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Drucklisten bieten die Möglichkeit, Personen-Stammdatenblätter, Auswertungen, Berichte etc. inklusive Inhaltsverzeichnis und Deckblatt zu einem Dokument zusammenzufassen. Dieses Gesamtdokument kann dann bequem mit einem Mausklick ausgedruckt, gespeichert, archiviert oder versendet werden.
Vorteil von Drucklisten: Wurde einmal eine entsprechende Standard-Druckliste (Art) angelegt, braucht dann laufend nur mehr die Person eingegeben zu werden, und alle eingefügten Elemente können in einem Vorgang ausgedruckt werden. Sie müssen keine weitere Einstellungen vornehmen.
Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu
Fenstern mit flexiblem Layout.
Stellen Sie ein, welche Drucklisten-Art Sie verwenden möchten, und für welche Person Sie einen Ausdruck erstellen.
- Kunde: Geben Sie einen Kunden ein, für den ein Ausdruck erstellt werden soll.
- Mitarbeiter: Geben Sie einen Mitarbeiter ein, für den ein Ausdruck erstellt werden soll.
- Art: Wählen Sie die Art der Druckliste, die für diesen Ausdruck verwendet werden soll. Eine Art entspricht einer Druckliste, die als Standard gespeichert wurde.
BMD stellt auch bestimmte Drucklisten als vorkonfigurierten Standard zur Verfügung. Weitere Informationen zu den BMD-Standards lesen Sie in den Hintergrundinformationen unter dem Punkt BMD-Standards.
Liste der Ausdrucke, die zur Druckliste hinzugefügt werden können. Verwenden Sie zum Hinzufügen bzw. Entfernen die gelben Pfeile

. Unter Umständen muss dieser Bereich über die Funktion "Ausdruck hinzufügen" erst aufgeklappt werden.
Zusammensetzung der aktuell gewählten Druckliste. Über die Checkbox neben der Bezeichnung kann der jeweilige Ausdruck aktiviert (

) oder deaktiviert (

) werden.
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die Menüleiste zur Verfügung:
Alle Drucklisten-Standards werden im gelben Menü unter Standards
→ "
Standards bearbeiten" verwaltet. An dieser Stelle haben Sie auch die Möglichkeit, mit
F5 eine neue Standard-Druckliste anzulegen bzw. bestehende Standards zu bearbeiten. Jede hier vorhandene Standard-Druckliste mit eingestelltem Paket "CRM" kann bei den Drucklisten im Einstiegsfeld "Art" ausgewählt werden.
Hinweis | Um eine BMD-Standard-Druckliste individuell abändern zu können, muss zuerst eine Kopie erstellt werden. Verwenden Sie dazu die Funktion "Druckliste kopieren" und vergeben Sie eine neue, freie Nummer. Danach stehen alle Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. Sie erkennen eine BMD-Standard-Druckliste an einem grünen Häkchen im Feld "BMD-Std". |
Fügen Sie anschließend beliebige Ausdrucke hinzu und nehmen Sie Einstellungen vor (siehe Funktionsbeschreibung). Mit der Funktion im gelben Menü unter "Standards" → "Als Standard speichern" werden Ihre Änderungen auf den Standard übernommen und können firmenübergreifend verwendet werden. Mit der Schaltfläche "Speichern" werden Ihre Änderungen firmenbezogen gespeichert - der Standard bleibt davon unberührt.
BMD stellt für die Drucklisten Standards zur Verfügung. Mit folgender Funktion können Sie einen Import dieser Standards auslösen: Paket Bilanz → Standards → Standards aktualisieren. Wählen Sie in diesem Fenster beim Baum den Punkt "Drucklisten" und im Anschluss rechts im Detailbereich den gewünschten Standard.
Über folgenden Parameter können Sie einstellen, ob Bilanz-Standards (und somit auch CRM-Drucklisten) automatisch aktualisiert werden: Paket Bilanz → Standards → Allgemeine Einstellungen → Bilanzierung → Import / Export → Standards automatisch updaten:
| Wenn der Parameter auf "Ja" gesetzt wird, werden BMD Standards automatisch upgedatet, sobald Änderungen verfügbar sind. Dabei werden die BMD Standardkontenrahmen, die BMD Standardgliederungen, die BMD Standardkennzahlen, die BMD Standardberichte, die BMD Standardtextbausteine und die allgemeinen Berichte aktualisiert. |
In der Folge erhalten Sie einen Überblick über die verfügbaren Ausdrucke, die zu einer Druckliste hinzugefügt werden können.
Beim Hinzufügen öffnen sich automatisch die Einstellungen für den jeweiligen Ausdruck. Diese Einstellungen sind aber auch nachträglich jederzeit über die Funktion Einstellungen aufrufbar. Zusätzlich können Sie über die Funktion Drucker und Inhaltsverzeichnis Einstellungen zum Druck und zur Anzeige im Inhaltsverzeichnis vornehmen.
Je nach gewähltem Ausdruck sind die Einstellungsmöglichkeiten unterschiedlich. Details lesen Sie bei der Beschreibung des jeweiligen Ausdrucks.
In vielen Fällen wird eine Druckliste mit einem Deckblatt beginnen. In den Einstellungen haben Sie die Möglichkeit, einen Report zur hinterlegen und so u. a. auch Datenfelder zu verwenden. Details zu den Einstellungen lesen Sie unter
Einstellungen Deckblatt.
Genauso wie das Deckblatt, kann auch das Inhaltsverzeichnis über die Einstellungen bearbeitet werden - beispielsweise kann so eine eigene Kopf- bzw. Fußzeile generiert werden. Der eigentliche Inhalt inklusive Seitenangaben wird automatisch angelegt. Details zu den Einstellungen lesen Sie unter
Einstellungen Inhaltsverzeichnis.
Für jeden Ausdruck, der in die Druckliste eingefügt wird, können Sie zusätzlich über die Funktion unter Druckliste
→ "
Drucker und Inhaltsverzeichnis" Einstellungen für die Darstellung dieses Ausdrucks im Inhaltsverzeichnis vornehmen.
Über diese Funktion werden leere Seiten in die Druckliste eingefügt. Dadurch können auch externe Ausdrucke bzw. Beilagen zur Druckliste hinzugefügt werden, die im Inhaltsverzeichnis bereits berücksichtigt werden. Details zu den Einstellungen lesen Sie unter
Einstellungen Platzhalter.
Hinweis | Damit ein Platzhalter im Inhaltsverzeichnis der Druckliste angedruckt wird, muss im Menü unter Druckliste → " Drucker und Inhaltsverzeichnis" für den Ausdruck das Feld "Eintrag erzeugen" aktiv sein und es muss eine Bezeichnung für den Platzhalter vergeben werden. |
Werden Ausdrucke aus BMD 5.5 oder NTCS-Ausdrucke in die Druckliste eingefügt, müssen in den Einstellungen beim Feld "Dateiname" der genaue Pfad und der Name der jeweiligen Datei eingegeben werden. Wichtig dabei ist, dass Ausdrucke aus der NTCS als .pvw-Datei abgespeichert werden (über die Ausdrucksvorschau).
Für Ausdrucke aus BMD 5.5 muss, sofern nicht bereits vorhanden, ein eigener Drucker angelegt werden, mit dem anschließend die Ausdrucke entsprechend abgespeichert werden. Dazu steht im Programm "Drucker" der Punkt 5 "Systemdrucker anlegen" zur Verfügung. Beim Feld "Systemdruckernummer" kann mit F4 kontrolliert werden, ob der Drucker bereits existiert. Falls nicht, muss er mit folgenden Einstellungen angelegt und abgespeichert werden:
Hinweis | Damit ein Ausdruck aus BMD 5.5/BMD NTCS im Inhaltsverzeichnis der Druckliste angedruckt wird, muss im Menü unter Druckliste → " Drucker und Inhaltsverzeichnis" für den Ausdruck das Feld "Eintrag erzeugen" aktiv sein und es muss eine Bezeichnung für den Platzhalter vergeben werden. |
Über diesen Punkt kann ein beliebiges externes Dokument in die Druckliste eingefügt werden (z. B. ein lokal abgespeichertes PDF-Dokument). In den Einstellungen werden der Dokumentenpfad und die Anzahl der zu druckenden Seiten hinterlegt. Die Seitenanzahl wird benötigt, damit das externe Dokument im Inhaltsverzeichnis korrekt angegeben wird - es kann damit nicht eingestellt werden, dass nur eine bestimmte Seitenanzahl des Dokuments gedruckt werden soll!
Beachten Sie, dass externe Dokumente in der Druckvorschau nicht angeführt werden! Es wird lediglich ein Platzhalter gezeigt. Erst bei einem Echtausdruck wird das externe Dokument tatsächlich mitgedruckt.
Hinweis | Damit ein externes Dokument im Inhaltsverzeichnis der Druckliste angedruckt wird, muss im Menü unter Druckliste → " Drucker und Inhaltsverzeichnis" für den Ausdruck das Feld "Eintrag erzeugen" aktiv sein und es muss eine Bezeichnung für den Platzhalter vergeben werden. |
Wird das BMD DMS verwendet, können auch dort abgelegte Dokumente in die Druckliste integriert werden. In den Einstellungen wird das Dokument aus dem DMS ausgewählt und die Anzahl der zu druckenden Seiten hinterlegt. Wie bei den externen Dokumenten, wird die Seitenanzahl auch hier dazu benötigt, dass das Dokument aus dem DMS im Inhaltsverzeichnis korrekt angeführt wird - es kann damit nicht eingestellt werden, dass nur eine bestimmte Seitenanzahl des Dokuments gedruckt werden soll.
Beachten Sie, dass Dokumente aus dem DMS in der Druckvorschau nicht angeführt werden! Es wird lediglich ein Platzhalter angeführt. Erst bei einem Echtausdruck wird das Dokument aus dem DMS tatsächlich mitgedruckt.
Mit diesen Punkten kann das Kundenstammblatt oder das Mitarbeiterstammblatt in die Druckliste eingefügt werden. Es werden die Daten jener Person gedruckt, die in den Einstiegsfeldern der Druckliste angegeben wird. Über die Einstellungen werden die Druckeinstellungen - identisch zum Aufruf aus der Kundenliste bzw. Mitarbeiterliste - geöffnet.
Sie können der Druckliste einen Ausdruck aller dokumentierten Prüfungen im Rahmen der Geldwäsche-Richtlinien hinzufügen. Details zu den Druckeinstellungen lesen Sie unter
Ausdruck Geldwäsche - Druckeinstellungen.
Hinweis | Sie können der Druckliste den Ausdruck, sowie manuell einzelne Dokumente hinzufügen. Das automatische Hinzufügen aller zugeordneten Dokumente als Anhang oder in der Druckvorschau ist derzeit aus technischen Gründen nur unter den in Ausdruck Geldwäsche - Druckeinstellungen beschriebenen Varianten möglich. |
Sie können ebenso Auswertungen (z. B. Fristen-, Kontaktjournal-, oder Projektauswertungen) zur Druckliste hinzufügen. Das Verhalten in der Druckliste ist bei allen Auswertungen identisch: Sie können nur jene Auswertungen verwenden, für die ein Smart-Interface (siehe
Auswertungsübersicht) existiert. Über die Funktion "Einstellungen" wird das jeweilige Smart-Interface aufgerufen.
Neben Auswertungen aus dem Paket CRM können auch LEA-Auswertungen hinzugefügt werden. Das Verhalten in der Druckliste ist bei allen Auswertungen identisch: Sie können nur jene Auswertungen verwenden, für die ein Smart-Interface (siehe
Auswertungsübersicht) existiert. Über die Funktion "Einstellungen" wird das jeweilige Smart-Interface aufgerufen.
Aus dem Bereich "Personaleinsatzplanung" stehen Berichte, Einsatzdrucke, Projektdrucke, Kapazitätsauswertungen und Auswertungen Steuerberater zur Verfügung. Über die Funktion "Einstellungen" werden die Druckeinstellungen - identisch zum Aufruf in der PEP geöffnet.
Auch aus dem Paket WWS können Sie Auswertungen einfügen. Das Verhalten in der Druckliste ist bei allen Auswertungen identisch: Sie sehen nur jene Auswertungen, für die ein Smart-Interface (siehe
Auswertungsübersicht) existiert. Über die Funktion "Einstellungen" wird das jeweilige Smart-Interface aufgerufen.
Mit diesem Punkt kann das Bewerberstammblatt in die Druckliste eingefügt werden. Es werden die Daten jener Person gedruckt, die in den Einstiegsfeldern der Druckliste angegeben wird. Über die Einstellungen werden die Druckeinstellungen - identisch zum Aufruf aus der Bewerberliste - geöffnet.
Sie können auch PI-Auswertungen zur Druckliste hinzufügen. Das Verhalten in der Druckliste ist bei allen Auswertungen identisch: Sie können nur jene Auswertungen sehen, für die ein Smart-Interface (siehe
Auswertungsübersicht) existiert. Über die Funktion "Einstellungen" wird das jeweilige Smart-Interface aufgerufen.