
Lohnverrechnung
→ Stammdaten
→ Lohnfirmen
→ Menü "Extras"
→ Insolvenz
→ Insolvenz-Zuordnungen ansehen
Mit dieser Funktion können Insolvenz-Zuordnungen für Körperschaften und diverse Firmenstammdaten angesehen, bearbeitet oder gelöscht werden. Die Insolvenz-Zuordnungen sollten final und korrekt eingestellt worden sein, bevor Dienstverhältnisse für die Masseforderung angelegt werden.
Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu
Fenstern mit flexiblem Layout.
Dieser Bereich unterteilt sich in mehrere Reiter. Je Reiter kann die Zuordnung für den Insolvenz-Zeitraum der Masseforderung hinterlegt, bearbeitet oder gelöscht werden.
Die Zuordnung wird aus dem Eingaben der Funktion
Auszahlende Bank (Programm Lohn
→ Stammdaten
→ Lohnfirmen
→ Menü "Extras"
→ Insolvenz
→ Auszahlende Bank) übernommen, kann jedoch auch in diesem Programm bearbeitet werden.

Auszahlende Bank | Auszahlende Bank
|
Bankname | Bankbezeichnung.
Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU Bei Drittlandsüberweisungen ist es zwingend notwendig, den Namen der Empfängerbank in der Telebankingdatei anzugeben. Bei der Neuanlage einer Bankverbindung für den Zahlungsverkehr ist die Angabe des Banknamens daher unbedingt erforderlich.
|
SWIFT/BIC | Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.
Über  F4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden. Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.
Weitere Informationen zum Feldverhalten: - Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L → AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.
- Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.
- Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.
- Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermittelt werden, wird dieser automatisch befüllt.
- Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.
- Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch die IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde. Es ist technisch leider nicht möglich, einen SWIFT automatisch anhand der IBAN länderübergreifend eindeutig zu ermitteln.
|
IBAN | Die IBAN wird aufgrund der hinterlegten Bankkontonummer und Bankleitzahl automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.
Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird.
Bei der Eingabe einer IBAN wird von der IBAN die Kontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die entsprechenden Felder übernommen.
Achtung! | Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist. |
|
IBAN-Prüfung bei Eingabe: - Bei der Eingabe wird in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis.
- Bei der Eingabe einer neuen IBAN erfolgt für folgende Personenarten eine automatische Dublettenprüfung:
Kunde/Lieferant: Wenn auf einem Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten existiert.
Mitarbeiter: Wenn auf einem Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter existiert. Werden Dubletten gefunden, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Die Bankverbindung kann dennoch gespeichert werden! Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Personen innerhalb der Firmengruppe geprüft.
Betrugsbekämpfung: In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird: Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Workflow:
Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"
Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:
|
(MF) Auszahlende Bank | Laufende Nummer der auszahlenden Bank für Masseforderung
|
(MF) Bankname | Bankbezeichnung für Masseforderung
|
(MF) SWIFT/BIC | SWIFT/BIC für Masseforderung
|
(MF) IBAN | IBAN für Masseforderung
|

Firma | Firmennummer
|
ÖGK-LfdNr | Laufende Nummer der ÖGK
|
ÖGK-Name | Name der ÖGK
|
(MF) ÖGK-LfdNr | Laufende Nummer der ÖGK für Masseforderung
|
(MF) ÖGK-Name | Name der ÖGK für Masseforderung
|
Firma | Firmennummer
|
Gemeinde-LfdNr | Laufende Nummer der Gemeinde
|
(MF) Gemeinde-LfdNr | Laufende Nummer der Gemeinde für Masseforderung
|
(MF) Gemeindename | Name der Gemeinde
|
(MF) Gemeindename | Name der Gemeinde für Masseforderung
|
Nehmen Sie nur dann eine Zuordnung der Abrechnungskreise vor, sofern Abrechnungskreise genutzt werden.
Firma | Firmennummer
|
Nr. | Laufende Nummer des Datensatzes
|
Bezeichnung | Bezeichnung
|
(MF) Nr. | Insolvenz-Nr
|
(MF) Bezeichnung | Bezeichnung (Masseforderung bei Insolvenz)
|
Nehmen Sie nur dann eine Zuordnung der FIBU-Kreise vor, sofern FIBU-Kreise genutzt werden.
Firma | Firmennummer
|
Nr. | Laufende Nummer des Datensatzes
|
Bezeichnung | Bezeichnung
|
(MF) Nr. | Insolvenz-Nr
|
(MF) Bezeichnung | Bezeichnung (Masseforderung bei Insolvenz)
|
Nehmen Sie nur dann eine Zuordnung des Betriebsrats vor, sofern ein Betriebsrat vorhanden ist.
Firma | Firmennummer
|
Personen-Nr. | Personennummer des Betriebsrats
|
Nachname | Nachname des Betriebsrats
|
Vorname | Vorname des Betriebsrats
|
(MF) Personen-Nr. | Personennummer des Betriebsrats für Masseforderung
|
(MF) Betriebsrat Nachname | Nachname des Betriebsrats für Masseforderung
|
(MF) Betriebsrat Vorname | Vorname des Betriebsrats für Masseforderung
|
Nehmen Sie nur dann eine Zuordnung der Gewerkschaft vor, sofern eine Gewerkschaft vorhanden ist.
Firma | Firmennummer
Hinweis | Bei Steuerberatern empfiehlt es sich, für die Nummern der eigenen Firmen (Feld Ist eigene Firma) beispielsweise die Nummern 1 - 10 zu verwenden und in einer Firmengruppe zusammenzufassen.
Grund: Da die Mandantenfirmen in der Regel aus den Kunden und damit mit deren Kundennummern erstellt werden, besteht eine bessere optische Abgrenzung zu den eigenen Firmen. |
|
Laufende Nr. | Laufende Nummer |
Gewerkschaft | Name der Gewerkschaft
|
(MF) Gewerkschaft-Lfd. Nr. | Laufende Nummer der Gewerkschaft (Masseforderung bei Insolvenz)
|
(MF) Gewerkschaft | Name der Gewerkschaft (Masseforderung bei Insolvenz)
|