahnungen - keine Zahlscheine - in einem BMD Vorschaufenster geöffnet.
Von Konto-Nr/Bis Konto-Nr
Nur bei Kontrollausdruck aktiv. Es kann auf bestimmte Kontonummern eingeschränkt werden.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Mahnwesen.

 Lieferantenzahlungsverkehr

Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag
 

 Vorbereitung

  • Hinterlegung Bankverbindung am Firmenstamm (Für den SEPA-Zahlungsverkehr muss zwingend auf der eigenen Zahlbank die Währung "EUR" hinterlegt werden.)
  • Hinterlegung Bankverbindung am Lieferanten
  • Eventuell Sperre von Lieferantenkonten für den elektronischen Zahlungsverkehr (Zahlsperre am FIBU-Konto-Reiter)
  • Hinterlegung Technisches Gegenkonto in den Fixkonten

 Verwendungszwecke

Für die Verwendungszwecke und Kundendaten wird von BMD eine Standardeinstellung angeboten. Soll diese Standardeinstellung jedoch geändert werden bzw. werden eigene Einstellungen benötigt, können die Verwendungszwecke und Kundendaten auch individuell hinterlegt werden.
 
Die Funktion wird im Lieferantenzahlungsverkehr unter Funktionen → Verwendungszwecke aufgerufen
 

 Erstellen Zahlungsvorschlag

  Zahlkreise

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Zahlungskreis gearbeitet. Die Bezeichnung des Zahlungsvorschlags dient in diesem Fall nur zur Information.

Mehrere Kreise sind dann sinnvoll, wenn verschiedene Zahlläufe gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen.

Dies könnte zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Inlands- bzw. Auslandsüberweisungen durch verschiedene Sachbearbeiter erfolgen sollen. In diesem Fall wären zwei verschiedene Zahlungskreise anzulegen. Dazu ist der Parameter "Zahlungskreise verwenden" zu aktivieren. Die beiden Zahlungskreise sind entsprechend zu benennen.

Zahlungskreise sind gleichzeitig die Einstiegsoption in die Zahlungsübersicht. Die beiden wichtigsten Felder sind die Datumsfelder, die darüber entscheiden, ob eine Rechnung zur Zahlung vorgeschlagen wird oder nicht.

Für die Berechnung der Fälligkeiten sind die zwei folgenden Datumsfelder ausschlaggebend:
 
Zahlungsdatum
Durchführungsdatum der Zahlung. Es dient zur Abgrenzung, ob der Skontoabzug zum Zahlungsstichtag möglich ist.
Als zusätzliche Information wird daneben der entsprechende Wochentag angezeigt.
Nächstes Zahlungsdatum
Die Eingabe des nächsten Zahlungsdatums dient der Abgrenzung der Fälligkeiten und ist daher sehr wichtig. Rechnungen, die am nächsten Zahlungsdatum oder danach fällig werden, werden bei dieser Überweisung nicht berücksichtigt, da es genügt, diese Rechnungen erst beim nächsten Zahlungslauf zu überweisen. Wenn Sie z. B. nur die Rechnungen bezahlen möchten, die exakt heute fällig sind, so ist als "Zahlungsdatum" das heutige Tagesdatum zu verwenden und als "Nächstes Zahlungsdatum" das Datum von morgen. Als zusätzliche Information wird daneben angezeigt, bis zu welchem Tag die Fälligkeiten berücksichtigt werden.
 

 Ansicht Zahlungsvorschlag

Nach Eingabe der Zahlungskreisdaten wird der Zahlungsvorschlag mit allen zu zahlenden Rechnungen geöffnet. Welche Rechnungen bei den einzelnen Lieferanten freigegeben werden, hängt mit den Parametereinstellungen bzw. mit der Auswahl bei der Erstellung des Zahlungsvorschlages zusammen.
 
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 Bearbeiten Zahlungsvorschlag

Durch Doppelklick auf die Rechnung können einzelne Felder manuell nachbearbeitet werden. Zu den Bearbeitungsmöglichkeiten zählen u. a. die Änderung von Zahlungs- und Skontobeträgen, die Freigabe oder Sperre einzelner Rechnungen und der Wechsel der Zahlungsbank.

Werden die externe Belegnummer oder der Skontoprozentsatz auf diese Weise geändert, werden die neuen Werte automatisch in die Buchung zurückgespeichert.
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Folgende Funktionen stehen Ihnen zum Bearbeiten der einzelnen Positionen zur Verfügung:
  
A_New.bmp Neue Zahlung
Dient zur manuellen Erfassung einer Zahlung. Diese Funktion wird benötigt, wenn zusätzliche Überweisungen an Lieferanten erfasst werden, zu denen es in der Buchhaltung keinen offenen Posten gibt. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
Öffnet die betreffende Zeile zur Bearbeitung. 
A_Delete.bmp Löschen
Löscht die betreffende Zeile aus dem Zahlungsvorschlag. 
A_BAR_OK.bmp Freigabe TBMit dieser Funktion kann eine Rechnung manuell für das Telebanking freigegeben werden. 
A_Bar_OhneBW.bmp Keine FreigabeÜber diese Funktion kann eine für das Telebanking freigegebene Rechnung wieder auf "keine Freigabe" gesetzt werden. Diese Einstellung gilt jedoch nur für den aktuellen Zahlungsvorschlag. Beim neuerlichen Erstellen eines Zahlungsvorschlages wird die Freigabe für diese Buchung neu berechnet und der Beleg - je nach Auswahl beim Erstellen - eventuell wieder freigegeben.  
A_Lock_Closed.bmp Freigabe sperrenMit dieser Funktion kann eine Rechnung für das Telebanking gesperrt werden. Diese Sperre bleibt auch beim neuerlichen Erstellen des Zahlungsvorschlages erhalten und muss manuell aufgehoben werden. 
A_New.bmp Neu erstellen/ ergänzen
 
Ein bestehender Zahlungsvorschlag kann mit dieser Funktion gänzlich neu erstellt oder um neu dazugekommene Buchungen ergänzt werden:

  • Neu erstellen: Der Zahlungsvorschlag wird vollkommen neu erstellt. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben und die Fälligkeiten und Freigaben neu berechnet.
  • Ergänzen: Der Zahlungsvorschlag bleibt inkl. aller manuellen Änderungen erhalten und wird nur um neu dazugekommene Buchungen ergänzt. Die Fälligkeiten und Freigaben werden dabei nur für die dazugekommenen Daten neu berechnet.
Wird die Funktion "Ergänzen" ausgewählt, dann wird für die neu dazugekommenen Lieferanten auch die AGH-Prüfung durchgeführt (wenn es sich um Bauleistungen handelt).
A_Bar_OK2.bmp SkontoMit dieser Funktion kann der Skontoabzug bei einer Rechnung, unabhängig von der Skontofälligkeit, ein-/ausgeschaltet werden. Der Skontobetrag wird aus den hinterlegten Konditionen ermittelt. 
A_Bank.bmp Datenträger erstellenMit dieser Funktion wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt.


Diese Funktion kann in den Berechtigungen → Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag → Datenträger erstellen freigegeben bzw. gesperrt werden! 
A_REDO.bmp Zahlungsstatus rücksetzen
Sobald die Telebankingdatei erzeugt wurde, werden die bearbeiteten Rechnungen als "durchgeführt" gekennzeichnet. Mit dieser Funktion kann der Status wieder auf "offen" zurückgesetzt werden, damit die Datei neu erstellt werden kann.
Diese Funktion wird z. B. dann benötigt, wenn beim Import der Datei in das Telebankingprogramm ein Fehler auftritt → durch das Rücksetzen kann die fehlerhafte Position korrigiert werden, ohne den gesamten Zahlungsvorschlag neu erstellen zu müssen. Danach kann der Datenträger nochmals erzeugt werden. 
A_Buchen.bmp VerbuchenÜber diese Funktion werden der Zahlungsvorschlag verbucht und die offenen Posten auf dem Lieferantenkonto ausgeziffert. Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import die Bankverbindungen geprüft werden. Nach dem Verbuchen können die Datenträger für diese Positionen nicht mehr neu erzeugt werden.

Die Verbuchung des Zahlungsvorschlages kann mittels Berechtigungen gesperrt werden. Hat ein Benutzer nicht die erforderliche Berechtigung, wird die Funktion auf inaktiv gesetzt. 
Zahlungsvorschlag
  

Hinweis 
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Wenn eine Zahlungsreferenz hinterlegt ist, wird diese in Tschechien statt der externen Belegnummer herangezogen. Dies betrifft aber nur Einzelüberweisungen im Inland, EU-Land und Drittland.
In Tschechien wird beim Format Multicash fix der Zeichensatz 852 verwendet. Weiters wird bei dem SWIFT-Code  'AGBACZPP' und 'AGBACZPPXXX' der Win1250 Zeichensatz verwendet und nicht der Dos-Zeichensatz.

 Zahlungsverlässlichkeit

Beim Erstellen des Zahlungsverkehrs in Tschechien wird über eine Onlineprüfung beim Finanzministerium der Status der Zahlungsverlässlichkeit des Zahlers geprüft.

Die Prüfung erfolgt nach tschechischer UID-Nummer und Bankverbindung. Ist die UID-Nummer richtig, dann wird im zweiten Schritt die Bankverbindung des Lieferanten geprüft.
Sind beide Prüfungen in Ordnung, wird der Lieferant als zuverlässig freigegeben.

Wenn die Onlineprüfung den Status OK liefert, aber die Bankverbindung unzuverlässig ist, dann wird dieser Hinweis im Logfile protokolliert, dass prinzipiell der Lieferant OK ist, aber aufgrund der Bankverbindung jedoch unzuverlässig ist.

Wenn keine UID-Nummer hinterlegt ist, dann wird auf das Land der Person zurückgegriffen. Es werden nur tschechische Lieferanten herangezogen. Ist jedoch als Land "Tschechien" hinterlegt aber keine UID-Nummer am Lieferanten eingetragen, dann wird dieser als unzuverlässig eingestuft.

Nach dieser Prüfung öffnet sich ein Protokoll, aus welchem ersichtlich ist, wie die Lieferanten bewertet wurden. Dieses Protokoll kann kumuliert oder detailliert gedruckt werden. Diese Darstellung kann mittels Parameter "Darstellung der Konten mit AGH-Prüfung im Logfile nach Neuerstellen/Ergänzen" eingestellt werden. 

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Der Status wird auch am Bildschirm in der Spalte "Zahlungsverlässlichkeit" angezeigt. (Zuverlässig, Unzuverlässig, Ausland, Manuell ok, UID-Nr nicht gefunden)

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Einzelne Rechnungen können auf den Status "Manuell OK" umgestellt werden. Dies wird jedoch im Protokoll aufgezeichnet!

Einzelne Lieferanten können direkt am Kontenstamm im Feld "AGH-Prüfung ausschalten" deaktiviert werden.

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In den Länderspezifischen Parametern für Tschechien kann mit der Einstellung "Prüfung der Zahlungsverlässlichkeit" die Prüfung generell deaktiviert werden.

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 Ausdruck Zahlungsvorschlag

Der Ausdruck der Zahlungsvorschlagsliste wird im Fenstermenü unter Ausdruck → Zahlungsvorschlag drucken gestartet. Mit diesem Programmpunkt können Sie "Alle" Zahlungen (wie eine OP-Liste) oder "Alle freigegebenen" Zahlungen auswerten.

 Datenträger erstellen

Die Funktion wird unter Funktionen → Datenträger erstellen aufgerufen.

Mit der Funktion "Telebanking2 wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt und kann dann in das Telebankingprogramm importiert werden.
 
Es werden folgende Formate unterstützt:
 
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(Das Multicash Format funktioniert zusätzlich auch bei der HSBCNet Bank.)

Diese Formate sowie der Telebankingpfad müssen in der eigenen Bankverbindung hinterlegt werden.
 
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Hinweis 
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Ist auf der eigenen (tschechischen) Zahlungsbank als Währung "EURO" hinterlegt, dann werden Euro-Überweisungen in SEPA-Länder automatisch im SEPA-Format durchgeführt.
 
Nach dem Erstellen der TB-Dateien erscheint automatisch ein Dialogfeld zum Ausdruck der Telebanking-Protokolle. Bei mehreren Überweisungsarten erfolgt der Ausdruck nacheinander. Die Zahlbank und Datei werden dabei automatisch vorgeschlagen. In den Protokollen wird direkt der Dateiinhalt angedruckt, d. h. das Protokoll kann nur ausgedruckt werden, solange die Datei vorhanden ist. Damit haben Sie die ideale Kontrolle der Überweisungssummen, Bankverbindungen etc. Außerdem werden auch der Dateiname und der Verspeicherungspfad angedruckt.
 
Hinweis 
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Beim tschechischen Multicash-Format muss das Zahlungsdatum pro Zahlung einzeln mitgeschickt werden.
Dazu müssen die Überweisungen als Einzelüberweisung durchgeführt werden.
Um das Nettofälligkeitsdatum richtig in die Zahlungsdatei übernehmen zu können, muss zusätzlich folgender Parameter gesetzt werden:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Länderspezifische Einstellungen → Tschechien → Zahlungsdatum Multicash


 Ausdruck Avisobrief

Der Avisobrief dient dazu, dem Lieferanten eine detaillierte Aufstellung über die bezahlten Rechnungen zu schicken. Über eine Parametereinstellung kann dabei geregelt werden, ob für alle getätigten Zahlungen ein Avisobrief gedruckt werden soll oder ob dies nur bei jenen Rechnungen notwendig ist, bei denen bei der Überweisung oder beim Telebanking die Gesamtsumme ausgewiesen wurde.
 

 Verbuchen

Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import IBAN und SWIFT etc. geprüft werden. Nach dem Verbuchen kann die Telebankingdatei nicht mehr neu erzeugt werden.

Es können nur jene Rechnungen verbucht werden, die mit "durchgeführt" gekennzeichnet wurden bzw. für die die Telebankingdatei bzw. der Scheck erzeugt wurden.
 
Nach dem Verbuchen erhalten Sie eine Meldung, dass die Rechnungen erfolgreich verbucht worden sind. Der Status der Rechnungen wird auf "verbucht" gesetzt und sie werden beim neuerlichen Erstellen einer Telebankingdatei nicht mehr berücksichtigt. 

 Bankauszugsverbuchung

Mit der Bankauszugsverbuchung können Sie den gesamten Bankkontoauszug automatisch in die Buchhaltung verbuchen. Es können sowohl Kunden- als auch Lieferantenzahlungen völlig automatisch ausgeziffert und verbucht werden. Auch Sachkontenbuchungen können problemlos durchgeführt werden.

Durch das Zurückspeichern von Bankverbindungen und Textkonstanten ist das Programm "lernfähig" und so können nach und nach alle Buchungen völlig automatisch zugeordnet werden.
 
Nähere Informationen zur Bankauszugsverbuchung finden Sie unter Bankauszugsverbuchung. 
 
Besonderheiten Tschechien:
 
In Tschechien stehen zwei Telebankingformate zur Verfügung:
  • ABO Format
  • MT940 Format
Grundsätzlich wird die Währung lt. File eingelesen. Ist diese nicht vorhanden, dann wird die Währung der eigenen Bankverbindung herangezogen. Als letzte Rückfallsebene gilt die Währung der Buchhaltung.
 
Beim Verwendungszweck muss für das ABO-Format die Feldherkunft, die Feldbezeichnung und dessen Stellenanzahl im Feld Kundendaten erfasst werden. Dieser dient zur automatischen Kontierung aufgrund der Kundendaten (Variabilni Symbol).

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Hinweis 
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Wird ein Datenträger mit dem BIC "RZBCCZPP" erstellt, wird dieser in einem DOS-Zeichensatz erstellt.

Hinweis 
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Bei der Erstellung der Telebankingdatei wird der eigene BIC geprüft. Bei Dateien für Banken mit dem Code "INGBSKBX" werden die Zahlungsreferenzen im Segment ausgewiesen.

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Hinweis 
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Bei einer tschechischen Buchhaltung wird bei der Verbuchung automatisch die Zahlungsreferenz in die externe Belegnummer übernommen.

 Standardausdruck einer tschechischen Bilanz und GuV

In der FIBU gibt es unter den Auswertungen für Tschechien eine (aktuelle) eigene Bilanz- und GuV-Gliederung.

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Folgende Gliederungsschemen stehen zur Verfügung:  

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