LEA Auswertungen können in andere Sprachen übersetzt werden. Dies ist vor allem interessant, wenn Leistungsverzeichnisse als Leistungsnachweis an ausländische Kunden verschickt und diese daher in Fremdsprachen ausgedruckt werden. Dabei ist es auch möglich, das entsprechende Zahlen- und Datumsformat der Landessprache zu berücksichtigen.
Beim Aufbereiten der Auswertung wird die Sprache für die Übersetzung direkt aus der Auswertung aus dem Feld
Sprache ermittelt. Dieses Feld besitzt folgende Ausprägungen:
- Standardsprache
- Sprache der Honorarnote (nur beim Auswertungstyp "Honorarvorschläge")
- Konkrete Sprache (alle Sprachen, die BMD unterstützt)
Wird für die gewählte Sprache keine Übersetzung zum Text gefunden, so wird als Rückfallebene die Übersetzung lt. TOOLS Parameter "
Sprache" (Werkzeuge
→ Tools
→ Einstellungen
→ TOOLS Parameter
→ Gesamtsystem
→ Land & Sprache) herangezogen. Ist auch für diese Sprache keine Übersetzung zum Text vorhanden, wird der deutsche Text angedruckt.
Hinweis |
Wird die Auswertung über den Rechnungsstapel gedruckt, kann hier die Sprache der Auswertung im Feld Sprache nochmals übersteuert werden |
Programmtechnisch gibt es vier Varianten, um die Textbestandteile einer Auswertung zu übersetzen. Diese Arten sind jedoch nicht als Alternativen zu verstehen, sondern ergänzen sich und sind an unterschiedlichen Stellen relevant:
- Hinterlegung in den LEA Stammdaten
- Hinterlegung im LEA Auswertungsdesigner
- Hinterlegung im Reportdesign
- Hinterlegung von NLS-Texten
Als Anwender bzw. Ersteller von LEA Auswertungen können Sie nur bei den Varianten 1, 2 und 3 eingreifen. Variante 4 ist BMD vorbehalten, sie wird aber der Vollständigkeit halber kurz erklärt.
Stammdatenbezeichnungen wie die Namen der Tätigkeitsgruppen, Tätigkeiten und Artikel werden im jeweiligen Stamm übersetzt. Zu diesem Zweck kann jeweils neben dem Feld
Bezeichnung die gewünschte Sprache mit dem Symbol "Übersetzung aller Werte"

ausgewählt werden. Für diese Sprache wird anschließend die
Übersetzungsverwaltung geöffnet, in welcher der Übersetzungstext je Stammdatenbezeichnung eingetragen werden kann.
Diese Variante ist für jene Bestandteile der Auswertung möglich, die im
LEA Auswertungsdesigner und im
Spaltendesigner der Auswertung zugeordnet werden, und die der Anwender in der Folge selbst textlich beeinflussen kann.
Konkret handelt es sich dabei um die Bezeichnung der Auswertung und die Bezeichnung der Spalten.
Neben dem Feld
Bezeichnung in der Bearbeitungsansicht der Auswertung kann mit dem Symbol "Übersetzung aller Werte"

die gewünschte Sprache ausgewählt werden. Für diese Sprache wird anschließend die
Übersetzungsverwaltung geöffnet, in welcher der Übersetzungstext je Auswertungsbezeichnung eingetragen werden kann.
Neben dem Feld "Spalte" im Spaltendesigner der Auswertung kann mit dem Symbol "F8"

das Fenster "Übersetzungen" aufgerufen werden. Hier ist die Anlage eines Übersetzungstextes in der gewünschten Sprache möglich. Oberhalb der Tabelle ist ersichtlich, für welchen Begriff die Übersetzung aktuell angelegt wird.
Hinweis | Wird eine Auswertung kopiert, für die Übersetzungen der Spaltenköpfe im Spaltendesigner angelegt sind, so werden diese Übersetzungen automatisch auf die neue Auswertung übernommen.
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Für Textfelder, welche direkt im Report eingefügt werden, steht im Reportdesigner mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü die Funktion "Übersetzungen..." zur Verfügung. Hier kann je Sprache die Übersetzung des Begriffes eingetragen werden.
Diese Variante der Übersetzung kommt bei allen anderen vom Programm automatisch im Report eingesetzten Feldern und Zeilen zum Einsatz (z. B. in den Summenzeilen). Ein Text, der als NLS-Text und nicht als Fix-Text im Programm definiert ist, wird aufgrund einer eindeutigen Nummer erkannt und übersetzt.
NLS-Texte können grundsätzlich auch statt der anderen Varianten eingesetzt werden, allerdings kann die Hinterlegung nur BMD-intern vorgenommen werden, da dafür ein spezielles Übersetzungs- und Verwaltungstool benötigt wird.
Für NLS-Texte gibt es die Rückfallebene auf den TOOLS Parameter
Sprache nicht. Existiert keine Übersetzung für einen Begriff in der NLS-Tabelle, wird automatisch die deutsche Bezeichnung herangezogen, da diese statt des übersetzten Begriffs bereits fix in der Tabelle vorhanden ist.
Sollten Sie Fragen zu den NLS-Texten haben, wenden Sie sich bitte an die BMD Hotline.
Für die ermittelte Sprache kann auch das jeweils gültige Zahlenformat (Trennzeichen) angewendet werden. Die Auswertungsspalte muss auf das Format "Zahlen und Summen" und die Option "Darstellung von Tausenderzeichen und Dezimalzeichen laut NTCS Sprache" eingestellt sein.
Mit NTCS Sprache ist jene Sprache gemeint, welche für die Auswertung aufgrund der
Ermittlungsregeln gelten soll.
Alternativ dazu kann im Fenster "Zahlenformat bearbeiten" das Tausendertrennzeichen

verwendet werden. Als Voraussetzung muss in den Betriebssystem-Einstellungen des PCs das jeweilige Zahlenformat zur Sprache vorhanden sein. Das Auslesen des richtigen Zeichens funktioniert für alle verfügbaren NTCS Betriebssprachen.
Ein Datum kann ebenfalls auf die Sprache der Honorarnote und deren Datumsformat Rücksicht nehmen. Die Auswertungsspalte muss auf das Format "Datum" und eine der Formatierungsarten "[...] laut NTCS Sprache" eingestellt sein.
Mit NTCS Sprache ist jene Sprache gemeint, welche für die Auswertung aufgrund der
Ermittlungsregeln gelten soll.
Achtung! |
Ein Datumsformat mit Trennzeichen "/" ist derzeit NTCS-weit nicht möglich und wird als Punkt dargestellt.
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Die Leistungsnachweise werden direkt im Fenster
Honorarnoten für die Honorarnoten gedruckt. Beim Ausdruck der Leistungsnachweise für die markierten Honorarnoten über Ausdruck
→ Honorarvorschlag/Leistungsnachweis ermittelt das Programm die Sprache der Honorarposition.
Je ermittelter Sprache wird ein eigener Report mit den gewünschten Leistungsnachweisen gedruckt.
Findet der Ausdruck über den
Rechnungsstapel statt, kann die Sprache der Honorarnote nochmals übersteuert werden (Feld
Sprache). Die Übersteuerung gilt für alle Honorarnoten des Rechnungsstapels.