UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur NTCS finden Sie unter Einfache Handhabung.   

Inhalt
 

 Allgemeines

 Schema

Das folgende Schema stellt den Standardablauf der Finanzbuchhaltung dar:    
 
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Die einzelnen Themen und Bearbeitungsschritte, die in diesem Schema als Standardablauf dargestellt sind, werden im Folgenden kurz beschrieben. Nähere Informationen über die angesprochenen Programme entnehmen Sie bitte den jeweiligen Detail-Dokus.   
 

 Installation

Folgende Punkte sind für das Arbeiten mit einer ungarischen NTCS Version Voraussetzung:
  • Rechtsversion Ungarn
  • Sprachenpaket Ungarn
  • Import der ungarischen Standards im CRM Paket
  • Kursdatei anpassen mit Grundwährung HUF
Die allgemeinen Buchungssymbole werden für das jeweilige Installationsland automatisch miteingespielt.
Unter dem Verzeichnis BMDSoftware\Daten\Standards\Balance\HUN ist auch der Standardkontorahmen für das Land Ungarn mit der Firmennummer 800 zu finden. Dieser Kontorahmen ist vollständig gegliedert und kann für die Bilanz und andere Auswertungen verwendet werden.

Damit die ungarischen Standardausdrucke (welche sich im Ordner BMD →  Daten →  Standards →  Accounts → STD befinden) angezeigt werden, muss eine ungarische Installation vorhanden und die Lizenz "Recht Ungarn f. FIBU" freigeschaltet sein.


Hinweis 
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Für mehrsprachige Unternehmen können Konten in die verschiedensten Sprachen übersetzt werden. Die Sprache kann mittels Parameter unter Tools →  Überblick über alle Tools-Parameter →  Gesamtsystem →  Land & Sprache →  "Sprache" eingestellt werden.
Diese Anzeige gilt für die Kontenliste, die Konteninfo in der Buchungsmaske sowie der Kontensuchfunktion mit F4 in allen Programmen.

 Stammdaten

 Firma anlegen

Damit Sie eine Buchhaltung führen können, müssen Sie zuerst eine Firma anlegen. Unter dieser Firma werden dann die einzelnen Buchhaltungen pro Jahr erfasst. Der Firmenstamm ist für alle NTCS Pakete gültig (nicht nur für die Finanzbuchhaltung, sondern z. B. auch für CRM, WWS ...)

Der Einstieg erfolgt unter: Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → linkes Fenster (Firmen) → rechte Maustaste → Neu
 
Es müssen folgende Informationen auf der Firma hinterlegt werden:
  • Land, Kursnummer und UID
  • Im Reiter Finanzamt sind die Steuernummer und das jeweilige Finanzamt für die UVA Meldung zu hinterlegen.

 FIBU-Mandant anlegen

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → rechtes Fenster (dazugehörige Buchhaltungen) → rechte Maustaste → Neu
 
Hinweis 
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Wird in der FIBU ein Standardkontorahmen hinterlegt, erscheint beim ersten Speichern die Abfrage, ob die Daten aus dem Standardkontorahmen übernommen werden sollen. Unsere Empfehlung lautet, die Daten (Fixkonten, Steuerkonten, Prozentsätze, Kontenkreise und Nummernkreise) übernehmen zu lassen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Übernahme in den einzelnen Menüpunkten später nachzuholen.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Firmen- und FIBU-Stammdaten.
 
Hinweis 
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Sobald Sie im Firmenstamm das Land "Ungarn" hinterlegen, reagiert die Anlagenbuchhaltung auf alle ungarischen Anforderungen. Das Verschrottungsblatt, Teilabgänge bei GWGs, die Abschreibungsberechnung nach PRT sowie die Mehrsprachigkeit von Textfeldern sind ab sofort in der NTCS verfügbar.
 

 Allgemeine FIBU Parameter

Zur richtigen Ermittlung der UVA muss die Einstellung in den länderspezifischen Parametern hinsichtlich der UVA Periode (Leistungsdatum) sowie der Daten Buchhalter, Vertreter usw. vorgenommen werden.

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Hinweis 
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Die ungarische Umsatzsteuervoranmeldung wird nur in das hinterlegte XML-Verzeichnis erstellt und kann von dort aus manuell in das ABEV hochgeladen werden. Den Parameter für die Hinterlegung des XML-Verzeichnisses finden Sie in den allgemeinen CRM Parametern → CRM → 8 Zugangsdaten. Die notwendigen Informationen hinsichtlich der Umsatzsteuervoranmeldung finden Sie in den oben genannten länderspezifischen Parametern. 

 Konten

Einstieg über Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten
 
In diesem Fenster können die verschiedenen Konten einer FIBU aufgelistet werden. Mit der Combobox kann die Kontengruppe (Sachkonten, Kunden, Lieferanten oder KuLis) gewählt werden. Die Konten können in diesem Fenster bearbeitet oder vom Standardkontorahmen übernommen werden.
 

 Konten anlegen

Es gibt folgende Möglichkeiten, um ein neues Konto anzulegen:
 
Übernahme aus Standardkontorahmen
Unter Funktionen → Standardkontorahmen übernehmen können neue Konten aus dem hinterlegten Standardkontorahmen, aus einer anderen FIBU oder aus einem Vorjahr übernommen werden.
 
Hinweis 
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Die Übernahme eines Kontos hat den Vorteil, dass die Stammdaten übernommen werden und nicht händisch befüllt werden müssen.
 
Sachkonto kopieren
Über diese Funktion kann ein bestehendes Konto auf ein neues Konto kopiert werden. Wählen Sie dazu in der Kontenliste unter Funktionen den Punkt "Sachkonto kopieren" aus. Nach dem Ausführen der Funktion wird anschließend der Kontenstamm geöffnet und es können noch Daten - wie z. B. die Bezeichnung - geändert werden.
 
Konto neu anlegen
Über Funktion F5 - Neu kann ein neues Konto angelegt werden. Die Stammdaten müssen manuell eingegeben werden.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Konten.

 Weitere Funktionen 

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_CONVERT_DB.bmp Standardkontenrahmen übernehmenEs können Konten aus dem Standardkontenrahmen übernommen werden. Bei der Neuanlage eines Kontos wird eine Meldung ausgegeben, wenn diese nicht in den gültigen Nummernkreis fällt. 
A_KONTO.bmp KontoblattKontoblatt des markierten Kontos (kann auch mit einem Doppelklick auf das jeweilige Konto aufgerufen werden)
Fenster - Konten
 
Import/Export
A_IMPORT.bmp Import Sachkonten variabelMit dieser Funktion können Sachkonten über einen variablen Satzaufbau importiert werden.
A_IMPORT.bmp Variabler PersonenkontenimportMit dieser Funktion können Personenkonten über einen variablen Satzaufbau importiert werden.
A_EXPORT.bmp Export Sachkonten variabelMit dieser Funktion können Sachkonten über einen variablen Satzaufbau exportiert werden.
A_EXPORT.bmp Export Personenkonten variabel
Mit dieser Funktion können Personenkonten als variabler Satzaufbau exportiert werden.  
A_IMPORT.bmp Abgleich geänderter Konten aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist. Es erscheint folgende Abfrage:

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Diese Meldung erscheint z. B. auch beim Start von Ausdrucken in den Paketen FIBU und Controlling, im Reporting und beim Einstieg in Budget, Finanzplan und Planbilanz, wenn in der Zwischenzeit in BMD 5.5 gebucht wurde.

Konten und Salden
Sowohl die in BMD 5.5 neu angelegten oder geänderten Konten, als auch die aktuell gebuchten Salden des angeführten Jahres werden in die NTCS importiert.

Achtung! 
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Bitte kontrollieren Sie vor dem Ausführen dieser Funktion, wie die Parameter bezüglich Stammdatenwartung eingestellt sind, damit nicht irrtümlich Personenkonten in der NTCS überschrieben werden!
Salden
Nur die aktuell gebuchten Salden des angeführten Jahres werden in die NTCS importiert.
Kein Import
Es werden keine Konten und/oder Salden importiert. BMD 5.5 FIBU und NTCS FIBU stimmen nicht überein.

A_IMPORT.bmp Import Konten und Salden gesamt aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist.

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Vor dem Import aus 5.5 wird geprüft, ob das hinterlegte Verzeichnis existiert. Wenn ein falsches Verzeichnis hinterlegt worden ist, dann erscheint folgende Meldung:

1097325883000001800_7.png

Achtung! 
Achtung.png
Bitte kontrollieren Sie vor dem Ausführen dieser Funktion, wie die Parameter bezüglich Stammdatenwartung eingestellt sind, damit nicht irrtümlich Personenkonten in der NTCS überschrieben werden!

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Parameter FIBU → Stammdaten → FIBU-Parameter → Kontenanlage → Datenaustausch BMD 5.5 → Firmen-Prüfung.

0 - Prüfung FirmenNr
Der Import wird nur dann gestartet, wenn die Firmennummer, für die der Import gestartet werden soll, mit der in BMD 5.5 im Programm PR00 eingetragenen Firmennummer übereinstimmt.
1 - Prüfung FirmenNr mit Meldung
Stimmt die in BMD 5.5 im Programm PR00 hinterlegte Firmennummer nicht mit der Firmennummer überein, für die der Import gestartet wird, erfolgt eine Abfrage, ob die Daten trotzdem übernommen werden sollen:

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Wird diese Abfrage mit "Ja" bestätigt, werden die Daten importiert und die NTCS Firmen- und FIBU-Nummer im PR00 verspeichert.

Steuerberater haben in der NTCS oft zwei Firmen für die eigene Kanzlei. Mithilfe dieses Parameters können die Daten trotz unterschiedlicher Firmennummer übernommen werden.  
A_IMPORT.bmp Import Salden gesamt aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist.

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A_TAGESAB.bmp PR01-Daten prüfen (Personenkonten)
Diese Funktion ist nur relevant, wenn eine Buchhaltung BMD 5.5 hinterlegt ist (siehe Stammdaten mit BMD 5.5).

Die Funktion muss ausgeführt werden, bevor
  • Personenkonten in eine NTCS FIBU importiert werden, die für die ER-Kontrolle, Auswertungen, WWS ... geführt werden oder
  • eine oben erwähnte FIBU zur Gänze von BMD 5.5 auf NTCS umgestellt wird.
Es wird überprüft, ob folgende Felder in BMD 5.5 bei den Personenkonten gültige Werte beinhalten:
  • Branchen-Kennzeichen (entspricht der Branchennummer in der NTCS)
  • Staaten-Nr (Landescode)
  • Plz (Ort)
  • Standardanrede
  • Pers-Anrede (Persönliche Anrede)
  • Brief-Anrede (Geschäftliche Anrede)
  • SWIFT-Code 
A_FUNCTION.bmp Import Stamerf BMD 5.5
Mit dieser Funktion können Konten über eine BMD 5.5 Stamerf-Datei importiert werden.  
A_FUNCTION.bmp Export Stamerf BMD 5.5Diese Funktion ist nur bei Kunden- und Lieferantenkonten aktiv. Diese können als Stamerf-Datei exportiert werden. 
A_EXPORT.bmp Kontensynchronisation BMD->BDV
Mit dieser Funktion werden die Konten direkt mit BDV abgeglichen.

Es kann ausgewählt werden, welche Kontengruppen übergeben werden sollten:

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Anschließend kommt eine Meldung, ob die Übermittlung erfolgreich war.

Es sind keine besonderen Einstellungen notwendig. Einzig der Mandant in BDV muss dieselbe Nummer haben wie der Mandant in der NTCS (z. B. NTCS Firma 244801 = BDV Mandantennummer 244801)

Grundsätzlich wird bei der Kontensynchronisation die Externe Kontonummer übertragen. Ist diese nicht vorhanden, so wird die Kontonummer übergeben.

Folgende Daten werden übergeben:

Reiter Allgemein:
  • Kurzbez
  • ST.-Nr.
  • UST-ID
Reiter Adresse:
  • Firma
  • Straße
  • PLZ
  • Ort
  • Postfach
  • Tel1
  • Tel2
  • Fax
  • E-Mail
Reiter Banken:
  • BLZ 1
  • Konto 1
  • IBAN 1
  • BIC 1
  • BLZ 2
  • Konto 2
  • IBAN 2
  • BIC 2

A_FUNCTION.bmp Einzelnes Konto umspielenMöglichkeit, ein einzelnes Konto auf eine andere Kontonummer umzuspielen. Die Anzahl der Vorjahre, die mit umgespielt werden sollen, kann eingegeben werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Dokumentation Kontenumstellung.
A_FUNCTION.bmp Mehrere Konten umspielen
Möglichkeit, mehrere Konten gleichzeitig auf andere Kontonummern umzuspielen. Die Anzahl der Vorjahre, die mit umgespielt werden sollen, kann eingegeben werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Dokumentation Kontenumstellung. 
A_Copy.bmp Umstellungskonten übernehmen
Hier können alle Umstellungskonten für die Umspielung auf andere Kontonummern vom Kontorahmen oder auch von einer anderen Buchhaltung übernommen werden.  
A_Werteverteilung.bmp Konto verteilen
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, ein bereits vorhandenes einzelnes Konto in andere FIBUs zu verteilen. Sie ist nur aktiv, wenn eine Kontenverteilung hinterlegt ist.
Wird die Funktion gestartet, öffnet sich ein Fenster, in dem die FIBUs angezeigt werden, die als empfangende FIBUs hinterlegt sind. Diese sind automatisch zur Verteilung aktiviert, können aber deaktiviert werden.  
A_Werteverteilung.bmp KontenverteilungHier werden die FIBUs zugeordnet, in die neu angelegte und/oder geänderte Konten verteilt werden sollen. 
A_IMPORT.bmp VJ-Salden und Umsätze übernehmen
Es werden die VJ-Salden und Umsätze übernommen. Nach erfolgreicher Übernahme erhalten Sie einen dementsprechenden Hinweis. Diese Funktion wirkt sich natürlich nur aus, wenn eine Vorjahres-FIBU hinterlegt ist.  
A_DELETE_COL.bmp VJ-Salden löschen
Die Vorjahressalden werden gelöscht. 
A_DELETE.bmp Alle unbebuchten Konten löschen mit Vorjahr
Achtung! 
Achtung.png
Bitte achten Sie vor Ausführen dieses Menüpunktes darauf, dass aktuelle Sicherungen von der Buchhaltung inklusive Vorjahren vorhanden sind!

Mit dem Ausführen dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit bekanntzugeben, in wie vielen Vorjahren überprüft werden soll, ob ein Sachkonto oder Personenkonto bebucht ist. Je nach Einstellung vom Tabellenreiter (Sachkonten, Kunden, Lieferanten oder KuLis) werden in allen angegebenen Jahren die unbebuchten Konten gelöscht. Mit dieser Funktion werden die FIBU-Konten mit den dazugehörigen KORE-Konten (in der zugeordneten KORE) geprüft und gegebenenfalls gelöscht. Die jeweiligen Personen bleiben im CRM vorhanden (einen dementsprechenden Hinweis erhalten Sie dazu)!
Sind bereits Erfassungen in der Bilanz und/oder Anlagenbuchhaltung vorhanden, so werden diese Konten nicht gelöscht und Sie erhalten einen demensprechenden Hinweis.

Führen Sie diese Funktion ohne Vorjahre aus, werden standardmäßig 2 Vorjahre geprüft.
Führen Sie diese Funktion mit Vorjahren aus, werden auch die angegebenen Vorjahre auf Buchungen überprüft. Ist ein Konto in einem der angegebenen Vorjahre oder im ausgewählten Jahr bebucht, wird es in keinem Jahr gelöscht! Im Anschluss daran erhalten Sie ein Protokoll, welche Konten gelöscht wurden. 
A_DELETE.bmp Alle unbebuchten Konten löschen
Mit dieser Funktion werden alle unbebuchten Konten im ausgewählten FIBU-Jahr gelöscht, wenn keine Vorjahressalden (4 Jahre zurück) bestehen. Mit dieser Funktion werden nur FIBU-Konten gelöscht, die jeweiligen Personen bleiben im CRM vorhanden (einen dementsprechenden Hinweis erhalten Sie dazu)!
Im Anschluss an den Löschvorgang wird ein Protokoll ausgegeben, mit allen Konten, die gelöscht wurden. 
A_DELETE.bmpAlle unbebuchten Konten von inaktiven Kunden/Lieferanten löschen
Mit dieser Funktion werden alle unbebuchten Konten von inaktiven Kunden und Lieferanten gelöscht.
Vor dem Löschen wird in einem Fenster angezeigt, welche Konten gelöscht werden. Hier können einzelne Konten vom Löschen ausgenommen werden. Nach dem Löschen eines Kontos wird im Vorjahr das EB-Kennzeichen am Kontenstamm auf "keine Stammdatenübernahme" gesetzt.
 IC-Code auf Buchungen übernehmen
Mit dieser Funktion lassen sich IC-Codes nach Stammdatenänderungen oder Importen massenhaft und zeitsparend vom Kontenstamm auf die Buchungen übertragen, ohne jede Firma und jedes Konto einzeln bearbeiten zu müssen.
Funktionen

A_TAGESAB.bmp Prüfung und Korrektur fehlerhafter Konten
Bitte führen Sie diese Funktion nur nach Rücksprache mit dem Support aus!
Fehlende Tabellen werden ohne Dateninhalt angelegt. Nach der Prüfung und Korrektur fehlerhafter Konten sind meist noch weitere Korrekturmaßnahmen nötig, wie z. B. eine neuerliche Jahresübernahme oder ein neuerlicher Import. 
R_HEADER.bmp Chronik Kopf-/FußgestaltungVerzweigt in die Kopf- bzw. Fußgestaltung für den Ausdruck der Chronik
Extras

Folgende Funktionen stehen Ihnen über die Menüleiste der Konten zur Verfügung:

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.
A_New.bmp Neu 
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen.
A_Edit.bmp Bearbeiten 
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.
A_Delete.bmp Löschen 
Wenn das ausgewählte Konto in der NTCS bebucht ist, oder wenn im Controlling Budgetwerte darauf erfasst wurden (auch Nebenpläne ...), kann es nicht gelöscht werden.
A_COPY.bmp Sachkonto kopieren 
Markieren Sie ein Sachkonto und wählen Sie die Funktion "Sachkonto kopieren", so wird Ihnen das markierte Sachkonto als "von Konto-Nr" vorgeschlagen. 

A_TREE1.bmp Konten zuordnen
Gliedern der Konten zu einer Gliederungszeile in einem Gliederungsschema. 
Sachkonten

A_TAGESAB.bmp Saldenprüfung
Mittels der Saldenprüfung wird kontrolliert, ob
  • bei Ihren Konten Soll/Haben-Gleichheit besteht. Dies ist vor allem nach Importen wichtig, da bei manuellen Buchungen die Summengleichheit immer gegeben ist.
  • der EB-Saldo bei Bestands- und Personenkonten mit dem Endsaldo der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmt.
  • bei allen Konten (Bestands-, Erfolgs- und Personenkonten) die Spalte "Saldo 1. Vorjahr" mit dem Endsaldo der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmt. Unter FIBU → Stammdaten → Konten kann mit "Spalte hinzufügen" die Spalte "Saldo 1. Vorjahr" eingeblendet werden. Der Inhalt dieser Spalte muss mit der Spalte "Saldo" in der Vorjahresbuchhaltung übereinstimmen.
Damit die EB-Salden und die Salden 1. Vorjahr korrigiert werden, muss
  • entweder eine Jahresübernahme FIBU durchgeführt werden (FIBU → Stammdaten → Jahresübernahme FIBU oder unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten → rechte Maustaste auf das betroffene Vorjahr → Jahresübernahme)
  • oder unter FIBU → Buchen und Vorerfassungen → Buchen die FIBU des neuen Jahres aufgerufen und die Abfrage nach der Korrektur der EB-Salden bestätigt werden.
    Wenn Sie im "Buchen" eine FIBU, in deren Vorjahr gebucht wurde (hinterlegt unter FIBU → Firmen- und FIBU-Stammdaten → FIBU-Stamm →
    Firmen-Nr Vorjahr und FIBU-Nr Vorjahr), aufrufen, erscheint eine Abfrage, ob die EB korrigiert werden soll.  
A_TAGESAB.bmp Referenzkonten überprüfen
Dieser Punkt ist für die Jahresübernahme und für die Bilanz von Bedeutung. Bei der Jahresübernahme besteht die Möglichkeit, die Kontonummern zu ändern. Die Eröffnungsbuchungen können mittels Referenzkonten auf neue Kontonummern erfolgen. Die Konten und Buchungen im alten Jahr bleiben unverändert. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur Jahresübernahme.  
A_LIST.bmp Bearbeiten Salden
Diese Funktion ist nur für Buchhaltungen relevant, in denen nicht gebucht wird oder wenn Sie Salden von Vorjahren einpflegen möchten, um Vorjahresvergleiche erstellen zu können, ohne tatsächlich Buchhaltungen für diese Jahre zu führen.

Die Salden werden eingegeben, um eine Bilanz erstellen zu können. Für Konten, die bebucht sind, ist die Funktion inaktiv.

Achtung! 
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Wenn Sie nach der Funktion "Bearbeiten Salden" auf das Konto buchen, stimmt der Saldo der Buchungen nicht mit dem Kontosaldo überein!



Beim Starten der Funktion werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass eine Jahresübernahme die manuellen Eingaben übersteuert, wenn ein Vorjahr vorhanden ist:

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Beim Schließen des Kontosaldenfensters wird überprüft, ob eine Differenz zwischen Soll und Haben besteht. Achten Sie beim Eingeben der Salden bitte auf die Vorzeichen!

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Mittels "Einzelsalden bearbeiten" können die Vorjahressalden, der Umsatz des Vorjahres sowie Soll und Haben pro Buchungsart und pro Filiale bearbeitet und kontrolliert werden. Diese geänderten Werte sind dann auf der Bildschirmsaldenliste in der Bilanz (jedoch nicht auf der FIBU-Saldenliste) ersichtlich.
A_LIST.bmp ÜbersetzungenAnsehen der Übersetzungstexte in der gewünschten Sprache. Diese Übersetzungen können mittels eines Imports übernommen werden. Genauere Informationen dazu finden Sie unter Import von Übersetzungen.  
A_Text_Import.bmp Übersetzungen kopieren
Hier können Sie eine Kostenrechnung oder Finanzbuchhaltung auswählen, von der eine dort bestehende Übersetzung geladen werden soll.  
A_KONTO.bmp Konten lt. Standardkontenrahmen
Diese Funktion ist nur relevant, wenn Sie mehrere Buchhaltungen führen.
Alle Konten jener Mandanten, die einen bestimmten Standardkontenrahmen hinterlegt haben, werden angezeigt und können auf einmal bearbeitet werden. Es ist somit nicht nötig, die Stammdaten jedes Kontos in jeder FIBU einzeln zu bearbeiten. Somit können Sachkonten aller Buchhaltungen, die auf einem bestimmten Standardkontenrahmen basieren, auf einmal geändert werden. Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang sind die Funktionen "Spalte bearbeiten" und "spaltenweise bearbeiten". Diese Funktion kann mittels Berechtigung gesperrt werden.  
A_IMPORT.bmp Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, Daten aus dem Standardkontenrahmen (z. B. ANBU-Kz) in einzelne oder mehrere FIBUs und FIBU-Jahre zu übernehmen. Genaue Informationen finden Sie in der Beschreibung zur Wartung BMD Standardkontenrahmen unter dem Punkt Übernahme aus dem Standardkontenrahmen mit Feldauswahl.  
A_IMPORT.bmp Übernahme Konten und Salden aus ORLANDOMit dieser Funktion können die Konten und Salden aus ORLANDO übernommen werden. Dafür ist eine Lizenz notwendig.
A_IMPORT.bmp Übernahme Salden aus ORLANDO Mit dieser Funktion werden nur die Salden aus ORLANDO übernommen. Dafür ist eine Lizenz notwendig. 
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen  
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen  
 
 
 
Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen
 
A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-Verfahren
Kunden

A_Kundenzahlung.bmp Bonität der Konten neu ermitteln
Die Bonität der Konten wird neu ermittelt. 
A_Edikt.bmp Edikte
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.    
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.  
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen 

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen 



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.  
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-Verfahren
Lieferanten

A_Edikt.bmp Edikte
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse. 
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.     
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  

A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen 



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.
Funktionen

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden 
A_New.bmp NeuIn diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.  
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
A_Check_Full_Com.bmp Prüfung UID-Nummer Stufe 2-VerfahrenSiehe UID-Nummern-Prüfung Stufe 2.  
KuLi

A_Kundenzahlung.bmp Bonität der Konten neu ermitteln
Die Bonität der Konten wird neu ermittelt. 

A_Edikt.bmp EdikteIn diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet. 
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse. 
A_EMPTY.bmp Erweiterte Bearbeitung
Konditionen bearbeiten (FIBU-Konto): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Kunden- und Lieferantenkonten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Konten hinterlegt werden (bitte gewünschte Konten mittels Filter auswählen). Die Kondition am FIBU-Konto-Reiter übersteuert in der FIBU die Kondition am Allgemein-Reiter.

Konditionen bearbeiten (Allgemein-Reiter): In diesem Fenster können Zahlungskonditionen von Personen in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden. Mittels "Kondition zuordnen" kann die ausgewählte Kondition für alle am Bildschirm sichtbaren Personen hinterlegt werden (bitte gewünschte Personen mittels Filter auswählen).  

Bankverbindungen bearbeiten: In diesem Fenster können Bankverbindungen von Kunden und Lieferanten in Listform auf einfache Weise bearbeitet werden.     
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder LieferantMit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.  
A_BMD_Archiv.bmp DMSA_Document_Show.bmp Dokument ansehen   

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten 

1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen  



Neues Dokument
  • Dateisystem: ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden 
Funktionen

Der rechte Bereich ist für die Dokumente reserviert. In der Vorschau sehen Sie die Dokumente zu den Konten. Funktionen zu den Dokumenten finden Sie in der dazugehörigen Menüzeile.
Falls dieser Bereich nicht automatisch eingeblendet ist, kann er über die Layoutgestaltung aktiviert werden.

A_Show.bmp Ansehen 
A_New.bmp Neu 
A_Edit.bmp Bearbeiten 
A_Delete.bmp Löschen 
SW_DMS_View.bmp Dokument ansehenDas Dokument wird zum Ansehen geöffnet 
A_DOCUMENT_EDIT.bmp Dokument bearbeitenDas Dokument wird zum Bearbeiten geöffnet
Dokumente

T_EMAIL_EXPORT.bmp Per E-Mail versendenDokument per E-Mail versenden 
A_STDBRF.bmp Mit Begleitbrief versendenDokument mit Begleitbrief versenden
A_EMPTY.bmp Mit ID Austria signieren (nur PDF)Dokument mit ID-Austria-Signatur wahlweise per E-Mail oder Begleitbrief versenden
A_Databox.bmp An CZ-DataboxPoststück für Databox 
Dokument versenden
 
A_POST.bmp Poststück ansehen
Sollte dem Dokument kein Poststück zugeordnet sein, so ist diese Funktion inaktiv. Ist dem Dokument ein Poststück zugeordnet, so wird dies angezeigt. Bei Zuordnung mehrerer Poststücke zu diesem Dokument, öffnet sich ein Fenster, in welchem alle zugeordneten Poststücke aufgelistet werden.
Ob ein Posteingang, Postausgang, versandfertiges Poststück oder mehrere Poststücke zugeordnet sind, erkennt man an den unterschiedlichen Symbolen in der Spalte "Post" beim Dokument.
A_POST_IN.bmp Neuen Posteingang zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neuer Posteingang zugeordnet. Dieser Posteingang scheint in der Post auf. 
A_POST_OUT.bmp Neuen Postausgang zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neuer Postausgangzugeordnet. Dieser Postausgang scheint in der Post auf. 
A_POST_READY.bmp Neues versandf. Poststück zuordnenDurch diese Funktion wird dem Dokument ein neues versandfertiges Poststück zugeordnet. Dieses Poststück scheint in der Post unter "versandfertig" auf. 
A_POSTEDIT.bmp Massensendung bearbeiten
Diese Funktion ist aktiv, wenn beim Dokument ein Poststück zugeordnet ist. 
Ist das Poststück in einer Massensendung, so zeigt die NTCS an, wie viele Poststücke diese Massensendung umfasst und fragt, ob das Bearbeiten der Massensendung gestartet werden soll. Ist das Poststück keiner Massensendung zugeordnet, so haben Sie die Möglichkeit, das Poststück zu bearbeiten. Massensendungen können unter Kanzlei - Post erstellt werden. Details dazu finden Sie in der Hilfe zum Fenster für Massensendungen. 
Post
 
A_EMPTY.bmp Dokumente in Bearbeitung
  • Arbeitskopie archivieren
  • Arbeitskopie verwerfen
  • Liste aller Dokumente in Bearbeitung 
A_EMPTY.bmp Erstelle
  • Neue Aufgabe
  • Neuer Termin
  • Neue Frist
  • Neuer Workflow
A_EMPTY.bmp Verschieben/Verteilen/Verweise
  • Verschieben zu Person
  • Verschieben in Archiv
  • Verschieben auf Pfad
  • Verteilen an an Personen
  • Verteilen in Archiv
  • Dokumentenverweise
  • Verknüpfung erstellen
  • Dokument zu Verknüpfung suchen 
A_EMPTY.bmp FavoritenDas Dokument kann als Favorit gekennzeichnet werden bzw. aus den Favoriten entfernt werden.
A_DOCUMENT.bmp DokumentenversionenMit diesem Befehl werden alle verfügbaren Dokumentenversionen des aktuellen Dokuments aufgelistet.
A_DOCUMENT.bmp Neue Version aus DateiHier kann eine neue Dokumentenversion aus einer Datei erzeugt werden.
A_EMPTY.bmp Kopieren/Einfügenin Zwischenablage einfügen 
A_EMPTY.bmp Externer Link
  • In Zwischenablage kopieren
  • Als E-Mail senden
  • Als Download-Link 
A_LIST.bmp Quelldaten öffnenÖffnet die Quelle des Dokuments.
A_Link.bmp Zu Dokument in DMSDas Dokument wird in der Dokumentenliste geöffnet 
A_EMPTY.bmp Signatur/Unterschrift (nur PDF)mit dieser Funktion können Sie wahlweise eine Signatur bzw. Unterschrift hinzufügen
A_Bmd_archiv.bmp ArchivierenMit dieser Funktion können Dokumente archiviert werden. 
Funktionen
 
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die rechte Maustaste zur Verfügung:

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden.
A_New.bmp Neu 
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen.
A_Edit.bmp Bearbeiten 
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden.
A_Delete.bmp Löschen 
Wenn das ausgewählte Konto in der NTCS bebucht ist, in der ER-Kontrolle, Vorerfassung Buchungen, Bankauszugsverbuchung oder wenn im Controlling Budgetwerte darauf erfasst wurden (auch Nebenpläne ...), kann es nicht gelöscht werden.
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert.
A_COPY.bmp Sachkonto kopieren 
Markieren Sie ein Sachkonto und wählen Sie die Funktion "Sachkonto kopieren", so wird Ihnen das markierte Sachkonto als "von Konto-Nr" vorgeschlagen. 
A_KONTO.bmp Konten lt. Standardkontenrahmen
 
 Diese Funktion ist nur relevant, wenn Sie mehrere Buchhaltungen führen.
Alle Konten jener Mandanten, die einen bestimmten Standardkontenrahmen hinterlegt haben, werden angezeigt und können auf einmal bearbeitet werden. Es ist somit nicht nötig, die Stammdaten jedes Kontos in jeder FIBU einzeln zu bearbeiten. Somit können Sachkonten aller Buchhaltungen, die auf einem bestimmten Standardkontenrahmen basieren, auf einmal geändert werden. Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang sind die Funktionen "Spalte bearbeiten" und "spaltenweise bearbeiten". Diese Funktion kann mittels Berechtigung gesperrt werden.  
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen    
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
1120169275000000750_4.png Dokument in Vorschau anzeigen   
 
 
 
Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden.  
Sachkonten

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi 
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  
 
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Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
Kunden

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse.
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp Umstellen auf KuLi 
Diese Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Kunden oder Lieferanten auf einen KuLi umzustellen.   
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  

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Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
Lieferanten

A_Show.bmp AnsehenIn diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU angesehen werden. 
A_New.bmp Neu
Wir empfehlen Ihnen, ein neues Sachkonto aus dem Standardkontenrahmen zu übernehmen und ein neues Personenkonto manuell anzulegen. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
In diesem Fenster können die Einstellungen der verschiedenen Konten einer FIBU bearbeitet werden. 
A_Delete.bmp Löschen
Wird ein Personenkonto gelöscht, erscheint eine Hinweismeldung, die Sie darüber informiert, dass die Person bestehen bleibt:

1097325883000001800_6.png

Beim Löschen wird geprüft, ob Daten in weiteren Programmen vorhanden sind. Folgende Programme werden geprüft:
  • Bankeinzug
  • Bankauszugsverbuchung
  • Zahlungsvorschlag
  • ER-Kontrolle
  • Vorerfassen Buchungen
  • Mahnung inkl. Mahnsumme
  • Verzugszinsenberechnung inkl. Verzugszinsensumme
Sind in einem dieser Programme Daten vorhanden, so kann das Konto nicht gelöscht werden.

Mit dem Löschen eines Personenkontos in der aktuellen FIBU erfolgt ein Eintrag in die Datenschutzkontrolle. (Gilt nur für die eigene Firma, nicht für Mandantenbuchhaltungen.)
1097325883000001800_11.png Aktualisieren
Die Ansicht wird aktualisiert. 
A_Edikt.bmp Edikte 
In diesem Punkt wird bei Kunden- und Lieferantenkonten eine Insolvenzprüfung - über www.edikte.gv.at - durchgeführt. Es ist also ersichtlich, ob sich diese Firma im Konkurs oder Sanierungsverfahren (früher: Ausgleich) befindet.  
A_Ausbuchung_Storno.bmp HFU-Liste
Diese Funktion überprüft, ob ein Unternehmen auf der Liste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) steht.
Wenn der Lieferant auf dieser Liste aufscheint, wirkt sich das auf den Zahlungsvorschlag aus, und zwar dahingehend, ob im Rahmen der Auftraggeberhaftung der gesamte Betrag an den Lieferanten oder ein Teil des offenen Rechnungsbetrags an die Gebietskrankenkasse überwiesen wird. Die Liste ist unter www.sozialversicherung.at/agh kostenfrei für jeden einsehbar. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage der Wiener Gebietskrankenkassen unter www.wgkk.at und in der Dokumentation zur AGH.
Damit die Abfrage funktioniert, müssen unter CRM → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Compass die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Am Lieferantenkonto müssen die Dienstgebernummer und die Firmenbuchnummer hinterlegt sein.
Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung, ob und zu welchem Stichtag, mit welcher Dienstgebernummer das Personenkonto in der HFU-Liste gefunden wurde, sowie als Hinweis die Firmenbezeichnung inklusive Adresse.
A_Umstell_Kunde_Lief.bmp KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant 
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten umzustellen.
A_BMD_Archiv.bmp DMS 
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen  

A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten  

1120169275000000750_4.png Dokument in der Vorschau anzeigen  



Neues Dokument
  • Dateisystem: Ein neues Dokument kann aus dem Datei-Explorer eingefügt werden.
  • BMD Scan: Ein neues Dokument kann aus dem BMD Scan eingefügt werden. 
KuLi

 Weitere Stammdaten

 Hinterlegung Prozentsätze

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Prozentsätze

Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontenrahmen hinterlegt haben und dann die Abfrage "Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen?" bestätigen, stehen die Prozentsätze für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche "Standardkontenrahmen übernehmen" jederzeit nachträglich manuell auslösen. Bestehende Prozentsätze werden durch die Übernahme überschrieben.

Achtung! 

Achtung.png
Ein Prozentsatz muss für die Rückfallsebene als Standardprozentsatz hinterlegt werden!

 Nummernkreise

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Nummernkreise 

In diesem Programmpunkt werden die Nummernkreise je Firma von Sach- und Personenkonten hinterlegt. Bei der Neuanlage oder Import eines Kontos wird aufgrund des Nummernkreises bestimmt, ob das Konto als Sach-, Kunden- oder Lieferantenkonto geführt wird.


Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontorahmen hinterlegt haben und die Abfrage "Daten aus Standardkontorahmen übernehmen?" bestätigen, stehen die Nummernkreise für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche "Standardkontenrahmen übernehmen" jederzeit nachträglich manuell auslösen.

 Kontenkreise

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Kontenkreise
 
Hier werden die benötigten Kontenkreise je Firma für die Personenkonten angelegt.
Pro Kreis kann ein eigenes Sammelkonto im Menüpunkt Fixkonten (Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Fixkonten) hinterlegt werden, auf das später die automatischen Sammelbuchungen erfolgen.
 

 Hinterlegung Fixkonten

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Fixkonten 
 
Im Menüpunkt "Fixkonten" werden Konten hinterlegt, auf die automatische Sammelbuchungen, Bestandsveränderungen, Kursschwankungen, Zahllastumbuchungen, Rundungsdifferenzen ... gebucht werden.
 
Achtung! 
Achtung.png
Für den "nicht steuerbaren Skonto" soll sowohl für Kunden als auch für Lieferanten ein Skontokonto hinterlegt werden. 

 Hinterlegung Steuerkonten

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Steuerkonten
 
Im Menüpunkt "Steuerkonten" können jene Konten hinterlegt werden, auf die die Steuern automatisch gebucht werden. Die Hinterlegung erfolgt pro Steuercode und Prozentsatz. Zusätzlich müssen in diesem Punkt auch die Skonto- und Anzahlungskonten berücksichtigt werden. Die Steuerkonten können auch aus dem Standardkontenrahmen übernommen werden. Der Standardkontenrahmen wird von BMD so ausgeliefert, dass alle notwendigen Steuerkonten bereits hinterlegt sind.

Wenn Sie bei der Anlage der Finanzbuchhaltung einen Standardkontenrahmen hinterlegt haben und die Abfrage „Daten aus Standardkontenrahmen übernehmen?“ bestätigen, stehen die Steuerkonten für das Land Ihrer Finanzbuchhaltung hier bereits zur Verfügung.

Sie können dies auch durch die Schaltfläche „Standardkontenrahmen übernehmen“ jederzeit nachträglich manuell auslösen. 

Seitenanfang StartOfPage.png

Hinweis 
Hinweis.png
Es gibt folgende Steuercodes für die EUST und die Möglichkeit, diese auf zwei verschiedene Arten zu buchen:
 
Steuercodes:
 
1172586556000200660.png 
 
 
Hinterlegung: In Ungarn wird bei der Buchung der EUST zwischen Selbstbesteuerer und Behörde unterschieden. Dahingehend sind auch die Konten für die VST und UST EUST zu hinterlegen. Die Buchung der EUST wird danach immer gegen ein "Verrechnungskonto-EUST" (z. B. 46500) gemacht.
 
1172586556000200660_0.png

 Buchungssymbole

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Buchungssymbole
 
Das Buchungssymbol beinhaltet vordefinierte Buchungsregeln und steuert somit Soll/Haben bzw. auf welche Kontenarten (Sach-, Kunden- und/oder Lieferantenkonten) gebucht werden darf.

Bei der Installation werden länderspezifische Belegsymbole ausgeliefert und können in diesem Punkt bearbeitet und dupliziert werden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Änderungen an Buchungssymbolen sind im Normalfall nur dann notwendig, wenn Sie zusätzliche Symbole anlegen möchten. In diesem Fall empfehlen wir, neue Belegsymbole von einem verwandten bestehenden Symbol zu kopieren, da die Einstellungen des Symbols übernommen werden (Stammdaten → Buchungssymbole → Schaltfläche „Kopieren“).

Wird die Funktion "Kopieren" gestartet, erscheint folgendes Fenster:

1172481057000001340_1.png

Hier müssen folgende Felder befüllt werden:
  • auf Kennzeichen: Allgemein: Das Symbol gilt für alle Finanzbuchhaltungen.
    FIBU-bezogen: Das Symbol gilt nur für jene FIBU, die ausgewählt wurde.
  • auf Buchungssymbol: Bezeichnung des neuen Symbols (normalerweise 2-stellig, alphanumerisch und in Großbuchstaben)
  • auf Bezeichnung: Kurze Erklärung der Abkürzung des Symbols

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Weitere Stammdaten.
 

 Kurse

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Kurse


Rechts oben steht Ihnen ein Auswahlmenü zur Verfügung, in dem Sie zwischen der Ansicht aller und der aktuellen Kurse wechseln können.

Mit diesem Programmpunkt können Sie die Kurse zu Ihren Fremdwährungen verwalten. Die Kurse sind zum Beispiel von Bedeutung, wenn Sie mit Fremdwährungen buchen möchten. Details zu Fremdwährung finden Sie unter Buchen mit Fremdwährung. 

 Anlage Kurstabelle

Sie können zusätzliche Kurstabellen im linken Fenster mittels rechter Maustaste → Neu anlegen (z. B. eine Kurstabelle pro FIBU).
 

 Anlage Kurs 

Die manuelle Anlage der Kurse erfolgt im rechten Fenster mittels rechter Maustaste → Neu. 
Hinweis 
Hinweis.png
Bei der Anlage des Kurses gibt es auch die Möglichkeit, einen Nationalbankkurs, welcher für die Ermittlung des Einzelsteuernachweises und der UVA verwendet wird, und auch einen Durchschnittskurs, der für die Bilanzierung bzw. die FIBU Konsolidierung herangezogen wird, zu hinterlegen. Die Felder Ankauf, Verkauf und Mittel-Kurs werden folglich fürs Buchen verwendet.
 
1172586850000200660.png
Hinweis 
Hinweis.png
Buchen in der Währung HUF bzw. in EUR
 
Folgende Möglichkeiten gibt es: 
 
FIBU in EUR mit einer EUR Kurstabelle
In der Kurstabelle wird anschließend bei der Fremdwahrung HUF der Nationalbankkurs hinterlegt und mit diesem Kurs die Werte für die Berechnung der UVA durchgeführt.
FIBU in HUF mit einer HUF Kurstabelle.
In der Kurstabelle wird für die EUR Fremdwährungen (Fremdwährungskonten) ein Nationalbankkurs hinterlegt, der bei der Berechnung der Werte für die UVA berücksichtigt wird.

Damit der Nationalbankkurs auch richtig bei der UVA herangezogen werden kann, muss in den länderspezifischen Parametern der Parameter "UVA - Berechnung mit Nationalbankkurs" richtig gesetzt bzw. aktiviert werden.
 
 
Das Feld "UVA-Kursdatum" in der Buchung wird aufgrund der Einstellung des Parameters "Buchen - UVA-Periode" ermittelt und somit der genannte Nationalbankkurs für die Buchung errechnet.

 Import Kurse aus MNB-Webservice

In Ungarn gibt es auch die Möglichkeit, die Fremdwährungskurse automatisch vom MNB-Webservice zu importieren.

1233675679000003190.png

Der Import kann auch mittels Stapel oder Batch im Hintergrund vollautomatisch gestartet werden.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter Batches und Stapel in der NTCS FIBU

Bei Installationen mit ungarischer Lizenz können die Kurse der ungarischen Nationalbank auch importiert werden, wenn bei den Kurstabellen als Grundwährung Euro hinterlegt wurde.
Die Kurse werden dann mit dem vorhandenen Wechselkurs HUF/EUR auf einen direkten Eurokurs umgerechnet.

Für den Import der Kurse mittels Batch/Stapel gibt es dafür jetzt den Parameter "MNBIMPORT".

 

 Steuercodes  

Die Steuercodes können unter Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Steuercodes eingesehen werden.

Das Fenster "Steuercodes" gliedert sich in die Kopfdaten und die Liste der Steuercodes selbst.
Die Steuercodes definieren, mit welcher Steuerart gebucht wird und ob bzw. wo der Buchungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung ausgewiesen wird.

Die länderspezifischen Steuercodes werden mit der Installation der NTCS FIBU automatisch angelegt. Falls es aufgrund gesetzlicher Änderungen neue Steuercodes geben sollte, können diese von BMD angefordert und importiert werden, ohne extra eine DVD einzuspielen.


Hinweis 
Hinweis.png
Umbuchungen auf Steuerkonten, welche nicht in der UST-Berechnung bzw. UVA aufscheinen sollten, können mit dem Steuercode 116 - "Umbuchungen nicht steuerbar" - gebucht werden.


 Buchen  

Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter Buchen → A_Ntcs.bmp Buchen
 
1096284124000001790_6.png
 
Das Programm "Buchen" ist das zentrale Erfassungsprogramm für alle manuellen Buchungsfälle (Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Kassen- und Bankbuchungen, Umbuchungen usw.). Das Buchungsprogramm ist mehrbenutzer- und mandantenfähig. Es gibt keine lizenzbedingten Grenzen für die Anzahl von Mandanten (Buchhaltungen), Konten, Buchungen, Anlagen und Kostenstellen.

 Ablauf eines Buchungstages

  1. Buchen - Notwendige Buchungen durchführen.
  2. Journal - Bei Bedarf: Änderungen im Journal.
  3. Steuerkontrolle - Die Steuerkontrolle weist auf etwaige Steuerdifferenzen hin.
  4. Summencheck - Die Funktion Summencheck sollte nach jedem Buchungstag durchgeführt werden. Es werden Soll und Haben gegenübergestellt. Differenzen weisen auf Fehler in der Buchführung hin.
Nach dem Einstieg ins Buchungsprogramm müssen zuerst die Kopfdaten eingegeben werden, bevor mit dem Buchen begonnen werden kann.

 Einstiegsfelder

Im Kopfbereich wird erfasst, in welcher Firma und FIBU, in welchem Monat und mit welchem Buchungssymbol gerade gebucht wird bzw. gebucht werden soll.

Firma
Firma, in der gebucht werden soll.
FIBU
FIBU, in der gebucht werden soll.
Notiz
1107108396000003020.png Auf diesem Feld können allgemeine Notizen zur ausgewählten FIBU hinterlegt werden.
1097496822000002400_0.png Ist eine Notiz erfasst, so erscheint dieses Symbol.
Monat
Buchungsmonat. Standardmäßig gibt es pro Monat einen Buchungskreis. Mögliche Werte sind 1-12 bzw. 13. Näheres zu Bilanzbuchungen in Periode 13 erfahren Sie hier. In einem Monat können mehrere Benutzer gleichzeitig buchen. Weitere Einstellungsmöglichkeiten siehe Kapitel Buchungsmonat - Buchungskreise.
Datum
Das Tagesdatum wird automatisch vorgeschlagen. Sie können diesen Vorschlagswert jedoch auch mit dem tatsächlichen Buchungsdatum überschreiben. Mit Klick auf den Pfeil kann der BMD Kalender aufgerufen und das markierte Datum mit einem Doppelklick übernommen werden.
Symbol
Das Buchungssymbol hat wichtige Steuerungsfunktionen im Hintergrund. Es steuert SOLL/HABEN und welche Konten (Kontenarten) verwendet werden dürfen. Die wichtigsten Buchungssymbole werden von BMD mitgeliefert. Sie können diese mit F4 suchen und übernehmen.
Bilanzbuchen
Standardmäßig auf "Nein", wird nur für Bilanzumbuchungen auf "Ja" gesetzt. Näheres siehe Buchungsbeispiele, Bilanzbuchungen.


 Buchungszeile

In der Buchungszeile können neue Buchungen erfasst oder bereits erfasste Buchungen geändert werden. Änderungen sind möglich, solange der Buchungsmonat/Buchungskreis noch nicht abgeschlossen ist. 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Mit der Funktionstaste F12 kann in jedem Feld der Buchungszeile der Wert aus der Vorzeile übernommen werden. 

Details zur Buchungsmaske und zum Buchen selbst sowie Buchungsbeispiele finden Sie im Punkt Buchen.
 

 Buchungstext

Wenn im Buchen der Parameter "Kursdifferenz-Buchung" auf "Kursdiff./Bank" eingestellt ist, kann zusätzlich im Parameter "Kursdiff-Buchungstext" eingestellt werden, dass der Buchungstext für diese Buchung automatisch generiert wird. Hierbei gibt es die Möglichkeit, den Text der Zahlung, die Personenkontenbezeichnung oder eine Kombination aus beiden in den Buchungstext zu übernehmen.
 

 Weitere Funktionen 

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Funktionen:
Verzweigt auf das Kontoblatt
Verzweigt auf das Gegenkontoblatt
Verzweigt in das Buchungsjournal
Zeigt die Saldenliste am Bildschirm an
Zeigt die Umsatzliste am Bildschirm an
Zeigt die OP Liste am Bildschirm an
Verzweigt in die Manuelle Auszifferung
Zeigt den Summencheck an
Zeigt die UVA Steuerkontrolle an
Verzweigt in die Stammdaten des Kontos
Verzweigt in die Stammdaten des Gegenkontos
A_MONEYBOX_VORERF.bmp Vorerfassung Anlagegüter
Öffnet die Übersicht aller vorerfassten Anlagen
A_LIST.bmp ANBU-Lebenslauf
Verzweigt in die Anlagenübersicht in der Anlagenbuchhaltung
A_LIST.bmp Mehr-/Weniger-Rechnung
Funktion noch nicht aktiv
BIL_SPLIT.bmp Splitt-Buchung
Aktuelle Buchung wird als Splittbuchung gekennzeichnet
T_BLUEPRINT.bmp Anzahlung manuell
Aktuelle Buchung wird als Anzahlung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_RECHNUNG.bmp Schlussrechnung
Aktuelle Buchung wird als Schlussrechnung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_RECHNUNG.bmp Teilrechnung
Aktuelle Buchung wird als Teilrechnung gekennzeichnet; nähere Informationen zur TR/SR-Automatik entnehmen Sie bitte der Doku Teil- Schlussrechnung.
A_EDIT.bmp Erfassen ANBU-Lebenslauf
Der ANBU-Lebenslauf ermöglicht es, alle Instandhaltungs- und Instandsetzungsaufwendungen, die zu einem Anlagegut anfallen, zu erfassen.

Ansicht:
T_Filter.bmp Filter anzeigen
Die Filterleiste dient zum raschen Suchen von Daten, indem die Datenliste durch vordefinierte Vergleiche eingeschränkt wird (z. B. Suche nach einer bestimmten Belegnummer).
A_INFO.bmp Buchungsinfo anzeigen
Die Buchungsinfo kann optional zugeschaltet werden. Sie enthält Informationen zu der Buchung.
A_KONTO.bmp Konteninfo anzeigen
Die Konteninfo kann optional zugeschaltet werden. Sie enthält Informationen zu den in der Buchung angesprochenen Konten.
 
Extras:
Import von Buchungen in die Buchhaltung

 Spezielle Buchungsfälle

 Umsatz nicht steuerbar

Nicht steuerbare Ausgangsrechnungen (Umbuchungen), die nicht auf der UVA und dem Einzelsteuernachweis ausgewiesen werden sollen, können ohne Steuercode und ohne Prozentsatz gebucht werden.
Für Umsätze, welche auf dem Einzelsteuernachweis ausgewiesen werden, jedoch auf der UVA nicht ersichtlich sein sollen, steht der Steuercode 34 „Umsätze nicht steuerbar“ zur Verfügung.
 

 Umbuchungen nicht steuerbar

Umbuchungen auf Steuerkonten, welche nicht in der UST-Berechnung bzw. UVA aufscheinen sollten, können mit dem Steuercode 116 - "Umbuchungen nicht steuerbar" - gebucht werden.

 Gutschriften

Gutschriften von Lieferanten müssen gesondert im Feld "GU/STO-Kz" gekennzeichnet und somit in der UVA im KZ 31 ausgewiesen werden. In dieser Kennziffer dürfen keine positiven Beträge gemeldet werden.

 Buchen mit abweichender UVA-Periode

Rechnungen, welche aufgrund des Leistungszeitraums in eine andere UVA Periode hineinfallen, können mittels Eingabefeld „UVA-Periode“ verschoben werden.
Bei Buchhaltungen mit Firmensitz Ungarn (bzw. Filiale Ungarn) kann die UVA-Periode für 2 Jahre verschoben werden.
 
Achtung! 
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Dies ist nur dann zu verwenden, wenn der allgemein eingestellte länderspezifische Parameter nicht ausreichend ist. Denn die UVA-Periode wird im Normalfall laut Einstellung des Parameters automatisch befüttert.
 
Das Eingabefeld „UVA-Periode“ kann im Auswahlfeld mit F4 nur für diese eine Buchung oder über die Feldauswahl dauerhaft aktiviert werden. Das Eingabeformat ist JJJJMM.
 
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 Buchen von Anzahlungen

 
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In Ungarn gibt es folgende Logik für die Anzahlungsautomatik:
Es wird die Anzahlung ohne Steuer gebucht. Zeitgleich mit Erhalt der Anzahlung wird eine sofort versteuerte Teilrechnung gebucht. Diese Steuer wird in der UVA in einer "davon-Position" dargestellt.
Wird im Zuge der SR der TR storniert, darf das Storno nicht in der "davon-Position" dargestellt werden. Der Steuercode vom TR-Storno muss ausgetauscht werden.

Diese Steuercodes können in den länderspezifischen Parametern im Parameter Buchen - Steuercodes bei TR-Storno hinterlegt werden.
 

 Anzahlung

Die Anzahlung wird als „normale“ Zahlung in der Buchhaltung eingebucht, d. h. es wird KEINE Versteuerung ausgelöst.
 

 Teilrechnung

Die Teilrechnung wird aufgrund der Anzahlung geschrieben und mit dem Normalprozentsatz und Steuercode verbucht und versteuert. Damit diese jedoch bei der Schlussrechnung dann storniert werden kann, muss diese mit dem Teilrechnungskennzeichen (im Buchen mittels Tastenkombination Alt+5 oder automatisch aufgrund der Hinterlegung des Teilrechnung-Kennzeichens am Teilrechnungskonto) und dem richtigen Rechnungsschema (TR-/SR-Ablauf) versehen werden.

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TR/SR-Ablauf-Nr:
Die Ablaufnummer (50 Stellen alphanumerisch) ist wie ein roter Faden, der Teilrechnungen, Anzahlungen und Schlussrechnungen verbindet.
Die Anlage ist unter FIBU → Stammdaten → Diverse Stammdaten → Teil-/Schlussrech-Ablauf oder während dem Buchen in der Buchungszeile im Feld 81 möglich.
 
Auf der TR/SR-Ablauf-Nr ist im Feld 6 das "Rechnungsschema" zu hinterlegen. Am Rechnungsschema wird eingestellt, ob die Teilrechnungen auflaufend (ohne TR-Storno) oder beinhaltend (mit TR-Storno) gebucht werden und ob die Versteuerung bei Bezahlung (AZ) oder bei TR erfolgen soll.

Technisches TR-Konto
Um bei einer Teilrechnung den Betrag am Gegenkonto Brutto darzustellen, kann ein "Technisches Konto TR" in den Fixkonten hinterlegt werden.
Der Steuerbetrag wird dann mit einer Hilfsbuchung vom technischen TR Konto auf das normale Teilrechnungskonto umgebucht.

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 Schlussrechnung

Buchung der Schlussrechnung mit Alt + 4. Nach Eingabe der TSR-Ablauf Nr. werden die Teilrechnungen wieder storniert und somit nur noch die Differenz zwischen TR-Storno und Schlussrechnung versteuert. Beim Storno der Anzahlung (= Teilrechnung) in Zuge der Schlussrechnung wird der RNG-Kurs der Schlussrechnung für die Anzahlung verwendet.
 
Auswertung:
Eine detaillierte Auflistung über die Projekte kann über FIBU-Auswertungen → Weitere Ausdrucke → Ausdruck TR/SR Übersicht erfolgen.

 Zusatzmeldungen

 

 Landwirtschaftliche Produkte

Eingangs- und Ausgangsrechnungen, die sich auf landwirtschaftliche Produkte beziehen und gemeldet werden müssen, können mit den folgenden Steuercodes gebucht werden:
 
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Sobald eine Buchung mit einem dieser Steuercodes gebucht wird, öffnet sich automatisch das Fenster für die Zusatzmeldungen. Hier können die zusätzlich notwendigen Daten, wie zum Beispiel die Zolltarifnummer und die Menge, erfasst werden.
  
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Wird eine Buchung nachträglich geändert, öffnet sich automatisch das Fenster der Zusatzmeldung und der Betrag kann angeglichen werden.

Werden Buchungen in Fremdwährung gebucht, wird der GW-Betrag, FW-Betrag sowie der Kurs laut Buchung in die Zusatzmeldung übernommen.
Die XML-Erstellung sowie die UVA werden dennoch mit dem Nationalbankkurs übermittelt.

Weiters können diese Daten auch über BuErf mittels Satzart 11 importiert werden.

Werden Buchungen mit RNG-Kurs, RNG-Steuer bzw. RNG-Nettobetrag gebucht, werden diese Daten in die Zusatzmeldung übernommen.
Ebenso wie das Feld UVA-Kursdatum und UVA-Periode.

Achtung! 
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In der inländischen ZM dürfen die landwirtschaftlichen Produkte mit 7 % und 12 % nicht berücksichtigt werden.
Die Werte aus der UVA-Zeile 72 und 73 werden nicht in der inländische ZM gemeldet.

Der Ausdruck der eingegebenen Daten sowie Änderungen können in der FIBU unter UVA/Meldungen → weitere Meldungen → Zusatzmeldungen Ungarn vorgenommen werden.

Die XML-Datei für die landwirtschaftlichen Produkte kann unter dem Punkt UVA/Meldungen direkt beim Erstellen der UVA miterzeugt bzw. in das hinterlegte XML-Verzeichnis gestellt werden.
 
Die Erfassung der Zusatzmeldung funktioniert auch in der ER-Kontrolle sowie im Vorerfassen Buchungen.

 

 Stahlprodukte

Seit 1.1.2015 müssen in Ungarn bestimmte Unternehmen, die in der Stahlbranche tätig sind, Umsätze und Aufwände, die sich auf Stahlprodukte beziehen, im ABEV Programm gesondert gemeldet werden.

Diese können mit den folgenden Steuercodes gebucht werden: 

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Sobald eine Buchung mit einem dieser Steuercodes gebucht wird, öffnet sich automatisch das Fenster für die Zusatzmeldungen. Hier können die zusätzlich notwendigen Daten, wie zum Beispiel die Zolltarifnummer und die Menge, erfasst werden.

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Wird eine Buchung nachträglich geändert, öffnet sich automatisch das Fenster der Zusatzmeldung und der Betrag kann angeglichen werden.

Werden Buchungen in Fremdwährung gebucht, wird der GW-Betrag, FW-Betrag sowie der Kurs laut Buchung in die Zusatzmeldung übernommen.
Die XML-Erstellung sowie die UVA werden dennoch mit dem Nationalbankkurs übermittelt.

Weiters können diese Daten auch über BuErf mittels Satzart 11 importiert werden.

Der Ausdruck der eingegeben Daten, sowie Änderungen können in der FIBU unter UVA/Meldungen → weitere Meldungen →  Zusatzmeldungen Ungarn vorgenommen werden.

Die XML-Datei für die Stahlprodukte kann unter dem Punkt UVA/Meldungen direkt beim Erstellen der UVA miterzeugt bzw. in das hinterlegte XML-Verzeichnis gestellt werden.
  
Die Erfassung der Zusatzmeldung funktioniert auch in der ER-Kontrolle sowie im Vorerfassen Buchungen.


 SOLL-/IST-Versteuerung

Die Einstellung, ob eine Firma ein Ist- oder Sollversteuerer ist, wird grundsätzlich in den FIBU-Stammdaten hinterlegt. Für Ungarn gelten jedoch nur die folgenden zwei Einstellungsmöglichkeiten:
 
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Eine Besonderheit in Ungarn ist auch, dass es Rechnungen - unabhängig von der Einstellung in den FIBU-Stammdaten - geben kann, welche das VERSTEUERUNGSKENNZEICHEN direkt bei der Buchung verlangen. Das Eingabefeld „USt Ist/Soll“ steht für diese Aktivierung zur Verfügung und kann über die Auswahl einmalig oder in der Feldauswahl dauerhaft eingeblendet werden.
 
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Hinweis 
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Dieses Kennzeichen kann auch in der NTCS ER-Kontrolle erfasst und verbucht werden.
Im BuErf 5.5 wird das neue Kennzeichen in das Feld "UVA-Korrkz" geschrieben und nur für Ungarn richtig eingelesen.
Der NTCS-BuErf wurde um ein neues Feld "ustkennz-istsoll" für Ungarn ergänzt.
 

 Kontinuierliche Leistungen

Für die Umrechnung der Fremdwährung gibt es im Buchungsprogramm den Parameter Kurs lt. Leistungsdatum, welcher die Kursberechnung nach Leistungsdatum oder Belegdatum steuert.
Ist der Parameter auf Leistungsdatum gestellt, so kann mit dem Kennzeichen „kontinuierliche Leistung“ in der Buchungszeile die Umrechnung nur für diese eine Buchung nach Belegdatum erfolgen.
Das Eingabefeld „kont. Leist.“ steht für diese Aktivierung zur Verfügung und kann über die Auswahl einmalig oder in der Feldauswahl dauerhaft eingeblendet werden.
 
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ER-Kontrolle:
Als Rechnungstyp kann "Sammelrechnung" erfasst werden. Bei einer solchen Rechnung sollen das Leistungsdatum und der Kurs auf der Kontierung erfasst werden können. Wird kein Kurs erfasst, ist der Kurs lt. Leistungsdatum der Kontierung zu bestimmen.

Auf der ER-Buchung wird der Kurs immer nur lt. ER-Buchung angezeigt (nicht lt. Kontierungen).
Erst bei der Verbuchung wird für die erstellten Buchungen der Kurs der Hauptbuchung aus dem Kontierungen errechnet.

Vorerfassen Buchungen:
Bei kontinuierlichen Leistungen wird für die Ermittlung des Kurses das Belegdatum herangezogen. Ohne dem Kennzeichen auf kontinuierliche Leistungen wird der Kurs lt. Leistungsdatum ermittelt. 

 Runden lt. Währung

Speziell für die ungarischen Forint (HUF) gibt es im CRM unter Stammdaten → Währung die Möglichkeit, auf den HUF die Rundungseinstellungen zu treffen:
 
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Diese Einstellung wird jedoch erst in Verbindung mit dem Parameter Fremdwährung im Buchen wirksam.
 
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 Bankbuchungen in Fremdwährung - Durchschnittskurs

Bankbuchungen in Fremdwährung werden in Ungarn standardmäßig mit dem Durchschnittskurs berechnet.

Dazu gibt es in den Allgemeinen FIBU-Parametern →  Länderspezifische Einstellungen → Ungarn - den Parameter Buchen - Durchschnittskurs.

Bei diesem Parameter können folgende Einstellungen getroffen werden:

0 - Kurs laut Kursdatei
Für Bankbuchungen wird immer der Kurs lt. Kursdatei verwendet.

1 - Durchschnittskurs saldoabhängig
Bei positivem Saldo wird der Bestandsabgang mit dem Durchschnittskurs und die Bestandszunahme mit dem Tageskurs berechnet.
Bei negativem Saldo wird der Bestandsabgang mit dem Tageskurs und die Bestandszunahme mit dem Durchschnittskurs berechnet.

Wenn sich der Saldo mit einer Buchung von einem negativen Saldo in einen positiven Saldo dreht, dann wird der Kurs folgendermaßen ermittelt:
- Teil von negativen Saldo = Durchschnittskurs
- Teil im positiven Saldo = Tageskurs

Wenn sich der Saldo mit einer Buchung von einem positiven Saldo in einen negativen Saldo dreht, dann wird der Kurs folgendermaßen ermittelt:
- Teil im positiven Saldo = Durchschnittskurs
- Teil im negativen Saldo = Tageskurs

2 - Durchschnittskurs bei Bankausgang
Nur bei Bankausgängen wird der Durchschnittskurs des FW-Bankkontos verwendet. Die Berechnung erfolgt, indem der GW Saldo des Bankkontos durch den FW Saldo des Bankkontos dividiert wird. Für Bankeingänge gilt der Kurs lt. Kursdatei.


 Bankbuchungen mit Skonto

Wird eine Zahlung mit Skonto gebucht, wird der Skonto automatisch ohne UST-Korrekur gebucht.
D. h. das Kennzeichen "Skonto-SteuerbarKz" wird automatisch auf "Skonto ohne UST-Korrektur" gesetzt und somit wird der Skonto immer auf das nicht steuerbare Skontokonto lt. Fixkonten gebucht.

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Werden die Bankbuchungen über BuErf importiert, wird der Skonto ebenfalls "nicht steuerbar" gebucht.


Buchungen mit Iststeuer:
Wird die Zahlung mit "Skonto ohne UST-Korrektur" gebucht, wird die Iststeuer vom Brutto-Zahlungsbetrag (inkl. Skonto) berechnet.
Wird die Zahlung mit "Skonto mit UST-Korrektur" gebucht und es wurde auf der ausgezifferten Rechnung eine Rng-Steuer bzw. Rng-Kurs eingegeben, wird eine Kursdifferenz vom Skontobetrag zwischen Kurs lt. Skontobetrag und Rng-Kurs gebucht.


 Zollbelege

Im Buchungsprogramm gibt es für Ungarn die Möglichkeit, auch Zollbelege zu erfassen und einen Ausdruck für die erfassten Daten zu starten.

Die Erfassung der Daten wird nach der Eingabe des Buchungssatzes unter Funktionen → Erfassen Zollbelege aufgerufen:

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Die Auswertung der Daten erfolgt in der FIBU unter UVA und Meldungen → weitere Meldungen →
Zollbelege Ungarn. In dieser Maske können die Daten bearbeitet, neu erfasst und ausgedruckt werden.

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 Buchen mit "Rng-Kurs" und "Rng-Steuer"

Grundsätzlich werden diese beiden Felder nur verwendet, wenn die Buchhaltung in GW=EUR geführt wird oder in einer Buchhaltung mit GW=HUF eine Rechnung in Fremdwährung EUR gebucht wird. Werden diese beiden Felder befüllt, wird zwingend dieser Steuerbetrag in der UVA ausgewiesen.

Beispiel 1:
Eine AR wird in FW EUR ausgestellt zu einem bestimmten Kurs. Hier ergibt sich z. B. 3000,-- HUF Steuer, die an das Finanzamt abgeführt wird.
Bei der Einbuchung der ER wird die Rechnung zu einem anderen Kurs gebucht. Es ergeben sich 4000,-- HUF Vorsteuer, welche man vom Finanzamt rückerstattet bekommen würde, jedoch nicht akzeptiert wird.
Das bedeutet, es dürfen in diesem Fall nur 3000,-- HUF Vorsteuer vom Finanzamt rückerstattet werden.

Grundsätzlich könnte man bei der Eingangsrechnung den Kurs, welchen den Verkäufer bei der Ausgangsrechnungen verwendet hat, eingeben, jedoch wird dann der Aufwand auch mit diesem Kurs gebucht, was nicht den ungarischen buchhalterischen Richtlinien entspricht.

Deshalb kann in der Buchung im Feld "Rng-Kurs (HUF)" und "Rng-Steuer (HUF)" ein abweichender Kurs und somit auch eine abweichende Steuer eingegeben werden.

Ergibt sich anhand des abweichenden Rechnungskurses ein anderer Steuerbetrag, wird die Differenz zwischen den beiden Steuerbeträgen als Kursdifferenz ausgebucht.
Auch bei Iststeuer wird die Kursdifferenzbuchung gleich bei Buchung der Rechnung ausgelöst.
Bei Buchungen betreffend landwirtschaftliche Produkte bzw. Stahl kann der Kurs zwar eingegeben werden, jedoch erfolgt keine Kursdifferenzbuchung über den Differenzbetrag, da durch das Nullsummenspiel der Steuer ohnehin keine Auswirkung in der UVA entstehen kann.


Beispiel 2:
Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn die Buchhaltung in GW = EUR geführt wird. Es wird für die UVA automatisch der Kurs lt. Kurstabelle verwendet.
Da es keine Fremdwährung gibt, kann auch kein abweichender Kurs in der Buchung eingegeben werden.
Somit werden die Felder "Rng-Kurs (HUF)" und "Rng-Steuer (HUF)" benötigt, um auch hier auf den richtigen Steuerbetrag zu kommen, welcher in der UVA gemeldet werden soll.

RNG-Nettobetrag
In manchen Fällen kann aufgrund von Rundungsdifferenzen die Steuerbemessung nicht korrekt ermittelt werden, deshalb gibt es zusätzlich das Feld "Rng-Nettobetrag". In diesem Feld kann der Nettobetrag manuell erfasst werden. (Gleiches Vorzeichen wie der Buchungsbetrag). Wird ein Nettobetrag eingegeben, wird dieser für die UVA herangezogen. Es erfolgt jedoch keine Prüfung, ob der Nettobetrag und die Steuer übereinstimmen.
Wird in diesem Feld kein Wert erfasst, wird der Nettobetrag, wie gewohnt, aus der RNG-Steuer berechnet.


Hinweis 
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Diese Felder können auch in der NTCS ER-Kontrolle erfasst und verbucht werden. Bei der Intrastat-Erfassung mit Grundwährung HUF wird bei der Intrastat-Erfassung der RNG-Nettobetrag oder der mit dem RNG-Kurs umgerechnete Betrag vorgeschlagen. Dies aber nur dann, wenn alle Sachkontenbuchungen der Buchung einen RNG-Nettobetrag oder RNG-Kurs beinhalten.



Bei den Steuercodes 8, 9, 18, 19, 78, 79, 108, 109, 118, 119 ist es möglich, die Felder "RNG-Steuer", "RNG-Kurs" und "RNG-Nettobetrag" manuell zu befüllen. Entsteht zwischen der Buchungssteuer und der RNG-Steuer eine Differenz, wird diese auf ein eigenes Konto gebucht, welches in den Fixkonten hinterlegt werden kann.

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Dieses kann unter FIBU → Stammdaten → Weitere Kontoeinstellungen → Fixkonten angelegt werden. "Differenz bei Rng-Steuer":

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Ist kein extra Fixkonto hinterlegt, wird die Differenz auf das Kursdifferenzkonto gebucht.



 Buchen mit Fremdwährung (allgemein) 

 Voraussetzung

  • Anlage der Kurstabelle
  • Hinterlegung der Fremdwährungskennzeichen am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Kurstabelle am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Grundwährung am FIBU-Stamm
  • Hinterlegung der Konten für den Kursverlust bzw. Kursgewinn in den Fixkonten

 Buchen in Fremdwährung

Beim Buchen wird in der Spalte "WAE" die am Konto hinterlegte Währung vorgeschlagen, die Betragseingabe erfolgt in Fremdwährung. Ist am Konto das Mehrwährungskennzeichen gesetzt, so bleibt der Cursor am Feld "WAE" stehen und die Währung kann manuell eingegeben werden.
Der Kurs wird aufgrund des Belegdatums aus der Währungstabelle vorgeschlagen, kann aber jederzeit in der Buchungsmaske überschrieben werden.
Bei einer Buchung in Fremdwährung wird neben den Spalten "Brutto" und "Steuer" zusätzlich die Währung (in Klammer) angezeigt.
Damit der umgerechnete Grundwährungsbetrag angezeigt wird, sollten die Felder "GWBetrag" und "GWSteuer" in der Feldauswahl aktiviert werden.

Eingabe in der Buchungszeile:

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Ansicht im Journal:

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 Kursdifferenzen

Unter den Allgemeinen FIBU-Parameter → Buchen → Fremdwährung kann mittels Parameter "Kursdiff-Aufteilung" eingestellt werden, ob eine Kursdifferenzbuchung gemacht werden soll oder ob diese getrennt in Kursgewinn und Kursverlust erfolgen soll.

Weiters gibt es den Parameter "Kursdifferenz-Buchung", wo zusätzlich eingestellt werden kann ob die Kursdifferenzen pro Rechnung oder in einer Summe auf das Personenkonto gebucht werden soll oder ob diese gegen das Bankkonto erfolgen soll.

Diese Einstellung werden auch in der manuellen Auszifferung berücksichtigt!

 Kursdifferenzen bei Teil- und Schlussrechnungen

Es ist möglich die Kursdifferenz, die bei einer Bezahlung einer Teilrechnung in Fremdwährungen entsteht, auf das Gegenkonto der Teilrechnungen zu buchen anstatt auf das Konto für Kursdifferenz. Beim Buchen der Schlussrechnung wird die Kursdifferenzbuchung storniert. Diese Stornobuchung der Kursdifferenz wird automatisch mit der Schlussrechnung ausgeziffert. 
Dazu muss folgender Parameter eingestellt werden: Im Buchen unter Extras →  Einstellungen für Buchen →  TR/SR/AZ → Kursdifferenz bei FW umbuchen. Die Einstellung "auf TR-Gegenkonto buchen" ist nur dann wirksam, wenn der Kursdifferenz-Parameter "Kursdifferenz-Buchen" so eingestellt ist, dass die Kursdifferenz auf das Personenkonto gebucht wird.
 

 Kostenerfassung

Unter den Allgemeinen FIBU- Parametern →  Buchen → Kostenrechnung kann mittels Parameter "Kostenerfassung in GW" eingestellt werden, ob die Kostenerfassung in Grundwährung oder in Fremdwährung erfolgen soll.

 Manuelle Auszifferung

Erfolgt die Auszifferung auf der FW-Seite, wird dieselbe Auszifferung auch auf der GW-Seite durchgeführt.
Wird auf die Grundwährungsbeträge umgeschaltet und die Auszifferung auf der GW-Seite durchgeführt, dann erfolgt die Auszifferung nur auf der GW-Seite.
Die FW-Beträge bleiben in diesem Fall offen.

Kursdifferenzen können in der manuellen Auszifferung automatisch ausgebucht werden. Wählen Sie dazu die Funktion Ausbuchen.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Buchen mit Fremdwährung.

 Buchen mit unterschiedlichen Währungen 

Bei Personenkonten-Zahlungen können Konto und Gegenkonto verschiedene Währungen haben. Damit die Verbuchung funktioniert, muss das Gegenkonto (z. B. Bankkonto) mit einer Währung fixiert sein.
 
Wenn das Gegenkonto mit einer Fremdwährung fixiert ist und die Buchungswährung ungleich der Gegenkonto-Währung sowie der Grundwährung ist, wird die Gegenkonto-Buchung in der fixierten Währung durchgeführt.
 
Beispiel:
 
Kontenanlage: Am Gegenkonto (z. B. Bankkonto 2801) ist die Währung USD fixiert.

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Buchung: Die Buchung auf den Kunden erfolgt in diesem Fall mit der Währung CHF. Um die Beträge leichter nachvollziehen zu können, kann das Feld "GKto-Betr" eingeblendet werden. In diesem Feld ist ersichtlich, welcher Betrag auf das Gegenkonto gebucht wird.
 
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Journal:

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Werden zwei Sachkonten mit unterschiedlicher Währung ungleich der Grundwährung gegeneinander gebucht, dann müssen beide Konten zwingend mit der jeweiligen Währung fixiert sein.
Diese Buchungen können nur mit einem Buchungssymbol, welches mit dem Typ "Zahlung" definiert ist, gebucht werden.

Das Feld "GKto-Betrag" wird bei einer solchen Buchung automatisch aktiviert (muss in der Feldauswahl hinzugefügt werden) und es kann ein anderer Gegenkontobetrag eingegeben werden.
Wird der GKto-Betrag geändert, wird automatisch der Grundwährungsbetrag angepasst und somit der Kurs der Gegenbuchung (Buchung auf das führende Konto) berechnet.
Optional kann auch nur das Feld "GW-Betrag" eingegeben werden.

Hinweis 
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Wenn eine Bankbuchung mit Fremdwährung gegen ein Sachkonto ohne Fremdwährung (z. B. Verrechnungskonto) gebucht wird, wird bei den Sachkonten ohne Fremdwährung nur die Grundwährung angezeigt und ausgeziffert.

 Fremdwährungsbewertung

Finanzbuchhaltung → Buchen → Fremdwährungsbewertung
 
Das Programm Fremdwährungsbewertung steht für die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zur Verfügung. Jeder zum Zeitpunkt des gewählten Stichtags offene Posten wird bewertet und beim Verbuchen werden die offenen Posten durch eine Ausgleichsbuchung gegen Kursverlust/Kursgewinn korrigiert.

 Fixkonten

Standardmäßig werden die Konten unter "Kursgewinn" und "Kursverlust" erfasst.
Wird jedoch gewünscht, dass die Buchungen aus der Fremdwährungsbewertung auf andere Konten gebucht werden, dann können diese unter "Kursgewinn laut FW-Bewertung" und "Kursverlust laut FW-Bewertung" erfasst werden.

Zu beachten ist jedoch, dass es für Tschechien kein Niederst- bzw. Höchstwertprinzip der Bewertung gibt.
Bei einer neuerlichen Bewertung werden die Rechnungen erneut auf- oder abgewertet. Die Bewertung erfolgt immer zum Stichtagskurs, daher muss in den Parametern folgende Einstellung getroffen werden:

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In der Übersicht der zu bewertenden offenen Posten kann der Ausdruck der Fremdwährungsbewertung gestartet, in das Journal verzweigt, die Kurse bearbeitet und die Verbuchung gestartet werden.
 
Beispiel
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Zwischenbewertung per 30.06.2011; die Rechnungen wurden abgewertet.
 
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Bewertung zum Bilanzstichtag 31.12.2011; die Rechnungen werden bis zum Stichtagskurs auf- bzw. abgewertet.
 
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Bei der Bewertung werden neben den Kunden- und Lieferanten- auch die KuLi-Konten zur Berechnung herangezogen und in Kunden- und Lieferantenteil getrennt.
 

 Verbuchung


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Bei der Verbuchung können, abweichend von der Hinterlegung in den Fixkonten, andere Konten eingegeben und die Belegnummernerhöhung mittels Parameter gesteuert werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Fremdwährungsbewertung.
 

  ER-Kontrolle

Grundlegendes zur ER-Kontrolle erfahren Sie hier.

 Steuernummer Ungarn

In der ER-Kontrolle steht das Feld "SteuerNr (FA)" in der Eingangsrechnungsliste sowie in der Rechnungserfassung zur Verfügung.

In diesem Feld wird die - am Personenstamm hinterlegte - Steuernummer und Finanzamtnummer des Lieferanten angezeigt.

Wird die Steuernummer des Lieferanten im BMD Scan ermittelt, wird diese in der ER-Kontrolle zur Findung des Lieferantenkontos herangezogen (wenn keine UID des Lieferanten ermittelt werden konnte).

Ebenso kann bei Übergabe von elektronischen Rechnungen neben der UID bzw. der Steuernummer auch die Gruppen-ID ausgelesen und verarbeitet werden und zur Ermittlung des Lieferanten in der NTCS ER-Kontrolle herangezogen werden.
Konnte mit den übergebenen Daten in der NTCS kein bestehender Lieferant ermittelt werden, erscheint eine Abfrage zur Neuanlage. Die ausgelesenen Daten werden in diesem Zuge auf die Stammdaten übernommen. Die Übernahme der Steuernummer und der Gruppen-ID können am Lieferantenstamm im Feld "Finanzamt" überprüft werden. 
 
Werden mehrere XML-Rechnungen gleichzeitig mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" importiert, werden dieselben Daten wie beim Import einer einzelnen übernommen und die Erfassungssätze automatisch angelegt, ohne dass zusätzlich die Erfassungsmaske geöffnet wird.

Hinweis 
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Die Rechnungen können auch mittels Stapel in die ER-Kontrolle übertragen werden. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie der Onlinehilfe Batches und Stapel in der NTCS FIBU im Punkt Import elektronischer Rechnungen.

Lieferantenkontoermittlung
Sollten beim Einlesen von mehreren Rechnungen neue Lieferanten enthalten sein (UID-Nummer bzw. IBAN konnte in den bereits vorhandenen Lieferantenstammdaten nicht gefunden werden), werden diese Rechnungen trotzdem in die ER-Kontrolle übernommen. Das Feld "Kontonummer" bleibt in diesen Fällen vorerst leer.

Hierzu besteht die Alternative der Hinterlegung eines Dummykontos in den Parametern der ER-Kontrolle unter Extras → Einstellungen für ER-Kontrolle → FIBU → Lieferantenkonto bei elektronischer Rechnung. Ist in diesem Parameter eine Kontonummer hinterlegt, werden die Rechnungen, bei denen keine UID-Nummer oder IBAN in den Stämmen gefunden wurde, in die ER-Kontrolle vorerst mit dieser Dummykontonummer importiert.

Beim Bearbeiten dieser Rechnungen in der Erfassungsmaske kommt sofort eine Abfrage, ob mit den übergebenen elektronischen Rechnungsdaten (Name, UID-Nummer bzw. IBAN)  automatisch ein neues Personenkonto angelegt werden soll.
Bei Auswahl "ja" öffnet sich die Kontoanlagemaske für die Erfassung und Speicherung der restlichen Kontodaten.
Bei Auswahl "nein" haben Sie die Möglichkeit, einen bereits vorhandenen Lieferanten beim Feld "Konto" einzugeben und die übergebene IBAN wird auf die Rechnung übernommen.
Nähere Informationen zur Verarbeitung von Rechnungen, bei denen die IBAN auf der Rechnung von der IBAN am Lieferantenstamm abweicht, finden Sie im nachfolgenden Punkt Automatische Anlage IBAN bei Import XML-Rechnung.

Wurde eine UID-Nummer übergeben, aber der Lieferant konnte damit nicht oder nur aufgrund der IBAN ermittelt werden, und es weicht die im Feld "UID-Nummer" übergebene UID-Nummer von der am Lieferantenstamm ab, finden Sie die dazu nötigen Einstellungen im Punkt Automatische Anlage UID-Nummer bei Import XML-Rechnung.

In der ER-Kontrolle können mit der Funktion "Neu aus ebInterface/ZUGFeRD/ISDOC" auch Rechnungen mit dem ungarischen Format "Online Számla" importiert werden.
Die Rechnungen können auch mittels Stapel vom ungarischen Finanzportal abgeholt und in die ER-Kontrolle übertragen werden. Dazu steht folgender Stapel zur Verfügung:

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Näheres zur Stapeleinrichtung erfahren Sie hier.

Format "Online Számla"
In der ER-Kontrolle können mit der Funktion "Neu aus elektronischer Rechnung" auch Rechnungen mit dem ungarischen Format "Online Számla" importiert werden. 

Enthalten die importierten XML-Dateien auch Vorschlagswerte für den Rng-Kurs, werden diese nach dem Import beim manuellen Kontieren von Rechnungen mit Währung ungleich der Landeswährung nach der Eingabe von Konto, Stc und Proz ins Feld "Rng-Kurs" übernommen und es wird die Rng-Steuer berechnet.

Mittels Stapel können zuvor hochgeladene Rechnungen vom ungarischen Finanzportal abgeholt und in die ER-Kontrolle übertragen werden. Dazu steht die Stapelfunktion "MCS_FIBUERIMPORTEINVOICE" zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe Batches und Stapel in der NTCS FIBU.

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Die übergebene Transaktions-ID mit der geprüft wird, ob eine Rechnung vom ungarischen Finanzamt bereits in die ER-Kontrolle heruntergeladen/importiert wurde, ist nicht eindeutig.
Werden mehrere Rechnungen vom Rechnungsersteller gleichzeitig hochgeladen, dann erhalten diese die gleiche Transaktions-ID. Daher wir bei der Prüfung, ob die Rechnungen bereits importiert wurden, zusätzlich die Belegnummer/Rechnungsnummer geprüft. Dazu wird in der ER-Kontrolle das Feld "Externe BelegNr" verwendet.

Bei Buchhaltungen mit Firmensitz Ungarn können auch Bargeldrechnungen (CASH), Kreditkarten-Rechnungen (CARD) bzw. Rechnungen, die direkt mit Karte oder Gutschein bezahlt wurden, sowie Rechnungen mit dem Rechnungstyp "Vereinfachte Rechnung"  als XML zum Finanzportal hochgeladen und in weiterer Folge wieder in die NTCS importiert werden (siehe oben angeführten Stapel).
Zusätzlich wird der Rechnungstyp aus der XML-Datei im Feld "Rechnungstyp" übernommen.

In der ER-Kontrolle kann mittels Parameter eingestellt werden, ob bzw. wie die Bargeldrechnungen oder Kreditkarten-Rechnungen importiert werden:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → ER-Kontrolle → Allgemeine oder Firmenbezogene Einstellungen → Allgemein:
→ Import Bargeld-Rechnungen Ungarn (NAV)
→ Import Kreditkarten-Rechnungen Ungarn (NAV)

Hinweis 
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Von Dataxo downgeloadete Rechnungsdateien können in die ER-Kontrolle über die Stapelfunktion "MCS_FIBUERIMPORTEINVOICE" übernommen werden. Diese werden als Zipdatei angeliefert und über den Stapel automatisch extrahiert und mit den von Dataxo ermittelten Rechnungsdaten in die ER-Kontrolle übertragen. Die Zipdatei enthält die von Dataxo ermittelten Rechnungsdaten (meta.xml), die original HU-szamla (_nav.xml) und das Rechnungsdokument (PDF). Voraussetzung ist die firmenbezogene Hinterlegung der Zugangsdaten in den Parametern:

FIBU → Stammdaten → Paketübergreifende Parameter → CRM Zugangsdaten → Zugangsdaten
  • Benutzername Dataxo
  • Passwort Dataxo
  • Steuernummer für Dataxo

Rechnungstyp Kontierung
In der Kontierung ist es möglich, für einen Teil der Buchung einen eigenen Rechnungstyp zu wählen (Anwendungsfall: mehrere Schlussrechnungen auf eine Anzahlungsrechnung).

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 BMD Scan

 OCR-Erkennung

Steuernummer, Gruppen-ID Ungarn

Folgende Daten können bei Übergabe von elektronischen Rechnungen aus der XML-Datei im BMD Scan eingelesen bzw. verarbeitet werden und werden in der ER-Kontrolle bei Firmensitz Ungarn zur Findung des Lieferantenkontos herangezogen:
  • Name
  • UID-Nummer
  • Steuernummer
  • Gruppen-ID

Konnte mit den übergebenen Daten in der NTCS kein bestehender Lieferant ermittelt werden, erscheint eine Abfrage zur Neuanlage eines Lieferanten, auf welchen die ausgelesenen Daten aus der elektronischen Rechnung übernommen werden. Die Übernahme der Steuernummer und Gruppen-ID können am Lieferantenstamm im Feld "Finanzamt" überprüft werden.  

 Vorerfassung Buchungen

Mit dem Vorerfassung Buchungen ist es auf sehr einfach Art möglich, die Kassen-, Bank-, Wareneingangs- und Ausgangsrechnungsbücher eines Unternehmens zu erfassen. Die erfassten Daten können kontiert und in die BMD Software übergeleitet werden.
 
Weiters können Auswertungen wie Münzliste, Bargeldendbestand sowie Belege gedruckt werden.

Der Einstieg erfolgt über das Paket FIBU → Buchen und Vorerfassungen → Vorerfassung Buchungen.

 Buch anlegen

Die Neuanlage eines Buches erfolgt im Feld "Buch". Dazu wird mit F4 die Suchmaske aufgerufen und dort kann unter Bücher → Neu oder mit F5 ein neues Buch angelegt werden.

 Getrennte Belegnummernerhöhung für Kasseneingang/-ausgang


Ist am Buchungssymbol die automatische Belegnummernerhöhung aktiviert, so wird bei jeder Buchung die Belegnummer automatisch erhöht.
Soll die Nummerierung der Belegnummer nicht je Buch, sondern getrennt für Kasseneingang/-ausgang erfolgen, so ist folgende Vorgehensweise notwendig:

Am Kassenbuch können zwei separate Buchungssymbole für Kasseneingang und Kassenausgang hinterlegt werden:

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In der Feldauswahl muss das Feld "E/A" eingeblendet und möglichst zu Beginn bzw. vor das Feld "Belegnummer" gereiht werden.

So kann bei jeder Buchung festgelegt werden, ob es sich um einen Kasseneingang oder -ausgang handelt. Die Belegnummer wird dabei bei Kasseneingängen und -ausgängen separat gezählt und erhöht.
Je nachdem, ob Kasseneingang oder -ausgang gewählt wird, ist das Feld "Eingang" oder "Ausgang" automatisch gesperrt.
 

 Neue Buchung

Nach Eingabe von Firma, FIBU, Periode und Buch können die Kassen- bzw. Bankbewegungen sowie die Kreditoren- oder Debitorenrechnungen getrennt pro Buch erfasst werden.

In den ersten beiden Zeilen werden immer der Saldovortrag und der bereits verbuchte Saldo angezeigt. Nach dem Verbuchen erfolgt automatisch ein Abgleich des Saldos.

Wird eine Zahlung erfasst, kann im Feld "OP" mit F4 die Rechnung ausgewählt werden, die mit dieser Zahlung ausgeziffert werden soll. Wird bei dieser Zahlung ein Skonto in Abzug gebracht, so wird als Betrag der tatsächliche Zahlungsbetrag und im Feld "Skonto" der Skontobetrag eingegeben. Es ist nur eine Einzelauszifferung möglich. Mehrere Rechnungen können nicht mit der Zahlung ausgeziffert werden.

Bei der Buchung können die Felder "Person" und "Pers-Konto-Nr" zusätzlich eingeblendet werden. Wird im Feld "Person" mit F4 ein Personenkonto mit Doppelklick übernommen, werden die Daten dieser Person (Adresse, Steuernummer, DVR-Nummer, UID-Nummer) am Kassenbeleg angedruckt. Wird im Feld "Person" eine manuelle Eingabe gemacht, dann wird kein Bezug zur Person hergestellt, sondern nur diese Eingabe angedruckt.

Die UID-Nummer vom Kontenstamm wird nur in die Buchung übernommen, wenn im Feld "Person" ein Konto eingegeben wird.
Wird im Feld "KontoNr" bzw. im Feld "Personen-Nr" der Lieferant ausgewählt, wird keine UID-Nummer auf die Buchung übernommen.

Splittbuchungen:
Bei Kassenbüchern kann eine Splittbuchung mit Gesamtbetrag 0,- erfasst werden. Beispiel: Spesenabrechnungen, bei denen sich die Aufteilungen Plus - Minus aufheben, können somit eingegeben werden.
Die Ansicht der Beträge (Brutto oder Netto) kann mittels Parameter "Anzeige Splittbuchung-Beträge brutto" eingestellt werden.

Bei den Ländern Tschechien, Slowakei und Slowenien ist es möglich, die Felder "RngGW" , "UVAKorrKz" und "KontLeist" einzugeben. Diese Kennzeichen werden bei Splittbuchungen automatisch auf alle Zeilen verteilt.

Für Binnenrechnungen muss ein bestimmter Kurs bzw. Steuerbetrag auf der UVA verwendet werden (Rechnungsempfänger). Darum stehen Ihnen hier für die Länder Tschechien, Slowakei und Ungarn die Felder "Rng-Kurs", "Rng-Nettobetrag", "Rng-Steuer" und "Rng-WAE" zur Verfügung.

Diese Felder werden für das Land Ungarn auch auf die Intrastat-Meldung und Zusatzmeldung für landwirtschaftliche Produkte übernommen.
Bei der Intrastat-Erfassung wird der RNG-Nettobetrag oder der mit dem RNG-Kurs umgerechnete Betrag vorgeschlagen. Dies aber nur dann, wenn alle Sachkontenbuchungen der Buchung einen RNG-Nettobetrag oder RNG-Kurs beinhalten.

Hinweis 
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In der inländischen ZM werden bei einer Splittbuchung auch die Zeilen ohne Steuer gemeldet, sofern die Splittbuchung insgesamt eine Steuer enthält. Das gilt auch bei Kassensplittbuchungen.
Hinweis 
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Für Buchhaltungen mit Firmensitz Ungarn steht das Feld "Nichtabzugsfähig-KZ" zur Verfügung:

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So wie bei den AR- und ER-Büchern das Kennzeichen "USt Ist/Soll":

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 Bankbuchungen in Fremdwährung-Durchschnittskurs

Bankbuchungen in Fremdwährung werden in Ungarn standardmäßig mit dem Durchschnittskurs berechnet. 
 
Dazu gibt es in den Allgemeinen FIBU-Parametern →  Länderspezifische Einstellungen → Ungarn - den Parameter Buchen - Durchschnittskurs.
 
Bei diesem Parameter können folgende Einstellungen getroffen werden:
 
0 - Kurs laut Kursdatei
Für Bankbuchungen wird immer der Kurs lt. Kursdatei verwendet.
 
1 - Durchschnittskurs saldoabhängig
Bei positivem Saldo wird der Bestandsabgang mit dem Durchschnittskurs und die Bestandszunahme mit dem Tageskurs berechnet.
Bei negativem Saldo wird der Bestandsabgang mit dem Tageskurs und die Bestandszunahme mit dem Durchschnittskurs berechnet.
 
Wenn sich der Saldo mit einer Buchung von einem negativen Saldo in einen positiven Saldo dreht, dann wird der Kurs folgendermaßen ermittelt:
- Teil von negativen Saldo = Durchschnittskurs
- Teil im positiven Saldo = Tageskurs
 
Wenn sich der Saldo mit einer Buchung von einem positiven Saldo in einen negativen Saldo dreht, dann wird der Kurs folgendermaßen ermittelt:
- Teil im positiven Saldo = Durchschnittskurs
- Teil im negativen Saldo = Tageskurs
 
2 - Durchschnittskurs bei Bankausgang
Nur bei Bankausgängen wird der Durchschnittskurs des FW-Bankkontos verwendet. Die Berechnung erfolgt, indem der GW Saldo des Bankkontos durch den FW Saldo des Bankkontos dividiert wird. Für Bankeingänge gilt der Kurs lt. Kursdatei.

 

 Ausdrucke

 Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht

Der Kassenbericht bzw. Bankbericht kann über den Button "Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht" oder unter Ausdruck → Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht gestartet werden.

 Ausdruck Kassenbeleg

Der Kassenbeleg kann über den Button "Ausdruck Kassenbeleg" oder unter Ausdruck → Ausdruck Kassenbeleg gestartet werden.
Soll der aktuell markierte Beleg gedruckt werden, kann dies über die Tastenkombination ALT+T oder den Button "Aktuellen Beleg drucken" gestartet werden.

Hinweis 
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Wurde bei der Buchung die externe Belegnummer eingegeben, wird diese anstelle des Kostenträgers angedruckt.
Bei Fremdwährungsbuchungen kann der FW-Kurs mitangedruckt werden. Dazu kann direkt beim Ausdruck das Feld "Kurs drucken", welches über die Feldauswahl eingeblendet werden kann, auf "Ja" gesetzt werden.

Die Hinterlegung für Aussteller, Controller etc. kann unter FIBU → Stammdaten → Allgemeine FIBU-Parameter → Buchungsbeleg hinterlegt werden.
Weiters kann auch mittels Parameter eingestellt werden, ob beim Ausdruck eines Beleges anstatt des Ausstellers der Ersteller (= Benutzer) gedruckt werden soll.
Am Ausdruck werden zusätzlich die Felder Steuernummer, DVR-Nummer sowie die UID-Nummer angedruckt, welche anhand des Feldes "Person" ermittelt werden.

 Ausdruck Münzliste

Die Münzliste kann über den Button "Ausdruck Münzliste" oder unter Ausdruck → Ausdruck Münzliste gestartet werden.

 Ausdruck Bargeldendbestand

Der Bargeldendbestand kann über den Button "Ausdruck Bargeldendbestand" oder unter Ausdruck → Ausdruck Bargeldendbestand gestartet werden.
 

 Auswertungen

Die Auswertungen finden Sie unter Finanzbuchhaltung → Auswertungen in den Untermenüs. Derzeit sind folgende Auswertungen verfügbar:

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Details zu den einzelnen Auswertungen finden Sie unter Auswertungen. Falls Sie individuelle Auswertungen gestalten wollen, kann dies über den Auswertungsdesigner geschehen.
Hinweis 
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Für Ungarn stehen speziell angepasste Ausdrucke zur Verfügung. Diese sind an der Namensergänzung HU erkennbar.



 Ausdruck Buchungsbeleg

Der Buchungsbeleg kann unter Auswertungen →  Weitere Auswertungen →  Ausdruck Buchungsbeleg sowie in der Buchungsmaske auf der jeweiligen Buchung mit der rechten Maustaste gedruckt werden.

Im Buchungsprogramm gibt es dazu den Parameter Archivieren Buchungsbeleg.
Wird in diesem Parameter ein Buchungssymbol hinterlegt, dann werden für alle Buchungen, welche mit diesem Symbol gebucht werden, ein Buchungsbeleg erstellt und automatisch zur Buchung archiviert.
Die Buchungssymbole werden mit ; getrennt hinterlegt. Wird ein * hinterlegt, wird bei allen Buchungssymbolen die Archivierung gestartet.
 
Für den Ausdruck des Buchungsbeleges stehen zusätzlich auch die Felder
  • Buchungsdatum
  • Externe Belegnummer
  • Gegenkonto Name
  • Gegenkonto Straße
  • Gegenkonto PLZ
  • Gegenkonto Ort
  • Kontobezeichnung
  • Kontonummer mit Bezeichnung
 
zur Verfügung und können bei Bedarf in der Formulargestaltung manuell hinzugefügt werden.
 

  Ausdruck Periodensaldenliste/Periodenumsatzliste mit Fremdwährung

Um bei FW-Konten auch die FW-Salden mitanzudrucken, ist am Reiter "Basis" das Feld "FW-Salden" anzuhaken.
Wenn das Feld "FW-Salden angehakt ist, dann können im Feld "FW-Berechnungsart bei Mischwährung" weitere Einstellungen getroffen werden.

Dazu ist es allerdings notwendig, dass am Konto entweder eine Fremdwährung hinterlegt oder das "Mehr-Währungs-Kz" auf "Mischwährung" gesetzt ist.
  • Monatssalden und Gesamtsaldo addiert: Die Buchungen werden pro Währung im Gesamtsaldo bzw. in den Monatssalden addiert.
  • Bis-Periode stichtagsbezogen: Alle Buchungen, die bis zu diesem Stichtag offen waren, werden pro Währung addiert.
  • Monatssalden addiert und Gesamtsaldo stichtagsbezogen: Die Monatssalden werden pro Fremdwährung addiert. Der Gesamtsaldo wird jedoch stichtagsbezogen berechnet.

Diese Auswertungsmöglichkeit steht auch auf der Bildschirm-Umsatzliste bzw. Saldenliste zur Verfügung.

 UVA

 Standardablauf UVA

 

 Steuerkontrolle

Aufgrund der Besonderheit in Ungarn, dass das Versteuerungskennzeichen (SOLL-/IST-Versteuerung) direkt bei der Buchung erforderlich ist, ist eine Steuerverprobung NICHT möglich.
 

 Ausdruck (Einzel-) Steuernachweis

Bevor Sie mit der Erstellung der UVA beginnen, können Sie einen Steuernachweis bzw. einen Einzelsteuernachweis ausdrucken. Mit diesen Steuernachweisen können Sie Ihre Daten vorab kontrollieren. Bei allen Ausdrucken können Sie auswählen, ob ein Summenblatt ausgedruckt werden soll bzw. ob die Daten mit/ohne Bilanz oder nur die Bilanzbuchungen gedruckt werden sollen. Das Summenblatt entspricht dem Ausweis auf der UVA. Zusätzlich wird auch die Steuerkontrolle angedruckt.
 
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Hinweis 
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Zur besseren Kontrolle kann unter dem Punkt AR-/ER-Bücher der Einzelsteuernachweis (UVA Kennzahl), welcher nach dem UVA-Formular sortiert ist, gedruckt werden.
Nähere Informationen finden Sie unter Einzelsteuernachweis (UVA Kennzahl). 

 

 AR-/ER-Buch - Steuerbuch  1204992012000006140.png 1204992012000006140_0.png 1204992012000006140_1.png

Neben dem Einzelsteuer- und Steuernachweis gibt es in der FIBU unter dem Programmpunkt UVA/Meldungen → Spezielle Steuernachweise auch das Steuerbuch für Ungarn.
Diese Auswertung wird als Steuernachweis benützt und kann nach verschiedenen Sortierkriterien gedruckt werden. Hierbei werden die wichtigsten Daten aus der Buchung und den Stammdaten der Kunden und Lieferanten ausgewiesen.

Das Feld "Summenblatt" kann über die Feldauswahl eingeblendet und bei den folgenden drei Ausdrucken verwendet werden.
331 Steuerbuch
332 Inländische zusammenfassende Meldung
335 Einzelsteuernachweis (UVA-Kennzahl)

Ausdruck:

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Neben dem Excel-Export gibt es auch die Möglichkeit das Steuerbuch nach den offenen bzw. bereits bezahlten Rechnungen zu drucken. Diese Auswahl kann im Feld "Berechnungstyp" eingestellt werden.

 Inländische Zusammenfassende Meldung   1195991929000003430_4.png

Ab 01.07.2020 entfällt die Grenze, dass in die Inländische ZM nur Eingangsrechnungen die den Steuergrenzbetrag von 100.000 HUF übersteigen aufgenommen werden. Ab dann sind unabhängig vom Betrag alle Rechnungen zu melden.

Bis 30.06.2020
Ausgangs- und Eingangsrechnungen, deren Steuerbetrag die Grenze von 100.000 HUF übersteigt, müssen im ABEV separat gemeldet werden.
Dazu kann unter FIBU → UVA/Meldungen → Spezielle Steuernachweise →  die Inländische Zusammenfassende Meldung erstellt werden.

Wenn es zu den Rechnungen, die den Steuergrenzbetrag von 100.000,-- übersteigen, auch Stornobuchungen oder Gutschriften gibt, dann werden diese während dem Buchen in der Buchungsmaske in zwei Eingabefeldern (GU/STO-KZ und GU/STO-Org.Beleg) gekennzeichnet. Nur die gekennzeichneten Buchungen werden auf der Liste mitausgewertet.
 
Sollte die originale Belegnummer nicht im Feld GU/STO-Org. Beleg eingetragen werden, so kommt es auch zu keiner Verminderung bzw. keinem Ausweis auf der Inländischen Zusammenfassenden Meldung.
 
Die oben genannten Eingabefelder können in der Buchungsmaske über die Auswahl einmalig oder in der Feldauswahl dauerhaft eingeblendet werden.

Hinweis 
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Kunden bzw. Lieferanten, bei denen keine Steuernummer hinterlegt ist, werden in der Inländischen Zusammenfassenden Meldung separat mit dem Hinweis "ohne Steuernummer" ausgewiesen!

Wird bei Eingangsrechnungen die externe Belegnummer erfasst, dann wird diese in die Inländische ZM bzw. XML-Datei übernommen, wenn der Parameter "Externe Belegnummer Inländische ZM" auf JA gestellt ist. Zusätzlich zum Personennamen wird auch der Zusatzname in die XML-Datei übernommen (max. 80 Stellen).

Kassenbuchungen, welche mit Steuer gebucht sind, werden ebenfalls auf der "Inländischen Zusammenfassenden Meldung" angedruckt. Voraussetzung dafür ist, dass bei diesen Buchungen die Felder "SteuerNr HU" und "Name HU" befüllt sind und dass die Summe der Steuer der eingegebenen Buchungen auf dieser Steuernummer 1 Mio HUF übersteigt.

In der inländische Zusammenfassende Meldung wird der Name einer Buchung übernommen. Bei Personenkonten wird dieser vom Konto herangezogen, bei Sachkontobuchungen bleibt das Feld leer und in der XML-Datei erfolgt ein Eintrag mit einem Beistrich, um die Datei so zu vervollständigen.

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Ausdruck:
Unter dem Reiter "Diverses" kann jederzeit der Excel-Export oder der Report mit der Umstellung der Sprache auch in Ungarisch generiert werden.

Pro Steuerart bzw. Steuercode wird eine eigene Seite gedruckt. Fremdwährungsbuchungen werden ebenfalls berücksichtigt.


Achtung! 
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Teilzahlungen nach Ist-Steuer
In der inländischen ZM wird bei der ersten Teilzahlung der gesamte Rechnungsbetrag gemeldet. Alle weiteren Teilzahlungen werden gar nicht mehr gemeldet.


Mit dem Parameter unter Stammdaten → Allgemeine FIBU-Parameter →  Länderspezifische Einstellungen →  Ungarn → "externe Belegnummer inländische ZM" kann eingestellt werden, ob zusätzlich zur Belegnummer auch die externe Belegnummer angedruckt werden soll.

Ab dem Jahr 2021 müssen Teil- und Schlussrechnungen in der neuen Spalte "e" mit "V" gekennzeichnet werden. Diese Beträge werden nicht in der unten stehenden Summe mitgerechnet.

Weiters ist die Differenz aus Teilrechnungen und Schlussrechnung zu melden. Dies erfolgt mit einer extra Zeile ebenfalls in der Spalte "e" mit dem Kürzel "KÜL" hier wird auch mit dem Datum und der Belegnummer auf die Schlussrechnung verwiesen.

Ist der Betrag der Schlussrechnung (V) genauso hoch wie die Summer der Teilrechnungen (Betrag in Zeile "KÜL=0,--) werden weder die V-Zeile noch die KÜL-Zeile gemeldet.

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Korrekturen aus Vormonat
In der inländischen ZM können Gutschriften aus Vormonaten (Kennzeichen “K”) nicht gemeldet werden (ab 2021).

Anzahlungsrechnungen mit mehreren Schlussrechnungen 

Für den richtigen Ausweis in der inländischen Zusammenfassenden Meldung mit mehreren Schlussrechnungen steht der Rechnungstyp "Anzahlungsstorno" zur Verfügung. In diesem Fall wird keine Teil- Schlussrechnungsautomatik verwendet.

Beispiel 
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Es wird eine Anzahlungsrechnung gebucht und mit 3 Schlussrechnungen schrittweise storniert.

1. Die Anzahlungsrechnung, UVA Periode Jänner,  ANZ 11, brutto HUF 12,700.000 (netto HUF 10,000.000+27% MWST). Diese Rechnung wird als normale Rechnung gebucht ohne Teil- Schlussrechnungsautomatik.

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2.  Die erste Schlussrechnung, UVA Periode Jänner, ANZ12, wird als Splittbuchung gebucht mit brutto HUF 1,270.000,--. In der Zeile des Anzahlungsstornos (35290/454340 mit netto HUF 2,000.000,--) muss der Rechnungstyp Anzahlungsstorno ausgewählt werden. Somit wird nur ein Teil der ANZ 11 storniert mit netto HUF 2,000.000 + 27% MWST. Der restliche Teil der Anzahlungsrechnung (netto HUF 8,000.000 + 27% MWST ) bleibt offen und wird mit weiteren Schlussrechnungen storniert.

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3. Die zweite Schlussrechnung, UVA Periode Februar, ANZ 13, wird wieder als Splittbuchung gebucht mit brutto HUF 1,270.000,--. Auch hier wird wieder in der Zeile des Anzahlungsstorno (35290/454340 mit netto HUF 3,000.000,-- ) der Rechnungstyp Anzahlungsstorno ausgewählt, welcher auch so storniert wird (Rest der Anzahlung HUF 5,000.000,--).

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4. Die dritte und letzte Schlussrechnung, UVA Periode Februar, ANZ15, wird gleich wie die ersten beiden Schlussrechnungen als Splittbuchung OHNE Schlussrechnungskennzeichen gebucht. Hier wird der restliche Teil der Anzahlung mit netto HUF 5,000.000,-- + 27% MWST storniert.
In der Zeile des Anzahlungsstornos (35290/454340 netto HUF 5,000.000,--) wird wieder der Rechnungstyp  Anzahlungsstorno ausgewählt.

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Somit werden die Anzahlungen extra in der Inländischen zusammenfassenden Meldung angezeigt.

 Bargeldrechnungen 1195994217000003430_3.png

Grundsätzlich sollen mittels Registrierkasse zu jeder Zeit alle Kassenzahlungen (vom Kunden) automatisch an das Finanzamt gemeldet werden.

Wenn jedoch keine direkte Internetverbindung von der Registrierkasse vorhanden ist, dann muss die Meldung (wöchentlich) über das ABEV gemeldet werden. Mit dem Ausdruck der Bargeldrechnungen wird die XML-Datei automatisch in das hinterlegte XML-Verzeichnis erzeugt.

Die Kundenzahlungen müssen als Ausgangsrechnungen gebucht (Kunde/Erlös) und dann mit einer Kassenbuchung (Kasse/Kunde) ausgeziffert werden. Nur steuerrelevante Bargeldrechnungen werden in der Meldung ausgewertet und das Kassenkonto muss am Kontostamm mit dem Kassenkennzeichen versehen werden.

Stornos oder Gutschriften werden ebenfalls berücksichtigt. Diese müssen ebenfalls vorher gebucht und mit einer Zahlung ausgeziffert werden. Dabei muss beachtet werden, dass die Felder GU/STO-KZ und GU/STO-Org.Beleg richtig erfasst sind.

Hinweis 
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Im Parameter UVA - Stornosymbol für Bargeldrechnung kann ein Symbol für Stornobargeldrechnungen hinterlegt werden. Diese Buchungen werden ebenfalls in der Bargeldrechnung ausgewiesen.

Beim Buchen gibt es eine weitere Ausprägung bzw. Kennzeichnung der Rechnungen. Für Ungarn steht in dem Feld "Rechnungstyp" die Auswahl "vereinfachte Rechnung" zur Verfügung.

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Am Kassenkonto kann im "Freifeld 11" und "Freifeld 12" die Adresse der Kasse hinterlegt werden, welche in die XML-Datei übernommen wird.
Diese Daten müssen mit dem Trennzeichen "$" getrennt eingegeben werden. Folgende Felder können verwendet werden:
Freifeld 11 = PLZ $ Ort
Freifeld 12 = Straße $ Straßenart $ Hausnummer $ Gebäude $ Treppenhaus $ Etage $ Tür


Beim Start des Ausdrucks im Programmpunkt UVA und Meldungen → Steuerkontrolle → Spezielle Steuernachweise steht der Standardausdruck "Bargeldrechnungen Ungarn" mit der richtigen Sortierung nach Belegdatum zur Verfügung.

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Da die Meldung wöchentlich durchzuführen ist, steht beim Ausdruck eine Auswahl "von - bis Belegdatum" zur Verfügung.

Die Bargeldrechnungen werden in der Datei auf Ganze gerundet!


Hinweis 
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Fremdwährungsbeträge sind auf dem Ausdruck nicht berücksichtigt.
Die Rechnungen werden mit den folgenden Rechnungstypen-Kz gekennzeichnet:
  • Vereinfachte Rechnung = ESN
  • Normale Rechnung = NOR
  • Storno vereinfachte Rechnung = SZE
  • Storno normale Rechnung = SZN
  • Korrekturrechnung vereinfacht = ME
  • Korrekturrechnung normal = MN

 Einzelsteuernachweis (UVA Kennzahl)

Dieser Steuernachweis wird nach dem UVA-Formular sortiert gedruckt. Dadurch werden auch Buchungen, welche in mehrere Zeilen gehören, in diesen Zeilen angedruckt und können somit einfacher mit der UVA verglichen werden. Splittbuchungen werden nach Steuercode, Prozentsatz und Beleg-ID zusammengefasst und somit nur als eine Zeile gedruckt!

Diesen Ausdruck finden Sie unter dem Programmpunkt UVA und Meldungen → Steuerkontrolle → Spezielle Steuernachweise → Einzelsteuernachweis (UVA Kennzahl):
 
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 Erstellung UVA

Die Erstellung der UVA ist die Basis für jedes weitere Vorgehen: Bearbeiten, Ausdrucken oder als XML-Datei versenden.
 
Hinweis 
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Beachten Sie bitte, dass eine Erstellung der UVA nur für die Länder möglich ist, die von BMD unterstützt werden (Österreich, Deutschland, Schweiz, Tschechien, Ungarn, Slowakei).

Zur Erstellung der UVA erfolgt der Einstieg im FIBU-Modul über UVA und Meldungen → UVA:

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Firma
Eingabe der Firma, für die der Ausdruck erstellt werden soll.
FIBU
Eingabe der FIBU, für die der Ausdruck erstellt werden soll.
Land
Das Land wird aus dem am Firmenstamm oder auf der Filiale hinterlegten Land ermittelt und vorgeschlagen.
Filiale
Falls mit Filialen gebucht wird, kann hier auf die Filiale eingegrenzt werden. Existieren je Land mehrere Filialen und wird dieses Feld leer gelassen, dann werden diese Filialen zusammengerechnet (keine Konsolidierung mehr notwendig).
Weltumsatz
Eingabe, ob der Weltumsatz mit angedruckt werden soll.
Währung
Als Vorschlag wird hier die Währung des am Firmenstamm eingetragenen Landes angezeigt. Bei Ausdruck nach Filiale kann zwischen der Währung des Filiallandes und der Grundwährung gewählt werden.
UVA-Modell
Das UVA-Modell wird automatisch anhand des FIBU-Jahres und der Von-Bis-Periode vorgeschlagen.
Von Periode
Eingabe der Von Periode
Bis Periode
Eingabe der Bis Periode
Bilanz
Es kann ausgewählt werden, ob Bilanzbuchungen mitgerechnet werden sollen.
 

 UVA

Nach dem Einstieg in die  UVA wird das ausgefüllte UVA-Formular am Bildschirm angezeigt. Im Kopfbereich sehen Sie die Firmennummer, das FIBU-Jahr und die Von Periode/Bis Periode, für welche die Berechnung durchgeführt wurde.

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Wurden Buchungen aufgrund der UVA-Periode verschoben, werden bei der UVA die Werte aus 2 Vorjahren berücksichtigt.

Beispiel 
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Buchung im Jahr 2023 - UVA-Periode 2024
Ausdruck UVA 2024 → Die Buchungen aus 2023 werden berücksichtigt.


Hinweis 
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Wurde eine Buchhaltung aus der BMD 5.5 übernommen, werden in Ungarn keine UVA-Werte aus 5.5 geladen.
D. h. in der UVA kann die Funktion "Übernahme UVA-Werte aus 5.5" nicht gestartet werden.
In diesem Fall muss die UVA in der BMD 5.5 übermittelt werden!


Für den Ausweis der Bankverbindung auf der UVA gibt es in den länderspezifischen Parametern → Ungarn den Parameter "UVA - eigene Felder für ausl. Bank".
Wird dieser Parameter auf JA gestellt, wird geprüft, ob die die Hauptbankverbindung eine ausländische Bank ist. Wenn ja, werden auf der UVA die Felder für die ausländische Bank befüllt, ansonsten wird die Inlandsbank angezeigt.

 Ausdruck UVA

Über der Schaltfläche "Drucken" oder mit Strg + P kann das UVA-Formular inkl. Werte ausgedruckt werden. Der Ausdruck erfolgt ausschließlich auf weißem A4-Papier. Originalformulare werden nicht unterstützt. Gleichzeitig mit dem Ausdruck kann auch die XML-Datei erstellt werden. Ebenso kann hier der Ausdruck des Zahlscheins gestartet werden.
 
Beim Ausdruck der UVA erscheint dasselbe Fenster wie über die Funktion XML-Datei erstellen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Vorauswahl der zu erledigenden Punkte verschieden ist.
 

 XML Erstellung

Der direkte Weg zur XML-Datei erfolgt über die Schaltfläche "XML-Datei erstellen" oder mit Strg + X. Es wird eine Maske geöffnet, in der Sie wählen können, welche XML-Dateien Sie erzeugen wollen. Bei vorhandenen Werten wird als Vorschlagswert automatisch ein Häkchen gesetzt.
 
Wenn Sie den Buchungskreis abschließen und eine XML-Datei erzeugen, können die Buchungen nicht mehr bearbeitet werden. Korrekturen sind jedoch über einen neuen Buchungskreis möglich. Für die Erstellung der XML-Datei für die Echtübermittlung ist es notwendig, die Buchungskreise abzuschließen. Sobald diese geschlossen sind, können die Buchungen nicht mehr bearbeitet werden. Es ist jedoch über weitere Buchungskreise möglich, noch Buchungen durchzuführen. Das Buchungsprogramm macht Sie dann darauf aufmerksam, dass eine UVA-Berichtigung erfolgen muss. Wird die XML-Datei nur für Testzwecke erstellt, bleibt das Journal offen und es kann in dieser Periode noch gebucht werden.
 
Es wird eine gemeinsame XML-Datei für die UVA und die inländische ZM erstellt. Da es für die landwirtschaftlichen Produkte kein eigenes Formular gibt, sind diese in der UVA enthalten.
 
Standardmäßig werden XML-Dateien erstellt (UVA, inl. ZM, ZM). Es ist jedoch möglich unter Extras →   ABEV-Dateien (IMP-Dateien) zu erstellen.

 XML Versendung

Die ungarische Umsatzsteuervoranmeldung kann automatisch in das ABEV importiert werden. Dazu müssen folgende zwei Parameter eingestellt werden:
FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Länderspezifische Einstellungen → Ungarn → UVA - Import in ANYK-Abev Java, dieser muss auf JA gestellt werden und im Parameter darunter UVA - AbevJava-Verzeichnis, muss ein Pfad hinterlegt werden, wo die Datei zwischengespeichert werden kann.
Weiters ist es auch möglich, die XML-Datei in das hinterlegte XML-Verzeichnis zu speichern und diese manuell in das ABEV hochzuladen.
 

 Steuerumbuchung

Unter Programmpunkt UVA → Extras → Steuerumbuchungen kann eingestellt werden, dass die Steuern automatisch monatlich oder für das gesamte Jahr umgebucht werden.

Voraussetzung ist die Hinterlegung des Zahllastkontos unter Stammdaten → Fixkonten.

Nach Erstellung der UVA erfolgt die Abfrage nach der Steuerumbuchung:

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Firma
Eingabe der Firma, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.
FIBU
Eingabe der FIBU, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.
Monat
Die Umbuchungen können monatlich oder mit F8 für das gesamte Jahr durchgeführt werden. Die Umbuchungen für das gesamte Jahr werden mit der Buchungsart 2001 = Bilanzbuchung durchgeführt.
 
Achtung! 
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Wurden die Steuern mittels F8 bereits für das gesamte Jahr umgebucht, darf keine weitere Umbuchung der Steuern für einen bestimmten Monat (z. B. Monat 1) durchgeführt werden, da sonst die Buchungen doppelt verbucht werden.
Buchungssymbol
Buchungssymbol, mit welchem die Steuerumbuchungen verbucht werden sollen, z. B. UB
Filiale
Filiale, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.

 Zusammenfassende Meldung

Die Zusammenfassende Meldung ist eine Aufstellung aller innergemeinschaftlichen Lieferungen und Verbringungen, Dreiecksgeschäften und sonstigen Leistungen mit Unternehmen in der Europäischen Union.
Der Einstieg erfolgt im Paket FIBU unter UVA/Meldung → ZM. 
 
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Firma
Firma, für welche die ZM gestartet werden soll.
FIBU
Buchhaltung der ausgewählten Firma
Land
Das Land wird aus dem im Firmenstamm oder der Filiale hinterlegten Land ermittelt und vorgeschlagen.
Filiale
Falls mit Filialen gebucht wird, kann hier auf die Filiale eingegrenzt werden.
Währung
Als Vorschlag wird hier die Währung des am Firmenstamm eingetragenen Landes angezeigt.
Bei Ausdruck nach Filiale kann zwischen der Währung des Filiallandes und der Grundwährung gewählt werden.
Von Periode/Bis Periode
Wird die UVA monatlich ausgedruckt, muss auch die ZM monatlich abgegeben werden. Es wird die Von/Bis Periode mit demselben Monat vorgeschlagen. Bei UVA-Ausdruck nach Quartal wird auch hier die Von/Bis Periode quartalsmäßig vorgeschlagen. 
Bilanzbuchungen
Auswahl, ob Bilanzbuchungen mitgerechnet werden sollen oder nicht.
Prüfung UID-Nummer
Ist dieses Feld angehakt, werden die UID-Nummern mittels Onlineprüfung, über das Webservice der Europäischen Kommission, auf Richtigkeit geprüft. Standardmäßig ist dies auf "Ja" gesetzt und wird auf Stufe 1 geprüft.
 

Über eine Combobox können Sie auswählen, ob die Anzeige nach "UID-Nummer" oder "Buchungen" erfolgen soll. Über eine zweite Combobox haben Sie die Wahl, ob "Alle" oder nur "Fehlerhafte UID-Nr." angezeigt werden sollen.


Ansicht nach "UID-Nummer":


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Ansicht nach "Buchungen": 

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Hinweis 
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ZM Werte können nicht manuell erfasst werden. Dies erfolgt ausschließlich über eine Buchung.
Seitenanfang StartOfPage.png
Die UVA-Postanschrift in den FIBU-länderspezifischen Parametern wird auch bei der Erstellung der Zusammenfassenden Meldung herangezogen.

Hinweis 
Hinweis.png
Zusätzlich gibt es die Parameter "UVA - Firma Land (Ausland)"  und "UVA - Postanschrift Land (Ausland)"
Diese Parameter sind zu befüllen, wenn die ZM in Ungarn abgegeben wird, die Firma bzw. die Postanschrift jedoch im Ausland ist.
Wird in diesen Parametern ein Land erfasst, dann wird am Deckblatt der ungarischen ZM das Kennzeichen gesetzt und der Ländername angegeben.


In Ungarn erfolgt die ZM-Meldung vierteljährlich oder monatlich mittels XML-Datei.
Das Feld "ZM-Abgabezeitraum" am FIBU-Stamm bzw. auf der FIBU-Filiale kann bei Buchhaltungen mit Firmensitz Ungarn manuell bearbeitet werden.
 
Zusätzlich wird am Deckblatt der ZM auch angegeben, ob die ZM monatlich (H) oder quartalsweise (N) abgegeben wird.

Für den korrekten Ausweis in der UVA bzw. in der ZM muss die Buchung mit dem richtigen Steuercode erfolgen. Dazu stehen für Ungarn folgende Steuercodes zur Verfügung:
  
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  ZM - Konsignationslager

Besonderheiten eines Konsignationslagers:
Unter Konsignationslager versteht man ein Warenlager, das ein Unternehmer bei seinem Abnehmer eingerichtet hat. In dieses Lager werden auf Vorrat Waren eingelagert, die bei Bedarf vom Abnehmer entnommen werden. Die Waren bleiben in der Regel bis zur Entnahme im Eigentum des Inhabers des Konsignationslagers.

Regelung bis 31.12.2019
Hat ein Unternehmer in einem anderen EU-Mitgliedstaat ein Konsignationslager, liegen nach den derzeitigen allgemeinen Umsatzsteuervorschriften zwei Umsätze vor:
  • die Einlagerung der Waren ins Konsignationslager gilt als innergemeinschaftliches (ig) Verbringen. Der Inhaber des Konsignationslagers hat im Abgangsmitgliedstaat eine ig Lieferung und im Lagestaat des Konsignationslagers einen ig Erwerb zu versteuern.
  • Im Zeitpunkt der Warenentnahme durch den Abnehmer liegt eine steuerpflichtige Lieferung des Inhabers des Konsignationslagers vor.
Für den Inhaber des Konsignationslagers ergibt sich die unangenehme Konsequenz, dass er sich zwingend im Lagestaat des Konsignationslagers für Mehrwertsteuerzwecke registrieren muss. Er hat dort den ig Erwerb und die anschließende Lieferung zu versteuern. Weiters unterliegt er den dortigen Aufzeichnungs-, Erklärungs- und Zahlungspflichten.
Abweichend davon sehen derzeit einige Mitgliedstaaten Vereinfachungsregelungen vor, die jedoch unterschiedlich geregelt sind.

Neue Regelung ab 1.1.2020
Ab 1.1.2020 liegt im Zeitpunkt der Entnahme der Waren aus dem Konsignationslager eine innergemeinschaftlichen Lieferung des Lieferanten im Abgangsmitgliedstaat und ein innergemeinschaftlicher Erwerb des Empfängers in EU-Mitgliedstaat des Konsignationslagers vor.

Durch die neue Regelung muss sich der Lieferant nicht mehr im Bestimmungsland registrieren lassen und dort auch keine Umsatzsteuererklärungen abgeben.

Zeitpunkt der Meldung: Alle Konsignationslagermeldungen sind für den Monat NACH dem Transport oder der Änderung des geplanten Erwerbers zu melden. Die Meldung der iGL muss schließlich im Monat der Entnahme erfolgen oder (bei späterer Rechnungslegung) jedenfalls im Folgemonat.

Beispiel 
Beispiel.png
Transport im Februar - Meldung der Verbringung im März
Rücktransport im April - Meldung der Rücksendung im Mai
Änderung des begünstigten Erwerbers im Juli - Meldung der Änderung im August

Achtung! 
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Der Erfassungsmonat, in dem die Buchung gebucht wird, ist gleichzeitig der Meldemonat. Soll dies abweichen, muss eine UVA-Periode bei der Buchung erfasst werden.

Um eine gesetzeskonforme Zusammenfassende Meldung zu erstellen, gibt es folgende Felder für die Erfassung der Rechnungen (Konsignationslager) in der Buchungsmaske:

 Konsignationslager-Kz  Folgende Kennzeichen sind möglich:
Beförderung oder Versendung in das KLAG - Kennzeichen für die Erfassung der Rechnung 
Retouren aus KLAG oder Storno bei Fehler - Kennzeichen für die Erfassung, wenn die Rechnung storniert wird oder die Ware ins Lager retourniert wird.
Änderung des geplanten Erwerbers - Kennzeichen, wenn sich der erst gemeldete Erwerber (UID-Nummer) ändert. Bei diesem Kennzeichen muss das Feld "UID-Nummer urspr. Erwerber befüllt werden. Sollte die UID-Nummer nicht erfasst werden oder sind beide UID-Nummer gleich, erscheinen folgende Meldungen:

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  Grundsätzlich ist die UID-Nummer am Personenkonto zu hinterlegen.
 
Soll für die einzelne Buchung eine vom Kontostamm abweichende UID-Nummer verwendet werden, so kann diese in diesem Feld eingegeben werden. Die UID-Nummer gilt für diese Buchung und wird nicht in den Kontostamm zurückgespeichert. Das nachträgliche Bearbeiten in der ZM ist möglich.
 
In der Buchungszeile stehen Ihnen in diesem Feld folgende Funktionen zur Verfügung:
 
F4
Suchen UID. Mit dieser Funktion kann eine der am Kontenstamm hinterlegten UID-Nummern ausgewählt werden.
F8
Prüfung UID Stufe 2. Mit dieser Funktion kann die Stufe-2-Prüfung für die hinterlegte UID-Nummer durchgeführt werden.
 UID-Nummer urspr.Erwerber 

Erfassung der UID-Nummer des letztendlichen Rechnungs- bzw. Warenempfängers. Dieses Feld kann nur beim Konsignationslager-Kennz. " Änderung des geplanten Erwerbers" befüllt werden.

Hinweis 
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Es sind immer nur "ausländische" UID-Nummern gültig, hierzu erfolgt auch eine Meldung:

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Die UID-Nummern-Onlineprüfung erfolgt in beiden Feldern!


Eine genaue Darstellung der Buchungsfälle dazu finden Sie im Kapitel ig.Verbringung in unserer Dokumentation Buchen.
 

  Buchungsvarianten


Beförderung oder Vesendung in KLAG mit UID des künftigen Erwerbers 

Die Ware wird z.B. von Ungarn in das Konsignationslager in Österreich verbracht. Zum Zeitpunkt der Verbringung muss diese als Nullmeldung in der Zusammenfassenden Meldung gemeldet werden. Diese Positionen werden mit einem "W" gekennzeichnet.
Auf der Zusammenfassenden Meldung werden diese UID-Nummern auf dem Blatt 01 / Spalte (d) - W- vevői készlet átmozgatása= Kunden-Warenbestand Versendung/ „Beförderung oder Versendung in das KLAG“, ohne Betrag angedruckt.

Buchung:

Konsignationslager-Kennz. = Beförderung oder Versendung in das KLAG
UID-Nummer ATU 591807 = des künftigen Erwerbers

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Ausweis am ZM-Ausdruck:

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Ausweis in der ZM:

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Import in KLAG mit UID des künftigen Erwerbers

Die Ware wird z.B. von Österreich in das Konsignationslager in Ungarn verbracht. Zum Zeitpunkt der Verbringung muss diese als Nullmeldung in der Zusammenfassenden Meldung gemeldet werden.
Diese Positionen werden mit einem "Y" gekennzeichnet.
Auf der Zusammenfassenden Meldung werden diese UID-Nummern auf dem Blatt 01 / Spalte (d) - W- vevői készlet átmozgatása= Kunden-Warenbestand Versendung/ „Beförderung oder Versendung in das KLAG“, ohne Betrag angedruckt.

Auf der Zusammenfassenden Meldung werden diese UID-Nummern auf dem Blatt 02 / Spalte (d) - Vevői készletre történő behozatal= Import von Waren / „Beförderung oder Versendung in das KLAG“, ohne Betrag angedruckt.

BUCHUNG:

Konsignationslager-Kennz. = Import
UID-Nummer ATU 591807 = des künftigen Erwerbers

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Ausweis am ZM-Ausdruck:

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Ausweis in der ZM:

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Korrekturen
 
Auf der Zusammenfassenden Meldung Blatt 01 und 02, Spalte (f)- „Helyesbítés oka” = „Grund der Korrektion” gibt es zwei Markierungsmöglichkeiten: 6 und 7.
Diese können nur manuell direkt auf der ZM erfasst werden. Eine Erfassung über die NTCS ist nicht möglich.

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  Vorsteuerkürzung

 Allgemein

Bestimmten Unternehmen steht der Vorsteuerabzug nur im Verhältnis der steuerpflichtigen Erlöse zu. Daher wird der Prozentanteil für die steuerfreien Erlöse vom Gesamterlös ermittelt. Dieser Prozentsatz wird von der verbuchten Vorsteuer abgezogen und als Aufwand verbucht.

 Begriffsdefinition

Übriger Umsatz:
In den übrigen Umsatz fallen alle steuerbaren Erlöse, ausgenommen der Steuercode 30 für Ausschlussumsätze.

Ausschlussumsatz:
Unter die Ausschlussumsätze fällt in Ungarn nur der Steuercode 30.

Bemessungsgrundlage:
Ergibt sich aus Übrige Umsätze + Ausschlussumsätze.

Kürzungsprozentsatz:
Der Kürzungsprozentsatz ergibt sich aus dem Verhältnis aus 100%-Grundlage und Ausschlussumsätzen.

Die Berechnung erfolgt folgendermaßen:

Ausschlussumsätze x 100
--------------------------------------
Bemessungsgrundlage
 
 

 Vorbereitung

Auf allen zu kürzenden Aufwandskonten ist im Kontenstamm das Feld "VST-Kürzungs-Kz" entweder auf Aufwandskonto nicht in VST-Kürzung oder Konto immer in VST-Kürzung zu setzen.
 

 Durchführung der VST-Kürzung

Einstieg: FIBU → UVA/Meldungen → Vorsteuerkürzung

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Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation Vorsteuerkürzung.

Die Vorsteuerkürzung wird gesondert in der Umsatzsteuervoranmeldung unter der Kennziffer 68 ausgewiesen. Hier werden auch Stornos zu Rechnungen mitberücksichtigt.

 Mahnung

Finanzbuchhaltung → Mahnung → Mahnung
 

 Vorbereitung

  • Hinterlegung der Zahlungskonditionen am Kundenstamm
  • Hinterlegung Mahndaten am Kundenstamm (Mahnkosten, Mahnverbuch, Mahnsperre)

 Mahnstammdaten

Bei erstmaliger Erstellung wird automatisch die Maske für die Festlegung der Mahnstammdaten geöffnet. Hier können z. B. die mahnfreien Tage, die Mahngebühren je Mahnstufe, der Jahreszinssatz für die Verzugszinsenberechnung und viele weitere Einstellungen getroffen werden.
 
Sollten die Mahnstammdaten im Nachhinein geändert werden, kann dies unter Funktionen → Mahnstammdaten erfolgen.
 

 Erstellung Mahnung

 Mahnkreise

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Mahnkreis gearbeitet. Mehrere Mahnkreise sind dann sinnvoll, wenn mehrere Mahnläufe (nach Vertreter oder Kunden sortiert) gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen.
Mahnkreise sind gleichzeitig die Einstiegsoption in die Mahnübersicht. Das wichtigste Feld ist das Mahndatum, das über die Fälligkeit entscheidet, also darüber, ob eine Rechnung als Mahnung vorgeschlagen wird oder nicht.
 

 Mahnübersicht

Nach Eingabe der Mahnstammdaten und der Daten für den Mahnkreis wird die Mahnübersicht mit allen zu mahnenden Rechnungen geöffnet.
In den Mahnvorschlag werden immer alle gebuchten Rechnungen übernommen. Die Freigabe erhalten jedoch nur jene Rechnungen/Gutschriften, die tatsächlich fällig sind. Bei noch nicht fälligen Rechnungen erhöht sich der Mahnzähler nicht.

Rechnungen von Konten mit einer OP-Summe <= 0 werden ebenfalls in der Mahnliste angezeigt, aber nicht freigegeben.
 
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Folgende Einstellungen sind mittels Combobox rechts oben möglich:
  • Buchungen → Hier können Sie mittels der zweiten Combobox eine zusätzliche Auswahl treffen.
  • Konten → Hier können Sie mittels der zweiten Combobox eine zusätzliche Auswahl treffen.
  • Gesperrte Konten → In dieser Ansicht werden die Konten mit einer Kontomahnsperre angezeigt.

 Bearbeiten Mahnung

In der Mahnübersicht können die vorgeschlagenen Mahndaten auf zwei verschiedene Arten bearbeitet werden:
  • einerseits durch Verwenden der Funktionen aus dem Menü oder der Schaltfläche "1x Sperren", "Sperren", "Mahnen" ...
  • andererseits durch Bearbeiten (F6) der einzelnen Datenzeilen (Ändern von Zahlungskonditionen, manuelles Freigeben oder Sperren)
Wenn beispielsweise das Zahlungsziel verlängert wird, wird die Freigabe nicht neu durchgerechnet.
 
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die obere Menüleiste zur Verfügung:

Funktionen
A_Company.bmp Mahnkreis 
Es besteht die Möglichkeit, den Mahnkreis anzusehen und die Mahnkreisdaten zu bearbeiten. Die vorgenommenen Änderungen werden jedoch erst beim neuen Erstellen des Kreises wirksam.
Folgender Hinweis wird angezeigt:


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 1108982418000001980_7.pngBonität der Konten neu ermitteln
Grundsätzlich wird die höchste Mahnstufe einer Rechnung in den Kundenstammdaten zurückgespeichert. Wenn gemahnte Rechnungen bezahlt werden, erfolgt die Neuermittlung der höchsten Mahnstufe (beim Erstellen des Mahnlaufs) automatisch. Möchten Sie (nach Bankbuchungen) auch ohne neuen Mahnlauf die höchste Mahnstufe im Kundenstamm aktuell haben, muss diese Funktion ausgeführt werden.
Verwendungszwecke 
Hinterlegung Kundendaten und Verwendungszweck für Zahlscheine
 
A_Print.bmp Mahnvorschlagsliste druckenMit dieser Funktion wird eine bestehende Mahnvorschlagsliste gedruckt. Die Kriterien können wiederum festgelegt werden. 
A_Print.bmp Mahnliste druckenNach dem aktuellen Mahnlauf kann eine Mahnliste gedruckt werden, die Sie über den aktuellen Mahnstand informiert.  
A_Textbausteine.bmp TextbausteinverwaltungDie Textbausteinverwaltung wird geöffnet.
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Formular anlegenEs wird ein firmenbezogenes Formular angelegt, falls es noch nicht existiert. Existiert bereits ein Formular, kann dieses zur Bearbeitung geöffnet werden. Existieren mehrere Formulare, können diese nur über die Ausdrucksmodelle bearbeitet werden. Details dazu finden Sie unter Ausdrucksgestaltung.  
A_Liefermahnung.bmp Firmenbez. Druckereinstellungen bearbeitenIn den Druckereinstellungen für ein firmenbezogenes Formular kann eingegeben werden, ob der Ausdruck der Mahnung per E-Mail versendet wird, ob der Ausdruck archiviert werden soll und ob bzw. auf welchem Drucker ausgedruckt werden soll.  
Drucken

Folgende Funktionen stehen Ihnen über die obere Menüleiste zur Verfügung:

A_Edit_Ext.bmp BearbeitenEs wird eine Datenzeile für die Bearbeitung geöffnet. 
A_Delete_Ext.bmp Löschen
Ein Datensatz wird aus diesem Mahnlauf gelöscht.  
 1108982418000001980.pngMahnenWenn eine nicht freigegebene oder gesperrte Rechnung gemahnt werden soll. 
 1108982418000001980_1.pngSperrenMit dieser Funktion kann eine Rechnung dauerhaft gesperrt werden. 
 1108982418000001980_5.png1x SperrenÜber diese Funktion kann eine Rechnung einmalig für einen Mahnlauf gesperrt werden.  
A_New.bmp Neu erstellen / ergänzen
Es erfolgt eine Abfrage, ob ein bestehender Mahnkreis neu erstellt oder nur ergänzt werden soll.

Achtung! 
Achtung.png
Manuell bearbeitete Freigaben gehen bei Neu erstellen verloren. Um die bearbeiteten Freigaben zu erhalten, muss ergänzen gewählt werden.
 
A_Print.bmp Mahnung drucken
Es erfolgt eine Abfrage, ob die Mahnungen im Original- oder im Kontrollausdruck gedruckt werden sollen. Beim Originalausdruck wird der Mahnzähler erhöht. 
A_Ausbild_Wieder.bmp Mahnzähler retourstellen
Mit dieser Funktion können die unten angeführten Werte auf den Stand vor dem letzten Ausdruck retourgestellt werden. Das Retourstellen der Mahnzähler ist nur möglich, wenn die retourzustellenden Buchungen nicht bereits in einem neueren Mahnkreis enthalten sind. Ist dies der Fall, ist die Funktion inaktiv und das Retourstellen kann nicht durchgeführt werden. Folgende Daten werden retourgestellt:
  • Mahnzähler
  • Mahnsperre
  • Konto-Mahnsperre
  • Mahnkosten
  • Mahndatum
  • Konto-Mahndatum
Werden mehrere Mahnkreise verwaltet, gilt diese Funktion für den aktuell geöffneten Mahnvorschlag. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben. 
T_Forbidden.bmp Alle Rng/Gu nicht mahnen
Für alle Rechnungen bzw. Gutschriften wird im Mahnvorschlag der Status auf "Nicht mahnen" gesetzt! Um die ursprünglichen Freigaben wiederherzustellen, muss der Mahnkreis neu erstellt werden.

Achtung! 
Achtung.png
Manuell bearbeitete Freigaben gehen dabei verloren. Nur die erfassten "Sperren bzw. "1 x Sperren" bleiben erhalten. 
Anwenderfall: Es soll "spontan" nur eine Rechnung gemahnt werden. (Zunächst alle Rechnungen auf "Nicht mahnen" stellen und die gewünschte wieder auf "Mahnen" ändern.)
Mahnvorschlag

A_Stundensatz.bmp Verzugszinsen/Mahngebühren verbuchen
In den Mahnstammdaten kann die Verzugszinsenverbuchung inkl. der für die Verbuchung relevanten Daten eingestellt werden.
Nach Ausdruck der Mahnungen erfolgt automatisch eine Abfrage für die Verbuchung mit folgenden Eingabefeldern:
  • Buchungsdatum
  • Buchungskreis
  • Belegnummer
Wird die Verbuchung abgebrochen, kann diese mit der Funktion "Verzugszinsen verbuchen" manuell gestartet werden. Die Verbuchung der Mahngebühren erfolgt in Fremd- oder Grundwährung. Pro Kunde und Währung muss eine eigene Buchung erfolgen (keine Splittbuchung).

Vor dem Verbuchen der Verzugszinsen wird die Validierungsfunktion für Buchungen aufgerufen. Sind Fehler in den Verzugszinsen-Buchungen vorhanden, wird keine Verbuchung durchgeführt (Fehler ist im Logfile ersichtlich).

Hinweis 
Hinweis.png
Damit die Verzugszinsen und Mahngebühren verbucht werden, müssen am Kunden am Personenkonto (Bearbeiten)-Reiter die Felder "Mahnkosten" und "Mahnverbuch" befüllt werden.
 
A_Jahresuebernahme.bmp Mahnzähler/Mahnsperren ins Folgejahr übertragenMahnzähler/Mahnsperren können in das Folgejahr übertragen werden. Diese Funktion ist nur aktiv, wenn es bereits ein Folgejahr gibt.  
A_BMD_Archiv.bmp DMS
A_Document_Show.bmp Dokument ansehen 
A_DocFromClipbrd.bmp Neues Dokument aus Zwischenablage 
 
A_Document_Edit.bmp Dokument bearbeiten
Das Dokument wird zum Bearbeiten geöffnet. 
 
A_Preview.bmp Dokumente in Vorschau anzeigen
Das zugeordnete Dokument wird in einem Vorschaufenster angezeigt. 
 
Die Dokumentenzuordnung kann bearbeitet werden. Über die gelben Pfeile können zusätzliche Dokumente zugeordnet werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese Dokumente bereits archiviert sind.
 
Das Dokument wird in der Dokumentenliste geöffnet. 
A_DocFromClipbrd.bmp Neues Dokument aus Zwischenablage
Ein neues Dokument kann aus der Zwischenablage eingefügt werden.
Funktionen

 Ausdruck Mahnvorschlagsliste

Bei einem offenen Mahnkreis können Sie über das Fenstermenü → Ausdruck eine Mahnvorschlagsliste drucken. Hier sind nur die Ausdrucke des aktuellen Mahnvorschlags verfügbar.
 

 Ausdruck Mahnung

Über das Fenstermenü → Ausdruck → "Mahnliste drucken" kann eine Mahnliste für den aktuellen Mahnlauf gedruckt werden. Die Mahnliste informiert über den Mahnzählerstand der Kunden nach dem aktuellen Mahnlauf. Sie können zwischen einem kumulierten (Summen je Mahnstufe) und einem detaillierten (inklusive Buchungen) Ausdruck wählen.
 
Beim Ausdruck werden folgende Daten abgefragt:

1108985198000001980_5.png
 
Firma
Firma, für die der Mahnvorschlag erstellt werden soll.
FIBU
Buchhaltung der ausgewählten Firma
MahnkreisNr
Mahnkreis, für den die Mahnvorschlagsliste gedruckt werden soll.
Druckart
Originalausdruck: Beim Originalausdruck werden die Mahnzähler erhöht, die einmaligen Mahnsperren zurückgesetzt und der Mahnvorschlag (Mahnkreis) abgeschlossen. Bei bereits abgeschlossenen Mahnkreisen ist nur noch ein Kontrollausdruck möglich.

Kontrollausdruck: Der Kontrollausdruck variiert je nach Status des Mahnkreises (offen/geschlossen):
  • Ist der Mahnkreis offen, wird auf dem Ausdruck der Mahnzähler wie beim Originalausdruck erhöht, jedoch nicht gespeichert. Der Mahnkreis wird NICHT geschlossen (Vorschau auf den Mahndruck).
  • Ist der Mahnkreis bereits geschlossen, wird der tatsächliche Mahnzähler lt. letztem Originalausdruck (ohne weitere Erhöhung) angedruckt, bis der nächste Mahnlauf erstellt wird (Rückblick auf den Mahndruck, z. B. nochmaliger Druck wegen Papierstaus).
Sortiert ausdrucken
Bei der Auswahl "Originalausdruck" kann zwischen zwei Sortierungen gewählt werden:
  • Mahnung, Zahlschein, Mahnung ... drucken
  • Alle Mahnungen, dann alle Zahlscheine drucken. Es werden zwei Zahlscheine pro A4 Seite ausgedruckt.
Bei der Auswahl "Kontrollausdruck" kann keine Sortierung ausgewählt werden.
Gesamtvorschau
Bei der Auswahl "Originalausdruck" mit Gesamtvorschau gibt es im Vorschaufenster die Schaltfläche "Mahnung drucken". Damit wird die Vorschau geschlossen und es beginnt der Mahnlauf mit Druck, Mail, Archivierung (lt. jeweiligen Druckereinstellungen).
Wird die Vorschau geschlossen ohne die Mahnungen zu drucken, erhalten Sie einen Hinweis, dass der Mahnlauf noch nicht durchgeführt wurde (Mahnzähler wird nicht erhöht).

1108985198000001980_3.png
 
Bei der Auswahl "Kontrollausdruck" wird bei Kontrollvorschau automatisch ein Häkchen gesetzt. Wird die Vorschau aktiviert, werden alle Mahnungen - keine Zahlscheine - in einem BMD Vorschaufenster geöffnet.
Von Konto-Nr/Bis Konto-Nr
Nur bei Kontrollausdruck aktiv. Es kann auf bestimmte Kontonummern eingeschränkt werden.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Mahnwesen.

 Lieferantenzahlungsverkehr

Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag
 

 Vorbereitung

  • Hinterlegung Bankverbindung am Firmenstamm (Für den SEPA-Zahlungsverkehr muss zwingend auf der eigenen Zahlbank die Währung "EUR" hinterlegt werden.)
  • Hinterlegung Bankverbindung am Lieferanten
  • Eventuell Sperre von Lieferantenkonten für den elektronischen Zahlungsverkehr (Zahlsperre am FIBU-Konto-Reiter)
  • Hinterlegung Technisches Gegenkonto in den Fixkonten

 Verwendungszwecke

Für die Verwendungszwecke und Kundendaten wird von BMD eine Standardeinstellung angeboten. Soll diese Standardeinstellung jedoch geändert werden bzw. werden eigene Einstellungen benötigt, können die Verwendungszwecke und Kundendaten auch individuell hinterlegt werden.
 
Die Funktion wird im Lieferantenzahlungsverkehr unter Funktionen → Verwendungszwecke aufgerufen
 

 Erstellen Zahlungsvorschlag

  Zahlkreise

Im Normalfall wird das ganze Jahr über mit einem Zahlungskreis gearbeitet. Die Bezeichnung des Zahlungsvorschlags dient in diesem Fall nur zur Information.

Mehrere Kreise sind dann sinnvoll, wenn verschiedene Zahlläufe gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen.

Dies könnte zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Inlands- bzw. Auslandsüberweisungen durch verschiedene Sachbearbeiter erfolgen sollen. In diesem Fall wären zwei verschiedene Zahlungskreise anzulegen. Dazu ist der Parameter "Zahlungskreise verwenden" zu aktivieren. Die beiden Zahlungskreise sind entsprechend zu benennen.

Zahlungskreise sind gleichzeitig die Einstiegsoption in die Zahlungsübersicht. Die beiden wichtigsten Felder sind die Datumsfelder, die darüber entscheiden, ob eine Rechnung zur Zahlung vorgeschlagen wird oder nicht.

Für die Berechnung der Fälligkeiten sind die zwei folgenden Datumsfelder ausschlaggebend:
 
Zahlungsdatum
Durchführungsdatum der Zahlung. Es dient zur Abgrenzung, ob der Skontoabzug zum Zahlungsstichtag möglich ist.
Als zusätzliche Information wird daneben der entsprechende Wochentag angezeigt.
Nächstes Zahlungsdatum
Die Eingabe des nächsten Zahlungsdatums dient der Abgrenzung der Fälligkeiten und ist daher sehr wichtig. Rechnungen, die am nächsten Zahlungsdatum oder danach fällig werden, werden bei dieser Überweisung nicht berücksichtigt, da es genügt, diese Rechnungen erst beim nächsten Zahlungslauf zu überweisen. Wenn Sie z. B. nur die Rechnungen bezahlen möchten, die exakt heute fällig sind, so ist als "Zahlungsdatum" das heutige Tagesdatum zu verwenden und als "Nächstes Zahlungsdatum" das Datum von morgen. Als zusätzliche Information wird daneben angezeigt, bis zu welchem Tag die Fälligkeiten berücksichtigt werden.
 

 Ansicht Zahlungsvorschlag

Nach Eingabe der Zahlungskreisdaten wird der Zahlungsvorschlag mit allen zu zahlenden Rechnungen geöffnet. Welche Rechnungen bei den einzelnen Lieferanten freigegeben werden, hängt mit den Parametereinstellungen bzw. mit der Auswahl bei der Erstellung des Zahlungsvorschlages zusammen.
 
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 Bearbeiten Zahlungsvorschlag

Durch Doppelklick auf die Rechnung können einzelne Felder manuell nachbearbeitet werden. Zu den Bearbeitungsmöglichkeiten zählen u. a. die Änderung von Zahlungs- und Skontobeträgen, die Freigabe oder Sperre einzelner Rechnungen und der Wechsel der Zahlungsbank.

Werden die externe Belegnummer oder der Skontoprozentsatz auf diese Weise geändert, werden die neuen Werte automatisch in die Buchung zurückgespeichert.
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
Hinweis.png
Hinterlegung des Parameters "Skonto nicht steuerbar".
 
Sollte im Zahlungsverkehr für eine Rechnung ein Skonto gewährt werden, dann kann dieser mittels Parameter so gesteuert werden, dass der Skonto als "nicht steuerbar" verbucht wird.
 
Dieses Skontokonto ist unter Stammdaten → Fixkonten zu hinterlegen.

Folgende Funktionen stehen Ihnen zum Bearbeiten der einzelnen Positionen zur Verfügung:
  
A_New.bmp Neue Zahlung
Dient zur manuellen Erfassung einer Zahlung. Diese Funktion wird benötigt, wenn zusätzliche Überweisungen an Lieferanten erfasst werden, zu denen es in der Buchhaltung keinen offenen Posten gibt. 
A_Edit.bmp Bearbeiten
Öffnet die betreffende Zeile zur Bearbeitung. 
A_Delete.bmp Löschen
Löscht die betreffende Zeile aus dem Zahlungsvorschlag. 
A_BAR_OK.bmp Freigabe TBMit dieser Funktion kann eine Rechnung manuell für das Telebanking freigegeben werden. 
A_Bar_OhneBW.bmp Keine FreigabeÜber diese Funktion kann eine für das Telebanking freigegebene Rechnung wieder auf "keine Freigabe" gesetzt werden. Diese Einstellung gilt jedoch nur für den aktuellen Zahlungsvorschlag. Beim neuerlichen Erstellen eines Zahlungsvorschlages wird die Freigabe für diese Buchung neu berechnet und der Beleg - je nach Auswahl beim Erstellen - eventuell wieder freigegeben.  
A_Lock_Closed.bmp Freigabe sperrenMit dieser Funktion kann eine Rechnung für das Telebanking gesperrt werden. Diese Sperre bleibt auch beim neuerlichen Erstellen des Zahlungsvorschlages erhalten und muss manuell aufgehoben werden. 
A_New.bmp Neu erstellen/ ergänzen
 
Ein bestehender Zahlungsvorschlag kann mit dieser Funktion gänzlich neu erstellt oder um neu dazugekommene Buchungen ergänzt werden:

  • Neu erstellen: Der Zahlungsvorschlag wird vollkommen neu erstellt. Manuell überarbeitete Daten werden dabei überschrieben und die Fälligkeiten und Freigaben neu berechnet.
  • Ergänzen: Der Zahlungsvorschlag bleibt inkl. aller manuellen Änderungen erhalten und wird nur um neu dazugekommene Buchungen ergänzt. Die Fälligkeiten und Freigaben werden dabei nur für die dazugekommenen Daten neu berechnet.
Wird die Funktion "Ergänzen" ausgewählt, dann wird für die neu dazugekommenen Lieferanten auch die AGH-Prüfung durchgeführt (wenn es sich um Bauleistungen handelt).
A_Bar_OK2.bmp SkontoMit dieser Funktion kann der Skontoabzug bei einer Rechnung, unabhängig von der Skontofälligkeit, ein-/ausgeschaltet werden. Der Skontobetrag wird aus den hinterlegten Konditionen ermittelt. 
A_Bank.bmp Datenträger erstellenMit dieser Funktion wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt.


Diese Funktion kann in den Berechtigungen → Finanzbuchhaltung → Zahlungsverkehr → Zahlungsvorschlag → Datenträger erstellen freigegeben bzw. gesperrt werden! 
A_REDO.bmp Zahlungsstatus rücksetzen
Sobald die Telebankingdatei erzeugt wurde, werden die bearbeiteten Rechnungen als "durchgeführt" gekennzeichnet. Mit dieser Funktion kann der Status wieder auf "offen" zurückgesetzt werden, damit die Datei neu erstellt werden kann.
Diese Funktion wird z. B. dann benötigt, wenn beim Import der Datei in das Telebankingprogramm ein Fehler auftritt → durch das Rücksetzen kann die fehlerhafte Position korrigiert werden, ohne den gesamten Zahlungsvorschlag neu erstellen zu müssen. Danach kann der Datenträger nochmals erzeugt werden. 
A_Buchen.bmp VerbuchenÜber diese Funktion werden der Zahlungsvorschlag verbucht und die offenen Posten auf dem Lieferantenkonto ausgeziffert. Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import die Bankverbindungen geprüft werden. Nach dem Verbuchen können die Datenträger für diese Positionen nicht mehr neu erzeugt werden.

Die Verbuchung des Zahlungsvorschlages kann mittels Berechtigungen gesperrt werden. Hat ein Benutzer nicht die erforderliche Berechtigung, wird die Funktion auf inaktiv gesetzt. 
Zahlungsvorschlag
  

 Ausdruck Zahlungsvorschlag

Der Ausdruck der Zahlungsvorschlagsliste wird im Fenstermenü unter Ausdruck → Zahlungsvorschlag drucken gestartet. Mit diesem Programmpunkt können Sie "Alle" Zahlungen (wie eine OP-Liste) oder "Alle freigegebenen" Zahlungen auswerten.

 Datenträger erstellen

Die Funktion wird unter Funktionen → Datenträger erstellen aufgerufen.

Mit der Funktion Telebanking wird die Telebankingdatei im hinterlegten Pfad erzeugt und kann dann in das Telebankingprogramm importiert werden.

Es werden folgende Formate unterstützt:

SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) International
SEPA (pain 001.001.03) Ungarn
MULTICASH Erste Bank Ungarn
Raiffeisenbank Ungarn
MKB Ungarn
Spectra
Electra Version 7
Citybank Ungarn Inland/EU

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Diese Formate sowie der Telebankingpfad müssen in der eigenen Bankverbindung hinterlegt werden.

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Hinweis 
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In den Länderspezifischen Parametern für Ungarn steht der Parameter Prüfung Durchführungsdatum zur Verfügung.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob ein Durchführungsdatum beim Erstellen der Telebankingdatei eingegeben werden muss oder nicht.

Grund dafür ist, dass die Erste Bank in Ungarn kein älteres Durchführungsdatum akzeptiert.
Wenn die Datei erst einige Tage nach Erstellung freigegeben wird, wird die Datei nicht angenommen.
 

 SEPA in Ungarn

Da der SEPA Zahlungsverkehr nur in EUR durchgeführt werden kann und wir für Ungarn dieses Zahlungsformat unterstützen, muss in der Bankverbindung EUR als Währung hinterlegt werden.
 
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Nach dem Erstellen der TB-Dateien erscheint automatisch ein Dialogfeld zum Ausdruck der Telebankingprotokolle. Bei mehreren Überweisungsarten erfolgt der Ausdruck nacheinander. Die Zahlbank und Datei werden dabei automatisch vorgeschlagen. In den Protokollen wird direkt der Dateiinhalt angedruckt, d. h. das Protokoll kann nur ausgedruckt werden, solange die Datei vorhanden ist. Damit haben Sie die ideale Kontrolle der Überweisungssummen, Bankverbindungen etc. Außerdem werden auch der Dateiname und der Verspeicherungspfad angedruckt.
 

 Ausdruck Avisobrief

Der Avisobrief dient dazu, dem Lieferanten eine detaillierte Aufstellung über die bezahlten Rechnungen zu schicken. Über eine Parametereinstellung kann dabei geregelt werden, ob für alle getätigten Zahlungen ein Avisobrief gedruckt werden soll oder ob dies nur bei jenen Rechnungen notwendig ist, bei denen bei der Überweisung oder beim Telebanking die Gesamtsumme ausgewiesen wurde.
 

 Verbuchen

Vor dem Verbuchen müssen die Dateien in das Telebankingprogramm importiert werden, da erst beim Import IBAN und SWIFT etc. geprüft werden. Nach dem Verbuchen kann die Telebankingdatei nicht mehr neu erzeugt werden.

Es können nur jene Rechnungen verbucht werden, die mit "durchgeführt" gekennzeichnet wurden bzw. für die die Telebankingdatei bzw. der Scheck erzeugt wurden.
 
Nach dem Verbuchen erhalten Sie eine Meldung, dass die Rechnungen erfolgreich verbucht worden sind. Der Status der Rechnungen wird auf "verbucht" gesetzt und sie werden beim neuerlichen Erstellen einer Telebankingdatei nicht mehr berücksichtigt. 

 Bankauszugsverbuchung

Mit der Bankauszugsverbuchung können Sie den gesamten Bankkontoauszug automatisch in die Buchhaltung verbuchen. Es können sowohl Kunden- als auch Lieferantenzahlungen völlig automatisch ausgeziffert und verbucht werden. Auch Sachkontenbuchungen können problemlos durchgeführt werden.

Durch das Zurückspeichern von Bankverbindungen und Textkonstanten ist das Programm "lernfähig" und so können nach und nach alle Buchungen völlig automatisch zugeordnet werden.
 
Nähere Informationen zur Bankauszugsverbuchung finden Sie unter Bankauszugsverbuchung. 
 
Besonderheiten in Ungarn:
 
Bei ungarischen Telebankingprogrammen werden teilweise die Kontoauszüge aller Bankverbindungen in einer Gesamtdatei angegeben. Damit die richtigen Umsätze in die Bankauszugsverbuchung eingelesen werden, steht beim Programmeinstieg im Feld "Verzeichnis einlesen" die Option Dateien lt. Telebankingmodell + Prüfung Zahlungsbank zur Verfügung. Mit dieser Option werden die Bankverbindungen der einzelnen Zahlungen ausgelesen und nur diejenigen ausgewählt, zu denen die Bank in der jeweiligen Firma existiert.
 
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Bei ungarischen Camt-Dateien wird teilweise die 24-stellige Bankkontonummer anstelle der IBAN mitgeschickt. Bei der Anlage der Banken in der NTCS werden die ersten 8 Stellen als Bankleitzahl eingetragen, die anderen 16 Stellen als Kontonummer. Aus diesem Grund wurden die Bankverbindungen nicht richtig erkannt. Beim Einlesen der Dateien werden daher nun bei ungarischen Banken nur die letzten 16 Stellen geprüft.
 

 Vorerfassen Buchungen

 Buch anlegen

Die Neuanlage eines Buches erfolgt im Feld "Buch". Steigen Sie dazu mit F4 in die Suchmaske ein und legen Sie nun unter Datei → Neu oder mit F5 ein neues Buch an.

In der folgenden Maske können Sie die dazugehörigen Daten erfassen:

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Auf dem Buch können auch zwei verschiedene Buchungssymbole hinterlegt werden, z. B. für Kasseneingang bzw. Kassenausgang.
 
Sobald alle Stammdaten und Bücher vorhanden sind, können Buchungen in der NTCS erfasst werden. Der Einstieg in der NTCS erfolgt über FIBU → Buchen → Vorerfassung Buchungen.
 

 Erfassen Buchungen

Dazu können dann die Firma, die FIBU und die Periode festgelegt werden. Im Feld "Buch" kann mit F4 eines der angelegten Bücher ausgewählt werden.
 
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Erfassung Kassen-/Bankbuch
In diesen Büchern können die Kassenbewegungen oder die Bankauszüge erfasst werden. In den ersten beiden Zeilen werden immer der Saldovortrag und der bereits verbuchte Saldo angezeigt. Nach dem Verbuchen erfolgt automatisch ein Abgleich des Saldos.

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Erfassung Wareneingangs-/Ausgangsrechnungsbuch
In diesen Büchern können Kreditoren- oder Debitorenrechnungen erfasst werden.

Eine neue Buchung kann mit einem Klick auf die Schaltfläche Neu oder mit F5 erstellt werden. Je nachdem, in welchem Buch die Erfassung erfolgt, gibt es eine unterschiedliche Standardfeldauswahl für die Erfassung.

 
Hinweis 
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Das Bearbeiten und Löschen von Buchungen ist nur dann möglich, wenn der Datensatz noch nicht verbucht ist.
                                                                                                 

 Ausdrucke

 Ausdruck Kassenbericht/Bankbericht

Der Kassenbericht bzw. Bankbericht kann Ausdruck →  Kassenbericht/Bankbericht drucken gestartet werden.

Beim Ausdruck werden folgende Daten abgefragt:

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 Ausdruck Kassenbeleg


Beim Ausdruck werden folgende Daten abgefragt:

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Nach dem Ausdruck wird auf jeder Buchung im Feld "Gedruckt" ein Kennzeichen zurückgespeichert.

Über folgende Parametereinstellungen FIBU → Stammdaten → Allgemeine FIBU Parameter → Buchungsbeleg → Vorerfassung Buchungen → Gedruckte Belege bearbeiten können Sie definieren, ob die bereits gedruckten Buchungen bearbeitet oder nicht bearbeitet werden dürfen.
 

 Ausdruck Münzliste

Die Münzliste kann über Ausdruck →  Münzliste drucken gestartet werden.
 

 Ausdruck Bargeldendbestand

Der Bargeldendbestand kann über Ausdruck → Bargeldendbestand drucken gestartet werden.
 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Doku Vorerfassung Buchungen.

  Bilanzumbuchungen/Kostenartenumbuchung

Einstieg: Buchen → BILANZ/ANBU → Gewinn-/Verlustverbuchung

Zum Jahresende werden in Ungarn für die jeweiligen Kontenklassen automatische Bilanzumbuchungen durchgeführt.
Im Programmpunkt "Konten für Gewinn-/Verlustverbuchung" sind die Kontenbereiche sowie die entsprechenden Konten für die Buchung zu hinterlegen.

Zu beachten ist, dass die Kontenklasse 5 anders zu behandeln ist als die Kontenklassen 8 und 9. Grund dafür ist, dass für die Kontenklasse 5 auch die Hinterlegung in dem Punkt "Konten für Kostenarten-Verbuchung" vorzunehmen ist.

Für die Konten 50000 bis 59999 ist für die Verbuchung ein Konto und Gegenkonto zu hinterlegen. Die Folgebuchung, die das Habenkonto wieder auf 0 stellt, wird in der Kostenartenverbuchung hinterlegt.
 
Bei den Kontenklassen 8 (Aufwand) und 9 (Erlöse) ist nur eine Umbuchung erforderlich und daher auch nur die Hinterlegung eines Kontos oder Gegenkontos in der Gewinn-/Verlustverbuchung notwendig.

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Konten für Gewinn-/Verlustverbuchung:
 
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Konten für Kostenartenverbuchung:
 
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Damit nachvollzogen werden kann, für welches Konto die Umbuchung getätigt wurde, wird in der Buchung in das "Freifeld 03" das ursprüngliche Konto zurückgeschrieben.

Die Bilanzumbuchungen können mehrmals durchgeführt werden, da nur der aktuelle Saldo der angegebenen Konten umgebucht wird.

Die Hinterlegung der Konten für die Gewinn-/Verlustverbuchung und die Kostenarten-Verbuchung werden bei der Jahresübernahme mitübernommen.

 Standardausdruck einer ungarischen Bilanz und GuV

In der BILANZ stehen für Ungarn eigene Gliederungsschemen zur Verfügung und können über den Bilanzausdruck gestartet werden. Damit ein Kunde diese auch nutzen kann, muss das BILANZ Modul erworben werden.

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 BP - Export

In der FIBU unter Spezial → Export für den Betriebsprüfer kann auch das Journal im XML-Format für ABEV exportiert werden.

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In das angegebene Exportverzeichnis wird dann ein Ordner mit der Firmennummer und dem exportiertem Jahr angelegt. Nach dem Export der Daten wird die GoB-Journalisierung vorgenommen und es kann nichts mehr in der Buchhaltung geändert werden.

Hinweis 
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Für Ungarn kann in den Allgemeinen FIBU-Parametern → Länderspezifische Einstellungen → Ungarn → Buchungskreise schließen bei BP-Export eingestellt werden, ob beim BP-Export die Buchungskreise geschlossen werden sollen oder nicht!

 Exkurs: Datumsformat (Eingabe und Auswertung)

Damit das Datum beim Erfassen der Buchung im NTCS Buchungsprogramm wie in der BMD 5.5 eingegeben werden kann, gibt es in den Tools-Parametern eine Einstellung, welche die Datumseingabe und die Datumsanzeige beeinflusst. Diese Einstellungen sollten mit den Windows-Einstellungen übereinstimmen, damit die Ausdrucke etc. dementsprechend richtig gedruckt werden können.  

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Auf allen zur Verfügung stehenden Auswertungen mit der Spracheinstellung "Ungarisch" (im Reiter "Diverses") wird das Tagesdatum/Datum grundsätzlich automatisch im Format YYYY.MM.DD gedruckt.       
 

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Siehe auch: