UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Warenwirtschaft Erste Schritte.



 Allgemein

Die Nummer der Versandeinheit (NVE) bzw. der Serial Shipping Container Code (SSCC) ist eine weltweit eindeutige Nummer zur Identifizierung einer Versandeinheit (z. B. Palette, Container, Karton).

Zur Generierung einer NVE ist eine Global Location Number (GLN) erforderlich, die den Aussteller der NVE (z. B. den Hersteller eines Produkts oder einen Logistikdienstleister, etwa einen Spediteur) kennzeichnet. Die GLN wird von der GS1-Organisation vergeben.

Die NVE basiert auf der GS1-128-Datenstruktur (früher "EAN128"). Der die NVE nach dem GS1-128-Standard als solche kennzeichnende Datenbezeichner ist "00". Die NVE selbst inkl. Prüfziffer (PZ) ist numerisch 18-stellig, die vorangestellten "00" mitgezählt 20-stellig. Die NVE setzt sich wie folgt zusammen:
  • Datenbezeichner "00" vorangestellt

  • Die erste Stelle der eigentlichen NVE ist eine Erweiterungsstelle, welche vom Erzeuger der NVE frei zwischen 0 und 9 gewählt werden kann. Ursprünglich war angedacht, mittels dieser Stelle die Art des Versandstücks zu bezeichnen (z. B. Palette, Karton). Heute wird diese Stelle jedoch zur Erweiterung des darauffolgenden Nummernkreises verwendet.

  • Darauf folgt die Basis-Nummer der GLN, welche das ausstellende Unternehmen eindeutig identifiziert. Die Basis-Nummer der GLN besteht aus 7 bis 9 Stellen.

  • Daran schließt sich eine vom Erzeuger der NVE vergebene Ziffernfolge an. Es gibt keine Vorschrift, wie diese Ziffernfolge auszusehen hat. In der Praxis verwenden viele Firmen fortlaufende Lieferscheinnummern in Kombination mit einzeln durchnummerierten Packstücknummern.

  • Die letzte Stelle der NVE ist die Prüfziffer, welche bei Eingabe der NVE diese auf Plausibilität prüft, um Eingabefehler zu erkennen.
Die Kennzeichnung von Packstücken kann mittels eines nach GS1-128-Standard erzeugten Barcodes erfolgen.

Die NVE ist aufgrund ihrer Standardisierung so konzipiert, dass sie von allen an der Logistikkette beteiligten Unternehmen genutzt werden kann - etwa zur Nachverfolgung von Packstücken. Vom Hersteller der Ware, über den Transportdienstleister bis hin zum Empfänger kann an jeder Schnittstelle der NVE-Code mit Barcodelesegeräten gelesen und verarbeitet werden - sofern alle Beteiligten auf die Verarbeitung von Codes nach GS1-128 Standard ausgelegt sind. Da die GLN, welche das ausstellende Unternehmen eindeutig identifiziert, in der NVE enthalten ist, kommt es bei den NVE-Codes weltweit zu keinen Überschneidungen.

Beispiel 
Beispiel.png
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 GLN

Im untenstehenden Link finden Sie weitere Informationen zur GLN.
https://www.gs1.at/identifikationsnummern/standortidentifikation-gln.html 

 Parameter

 WWS Allgemein - Allgemein 

 
 
Definition, welche Ziffer bei SSCC-Generierung an erster Stelle stehen soll.
 
Definition, wie viele Stellen des GS1-Präfixes für die Bildung der SSCC verwendet werden sollen.

Hinweis
GLN2: 7-12
GLN3: 9-12
Definition, von welcher Quelle der GS1-Präfix für die SSCC-Generierung ausschlaggebend ist.

1 - Firmentstamm-GCP (fix 7 Stellen): Es werden die ersten 7 Stellen der Firmen-GCP verwendet.
Beispiel: GCP-Nummer = 123456789 | Signifikante Stellen 7 => 1234567

2 - Personenstamm (Adresse) - GLN: Abhängig von den signifikanten Stellen (lt. Parameter "Signifikante Stellen der GS1 für SSCC").
Beispiel: GLN = 123456789 | Signifikante Stellen 7 => 1234567

3 - Firmenstamm-GCP: Abhängig von den signifikanten Stellen (lt. Parameter "Signifikante Stellen der GS1 für SSCC").
Beispiel: GCP = 9006445 | Signifikante Stellen 7 => 9006445
Definition, mit welcher Information die Transporteinheiten in der Transporteinheiten-Baumlistung dargestellt werden sollen.

0 - SSCC: Transporttypbezeichnung + <Transportnummer>
1 - Transportinfo: Transporttypbezeichnung + <Transportinfo>
2 - Kunde: Kundennummer – Kundenname + <Lfd.Nr. der Transportnummer>
Definition, ob für die Transporteinheiten ein Nummernkreis über alle Firmen (lt. Datenbank) oder je Hauptfirma angelegt werden soll.

Hinweis: Nummernkreisverwaltung ist unter Stammdaten → Einstellungen → "WWS Nummernkreise" zu finden.

 Kommissionierung - Einkauf


 
Wird mit Transporteinheiten gearbeitet, kann hier festgelegt werden, ob in der Warenannahme ein autom. Etikettendruck (zur Transporteinheit) erfolgen soll.
Der Zeitpunkt für den autom. Ausdruck wird mittels Parameter "Zeitpunkt autom. Etikettendruck bei Transporteinheit" definiert.
 
Definition zu welchem Zeitpunkt der autom. Etikettendruck bei Transporteinheiten erfolgen soll.

0 - Nach dem Öffnen der Transporteinheit
1 - Nach dem Schließen der Transporteinheit

Hinweis: Nur relevant, sofern der Parameter "Autom. Etikettendruck bei Transporteinheiten" aktiv ist.
 
Wird mit Transporteinheiten gearbeitet bzw. ist auf der Transporteinheit die "Gewichtseingabe" aktiv, so kann mit diesem Parameter eingestellt werden, in welcher Reihenfolge die Gewichtseingabe erfolgen soll.
 
Ist der Parameter aktiv (1 - Ja), so ist im Gewichtseingabefenster die Eingabe einer Transportinfo möglich. (Vorschlagswert = Transporttyp-Bezeichnung + SSCC)

Hinweis: Die Transportinfo dient rein für informative Zwecke und kann am Transportetikett angedruckt werden.

 Kommissionierung - Verkauf


 
Wird mit Transporteinheiten gearbeitet, kann hier festgelegt werden, ob in der Warenannahme ein autom. Etikettendruck (zur Transporteinheit) erfolgen soll.
Der Zeitpunkt für den autom. Ausdruck wird mittels Parameter "Zeitpunkt autom. Etikettendruck bei Transporteinheit" definiert.
 
Definition, zu welchem Zeitpunkt der autom. Etikettendruck bei Transporteinheiten erfolgen soll.

0 - Nach dem Öffnen der Transporteinheit
1 - Nach dem Schließen der Transporteinheit

Hinweis: Nur relevant, sofern der Parameter "Autom. Etikettendruck bei Transporteinheiten" aktiv ist.
 
Gibt an, welche Information zu Transporteinheiten angezeigt wird (InfoText bei Liefervorschläge)
 
Wird mit Transporteinheiten gearbeitet bzw. ist auf der Transporteinheit die "Gewichtseingabe" aktiv, so kann mit diesem Parameter eingestellt werden, in welcher Reihenfolge die Gewichtseingabe erfolgen soll.
 
Ist der Parameter aktiv (1 - Ja), so ist im Gewichtseingabefenster die Eingabe einer Transportinfo möglich. (Vorschlagswert = Transporttyp-Bezeichnung + SSCC)

Hinweis: Die Transportinfo dient rein für informative Zwecke und kann am Transportetikett angedruckt werden.
Definition, ob die Kommissionierung und Lieferung nur mit Transporteinheiten erlaubt ist.

0 - Nein
1 - Ja:
Die Kommissionierung und Lieferung ist ausschließlich mit Transporteinheiten möglich.

Hinweis zur Ausprägung "1 - Ja"
Die Kommissionierung kann nur auf "geöffnete" Transporteinheiten erfolgen.
Wird mit "Kommissionierung - Ja, mit Kontrolle" gearbeitet, erfolgt die Prüfung der Transporteinheit erst wenn der Liefervorschlag "lieferbar" gesetzt wird.

Hinweis
Das Feld "Lieferung nur mit Transporteinheit" am Erfassungskennzeichen für Verkauf übersteuert diese Parametereinstellung.
Nur wenn das Feld am Erfassungskennzeichen auf Standard steht, ist die Parametereinstellung für Aufträge mit dem entsprechenden Erfassungskennzeichen wirksam.
Der Parameter steuert, ob in der Kommissionierung die Auftragspositionen einem Kommissionierer zugeordnet werden müssen.
Definition, ob beim Kommissionieren eines Sets die Beladungspositionen der Transporteinheit für den Setartikel oder die Einzelteile gespeichert werden.

0 - Standard: Je nach Kommissionierung wird entweder der Setartikel oder das Einzelteil auf die Beladungsposition gespeichert.

1 - Einzelteile: Speichern der Einzelteile auf die Beladungsposition

2 - Setartikel: Speichern des Setartikels auf die Beladungsposition

Hinweis: Mit diesem Parameter wird gesteuert, ob der Setartikel oder die Einzelteile auf dem Transportetikett und der Beladungsliste angedruckt werden.
Definition, ob die Ware bei der Kommissionierung auf das durch Parameter Ziellager/Ziellagerplatz angegebene Lager umgebucht wird.

Beispiel
Wird im Zuge der Kommissionierung die Ware auf einen Expeditplatz bis zur Auslieferung gestellt, kann im Zuge der Kommissionierung die Ware darauf umgebucht werden.
Beim Löschen der Kommissionierung wird die Ware vom Expeditplatz wieder auf das Liefervorschlags-Lager zurück gebucht.
 

 Ausdrucke - Lieferscheine


Definition, wie die Ausdruckssortierung erfolgen soll.

0 - Ohne spezielle Sortierung

1 - Sortierung nach Erfassungsgruppen

2 - Sortierung nach Lieferschein-/Rechnungsgruppe

3 - Sortierung nach Warengruppen: Sortierungsreihenfolge: Warenhauptgruppe - Warenuntergruppe

4 - Sortierung nach Artikelnummer

5 - Sortierung nach Erfassungsgruppe und Artikelnummer

6 - Sortierung nach Lieferschein-/Rechnungsgruppe und Artikelnummer

7 - Sortierung nach Warengruppen und Artikelnummer: Sortierungsreihenfolge: Warenhauptgruppe - Warenuntergruppe - Artikelnummer

8 - Sortierung nach Erfassungsgruppe und Warengruppe: Sortierungsreihenfolge: Erfassungsgruppennummer - Warenhauptgruppe - Warenuntergruppe

9 - Sortierung nach Erfassungsgruppe und Warenhauptgruppe: Sortierungsreihenfolge: Erfassungsgruppennummer - Warenhauptgruppe

10 - Sortierung nach Transporteinheiten

11 - Sortierung nach Transporteinheiten und  Artikelnummer

21 - Sortierung nach Warengruppe und Ausdruckssortierfeld: Auf der Position kann dafür das Feld "Ausdruck Sortierfeld" per Makro zum Beispiel mit dem Artikelmatchcode oder der Artikelbezeichnung befüllt werden.

Hinweise
Wenn die Sortierung nach Lieferschein-/Rechnungsgruppe und Lieferscheindatum erfolgt, dann kann zwar eine Überschrift je Lieferschein gedruckt werden, aber keine Summe.

Die Einstellung des Parameters kann mit dem Feld "Ausdruckssortierung (Positionen)" am Ausdrucksmodelldetail übersteuert werden. Somit hat der Parameter nur dann Auswirkung, wenn beim Feld am Ausdrucksmodelldetail die Option "lt. Parameter "Ausdruckssortierung (Positionen)"" ausgewählt ist.
Definition, welche Ausdrucksortierung beim Sammellieferschein-Druck gelten soll.

0 - Sortierung nach Erfassungsnummer

13 - Ohne weitere Sortierung/Gruppierung: Es wird auf die Einstellung lt. Parameter "Ausdruck-Sortierung für Einzellieferschein" zurückgefallen.

 Ausdrucke - Rechnung

 
 
Definition, ob eine Rabattermittlung für Transporteinheiten erfolgen soll.

0 - Nein

1 - Ja:
Es wird anhand des Artikels und der EinheitKbez des Transporttyps eine Ermittlung der Verkaufs-Rabatt durchgeführt und dieser Rabatt als Rechnungsrabatt abgespeichert und entsprechend verarbeitet.

 Ausdrucke - Transporteinheit

 
 
Definition, ob Artikelwerte nur im Beladungs-Datenband oder auch im Datenband gedruckt werden können.

0 - Pro Etikett ein Artikel: Artikelwerte werden im Datenband und im Beladungs-Datenband gedruckt.

1 - Alle Artikel: Artikelwerte werden nur im Beladungs-Datenband gedruckt.

Hinweis: Das Transportetikett hat 2 Bänder:
- Etiketten für Transporteinheiten - Datenband
- Etiketten für Transporteinheiten - Beladungs-Datenband (bei fixem Etikettenformat ist dieses Band nicht verfügbar)

Hinweis: Bei Verwendung von artikelreinen Transporteinheiten können die Artikelwerte (Artikelstammfelder; Menge lt. EAN, Einheit lt. EAN) im Datenband gedruckt werden.

 Lagerverwaltung - Inventur

 
 
Definition, ob eine Inventur mit Transporteinheiten erfolgen soll.

0 - Nein: Inventur ohne Transporteinheiten

1 - Ja: Inventurerfassung mit Transporteinheiten kann über die Inventurposition mittels SSCC erfolgen.
 
Hinweis zur Ausprägung "1 - Ja"
Die Kopffelder "Filiale", "WHG-Nr", "WUG-Nr" und "Art-Nr" und die Funktionen "Lagerstand als Inventur übernehmen" und "Inventur buchen rückgängig" stehen dann nicht zur Verfügung.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.
 
Definition, ob Transporteinheitenbuchungen, die zwischen Inventurdatum und dem Ausführungszeitpunkt der Funktion "Inventur ins Lager buchen" liegen, aufgerollt werden sollen.

Hinweis: Als Grundsatz gilt, dass im Zuge der Inventur keine Lagerbuchungen erfolgen sollen bzw. Inventurerfassung/-abschluss zeitnah erfolgen soll.

Wird der Parameter mit "Ja" eingestellt, werden die Transporteinheitenbuchungen seit dem Inventurdatum aufgerollt.

Achtung: Dieser Parameter zieht nur dann, wenn es sich um eine Gesamtinventur oder Mengenkorrektur ohne weitere Einschränkung am Inventurkopf (Lager, Lagerplatz, Artikel, Warengruppe) handelt.

Beispiel
Die Inventur wird mit Inventurdatum 31.12. angelegt. Die Erfassung der Inventur erfolgt zwischen 31.12. und 05.01.
Mit 02.01. wird die Transporteinheit Nr. 4711 als Inventurposition erfasst.

Am 03.01. wird diese Transporteinheit jedoch an den Kunden ausgeliefert.
Wird die Inventur am 05.01. nun abgeschlossen, wäre laut der Erfassung diese Transporteinheit noch auf Lager.

Bei der Ausprägung "Nein" wird die Transporteinheit wieder auf "lagernd" gesetzt und die Zuordnung zwischen Lieferschein und Transporteinheit wird gelöscht. Somit würden fehlerhafte Buchungen erzeugt werden.

Bei der Ausprägung "Ja" wird die Ware mit der Inventur nicht wieder zugebucht, sondern die Transporteinheit bleibt auf "nicht lagernd". Wird zusätzlich der Parameter "Inventur mit Transporteinheiten: Beladung löschen" auf "Ja" gesetzt, bleibt auch die Zuordnung zwischen Lieferschein und Transporteinheit bestehen.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.
 
Definition, ob nach Eingabe des SSCC auf der Inventurposition eine Beladungsliste aufgerufen werden soll.

0 - Nein

1 - Ja: Die Beladung zum SSCC lt. Inventurposition wird angezeigt.

Hinweis: Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

 Stammdaten

 Transporttypen

Nähere Informationen zu Transporttypen finden Sie im Dokument Transporttypen.

 Artikel

Wird auf einem Transporttyp ein Artikel hinterlegt, ist es wesentlich, diesen als Transporttyp zu kennzeichnen, da ansonsten keine Zuordnung zum Transporttyp erfolgt.
Dafür ist das Feld "Transporttyp" am Artikelstamm einzublenden und zu aktivieren. Nähere Informationen dazu finden Sie im Dokument Verkaufskommissionierung mit Transporteinheiten unter Artikelstamm. 

 Tägliches Arbeiten

 Kommissionierung Verkauf

Sind die Stammdaten definiert worden, kann mit der täglichen Arbeit begonnen werden. Für die Handhabung von Transporttypen im Zuge der Kommissionierung/Liefermengenerfassung ist es wesentlich, dass die Transporttypen in der Erfassungsmaske aktiv sind.

Die Transporttypen können mittels Rechtsklick im mittleren Bereich (siehe Screenshot) und Klick auf "Transporttypen" aktiviert werden.

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Hinweis 
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Es werden nur jene Transporttypen angezeigt, welche das Feld "Komm-Kz" aktiv haben.


Beispiel 
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Der Auftrag wird kommissioniert und die Ware wird in Kartons verpackt.
Das Icon für den Karton wird angeklickt, somit wird automatisch ein neuer SSCC generiert und oberhalb der Liefervorschläge als Information angezeigt.

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Solange das Icon nicht wieder angeklickt wird, erfolgt die Kommissionierung auf die geöffnete Transporteinheit.

Nach erfolgter Kommissionierung wird zum jeweiligen Liefervorschlag der SSCC angezeigt. Somit kann jederzeit nachvollzogen werden, auf welche Transporteinheit die Kommissionierung erfolgt ist.

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Für die nächste Position wird eine neue Transporteinheit "Steige" benötigt. Die geöffnete Transporteinheit "Karton" wird mittels Klick auf das dafür definierte Icon wieder geschlossen.

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Nun kann die benötigte Transporteinheit "Steige" ausgewählt werden. Es wird wieder ein neuer SSCC vergeben und oberhalb der Liefervorschläge als Information angezeigt.

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Werden Auftragspositionen auf mehrere Transporteinheiten aufgeteilt, so ist nach vollständiger Befüllung die Transporteinheit mit dem dafür vorgesehenen Icon wieder zu schließen. Danach kann eine neue Transporteinheit geöffnet werden.

Hinweis 
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Soll zu diesem Zeitpunkt ein Etikett zur Transporteinheit gedruckt werden, kann dies in den Parametern (siehe Punkt 2.3. → Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kommissionierung → Verkauf → Autom. Etikettendruck bei Transporteinheiten) definiert werden.

 Existierende Transporteinheit öffnen

Soll für eine noch nicht ausgelieferte Transporteinheit eine Anpassung erfolgen, so kann dies über das Icon des betreffenden Transporttyps mittels rechter Maustaste "Existierende Transporteinheit öffnen" erfolgen. 

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 Anzahl Transporteinheiten eingeben

Möchten Sie die Auftragsposition auf "x" Transporttypen der gleichen Art aufteilen, kann mithilfe der Funktion "Anzahl Transporteinheiten eingeben" die Kommissionierung vereinfacht erfolgen.
 
Beispiel 
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Position mit 30 Dosen. Die Lieferung soll auf zwei Steigen aufgeteilt werden.

Schritt 1: Icon "Steige" auswählen
Schritt 2: Mittels rechter Maustaste über die Steige die Funktion "Anzahl Transporteinheiten eingeben" auswählen und eingeben.

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Mit "Ok" und der Funktionstaste F3 "Kommisionieren" wird die zu kommissionierende Menge automatisch auf die eingegebene Anzahl aufgeteilt. Danach ist es noch notwendig, das Icon der Transporteinheit zu schließen.

 Beladung

Über das Fenster "Kommissionierung Verkauf" ist es möglich, für die kommissionierten Transporteinheiten eine Beladungsliste auszudrucken.

Der Funktionsaufruf ist über das gelbe Menü unter Ausdruck → Beladung zu finden.
 
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Folgende Einstellungen können im Ausdrucksfenster getroffen werden: 

AusdrucksmodellFür die automatische Ermittlung des Ausdrucksmodells muss ein Ausdrucksmodell mit der Ausdrucksablaufart "TRLADE" angelegt und über das Ausdrucksmodellmanagement zumindest als Standard zugeordnet sein. Ist dies nicht hinterlegt worden, kann hier ein Ausdrucksmodell manuell ausgewählt werden.
AusdrucksvorschauWird vom ausgewählten Ausdrucksmodell übernommen. 
SpracheAusdrucksprache
Sortierung
Beim Feld "Sortierung" stehen folgende Ausprägungen zur Auswahl:
  • Kunde/Auftrag/Auftragsposition/Transporteinheit
  • Kunde/Transporteinheit/Auftrag/Auftragsposition
Erfassungs-Kz
Erfassungskennzeichen des Auftrags. Dieses Feld steht nur zur Verfügung, wenn der Ausdruck über die Kommissionierung gestartet wird.
Erfassungs-Nr
Erfassungsnummer des Auftrags. Dieses Feld steht nur zur Verfügung, wenn der Ausdruck über die Kommissionierung gestartet wird.
Spedition
Auswahl der Spedition, für welche die Beladungsliste erstellt werden soll.

Beispiel 
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 Verschachtelte Kommissionierung Verkauf

Beispiel 
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Im Zuge der Kommissionierung wird das Produkt in Schachteln verpackt und dafür ein Transportetikett erstellt. Die Schachteln werden weiters auf eine Palette für den Versand kommissioniert. Die Palette erhält ebenso ein Transportetikett.

Hier wird in der Kommissionierung zuerst die Palette ausgewählt.

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Der Artikel S300 wird in Schachteln verpackt und auf die Palette kommissioniert. Daher die benötigte Transporteinheit wählen und den Artikel kommissionieren.

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Mittels rechter Maustaste auf der Transporteinheit kann mit der Funktion "Anzahl Transporteinheiten eingeben" die Anlage dieser beschleunigt werden.

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Es wird die Anzahl 5 eingegeben und mit "Ok" bestätigt. Die Anzeige im Reiter "Liefervorschläge" ändert sich daher wie folgt:

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Mit der Funktionstaste F3 wird die Kommissionierung der 5 Kartons angestoßen.

Die Transporteinheit "KAR" kann nun wieder geschlossen werden, da die Kommissionierung dieser Position abgeschlossen ist. Die Liefervorschläge zu der Position mit dem Artikel S300 sehen nun wie folgt aus:

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Von der Position mit dem Artikel S100 passen noch zwei Kartons auf die Palette und werden darauf kommissioniert. Dazu die Position zwei markieren und die benötigte Transporteinheit öffnen und kommissionieren.

Die Kartons werden ebenfalls auf die gleiche Palette mit dem SSCC kommissioniert.

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Da die Palette nun fertig kommissioniert ist, können die Transporteinheit "KAR" und "PAL" wieder geschlossen werden.
Würde die Transporteinheit "KAR" vorab nicht geschlossen werden, so erscheint beim Schließen der Transporteinheit "PAL" folgende Hinweismeldung:

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Hinweis 
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Eine verschachtelte Kommissionierung ist auf mehreren Ebenen möglich. Die Anwendung gilt ausschließlich für die Verkaufskommissioneriung im Programm oder per Mobiler Datenerfassung (MDE).

 Warenannahme

Beispiel 
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Die gelieferte Ware vom Lieferanten wird über die Warenannahme mit Transporteinheit eingelagert und es werden Etiketten gedruckt.

Die Position mit 500 Dosen wird auf zwei Transporteinheiten aufgeteilt eingelagert. Dafür wird die gewünschte Transporteinheit gewählt und mittels rechter Maustaste auf "Anzahl Transporteinheiten eingeben" geklickt.

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Nach Bestätigung der Anzahleingabe wird im Bereich der Warenannahmen diese Information wie folgt dargestellt:

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Nun wird mittels der Funktionstaste F3 kommissioniert. Die Transporteinheiten werden dabei lt. Anzahl angelegt und die Bestellmengen aufgeteilt.

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Ist in den Parametern der automatische Etikettendruck nicht aktiviert worden, kann dieser in der Warenannahme manuell aufgerufen werden.

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 Lagerverwaltung

Im Lager werden die Transporteinheiten wie unten angeführt abgebildet.
 

 Suche über das Produkt

Im Fenster Lagerinfo wird nach dem gewünschten Artikel eingeschränkt. Wählen Sie den Reiter "Transporteinheiten".

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Über den Reiter "enthaltene Transportpositionen" ist ersichtlich, welches Produkt mit welcher Menge sich auf der Transporteinheit im Lager befindet.

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 Suche über die Transporteinheit

Öffnen Sie das Fenster Lager → Diverse → Transporteinheiten. In der Liste werden alle "lagernden" und "nicht lagernden" Transporteinheiten gelistet, die im System verwaltet worden sind.

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Die Ansicht kann auf die "enthaltenen Transportpositionen" umgeschaltet werden.

Über den Hauptknoten "Transporteinheiten" ist es zudem möglich, nach einem bestimmten SSCC zu suchen. Hierfür können Sie mittels rechter Maustaste die Suche aufrufen.

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Gesuchten SSCC eingeben:

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Klicken Sie auf "Ok". Nun steht der Fokus auf der gesuchten Transporteinheit im linken Baum.

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 Ausdruck Etikett

Im Zuge der Kommissionierung Einkauf und Verkauf kann mittels Parameter der automatische Etikettendruck eingestellt werden bzw. ist es möglich, den Etikettendruck in der Kommissionierung manuell aufzurufen.

Eine weitere Möglichkeit des Etikettendrucks finden Sie über das Fenster Lagerinfo über den Reiter "Transporteinheiten".

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Über den Reiter "Transporteinheiten" kann zudem mittels Multiselect der Druck des Etiketts für mehrere Transporteinheiten angesteuert werden.

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Der Aufruf für den Ausdruck der Etiketten ist auch über Warenwirtschaft → Lager → Diverse → Transporteinheiten möglich.

 Ausdruck Lieferschein/Rechnung

Wesentlich für den Andruck der Transporteinheit (SSCC) anhand Lieferschein/Rechnung ist, dass die Parameter der Sortierung aktiviert sind (siehe Punkt 2.4. → Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Ausdrucke → Lieferscheine → Sortierung innerhalb Einzelrechnung).

Am Report selbst stehen folgende Bänder zur Verfügung:

Transporteinheit - Kopf Überschrift
Transporteinheit - Summe Summe der Transporteinheit
Transporteinheit - Summe - Einheiten-Info-Zeile
Die Verwendung ist nur dann möglich, wenn alle Artikel der Transporteinheit in der gleichen Stammeinheit geführt werden und die gleiche Einheitentabelle aufweisen.

Die Liefermenge wird auf die Einheit lt. definiertem Bandparameter Einheitengruppe (lt. Einheitentabelle) umgerechnet.

Beispiel 
Beispiel.png
Artikel m100 und m200 haben beide die gleiche Einheitentabelle.
Grundeinheit: Dose
10 Dosen = 1 Karton | 500 Dosen = 1 Pal
Auf der Einheit Karton wurde die Einheitengruppe 1 definiert und der Bandparameter ebenfalls auf die Einheitengruppe 1 eingestellt.

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Hinweis 
Hinweis.png
Wurde in den Bandparametern keine Einheitengruppe definiert bzw. ist in der Einheitentabelle keine definiert, wird auf alle Einheiten der Einheitentabelle umgerechnet.

Auftrag:
m100 Auftragsmenge 500 Dosen
m200 Auftragsmenge 10 Dosen

Es werden beide Positionen auf eine Transporteinheit kommissioniert und geliefert.

Im Band "Transporteinheit - Summe - Einheiten-Info-Zeile" wird die Liefermenge - bezogen auf die Einheit der Einheitengruppe 1 - umgerechnet → 51 Kartons.
Transporteinheit - Fuß
Fußzeile

Beispiel Lieferschein 
Beispiel.png
Am Report wurde das Band "Transporteinheit - Kopf" wie folgt definiert:

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Der Auftrag wurde mit Transporteinheiten kommissioniert. Somit werden diese am Lieferschein - wie weiter unten beschrieben - dargestellt.

 Ausdruck Sortierung: Transporteinheiten + Artikel

Bei folgender Ausdrucksform werden die Transporteinheiten zuerst anhand des SSCC und dann nach dem Artikel aufsteigend sortiert.

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 Ausdruck Sortierung: Transporteinheiten

Bei folgender Ausdrucksform werden die Transporteinheiten anhand des SSCC aufsteigend sortiert. Nach den Artikeln wird nicht sortiert, somit passiert der Andruck lt. Positionsnummer.

1412767672000003340_0.png

 Inventur

In der Inventur können nur lagernde Transporteinheiten (SSCCs) erfasst werden. Ist es notwendig, neue Transporteinheiten zu inventieren, kann dies mithilfe der Mobilen Datenerfassung (MDE) erfolgen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine "Dummybestellung" zu erfassen und im Zuge des Wareneingangs den SSCC mit den daraufliegenden Produkten anzulegen.

Bevor die Inventur erfasst wird, ist zu kontrollieren, ob die Parameter (siehe Punkt 2.7. → Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Inventur → Inventur mit Transporteinheiten) für die Inventur mit Transporteinheiten gesetzt sind. In diesem Fall ist es nicht möglich, den Lagerstand als Inventur zu übernehmen.

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 Inventur mit einstufigem SSCC

Es wird eine "Teilinventur Lager" für das Lager mit der Nummer 200 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich folgende Transporteinheiten im Lager 200:

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In der Inventurerfassung werden folgende Paletten und deren Beladung erfasst:

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Die Inventurerfassung kann ebenso über die Mobile Datenerfassung (MDE) durchgeführt werden. Hierfür wird folgende MDE-Art angelegt:

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In der Mobilen Datenerfassung (MDE) wird der Inventurkopf bekanntgegeben und die SSCCs werden mit deren Artikeln und Mengen erfasst.

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Mit dem Speichern werden die Daten sofort an die Inventurerfassung übergeben und sind ab dann unter den Inventurpositionen ersichtlich.

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Mit der Funktion "Erfassung abschließen" werden wie gewohnt die Differenzen ermittelt.

Im Bereich der "dazugehörigen Positionen" kann mittels Combobox auf "Erfasste" und "Ermittelte" umgeschaltet werden. Im Bereich "Ermittelte" werden jedoch die SSCCs nicht dargestellt.

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Inventur ins Lager buchen
Wird eine Inventur mit Transporteinheiten ins Lager gebucht, erscheint folgende Hinweismeldung:

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Hinweis 
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Als Grundsatz gilt, dass im Zuge der Inventur keine Lagerbuchungen erfolgen sollen bzw. die/der Inventurerfassung/-abschluss zeitnah erfolgen soll.

 Inventur mit verschachtelten SSCCs

Es wird eine "Teilinventur Lager" für das Lager 2 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich folgende Transporteinheiten im Lager 2:

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In der Inventurerfassung wird die Verschachtelung wie folgt erfasst:

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Die verschachtelten Transporteinheiten werden ohne Artikel und Mengen erfasst. Danach werden die sich auf dem SSCC befindlichen Produkte in einer extra Zeile inventiert.

Soll beispielsweise zu der Palette mit dem SSCC 912345670000005525 eine weitere Verschachtelung erfasst werden, so wird dies wie folgt durchgeführt:

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Hinweis 
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Muss im Zuge der Inventur eine Transporteinheit neu angelegt werden, so kann dies mit den Funktionstasten F4 Funktion_F4.pngund F5 "Neu" über das Feld "SSCC" erfolgen. Wichtig ist die Kennzeichnung "lagernd".

Nachdem die Inventur in das Lager verbucht wurde, werden die Transporteinheiten wie folgt dargestellt:

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Hinweis 
Hinweis.png
Erfolgt die Inventurerfassung mittels Mobiler Datenerfassung (MDE), so sind für die Verschachtelung folgende Felder zu verwenden:

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 Transporteinheitenauswertung Inventur

Um im Zuge der Inventurauswertung mit Transporteinheiten einen Überblick zu haben, welche Transporteinheiten korrekt und welche fehlerhaft erfasst worden sind, kann in der Inventur die Transporteinheitenauswertung aufgerufen werden.

Der Aufruf ist unter Funktionen → Transporteinheitenauswertung für die aktuell markierte Inventur zu starten.

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Es wird die aktuelle Beladung der Transporteinheit mit den erfassten Inventurpositionen verglichen.

Im oberen Bereich der Transporteinheitenauswertung wird die Bezeichnung der Inventur und je nach Einstellung der Inventur auch das Lager angezeigt. Zusätzlich kann über die Combobox ausgewählt werden, welche Transporteinheiten angezeigt werden sollen.

Folgende Ausprägungen stehen Ihnen hier zur Verfügung:
1442397625000004330_1.png OKDie aktuelle Beladung der Transporteinheit stimmt mit den erfassten Inventurpositionen überein.
1442397625000004330_2.png Nicht OKDie erfasste Inventurposition stimmt nicht mit der Beladung der Transporteinheit laut Inventurkopf überein.
1442397625000004330_4.png Fehlerhaft erfasst
Die aktuelle Beladung der Transporteinheit stimmt nicht mit den erfassten Inventurpositionen überein. Öffnet man die Transporteinheit über die Baumstruktur, sieht man im Detail, welche Transporteinheitenpositionen nicht mit den erfassten Inventurpositionen übereinstimmen.

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1442397625000004330_5.png Zu viel erfasstEs wurde in der Inventurposition mehr erfasst, als auf der Transporteinheit aktuell beladen ist.
1442397625000004330_6.png Fehlende Es wurde entweder noch keine Inventurposition oder eine zu geringe Menge erfasst, als auf der Transporteinheit aktuell beladen ist.
AlleEs werden alle Transporteinheiten und deren Beladung im Vergleich zu den erfassten Inventurpositionen angezeigt.

Zusätzlich ist im Feld "Status" ersichtlich, ob Positionen fehlen, fehlerhaft oder zu viel erfasst wurden.

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Hinweis 
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Die Transporteinheitenauswertung Inventur kann nur geöffnet werden, wenn bei der Inventur mit Transporteinheiten gearbeitet wird. Dafür muss folgender Parameter aktiviert sein.

Definition, ob eine Inventur mit Transporteinheiten erfolgen soll.

0 - Nein: Inventur ohne Transporteinheiten

1 - Ja: Inventurerfassung mit Transporteinheiten kann über die Inventurposition mittels SSCC erfolgen.
 
Hinweis zur Ausprägung "1 - Ja"
Die Kopffelder "Filiale", "WHG-Nr", "WUG-Nr" und "Art-Nr" und die Funktionen "Lagerstand als Inventur übernehmen" und "Inventur buchen rückgängig" stehen dann nicht zur Verfügung.
Bei einer Firmengruppe mit zentraler Stammdatenverwaltung hat dieser Parameter nur dann eine Auswirkung, wenn dieser allgemein oder für die Hauptfirma gesetzt wird.

 MDE Handling mit Transporteinheiten

Hinweis 
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Im Dokument Mobile Datenerfassung (MDE) können die Einstellungsmöglichkeiten nachgeschlagen werden.


Folgende MDE-Arten stehen in Kombination mit Transporteinheiten für die WWS zur Verfügung:

Verarbeitungsart 
Ausdruck Transport-EH Etiketten
Beladungsinfo Transporteinheit 
Be-/Entladung Transporteinheit 
Inventur Transporteinheit 
Inventur Transporteinheit mit Lagerinfo 
Lagerbewegung Transporteinheit 
Lagerbewegung Transporteinheit (-) 
Lagerbewegung Transporteinheit (+) 
Lagerinfo nach Lager (SSCC) 
Transporteinheit bearbeiten

 Lagerinfo nach Lager (SSCC) "online"

Wesentliche Felder:

1412770709000003340_1.png

Beim Speichern wird die Lagerinfo bezogen auf die Eingaben am MDE-Gerät ausgegeben.

1412770709000003340_2.png

 Beladungsinfo Transporteinheit "online"

Wesentliche Felder:

1412770744000003340.png

Beim Speichern wird die Lagerinfo bezogen auf die Eingaben am MDE-Gerät ausgegeben.

1412770744000003340_2.png
 

 Lagerbewegung Transporteinheit (UMB)

Wesentliche Felder:

1412770787000003340.png

Bei "online" wird beim Speichern das aktuelle Lager der Transporteinheit automatisch ermittelt.

Abbildung der Umbuchung im Lagerjournal:

1412770787000003340_4.png

 Lagerbewegung Transporteinheit (+)

Die MDE-Art wird zum Beladen einer Transporteinheit verwendet.

1412770844000003340_1.png

Beim Ausführen der MDE-Art ist es notwendig, den SSCC neu zu erfassen. Dazu ist im Feld "Transportnummer (SSCC)" die Funktionstaste F8 Funktion_F8.png zu betätigen.
Für die Neuanlage eines SSCC sind folgende Felder wesentlich:

1412770844000003340_2.png

Hinweis 
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Es kann nur auf "lagernde" Transporteinheiten gebucht werden.
Nachdem die Transporteinheit angelegt und gespeichert worden ist, kann die Erfassung weiter vorgenommen werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Ist das eingegebene Lager ungleich dem Lager der Transporteinheit, kommt es bei der Datenkontrolle "online" zu folgender Meldung.

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Bei der "offline"-Erfassung wird nach der Datenkontrolle diese Information in das Feld "Notiz" geschrieben.

 Lagerbewegung Transporteinheit (-)

Die MDE-Art wird zum Auflösen einer Transporteinheit verwendet.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Am Lager befindet sich folgende Transporteinheit:

1412774595000003340_4.png

Die MDE-Art ist wie folgt angelegt worden:

1412774595000003340_3.png


1412774595000003340.png

Bei der Offline-MDE wird das Lager, auf dem sich die Transporteinheit befindet, beim Speichern ermittelt. Danach ist die Transporteinheit im Lager nicht mehr vorhanden.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit ist es, die Transporteinheit aufzulösen und die Ware ohne Transporteinheit auf Lager zu belassen. Dafür ist das Lagerbuchungskennzeichen "UMB1" zu wählen.

 Inventur Transporteinheit

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass im System unter Warenwirtschaft → Lager → Periodenabschluss → Inventur ein Inventurkopf erfasst worden ist.
 

 Bestehende Transporteinheiten inventieren (online)

Den SSCC eingeben oder scannen. Mit Enter wird automatisch das auf der Transporteinheit befindliche Produkt inklusive Menge und Einheit ermittelt.

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Hinweis 
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Sofern mehrere Produkte auf einer Transporteinheit liegen, empfiehlt es sich, mit der MDE-Art "Inventur Transporteinheiten mit Lagerinfo" zu arbeiten.

 Neue Transporteinheiten inventieren (online)

Um eine noch nicht lagernde Transporteinheit zu inventieren, sind folgende Schritte notwendig.

Neuanlage eines SSCC mittels der Funktionstaste F8 Funktion_F8.png.

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Die neue Transporteinheit ist mit einem Lager zu versehen und als "lagernd" zu kennzeichnen.

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Der auf der Transporteinheit befindliche Artikel wird in weiterer Folge mit der Menge erfasst.

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Die Daten sind nach dem Speichern in der Inventur lt. Inventurkopf ersichtlich.

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 Inventur Transporteinheit mit Lagerinfo

Die Vorgehensweise für die Inventur unterscheidet sich nicht. Die Verarbeitungsart hat lediglich den Zusatz, dass nach dem Einlesen des SSCC (manuelle Eingabe oder mittels Scan) die Lagerinfo geöffnet wird.

 Transporteinheit bearbeiten

Mit der Verarbeitungsart "Transporteinheit bearbeiten" kann eine MDE-Art für die Bearbeitung von Transporteinheiten in der MDE erstellt werden. In der MDE können bei der Transporteinheit alle Felder bearbeitet werden, die auch manuell bearbeitet werden können. Zu beachten ist dabei, dass nur lagernde (bei nicht verbuchter Warenannahme) und nicht lagernde (bei vorhandenem Liefervorschlag) Felder zu bearbeiten sind.

Im Fenster MDE-Arten ist dafür eine neue MDE-Art mit der Verarbeitungsart "Transporteinheit bearbeiten" anzulegen. In der Feldauswahl zur MDE-Art ist das Feld "SSCC-Nr." ausreichend. In der MDE öffnet sich nach der Eingabe der SSCC das Fenster "Transporteinheit" zur Bearbeitung.

Ist am Transporttyp die Gewichtseingabe aktiviert, kann mittels folgendem Parameter gesteuert werden, welches Gewichtsfeld fixiert ist und welches bei der Bearbeitung der Transporteinheiten bearbeitet werden kann.

Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Transporteinheiten

Definition, welches Gewichtsfeld beim Bearbeiten der Transporteinheit fixiert ist und somit nicht bearbeitet werden kann. Auf der Transporteinheit gibt es folgende 3 Gewichte: Nettogewicht, Taragewicht und Bruttogewicht. Wird am Transporttyp die Gewichtseingabe aktiviert, so kann mit diesem Parameter festgelegt werden, welches der anderen Gewichte bei Änderung automatisch berechnet wird.

0 - Taragewicht fixiert (Standard): Netto- bzw. Bruttogewicht können eingegeben bzw. geändert werden. Es wird das jeweils andere Gewicht automatisch berechnet (wenn z. B. das Nettogewicht eingegeben wird, wird das Bruttogewicht automatisch berechnet). Das Taragewicht bleibt gleich und kann nicht manuell geändert werden.

1 - Nettogewicht fixiert: Brutto- bzw. Taragewicht können eingegeben bzw. geändert werden. Es wird das jeweils andere Gewicht automatisch berechnet (wenn z. B. das Taragewicht eingegeben wird, wird das Bruttogewicht automatisch berechnet). Das Nettogewicht bleibt gleich und kann nicht manuell geändert werden.


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