Grundlegende Informationen zu Personaleinsatzplanung & Projektmanagement finden Sie unter Erste Schritte PEP.
Für die Erstellung des Projektplans muss ein Projekt vorhanden sein.
Die Neuanlage des Projektplans kann an unterschiedlichen Stellen erfolgen:
... und dabei auf unterschiedliche Arten erstellt werden.
- Neuanlage eines völlig neuen Projektplans
- Übernahme eines bereits bestehenden Projektplans
- Import eines Projektplans, der in MS Project erfasst worden ist und als XML-Datei vorliegt
Hinweis zur Übernahme von Projektdaten auf den Projektplan und dessen Vorgänge
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Diese Felder werden vom Projektstamm auf den Projektplan übernommen:
| Projektfeld | Feld im Projektplan/auf den Vorgängen | | Projektbezeichnung | Plan in den Kopfdaten des Plans | Projektleitung | | Stellvertretung der Projektleitung | | Kontaktperson | | Kunde/Lieferant | | Auftragsgegenstand | |
Es gilt folgende Ausnahme: Ist am Projektstamm ein Sammelprojekt hinterlegt, werden die Daten folgendermaßen übergeben: Kunde/Lieferant → Leistungsempfänger am Vorgang Auftragsgegenstand → Kunde am Vorgang
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Erfolgt die Anlage des Projektplans aus dem Projektstamm im Feld "Plan", so erscheint bei Ausführen der F8-Funktion am Feld "Plan" eine Abfrage, ob der Projektplan übernommen werden soll.
Dabei können Sie zwischen verschiedenen Ausprägungen wählen.
| Ausprägung | Beschreibung |
| Von Vorlage | Startet die Übernahme des Projektplans vom Vorlagenprojekt. Damit diese Ausprägung angezeigt wird, muss im Feld Vorlage am Projektstamm ein Vorlagenprojekt hinterlegt sein. |
Von Vorgänger | Startet die Übernahme des Projektplans vom Vorgängerprojekt. Damit diese Ausprägung angezeigt wird, muss im Feld Folgeprojekt von am Projektstamm ein Vorgängerprojekt hinterlegt sein. |
Von anderem Projekt | |
Von MS Project (XML) | |
Nein | Es wird ein leerer Projektplan erzeugt. Dieser kann mit erneutem Klick auf die F8-Funktion aufgerufen werden (dabei wird das Fenster Projektplan gestartet). |
Abbrechen | Die Anlage des Projektplans wird abgebrochen. |
Alternativ kann in der Projektliste über das Kontextmenü PEP Funktionen → Projektplan → Projektplan übernehmen auch die Funktion zur Übernahme eines Projektplans aufgerufen werden.

Personaleinsatzplanung
→ Projektmanagement
→ Projektplan
Nach Auswahl eines Projekts im Einstiegsfeld "Projekt" kann der neue Projektplan angelegt werden. Wie ein Projektplan neu angelegt wird, wird unter
Neue Einträge hinzufügen weiter unten erklärt.
Wird im Einstiegsfeld "Projekt" ein Projekt hinterlegt, kann mit Ausführen der Funktion "Projektplan übernehmen" (Aufruf über das Fenstermenü → Funktionen) eine Kopie eines bereits angelegten Projektplans übernommen werden.
Die Einstellungen unter "Quelle" sind zwingend nötig und steuern, von welchem Projekt/welcher Projektvorlage der Projektplan kopiert werden soll. Diese Einstellung sowie die weiteren Einstellungen, die optional zu treffen sind, werden im Dokument
Projektplan übernehmen näher beschrieben.
Hinweis | Die Funktion kann nur ausgeführt werden, sofern noch kein Projektplan zum Projekt angelegt ist.
Wenn Sie einen Projektplan neu übernehmen möchten, müssen Sie den bestehenden Projektplan zuerst löschen.
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Ist im Fenster "Projektplan" ein Projekt ausgewählt, kann über das Fenstermenü unter Extras → MS Project (XML) die Funktion "Projektplan aus MS Project (XML) importieren" gestartet werden.
Hinweis | Die Funktionen zum Importieren und Exportieren von Projektplänen als XML-Datei sind im BMD Auslieferstandard ausgeblendet und müssen über die Layouteinstellungen des Fensters "Projektplan" erst noch eingeblendet werden. s |
In der NTCS Projektplanung gibt es drei Elemente zur Strukturierung des Projektplans:
| Bezeichnung | Symbol | Beschreibung |
| Vorgang | | Vorgänge bilden die notwendigen Aktivitäten des Projektplans ab. |
| Meilenstein | | Meilensteine kennzeichnen bestimmte Zeitpunkte im Projektverlauf.
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Dauer aufweisen (Durchführungszeit = 0 und somit Anfang = Ende). |
Vorgangspaket | | Vorgangspakete können beliebig viele untergeordnete Elemente (Vorgänge, Meilensteine oder weitere Vorgangspakete) besitzen. Dabei ist sowohl die Anzahl der Elemente als auch die Anzahl der untergeordneten Ebenen grundsätzlich nicht beschränkt.
Vorgangspakete zeichnen sich dadurch aus, dass - viele Informationen sich aus den untergeordneten Elementen berechnen und am Vorgangspaket selbst nicht eingegeben werden können.
- keine Leistungen auf Vorgangspakete erfasst werden können.
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Die nachfolgende Grafik zeigt einen
Projektstrukturplan (PSP) mit drei Arbeitspaketen, die eine unterschiedliche Anzahl an Vorgängen aufweisen. Am Ende eines jeden Vorgangspakets gibt es einen Meilenstein.
Im Menü des Bereichs "Vorgänge" gibt es verschiedene Möglichkeiten, um ein Vorgangspaket, einen Vorgang oder einen Meilenstein hinzuzufügen.
Die im obgen Bild grün hinterlegten Funktionen dienen zum Hinzufügen von Einträgen im Projektplan. Je nach Aufruf wird ein entsprechender Eintrag im Projektplan angelegt.
| Symbol | Beschreibung |
| Das einfache Plus fügt einen Vorgang hinzu. |
| Das Plus mit Meilenstein fügt einen neuen Meilenstein hinzu. |
| Das Plus mit Paketsymbol fügt ein neues Vorgangspaket hinzu. |
Auf den Einträgen gibt es grundsätzlich keine Informationen, die verpflichtend eingegeben werden müssen. Die einzige Information, die in jedem Fall sinnvoll ist, ist die Bezeichnung des Eintrags im Feld "Vorgang".
Beispiel für die Neuanlage eines Meilensteins Bei Vorgangspaketen besteht die Möglichkeit, untergeordnete Einträge hinzuzufügen.
Bei Vorgangspaketen wird über ein Dreieck ganz links in der Spalte "Gliederung" symbolisiert, ob das Vorgangspaket aus- oder eingeklappt ist.
Beispiel |
Das Vorgangspaket "Projektmanagement" ist ausgeklappt (erkennbar am schwarzen Dreieck, das nach rechts unten zeigt).
Wird beim ausgeklappten Vorgangspaket die Neuanlage eines Eintrags gestartet, wird der neue Eintrag als untergeordnetes Element dem Vorgangspaket hinzugefügt:
Die Vorgangspakete 2 und 3 ("Konzepterstellung" bzw. "Datenaufbereitung") sind eingeklappt (erkennbar am weißen Dreieck, das nach rechts zeigt).
Wird bei eingeklappten Paketen die Neuanlage gestartet, werden die Einträge nach dem gewählten Vorgangspaket hinzugefügt:
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Das Feld
PSP-Code (PSP) zeigt die eindeutige Position des ausgewählten Eintrags im Projektplan an. Dabei wird der PSP-Code bei Änderungen in der Struktur und Reihenfolge laufend neu ermittelt.
Die Punkte trennen dabei die Nummern in den unterschiedlichen Ebenen des Projektplans.
Der PSP-Code kann auch als Basis für die Ermittlung des Matchcodes der Einträge im Projektplan verwendet werden. Das kann dabei behilflich sein, wenn der PSP-Code für die Auswahl in anderen Fenstern (beispielsweise am Feld "Vorgangsmatchcode" in der Projektleistungserfassung) verwendet werden soll.
Die Einstellungen zur Ermittlung des Matchcodes im Projektplan finden sich in den PEP Parametern.
Personaleinsatzplanung → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Allgemeine Einstellungen →
| Einstellungsmöglichkeit, wie der Matchcode der Datensätze (Vorgangspaket, Vorgang, Meilenstein ...), welche unter einem Projekt angelegt werden, automatisch ermittelt wird. Die Einstellung wird in das Feld "Matchcode" der Datensätze übernommen. Wird der Parameter auf "0 - nein" gestellt, wird kein Matchcode ermittelt.
| 0 - VG-ID | Die Vorgangs-ID des Datensatzes wird in das Feld "Matchcode" übergeben. Als Vorzeichen wird ## vorangestellt. | 1 - Firma/Projekt/PSP | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer, der Projektnummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. | | 2 - Projekt/PSP | Der Matchcode setzt sich aus der Projektnummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. | | 3 - Firma/PSP | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. | | 4 - PSP | Der PSP wird in den Matchcode des jeweiligen Datensatzes übernommen. | 5 - Firma/Projekt/PSP (Programm) | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer, der Projektnummer und dem PSP des Projektplans des "obersten" Projektplans zusammen. Diese Einstellung greift, wenn in einem Projektplan eine Verknüpfung zu anderen Projektplänen erstellt wurde und diese im "obersten" Projektplan angezeigt werden. | | 6 - Projekt/PSP (Programm) | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer, der Projektnummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. Diese Einstellung greift, wenn in einem Projektplan eine Verknüpfung zu anderen Projektplänen erstellt wurde und diese im "obersten" Projektplan angezeigt werden. | | 7 - Firma/PSP (Programm) | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. Diese Einstellung greift, wenn in einem Projektplan eine Verknüpfung zu anderen Projektplänen erstellt wurde und diese im "obersten" Projektplan angezeigt werden. | | 8 - PSP (Programm) | Der PSP wird in den Matchcode des jeweiligen Datensatzes übernommen. Diese Einstellung greift, wenn in einem Projektplan eine Verknüpfung zu anderen Projektplänen erstellt wurde und diese im "obersten" Projektplan angezeigt werden. | 9 - Firma (VG)/Projekt (VG)/PSP (VG) | Der Matchcode setzt sich aus der Firmennummer, der Projektnummer und dem PSP des jeweiligen Datensatzes zusammen. Diese Einstellung greift, wenn auf einem Datensatz im Projektplan ein abweichendes Projekt eingetragen wird. | 10 - Projekt (VG)/PSP (VG) | Der Matchcode setzt sich aus der Projektnummer und dem PSP des Projektplans des jeweiligen Datensatzes zusammen. Diese Einstellung greift, wenn auf einem Datensatz im Projektplan ein abweichendes Projekt eingetragen wird. |
Zusatzinformation Wird dieser Parameter umgestellt, und bereits angelegte Datensätze zu Projekten sollen auf die aktuelle Ermittlungsart umgestellt werden, so kann dies im Projektplan in der Menüleiste unter → Extras → Projektplan: Aufrollung/Berechnungen → "Matchcode ermitteln" für alle enthaltenen Datensätze durchgeführt werden. |
| Wird der PSP auf einem Datensatz im Projektplan geändert, so wird der Matchcode automatisch ermittelt, wenn der PSP Teil des Matchcodes ist. Diese Einstellung greift, wenn beispielsweise die Reihenfolge der Datensätze im Projektplan geändert wird. |
Beispiel zur Berechnung des PSP-Codes und Vergabe des Matchcodes Es besteht nicht nur die Möglichkeit, neue Einträge manuell anzulegen, sondern auch auf bereits bestehende Projektpläne, Einsätze und Planungsobjekte zuzugreifen.
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
- Drag & Drop von Einsätzen in den Projektplan
Einsätze können in den Projektplan mit Drag & Drop übergeben werden. Dabei werden die Einsätze in Vorgänge umgewandelt.
- Verknüpfen von bereits existierenden Plänen
Bereits existierende Projektpläne oder Arbeitspläne können als Verknüpfung im Projektplan angezeigt werden. Die Funktionen dazu finden sich im Menü des Bereichs "Vorgänge" → Extras → Weitere Neuanlagen → Weitere hinzufügen → Verknüpfung mit Projektplan/Auftragsposition (Kunde/Produktion)/Auftrag/Produktionsauftrag hinzufügen.
Für verknüpfte Projektpläne bzw. Aufträge wird ein Vorgangspaket angelegt und in den darunterliegenden Ebenen finden sich die Einträge der Verknüpfung.
Beispiel für verknüpften Projektplan |
Der Projektplan des Vorgängerprojekts (Projektnummer 21) wurde als Verknüpfung im neuen Projektplan (Projektnummer 23) eingefügt.
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Die Position der Elemente im Projektplan kann mit Drag & Drop geändert werden.
Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:
- Den zu verschiebenden Eintrag markieren und die Maustaste drücken und weiterhin gedrückt halten, während der Eintrag an die gewünschte Position gezogen wird.
- Der Mauszeiger, der während des Verschiebens gezeichnet wird, zeigt an, welche Aktion beim Auslassen der Maustaste durchgeführt wird.
Falls der Mauszeiger zu Beginn während des Verschiebens ein Verbotssymbol anzeigt, ändern Sie die Mauszeigerposition noch etwas und prüfen, ob sich das Mauszeigersymbol ändert.

Folgende Aktionen sind möglich:
| Symbol Mauszeiger | Beschreibung |
| Der gewählte Eintrag wird oberhalb des Datensatzes eingefügt. |
| Der gewählte Eintrag wird unterhalb des Datensatzes eingefügt. |
| Der gewählte Eintrag wird in das Vorgangspaket eingefügt. |
| Der gewählte Eintrag kann auf der gewählten Position nicht eingefügt werden. |
Hinweis zum Starten des Verschiebens |
Das Verschieben von Einträgen im Projektplan kann nur auf den Spalten "Gliederung", "PSP" und "Vorgang" gestartet werden.
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Über den Status der Einträge kann deutlich gemacht werden, in welchem Stadium sich der Vorgang befindet. Der Status bildet dabei den Bearbeitungszustand wider.
Die farbige Hinterlegung der unterschiedlichen Statusausprägungen kann in den diversen Gantt-Darstellungen und im Projektstrukturplan übernommen werden.
Wird eine Projektplanvorlage übernommen und werden nicht alle Einträge beim aktuellen Projekt benötigt, können Einträge auch storniert werden. Im Gegensatz zum Löschen hat das Stornieren den Vorteil, dass durch Ändern des Status die Einträge jederzeit wieder "aktiviert" werden können.
Ob stornierte Einträge angezeigt werden sollen oder nicht, kann im Fenstermenü unter Ansicht
→ Einstellungen gewählt
werden.
Hinweis | Ob stornierte Vorgänge bei der Vergabe des PSP-Codes berücksichtigt werden sollen, kann über die Einstellung "PSP nur mit VG-Nr." gesteuert werden. Wird diese Einstellung auf "Ja" gestellt, können PSP-Code und Matchcode voneinander abweichen.
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