UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu Stapeln finden Sie unter Stapeldefinition.


 Überblick

Auswertungen können nicht nur manuell, sondern auch über eine Stapelfunktion gestartet werden. Die Stapelfunktion ermöglicht es, Auswertungen, die ein Smart-Interface besitzen, via Stapel aufzubereiten. Diese können in weiterer Folge im Hintergrund automatisch weiterverarbeitet werden.

Je nach Herkunftspaket der Auswertung muss dafür eine unterschiedliche Stapelfunktion eingesetzt werden.

Paketname
Name der Stapelfunktion / Funktionsname 
Funktionsbezeichnung
Stapelhilfe
LEA
LEA Auswertung 
MCS_ZLEAWSMI_STAPEL 
WWS
WWS Auswertung 
MCS_WWSAWSMI_STAPEL
WWS Auswertung
CRM
(BUERO)
CRM Auswertung starten 
MCS_CRMAWSMI_STAPEL 
PI
(BUERO)
PI Auswertung 
MCS_PISAWSMI_STAPEL
 
 
PEP
PEP Auswertung 
MCS_PEPAWSMI_STAPEL 
PEP-STB 
PEP Auswertung für STB 
MCS_PEPAWSMI_STAPEL_BUERO 
PPS 
PPS Auswertung 
MCS_PPSAWSMI_STAPEL  
ZEIT 
(BUERO)
ZEIT Auswertung starten 
MCS_ZEITAWSMI_STAPEL 
 
Paketübergreifend (BUERO)
BI-Auswertung
MCS_BIAWSMI_STAPEL

Folgende Ausgabeformen stehen in diesem Rahmen zur Verfügung - auch Kombinationen sind möglich:
  • Auswertung drucken
  • Auswertung archivieren
  • Auswertung als PDF-Datei ablegen
  • Auswertung z. B. als Excel- oder TXT-Datei exportieren
  • Auswertung als E-Mail an beliebige E-Mail-Empfänger versenden
Die entsprechenden Filterfelder im Smart-Interface der Auswertung werden als Parameter des Stapelschrittes angelegt. Wird die Stapelfunktion bei einem Stapelschritt hinterlegt, so wird anschließend die Auswahl der Smart-Interfaces geöffnet, woraus das gewünschte Smart-Interface ausgewählt werden muss. Im Anschluss öffnet sich ein entsprechendes Fenster zum Festlegen der Stapelparameter.

Dieses könnte am Beispiel der Standardauswertung "Arbeitsbericht je Mitarbeiter und Datum" so aussehen:

1274719097000107530.png

Im oberen Bereich werden immer die Filterfelder aus dem Smart-Interface angezeigt und am Ende die Felder Exporteinstellung und Druckereinstellung. In diesen Feldern kann konfiguriert werden, in welcher Form die Auswertung weiterverarbeitet werden soll.

Zumindest eines der beiden Felder muss befüllt werden, ansonsten erscheint eine Meldung, dass die Eingabe unvollständig ist:

1274719097000107530_2.png

Hinweis 
Hinweis.png
Die einzelnen Stapelparameter können via Makro auch beliebig übersteuert werden. Beispielsweise kann so, vom Datum der Ausführung des Stapels, direkt die letzte abgeschlossene Periode oder der vergangene Monat als Leistungszeitraum ermittelt werden.

 Druckereinstellung

In der Druckereinstellung (aufrufbar über die Funktion F8 Funktion_F8.png) wird festgelegt, ob die betroffene Auswertung ausgedruckt, per E-Mail verschickt, als PDF abgelegt und/oder archiviert werden soll. Mit dem Bestätigen der Optionen im Fenster Druckereinstellung werden die getroffenen Einstellungen als Stapelparameter festgelegt.

Hinweis 
Hinweis.png
Einmal abgespeicherte Druckereinstellungen können für weitere Stapelschritte mit Auswertungen des gleichen Auswertungstyps wiederverwendet werden, indem diese Druckereinstellungen im Feld "Druckereinstellungen" mit F4 1274719213000007530_4.png gesucht und ausgewählt werden. Dadurch erspart man sich die redundante Anlage von mehrfach gleichen Druckereinstellungen.

Folgende Punkte werden in den Druckereinstellungen definiert:

 Auswertung drucken 

In den Druckereinstellungen wird definiert, ob die gewählte Auswertung ausgedruckt werden soll. 

1274711940000007530_0.png

Der Drucker für den Ausdruck der Auswertung kann in den Feldern "Drucker für erste/letzte/restliche Seite/n" hinterlegt werden. Als Rückfallebene dient immer der Standarddrucker, der zum Zeitpunkt der Ausführung aktiv ist. Damit die Auswertung überhaupt gedruckt wird, muss das Feld "Ausdruck drucken" aktiviert werden.

 Auswertung per E-Mail versenden

In den Druckereinstellungen wird definiert, ob die gewählte Auswertung per E-Mail verschickt werden soll. 

1274711940000007530_3.png

Der E-Mail-Versand kann im Zuge der Stapelfunktion ausschließlich im Hintergrund erfolgen. In den Spalten "Adresse Empfänger", "CC" und "BCC" können E-Mail-Adressen hinterlegt werden, an welche die Auswertung geschickt werden soll. Im Feld "Anhang" kann der Name der Auswertung im Anhang der E-Mail übersteuert werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Wird eine Auswertung mit dem Filterfeld "Mitarbeiter" oder "Mitarbeiter (mB) gestartet, so ist es entweder stattdessen oder zusätzlich möglich, eine E-Mail je Mitarbeiter an die im Mitarbeiterstamm hinterlegte E-Mail-Adresse zu versenden.

Die in den Druckereinstellungen hinterlegten Optionen wirken sich nicht auf die E-Mails aus, die im Modus "Je Mitarbeiter" versandt werden.
 
Hinweis
Hinweis.png
In den Feldern "Adresse Empfänger", "CC" und "BCC" können auch mehrere E-Mail-Empfänger mit ; getrennt eingetragen werden.

Beispiel: abc@bmd.at;xyz@bmd.at

Für das Feld "Adresse Empfänger" gilt, dass hier immer nur die erste E-Mail-Adresse als An-Adresse verwendet wird. Alle weiteren Adressen werden in die CC-Zeile der E-Mail aufgenommen.

Ebenso kann der Alias in den Feldern "Adresse Empfänger", "CC" und "BCC" angegeben werden, wenn erzielt werden soll, dass statt der E-Mail-Adresse der Name der Person in der betroffenen E-Mail-Adresszeile stehen soll.

Beispiel: "Max Mustermann DI"<m.mustermann@bmd.at>

 Auswertungen archivieren

In den Druckereinstellungen wird definiert, ob die gewählte Auswertung archiviert werden soll.

1274711940000007530.png

Die Archivierung erfolgt dabei immer auf die Standardperson des gewählten Archivs - ist diese nicht befüllt, so findet keine Archivierung statt. Das gewünschte Archiv ist im Feld "Archiv-Nr." und die gewünschte Kategorie ist im Feld "Kategorie beim Archivieren" zu hinterlegen. Damit die Archivierung überhaupt aktiviert wird, muss das Feld "Ausdruck archivieren" angehakt werden.

Hinweis DMS-Vorschlagswert
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Die Druckereinstellungen des Stapels werden jedoch übersteuert, wenn ein DMS-Vorschlagswert mit der Dokumentenherkunft "LEA-Auswertungen" vorhanden ist. Über diesen DMS-Vorschlagswert können Sie für die Archivierung der Auswertungen eine Person im gleichnamigen Feld hinterlegen. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Auswertungen gesammelt auf einen einzigen Kunden zu archivieren (z. B. einen internen Auswertungs-Kunden).

 Auswertungen als PDF-Datei ablegen

In den Druckereinstellungen wird definiert, ob die gewählte Auswertung als PDF-Datei an einem beliebigen Pfad abgelegt werden soll. 

1274711940000007530_4.png

Der gewünschte Pfad ist im Feld "PDF Ausgabeverzeichnis" zu hinterlegen und der Name der Datei im Feld "PDF-Dateiname". Um die Ablage überhaupt zu aktivieren, ist es nötig, das Feld "PDF erzeugen" anzuhaken.

Hinweis 
Hinweis.png
Wird eine Datei via Stapel mehr als einmal an einem Ort abgelegt, so wird der Dateiname der bestehenden Datei automatisch um einen Zeitstempel der aktuellen Systemzeit (Datum + Uhrzeit) ergänzt. Dadurch kann ein Überschreiben der bestehenden Datei verhindert werden. 

 Exporteinstellung

Folgende Punkte werden in der Exporteinstellung (aufrufbar über die Funktion F8 Funktion_F8.png) definiert:

 Auswertungen exportieren

Im Fenster Datenexport wird definiert, ob die gewählte Auswertung an einen beliebigen Pfad exportiert werden soll.

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Dabei stehen folgende Dateitypen zur Verfügung:
  • Exceldatei
  • Textdatei
  • HTML-Datei
  • XML-Datei
  • Showprogrammdatei
Im Feld "Zieldatei" sind anschließend Exportpfad und Dateiname anzugeben, die für den Export verwendet werden sollen. Durch Bestätigung mit "Übernehmen" werden die Exporteinstellungen als Stapelparameter angelegt.

Hinweis 
Hinweis.png
Wird eine Datei via Stapel mehr als ein Mal an einem Ort abgelegt, so wird der Dateiname der bestehenden Datei automatisch um einen Zeitstempel der aktuellen Systemzeit (Datum + Uhrzeit) ergänzt. Dadurch kann ein Überschreiben der bestehenden Datei verhindert werden.

Damit der Export im Format .xls/.xlsx erfolgen kann, muss am Server, auf dem der Stapel ausgeführt wird, zwingend die Anwendung Microsoft Excel installiert sein, oder ein vergleichbares Programm, das .xls/.xlsx-Dateien erzeugen/bearbeiten kann.

 E-Mail je

Ist das Feld E-Mail je am Smart-Interface aktiviert, so wird in den Parametern des Stapelschritts folgendes Feld passend zur ausgewählten Einstellung angezeigt:

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Diese Option ermöglicht bei Aktivierung, jedem Mitarbeiter, jeder Projektleitung, Kun- bzw. Ma-Abteilungsleitung oder jedem Kun- bzw. Ma-Geschäftsführer eine Auswertung über die entsprechenden Leistungen per E-Mail als PDF-Datei zukommen zu lassen. Mit F8 können Sie außerdem mehrere Mitarbeiter, Projektleitungen, Kun-/Ma-Abteilungsleitungen oder Kun-/Ma-Geschäftsführer auswählen. Bei der Auswahl "Alle" wird an alle derzeit aktiven Mitarbeiter, Projektleitungen etc. verschickt, die ein aktives, nicht ruhendes Hauptdienstverhältnis haben.

Dabei wird der Versand über den SMTP-Server im Hintergrund durchgeführt.

Hinweis
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Beim "E-Mail-Versand je" werden die Druckereinstellungen berücksichtigt, die beim Stapelschritt hinterlegt worden sind. Es werden die Felder "E-Mail-Text" und "Betreff" aus der Gruppe "Mail" verwertet.

 Problembehandlung/Fehleranalyse

Alle Vorgänge werden genau im Protokoll BMDAUSWERTUNG.LOG mitprotokolliert. Etwaige Fehler oder Probleme können in dieser Logdatei gefunden werden.

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