UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu Personaleinsatzplanung & Projektmanagement finden Sie unter Erste Schritte PEP.


 Überblick

Erlös- und kostenrelevante Planungsdaten aus der Personaleinsatz-, der Projekt- oder der Produktionsplanung können für die Planung in der Kostenrechnung verwendet werden.

Vorgänge und Mitarbeiterzuordnungen bilden die Datenbasis für die Bereitstellung in die Planung der Kostenrechnung und können aus Projektplänen, Einsätzen oder Arbeitsplänen stammen.

Die Buchungen, die in die Planung der Kostenrechnung übergeben werden, beinhalten folgende Informationen:
  • Kostentypen
    • Kostenstelle
    • Kostenträger
    • Dimension
    • Abteilung
    • Geschäftsbereich
  • Konto
  • Betrag
  • Menge + Einheit
Im folgenden Onlinehilfe-Dokument wird die Überleitung von PEP Daten in die KORE-Planung mit "Überleitung" abgekürzt.

Beispiel 
Beispiel.png
Die geplanten Kosten & Erlöse aus dem Projektplan ...

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... können in die Planung der Kostenrechnung übergeben werden.

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Auf Ebene der Kostenträger wird der geplante Saldo (Erlös minus Kosten, im Beispiel 61.000 - 21.960 = 39.040) am Kostenträger dargestellt.

In der Detailebene können dann die Beträge je Konto ausgewertet werden.

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Hinweis 
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Damit die Überleitung korrekt funktioniert, sind eine Reihe an Einstellungen notwendig, die fachbereichsübergreifend gesetzt werden müssen. Die meisten dieser Einstellungen sind einmalige Parametrisierungen und Stammdaten. Falsch hinterlegte Stammdaten, die dann auch für die Bewegungsdaten herangezogen werden, können letztendlich Grund dafür sein, dass bei der Überleitung Kosten nicht oder falsch übergeleitet werden.
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 Voraussetzungen in der Kostenrechnung

Für die Überleitung muss es eine aktuelle Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung geben. In der Kostenrechnung müssen zudem die zu verwendenden Kostentypen aktiviert sein.

 Planmodell

Um andere Planmodelle nicht zu beeinflussen, wird ein eigenes Planmodell benötigt. Sollen auch Mengen übergeleitet werden, ist die Einstellung "Planmengen" zu aktivieren.

Menüaufruf: KORE → Planung → Planmodelle

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 Mehrjahresplanung

In der Planung der Kostenrechnung kann eine Mehrjahresplanung aktiviert werden. Diese wird auch bei der Überleitung der PPS/PEP Planungsdaten unterstützt.

Eine Anleitung dazu finden Sie unter Umstellung auf die Mehrjahresplanung.
 

 Buchungsart

Eine eigene Buchungsart mit dem Verwendungskennzeichen "aus PPS/PEP" ist anzulegen.

Menüaufruf: KORE → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Buchungsvarianten/-arten

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 Herkunft der einzelnen Informationen

 Kostentypen

Für eine erfolgreiche Überleitung werden eingetragene Kostentypen (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Abteilung, Geschäftsbereich) auf den jeweiligen Daten benötigt. Dafür ist die Kostentypenfindung entsprechend einzustellen. Die für die Überleitung unmittelbar relevanten Funktionsarten lauten:
  • Funktionsart "Vorgang"
    Wenn die Daten des einzelnen Vorgangs übergeleitet werden sollen.

  • Funktionsart "Vorgang-Mitarbeiter"
    Wenn die Daten der Mitarbeiterzuordnungen übergeleitet werden sollen.

  • Funktionsart "PEP-PlanKore"
    Die Funktionsart "PEP-PlanKore" wird beim Ausführen der Überleitung ausgeführt. Die ermittelten Kostentypen selbst werden auf der Mitarbeiterzuordnung/am Vorgang nicht gespeichert.
Ob die Kostentypenfindung korrekt eingestellt ist, kann bereits für der Überleitung auf den entsprechenden Feldern des Vorgangs bzw. Mitarbeiterzuordnung geprüft werden.

Ob und wie die Kostentypenfindung für die Vorgänge in der PEP ausgeführt wird, steuern die folgenden Parameter:

PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Kosten/Erlös-Berechnungen

Zu welchem Zeitpunkt wird die Kostentypenfindung für die Funktionsarten "Vorgang" (für Vorgänge, Einsätze etc.) bzw. "Vorgang-Mitarbeiter" (für Mitarbeiterzuordnung) ausgelöst.

0 - Nein: Die Kostentypenfindung wird bei dieser Einstellung nie ausgelöst.

1 - bei Neuanlage: Die Kostentypenfindung wird nur bei der Neuanlage ausgelöst.

2 - bei Neuanlage und bedingt bei Bearbeiten: Die Kostentypenfindung erfolgt bei Neuanlage und beim Bearbeiten des Datensatzes, wenn das Feld, von welchem der jeweilige Kostentyp ermittelt wird, abgeändert wird.

Für die Kostentypen-Felder am Vorgang und auf der Mitarbeiterzuordnung besteht auch die Möglichkeit, diese Werte zu übersteuern (siehe dazu Übersteuern von Feldern am Vorgang und MAZ). Sobald das jeweilige Kostentyp-Feld übersteuert worden ist, wird es bei Änderungen nicht mehr neu ermittelt!

Es gelten dabei folgende Einschränkungen:
  • Eine Änderung oder Ermittlung des Kostentyps findet nur dann statt, wenn der Status des Vorgangs bzw. der Mitarbeiterzuordnung < 6000 (Fertig) ist.

  • Mitarbeiterzuordnungen (Funktionsart auf der Kostentypenfindung: Vorgang-Mitarbeiter) werden durch Änderungen am Vorgang selbst nicht aktualisiert!
    Damit die Kostentypen auf der Mitarbeiterzuordnung neu ermittelt werden, ist die Mitarbeiterzuordnung selbst zu bearbeiten.

  • Sofern es sich um Vorgänge aus Arbeitsplänen (Produktion/Service) handelt, werden bei Änderungen am zugrundliegenden WWS Auftrag die Kostentypen am Vorgang derzeit nicht neu ermittelt – auch wenn für die zugeordnete Stückliste die Kostentypen neu ermittelt werden!
Muss die Strukturnummer des Projektplanes in einen Kostentyp einfließen, so ist es notwendig, die KORE-Typenfindung "verzögert" auszuführen.
Werden die Planungsdaten auf Detaillierungsgrad "Mitarbeiterzuordnung" übergeleitet, kann hier eingestellt werden, ob für die Daten der Mitarbeiterzuordnung die Kostentypen des Vorgangs (Ausprägung "Nein") oder die Kostentypen der Mitarbeiterzuordnung (Ausprägung "Ja") verwendet werden.

Die Kostentypenfindung mit Funktionsart "PEP-PlanKore" übersteuert diese Einstellung. Es werden die Kostentypen zum Zeitpunkt der Überleitung ermittelt.


Dieser Parameter aktiviert den Aufruf der Kostentypenfindung bei der Überleitung der PEP Planungsdaten in die KORE.

Ausprägung "Ja"
Es wird im Zuge der Überleitung die Kostentypenfindung der Funktionsarten "Vorgang" sowie "Vorgang-Mitarbeiter" ausgeführt. Die ermittelten Kostentypen werden am Vorgang bzw. auf der Mitarbeiterzuordnung gespeichert.

Ausprägung "Nein"
Die Kostentypenfindung für die Funktionsarten "Vorgang" sowie "Vorgang-Mitarbeiter" wird bei der KORE-Überleitung nicht durchgeführt. Sollen die Kostentypen über diese beiden Funktionsarten ermittelt werden, muss die Kostentypenfindung bereits zu einem anderen Zeitpunkt erfolgt sein. Siehe dazu auch den Parameter Kostentypenfindung beim Speichern.

Es kann die Kostentypenfindung auch nur für den Transfer in die Plankostenrechnung hinterlegt sein (Funktionsart: PEP-PlanKore), dieses Findungsergebnis wird nicht auf den Datensatz geschrieben und stets beim Ausführen der Überleitung aufgerufen, unabhängig von dieser Parametereinstellung.

Folgender Parameter aus dem Bereich CRM ist für die Kostentypenfindung aktivieren, dass Updates bzgl. Kostentypen in der Kostenrechnung auch berücksichtigt werden:

CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter  → Projekte → Kostenrechnung

Das Projekt wird lt. den Einstellungen in der Kostentypen-Findung in die aktuelle Kostenrechnung übernommen.

0 - Kein Update: Es erfolgt kein Update in die Kostenrechnung.

1 - Projekt wird direkt in KORE angelegt: Ein Projekt wird automatisch entsprechend den Einstellungen der Kostentypenfindung in der KORE angelegt.

2 - Neuanlage erfolgt auf Abfrage: Beim Speichern des Projekts erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie dieses in die KORE übernehmen möchten.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Thema Kostentypenfindung
Dieser Parameter ist immer auf die Ausprägung "2 - Neuanlage als Hauptprojekt" zu stellen.

Eine Unterscheidung zwischen Hauptprojekt und Subprojekt findet in der NTCS nicht mehr statt.

Hinweis zur Übersteuerung der Kostentypen 
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Für die Kostentypen-Felder am Vorgang und der Mitarbeiterzuordnung kann auch die Datenfeldübersteuerung aktiviert werden. Das heißt, dass die Kostentypen dann nicht mehr durch das Programm automatisch ermittelt werden.

Beispiel für Kostentypenfindung 
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Die Projektnummer soll automatisch als neuer Kostenträger angelegt und auf das Projekt geschrieben werden. Der Kostenträger des Projekts wird dann auch auf den Vorgang übernommen.

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Ergebnis am Vorgang

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Am Vorgangspaket "L5 - Formulargestaltung / Berechtigungen" wurde der Kostenträger manuell eingegeben und dadurch die Feldübersteuerung gesetzt. Beim Kopieren des Projektplans vom Projekt 11 wurde dadurch der Kostenträger auf diesem Vorgangspaket nicht mehr neu ermittelt.

 Konten

Wo das Kostenrechnungskonto für die Überleitung hinterlegt wird, ist abhängig davon, ob nur ein Konto oder mehrere Konten benötigt werden. Die Reihenfolge der Ermittlung sieht dabei so aus:

Für Überleitung auf Basis "Vorgang":
  1. Kontenermittlung über den Prozess am Vorgang
  2. Kontenermittlung über den Arbeitsplatz am Vorgang
  3. Kontenermittlung im Parameter
Für Überleitung auf Basis "Mitarbeiterzuordnungen":
  1. Kontenermittlung über den Prozess auf der Mitarbeiterzuordnung
  2. Kontenermittlung im Parameter

 Kontenermittlung via Prozess

Die Hinterlegung, auf welches Konto übergeleitet werden soll, wird über den Prozess am Vorgang bzw. der Mitarbeiterzuordnung gesteuert.

In den Prozess-Stammdaten wird eine Tätigkeit zugeordnet, welche wiederum einer Tätigkeitshauptgruppe bzw. -untergruppe zugeordnet ist. Auf der Tätigkeitsgruppe wird eine Kontentabelle festgelegt. Dabei sind in der Kontentabelle die Reiter "Aufwand" bzw. "Erlös" relevant.

Sollen die Kosten innerhalb eines Projektes auf unterschiedliche Konten der Kostenrechnung übertragen werden, bedingt dies mehrere Prozesse mit dahinterliegenden verschiedenen Tätigkeiten (in verschiedenen Tätigkeitsunter- bzw. -hauptgruppen).

Hinweis zur Kontenermittlung 
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Für die Ermittlung des Kontos werden auch die Informationen Projekt-Firma bzw. Vorgangskunde übergeben. Das bedeutet, dass für ein Projekt mit einem Kunden aus der EU auch ein entsprechendes EU-Konto im Bereich "Erlös" eingetragen sein muss.

Beispiel 
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Kosten & Erlöse könnten beispielsweise nach Art der Tätigkeit unterschieden werden:
  • Projektmanagement
  • Consulting/Training in den einzelnen Fachbereichen.
Dies ist mittels Hinterlegung unterschiedlicher Prozesse auf den einzelnen Vorgängen möglich:

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Auf den Prozessen sind wiederum unterschiedliche Tätigkeiten hinterlegt, die dann über deren Tätigkeitsgruppe unterschiedliche Kontentabellen ansprechen.

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Zuordnung der Tätigkeit:

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Tätigkeitsgruppen samt Hinterlegung der Kontentabellen:

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 Kontenermittlung via Arbeitsplatz

Eine weitere Möglichkeit für die Ermittlung der Konten ist die Hinterlegung am Arbeitsplatz in den folgenden Feldern.

KORE-Konto Bearbeitungszeit (tB) Bei der Überleitung des geplanten Normalzeit-Aufwands in die KORE wird für diesen Arbeitsplatz dieses Konto verwendet.
KORE-Konto Rüstzeit (tR) Bei der Überleitung des geplanten Rüstzeit-Aufwands in die KORE wird für diesen Arbeitsplatz dieses Konto verwendet.
 

 Kontenermittlung via Parameter

Wird nur auf ein Konto übergeleitet, kann dieses für alle Überleitungen standardmäßig in einem Parameter hinterlegt werden.

Parameteraufruf für die Hinterlegung der Standard-Konten:
PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Kosten/Erlös-Berechnungen

Legt ein Aufwandskonto fest, welches beim Transfer von Vorgängen in die Plan-KORE herangezogen wird, deren Aufwandskonten nicht anders ermittelt werden konnten.
Legt ein Erlöskonto fest, welches beim Transfer von Vorgängen in die Plan-KORE herangezogen wird, deren Erlöskonten nicht anders ermittelt werden konnten.
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 Betrag

Basis für die überzuleitenden Beträge sind die Kosten- und Erlös-Felder am Vorgang bzw. auf der Mitarbeiterzuordnung.

Für die Überleitung stehen folgende Kosten-/Erlösarten zur Verfügung:
  • Gesamt
  • Arbeitsplatz
  • Mitarbeiter
  • Mitarbeiterzuordnung
Zusätzlich kann definiert werden, ob für die ausgewählte Art
  • Einzelkosten oder Kosten
  • und/oder Erlöse
übergeleitet werden sollen.
 

 Stundensätze für Mitarbeiter

In der Regel sollte der zu ermittelnde Planstundensatz mit dem Iststundensatz übereinstimmen, um sinnvolle Vergleiche in der Kore zu erreichen.

Parameteraufruf für die Einstellung, welche Stundensätze für die Berechnung der geplanten Mitarbeiterkosten und -erlöse herangezogen werden sollen:

PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Kosten/Erlös-Berechnungen

Einstellungsmöglichkeit, welcher Stundensatz für die Berechnung der MA-Einzelkosten im Feld Soll-Kostenstundensatz-MAZ (SKosten/h-MAZ) verwendet werden soll.

0 - Keine Ermittlung: Es werden keine Stundensätze automatisch ermittelt.

1 - Verrechnungssatz: Der Verrechnungssatz aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

5 - Selbstkostensatz: Der Selbstkostensatz aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

6 - Herstellkostensatz: Der Herstellkostensatz aus den LEA-Stundensätzen wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

7 - Auswertungssatz 1: Der Auswertungssatz 1 aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

8 - Auswertungssatz 2: Der Auswertungssatz 2 aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

10 - Einstandspreis (WWS): Der Einstandspreis aus der Warenwirtschaft wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

11 - Auswertungssatz 3: Der Auswertungssatz 3 aus den LEA Stundensätzen (Auswertungssatz) wird für die MA-Einzelkostenberechnung verwendet.

Zusatzinformation
Der Selbstkostensatz ist nur sinnvoll, wenn beim Parameter "Personenwerte: Einfluss auf VG-Gesamtsumme" mit der MA-Zuordnung gearbeitet wird, da sich die Selbstkosten auf die Mitarbeiterzuordnung beziehen und eine automatische Berechnung mit dem Selbstkostensatz bei der Einstellung "0 - nur Vorgang" nicht möglich ist.
Einstellungsmöglichkeit, welcher Stundensatz für die Berechnung der MA-Erlöse verwendet werden soll. 

0 - Keine Ermittlung: Es werden keine Stundensätze automatisch ermittelt.

1 - Verrechnungssatz: Der Verrechnungssatz aus den LEA-Stundensätzen wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

5 - Selbstkostensatz: Der Selbstkostensatz aus den LEA-Stundensätzen wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

6 - Herstellkostensatz: Der Herstellkostensatz aus den LEA-Stundensätzen wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

7 - Auswertungssatz 1: Der Auswertungssatz 1 aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

8 - Auswertungssatz 2: Der Auswertungssatz 2 aus den LEA Stundensätzen wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

11 - Auswertungssatz 3: Der Auswertungssatz 3 aus den LEA Stundensätzen (Auswertungssatz) wird für die MA-Erlösberechnung verwendet.

Zusatzinformation
Der Selbstkostensatz ist nur sinnvoll, wenn beim Parameter "Personenwerte: Einfluss auf VG-Gesamtsumme" mit der MA-Zuordnung gearbeitet wird, da sich die Selbstkosten auf die Mitarbeiterzuordnung beziehen und eine automatische Berechnung mit dem Selbstkostensatz bei der Einstellung "0 - nur Vorgang" nicht möglich ist.

Einstellungsmöglichkeit, ob ein Gemeinkostenaufschlag verrechnet werden soll, wenn die S-FEK-MA oder die MAZ-S-FEK auf die S-FK-MA und die MAZ-S-FK addiert werden.

0 - Nicht verfügbar: Es wird kein Gemeinkostenaufschlag berechnet.

1 - Selbstkosten-/Herstellkostensatz: Der Gemeinkostenaufschlag ergibt sich aus der Division von Selbstkosten durch Herstellkostensatz.

 Stundensätze für Arbeitsplätze

Am Arbeitsplatz selbst können Stundensätze für Einzelkosten sowie Erlöse und Gemeinkostenaufschläge (jeweils getrennt für Arbeitsplatz und Mitarbeiter) definiert werden.

Kosten pro Stunde für diesen Arbeitsplatz. Dieser dient zur Kostenberechnung am Vorgang und wird auf das Feld "SKosten/hAPZ" übernommen.

Wird hier kein Wert eingetragen, ermittelt der Vorgang den Kostenstundensatz anhand des Einstandspreises jenes Artikels, der im Feld Verrechnungsartikel eingetragen worden ist.
Im Gegensatz zum APZ Erlös-Stundensatz, dort wird der verrechenbare Betrag für diesen Arbeitsplatz hinterlegt.
APZ Gemeinkostenzuschlag Gemeinkostenzuschlag in % für APZ-Stundensatz
Das ist der verrechenbare Betrag für diesen Arbeitsplatz pro Stunde.
Im Gegensatz zum APZ Kosten-Stundensatz, dort werden die Kosten für diesen Arbeitsplatz hinterlegt.
Kosten pro Stunde für einen Mitarbeiter auf diesem Arbeitsplatz.
Im Gegensatz zum MA Erlös-Stundensatz, dort wird der verrechenbare Betrag für einen Mitarbeiter auf diesem Arbeitsplatz hinterlegt.
Gemeinkostenzuschlag in % für Mann-Stundensatz.
Das ist der verrechenbare Betrag für einen Mitarbeiter des Arbeitsplatzes pro Stunde.
Im Gegensatz zum MA Kosten-Stundensatz, dort werden die Kosten für einen Mitarbeiter hinterlegt.

Die Kostenstundensätze können für den Arbeitsplatz auch über die Preistabellen gewartet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Prozessabhängige Arbeitsplatz-Stundensätze.

Beispiel für Hinterlegung APZ-Kostenstundensatz 
Beispiel.png

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 Mengen

Werden Kosten übergeleitet, kann es für die Kostenrechnungsplanung interessant sein, die der Planung zugrundeliegenden Mengen (= Stunden) auch darzustellen. Dafür sind folgende weitere Einstellungen notwendig.

 Stammdaten der Kostenrechnung

In der jeweiligen Kostenrechnung sind in den Stammdaten Mengen aktiviert.
Menüaufruf: KORE → Stammdaten → Firmen- und KORE-Stammdaten

Am Konto, das die Beträge aus der Planung erhält, sind die Felder "Mengen-Nr" und "Mengen-Nr-Kz" eingestellt.
Menüaufruf: KORE → Stammdaten → Konten

Im Planmodell sind Planmengen aktiviert.
Menüaufruf: KORE → Planung → Planmodelle

 PEP Parameter für Mengenüberleitung

Die Dauern im PPS & PEP Bereich werden grundsätzlich in der Grundeinheit Sekunden (entspricht WWS Grundeinheit "s") geführt. Für die Umrechnung auf andere Zeiteinheiten muss eine Einheitentabelle definiert werden, wo von Sekunden auf die gewünschte Zeiteinheit umgerechnet wird.

Parameteraufrufe für die Hinterlegung der Einheitentabelle betreffend Mengen-Überleitung.

PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Allgemeine Einstellungen

Die hier hinterlegte Einheitentabelle dient zur Umrechnung der Dauerfelder am Vorgang/Einsatz/Planungsobjekt in andere Zeiteinheiten.

Wichtig ist, dass in der ausgewählten Einheitentabelle die Einheit "s" für Sekunden enthalten ist. Andernfalls kann keine Umrechnung erfolgen!

Für die Hinterlegung in Firmengruppen gilt, dass für alle Firmen der Firmengruppe die Einstellungen der CRM Hauptfirma berücksichtigt werden.

PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Kosten/Erlös-Berechnungen

Plan-Kore-Transfer: Kore-Mengen-Einheit entspricht WWS Einheit
Plan-KORE-Transfer: KORE-Mengen-Einheit
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 Aufruf der Überleitung

Die Überleitung kann auf mehrere Arten in der NTCS gestartet werden. Je nachdem, wie oft und wie umfangreich (pro Projekt/für alle Projekte) die Überleitung geschehen sollte, sind unterschiedliche Aufrufe besser geeignet. Auch sind die Einstellungen der Kostenrechnung dafür ausschlaggebend, wie überhaupt übergeleitet werden kann/soll.

Bitte die notwendige Überleitungsmöglichkeiten mit dem BMD Support abstimmen!

 Aufruf aus dem Menüpunkt "KORE Planung"

Wenn die Überleitung für alle Projekte und über Eingrenzung einer bestimmten Kostenrechnung (= Zeitraum) gestartet wird, wird die Überleitung direkt aus dem Fenster "Planung" im Paket KORE angestoßen.

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 Aufruf im Fenster "Projektplan"

Wenn die Überleitung pro Projekt gestartet werden soll, gibt es die notwendige Funktion direkt aus dem Projektplan des ausgewählten Projekts. Wenn diese Form gewählt wird, ist es notwendig, bestimmte Standardwerte (z. B. Buchungsart, Planmodell) in den PEP Parametern zu hinterlegen.

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Parameteraufrufe für Einstellungen bei Überleitung über den Projektplan:
PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Kosten/Erlös-Berechnungen

Für die Überleitung PEP-Plan-KORE aus dem Projektplan heraus muss hier das Modell eingetragen werden.
Für die Überleitung PEP-Plan-KORE aus dem Projektplan heraus muss hier die Buchungsart eingetragen werden.
Für die Überleitung PEP-Plan-Kore aus dem Projektplan heraus müssen hier die PEP Parameter eingetragen werden. Eine genaue Beschreibung dieser Parameter finden Sie im Dokument Plandaten der PEP in die Kore überleiten.

Achtung! 
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In bestimmten Einstellungs-Konstellationen können derzeit die Plandaten nicht über den Projektplan übergeleitet werden. Es können z. B. bei gepflegtem Kostenträger im Projektstamm dann Daten nicht übergeleitet werden, wenn die Reihenfolge am KORE-Planmodell gepflegt wird und beim Kostenträger ungleich die Reihenfolge "1" eingestellt ist. Bei der Überleitung über den NTCS Stapel kann die Reihenfolge über die weiteren Parameter eingestellt werden.

Außerdem kann es sein, dass die Daten bei Mehrjahresplanung nicht vollständig übergeleitet werden. Bei Verwendung der KORE-Mehrjahresplanung ist aus diesem Grund der Aufruf über das Fenster "Planung" des Pakets KORE zu verwenden.

 Dialog Überleitung PPS/PEP

Parameter:
Der Dialog für die Überleitung teilt sich in Quelldaten und Importoptionen. Bitte stimmen Sie die notwendigen Einstellungen zusammen mit dem PEP Support ab!
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

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 Quell-Daten


Firma
Firma, für die die Überleitung durchgeführt werden soll.
Von-/Bis-Datum:
Wird bei Ausführung über das Fenster "Planung" (im Paket KORE) automatisch über den Zeitraum der ausgewählten Kostenrechnung befüllt und übernommen, wenn nichts anderes eingetragen wird.
Bei Ausführung über den NTCS Stapel wird, wenn das "Von-Datum/Bis-Datum" leer bleibt, nur das laufende Jahr übernommen. Sollen mehrere Jahre auf einmal übernommen werden (Mehrjahresplanung) muss der Zeitraum im Stapel dementsprechend angepasst werden.

Der gewählte Zeitbereich schränkt nach Sollanfang bzw. Sollende des Vorgangs bzw. der Mitarbeiterzuordnung (je nach Kostenart) ein.

Für Vorgänge/Mitarbeiterzuordnungen, die nur teilweise im gewählten Zeitraum liegen, kann mittels der Importoption "Zeitliche Abgrenzung" eingestellt werden, welche Anteile in welche Periode gebucht werden soll.
Vorgangsstatus
Zur Einschränkung, welche Vorgangsstatus bei der Überleitung berücksichtigt werden sollen:
  • In Planung (Status = 1000)
  • Freigegeben (Status >= 2000 sowie Status <= 6000)
  • Freigegeben + In Planung (Status >= 1000 sowie Status <= 6000)
 

 Import-Optionen


Detaillierungsgrad
  • Auf Basis zugeordneter MA
  • Auf Vorgangsbasis
Zeitliche Abgrenzung
  • Beginn der Periode: Die Kosten/Erlöse werden gesamt auf jene Periode lt. Sollanfang des Vorgangs/der MAZ geplant.
  • Aliquot über ges. Periode (Standardeinstellung): Die Kosten werden aliquot auf die Periode geschrieben, in der die Kosten lt. Sollanfang und -ende anfallen.
  • Ende der Periode: Die Kosten/Erlöse werden gesamt auf jene Periode lt. Sollende des Vorgangs/der MAZ geplant.
Kosten-Herkunft*
  • Einzelkosten & Erlös: Die Differenz aus Einzelkosten und Erlös wird übergeleitet.
  • Kosten & Erlös: Die Differenz aus Gesamtkosten (Kosten samt Gemeinkosten) und Erlös wird übergeleitet.
  • Einzelkosten: Kosten ohne Gemeinkosten werden übergeleitet.
  • Kosten: Kosten samt Gemeinkosten werden übergeleitet.
  • Erlös: Der ermittelte Erlös wird übermittelt.
  • Erlös als Kosten: Der ermittelte Erlös wird als Kosten übergeleitet.
Kostenart*

  • Soll - Gesamt Kosten & Dauer
  • Soll - APZ Kosten & Dauer
  • Soll - Mitarbeiter Kosten & Dauer
  • Soll - Mitarbeiterzuordnung Kosten & Dauer
Existierende Werte
  • Überschreiben: Wird die Überleitung nur einfach ausgeführt, müssen die bestehenden Werte überschrieben werden.
  • Addieren: Wird die Überleitung mehrfach ausgeführt um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen, muss bei erstmaliger Überleitung überschreiben, bei zweiter/dritter/? Überleitung "Addieren" ausgewählt werden.
Werte vor Import löschen
Ist nur bearbeitbar, wenn Feld "Existierende Werte" auf Ausprägung "Überschreiben" gesetzt ist. Wird die Überleitung nur einmal gestartet um zum gewünschten Ergebnis zu kommen, sollten die Werte vor Import gelöscht werden.

*Detailinformationen zu Kostenherkunft und Kostenart finden Sie in folgender Tabelle:

 Kosten-Herkunft und Kostenart


Kostenart Feldbezeichnung
Vorgangssummen am Arbeitsplankopf 
Kostenherkunft: Kosten   
Soll-Gesamt Kosten & DauerS-K 
GK in der Zeile "Soll-Gesamt Kosten & Dauer"
Soll-APZ Kosten & Dauer
S-FK-APZ
GK in der Zeile "Soll – APZ Kosten & Dauer"
Soll-Mitarbeiter Kosten & DauerS-FK-MA
GK in der Zeile "Soll Mitarbeiter Kosten & Dauer"
Soll-Mitarbeiterzuordnung Kosten & DauerS-FK-MAZ
GK in der Zeile "Soll-Mitarbeiterzuordnung Kosten & Dauer"
Kostenherkunft: Einzelkosten    
Soll-Gesamt Kosten & Dauer
S-EK
EK in der Zeile "Soll-Gesamt Kosten & Dauer"
Soll-APZ Kosten & Dauer
S-FEK-APZ
EK in der Zeile "Soll – APZ Kosten & Dauer"
Soll-Mitarbeiter Kosten & Dauer
S-FEK-MA
EK in der Zeile "Soll Mitarbeiter Kosten & Dauer"
Soll-Mitarbeiterzuordnung Kosten & Dauer
S-FEK-MAZ
EK in der Zeile "Soll-Mitarbeiterzuordnung Kosten & Dauer"
Kostenherkunft: Erlös
Soll-Gesamt Kosten & Dauer
Soll-Erlös
Erlös in der Zeile "Soll-Gesamt Kosten & Dauer"
Kostenherkunft: Erlös als Kosten (Erlös wird aufs Aufwandkonto gebucht!)
Soll-Gesamt Kosten & Dauer
Soll-Erlös
Erlös in der Zeile "Soll-Gesamt Kosten & Dauer"
 

 NTCS Stapel

Stapel
stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel: PEP Daten in die Kore-Planung überleiten.

 Überleitung prüfen

Für die Kontrolle, ob die Daten erfolgreich übergeleitet sind, gibt es Informationen auf den Vorgangs- bzw. Mitarbeiterzuordnungen und in einem eigenen Logfile, das bei der Überleitung geschrieben wird.
 

 Informationen am Vorgang und der Mitarbeiter-Zuordnung

Ob die Daten in die Kostenrechnung übergeleitet worden sind, kann zum einen auf dem gewünschten Kostentyp-Feld am Vorgang oder MAZ kontrolliert werden, zum anderen gibt es am Vorgang folgende Felder:

In KORE verbucht Gibt an ob der Vorgang/Einsatz schon in die KORE verbucht wurde.
Gibt das Datum/Zeitpunkt der Kostentypenfindung bekannt.

Für Mitarbeiter-Zuordnungen gibt es zusätzlich zu den Kostentypen folgendes Feld:

KORE-Typenfindungsdatum (KORE-Datum)  Gibt den Zeitpunkt der Kostentypenfindung bekannt.
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 Logdatei für Überleitung

Ob die Überleitung erfolgreich war, wird im Logfile "BMDKOREPPSVORGANGIMPORT.LOG" mitprotokolliert.

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Wird die Überleitung mittels NTCS Stapel ausgeführt, ist es möglich einen eigenen Logfilenamen im Stapelschrittparameter "STP_LOG_FILENAME" zu definieren oder bereits am Stapelkopf einen Logfile-Namen zu vergeben.

Hinweis zur Logdatei 
Hinweis.png

Die oben genannte Logdatei wird nur erstellt,
  • wenn die Übernahme der PEP/PPS Planungsdaten im Fenster "Planung" der Kostenrechnung ausgeführt wird
  • und der Parameter Protokollierungsschwelle für BMDERR.LOG einen Wert "4 - Ablauf" oder höher (= detaillierter) aufweist.


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Siehe auch: